Donnerstag, 17. Oktober 2019

Tierversuche sind scheiße, oder?


Ich las auf Twitter folgenden Tweet eines Users. Er bezog sich auf eine bevorstehende Demonstration gegen Tierversuchslabore.

Zitat:"Ich bin bestimmt ein Tierfreund, aber es gibt mehr als Schwarz und Weiß. Wollen wir die Forschung einstellen, und andere Länder betreiben die Forschung auf einem deutlich niedrigeren Level? Verantwortung vor dem Geschöpf. 🤔"

Ich glaube in diesen Worten drückt sich das Problem vieler Menschen aus, die zwar auf eine gewisse Art das "Gutmenschentum" am Tier verfechten, aber gleichzeitig auch nicht den moralischen Balanceakt vollziehen wollen, ihre ganzheitliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung zu hinterfragen. Eine mehrfache moralische Fragestellung zum Leben.
Eigentlich ist das eine so ausschweifende Fragestellung, dass diese wohl von 1000 Autoren nicht befriedigend beantwortet werden könnte. Und doch, vielleicht, mit weniger Fragestellung, jeden anregen könnte, sich selbst und seinen Standpunkt zu hinterfragen und sich neue Perspektiven zu erschließen.

Die meisten Antworten im Leben laufen eben doch auf Schwarz und Weiß hinaus und sind nicht bequem. Aber umsetzbar in die verschiedensten Lebenskonzepte, wenn man den eigenen egoistischen Horizont beiseite lässt. Ich will diese Art der Perspektive mal ermöglichen, ohne jemanden zu verwehren sich hinter seinen scheinbaren Gegenargumenten zu verstecken. Ich lasse bewusst weg, was man Humanismus, Ethik oder Moral nennt, nur Fakten erfragen ist das Ziel.
Es ist ein geistiges Dilemma, kann man ein Geschöpf über ein anderes stellen? Wo zieht man die Grenze der Empfindungsfähigkeit und der Empathie. Welches Leben darf für ein anderes leiden? Und viele andere Fragen sind hier möglich, sie würden aber unser geistiges Dilemma nur noch vertiefen.

Ein Fakt hingegen ist, Tiere jagen um zu essen, das liegt in unserer Natur, dass ist nicht verwerflich, es ist eine Veranlagung, eben ein Diktat der Natur. Fakt ist aber auch, Tiere zu quälen, dass ist purer Eigennutz. Und was mehr sind den Tierversuche?
Sie nützen keinem Tier, sondern nur dem Menschen. Ebenso, wie Tierhaltung, egal welcher Art, keinem einzigen Tier nützt, nur eben dem Menschen. Zucht und Tierhaltung und auch die Landwirtschaft dienen nur einem Grund, die natürliche Art des Menschen zu Leben, nämlich sein Essen zu jagen oder auch pflanzliche Nahrung zu sammeln zu untergraben.

Mittlerweile haben wir diese Art zu leben, völlig unter Bergen von Gesetzen, Verordnungen, Bestimmungen Erfindungen und moralinsauren Debatten begraben, so dass wir selbst nicht mehr wissen, wer wir sind. Als Alibi dient uns die Zivilisation und Wachstum. Diese zwei Argumente sollen verbergen, dass wir Jäger und Sammler waren und es hilft zu vergessen, wo unsere Wurzeln sind.

Ergo? Wenn wir ehrlich sind, die Dinge sind doch Schwarz/Weiß, bei faktischer Betrachtung. Wir vergraben nur alles unter Pseudo-faktischen Behauptungen. All unsere Zivilisation und unser Wachstum, auf die wir uns berufen basiert nur auf der Lüge, dass wir das alles zum Wohl aller tun. Wobei wir natürlich nur uns selbst meinen, wir tun dies für unsere eigene Spezies und der Rest ist nur gefühlsdusliges Gerede. Denn am Ende zählt nur der Fortbestand der eigenen Art. Dessen sollten wir uns bewusst sein, schon unser Biblisches Motto ist Gott sagt "Macht euch die Welt untertan." und das tun wir täglich. Die ganze Expansion unserer Spezies ist aggressiv und eigennützig. Wir sind so viel mehr, als uns unserer natürliche Lebensweise als Jäger & Sammler gestatten würde.
Das ist die Basis, auf der wir über leidende Tiere diskutieren können oder wir geben es einfach zu, wir sind das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten. Wer das ändern möchte, der muss viel tiefer nach der Ursache graben, warum wir dass tun, was wir tun.
Zum Wohle der Menschheit könnten wir auch einfach so weitermachen, wie immer. Wir sollten dabei nur nicht soviel lamentieren, wir wollen die Krone der Schöpfung sein, dann sollten wir auch majestätisch das Leid ignorieren können.
Und nun frage ich, hat mich überhaupt jemand verstanden?

George W. Lästerbacke

PS ... und ja, ich finde Tierversuche scheiße, absolut nichts, was ich als nötig erachte rechtfertigt noch Tierversuche. Zumindest in Zeiten von Hochtechnologie, sollte der Mensch, der dem Menschen helfen will, wie immer er testen will, dass am Menschen tun, in Simulationen oder wo auch immer, aber nicht an empfindungsfähigen Kreaturen. Das macht ihn zu einem miesen Bastard und er will doch besser sein, als andere Kreaturen.
Doch keine Angst, diese Ansicht ist ganz privat.

Freitag, 4. Oktober 2019

Ein Apokalyptisches Szenario


Übere Blauäugigkeit und das private Ende der Welt, wie man sie kennt.

Nein, natürlich geht es nicht um den Untergang unserer schönen Welt in Klimakatastrophen, Feuer, Pech und Schwefel. Damit sollen sich Wissenschaftler, Gläubige und Sektierer auseinandersetzen, davon haben wir ja genug. Nein, es geht nur um die ganz private Apokalypse, die jeden treffen kann und die doch vermeidbar wäre.
Wenn man Blauäugige und zu gutgläubige Menschenliebe nicht zur obersten Priorität seines Handelns macht, sondern Objektivität und Vertrauen walten lässt, um seine Existenzgrundlage nicht gewaltsam zu verspielen, nur dann hat man gute Karten im Leben.
Denn unsere Mitmenschen sind nicht grundlegend schlechte Menschen, wenn wir auch ein paar besonders bösartige Exemplare kennen, aber beim Geld hört eben die Freundschaft auf.

Und nun erzähl ich Euch mal die Geschichte einer plötzlichen privaten und wirtschaftlichen Apokalypse. Dies ist kein Plädoyer gegen Freundlichkeit und Vertrauen, sondern ein Plädoyer für mehr gesunde Skepsis, als nur blindes Vertrauen und etwas voraus denkende Eigensicherung. Ohne dabei ein paranoides Misstrauen zu fordern, sondern der Verweis darauf, dass die Notwendigkeit ein Gespür für gesundes Hinterfragen zu entwickeln, immer gegeben ist. Heute stellt es eine Überlebensberechtigung oder aber den Absturz dar, zu vertrauensselig zu sein.

Die Geschichte beginnt alltäglich.
Ein junger Mann startete nach einigen Turbulenzen in der Jugend und einem guten Job, den er perfekt beherrschte, eine Karriere in die Selbständigkeit. Genaugenommen wurde ihm diese von einem Marktführenden Unternehmen nahegelegt. Er hatte also gesicherte Aufträge und konnte so gut durchstarten. Er arbeitete für seine 14 Angestellten einen Vorarbeiter ein, der seine organisatorischen Aufgaben erledigt, kontrolliert weiter alle Vorgänge und es läuft super, so super, das er sich nur noch um die Finanzverwaltung kümmert und um die Akquise neuer Aufträge. Kurz gesagt, er muss nicht mehr allzu viel arbeiten.
Nach Jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Vorarbeiter und so etwas, wie einer gewachsenen Vertrauensbasis, entschließt er sich, diesem das Geschäft völlig zu überlassen, macht ihn zum Geschäftsführer und sieht sich nur noch als Finanzverwalter, Akquisiteur und stiller Teilhaber im Hintergrund. Denn er möchte expandieren, angesparte Gewinne reinvestieren und die noch ungenutzte Kreditlinie der Firma nutzen, denn die Firma ist frei von jeden Schulden gegenüber Dritter. Insgesamt eine anfängliche Investition von knapp 1 Millionen Euro, in der ersten Phase. Um zu expandieren geht er in die neuen Bundesländer, weil das Unternehmen für dass er arbeitet, grade dort neue Aufträge vergibt. Er sichert sich diese und beginnt damit, eine Filiale zu errichten, von wo aus er die neuen Gebiete erschließen kann.

Nach 14 Tagen steht die erste Infrastruktur. Bestellungen für Büroausstattungen, Fuhrpark und anderes werden getätigt, eine Kreditlinie der Hausbank wurde problemlos gewährt. In den nächsten Wochen sollten ca 15 Vollzeit-Arbeitsplätze geschaffen werden und nochmal ca 26 Arbeitsplätze in 2020. Ein Lukratives Geschäft für die Firma und die Menschen der Region, den Löhne sollten nach Westdeutschen Standards gezahlt werden.

Doch dazu sollte es nicht kommen.

Denn unser junger Freund hatte zu viel Vertrauen in die Menschen und einen nicht astreinen Gesellschaftsvertrag, den es nun vor Gericht zu prüfen gilt. Da ihm, sein Geschäftspartner mit wenigen Federstrichen und vermutlich einigen Telefonaten alle Zugriffsrechte auf Konten und die Möglichkeiten für die Firma zu arbeiten entziehen konnte.
Man nennt das auch eine kalte Übernahme.
Der Grund dafür, der Geschäftspartner wurde zwar fürstlich entlohnt für seinen, im Grunde genommen 35 Stunden Wochenjob, doch er hatte keine Gewinnbeteiligung und der Gewinn nach Steuern konnte sich sehen lassen. Es waren mehrere zehntausend Euro im Monat. Geld macht gierig, dass ist unsere Lektion.

Perfide daran ist nur, dass sein Geschäftspartner damit zum einen viele, neue Arbeitsplätze sabotiert hat und ihn, anders herum gesehen insofern, um jede Gegenwehr im Keim zu ersticken, Betrugsanzeige gegen unseren ehemaligen Jungunternehmer erstattet hat. Sprich er ist auf Jahre nicht nur in zivile Rechtsstreitigkeiten verwickelt, sondern muss nun auch noch beweisen, dass er nichts Unrechtes getan hat. Etwas zwar relativ problemlos sein wird, da hier die verschiedensten Geschäftsaktivitäten per Unterlage, zu denen er autorisiert war, belegt werden können, doch auch hier gilt Justitias Mühlen malen langsam. Unschuldig ist man erst, wenn ein Gericht dies feststellt.

Also Leute, wir lernen heute wieder einmal daraus, bleibt Mensch, aber seit trotzdem Wachsam, sonst endet vieles was gut ist, trotzdem in der Apokalypse deines Lebens.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 24. September 2019

Klimadialog:


Er: Was hast du da undefinierbares auf dem Teller?

Sie: Das ist Fleischersatz.

Er: Sieht scheiße aus.

Sie: Schmeckt auch so.

Er: Warum isst du es dann?

Sie: Weil es gut für das Klima ist.

Er: Ok, schlechter Geschmack für gutes Klima.

Sie: Richtig und jetzt reich mir den Wein, ich muss meine Antidepressiva herunter spülen.

Wenn das Klima retten Spaß machen würde und keine persönlichen Opfer fordert, taugt es ja nicht zur Ideologie. Der Gutmensch will leiden, wenn er nicht grade Antidepressiva frisst.

George W. Lästerbacke

Freitag, 20. September 2019

Gretas Alptraum


Warum ich diesen Beitrag so nenne? Nun, nach einiger Zeit mit Greta Thumberg als Galionsfigur von Friday for Futur, ist allgemein bekannt, dass sie mit sachlichem hinterfragen in der Co2 Debatte nicht gut umgehen kann. Man könnte sagen, sie hat den Tunnelblick. Sie ist eine Umweltpopulistin. Obwohl ich nicht glaube, dass dies böser Wille oder schiere Engstirnigkeit ist, vielmehr denke ich, dass ist ihr Management.

Deshalb möchte ich es mal anders herum versuchen, einfach mal sachlich fragen, was geht anders und besser in der Debatte, ohne verhärtete Fronten. Greta soll hier gar nicht das Thema sein, doch ihr Thema möchte ich thematisieren.

Ich stelle nichts in Frage, wenn es um den Klimawandel geht. Denn jedem der ein wenig Hirn hat, ist klar, den Klimawandel gab es immer und wird es immer geben. Der Mensch ist eine Größe in dieser Gleichung, die dem Klima ziemlich egal ist, aber der Mensch muss mit den Klimalaunen leben. Darüber entspannt zu diskutieren ist gut, denn man muss mit den Folgen des Wandels auch umgehen, weil man mittelbar und unmittelbar betroffen ist.
Ich stelle lieber die Fragen, wo wir uns verrennen und wo wir Dinge anders betrachten sollten, aus verschiedenen Perspektiven, wo wir wann und wo handeln müssen und was schädlicher Aktionismus ist.

Ich bin nicht mehr, als ein interessierter Wetterlaie. Doch ich weiß, Wetter Apps sind etwas praktisches, aber trotztem, der Blick aus dem Fenster ist immer noch hilfreich.

Und nun kommen wir mal zum Klimawandel. Ich möchte gar nicht darüber reden, ob dieser vom Menschen gemacht ist oder eine völlig natürliche Erscheinung. Diese Diskussion können Wissenschaftler und andere "Experten" führen. Mir scheint es heute eher eine Debatte von Nutznießern, ihren Orakeln und Ahnungslosen zu sein.

Im Jahre 1880 ging die sogenannte Periode der kleinen Eiszeit zu Ende, diese dauerte etwa 300 Jahre. Etwa ab diesem Zeitpunkt, darf man auch von systematischen Wetterbeobachtungen sprechen. Nun verzeichnen wir einen Temperaturanstieg. Hier erscheint es mir durchaus logisch, dass in einem Zeitraum von 150 Jahren ein globaler Temperaturanstieg von 0,83 Grad zu verzeichnen ist, da wir uns, wie leicht zu recherchieren ist, nun in einer kürzeren Warmperiode befinden. Diese Wärmeperiode wird von pro Menschen gemachten Klimawandel Aktivisten sogar als Heisszeit bezeichnet. Ein populistischer Begriff, den man gerne als Klima-Hysterie umschreibt. Er zeigt nämlich eine unangemessene Dramatik.

Es ist zu bemerken, dass eine Heisszeit, die es auf dem Planeten in den Jahrmillionen wohl schon viele tausend male gab, wie auch Eiszeiten, wirklich andere Klimadaten bringen würde, als 0,83 Grad in 150 Jahren. Auch das ist von Klimaforschern belegt.

Trotzdem sollte man dem vom Menschen produzierten Co2 Ausstoß als Treibhausgas mit globalen Folgen nicht einfach als irrelevant abtun, weil unser selbst produziertes Co2 im allgemeinen Co2 Haushalt der Atmosphäre der Erde so gering ist. Sondern man sollte seine Rolle durchaus diskutieren und möglichst auch anstreben, diesen Anteil zu reduzieren, schon zur Vorsorge.
Denn Fakt ist, diese wenn auch minimale Schwankung, ist unnatürlicher Natur, weil menschlichen Tun geschuldet und somit zu klären, wie gravierend sie ist. Die Frage ist doch nur, wie und wo erreicht man maximale Erfolge?

Die andere Frage ist, mittlerweile ist bekannt geworden und das wird auch auf Nachfrage bestätigt, sogar vom Ipcc dem internationalen Klimarat, das praktisch alle Klimamodelle fehlerhaft sind.
Die Klimamodelle schaffen es nicht einmal das Wetter vergangener Jahrhunderte und Jahrtausende korrekt zu simulieren, geschweige denn, die Zukunft richtig darzustellen.
Ein Aspekt, der nicht überrascht, weil wichtige Wettereinflüsse, wie Tröpfchenbildung in der Atmosphäre und ähnliches noch gar nicht in die Rechenmodelle einbezogen werden können, zum Teil mangels des Wissens um ihren Einfluss und auch der fehlenden Rechnerleistung geschuldet.
Unsere Supercomputer sind noch lange nicht so super, wie wir es gerne hätten, um unsere Welt und ihr globales Wetter zu berechnen.

Die nächste Frage wäre, macht es nicht viel mehr Sinn, etwas gegen zu erwartende Wetterunbilden und Katastrophen zu tun? Zum Beispiel Erschließung sicherer Siedlungsgebiete für Bereiche die überflutet werden könnten, Schutzanlagen verschiedenster Art, Rückbau fehlerhafter Eingriffe in natürliche Bereiche und vieles mehr, als einen Kosten intensiven Krieg gegen Co2 zu führen?
Die Co2 Verschmutzung einzudämmen, ist sicher nicht der verkehrte Gedanke. Dieser Kampf ist aber in Europa bereits sehr weit fortgeschritten und der Prozentsatz, den Europa bei der Reduktion noch beitragen kann, ist global gesehen unbedeutend, ganz im Gegensatz zu den Schwellenländern, in denen in den nächsten 30 Jahren eine Steigerung von bis zu 60% erwartet wird und somit der Co2 Ausstoß erheblich steigt.

Wenn wir etwas gegen den Co2 Ausstoß tun wollen, dann sollten wir, wenn es sein muss, Technologie zur Co2 Reduktion dorthin transferieren, an die Brennpunkte.

Zum Beispiel die deutsche Gasturbinentechnologie von Siemens, die Energiewende in Deutschland wurde hier bereits gründlich versaut. Die höchsten Strompreise Europas und ständige Gefahren für die Netzstabilität sprechen eine deutliche Sprache, bei unbefriedigenden Ergebnissen.
Die Gasturbinentechnologie als Übergangstechnologie war genial, hätte effizient Kohleverbrennung stoppen können und kostet nun tausende Arbeitsplätze bei Siemens, wegen verkannter Chancen durch die Politik. Doch in China, Indien und anderswo hingegen, könnte diese Technologie an Stelle von Hunderten neuen Kohlekraftwerken den Co2 Ausstoß, um bis zu 50% senken. Man muss Chancen erkennen.
Die Feinstaubproblematiken zur Gesundheitserhaltung des Menschen sind in Europa heute wichtiger, als die Co2 Reduktion. Aber in den Schwellen Ländern ist beides von Wichtigkeit. Beim Großen und Ganzen vergessen wir die regional wichtigen Details und das halte ich für profitable Absicht.
Denn in Europa geht es nicht längst nicht mehr um die Umwelt den Menschen, die Umelt ist sauberer als irgendwann, seit der industriellen Revolution und der Bürger langlebiger den je, hier geht es um Profite am Bürger und das stopfen von Steuerlöchern.
Kapitalismus funktioniert genau so. Und auch eine Klimahysterie ist gut fürs Geschäft, wenn man erstmal die Infrastruktur geschaffen hat, die sich schließlich in Gewinnen wieder auszahlen muss. Also sind auch ein paar Jahrzehnte Klimahysterie sinnvoll.

Etwa 8000 Milliarden soll die Senkung des Co2 Ausstoßes bis zur Null Reduktion in Deutschland bis 2050 kosten, so sagen Schätzungen von Experten. Ein Gasturbinenwerk kostet 500 mio in DE, in Schwellenländern noch weniger, wegen dem Lohngefüge.
Fällt Euch da etwas auf?
1000 Milliarden, würden 2000 Gasturbinenkraftwerke in den Schwellenländern kosten und wesentlich mehr, wie in Deutschland an Co2 einsparen. Wir könnten diese Technologie unter anderen Technologien verschenken, wieder tausende Arbeitsplätze in Deutschland schaffen und es wäre 7 mal billiger für uns, als unser Aktionismus. Unfähige Klimaaktivisten und noch unfähigere Politiker killen grade die deutsche Wirtschaft durch Idiotie, statt rationalem Denken für eine globale Zukunft.

Was ich hier sehe ist eine ideologische Propagandamaschine, die eher Profiten dient, als der Umwelt und dem Menschen und "Friday for Future" ist bereits als künstlich gepuschte Aktion verschiedener Finanz-Lobbygruppen entlarvt, deren Macher nur Geld im Sinn haben, hier werden Kinder für zweifelhafte Ziele eingespannt. Das kann man sogar in den Mainstream Medien nachlesen.
Das billige ich auf keinen Fall. Schuleschwänzen und Geld Verschwendung ist für mich schädlicher Aktionismus.
Sachliche Diskussion, Konsens und gemeinsame Suche nach Lösungen hingegen, halte ich für absolut sinnvoll.

George W. Lästerbacke

Montag, 2. September 2019

Eisenhüttenstadt hat gewählt.


Viele private Kommentatoren zur Wahl jammern herum, vor allem die Links-Paddler im Parteien Fluss. Vielleicht sind sie intellektuell noch gar nicht in der Lage zu verstehen, das Wahlergebnisse nicht Ergebnis von Schmutz-Kampagnen sind, sondern das Ergebnis der Politik von Regierungsparteien. Regierungsparteien werden an ihrer Arbeit gemessen und hier haben SPD & CDU auf Bundes- Landes- und kommunaler Ebene Jahrzehnte vergeigt. Das Land gespalten und zunehmend verarmt.

Deutschland als Billiglohnland in Europa, eine Vorstellung die vor 30 Jahren zu Zeiten der Wende für jeden Deutschen, nicht nur den Ostdeutschen Revoluzzer unvorstellbar gewesen ist. Und jede der etablierten Parteien hat mitgemacht.

Heute gibt es Rentner und andere im Land, die wählen eine Partei aus Angst nicht "Weil man ja nie weiß, wie weit die Roten heute schon wieder gehen. Schließlich setzen sie schon wieder Ex-Stasis an die Spitze, um uns zu beschnüffeln und zu verfolgen, finanziert mit meinen Steuern." Ich zitiere hier eine Dame von 70 Jahren, die ich unter vielen anderen vor kurzen befragte.

Schon dass Menschen heute wieder so denken, sollte klar stellen, das jede Altpartei, jede Art von Abstrafung bei Wahlen verdient hat.
Denn wenn Menschen den Zeitgeist einer DDR wieder meinen zu spüren hat Hetze und Propaganda ihren Zweck erreicht.
Jahrelang wird die AfD und werden Menschen, die diese wählen als Nazis diffamiert und schikaniert, bis in die Arbeitsstellen hinnein. Wer so gegen den weit verbreiteten Konservativismus mobil macht, wo es um das Aussprechen von Wahrheiten geht, braucht sich nicht wundern, dass sich der Effekt umkehrt.

Ich werde keine Lobeshymne auf die AfD singen. Denn sie muss sich erst beweisen.

Aber ich rechne der AfD an, dass sie heute trotz aller Anfeindungen als Politik-Neuling Menschen Hoffnung gibt, Demokratie doch noch zu leben. Die erfreulich hohen Wahlergebnisse sind mit Hoffnung auf Veränderung verbunden, die die Altparteien vertan haben. Und nur die Altparteien sind Schuld daran, wenn die AfD nicht in Regierungsverantwortung kommt, um zu zeigen, dass sie mehr verkaufen kann als Hoffnung.
Schließlich ist die AfD mit ihren Wahlergebnissen mehr als nur Koalitionsfähig. Doch wenn man sie wieder besseren Wissens, aus rein ideologischen Gründen weiter in der Opposition hält, wird sie von dort aus, noch mehr Druck ausüben und Hoffnung verkaufen.
Denn mögen sich die verstockten Politk-Tyrannen auch selbst feieren, mit Koalitionen regieren, die nicht von des Wählers Gnaden sind, die Zuwächse zeigen, wirklich gewonnen hat die AfD und irgendwann, vielleicht schon bei den nächsten Wahlen, darf man mit ihr rechnen.
(Diesmal holte die AfD im Wahlkreis 29 - Oder-Spree II Eisenhüttenstadt bei Erststimmen 28,3 % und bei den Zweitstimmen 30 %; Stand 01.09.2019)

Aber dann wird sie auch liefern müssen, die eingeforderte Sicherheit, Stabilität und den Glauben an den Erfolg eines Staates mit fleißigen Menschen, der an der Gesellschaft partizipieren kann.

Dass ist für mich lebendige Demokratie und ich bin stolz, das diese in Hütte noch lebt. Ich gratuliere jedem der sagt "Ich finde die AfD gut und habe mich auch getraut, sie zu wählen. Weil ich hoffe, sie bewegt etwas. Schließlich kann man in ein paar Jahren neu wählen."

Allen Kneifern und Keifern zum Trotze.

George W. Lästerbacke

Samstag, 24. August 2019

CDU kaputt


Heute las ich "Solange die CDU sich nicht eindeutig von Frau Merkel und ihrer Entourage trennen, ist die CDU unglaubwürdig."

Ich sage erweiternd dazu, nach Merkel bleibt ein Rest zurück, der nicht nur nach "Haben fertig!" SED muffelt, nach Merkel gibt es keine echte CDU mehr.

Was bleibt ist ein Haufen von Mitläufern und eine traurigen Rest desorientierter Waschlappen, der Werte Union, der sich nicht traute aus- der CDU und in die AfD einzutreten, um neu anzufangen. Denn die AfD ist mehr CDU als alles was noch geblieben ist. Wertkonservativ und neoliberal. Die rot-grün-schwarze CDU Einheitsparteienbewegung unter Merkel hat die einstige CDU zersetzt, nur will es keiner wahrhaben. Eine Dauerbesetzung linker Themen hat der CDU noch nie gestanden, auch wenn Merkel so gerne im Teich anderer Wählerstimmen fischt, es war der falsche Weg.

Und wenn man nun vor Landtagswahlen, nicht mal mehr Koalitionen mit der Linkspartei für unmöglich erklärt, ein absolutes No Go für CDU Wähler, dann kann man nur ahnen, wie tief die CDU gesunken ist. Das ist nicht mehr unterste Schublade, das ist noch viel tiefer.

Die CDU wird den Merkel Makel auf Jahrzehnte nicht mehr von sich spülen können diesem Land, mehr als einen Bärendienst erwiesen zu haben.

George W. Lästerbacke

Freitag, 23. August 2019

Das 20.Stadtfest Eisenhüttenstadt



Das 20.Stadtfest in Eisenhüttenstadt geht an den Start. Zum Jubiläum dieses Jahr wieder meine Manöverkritik. Keinen Veranstaltungsplan oder der gleichen, sondern Stimmungen und möglichst viele Bilder werde ich versuchen für Euch hochzuladen. Also Vorsicht, wenn ihr lest, es könnte mal mehr Text werden, wie die sonst übliche Berichterstattung von mir für Euch. Bilder zum Fest findet ihr natürlich wieder unter dem Text.

Im vorab meiner Erstbegehung erst mal so ein wenig Klatsch und Tratsch, was man eben so hört. Im Vorfeld der letzten Bürgermeisterwahl hörte man noch Töne wie, das Stadtfest sei zu teuer und müsse abgeschafft werden. Da war der amtierende SPD-Bürgermeister der Stadt Frank Balzer, auch noch nicht der amtierende Bürgermeister. Schnell verstummten solche Offensivtöne natürlich wieder und heute will das vermutlich gar keiner mehr so gesagt haben, schon gar nicht der Bürgermeister selbst. Denn in Hütte ist nach dem Stadtfest vor dem Stadtfest. Und Politik aller Art gehört hier eigentlich auch nicht hin. Obwohl ich meinen Hintern verwette, das in irgendwelchen Bierzelten und zum Start, wieder allerlei politisch Aktive die Selbstdarstellung suchen und sicher auch ein paar klatschende Groupies bestellt haben.

Aber mal weiter mit Klatsch und Tratsch.
Das Stadtfest ist nun Autofrei. Der Grund ist nicht etwa, dass die Autohäuser und Hersteller ihren Beutel zugemacht haben und ihr Geschäft zum Stadtfest nicht mehr bewerben wollen.
Nein es ist viel simpler.
Ehrliche Mieteinnahmen und Sponsoring durch die Autoindustrie sind nicht mehr erwünscht. Angeblich kommt die neue Einnahmenvermeidungsstrategie aus der rot-grünen Ecke im allgemeinen und die Anweisung dies in Eisenhüttenstadt umzusetzen im speziellen von Bürgermeister Frank Balzer persönlich. Ortsansässige Autohändler berichten derartiges.
Einer der Autohändler wäre mit ca 6000 Euro Mieteinnahmen und 1000 Euro Sponsoring für ortsansässige Vereine dabei gewesen. Meines Wissens gab es aber noch andere Autohäuser in den Jahren davor. Also fehlt auf der Habenseite der Stadt für den Etat des Stadtfestes wohl deutlich mehr Geld, leider fehlt es dann auch anderen Orts für Aktivitäten zum Stadtfest, wie die Vereine. Wobei die Vereine immer für ein schönes Ambiente zwischen all dem Kommerz sorgen. Ärgerlich ist aber, wenn dann die Sponsorengelder ohnehin nicht mehr so fließen, wie gedacht. Man hörte, das sich die Stadtwerke nur mit 50.000 Euro beteiligen, haben wollte man von Seiten der Stadt, wohl eher 250.000 Euro. Unsere Politik agiert also wieder besonders geschickt, wenn es um das liebe Geld geht, macht aber die Rechnung wie so oft ohne den Wirt.
Doch das muss man verstehen, für Co2 Dreckschleudern wirbt man doch in der Zeit des angeblich Menschengemachten Klimawandels und der die Weltmeere durchkreuzenden Heiligen Greta nicht mehr.
Ironie off.
Wenigstens aus Sicht von Ideologen ist das logisch.
Das Geld, was die Automobilindustrie sonst hier lässt, zieht man eben anderen aus der Tasche. Vermutlich sowieso wieder den Gewerbetreibenden, die dann ihre Kosten durch stetig steigende Preise bei Stand- und Nebenkosten an die Eisenhüttenstädter weitergeben, wenn sie das können. Oder sie bleiben optional weg, den Stadtfeste gibt es über all und eine gewisse Verödung der Händlerlandschaft, konnte man bereits in den letzten Jahren beobachten.
So etwas kommt nicht von ungefähr. Dass ist ja nicht neu.
Ach und wenn wir schon bei Klatsch und Tratsch sind. Der Goldene Löwe ist wieder mit von der Partie, leider ersteht die Legende nur halb wieder auf. Denn der allseits beliebte DJ Egon ist nicht mit dabei. Dieser wäre zwar die erste Wahl des Betreibers des Goldenen Löwen gewesen, aber durch undurchsichtige Vorgänge ist DJ Egon, der an sich schon eine Institution für viele Eisenhüttenstädter ist, wohl bei irgendwem in Ungnade gefallen und wurde nicht mehr gebeten Eisenhüttenstadt zu bespassen. Ich will nicht spekulieren warum, aber DJ Egon sitzt ja nun für die AfD in der Stadtverordnetenversammlung. Ein Schelm, der dabei böses denkt.
Aber denken sollen wir sowieso nicht.

Das liebe Eisenhüttenstädter ist natürlich alles Klatsch und Tratsch. Sprich nicht mal ich kann den Wahrheitsgehalt zu 100% bestätigen, weil ich meine Quellen nicht beschädigen möchte. Obwohl ich diese für glaubwürdig halte, muss ich das hier zum allgemeinen Verständnis so formulieren.

Nichts desto trotz aller seltsamen Gerüchte, ich ziehe los, um euch dann noch mehr erzählen zu können, denn ich bin mir ziemlich sicher, an Attraktionen zum Stadtfest wird es nicht fehlen.

Der Zug über das Stadtfest.
Hier muss ich nun erstmal durchatmen. Weil bei allem was ich nun erwartet hatte, es kam schlimmer. Praktisch, war meine Stipvisite auf dem Stadtfest so kurz, dass selbst mein Versprechen für Euch viel Stimmung und Bilder einzufangen sich erledigt hat. Denn ein Hauch von Fun-Faktor, den ich Euch sonst gerne vermittelt hätte, kam bei mir nicht auf.

Natürlich ist so ein Stadtfest immer eine Sauf- und Fressmeile. Etwas anderes erwartet man nicht. Denn am Ende des Tages wollen die Menschen feiern und sich ordentlich einen hinter die Binde kippen, wie man so sagt. Aber heute nahm ich eigentlich nichts anderes mehr wahr. Keine herausragend attraktiven Fahrgeschäfte und das Bunteste waren Stände mit Klamotten. Auch wenn es über die Tage immer wieder coole Musikakts wie Culcha Candela, Keimzeit und andere bekannte und unbekannte Künstler gibt, so kann es nicht darüber hinweg täuschen, das insbesondere zum 20.Jubiläum wohl eher in der meisten Zeit gähnende Langeweile herrscht.
Hier kann man noch Kinder für faszinieren und das auch nur, wenn man diese mit mindestens 50 Euro pro Tag losschickt. Das die Besucherzahlen rückläufig sind, wird sich auch mit diesem Jubiläum nicht mehr ändern. Ich finde das schade, war das Stadtfest doch einst ein überregionales Besuchermagnet. Heute ist es nur noch ein Schatten seiner selbst.
Ein paar Bilder hänge ich an.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 18. August 2019

Moderne Medien-Strategie:


Es gibt keine Nachrichten.

Dann erfinden wir welche.

Das geht?

Glaubt doch keiner.

Doch.

Ok, dann machen wir es.

Wie geht das?

Ganz einfach wir nehmen etwas Wahres, etwas was keiner nachprüfen kann, was aber plausibel klingt und/oder eine dreiste Lüge.

Beispiel?

Die Dinosaurier starben durch den Klimawandel aus.

Genial!

So machen wir es, das wird eine neue Überlebensstrategie für uns!

Wieso?

Ganz einfach, wenn uns ein anderer nachahmt, decken wir dass auf und nennen es Fake News.

Wenn die Nachricht aber richtig ist?

Dann nenne wir sie eine dreiste Lüge und uns nennen wir Faktenfinder.

Aber wenn uns einer draufkommt?

Dann nennt er sich eben auch Faktenfinder und es steht Aussage gegen Aussage. Dann bekämpfen wir alle Fake News.

Genial!

Also brauchen wir gar keine Nachrichten mehr?

Doch unbedingt!

Wieso?

Schon wieder vergessen? Etwas Wahres, etwas was keiner nachprüfen kann, was aber plausibel klingt und/oder eine dreiste Lüge.

Georg W. Lästerbacke

PS: Satire

Freitag, 16. August 2019

Vernetzung und Filterblasen


Ich finde, der langsame Rückzug konservativ gesinnter Bürger vor den immer aggressiver gegen die freie Meinungsäußerung agierenden Linksradikalen, zu deren Handlangern ich nunmehr schon länger auch die Bundesregierung zähle, ist der falsche Weg Demokratie zu sichern.

Massenhaft eigene Medienportale, eigene soziale Netzwerke, die wie Pilze aus dem Boden schießen, taugen nur dazu, selbst in einer Filterblase zu enden, in der man nur von Gleichgesinnten umgeben ist. Auch hier ist dann eine demokratische Selbstkontrolle in Gefahr. Jedem seine Blase mag zwar möglich sein, das bewiesen Links-Grüne und andere schon längst, doch wird die Spaltung der Gesellschaft nur tiefer, wenn jeder nur noch mit dem redet, der irgendwie seiner Meinung ist.

Auch hier sind Rot-Grüne das Muster an Vorbild, die heute, wo immer eine kritische Meinung zu ihren Themen erscheint, sofort präsent sind, um wie Herscharren von Heuschrecken über den Kritiker herzufallen.
Diskussion sind dabei unerwünscht, verbalen Dünnschiss abzusondern reicht völlig, um einen mehr oder minder sachlichen Disput abzuwürgen. Denn dass ist das scheinbar einzige Ziel, man trommelt die Gesinnungsgefolgschaft mit Hashtags und allerlei anderen Kniffen zusammen und macht Kommunikation so unmöglich. Da alle Meldefunktionen mittlerweile oft versagen, da Prüfungen oft negativ ausfallen. Das passt dann dem Meinungsfascho nicht und er lässt sich andere Schikanen einfallen. Diskussionen mittels Shitstorm ähnlichen Verhalten lahmzulegen ist aber noch nicht verboten und kann kaum durch soziale Netzwerke verhindert werden.

Ein Grund mehr für Konservative nicht in Filterblasen abzutauchen, sondern notfalls mit jedem rechtsstaatlichen Mittel für die eigene Meinung zu kämpfen. Denn man steht nur einer scheinbaren Übermacht entgegen, weil diese heute sehr gut vernetzt ist und so ihre "wirsindmehr" Romantik verbreitet. Deshalb darf man punktuelle Übermacht nicht mit tatsächlicher Übermacht verwechseln und selbst in Filterblasen abtauchen.

Wer Demokratie stärken will muss den Vernetzten und Verblendeten, auch im eigenen Meinungsspektrum mit Zivilcourage begegnen und möglichst sachlich Paroli bieten und das selbst in ihren ureigensten Territorien von Linksradikalen und ihren Handlangern und der allgemeinen Öffentlichkeit. Nur so stärkt man Meinungsfreiheit.


George W. Lästerbacke

Donnerstag, 15. August 2019

Berlin, Görlitzer Park


In Berlin steht der Görlitzer Park als Zentrum von Drogenkriminalität ständig im Focus. Nun fordert die CDU mal wieder eine Null-Toleranz-Politik. Ein Vorgehen, welches man vom RRG Senat in Berlin vermutlich sowieso nicht erwarten kann.

Nun hört sich Null-Toleranz Politik aus dem Munde der CDU für mich schon höhnisch an, wenn ich bedenke, das grade viele der dortigen Drogendealer im weitesten Sinne, als Gäste der Bundesregierung gelten dürfen. Außerdem verschiebt diese Politik eben nur das Problem, wo anders hin. Sie löst es nicht.

Doch in diesem Zusammenhang mit dem Park, ist das wohl die einzige Lösung, im gleichen Atemzug mit der Schließung des Parkes in den Nachtstunden. Es ist öffentlicher Raum, der für den Bürger zur angstfreien Nutzung verfügbar sein sollte. Dafür zahlt der Bürger auch Steuern und Abgaben, so das er einen schönen, gepflegten und erholsamen Ort in der Stadt finden kann. Das alles ist hinfällig, wenn verantwortungslose Politiker in der Stadtregierung anders sehen. Hier kann nur ein hartes Durchgreifen die geforderte Naherholungsqualität des Parkes wieder herstellen. Ohne wenn und aber. Und die Duldung von Kriminalität sollte nicht im Interesse der Allgemeinheit sein, egal wo.

George W. Lästerbacke