Donnerstag, 23. November 2017

Der Meinungsfascho


Wenn du eine Meinung hast,
die einem Grünen gar nicht passt.

Dann schmerzt das Fascho Herz so
sehr, sie geben nicht mal Kekse her.

Sie lieben Hexenjagt und Diktatur,
da sind sie stur.

Doch das ist dem Andersdenkenden
egal, denn Grüne können ihn mal.

©gwl

An dieser Stelle möchte ich mich bei @AndyGER auf Twitter für die dümmliche, besserwisserische Inspiration bedanken.

Montag, 20. November 2017

JAMAIKA ADE!


Das Jamaika gescheitert ist, liegt auch an dem Autismus der Altparteien, im Wahlkampf Kernthemen, wie die Flüchtlingsfragen der Obergrenze und Familiennachzug, die den Wähler interessieren fast auszuschließen, diese aber bei Sondierungen als Standpunkte zu vertreten.

Dieses Verhalten hat alle anderen Verhandlungspunkte, wie Energiepolitik, keine Steuererhöhungen und vieles andere, was man hier als Beispiel nennen könnte und in denen ein Konsens möglich war, unwichtig gemacht.
So bekommt man keine stabile Regierung.
Die einzige Partei, die Konsequent ihre Schwerpunkte gesetzt hat, war die AfD. Diese hat zwar nicht am Jamaika Tisch gesessen, war aber immer dabei. Denn ihr Wahlprogramm wirkte tief. Die AfD forderte nicht nur, das politische Asyl Chaos zu ordnen, sondern fragte auch, welche Konsequenz aus dem Flüchtlingschaos für Merkel folgen sollten.
Das wurde mit einem Respektablen Wahlergebnis für eine neue Partei honoriert, abseits des Mainstream Gequackes von den Nazis und Rechtsextremen.

Solange man Demokratie spielen will, sollte man nicht vergessen, jede Partei ist an seinem Wahlvolk interessiert, wenigstens ein mal in vier Jahren. Außer den Grünen, die halten sich ja sowieso für eine 82% Partei, vergessen nur das Komma dabei.

Wenn man deutschen Soziologen folgt, ist der durchschnittliche Deutsche eher sozial und konservativ. Ein Spektrum, das einst von SPD und CDU recht gut abgedeckt wurde. Nun bekommt der Wähler aber nur noch einen absurden Mix von Einheitsparteien von Merkels Gnaden angeboten. Die Wahlergebnisse der Bundestagswahl 2017, die nur noch konfuse Jamaika Koalitionen oder Regierungsminderheiten zulassen, sind also ein Problem der Altparteien.
Dieses über Jahrzehnte immer mehr verschärfte Problem, der Unklarheit der Parteibilder, wird sich aber auch nicht von heute auf Morgen ändern. Die Jamaika Verhandlungen offenbarten, fast jede Partei war bereit, ihre Wähler zu verprellen, der Macht wegen.
Einzig die FDP bewahrte hier einen gewissen Grad an Selbstdisziplin und beendete die Scharade.

Was jetzt noch bleibt, sind Neuwahlen. Nur fehlt es an Parteien mit neuen, glaubwürdigen Profil. Abgesehen von einer vermutlich gestärkten FDP und der AfD.

George W. Lästerbacke

Freitag, 17. November 2017

Die Jamaika Sondierung


Sicher fragt sich so mancher Wähler, was man so lange sondieren muss, um eine Regierung mit den Standards einer Weimarer Republik hinzubekommen. Denn mehr darf man von Jamaika nicht erwarten.

Die Antwort ist recht einfach. Die Regierung würde schon stehen, wenn da nicht der lästige Wähler wäre. Leider sind die weiterführenden Ausführungen nicht so kurz

Der Wähler hat Wünsche, die denen der Parteien völlig quer laufen. Einfach ist es noch bei der FDP, klar haben die auch vor der Wahl etwas versprochen, aber wen schert es? Die wollen Dienstwagen, mehr Steuergelder für ihre nutzlose Partei und noch ein paar Lobbyisten mehr in den Bundestag bringen.
Schwerer ist es schon bei der CSU, die wollen alles, was die FDP will und müssen Wahlversprechen halten, weil der Wähler in Bayern sonst ihre Königspartei Stellung, eventuell durch zukünftige Wahlen beendet.
Bei den Grünen ist es einfacher, auch sie wollen, was die FDP will, doch sie halten sich für die Königspartei in Deutschland, weil Ideologen eben aus 9% ganz leicht 90% machen. Wenigstens in ihren geistesschwachen Hirnen. Deswegen sind sie auch etwas stur beim verhandeln. Diese verkrachte Theologie Studentin Göring-Eckardt hat ja auch gesagt, mit 9 % haben die Grünen einen Regierungsauftrag erhalten.
Kein Wunder, das diese Frau ein Theologiestudium versucht hat, weil mit Mathe stand sie offensichtlich auf Kriegsfuß.
Allerdings immer noch besser, wie die Frau Roth, die steht sogar mit dem gesunden Menschenverstand auf Kriegsfuß. Obwohl ich mir jetzt nicht sicher bin, wie weit, es damit bei der Göring-Eckhardt her ist.
Und die CDU?
Die ist ja sowieso irgendwie außen vor, Frau Merkel will einfach in aller Ruhe weiter machen. Und wie immer, mit gerauteten Händen verkünden „Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden.“ und „Wir schaffen das.“ Vermutlich versteht sie die ganze Aufregung gar nicht.
Das sie mehr oder weniger abgewählt wurde, ist ihr noch gar nicht in den Sinn gekommen.

Wir erkennen also, diese Altparteien würden schon klar kommen. Es ist dieses Wahlvolk, was einem im Nacken sitzt. Sich wäre es besser, wir schrauben unsere Erwartungen an die Politiker etwas herunter. Von wir erwarten gar nichts mehr von euch, auf was dürfen wir noch für euch tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten?

Die neue Merkel-Regierung hätte da auch schon, zusammen mit den Grünen, profunde Lösungen, nur für den Fall, dass der deutsche Wähler stur ist.
Die Gäste dieses Landes, auch Migranten genannt, dürfen auch wählen, ganz ohne Deutschen Pass. Denn Demokratie ala Merkel, Özdemir, Roth und Göring-Eckhardt funktioniert am besten mit Menschen, denen man nur zeigen muss, wo sie ihr Kreuz machen sollen. Das sollte auch im Sinne der SPD sein, auch wenn sie davon kaum profitieren kann.

George W. Lästerbacke

Männer ab vierzig ...


Frauen denken immer, sie hätte tausend Probleme.
Ab dem zehnten Lebensjahr, dem zwanzigsten Lebensjahr, dem dreißigste Lebensjahr und ab dem vierzigsten Lebensjahr sowieso. Die Menstruation kommt, die Menstruation kommt nicht oder sie bleibt eben völlig weg.
Eine Falte hier, eine Falte da und vielleicht, etwas zu viel Hüftgold.
Welche Mode, welcher Lebensstil, welcher Partner. Natürlich kommt dann, mit de Jahren, noch dieses und jenes Aua und Zwick Zwack dazu, dass selbstredend im Frauenkreis maximal ausdiskutiert wir.
Dann ist die Frauenwelt meistens schon in Ordnung. Hauptsache sie können ihre Probleme mit anderen Frauen teilen.

Doch haben die Frauen schon mal darüber nachgedacht, wie unangenehm sich das Männchen fühlt, besonders ab vierzig? Männer haben normalerweise ganz andere Probleme und sie reden auch eher ungern darüber.
Jahrzehnte des Ignorierens, worüber die Frauen pausenlos plappern, machen den Mann glücklich. Er redet halt nicht so gern über eigene Probleme.
Doch dann mit vierzig kommen Probleme, die völlig neu sind, Urologen zum Beispiel.
Andere Ärzte und Krankheiten kennen viele Männer bis Dato sowieso nicht, wegen des ewigen Ignorierens halt.
Und darüber reden, das kennen sie noch viel weniger, denn sie reden nun mal sehr ungern über Probleme.

Jahrzehnte lang versuchen wir, als potenter Hengst und unkaputtbar, Krankheiten und Ärzte zu ignorieren, beschäftigen uns nur in Notfällen damit.
Doch kaum ist man in den Vierzigern fordern die Krankenkassen Vorsorgeuntersuchungen.
So ein Unfug, wir sind doch gar nicht krank!
Warum müssen wir zum Arzt?
Darmspiegelung und Prostata Untersuchung, so etwas ist den Männern einfach suspekt. Vier Jahrzehnte schützt der heterosexuelle Mann mit Argus Augen seinen Analbereich vor dem Zugriff anderer Männer und dann fordert man plötzlich Vorsorgeuntersuchungen vom Mann.

Das verunsichert den Hengst gewaltig.

Könnte man sich mit einer Urologin grade noch so abfinden, so sind Urologen doch meistens Männer. Was für eine Überraschung!Seltsamer Weise gibt es wohl in diesen Bereich keine medizinisch, qualifizierte Frauen.
Da sind wir Männer doch experimentierfreudiger, Gynäkologen gibt es bekanntlich, wie Sand am Meer. Helden, die sich der Instandhaltung des weiblichen Genitals widmen, es für die Mannheit fit halten.
Aber für uns, da gibt es nur Männer als Urologen, die im Allerheiligsten herum fummeln.
Also könnten wir auch etwas mehr Verständnis erwarten, in so schweren Zeiten.

Denn Frauen sind es von früher Jugend an gewöhnt, das irgendwer an und in ihnen herum fummelt, da wo es privat ist. Doch für uns Männer ist die kleine „Hafenrundfahrt“ beim Urologen völliges Neuland, wir erleben eine völlig neue Ära und es ist nicht die Beste, die wir erlebten.

Am Ende meiner kleinen Betrachtung möchte ich euch ein amüsantes Zitat von Stephen King, über männliche Wechseljahre in seinem Roman “Das Bild“ nicht vorenthalten.

"Sein Geschlechtstrieb war in Urlaub, oder er hatte sich ganz verabschiedet, was auch nicht besonders tragisch wäre. Das Rohr zwischen seinen Beinen hat ihm im Lauf der Jahre verdammt viel Ärger eingehandelt. Es ist ein verflixtes Ding, was einen am Ende zu der Überzeugung bringen könnte, das Gott mehr mit dem Preisboxer Cassius Clay (Muhammad Ali) gemeinsam hätte, als man glauben wollte. Zehn bis zwölf Jahre bemerkt man das Rohr kaum und die nächsten fünfzig, oder gar sechzig Jahre, schleppte es einen dann hinterher, wie ein Amok laufender, glatzköpfiger Tasmanischer Teufel.“

Allein dieses Zitat sagt uns viel mehr, über das Verhältnis des Penis zu unserem Körper und Geist, als man einer Frau je erklären könnte. Von Problemen mit dem anhänglichen Rohr, die es mit fortschreitenden Alter beim Sex macht, will ich bei Männern ab Vierzig noch gar nicht reden. Denn vorerst heißt es noch "Ich bin kein Mann für eine Nacht, ich mach schon nach zwei Stunden schlapp." 😂 Doch irgendwann, ja irgendwann, dann kommt er doch, der Viagra-Mann. 🤣

© George W. Lästerbacke

Donnerstag, 16. November 2017

H(ausgeburt)


Hast du eine Hausgeburt, plane diese,
denn der Tipp ist nicht absurd, verwende
auch die Nachgeburt. Diese taugt auch
noch für was, das ist kein Spaß.

Du machst daraus Politiker, ob grün, ob
rot oder auch schwarz, denn die brauchen
weder Hirn, noch Herz.

George W. Lästerbacke

Samstag, 11. November 2017

Der Koala


Der Koala ist ein faules Schwein,
pennt 18 Stunden und findet, das
noch fein.

Er tut nur Eukalyptus fressen und
dann, auch nur bestimmte Sorten.
Er kann das Zeug noch nicht mal
horten. Weil frisch muss es sein,
für den veganen Konsorten.

Nur beim Sex, da wird er rege,
jagt was ihn stört, aus dem
Gehege. Erfolgreich ist er jedoch
kaum. Grad ein Jungtier bleibt im
Baum.

Er ist auch nicht besonders klug,
was sein häufiger Unfalltod, wohl
ausreichend beweisen tut.

Drum fragt man sich, was ist da
dran, das man diese Art, erhalten
kann? Denn Artenschutz, der ist
oftmals klug, doch auf Koalas, hat
das keinen Bezug.

George W. Lästerbacke

Deutschland gehört auf die Couch, nicht nach Jamaika


Die echten Nazis sind seit 70 Jahren Geschichte, die NSDAP ist ebenfalls tot. Und Deutschland hat in 70 Jahren sehr gut gelernt, mit Fremden gut zu leben. Das ist eine Tatsache. Und jetzt, wo sich das erste mal, seit Jahrzehnten, in der Bevölkerung Widerstand gegen eine, durch die noch amtierende Regierung Merkel forcierte unkontrollierte, illegale Einwanderung, inklusive einer massiven Verschlechterung der Sicherheitslage regt, fällt der regierenden Clique nur ein, das es im Land vor Nazis wimmelt?

Ich denke, diese Ansammlung von Opportunisten und Schwachköpfen aus dem Altparteien Spektrum gehören auf die Couch. Besser noch in eine geschlossene Psychiatrie. Aber nicht in eine bunte Koalition von Wahlverlierern, deren kleinster politischer Nenner Macht und Beutelschneiderei an unseren Steuergeldern ist. Deutschland kann sich mit seinem seinem stattlichen, vom Bürger erarbeiteten Steuergeldern sicher einige nutzlose, aber überteuerte Politiker leisten. Nicht aber ihre Wahnvorstellungen von einer heilen Multi-Kulti Welt, durch welche pinkfarbene Einhörner geistern. In Zeiten, in denen Recht nur noch für Staatsbürger gilt, eine fremde, Staat und Werte bedrohende, aggressive politische Religion sich versucht breit zu machen und Drogen geschädigte Politiker das Land um-verschandeln wollen, bedarf es Widerspruch auf breiter Front. Dieser Unrechtsstaat muss gestoppt werden.

Die Nazikeule zieht nicht mehr, wenn man Widerstand leistet, den die sogenannten Neo-Nazis wären wohl von den echten Nazis als Erste in die Lager gesperrt worden. Und haben Bürgern auf der Straße oder der AfD wenig gemein. Außer vielleicht, das sie deutsch sprechen und der menschlichen Spezies angehören, denn Rassen gibt es nicht, nur den Homo Sapiens.
Nebenbei, für die bildungsfernen bemerkt.
Glaubt wirklich jemand, dass diese arbeitsscheuen, saufenden und grölende Nichtsnutze ins Bild des 3. Reiches gepasst hätten und mit den normalen Bundesbürgern etwas gemein hätten? Der gehört dann wirklich auf die Couch.

Die ubiquitäre Beleidigung als Nazi, Faschist, Rassist für jeden Andersdenkenden ist heute generell salonfähig.
In einem Land, in dem Ausdrücke wie Volk, Patriot, Heimat Nationalmannschaft, etc. als anrüchig gelten, aber Pack, Gesindel, Köter, Arschloch, Drecksnazi und Bodensatz für Wähler und Staatsbürger normal sind, im Wortschatz von Politikern.
In einem Land in dem die Kanzlerin das Gesicht zur Fratze verzieht, wenn man ihr die Nationalflagge reicht.
In einem Land in dem Sportlern Beifall geklatscht wird, wenn sie beim Abspielen der Nationalhymne Grimassen schneiden.
In einem Land in dem gerade noch 18 % der Bevölkerung bereit wären, dieses im Angriffsfall zu verteidigen.
In einem Land in dem die Studienabbrecherin und Bundestags-Vize Parolen wie "Deutschland verrecke" und "Deutschland du mieses Stück Scheiße“ als seriöser bewertet, als kritische Fragen zu Politik.
In einem Land, das Volkstod Propagandisten aller Art zu Politikern macht und mehr jammert, wenn einer dieser Propagandisten in der Türkei im Gefängnis sitzt, als über den Tod vergewaltigter Frauen, die Opfer der Kulturbereicherer werden?

Ein solches Land ist im höchsten Grad traumatisiert, neurotisch und schizophren. Es bedarf kollektiver psychiatrischer Behandlung.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 7. November 2017

Die Frauen, Politik & ich


Liebe Freunde des geschriebenen Wortes.
Alle die mich gelegentlich lesen, wissen, dass ich gerne den einen oder anderen Verriss schreibe. Möglicher Weise erwartet nun der eine oder andere genau das auch. Ich werde euch nicht enttäuschen.

Wer aber erwartet, dass ich hier mein Liebesleben ausbreite, der kann getrost wider weg klicken. Denn ich, als Raupe Nimmersatt, des Liebesabenteuers, der nur Beziehungen führt, weil er Frauen davon überzeugt, dass die offene Beziehungen, die einzige, langfristige Beziehungsform ist, welche auch funktionieren kann, bin viel zu faul, über dieses Leben zu schreiben.
Es ist schon anstrengend genug, einer einzelnen Frau, in Monate dauernden, fast Psychotherapeutischer Sitzungen, in Kombination mit an olympisch grenzenden sexuellen Leistungsbereitschaft beizubringen, dass die 2000 Jahre christlich-abendländischer Gehirnwäsche Tradition, betreffs der körperlichen Treu ein der Ehe, beziehungsweise heute langfristiger Lebensgemeinschaften, alles Unfug ist und wider unserer Natur.
Also will ich es euch auch nicht erklären, denn ich bin weder Soziologe, noch Anthropologe.

Viel mehr möchte ich über Feminismus und Politik reden. Es soll kein Verriss des Feminismus werden, die Steilvorlagen für den Verriss liefert der Feminismus selbst. Es soll nur klarstellen, das Frauen zwar begründeten Anspruch auf Gleichstellung haben. Allerdings sie machen dabei, irgendwie alles falsch, was möglich ist.

Nur ein Beispiel: Gleichstellung der Frau in der Arbeitswelt. Wer bitte fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit? Das ist so dämlich und entspricht überhaupt keiner kapitalistischen Marktregel. Wenn es darum geht, das Gleiche zu erhalten, wie ein anderer, dann geht man mit Maximalforderungen in die Verhandlungen. Wobei es völlig unerheblich ist, ob man besser ist, als der andere. Frau muss sich nur besser verkaufen. Also fordern wir besser gleich doppelt so viel. Hinterher ist der Arbeitgeber froh, wenn er sie, für das Gehalt des Mannes bekommt. So geht Markt, liebe Fräuleinwunder!

Ich werde hier nicht den Anspruch auf Komplexe allumfassende Kritik, sondern erzähle euch alles mit einem Augenzwinkern. Denn, wenn es auch die Wahrheit ist, nehmt es nicht zu ernst. Schon gar nicht den Feminismus, der nimmt sich schon selbst zu ernst.

Hier auch so ein alltägliches Beispiel. Unter dem Hashtag #metoo auf Twitter feiert sich die Feministen-Szene regelmäßig selbst. Sie zieht über alles und jeden Mann her, der sich angeblich der sexuelle Belästigung schuldig gemacht hat. Wahrheit oder Fiktion, völlig egal. Wobei nun impliziert werden könnte, alles ist alles Fake. Das ist es aber leider oft nicht.
Formulieren wir es anders. Wir Männer sind Schweine. Und vielen von uns, stände es nicht schlecht zu Gesicht, ab und an mal etwas über ihr Treiben und Gerede nachzudenken. Den Frauen sind auch Menschen.
Und es gibt Dinge, die gefallen uns Männern auch nicht, wenn wir sie von Frauen hören oder sie sich, aufdringlich an uns rubbeln.

Allerdings darf man(n) sagen. Die Frauen sind heute oft auch nicht besser. Davon kann ich ein Lied singen. Und wir Männer fassen sexuelle Belästigungen durch Frauen, auch eher als Kompliment auf. Selbst wenn es uns unangenehm ist. Es ist nicht unsere Natur, weinerlich kreischend durchs Land zu tingeln. Das können Frauen besser, obwohl in den letzten Jahren auch schon männliche Waschlappen gesichtet wurden, welche recht feminin wirkten.

Doch grundsätzlich sind hier, das größte Problem sind diese Feministinnen. Anstelle dieses Problem nicht nur offensiv, sondern sachlich anzugehen, kreischen sie nur. Anstelle zu sagen, ich möchte das nicht oder dem Kerl schlicht eine zu Klatschen, das verstehen nämlich die meisten Männer, krakeelen sie im Internet. Shitstorms und was weiß ich noch, werden veranstaltet, wenn ein Promi, in einer eigentlich ganz menschlichen Geste, einer Frau spontan die Hand, auf die Schulter oder das Knie legt.
Während Idioten, wie dieser US-Castingspezialist vor einigen Monaten in der US Medienlandschaft präsent, Jahrzehntelang Frauen, in Hotelzimmern vernaschen konnte, ohne das er dafür an den Pranger gestellt wurde.
Erst als sich Promi-Frauen erklärten, da wurde dieser Pornographische Dreckspatz entmachtet. Teilweise aber erst viel später, wobei die Redewendung “Sich hoch busen.“ Doch ganz klar zutraf und moralisch, höchst verwerflich ist. Hätten die Frauen früher gestanden, wie sie sich Stellen und Rollen ergattert haben, vielen Frauen wäre dieses Schicksal erspart geblieben. Scham als Ausrede gilt nicht.
Feminismus dieser Art ist lächerlich, albern und unglaubwürdig.

Am Ende führt er nur dazu, das Zustände, wie in der USA herrschen.
Dort wurden Männer gekündigt, weil sie einer Kollegin Blumen schickten und sie zum Essen einladen wollten.
Anstatt zu sagen, tut mir leid, du bist nicht mein Typ, und sich trotzdem geschmeichelt zu fühlen, da diese Offerte doch offensichtlich ein Kompliment ist, schreit Frau sexuelle Belästigung.

Was für ein krankes Weltbild ist das denn? Denn so beginnen doch Beziehungen oft. Ein Mann offenbart mit Still und Abstand sein Interesse. Und hofft, die Frau ist ebenfalls interessiert

Oder dieser Genderscheiß. Auf einer Konferenz in Beijing, China 1995 beschlossen jede Menge Frauen unter Schirmherrschaft der UNO eine neue Ideologie, Geschlechterwahl nach Wunsch, sozusagen. Treibende Kraft dabei, die Homosexualität. Denn es klingt irgendwie alles nach “Ich bin anders ...“ und das will ich nun Pseudowissenschaftlich begründet wissen.

Niemand hat heute mehr größere Probleme mit Homosexualität, außer die Hinterwäldler er meisten Religionen. Der gebildete Mensch weiß, Homosexualität kommt in der ganzen Tierwelt vor. Sie ist nicht die Regel, aber weniger selten, als man denkt.
Natürlich ist es keine Zielorientierte Sexualität, die am Ende der Zeugung von Kindern dient. Nein, sie dient nur dem Vergnügen.

Doch sind wir doch ehrlich, der Heterosexuelle Akt in der westlichen Hemisphäre und anderswo in der Welt, dient doch auch dem Vergnügen und nur in zweiter Linie, der Zeugung von Kindern. Wir treiben es aus Spaß, weil es Spaß macht. Und wir verhüten, wie der Teufel, um keine Kinder zu bekommen. Zu mindestens im Westen.
Aber, was machen die Frauen daraus? Genader-Ideologie! Am Ende ist die Genader-Ideologie, doch nur eine Begründung, warum Einhörner doch existierten, aber manchmal nicht den ganzen Tag, ein Einhorn sein möchten.
Eine blöde Pseudowissenschaftliche Begründung, des Andersseins. Wieder wird Feminismus ad absurdum geführtoder schlichter formuliert zum Blödsinn.

Warum wurde der Astronomie, der Status als Wissenschaft verwehrt? Weil es eben keine ist, eben sowenig, wie Gender eine Wissenschaft ist. Aber fast schon witzig ist, es gibt in Deutschland Promotionen zu dem Thema. Demnächst heißt es Dr. Gender kommt und jeder mit mehr, als nur Resthirn, legt sich vor lachen in den Flur.

Da fragt man sich ernsthaft, ob unsere Politiker, so wenig Grips haben, dass sie, das Treiben an Universitäten dulden und auch noch durch Fördermittel unterstützen. Die von Rektoren geleitet werden, die offensichtlich nur einen Sonderschulabschluss haben oder ob sie politische Opportunisten sind.
Allerdings, diese eher rhetorische Frage stellt sich nicht. Da purer Opportunismus heutzutage ja politisch obsolet ist, kann sich diese Frage wohl jeder selbst beantworten. Restintelligenz voraus gesetzt.

Politik und alles an Werten, was sie befördern sollte, ist in den heutigen Tagen praktisch unglaubwürdig. Die Politik müsste vom Volk erst mal zur Arschloch freien Zone erklärt werden. Damit wir überhaupt darüber nachdenken können, wie wir Schwachsinns frei, wieder Realpolitik machen können.
Dazu gehörte es, das zumindest in Deutschland, die Altparteien und ihr pervertiertes Menschenbild, zuzüglich ihrer neuen Ideologien rückstandsfrei entsorgt würden. Und ein Wahlvolk aufgeklärt würde, wie Realpolitik funktioniert.
Nämlich mit Fakten und Wahrheit.
Und bis eine AfD mal soweit ist, im Bundestag eine Mehrheit zu stellen, um zu regieren, bis dahin, ist sie so korrupt, wie die Altparteien. Hier gestatte ich mir zu orakeln und berufe mich auf das Schicksal der Grünen. Und wahrlich, mehr gesunden Menschenverstand, als den Grünen darf man der AfD schon zubilligen. Schließlich vertritt diese nicht die Studienabbrecher des Landes. Oder waren die Studienabbrecher im Vorstand der Grünen versammelt?
Egal!
Also sollte man auf ein Aufbegehren des Volkes hoffen, welches sich der Politiker entledigt. Bei der Wahl der Art des Entledigens, sollte man flexibel sein und wegsehen, den verärgertes Volk …

Aber keine Angst, Deutsche Politiker suchen sich schon rege Neuwähler. Bevor also der Deutsche seinen Arsch vom sprichwörtliche Sofa zur Revolution erhoben hat, wird er nicht mehr gebraucht.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 2. November 2017

Meine Haustiere und ich ...


Nicht vegetarische Geschichten über meine tierischen Lebensabschnittsgefährten.

Vorwort

Ich persönlich verspürte nie Ambitionen mir Tiere zu halten. Was möglicher Weise dem Umstand geschuldet war, dass ich später als Hochbegabt diagnostiziert werden sollte.
Bewusst benutze ich das Wort diagnostiziert, da Hochbegabung in den allermeisten Fällen, außer vielleicht bei begnadeten Musikern, oft als störend von der Umwelt wahrgenommen wird. Also irgendwie krank.
Bei mir äußerte sich diese Begabung allerdings, eher in maßloser Neugier und Wissensdurst. Weshalb ich bereits in frühster Kindheit in meinem Umfeld den Spitznamen “www“ verpasst bekam.
Allerdings, war hiermit nicht, das heute allseits beliebte Internet gemeint. Das wurde in dieser Zeit noch militärisch genutzt und war grade erst erfunden worden.
Nein, gemeint war meine nervige Angewohnheit, jeden über alles genaustens zu befragen. Das “www“ stand also für “Wieso, weshalb, warum?“ und nicht “WorldWideWeb“.
Darum auch die Antriebslosigkeit meiner Person, sich ein Haustier zu halten. Es gab eigentlich keinen Grund, meine Zeit mit irgendwelchen lebenden Kuscheltieren zu verschwenden. Ich war immer mit dem begreifen der Welt beschäftigt.
Ich hatte eigentlich keine Zeit für Viehzeug.

Doch meine Eltern sahen das anders. Irgendwann sagte mein Vater, ich im zarten Alter von sechs Jahren. Es ist Zeit, das der Junge lernt Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen und ernsthafter zu werden.
Auslöser war meine Klassenlehrerin Frau Tomaschewski. Eine furchtbarer Name, den eigentlich nur ich, in der Klasse fehlerfrei schreiben konnte und eine ätzende Pädagogin.
Die Frau unterrichtete Geographie, Kunst und kam frisch von der Uni, hatte also keinen blassen Schimmer, wie man mit Kindern umgeht. Sie unterrichtete also zwei Unterrichtsfächer, welche völlig sinnlos sind, wenn man auch nur, eine durchschnittlich begabte Intelligenz besitzt.
Geographie ist ein Fleißarbeit, um sich die Lage von Ländern, Hauptstädten und einige nationale Eigenheiten einzuprägen. Das kann jeder der sich Atlas oder Globus im Laden kauft und einen Reiseführer lesen kann, vorausgesetzt, dass ihn Geographie interessiert.
Und Kunsterziehung? Nun ja, wo Talent ist bedarf es keiner Lehrer, sondern fachkundiger künstlerischer Anleitung zur Förderung des Talentes, also Kunstkurse geleitet von aktiv als Künstler tätigen Menschen. Und wo kein Talent ist, kann man sich die Zeit auch sparen. Denn Talentfreie Künstler haben wir schon genug.

Diese Frau, die nebenbei bemerkt, zeichnen konnte, wie eine Fünfjährige auf LSD und selbst Vertreter, der Art Brut Malerei zum grinsen gebracht hätte, war schuld, das mein Vater meinte, ich bräuchte ein Haustier.
Sie schwärzte mich bei meine Eltern an. Ich würde die anderen Kinder der Klasse immerzu anstiften, Unfug zu machen. Sie könne es nur nicht, so recht beweisen.
Aus der erworbenen Sachkenntnis, seiner Versuche, mich zu erziehen, schloss mein Vater nun, das an den Behauptungen meiner Klassenlehrerin etwas dran sein könnte.
Forsch schritt er nun zur Tat und leitete die erzieherische Maßnahme Haustier gegen mich ein.

Goliath
Das Resultat war Goliath. Ein Goldhamster, samt der dazugehörigen Ausstattung. Ein Käfig mit Laufrad, Rutsche und Haus. Der Käfig, der auf den Zwergenhaften Wuchs des Tieres umgelegt, praktisch eine riesengroße Villa war, war eine teure Anschaffung. Die der Größe der Aufgabe, mich umzuerziehen angemessen schien.
Den Namen Goliath wählte ich natürlich mit Bedacht, in spöttischer Absicht. Sie wissen, die Geschichte mit David und Goliath. Der Hamster war so mickerig, das er wenigstens einen großen Namen tragen sollte. Vielleicht fände sich auch noch ein David, der ihn mir wieder vom Hals schaffen würde.

Goliaths Leben, war erwartungsgemäß kurz aber erfüllt. In den zwei Jahren seiner eher sinnfreien Existenz, schaffte ich es sogar, das stupide Tier regelmäßig zu füttern, so das er nicht verhungerte. Meisten schlief er, oft lief er in seinem Rad, nur die Rutsch benutzte er nie. Es sei den, er tat dies heimlich, um mich zu verarschen.
Dank einer Sandkastenfreundin, welche ein Goldhamster Weibchen besaß, wurde er sogar Vater.
Sie wollte sehen, wie es zwei Hamster treiben. Mit etwas Glück und Geduld klappte das Experiment. Und durch den Verkauf des Hamsternachwuchses besserten wir sogar unser Taschengeld auf. Was sie wiederum, in so eine Hochstimmung versetzte, das wir anschließen Doktor spielten.
Was mich wiederum zu der Erkenntnis brachte, das Haustiere auch etwas Gutes haben können. Jedenfalls solange man eine Muschi sehen möchte.

Goliaht machte sogar als Erschrecker Karriere. Ein Umstand, der mir großen Freude machte.
Und das kam so.
Eines Tages vergaß ich die Käfigtür zu schließen und Goliath büchste aus. Ich weiß bis heute nicht genau, wie er es aus der Wohnung schaffte, vielleicht hatte er, eine Hochbegabung fürs flüchten. In Ergebnis aber, war er weg.
Nach einem Tag der Suche, den unsere Familie größtenteils im knien und auf allen Vieren verbrachte, gaben wir auf. Goliath war fort und ich täuschte Betroffenheit vor.
Doch dann, zwei Tage später, grellte ein Schrei durchs Hausflur. Eigentlich kein einfacher Schrei, sondern eher die Mutter aller Schreie, so laut, so hysterisch, so erschreckend, wie in einem guten Alfred Hitchcock Thriller.
Ich stürmte aus der Wohnung, stürze hastig die Treppe hinunter und sah die vor Angst sprichwörtlich zur kreischenden Salzsäule erstarrte Frau Müller, aus dem zweiten Stock. Nun verstand ich auch ihre, sich ständig überschlagenden Worte. Als ihr hysterisches Kreischen in heißeres Wimmern überging. „Eine Ratte, eine Ratte … eine Ratte!!!“
Ein kurzer Blick, hinunter auf die Kellertreppe und mir erschloss sich, ihr Problem.
Da unten hockte mein einst schneeweißer Goliath, wohl auch vom Geschrei der Frau Müller paralysiert, in graues Fell gehüllt und hoffte vermutlich auf Rettung.
Ich gab Entwarnung und klärte Frau Müller auf.
Diese stellte erleichtert fest, das zwei Tage im Keller, wohl alles grau färben würde, was dort durch wuselt. Die Verwechslung mit einer Ratte, war ihr sichtlich peinlich. Doch sie zeigte sich erfreut, dass ich nun mein geliebtes Haustier wieder hätte.
Goliath wurde sogar noch für seine ungewollte Erschrecker-Aktion belohnt, Frau Müller spendierte am nächsten Tag noch Hamsterleckerlies.

Nicht lange nach seinen Ausflug in den Untergrund starb Goliath dann, ohne je David zu treffen. Aber er hatte Sex.

Hannibal
Hannibal war ein Zwergkaninchen. Welches kurz nach dem Ableben Goliaths in mein Leben trat. Der Grund, ich hatte etwas zu sehr auf die Tränendrüsen gedrückt, als Goliath von uns ging. Ich hatte einfach noch nicht zu 100% gelernt, immer das richtige Maß an Emotionen zu spielen, die das Leiden eines Kindes so darstellen, das die gewünschte elterliche Reaktion folgte. Obwohl ich dank Tagelanger Übung vor dem Badezimmerspiegel, schon das perfekt schmollende Kind geben konnte. Mein Schmollmund ist bis heute unübertroffen. Auch wenn ich ihn im heutigen Alter, nur noch mit einem humorvollen Augenzwinkern benutze, komme ich damit bei meiner Frau immer noch durch.

Doch bei dem Hamster hatte ich eindeutig zu viel Verlustschmerz simuliert. Veranlassung genug für meine Mutter, diese herzensgute Frau, im Zoofachhandel, einen Ersatz für den verblichenen Hamster zu beschaffen. Da aber, die Hamster grade aus waren, betörte der Charme, eines niedlichen Langohrs und die Aussage der Verkäuferin, das dieses Tier kaum noch wachsen würde, meine Mutter so stark, das sie ihn mit nach Hause nahm.
Und verflixt, ich hatte schon wieder so ein nagendes Vieh am Hals.Welch ein Fehler das war, wurde meiner Mutter, erst einige Zeit später klar.

Wenigstens war mit Hannibal, die Phase der Nagetierhaltung für meine Eltern vorbei. Sie wurden im Laufe der nächsten Zeit, von der Erkenntnis bestrahlt, das Nagetiere einfach nicht die idealen Haustiere sind.
Warum, dazu kommen ich jetzt.
Während ich mich damit vergnügte, dieses wesentlich interessanter Nagetier zu beobachten und ihm einen Namen zu geben, hoffte meine Mutter das Beste.
Denn mein Vater hatte ihr lachend erklärt, nachdem er das sogenannte Zwergkaninchen begutachtet hatte, das man sie über den Tisch gezogen habe. Er sei sich sicher, dies sei ein ganz normales Kaninchen, von der Art, die wir sie immer am zweiten Weihnachtsfeiertag essen.
Und mein Vater verstand etwas von Kaninchen, schließlich zog er jedes Jahr, drei Tiere im Garten groß, eben wegen des weihnachtlichen Festmahls.
Wiederum lag es meiner Mutter, zu mindestens zu diesem Zeitpunk noch fern, etwas zu essen, was einen Namen hatte. Und ich hatte grade beschlossen, das Kaninchen Hannibal zu nennen.
Nun gut, eben passte Hannibal noch in den überdimensionierten Meerschweinchenkäfig, der einst Goliaths Heim war, doch nur einige Wochen später, war er bereits zu groß für diese Behausung. In dieser Zeit hatte er sich auch schon durch die ganze Wohnung genagt. Mein Schlafsofa war sein erstes Opfer. Denn das oldschool Modell, stammte noch von meiner Oma und war, ein sehr bequemes Sofa.
Tatsächlich war es noch mit Stroh ausgepolstert. Dieses Stroh, war zwar Jahrzehnte alt, mundete Hannibal aber offensichtlich hervorragend. Vielleicht war es für Karnickel so etwas, wie die Grande Reserva unter den Strohsorten. Hannibal amüsierte sich jetzt prächtig in Freiheit, denn das Gitter des Käfigs musste ja entfernt werden. Er fraß und schlief noch gelegentlich in verbleibenden Unterboden.
Aber hauptsächlich vergnügte er sich damit, dem Inventar der Wohnung anzunagen. Heute das Fernsehkabel, morgen der angefressene Couchtisch. Man glaubt gar nicht, wie schnell ein Kaninchen eine Wohnung verschrotten kann und dazwischen, meine Mutter, die ständig mit dem Staubsauge durchs Haus flitze, um die Hinterlassenschaften, des von ihr angeschafften Monsterkarnickels zu beseitigen.
Mutter war nervlich bald am Ende. Doch Hannibal war unbeeindruckt. Das Beste für mich jedoch war, er mochte nur mich und biss jeden anderen. Ich war sein Herr und Meister. Nur das nagen, das konnte auch ich ihm nicht verbieten. Denn das nagen ist nun mal seine Natur.
Während ich also, irgendwie gefallen an dem Tier fand, welches mir ständig, ohne angeleint zu sein, wie ein Köter, überall hin folgte.
Es ist eine Tatsache, das mich das Tier, sogar einmal in den Supermarkt begleitete. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass das Tier mit mir unbemerkt, aus der Haustür geschlüpft war und wurde erst im Supermarkt darauf angesprochen. Ich musste Hannibal dann natürlich wieder Heim bringen.
Ein hartes Frustpotential baute sich hingegen, bei meiner Mutter auf. Was ich auch verständlich fand, den dieser Albtraum eine Kaninchens, richtete mehr Schaden an, als es ein Haustier tun sollte. Ich stimmte “schweren“ Herzens zu, das Hannibal zu den anderen drei Kaninchen in den Garten kommt. Ich atmete heimlich durch, als das Vieh endlich weg war.
Mein Vater lachte nur, als meine Mutter aufgab.
Aber auch nicht lange.
Hannibal, der inzwischen staatliche fünf Kilo wog, drehte nämlich in der Gegenwart von Artgenossen völlig frei.
Es zeigte sich, das die Namenswahl für das Tier passender war, als ich selbst erwartet hätte. Denn er biss in der ersten Nacht, die er im Garten verbrachte, alle drei Kaninchen, welche für das Weihnachtsfest verplant waren tot. Am Ende verschenkte mein Vater Hannibal an einen befreunden Züchter.
Und das Schönste an der Geschichte, es gab nie wieder Kaninchen zu Weihnachten.

Lohengrin
Nach einer langen und glücklichen Tier freien Zeit, trat dann, oder richtig formuliert flog dann, Lohengrin in mein Leben. Ich war ein pubertierender dreizehnjähriger Teenager und natürlich interessierte ich mich auch fürs vögeln.
Deshalb hielt ich es für ein Zeichen, das ausgerechnet ein sehr talentierter Vogel, eines Tages durch mein Fenster flatterte.
Jawohl, dieser hübsche weiße Nymphensittich mit seinen gelben Kamm, welcher ihn aussehen ließ wie einen kleinen Kakadu, flog eines Tages im Spätsommer durch mein Zimmerfenster. Und er blieb.
Denn, obwohl ich das Fenster erst am späten Abend schloss, flog er nicht mehr davon. Dafür zwitscherte er ohne Unterlass, eine mir unbekannte Melodie, die sich sehr nach strukturierte Musik anhörte. Meine Mutter, die abends nach Hause kam, hörte nur kurz hin und klärte mich auf. Es war eine Wagner Oper, namens Lohengrin. Daher wählte ich den Namen Lohengrin für den Vogel. Soweit so gut, nun hatte ich eine überaus begabten Vogel, der wohl einem intellektuell, gebildeten Haushalt entfleucht war, als neuen Mitbewohner.
Schnur stracks begab ich mich am nächsten Tag, in den Zoofachhandel, wo ich einen sehr geräumigen Käfig erwarb. Schließlich konnte der kleine Scheißer, ja nicht ganztägig in meinem Zimmer herum flattern und mir die Bude zu scheißen. Nun ja, ich hatte die Rechnung ohne Lohengrin gemacht. Zwar ging der Vogel zum futtern, immer artig in seine Behausung, reagierte aber auf alle Versuche, ihn festzusetzen eher unwillig. Immer wenn ich ihn einsperrte, fing er an, ununterbrochen Wagener-Opern zu zwitschern. Und nicht nur den Lohengrin. Sein Vorbesitzer war wohl ein echter Wagener Fan.
Nur wenn ich die Käfigtür offen ließ, dann war er ruhig. Im Laufe der Zeit entwickelte das Vögelchen einige Eigenarten. Nicht nur das er immer gerne Wagner intonierte, nein, er zeigte sich auch äußerst Sprachbegabt.
Waren „Guten Morgen“, „Guten Abend“ und „Schlaf gut“, noch Gesellschaftsfähig, so lernte er doch schnell auch, jede Art von Schimpfwörtern, die einem, eben mal raus flutschen.
Ich weiß nicht, welchen Wortschatz Lohengrin von seinem Vorbesitzer mitbrachte, aber „Fick die Alte“ und “Ja, gib es mir Baby!“ Hatte er nicht von mir.
Ich war ein pubertierender Teenager, der auf das Erste mal hoffte und keinesfalls, derartige Redewendungen schon nutzte.
Mein erstes Date in meinem Kinderzimmer, wurde dann auch von Lohengrin erfolgreich torpediert.
Endlich hatte ich Beata aus der Parallel- Klasse überredet, dass wir uns nicht zum Eis essen und herum knutschen in der Stadt treffen, sondern bei mir. Da funkt mir dieser blöde Vogel auch schon dazwischen.
Die ganze Zeit, während Beatas Besuch, benahm er sich super gut und sie fand ihn echt toll.
Aber kaum knutschen wir herum, ich fingerte eben noch verzweifelt an ihrem BH, während sie schon, durch die Hose, an meiner nicht mehr zu verbergenden Erektion, herum spielte, da legte der Vogel los. Er kreischte unüberhörbar „Ja, gib es mir Baby!“ und „Fick die Alte!“. Ein, zwei mal überhörte Beata Lohengrins verbalen Einlagen, aber dann unterbrach sie ihr wundervolles Treiben an mir.
Ziemlich angepisst, stellte sie fest, dass sie wohl nicht das erste Mädchen auf dieser Couch sei und alle meine Liebesschwüre, wohl nur dazu dienten, sie ins Bett zu bekommen.

Ich versuchte sie zu beschwichtigen, beteuerte meine Unschuld. Ich versuchte sogar, mit einer Flasche Rosenthaler Kardarka, einem Rotwein, den ich aus Mutters Weinregal stibitzte, die Situation zu retten.
Ein halbes Glas Wein, machte Beata auch wieder etwas versöhnlicher und der Umstand, das Lohengrin sich an unseren Weingläsern schamlos bediente, erheiterte sie sogar mächtig.

Das rettete jedoch nicht den Nachmittag, an welchen ich meine Unschuld verlieren wollte. Denn als Beata ihr Glas Wein endlich geleert hatte, schlief sie ein.
Das Ende vom Lied, ich saß mit einem besoffenen Nymphensittig und einer vom Wein eingeschläferten, süßen Brünetten da. Welche durchschlief, bis ihr Bus fuhr.
Wenigstens erheiterte mich Lohengrin. Der Vogel war so besoffen, das er nur noch mit hängenden Flügeln, über den Teppich torkelte.
Als er einsah, das er es nicht mehr schaffen würde, seinen Käfig fliegend zu erreichen, da seine Flügel hartnäckig den Dienst verweigerten, zog er sich in eine Ecke des Zimmers zurück. Hier intonierte er noch ein wenig Wagner Opern und schlief irgendwann ein.
Ich lernte daraus, das ich, wenn ich Damenbesuch habe, besser den Vogelkäfig mit einer dunklen Decke abdecke. Und ich schaffte es mit dieser Vorsichtsmaßnahme, doch noch Beata und einige andere Mädels flachzulegen.
Die gelegentlichen Sauftouren Lohngins tolerierte ich, wenn ich Partygäste hatte. So kamen wir, Lohengrin und ich wunderbare 5 Jahre miteinander zurecht, bis ich zum Studium ging.

Irgendwann rief meine Mutter an, das Lohengrin ihr durchs Fenster entwischt sei. Ich tröstete sie, er war mein Freund, nicht deiner. Vermutlich sucht Lohengrin sich nun, einen neuen Besitzer zum Party machen.

Vielleicht ist er aber auch zu der großen Vögelei im Himmel aufgebrochen und denkt noch manchmal an mich.




So lieber Leser, weitere Geschichten zu meinen Tierischen Begleitern folgen demnächst.

George W. Lästerbacke

Samstag, 28. Oktober 2017

Islamisierung?


Seit der so genannten Flüchtlingskrise von 2015, deren langfristigen Folgen für Deutschland, durch die Masseneinwanderung, noch gar nicht absehbar sind, schwelt die Diskussion über die Islamisierung.
Vernachlässigen wir den Fakt, dass die damalige und neue Merkel Regierung, die man eigentlich gar nicht mehr, als Regierung bezeichnen möchte, sondern eher als irgendwie demokratisch legitimierte Diktatörchen Sippe, die praktisch viele Bürgerrechte stark einschränkte und in der Medienmanipulation neue Horizonte erschloss. Welche wohl sogar das SED Regime der DDR oder auch Adolf Hitler fasziniert hätten. Da diese Ideologen in Sachen Manipulation der Meinungsfreiheit, gegen die Merkel Regierung, eher grobmotorisch wirken würden.
So bleibt uns doch die Frage, haben die Islam kritischen, echten Experten, die selbsternannten Experten und die vom Herzen her mitbewegten Mitdiskutanten, auch Wutbürger genannt recht damit, dass das Abendland in ernsthaften kulturellen Schwierigkeiten ist oder doch die links rot-grüne Friede, Freude, Eierkuchen, MultiKulti Gutmenschen Fraktion? Die Deutschland zum Teil, lieber mit dem Deutschen Volkstod beglücken würden? Dafür aber islamische Einwanderung begrüßen.
Ich halte mich mit meiner Meinung, welche ich mir nach ausführlicher Lektüre des Korans und persönliche längere Aufenthalte in verschiedenen islamischen Staaten gebildet habe, heute zurück. Es ist besser, man schaut in die Welt und jeder der denken kann, macht sich selbst ein Bild.

Das bekanntesten Beispiele, wie der Islam wirkt, aus der jüngsten Geschichte, ist wohl der IS in Syrien. Nach der Besetzung der ehemals religiös-liberalen Gebiete Syriens, durch die Terrormiliz Islamischer Staat, von Erdogans und US Gnaden, wandelten sich diese Teile des Landes in ein islamische Kalifat. Scharia Recht, Kopftücher und Burkas für Frauen und noch vieles andere. Und noch schlimmer war, es wurde Kriegsgebiet. Weil sogar ein mieser Diktator, wie Assad hat ein Recht, das ihm unterstehende Staatsgebiet zu verteidigen. Millionen Menschen auf der Flucht, hauptsächlich in die Türkei. Etwa vierhunderttausend Flüchtlinge landeten auch bei uns, ob das nun alles Syrer waren, sei dahingestellt. Über die falschen Passe und Scheinidentitäten, wurde genug geschrieben.

Ein anderes Beispiel ist der Iran, in den 1980er Jahren. Persien, ein westlich orientierter Staat mit ähnlicher Lebensart, wie wir. Der Schönheitsfehler ein Regent, der Schah, mit wenig Sinn für Demokratie.
Er sollte weg.
Richten sollte dieses Problem ausgerechnet ein im Exil lebender Islamist. Ayatollah Khomeini führte, die großzügig vom Westen finanzierte Revolution an und prägte den Iran bis heute. Früher trugen Frauen dort Jeans und Röcken, heute Burka Säcken. Scharia Recht mit den Folgen, wie massenhafter Verstümmlung von Menschen durch das Abhacken von Gliedmaßen, wegen Straftaten wie Diebstahl und anderen Vergehen. Die UN hat einmal Zahlen veröffentlicht, das in islamisch geprägten Staaten die das Scharia Recht praktizieren bis zu 30 Prozent der Bevölkerung durch die Rechtsprechung körperlich verstümmelt wurden.
Die Todesstrafe und vieles andere, üble Nebeneffekte des Scharia Rechts dominieren diese Länder. Von der Aufhebung praktisch aller Frauenrechte, muss ich an dieser Stelle, wiederum nicht mehr reden. Nur Grüne Studienabbrecher können diese verheerende Entwicklung ignorieren.

Doch wir müssen Europa nicht einmal verlassen, um zu beobachten, wie Islamisierung wirkt.

Die links-grünen Regierungen Schwedens forcierten auf Grund ihre liberalen Asylrechts, die islamische Einwanderung, so das schon heute klar ist, Schweden hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Die UN prognostiziert, das Schweden in 2030 auf dem heutigen Stand eines Entwicklungslandes sein wird.
Wenn man schwedischen alternativen Medien glaubt, gibt es keinen Wandel zum Positiven. Und ehrlich, was macht alternative Medien unglaubwürdiger, als die Schwedischen Staatsmedien, welche mittlerweile völlig staatlich kontrolliert sind? Doch das kann man ausführlicher unter http://zombiekingshouse.blogspot.de/2015/11/die-islamisierung-in-schweden.html nachlesen.

Auch in Frankreich und England, die auf Grund ihrer kolonialen Vergangenheit traditionelle Einwanderungsländer sind, kann man die immer weiter fortschreitende Bildung islamischer Parallelgesellschaften beobachten. So genannte No Go Areas für Staat und Polizei sind in Frankreichs Vorstädten bereits Jahrzehnte, alte Tradition und auch englische Städte leiden unter dem selben Problem.
Nur die politische Korrektheit einer ideologisch überzüchteten, realitätsfernen Medien und Politiker Menschenkaste, hält die nicht mehr zu verschweigende Realität, aus der öffentlichen Berichterstattung raus. Was wir sehen, sind nur Fetzen der Wirklichkeit.

Doch als letztes Beispiel der Auswirkungen islamischer Einwanderung habe ich für euch etwas ganz Aktuelles ausgewählt.
Es geht um Katalonien. Viele Berichte drehen sich um Separatisten. Und es steht außer Frage, das ein Volk selber entscheiden sollte, welchem Staat es angehören möchte.
Das möchte ich hier anmerken.
Doch in Katalonien geht es auch um islamische Einwanderung. Ein von den Separatisten selbst geschaffenes Problem. Diese lebten auch nach dem Motto unserer deutschen Merkel Regierung. Integration? Überhaupt kein Problem.
Die größte Sorge der Separatisten, galt nämlich der bedenklich niedrigen Geburtenrate in Katalonien. Der Verlust an gebürtigen Katalanen konnte mit Zuwanderern aus Murcia und Andalusien nicht kompensiert werden. Seit den 1990er Jahren, dem Beginn des Wirtschaftsbooms in Katalonien, befürchteten Separatisten, dass die neuen Arbeitsplätze von hunderttausenden Spaniern besetzt würden.
Die spanisch sprechenden Neu-Katalanen aber, hätten nicht Katalanisch gelernt und so die kulturelle Assimilation der katalanischen Kultur in die spanische Gesellschaft gefördert. Also mussten scheinbar bessere Einwanderer her.
Einige wenige Leuchten unter den Separatisten kamen daher auf die “geniale“ Idee, vorrangig Muslime aus Marokko und Pakistan ins Land zu holen. Soweit so gut. Denn wenn diese Muslime, schon eine neue Sprache lernen würden, könnte dass Katalanisch sein. Die Separatisten hoffte so, billigen und integrierbare Arbeitskräften ins Land zu holen, welche man für die separatistische Bewegung begeistern kann. Denn die Arbeiter, die nur Katalanisch und Arabisch sprechen und dabei noch auf Transferleistungen angewiesen sind, würde bleiben müssen, denn sie könnten es sich nicht leisten, Katalonien zu verlassen.

Erst einmal im neuen zu Hause, würde sich die Muslime schon als katalanische Nationalisten umdrehen lassen. Nationalhymne, die katalanische Fahne schwenken und für den FC Barcelona jubeln. Die Integration käme dann schon ganz von allein. So simpel gedacht, wie lächerlich dümmlich, wenn man eine politische Religion importieren will.

Die Folgen der unausgegorenen Idee werden heute deutlich. Der muslimische Bevölkerungsanteil wuchs auf über 500.000 Menschen an. Nur wurden die Neubürger nicht automatisch auch Nationalisten, nein, natürlich nicht. Dafür brachten sie den Islam zurück nach Katalonien.

Zwischenbemerkung:
An dieser Stelle kann man für Menschen ein allgemeines Zwischenfazit ziehen. Allzu heftiger Nationalismus oder auch Internationalismus kann zu schweren Hirnschädigungen führen, die logisches Denken außer Kraft setzen oder zumindest schwer einschränken. Was extrem unpassend ist, wenn man, als Staatslenker eine politische Religion einschätzen will. Welche man sich ins Land holt.

In 2012 war der zweithäufigste Vorname in der Provinz Girona, der arabische Jungenname Mohammed. In der Region Segarra (Lérida) hatten 55% der im Jahr 2014 geborenen Kinder Neukatalonische Mütter. Die Stadt Salt (Girona), in der 12.000 der 30.000 Einwohner Muslime sind, wurde zu einem neuen Mekka der radikalsten Salafisten. Der Bürgermeister von Salt äußerte in einem Radiointerview, dass sich die muslimische Bevölkerung immer mehr radikalisieren würde.

Zitat
„Noch vor wenigen Jahren waren die Frauen aus dem Maghreb eher westlich orientiert, jetzt sieht man davon immer weniger. Die hohe Zahl an muslimischen Einwanderern in Salt hat Imame angezogen, welche die Einhaltung islamischer Regeln und Bekleidungsvorschriften erzwingen. Früher trugen muslimische Frauen gewöhnlich Jeans, aber jetzt bedecken sie ihr Haar. Diese Imame fördern nicht das Zusammenleben.“

Neben Salt wurden auch andere Städte zu Zentren des Salafistischen Islam in Spanien. Allein Barcelona hat fünf salafistische Moscheen. Wie anderswo auch predigen die Salafisten in Katalonien, dass das Recht der Scharia über dem Spanischen Recht stünde, sie treiben die Bildung muslimischer Parallelgesellschaften voran. Scharia Gerichte wurden eingeführt, die natürlich über die Einhaltung der islamischen Glaubensregeln wachen.

Mit Hilfe der Separatisten hat sich Katalonien zu einem der bedeutendsten mediterranen Zentren für radikale Islamisten in Europa entwickelt.

Am 2. Oktober 2007 sendete der damalige amerikanische Botschafter in Spanien, ein Telegramm an Washington. In dem fünf Seiten langen Bericht, der als „geheim“ klassifiziert wurde, der, der Presse zugespielt wurde und in der Madrider Zeitung “El País“ zu lesen war, heißt es unter anderem:

„Starke Einwanderung – sowohl legal als auch illegal – aus Nordafrika (Marokko, Tunesien und Algerien) und Südostasien (Pakistan und Bangladesch) hat Katalonien zu einem Magneten für Anwerber von Terroristen gemacht …Die spanische Nationalpolizei schätzt, dass in Barcelona und Umgebung mehr als 60.000 Pakistani leben, die überwiegende Mehrheit männlich, unverheiratet oder unbegleitet, und ohne legalen Titel. Noch mehr solcher Immigranten stammen aus Nordafrika. Sie leben an den Rändern der spanischen Gesellschaft, sie sprechen die Sprache nicht, sind oft arbeitslos und haben nur wenige Orte, an denen sie ihre Religion mit Würde praktizieren können. Jeder einzelne dieser Umstände würde einen fruchtbaren Boden für eine Rekrutierung als Terrorist darstellen, alle zusammengenommen, liegt die Bedrohung auf der Hand. Es besteht wenig Zweifel, dass die autonome Region Katalonien eine wesentliche Operationsbasis für terroristische Aktivitäten geworden ist. Die spanischen Behörden sagen uns, dass sie die Bedrohung, aus diesen klein zelligen Einwanderungsgemeinschaften fürchten, die für den Radikalismus anfällig sind, aber sie haben sehr geringe geheimdienstliche Erkenntnisse, über diese Gruppen und kaum Möglichkeiten, sie zu unterwandern.“

Die Anschläge, wie in Barcelona und Cambrils, waren weder höhere Gewalt, noch bedauerliche Einzelfälle. Es liegt auf der Hand. Weder brachen sie unvorhersehbar, über die Bevölkerung herein, noch waren sie unvermeidbar.
Die Terrorzelle des Imam Es Satty, war nicht zuletzt die Folge einer falschen Einwanderungspolitik.

George W. Lästerbacke

Quellenangabe:
Allgemein:
Internet
Spezielle Angaben zu Katalonien:
http://www.achgut.com/artikel/das_katalanische_kalifat
Foto:
Chris Cosco Flickr CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons