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Montag, 19. November 2018

Über Bartträger …


Keine Angst liebe Freunde des gepflegten Bartes oder der Fans des ungesteuerten Wildwuchses von Haar im Gesicht.
Ich mobbe heute nicht pauschal gegen Bartträger. Es sind nur ein paar Gedanken, die mich immer mal beschäftigen und nichts, was hier geschrieben steht, sollte jeden betreffen, der einen Bart trägt. Das hier ist einfach nur eine Meinung ohne Allüren auf allgemeine Gültigkeit. Denn es gibt sicher ganz nette Bartträger, ich kenne nur keinen.
Sogar ich hab schon mal ab und an so ein Minibart getragen oder auch Hüte, oft auf Fotos für die Öffentlichkeit, in der Hoffnung auf einen gewissen Effekt der Verfremdung. Denn wer Privatsphäre schätzt, kennt die Wirkung.

Es stimmt, ich mag Bartträger nicht. Schon als Kind fand ich sie irgendwie gruselig. Zum Glück war der Wunsch der Rasur in meiner Familie schon immer sehr verbreitet, so dass ich näheren Kontakt zu Bartträgern in der Regel meiden konnte. Der stachlige und kratzige Onkel Hugo blieb mir erspart. Überhaupt war in der Generation mit der ich aufwuchs, Bartmode nicht sehr verbreitet. Es war eher so eine Schnurrbart Zeit. So mancher Zeitgenosse rannte mit einer lästerlich als Rotzbremse bezeichneten Oberlippen Verzierung herum.
Die konnte ich auch nicht leiden.
Diese Rotzbremsen verschandelten die Leute und wenn sie nicht so akkurat gepflegt waren, wie diese kleinen französischen Stutzer, die man noch aus sehr alten Französischen Filmen kennt, dann sahen die meisten ihrer Träger aus, wie verunglückte Seerobben.
Schon als kleiner Junge fragte ich mich, wieso Frauen solche Männer küssen wollten. Schließlich brauchte man nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass das Ding bestimmt kratzt.
Und ich schwöre euch, als kleiner Junge wusste ich nichts von anderen sexuellen Praktiken, wobei der Schnauzer hätte noch stören können. Schließlich hatten wir damals noch kein Internet. Begriffe wie Schenkelbürste und andere eindeutig zweideutige Wortschöpfungen, erschlossen sich mir tatsächlich erst nachdem ich deutlich älter als zehn Jahre war. Eben in einem Alter, als Sexualität tatsächlich zum praktischen Interessengebiet wurde. Ihr ahnt es, die erblühende Pubertät, das Erwachen des Mola-Monsters. Ihr wisst hoffentlich noch, was eine Mola ist, richtig, die Morgenlatte.
Nicht weniger wurde meine Antipathie gegen Bärte gefördert, als ich im zarten Alter von zwölf Jahren ein für mich damals schockierendes Video sah und das kam so. Ein Kumpel von mir hatte beim stöbern in einer Mülltonne einen Sack Videos entdeckt, diese waren alle nur mit "P" beschriftet. "P" wie Porno dachten wir uns, denn klar, von Pornos hatten wir in der Theorie schon gehört. Also freuten wir uns und zogen uns diskret in den Bastelkeller zurück, um uns einen ausgiebigen Video Nachmittag zu gönnen.
Die Eltern waren unterwegs und wir erwarteten unser erstes echtes Porno. Voll der Stoff für Erwachsene. Wie gesagt, wir waren noch so jung, dass wir uns nicht mal trauten heimlich ein Bier aus dem Kühlschrank zu klauen, was schon extrem verboten war, aber ein Porno, wir waren fasziniert und bereit für alles, so dachten wir wenigstens. Eine völlig neue Welt würde sich erschließen und was für eine Welt sag ich euch!

Gespannt schoben wir das erste Video in das Kassettenfach des Videorekorders. Das Video fing mit Discomusik an, spielte wohl in San Francisco und war in Englisch. Das heißt, viel verstanden wir nicht. Was natürlich den Spaß nicht verdarb, denn wir erwarteten eine wilde Sexorgie. Fünf Minuten waren verstrichen und in einer Westernstil Kneipe sammelten sich jede Menge männlicher Gäste, alles Bartträger. Hätten wir damals schon gewusst was Islamisten sind, hätten wir jetzt schon geglaubt, dass das hier doch kein Porno ist, sondern ein normaler Spielfilm mit Terroristen oder so etwas in der Art. Eben ein Krimi oder so, den hätten wir als richtige Bengels natürlich auch in englisch angeschaut, in der freudigen Erwartung von Verfolgungsjagdszenen, Explosionen, Schießereien und vielleicht etwas Gefummel. Denn so groß war der Unterschied zum Porno auch nicht, man musste nichts verstehen, um zu wissen, wann es knallt.

Aber wir waren noch Schäfchen und warteten also geduldig auf unser Porno. Und tatsächlich nach zwanzig Minuten englischsprachigen Blabla ging es zur Sache. Nur ganz anders als wir erwartet hatten, bis zu diesem Moment gab es immer noch nicht eine heiße Frau in dem Video.
Was uns, wären wir etwas älter gewesen schon etwas stutzig gemacht hätte, doch so nahm die Handlung ihren Lauf und wir lernten etwas, was man uns hätte schonender beibringen können. Plötzlich fielen die bärtigen Männer übereinander her, knutschten herum und zogen sich aus. Eine ganze Kneipe voll mit leckenden, blasenden und fickenden bärtigen Männern.
Unsere Eltern hatten sich bei der sexuellen Aufklärung grade soweit vorgetastet, dass wir nun wussten, dass wir nicht vom Storch gebracht werden, Mann und Frau ganz lieb zueinander sind und dann die Kinder kommen. In der Schule war Sexualkunde noch ein paar Monate entfernt.
Und dann dass, diese Bilder, glaubt mir Freunde, die bekommt ihr nie wieder aus dem Kopf.

Wir haben dann sehr schnell das Video angehalten und nicht mehr nachgesehen, was auf den anderen Kassetten war. Wir haben den Sack nur sehr schnell wieder in den Müll geworfen, natürlich nicht in den eigenen, sondern beim Nachbarn.
Und wir gelobten feierlich, diesen Vorfall nie wieder zu erwähnen und bis heute, erzählte ich auch nie wieder davon. Ihr seid die ersten, die davon erfahren und ich bin davon auch nicht Homophob geworden. Doch wie gesagt, ich rasiere mich heute noch gründlich.

Gut, ich denke das war süffisant genug für euch und nun mal wieder etwas seriöser weiter, aber nicht objektiver. Ich mag Bartträger nicht und ich lasse dabei die religiösen Gründe bewusst weg, denn über gesteigerte geistige Impotenz soll man ja nicht lästern. Über religiöse Fanatiker erst recht nicht, weil man weis nie, wann die nachts irgendwann an deinem Bett stehen oder dich verklagen.

Doch der Bartträger an sich bereitet mir Unbehagen, weil er so ein individuell- betonter Mensch ist, wobei hier die gepflegten meist noch extremer sind, als die ungepflegten Bartträger. Sie wollen sich so krampfhaft von der Masse abheben, dass sie entweder extrem viel besser verbrachte Zeit mit dem Bart verschwenden, was ihnen schon wieder eine feminine Ader verleiht oder aber sie verweigern sich der Gesichtspflege vollends, oft aus gesellschaftlicher Ignoranz und solche Leute sind mir ein wenig suspekt. Denn zu eitel deutet auf asoziale Tendenzen und Menschen die zu un-eitel sind, haben sich entweder oft selbst aufgegeben oder sie sind völlig unsensibel gegen ihre Umwelt. Beides ist nicht wirklich gesundes menschliches Verhalten. Ob sie nun einem Macho Ideal frönen oder auch sagen, mein Äußeres interessiert mich nicht, liebt meine inneren Werte. Wobei natürlich die menschliche Neigung zur oberflächlichen Betrachtung völlig ignoriert wird.
Leider halten alle Arten von Bartträgern selten, was sie nach außen versprechen, eine besondere Individualität, meist sind es die gleichen Heißluftballons, wie viele rasierte Männer. Schlicht gesagt ich halte Bärte für Sinn frei. Sie sagen wenig aus, verleiten aber zu möglichen Fehleinschätzungen.

Ich sehe dabei immer den Typen aus einer Berliner U-Bahn vor mir, der wie ein Schild des intellektuell führenden Denkers die Zeitung “Spektrum der Wissenschaft“ vor sich hält und dem noch die China Nudeln vom Bahnhofsimbiss im Bart hängen.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 12. Januar 2017

Die Twitter Krake


Es ist sicher, über Twitter wurde schon viel Kluges geschrieben. Darum muss ich mich dem schon in die Tastatur gedrückten Weisheiten kaum anschließen, dafür gibt es echte und gefakte Experten. Ich bin nur Nutzer.

Ich pauschal feststellen, was hier läuft, als unbedarfter Nutzer. Das ist für einen Nutzer, alles andere als erfreulich, von seriös mag ich hier nicht einmal mehr reden. Ich weiß nicht genau, wie viele dieser Twitternerds unter ihrem Twitterkönig, auch SEO genannt dienen, welche sinnvollen und hirnrissigen Regeln es gibt. Wenn ich sehe, wie diese Plattform mit Accounts überschwemm ist, die Pornos und Propaganda des Islamischen Staates verbreiten und Hetze rot-grüner ideologisierter Irrer gegen Andersdenkende, dann sag ich, eure Regeln sind für den Arsch, ihr witzlosen Sitten und Moralwächter. Ich muss auch nicht alle Regeln kennen, den ich bin ein normaler Nutzer, der dieses Netzwerk nutzt, um seine Ideen zu verbreiten und auch Menschen kennen zu lernen.

Trotz der hirnrissigen und völlig unzeitgemäßen 140 Zeichen Regelung bei Twitter, man kann kommunizieren. Es ist nur etwas mehr Schwung in der Gehirnmasse nötig, um die Info in 140 Zeichen zu verpacken. Aber das ist nicht schlimm, den Facebook beweist, es ist nicht unbedingt die Anzahl der Zeichen ist, welche rege geistige Kommunikation ausmachen, sondern der Intellekt aus wenig mehr zu machen.

Immer noch besser, wie die Denunzianten-Plattform Facebook. Wobei weniger Denunzianten bei Twitter vermutlich der Unfähigkeit von Twitter Zsern zuzuschreiben ist, als der Unschuld der Betreiber. Twitter ist eben auch hier eher 20. Jahrhundert. Denunzianten wird es zwar leicht gemacht, doch diese müssen noch noch denken. Ein schwieriges Unterfangen, besonders für Denunzianten, welche ihre geistige Armut schon durch das denunzieren on anderen Nutzer beweisen. Einigen Usern fällt es schwer richtig anzuscheißen. Nun ja, Twitter ist im digitalen Zeitalter, so etwas von Steinzeit, dass die Nutzer wohl schon als intellektuelle Nostalgiker gelten dürfen. Allerdings sind die Schikanen, mit denen man rechnen muss absolut zeitgemäß und genauso lästig, wie bei Facebook und Co.

Da sich Twitter sowohl politisch, als auch rechtlich von diversen Politikeinflüssen nicht lossagt, sondern den Arsch hinhält und fragt, von wem man sich ficken lassen darf. Offensichtlicher Grund, Angst vor Abschaltung und Repressalien aus der Politik. Ob in der Türkei oder Deutschland, die kleinen sogenannten Internetpioniere von einst, scheißen sich in die Hose. Sie haben Angst Geld zu verlieren. Wobei Twitter beim Geldverdienen gegen Facebook wohl eher als Amateur gelten darf, nun ja, eine schlechte Personaldecke schätze ich. Der User ist auch hier nur ein willkommenes Stück Nutzvieh, mehr nicht. Wenn auch nur schlecht gemolken.

So gesehen bin ich auch Nutzvieh, ein Umstand der mich aber nicht sehr stört, den mir nutzt Twitter auch. Allerdings erwartet ich wenigstens, in Ruhe gelassen zu werden, solange ich nicht gegen geltendes Recht verstoße. Mache ich auch nicht. Ich sage nur frei meine Meinung, ohne andere Personen anzugreifen, Dinge worauf man heute eben achtet. Ich bin Autor und sollte somit das Wort halbwegs intelligent verwenden können. Außerdem hat meine Mutter mich gut erzogen. Ich bin ein Arsch, das mag sein, aber ich sage immer noch “Sie Arschloch!“

Also kommen wir zum Kern der mich ärgert, oder auch anders ausgedrückt, ich lass mir nicht gerne von Automaten und Leuten, die mehr vor dem Monitor onanieren, als in einer echten Frau abspritzen auf der Nase herum tanzen. Ich bin ein Typ altmodischer Mann, der Frauen die Tür aufhält, Blumen schenkt und Arschgeigen auf die Fresse haut. Weil reden gelegentlich ohne Sinn ist, obwohl ich Probleme durchaus lieber verbal löse, wenn ein Gespräch Sinn macht. Sonst sehe ich das pragmatisch. Gewalt ist manchmal eben doch eine Lösung. Denn die blutige Nase, sollte nicht die eigene sein. Unsere Welt ist der Beweis.

So gesehen sind hinterhältige Attacken von Administratoren so ziemlich das Letzte, das ich hinnehme will. Doch du bist wehrlos gegen überbezahlte Nerds, deren Produktivität als Gegenwert für die Menschheit eine negative Bilanz aufweißt und die sich sonst wo verkriechen. Das ist nicht akzeptabel und ich wünsche diesen bestenfalls mathematisch IQ Begabten die Pest oder Ebola an den Hals. Im optimalen Fall hätte ich gerne die Koordinaten, der Rattenlöcher, in denen sie sich verstecken und Menschen schikanieren. Warum? Ich hatte mal eine solide Ausbildung bei den Raketentruppen, bevor ich meine Talente an gut zahlende Regierungen und Unternehme verkaufte. Also vor der Frühpensionierung.

Warum ich nun tobe? Ich bin seit 2010 bei Twitter, habe mir 3338 Follower aufgebaut und folgte diesen Usern auch- Jede User war verdient. Der regelmäßige Schwund von Usern, der wahllos erfolgte kann nicht als gewollt gelten, da er wahllos erscheint. Aber meine gesamten User? Diese wurden alle entfolgt. Ich brauche Tage, um sie wieder einzufangen. Auch wenn Twitter nach drei Tagen den vorherigen Zustand halbwegs herstellte. Die ersten 1700 Followern musste ich manuell wieder folgen, das kostet viel Zeit. Das reicht doch wohl, um richtig verärgert zu sein, für mich in jedem Fall. Das einzige, was ich mir angeblich zu schulden kommen ließ, ich hätte automatisiertes Verhalten an den Tag gelegt. So unterstellte Twitter. Wann und wo, keine Begründung, ich wurde auch nicht gesperrt. Habe aber nun fast 200 Follower weniger, folge aber 700 mehr. Nerd Terror, ganz simpel. Zum Glück ziehe ich meine Besucher im Blog größtenteils über Google, so das Twitter mir mal den Buckel runterrutschen kann. Ich diesen Artikel schreiben kann, selbst wenn mich diese Hilfsschüler des Lebens, die ihre Scheißregeln und Technik nicht beherrschen sperren.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 27. September 2016

Paar Therapie


(ENTWURF)

Ein wunderschöner Hochsommer Tag kündigt sich an, Wolkenloser Himmel und ab und zu ein laues Lüftchen. Es ist kaum zehn Uhr und und das Thermometer zeigt schon 26 Grad Celsius. Ich war bester Laune, saß guter Dinge im Büro und schlug mich mit dem Lektorat meiner neuesten BDSM-Geschichte herum. Aus den Radio trällerte Stars und Sternchen gute Laune Musik, durch die geöffnete Terrassentür drang gedämpfter Straßenlärm. Ab und an klingelte das Telefon und nebenbei ein wenig Facebook. Der perfekte Tagesanfang. Sonst eher missliebige Korrekturarbeiten gehen locker von der Hand, bei der freudigen Aussicht auf einen Nachmittag am Baggersee. In der Sonne brutzeln, schwimmen und flirten.

Plötzlich rappelte es auf der Terrasse, mein Freund Justin war über die Sonnenstühle gestolpert und polterte nun über die Terrassentür ins Arbeitszimmer. Ich hatte völlig vergessen, das wir für zehn Uhr einen Termin vereinbart hatten. Justins blonder Lockenschopf, recht groß, breitschultrig und gut aussehen grinste breit. Er war seit langen einer meiner besten Freunde, auch wenn zwei Männer kaum unterschiedlicher sein konnten wie wir.
Er, ein eher praktisch veranlagter KFZ Schlosser. Ich ein aalglatter Kopfmensch, mit absoluter Unlust zum handwerklichen. Eher dem Kreativen zugetan, als denn praktisch veranlagt. Trotzdem, wir ergänzen uns wunderbar, ich regelte seine Werbung und auch Finanzen neben meinem Job als Autor, er schraubte meine Autos und tausend andere Dinge im Haus. Da wir uns seit der Schulzeit kannten, waren wir sehr vertraut miteinander. Ich fungierte schon immer ein wenig, als beratender Freund für Justin, besonders in zwischenmenschlichen Belangen.
Gut aussehend wie er war, so ungeschickt war oft im Umgang mit Menschen, besonders in Sachen Frauen. Wärend er noch überlegte, welche er in der Disko anbaggern sollte, hatte ich schon Beute geschlagen. Ich war so etwas wie sein Idol. Weil ich seit der frühster Jugend immer die Frauen abschleppte, die er wollte.
Da war er nun und plauderte munter drauf los, was er noch am meinem Auto zu werkeln hätte. Mein 25 Jahre alter Mercedes, ein 6,9 Liter S-Klassse AMG Coupe bot immer Möglichkeiten zum herumspielen für Autoschrauber. Manchmal war seine Beredsamkeit zu bereits besprochenen automobilen Dingen etwas anstrengend, doch das gehörte zum Ritual, bevor er dazu kam, was ihm wichtig war. Ich machte uns beiden einen schönen Moccacino aus dem Automaten.
Rituale einer Männerfreundschaft.

Ich mochte diese kleinen Störungen zwischendurch, als Ablenkung von der Arbeit. Mein Arbeitszimmer war auf Besuch ausgelegt. Schlichte, Moderne Büromöbel in schwarz, weißen Farbtönen und als Kontrapunkt eine elegante, im Kolonialstil gehalten schwarze Sitzgruppe mit passende Couchtisch dazu. Einige gut gepflegte Pflanzen, wohl ausgesuchte, im Barockstil gerahmte Ölgemälde und der hochglanzpolierte Marmor Boden rundeten meinen etwas extravaganten Einrichtungsstil ab. Wie ich erwähnte, ich mag Besuch als Ablenkung von der Arbeit und man legt wert darauf, das sich jeder Besucher wohlfühlt.

Justin saß also redend auf dem Sofa, ich warf gelegentlich etwas thematisch passendes ein. Wusste aber, das ihn etwas anderes bewegt. Er spricht selten so auffällig lange Monologe. Als ich den zweiten Moccacino brühte warf beiläufig ein „Was gibt es sonst noch neues mein Freund?“.

Er hielt inne lachte und sagte „Mensch, du kennst deine Schweine wirklich am Gang“. Also erzählte er. „Du erinnerst dich noch? Ich habe Dir von Sabrina erzählt, die mir ihre beste Freundin vorgestellt hat. Die Freundin habe ich gestern auf einer Party getroffen. Später hat sie mich gefragt, ob ich sie nach Hause fahren kann. Hab ich natürlich gemacht und sie hat mir noch angeboten, eine kleine Erfrischung zu nehmen. Es war klar, sie was von mir wollte. Irgendwann lag ich dann mit Ihr in der Kiste, nackt und wir haben geredet, die halbe Nacht. Dann ist sie einfach eingeschlafen. Ich weiß nicht, was ich falsch mache.“ Es viel mir schwer, nicht ernst zu bleiben. Ich wollte nicht lachen, auch wenn ich seine gelegentliche Naivität, zum schießen fand. Justin und Frauen, das ist echt nicht einfach.

Taktvoll versucht ich Ihm jetzt zu erklären, wo das Problem lag. „Mein Freund, ein hübsches, angetrunkenes Mädchen, das dich mit in ihre Wohnung nimmt, hier ist es wohl richtig ein wenig Small Talk zu treiben. Du aber hast den Punkt verpasst, als es an der Zeit war, nicht mehr zu reden. Wenn ein Mädchen sich nackt auszieht, ohne das du ihre Klamotten über die Diele verstreust, dann möchte sie einfach nur ordentlich gevögelt werde, nicht tot gequatscht.“ Er schaute mich an, sah dann betreten in seinen Kaffee und sagte „Ich weiß, ich stelle mich gelegentlich an, wie ein Trottel. Was mache ich nun?“

Ich würde sagen „neuer Anlauf, lade sie morgen erst mal zum Kaffee ein. Du weißt jetzt, das sie gerne mit dir schlafen möchte“ Er nickte: „Könntest du nicht mal testen, ob sie es einen leicht macht?“ Ich erwiderte „Da ich sie nicht kenne, was stellst du dir vor?“ Justin entgegnete „Morgen komme ich wieder und montiere dein neuen AMG Endtopf an. Wenn es klappt bring ich sie mit. Du beschwatzt sie, wie du es immer mit den Weibern machst. Dann versuchst du mal dein Glück. Vielleicht ein Zungenkuss oder so“. Ich grinste „Ich soll sie jetzt an baggern. Und wenn ich abblitze?“ Justin lächelte „Du testest einfach mal, wie weit sie geht. Wenn sie bei dir anspringt, dann traue ich mich auch. Ich wollte ich immer mal sehen, wie weit du kommst, bei einer Frau, wenn du nur so aus der Hüfte, ohne Party Feeling baggerst“. Jetzt grinste er breit. Ich lachte „He du willst mich testen und gleich noch die Kleine, die du flachlegen willst. Das ist eine Wette und irgend wie auch echt unmoralisch, das gefällt mir. Aber alles für lau? Nein, nein mein Freund. Ich wette mit dir um 100 Euro, das ich ein Zungenkuss bekomme oder mehr. In weniger als einer Stunde.“ Lachend streckte Justin mir seine große, kräftige Schrauberhand entgegen „Ok, ich bin dabei. Schlag ein.“ Amüsiert schaute ich ihm nach, als er wieder über die Terrasse verschwand um in der Garage meinen Wagen zu bauen.

Der nächste Morgen im Büro.
Ich war frisch und munter, guter Dinge und die Sonne lachte und versprach wieder Temperaturen, deutlich über 30 Grad. Das Gespräch mit Justin hatte ich nicht vergessen. Nur fehlte mir der Glaube, das er wirklich mit dem Mädel erschien, doch ich war vorbereitet. Ich hatte heute die Morgentoilette und Klamotten Auswahl besonders sorgfältig betrieben. Die Intimrasur unter der Dusche aufgefrischt, ein paar Spritzer Armani „Acqua di Gio“. Ein neues Shirt von Diesel, aus der aktuellen Kollektion. Eine schlichte Röhren Jeans, ein paar lachsfarbene Mustang Treter. Dazu kombiniert ein legeres Sakko von Joop, um die geschäftliche Note nicht zu vernachlässigen. Es war nun zehn Uhr und ich genoss meinen Moccacino. Als Justin, wie immer über die Terrasse eintrat und mir zu zwinkerte. Hinter ihm, eine noch halb von seiner stämmigen Figur verdeckte junge Frau. Er polterte gleich los "He George, entschuldige ich habe eine Freundin mitgebracht. Wir wollen, wenn ich fertig bin, gleich noch ein wenig shoppen und essen fahren. Ist es ok, das sie hier wartet, bis ich fertig bin? Du weißt ja, beim schrauben brauch ich Ruhe." Ich lachte: „Habe ich schon jemals ein hübsches Mädchen vor der Tür stehen lasse, wenn ich ihr ein gemütliches Plätzchen zum sitzen und einen Kaffee anbieten konnte?“ Er grinste breit „Du doch nicht“. Sie lächelte. Justin schaute sie an „Ich beeile mich, höchstens eine Stunde“

Wir ging über die Terrasse in die Garage. Er feixte „Das will ich jetzt sehen, was da geht. Hast dich gut gestylt“ und zwinkerte. „Besser noch“ sagte ich „Ich habe dir die Überwachungskamera vom Büro, auf den kleinen Garagen Monitor gelegt. Ich kümmere mich jetzt mal um die Kleine„

Auf dem Weg ist Büro musste ich innerlich über uns Kerle lachen. Wir waren immer noch komplett verrückte Vögel. Ich hegte gewisse Zweifel, das ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen kann, war aber motiviert. Sie stand noch mitten im Büro. Lächelte, als ich eintrat. Vorhin hatte ich Sie nur flüchtig wahrgenommen .Jetzt konnte ich ihre tatsächlich, extrem attraktive Erscheinung in Augenschein nehmen. Einen Moment nur, um nicht peinlich gaffend zu wirken. Das reicht mir in der Regel, um zu wissen, ob ich in Stimmung kommen kann. Ein hauchdünnes, weißes Sommerkleid umschmeichelt Ihre wundervolle Figur. Sie hatte Geschmack. Zu den Kleid hätte kein BH gepasst, also trug Sie auch keinen BH. Das hatte Sie auch nicht nötig. Ihre großen, der Jugendlichkeit geschuldeten festen Brüste zeichneten sich durch das Kleid aufreizend ab, genau wie den Rest ihrer jugendlichen Figur. Kleiner fester Po, die schönen langen Beine betont, durch ein paar High Heels im Turnschuh Look. Das lange blonde Haar fiel seidig glänzend über ihre Schulter. Sie war definitiv besser aufgebrezelt, als nötig. Wenn man nur mit einen Freund unterwegs ist. Sie war fischen und das stilvoll, sie gefiel mir nur zu gut.

Ich lächelte sie an „Magst du dich nicht setzen? Ich könnte uns schnell einen Kaffee machen, Moccacino oder Latte Macchiato. Magst du?“ Sie lächelte, setzte sich auf das weiße Kolonialstil Sofa und schlug die Beine übereinander. „Latte Macchiato, sehr gerne“ Während ich am Kaffeeautomat hantierte, plauderte ich munter darauf los. Das Gespräch kam schnell in Gang und war schon in bester Fahrt, als ich Ihr den Latte Macchiato servierte. Sie beugte sich leicht nach vor, in Richtung Couchtisch, mein Blick glitt über ihr Brüste, die für den Bruchteil einer Sekunde, ohne den verhüllenden Stoff zu sehen waren. Zu gerne hätte ich mich auf das Sofa gesetzt. Doch das Spiel sollte nicht plump wirken. Das wollte ich nicht. Ich setzte mich wieder in meinen bequemen Ledersessel am Schreibtisch. Da fühlte ich mich sicher und souverän. Jetzt, da das Gespräch im Fluss war, wollte ich die Situation beherrschen, ohne ihr das Gefühl zu geben, eingeengt zu sein. Alles was sie tat sollte in ihrer Hand liegen.

Das Gespräch in die richtige Richtung zu lenken, war nicht schwer. Ich erzählte Ihr das Justin mir gebeichtet hatte, das er total verrückt nach Ihr sei. Er etwas unsicher ist, wie er es anstellen soll. Da bei des öfteren betonen, das ich ihn gut verstehen kann, da sie sehr attraktiv ist.
Schnell switschten wir zu der Nacht mit Justin. Sie erzählte nun, das er ist einfach nicht zur Sache kam. Irgendwann schlief sie einfach ein.
Ich stellte klar, das die meisten Frauen etwas konservativ, dem Mann die Initiative überlassen. Was völlig ok ist.
So verstrichen 20 min, in denen ich ihr immer wieder verbal erotische Bälle zu warf und sie spielerisch darauf einging.

Von Zeit zu Zeit schaute Sie verlegen in ihr Latte Maciatto Glas oder zupfte an Ihren Kleid, spielte sich im Haar. Diese kleinen unbewussten Signale der Frauen, die zeigen, das sie dein Interesse wollen. Justin spielte nun keine Rolle mehr. Thematisch waren wir bereits nach fünf Minuten bei spontanen Sex mit Fremden, das daran eigentlich nichts verwerfliches sei, seinen Trieben nachzugeben, darüber herrschte Einigkeit. Spontanität liegt in unserem natürlichen Wesen. Wenn auch Gesellschaft und Religion anderes lehren. Sie war bereits in dieser Ausnahmesituation, nicht auf derartige Gespräche eingestellt, aber Situationsbedingt erotisch aufgereizt. In jeder anderen Situation, würde sie nicht so reagieren, dessen war ich mir sicher, die gesellschaftlichen Konventionen verboten das bereits auf einer unterbewussten Ebene. Zweitausend Jahre Christentum und Verklemmtheit hinter lassen Spuren. Jetzt war sie ein einfach überrumpelt. Ich wusste nur zu gut, wie man Gespräche in eine von mir gewünschte Richtung zu leitet. Sie plauderte offenherzig über Situationen, in denen sie sich gerne hingegeben hätte, aber nicht wagte. Wie gerne Sie sinnliche Küsse und Berührungen mag.

Ich erzählte von meine spontanen Abenteuer.
Wir waren beide in dieser verrückten Stimmung, in der der Mensch dazu neigt Dinge zu tun, die er sonst nicht macht, weil er sich nicht traut. Schon bei der verbal erotische Konversation macht unser Körper oft verrückte Dinge. Dank unserer entfesselten Hormone. Die rasant ansteigenden Temperaturen unterstützten mein Vorhaben. Sie schwitze leicht, die Luft war Pheromon geschwängert. Auch mein Körper ließ nach einer erfrischenden Dusche seine Pheromone durch die Luft schwingen, ich war geil. Nur ein Hindernis war da noch, Sie saß, hinreißend sexy aussehen auf dem weißen Chippendale Sofa und ich hinter diese Schreibtisch.

Ich preschte vor, sagte ihr, dass ich bei einer Frau, wie ihr, schon mal verrückte Dinge tun würde. Wie sie einfach leidenschaftlich küssen zu wollen, sie zärtlich zu berühren, sie erwiderte.. ja es ist verrückt, ich fühle grade auch so. Doch die erste Initiative musste von ihr ausgehen, nur so war mir der Erfolg gewiss. Fragend schaute ich sie an und sagte „Warum kommst du nicht auf meinen Schoss, gegen ein wenig Küssen ist doch nichts zu sagen“. Sie schwieg kurz, stand auf, schritt langsam auf mich zu, taxierte mich, setze sich auf meinen Schoss und küsste mich atemberaubend, schob mir ihre lange, bewegliche Zunge tief in den Mund. Dann stieß sie mich fort, sah mir in die Auge und sagte „ Das habe ich noch nie getan. Aber es ist egal, ich bin so spitz.“ Der Druck ihrer bebenden Schenkel, als sie sich mit gespreizten Beinen auf meinem Schoss in Positur brachte, erregte mich. Ich spürte ihre Feuchtigkeit, die durch den wenigen, hauchdünnen Stoff ihres Strings meine Hose durchdrang. Tastend glitten meine Hände über ihren Körper. Sie stöhnte leise, als ich sie berührte, ihre großen, festen Brüste streichelte und suchend, unter ihren Kleid tastete. Ich spürte wieder, wie sich ihre Feuchte zwischen ihren Schenkeln verbreitend, roch den Duft von Lust, glitt fordernd mit den Händen höher. Ihr String war nass, nicht feucht.

Als ich den String beiseite schob, stöhnte sie auf. Sie küsste mich immer hemmungsloser. Ich inhalierte ihren wunderbaren Duft und massierte ihre feuchte Fotze. Ihr Stöhnen machte mich verrückt, der Vorsatz es beim küssen zu belassen war vergessen. Ich wollte Sie. Ihre Hand, die den Reißverschluss meiner Hose öffnetet und fordernd nach meinen harten, prallen Schwanz griff, ließ mich wissen, sie will es auch. Sie führte jetzt, hatte meinen Schwanz in der Hand. Schob Ihn an String vorbei, in ihre feuchte, sich mir begehrend entgegen streckenden Fotze. Ich stöhne auf. Erregt spürte ich ihre Lust. Die ekstatischen Bewegungen in ihren Körper, raubten mir die Sinne. Plötzlich glitt ich in sie, spürte das ekstatische Zucken ihrer Scheide. Sie ritt mich, umklammerte mich, atmete schwer und stöhnte laut. Ich wollte sie noch tiefer spüren. Griff unter ihre Schenkel, hob sie hoch und setzte sie auf den Schreibtisch. Meinen Schwanz tief in Ihr, der jetzt heftiger stoßen konnte. In einen einzigen ekstatischen aufbäumen entlud sich Ihre Spannung. Sie musste spüren, wie mein Schwanz mit stoßenden und pumpenden Bewegungen tief in sie spritzte. Sie war gekommen, aber ich spürte immer noch ihr Verlangen. Ich konnte auch nicht von Ihr lassen. Ich hob Sie vom Tisch, drehte sie mit dem Rücken zu mir und presste meinen Schwanz wieder tief in sie. Ein kurze aufstöhnen, sie rieb sich an mir. Ihre rhythmischen Stöße klangen wie ein Echo in mir. Ich spürte Ihren Körper wieder krampfartig zucken. Sie haucht „ich komme schon wieder“. Ich spürte ihr orgastisches Beben, ihr erschlaffen, die Geilheit ihrer Fotze abklingen. Da spritzte ich zum zweiten mal in sie. Schwach hörte ich sie „ooooh ja" stöhnen.

-Mein Blick viel auf die Cam -.

Von Justin war nichts zu hören oder zu sehen. Er schaute wohl noch zu. Der Gedanke an den unsichtbaren Spanner, machte mich an. Ich wollte mehr, sie atmete schwer unter mir, ihr Körper immer noch von Schauern der Lust erbebend. Ich tastete zwischen ihre Schenkel, zog meinen harten Schwanz mit einen Ruck aus ihrer Fotze. Was sie wiederum mit einem Lustvollen Stöhnen quittierte. Meine Hände tasteten Feuchtigkeit, die ihre zarte, rosa Rosette befeuchteten. Sie stöhnte, streckte mir ihren wohlgeformten Hintern entgegen. Der leichten Widerstand ihre Rosette war zu spüren. Ein kurzer Stoßseufzer, dann nur noch der Rhythmus Ihrer Geilheit. Ich tastete nach ihrer noch willige Fotze, massierte sie und stieß sie noch fester. Wieder spannte Sie sich und kam.
Ich spürte, wie die letzte Tropfen Saft aus mir spritzten und genoss die Enge ihres Arsches, dann ließ von ihr ab. Sie drehte sich zu mir, richtete ihr Kleid, grinste mich an „Gratuliere, mein Arsch war noch Jungfrau. Das war eine Premiere, aber sooo geil“

Sie wurde etwas verlegen „ Justin? Der schraubt hoffentlich noch.“
Ich erwiderte „Klar, sonst hätte er uns erwischt. So kann das hier unser kleines Geheimnis bleiben.“
Sie räusperte sich „Hoffentlich. Ich will ihn haben.“
Ich fragte schelmisch “ Noch eine Latte?“
Sie grinste frech, ging zum Sofa „Aber nur im Glas“
Da saßen wir nun, lächelten uns an und schauten fragend auf die Uhr.

Es war kurz nach Elf, in diesen Moment kam Justin über die Terrasse. „Sorry hat einen Moment länger gedauert. Ich hatte das Gefühl, das, dass Rohr zu fest sitzt. Ich meine ein wenig flexibles Spiel sollte der Endtopf doch haben.“ Drehte sich zu mir, zwinkerte mir zu und grinste breit. Ich musste ernst bleiben, wir wollten uns doch nicht enttarnen. Ich sagte nur „Justin, es ist sehr unhöflich seine Freundin nicht richtig vorzustellen. Aber wir haben das nachgeholt.“

Er lachte “George darf ich vorstellen Josi.
Josie darf ich vorstellen George“.

Josi hatte Ihren Latte Maciatto in der Hand und säuselte „Freut mich“ während ihre Ohren anfingen zu glühen. Wir plauderten noch ein wenig über belangloses Zeugs. Es lag diese Spannung des Verbotenen im Raum, bis die beiden über die Terrasse entschwanden.

Spät am abends klingelte mein Telefon. Justin am anderen Ende „He Großer, den Hunderter hast du wirklich verdient. Ich hatte heute den besten Sex meines Lebens. Josi war wunderbar. Wir sind jetzt ein Paar.“

© George Milles