Posts mit dem Label LOS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label LOS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 2. September 2019

Eisenhüttenstadt hat gewählt.


Viele private Kommentatoren zur Wahl jammern herum, vor allem die Links-Paddler im Parteien Fluss. Vielleicht sind sie intellektuell noch gar nicht in der Lage zu verstehen, das Wahlergebnisse nicht Ergebnis von Schmutz-Kampagnen sind, sondern das Ergebnis der Politik von Regierungsparteien. Regierungsparteien werden an ihrer Arbeit gemessen und hier haben SPD & CDU auf Bundes- Landes- und kommunaler Ebene Jahrzehnte vergeigt. Das Land gespalten und zunehmend verarmt.

Deutschland als Billiglohnland in Europa, eine Vorstellung die vor 30 Jahren zu Zeiten der Wende für jeden Deutschen, nicht nur den Ostdeutschen Revoluzzer unvorstellbar gewesen ist. Und jede der etablierten Parteien hat mitgemacht.

Heute gibt es Rentner und andere im Land, die wählen eine Partei aus Angst nicht "Weil man ja nie weiß, wie weit die Roten heute schon wieder gehen. Schließlich setzen sie schon wieder Ex-Stasis an die Spitze, um uns zu beschnüffeln und zu verfolgen, finanziert mit meinen Steuern." Ich zitiere hier eine Dame von 70 Jahren, die ich unter vielen anderen vor kurzen befragte.

Schon dass Menschen heute wieder so denken, sollte klar stellen, das jede Altpartei, jede Art von Abstrafung bei Wahlen verdient hat.
Denn wenn Menschen den Zeitgeist einer DDR wieder meinen zu spüren hat Hetze und Propaganda ihren Zweck erreicht.
Jahrelang wird die AfD und werden Menschen, die diese wählen als Nazis diffamiert und schikaniert, bis in die Arbeitsstellen hinnein. Wer so gegen den weit verbreiteten Konservativismus mobil macht, wo es um das Aussprechen von Wahrheiten geht, braucht sich nicht wundern, dass sich der Effekt umkehrt.

Ich werde keine Lobeshymne auf die AfD singen. Denn sie muss sich erst beweisen.

Aber ich rechne der AfD an, dass sie heute trotz aller Anfeindungen als Politik-Neuling Menschen Hoffnung gibt, Demokratie doch noch zu leben. Die erfreulich hohen Wahlergebnisse sind mit Hoffnung auf Veränderung verbunden, die die Altparteien vertan haben. Und nur die Altparteien sind Schuld daran, wenn die AfD nicht in Regierungsverantwortung kommt, um zu zeigen, dass sie mehr verkaufen kann als Hoffnung.
Schließlich ist die AfD mit ihren Wahlergebnissen mehr als nur Koalitionsfähig. Doch wenn man sie wieder besseren Wissens, aus rein ideologischen Gründen weiter in der Opposition hält, wird sie von dort aus, noch mehr Druck ausüben und Hoffnung verkaufen.
Denn mögen sich die verstockten Politk-Tyrannen auch selbst feieren, mit Koalitionen regieren, die nicht von des Wählers Gnaden sind, die Zuwächse zeigen, wirklich gewonnen hat die AfD und irgendwann, vielleicht schon bei den nächsten Wahlen, darf man mit ihr rechnen.
(Diesmal holte die AfD im Wahlkreis 29 - Oder-Spree II Eisenhüttenstadt bei Erststimmen 28,3 % und bei den Zweitstimmen 30 %; Stand 01.09.2019)

Aber dann wird sie auch liefern müssen, die eingeforderte Sicherheit, Stabilität und den Glauben an den Erfolg eines Staates mit fleißigen Menschen, der an der Gesellschaft partizipieren kann.

Dass ist für mich lebendige Demokratie und ich bin stolz, das diese in Hütte noch lebt. Ich gratuliere jedem der sagt "Ich finde die AfD gut und habe mich auch getraut, sie zu wählen. Weil ich hoffe, sie bewegt etwas. Schließlich kann man in ein paar Jahren neu wählen."

Allen Kneifern und Keifern zum Trotze.

George W. Lästerbacke

Freitag, 4. Mai 2018

AfD Bürgerdialog Eisenhüttenstadt 2018


Heute mal wieder ein Vorort Bericht, aus Eisenhüttenstadt.
Gestern Abend, 18.00 Uhr wurde seit längerem ein Bürgerdialog der AfD in Eisenhüttenstadt angeboten. Interessant, wie der letzte, an dem ich Teilnehmen konnte, so hoffte ich, machte ich mich dorthin auf den Weg, um einen kleinen Bericht zu schreiben.

Vor Ort in der kleinen Stadiongaststätte des Stahl Fußballclubs traf ich die Veranstalter und Gäste. Sie standen vor verschlossener Tür des Lokals und berichteten, dass sie kurzfristig per WhatsApp darüber informiert wurden, dass der Wirt des Gaststätte ihnen abgesagt hätte, aus “persönlichen“ Gründen. Nun sei er auch nicht mehr erreichbar. Dahinter könnte man nun wieder vermuten, das man dem Wirt Druck gemacht hat. Und der Stil würde natürlich auch vollkommen an die SPD erinnern, die zum bedauern vieler in der Stadt, nach Jahren den Bürgermeister stellt. Aber dazu darf jeder selbst spekulieren.

Denn der Wähler ist bestenfalls zu 20% zurechnungsfähig, wenigstens in der Region, auf Bundesebene weniger. Denn hier wurde der Bock, der die Stadt in die Krise trieb, wieder zum Gärtner gekürt. Rotfaschistoide die mit ihren Antifa-Jusos an ideologischer Inkontinenz und völliger Wirtschaftsinkompetenz leiden. Denn die Misere, in der die SPD steckte, war “sozialdemokratisch“. Und von dem neuen SPD Bürgermeister, ist hier nichts neues zu erwarten.

Doch dass ist ein anderes Thema.Nun zu dem AfD Bürgerdialog, der dann doch noch an anderer Stelle, in Neuzelle durchgeführt werden konnte. Hier darf man dem Wirt des “Zickenzellers“ danken, der dies ermöglichte. Denn in einer Demokratie sollten solche Veranstaltungen, demokratisch legitimierter Parteien reibungslos möglich sein. Nichts anders ist akzeptabel SPD.

Der Bürgerdialog fand mit einer Stunde Verspätung statt. Ich hatte zwei Stunden eingeplant, um einen kurzen Bericht zu schreiben, also fehlte mir schon eine Stunde und ich war dieses mal nicht begeistert, schon wegen des Zeitmangels. Aber ich hoffte, da der letzte Bürgerdialog sehr gut organisiert war, auch hier einige mich interessierende Fragen stellen zu können. Grundsätzlich muss man sagen, natürlich waren die Ausführungen des Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz, MdL und des MdL Franz Wiese interessant, der für Energiefragen im der Landtagsfraktion zuständig ist interessant.

Leider lies es in dieser Veranstaltung an Moderation fehlen. Besonders der Landesvorsitzende Kablitz lebte seine Rededrang aus. Der doch, wie es bei allen Politikern ist, zu viel allgemeine Feststellungen thematisierte. Was mich schon störte, da ich zum Bürgerdialog dort war, nicht zum Monolog. Bis man überhaupt zur Möglichkeit kam Fragen zu stellen, dauerte es fast eine Stunde, der erörternden Eröffnung. Ich meine wohl, für eine Dialogveranstaltung zu viel.

Interessant war dann, die erste Frage betraf Fragen, Beziehungsweise eher Halbwissen von “Verschwöhrungstheoretikern“ zur deutschen Souveränität. Wie nicht anders zu erwarten parierte Kaulitz hier angemessen. Denn das sind Themen der Staatswissenschaften, die man sicher an einem politischen Stammtisch ausgiebig erörtern kann, aber sicher nicht rechtlich klären. Interessant, aber Geschwafel. Selbst Experten sind hier uneins. Er erklärte, dass dies Fragen sind, die zu einem späteren Zeitpunkt von anderen Menschen geklärt werden müssen. Völlig richtig, leider wieder viel zu wortreich und nochmals wurden hierzu zwei Fragen zugelassen, wie gesagt, es fehlte an Moderation.

Um über ungelegte Eier zu diskutieren, war ich aber nicht dort, da kein Ende in Sicht war und ich der Überzeugung war, das noch mehr Menschen lieber über Allgemeinplätze reden wollten, was ich durchaus für politisch interessierte Menschen verstehe. Aber zeitlich kaum verkraften konnte, deshalb brach ich hier ab. Denn meine Tochter musste nach Hause.

Ich denke wohl, die AfD macht in den Parlamenten gute Arbeit und diese Bürgerdialoge sind wichtige Bestandteile der Öffentlichkeitsarbeit. Das Problem war diesmal nur, das es an einer gewissen Kontrolle in der Veranstaltung lag, die ohnehin bereits stark verspätet begann. An Bürgernähe mangelt es nicht, wie bei allen anderen Parteien, wohl aber an einer gewissen Routine, die nötig ist um Wählervertrauen zu schaffen. Die Veranstaltung durch unwichtige Nebenthemen dominieren zu lassen, das war ein Fehler. Doch sicher gab es auch noch interessanter Fragen, nur eben außerhalb meines Zeitfensters. Es ist bedauerlich, dass ich dieses mal nicht so viel mitnehmen konnte. Doch wird es sicher ein nächstes mal geben.

George W. Lästerbacke