Sonntag, 28. Mai 2017

Die Anti- AFD Hatespeech-(er)


Heute möchte ich mal wieder einen Beitag einer anderen, etwas prominenteren Bloggerin kommentieren.
Der Blogbeitrag “Der Source-Code der AfD“ von Katharina Nocum ist tatsächlich das Schlechteste, was man erwarten kann, wenn man Argumente gegen die AfD erwartet. Es sei den, man braucht nur inhaltsloses Gewäsch und ein dümmliches Zitat eines AfD Fans oder eines AfD Mitgliedes, welches die Herkunft der Autorin betrifft. Denn als Urheber des Zitates benennt Katharina Nocum nur die Internetseite des AfD-Baden Württemberg, der dieses Satz angeblich so auf seiner Homepage veröffentlichte.

Zitat „Ihren polnischen Hintergrund, mit dem sie gerne kokettiert und den sie auch gegen die AfD anbringt, erwähne ich wegen Bedeutungslosigkeit nicht.“

Natürlich ist diese Aussage billig und überflüssig, aber sicher auch völlig uninteressant, wenn ich gegen die AfD argumentiere. Denn dann sollte ich mich mit stichhaltigen Argumenten positionieren, um mich nicht der Lächerlichkeit preiszugeben.

Nicht mit Blabla, wie ein Zitat von der AfD Saarland „Der übertriebene und unsachgemäße Gebrauch von digitalen Medien wie z.B. Smartphones kann zu Verhaltensstörungen mit sozialen und psychischen Folgeproblemen führen.“

Grade als angeblich fachkundige Person, die sogar auf der “re:publica17“ ein Mikrofon vor die Nase gehalten bekam, sollte man doch wissen, dass diese Aussage zwar sehr pauschalisierend ist, aber ebenso durch zahlreiche sinnvolle oder auch sinnlose Studien belegt ist. Ein Zitat hatte sie dann noch im Angebot, das wohl auf da das Landtagswahlprogramm der AfD NRW zielte. Thema war mehr Flaggen vor öffentlichen Gebäuden. Die Begründung der AfD NRW gefiel der Autorin Nocum auch nicht.

Zitat von der AfD: „Da öffentliche Gebäude und Einrichtungen häufig nicht als solche zu erkennen sind, sollten diese durchgehend mit der Fahne des Landes NRW, des Bundes sowie der Kommune kenntlich gemacht werden. Dadurch wird sichergestellt, dass sich auch nicht ortsansässige sowie ältere und behinderte Menschen orientieren können.“

Zugegeben, ich finde die Begründung auch eher albern, vielleicht sogar unehrlich, weil niemand sagen möchte, das Flaggen vor den Gebäuden deutscher Behörden, manchen Deutschen gut gefallen würden. Denn bei Katharina Nocum ist ein Flaggen-Fan vermutlich gleichzusetzen mit einem Nazi. Und wer will schon Nazi sein?

Aber ehrlich, solche Zitate als pauschalisieren und Diffamierung einer demokratischen Partei? Wie schwach und arm ist dass denn? Eine ganze Blog Seite für drei Zitate aus einer Partei, die vielleicht etwas blöd daher kommen?

Das nenne ich hochnäsig, dumm und eitel. Denn damit besticht man nur die, welche schon auf dem Zug mit Vorurteilen und Halbwahrheiten sitzen. Also genau die Personen von Teddybärwerfern und Bahnhofsklatschern, die der AfD und Anderen Hetze vorwerfen.

Doch wenn das alles ist, was gegen die AfD spricht, dann muss sich die AfD nicht sorgen. Ich persönlich kann behaupten, dass ich mir die AfD mehrmals angehört habe und auch Gespräche mit hochrangigen Mitgliedern führte. Da ging es um Energie, Bildung und Gesundheit und hier fand ich viel Kompetenz, die aus Altparteien, wie CDU, SPD und Linken abgewandert ist.

Das ich die AfD trotzdem, als zu konservativ empfinde, ist meine persönliche Sicht und hat nichts mit objektiven Journalismus zu tun. Ich allerdings will politisch Andersdenkende auch nicht um jeden Preis als dumm und inkompetent darstellen. Dumm und inkompetent ist es, das Haar in der Suppe zu suchen, anstatt sich einem Dialog zu stellen.

Das die AfD das Langweiligste ist, was Deutschland seit der CDU der 1980er gesehen hat, ist jedem klar, der etwas politische Bildung besitzt. Praktisch gesehen ist die AfD in einigen Punkten, die CDU der 1980er im Heute, so rein programmatisch. Doch offensichtlich spricht das CDU- Revival ja so einige Menschen an. Ein Grund, warum ich mit der AfD aus Wahl taktischen Erwägungen warm werde.

Ich sehe zwar keine Innovation am Parteienhimmel, die wird es wohl auch nicht geben. Aber man kann die verendenden Altparteien damit provozieren und Provokation bringt vielleicht doch Erneuerung.

Neu ist nur in der politischen Landschaft, das jeder der den Schuss noch nicht gehört hat ( Üblicher Weise meinten meine Vorfahren damit immer, jeden der nicht ganz so helle ist), meint das er sich mit der AfD profilieren könnte, entweder als rot-grüner Schwafelbarde oder als politischer Newcomer in der konservativen Szene.

Von den ahnungslosen Wahläffchen will ich gar nicht reden, denn die glauben noch morgen, sie könnten durch wählen etwa verändern. Der Dummenfang heißt ja bekanntlich Demokratie. Dabei heißt Veränderung immer noch Revolution, im Ernstfall und nötigenfalls unter Blut und Tränen.

Übrigens, dieser Artikel “Der Source-Code der AfD“ ist sicher von einer Lupenreinem Demokratin verfasst, die natürlich nur mit “Fakten“ gegen eine trotz allem, demokratische Partei schießt. Dieser Beitrag hat noch weniger Substanz, als die zitierten AfD-Sprüche zu Sachthemen. Da hat man keine Lust mehr, den Rest des Blogs zu lesen. Zumal am Ende noch um Spenden gebettelt wird, um jeden zu verklagen, der ihr wo möglich auf die Füße tritt. Da hat doch der Maas bestimmt noch einen Fond von unseren Steuergelden für übrig.

Doch trotzdem Danke an Katharina Nocum, denn ihr Geschreibsel, welches ihr unter http://kattascha.de/?p=3114&cpage=1#comment-263161 nachlesen könnt, inspiriert mich, diesen Kommentar zu veröffentlichen. Denn unter http://kattascha.de wird er vermutlich sowieso nicht freigeschaltet.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 24. Mai 2017

Das Video zum Herrentag

Drückt nur die Überschrift und dann geht es los Männer! Besoffen oder nüchtern, Geschichte bildet, also seid nicht schüchtern 🤣 Prost und schönen Feiertag Freunde. 🍺

Die lästerliche Historie des Vatertages


Zum intergalaktische Welttag des Herren, an dieser Stelle einige ans Herz gehende Worte zur Geschichte dieses alljährlichen Festtages. Der Vatertag wird in Deutschland am christlichen Feiertag „Christi Himmelfahrt“ gefeiert, dem 40. Tag nach Ostern. In diesem Jahr findet er deshalb am 5.Mai statt. Ein Feiertag, der den meisten von euch eher als Vatertag, Herrentag oder auch Männertag bekannt ist.

Nachdem der Mann seit Eva, also seit Anbeginn der Zeit, 365 Tage im Jahr unter dem Weibe leiden musste, beschloss die Welt der gebeutelten Männer, sich einen Tag zu gönnen, an dem sie sich von der Knute der weiblichen Fremdherrschaft befreien.

Dieser Verzweiflungsakt resultierte nicht etwa aus dem Egoismus des Mannes. Dieser hätte wohl weiter 365 Tage im Jahr gelitten, wäre da nicht am 13.Mai 1923 der Verband der deutschen Blumenhändler auf die perfide Profitorientierte Idee gekommen, die amerikanische Erfindung des Muttertages zu kopieren. Mit einer groß angelegten Plakat-Aktion wurde das Weib im Übermaße in den Mittelpunkt gestellt einzig und allein, um mehr Blumen zu verkaufen. Der deutsche Mann fühlte sich erniedrigt. Und als ob das nicht gereicht hätte, machte der Führer, das damalig aktuelle Alpha-Männchen, den Muttertag 1933 auch noch zu einen gesetzlichen Feiertag. Das Maß war voll!

In direkter Folge der Verärgerung des deutschen Mannes, dem zukünftigen Kanonenfutter, kam es zu Massenprotesten und Straßenkämpfen der verzweifelter Männer. Um einem zu befürchtenden Umsturzversuch der deutschen Männer entgegen zu wirken, lenkte der Führer ein. Er erklärte 1934 Christi Himmelfahrt zum Vatertag. Dieser eher sinnfreie Tag im Kalender passte irgendwie und es war ohnehin nicht viel los. Der Vatertag war geboren.

Seither darf der Mann an einen Tag im Jahr wieder Kind sein und sich straflos eher kindischen Vergnügungen hingeben. Diese Vergnügungen sind natürlich alters- und geschlechtsspezifisch, von übermäßigen Alkoholgenuss und übertriebenen Fressgelagen begleitet. Doch nun darf der Mann, dies Krone göttlichen Schöpfungsgenies, einmal im Jahr nicht nur der Trottel sein, nein der Mann darf auch so aussehen und sich so benehmen.

Kein Weib darf sich über das Tun des Mannes aufregen. Doch sie dürfen das Auto fahren, sollte der Landpartie Trecker liegenbleiben oder der Bollerwagen Achsbruch erleiden. Aber das tun sie ja gern und absolut bereitwillig. Schließlich haben sie noch 364 Tage im Jahr, an denen sie uns Kerlen das Leben vermiesen können.

In diesem Sinne liebe Männer, wünsche ich euch einen sinnfreien und Spaß betonten Himmelfahrtstag und Mädels, auch beim Kotze aufwischen nicht vergessen, Vatertag ist nur einmal im Jahr.

Euer George W. Lästerbacke

Traditionelle schottische Backrezepte


Prima, lecker, selbstgebacken: Schottischer Scotch Kuchen.

Man nehme: 1 Tasse Wasser, 1 Tasse Zucker, 1 Tasse Mehl, 1 Tasse braunen Zucker, 4 große Eier,1 Stück weiche Butter, 2 Tassen getrocknete Früchte,1 Teelöffel Backpulver, 1 Teelöffel Salz, 1 Hand voll Nüsse, 1 Zitrone 1 Liter guten Whisky

Zubereitung:

1. Zunächst kosten sie den Whisky und überprüfen seine Qualität.
2. Nehmen Sie dann eine große Rührschüssel zur Hand.
3. Probieren Sie nochmals den Whisky, der Scotch sollte wirklich von bester Qualität sein.
4. Genießen sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus.
5. Wiederholen Sie diesen Vorgang, nur um wirklich sicher zu sein.
6. Schalten sie den Mixer an und schlagen sie in der Rührschüssel die Butter flaumig weich.
7. Überprüfen Sie ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll.
8. Mixen Sie den Schalter aus.
9. Schlagen sie zwei Eier auf, in die Rührschüüüüssen... Hauen sie die schrumpligen Früchte mit rein.
10. ...alten sie den Schixxxer aus
11. Wenn das blöde Obst im Trickser stecken bleibt, lösen`s des mit `nem Sraubenschier.
12. Hhhüber... prüfen sie den Whisky auf nochmals... ääh, seine Konsissstenzzz...
13. Jetzt schmeißen sie Zitronen in den Hihixer und drücken sie die Nüsse aus.
14. Fügen sie eine Tasse hinzu, Zucker, alles so was, was auch immer.....
15. Fetten sie den Ofen ein, drehen sie ihn um 360°. ssschlagen sie auf den hixhix'ler, bis er ausgeht!
16. Werfen sie die Rührschüssen aus dem Fenster, überprüfen sie den Geschmack des übrigen Whiskys.
17. Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen. Die Nachbar rufen schon die Feuerwehr.

Zugegeben, sie haben morgens in der Frühe keinen Kuchen, aber einen mordsmäßigen Kater.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 21. Mai 2017

Der Heilige Samenstau (Gedicht)

Kleine Vorbemerkung:
Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Autoren, Liebhabern des Sex mit Tieren oder Kindern wären rein zufällig und sind nur als Satire auf das mögliche Leben auf anderen Welten zu verstehen. Denn für diesen Planeten gilt, zumindest in unserer europäischen Zeitzone und Deutschland, mit wem du es auch treibst, du bleibst. Denn ich möchte hier nur auf die Eigenarten hinweisen, die in einer fremden, außerirdischen Kultur zur Bildung eines Glaubensbekenntnisses führen könnten. Manches wirkt vielleicht auch nur unterirdisch, außerirdisch, doch was weiß ich schon?




Der heilige Samenstau

Eine Ziege traf mal einen Mann,
der zeigte ihr, das er es kann.
Erst nannten sie ihn Ziegenficker,
dann schrieb er ein Buch und wurde
so, zum Volksbeglücker.

Dann ehelichte er ein Kind, da
fand er Freunde, ganz geschwind.
Nun galt er bald, als gesandter Mann,
weil man jetzt Ziegen, und Kinder
ficken kann.

Und später dann, so wie zum Hohn,
wurde das zur Religion. So sieht man,
mit einem Samenstau, beglückt man nicht
nur schnell die Frau.

George W. Lästerbacke

Freitag, 19. Mai 2017

Schönes Wochenende


Am Freitag, da winkt das Wochenende,
wir klatschen alle in die Hände. So
manchem ist das ganz egal, die anderen
haben die Qual der Wahl.

Tanzen gehen Party machen, sich
freuen an einem Kinderlachen, einfach
nur vorm Fernsehen sitzen oder in der
Sonne schwitzen.

Doch egal was du auch machst, das
Tagwerk ruht und du tankst Kraft.
So lasst es euch nun gut ergehen,
dir Arbeit ruht, die Räder stehen.

George W. Lästerbacke

Das Hate-Speech-Gesetz


Heute möchte ich mich auch kurz zu diesem Netz Durchsetzungsgesetz äußern. Es ich nicht nötig, den soundso viel weitere Kommentare von Juristen zu diesen Gesetz zu zitieren, um festzustellen, dass das sogenannte Hate-Speech-Gesetz nichts weiter ist, als der willkürliche Eingriff in das Recht auf freie Meinungsäußerung. Es ist sicher richtig, Einfluss auf die Art einer Streitkultur zu nehmen, die oft genug nicht nur die Grenzen des guten Geschmackes überschreitet.
Doch dieses Gesetz ist dazu nicht da, die Streitkultur zu verbessern, denn es redet von offensichtlich Rechtswidrigen Äußerungen und anderen Unfug, der dann von unqualifizierten Personal geprüft werden soll, um unliebsame Kommentare und Beiträge in Sozialen Netzwerken und anderswo zu entfernen. Es geht dann auch um Strafverfolgung und Abstrafung.
Es handelt sich also um ein Gesetz, das der Willkür gegen unliebsame Politische Äußerungen und natürlich politischen Gegnern Tür und Tor öffnet.

So einfach ist das erklärt. Es ist weder durch das Grundgesetz noch durch das Recht auf Meinungsfreiheit zu begründet. Und jeder, der dieses ungeheuerliche Gesetz unterstützt, welches man sich nach der Hitler Diktatur in Deutschland gar nicht mehr vorstellen konnte, outet sich ganz offensichtlich als Antidemokrat. Demokraten brauchen kein Zensurgesetz, Demokratie lebt vom Dialog und Disput.

Dumm ist, wer das nicht versteht. Herr Maas, Frau Merkel und alle anderen die der offensichtlich schwachen, regierenden GroKo aus SPD/CDU hierbei die Treue halten, sind die neuen Totengräber der Demokratie in Deutschland. Schon sechzig Prozent der Deutschen sagen aus, dass sie denken, sie leben wieder in einer Diktatur. Dieses Gesetzt ebnet den Weg dorthin endgültig.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 14. Mai 2017

Muttertag


Muttertag

Der Muttertag, der Muttertag, das ist der
Tag, an dem man seine Muttern mag. Zwar
mag man sie das ganze Jahr, doch wer sagt
das schon, auch das ist klar.

Plagt sie sich auch das ganze Jahr mit
den Geldern und den Bälgern, so wird es
ihr doch kaum vergolten. Oft wird sie
dafür noch gescholten.

Doch immer dann am Tag der Mutter, ist
alles toll und schön in Butter. So schön
ist dann der Muttertag.

Blumen gibt’s und auch Geschenke, ein
Tag im Jahr, an dem sich jeder mal das
Hirn verrenke.

Wäre es nicht einfach schön, ganz oft
im Jahr ein Dankeschön, für`s bügeln,
waschen, kochen und was sonst so
Mütter tut, ohne meckern, ohne
murrn?

Drum Mutter genieß den Tag einmal im
Jahr, da ist die Familie für dich mal
da.

Georg W. Lästerbacke

Donnerstag, 11. Mai 2017

Die Rede des Bundeskanzler Kandidaten?


Bürger, Freunde, Mitstreiter!

Der wahre Wert und die Kraft eins Volkes liegt in der Intelligenz, Kraft und Stärke der Bürger. In der Art, wie es sich selbst sieht, sich zu Fehlern bekennt, an seiner Entwicklung arbeitet und Probleme löst, zeigt es, wie lebenswert seine Gesellschaft ist. Wenn man über diese gedanklichen Ansätze positiv reflektieren kann, dann hat man ein Volk von Gewinnern der Geschichte und der Zukunft.

Das deutsche Volk kann getrost in die Geschichte schauen und sagen, wir haben gelernt in der Welt etwas darzustellen, wir haben aus Fehlern gelernt und sind bereit für die Zukunft, ohne uns selbst und unsere kulturelle Identität zu verleugnen.

Leider haben unsere Politiker eine anderer Meinung dazu. Sie setzen sich nur noch aus Lobbyisten & Opportunisten in der Führungsebene aller Parteien zusammen. Diese leben in Parallelgesellschaften, abseits der Realität des Bürgers. Ihre Entscheidungen basieren nicht mehr auf empirischen Gefühlen, dem Volk näher zu sein, sondern der Macht und dem Geld. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Es ist Zeit zu sagen "Lasst uns einen Neustart wagen. Wir müssen unsere Heimat freundlich, stark, sozial und mit Stolz neu erschaffen." Eine gesunde Basis haben wir, ein fleißiges, intelligentes und kreatives Volk.

Möchtet ihr euch weiter als die Identitätslose, ständig fremde Rechnungen begleichenden blöden Deutschen sehen lassen, über die sich die Welt kaputt lacht? Man muss offen und mit Stolz auf die Welt zugehen, um von der Welt respektiert zu werden. Das hat nichts mit Patriotismus zu tun, sondern damit, das man sich seiner Wurzeln nicht schämen muss und sich nicht kleiner macht, als man ist. Denn wer sich selbst erniedrigt, braucht nicht erwarten, das er für andere mehr als ein Erfüllungsgehilfe ist. Einer bei dem man sich durchfressen und durchsaufen kann, um ihn dann aus dem eigenen Haus zu schmeißen. Ich möchte mir aus Dank dafür, das ich Gäste in mein Haus bitte, nicht in den Arsch treten lassen und um meine Kinder sorgen. Nein ich erwarte Respekt von meinen Gästen, sonst fliegen sie raus. Ich konnte mir nicht aussuchen, wo ich geboren werde, aber ich kann mir aussuchen, wie ich lebe. Diese Freiheit ist heute bedroht, durch sogenannte Volksvertreter, Religionen und Menschen, die sich nicht wagen ihre Freiheit zu leben. Doch es lohnt sich für sein gutes Recht auf das Selbstverständliche zu kämpfen. Es lohnt sich gegen antidemokratische Strömungen zu kämpfen, sonst bekämpfen sie dich.

Denn egal was war, es zählt das Heute, das Morgen, das Jetzt. Wir alle haben in unserem Leben Dinge getan, auf die wir nicht unbedingt stolz sind. Doch sollte uns das hindern, weiter an uns zu arbeiten, zu lernen und uns zu verbessern, uns zu wandeln? Nein das wären nicht wir. Wir wollen das Morgen und der Weg zu Glück und Wohlstand. Der personifizierte Optimismus für die Zukunft unserer Familien und Kinder, für unsere Freunde und Bekannte für alle, die mit uns gehen möchten.

Diesen Gründen sind es, euch zu bitten jeden zu unterstützen, der genauso denkt. Stärke zu zeigen und Härte, gegen die, die uns verbiegen wollen. Setzt euch ein für mehr direkte Demokratie, für die freie Wahl eures Bundeskanzlers, eures Bundespräsidenten und Meinungsfreiheit. Macht das Land bunt, ohne euch vorschreiben zu lassen, was bunt ist. Seid Gewissen und Seele eurer Heimat.

Gegen die Willkür durch Parteien, die eure Bürgerinteressen längst vergessen haben, euch an Kapital und Ideologie verraten haben, euch im Stich lassen, wenn das Land und Bürger sie am dringendsten brauchen. Ich kandidiere nicht für euch, weil das gar nicht geht. Aber euren Protest gegen das verstaubte, undemokratischen deutschen Wahlsystem, kranke Parteien und korrupte Politiker, den werde ich unterstützen, wo immer es nötig ist. Stoßen wir mit dieser Bundestagswahl die Diskussion mit viel Energie und Freude an, das System zu verändern. Es lebe der Bürger, die Demokratie und das Land.

So wünsche ich mir die Rede eines künftigen Bundeskanzlers. Energetisch, motivierend, ehrlich, denn wir haben es verdient.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 10. Mai 2017

Gottesdienst ...

... nachgehakt beim Glauben.

Vor ab ein Zitat, das die Gesamtheit des Transzendentalismus gut beschreibt. In dem wir auch ein Dilemma unserer Zeit erkennen können, wenn wir das wollen.



Sonntags pünktlich 9.00 Uhr klingt das Glockengeläut unserer evangelischen Kirche durch die Stadt. Ich frage mich immer, ob Glauben so laut sein muss. Die Katholiken sind ein Dorf weiter, deswegen stört ihr Glockengeläut nur bei guter Wetterlage. Außerdem beginnen die erst um 10.00 Uhr. Eine Uhrzeit, die ich dann wieder sehr christlich finde. Man stelle sich unsere 100 städtischen Muslime mit festem Wohnsitz hier vor, wenn diese nun auch noch eine Moschee mit einem Schreihals bauen wollten, der um 5 Uhr in der Frühe durch die Gegen grölen würde oder schlimmer noch 5 mal am Tage. Ich meine schon, das dies etwas viel Lärmbelästigung ist, für ein paar hundert Leute in der Stadt, die es mit der Religion ernst meinen.

Wobei der Glauben doch offensichtlich selbst bei den meisten Gläubigen nur noch eine Fassade ist, an der sie die eigenen Leistungen schmälern. Für die allerwenigsten Menschen ist der Glauben vielleicht auch eine seelische Krücke. Für mich ist es unnützer Humbug und ich frage mich, wieso muss ich mich mit den akustischen oder optischen Belästigungen, die mit Religion einhergehen beschäftigen? Wären diese Häuser wenigstens am Sonntag gefüllt, würde ich sagen, gut, sie erfüllen ihren Zweck, aber so? Genötigter Maßen durch die Präsenz dieser Gotteshäuser gebe ich meinen Senf dazu.

Religion sollte Privatsache sein und wenn der Pfaffe, Imam, Pope oder wer weiß noch, seine Schafe, Lämmer oder wie immer er seine Gefolgschaft nennt zusammenrufen will. Bitte, wir leben im 21. Jahrhundert, selbst die Feuerwehr benutzt keine Sirenen mehr, seit es Pieper, Handys und andere Kommunikationsmittel gibt. Ich akzeptiere Religion durchaus, als vitalen Bestandteil unserer abendländischen Geschichte und auch als erste Basis unseres heutigen Wertesystems in der Welt. Doch finde ich diese unnötige Präsenz, an sich störend, denn es ist nicht meine Welt.

Ich persönlich kenne eine gute Zahl Menschen, die bekennende Gläubige sind und sehr viel geleistet haben im Leben. Menschen denen ich Respekt zolle und mit denen ich auch über Religion diskutiere. Doch sie akzeptieren mich und ich sie. Oft haben sie sich erst in einer persönlichen Krise in den Glauben geflüchtet oder sind bereits vom Elternhaus so beeinflusst worden. Welches meine These von seelischer Krücke oder auch Folklore untermauert. Aber das wiederum ist ihre persönliche Entscheidung, die ich akzeptiere.

Denn natürlich ist es jeden selbst überlassen, ob und an was er glaubt. Allerdings beobachte ich oft, das der Mensch seine eigene Leistung plötzlich Gott zuschlägt. Warum nur, glaubt er denn es wäre ohne seine zielstrebige Arbeit möglich gewesen zu erreichen, was er erreicht hat?

Nur ein Beispiel. Gott hat mir geholfen, vom Alkohol los zu kommen, lauten die Aussagen. Jeder der sich mit diversen Suchtproblemen auseinander gesetzt hat weiß, was es für eine Leistung ist, die Sucht zu überwinden, egal welcher Art. Und wenn man tatsächlich Hilfe hatte, dann doch wohl von anderen Menschen.

Doch Erfolge oder auch Niederlagen am Glauben an ein höheres Wesen fest zu machen, dass ist doch nicht anderes, als das klein machen der eigenen Leistung, eigentlich Erniedrigung. Nichts ist schwerer als, nennen wir es, den inneren “Schweinehund“ zu überwinden. Aber genau da, wo Menschen sich selbst überwinden, behauptet der Gläubige nun, ohne ein höheres Wesen hätte er dass nicht geschafft. Das ist seltsam oder zumindest befremdlich.

Es scheint mir so, als ob es diesen Menschen an dem Glauben an sich selbst fehlt. Den Glauben, den sie dann mit dem Glauben an fremder Lenkung verwechseln. Diese Verwechslung ist auch die Quelle mangelnden Selbstbewusstsein. Das einen geistigen Paradigmen Wechsel verhindert. Man glaubt nicht an seine eigene Stärke, sonder nur an die Stärke die ein Gott einem gibt. Das aber ist keine Stärke sondern freiwillige Unterwürfigkeit, das ist klein machen der eigenen Leistungsfähigkeit und gleichzeitig eine Quelle der Intoleranz, eine Quelle der Obrigkeitshörigkeit, die unsere Welt verdirbt. Eine institutionelle Übermenschlichkeit, die letztendlich den Geist für jede Art von Missbrauch öffnet.

Ähnliche Prozesse sind auch in “Gottlosen“ geistigen Institutionen zu beobachten, wie Parteien, Organisationen und Ideologien im besonderen. Grundsätzlich kann man resümieren, es fehlt der Welt des Menschen an dem Glauben, das der Mensch selbst das Göttliche ist, das lenkt, entscheidet, Erfolge feiert und im Lernprozess auch Fehler macht. Fehler die man mit dem Glauben natürlich auch wieder einer höheren Instanz namens Gott oder Schicksal anhängen kann. Der zweite Aspekt des Glaubens, das erfolgreiche delegieren von Misserfolg an Gott oder Wahlweise an andere, die auch Götzen anbeten.

Nimmt man nur drei Weltreligionen, das Christentum, das Judentum und der Islam, so wird das anschaulich. Das Judentum, praktisch der Vorläufer des Christentums verbreitete sich mit der Lehre, der Nächstenliebe und der Gottesfurcht. Wobei klar sein muss, das Christentum stellt nur die eine Abspaltung einer ersten Splittergruppe des Judentums dar. Weshalb auch bei genauerem Hinsehen, weniger Unterschiede gibt als erwartet. Anerkennenswerte Unterschiede zum Judentum kristallisierten sich erst mit Jesus heraus. Moses "sandte" 10 Gebote, eigentlich nichts anderes sind, als eines der ersten Gesetzbücher. Simple Regeln, die in Zeiten in den jeder kleine Dorf-Obere eigene Regeln aufstellte, meist um sich zu bereichern und seine Macht zu zementieren. Nun gab es ein einfaches Gesetz, das für alle gelten sollte. Dieser Umstand gefiel den Mächtigen naturgemäß nicht. Doch die Idee von dem einen Gott und den einfachen 10 Regeln war gut und setzte sich fort im Volk. Denn es war eine Innovation. Der Bruch von Christen und Judentum wurde erst durch den angeblichen Verrat Judas an Jesus zementiert. Wobei nicht mal Jesus in Person belegt ist, geschweige den der Verrat Judas an dem Selben beweisbar wäre. Alles eine Frage des Glaubens.

Seit dieser Zeit ist die Schuldzuweisung an andere Glaubensrichtungen salonfähig geworden. Die Religion als sowohl positiv regelndes Ereignis der Menschheitsgeschichte, als auch als politisches Machtinstrument, mit all seinen hässlichen Nebenwirkungen trat in die Welt.

Niemals starben nun mehr Menschen, für den einen Gott. Die Zeiten wurden klarer durch Zuordnung zu einer Glaubensgemeinschaft und düsterer wegen des Kampfes gegeneinander. Religion als Alibi für Willkür, Verfolgung und blinden Hass gegen Andersdenkende.

Erst ein Jahrtausende anhaltender Prozess der Weiterentwicklung der Gesellschaft machte es möglich, das einstige religiöse Werte durch Aufklärung zu einem heute Humanistischen Weltbild führten. Eine gute Portion Gottlosigkeit und weniger Menschen die blind dem Glauben hinterher liefen waren hilfreich. So das wir heute gut beobachten, das Religion oft nur folkloristisch gelebt und wahrgenommen wird.

Das der Mensch im Herzen ein nettes Arschloch ist, schadet vermutlich auch nicht. Die zunehmende Individualisierung der westlichen Welt, nahm den beiden ersten Weltreligionen die Schärfe und Strenge. Denn eine zu strenge Auslegung der mit der Zeit entstandenen Regel bremste sowohl den Fortschritt, als auch die Lebenfreude. Die 10 Gebote Mose finden sich heute durchaus in den Gesetzen der westlichen Welt wieder, doch diese auch für sich selbst gelten zu lassen, da scheint der Gläubige flexibel. Das ist auch gut so. Den was aus der Religion wird, wenn man sie nochmals neu erfindet, zeigt der Islam. Der wiederum seine Wurzeln im Christentum findet. Einziger Unterschied, das Buch der Bücher dieser Religion wurde von einem Mann verfasst, dem Propheten Muhammad. Etwa im frühen 7.Jahrhundert nach Christus. Einer Zeit in der die Religion Europa bremste und doch für eine gewisse Ordnung sorgte. Eine Zeit in der, der Orient noch als aufstrebende Weltmacht galt. Der Orient, der auch Europa in Sachen Fortschritt, Vorbild sein konnte. Wie die Antike ohne Monotheismus für Europa wirkte.

Noch im Mittelalter war der Islam kein Problem, eher sogar fortschrittlich für seine heimatlichen Regionen. Denn er half das Leben vieler Menschen zu strukturieren. Seine Ausbreitung ging einher mit wissenschaftlichen Fortschritt und optimistischer Glaubensauslegung einher. Während es im mittelalterlichen Europa düster und dunkel wirkte für Wissenschaft und Menschen, durch die missbräuchliche Auslegung der Bibel und anderer Schriften des Christentums zum Zweck der Machtausübung, blühte der Orient auf. Orientalische Gelehrte beschrieben die Anatomie des Menschen, kartographierten die Welt und vieles mehr. In Europa galt die Wissenschaft als Ketzerei. Da waren wir noch im Banne von Höllenqualen, Hexenjagd. Doch auch der Islam begann sich zu verändern, spaltete sich mit all den Nebenwirkungen, die auch Europa zerrütteten. Der Islam befindet sich heute im 14.Jahrhundert, wenn man die übliche Christliche Zeitachse als Basis sieht. Einer Zeit der europäischen Kirchenfürsten, die den Fortschritt um jeden Preis aufhalten wollten und die Glaubensverbreitung propagierten. Das Bild der Länder des Orients spiegelt sich im 14.Jahrhunderts Europas.

Nur im 21.Jahrhundert nach Christus. Willkür, Unterdrückung und kein wissenschaftlicher Fortschritt. Die absolute Unterordnung des Menschen unter den Glauben, das war auch das Christentum der Zeit. Heute stellt der Islam eine Bedrohung von Leib und Leben für seine Gemeinschaft und erst recht für Andersdenkende Gemeinschaften dar. Das ist die Gefahr für eines Modernen Europas und die westlichen Welt. Denn der Islam von heute will erobern. Fortschrittliche Technologien dienen nur einem Ziel, der Unterwerfung Andersdenkender. Religionen, wie das Judentum und das Christentum, wurden als Hemmschuh für Fortschritt in der westlichen Hemisphäre überwunden, sie reformierten sich, aus sich selbst heraus.

Sie sind nur noch eine Gefahr für unser wahres Seelenheil, nämlich an uns selbst glauben zu können, nicht an Führung durch ein göttliches Wesen. Der Islam hingegen ist von Natur aus sektiererisch, es gibt keine Zentrale Ordnung, nur einen Koran, den jeder regionale Glaubensführer anders auslegt. Dem entsprechend sind die Vielzahl von Strömungen des Glaubens schwer lenkbar. Es ist fraglich, ob ein moderater Islam, der in das 21. Jahrhundert passt, sich durchsetzen könnte. Denn die wenigen, gebildeten und aufgeklärten Vertreter ihrer Art, werden im allgemeinen von der Welt des Islams nur als Verräter gesehen. Der Koran wird als der Weisheit letzer Schluss gesehen und dieser Koran predigt aggressiv und bösartig gegenüber Andersgläubigen. Er predigt Hass und Tod. Frieden gilt nur den Muslimen. Grade in Zeiten einer künstlich heraufbeschworenen sogenannten Flüchtlingskrise manifestiert sich der Islam in Europa mit seinem hässlichen Gesicht, aber kann man es verübeln, das die Führer dieser Religionsgemeinschaften die Gelegenheit nutzen, dem in selbstverliebter Dekadenz schwelgenden Europa, ihren Glauben aufzupressen? Vermutlich nicht, objektiv betrachtet. Europa hat sich in seiner Herrlichkeit verlaufen und umher irrende Menschen werden eben Opfer, so ist das Leben.

Es ist einfach, es fehlt uns der Mut an uns und unsere eigenen Fähigkeiten zu glauben, in guten, wie in schlechten Zeiten. Der Transzendentalismus, also der Glaube an den göttlichen Funken im Menschen und der Einheit des Seins, ohne Gott und Häuser in denen man Götzen huldigt, wäre für Europa der nächste Schritt hin zu Befreiung des Geistes und letztlich der Befreiung von Religion und ihren überflüssigen Institutionen. Welche schon längst als moralische Instanz abgewirtschaftet haben. Die Tranzendentalismusbewegung des 19.Jahrhundert, ist vielleicht der Lösungsweg unserer Probleme im 21. Jahrhundert.

© George W. Lästerbacke