Freitag, 21. Januar 2011

“Mafia-Verhaftungen in New York und warum es dies bei uns nicht geben kann”

“Mafia-Verhaftungen in New York und warum es dies bei uns nicht geben kann”


Die Verhaftungen von anscheinend führenden Mafia-Familien in New York sorgt weltweit für Aufsehen. Warum eigentlich? Weil es bis jetzt niemand wirklich gewagt hat die Mafia zu attackieren. Barack Obama scheint der erste Präsident zu sein, der seinem FBI hier freie Hand lässt. In Deutschland wird es solche Verhaftungen leider nicht geben.

Im Prinzip ist die New Yorker-Mafia nun kopflos und weiß gar nicht wie ihr geschieht, offensichtlich haben sie den neuen Präsidenten unterschätzt. Dieser hat ihr ja auch nie öffentlich den Krieg erklärt – es ist ein Blitzkrieg a la Obama.

Wer allerdings Hoffnungen hat, dass auch in Deutschland aufgeräumt wird, der wird enttäuscht sein. In Deutschland hat der Staat seit Helmut Kohl einen Status Quo mit der Mafia. Leider ist die blauäugige Politik auf diesen Mafia-Deal eingegangen und sieht nicht, wie ihr schon seit Jahren in Wildwest-Manier die Zügel aus der Hand genommen wurden.

Noch immer herrscht in der Politik die Auffassung, dass es besser ist eine kontrollierte Mafia zu haben, als angeblich immer wieder neue Mafia-Clans. Die Mafia schafft Jobs, so die Philosophie, denn wenn in Deutschland etwas übergeordnet steht, dann ist es Jobs zu schaffen – eine extrem blauäugige Philosophie. Diese Milchmädchen-Rechnung ist auch bis heute noch nicht aufgegangen, trotzdem hält die Regierung daran fest. Jeder Politiker weiß es, jeder toleriert es.

Wenn es in Deutschland zu verschiedenen größeren Verhaftungen kommt, dann sind dies meist kleinere relativ neue Clans, die nicht selten sogar im Auftrag der großen Mafia-Organisationen aus dem Weg geräumt werden sollen. Denn schließlich muss ja irgendwann mal ein polizeilicher Erfolg in diesem Bereich erfolgen, ansonsten wird die allgemeine Öffentlichkeit misstrauisch. Vor allem die Mafia-Organisationen aus den Balkanländern wie Kroatien, Serbien, aber auch Russland, der Türkei (inkl. Kurden), sind hier neben den Italienern aktiv.




Seit einiger Zeit fährt die Bundesregierung hier jedoch eine neue Politik, die nicht zum Ziel hat, die Mafia- Strukturen zu bekämpfen, sondern allein dazu dient, wieder die Kontrolle zu gewinnen. Aus diesem Grund werden Motorrad-Clubs wie die Hells Angels oder Bandidos nicht verboten. Sie können unter der Kontrolle des Staates die Milieus zurückerobern, natürlich nur, wenn sie nicht zu sehr in die Öffentlichkeit gelangen, was allerdings in den letzten Jahren nicht sehr gut gelungen ist. Verbote der Hells Angels, wie in einigen Bundesländern waren Warnschüsse des Staates.

Die italienische Mafia in Deutschland geht längst neue Wege, sie sieht Deutschland nicht als Raum für ihren Drogenhandel, sondern für die Geldwäsche. Deutschland ist Geldwäsche-Paradies und zählt zu den Bananenrepubliken. Ganze Konzerne gehören anteilig bereits der Mafia, besonders in der Müllentsorgung haben sie ein Standbein. Jeder weiß es, die Politik toleriert es.

Hierzulande möchten Politiker nicht auf das schmutzige Geld verzichten, es gilt die Maxime: Wenn ich das Geld nicht nehme, gehen sie einfach woanders hin. Eine Führungphilosophie, die unter anderem auch zu Bestechungskandalen wie bei Siemens, MAN und Anderen führte.

Solange in Deutschland der Status Quo zwischen Staat und Mafia existiert, wird dieses land nicht mehr auf die Beine kommen.

Quelle: spiegel.de

Augenwischerei & staatliche Unfähigkeit

Interessanter Artikel, nur wo bleibt die substanzielle Information ? Das der Staat jetzt Motorradclubs an heuert um Ihr Problem mit ausländischen Mafia Strukturen zu lösen ? Und wenn diese These den schon propagiert wird, sollte wenigstens erwähnt werden, das es in Deutschland mittlerweile drei Motorradclubs gibt, die um Machtpositionen konkurrieren. Der MC Gremium mit Ablegern in ganz Europa spielt in der gleichen Liga, ist nur weniger in der Presse dominant.

Deutschland hat schlimmsten Falle ein Problem mit Integration dieser Strukturen.Das Thema Parallelwelten hat ja bereits Herr Sarrazin zum lauten Gespräch gemacht. Nur das in der organisierten Kriminalität, das was Sarrazin beschrieben hat, längst Realität ist. Die deutsche Mafia stirbt aus, weil es Ihr an krimineller Energie fehlt.

Dafür machen Strukturen breit, die keiner will. Mafia ist ein simpler Überbegriff für wirtschaftliche Aktivitäten im Dunkeln. Mafia entwickelt sich immer da, wo der Staat versagt und Lösungen gefragt sind. Sie wirkt unkompliziert, wo der Staat bremst. Beispiele sind immer gerne Drogenhandel und Prostitution. Bereiche in denen der Staat, kleine Problemgruppen, wie Drogenkonsumenten kriminalisiert. Da wo eine sinnvolle, legale Kanalisierung reichen würde. Es sterben in Deutschland viel mehr Menschen an legalen Drogen, als an illegalen Drogen. Das ist der Verdienst des Staates. Warum ? Der Staat verdient ja kräftig an legalen Drogen. Währe das Marktpotential illegaler Drogen nur halb so interessant, wie das Potential der legalen Drogen, Ihr könntet Koks in der Apotheke oder Supermarkt kaufen.

Nur die Unfähigkeit des deutschen Staates nicht in den Kulturkreis passende Mafiastrukturen daran zu hindern, hier Fuss zu fassen ist ein Problem. Das liegt an dem Einfluss von inkompetenten Multikuli Politikern. Das sagt aber keiner. Sich über Mafia aufzuregen ist wie über das Wetter zu schimpfen, Sie gehört zur Gesellschaft. Ist in etwa wie ein Katalysator zu sehen und zeigt immer nur an, da wo Mafiastrukturen entstehen, ist der Staat gescheitert. Ein neues Regulierung System gedeiht. Das die organisierte Kriminalität, viel Geld scheffelt ist klar. Dieses Geld muss dann auch arbeiten, wie in jedem Unternehmen. Und so werden aus Kriminellen irgend wann Unternehmer. Welche mit Ihren Unternehmungen auch zu Steuerzahlern werden ! Es ist eine Evolution. Das sollte jemand sagen.

Die Mafia ist in Deutschland ein Multinationales Unternehmen. Weltweit ebenso. Da die Mafia aber in Ihren Ursprüngen, eine autoritäre, aber durchaus sozial orientierte Organisation ist, wird dieser Aspekt das Problem des Staates. Da die Mafia im Prinzip ein Staat im Staat ist. Die Funktionalität ist ähnlich, wenn die Struktur nur groß genug wird.

Wir reden also in Wahrheit nicht von dem Kampf Gut ( der Staat ) und Böse ( die Mafia ). Wir reden vom Kampf mafiöser Strukturen untereinander und naturgemäß resultiert eine gegenseitige Vorteilsnähme beider Parteien daraus. Da offener Krieg nichts bringt. Gibt es wie überall in der Politik gewisse Arrangements und ab und an ein paar Scheingefechte. Besonders dann, vom Staat inszeniert, wenn wieder mal davon abgelenkt werden muss, das man versagt hat. Der Kampf gegen die Mafia ist nur bestens geeignet, abzulenken und den Bürger weiter auszubeuten und zu unterdrücken. Neu dazu gekommen ist nur der Kampf gegen den Terror.