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Samstag, 28. Oktober 2017

Islamisierung?


Seit der so genannten Flüchtlingskrise von 2015, deren langfristigen Folgen für Deutschland, durch die Masseneinwanderung, noch gar nicht absehbar sind, schwelt die Diskussion über die Islamisierung. Vernachlässigen wir den Fakt, dass die damalige und neue Merkel Regierung, die man eigentlich gar nicht mehr, als Regierung bezeichnen möchte, sondern eher, als irgendwie legitimierte Diktatörchen Sippe, welche praktisch viele Bürgerrechte massiv eingeschränkt hat und in der Medienmanipulation neue Horizonte erschloss, die wohl sogar das SED Regime der DDR oder auch Adolf Hitler fasziniert hätten. Diese Ideologen waren in Sachen Manipulation der Meinungsfreiheit, gegen die Merkel Regierung eher grobmotorisch begabt.

So bleibt uns doch die Frage, haben die Islam kritischen, echten Experten, die selbsternannten Experten und die vom Herzen her mitbewegten Mitdiskutanten, auch Wutbürger genannt recht damit, dass das Abendland in ernsthaften kulturellen Schwierigkeiten ist oder doch die links rot-grüne Friede, Freude, Eierkuchen, Multi-Kulti Gutmenschen Fraktion? Die Deutschland zum Teil, lieber mit dem Deutschen Volkstod beglücken würden? Dafür aber islamische Einwanderung begrüßen. Ein interessanter Nebenfakt ist vielleicht auch, die Bundeswehr lässt nun auch die Truppe ohne Schuhe vor Imamen antreten, um sie in Religion Friedens zu unterweisen. War es je eine Pflichtveranstaltung in eine Kirche zu gehen?
Ich halte mich mit meiner Meinung, welche ich mir nach ausführlicher Lektüre des Korans und persönliche längere Aufenthalte in verschiedenen islamischen Staaten gebildet habe, heute zurück. Es ist besser, man schaut in die Welt und jeder der denken kann, macht sich selbst ein Bild.

Das bekanntesten Beispiele, wie der Islam wirkt, aus der jüngsten Geschichte, ist wohl der IS in Syrien. Nach der Besetzung der ehemals religiös-liberalen Gebiete Syriens, durch die Terrormiliz Islamischer Staat, von Erdogans und US Gnaden, wandelten sich diese Teile des Landes in ein islamische Kalifat. Scharia Recht, Kopftücher und Burkas für Frauen und noch vieles andere. Und noch schlimmer war, es wurde Kriegsgebiet. Weil sogar ein mieser Diktator, wie Assad hat ein Recht, das ihm unterstehende Staatsgebiet zu verteidigen. Millionen Menschen auf der Flucht, hauptsächlich in die Türkei. Etwa vierhunderttausend Flüchtlinge landeten auch bei uns, ob das nun alles Syrer waren, sei dahingestellt. Über die falschen Passe und Scheinidentitäten, wurde genug geschrieben.

Ein anderes Beispiel ist der Iran, in den 1980er Jahren. Persien, ein westlich orientierter Staat mit ähnlicher Lebensart, wie wir. Der Schönheitsfehler ein Regent, der Schah, mit wenig Sinn für Demokratie.
Er sollte weg.
Richten sollte dieses Problem ausgerechnet ein im Exil lebender Islamist. Ayatollah Khomeini führte, die großzügig vom Westen finanzierte Revolution an und prägte den Iran bis heute. Früher trugen Frauen dort Jeans und Röcken, heute Burka Säcken. Scharia Recht mit den Folgen, wie massenhafter Verstümmlung von Menschen durch das Abhacken von Gliedmaßen, wegen Straftaten wie Diebstahl und anderen Vergehen. Die UN hat einmal Zahlen veröffentlicht, das in islamisch geprägten Staaten die das Scharia Recht praktizieren bis zu 30 Prozent der Bevölkerung durch die Rechtsprechung körperlich verstümmelt wurden.
Die Todesstrafe und vieles andere, üble Nebeneffekte des Scharia Rechts dominieren diese Länder. Von der Aufhebung praktisch aller Frauenrechte, muss ich an dieser Stelle, wiederum nicht mehr reden. Nur Grüne Studienabbrecher können diese verheerende Entwicklung ignorieren.

Doch wir müssen Europa nicht einmal verlassen, um zu beobachten, wie Islamisierung wirkt.

Die links-grünen Regierungen Schwedens forcierten auf Grund ihre liberalen Asylrechts, die islamische Einwanderung, so das schon heute klar ist, Schweden hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Die UN prognostiziert, das Schweden in 2030 auf dem heutigen Stand eines Entwicklungslandes sein wird.
Wenn man schwedischen alternativen Medien glaubt, gibt es keinen Wandel zum Positiven. Und ehrlich, was macht alternative Medien unglaubwürdiger, als die Schwedischen Staatsmedien, welche mittlerweile völlig staatlich kontrolliert sind? Doch das kann man ausführlicher unter http://zombiekingshouse.blogspot.de/2015/11/die-islamisierung-in-schweden.html nachlesen.

Auch in Frankreich und England, die auf Grund ihrer kolonialen Vergangenheit traditionelle Einwanderungsländer sind, kann man die immer weiter fortschreitende Bildung islamischer Parallelgesellschaften beobachten. So genannte No Go Areas für Staat und Polizei sind in Frankreichs Vorstädten bereits Jahrzehnte, alte Tradition und auch englische Städte leiden unter dem selben Problem.
Nur die politische Korrektheit einer ideologisch überzüchteten, realitätsfernen Medien und Politiker Menschenkaste, hält die nicht mehr zu verschweigende Realität, aus der öffentlichen Berichterstattung raus. Was wir sehen, sind nur Fetzen der Wirklichkeit.

Doch als letztes Beispiel der Auswirkungen islamischer Einwanderung habe ich für euch etwas ganz Aktuelles ausgewählt.
Es geht um Katalonien. Viele Berichte drehen sich um Separatisten. Und es steht außer Frage, das ein Volk selber entscheiden sollte, welchem Staat es angehören möchte.
Das möchte ich hier anmerken.
Doch in Katalonien geht es auch um islamische Einwanderung. Ein von den Separatisten selbst geschaffenes Problem. Diese lebten auch nach dem Motto unserer deutschen Merkel Regierung. Integration? Überhaupt kein Problem.
Die größte Sorge der Separatisten, galt nämlich der bedenklich niedrigen Geburtenrate in Katalonien. Der Verlust an gebürtigen Katalanen konnte mit Zuwanderern aus Murcia und Andalusien nicht kompensiert werden. Seit den 1990er Jahren, dem Beginn des Wirtschaftsbooms in Katalonien, befürchteten Separatisten, dass die neuen Arbeitsplätze von hunderttausenden Spaniern besetzt würden.
Die spanisch sprechenden Neu-Katalanen aber, hätten nicht Katalanisch gelernt und so die kulturelle Assimilation der katalanischen Kultur in die spanische Gesellschaft gefördert. Also mussten scheinbar bessere Einwanderer her.
Einige wenige Leuchten unter den Separatisten kamen daher auf die “geniale“ Idee, vorrangig Muslime aus Marokko und Pakistan ins Land zu holen. Soweit so gut. Denn wenn diese Muslime, schon eine neue Sprache lernen würden, könnte dass Katalanisch sein. Die Separatisten hoffte so, billigen und integrierbare Arbeitskräften ins Land zu holen, welche man für die separatistische Bewegung begeistern kann. Denn die Arbeiter, die nur Katalanisch und Arabisch sprechen und dabei noch auf Transferleistungen angewiesen sind, würde bleiben müssen, denn sie könnten es sich nicht leisten, Katalonien zu verlassen.

Erst einmal im neuen zu Hause, würde sich die Muslime schon als katalanische Nationalisten umdrehen lassen. Nationalhymne, die katalanische Fahne schwenken und für den FC Barcelona jubeln. Die Integration käme dann schon ganz von allein. So simpel gedacht, wie lächerlich dümmlich, wenn man eine politische Religion importieren will.

Die Folgen der unausgegorenen Idee werden heute deutlich. Der muslimische Bevölkerungsanteil wuchs auf über 500.000 Menschen an. Nur wurden die Neubürger nicht automatisch auch Nationalisten, nein, natürlich nicht. Dafür brachten sie den Islam zurück nach Katalonien.

Zwischenbemerkung:
An dieser Stelle kann man für Menschen ein allgemeines Zwischenfazit ziehen. Allzu heftiger Nationalismus oder auch Internationalismus kann zu schweren Hirnschädigungen führen, die logisches Denken außer Kraft setzen oder zumindest schwer einschränken. Was extrem unpassend ist, wenn man, als Staatslenker eine politische Religion einschätzen will. Welche man sich ins Land holt.

In 2012 war der zweithäufigste Vorname in der Provinz Girona, der arabische Jungenname Mohammed. In der Region Segarra (Lérida) hatten 55% der im Jahr 2014 geborenen Kinder Neukatalonische Mütter. Die Stadt Salt (Girona), in der 12.000 der 30.000 Einwohner Muslime sind, wurde zu einem neuen Mekka der radikalsten Salafisten. Der Bürgermeister von Salt äußerte in einem Radiointerview, dass sich die muslimische Bevölkerung immer mehr radikalisieren würde.

Zitat
„Noch vor wenigen Jahren waren die Frauen aus dem Maghreb eher westlich orientiert, jetzt sieht man davon immer weniger. Die hohe Zahl an muslimischen Einwanderern in Salt hat Imame angezogen, welche die Einhaltung islamischer Regeln und Bekleidungsvorschriften erzwingen. Früher trugen muslimische Frauen gewöhnlich Jeans, aber jetzt bedecken sie ihr Haar. Diese Imame fördern nicht das Zusammenleben.“

Neben Salt wurden auch andere Städte zu Zentren des Salafistischen Islam in Spanien. Allein Barcelona hat fünf salafistische Moscheen. Wie anderswo auch predigen die Salafisten in Katalonien, dass das Recht der Scharia über dem Spanischen Recht stünde, sie treiben die Bildung muslimischer Parallelgesellschaften voran. Scharia Gerichte wurden eingeführt, die natürlich über die Einhaltung der islamischen Glaubensregeln wachen.

Mit Hilfe der Separatisten hat sich Katalonien zu einem der bedeutendsten mediterranen Zentren für radikale Islamisten in Europa entwickelt.

Am 2. Oktober 2007 sendete der damalige amerikanische Botschafter in Spanien, ein Telegramm an Washington. In dem fünf Seiten langen Bericht, der als „geheim“ klassifiziert wurde, der, der Presse zugespielt wurde und in der Madrider Zeitung “El País“ zu lesen war, heißt es unter anderem:

„Starke Einwanderung – sowohl legal als auch illegal – aus Nordafrika (Marokko, Tunesien und Algerien) und Südostasien (Pakistan und Bangladesch) hat Katalonien zu einem Magneten für Anwerber von Terroristen gemacht …Die spanische Nationalpolizei schätzt, dass in Barcelona und Umgebung mehr als 60.000 Pakistani leben, die überwiegende Mehrheit männlich, unverheiratet oder unbegleitet, und ohne legalen Titel. Noch mehr solcher Immigranten stammen aus Nordafrika. Sie leben an den Rändern der spanischen Gesellschaft, sie sprechen die Sprache nicht, sind oft arbeitslos und haben nur wenige Orte, an denen sie ihre Religion mit Würde praktizieren können. Jeder einzelne dieser Umstände würde einen fruchtbaren Boden für eine Rekrutierung als Terrorist darstellen, alle zusammengenommen, liegt die Bedrohung auf der Hand. Es besteht wenig Zweifel, dass die autonome Region Katalonien eine wesentliche Operationsbasis für terroristische Aktivitäten geworden ist. Die spanischen Behörden sagen uns, dass sie die Bedrohung, aus diesen klein zelligen Einwanderungsgemeinschaften fürchten, die für den Radikalismus anfällig sind, aber sie haben sehr geringe geheimdienstliche Erkenntnisse, über diese Gruppen und kaum Möglichkeiten, sie zu unterwandern.“

Die Anschläge, wie in Barcelona und Cambrils, waren weder höhere Gewalt, noch bedauerliche Einzelfälle. Es liegt auf der Hand. Weder brachen sie unvorhersehbar, über die Bevölkerung herein, noch waren sie unvermeidbar.
Die Terrorzelle des Imam Es Satty, war nicht zuletzt die Folge einer falschen Einwanderungspolitik.

George W. Lästerbacke

Quellenangabe:
Allgemein:
Internet
Spezielle Angaben zu Katalonien:
http://www.achgut.com/artikel/das_katalanische_kalifat
Foto:
Chris Cosco Flickr CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

Donnerstag, 22. Juni 2017

Die wehrhafte Türkische Mutter


Neulich hab ich wieder etwas dazu gelernt. Lege dich nicht mit einer türkischstämmigen Mama an. Nicht, dass mir aus meinen Zeiten, in den ich in Berlin lebte, nicht bekannt war, wie resolut diese Damen sind, wenn es um Kinder und Familie geht. Doch dieser Vorfall über den ich euch heute berichte, den kann man nur noch als wehrhaft und Mustergültig beschreiben. Wie immer eine Geschichte aus dem wahren Leben einer kleinen Stadt.

Wir sind seit Jahren mit einer Deutsch-Türkin befreundet, die in Kreuzberg aufgewachsen ist. Super Frau, voll integriert, wie das heute politisch korrekt heißt und verheiratet mit einen Prachtexemplar von Deutsch-Türken. Er ist selbständig und arbeitet hart, sie hat voriges Jahr ihr viertes Kind bekommen und ist Vollbluthausfrau und Mutter. Manchmal beneide ich den Kerl sogar, um so ein Exemplar von Frau. Denn sie hat es echt drauf, so als Mutter.

Ehrlich, die beiden sind strammer Deutsche, als viele, die sich immer als echte Deutsche bezeichnen. Wobei ich die Beiden als Deutsche betrachte, nur mit den Vorteil, zwei Kulturen assimiliert zu haben. Und Beide sind nebenbei erwähnt praktizierende Moslems, nur eben keine Fanatiker. Auch zu Merkels „Flüchtlingskrise haben sie ihre eigene Meinung. Als Erbdeutscher wäre ich da schon Nazi.

Aber die Beiden dürfen ja denken und sagen, was sie wollen. Und sagen das auch deutlich, sie meinen, ihr Deutschen habt doch einen Knall, alles und jeden hierher zu holen, ohne Bedingungen und Kontrolle. Dabei sind sie nicht mal Erdolf Fans. Eine Erkenntnis, die wir uns als Ureinwohner verkneifen sollen. Sonst sind wir HateSpeecher und Nazis.

Doch nun zur Story:
Wir sind auf dem Spielplatz, unweit der Wohnung unserer Freundin. Ein "Gast", der mit anderen eine Wohnung über ihr zugewiesen bekommen hat, und dort regelmäßig ab 23.00 Uhr lautstark feiert, telefoniert und herum krakelt, beschwerte sich über ihre vorm Haus spielenden Kinder.

Weil er wohl mit anderen Gästen auf der Bank des Spielplatzes palavern wollte. Sie erwiderte auf seine Beschwerde nur, das hier ein Spielplatz sei, hier dürfen Kinder toben und Krach machen. Er antwortete darauf, in erstaunlich gutem Deutsch. Nicht wenn wir hier sind. Sie erwiderte, in Deutschland ist das eben so, gewöhne dich daran oder geh in dein Land zurück.

Darauf wurde der Gast richtig ausfallend und fruchtig. Er versuchte unserer Freundin zu greifen. Sie hielt ihn auf Abstand und keifte ihn an, mein Mann arbeitet täglich 12-13 Stunden, um uns hier ein gutes Leben zu ermöglichen und du palaverst hier auf dem Spielplatz mit Leuten herum, die unsere Steuergelder verbraten.

Zu gut deutsch wollte sie in ihrer Rage ja nur ausdrücken, das man hier keine Sonderrechte hat und als Gast heimische Regeln zu akzeptieren hat. Womit sie realistisch gesehen, ja vollkommen recht hat. Denn als Gast mit staatlich alimentierten Lebenswandel in Vollpension, ist man Bittsteller, nicht Forderer. Und das Mindeste, was man von Gästen erwarten darf ist, das eingespielte Regeln des Gastgeberlandes Gültigkeit haben. Und wenn ich diese nicht kenne, dann muss ich mich um so mehr bemühen, diese zu erlernen.

Doch der Gast mit dem Macho Benehmen wurde richtig pampig nannte sie Schlampe und wurde wiederum Handgreiflich.

Grade als wir eingreifen wollten geschah das erstaunliche. Man sagt landläufig im Deutschen, man sah bei unserer Deutsch-türkischen Freundin die Jalousien herunter gehen. Die 160 cm kleine Frau stürzte sich auf den Gast, kickte ihn zu Boden und …. Eben da klingelte mein Telefon.

Hier muss ich anmerken, nur für den Fall, das mich mal die Polizei fragt, ich habe nichts gesehen, da ich grade einen Anruf annehmen musste.

Nun jedenfalls lag der Gast plötzlich da und hatte eine gebrochene Nase, ein blaue Augen und wohl auch Zahnverlust. Als der Notarzt und die Polizei eintrafen, sagte die kleine Frau nur, die übrigens keine Schramme hatte, gib mir mal jemand bitte eine Zigarette. Ich muss mich erst mal abregen.

Ich denke, diese Frau hat das Zeug zu einer Integrationsbeauftragten.

In jeden Fall, habe ich deutlich Respekt vor so einer wehrhaften Frau, die sich weder beleidigen, noch verprügeln lässt. Auch wenn der Gast nun Anzeige erstattet hat, auf dem Spielplatz haben alle nur gesehen, das sich unsere Freundin zur Wehr setzte und Zivilcourage zeigte. Jeder weiß nun, was es bedeutet, jemanden Manieren einzubläuen.

Natürlich gibt es genug Gäste, welche sich zu benehmen wissen und bereit sind unsere Regeln zu akzeptieren, davon bin ich überzeugt Aber einige müssen ihre Lektionen eben so lernen, auch das ist eine Wahrheit. Denn das Böse kann man bekämpfen, nur der Dummheit ist man wehrlos ausgeliefert, besagt ein altes polnisches Sprichwort.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 12. Januar 2017

Die Twitter Krake


Es ist sicher, über Twitter wurde schon viel Kluges geschrieben. Darum muss ich mich dem schon in die Tastatur gedrückten Weisheiten kaum anschließen, dafür gibt es echte und gefakte Experten. Ich bin nur Nutzer.

Ich pauschal feststellen, was hier läuft, als unbedarfter Nutzer. Das ist für einen Nutzer, alles andere als erfreulich, von seriös mag ich hier nicht einmal mehr reden. Ich weiß nicht genau, wie viele dieser Twitternerds unter ihrem Twitterkönig, auch SEO genannt dienen, welche sinnvollen und hirnrissigen Regeln es gibt. Wenn ich sehe, wie diese Plattform mit Accounts überschwemm ist, die Pornos und Propaganda des Islamischen Staates verbreiten und Hetze rot-grüner ideologisierter Irrer gegen Andersdenkende, dann sag ich, eure Regeln sind für den Arsch, ihr witzlosen Sitten und Moralwächter. Ich muss auch nicht alle Regeln kennen, den ich bin ein normaler Nutzer, der dieses Netzwerk nutzt, um seine Ideen zu verbreiten und auch Menschen kennen zu lernen.

Trotz der hirnrissigen und völlig unzeitgemäßen 140 Zeichen Regelung bei Twitter, man kann kommunizieren. Es ist nur etwas mehr Schwung in der Gehirnmasse nötig, um die Info in 140 Zeichen zu verpacken. Aber das ist nicht schlimm, den Facebook beweist, es ist nicht unbedingt die Anzahl der Zeichen ist, welche rege geistige Kommunikation ausmachen, sondern der Intellekt aus wenig mehr zu machen.

Immer noch besser, wie die Denunzianten-Plattform Facebook. Wobei weniger Denunzianten bei Twitter vermutlich der Unfähigkeit von Twitter Zsern zuzuschreiben ist, als der Unschuld der Betreiber. Twitter ist eben auch hier eher 20. Jahrhundert. Denunzianten wird es zwar leicht gemacht, doch diese müssen noch noch denken. Ein schwieriges Unterfangen, besonders für Denunzianten, welche ihre geistige Armut schon durch das denunzieren on anderen Nutzer beweisen. Einigen Usern fällt es schwer richtig anzuscheißen. Nun ja, Twitter ist im digitalen Zeitalter, so etwas von Steinzeit, dass die Nutzer wohl schon als intellektuelle Nostalgiker gelten dürfen. Allerdings sind die Schikanen, mit denen man rechnen muss absolut zeitgemäß und genauso lästig, wie bei Facebook und Co.

Da sich Twitter sowohl politisch, als auch rechtlich von diversen Politikeinflüssen nicht lossagt, sondern den Arsch hinhält und fragt, von wem man sich ficken lassen darf. Offensichtlicher Grund, Angst vor Abschaltung und Repressalien aus der Politik. Ob in der Türkei oder Deutschland, die kleinen sogenannten Internetpioniere von einst, scheißen sich in die Hose. Sie haben Angst Geld zu verlieren. Wobei Twitter beim Geldverdienen gegen Facebook wohl eher als Amateur gelten darf, nun ja, eine schlechte Personaldecke schätze ich. Der User ist auch hier nur ein willkommenes Stück Nutzvieh, mehr nicht. Wenn auch nur schlecht gemolken.

So gesehen bin ich auch Nutzvieh, ein Umstand der mich aber nicht sehr stört, den mir nutzt Twitter auch. Allerdings erwartet ich wenigstens, in Ruhe gelassen zu werden, solange ich nicht gegen geltendes Recht verstoße. Mache ich auch nicht. Ich sage nur frei meine Meinung, ohne andere Personen anzugreifen, Dinge worauf man heute eben achtet. Ich bin Autor und sollte somit das Wort halbwegs intelligent verwenden können. Außerdem hat meine Mutter mich gut erzogen. Ich bin ein Arsch, das mag sein, aber ich sage immer noch “Sie Arschloch!“

Also kommen wir zum Kern der mich ärgert, oder auch anders ausgedrückt, ich lass mir nicht gerne von Automaten und Leuten, die mehr vor dem Monitor onanieren, als in einer echten Frau abspritzen auf der Nase herum tanzen. Ich bin ein Typ altmodischer Mann, der Frauen die Tür aufhält, Blumen schenkt und Arschgeigen auf die Fresse haut. Weil reden gelegentlich ohne Sinn ist, obwohl ich Probleme durchaus lieber verbal löse, wenn ein Gespräch Sinn macht. Sonst sehe ich das pragmatisch. Gewalt ist manchmal eben doch eine Lösung. Denn die blutige Nase, sollte nicht die eigene sein. Unsere Welt ist der Beweis.

So gesehen sind hinterhältige Attacken von Administratoren so ziemlich das Letzte, das ich hinnehme will. Doch du bist wehrlos gegen überbezahlte Nerds, deren Produktivität als Gegenwert für die Menschheit eine negative Bilanz aufweißt und die sich sonst wo verkriechen. Das ist nicht akzeptabel und ich wünsche diesen bestenfalls mathematisch IQ Begabten die Pest oder Ebola an den Hals. Im optimalen Fall hätte ich gerne die Koordinaten, der Rattenlöcher, in denen sie sich verstecken und Menschen schikanieren. Warum? Ich hatte mal eine solide Ausbildung bei den Raketentruppen, bevor ich meine Talente an gut zahlende Regierungen und Unternehme verkaufte. Also vor der Frühpensionierung.

Warum ich nun tobe? Ich bin seit 2010 bei Twitter, habe mir 3338 Follower aufgebaut und folgte diesen Usern auch- Jede User war verdient. Der regelmäßige Schwund von Usern, der wahllos erfolgte kann nicht als gewollt gelten, da er wahllos erscheint. Aber meine gesamten User? Diese wurden alle entfolgt. Ich brauche Tage, um sie wieder einzufangen. Auch wenn Twitter nach drei Tagen den vorherigen Zustand halbwegs herstellte. Die ersten 1700 Followern musste ich manuell wieder folgen, das kostet viel Zeit. Das reicht doch wohl, um richtig verärgert zu sein, für mich in jedem Fall. Das einzige, was ich mir angeblich zu schulden kommen ließ, ich hätte automatisiertes Verhalten an den Tag gelegt. So unterstellte Twitter. Wann und wo, keine Begründung, ich wurde auch nicht gesperrt. Habe aber nun fast 200 Follower weniger, folge aber 700 mehr. Nerd Terror, ganz simpel. Zum Glück ziehe ich meine Besucher im Blog größtenteils über Google, so das Twitter mir mal den Buckel runterrutschen kann. Ich diesen Artikel schreiben kann, selbst wenn mich diese Hilfsschüler des Lebens, die ihre Scheißregeln und Technik nicht beherrschen sperren.

George W. Lästerbacke

Montag, 30. November 2015

Die Bürgerkrieg in Syrien und der Kapitalismus


Natürlich ist Assad ein Diktator. Leider auch noch einer von der üblen Sorte. Er geht tatsächlich über Leichen für seinen Machterhalt. Vermutlich hat er zehntausende seiner Gegner getötet und auch dem ihm unterstellte Giftgas Einsatz bei Beginn des Bürgerkrieges in Syrien, könnte man ihm zutrauen.

Sicher gab es für viele Menschen Gründe, das Land zu verlassen und dass war auch möglich. Da die Grenzen nicht sehr stark gesichert waren. Doch wie vielen Syrier haben vor dem arabischen Frühling, Asyl in Deutschland oder anderswo beantragt? Es waren nur wenige. Die Syrer sind Heimatverbundene Menschen, das Land zu verlassen fällt schwer, solange man noch eine Existenzgrundlage, Haus und Hof hat, da geht man nicht weg. Es sei den man ist unmittelbar an Leib und Leben bedroht oder aber man ist jung und scheut die Veränderung nicht. Assad war das kleinere Übel, im Gegensatz zum Auswandern. Und auch die Religionen lebten friedlich Haus an Haus. Doch nun da aus dem Aufstand, der eher intellektuellen pro-westlichen Rebellengruppen, ein Bürgerkrieg mit religiösen Hintergrund geworden ist liegen große Teile des Landes in Schutz und Asche. Dass nun viele Menschen vor dem IS flüchten, ist nur zu verständlich. Den Assad ist zwar ein Diktator, aber er forderte nie, dass sich seine Untertanen in dass Mittelalter zurück begeben müssen. Hier sollte also jedem etwas auffallen.

Der Arabische Frühling, vor dessen negativen Folgen für Europa ich, als eine der wenigen Personen gewarnt habe, ist auch der Hauptgrund, warum nun so viele Menschen auf der Flucht vor Not, Elend und Verfolgung nach Europa sind. Denn alle diese kleinen Diktatoren, haben wissentlich und von der westlichen Politik gefördert, einen Schutzwall gegen die Fluchtwelle aus Afrika gebildet.

Es konnte nur schiefgehen und es ging schief. In den Ländern, in denen der arabische Frühling zu erblühen schien, wurde er zum Alptraum. Weil niemand daran dachte, dass ein pro westlicher Diktator immer noch besser ist, als eine Islamische Diktatur. Die Islamisten haben so lange versuchte sich auszubreiten und wurden nur durch Diktatoren gezügelt. Der von den Medien Westeuropas bejubelt arabische Frühling wurde zum Alptraum für die Völker dieser Länder und nun auch für Europa. Und noch etwas sollte jetzt jedem auffallen.

Nicht ein Diktator hat uns die heutige Situation zu verantworten. Mit Assad hatten sich viele Einwohner arrangiert. Was allzu menschlich ist, wenn man sieht, was sich die Deutschen von ihrer angeblich demokratischen Regierung bieten lassen. Man kann auch mit einem Arschloch von Diktator leben und hoffen, dass es einmal besser wird.

Verursacht hat unsere heikle Lage, dessen Hauptopfer das syrischen Volk ist, die Politik. Dieser immer mehr eskalierenden und in der Hauptsache religiös motivierten Bürgerkrieg, ist direkte Folge der US- und EU-Politik. Die USA und die üblichen anderen Verdächtigen sind schuldig, an Hunger, Elend, Verfolgung und Krieg. Letztlich auch an der Flüchtlingskrise in Europa. Das klingt irgendwie nicht überraschend behaupte ich. Da die USA reflexartig, jede Rebellengruppe förderte, die eine Chance bietet, dass Assad oder auch andere ihnen unliebsame Politiker gestürzt werden. Ob in Syrien oder dem Rest der Welt. In Europa haben wir als Beispiel die Ukraine, in Afrika unzählige Regionen und im Orient den Irak und Syrien.

Assad wollte einfach nicht mit der US-Administration kooperieren. Assad hat eine vom Vater geerbte Russland Affinität und hält auch nicht viel von Demokratie spielen. Die Folge, erst Sanktionen, die natürlich hauptsächlich das Volk treffen. Ein Versuch den Umsturz zu fördern, in der Hoffnung, dass sich ein paar hoffnungslos blauäugige, später leicht zu korrumpierende, von Demokratie träumende Rebellen finden.

Die Rebellen, die der US-Wirtschaft den Weg zu den reichen Erdöl und Erdgasreserven Syriens frei schießen sollten haben versagt. Trotzdem liefern die USA munter Waffen und auch “Berater“. Weil diese vertrottelten politischen Repräsentanten des Kapitals einfach nichts dazu lernen.
Erst vor kurzen warfen die USA wieder neun Tonnen Waffen über Syrien ab. Diese Abwürfe sind schwer kalkulierbar, weil niemand weiß, welche der verfeindeten Rebellentruppen sich die Waffen zuerst greift. Letztlich ist ein ewiger Bürgerkrieg im Gange. In dem man natürlich aus rein humanitären Gründen eingreift.

Es ist gut möglich, dass die Waffen dem IS in die Hände fallen, was nur bedeuten würde, dass der IS hat mehr Waffen hat, um länger zu kämpfen. Denn die vielen Toyota Wagen, die einst für die pro westlichen Rebellen gedacht waren und von der USA finanziert wurden, sind letzten Endes auch in die Hände des IS gefallen. Fahrzeuge die heute das Markenzeichen des Islamic State sind. Wie viele pro- westlich orientierte Rebellenverbände überhaupt noch kampffähig sind, das wissen vermutlich nur die Geheimdienste. Den ein Mediales Echo existiert praktisch kaum.

Es stellt sich auch eine ganz andere Frage. Warum eine Truppe von bis an die Zähne bewaffneter, menschenverachtender Wichser, wie der IS, die am Ende trotzdem nur Amateurkrieger sind noch nicht weg gepustet ist?

Die USA-Allianz im Irak wurde nach nur einigen Wochen mit Luftschläge und grade mal fünf Tage Bodenkrieg weggefegt. Saddam Husseins Armee kapitulierte. Man erinnere sich, zu Beginn des zweiten Golfkrieges, als die USA & Co den Irak völkerrechtswidrig angriffen, hatte die irakische Armee 120 Divisionen (Eine Division ist eine militärische Einheit von 10.000-30.000 Soldaten) und etwa 1500 Kampfflieger. Wenn man nur im Kopf nachrechnet und auch nur von der kleinsten Divisionsstärke ausgeht, waren das 1,2 Millionen gut ausgebildeter Soldaten. Dazu kamen noch einige Hunderttausend paramilitärische Polizeikräfte. Diese irakische Großmacht wurde in wenigen Wochen weg gebombt, Hunderttausende Zivilisten und Soldaten wurden dabei getötet.

Doch eine zu einhundert Prozent aus Amateurkämpfer bestehende Armee von nicht mal Einhunderttausend Kriegern, die einen geistesgestörtem Religionshintergrund haben, ist nicht zu schlagen? Das hört sich für mich, wenig überzeugend an. Viel überzeugender klingt es dann schon, wenn man vermutet, dass der IS noch existiert, weil Assad noch immer an der Macht ist. Solange Assad da ist, wird auch der IS nicht zu schlagen sein befürchte ich. Denn dass ist die Logik des militärisch-industriellen Komplexes in der USA.

Dafür drangsaliert der IS Hundetausende Zivilisten und tötet unzählige Menschen, kommt nach Europa und verbreitet Terror unter Unschuldigen, die mit der Politik ihrer korrupten Regierungen nichts zu tun haben. Ich sage euch, der IS wird künstlich am Leben erhalten, auch mit spontanen, nicht für ihn bestimmte Waffenlieferungen. Welche dem IS dann unglücklicher Weise in die Hände fallen. Denn der Bürgerkrieg darf nur enden, bis Assad gefallen ist. Dass nenne ich kaltschnäuzig, skrupellos und menschenverachtend.

Dass Russland nun in den Bürgerkrieg eingreift, passt nun schon gar nicht in das Konzept der US-Administration. Denn Russland ist erstens, der erklärte neue Lieblingsfeind der USA und zweitens, ein Unterstützer Assads. Syrien ist ein Markt für Russland, ein politischer Puffer zwischen Russland, der NATO-Türkei und dem nun von der USA mehr schlecht als recht gesteuerten Irak. Russland muss nicht nach den Öl und Gasvorkommen schielen, es hat selbst genug dieser Reichtümer. Für Putin ist das Land eher von geopolitischem Interesse. Assad im Amt zu halten und den IS auszulöschen nützt Putin. Russland hat dem IS in wenigen Wochen mehr zugesetzt, wie die US Militärmaschinerie. Würde man gemeinsam mit Bodentruppen in Syrien einmarschieren, wäre der IS in wenigen Tagen oder Wochen restlos aufgerieben. Aber nun führt man hier von beiden Seiten einen heuchlerischen Stellvertreterkrieg und die Opfer sind, wie immer das Volk.

Nun demonstrieren auch noch in Spanien und England angeblich zehntausende Menschenfreunde dafür, dass man den Krieg gegen den IS abblasen soll. Diese Demonstranten blicken offensichtlich überhaupt nicht mehr durch, was in Syrien abläuft. Denn wie dumm ist diese Forderung? Eine US-Administration wird niemals, so eine Situation, die sie selbst provoziert hat beenden. Solange es in der Politik Hoffnung gibt, Staatschef Assad loszuwerden. Eine gewisse wirre Logik, will ich den Pazifisten nicht absprechen. Aber nur, wenn ich möchte, dass der IS so erstarkt, dass er zu einer noch größeren Terrorgefahr wird, wie er ohnehin ist. Der Tag an dem der IS es schafft Assad zu stürzen, würde der Tag sein an dem alle am Krieg Beteiligten verloren hätten. Außer dem IS natürlich. Selbst der Bestand der Tyrannei des Herrn Assad, wäre nichts gegen dass, was dem syrischen Volk blüht, würde der IS sein Schreckensherrschaft errichten.

Wenn das Sterben beendet werden soll, muss der Bürgerkrieg beendet werden, mit oder ohne Assad. Besser ein Ende mit Schrecken, als. Schrecken ohne Ende. Doch jetzt mal ganz ehrlich, wollen diese Antikriegsgegner mit Blümchen und Om singend den IS bekehren?
Dann sollten sie umgehend nach Syrien ziehen und den IS zu Tode lieben. Vielleicht klappt es ja wider erwarten. Wenn sie nett fragen, bekommen sie vielleicht von unserer Kanzlerin ein paar Sonderzüge spendiert, darin ist Frau Merkel richtig gut. Ihr Reisebüro in Österreich läuft.

Genug gelästert. Die Situation ist, wie ich es oben bereits beschrieben habe. Offensichtlich haben wir Politiker die nur Menschen und Material verschwenden, um einen asymmetrischen Krieg zu führen, der im Augenblick nicht gewonnen werden soll. Auf der anderen Seite ein paar pazifistische Spinner, die den IS in Ruhe lassen möchten, weil dann vielleicht ein paar Menschen weniger von Bürgerkriegsgefechten getötet werden. Da freut sich der IS bestimmt, es bleiben nämlich mehr Zivilisten zum köpfen und steinigen übrig. Insofern eben stimmt die wirre Pazifisten Logik. Die US-Allianz sollte sich heraus halten. Denn dem Frieden tut sie sowieso nicht gut.

Die einzige reale Chance den Krieg und das Sterben zu beenden ist Russland. Man mag von dem“lupenreinen“ Demokraten Putin halten was man will, doch den IS zum Teufel jagen und Frieden zu schaffen, dass kann und will er. Für ihn ist nur ein friedliches Syrien mit einem Herrn Assad an der Spitze sinnvoll. Er hat keinen Grund, den Konflikt eskalieren zu lassen. Auch wenn man ihn nach Kräften daran hindert. Indem man Kampfbomber wegen einer 17 Sekunden dauernden Luftraumverletzung abschießt und anderer perfider Tricks anwendet.

Ich glaube jedoch, auch wenn es etwas pauschal klingt, die Welt ist reif für eine Menge Revolution. So von der guten alten Art, als Politiker Köpfe noch in Körbe rollten oder selbige an Bäumen und Straßenlaternen aufgeknüpft wurden. Vielleicht hört dann das Morden für Öl, Gas und die Interessen der Politik endlich auf. Vielleicht kommen dann Zeiten, in denen Menschenrechte und Frieden nicht nur Argumente für den nächsten Krieg sind. Zeiten in denen Völker wirklich bestimmen, wer für sie redet oder schießt. Denn machen wir uns nichts vor, die real existierenden Demokratien dieser Welt, sind auch nur das Kasperle-Theater fürs Volk, damit es bei der Stange bleibt. Manipulierte Politik und manipulierte Medien als dienstbare Geister für den Raubtierkapitalismus.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 3. September 2014

Die Bundesregierung, fragwürdige Waffenlieferungen und die Realität

Eine Frage spaltet das Land. Waffen in den Nordirak liefern oder nicht? Natürlich hat ihre große „Ja“ Sager Koalition die Waffenlieferung an die Kurden im Irak recht einmütig für gut befunden. Doch unter einem Deckmantel, den man fast schon als humanitäre Hilfe bezeichnen möchte. Die BRD spendet Waffen aus Bundeswehr Beständen für die arg von der IS-Terrorarmee bedrängten kurdische und nordirakische Bevölkerung. Wie großherzig, diese Geste doch ist und auf keinen Fall ein Waffengeschäft.

Doch mit ein wenig nachdenken, ist das dies leicht zu durchschauen. Die “gebrauchten“ Waffen der Bundeswehr sind Bestandswaffen, es ist also klar, wenn ich die Lager räume, dann muss ich die Lager wieder auffüllen. Das mag sicher kein Waffengeschäft mit den Kurden, wohl aber ein guter Deal für die deutsche Waffenlobby.

Den es steht zu vermuten, dass die Bundeswehr nun ganz ab von öffentlichen Interesse, diese Waffen neu einkaufen muss, um ihre Bestände wieder aufzufüllen.
Weiterhin ist zu bemerken, das sich die Bundesregierung hiermit in der Öffentlichkeit aus einer Verantwortung stehlen möchte, die ihr als globaler, politischer Spieler nun mal im 21. Jahrhundert keiner mehr abnehmen kann. Vorbeugende Selbstverteidigung.
Es ist ein neues Zeitalter der Glaubenskriege entbrannt. Der Gegner ist der Islam im allgemeinen und extremistische Islamisten im speziellen, gegen eine Moderne, offene Weltanschauung der ganzen Welt.

Im Nordirak und im Irak herrscht ein echter Religionskrieg. Ethnische Säuberungen, Mord, Vergewaltigung und Verschleppung von Andersgläubigen, insbesondere auch christlicher Minderheiten. Das wäre theoretisch ein Punkt um einzuschreiten, da unser humanistisches Weltbild hier zutiefst in Frage gestellt ist. Natürlich tun wir dies nicht, da wir keine Weltpolizei sind und es anerkannte deutsche Politik ist, sein Gewissen eher durch Geld und Sachleistungen rein zu halten. Eine Betrachtungsweise, die ich nicht unbedingt verdamme.

Doch der Islamische Saat ist eine Terrorarmee, die uns alle direkt bedroht. Es sollen zwischen 400 und 1000 deutsche Kämpfer vor Ort sein, die unzweifelhaft gut motiviert und religiös indoktriniert, auch in Deutschland verheerend Anschläge ausführen könnten und würden, wenn es ihnen befohlen wird. Die IS drohte bereits mit diesen Konsequenzen.

Einer sachlich richtig Betrachtungsweise wäre es zu sagen, die IS-Terrorarmee ist eine Bedrohung für die Kurden, für Deutschland und Europa. Eine tatsächlich anzunehmende Kriegssituation, wenn auch noch ein paar tausend Kilometer entfernt.

Praktisch ist es ein ewiges herum lügen der politischen Führung, um eine Stellvertreter Krieg, den die Kurden für den Rest von Europa führen sollen. Es ist Schwachsinn kurdische Bauern, also Zivilisten mit Waffen zu beliefern, dieses Geld ist verbrannt. Die IS-Terrorarmee ist eine echte Armee, noch ohne Staat, aber eben doch eine Berufsarmee mit gut ausgebildeten und bezahlten Kämpfern. Man könnte sie mit der französischen Fremdenlegion vergleichen. Das diese eine ernsthafte Bedrohung darstellen würde, diesen Fakt würde Niemand bezweifeln.

Sie ist bereit uns in unserem Land anzugreifen, also haben wir eine Frontlinie im Norden des Irak. An eine echte Front gehören jedoch reguläre Truppen. Keine kurdischen Bauern im Auftrag der europäischen Union, die unsere Interessen verteidigen. Zivilbevölkerung und Bauern, die einen Stellvertreterkrieg gegen eine Armee führen, den sie nicht gewinnen können.

Jeden Tag, an dem die Is-Terrorarmee weiter vordringen kann, ist ein Tag mehr, um sie noch stärker werden zu lassen. Sicher werden sie vorläufig nicht stark genug sein, um in Europa oder Deutschland direkt zu intervenieren. Doch der Tag wird kommen, da steht der Terror vor unserer Tür, da werden die Feinde im eigenen Land stark genug sein, um uns empfindlichst zu treffen.

Vielleicht kommt auch der Tag, da eine IS Armee einen echten Staat repräsentiert und dann, ist es soweit. Wir werden direkt von außen angegriffen. Denn auch die Türkei könnte schneller fallen, als es unsere Phantasie gestattet.

Im Norden des Iraks herrscht Krieg und wir sollten jetzt eingreifen, solange die IS-Terrorarmee noch zu stoppen sind. Das ist Fakt, Frau Volksverarscherin Merkel, finden sie endlich offene, wahre Worten und nennen sie Ross und Reiter.
Schicken sie von mir aus die Bundeswehr mit UN Mandat los, aber verschenken sie keine Waffen an Zivilisten, an Bauern und an Kinder. Denn damit spielen sie mit unserer Sicherheit und sie verlängern das Sterben im Nordirak nur.

George W. Lästerbacke