Samstag, 10. November 2018

“Alles fließt“ Das Internet, das Leben und die Liebe.


Das Internet als Plattform der Begegnung ist vermutlich die innovativste, unfreiwillige Erfindung des 20.Jahrhunderts. Niemand hätte gedacht, das diese Plattform, die für den Kontakt von Militärs und Wissenschaftlern erdacht wurde, in der Zukunft zur Informationsbörse, Dating-Plattform, Datenautobahn, Shoppingmeile und Sprachrohr für Jedermann würde.

Die entwickelte Eigendynamik des Mediums macht klar, es war Zeit für globale Vernetzung. Eine nächste Ebene menschlicher Kommunikationsform. Das ist natürlich nur ein Spiegel aktueller Gesellschaft.
Sowohl die Dummen, als auch die Klugen nutzen das Internet und natürlich die völlig normale Masse. Im Internet herrscht eine völlig eigene Ordnung, die man als Schwarmintelligenz bezeichnen könnte. So produktiv, destruktiv oder innovativ, wie man sie eben manipuliert, wobei wie im richtigen Leben nur wenige Einflüsse den Schwarm lenken.
Dabei ist das Internet immer noch demokratisch, anarchisch und noch relativ frei. Abgesehen von einigen staatlichen und privaten Stalking Aktionen, denen man als versierter User noch vorbeugen kann. Wobei sich zeigt, der Staat versucht mit allerlei Mitteln die Kontrolle wieder zu erlangen und die nahe Zukunft wird zeigen, wer gewinnt, die Macht oder die Masse.

Das Netz hat auch gegenüber der echten offline Welt einen großen Vorteil. Besonders lästige Nutzer, die klickt man hier einfach weg. Da gibt es vielerlei Wege. Doch versucht mal in der realen Welt dort draußen, eure Nachbarn auf die “ignoriert“ Liste zu setzen.
Aber schön ist es trotzdem, den das Blockieren von Usern ist die Adaption des Erschießens im neuen Jahrhundert. Man löst ein Problem endgültig, ganz ohne Blutvergießen. Ich finde besser kann man Humanismus nicht leben.

Natürlich ist es so, das durch die häufige Dominanz der Dummen und der Dummheit viel Gutes und Interessantes verdorben wird. Doch wer gut zu unterscheiden weis, dem kann das Internet helfen, sich die Welt noch viel intensiver zu erschließen. Wer klug zu trennen versteht zwischen on und off, besonders auf emotionaler Ebene. Derjenige der weis das hinter den Nullen und Einsen der binären Zahlencodes, deren sich unsere Kommunikationsmaschinen, die PCs, Laptops, Tabletts und Handys bedienen auch Menschen stehen, aber oft hinter einer Maske, der kann mit diesem Medium wunderbar umgehen und die beiden Welten gut verknüpfen.

Wer diese einfache Regel missachtet, setzt beim Umgang mit dem Medium Internet, die Dramen der offline Welt im Internet nur fort. Das ist dumm. Im Laufe der Jahre, die ich nun schon mit dem Internet lebe, welches zum Teil auch meinen Lebensunterhalt finanziert, bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass das online Leben erschreckend real sein kann.

Bis vor einiger Zeit lächelte ich noch über online Dates, doch auch da musste ich verstehen, das es zwar richtig ist, wie ich im allgemeinen darüber denke. Doch auch zwischen Einsen und Nullen die Emotionen glühen können.
Ich halte viele Onlineangebote in Sachen Dating und Erotik für eine ziemlich blöde Fleischbeschau und natürlich oft Zeit und Geldverschwendung. Es gibt sehr viele Fakes und falsche Träume, besonders bei kommerziellen Anbietern. Doch es ist in einigen Fällen möglich im Internet einen Partner kennen und lieben zu lernen, wenn man nicht zu intensiv sucht, sondern sich einfach findet. Grundsätzlich ist man beim Onlinedating gut beraten, mehr auf die Qualität des eigenen Angebots zu achten, als nach Schnäppchen zu suchen. Diese Gelegenheiten finden sich von allein.

Diese Dating-Plattformen, wie sie auch alle heißen mögen, halte ich für relativen Unfug. Das ist etwas für die verzweifelt Suchenden, die zu ungeschickt oder dumm sind zu verstehen, dass es den Menschen der auf sie wartet, da draußen offline gibt.
Es sind nichts anderes als eine mehr oder weniger der Fleischbeschau dienenden Theke, ohne wirklichen persönlichen und intellektuellen Hintergrund.
Denn wenn etwas mit Hilfe dieser Plattformen funktioniert, würde es immer passen, auch ohne Internet. Aber ich verurteile es nicht, weil wie gesagt, manchmal passt es eben doch und Ausnahmen bestätigen die Regel.

Doch eine Beziehung entsteht nicht auf Grund ein paar besonders scharfer Fotos, sie entsteht, weil sich zwei Menschen auf einer geistigen, emotionalen Ebene verstehen sollen, wollen und können. Ich konnte diese Erfahrung schon machen. Eine Frau zu finden, die ich nicht suchte.

Irgendwann war Sie in den Kommentaren meiner Artikel, irgendwann interessierte sie mich auf Grund, der Dinge die sie schrieb und irgendwann hatte ich ihre Telefonnummer im Postfach. Nicht ich habe sie gesucht, sondern sie hat mich gefunden.

Es entstand das Bedürfnis mit Ihr zu reden. Die nächste Ebene der Interaktion. Plötzlich war da diese Stimme, mit der Zeit wurde das Gefühl, das viel verbindet, unversehens extrem stark. Irgendwann sagte sie „Ich liebe Dich“ und ich wusste, darauf habe ich gewartet. Wir haben uns verliebt. Einfach so, online und am Telefon. Ohne die üblichen Werdegänge. Er sieht sie, er spricht sie, er will Sie und umgekehrt.

Die normalerweise die Liebe unterstützende biochemische Wirkungskette, war nicht notwendig um Liebe zu schaffen, es war nur der Geist. Der Rest kam dann offline, von ganz allein. Das der Körper, dann das Regiment übernahm und das Kommando gab, jetzt ist es Zeit diese geistige Liebe zu verkörperlichten, scheint mir nur logisch. Sexualität gehört nun mal zu einer Beziehung. Dieses Voranschreiten einer Beziehung folgt tatsächlich sehr den Ideen Platos, seiner Vorstellung platonischer Liebe. Die alles andere als vergeistigt und körperlos war, wie von vielen eher dummen, unbelesenen Personen gerne behauptet wird. Es gab nur Eines in dieser online entstandenen Liebe zu erst, es war der Geist, dann der Körper.

Es ist Vieles schon um so klarer, wenn der Geist ehrlich begehrt. Dass die Körper Chemie stimmt, ist dann der zweite Schritt, nicht der Erste. Der Geist, hat schon immer die Oberhand über das Körperliche besessen, wenn man ihm nur die Chance dazu lässt. Goethe und Charlotte von Stein sind als das klassische Liebespaar der geistigen Paarung berühmt geworden.

Hatte er, Johann Wolfgang von Goethe auch zahllose Liebschaften, so war sie, Charlotte von Stein, doch wohl seine einzig wahre Liebe. Um die Last der Entfernung zu überbrücken, schuf er sich die Möglichkeit seine Charlotte anders zu erfahren. In einen Briefwechsel nach einen Italien Aufenthalt, bat er sie sogar, um Zusendung eines Paares getragener Schuhe, die ihren Duft konservierten. Höschen waren damals noch nicht so in Mode.

Philosophie, die wörtlich übersetzt “alles fließt“ bedeutet, passt heute besser den je in unser Leben. In den Zeiten, da wir unsere Betrachtungen so gravierend verändern.

Aber wahre Liebe, bleibt wahre Liebe. Ein Gefühl kann man nicht neu erfinden. Doch neu, im alten Sinne entdecken. Trotz oder grade, wegen des Internets.

George W. Lästerbacke

Samstag, 3. November 2018

Liebe, Lust, Leidenschaft und Ehe im 21 Jahrhundert


So manches mal, kann man einer Zeichnung mehr Inhalte geben, als der Künstler selbst dabei erahnte. Deshalb ist Kunst oft Inspiration. Was uns diese Karikatur erzählen kann, erschließt sich nicht jedem auf den ersten Blick.

In erster Linie, erkennt man natürlich die Intention des Karikaturisten, er will uns mit einer pikanten Illustration zum lachen zu bringen. Das funktioniert auf jeden Fall. Wer das Bild oberflächlich betrachtet, lacht und wendet sich anderen Dingen zu. Doch Menschen, welche gerne hinter die Dinge sehen die werden bemerken, es geht hier um die kommunikativen Probleme zwischen Mann und Frau.

Besonders in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern liegt oft die Ursache von Missverständlichem. Ein Problem, dass uns seit erwachen der menschlichen Zivilisation begleitet. Wenn man anderen Karikaturisten folgt, wird das Thema noch drastischer dargestellt. Ich sah einmal eine solche Illustration, da zog ein Steinzeitmensch seine Frau an den Haaren in die Höhle. Die Moral war einfach, Kommunikation zwischen Mann und Frau war damals noch robust. Doch heute in Zeiten in denen wir uns zivilisiert geben natürlich undenkbar.
Heute wird geworben und gebalzt, wenn es um die weibliche Gunst geht. Obwohl ich mir nicht zu einhundert Prozent sicher bin, dass nicht so mancher Mann und auch so manche Frau nicht doch noch so ein wenig, die Umgangsformen von Steinzeitmenschen bevorzugen würden. Doch dass ist nur so ein Gedanke. Vielleicht aber erwacht auch unser Geist beim nachdenken darüber einmal und bringt Erhellung in unsere wirklichen Bedürfnisse.

Es ist deutlich zu erkennen, dass die Geschlechter in der wechselseitigen verbalen Kommunikation nicht harmonieren. Und dabei möchte ich bewusst höchst seltsame Themengebiete wie Gender Studien und Modernen Feminismus ausblenden, denn diese verwirren die Kommunikation noch mehr. Dass sind mehr ideologisierte Kämpfe von Randgruppen um Verständlichkeiten in einer Gesellschaft. Was davon Sinn macht und was nicht überlasse ich der Allgemeinheit oder den Ideologen. Irgendwer wird schon den Stein der Weisen finden.

Hier geht es um Kommunikation zwischen Mann und Frau, welche sich auch selbst als solche definieren, nicht als irgendetwas dazwischen. Kommen wir mal wieder zu der Karikatur. Der gefesselte Mann ist schlicht zu dämlich seiner Frau zu sagen, was er mag und sie ist einfach zu dämlich zu merken, was er braucht. Dass ist das einfache Fazit. Hierbei sollte aber erwähnt werden, die beiden sind ein Ehepaar. Tiefschürfender betrachtet darf man ruhig mehr behaupten.

Die Geschlechter sind nur auf körperlicher Ebene, im eng gesteckten Genitalbereich wirklich kompatibel. Im intellektuellen und im emphatischen Bereich hingegen fehlt definitiv eine Ebene des Verständnisses. Diese Ebene zwischen den zwei Geschlechtern, die sehr unterschiedlich funktionierenden Intellekte haben. Deshalb muss das gegenseitige Verstehen, gemeinsam erarbeitet werden. Versuchen tun das viele Menschen, doch erfolgreich sind die wenigsten von ihnen dabei.

Deshalb war die Ehe nur ein Erfolgsmodell, solange Ehe ein Versorgungs- und Wirtschaftsmodell mit der Absicht der Zeugung von Nachkommen und der Sicherheit im Alter darstellte. Der Grund ist klar, die Kinder waren der zweite Schritt für ein gesichertes Alter. Liebe war bei diesem Arrangement, ein kann, doch kein muss. Die Weltsicht in den Zeiten in der, die Ehe als Lebensmodell entstand ist eine andere Zeit, wie die unsrige Zeit gewesen. Der Mann sorgte für das Einkommen, die Frau für das Auskommen. Familien bildeten neue Allianzen oder verheirateten die Töchter, um sie zu versorgen. Besitz und Vermögen, des zu wählenden Gatten, waren ausschlaggebend für die Ehe. Die Ehe musste einfach nur funktionieren.
Die Liebe war eine poetische Illustration, zur Verschönerung des ehelichen Alltages. Die Ehe war auch eine zeitlich übersichtliche Institution. In der Regel wurde im Alter von 14 – 15 Jahren geheiratet, also bei erreichen der optimalen Geschlechtsreife zur damaligen Zeit. Die Lebenserwartung lag im Durchschnitt bei 30-40 Jahren in der einfachen Bevölkerung, dass alles trug den Lebensumständen der Zeit Rechnung. Doch Zeiten ändern sich, so sollte sich auch die Ehe als Institution ändern.

Heute sind die meisten Voraussetzungen für das Modell Ehe in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr gegeben. Frauen haben eigene Jobs, die Gleichberechtigung der Frau ist gesellschaftliche Normalität. Frauen leben Ihre Individualität und erkennen sich als Individuum, nicht als das Anhängsel des Mannes. Grundsätzlich ist dies heute, zumindest in der westlichen Hemisphäre dieser Welt akzeptiert. Wir wissen heute, die romantische Liebe, wie sie beschrieben und besungen wird, gibt es gar nicht.
Es gibt sogar die wissenschaftliche Behauptung, vor den Minnesängern, deren wohl bekanntester Vertreter immer noch der Deutsche Walther von der Vogelweide ist, wäre das geistige Konstrukt der Liebe überhaupt nicht von Relevanz gewesen.

In der illusionären Form unseres Geistes ist die Liebe mythisch und unsterblich. Doch sachlich betrachtet ist die Liebe nur ein Produkt unserer Biochemie, beherrscht von unserem raffinierten, ausgefeilten Fortpflanzungssystem. Das eine gnadenlose Auslese der Gene betreiben will. Um immer den optimalen Genpool zu sichern, der sich verbreiten soll. Einfach ausgedrückt sind Schmetterlinge im Bauch, auch nur Geilheit. Ein unbewusstes Resultat unseres Triebes, sich vermehren zu wollen. Dass ist eine Erkenntnis, die unseren Geist bei der Bewertung von Partnerbeziehungen erreichen sollte. Ich persönlich tendiere dazu, dieser sachlichen Betrachtung zu folgen.

Wir führen heute Beziehungen, die nicht zeitgemäß gesehen und gelebt werden. Ohne darüber nachzudenken, dass wir uns von vielen längst überholten Werten trennen müssen. Es wird vorausgesetzt, dass die Ehe gleich Liebe ist. Doch es wird vernachlässigt, dass die Liebe in einer Partnerschaft ein empfindliches Kooperationsprojekt darstellt. Sie ist eine zarte Pflanze, die beide Seiten intensiv pflegen müssen. Deshalb scheitern mehr als 50% der Ehen bei uns in Deutschland. Offensichtlich ist auch der Prozentsatz der verheirateten Paare im Dunkeln, der keine ausreichende Befriedigung für beide Seiten bringt sehr hoch. Vermutlich nochmal mindestens 25 % der bestehenden Ehen. Es herrscht also Handlungsbedarf.

Denn wozu sollen Beziehungen gut sein, die nicht halten können, was sie uns versprechen?

Die Ehe im 21.Jahrhundert ist ein Reformprojekt, dass noch der geistigen und rechtlichen Überarbeitung harrt. Die Liebe und die Ehe, Projekte zweier Menschen, welche uns das harmonische und glückliche Zusammenleben ermöglichen soll, macht uns wirr und irrational.

Wenn wir verliebt sind, dann ist alles ist wunderbar und Rosa in unseren Vorstellungen. Doch dieser Zustand ist wie Gas, sehr flüchtig, wenn die Umstände nicht stimmen. Unverständnis für den geliebten Partner, ist vermutlich der Hauptgrund aller Trennungen und allen Streites.

Deshalb müssen wir, uns dieses Verständnis erarbeiten. Das Hauptelement der Arbeit ist das Reden und die Offenheit. Da Liebe und Sexualität eine Einheit bilden, erscheint uns dass einfach, ist es aber nicht.
Ich bin fünfzehn Jahre in einer glücklichen Beziehung. Sie wollte mich sicher schon ein Dutzend mal erschießen und ich sie ertränken. Aber wir haben über unsere Probleme geredet und alles war gut. Kompromissbereitschaft heißt das Zauberwort und manchmal auch Toleranz. Denn manchmal bedarf es nur eines "Ja, Schatz" und alles ist gut. Dass funktioniert sicher eine Weile hervorragend, da unser Geist und unser Körper auf die deutlichen Signale des Partners immer wieder reagiert. Es heißt nicht um sonst, der Akt der Versöhnung nach dem Streit, ist der Beste. Natürlich umschreiben wir hier nur wieder den guten alten Versöhnungssex. Doch müssen wir damit rechnen, dass das nicht ewig funktioniert. In der Zeit, in der wir sexuell äußerst aktiv sind, die Liebe und Leidenschaft leben die wir erwarten, müssen wir den Geist und den Intellekt des Partners verstehen lernen.
Bei Männern und Frauen sind Gedanken oft ähnlich und doch ganz anders. Darum besteht das Verstehen aus geben und nehmen.

Ein einfaches Beispiel, Männer vergessen zu schnell, das Frauen kleine Aufmerksamkeiten mögen. Sei es der Blumenstrauß als Dankeschön für alles, was sie tut oder auch einfach mal dafür, dass es sie gibt. Männer vergessen auch gerne zu bemerken, dass sie neue Schuhe, eine neue Frisur oder Ähnliches hat. Doch diese Oberflächlichkeiten sind Frauen nun mal wichtig. Die Männer müssen deshalb ihr Aufmerksamkeitsdefizit bekämpfen.

Frauen hingegen müssen lernen, Männer richtig zu fragen, sie in Gespräche zu führen. Denn männliche Kommunikation ist in der Regel auf Effektivität, nicht aber an Blumigkeit orientiert. Doch das lässt sich ändern, durch gemeinsames Training. Wobei in den meisten Fällen die Frau der Coach ist.

Zwischenruf:
Nur ein kleines Beispiel für kommunikatives Unverständnis. Ich saß mit vier Frauen beim Kaffee in einem Cafe. Das Smartphone klingelt, ein Kollege will kurz Rücksprache halten, wegen eines Problems. Ich sage "Hallo, was gibt es?". Er erklärt mir kurz, was er ändern will. Ich sage "Ok, mach dass so und wir sehen uns morgen". Während des kurzen Telefonats Stille am Tisch, auch schon ein Wunder, bei vier Frauen in der Runde. Als ich aufgelegt habe, fragt eine der Damen "Was war das denn?" Eine anderer lacht und sagt "So telefonieren Männer". Grundsätzlich hatte nur eine wirklich verstanden, wie Männer untereinander kommunizieren.

Ich hoffe ihr versteht, was ich euch grade erklärten wollte. Es geht heute nicht mehr um Abhängigkeiten in Beziehungen, sondern um eine erfolgreiche Teambildung und verstehen des Partners.
Liebe ist flüchtig, deshalb muss man daran arbeiten, dass sie eine innige und tiefe geistige Verbundenheit wird. Vielleicht so ausgedrückt, mit Glück und Fleiß eine besondere liebevolle Freundschaft für das ganze Leben schaffen. Dabei kann man und muss man auch über den Aspekt der traditionell kirchlich verordneten Treue diskutieren.

Es gibt zwei Arten von Treue, einmal die geistige Verbundenheit, Respekt und den Partner zu lieben für seinen Geist. Ich nenne es emotionale Treue. Diese Art treue ist viel wichtiger als das körperliche Besitz denken.
Es gibt aber die körperliche Treue. Die doch wieder geschichtliche Aspekte bedient. Diese Treue ist keine evolutionär notwendige Tatsache. Der Mensch ist nicht monogam. Geschichtlich gesehen, war körperliche Treue notwendig, um die Gemeinschaft Ehe vor Krankheiten und Konkurrenz zu schützen und die eheliche Gemeinschaft bot eben den Schutz vor der Verelendung.

Nachdem die Zivilisation aus den Kinderschuhen der Sippen heraus gewachsen war und der technische und medizinische Fortschritt Geschlechtskrankheiten heilen konnte, da verlor sich die Notwendigkeit körperlicher Treue endgültig. Sex ist ein Spaß für alle, das hat uns die Natur so eingepflanzt, nur kleingeistige Gehirne wollen das nicht wahrhaben. Ich nenne es tief sitzenden Egoismus.
Denn auch schon früher, in den Sippen, war Vielweiberei nichts ungewöhnliches, dort wurden auch die Kinder in der Gemeinschaft erzogen. Ein Aspekt, den man heute auch als natürliche Kindertagesstätte sehen könnte. Es wurde nicht viel gefragt, es war einfach so.
Nur das heute die Versorgung nicht mehr unbedingt so gemeinschaftlich organisiert ist. Die Ehe wurde die konzentrierte Sippe. Wir verwahren unsere Kinder in Kitas, als sie besser in der Gemeinschaft zu erziehen, leider eher ein Nachteil für uns. Unsere Gesellschaft hat sich bedeutend verändert.

Es wird die Individualität betont, dazu gehört auch die Sexualität. Die Notwendigkeit der körperlichen Treue verliert an Bedeutung. Das kirchlich christlich verordnete Weltbild im Westen vom Mann, der sein Leben lang mit der selben Frau schläft, ist verwässert und überflüssig. Ebenso wie das Bild, der treusorgenden Frau am Herd, die sich um die Pflege des Nachwuchses kümmert. Treue in der Sache ist dem menschlichen Wesen fremd, denn der Evolution nützt sie nichts, sie schadet ihr eher. Doch wir führen Beziehungskriege zwischen Evolution und veralteten zivilisatorischen Wertvorstellungen.

Wenn es in der Natur des Menschen läge, körperlich Treu zu sein, warum gilt dann die Prostitution, als das älteste Gewerbe der Welt? Warum lassen sich viele Paare wegen Ehebruch scheiden? Weil es eben ein Irrweg ist zu glauben, der Mensch sei monogam, dass ist er nicht und wird es nie sein. Die illusorische menschliche Monogamie wurde schon lange durch Unmengen an soziologischen Studien widerlegt.
Sex dient nicht nur der Fortpflanzung, sondern auch dem Vergnügen. Weder der Mann, noch die Frau sind treu. Sie lieben es Evolutionsbiologisch bedingt, die Partner zu wechseln. Deshalb gewinnt in der Modernen Partnerschaft, das Gespräch über Bedürfnisse des anderen, immer mehr an Bedeutung. Es geht nicht darum dem Partner das Vergnügen außer Haus zu verleiden. Es geht darum, die geistige Treue zu festigen und vielleicht auch darum, die gemeinsame Abwechslung beim Liebesspiel zu tolerieren. Im optimalen Fall die Neigungen zum Wechsel des Partners gemeinsam auszuleben.

Somit sind wir wieder bei unserer Karikatur. Was wir sehen ist ein Mann, der sich eigentlich wünscht, auch mal von seiner Frau gezüchtigt zu werden, weil es ihm Vergnügen bereitet.
Doch er geht zu einer Domina. Wieso, weshalb, warum?
Das fragen wir uns berechtigt. Ganz einfach, weil die Kommunikation der beiden Partner zwar das Thema Sex beleuchtet hat, aber nicht vertrauensvoll genug war, um versteckte Leidenschaften, Bedürfnisse und besonders Tabu-Themen zu erleuchten.
Es hat offensichtlich nicht funktioniert, in den Geist des Partners einzudringen und ihn zu verstehen. Seine Wünsche und Sehnsüchte bleiben am Ende unbefriedigt, weil die Kommunikation nicht gut genug war, das Vertrauen aufzubauen, dass gesellschaftliche Tabus bricht.

Damit die Beziehung trotzdem funktioniert, geht der Mann zu einer Domina und später normalerweise nach Hause. Diese Art von Gewerbe erfüllt somit eine wichtige soziale Funktion. Auch wenn es in der Sache der falsche Weg ist, so ist das eine Lösung.
Wäre jedoch die Kommunikation bei vielen Paaren in Ordnung, hätten diese „Sozialarbeiterinnen“ kaum noch Arbeit.
Wir kommen in Zukunft nicht um hin, uns Gedanken zu machen, wie es möglich ist den inneren Schweinehund bei Mann und Frau zu zwingen, mehr verständnisvolle Kommunikation zu erlernen. Unser Bildungssystem scheint dazu unfähig. Es erklärt lieber schon im Kindergarten, wie das mit dem vögeln geht. Anstatt offene und angstfreie Kommunikation zu lehren, denn diese hat nichts damit zu tun, dass Kinder dir bereits auf dem Spielplatz erklären, dass sie schon Frauen sind und von dir als richtiger Kerl auch so wahrgenommen werden möchten. Das ist eher peinlich bis unangenehm und nützt niemanden, außer vielleicht Pädophilen.

Wir müssen und können einen Sprung in der geistigen Evolution zum neuen Bild von Beziehungen erzwingen. Wenn wir das wollen. Ein wichtiger Schritt wäre eine wirkungsvolle Reformierung des Eherechts. Aus Sicht vieler Menschen, heiraten wir immer noch, um ewig auf den Flügeln der Liebe zu gleiten. Wie illusorisch das im Alltag ist, zeigt das Scheitern vieler Beziehungen.

Das Ehe Recht wurde bereits wesentlich reformiert und auf einen zeitgemäßeren Stand gebracht. Auch der Fakt des Umgangs mit gemeinsamen Kindern ist verbessert worden, doch noch nicht gut genug.
Die Tradition der Ehe an der Basis, die wurde nie reformiert. Juristen sind zwar in der Regel kommunikative Talente, aber nur bei Gesetzbüchern. Technisch perfekt, menschlich gesehen erfahrungsgemäß Fachidioten. Aber das liegt wohl in der Natur des Rechts selbst. Es bedarf keiner Genies sondern Verwaltern.
Das ist kein böser Vorwurf, sondern nur ein Fakt. Juristen betrachten nichts ganzheitlich, sonst würden sie Gerechtigkeit schaffen. Der springende Punkt ist nicht, die zum Teil notwendige Regulierungswut, sondern der Mensch und sein Wesen. Der Mensch neigt dazu, vieles als gegeben zu sehen, also als selbstverständlich. Eben darum leidet die natürliche Kommunikation, frei von Tabus.
Man ist nun verheiratet und hat einen Partner. Schnell wird das zur Routine und beide Parteien leben nebeneinander her, nicht miteinander.

Hier setzt mein Reform Vorschlag an:
Die Ehe sollte nach der Schließung, immer wieder durch beide Partner bestätigt werden müssen. Das heißt, Paare müssen ihre Ehe nach zwei, drei Jahren, erneuern. Durch eine Unterschrift beider Partner. Nicht in einer großen, neue Zeremonie, nur eine kleine standesamtliche Beurkundung, dass beide Partner diese Gemeinschaft weiterführen möchten.

Das hört sich jetzt vielleicht etwas simpel an. Doch berücksichtigt man, dass die Partner schon auf Grund dieser Tatsache, immer wieder das Verständnis und gefallen des anderen erwerben müssen. Dass ist ein riesiger Fortschritt in der Kommunikation. Ein Anreiz das vertrauliche, offene Reden zu erlernen und zu verfeinern. Den liebevollen Umgang mit dem Gegenüber zur Selbstverständlichkeit zu machen, nicht Probleme zu ignorieren und nichts für die Beziehung zu tun.
Sicher sind rechtliche Konsequenzen zu erwarten, doch vieles regelt sich auch von selbst. Diese Veränderung würde viel Bewegung in die Köpfe bringen und auch viele Dinge vereinfachen.
Beim dem automatischen Erlöschen einer Partnerschaft, würde die Problematik, der Scheidung wegfallen. Schlecht für die Anwälte, aber die Aasgeier haben auch so noch genug Arbeit.
Das heißt auch, der Punkt der individuellen Absicherung der Ehepartner und somit auch der Unabhängigkeit in einer Beziehung würde gestärkt. Sicherlich ist dieser Ansporn das Beste für die Entwicklung der Persönlichkeit in einer Beziehung. Denn glückliche Beziehungen tun auch der Umwelt im allgemeinen gut, glückliche Menschen machen eine glücklichere Gesellschaft.

Und das aller Beste ist, kein Ehemann wird mehr den Hochzeitstag vergessen.

Der Vorschlag ist ein Diskussionsansatz, nicht mehr.
Wir müssen einfach lernen, mit dem Partner zu wachsen, aber auch wissend, das wir uns als Individuen stetig wandeln. Der Mensch, den ich vor zehn Jahren lieben lernte, ist heute nicht mehr der selbe Mensch.
Wunderbar, wenn ich dann, immer noch mit diesen Menschen mein Leben teilen möchte. Doch es ist auch möglich, das unsere Wege nicht mehr die gleichen Pfade gehen und sich gabeln.
Deshalb ist dass kein Grund zu Streit und Frust, es ist nur Zeit zum Wandel. Schön, wenn beide Seiten dann sagen können, wir hatten eine gute Zeit.
Oder aber, es passt nicht mehr und wir gehen unsere eigenen Wege.

George W. Lästerbacke




Freitag, 26. Oktober 2018

Pädophilie, Religion und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte



Ein Kommentar

Dieser Gerichtshof fällte am Donnerstag ein Urteil dass ich hier kurz zusammenfasse. Eine Wienerin hatte im Jahr 2009 zwei Seminare zum Thema „Grundlagen des Islam“ am Freiheitlichen Bildungsinstitut der Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit gehalten. In einem Vortrag sagte sie: „Ein 56-Jähriger und eine Sechsjährige? Wie nennen wir das, wenn es nicht Pädophilie ist?“ deswegen war sie vor dem ersten Wiener Straflandesgericht zu einer Geldstrafe von 480 Euro und zum Ersatz der Verfahrenskosten verurteilt worden. Gegen dieses Urteil klagte die Wienerin nun am Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und verlor. Das Urteil wurde bestätigt.

Der Gerichtshof auch kurz im Amtsdeutsch EGMR genannt, hat sich am Donnerstag, den 25.10.2018 als das entlarvt, was er wohl auch ist, ein politisches Machtinstrument der Mächtigen, welches Meinungen und Meinungsfreiheit so interpretiert, wie es beliebt.

Und es ist noch schlimmer, der EGMR negierte indirekt mit seinem Urteilsspruch das Recht einer ganzen Gruppe von Menschen auf körperliche und seelische Unversehrtheit, in dem er eine global geächtete sexuelle Praktik die Pädophilie im Kontext mit einer Religion als Beleidigung einer Religion anerkennt. Hiermit wird ein fast existentielles Menschenrecht praktisch verneint, wenn es religiöse Gefühle verletzt. Denn Religion sollte wohl das Letzte sein, worauf man Rücksicht nehmen muss, wenn es um das wohl von Kindern geht und man Missbrauch anprangert, in welcher Form auch immer.

Selbst wenn man anerkennen würde, dass man auch bei Pädophilie nuancieren muss, was im übrigen in Deutschland in der Regel nur drogensüchtige MdBs und Politiker tun, so ist dieses Urteil skandalös. Hier stelle ich fest, dieses Gericht hat jede Art von Anerkennung verspielt und alle Urteile vorher sind heute unglaubwürdig geworden.
Denn diese Rechtsprechung ist von einer kranken Toleranzauffassung korrumpiert, die sich außerhalb des gesunden Rechtsempfindens der Völker bewegt auf denen die Werte einer Gesellschaft beruhen. Zumindest gilt das aus meiner Sicht für den großen Teil unseres Planeten.

Es ist schon ein seltsames Rechtsverständnis, was sich hier grade darstellt. Sex zwischen Erwachsenen und Kindern ist global als Pädophilie bekannt und geächtet. Nicht nur weil es dem Kind körperliche Leiden zufügt, sondern noch viel tiefer gehende seelische Schäden beim Kind hinterlassen kann. Aus diesem Grund hat eine Weltgemeinschaft dem Schutz des Kindes sein besonderes Interesse zugewandt und Pädophilie geächtet.
Wenn eine Religion, dass aber selbst Ehe nennt, ist es nicht mehr Pädophilie und eine schwere Beleidigung einer Religion? Fraglich was die Richter hier selbst favorisieren, in Sachen sexueller Praktiken, wenn sie so urteilen. Denn mir fällt kein Urteil ein, dass ein in einer Demokratie agierendes Gericht fällen würde, welches sich für normale Menschen kranker anhören könnte.
Praktisch legitimiert es Sex mit Kindern unter der Prämisse dass es in einer Ehe geschieht, dass es eine islamisch geschlossene Ehe ist und der, der den Missbrauch begeht seinem Propheten nacheifert.
So zumindest wäre meine Argumentation als Anwalt vor einem Gericht, wenn ich den nächsten Islamisten in einer Kinderehe verteidigen müsste, weil seine Kindfrau sich rechtlich zur Wehr setzt. Es ginge dann nicht mehr um Pädophilie und Kindesmissbrauch, eher um eine Meinungsverschiedenheit zwischen Eheleuten. Und sicher fällt einem Juristen hier noch einiges mehr zur Verteidigung zukünftiger Angeklagter ein.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Der UN-Migrationspakt


Ein kurzer Kommentar
Das Dokument ist sowohl in englischer als auch deutscher Sprache in im Netz zu finden. Wer sich wirklich informieren will, sollte es auf jeden Fall selbst lesen und sich dann seine Meinung unvoreingenommen bilden.

Meine persönliche Meinung dazu und dieser Meinung muss man sich nicht anschließen ist, dieser Migrationspakt ist ein Alibi-Papier für Staaten, die Migration aggressiv forcieren möchten und sich dabei auf ein international anerkanntes Gremium berufen wollen. Dafür gibt es einen einzigen Grund, um die eigene Bevölkerung nicht völlig vor den Kopf zu stoßen. Denn man möchte auch noch wählbar in der Heimat bleiben. Eine Regierung die sich aber so offen zur Massenmigration bekennt und eine Bevölkerungsverdünnung, hier trifft der inflationär benutze Begriff Umvolkung wohl auch ins Schwarze, hingegen ist die Regierung die dass so betreiben würde unwählbar. Denn diese Migrationspakt ist unter andere Dingen, die man feststellen könnte, auch zu tiefst undemokratisch.

Also nennt man es nicht gerne Umvolkung. Schuld sind natürlich immer andere Gremien, wie die United Nations und andere Gründe. Wer von Zahlen, wie die zum Teil von 130 Millionen Migranten angestrebten redet und inoffiziell durch den Raum schweben lässt macht sich unbeliebt, egal wie er es formuliert.
Denn dass wären in Europa ein Bevölkerungsneuanteil von deutlich über 10 Prozent und bei den neuen Migranten darf man ruhig von Einwanderern reden, welche potentiell Geburtenstark sind. Dass heißt, ihr anfänglicher Bevölkerungsanteil wird sich sprunghaft vergrößern.
Über die möglichen Arten der Hintergründe wollen wir hier nicht spekulieren, aber unsere rot-grünen Vordenker mit ihrem eingefleischten Anti-Deutschtum erklären das schon selbst gerne und oft.

Hier wird schleichend ein freiwilliger Pakt zum Gesetz erhoben, von denen die diesen Pakt als Rechtfertigung ihrer Menschenplan-Ziele brauchen und vor allen Dingen wollen.

Der Schwerpunkt liegt hierbei bei den großen EU Staaten. Die USA haben sich nicht an diesem Migrationspakt beteiligt. Sie zogen sich aus den Verhandlungen zurück mit der Begründung, das Abkommen sei mit der Souveränität der Vereinigten Staaten nicht vereinbar. Ungarn und andere Staaten haben bereits einen Rückzug aus der Vereinbarung diskutiert, bez. angekündigt und so einige Mitbürger begreifen vielleicht die Tragweite dieses Paktes mit dem Teufel gar nicht. Der Teufel steht hierbei für den Raubtier-Kapitalismus dem jedes Mittel recht ist, um an billige Arbeitssklaven zu kommen.
Die USA verweigern sich nicht ohne Grund, denn wer das Abkommen, welches tatsächlich freiwillig ist und nicht bindet unterzeichnet, kann von denen, die den Migrationspakt auf ihrer inner- und überstaatlicher Ebene ratifizieren, am Ende doch unter Druck gesetzt werden. Auch die staatliche Souveränität ist sehr relativ am Ende eines “Paktes“. Hier gilt dann, wer A sagt muss auch B sagen. Jeder der anderes behauptet streut Sand in die Augen der anderen Betroffenen, wie den Bürgern der EU, welche schon jetzt jeder staatlichen Willkür ausgesetzt sind, die man sich vorstellen kann.

Dieses Papier zur globalen Migration ist ein radikaler Zukunftsentwurf und man wird ihn auf die eine oder andere Art durchsetzen, wenn er erst einmal unterzeichnet ist.

Hier spiele ich bewusst einmal das Orakel, dieser Pakt wird mehr trennen, als vereinen. Es gab schon weniger brisante Papiere die am Ende Kriegerische Handlungen rechtfertigten.

George W. Lästerbacke

Samstag, 13. Oktober 2018

Die neue Linke


Ein Heimspiel ohne Hirn.

Die sich selbst oft neue Linke nennenden sind schon ein absurdes menschliches Schauspiel, welches man in seiner evolutionären Fehlentwicklung seit dem zweiten Weltkrieg gut beobachten kann.

Grundsätzlich ist Marx die Basis jeder linken Idee und vermutlich auch noch einiger Utopisten. Ich persönlich lehne eine Welt, in der alles gleichmäßig und gut verteilt ist auch sicher nicht ab. Profitgier bringt eine Zivilisation sicher ab einem gewissen Entwicklungsstadium auch nicht mehr weiter. Das Gegenteil ist der Fall. Profitgier und damit die Triebfeder des Kapitalismus hindert eine Zivilisation eher in ihrer Entwicklung. Ab einem gewissen Punkt endet die natürliche Entfaltung, weil gute, gemeinnützige Ideen aus vielerlei Gründen unterdrückt werden können. Beispiele kann man schon heute unzählige finden. Das Spektrum kann von der Technologie bis zum sozialen Bereich reichen. Aus dieser Sicht bin ich vermutlich selbst eher ein Linker. Und es ist nicht von der Hand zu weisen, viele linke Ideen sind heute salonfähig und gesellschaftlich anerkannt. Blickt man in die alte BRD, bis ca 2000, so hätten einige bereits das Paradies beschrieben. Dass wäre wohl etwas übertrieben, aber für viele Menschen auf diesem Planeten herrschten hier Paradiesische Zustände, bis die Pseudolinken übernahmen.
Politische Missgeburten, als nichts anderes kann man das politische Ideologiegebräu aus einer rot grünen schwarzen Suppe bezeichnen, was in Jahrzehnten aus diesen Land einen Staat formte der der Welt ein soziales Vorbild sein konnte. Menschen dem Humanismus verbunden erzogen hat, nur um das alles dann wieder von korrupten und degenerierten selbsternannten linken Eliten zerstören zu lassen. Die gar nicht mehr wissen was sie sind.

Agenda2010, die Missgeburt die das Ende der Sozialdemokratie, humanistischer Ideen, Demokratie und Freiheit in Deutschland mit einem zuerst überhörten Paukenschlag einläutete.
Geistiger Vater, ein neo liberaler Wirrkopf im sozialdemokratischen Kostüm und die schon immer geistig unterprivilegiert wirkenden Grünen. Natürlich freundlich unterstützt auch durch die Vertreter des Kapitals. Was einleuchtet, denn irgendwo muss auch Verstand dabei sein, wenn auch ein sehr bösartiger. Wir sprechen immer noch von dem Linken Spektrum.
Denn so, wie offiziell ein rechtes Spektrum definiert wird, müsste man nichts anderes von diesem erwarten, als eine Agenda2010. Jedoch von denen, die vorgeben das Proletariat zu vertreten muss man das nicht. Obwohl man der Linken zugestehen muss, richtig laut äußert sich von diesen Linken zum Proletariat schon lange niemand mehr. Es sind eher Lippenbekenntnisse oder eben die marxistische Folklore in Form von Liedern und Zitaten. Denn die neuen Linken haben schon lange andere Idole, reiche Kriegstreiber wie Hillary Clinton und Barak Obama, die geflissentlichen, gut bezahlten Helfer des militärisch-Industriellen Komplexes der USA. Neue Feindbilder haben sie natürlich auch, der Feind ist jeder, egal ob Proletarier oder Oberklasse, der nicht ihre Ansichten teilt. Faschismus haben sie vermutlich von Mussolini gelernt, der Faschismus als lehre Hülle beschrieb, die man mit allerlei Ideologie füllen kann.
Obwohl wir in der Geschichte bereits oft beobachten konnten, dass den Linken nichts heilig ist, wie schon 1914, als sie kaiserliche Kriegsanleihen absegneten und denn ersten Weltkrieg so mit finanzierten, zeigen uns die linken der Neuzeit, dass es noch viel schlimmer geht. Denn linkes Gedankengut erweist sich als moralisch sehr flexibel. Waffenlieferungen, Kriegseinsätze und vieles mehr, wenn denn der Gegner ins Konzept passt. "Krieg ist nichts Gutes, es sei denn man tut es!" könnte ein neues Motto der Pseudolinken globalen Bewegung werden.

Es bleibt der geflügelte Satz der zersplitterten Linken von 1914 „Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten.“ erhalten. Eine dünne Mahnung, wenn es niemanden mehr gibt, den man mahnen könnte.

Doch hier darf man wenigstens noch behaupten, dabei hatten die Sozialdemokraten 1914 noch den Wirtschaftsaufschwung im Auge, von dem natürlich auch die Arbeiter indirekt partizipieren sollten. Unbedingt einen Krieg zu finanzieren, dass war wohl nicht ihr Ansinnen. Aber mit gefangen, heißt auch mit gehangen. Und soweit man es historisch verfolgen kann, war damals in der kaiserlichen Diplomatie auch immer noch Deeskalation zwischen den potentiellen Kriegsgegnern das Ziel. Ein Umstand der zwar belegt ist, aber in der Antideutschen Propaganda gerne unterschlagen wird. Denn die Verzerrung der historischen Fakten ist den Kriegsgewinnern natürlich wichtig. In einem Krieg muss immer der richtige der Schuldige sein. Wozu sollte Krieg sonst auch nützen? Die andere Frage, womit rechtfertigen die neuen Pseudo-Linken ihr tun? Eigentlich mit gar nichts, gut läuft es heute schon, wenn ein Linker eine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet, nicht mit Fake News.

Heute kommen Pseudo-Linken schon geistig ins schwimmen, wenn man sie fragt, was nützt dass was ihr tut der Arbeiterklasse?
Das lange Schweigen oder der folgende langanhaltende Redeschwall gibt die Antwort, wir haben keine Antwort.

Die linke Realität ist, der Bodensatz kämpft als Antifa und Schwarzer Block auf der Straße, zieht brandschatzend und plündernd durch deutsche Innenstädte und nützt jede Gelegenheit Andersdenkende zu diffamieren bis hin dazu, ihnen körperlich zu schaden. Einige wenige Menschen helfen wirklich und das nicht weil sie einer linken Ideologie dienen, sondern als Menschenfreunde. Wenn diese Hilfe auch nichts mit Ursachenbekämpfung zutun hat und nur als Feigenblatt für Inhaltsleere dient.
Und der Rest der Linken?
Der Rest ist großflächig verteilter intellektueller Müll, der die Welt beglücken will mit Ideen, bei denen ihnen selbst ein Karl Marx einen Vogel gezeigt hätte.
Denn mit Proletarier aller Länder vereinigt euch meinte Karl Marx, verbindet euch zum Kampf gegen Ausbeutung und Kapitalismus, stärkt die Arbeiterklasse auf dass Gerechtigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit regiere. Er meinte nicht, flutet Europa mit Menschen anderer Kulturen, in der Hauptsache potente junge Männer, die mehr an euren Geld und euren Frauen interessiert sind, als am Aufbau einer fairen und gerechten Gesellschaft.

Der Marxismus mag von einer Welt geträumt haben, in der sich die Produktionsmittel und die Macht in Händen des Proletariats befinden, aber keineswegs von einer Leistungsfreiheit gewährenden Multi-Kulti-religiösen Gesellschaft. Es geht um Vereinigung, nicht um Begattung.

Denn Marx mag ein Vordenker in Sachen einer besseren Gesellschaft gewesen sein, aber unbedingt ein unvoreingenommener toleranter Freund der interrassischen Begattung, dass war er mit Sicherheit nicht. Wie wohl die meisten seiner Zeitgenossen. Ein Zitat aus einem Briefwechsel mit seinem Finanzier und Freund Friedrich Engels macht dass deutlich.

"Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlössen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt her vorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft."
Brief an Friedrich Engels, 30. Juli 1862, Karl Marx.

Der einzige Grund, warum der Marxismus diffamiert wird ist, er stellt die kapitalistische Weltordnung in Frage. Noch ein Grund warum die Linken von heute, keine Linken mehr sind, sie stellen weder den Kapitalismus in Frage, noch ist die Arbeiterklasse ihr Hauptinteresse.
Sie sind die absurdeste Art von faschistischen Globalisten. Meine Oma hätte gesagt, dass ist weder Fisch noch Fleisch, so etwas isst man nicht. Ich sage, so etwas braucht niemand.
Und dass was man gemeinhin als Sozialismus oder Kommunismus bezeichnet, waren die erfolglosen nietzscheanischen Versuche die Idee, den Marxismus umzusetzen und den Menschen zu überwinden. Nietzsches Übermensch sollte der neue Typus Mensch werden, der alle die Schwächen die den Menschen im Alltag scheitern lassen überwindet.
Aber hier war Friedrich Nietzsche als Philosoph klüger als Karl Marx, er erkannte die Schwäche des Menschen als Hindernis jeder Revolution, der Philosoph Karl Marx erkannte das hingegen nicht.
In diesem unverstandenen Kontext waren Linke eigentlich immer Nietzscheaner, selbst wenn es ihnen nicht bewusst ist.

Was wir weiterhin in der ersten Reihe beobachten können ist, wie der Kapitalismus die linke Idee vereinnahmt, wenn wir nach China schauen. Chinesischer Staatskapitalismus ist ein Erfolgsmodell. Allerdings nicht für die Arbeiterklasse. Auch hier ist Faschismus die Antwort und Kommunismus nur eine Propagandalüge.

Welche Monstrositäten daraus entstehen können haben wir gut am Hitlerfaschismus gesehen, am Stalinismus und heute wieder gut zu erkennen am Linksfaschismus. Der grade erst anfängt die Welt zu erobern und die Menschheit vermutlich mit Milliarden Toten beglücken wird, wenn er erst mal richtig Fahrt aufgenommen hat. Denn diesmal hat sich der Kapitalismus mit den Pseudo-Linken verbündet, denen der Sieg ihrer wirren Ideologie viel wichtiger ist als der Mensch.

Die neuen Pseudo-Linken sehen lieber der eigenen Arbeiterklasse beim sterben zu, als sich für ihr Wohlergehen einzusetzen, nur um ihre globalen Ideen umzusetzen. Hier sind die Linken und die Kapitalisten sich sehr ähnlich. Sie paktieren für den Sieg ihrer Ideologie mit jedem, der ihnen sagt, was sie hören möchten. Mit Linken hat das gar nichts mehr zu tun, denn sie sind keine Übermenschen nach Nietzsches Vorbild, nur ein paar Penner mehr, die das Leistungsprinzip negieren und sich dem Geld zu gewannt haben. Insbesondere dem Geld anderer Leute.
Psychologen würden hierfür vermutlich verschiedenste Arten von Persönlichkeitsstörungen diagnostizieren. Ich denke aber, dass ist eher ein evolutionäres Problem. Der Mensch ist schlicht noch zu dumm, um das große Ganze zu begreifen. Im Moment riecht es eher nach Pseudo-Linksdiktatur ganz ohne Marx aber mit einem potentiellen Weltkrieg.

Dass ist eine Phase der Evolution, man muss sie nur überleben. Nachdem man schon fast alles ausprobiert hat, ist nun eben der Multikulti-Religions-Finanzmix dran.

Die selbe Beschreibung gilt im großen Ganzen auch für die sogenannte Rechte. Erst die Parteilichkeit in jeder Form ermöglicht es dem Kapitalismus sein parasitäres Dasein zu führen und die Dummheit natürlich.
Das Hauptproblem von Veränderung ist, sie kann nur wirken, wenn das Schubladen denken überwunden ist und der Übermensch Nietzsches anfängt zu denken. Wer wirklich Veränderung will, wählt heute wohl wieder Genosse Kalaschnikow und keine Volksverräter. Denn für den Segen bringenden Frieden fehlt es der Menschheit, ob links, rechts oder in der Mitte am Verstand.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 26. September 2018

Kleine Philosophie zum Glück


Man könnte ein ganzes Essay, nein vermutlich unendliche philosophische Werke über das Glück schreiben und dabei doch verkennen, dass es etwas gibt, was dem Glück aller Menschen und letztlich jedes einzelnen von uns im Wege steht. Also fasse ich mich kurz und schreibe über unser größtes Problem. Ich werde euch auch nicht mit hochtrabenden BlaBla beschäftigen, nein ich halte mich auch an den alltäglichen Wahnsinn.

Über die kognitive Beschränktheit

Im allgemeinen ist kognitive Beschränktheit eine zwar traurige, aber evolutionär sehr verständliche Eigenschaft. Unseren Ahnen nutzte der Blick über den Tellerrand eher wenig. Nahrung suchen, das Weibchen beglücken, zum Zwecke der Nachwuchsförderung und der Zerstreuung waren Hauptlebensinhalte und natürlich die Verteidigung der eigenen kleinen sozialen Einheit, der Sippe. Die meiste Zeit der Geschichte waren wir nur sehr wenige Menschen. Es gab kaum Notwendigkeiten etwas aufzuteilen, zu erobern oder gar großzügig zu verteilen damit es gerechter auf der Welt zu geht. Dass ist der Hauptgrund unserer sehr verbreiteten kognitiven Beschränktheit.

Unsere bekannte Zivilisation ist erst nach der letzten Eiszeit entstanden und somit größere Gemeinschaften, bei denen nun der Weitblick von Nöten war, gibt es erst seit vielleicht 10.000-15.000 Jahren, hierüber wird noch viel spekuliert, da archäologische Funde dieser Zeit eher Ausnahmen sind. Aber diese kurze Phase ist in der menschlichen, insbesondere der geistigen Evolution lächerlich kurz, die Nennung der Zeitspanne soll das nur verdeutlichen.
Viele von uns sind eben noch der Sinnbildliche Urmensch, unser Durchschnittlicher IQ liegt bei 80-100, also ziemlich gleichauf mit Schimpansen. Da wird schon einer mit einem IQ von 120 zum über den Tellerrand Gucker, also zum bedingt kognitiv Unbeschränkten, einer mit IQ > 140 zum Genie und die Minderzahl derer die noch signifikant darüber liegen zum globalen Visionär. Diese Visionäre sind aber die Ausnahme und nicht die Regel.
Das sollte man beachten, denn alle Erfolge, der sich die heute explodierende Menschheit rühmt sind Erfolge eben der wenigen Visionäre, denen viele kleine Äffchen nachlaufen oder eben auch nicht. Das kommt eben auf die kognitive Beschränktheit der Masse an. Diese macht sie heute noch extrem manipulierbar.

Wobei diese Beschränktheit auch Visionäre plagen kann, denn was nutzt ein Weltparlament, das von egoistischen Äffchen besetzt wird oder eine neue Seidenstraße, die nur noch zu mehr Ungerechtigkeiten dort führt, wo der Fortschritt einst herkam?
Globales Denken und Visionen setzt nämlich auch voraus die geistige Ressource Mensch zu haben, die damit im Geiste umgehen kann. Doch daran mangelt es, was ich oft genug bedauere. Globalisierung ist eine vielschichtige Angelegenheit, die zu mehr Verteilungskämpfen führt, als uns lieb sein mag. Denn um nichts anderes geht es im Moment in der Modernen Welt, sie wird von Macht- und Geldinteressen weniger Menschen dominiert. Das merkt mit der Zeit sogar der kognitiv Beschränkteste. Der Mensch steht der Menschheit selbst im Wege. Und vom bemerken über das Erkennen, bis hin an Lösungen zu arbeiten ist es ein steiniger Weg. Erleuchtung ist im Moment noch das Hauptgeschäftsmodell der Religionen und einiger Ideologen.

Die Begeisterung für Fortschritte, wie einer neuen Seidenstraße nach China, dem SpaceX Projekt, der europäischen Union, Globalisierung oder einem Weltparlament in allen Ehren und ja es sind Chancen.
Doch im Augenblick eher in den falschen Händen Seelenloser Konzerne und saublöder, unfähiger und korrupter Politiker. Nur wenigen Menschen traut man heute zu die Menschheit wirklich in die Zukunft zu führen. Visionäre wie Elon Musk sind sicher Hoffnungsträger technischer Innovation, aber noch fehlt es an den großen Geistern für die gesellschaftliche Innovation die Herz und Hirn der Menschen erreicht. Wir brauchen eine Gesellschaft, die nicht in ständiger Konkurrenz zueinander agiert, sondern im Wettbewerb miteinander steht in dem es darum geht, wer backt die größten Brötchen für alle Menschen. Eine Gesellschaft die sich freuen kann über den Erfolg des anderen und stehts guter Hoffnung ist, nicht voller Neid, Hass, Misstrauen und Gewalt. Doch dafür reicht eben der einzelne Visionär nicht, mag er auch noch so weit seiner Zeit voraus sein.

Vielleicht braucht es noch Jahrhunderte oder Jahrtausende, bis der Mensch in der Masse den Sinn der globalen Kooperation erkennt. Die Kooperation die unzweifelhaft, wenn die Macht und Profitinteressen kleiner Gruppen wegfallen zu neuen ungeahntem Wohlstand führen kann und technischen Fortschritt von dem wir heute nicht mal zu träumen wagen. Aber dass ist nichts weiter als Utopie, frei von der Realität des Modernen Menschen.

Es ist doch erstmal am wichtigsten uns zum Beispiel in unserem kleinen Land untereinander so zu verständigen, dass wir getrost allen anderen zeigen können, schaut mal her, wir leben glücklich und zufrieden und euch könnte es auch so gehen, anstatt das ihr ständig zankt. Wir müssten als erfolgreiche Wirtschaftsmacht ein Beispiel geben, nicht vorgeben das Schlaraffenland zu sein in dem einem Leistungslos die gebratenen Tauben in den Mund fallen.

Aber Pustekuchen, selbsternannte rote, grüne und schwarze "Visionäre" deren Tellerrand schon eher einer Schüssel ähnelt, faseln von "Wir schaffen das". Sie kommen gar nicht erst so hoch, um über den Rand in die Welt zu schauen und drängen das Land mit ihren Multi-Kulti Phantastereien an den Rand des Bürgerkrieges.
Weil sie in ihrem Leben noch keine Minute richtig für den Reichtum des Landes gearbeitet haben, aber die Welt mit eben diesem Reichtum beglücken wollen und gleichzeitig das Land mit fremder Kultur fluten, dessen Ausmaß die eigene Bevölkerung noch gar nicht versteht.
Einströmende Migranten wollen erst recht nicht verstehen, warum sollten sie auch? Wenn ihnen das blaue vom Himmel versprochen wird, ohne jede Gegenleistung. Fast niemand guckt dem geschenkten Gaul ins Maul. Das Wort Asyl ist das neue Sesam öffne dich zum Goldschatz Deutschland.

Was muss ein Ungebildeter oder Analphabet mehr verstehen? Er tickt noch einfacher wie jeder Deutsche, eben eine Frage des Tellerrandes.
Und schon keifen rot-grün-schwarze Weltfremde Gutmenschen von Nazis und die anderen Gutbürgerlichen von Invasoren. Recht hat zwar keiner von beiden, das Vokabular verschärft aber das Problem nur noch. Denn dass ist erstklassige Kriegsrhetorik doch löst es nicht eines der daraus resultierenden Probleme.
Nämlich das Problem, dass der eine der normale Deutsche seine erarbeiteten Felle davon schwimmen sieht und der andere, der Migrant denkt, er muss sie nicht mal aus dem Fluss fischen, weil sie ihm ja trocken umgehängt werden, wie es versprochen wurde. Wieder ein Beleg allgemeiner kognitiver Beschränktheit.
Darüber das durch dumme Phantastereien jede einfache Logik einer sozialen Gesellschaft außer Kraft gesetzt wurde, redet oder denkt kaum einer nach.
Dass nennt man tatsächlich kognitiv beschränkt. Aber wie schon bemerkt, ist das völlig normal für Menschen.
Und das genau die selben Friede, Freude, Eierkuchen Politiker, Fanatiker und Multi-Kulti Phantasten mit Begeisterung Kriege in aller Welt vorbereiten und führen, die nur den Profitinteressen fremder und eigener Konzerne dienen ist leider genau der selben kognitiven Beschränktheit zu verdanken.

Wenn die Welt auch nur annähernd reif für Globalisierung, Öffnung und globale Gleichheit wäre, würde sie Religionen und Ideologien aus dem Öffentlichen Raum verbannen. Gleich noch dazu Staaten, wie die USA und Konsorten die Massen mordend durch die Welt ziehen und das unter dem Banner der Demokratie, wobei es nur um Profit und Machtinteressen geht global isolieren.
Solange bis deren Politiker und Völker begreifen, das Globalisierung nicht heißt den einzelnen Staat und Gruppen zu bereichern, sondern alle Menschen.

Das wäre eine logistische und auch humane Aufgabe, die nur ein Weltparlament erfüllen könnte für das der Menschheit aber die geistige Reife fehlt.

Und auch uns stände etwas mehr Verzicht und Demut zum Wohle aller nicht schlecht. Denn eine bessere Welt fängt vor unserer Tür an. Ich schließe mich bei der Unreife und kognitiver Beschränktheit auch nicht aus, aber wenigstens versuche ich darüber nachzudenken.

Denkt mal über meine Worte nach, wenn ihr von den Chancen und der kognitiven Beschränktheit anderer philosophiert. Seht ihr alle Facetten, habt ihr verschiedene Blickwinkel und wollt ihr daraus die hoffentlich richtigen Schlüsse ziehen? Der Mensch ist nicht böse, er tut nur böse Dinge, weil er das Ganze nicht erkennt. Das Ganze aber ist gut und friedlich. Selbst unser Überlebenskampf ist nur ein Produkt unserer Unfähigkeit gerecht zu sein. Nietzsche sagte sinngemäß, "Der Mensch muss den Menschen überwinden.". Mehr Wahrheit braucht es nicht, denn er wollte uns damit nur sagen, dass wir erst eine neue Ära des Glücks erreichen, wenn wir unsere eigene kognitive Beschränktheit überwinden.

George W. Lästerbacke

Montag, 24. September 2018

Das Gruselkabinett


Nein, ich meine nicht Merkel und ihr Kabinett, jedenfalls nicht so direkt. Denn was sollte man dazu noch schreiben, was sich nicht anhört, als wäre es Satire? Hierzu ist alles gesagt, was man wissen muss. Es fehlt nur die Konsequenz diese Regierung loszuwerden, die nur noch vom Bürger ausgehen kann.

Seit der Begriff Kulturschaffende, jedem DDR Bürger noch gut bekannt aus dem SED Zentralorgan „Neues Deutschland“ und den anderen Staatsmedien eine Neuauflage in den Kapital finanzierten Gesamtdeutschen Merkelmedien fand, dürfte auch dem letzten noch übrig gebliebenen, gelernten Ossi klar sein wohin die Reise der DDR-BRD geht.
Der alte Witz von Honeckers Rache, der über Angela Merkel einst die Runde machte hatte wohl mehr Substanz, als wir alle glaubten. Das Vokabular einer Diktatur wird nun schon länger für das Verunglimpfen politisch unliebsamer Personen genutzt und es richt mittlerweile auch schon sehr streng nach Diktatur. Tatsächlich fehlen nur noch die Überlebensgroßen Statuen der Kanzlerin auf innerstädtischen Plätzen, um den Eindruck zu vertiefen, der Personenkult ist nicht mehr zu stoppen.
Selbst ein mächtiger Mann, wie der Verfassungsschutzchef fliegt, wenn er sagt was er denkt. Natürlich wie immer mit freundlichster Unterstützung von Merkelmedien und der ganzen pseudoliberal-linken Szene.
Die ganze politische Mischpoke ist dann noch im munteren Verbund mit der Wirtschaft, der naturgemäß völlig egal ist wer herrscht, solange die Kasse klingelt.

Nun darf man beobachten, wie sich die Lage zuspitzt, natürlich nur für die Detail verliebten Menschen unter uns. Natürlich gibt es schon länger Hetzjagten in Deutschland, aber eher auf Andersdenkende, als auf Andersaussehende, doch solche Details sind kleinlich und ziemlich Nazi.
So ein wenig Mord und Totschlag findet ja medial kaum ein Echo und morgen gibt es sicher wieder eine Studie die belegt, dass der Deutsche sich so sicher fühlt, dass er die Haustür nachts offen lässt, stehts bei offenen Fenster schläft und in der Nacht sorglos Gassi mit dem Hund geht.
Wenn dann doch mal wieder ein Zwischenfall die Öffentlichkeit erregt, dann gibt es ein vom Bundespräsidenten empfohlenes gratis Rockkonzert, freundlichst gesponsert mit Freigetränken von Coca-Cola. Umfragen bestätigen dann flott zum hundertsten mal die erfolgreichste Regierung aller Zeiten und Deutschlands Wirtschaftskraft natürlich auch.
Bundesdeutsche Musterbetriebe, wie die boomende deutsche Metallverarbeitende Industrie in Solingen und natürlich Anderenorts werden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vorgeführt und alles ist Paletti, wie Bennie von der Olsenbande es einst im DDR-Fernsehn ausgedrückt hätte.
Soweit wäre wieder alles gut, weil der Bürger sowieso immer den Wackeldackel gibt und schnell wieder von der Palme ist.

Nur unsere Kulturschaffenden, die Journaille und ihre kapitalen Freunde haben schon die größere Endlösung im Blick befürchte ich. Heute zeige ich eich mal wieder einer von unzähligen Netzfunden seit dem Chemnitzer Messerunglück.

Reiner Woop, ein Theater-Regisseur aus Detmold zeigte auf Twitter, was ihm da vorschwebt in sehr kurzen Worten "Mauer um Sachsen, AfD rein, Dach drauf, Napalm rein, Tür zu". Zwar wurde er wohl von Twitter dafür entfernt oder er war klug genug sich zu löschen und mindestens eine Anzeige wegen Volksverhetzung und Tötungsaufruf folgten. Aber der Hippi auf werweiswas spricht hier wohl den meisten Linken aus dem Herzen, anders kann man deren allgemeines Verhalten auf der Straße und in sozialen Netzwerken wohl kaum deuten. Sie wollen gleich ganz Sachsen und jeden der nicht ihres Geistes ist brennen sehen. Wahlweise wäre wohl auch Arbeitslager, Gaskammer und Galgen akzeptabel, so lange dort kein Merkelbild dran hängt. Denn das würde ihr Diktatur, ich meine natürlich Demokratieverständnis empfindlich stören.

Man darf nur sagen, alle die ihr euch noch für normal haltet, nehmt Merkels Rat an und bevorratet eure Haushalte, aber nicht nur für zwei Wochen.

Denn solche Leute schrecken auch vor einem Bürgerkrieg nicht zurück. Rote Armee Fraktion war gestern heute kommen blutgierige Kulturschaffende und Oberlehrer und ihr Ziel sind nicht die Bonzen, sondern der Teil des Volkes der nicht für eine Umerziehung tauft.

Gruselig oder was?

George W. Lästerbacke

Sonntag, 23. September 2018

Wie erkenne ich einen Faschisten?


Wie erkenne ich einen Faschisten, egal welcher politischen Couleur, in meiner Timeline?

Verbale Strategien von Faschisten, die Erste:

Ausgangsposition:
Du schreibst über deine persönliche Meinung zu politischen Lage. In der Regel ein Ergebnis deiner hoffentlich umfassenden Meinungsbildung. Dafür wirst du pausenlos von Ideologen mit faschistoiden Ansichten attackiert, beschimpft, herabgesetzt, ohne aber einen echten Dialog angeboten zu bekommen.
Bestenfalls ideologische Phrasen. Zu recht lässt du einmal in zivilisierter Form Dampf ab, aber eben ohne jede andere Meinung herabzuwürdigen, sondern um sie mit der Realität zu konfrontieren und immer noch Dialogbereit.

Dann kommt ein Faschist:
Verbale Strategie, direkter Angriff:
Eine in einer Frage postulierte Unterstellung, die in der Regel mit deiner Äußerung nur eins gemein hat, einen Standpunkt den der Fragesteller nicht mit seinem politischen Gegner teilt, dir aber automatisch politische Nähe zu diesem Gegner unterstellt. Das nennt man Generalverdacht, völlig normal für Ideologen und Diktaturen. So funktioniert auch jede mafiöse Vereinigung, bist du nicht für mich, bist du gegen mich.

Ein Beispiel für solch eine Frage:
Darf ich Deine Zeilen als Aufforderung auffassen, künftig die Gruppe/Partei XYZ zu wählen? Ich bitte Dich um eine klare Antwort...


Solche Unterstellungen sind natürlich Quatsch, denn ein gleicher Standpunkt heißt lange nicht eines Geistes. Aber dass ist entweder Strategie, heute seit 1933 erstmalig wieder gut in den gesteuerten Medien zu beobachten oder eben Dummheit. Dumme Menschen brauchen Feindbilder.
Ob es eine ethnische Gruppe ist, eine politische Gruppierung oder auch eine Partei, es kann aber eben auch die einfache Bevölkerung eines Landes sein, die nicht hinter der Regierungspolitik steht.
Deutschlands Geschichte wurde schon zu oft von dieser Füllmenge an Hohlköpfen dominiert, denn ohne diese geht es nicht. Egal wie man das Blatt wendet. Denn diese Hohlköpfe sind das Bodenpersonal fürs Grobe, ob verbal oder auch gewalttätig. Aber das reicht wohl, denn jeder weis, was ich hiermit ausdrücken möchte.

Beispiel, eine mögliche Antwort:
Was man wählt ist jedem selbst überlassen. Ich habe mich da noch nicht festgelegt.

Es ist völlig normal sich nicht festzulegen, denn der Selbstdenker will möglichst lange, möglichst viel Input.

Ein Faschist hat dich nun aber bereits gedanklich in eine Schublade verfrachtet. Zum Beispiel der Nazi oder fast genauso schlimm, der potentieller XYZ Wähler. Denn der ist sowieso Nazi.
Der Faschist will eine klare Positionierung, denn jeder der nicht seiner Meinung ist ist sowieso ein Gegner. Sein Denkprozess ist dank Vorverurteilung bereits vor langer Zeit beendet worden. Er radikalisiert sich nur noch.

Dass du möglicherweise selbst zu deiner Meinung gekommen bist, auf Grund von freier Meinungsbildung, dass ist für Faschisten undenkbar. Denn schließlich hat der Faschist von seiner politischen Gruppierung/Partei erfahren oder auch aus den Medien, das alles Nazi ist, was nicht seine Meinung teilt.
Also ist zum Beispiel die Gruppierung/Partei XYZ schuld und wie jeder Ideologe weis, dass sind alles Nazis. Man nennt es auch Nazikeule.
So wird selbst der hier geborene Schwarzafrikaner oder Jude zum Nazi, wenn er aus Sicht eines Faschisten falsch denkt. Es benötigt keiner Diskussion oder dem Austausch von Argumenten, denn sie haben bereits die absolute Wahrheit. So dümmlich und frei von Argumenten tickt der Faschisten. Er macht nicht ein Problem zu seinem Anliegen sondern den, der das Problem beim Namen nennt.

Ein Demokrat hingegen will erst einmal reden und deine Probleme zum angesprochenen Themenbereich hören. Später diskutiert er mit dir und muss mit gutem Recht nicht deiner Meinung sein, aber ihr werdet höchstwahrscheinlich einen Konzens finden mit dem beide Gesprächspartner leben können.

Darum merke, es ist Sinn einer Gesellschaft einen Konzens zwischen Gruppen mit ähnlichen Interessen zu finden. Aber es ist sinnlos vergeudete Lebenszeit den Disput mit Faschisten zu vergeuden, man sollte sie ignorieren, solange sie keine Argumente haben, den sie sind nur der laute Rand. Aber auch ein Rand wandelt sich und hat Hoffnung in der Gesellschaft aufzugehen, er braucht nur länger dazu.


Ende Lektion 1

George W. Lästerbacke

Montag, 17. September 2018

Diskussionen mit Vollidioten


Zum Einstieg muss ich euch kurz schildern, worum es in der Diskussion geht, die mich veranlasst hier etwas zu schreiben. Ursprung ist ein Beitrag eines YT Kanals zum Thema Verborgene Geheimnisse. Herodot der alte Philosoph und allgemein als Vater der Geschichtsschreibung bezeichnet berichtete in seinem Werk Historika über ein phantastisches altes Labyrinth in Ägypten. Welches vielleicht sogar vor den Pyramiden entstanden ist und alles an Monumentalität in den Schatten stellt, was in der Antike erbaut wurde.
In diesem Beitrag wird das Labyrinth, was nach Spekulationen unter anderem als geheime Nekropole diente nach alten Texten recht reich illustriert beschrieben und natürlich spekuliert. Bereits im Jahr 2008 wurde ein Objekt im ägyptischen Hawara lokalisiert, welches nun als Spekulationsobjekt des Beitrages dient.

Interessanter Beitrag, aber das übliche XY Content, viel Nichtwissen, aber viel Ideen und natürlich Verschwörungstheorien, davon leben diese Kanäle letztlich. Denn nach der Erkundung des Geländes durch Bodenradar geschieht erstmals nichts an der Fundstätte. Was wenig verwundert, wenn man sich ein wenig für Archäologie interessiert weis man das. Ein Zeitraum von zehn Jahren ist nach der Erkundung, bis zum Beginn von Ausgrabungen natürlich nicht selten in der Archäologie. Schließlich muss so eine Grabungskampagne finanziert und vorbereitet werden, doch das ist Realismus und mit dem haben manche Fans solcher Kanäle oft Schwierigkeiten. Der Umstand an sich aber liefert für Fans von Verschwörungen und Geheimnissen immer genug Diskussionsstoff. Weil diese in ihrem Sandkasten natürlich immer gleich bis zum Grundwasser gebuddelt haben, Ironie aus. Wer den ganzen Beitrag sehen möchte, hier der Link (https://youtu.be/RHYu6XrhdkA), denn wer einige Infos haben möchte zu diesem geheimnisvollen Labyrinth, ist hier goldrichtig.

In der Natur der Diskussion liegt es natürlich, das irgendwann auch Parallelen und Vergleiche, besonders politischer Natur gezogen werden, in diesem Fall zu kulturellem “Vandalismus“ um Artefakte in Schweden. Ein Vorfall der im Schlüsselkindblog nähere Beachtung fand. Man kann zu diesem Blog stehen wie man möchte, ich verweise hier nur aus informellen Zwecken darauf. (https://schluesselkindblog.com/2017/09/10/islamisierung-schweden-vernichtet-bereits-kulturgueter/). Wie richtig oder falsch der Bericht aus welcher Weltsicht sei, dass lasse ich hier dahin gestellt.

Diese Ausführungen nur zur Einführung.
Die Diskussion war recht sachlich und zog sich etwas in die Länge. Alle Kommentare muss ich hier nicht alles wiedergeben. Nur die Kernaussagen, die natürlich wie immer, irgendwann auch einen Vollidioten anzog.

Aber wie reagiert man, selbst so billig beleidigen oder lieber etwas ausholen? Ich hole gerne etwas aus und so sollte es jeder tun. Denn das Internet sollte frei sein und man muss sich für nachvollziehbare Tatsachen, die man in einer Diskussion anführt, nicht beleidigen lassen. So meine Sicht der Dinge.
Gebt solchen Leuten ruhig mal verbal richtig auf die Fresse.
Wenn man gleich erkennt, dass ist einfach nur eine Großfresse im Internet, die sonst nichts im Leben zu melden hat.
Falscher guter Wille, weil er vielleicht eine schwere Kindheit hatte oder schlicht dumm ist, ist hier völlig unangebracht. Denn schlechtes Benehmen ist unentschuldbar, andere User ohne Grund zu beschimpfen sowieso. Also tritt ihnen verbal in den Arsch, aber bitte gepflegt.
Das geht auch ohne strafbewehrte Beschimpfungen direkt an sie zu richten. Hier sind Verallgemeinerungen, Pauschalisierungen und andere Stilmittel erlaubt und es macht euch selbst wenig angreifbar. Stichwort Beleidigung.
Ich finde nicht, dass es die Aufgabe der Plattformen ist, so etwas zu unterbinden und melde nicht alles gleich, ich mach mir den Spaß und antworte selbst. Denn erziehen und disziplinieren können wir uns doch in solchen Fällen selbst am besten.

Hier nun der Einstieg in die Disskussion.

George W. Lästerbacke
Das ist mir in Schweden im einzelnen nicht bekannt, aber grade in Schweden gut vorstellbar. Wohl gibt es globale Anstrengungen ungewöhnliche Artefakte geheim zuhalten und in Kellern und Archiven von Museen verschwinden zu lassen. Von der Zerstörung unwiederbringlicher Schätze, wie der durch radikale Islamisten gesprengten Buddha Statuen in Afghanistan mal ganz abgesehen.

Nun der Eintritt eines mit Hirn wohl sehr mimimalistisch ausgestatteten Mitbürgers in die Diskussion.
Ich stelle euch vor:
Oguzhan Sarita:
George W. Lästerbacke, was für ein Vollidiot bist du denn. Durch Islamisten zerstörte Statuen? ? Gerade du gehörst zu den Idioten, die jeden Mist glauben, was der Öffentlichkeit weitergegeben wird. Nimm schön die offiziellen Geschichtsbücher, ließ sie und glaub das Zeug, da so einer wie du nämlich nie zu etwas sinnvollem beitragen wird.

Meine Antwort:
Oguzhan Saritas. Tatsachen, wie die Zerstörung von Buddha-Statuen im Tal von Bamiyan in Afghanistan sowie in Pakistan und anderswo auf der Welt durch Islamisten sind so gut belegt und nachprüfbar, dass niemand glauben muss, was ich sage oder schreibe. Wenn sein Gehirn nicht erst durch aufblasen auf Erbsengröße gebracht werden muss, überprüft er meine Aussage selbst aus verschiedensten Quellen.
Vermutlich wissen sogar Koranschüler, die in der Regel ihrer Studienzeit nur ein Buch auswendig lernen und wohl auch lesen müssen von solchen "Heldentaten".
Denn solche “gebildeten“ Personen brüsten sich ja gerne mit ihren Untaten gegen andere Kulturen und preisen sie als Errungenschaft.
Das allerdings behaupte ich nur als Theorie, weil das nicht durch mich ohne weitere Prüfung belegt werden kann.

Du aber präsentierst hier jedem der lesen kann ein Musterbeispiel, wie sich intelligente Menschen nicht darstellen. Ohne Bild im Profil, denn Mutti könnte das Bild ja auf Youtube sehen oder der Chef, dessen Dreck du wegräumst, dann wohl auch noch mit falschem Namen und zu guter Letzt natürlich unfähig zivilisiert zu diskutieren..
Dann behauptest du, dass allgemein bekannte Tatsachen falsch wären, was du in keiner Form belegst, um andere persönlich anzugreifen. Wofür erstmal kein objektiver Grund besteht.
Hört sich für mich stark nach religiösen Spinner an oder Hobbyideologe.
In Hoffnung auf Erkennen geboren, geblendet durch Dummheit, leben wie ein blinder Trottel auf einem Berg ohne Kontakt nach unten und irgendwann als ein unbedeutender, seelenloser Haufen Elementarteilchen ins Universum verschwindend in der Hoffnung doch noch einmal als intelligente Erscheinung neu strukturiert zurückzukommen.

Aber ich versichere dir, das passiert nicht, denn schon heute fehlt dir jedes Potential eine intelligente Lebensform zu werden, denn es fehlt dir bereits am grundlegenden Eigenschaften, wie Kinderstube.

Und ich muss dich hierbei nicht mal persönlich als dass was du darstellst angreifen, denn jeder kann selbst aus deinen Worten und Umgangsformen folgern, was du bist ein Troll mit stark eingeschränkten guten Benehmen.

Fazit
Wer so Antwortet, bekommt keine Reaktion mehr von diesen Usern, das weis ich aus Erfahrung. Und wenn doch, dann hört es sich meistens an, wie Rumpelstilzchen, der wütend um das Feuer tobt.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 12. September 2018

Der Musterflüchtling


Ich will heute nur über eine Straftat, von durch die Bevölkerung gefühlt “unzähligen“ Messerattacken, seit der “Wir schaffen das“ Flüchtlingswelle unserer allseits "beliebten" Bundeskanzlerin schreiben. Denn ich denke, wir müssen alle endlich gedanklich tiefer gehen, als uns nur zu empören oder uns verlogen bis dümmlich Tatsachen zu stellen, die man weder wegreden noch ignorieren kann. Dabei unparteilich bleiben ist schwer und doch sollte man es versuchen, um Probleme auszumachen und vielleicht von unten her zu erkennen, wo steht der wirkliche Gegner aller Menschen.
Dieser Fall, den ich zum Anlass nehme ist nur ein Beispiel.

Natürlich ist das nur ein sogenannter Einzelfall, herausgegriffen aus anderen Vorfällen. Aber er wurde sehr gut medial dokumentiert und er hebt sich aus der Masse von Messerattacken in Deutschland heraus. Die auch statistisch nachgewiesen seit 2015 stark zugenommen haben. Denn der Angeklagte bezeichnete sich in einer polizeilichen Vernehmung selbst als „Musterflüchtling“. Eine Aussage der medial nur in völlig falscher Auslegung Rechnung getragen wurde. Denn tatsächlich hat sie Bedeutung, besonders für ein Land, das Flüchtlingen eine Zuflucht bieten möchte, aber nichts dazu lernen will.

Was war geschehen?
Nach einem Streit in einem Supermarkt zwischen dem Freund des Opfers mit dem Bruder(14) und dem Cousin des Täters in Burgwedel(Niedersachsen) rammte Abdullah A.(17), Vivien K.(24) ein Messer in den Bauch.
Vivien K. wollte das Trio daran hindern ihren Freund Domenic zusammenzuschlagen und ging dazwischen, sie überlebte nur dank einer Not-Operation. Die zehn Zentimeter lange Messerklinge hatte ihre Rippen gebrochen, verletzte Leber, Magen, Niere, Darm. Vivien K. lag im Koma, Milz und Teile der Bauchspeicheldrüse wurden entfernt.
Der Flüchtling aus Syrien wurde verurteilt. Er erhielt 5 Jahre Jugendhaft.

Strafmildernd war wohl, dass er frappierend ehrlich war. Er sagte vor Gericht aus „Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten“. Nach Aussage des Anwalts des Opfers Vivien K., Björn Nordmann sagte der Angeklagte auch aus, dass Konflikte in seiner syrischen Heimat mit Waffen ausgetragen würden. Den Streit habe er als Ehrverletzung verstanden. Nach seiner Auffassung stehe es ihm zu, in dieser Situation zur Waffe zu greifen.“

Das war der Fall kurz geschildert und sicher erregen sich nun einige schon über das scheinbar milde Urteil, aber darum geht es gar nicht. Denn das deutsche Jugenstrafrecht darf man getrost als Kuscheljustiz bezeichnen und es ist auch nicht als Racheakt der wütenden Gesellschaft an Straftätern gedacht. Auch wenn es manchmal schwer fällt diesen Umstand zu akzeptieren.
Wir alle machen besonders in der Jugend Fehler und manchmal sollten wir eine Chance erhalten, über diese Fehler hinauszuwachsen.
Jugendstrafrecht ist in so schweren Fällen, die letzte Chance sich nochmals zu bewähren und es nach der Strafe besser zu machen. Natürlich ist diese Sicht vielen wieder zu optimistisch und vielleicht auch Gutmenschen Mentalität, doch tief in uns drin ahnt jeder, wenn er die Wut ignoriert, dass da etwas dran ist. Wenn auch nicht so viel, wie es deutsche Kuscheljustiz exzessiv auslebt. Aber hier gilt das Prinzip Hoffnung.

Viel schlimmer finde ich den Umgang der Justiz mit den Opfern, die oft genug wenn überhaupt nur lächerliche Entschädigungen für ihre erlittenen seelischen und körperlichen Verletzungen erhalten, wenn überhaupt etwas passiert.

Doch auch auf dieses Thema will ich gar nicht hinaus. Vielmehr will ich sagen, dass wir aus den Aussagen des selbsternannten Musterflüchtlings etwas lernen sollten, nämlich Verhaltensmuster, die wir so ausgeprägt in unserer Kultur nicht mehr kennen.
Die Worte „Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten“ sind unser Stichwort. Tatsächlich machen sie Abdullah A. zu einem Musterflüchtling in Sachen Verhaltensmuster. Ein Verhaltensmuster das durch kulturelle Prägung entstanden ist. Schlicht nennt man es Machokultur. Und hier beginnt auch das Versagen der deutschen Gesellschaft.

Was müssen wir verstehen?
Uns muss klar sein, dass dieser junge Mann, genau wie viele andere junge Flüchtlinge von Kindesbeinen an nichts anderes kennengelernt haben, als dieses billige Gehabe. Konfliktbewältigung wird oft mit Gewalt gleichgesetzt.
Das betrifft nun beileibe nicht jeden Flüchtling, denn auch unter Flüchtlingen gibt es verschiedene Mentalitäten.
Wir beobachten nun nicht grade, dass die gesamte arabische Welt sich ständig mit Messern attackiert, obwohl hier speziell eine Einschätzung für uns gar nicht möglich ist. Es ist ein Kernproblem der kulturellen Erziehung, dass wissen wir und doch wird dieses Allgemeinwissen in der deutschen Gesellschaft permanent ignoriert.
Diese Einzelfälle beruhen auf der Ignoranz der Gesellschaft Flüchtlinge sofort und allumfassend auf eine neue Gesellschaft vorzubereiten. Es ist schon schwer genug Erziehungsmuster zu überwinden, wenn man sie kennt. Doch in Deutschlands politischer Elite fehlt es an der Einsicht Fremde darüber aufzuklären, was geht und was geht gar nicht in Deutschland und klar zu sagen, dass sind unsere Regeln. Wenn du dagegen verstößt, dann kannst du nicht bleiben und das gleich nach ihrer Ankunft.

Es geht nicht darum, wie man Menschen unterbringt und andere Aspekte einer Begrüßungskultur, es geht darum Menschen auf ein neues, anderes Leben vorzubereiten und ja es geht auch darum zu fördern und zu fordern.

Nennen wir es Benimm-Kurse für Flüchtlinge, oder wie auch immer. Aber wenn wir es ignorieren zu sagen, wie Dinge in Deutschland funktionieren, brauchen wir uns nicht wundern, das Flüchtlinge ihre Probleme so lösen, wie sie es gelernt haben, nach Traditionen die uns fremd sind.

Deutschland hat es mehr als einmal versäumt Migranten so zu integrieren, dass sie nicht nach unseren Regeln, sondern nach ihren Regeln leben und so bereits unzählige Parallelgesellschaften geschaffen. Die rot-grüne, schwarze Kanzlerschaft Angela Merkels wird es auch diesmal versauen, dass Flüchtlinge es nicht schaffen werden ihre Wurzeln in der alten Heimat zu sehen, aber sie neu bei uns einzupflanzen, sondern nur neben uns her leben. Also sich wirklich zu integrieren.

Das steht nicht zu befürchten, sondern dass ist eine Einsicht die wir von unten her selbst erkennen müssen. Denn die dumme Politik wird es nicht verstehen diese Probleme zu bekämpfen. Wir, jeder einzelne von uns muss das selbst tun, wenn er will das sich Verhaltensmuster ändern.
Denn viele dieser Flüchtlinge sind nun hier angekommen und gehören über kurz oder lang zu denen da unten, wie wir. Und die da unten sollten miteinander reden. Denn die da oben haben es nicht drauf. Die da oben sind heute, stark überspitzt formuliert der Feind aller Menschen. Denn nur der Mensch da unten formt unsere Gesellschaft wirklich und trägt diese langfristig. Regierungen sind nur nötig um Machtverhältnisse zu zementieren und die Masse zu unterdrücken. Und wenn wir verstehen das unsere Gesellschaft stetig im Wandel ist und wir die Formgeber sind, nicht irgendwelche Dummbratzen, dann werden wir keine Regierungen mehr brauchen.

PS: Gebt der philosophischen Betrachtung von Dingen mehr Raum, den Philosophen haben die Welt mehr verändert als jeder Kriegsherr und Prophet der euch erklärte, wer euer Feind ist. Seht selbst, das nur die Autoritäten euer Feind sind, nicht aber der Mensch an sich.

Quelle: Bzgl. Meldungen zum Fall Vivien K. wurden die Angaben der Bild Zeitung online und vorhandenen Archivbeiträgen entnommen.

© George W. Lästerbacke