Montag, 17. September 2018

Diskussionen mit Vollidioten


Zum Einstieg muss ich euch kurz schildern, worum es in der Diskussion geht, die mich veranlasst hier etwas zu schreiben. Ursprung ist ein Beitrag eines YT Kanals zum Thema Verborgene Geheimnisse. Herodot der alte Philosoph und allgemein als Vater der Geschichtsschreibung bezeichnet berichtete in seinem Werk Historika über ein phantastisches altes Labyrinth in Ägypten. Welches vielleicht sogar vor den Pyramiden entstanden ist und alles an Monumentalität in den Schatten stellt, was in der Antike erbaut wurde.
In diesem Beitrag wird das Labyrinth, was nach Spekulationen unter anderem als geheime Nekropole diente nach alten Texten recht reich illustriert beschrieben und natürlich spekuliert. Bereits im Jahr 2008 wurde ein Objekt im ägyptischen Hawara lokalisiert, welches nun als Spekulationsobjekt des Beitrages dient.

Interessanter Beitrag, aber das übliche XY Content, viel Nichtwissen, aber viel Ideen und natürlich Verschwörungstheorien, davon leben diese Kanäle letztlich. Denn nach der Erkundung des Geländes durch Bodenradar geschieht erstmals nichts an der Fundstätte. Was wenig verwundert, wenn man sich ein wenig für Archäologie interessiert weis man das. Ein Zeitraum von zehn Jahren ist nach der Erkundung, bis zum Beginn von Ausgrabungen natürlich nicht selten in der Archäologie. Schließlich muss so eine Grabungskampagne finanziert und vorbereitet werden, doch das ist Realismus und mit dem haben manche Fans solcher Kanäle oft Schwierigkeiten. Der Umstand an sich aber liefert für Fans von Verschwörungen und Geheimnissen immer genug Diskussionsstoff. Weil diese in ihrem Sandkasten natürlich immer gleich bis zum Grundwasser gebuddelt haben, Ironie aus. Wer den ganzen Beitrag sehen möchte, hier der Link (https://youtu.be/RHYu6XrhdkA), denn wer einige Infos haben möchte zu diesem geheimnisvollen Labyrinth, ist hier goldrichtig.

In der Natur der Diskussion liegt es natürlich, das irgendwann auch Parallelen und Vergleiche, besonders politischer Natur gezogen werden, in diesem Fall zu kulturellem “Vandalismus“ um Artefakte in Schweden. Ein Vorfall der im Schlüsselkindblog nähere Beachtung fand. Man kann zu diesem Blog stehen wie man möchte, ich verweise hier nur aus informellen Zwecken darauf. (https://schluesselkindblog.com/2017/09/10/islamisierung-schweden-vernichtet-bereits-kulturgueter/). Wie richtig oder falsch der Bericht aus welcher Weltsicht sei, dass lasse ich hier dahin gestellt.

Diese Ausführungen nur zur Einführung.
Die Diskussion war recht sachlich und zog sich etwas in die Länge. Alle Kommentare muss ich hier nicht alles wiedergeben. Nur die Kernaussagen, die natürlich wie immer, irgendwann auch einen Vollidioten anzog.

Aber wie reagiert man, selbst so billig beleidigen oder lieber etwas ausholen? Ich hole gerne etwas aus und so sollte es jeder tun. Denn das Internet sollte frei sein und man muss sich für nachvollziehbare Tatsachen, die man in einer Diskussion anführt, nicht beleidigen lassen. So meine Sicht der Dinge.
Gebt solchen Leuten ruhig mal verbal richtig auf die Fresse.
Wenn man gleich erkennt, dass ist einfach nur eine Großfresse im Internet, die sonst nichts im Leben zu melden hat.
Falscher guter Wille, weil er vielleicht eine schwere Kindheit hatte oder schlicht dumm ist, ist hier völlig unangebracht. Denn schlechtes Benehmen ist unentschuldbar, andere User ohne Grund zu beschimpfen sowieso. Also tritt ihnen verbal in den Arsch, aber bitte gepflegt.
Das geht auch ohne strafbewehrte Beschimpfungen direkt an sie zu richten. Hier sind Verallgemeinerungen, Pauschalisierungen und andere Stilmittel erlaubt und es macht euch selbst wenig angreifbar. Stichwort Beleidigung.
Ich finde nicht, dass es die Aufgabe der Plattformen ist, so etwas zu unterbinden und melde nicht alles gleich, ich mach mir den Spaß und antworte selbst. Denn erziehen und disziplinieren können wir uns doch in solchen Fällen selbst am besten.

Hier nun der Einstieg in die Disskussion.

George W. Lästerbacke
Das ist mir in Schweden im einzelnen nicht bekannt, aber grade in Schweden gut vorstellbar. Wohl gibt es globale Anstrengungen ungewöhnliche Artefakte geheim zuhalten und in Kellern und Archiven von Museen verschwinden zu lassen. Von der Zerstörung unwiederbringlicher Schätze, wie der durch radikale Islamisten gesprengten Buddha Statuen in Afghanistan mal ganz abgesehen.

Nun der Eintritt eines mit Hirn wohl sehr mimimalistisch ausgestatteten Mitbürgers in die Diskussion.
Ich stelle euch vor:
Oguzhan Sarita:
George W. Lästerbacke, was für ein Vollidiot bist du denn. Durch Islamisten zerstörte Statuen? ? Gerade du gehörst zu den Idioten, die jeden Mist glauben, was der Öffentlichkeit weitergegeben wird. Nimm schön die offiziellen Geschichtsbücher, ließ sie und glaub das Zeug, da so einer wie du nämlich nie zu etwas sinnvollem beitragen wird.

Meine Antwort:
Oguzhan Saritas. Tatsachen, wie die Zerstörung von Buddha-Statuen im Tal von Bamiyan in Afghanistan sowie in Pakistan und anderswo auf der Welt durch Islamisten sind so gut belegt und nachprüfbar, dass niemand glauben muss, was ich sage oder schreibe. Wenn sein Gehirn nicht erst durch aufblasen auf Erbsengröße gebracht werden muss, überprüft er meine Aussage selbst aus verschiedensten Quellen.
Vermutlich wissen sogar Koranschüler, die in der Regel ihrer Studienzeit nur ein Buch auswendig lernen und wohl auch lesen müssen von solchen "Heldentaten".
Denn solche “gebildeten“ Personen brüsten sich ja gerne mit ihren Untaten gegen andere Kulturen und preisen sie als Errungenschaft.
Das allerdings behaupte ich nur als Theorie, weil das nicht durch mich ohne weitere Prüfung belegt werden kann.

Du aber präsentierst hier jedem der lesen kann ein Musterbeispiel, wie sich intelligente Menschen nicht darstellen. Ohne Bild im Profil, denn Mutti könnte das Bild ja auf Youtube sehen oder der Chef, dessen Dreck du wegräumst, dann wohl auch noch mit falschem Namen und zu guter Letzt natürlich unfähig zivilisiert zu diskutieren..
Dann behauptest du, dass allgemein bekannte Tatsachen falsch wären, was du in keiner Form belegst, um andere persönlich anzugreifen. Wofür erstmal kein objektiver Grund besteht.
Hört sich für mich stark nach religiösen Spinner an oder Hobbyideologe.
In Hoffnung auf Erkennen geboren, geblendet durch Dummheit, leben wie ein blinder Trottel auf einem Berg ohne Kontakt nach unten und irgendwann als ein unbedeutender, seelenloser Haufen Elementarteilchen ins Universum verschwindend in der Hoffnung doch noch einmal als intelligente Erscheinung neu strukturiert zurückzukommen.

Aber ich versichere dir, das passiert nicht, denn schon heute fehlt dir jedes Potential eine intelligente Lebensform zu werden, denn es fehlt dir bereits am grundlegenden Eigenschaften, wie Kinderstube.

Und ich muss dich hierbei nicht mal persönlich als dass was du darstellst angreifen, denn jeder kann selbst aus deinen Worten und Umgangsformen folgern, was du bist ein Troll mit stark eingeschränkten guten Benehmen.

Fazit
Wer so Antwortet, bekommt keine Reaktion mehr von diesen Usern, das weis ich aus Erfahrung. Und wenn doch, dann hört es sich meistens an, wie Rumpelstilzchen, der wütend um das Feuer tobt.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 12. September 2018

Der Musterflüchtling


Ich will heute nur über eine Straftat, von durch die Bevölkerung gefühlt “unzähligen“ Messerattacken, seit der “Wir schaffen das“ Flüchtlingswelle unserer allseits "beliebten" Bundeskanzlerin schreiben. Denn ich denke, wir müssen alle endlich gedanklich tiefer gehen, als uns nur zu empören oder uns verlogen bis dümmlich Tatsachen zu stellen, die man weder wegreden noch ignorieren kann. Dabei unparteilich bleiben ist schwer und doch sollte man es versuchen, um Probleme auszumachen und vielleicht von unten her zu erkennen, wo steht der wirkliche Gegner aller Menschen.
Dieser Fall, den ich zum Anlass nehme ist nur ein Beispiel.

Natürlich ist das nur ein sogenannter Einzelfall, herausgegriffen aus anderen Vorfällen. Aber er wurde sehr gut medial dokumentiert und er hebt sich aus der Masse von Messerattacken in Deutschland heraus. Die auch statistisch nachgewiesen seit 2015 stark zugenommen haben. Denn der Angeklagte bezeichnete sich in einer polizeilichen Vernehmung selbst als „Musterflüchtling“. Eine Aussage der medial nur in völlig falscher Auslegung Rechnung getragen wurde. Denn tatsächlich hat sie Bedeutung, besonders für ein Land, das Flüchtlingen eine Zuflucht bieten möchte, aber nichts dazu lernen will.

Was war geschehen?
Nach einem Streit in einem Supermarkt zwischen dem Freund des Opfers mit dem Bruder(14) und dem Cousin des Täters in Burgwedel(Niedersachsen) rammte Abdullah A.(17), Vivien K.(24) ein Messer in den Bauch.
Vivien K. wollte das Trio daran hindern ihren Freund Domenic zusammenzuschlagen und ging dazwischen, sie überlebte nur dank einer Not-Operation. Die zehn Zentimeter lange Messerklinge hatte ihre Rippen gebrochen, verletzte Leber, Magen, Niere, Darm. Vivien K. lag im Koma, Milz und Teile der Bauchspeicheldrüse wurden entfernt.
Der Flüchtling aus Syrien wurde verurteilt. Er erhielt 5 Jahre Jugendhaft.

Strafmildernd war wohl, dass er frappierend ehrlich war. Er sagte vor Gericht aus „Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten“. Nach Aussage des Anwalts des Opfers Vivien K., Björn Nordmann sagte der Angeklagte auch aus, dass Konflikte in seiner syrischen Heimat mit Waffen ausgetragen würden. Den Streit habe er als Ehrverletzung verstanden. Nach seiner Auffassung stehe es ihm zu, in dieser Situation zur Waffe zu greifen.“

Das war der Fall kurz geschildert und sicher erregen sich nun einige schon über das scheinbar milde Urteil, aber darum geht es gar nicht. Denn das deutsche Jugenstrafrecht darf man getrost als Kuscheljustiz bezeichnen und es ist auch nicht als Racheakt der wütenden Gesellschaft an Straftätern gedacht. Auch wenn es manchmal schwer fällt diesen Umstand zu akzeptieren.
Wir alle machen besonders in der Jugend Fehler und manchmal sollten wir eine Chance erhalten, über diese Fehler hinauszuwachsen.
Jugendstrafrecht ist in so schweren Fällen, die letzte Chance sich nochmals zu bewähren und es nach der Strafe besser zu machen. Natürlich ist diese Sicht vielen wieder zu optimistisch und vielleicht auch Gutmenschen Mentalität, doch tief in uns drin ahnt jeder, wenn er die Wut ignoriert, dass da etwas dran ist. Wenn auch nicht so viel, wie es deutsche Kuscheljustiz exzessiv auslebt. Aber hier gilt das Prinzip Hoffnung.

Viel schlimmer finde ich den Umgang der Justiz mit den Opfern, die oft genug wenn überhaupt nur lächerliche Entschädigungen für ihre erlittenen seelischen und körperlichen Verletzungen erhalten, wenn überhaupt etwas passiert.

Doch auch auf dieses Thema will ich gar nicht hinaus. Vielmehr will ich sagen, dass wir aus den Aussagen des selbsternannten Musterflüchtlings etwas lernen sollten, nämlich Verhaltensmuster, die wir so ausgeprägt in unserer Kultur nicht mehr kennen.
Die Worte „Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten“ sind unser Stichwort. Tatsächlich machen sie Abdullah A. zu einem Musterflüchtling in Sachen Verhaltensmuster. Ein Verhaltensmuster das durch kulturelle Prägung entstanden ist. Schlicht nennt man es Machokultur. Und hier beginnt auch das Versagen der deutschen Gesellschaft.

Was müssen wir verstehen?
Uns muss klar sein, dass dieser junge Mann, genau wie viele andere junge Flüchtlinge von Kindesbeinen an nichts anderes kennengelernt haben, als dieses billige Gehabe. Konfliktbewältigung wird oft mit Gewalt gleichgesetzt.
Das betrifft nun beileibe nicht jeden Flüchtling, denn auch unter Flüchtlingen gibt es verschiedene Mentalitäten.
Wir beobachten nun nicht grade, dass die gesamte arabische Welt sich ständig mit Messern attackiert, obwohl hier speziell eine Einschätzung für uns gar nicht möglich ist. Es ist ein Kernproblem der kulturellen Erziehung, dass wissen wir und doch wird dieses Allgemeinwissen in der deutschen Gesellschaft permanent ignoriert.
Diese Einzelfälle beruhen auf der Ignoranz der Gesellschaft Flüchtlinge sofort und allumfassend auf eine neue Gesellschaft vorzubereiten. Es ist schon schwer genug Erziehungsmuster zu überwinden, wenn man sie kennt. Doch in Deutschlands politischer Elite fehlt es an der Einsicht Fremde darüber aufzuklären, was geht und was geht gar nicht in Deutschland und klar zu sagen, dass sind unsere Regeln. Wenn du dagegen verstößt, dann kannst du nicht bleiben und das gleich nach ihrer Ankunft.

Es geht nicht darum, wie man Menschen unterbringt und andere Aspekte einer Begrüßungskultur, es geht darum Menschen auf ein neues, anderes Leben vorzubereiten und ja es geht auch darum zu fördern und zu fordern.

Nennen wir es Benimm-Kurse für Flüchtlinge, oder wie auch immer. Aber wenn wir es ignorieren zu sagen, wie Dinge in Deutschland funktionieren, brauchen wir uns nicht wundern, das Flüchtlinge ihre Probleme so lösen, wie sie es gelernt haben, nach Traditionen die uns fremd sind.

Deutschland hat es mehr als einmal versäumt Migranten so zu integrieren, dass sie nicht nach unseren Regeln, sondern nach ihren Regeln leben und so bereits unzählige Parallelgesellschaften geschaffen. Die rot-grüne, schwarze Kanzlerschaft Angela Merkels wird es auch diesmal versauen, dass Flüchtlinge es nicht schaffen werden ihre Wurzeln in der alten Heimat zu sehen, aber sie neu bei uns einzupflanzen, sondern nur neben uns her leben. Also sich wirklich zu integrieren.

Das steht nicht zu befürchten, sondern dass ist eine Einsicht die wir von unten her selbst erkennen müssen. Denn die dumme Politik wird es nicht verstehen diese Probleme zu bekämpfen. Wir, jeder einzelne von uns muss das selbst tun, wenn er will das sich Verhaltensmuster ändern.
Denn viele dieser Flüchtlinge sind nun hier angekommen und gehören über kurz oder lang zu denen da unten, wie wir. Und die da unten sollten miteinander reden. Denn die da oben haben es nicht drauf. Die da oben sind heute, stark überspitzt formuliert der Feind aller Menschen. Denn nur der Mensch da unten formt unsere Gesellschaft wirklich und trägt diese langfristig. Regierungen sind nur nötig um Machtverhältnisse zu zementieren und die Masse zu unterdrücken. Und wenn wir verstehen das unsere Gesellschaft stetig im Wandel ist und wir die Formgeber sind, nicht irgendwelche Dummbratzen, dann werden wir keine Regierungen mehr brauchen.

PS: Gebt der philosophischen Betrachtung von Dingen mehr Raum, den Philosophen haben die Welt mehr verändert als jeder Kriegsherr und Prophet der euch erklärte, wer euer Feind ist. Seht selbst, das nur die Autoritäten euer Feind sind, nicht aber der Mensch an sich.

Quelle: Bzgl. Meldungen zum Fall Vivien K. wurden die Angaben der Bild Zeitung online und vorhandenen Archivbeiträgen entnommen.

© George W. Lästerbacke

Samstag, 1. September 2018

Deutschlandstatus 2018


Es wird hier keine Analyse, ihr werdet nur einmal lesen was ich denke, also meine private Meinung. Ein paar nachprüfbare Zahlen kommen auch vor. Aber nicht zu viele, denn es bringt euch wenig.

Doch fangen wir gleich einmal mit faktischen Zahlen an.

Das Jahr 2014.
Deutschland steht auf der Liste der Wettbewerbsfähigsten Nationen auf Platz 6.

Das Jahr 2018.
Deutschland steht auf der Liste der Wettbewerbsfähigsten Nationen auf Platz 15.

Das ist gleich hinter EU Land Großbritannien, das bekanntlich vor dem Brexit steht. Der EU Austritt aber ist gewiss ein Umstand der, die Wettbewerbsfähigkeit und den Standortwert eines Landes mit Sicherheit global stark mindert und Deutschland steht hinter den Briten?

Seit vier Jahren ist Deutschland also in seiner Wettbewerbsfähigkeit als Industriestandort um neun Plätze gesunken. Das geht jedenfalls aus der jährlichen Studie, die 63 Industrienationen und ihre Standortwertigkeit vergleicht hervor. Die Studie wurde im Handelsblatt veröffentlicht.

Doch eben das verstehe ich nicht, die Politik erzählt uns doch ständig aufs neue, dass die deutsche Wirtschaft boomt und wir Rekordsteuereinnahmen erzielen. Wieso ist Deutschland also als Investitionsstandort so unattraktiv geworden? Liegt es vielleicht daran, das dringend nötige staatliche Standort-Investitionen zu Gunsten unnötiger Maßnahmen unterlassen werden?
Investitionen in Maßnahmen, wie zum Beispiel die Digitalisierung, Ausbildung von Fachkräften und Infrastruktur? Liegt es vielleicht auch daran, dass die Masse der Steuerlast in Deutschland, die unseren Staat finanzieren nur noch von offiziell etwa 27 Millionen Netto Steuerzahlern getragen wird?

Die Zahl der Bürger als Großfinanzier des Staates sinkt stetig und wir trudeln durch die letzten Rot - Grünen Koalition in den 1990ern immer mehr in die Alimentierung der Gesamtbevölkerung. Alle folgenden Regierungen unterstützen diesen Trend. Denn Menschen können seither nicht mehr von ihrer Arbeit leben. Aber wir alimentieren großzügig Unternehmen, die kaum oder gar keine Steuern bezahlen, retten Banken und Wirtschaftsbetrüger die keine Arbeit schaffen.

Deutschland hat 83 Millionen Einwohner, davon 44 Millionen Erwerbstätige. Davon wiederum sind zwölf Millionen Beamte und Politiker, die sowieso kaum bis nichts für die Sozialkassen leisten. Denn diese Personen sind bereits aus Steuereinnahmen finanziert. Also ist der Personenkreis praktisch ein Nullsummenspiel. Weitere Bürger die mehr an Transferleistungen kosten, als sie erarbeiten können, zählen auch und das meine ich zu Recht, zu den Nutzniesern denen Transferleistungen zustehen. Ich spreche von sogenannten prekär Beschäftigten und HartzIV Beziehern 5 – 6 Millionen Menschen, die es oft genug staatlicher Inkompetenz zu verdanken haben, dass sie Transferleistungen benötigen. Dann leisten wir es uns noch Frau Merkels Millionen illegale Migranten die selten das Potential besitzen zukünftig Steuerzahler zu werden.
Gut, wir haben immer noch die nicht unbedeutenden Steuereinnahmen aus Konsum und anderen Steuern und natürlich die Kleinen und mittelständischen Unternehmen die, die Masse an Steuern zahlen und nicht zu vergessen Arbeitsplätze schaffen.

Doch als Fazit stellt sogar der Laie fest, irgendetwas in diesem Land ist in gewaltiger Schieflage. Wäre Deutschland ein Unternehmen, wäre es längst insolvent. Denn selbst die Zahlen zu den tatsächlichen Nettosteuerzahlern sind extrem geschönt, denn betrachtet man die vorher genannten Zahlen, so haben wir sehr optimistisch geschätzt, noch 12 Millionen echte Nettosteuerzahler und selbst diese Zahlen sind zu bezweifeln. Im Russland nannte man diese Verschleierung von Tatsachen und vorgaukeln von Fakten auch Potemkinsche Dörfer bauen.

Es wird ganz offensichtlich, das diese Regierung und auch ihre Vorgänger völlig falsch gewirtschaftet haben und keine der Altparteien und auch nicht die AfD Antworten haben, wie die Probleme zu lösen sind.

Deutschland ist im Strudel wirtschaftsliberaler Spinner und natürlich von bekloppten schwarz-grün-roter Ideologen gefangen und geht schlicht den Bach runter. Doch wer das feststellt ist ein Bösewicht. Anstatt sich heute zu kümmern, wie wir diese Probleme lösen, rennen wir konzeptlos, aber motiviert in die Katastrophe, welche ohne Zweifel gemeinsam abzuwenden wäre.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 26. August 2018

19. Eisenhüttenstädter Stadtfest


An dieser Stelle, wie immer, ein paar Fotos vom Stadtfest in Eisenhüttenstadt und ein paar Zeilen dazu. Ich weiß ja, so einige in der Ferne und aus der Umgebung, lesen hier mit. Das ist nun schon das 19. Stadtfest. Es war/ist wie immer gut besucht und es findet erst heute Abend seinen Abschluss. Die Zehntausenden Besucher dürfen den heutigen Tag nochmal genießen.

Nachdem ich den organisatorischen Aspekt in vorigen Jahre gelegentlich alles andere als gut fand, war ich erfreut zu sehen, dass man sich dieses Jahr offensichtlich bemüht hat, frischen Wind und gewohntes Niveau in die Veranstaltung zubringen. Ich bemühe mich immer um Objektivität beim Schreiben, was einigen wenigen kritikfähigen Wirrköpfen ebenso wenig gefallen hat. Doch das gehört zum Geschäft, den Kritik ist etwas konstruktives. Zum Glück ist mir der Umstand, was andere denken, wie und was ich schreiben darf völlig egal. Insbesondere, wenn kommerzielle Anbieter, sich von dem Geld der Eisenhüttenstädter die Taschen füllen, darf man erwarten, dass alles toll organisiert ist. Wenn das nicht der Fall ist, schreibe ich das auch so. Deshalb habe ich kein Problem damit weiterhin meine Eindrücke zu schildern, die dieses Jahr wieder positiv waren. Das jedes Jahr Service Anbieter dabei sind, denen es um mehr Einnahmen geht und weniger Qualität ihrer Angebote, dass ist nun mal der Lauf der Welt. Hier fällt mir gleich Bowle ein. Jeden Stand, der nur Bowle im Angebot hatte, an dem meine "Testpersonen" kauften 0,3 l fünf Euro. Weniger Füllmenge mehr Euros. Das wäre auch noch in Ordnung, wenn die Qualität stimmt, doch hier stimmte weder der Geschmack noch Wirkung. Lediglich ein Stand vor Morretis Dinner, der nur nebenbei Erdbeerbowle verkaufte konnte hier in Preis und Leistung punkten. Hingegen Cocktail Stände boten beste Standards.

Wie schon so oft habe ich mich mit Schaustellern und dieses Jahr speziell mit Besuchern, die ich persönlich kenne und schon letztes Jahr befragte, über ihren Gesamteindruck unterhalten. Zumindest bei den Besuchern wurde positiv vermerkt, dass es als Ersatz für ausgefallene Fahrgeschäfte, neue Attraktionen gab. Dass es in dieses Jahr scheinbar mehr Fahrgeschäfte gab, die für Kinder tauglich sind, finde ich toll. Nur die Riesenrutsche wird immer noch schmerzlich vermisst. Aber das Riesenrad war der beste und günstigste Aussichtspunkt auf das Stadtfest.

Doch sonst passte es schon ganz gut, die Regionalen und auch viele Angebote aus EU Ländern wie Polen und die anderen Spezialitäten fanden Anklang. Ich habe auch ein Bollywood Dinner gesichtet. Natürlich fehlten die üblichen Bratwurst, Kammscheiben und Buletten Verkäufer nicht. Wer sich kugelrund futtern oder sich auf dem Stadtfest gepflegt abfüllen wollte, dem wurde mit Sicherheit geholfen. Die Region und ausländische Gäste waren sowohl mit kulinarischen, handwerklichen Produkten und auch kulturell so massiv präsent, dass ich es für unmöglich halte, dass irgendjemand, das gesamte Programm wahrnehmen konnte. Es ist aber auch nicht wichtig alles zu bemerken, ein ganzheitlich gutes Erlebnis zu haben ist wichtig, es war für jeden etwas dabei und es hat Spaß gemacht.

Insbesondere an der Barrierefreiheit sollte aber weiter gearbeitet werden. Für Rollstuhlfahrer und andere Gehbehinderte Menschen ist das Stadtfest immer noch problematisch, wie die Stadt auch. Da auf diesem Fest wohl seitens der Veranstalter und der Stadt, niemand daran denkt, dass die vielen Gehbehinderten in der Stadt auch gerne feiern würden, es aber nur in Begleitung schaffen.

Wie üblich wurde auf drei Bühnen geboten, was regional, national und international im Rahmen der Finanzmittel möglich war. Die Mengen von Besuchern vor den Bühnen, die teilweise begeistert mitwirkten sprechen für sich. Man kann sagen das kulturelle Rahmenprogramm ist zu reichhaltig, als da man alles aufzählen könnte. Wirklich schlecht fand ich nur die "Die toten Ärzte" schlechte Cover Musik auch wenn die Optik gut war, bei der ich lieber die Flucht ergriff.

Auch wenn das Stadtfest erst heute Abend endet, kann ich ein positives Fazit ziehen. Es hat wieder Spaß gemacht. Auch wenn noch vieles ausbaufähig ist, aber dass ist es ja immer. Und nun noch ein paar Bilder.

Anzumerken wäre nur noch, das wir uns alle bei den vielen kleinen unbekannten Helfer im Hintergrund bedanken sollten, die unendgeldlich und freiwillig zum guten gelingen des Stadtfestes beigetragen haben.
Freuen wir uns auf das 20. Stadtfest.




George W. Lästerbacke





Mittwoch, 15. August 2018

Bin ich ein Illuminat?

Bild Wikipedia

George Washington schrieb ein Jahr nach seiner Präsidentschaft einen Brief in dem er seine Sorge ausdrückte, dass die Illuminaten in den USA und der Welt ihre Ideologie verbreiten und nach der Weltherrschaft strebten.
Viele Menschen in der USA glaubten das Thomas Jeffersons Regierung bereits unter dem direkten Einfluss der Illuminaten stand.
Unmoralische Ziele und die Vernichtung der Religion sei ihr Ziel. Wobei unmoralische Ziele und die Vernichtung der Religion natürlich, je nach Sicht des Betrachters der damaligen Zeit Populismus war.
Denn allgemeiner kann man eine Bedrohung wohl kaum noch formulieren. Es wird bestenfalls noch von der Formulierung „Das Böse“ übertrumpft.

George Washingtons Ängste wurden wohl nicht unwesentlich von den Schilderungen des englischen Physikers John Robinson befeuert der 1797 in seinem Buch „Proofs of a Conspiracy ...“ die Unterwanderung bedeutender Freimaurerlogen in durch die Illuminaten beschrieb, ohne natürlich irgendetwas belegen zu können.
Doch bekanntlich ist Paranoia ansteckend.
Der vollständige Titel des Buches “Proofs of a Conspiracy against all the Religions and Governments of Europe, carried on in the Secret Meetings of Free-Masons, Illuminati and Reading Societies“ übersetzt, „Beweise einer Verschwörung gegen alle Religionen und Regierungen von Europa, durchgeführt in den geheimen Versammlungen der Freimaurer, Illuminaten und Lesegesellschaften“ suggerierte bereit die Verschwörungstheorie, dass die Illuminaten, eine 1785 aufgelöste radikal-aufklärerische Geheimgesellschaft unter Adam Weishaupt, die europäischen Freimaurer unterwandert und dadurch die Französische Revolution ausgelöst habe.
Diese Thesen wurden im politisch gereizten Klima der 1790er Jahre weit verbreitet und diskutiert, in Neuengland löste diese Verschwörungstheorie eine wahnhafte Illuminatenpanik, schon ein wenig der christlichen Inquisition ähnlich aus.

Seither ranken sich um die Illuminaten wohl Hunderte zum Teil wirklich abstruse Verschwörungstheorien, die immer kurioser werden je weiter der technische Fortschritt voranschreitet.
Von reptiloiden Staatschefs bis zu der Kontroller der Musikindustrie durch die Illuminaten.

Wobei ich mich frage, wie die Illuminaten dann so etwas wie Gangsterrapper zulassen können? Diese können weder singen, noch machen sie Musik. Im positiv betrachteten Fall hört sich ihr gestammelter Sprechgesang nach afrikanischen Stammesgesängen an, die allerdings für Kultische heilige Handlungen reserviert waren. Diese ungebildeten Vortragskünstler machen in der Regel wenig her, wenn es um menschliche Wertvorstellungen geht. Es sei denn die Illuminaten wollen uns allen die Musik austreiben. Helene Fischer und Nena sind definitiv auch gruselig, klingen aber besser.

Aber gegen reptiloide Staatschefs wäre doch eigentlich gar nichts zu sagen. Denn weniger dämlich wie unsere menschlichen Politiker wäre allemal besser, dagegen kann man wohl kaum argumentieren. Und was sollte sein, wenn sie wirklich Menschenfleisch essen?
Auch das ist halb so schlimm, denn wir haben, wie man hört ein Überbevölkerungsproblem und auch wir essen Tiere, die wir für niederer Arten als uns selbst halten. Folglich wären sie auch nicht besser als wir. Nur das wir die betroffene Spezies wären.
Das macht also moralisch keinen Unterschied.
Betrachten wir die Politiker der letzten achtzig Jahre. Allein Hitler war für den Tot von etwa 60 Millionen Menschen verantwortlich, die USA für 30 Millionen Tote und so könnte man weiter zählen. Wer glaubt das ein paar Reptilien mehr fressen?

Ich wollte aber keine großartige philosophische Betrachtung anstellen. Und über die Illuminaten, brauche ich denen die das hier lesen sicher nichts erzählen. Vermutlich wisst ihr mehr darüber als ich.
Es geht nur darum, wie leicht man in den Augen unreflektierter Menschen einer von den Sagen umwogenden Illuminaten werden kann. Die heute in den Augen manche verdrehter Köpfe an allem Schuld sind, was schief läuft.

Wenn wir nur einmal mich als Beispiel nehmen.
George W. Lästerbacke, also ich in Form meines künstlerischen Avatars. Ich bin selbst seit 1989 Freimaurer, habe im meinem Leben bereits 67 Länder bereist, in beruflichen Missionen die vorsichtig formuliert geheimnisumwittert waren. Ich habe tatsächlich Lücken in meinem Lebenslauf, die ich niemanden erklären kann und bin Akademiker. Bevor ich mich ins Privatleben zurückgezogen habe um zu schreiben verkehrte ich mit Politikern, Wirtschaftsbossen, Wissenschaftlern und anderen “intellektuellen“ Größen.
Und zu guter Letzt, ich bin von Herzen ein Religionsgegner.
Ich kann von mir behaupten, auf ein, zwei Dinge die die Welt beeinflussten oder es noch tun werden habe ich sogar persönlich Einfluss genommen. Einer von vielen Gründen, warum ich heute großen Wert auf meine Privatsphäre lege.

Allein diese kurze Schilderung aus meinem Leben würden vermutlich viele verwirrte Menschen als Indiz oder gar Beweis werten, das ich ein Illuminat bin. Doch ich kann versichern, dem ist nicht so.
Denn ich habe in meinem Leben vieles getan, vielleicht auch Dinge, an denen sich der eine oder andere gestoßen hätte. Doch eins hätte ich nie getan, meine “Seele“ verkauft. Wobei die Seele hier nicht im religiösen Sinne zu verstehen ist sondern eher so, das es Dinge gibt, die man anderen Menschen nicht antun sollte, es sei denn, es ist das Echo ihres eigenen Treibens, dass sie einholt.

Die Illuminaten waren vom Geist der Aufklärung und des Fortschritts beseelt, die Illuminaten waren Utopisten. Was diese paranoiden Verschwörungstheorien aber suggerieren sind kranke, Macht besessene Menschen, zum einen stimmt das nicht, zum anderen würde ich solche Menschen bekämpfen.

Das Problem unserer Welt sind nicht Illuminaten, sondern Idioten mit den falschen Prioritäten und noch viel mehr Idioten, die diese wählen und gewähren lassen. Man könnte es auch netter Ausdrücken die Macht und Ohnmacht liegt immer noch in den Händen von Logik- und Emotional Legasthenikern und das im globalen Ausmaß.

George W. Lästerbacke

Montag, 9. Juli 2018

Die Twitter Hater


Heute wieder ein Beitrag zum Thema Hass und ein wenig zur Evolution. Selbst wenn man diesen Beitrag auch dem Klassenkampf zuordnen könnte, denn darauf läuft es immer hinaus.

Ich folgte eine Weile einer Dame auf Twitter, weil ich durch ihrer Gender Thematik auf sie aufmerksam wurde. Oft ging es um die Verachtung der Männlichkeit und ihrer möglichen Ausrottung. Was so hart natürlich nicht formuliert wurde. Jedoch von den Lesern schon völlig richtig interpretiert wurde.

Der böse starke Mann von dem das Übel der Welt ausgeht muss mindestens zur Pussy um erzogen werden, am besten von der Wiege ab und dann würde schon alles gut. Männlichkeit als der hässliche Teil der Menschheit. Es geht nicht direkt gegen die Männer, aber welchen biologischen Typus Mensch die Dame bevorzugt ist wohl nicht schwer zu erraten.
Obwohl ihr Kampf gegen das eine Geschlechtsmerkmal der Männlichkeit, welches natürlich auch zum Teil der Biologie des Mannes geschuldet ist, die tief in die Biochemie und Psyche wirkt natürlich im Gegenschluss ebenso die Weiblichkeit in Frage stellt. Wobei nicht in Frage steht das der Kult um die Männlichkeit durchaus auch viele erzieherische Elemente kennt.
Aber solche Details sind für Ideologen unwesentlich. Der Trend der Sibel Schick ist letztendlich der Geschlechtergleichmachung gleichzusetzen. Was natürlich kompletter Blödsinn ist, wie das dritte Geschlecht und die Existenz von Einhörnern.

Dieser Art von abgrundtiefen "Rassenwahn“ muss man natürlich auch mal widersprechen. Klar dass ich früher oder später blockiert wurde. Denn Dialoge in der Welt der verwirrten Ideologen fallen bekanntlich immer sehr einseitig aus.

Lässt man einmal weg das praktisch alles, was diese Sibel Schick von sich gibt mehr oder minder ideologischer und biologischer Mist ist, ähnlich genetischen Nazi Ideen, so sagen sowohl ihre Publikationsplattformen als auch ihr Name viel über sie aus.

Publizieren bei Huffpost und TAZ sagen mir mit geistig anspruchsvollem Publikum hat sie es nicht so sehr. Ihr reicht es völlig ihre Ideen in den Äther zu drücken.
Wie sollte es auch anders sein bei ihren Inhalten?
Gegenmeinungen sind uninteressant, Fakten sowieso. Es sei den sie lassen sich passend verbiegen. Und ihr Vorname Sibel verrät wohl einiges über eine schwere Kindheit, denn die hat man mit dem falschen Vornamen irgendwie immer.

Ihre sogenannten linken Inhalte haben wenig bis gar nichts mit Linken oder sozialen Ideen zu tun. Diese waren ursprünglich immer fortschrittlich im Sinne von Verbesserungen gesellschaftlicher Situationen für die Masse. Es geht um wirtschaftliche und politische Themen von Verteilung und Gleichheit. Diese Ideen haben wenig mit der Veränderung von biologischen oder genetischen Vorgaben des menschlichen Naturells zu tun.
Sibel jedoch geht es um völlig andere Dinge. Dinge die heute viele unter Genderwahnsinn verstehen. Nur weil das Thema Mainstream-Politik ist, hat es längst nichts mit linken Ideen zu tun. Diese Ideen sind eher konservativer und durchaus realistischer Natur. Und sie haben die Gleichheit von Männern und Frauen auf einer rein gesellschaftlichen Ebene zum Ziel. Sie stellen also Männlichkeit und Weiblichkeit nicht in Frage.
Was natürlich in einer Kapital verseuchten Gesellschaft sowieso nicht passt. Denn die Umverteilung von oben nach unten darf überhaupt nicht funktionieren, nicht einmal theoretisch. Auf jeden Fall nicht in einer auf Profit- und Machtkonzentration orientierten Gesellschaft.
Dieser Gesellschaft wiederum sind Geschlechter spezifische Merkmale eher egal. Denn egal wie man es dreht, Geldverdienen und Machtmaximierung funktioniert auch ohne Geschlechter.

Das Problem ist, diese mit Information überflutete Gesellschaft bietet heute schon wegen des politischen Opportunimus des Kapitals jeden psychisch nicht ganz auf der Höhe gebliebenen Wesen eine Plattform.
Verwirrte müssen nur immer weiter dem gültigen auf Irrwege geratenen Mainstream folgen. Schon finden die lautesten ihre Nische, an der sich der Kapitalismus nur wenig stört.
Leider ist die Bildungsnotlage global so prekär, das oft der sonst auch als letzter Trottel geltende Versager so noch seinen ideologischen Messias findet.

Sich pausenlos darüber aufregen bringt gar nichts.
Denn es ist eine evolutionäre Entwicklung. Schon lange heißt es böse formuliert "Dumm fickt gut." Und damit ist meiner Meinung nach nicht die sexuelle Aktivität selbst gemeint, sondern die unmittelbare Folge. Die unkontrollierte Fortpflanzung, bei der die Dummen unschlagbar vor den geistig Überlegenen liegen.
Ein Blick in die Realität religiöser und weltlicher Lebensformen, welche zwar humanoid, aber eher nicht menschlich sind und hier meine ich nicht die Bonobos, wird das schonungslos klar werden lassen.
Wir sind Technologisch bereits so fortgeschritten, das Dummheit, Wirrköpfige Ideen und Ideologie uns nicht mehr generell schaden.
Dummheit, eingeschränkter Horizont und Spezialisierung entwickelt sich zum evolutionären Vorteil, wenn es darum geht Drohnen für eine Ameisenzivilisation zu erschaffen.
Es bedeutet nicht das diese Entwicklung richtig ist, doch rollt sie ist sie unaufhaltsam, selbst wenn sie in die evolutionäre Sackgasse führt.
Denn die Natur denkt nicht, schon gar nicht, wenn eine Spezies eine Entwicklung selbst forciert.
So entsteht durch Manipulation und die Bekämpfung jeder Art von Natürlichkeit, wozu auch Männlichkeit oder Weiblichkeit gehört ein evolutionärer Vorteil. Alles ist Evolution ist somit bewiesen. Es heißt nicht dass es jedem gefallen muss. Doch ist es unausweichlich. Die Lauten und Dummen gewinnen den Wettlauf um die optimalen Ressourcen in jedem Bereich, weil sie zu dumm sind zu erkennen, das heute nur vom Kapital eine Unterstützung erhält, der diesem irgendwie nutzt. Denn das Kapital ist überall.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 3. Juli 2018

Kornkreise - Moderne Mysterien


Heute schreibe ich mal etwas zu Kornkreisen. Ich weis, einige Leute staunen, mit welchen Themen ich mich neuerdings beschäftige. Doch lasst euch gesagt sein, ich interessiere mich schon immer für viele Themen, auch für die, die andere schräg finden. Leider finde ich nur selten Zeit mehr als ein wenig darüber nachzudenken. Denn in der Regel bin ich zu Themen akribischer, was mich manchmal davon abhält über ein Thema zu schreiben. Aber in diesen mysteriösen Themenbereich, reichen auch einfache, eigene Überlegungen und diese Überlegungen teile ich gern mit euch.

Kornkreise sind einfach mal super schön und künstlerisch. Es sollte zumindest aus meiner Perspektive außer Frage stehen, das sie von einer Intelligenz erschaffen wurden. Doch über die Herkunft der Intelligenz zu streiten ist müssig. Nehmen wir nur die Aliens.

Sicher könnten sie eine Technologie entwickelt haben, um sich auf weiten Strecken bemerkbar zu machen. Wenn ich nicht so weit reisen wollte, um eine Botschaft zu versenden, beziehungsweise zu überbringen, dann würde ich auch auf dem Planeten nach Möglichkeiten suchen, mich bemerkbar zu machen. Wir nutzen doch heute wie selbstverständlich WhatsApp und Co. Diese Aliens haben eben schon bessere Langstreckenkommunikationsmöglichkeiten gefunden. Und unser Planet ist voller landwirtschaftlicher Nutzflächen, die Idee Kornkreise zu erstellen und so Botschaften zu übermitteln ist nicht unbedingt abwegig. Gesehen werden sie definitiv. Immerhin wirkungsvoller als Linien in die Wüste zu malen, wie in Nazca, es ist eben nur vergänglicher. Zwar muss man Fragen, warum dieser Weg gewählt wurde, doch vielleicht scheint diese Technologie, welcher Art auch immer sie ist, den Aliens effektiv. Unrecht hätten sie ja nicht damit, denn unser Interesse haben sie bereits erregt. Auch wenn sie damit Verwirrung stiften.

Man kann hier nur spekulieren und eigentlich ist unser Verständnis über Kommunikationstechniken im All, doch kaum über die Radiowellen hinaus. Also sollten wir auch außerirdische Absender der Botschaften nicht völlig negieren.

Vermutlich finden sich auch andere, rein spekulative Möglichkeiten. Was wissen wir schon, welche intelligenten Lebensformen auf unserem Planeten selbst noch möglich sind. In Formen von Energie oder ähnlichen, die wir noch gar nicht verstehen. Sogar Silizium basiertes Leben erscheint heute möglich, man denke nur an das noch fast unerforschte Geheimnis der “lebenden“ Steine in Rumänien und anderer Phänomene.

Fakt ist, diese Zeichen sprechen in so frappant geometrischen Formen, das hier Intelligenz am Werk sein muss, wie auch immer. Wir müssen nur verstehen, was diese Inhalte bedeuten sollen. Was sich natürlich schwierig gestaltet, wenn man keine Anhaltspunkte hat zu verstehen, was man uns mitteilen möchte. Fest steht nur, es sind wohl keine Landemarkierungen für unbekannte Flugobjekte. Sonst wären wir sicher schon klüger.

Was hier nun ein Fake ist und von Menschenhand oder was von fremder Intelligenz, das werden wir eben noch unterscheiden lernen müssen. Genügend Fakes von Spaßvögeln gab es ja bereits genug.

Ich stelle mir diese Art von Kommunikation recht interessant vor, denn sind wir mal ehrlich, was versteht denn Wissenschaft heute wirklich. Natürlich viel, wenn man betrachtet, was wir vor 200 Jahren wussten, aber nichts, wenn wir das Universum betrachten.

Wir sind zwar schon Spitze im Klugscheißen und tolle Theorien erstellen, aber in Sachen Wissen oder auch nur erahnen von Möglichkeiten, sind wir noch Kinder. Und genauso führen wir und viele unserer Wissenschaftler sich auf. Wir streiten über das, was wir glauben, ignorieren oder bekämpfen, was uns nicht passt und übersehen dabei oft, die Möglichkeiten des Unmöglichen.

Natürlich gibt es gebildete Menschen, ungebildete Menschen und eine nicht minder nervige Anzahl von echten Spinnern, die ihr ganzes Leben Phantome jagen, derer sie schon der Logik wegen nicht habhaft werden können.
Aber auch diese gehören dazu, wie das Salz in der Suppe und wenn es nur ist, um ihnen zu sagen, siehst du es funktioniert nicht. Trotzdem sollten wir nicht vergessen, jeder der 24 Stunden vor allen anderen eine Idee hat, gilt erst mal als Spinner. Ein Zitat von Gott weis wem, leider nicht von mir.
Doch manch geniale Idee wurde erst durch den Spinner möglich, weil er sich vom Horizont als Grenze nicht abhalten lies. Und sind wir mal realistisch, viele Leute auf diesem Planeten wären schon ein Gewinn, wenn sie überhaupt bis zum Horizont denken könnten.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 27. Juni 2018

Russland Basching - Kalter Krieg 2.0


Der Glauben ist nicht nur eine Basis für den Götzen anbetenden Simplicissimus, der aus Bequemlichkeit oder mangelnder Vorstellungskraft, sein Schicksal lieber als göttlich gelenkt betrachtet. Nein er ist auch etwas für Atheisten.

Wer diese These nicht glaubt, dem erläutere ich dies gerne an Beispiel Russland Basching. Hier kann man gut erkennen, das mancher Mensch lieber glaubt, als denkt. Den die pausenlose Beschallung mit FakeNews, Lügen und Halbwahrheiten über Russland dient vielen dieser Mitbürger als Religionsersatz.

Russland ist Böse. Das ist bequem, wenn man es nur oft genug hört. Und dem Basching der Medien zu glauben ist viel einfacher, als eigene Denkarbeit. Sonst müsste man Vorurteile, die noch aus dem Kalten Krieg stammen revidieren. Sie medial modifizieren und manipulieren zu lassen, erscheint da doch nahe liegender. Gestern böse Kommunisten, heute böse Oligarchen und natürlich böser Putin. Die Wahrheit erkennen, würde eigene Denkarbeit fordern. Das scheitert schon zu Hause an der eher simpel zu analysierenden Politik.
Wie sollen Leute, die Taka-Tuka Land von Pipi Langstrumpf und das Wunderland von Alice besser kennen als Russland, den erfolgreichen Versuch machen Russland Politik zu verstehen? Es ist doch viel einfache zu wissen, Putin ist der Satan, der die restlichen Demokratie Simulationen bedroht. Man sollte von Russland mehr wissen, als von den FakeNews Redaktionen deutscher Medien. Besonders gut ist natürlich sich selbst ein Bild zu machen. Dazu muss man heute nicht mal reisen. Das Internet kann viel Infos menschlicher und politischer Natur liefern, das erfordert natürlich Zeit und eigene Denkarbeit. Kann aber erfolgreich sein.

Allerdings, einfach mal eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn und den einfachen Russen quer durch das Land, ist unübertroffen besser. Ich lebte zwei Jahre in Russland und konnte so Land und Leute kennen lernen und sage euch, es sind wirklich nette Menschen. Ihre Freundlichkeit und Gastfreundschaft ist unübertroffen. Sie sind ganz normale Menschen, nur manchmal etwas zu konservativ für meinen Geschmack. Mal davon abgesehen, das es natürlich überall ausgemachte Arschlöcher gibt. Aber diese sind nun mal internationalisiert.

Russland ist ein von Menschen besiedelter Landstrich, der immer von der Obrigkeit zugewandter Aufmerksamkeit geprägt war. Der Zar, die orthodoxe Kirche, der Kommunismus. Es gab immer jemandem, den die Russen mehr oder minder freiwillig ihr Vertrauen schenken mussten und wollten. Eine leicht autoritär geprägte, eigene Hemisphäre. Und alles was sie je über Demokratie lernten, war meist wenig ergiebig für sie. Gorbatschow wirbelte alles durcheinander, was sie kannten, Jelzin verhurte das Land, was kein Wunder ist, da er ständig im Suff war. Dann kam Putin, einer der beim KGB gelernt hat, wie der Hase in der Politik läuft und einer, der verdammt clever ist. Der einzige gute Eindruck, den Demokratie je machte. Denn unter Putin geht es den Russen wieder relativ gut und der Russe konnte ihn wählen. Noch besser, der Russe fühlt sich wieder gut. Das sollte man wissen, bevor man überhaupt über Russland nachdenkt.

Die Russen wissen sehr wohl, das auch unter Putin nicht alles Gold ist, was glänzt, aber sie wissen auch, Putin bemüht sich um Stabilität und die Verbesserung der Lebensstandards und dafür lieben sie ihn. Er muss keine Wahlen manipulieren, er soll einfach bleiben. So denken sehr viele Russen und dafür haben sie Handfeste Gründe. Möglicherweise ist das sogar mehr Demokratie, wie wir sie je kennengelernt haben.

Die Gaukeleien, die seit Jahrhunderten in der westlichen Hemisphäre für das Volk zur Grundlegenden Bespaßung dienten und sich Demokratie nannte, ist nicht in der völkischen Basis Russlands verankert. Der Russe will einen starken Anführer. Kleinliche Stänkereien von vielen kleinen Königen der Demokratie, findet der Russe lächerlich. Wobei er keineswegs devot agiert, er weis sich zu wehren, wenn er es für nötig hält. Denn einen Apparat wie zu Sowjetzeiten, der das Leben vollständig kontrollieren wollte und dominierte, hätte meiner Meinung nach, heute in Russland keine Chance mehr. Putin wurde demokratisch gewählt, so viel wissen die Russen von Demokratie und mehr ist nicht nötig.
Das mag sich für uns seltsam anhören, aber viele Russen wollen schlicht Resultate sehen, darüber ewig lamentieren wollen sie nicht. Wozu bezahlt man schließlich die Regierung.

Der Russe will ein starkes wehrhaftes Land auf das er stolz sein kann. Und der starke Mann der liefert, hat den Respekt des Russen. Wenn es ihm dabei auch noch sichtbar besser geht als vorher, so ist er zufrieden. Arbeit, eine kleine Wohnung, vielleicht eine Datscha, genug zu essen und zu trinken und der Russe ist in der Masse zufrieden. Oben Mitreden will er nicht so viel, solange die da Oben ihr Land groß machen. Wobei es im Grunde nach außen friedlich zugeht. Russland protzte nie mit besonderer Aggression, reagierte jedoch immer heftig auf Intervention. Man mischt sich nicht in Russische Angelegenheiten, wenn man kein Russe ist. So sehen das Russen und ich sehe in dieser Ansicht nichts Verwerfliches.

Ein Umstand den die kapitalen Eliten im Westen nie verstanden haben ist, die kommunistische Sowjetunion hatte ein natürliches Bedürfnis sich auszudehnen. Die Sowjetunion wollte seine Machtsphäre um der Ideologie Willen erweitern. Doch weder ein zaristisches Russland, noch ein kapitalistisches Russland benötigen eine aggressive Expansion. Sie sind eher nach innen orientiert, weil sie selbst ein reiches Land besitzen. Aber sie protzen gerne in der Welt, das kann man überall beobachten, wo man russischen Geldadel begegnet.

Russland ist kein Aggressor, also soll man es in Ruhe lassen und schätzen, was es freiwillig bietet, Freundschaft und Kooperation, so denkt der Russe. Natürlich nur bis zu dem Punkt, wo der Russe bemerkt, er wird über den Tisch gezogen. Dann wird er sauer.

Und bei all der Russland Hetze der letzten Jahre, vergisst man bald, warum Putin im Westen so schnell zum Satan mutierte. Er kündigte 2006 den Vertrag, den Jelzin mit der USA geschlossen hatte auf, der US- Energie und Ölmultis gestattet hätte, Russlands Öl- und Gasreserven 25 Jahre auszubeuten. Praktisch ohne Gegenleistung. Die Russen hätten lediglich nach dem Auslaufen des Vertrages die alten Förderanlagen übernehmen dürfen. Das ist Wahnsinn, ein Präsident Putin der das gestattet hätte, wäre wahrlich ein Volksverräter.

Putin hat also eigentlich nichts anderes getan, als einen rechtlich betrachtet, gegen die guten Sitten verstoßenden Vertrag der USA mit dem Säufer Jelzin, der Russlands Interessen verkaufen wollte aufzukündigen und neu verhandeln zu wollen. So platzte für die Amerikaner der Deal des Jahrtausends. Und schon wurde Putin der Feind der "Demokratie". Krieg führten die USA schon wegen bedeutend geringeren Gründen.
Der einzige Grund Russland nicht anzugreifen sind seine Atomwaffen und so hält Putin seine neuen Feine in schach. Was bleibt also nur für den angepissten US-Kapitalisten?
Säbelrasseln mit all seinen NATO Vasallen und hoffen, dass ein Krieg gegen Russland regional auf Europa begrenzt bleiben würde. Doch mit jedem Schritt den Putin macht, stirbt die Hoffnung der US-Administration ein wenig mehr, ihr eigenes Territorium aus einer Intervention in Russland herauszuhalten. Denn egal welche US-Regierung der US-Energie und Rüstungskonzerne an der Macht ist, nichts scheuen sie mehr, als Krieg auf eigenem Boden. Das wäre auch das Ende ihrer Macht. Deshalb das ständige Russland Basching.

Russland hat keinen Grund gegen irgend ein Land Kriege anzuzetteln, denn es besitzt von jeder Art Bodenschätze genug um sich selbst zu versorgen. Ganz im Gegensatz zur USA. Jedem, der auch nur ein wenig sein Hirn anstrengt, sollte das klar sein.

Sogar in Fällen wie Syrien, in dem tatsächlich strategische Interessen Russlands verteidigt werden, beweist Russland Zurückhaltung, bei jeder Provokation durch die USA und US-Vasallen. Der Syrien Krieg wurde nur angezettelt um eine von US-Konzernen gewünschte Öl-Pipeline verlegen zu können, dabei stört Assad. Das ist mittlerweile eine bekannte Tatsache. Der Islamische Staat als Ziehkind der USA (welch Überraschung), sollte das Assad Problem regeln, nur versagten diese Idioten glorreich. Trotzdem ist es den Russen zu verdanken, das es hier zu keiner Eskalation kommt. Auch dass ist unübersehbar.

Das Fazit meiner Betrachtung ist, macht euch selbst ein Bild und lasst es nicht von gekauften Medien bestimmen. Denn am Ende werdet ihr die Zeche bezahlen, die andere reich macht. Euer Feind steht nicht in Moskau.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 24. Juni 2018

Der Schuldkult und die Deutschen


Der Schuldkult um die Deutschen und den zweiten Weltkrieg dauert nun siebzig Jahrzehnte an. Es steht außer Frage, Deutschland war Ausgangspunkt des schrecklichsten Krieges der Neuzeit in der Welt. Deutsche Truppen verheerten ganz Europa, mordeten, plünderten und begingen unzählige Gräueltaten. Die systematische Vernichtung von jüdischen Mitbürgern in ganz Europa war nur eines von unzähligen Verbrechen, die nie in Vergessenheit geraten sollten. Jedes Mahnmal und seine Errichtung erzählt uns von neuem diese Geschichte. Das ist auch richtig.

Richtig ist auch, dieser Krieg wäre nicht ohne das deutsche Volk, der Generation der Urgroßeltern nicht möglich gewesen. Doch im 21. Jahrhundert, der Zeit der Urgroßenkel, welche tatsächlich andere Deutsche sind, muss es auch möglich sein, mehr als nur die Mitschuld der Uhrgroßelterngeneration zu betrachten und so den Schuldkult immer weiter zu vererben. Es muss für folgende Generationen möglich sein, die Fehler der Altvorderen zu betrachten, ohne zu sagen, wir waren das. Denn wir sind ganz anders aufgewachsene Menschen, mit einem Weltbild, das sich längst gewandelt hat. Wir und unsere Kinder sind die Zukunft.

Es ist Zeit, das neue Deutsche Volk aus seiner Sippenhaft zu entlassen. Die mittlerweile in bizarre Phantasien geistig verwirrter links-rechts irgendwas Deutscher ausartet, sich selbst abzuschaffen.

Der zweite Weltkrieg ist wohl das meist besprochene Thema auf der Welt. Grundsätzlich gibt es hier wohl nichts, was noch nicht besprochen wurde, selbst für Nischenthemen gibt es an jeder Ecke einen echten oder selbsternannten Experten.

Von den ganzen Blödmännern, die mit ihrer Halbbildung dazwischen quatschen und ihr eigenes politisches Süppchen kochen oder einfach nur mal etwas sagen wollen, von denen wollen wir heute nicht reden. Obwohl diese durchaus gefährlich sind. Alexander von Humboldt formulierte es einmal Sinn gemäß ´Ich habe keine Angst vor der Meinung über die Welt, von Leuten, die diese Welt bereisten. Ich habe Angst vor der Meinung der Menschen, die das nicht taten´.

Gesichert darf man den zweiten Weltkrieg als globales Desaster einer Menschen verachtenden und reichlich Hirnlosen Ideologie betrachten. Für die als der absolute Frontmann Adolf Hitler Pate steht. Und das zu recht, denn diesem Irren, wird jedes negativ belastete Superlativ gerecht. Größenwahnsinnig, Machtbesessen, Menschen verachtend und letzten Endes auch saublöd. Denn wer so fern jeder Realität existiert, sich von seinem Hass dominieren lässt und sein Potential, andere Menschen zu motivieren nur nutzt, um seinen wahnwitzigen Ideen zu frönen, anstatt Gutes zu bewirken, der ist saublöd. Natürlich scheint er auf eine unverschämt clevere Art klug, betrachtet man nur herausgelöst seinen Aufstieg zum Führer. Doch letztlich bewies er sich nur als kleingeistiger von Beratungsresistenz dominierter Klugscheißer.

Hitler war genial als es darum ging, sich an die Macht zu mogeln und Massen zu manipulieren. Er hatte dabei eine Menge Helfer aus Politik und Wirtschaft, die tatsächlich so dämlich waren, ihn für steuerbar zu halten.
Doch hier endeten seine Qualitäten auch schon. Als großer Staatsdenker, Anführer eines Volkes und als großer militärischer Führer hat er offensichtlich völlig versagt. Er war weder National, noch Sozialist, so wie er sich gern selbst darstellte. Eher schon war er ein Volksverräter.
Ihm ging es nie um das deutsche Volk als Gemeinschaft, sondern einzig um seine verdrehte Weltsicht. In der das Judentum mit den Weltfinanzverbrechertum, eins war, was so (selbsterklärend) gar nicht stimmte.
Er stellte ein Volk, seine kulturellen Güter, dessen Forscher- und Wissenschaftsgeist, dessen Fleiß und seine Begeisterung in seine Dienste, um einzig und allein seine Menschen verachtenden Ziele umzusetzen. Auf so wenig kann man diesen Mann reduzieren.

Nachdem ich das hier als Epilog sehe, einfach mal zu einem anderen Aspekt, des zweiten Weltkrieges. Der sensationellen Leistung eines Volkes und seinen Innovationen. Ein Thema, was eigentlich immer nur als Randnotiz Erwähnung findet und mit erhobenen Zeigefinger. Doch der zweite Weltkrieg war auch eine Zeit, in der sich zeigte, zu was Menschen fähig sind. Sowohl im negativen, als auch im positiven Sinne. Kein Punkt der Geschichte brachte in kürzester Frist so viele technische und gesellschaftliche Innovationen auf breiter Ebene.

Gesellschaftlich schuf Hitler Strukturen, die bis in die kleinste Einheit, die Familie wirken konnten um das Volk zu einen, er schuf Arbeit und damit das erste mal seit Ende des ersten Weltkrieges soziale Sicherheit. Durch die Motivation der Bevölkerung, in diversen Verbänden aktiv am gesellschaftlichen Umbau mitzuwirken, schuf er Verbundenheit und ebenso wirkungsvolle Kontrollmechanismen, um das Volk zu kontrollieren. Dieses Vorhaben war ohne Zweifel erfolgreich. Da Hitler hier noch keine staatlichen Zwänge verordnete. Der Eintritt in die NSDAP, den Bund deutscher Mädchen, die Hitlerjugend und andere politische Organisationen erfolgte im Regelfall ohne Zwang und brachte den Mitgliedern mittelbar und unmittelbare Vorteile.
Mussolini formulierte es einmal so. Faschismus ist eine leere Hülse, welche man nur mit Inhalten füllen muss. Anders formuliert, Faschismus ist für jede Ideologie gut. Hitler hatte das früh und schnell erkannt und missbraucht hier die Begrifflichkeiten National und Sozialismus um eine Diktatur zu verfestigen, die sich weder wirklich am Nationalstaatentum, noch an sozialen Themen orientierte. Wir wissen alle, dass sein erklärtes Ziel die Weltherrschaft war.

Das alles wurde aber nur möglich, weil das deutsche Volk pausenlos arbeitete und die Ressourcen schuf für Forschung, Technik und Innovation. Was hier geschah, war ein epochaler gesellschaftlicher Kraftakt. Ein Volk arbeitete daran, sein Land wieder zu einer großen Nation zu machen. Man glaubte wieder an seine Stärke und Größe. Die Dissonanz zwischen dem, was das Volk erreichen wollte und dem, was ihm von einem Adolf Hitler vorgegaukelt wurde, hätte nicht größer sein können, das ist wahr. Doch wenigen Deutschen wurde das Große und Ganze bewusst, was Hitler plante. Genie und Wahnsinn verkennt man leicht in der Verblendung. Das deutsche Volk ist hier längst kein historischer Einzelfall. Es funktionierte wie eine Einheit und eine der schlimmen Nebenwirkungen war, das wegsehen, das Ignorieren und der Glaube an die Durchhalteparolen.

Es ist leicht einem Volk vorzuwerfen, dass es sich für einen Weg benutzen ließ, der die Welt an den Abgrund brachte, wenn man nur zurück blickt. Doch dabei vergisst, das dieses Volk eigentlich nach vorne schaute. Aus einem Land, das von den Siegermächten, des ersten Weltkrieges am Rande eine industriellen Schwellenlandes gehalten wurde, das teils schwere Not litt, sozial am Boden lag und davon träumte, wieder etwas darzustellen in der Welt. Eine Art von Patriotismus, die keinem Land dieser Erde fremd ist, von dem aber so getan wird, als wäre es eine deutsche Erfindung. Nein jedes Volk wandelt einmal zwischen dem schmalen Grad, von Heimatliebe und Fanatismus, es braucht nur den Katalysator, der die eine oder andere Richtung bestimmt. Und hier gilt, Hitler war der Katalysator für einen Zustand in Deutschland der Unerträglich war. Nicht zuletzt dem Umstand der Politik der Vertragsstaaten von Versailles gegenüber dem geschlagenen Deutschland trug die Verantwortung für den Aufstieg Hitlers. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert war das Nationalstaatentum, sprich Patriotismus, das Blut in den Adern einer Nationen. Es stärkte das "Wir" Gefühl. Ein Land zu demütigen und klein zuhalten, garantierte praktisch dessen Widerstand. Heute mag das anders sein, denn heute feiern sich Invasoren und Besatzer als Befreier. Doch damals sah man das global ganz anders. Ein historischer Fakt, der nichts entschuldigt, was unter Hitlers Diktatur geschehen ist, es aber als existierende Tatsache in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Und trotz aller negativen Superlative, die man für für die Hitler Diktatur finden kann, sollte man nicht vernachlässigen, was eine geeinte Gesellschaft schaffen kann, wenn alle beieinander stehen, man konnte auf nationaler Ebene in Deutschland sehen. Was diese Welt für erstaunliche Dinge zu sehen bekam, in zwölf Jahren einer verbrecherischen Diktatur unter der auch das Volk litt, wenn es vom Kurs abgewichen ist, war erstaunlich.

Fast in jedem Bereich von Wissenschaft und Forschung Pionierleistungen, von denen wir heute noch profitieren und in Zukunft noch profitieren werden. Wobei man allerdings nicht vergessen sollte, was als unmittelbare Folge des zweiten Weltkrieges zu sehen ist. Deutschland verlor seine größten Denker und intellektuelle Eliten an die Siegermächte und brauchte viel Zeit, um diesen Wissensabfluss zu verkraften. Die Breite, gut gebildete Mittelschicht, die Deutschlands größte Ressource war, wanderte vielerorts ab, in die Länder der Siegermächte und das bereits, bevor Deutschland überhaupt in den Krieg eintrat. Viele deutsche Forscher flohen aus Angst vor der Judenverfolgung, andere folgten ihrem Gewissen. Nur ein Teil deutscher Eliten verkaufte dem Teufel seine Seele. Gleiches galt für das Deutsche Volk, nur fehlte dem eben auch die Möglichkeiten, Hitler den Rücken zu kehren. Und Widerstand aus einer sicheren Entfernung zu leisten oder in der Höhle des Löwen, das sind zwei völlig andere Dinge. Das sollte man auch bedenken, bevor man den Deutschen generell verurteilt. Ein kluger Mann sagte "Ich will den Dreck nicht vom Deutschen Volk waschen, aber ich möchte ihn gleichmäßiger verteilen."

Ein Fazit zum zweite Weltkrieg ist auch, dieser brachte einen Umbruch in die Zukunft. So erschreckend seine menschlichen Verfehlungen auch waren, so gab es auch einen Pioniergeist, der die Welt noch heute bewegt. Ein gesamtes Volk schaffte, was keiner für möglich hielt, es zog an einem Strang, um sein Leben zu verbessern. Die Leistungen werden auch nicht kleiner, weil sie dem Bösen dienten. Das Böse hat viele Gesichter und manchmal, will man diese Gesichter nicht sehen. Heute ist das deutsche Volk, eines der friedliebendsten Völker der Welt. Es hat etwas aus seiner Geschichte gelernt. Es lebt mit anderen Völkern in einem friedlichen, gemeinschaftlichen Europa ohne Waffenstarrende Konflikte. Es hat friedlich Bedeutung erlangt, Bedeutung die die Welt besser gemacht hat. In Europa konnte Deutschland lernen, aufzustehen und Interessen zu vertreten ohne zu drohen, zu beißen und zu kratzen.

Nun sollte die Welt vom deutschen Volk lernen, wie man die Welt friedlich mit Diplomatie, Leistungswille und Freundschaft besser gestaltet. Deutschland bedeutet auch irren, fallen, aufstehen, lernen und es dann besser machen.

Doch die Politik einiger Staaten und ihre von Konzernen gesteuerte Machtausübung hat nichts gelernt. Sie will die Welt wieder in Kriege stürzen, die nur den Mächtigen und Reichen dienen. Nun aber begehrt das deutsche Volk dagegen auf und dass passt vielen in Politik und Wirtschaft nicht.

Wir wollen keine Kriege, weil wir die Ressourcen und das Öl anderer Länder nicht stehlen müssen, wir wollen Frieden, weil dieser Frieden, die einzige Ressource gedeihen lässt, die dieses Land braucht. Wissen, Forscherdrang und Fleiß.

George W. Lästerbacke

Montag, 18. Juni 2018

SPACE NEWs "WIR HABEN KONTAKT!"


Heute ist es mal wieder soweit, so ein Thema mit dem ich mich eher nicht befasse, weil ich es für nebensächlich halte, aber man es ständig irgendwo aufschnappt, dass muss auch mal besprochen werden.

Es geht heute um Aliens. Es ist nicht so, das ich das Thema nicht interessant finde, ganz und gar nicht. Aliens kreuzten schon früher meinen Weg, aber eben nur in Sci-Fi Literatur oder Filmen. Nicht im echten Leben. Ein Grund warum ich das Thema für nebensächlich halte, Aliens sind für mich erst mal Fiktion. Sie stehen nicht am Gartenzaun und winken. Aber sie ergeben gute Geschichten, gelegentlich kommen sie sogar in einigen meiner Geschichten vor. Deswegen halte ich sie noch lange nicht für real.

Ich streite nicht ab, dass diese Aliens existieren. Das wäre absurd bei 100 Millionen Sternen allein in unserer Galaxie mit den oft dazugehörigen Planeten, auf denen sicher einiges an mannigfaltigen Lebensformen existieren könnte. Doch dieses Anerkenntnis beruht eher auf statistischen und theoretischen Wissen. Es ist nahezu logisch. Hingegen sind andere Behauptungen an den Haaren herbei gezogen. Nehmen wir nur die Prä-Astronautik. Unzweifelhaft interessante Auslegungen alter wissenschaftlicher Erkenntnisse, ich höre diesen Forschern gerne gerne zu. Aber in der Essenz aller Abhandlungen, ist es doch nur Glauben. Viele Forscher, die sich selbst als wissenschaftlich arbeitend bezeichnen, arbeiten auf Theorien basieren, also auf Glauben, nicht Wissen. Daran ist nichts verwerfliches, das Konzept von These und Gegenthese, bis man eine These belegen kann. So einiges in der Prä-Astronautik erscheint mir durchaus Glaubhaft. Aber nur weil es mir Glaubhaft erscheint, ist es noch lange nicht wissenschaftlich. Das gilt im übrigen für alle Wissenschaftssektionen, kannst du es nicht beweisen glaubst du, aber du weist es nicht. Und eins könnt ihr mir glauben, viele Wissenschaften sind näher an der Religion, als sie es wahrhaben wollen. Das beweist, wie sie sich oft mit Händen, Füßen und wenn es sein muss mit Zähnen wehren, wenn jemand daher kommt und das Gegenteil von dem behauptet, was in ihren Theorien steht. Wie zum Beispiel, die Prä-Astronautiker. Immerhin haben diese heute mehrfach bewiesen, dass die Flugzeug Modelle der Inkas, Majas, der Ägypter und anderer Kulturen, wenn man sie 1:1 in Flugzeugmodelle umsetzt flugfähig sind. Sie haben die schlichte Behauptung, dass wären Kultobjekte, Spielzeug oder Schmuck von Vorbildern wie Vögeln und Göttern der klassischen Archäologie nicht hingenommen und diese einfach nachgebaut. Denn sie glaubten einfach nicht, dass die Schöpfer dieser Kunstwerke nie ein Flugzeug gesehen haben. Das nennt man auch gesunden Menschenverstand, hier waren Amateure oft wissenschaftlicher, als die etablierte Wissenschaft.

Natürlich gibt es in der Prä-Astronautik eine Menge Blödsinn, ich verweise da auf die Geschichte mit den Anunaki. Das ist so Haarsträubender Unsinn, das ich empfehle, es selbst zu googeln. Doch es gibt eben auch sehr interessante Ergebnisse.

Ich persönlich glaube zwar nicht an die vielen Thesen der Prä-Astronautik, dass wir pausenlos von Aliens besucht werden oder dass sie gar unsere Geschichte stark beeinflussten, doch dass ist meine persönliche Meinung. Hier sehe ich eher, das zyklische vergehen und entstehen irdischer Zivilisationen, bis zu einer Grenze, wo Wissen älterer Zivilisationen in neue hineinreicht, die dieses Wissen nur nicht mehr verstehen konnten, jedoch zum Teil noch nutzen. Nehmen wir die Batterien von Bagdad, die “Glühbirnen“ von Ägypten oder eben die Flugzeugmodelle der Mayas und Inkas. Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass alle diese Dinge schon da waren. Geschaffen von einer Zivilisation noch vor der Eiszeit, welche durch diverse Umweltkatastrophen stark dezimiert, faktisch fast ausgerottet wurde und ihre in alle Welt verstreuten Nachfolger erinnerten sich? Spuren unserer Vorfahren könnten doch eher Spuren alter Hochkulturen unserer Erde enthalten, als Alien Wissen. Denn eins ist sicher, jede zeitliche Datierung unserer Evolution, ist geraten, anhand von archäologischen Funden, oft nichts vollständiges nur Fragmente. Also eine Beweiskette von Indizien, nicht von Beweisen. Wo wir wieder ankommen, bei wir glauben zu wissen, nicht wir wissen.

Was wir heute gesichert wissen, es gab bereits, mindestens drei uns bekannte Arten von intelligenten Menschen, wie wir sie repräsentieren. Jede etwas anders, aber nicht weniger von Intelligenz und kulturellen Bedürfnissen durchdrungen, wie wir, der sogenannte moderne Mensch.

An was wollen wir nun glauben, an die Aliens denen wir vermutlich scheißegal sind oder schlimmer noch, sie wollen mit uns nichts zu tun haben, weil wir für sie Wilde sind oder doch lieber an uns und unsere noch weit im Dunkeln liegende Geschichte?

Vermutlich kommt der Tag, da werden wir einfaches außerirdisches Leben finden und später wohl auch anderes intelligentes Leben. Vielteich heißt es auch “Wir haben Kontakt!“.

Doch im Augenblick ist es für mich nebensächlich, denn ich interessiere mich viel mehr für unser Leben, unsere Fortschritte und unsere Geschichte auf der Erde.

George W. Lästerbacke