Sonntag, 19. Mai 2019

Verstaatlichung - Kevin Kühnerts feuchte Träume


Alle Welt palavert schon wieder von, was weis ich. Aber ich beschäftige mich immer noch mit diesem Kevin Kühnert, SPD und Bundesvorsitzender der Jusos. Was geht in so einem fast 30-jährigen Studienabbrecher und Ex-Call-Center Mitarbeiter vor. Einer der es offensichtlich nur durch Beziehungen geschafft hat, Jobs in Abgeordnetenbüros zu ergattern, einer der, dass ist auch offensichtlich, keinen Draht zur existierenden Realität des Kapitalismus hat, wenn er von Enteignung von Unternehmen, wie BMW faselt.
Sein Berufsstand ist Politiker, aber rechtfertigt dieser Umstand, dass man jeden Blödsinn unreflektiert von sich gibt, auch wenn man damit dem SPD Projekt "unter 15 %", bei Wahlen, nur noch Vorschub leistet?

Um das zu verstehen muss man, wohl mindestens einmal im Leben, die Jusos besucht haben und das am besten 2-3 Tage, sonst versteht man das nicht. Ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen in den frühen 1990ern in Bayern. Es war ein Juso Kongress und ich war damals mit Mitstreitern des Demokratischen Jugendforums eingeladen.
Das war eine kleine Gruppe politisch interessierter junger Menschen, die kurz nach der Wende in Eisenhüttenstadt aktiv war.
Nachdem wir in Bayern bei den Jusos waren, wandten wir uns alle angewidert von der SPD ab. Wir erwarteten tolle Westdemokraten und trafen schwerst gestörte Stalinisten und Marxisten.
Kein Wunder, das aus solchen Strukturen heraus gestörte Gruppierungen, wie Antifa und Asta Extremisten ihre fähigsten Kader ziehen. Allerdings auch hier, wenig überraschend, was ein Kevin Kühnert von sich gibt.

Grundsätzlich kann und sollte man über Enteignung reden können, wenn es um die relevanten Grundbedürfnisse von Bürger und Staat geht. Es gibt Sektoren, wie die Wasser- und Energiewirtschaft, ÖPNV und Bahn, Infrastruktur, Wohnraum und Banken, wo man die Denkverbote zur Verstaatlichung zu mindestens in Teilen überdenken kann, um eine sachliche Diskussion zu bekommen.
Immer unter der Prämisse, nutzt es dem Bürger oder eben nicht.
Oben genannte Bereiche in staatlichen Management und als No Profit Unternehmen, dass könnte dem Bürger unter Umständen nutzen. Dazu gehört aber auch, das gesamte Steuersystem umzubauen, um diese Bereiche zu subventionieren. Man kann nicht schlicht nach Verstaatlichung rufen, ohne passenden Plan.

Aber grade im Konsumgüterbereich macht Verstaatlichung überhaupt keinen Sinn, wie bei BMW und anderen. Denn die Konsumgüterproduktion, dass ist die kreative Seite des Kapitalismus. Ein Umstand, den schon die Marxisten und Stalinisten des SED-Regimes nicht wirklich verstanden haben. Konsum, sei er noch so überflüssig und die Vielseitigkeit der Angebote, bedienen menschliche Bedürfnisse und die Lust an der Mannigfaltigkeit des Überflusses. Diese Lust am Genuss und Überfluss hält Geld im Kreislauf und generiert Gewinne, die nicht unbedingt die Taschen weniger Personen füllen müssen, sondern auch Basis von Subventionen darstellen können. Gewinne, die dem Leben der Bürger, der staatlichen Infrastruktur und somit der gesamten Gesellschaft nützen.
Aber Verstaatlichungen im kreativen Bereich der Konsumgüter, ist nutzlos, denn Zentralisierung ist oft der Tot der Kreativität. So Sinnvoll staatliche Lenkung in Teilbereichen sein kann, so kontraproduktiv kann sie in anderen Bereichen wirken. Eigentum ist moralisch immer noch das Hauptziel menschlicher Bedürfnisse und wo dieses Sinn macht, es zu befördern und wo es eben Sinn macht es zu beschneiden, dass ist die Kunst, die gute Politik und Staatsführung ausmacht. Es geht gar nicht darum ein Gesellschaftssystem zu favorisieren, sondern darum, aus allem das Beste zu extrahieren.

In dieser Erkenntnis liegt die Kraft Steuern zu generieren. Dazu bedarf es eines effektiven Steuersystems, wie oben bereits erwähnt, welches verstaatlichte Bereiche subventionierend gestaltet.

Diese Alpha Kevins, ala Kevin Kühnert, sind nur ein weitere Clowns in der SPD die von nichts einen Plan haben, aber immer eine große Fresse.

Sozialismus muss nichts mit Unterdrückung und Unfreiheit zu tun haben, dass ist Sozialismus nur, wenn der Mensch, sich wie ein Idiot benimmt und nicht geistig flexibel auf menschliche und ökonomische Notwendigkeiten reagiert.

In der DDR waren die beliebtesten TV Ganoven, die Olsenbande, denn Egon hatte immer einen Plan. Leider scheiterte der Plan, meist an der Umsetzung durch seine liebenswert, trottligen Mitstreiter.

Heute ist es genau so, immer gibt es einen Egon, der immer wider versucht, das Leben der Menschen zu verbessern und immer wieder versauen es einige Kevins.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 16. Mai 2019

Klimawandel - Neue Max-Plank Studie entlarvt echte Klimakiller


Lange waren die Ergebnisse einer brisanten Studie, des Max Plank Instituts, nur eingeweihten Kreisen bekannt. Die Ergebnisse waren zu gefährlich für die Öffentlichkeit, betraf sie doch die stärksten Wählergruppen von CDU,SPD und anderer Parteien. Doch nun wurden die Daten öffentlich und sollen dem Leser nicht vorenthalten bleiben.

Das Ergebnis: Ein neuer, sehr subversiver Klimakiller wurde entlarvt. Es sind Rentner und Pensionäre. Ausgedehnte Reisen mit dem Flugzeug, ein kuschelig warmes Zuhause und ständige Autofahrten. Zu keinem anderen Zeitpunkt in seinem Leben produziert ein Mensch mehr Co2 als mit Mitte 60, also im besten Pensionsalter. Das hat die Studie des renommierten deutschen Max-Planck-Instituts ergeben. Bis zum Alter von 80 Jahren fällt die Kurve zwar wieder leicht, aber trotzdem Grund sich zu sorgen. Denn unproduktiveres Co2, als das von Rentnern gibt es nicht.

Heizen, Flugreisen, sinnlose Autofahrten und viel Freizeit in den eigenen vier Wänden, treiben die Co2 Bilanz gefährlich nach oben. Besonders die gut betuchten Beamten stechen heraus. Sie haben nicht nur genug Taschengeld für die Enkelkinder, welche damit mehr Co2 und jede Menge Elektronikschrott produzieren, sondern sie haben auch genug Zeit und Geld, um agil durch die Welt zu fliegen, braungebrannt an exotischen Stränden herum zu liegen und ihre im Alter stark zunehmenden Blähungen zu pflegen.

Das verheerende Ergebnis:
Vor allem aber die Ausgaben für Strom und Gas schlagen auf die Bilanz. Schließlich gehen ältere Menschen nicht mehr zur Arbeit, sondern bleiben öfter zu Hause. Dort heizen sie auf Teufel komm raus, dort machen sie es sich mollig warm, ganz für sich allein. Anstatt energiepolitisch günstig in einem Bürogebäude zu sitzen, in dem für viele Menschen gleichzeitig geheizt wird.

Immerhin:
Mit weiter zunehmendem Alter fällt die CO2-Kurve des Menschen dann wieder ab. Mit etwa 80 Jahren ist sie wieder auf dem Stand eines 50-Jährigen - aber immer noch bei stattlichen 13 Tonnen.

Welche Schlussfolgerungen können wir nun daraus ziehen?

Hier eröffnen sich viele Möglichkeiten. Wir warten schon mit Interesse auf die Reaktionen der Grünen Jugend und haben bereits einmal die Vordenker Rolle übernommen.

(A) Die jungen Leute müssen für die alten Leute Emissionen sparen. Da die alten Leute, durch fleißige Arbeit, gewissermaßen Emissionsrechte für das Alter erworben haben, um noch ein paar schöne Jahre zu haben.

(B) Die Alten so lange agitieren, bis Sie einsehen, dass sie gefälligst Emissionsfrei bis in die Grube zu vegetieren haben und Ihre Pension in Emissionsarme Technik zu investieren, als in egoistische Lebensfreude.

(C) Freiwilliges Einschläfern ab 67 als menschenfreundliches, zukunftsorientiertes Opfer zu propagieren und alle Alten, die dies heroisch tun, postum mit dem Bundesverdienstkreuz in Holz am Jute geflochtenem Band ohne Zuzahlungen zu ehren.

© George W. Lästerbacke

PS. Ein Kollege wurde von meinen Zeilen irgendwie inspiriert und hat ebenfalls einen unterhaltsamen Text verfasst, lest mal. Link bitte in Euren Browser kopieren. https://www.blog.adelhaid.de/2019/05/der-berater-emissionszahler.html

Dienstag, 14. Mai 2019

Friday for Future macht ernst!



Bei “Friday for Future", zu gut deutsch “Frei für Freitag“ bewegt sich etwas. Nachdem in Indien mehrere Baumpflanz-Aktionen stattfanden, um den Klimawandel entgegen zu wirken, zuletzt wurden 66 Millionen Bäume in 24 Stunden gepflanzt, was neuer Weltrekord ist, sind auch die Friday for Future Organisatoren voll motiviert.
Die heilige Greta und ihre deutsche Mitstreiterin und Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die bis Dato, unter teils harscher Kritik von Spießbürgern und lautstarker Unterstützung von Schulschwänzern immer Freitags, während der Schulzeit für das Klima streikten, haben neue Konzepte.

Auf einer Pressekonferenz am Freitag teilten die Organisatoren mit "Was Indien kann, können wir schon lange!" Es ist uns nur nicht eingefallen. Natürlich streiken wir Freitags weiter, schließlich ist dass unser Protest und wer brauch schon Schule ohne Zukunft? Aber wir haben noch andere Pläne. Ab jetzt werden wir an jedem Wochenende mit Millionen Schülern, Samstags, ab 7.00 Uhr morgens losziehen und Bäume pflanzen. Die Menschen sollen sehen, dass es den Schülern wirklich um die Umwelt geht, nicht etwa nur, um einen Schulfreien Tag.
Und um noch einen drauf zulegen, so Luisa Neubauer, werden wir nun unter dem Motto “Schöner unsere Städte und Gemeinden.“ mit Millionen Schülern jeden Sonntag Müll in Städten, Grünanlagen und Wäldern sammeln.

Nach unbestätigten Meldungen hat die Brauerei Krombacher, die sonst bekannt ist Bäume im Regenwald zu sponsoren, das Bier für die Aktionswochenenden zu liefern.

George W. Lästerbacke

PS: Der Beitrag ist natürlich Satire.

Freitag, 10. Mai 2019

Das Glück der Wähler-Demenz


Stellt Euch mal vor, die meisten Wähler
würden sich erinnern, dass Altersarmut,
HartzIV, prekäre Beschäftigung und das
Ende des besten Gesellschaftssystems in
Deutschland, die soziale Marktwirtschaft
auf das Konto der SPD und der Grünen
geht. Weil diese sich an die neoliberalen
Ideen der Wirtschaft verkauft haben.

Stellt Euch mal vor, die meisten Wähler
würden sich erinnern, dass die totale
Beschneidung von Bürgerrechten , dass
Ende deutscher Friedenspolitik und der
Beginn von Kriegseinsätzen im Ausland,
durch deutsche Soldaten, nur durch die
Beschlüsse von SPD und Grünen, gegen
den Willen des Volkes möglich war.

Stellt Euch mal vor, die meisten Wähler
würden sich erinnern, das auch die CDU
immer schön mitgemacht hat und nie
versucht hat, etwas davon wieder auf
den Müllhaufen der Geschichte zu
werfen. Sondern immer noch einen
drauf zusetzen

Stellt Euch mal vor, die meisten Wähler
hätte diese Ganoven gestoppt. Dann
hätten wir heute noch ein blühendes
Land, in dem es sich gut leben lässt. Ein
Land ohne Alters- und Kinderarmut. Ein
Land ohne prekäre Beschäftigung in dem
jeder stets, seine Meinung äußern könnte,
ohne Angst vor Repressalien. Ein Land in
dem laute Minderheiten immer noch, als
solche wahrgenommen würden. Zwar recht
laut und dem guten Recht dazu, aber
eben eine Minderheit. Ein Land in dem
uneingeschränkte Demokratie herrscht.

(c) George W. Lästerbacke

Dienstag, 7. Mai 2019

Verblödung in Deutschland


Die Frage heute in unseren westlichen Gefilden ist längst nicht mehr, ob wir verblöden sondern warum. Ist tatsächlich das Volk selbst schuld oder sind es tatsächlich die Gene, dass der durchschnittliche Bürger nahezu an der Grenze der intellektuellen, geistigen Behinderung operiert? Gerne lästere ich etwas über meine Zeitgenossen, die glücklich oder unglücklich plappernd durchs Leben ziehen, sich mit Scheiße aus dem privaten TV Pool weiterbilden. Die oft am Ende ihres Bildungsweges Erich Honecker für einen SPD Politiker halten und Ankara für einen antiken griechischen Schiffsanker. Immerhin, sie wissen was vom antiken Griechenland. War das nicht gleich die Wiege der Demokratie oder so? Sicher etwas überspitzt von mir dargestellt, doch realistisch betrachtet operieren viele Bürger heute genau auf diesen Level von Allgemeinbildung. Keine Ahnung von nichts, aber überall mitreden wollen. Ist diese Verblödung nun wirklich naturgegeben oder doch mit System so gewollt?

Schauen wir doch mal, warum dass so ist und wem es nützt. Erstmal verstehen wohl 90% der Menschen nichts von Politik. Sie bekommen nur halb verdaute Wahrheiten, echte Lügen und sonstige Propaganda der Herrschenden serviert. Medien, TV, jede Art von öffentlicher Information ist entweder manipuliert oder in dem Überfluss von Informationen, einfach nicht mehr als Wahrheit oder Lüge zu erkennen.
Einziges Ziel ist, den Bürger dumm zuhalten. Denn wenn er anfangen würde zu verstehen, das alle Übel unserer Zeit nicht Gottgegebene Schicksalsschläge sind, sonder von Menschenhirn und Hand gemachte Realität, dann könnte es sein, das sich der Bürger erhebt und die Mächtigen zu Fall bringt.
Die Mächtigen, die schon lange nur noch die Lobbyisten der Wirtschaft sind oder die Wirtschaft selbst. Ein kaum zu durchdringender Filz, wenn man nicht systematisch sucht und oft doch so offensichtlich. Ein Filz aus Politik und Wirtschaft, der dafür sorgt, das wenige Menschen unanständig gutes Geld verdienen, während die Mehrheit ausgeblutet wird, bis zur Widerstandslosigkeit. Die Metapher des Vampirs, passt gut zu dem heutigen System von Konzerninteressen, welches längst nichts mehr mit dem guten alten Kapitalismus zu tun hat. Sondern eher an Kommunismus für wenige und Sklaverei für die Masse erinnert. Einer elitären Schicht gehört faktisch alles, sie ist bestens vernetzt, steuert die Medien und für die Masse bleiben Krumen übrig.

Droht ihnen akute Gefahr durch Volkes erwachen, so wird ein äußerer oder innerer Feind geschaffen. Siehe auch, islamischer Terrorismus oder auch die Rote Armee Fraktion in Deutschland. Beides Paradebeispiele für Panikmache und Abbau von Bürgerrechten.
Doch der Bürger mag es ruhig und friedlich, deshalb schaut er zu, ohne dumme Fragen zu stellen. Warum, weil ihm die richtigen Informationen vorenthalten werden. Nicht weil er Grundsätzlich dumm ist, sondern in voller Absicht dumm gehalten wird.

Hier in Deutschland haben wir noch mehr Beispiele. Wie die NSA Affaire. Aufgeputscht und wieder verebbt, Daten von Millionen Bürgern ausgeschnüffelt, doch eine Befragung eines Aufklärers wie Snowden in Deutschland kein Thema. Warum? Die Regierung wünscht das nicht, nur das Abhören der Kanzlerhandys, das war böse. Darüber musste man reden. Das beschnüffeln von Telekommunikation und Datenautobahnen ist nebensächlich.
Dafür ist das vergammelte Essen von Burgerbratern ein breites Thema. Resultat, wochenlang viel leere Plätze in den Räumlichkeiten eines namhaften Menschenmästers. Minimale Schäden und maximale Ablenkung fürs Volk. Wer sich über Gammelfleisch erregt, hat keine Zeit Politikern auf die Finger zu schauen. Ein paar Bauernpfer sind nötig, so hält man Menschen dumm und regierbar. Menschen als Futter für das Kapital gesteuerte Wirtschaftssystem unseres Landes, dessen Erhalt reiner Selbstzweck ist.
Wahlviehhaltung der de lux in Deutschland. Den wo anders ginge es uns doch viel schlechter. Wer könnte so einer Argumentation widersprechen?

Es braucht nur noch die Zersplitterung des Volkes in Gruppen, um in Ruhe regieren zu können und den Leuten das Fell über die Ohren zu ziehen. Und auch da haben unsere Obersten ganze Arbeit geleistet. HartzIV Empfänger gegen Asylanten, Arbeitende gegen Arbeitslose, Raucher gegen Nichtraucher, Dicke gegen Dünne uns so weiter. Nicht etwa ein Krieg der Bürger untereinander, nein medial gesteuerte Manipulation. Die Mächtigen haben es geschafft ein Volk von Untertanen zu erziehen, das gar nicht mehr in der Lage ist Widerstand zu leisten. Es lässt sich nur noch alle paar Jahre an die Urnen treiben, um die Regierungen zu bestätigen oder abzuwählen. An den wirklichen Machthabern in der Wirtschaft, ändert dies aber längst nichts mehr. Dass ist die Verblödung in Deutschland. Und bei den nächsten Wahlen, werdet ihr es sehen die Horde von Ochsen wählt wieder Altparteien, weil Veränderungen eben nur toll sind, wenn die Medien das sagen.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 1. Mai 2019

1.Mai in Eisenhüttenstadt

PS: Das Foto ist kein Fake!

George W. Lästerbackes 1. Mai Report


Für Alle die es wieder nicht geschaffen sich aus dem Internet auszuloggen, wie jedes Jahr mein kleiner Rundblick durch die Feierlichkeiten in Eisenhüttenstadt. Wer nur Bilder braucht, der sollte schauen, ich hänge natürlich welche an.


Was ist los in Hütte?
Am 1.Mai ist immer eine ganze Menge los, ich kann nicht alle Aktivitäten dokumentieren. Da ich ja auch etwas Spaß haben möchte. Jedoch für einen kleiner kommentierter Rundblick bleibt immer Zeit. Am Hütte Beach ist wie immer Party für die total unpolitischen unter uns. Dort hat jeder Spaß, bei Bratwurst, Bier und Drinks. Und das auch ganz ohne politische Aufklärer auf dem Gelände. Ich besuchte nur die Parteien Party auf der Eisenhüttenstädter Insel. Denn hier treffen sich Familien, Senioren und alle die Spaß und Informationen suchen. Der Auftakt der Aktivitäten zum ersten Mai, war schon Gestern am 30.04. mit dem Maitanz und dem Maifeuer auf der Feuerwache in Eisenhüttenstadt.

Auf der Insel findet das alljährlich Maifest der Linken, der SPD und als Randerscheinung, der Marxistischen-leninistischen Partei Deutschlands statt. Ich persönlich finde diese Gruppierung immer ziemlich unterhaltsam. Wenn sie mich in ein Gespräch verwickeln wollen, geht ihnen immer nach kurzer Zeit die Puste aus. Mir waren sie noch nie gewachsen, viel soziale Ideen, kein Konzept. „Ihr Motto, wir müssen die Menschen auf die Revolution vorbereiten.“ Was für ein starker Spruch von einer Gruppe die hauptsächlich aus alten Damen besteht, die so wirken als wären sie grade von einer Antifa Veranstaltung für Senioren mit Alice Schwarzer als Gastredner gekommen. Wenigstens muss niemand Angst haben, dass sie einen gendern wollen, zu soviel Blödsinn sind die Mädels zu alt. 🤣

Eine populistische Partei, wie die MLPD, erinnert mich immer an die NPD als Sonstige, nur halt von Links. Wenn es an die harten Themen geht und in Detailfragen, bemerkt man ihre Konzeptionslosigkeit, eben Ideologen. Eigentlich sind diese Parteien nötig, wie ein Kropf, schade um jeden Cent Steuergelder, die an diese Gruppierungen verschwendet werden.
Ich meine nett sind die Damen schon, doch was erzähle ich, es gibt mit der MLDP nicht nur ein Beispiel für die Sinnlosigkeit von Parteien. Mein Fazit. Das Geld für die Parteien, die hier zu Lande regieren oder auch nicht, könnte man einfach besser investieren. Zum Beispiel in einen König für Deutschland. Besser ein Quatschkopf, als tausende dieser wirren, egoistischen Demokraten, Antidemokraten, Sozis, Linksradikale oder Rechtsradikale.

Das war jetzt mein kleiner Ausflug in die Meinungsfreiheit. Jetzt kommen wir wieder zu unseren Veranstaltern der Maifest Farce von Linke und SPD.

Wie es nicht anders zu erwarten, viel Blabla. Es gibt natürlich jede Menge Ansprachen und Informationen für das Wahlvolk, den Kommunal- Landtags- und Europawahlen. Was nicht wieder alles in Deutschland gewählt wird. Da gibt es wieder dicke Scheiben vom Kuchen zu verteilen. Also wird man doppelt soviel hören, wie einem lieb ist. Verpackt mit Kuchen, Kaffee, Bratwurst, Bier, Blasmusik und Kinderspektakel. Viel Spaß für die Kids bei der Linken. Clown Faxilus unser altgedienter Kinder - Bespaßer, kommt mit Hüpfmatte und Hau den Lukas. Bastelstände und Gratis Luftballons mit der Aufschrift „Die Linke“ sind selbstverständlich. Meine Töchter werden wieder für Stunden nicht zu sehen sein, bis sie Geld brauchen.

Hach ja, die Wahl Dödel, die voriges Jahr Bürgermeister wählen waren, haben wieder mit viel Gespür für komplette Inkompetenz und einen mir bereits persönlich bekannten SPD Crashtest-Dummie gestimmt. Das letzte mal SPD endete mit völliger Überschuldung der Stadt. Erst die Bürgermeisterin der Linken hatte die Misere wieder bekämpft. Nun ist sie mit den stattlichen Bezügen eines Ex-Bürgermeisters in ihr neues Haus an der Ostsee geflüchtet. Recht hat sie, ich hätte mich auch verpisst. Der neue rote Span eines echten Bürgermeisters ist ein Wichtigtuer. Aber dass ist in dieser Stadt völlig normal, Kompetenz muss man hier nicht haben. Denn was braucht ein Politiker dass, was 80% der Wähler nicht haben? Aber ok, ich wohne ja nicht in dieser Stadt, weil ich kompetente Bürgermeister erwarte oder intellektuelle Eliten, sondern weil es eine schöne und viel begrünte Stadt ist.

Abgerundet wird das Ganze, wie in jedem Jahr gastronomisch mit lecker Buletten, Bratwurst, Kammscheiben und Getränken. Nicht zu vergessen, es gibt von der Damenriege der Linken auch wieder lecker selbst gebackenen Kuchen. Wobei ich die inflationäre Preisentwicklung auf 90 Cent in diesen Jahr nicht billigen kann, denn bei der Größe der Kuchenstücke, könnte ich den Kuchen auch gleich bei Bäcker Dreißig in der Linde, in besserer Qualität kaufen.

Aber die Kuchen sind ja hier mit Liebe gemacht, vielleicht rechtfertigt dass ja den Preis. Doch wie bereits erwähnt, die allgemeine Kinderbespaßung, lässt mir Zeit mich ausführlich mit vielen Menschen und natürlich örtlichen Politikern zu unterhalten. Klar ist, jeder will wieder gewählt werden irgendwann und alle (Damit meine ich natürlich nicht die einfachen Bürger) hassen die AfD, was sicher nichts daran ändert, das Eisenhüttenstadt wieder über 20% AfD gewählt hat. Politische Innovationen sind nicht zu erwarten und der Bürger ist wieder nur frustriert. Den selbst unter den Linken gibt es einen hohen Prozentsatz, der sagt, der Zweck heiligt die Mittel. Und nachdem ich AfD Vertreter bis hin zum Bundesvorsitzenden kennen lernen konnte, stellt sie sich wie eine normale Partei dar, die wählbar ist. Daran ändern auch ein paar rechtslastige Dummschwätzer nichts. Jede Partei, besonders wenn sie neu ist, hat ihre Dummschwätzer. Das Geschmiere der rot-grünen Journaille interessiert da wenig. Diese ziehen nur über einen politischen Kontrahenten her, der das Machtgefüge stört. Post-faktisch nennt man Neudeutsch Hetze gegen neues und Andersdenkende.

Keine Partei wird unsere Probleme lösen können, das ist faktisch. 🙄 Denn sie sind zu sehr der Bundespolitik verbunden, die auf kommunaler Ebene ausgeblendet werden sollte, es wird auch weiterhin keine gute Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene geben, immer mehr Kontra als Pro. Schon die gewünschte und gelebte räumliche Trennung auf der Insel von Linken und der SPD finde ich albern. Ein in Gänze rotes Maifest fände ich schön. Nicht jeder für sich, sondern Rot und Rot gemeinsam. Solange diese sich vom Kurs, weg vom Volk abwenden, käme das sicher auch beim Wahlvolk gut an. Aber die Parteien feiern mit einem Kilometer Abstand, eher eine Demonstration von Kindergarten Mentalität, als konstruktiv.

Doch auch das SPD Fest ist gut organisiert. Interessant fand ich die Waffeleisen der SPD mit SPD Logo, mal ganz etwas Innovatives, wenigstens in Sachen Eigenwerbung. Aber besser geschmeckt haben die Waffeln deshalb auch nicht, wie meine zu Hause gebackenen Waffeln. Aber gratis waren sie. Politisch leider auch nichts neues, eher dem Bürger nach dem Mund reden und dann das Gegenteil tun. Doch schön Essen und Bier trinken, das geht dann schon für kleines Geld. Leider wird dass dann wohl auch schon alles gewesen sein, was die SPD für die Menschen und Wähler zu bieten hat.

Irgendeine Botschaft, die sich mit den Problemen der Stadt beschäftigt, wurden bestenfalls hinter vorgehaltener Hand diskutiert. Wohl erwartet auch kein Eisenhüttenstädter, das über aktuelle politische ernsthafte Themen debattiert würde. Nelken, Bier, Bratwurst, Kammscheibe und billiger Kuchen muss am 1.Mai in Eisenhüttenstadt reichen. Brot und Spiele für das Volk und Politik ohne den Bürger, das ist ja der neue Stil der Politik in Stadt, Land und besonders im Bund. Und rote Nostalgie.

Hier gibt es natürlich auch noch ein paar Foto-Impressionen der letzten Jahre. Mein Dank für das Titelfoto gilt hier besonders Ronny Claus aus Eisenhüttenstadt.


Euer
Georg W. Lästerbacke.


Mittwoch, 24. April 2019

Boris Palmers Shitstorm


Wie produziert man einen Shitstorm? Sehr lebendig demonstrierte dies am 23.04.2019 Boris Palmer mit einem einfachen Post auf Facebook. Er postete einen Screenshot der DB Online Auskunft mit der illustrierten Werbung und folgenden Text.
Wörtliches Zitat:

"Der Shitstorm wird nicht vermeidbar sein. Und dennoch: Ich finde es nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die „Deutsche Bahn“ die Personen auf dieser Eingangsseite ausgewählt hat. Welche Gesellschaft soll das abbilden?

PS: Eine Stunde später tobt der Shitstorm. Wie vorhergesehen. Alle, die mich jetzt fragen, warum ich dieses Thema aufgreife, frage ich zurück: Wenn die Auswahl dieser Bilder vollkommen belanglos, normal, unbedeutend ist, warum regt ihr euch dann so auf?

Was wir hier diskutieren, ist Identitätspolitik. Und zwar von Recht wie Links. Die einen sagen, man wisse nicht mehr, in welchem Land man lebt, die anderen bekämpfen alte weiße Männer. Und gemeinsam haben die Identitätspolitiker es ziemlich weit damit gebracht, uns zu spalten.

PPS: Nach vier Stunden sind es 1500 Kommentare. Schlicht zu viele. Ich werde das nicht lesen oder antworten."




Die Antwort der Deutschen Bahn AG auf den Facebook Post Boris Balmers lies nicht allzu lange auf sich warten, allerdings verlagerte man diese noch Publikumswirsamer auf Twitter. Eine Antwort, die offensichtlicher und populistischer nicht ausfallen konnte. Wie kann es ein Herr Boris Palmer eigentlich wagen, die schöne bunte Multi-Kulti Werbewelt der Staatsbahn in Frage zu stellen? Böser rechter Grüner Boris Palmer. Der typische Beissreflex von Bütteln einer Staatstragenden Ideologie. Nicht etwa darstellen, was man Aussagen möchte, sondern sofort mit der angepassten, aber größtmöglichen Keule auf den Kritiker hauen.
Zitat der Deutsche Bahn AG, vom Twitter Account am 23.04.2010

"Herr #Palmer hat offenbar Probleme mit einer offenen und bunten Gesellschaft. Solch eine Haltung lehnen wir ab. Nico Rosberg, Nazan Eckes und Nelson Müller sind positive und repräsentative Identifikationsfiguren. Die DB freut sich, mit ihnen zusammenzuarbeiten."

Subtext:
Herr Palmer wird mit der Unterstellung, Probleme mit der offenen, bunten Gesellschaft zu haben, sofort in die rechte Ecke gedrückt und gleichzeitig wird mit standardisierter Routine vorgetragen, dass Nico Rosberg, Nazan Eckes und Nelson Müller positive und repräsentative Identifikationsfiguren sind. Ich persönlich glaube schon, dass jede der genannten und abgebildeten Personen mit oder ohne Migrationshintergrund positive Identifikationsfiguren darstellen, die bestens in unserem Land integriert sind. Insofern finde ich die Aussage in Ordnung. Doch wenn ich von vier dargestellten Personen plus einem Kind, mit Migrationshintergrund auf diesem Bild spreche und dann nur eine Person sehe, die wohl ohne Migrationshintergrund ist, dann sollte man nicht von repräsentativ für eine bunte und offene Gesellschaft sprechen, denn dass ist nicht repräsentativ, weil die Mehrzahl der Deutschen eben keinen Migrationshintergrund hat. Fünf Migranten und ein Deutsche, das wirkt nicht als Botschaft, denn es kommt seltsam verfälschend rüber, wenn ein Herr Palmer hier schon fragt, was sagt dann der normale Deutsche dazu, liebe Deutsche Bahn AG.
Und ich frage noch etwas. Vor einigen Wochen sah ich zufällig eine Werbung der DB AG für Auszubildende. Dort sah ich aus meiner Sicht nur glückliche Bewerber, scheinbar ohne Migrationshintergrund. Was sagt dass über den Arbeitgeber Deutsche Bahn AG aus? Glückliche Bahnkunden mit Migrationshintergrund, aber Migranten als Arbeitskräfte nicht erwünscht? Ich weis, dass man das im Volksmund, den Spieß umdrehen nennt, aber ich finde, sie haben sich dass verdient.
Denn ob ihre Imagewerbung einfach nur dumm, doppelmoralisch oder gar rassistisch ist, entscheide ich nicht so schnell, wie sie über einen Boris Palmer urteilen.
Ich frage lieber, ob sie ein Problem mit dem ganzheitlichen Konzept von Werbung haben, dass die Leitlinie eines Unternehmens vermarktet.

Boris Palmers beantwortete die Antwort der Deutschen Bahn AG wiederum auf Facebook vom 23.04.2019. Denn Twitter mit 300 Zeichen, taugt für schnöden Populismus, aber nun mal nicht für eine sachliche Antwort
Wörtliches Zitat:


Liebe Deutsche Bahn AG,

"Danke für deine Antwort auf Twitter. Leider beginnt diese jedoch mit einer Unterstellung. Ich habe kein Problem mit einer offenen und bunten Gesellschaft. In meiner Aussage, dass ich die Kriterien der Bildauswahl nicht verstehe, steckt auch keine Haltung, die es zu bekämpfen gilt.

Für mich als Betrachter sind diese fünf Bilder von Personen, die ich nicht kenne, in der Auswahl erklärungsbedürftig. Nur eine der fünf Personen scheint keinen Migrationshintergrund zu haben. Das ist ungewöhnlich und ich würde gerne die Absicht dahinter verstehen.

Wenn die Bahn aktuell eine offiziell erklärte Kampagne für Toleranz, Migration und Vielfalt durchführt, ist die Auswahl nachvollziehbar. Dann hat die Bahn entschieden, ein bestimmtes Gesellschaftsbild zu propagieren. Das kann sie tun, aber eine gesellschaftliche Debatte darüber sollte dann auch fair geführt werden.

Wenn die Bilder nicht im Zusammenhang mit einer Kampagne stehen – ich habe leider keinen entsprechenden Hinweis gefunden, vielleicht geben Sie mir den noch? – frage ich mich einfach, warum Menschen ohne erkennbaren Migrationshintergrund auf der Seite der Deutschen Bahn nur noch als Minderheit dargestellt werden.

Es gibt ihm Rahmen der Debatte über Identitätspolitik und alte weiße Männer die These, man müsse denen, die bisher nicht aufgrund ihrer Identität diskriminiert wurden, eine eigene Diskriminierungserfahrung zuteil werden lassen, um sie sensibler für Diskriminierung zu machen. So könnte man es deuten, wenn alte weiße Männer in der Bildauswahl der Deutschen Bahn nicht mehr vorkommen.

Für meine Begriffe ist das präzise die Trennlinie zwischen Antidiskriminierungspolitik, die von den meisten Menschen in Deutschland vollständig unterstützt wird, auch von mir, und einer neuen Form der Spaltung der Gesellschaft anhand von Merkmalen, für die niemand etwas kann, diesmal aber unter der Fahne der Antidiskriminierung. Benachteiligungen abbauen, ist immer und überall richtig. Neue Benachteiligungen für andere als Ausgleich für bestehende Benachteiligungen aufbauen, das ist nicht zielführend.

Und sollte diese Form der Identitätspolitik der Sinn Ihrer Bildauswahl gewesen sein, dann stört mich keines der Bilder, aber der Gedanke hinter der Auswahl."


Subtext:
Ich denke Boris Palmer hat sich mit seinem vorhergesagten Shitstorm selbst übertroffen. Er sagt uns, die ideologisierte Gesellschaft springt über jedes Stöckchen, welches man ihm hinhält. Er hat dem Affen Zucker gegeben, wie man so schön sagt und kann sich zufrieden zurück lehnen, denn er ist im Gespräch.

George W. Lästerbacke

Samstag, 20. April 2019

Was ist dran, an der Lügenpresse?


Frage:
Warum sollten Parteien und von Parteien kontrollierte Mainstream Medien die Berichterstattung, insbesondere zu Innenpolitischen Themen manipulieren?

Zwischenbemerkung:
Wusstet ihr, dass die größte Medien Hoolding DDVG in Deutschland der SPD gehört?

Die Antwort auf meine Frage ist simpel. Wer die Medien manipuliert hat die Meinungshoheit und kann Wählerverhalten beeinflussen.

Hier ein Beispiel:
Senioren über 60, sind bei den letzten Bundestagswahlen mit 36,1 Prozent zum ersten Mal die größte Wählergruppe gewesen. Auch bei den Landtagswahlen, auf Kreis und Kommunaler Ebene setzt sich dieser Trend fort. Schon 44,6 Prozent der CDU Wähler waren mindestens 60 Jahre alt, bei der CSU lag dieser Anteil noch bei 43,2 Prozent und bei der SPD sind es 43,9 Prozent. Die Tendenz ist, wie schon erwähnt steigend.

Diese Senioren aber sind es gewöhnt, ihre Informationen noch aus klassischen Medien, wie Tageszeitungen, TV und Radiosendungen zu beziehen. Deshalb lohnt sich auch das Investment in die Regionalen Tageszeitungen, von denen so einige der oben genannten SPD Medien Hoolding gehören. So kommt man in die Schlagzeilen und so beeinflusst man Meinungen.

Übrigens auch der CDU gehören einige Tageszeitungen und Frau Merkel ist die beste Freundin des Hauses Bertelsmann, bekanntlich auch ein bedeutender Medienplayer.

Das Problem der Flut von Internet Informationen, die aber grundsätzlich, die jüngere Wählerschaft betrifft, wurde nunmehr ja in der EU und somit auch für deutsche Parteien durch die neue Urheberrechtsreform gelöst.
Dazu brauche ich hier nicht viel ausführen, alle die es interessiert wissen längst, was zukünftige Uploadfilter und andere Zensur taugliche Mechanismen, bis hin zu künstlichen Intelligenzen im Internet bedeuten können. Viele Blogger und Nutzer sozialer Medien, wie Twitter oder Facebook können das täglich erahnen.
Die Zukunft des freien Internets ist heute schon Geschichte. Was bleiben wird, ist eine leere, werbe optimierte Hülse, dessen, was wir heute noch als freies Internet mit reichhaltigen, der Meinungsfreiheit dienenden Themen kennen, beherrscht von wenigen Globalplayern.

Das Internet ist nun fast Zukunftstauglich für die Mächtigen. So kann man dann auch, die junge Wähler, die sowieso schon leichter mit griffigen Slogans und Parolen zu manipulieren sind, stets und ständig nach Gusto manipulieren.

Doch wie einfach ist Information zu manipulieren, wenn mal von dem Offensichtlichen absieht?

Hier nenne ich euch einfach mal ein Beispiel.
Vor einiger Zeit flatterte eine Meldung durch die Medien, der Grüne Habeck ist der beliebteste Politiker Deutschlands.
Hört sich gut an oder nicht?
Es ist aber eigentlich Fake News.
Warum?
Es ist die Art und Weise, wie die Information aufbereitet wurde und man hat nicht mal so direkt gelogen, aber doch offensichtlich geschummelt.
Was hat man getan?

Man machte, dass was allgemein Üblich ist und im allgemeinen sehr leicht zu manipulieren, eine Umfrage. Eigentlich ist eine Umfrage ein Stimmungsbild, was sehr offen und ehrlich daher kommen kann. Hier steht immer im Raum, wie repräsentativ ist eine Umfrage?
Denn bereits hier kann man relativ unbemerkt manipulieren. Denn Zielgruppe ist nicht gleich Zielgruppe. Des weiteren kann man durch die Fragestellung manipulieren. Doch dass war hier wohl nicht der Fall.
In dieser Umfrage ging es einfach darum, ob man jemanden kennt und schätzt.
Dumm war nur, 51% der Befragten kannten den Grünen Habeck nicht einmal. So wurden die Befragten, die Habeck nicht kannten, nicht mit in die Wertung einbezogen. Es blieben so 49% die den Grünen Habeck kannten und unter denen wurde nun festgestellt, er ist beliebter, als die anderen Kandidaten. Man kann jetzt noch viel mit Prozenten argumentieren, klar ist aber hier wurde geschoben, was das Zeug hält. Zu wessen Gunsten ist klar, zu wessen Nachteil bleibt ungewiss. Doch wir wissen alle, der Lieblingskoalitionspartner der CDU wären die Grünen und somit ist auch die Motivation klar.

Randnotiz:
Ich halte nicht viel davon, ständig eine ganze Branche als Lügenpresse zu bezeichnen. Denn unzweifelhaft ist, nicht jeder lügt ständig. Das Problem, was ich sehe ist anders, durch ihre Berichterstattung der letzten Jahre seit dem Ukraine Konflikt bis zur Flüchtlinkskrise, verlor die Medienwelt so viel an Glaubwürdigkeit, das der Begriff Lügenpresse, wohl noch lange Bestand haben wird. Selbst wenn er ungerecht sein sollte.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 18. April 2019

Tanzverbot an Karfreitag


Leere Kirchen in Deutschland, die bestenfalls an ein paar wenigen kirchlichen Feiertagen mit Scheinheiligen gefüllt sind und eine am staatlicher alimentierten Tropf hängende Kirche.

Das sind die Argumente für ein Tanzverbot an Karfreitag? Was hat das mit Religionsfreiheit zu tun, ist irgendein Gläubiger eingeschränkt, wenn ich Karfreitag tanzen und feiern gehe?

Atheisten sehen sich in abendländischer Tradition und respektieren die Werte, die einst auch der Katholizismus Europa brachte, wenn sie noch Zeitgemäß sind.
Ein Verbot, das jedoch viele Menschen in ihrer Freiheit einschränkt zu tun und zu lassen, was sie an staatlich verordneten Feiertagen tun möchten und dass im Interesse einer Glaubensgemeinschaft, dass ist nicht Zeitgemäß.

Es ist nicht demokratisch zu begründen. Religion ist Privatsache, auch wenn sie über einflussreiche Lobbyisten verfügt, die ungerechtfertigter Weise von unseren Steuergeldern partizipieren und undemokratischer Weise in unseren Parlamenten Einfluss auf unsere Politik ausüben. Denn mehr Scheinheiligkeit geht nicht.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 9. April 2019

Ich, die Öko-Sau


Erst einmal zur Oko-Sau. Wir alle sind dass, auf die eine oder andere Art, wir müssen uns nur selbst beobachten. Und besonders der Öko-Aktivist, der grade seinen Protest gegen meine Aussage in sein Smartphone tippt oder krakeelend und Schule schwänzend Freitags protestiert, muss das noch begreifen. Ich will niemanden belehren, aber euch zeigen, dass man selbst viele kleine Dinge ändern kann und fange beim meinem Plastikmüll an.

Ökologisch und gesünder Leben, geht das heute überhaupt noch? Das fragt sich so mancher von euch, doch umsetzen wollen, wir es nur halbherzig. Obwohl wir es können. Vielleicht sind wir eine halbherzige Spezies, die dazu neigt dumm zu sein. So fühlt sich die Welt jedenfalls für mich an.
Ich beobachte die Menschen gerne, viele sind Ignoranten, andere machen alles voller Leidenschaft, viele eher Lustlos, nur die, die einfach das Richtige tun, die sind sehr dünn vertreten. Deshalb erzähle ich euch mal, wie wenig kompliziert es ist, selbst nicht die kleine Umweltsau zu sein, die, die meisten von uns sind.
Dass man, wenn man sich von Plastikverpackungen, um Gurken, Obst, Gemüse und Wurst fernhält, auch gleich noch etwas Positives für Seine Gesundheit tut, von Schimmelsporen bist Weichmachern in Verpackungen, dürfte ohnehin klar sein.

Das Ganze hier ohne erhobenen Zeigefinger. Ein Öko-Aktivist bin ich sicher nicht, eher ein Öko-Egoist. Denn ich habe gute Gründe, warum ich so lebe, wie ich lebe. Ganz einfach, oft ist mein Lebenswandel gesünder und spart am Ende sogar Geld. Dass ich so, ganz nebenbei noch Plastikmüll vermeide, der weder Sinn macht noch unserer Umwelt zuträglich ist, dass ist nur ein zufälliger Nebeneffekt. Und wer sich am Ende der Lektüre auf die Politik beruft, etwas von "er bezahlt Gebühren" erzählt und "wir ändern sowieso nichts", der hat den Text überhaupt nicht verstanden. Es geht nicht um das Versagen der anderen, es geht darum, selbst etwas für sich richtig zu machen.Kein Umweltschutz zum Selbstzweck, sondern aus Eigennutz.

Als die halbe Welt anfing mit Jutebeuteln und Kühltaschen herum zu laufen, tat ich das auch. Fatales Fazit nach einem Jahr, gefühlte 1000 Jutebeutel und Kühltaschen im Haus. Ich hätte damit umziehen können, so viel Stauraum hatte ich angespart. Und ja, natürlich fahre ich Auto, denn dass macht für mich in der aktuellen Gesellschaft noch Sinn. Nur nütze ich es nicht für jeden Weg, denn die Natur gab mir auch zwei Beine und der Intellekt erschuf das Fahrrad, was ich täglich ca 50 Kilometer bewege. Dass allerdings auch, der persönlichen Fitness wegen. Doch einkaufen fahre ich mit dem Auto und wer macht das nicht?Es sei denn, er muss sich das Leben unnötig schwer machen oder er hat eben kein Auto.
Ich dachte also beim Einkauf um, ich kaufte mir zwei Kühlrucksäcke. Einen für das Auto und einen zu Hause. So dass ich, nie beide gleichzeitig vergessen konnte. Einmalige Ausgabe, etwa 80 Euro. Diese halten jetzt seit ca 15 Jahren. Kein Vergleich zu den Kosten für ständig neue Jutebeutel oder Kühltaschen. Lebensmittel kaufe ich nur noch frisch, möglichst ohne Verpackung. Ich begann außerdem, Verpackungen im Laden abzugeben. Das Resultat, nach einigen Übungsstunden, ich produziere in einem 3 Personenhaushalt pro Woche noch etwa 30 Liter Abfall. Darunter extrem wenig bis keinen Plastikmüll. Ich bereite das meiste an Essen selbst zu und habe somit im allgemeinen Kontrolle über die Inhaltsstoffe des Essens. Auch beim Grillen, verwende ich längst keine Wegwerfartikel mehr, sondern normales Geschirr und Besteck. Ich habe angefangen, einfach nachzudenken und spare seitdem viel Geld, dass ich wiederum in bessere Lebensmittel investieren kann. Jeder hat es selbst in der Hand, sparsam, effizient und wenn er das möchte, Umweltfreundlicher zu leben.

Fang einfach an, so zu leben, wie ich und ihr werdet sehen, es gibt euch das gute Gefühl, nicht ständig Teil eines Problems zu sein, sondern ein kleiner Anfang der Lösung. Denn die wahre Macht hat der Verbraucher. Und wer dann möchte, kann auch noch als Aktivist versuchen, den Rest der Welt vor den, die Umwelt verdreckenden Konzernen zu retten. Ich habe mit meinem kleinen Anteil jedenfalls, schon mal damit angefangen, so wie es jeder kann. Das große Problem des Plastikmülls, ist nämlich nur zum Teil Schuld der Industrie, die sich dumm und dämlich damit verdient. Würdet ihr diese Angebote einfach nicht nutzen, gäbe es auch bald keine Industrie mehr, die Dinge verkauft, die keiner will, möchte oder wirklich braucht.

Und ich versichere euch, es lebt sich ganz hervorragend ohne Plastik, man muss es nur mal versuchen. Unsere Omas nahmen noch Gläser, Schüsseln und Holzboxen um Lebensmittel zu verwahren oder zu konservieren. Alles das gibt es heute noch zu kaufen. Ganz ohne dusslige Tupper-Dosen & Co.

George W. Lästerbacke.