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Dienstag, 5. Februar 2013

Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt.

Nihil verum, omnia licita.

Was sagt diese Aussage? Diese Aussage rückt unser Weltbild in eine objektive Lage. Uns werden viele Regeln auferlegt.

Regeln und Wahrheit
Diese Regeln machen oft Sinn in der Gemeinschaft, doch sind sie nicht für Alle gemacht. Regeln können in einer Gemeinschaft von Individuen einfach nicht für Jeden Sinn ergeben. Sehr oft sind Regeln auch von sozial inkompetenten und eher dummen Menschen gemacht. Diese Menschen wurden von noch dümmeren Menschen für klüger gehalten und wurden dann gewählt. Das nennt man heute Demokratie. Eine einfache Wahrheit.

Feststellungen
Unsere kulturelle Entwicklung bestimmt unserer Regeln. Ein anderer Kulturkreis hat ähnliche und andere Regeln.Diese Regeln gelten nicht für uns.

Treffen zwei verschiedenen Kulturkreise aufeinander, dann haben wir zwei Optionen. Wir suchen den kleinsten Nenner der Regeln, die sich gegenseitig ähneln und bauen darauf eine gemeinsame Basis auf oder wir führen Krieg.

Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt. Stellt somit klar, das Regeln so wahr sind, wie die Gesellschaft oder das Individuum damit umgeht.

Es gibt unzählige Beispiele absurden Handelns in der Welt. Die diese Aussage im Titel bestätigen.Die Politik oder die Religion sind besonders Zeugnisse dafür.

Eine allgemein anerkannte Regel unseres Kulturkreises.

Du sollst nicht töten
Eine absolut richtige Regel. Doch sie gilt nicht für Alle. Regierungen und Obrigkeiten in aller Welt töten pausenlos Menschen mit den fadenscheinigste Begründungen. Ohne das sie dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Mit welcher wahrheitsgemäßen und objektiven Begründung, ist dem gemeinen Volk untersagt, seinen privaten Konflikte auch auf diese Art zu lösen? Dies Frage will kein Machthaber wahrheitsgemäß und objektiv beantworten. Denn es gibt keine Art gerechtfertigt töten.
Einmal abgesehen von einer echten Notwehrsituation, die nicht mehr überschaubar eskaliert. Affektives Handel ist nicht steuerbar. Somit ist es zwar nicht zwingend gerechtfertigt, doch erklärbar. Wenn auch nicht zu billigen.

Wenn das Töten nicht für Jeden geächtet ist, dann ist die Regel falsch. Also könnte ich auch töten. Da die Regeln nicht wahr sind, ist Alles erlaubt.

Du sollst nicht stehlen
Die zweit dümmste Regel überhaupt. Als der Mensch sein täglich Brot noch alleine durch seiner Hände Arbeit verdiente, da war diese Regel noch wahr.

Heute, da der Mensch im großen Stil, Geld in Finanzsystemen generiert, so genanntes virtuelles Geld. Ich nenne es Luftgeld, dass nur noch Nullen und Einsen in Computersystemen darstellt, da macht diese Regel nur noch für die Mächtigen Sinn.

Sie erhalten eine große Illusion aufrecht. Die Handlanger der Mächtigen, bestehlen dadurch das Volk pausenlos und rechtfertigen sich mit Lügen. Somit könnte auch ich stehlen. Da die Regeln nicht wahr ist, ist Alles erlaubt.

Die dümmste Regel, sie war schon bei ihrer ersten Niederschrift dumm.

Du sollst nicht Ehebrechen
Warum diese Regel nicht wahr ist, gar dumm? Es kann keine Ehe gebrochen werden, die gut funktioniert und beide Partner erfüllt.

Menschliche Monogamie ist eine Illusion, weder Mann noch Frau sind naturgemäß monogam veranlagt. Sie folgen ihren natürlichen Trieb, sich mit dem optimale Genträger zu paaren.

Wobei freiwillige, lebenslange Monogamie nicht ausgeschlossen werden kann, aber selten zu beobachten ist.

Dazu gehört echte, tiefe Liebe und unendliche Toleranz gegenüber einen anderen Individuum. Mit dieser Erkenntnis könnte ich Ehebrechen. Da die Regeln unrealistisch ist, sie ist nicht wahr. Also ist Alles erlaubt.

Georg Wilhelm von Fürstenberg
© George W. Lästerbacke

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Gier ...

... oder Malum est semper et ubique.

Am Anfang war die Welt und die Welt war Gott und die Welt war gut. Und die Welt war das Weib der Sonne und der Schöpfer von Allem. Am Anfang war die Welt wild, ein Garten voller Leben und ein Wesen erschien, die Verkörperung der Erde.
Ein Wesen, Ordnung zu bringen in den Garten. Und wo der Eine wandelte, da blühte das Land auf und es wuchsen die Pflanzen, wo Keine gewachsen waren. Kreaturen bauten Nester und gediehen. Und Jeder gab der Eine einen Namen und Sie nahmen sich von der Erde, was Sie brauchten und nicht mehr. Und die Kreatur gab sich selbst der Erde zurück, wenn Ihr Leben vollendet war.
Und so war es in der Zeit der großen Farne und der großen Echsen und selbst in der ersten Zeit des des Eises .
Dann erschien der Mensch, das größte Aller Tiere und der Mensch war fast, wie ein Gott. Doch das reichte Ihm nicht und er sah nicht mehr, die großen Gaben, die Ihm gegeben waren. Sondern nur noch das, was Ihm fehlte.
So strebte er nach dem, was Ihm nicht gehörte und eine Leere wuchs in ihm. Und je mehr er sich nach dem sehnte, was er nicht besaß, desto größer wurde die Leere.
Er versuchte Sie zu Dingen zu füllen, die er besitzen konnte. Land, Hab und Gut. Macht über Tiere, Macht über Andere. Er sah seine Mitmenschen und gierte nach mehr, als ihm zustand. Mehr Nahrung, mehr Wasser, mehr Obdach. Doch keines dieser Dinge vermochte die Leere zu füllen und vor Allen wollte der Mensch mehr Leben. Er wollte nicht, das seine Zeit auf Erden nach dem Aufgang und Untergang der Sonne gemessen wurde. Sondern nach dem wachsen und fallen der Berge. Er wollte, das seine Zeit unermesslich war. Er wollte unsterblich sein und er sah den Einen, der auf Erden wandelte und nie älter wurde, nie verwelkte und der Mensch wurde eifersüchtig.

Malum est semper et ubique.
Zu deutsch: Das Böse ist immer und überall.
Ich wollte Euch diesen Text nicht vorenthalten, da ich ihn sehr spirituell finde und doch nicht religiös verdorben.
Der Text ist ein Text der Mala ( wohl frei übersetzt die Bösen ). Herkunft das Buch Sanctus von Simon Toyne. Ein Werk wohl eher der Trivial Literatur zuzuordnen, aber gut und unterhaltsam zu lesen. Handlungsfaden Gute gegen Böse. Gut gemachter Religionsthriller, würde ich sagen. Der Kontext zum Text ist nicht wichtig. Es geht mir nur um die Aussage zur Gier, die das Übel unserer Welt ist.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 5. Juli 2012

Systemfehler Kleine Philosophie zur Krise


Kleine Philosophie zur Krise. Über Wachstum und das Übel, unserer Gesellschaft. Aktionärstum.

Das Aktionärswesen war der Anfang vom Ende der Kreativität des Kapitalismus. Das Übel des Finanzsystems, hat seinen Ursprung nicht hauptsächlich im Zinssystem. Sondern im Aktionärsprinzip. Das dazu führte das Qualitätsprinzip, dem absoluten Profitprinzip unterzuordnen. Unmenschlichkeit und das Ende wirklicher Kreativität sind nur Nebeneffekte.

Oft werden unsere aktuellen, wirtschaftliche Problem betrachtet und besprochen, viele kluge Menschen machen sich Gedanken. Doch was kommt bei dem gesamt, gesammelten Werk, dahin geschwatzter Klugscheißerei rüber?
Wird irgend etwas besser gemacht?
Nein, Alles was unternommen wird ist nur Kosmetik. Nichts wird tatsächlich geändert. Das liegt daran, das Jedermann denkt, es würde die Welt zusammenbrechen, wenn das Finanzsystem zusammenbricht. Es wird zusammenbrechen. Davon kann man ausgehen, weil es logisch ist.

Doch der Fehler im System liegt an anderer Stelle, das Finanzsystem an sich ist nur der Zweig des Weltsystems, der unmittelbare Fehlentwicklungen deutlich zeigt.

Würde man sich darauf beschränken, die Probleme aus Sicht der Philosophie zu betrachten und somit den menschlichen Faktor, ergäbe sich eine viel einfachere Sicht.

Das Zinssystem ist in der Sache her sinnvoll. Eine Wirtschaft braucht ein funktionierendes Finanzwesen. Zinsen sind der Bonus für die Verwaltung von Geldern. Zinsen und Gebühren. Das sollte in einen Wirtschaftssystem reichen, um das Finanzverwaltungssystem am Leben zu erhalten.
Es ist unsinnig, zu sagen Zinsen sind unnatürlich. Denn es funktioniert nicht, das Jeder der Unternehmer werden will, spart bis er sein Unternehmen finanziert. Dazu muss Geld bereitstehen. Ebenfalls disponibel für Investitionen. Dort mach das Kreditwesen Sinn. Wem das nicht einleuchtet, der ist schlicht dumm.

Es ist zu bemängeln, das ein ausufern des Kreditwesens Schule machte und somit das Problem von allg. Überschuldung auftritt.
Kredite für jeden Schnick Schnack, vom Flachbild TV bis zum Urlaub.
Der Sektor Privatkredit ist praktisch aus dem Ruder gelaufen. Milliarden Menschen sind überschuldet. Für Dinge, die sie gar nicht benötigen.
Dieser Sektor der Kreditwirtschaft Private Darlehen, war nie notwendig. Es sei den man folgt der Logik, des Wachstums Diktats.
Andere Finanzmarktprodukte sind ebenso überflüssig. Die ausufernden Finanzmarkt Spekulationen jeder Art sind auch nur möglich, weil dem Diktat des Wachstums gefolgt wird, um jeden Preis.

Sowohl Banker, als auch Spekulanten folgen diesen Ruf des Wachstums. Dieses Wachstum wird, nun mal nur durch den dauerhaften Abverkauf von Waren und mittlerweile Phantasie Produkten erzeugt, die eigentlich keiner benötigt.

Um Wachstum zu generieren, wird jedes Mittel genutzt. Werbung in jeder Art. Fehlerhafte Produkte, die teils in voller Absicht produziert werden, kaum die Garantiezeit zu überstehen.
Das Prinzip der Qualität, was einst Unternehmen groß machte, wurde dem Wachstum geopfert.
Nur so kann man immer mehr Wachstum generiert werden. Gut bekannt ist sicher einigen von Euch, das abkommen der Glühbirnen Hersteller aus den 1920 Jahren. Die Lebenszeit von Glühbirnen zu beschränken, um einen berechenbaren Abverkauf zu erzielen. Diese Beispiel macht nun immer mehr Schule. Doch genau das ist der Punkt. Wachstum ist endlich.

Das produzieren für die Müllhalde macht keinen Sinn. Dauerhaft betrachtet.
Besonders, wenn es es dazu führt, den Faktor Mensch sozial in Abseits gerät. Dann ist unausweichlich ein Ende in Sicht.
Armut und das Ende der Qualität von Produkten, erzeugt Stagnation, Rückentwicklung und letztendlich Verzweiflung. Soziale Unruhen und das Ende von Wachstum, sind die Folgen des Wachstumswahns.

Ein kurze Erwähnung abseits der Überlegung. Phönix News: Bei Zwangsräumung in Karlsruhe. 5 Tote. Ein normaler Mensch dreht durch, erschießt normale 5 Menschen. Weil er verzweifelt und überschuldet ist, keinen anderen Weg mehr aus seiner Misere wusste. Das Heim zu verlieren, das war zu viel. Erschreckend? Das ist es wohl.
Doch ein völlig normaler Vorgang, menschlich betrachtet. Eine unmittelbare Folge des Wachstumswahns.

In unserer Betrachtung sehen wir, warum Kapitalismus seine Kreativität verliert.
Sein Sinn, innovative gute Ideen zu entwickeln, die gesellschaftliche Entwicklung voran zu treiben und damit durchaus erwünscht Profit zu erzielen, geht verloren.
Das Erfolgsprinzip einer Win / Win Situation für Produzent und Konsument geht verloren. Verloren im Wahn nach Wachstum.
Sowohl der Produzent als auch der Konsument, wird zur Hure des Wachstums. Nur der gewinnt noch, der am lautesten schreit, meine Ware ist die Beste. Ob nun gelogen oder nicht. Das ist Egal.
Die Gehirnwäsche des Konsumenten ist perfekt. Gekauft, benutzt und weggeworfen, wenn es nichts taugt. Dann muss etwas Neues her. Aber bitte schön billig.
Der Anspruch der Qualität des Produktes, ist durch die Werbung suggeriert, nicht nach dem Sinn und der Lebensdauer des Produktes orientiert. Wie es noch bei unseren Großeltern war.
Ein Erfolg der Jahrzehnte langen Werbung, die von Qualität faselt und verkaufen, um jeden Preis meint.

In dieser gesellschaftlichen Situation, macht jedes Glied, des Wirtschaftskreislaufes irgend wie mit. Denn die Wegwerfartikel Gesellschaft ist etabliert.
Diese Fehlentwicklung treibt Alles in den Ruin. Ein vorprogrammiertes Ende. Der übliche Reboot Prozess im Kapitalismus versagt. Warum eigentlich? Einfach betrachtet, der Reboot Prozess ist Krieg. Alles kaputt, alles neu.
So funktionierte das immer. Doch es ist heute so, Keiner will noch Krieg, es sei den, der Krieg ist weit weg. Nicht vor der eigenen Haustür. Das ist ein Dilemma. Dann versteht man, Wachstum hat Grenzen.
Doch begreift das weder Politik noch Kapital.

Die verzweifelten Lösungsversuche, Globalisierung, Reformierung, Rettungsschirme ect. Alles das kann nicht funktionieren. Da es nicht ewig funktioniert Wachstumsblasen zu generieren, ohne eine Phase der Zerstörung, des Hungers und Elends.

Das Wachstumssystem ist abgewirtschaftet. Warum gibt es das System, das auf permanentes Wachstum setzt eigentlich noch?
Wo sitzt das Übel, aus dem, diese Idee erwachsen sind?
In meiner Betrachtung haben wir bis dato gesehen, das Zinssystem in der Sache, ist es nicht. Es ist nur ein Symptom, von Vielen. Der Finanzmarkt ist nur ein Spielplatz. Der von der Wachstumsidee generiert und gefüttert wird.

Das Übel heißt Aktionärswesen. Je mehr die Idee, um sich griff, um so mehr waren Firmen genötigt zu wachsen. Einfach, weil Sie Wachstum produzieren mussten, um Aktionäre weiterhin zu interessieren.

Das ganze Übel ist nicht einfach die menschliche Gier. Sondern die Idee Gier zum Allgemeingut zu stilisieren.

Das absolute Beispiel, ist da die Aktiengesellschaft. Im Laufe der Jahrhunderte wurden Gewinne generiert, die nie groß genug sein konnten. Heute gibt es, die sogenannte Volksaktie. Einfach gesagt, vom einfachen Verrückten, den kleinen Unternehmer. Der noch was riskieren musste. Zum Unternehmen, das irgend wie Allen gehört, doch Keiner hat, mehr etwas zu sagen. Aber wird keine Rendite erzielt , dann entzieht der Aktionär dem Unternehmen die Gunst. Ein Teufelskreis, der Wachstum anheizt. Innovation ist unbedeutend, nur noch Werbemittel. Darin liegt das ganze Problem. Gier nach Rendite erzeugt, nur noch heiße Luft.
Was macht diese naturgemäß? Sie steigt nach oben.
Wer bleibt unten? Der Mensch. Es hilft nichts, irgend wann ist der Punkt erreicht, wo es nicht mehr reicht, weiterhin heiße Luft zu produzieren. Denn, dann sind Alle, aber auch Alle arm.
Wer das nicht versteht. Der wird es, auf die harte Tour lernen.
Die Zukunft wird es uns zeigen.

Doch wir haben einen Trost. Wir sind Alle zu dumm, es zu beenden.
Die Realität beendet das wahnsinnige Spiel.

Hinweis: Wenn Ihr die schrift doppelklickt, findet Ihr noch eine ergänzende eines Freundes, der auch interessant ist.

Georg Wilhelm von Fürstenberg