Mittwoch, 8. Oktober 2014

Das Überleben in einer Intelligenzfeindlichen Umwelt

Ich denke also bin ich.


So könnte man es frei nach Shakespeare formulieren. Er war ein ziemlich intelligenter Mann, vermutlich könnte er auch im 21.Jahrhundert ganz gut überleben. Denn zum Ersten sprechen seine bis heute gerne zitierten Worte für sich und außerdem an seinem menschlichen Umfeld hätte sich kaum etwas geändert. Geistige Hinterwäldler und stark Intelligenz reduzierte Zeitgenossen. Willkommen im Land der Idioten.

Ich denke also bin ich, bedeutet also, dass man Intelligenz erfolgreich nutzen sollte. Ich trainiere dass ständig, trotzdem mache ich trotzdem Fehler. Doch dies ist ein Lernprozess. Ich arbeite, dabei passieren mir aus Oberflächlichkeit oder Unerfahrenheit Fehler. Wenn ich diese Fehler dauernd wiederhole, bin ich ein Schwachkopf. Wenn ich daraus lerne, bin ich erfolgreich. Wir lebe einfach in den Tag, durchdenken unsere Taten oft nicht genug, mache auch deshalb Fehler. Doch ich kann soweit darüber nachdenken so dass das Denken zum Vordenken wird und lerne so, Fehler nicht zweimal zu machen.

Deshalb fühle ich mich zwischen allen diesen sich selbst brtrügenden Blendern, Heuchlern, Zombies, potentiellen Mördern, Spinnern und von Intelligenzfreiheit betroffenen Primaten, in Anzügen oder andere Haute Couture aus Menschenhaut sehr unwohl. Wozu eigentlich Karneval? Es gibt so viele Kreaturen, die sich das ganze Jahr verkleiden.

Sicher sind einige Menschen schlicht dumm, denen kann man nur vorwerfen, dass sie sich den Spruch "Wenn man kleine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!", nicht zu Herzen nehmen. Doch viele dieser Individuen die einen umgeben, machen sich selbst dumm. Sie arbeiten nicht an sich. Sie denken einfach nichts zu Ende, lernen nicht aus ihren Fehlern. Sie überlassen andere das Denken und machen sich selbst das Leben schwer. Aus dem banalen Grund, die grauen Zellen selbst zu strapazieren-

Man könnte oft darüber heulen, doch was bringt es uns schon. Ergo ... ???

Deshalb muss für alle, die ihre Intelligenz gerne selbst nutzen und das erfolgreich gelten. Ihr solltet an viele Zeitgenossen mit mehr Humor heran treten. Dass hilft, über diese menschlichen Karikaturen zu lachen. Aber niemals vergessen, wirklich intelligente Menschen, lachen am meisten über sich selbst. Und erst dann, darf man auch über die armen Würstchen, die im denken stark gebremst sind herzhaft lachen und lästern.

Ich persönlich amüsierte mich immer über den gemeinen Gutmenschen. Huch das ist es wieder, das böse Unwort des Jahres 2015. Es ist gar nicht so, das der Gutmensch dumm ist, er ist nur nicht so erfolgreich beim denken. Hierbei liegt das Problem nicht mal in der totalen Abwesenheit von Intelligenz, sondern daran, dass sie Ideologen sind. Obwohl ich mir bei Claudia Roth nicht so sicher bin. Egal wann man der Frau zuhört, zumindest in Talkshows, strahlt zu jedem Thema völlige Inkompetenz aus, doch hat sie immer jede Menge Ideologie parat. Ideologie aber ist der natürliche Feind der Intelligenz. Ideologie schreibt dir vor, was du denken sollst, denn sie hat ja die Antworten. Wozu also denken? Ganz einfach, um zu verhindern, dass man bemerkt, dass die Ideologie ein Irrweg ist. Hinterfragen und Kritik sind deshalb unerwünscht. Also lacht nicht über Claudia, weil sie dumm aussieht, sondern weil sie sich dumm anstellt Freunde.

George W. Lästerbacke