Abnehmen, ist das wirklich so schwer?
Die Adventswochen und Weihnachten sind da, die wunderbare Zeit der Liebe, der Familie und des Fressens. Oft gehen Menschen damit um, als täten sie Verwerfliches, dennoch stopfen sie sich mit Süßigkeiten und Fetten zu. Deswegen muss ich kein schlechtes Gewissen haben, ich muss einfach nur verstehen dass, das Jahr 365 Tage hat, auch das Prassen gehört zum Lebe, alles zu seiner Zeit. Ich muss es aber nicht das ganze Jahr tun.
Ich möchte euch heute meine Erfahrungen weiter geben, um zu helfen, endlich aus dem Kreislauf von Gewichtsreduktion und wieder Zunahme zu durchbrechen. Einfach für immer schlank. Geht das? Ja es geht.
Vorab ein paar Worte
Um ein paar Sachen übers Abnehmen zu sagen. Es ist weniger anstrengend, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet. Die Mischung macht es, bei einer "Diät". Nicht stur einer Linie folgen, sondern Abwechslung bieten und auch Neues versuchen.
Ich kann von mir behaupten, ich habe es geschafft. Einst zum Höhepunkt meiner Fettleibigkeit hatte ich 170 Kilo. Heute sind es 90 Kilo. Doch das habe ich mir erarbeitet über 10 Jahre lang. Dabei habe ich weder gehungert, noch habe ich mich in Sportstudios geschunden. Ich habe im üblichen Sinne noch nicht einmal Diät gemacht.
Erst einmal muss man sich von dem Gedanken verabschieden, das man Diät macht. Das ist ein Gedanke der eher frustriert und sich anhört, als ob er lauter Verbote enthält. Abnehmen ist auch Psychologie und Verbote schaden nur, dass weiß eigentlich Jeder. Also nützen sie uns beim Abnehmen auch nicht. Ich habe mir immer gesagt, ich erfinde mich neu und lasse mir nichts verbieten, nicht einmal von mir selbst.
Was macht man nun daraus, wo liegen oft unsere Probleme?
Ich war ein absoluter Fleisch Junkie. Es ist nicht falsch, wenn ich behaupte, es gab Zeiten, da waren es 5 Kilo in der Woche, die ich wegputzte. Angefangen hat das bereits in der Kindheit. Meine Eltern, die Kinder der Nachkriegsgeneration kannten noch Hunger und Mangel. So also lebten sie auch, als Erwachsene, immer genug auf dem Tisch, natürlich nur vom Besten aus ihrer Sicht. Ich wuchs also auf mit dem paradiesischen Tischlein deck dich, das natürlich immer Gutes, Fettes und herzhaftes bot, natürlich auch Kuchen und andere Leckereien. Das war immer reichhaltig und schmackhaft, doch nicht unbedingt das, was mein Körper brauchte. Auch wenn meine Eltern es gut meinten, Wissen um gesunde reichhaltige und trotzdem schmackhafte Ernährung. Fehlanzeige und Diäten, natürlich Unfug.
Lange Rede kurzer Sinn, fettleibig wurde ich auch durch Unwissen und Generationsfehler. Ein dicker Mensch hat schon in der Kindheit die Fettleibigkeit gelernt, selbst wenn sie da noch nicht da ist. Das Elternhaus hat versagt. Die Behauptung dicke Eltern erziehen dicke Kinder, ist nicht aus der Luft gegriffen, das ist ein Fakt. Gründe gibt es viele. Bei mir, da war es eben das Generationen Problem.
Und was machen wir nun?
Wie oben schon erwähnt, wir müssen uns und unsere Ernährung neu erfinden. Ich werde euch hier nicht die Arbeit abnehmen euch via Internet zu bilden und zu erfahren, was nötig ist um schlank zu werden, oder besser gesagt, euer Wohlfühlgewicht zu finden. Ich habe es gefunden und es ist schön. Aber ein paar Tipps, wie ihr euren Weg findet habe ich.
Wenn ihr einen Diät Coach wollt, dann müsstet ihr mich bezahlen und auch dann läge es an euch und nicht an mir, wenn ihr abnehmt. Denn euer Wille zählt. Weil ihr möchte nicht mehr mit einer vermanschten Figur leben, ich schaue höchstens weg, denn ich weiß, dass ihr einen schlanken Menschen als Geisel haltet. Dicke kultivieren meist nur ihre Defizite, die sie nicht bekämpfen, sie sind nicht schwach, doch stellen sie sich so dar. In der heutigen Welt, ist jeder der zu viel auf den Hüften hat einer zu viel. Gewinner Typen sind heute schlank, behauptet die Werbung und leider hat sie damit sogar recht. Ich bin ein Gewinnertyp und fühle mich auch so. Denn ehrlich, jede Konfektionsgröße weniger steigerte mein Selbstbewusstsein, meine Fähigkeit mich im Kollektiv zu behaupten und meine Lebensfreude. Weil ich mich wohl fühle. Früher dachte ich, ich fühle mich wohl, heute weiß ich es.
Das war nun der Teil, den man wohl Kopfwäsche nett, nicht unbedingt nett, aber ehrlich und Ehrlichkeit zu sich selbst, ist das Erste was nötig ist. „Ich will so bleiben wie ich bin“, das passt bestenfalls zu „Du darfst“ Modells, aber die waren nie fett und werden es wohl auch nie sein, auch dafür gibt es Gründe.
Was macht unseren Körper in Sachen Ernährung aus? Ein wenig Grundwissen.
Das Grundwissen ist der Grundstein beim abnehmen, da hilft keine Brigitte Diät oder anderer Schwachsinn. Unser Körper tickt eigentlich ganz simpel. Egal was wir rein stopfen, er wandelt es in Zucker und Spurenelemente, die wir zum leben benötigen und er hat einen Grundumsatz an Kalorien, die er verbrennen muss um zu überleben. Er ist variabel, je nach der Art wie wir leben. Grundsätzlich gilt für Frauen, minimal 1200 Kalorien und Männer 1800 Kalorien. Der Wert muss nun in etwa auf Größe und dem Lebensstil angepasst werden. Wer diese Werte nicht überschreitet, wird bereits automatisch nicht mehr zunehmen oder auch schon abnehmen.
Der Alltag und das Abnehmen
An der alten Regel Kalorien zählen ist also schon etwas dran. Es spielt auch keine Rolle, ob Gemüse, Fett, Schokolade oder Kuchen. Der Wert ist stabil. Ihr könnt also im Prinzip Alles essen. Am Anfang einer Nahrungsumstellung solltet ihr also erst einmal lernen zu wissen, was viele Lebensmittel an Kalorien enthalten, das ist heute einfach die Kalorien Angaben stehen fast überall drauf gedruckt und für den Rest gibt es das Internet. Es gehört eben auch dazu, das ihr lernt euch für eure Ernährung Zeit zu nehmen, beispielsweise im Supermarkt.
Am einfachsten ist es am Anfang, ihr macht euch einen Einkaufszettel und schreibt dort auf, was ihr essen möchtet. Nicht daran orientiert, was die wenigsten Kalorien hat, das kommt später von allein, ohne das ihr es sofort bemerkt. Aber dann im Supermarkt, dort schaut ihr euch die Lebensmittel genauer an, den dort könnt ihr vergleichen. Eure Lieblingswurst als Beispiel, sicher gibt es davon mehr als eine Sorte und Variante. Schaut darauf welche davon weniger Kalorien hat, als die Sorte, die ihr sonst bevorzugt. Versuch diese Sorte einmal. Das macht ihr mit allen anderen Lebensmitteln auch. Ihr werdet merke ihr werdet bereits unnötige Kalorien beim Einkauf sparen.
Mir persönlich hat es sehr geholfen, das ich grade bei Wurstprodukten einfach auf Geflügelprodukte umgestiegen bin, natürlich nicht ausschließlich, den unser geliebtes Schweinefleisch hat auch leckere und auch magere Teile, doch da ist es besser auf reine Fleischteile umzuschwenken. Schinken, Fleischaufschnitt und mehr. Den Wurst enthält nun mal viel Fett, besonders Streichwürste. Doch wir sollten Fett wirklich reduziere, den viel Energie gibt es, aber leider wenig Füllmenge. Wir müssten also sehr wenig essen, auch wen wir Hunger habe, aber wer möchte schon hungern. Doch das ist zum Glück nicht nötig.
Im Prinzip müsst ihr lernen, was ich schon erwähnte. Die Mischung macht es bei der Beispielen von Diäten gibt es durchaus viel gute Ansätze, doch jede Einzelne für sich taugt nur soviel, wie sie als Diät alltagstauglich ist. Auf Dauer alltagstauglich ist kaum eine Diät, was nicht zwingend an der Diät liegt, sondern an unsere menschlichen Natur, die es liebt Abwechselung zu haben.
Trennkost ist so eine Sache, man kann damit in Sachen Gewichtsreduktion super gute Ergebnisse erzielen. Aber man sollte im Prinzip jede Diät Variante nicht länger wie eine Woche durchziehen und dabei immer beachten, das man Schritt für Schritt einige üble, alte Gewohnheiten ablegt und sich selbst und die Reaktionen des Körpers beobachten. Ich zum Beispiel gehe nur einmal in der Woche auf die Waage und kann somit gut reagieren, wenn ich mal etwas über die Stränge geschlagen bin. Ohne das ich mich verrückt machen muss. Mal 500 Gramm zugenommen? Kein Problem, einfach mal einen Tag mit leichten Gemüseeintopf und anderen frischen Sachen dazwischen geschoben, dann passt es wieder. Auch Safttage können, wenn es gefällt eingelegt werden, ist gesund und hilft gleich noch zu entschlacken. Doch die Hauptregel ist einfach. Mache dein Essen so gut es geht selbst und so wie es dir schmeckt, schaue dir ruhig etwas von anderen Menschen ab. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein. Ich habe auch oft mal bei den Vegetariern geklaut, wenn man nicht dauernd Gemüse verputzen muss, dann schmeckt auch Grünfutter. Die Vegetarier haben unter dem teils wenig genießbaren Zeugs auch echt Brauchbares. Fertige Mischungen für Körnerbratlinge als Empfehlung für Nichtvegetarier von mir. Wenn man diese Mischungen anstelle von Brötchen oder Paniermehl in Buletten oder Hackbraten verwendet, ihr glaubt es nicht, wie lecker das gebratene Hackfleisch werden kann und es sättigt viel besser. Übrigens Hacksteaks, Buletten und Hackbraten aus Putenhack kann ich nur empfehlen, außerdem esst viele Vollkornprodukte. Ihr glaubt gar nicht wie fit man sich nach den ersten Wochen fühlt, wenn auch der Darm wieder in Schwung gekommen ist.
Randbemerkungen zu Lebens- und Werbelügen
Es gibt dabei auch noch zu erwähnen, wir sind von unserer Physiognomie her immer noch Steinzeitmenschen sind, das heiß zumindest unser Verdauungstrakt. Das ist vielen nicht bewusst, die Fortschritte , die unsere Zivilisation erst ermöglichten, sind auch unser Schwachpunkt. Wir Sind Nachfahren der Jäger und Sammler, wir ernähren uns eigentlich wider unserer natürlichen Anlagen. Weder kennt unser Verdauungssystem, Milchprodukte, noch Weizenprodukte oder übermäßigen Fleischgenuss. Wir lebten damals von Wurzeln, Beeren, wild wachsenden Getreidepflanzen. Es gab nicht so viel Überfluss. Deshalb müssen wir, wenn wir unser Leben ändern auch darauf achten.
Milchprodukte benötigt unser Körper eigentlich überhaupt nicht, das ist wissenschaftlich erwiesen. Nach dem Abstillen von der Muttermilch, brauchen wir diese als Hauptnahrung gedachte Milch nicht mehr. Muttermilch ist nicht mit tierischer Milch zu vergleichen. Das ihr täglich Milch verzehrt ist ein Fehlverhalten, das bei vielen Menschen zu Laktoseintoleranz führt, die nur eine natürliche Körperreaktion ist. Auch die Gluten im Weizen führen zu immer mehr Verdauungsproblemen, weil unser Darm sie zwar verarbeitet, so gut er kann, doch grade der übermäßige Konsum macht uns krank. Das Gleiche gilt für zu viel Fleisch, wir essen Fleisch oft als Wurst, das kann unser Körper recht gut verwerten, doch dazu noch der Konsum von zu viel echten Fleisch, das ist zu viel des Guten. Sachlich betrachtet ist der Konsum von bis zu 500g Fleisch in der Woche noch nicht problematisch, doch überprüft euch selbst, wie viel verzehrt ihr? Ich denke einfach es zu viel, bei ehrlicher, selbstkritischer Betrachtung. Die Werbung musste es euch verkaufen, zu Zeiten der Milchseen, Getreideberge und Fleischberge in der EU musste das Zeug einfach weg und ihr ward die Konsumenten. Der Verkauf von essbaren Lebenslügen.
So einfach ist das zu erklären, heute ist eine Multi- Milliarden Industrie damit beschäftigt euch eigentlich krank zu machen, durch das Essen. Von diversen Giften in der Nahrung und anderen Stoffen, will ich gar nicht erst anfangen. Jeder weiß es und kann selbst viel tun. Es ist an euch, das wahre Essen wieder in richtige Bahnen zu lenken. Ihr selbst müsst lernen gegen Werbung resistent zu werden und eigene Wege zu finden, eigene Schlüsse zu ziehen. Das Internet und die Medien können euch unterstützen, wenn ihr nicht alles, ohne zu hinterfragen hinnehmt. Ich bezeichne mich heute als Vollwertköstler und gönne mir auch die “verbotenen“ Früchte ab und an gerne. Doch eben immer in Kombination mit dem Gesunden, was der Körper braucht, das überwiegt einfach. Mein Kopf entscheidet, wann ich vernünftig bin und wann nicht, das ist ein Luxus. Die Freiheit der Entscheidung. Deshalb geht es mir gut. Weizenprodukte, Milchprodukte oder Fleisch verwende ich nur, wenn ich es nötig finde oder aber, des Genusses wegen. Es gibt viele leckere Vollkorn Varianten, die gut schmecken. Gelegentlich esse ich auch einen Jogurt und nehme Milch in den Kaffee, doch es ist nur sehr wenig im Gegensatz zu alten Zeiten. Auch mein Steak oder mein geliebtes Geflügel steht noch auf der Verzehr Liste, doch eher zum Wochenende, dann wenn auch die Zeit für Genuss da ist. Das alte englische Sprichwort “Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.“ ist ein Synonym für Erfahrungswerte, die man nur erlangt, wenn man sich selbst die Chance gibt.
Fazit
Ich habe wie jeder Anderer auch meine kleinen Zipperlein und auch ein oder zweimal im Jahr eine Erkältung, doch bin ich allgemein, tatsächlich gesünder als mancher Zeitgenosse mit Dreißig.
Ich kann euch nur sagen versucht es einfach mal mit Phantasie und Begeisterung an eure Neuerschaffung zu gehen, ihr werdet es lieben. Verzicht ist der falsche Weg wenn man ernsthaft Gewicht reduzieren möchte, aber auch der falsche Grund ist hinderlich, zum Beispiel die Bikini Figur. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein.
Ich habe vor 10 Jahren damit angefangen und ich liebe mich, wie ich heute bin. Alle meine Tipps haben den Alltagstauglichkeitstest überstanden und ich lebe heute gut damit. Nie wieder dumme Bikini Diäten und solche Sachen, einfach neu anfangen und die Welt des Geschmacks neu erleben. Ich habe heute höchstens einen Nachteil, ich vertrage zu fettige Sachen nicht mehr, mein Körper will das einfach nicht mehr. Doch meine geliebte Schokolade, die esse ich heute noch, wenn auch nicht mehr so häufig, wie früher, ich brauch das einfach nicht mehr. Wie ich sagte, Alles was ich schreibe dient nur dazu, euch zu inspirieren, selbst aktiv zu werden, euch zu informieren und zu bilden. Ich werde euch dies Arbeit nicht abnehmen. Und ihr könnt es schaffen auf Dauer schlank zu sein. Das verspreche ich.
© George W. Sobotta
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Montag, 8. Dezember 2014
Weihnachten und Diätenwahn
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Diät,
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Erziehung,
gesunde Ernährung,
Selbstdisziplin,
Übergewicht,
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vegetarier,
Vollwertkost,
Weihnachten
Sonntag, 9. März 2014
Frühling und der Diäten Wahn.
Abnehmen, ist das wirklich so schwer?
Der Frühling ist da und die wunderbare warme Zeit des Jahres beginnt. Ich möchte euch heute meine Erfahrungen weiter geben, um zu helfen, endlich aus dem Kreislauf von Gewichtsreduktion und wieder Zunahme zu durchbrechen. Einfach für immer schlank. Geht das? Ja es geht.
Vorab ein paar Worte
Um ein paar Sachen übers Abnehmen zu sagen. Es ist weniger anstrengend, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet. Die Mischung macht es, bei einer Diät. Nicht stur einer Linie folgen, sondern Abwechslung bieten und auch Neues versuchen.
Ich kann von mir behaupten, ich habe es geschafft. Einst zum Höhepunkt meiner Fettleibigkeit hatte ich 170 Kilo. Heute sind es 90 Kilo. Doch das habe ich mir erarbeitet über 10 Jahre lang. Dabei habe ich weder gehungert, noch habe ich mich in Sportstudios abgeschunden. Ich habe im üblichen Sinne noch nicht einmal Diät gemacht.
Erst einmal muss man sich von dem Gedanken verabschieden, das man Diät macht. Das ist ein Gedanke der eher frustriert und sich anhört, als ob er lauter Verbote enthält. Abnehmen ist auch Psychologie und Verbote schaden nur, dass weiß eigentlich Jeder. Also nützen sie uns beim Abnehmen auch nicht. Ich habe mir immer gesagt, ich erfinde mich neu und lasse mir nichts verbieten, nicht einmal von mir selbst.
Was macht man nun daraus, wo liegen oft unsere Probleme?
Ich war ein absoluter Fleisch Junkie. Es ist nicht falsch, wenn ich behaupte, es gab Zeiten, da waren es 5 Kilo in der Woche, die ich wegputzte. Angefangen hat das bereits in der Kindheit. Meine Eltern, die Kinder der Nachkriegsgeneration kannten noch Hunger und Mangel. So also lebten sie auch, als Erwachsene, immer genug auf dem Tisch, natürlich nur vom Besten aus ihrer Sicht. Ich wuchs also auf mit dem paradiesischen Tischlein deck dich, das natürlich immer Gutes, Fettes und herzhaftes bot, natürlich auch Kuchen und andere Leckereien. Das war immer reichhaltig und schmackhaft, doch nicht unbedingt das, was mein Körper brauchte. Auch wenn meine Eltern es gut meinten, Wissen um gesunde reichhaltige und trotzdem schmackhafte Ernährung. Fehlanzeige und Diäten, natürlich Unfug.
Lange Rede kurzer Sinn, fettleibig wurde ich auch durch Unwissen und Generationsfehler. Ein dicker Mensch hat schon in der Kindheit die Fettleibigkeit gelernt, selbst wenn sie da noch nicht da ist. Das Elternhaus hat versagt. Die Behauptung dicke Eltern erziehen dicke Kinder, ist nicht aus der Luft gegriffen, das ist ein Fakt. Gründe gibt es viele. Bei mir, da war es eben das Generationen Problem.
Und was machen wir nun?
Wie oben schon erwähnt, wir müssen uns und unsere Ernährung neu erfinden. Ich werde euch hier nicht die Arbeit abnehmen euch via Internet zu bilden und zu erfahren, was nötig ist um schlank zu werden, oder besser gesagt, euer Wohlfühlgewicht zu finden. Ich habe es gefunden und es ist schön. Aber ein paar Tipps, wie ihr euren Weg findet habe ich.
Wenn ihr einen Diät Coach wollt, dann müsstet ihr mich bezahlen und auch dann läge es an euch und nicht an mir, wenn ihr abnehmt. Denn euer Wille zählt. Weil ihr möchte nicht mehr mit einer vermanschten Figur leben, ich schaue höchstens weg, denn ich weiß, dass ihr einen schlanken Menschen als Geisel haltet. Dicke kultivieren meist nur ihre Defizite, die sie nicht bekämpfen, sie sind nicht schwach, doch stellen sie sich so dar. In der heutigen Welt, ist jeder der zu viel auf den Hüften hat einer zu viel. Gewinner Typen sind heute schlank, behauptet die Werbung und leider hat sie damit sogar recht. Ich bin ein Gewinnertyp und fühle mich auch so. Denn ehrlich, jede Konfektionsgröße weniger steigerte mein Selbstbewusstsein, meine Fähigkeit mich im Kollektiv zu behaupten und meine Lebensfreude. Weil ich mich wohl fühle. Früher dachte ich, ich fühle mich wohl, heute weiß ich es.
Das war nun der Teil, den man wohl Kopfwäsche nett, nicht unbedingt nett, aber ehrlich und Ehrlichkeit zu sich selbst, ist das Erste was nötig ist. „Ich will so bleiben wie ich bin“, das passt bestenfalls zu „Du darfst“ Modells, aber die waren nie fett und werden es wohl auch nie sein, auch dafür gibt es Gründe.
Was macht unseren Körper in Sachen Ernährung aus? Ein wenig Grundwissen.
Das Grundwissen ist der Grundstein beim abnehmen, da hilft keine Brigitte Diät oder anderer Schwachsinn. Unser Körper tickt eigentlich ganz simpel. Egal was wir rein stopfen, er wandelt es in Zucker und Spurenelemente, die wir zum leben benötigen und er hat einen Grundumsatz an Kalorien, die er verbrennen muss um zu überleben. Er ist variabel, je nach der Art wie wir leben. Grundsätzlich gilt für Frauen, minimal 1200 Kalorien und Männer 1800 Kalorien. Der Wert muss nun in etwa auf Größe und dem Lebensstil angepasst werden. Wer diese Werte nicht überschreitet, wird bereits automatisch nicht mehr zunehmen oder auch schon abnehmen.
Der Alltag und das Abnehmen
An der alten Regel Kalorien zählen ist also schon etwas dran. Es spielt auch keine Rolle, ob Gemüse, Fett, Schokolade oder Kuchen. Der Wert ist stabil. Ihr könnt also im Prinzip Alles essen. Am Anfang einer Nahrungsumstellung solltet ihr also erst einmal lernen zu wissen, was viele Lebensmittel an Kalorien enthalten, das ist heute einfach die Kalorien Angaben stehen fast überall drauf gedruckt und für den Rest gibt es das Internet. Es gehört eben auch dazu, das ihr lernt euch für eure Ernährung Zeit zu nehmen, beispielsweise im Supermarkt.
Am einfachsten ist es am Anfang, ihr macht euch einen Einkaufszettel und schreibt dort auf, was ihr essen möchtet. Nicht daran orientiert, was die wenigsten Kalorien hat, das kommt später von allein, ohne das ihr es sofort bemerkt. Aber dann im Supermarkt, dort schaut ihr euch die Lebensmittel genauer an, den dort könnt ihr vergleichen. Eure Lieblingswurst als Beispiel, sicher gibt es davon mehr als eine Sorte und Variante. Schaut darauf welche davon weniger Kalorien hat, als die Sorte, die ihr sonst bevorzugt. Versuch diese Sorte einmal. Das macht ihr mit allen anderen Lebensmitteln auch. Ihr werdet merke ihr werdet bereits unnötige Kalorien beim Einkauf sparen.
Mir persönlich hat es sehr geholfen, das ich grade bei Wurstprodukten einfach auf Geflügelprodukte umgestiegen bin, natürlich nicht ausschließlich, den unser geliebtes Schweinefleisch hat auch leckere und auch magere Teile, doch da ist es besser auf reine Fleischteile umzuschwenken. Schinken, Fleischaufschnitt und mehr. Den Wurst enthält nun mal viel Fett, besonders Streichwürste. Doch wir sollten Fett wirklich reduziere, den viel Energie gibt es, aber leider wenig Füllmenge. Wir müssten also sehr wenig essen, auch wen wir Hunger habe, aber wer möchte schon hungern. Doch das ist zum Glück nicht nötig.
Im Prinzip müsst ihr lernen, was ich schon erwähnte. Die Mischung macht es bei der Beispielen von Diäten gibt es durchaus viel gute Ansätze, doch jede Einzelne für sich taugt nur soviel, wie sie als Diät alltagstauglich ist. Auf Dauer alltagstauglich ist kaum eine Diät, was nicht zwingend an der Diät liegt, sondern an unsere menschlichen Natur, die es liebt Abwechselung zu haben.
Trennkost ist so eine Sache, man kann damit in Sachen Gewichtsreduktion super gute Ergebnisse erzielen. Aber man sollte im Prinzip jede Diät Variante nicht länger wie eine Woche durchziehen und dabei immer beachten, das man Schritt für Schritt einige üble, alte Gewohnheiten ablegt und sich selbst und die Reaktionen des Körpers beobachten. Ich zum Beispiel gehe nur einmal in der Woche auf die Waage und kann somit gut reagieren, wenn ich mal etwas über die Stränge geschlagen bin. Ohne das ich mich verrückt machen muss. Mal 500 Gramm zugenommen? Kein Problem, einfach mal einen Tag mit leichten Gemüseeintopf und anderen frischen Sachen dazwischen geschoben, dann passt es wieder. Auch Safttage können, wenn es gefällt eingelegt werden, ist gesund und hilft gleich noch zu entschlacken. Doch die Hauptregel ist einfach. Mache dein Essen so gut es geht selbst und so wie es dir schmeckt, schaue dir ruhig etwas von anderen Menschen ab. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein. Ich habe auch oft mal bei den Vegetariern geklaut, wenn man nicht dauernd Gemüse verputzen muss, dann schmeckt auch Grünfutter. Die Vegetarier haben unter dem teils wenig genießbaren Zeugs auch echt Brauchbares. Fertige Mischungen für Körnerbratlinge als Empfehlung für Nichtvegetarier von mir. Wenn man diese Mischungen anstelle von Brötchen oder Paniermehl in Buletten oder Hackbraten verwendet, ihr glaubt es nicht, wie lecker das gebratene Hackfleisch werden kann und es sättigt viel besser. Übrigens Hacksteaks, Buletten und Hackbraten aus Putenhack kann ich nur empfehlen, außerdem esst viele Vollkornprodukte. Ihr glaubt gar nicht wie fit man sich nach den ersten Wochen fühlt, wenn auch der Darm wieder in Schwung gekommen ist.
Randbemerkungen zu Lebens- und Werbelügen
Es gibt dabei auch noch zu erwähnen, wir sind von unserer Physiognomie her immer noch Steinzeitmenschen sind, das heiß zumindest unser Verdauungstrakt. Das ist vielen nicht bewusst, die Fortschritte , die unsere Zivilisation erst ermöglichten, sind auch unser Schwachpunkt. Wir Sind Nachfahren der Jäger und Sammler, wir ernähren uns eigentlich wider unserer natürlichen Anlagen. Weder kennt unser Verdauungssystem, Milchprodukte, noch Weizenprodukte oder übermäßigen Fleischgenuss. Wir lebten damals von Wurzeln, Beeren, wild wachsenden Getreidepflanzen. Es gab nicht so viel Überfluss. Deshalb müssen wir, wenn wir unser Leben ändern auch darauf achten.
Milchprodukte benötigt unser Körper eigentlich überhaupt nicht, das ist wissenschaftlich erwiesen. Nach dem Abstillen von der Muttermilch, brauchen wir diese als Hauptnahrung gedachte Milch nicht mehr. Muttermilch ist nicht mit tierischer Milch zu vergleichen. Das ihr täglich Milch verzehrt ist ein Fehlverhalten, das bei vielen Menschen zu Laktoseintoleranz führt, die nur eine natürliche Körperreaktion ist. Auch die Gluten im Weizen führen zu immer mehr Verdauungsproblemen, weil unser Darm sie zwar verarbeitet, so gut er kann, doch grade der übermäßige Konsum macht uns krank. Das Gleiche gilt für zu viel Fleisch, wir essen Fleisch oft als Wurst, das kann unser Körper recht gut verwerten, doch dazu noch der Konsum von zu viel echten Fleisch, das ist zu viel des Guten. Sachlich betrachtet ist der Konsum von bis zu 500g Fleisch in der Woche noch nicht problematisch, doch überprüft euch selbst, wie viel verzehrt ihr? Ich denke einfach es zu viel, bei ehrlicher, selbstkritischer Betrachtung. Die Werbung musste es euch verkaufen, zu Zeiten der Milchseen, Getreideberge und Fleischberge in der EU musste das Zeug einfach weg und ihr ward die Konsumenten. Der Verkauf von essbaren Lebenslügen.
So einfach ist das zu erklären, heute ist eine Multi- Milliarden Industrie damit beschäftigt euch eigentlich krank zu machen, durch das Essen. Von diversen Giften in der Nahrung und anderen Stoffen, will ich gar nicht erst anfangen. Jeder weiß es und kann selbst viel tun. Es ist an euch, das wahre Essen wieder in richtige Bahnen zu lenken. Ihr selbst müsst lernen gegen Werbung resistent zu werden und eigene Wege zu finden, eigene Schlüsse zu ziehen. Das Internet und die Medien können euch unterstützen, wenn ihr nicht alles, ohne zu hinterfragen hinnehmt. Ich bezeichne mich heute als Vollwertköstler und gönne mir auch die “verbotenen“ Früchte ab und an gerne. Doch eben immer in Kombination mit dem Gesunden, was der Körper braucht, das überwiegt einfach. Mein Kopf entscheidet, wann ich vernünftig bin und wann nicht, das ist ein Luxus. Die Freiheit der Entscheidung. Deshalb geht es mir gut. Weizenprodukte, Milchprodukte oder Fleisch verwende ich nur, wenn ich es nötig finde oder aber, des Genusses wegen. Es gibt viele leckere Vollkorn Varianten, die gut schmecken. Gelegentlich esse ich auch einen Jogurt und nehme Milch in den Kaffee, doch es ist nur sehr wenig im Gegensatz zu alten Zeiten. Auch mein Steak oder mein geliebtes Geflügel steht noch auf der Verzehr Liste, doch eher zum Wochenende, dann wenn auch die Zeit für Genuss da ist. Das alte englische Sprichwort “Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.“ ist ein Synonym für Erfahrungswerte, die man nur erlangt, wenn man sich selbst die Chance gibt.
Fazit
Ich habe wie jeder Anderer auch meine kleinen Zipperlein und auch ein oder zweimal im Jahr eine Erkältung, doch bin ich allgemein, tatsächlich gesünder als mancher Zeitgenosse mit Dreißig.
Ich kann euch nur sagen versucht es einfach mal mit Phantasie und Begeisterung an eure Neuerschaffung zu gehen, ihr werdet es lieben. Verzicht ist der falsche Weg wenn man ernsthaft Gewicht reduzieren möchte, aber auch der falsche Grund ist hinderlich, zum Beispiel die Bikini Figur. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein.
Ich habe vor 10 Jahren damit angefangen und ich liebe mich, wie ich heute bin. Alle meine Tipps haben den Alltagstauglichkeitstest überstanden und ich lebe heute gut damit. Nie wieder dumme Bikini Diäten und solche Sachen, einfach neu anfangen und die Welt des Geschmacks neu erleben. Ich habe heute höchstens einen Nachteil, ich vertrage zu fettige Sachen nicht mehr, mein Körper will das einfach nicht mehr. Doch meine geliebte Schokolade, die esse ich heute noch, wenn auch nicht mehr so häufig, wie früher, ich brauch das einfach nicht mehr. Wie ich sagte, Alles was ich schreibe dient nur dazu, euch zu inspirieren, selbst aktiv zu werden, euch zu informieren und zu bilden. Ich werde euch dies Arbeit nicht abnehmen. Und ihr könnt es schaffen auf Dauer schlank zu sein. Das verspreche ich.
© George W. Lästerbacke
Labels:
abnehmen; Gewicht reduzieren,
Bikini Figur,
Brigitte Diät,
Diät,
Diäten,
Erziehung,
Fettleibigkeit,
Frühling,
Generation,
gesunde Ernährung,
Selbstdisziplin,
Übergewicht,
vegetarier,
Verzicht,
Vollwertkost
Freitag, 13. September 2013
TV Werbung und Kids
TV Werbung und Kids
Ich will nicht über den gehirnamputierten Bereich der Talkshows am Nachmittag oder Big Brother und Co Zeit widmen. Da ich denke es ist wirklich müßig für aktive denkende Menschen darüber noch etwas zu sagen. Solltet ihr anderer Meinung sein, ich bin bereit.
Mir geht es um Kinder TV, wie Nick, Super RTL und Co. und ich glaube Millionen Eltern sehen das ähnlich. Es kotzt mich an; das offensichtlich TV Sender nur noch dazu Programm produzieren, um Kinder völlig wertlosen Mist einzutrichtern. Damit diese Kids dann, zu animieren ihren Eltern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich gebe im jährlich geschätzte 1000 Euro, Tendenz steigend, um Blödsinn zu kaufen den die Spielzeug- und Spiele Mafia herstellt. Der Mist, der dann doch in der Ecke liegt.
Spielzeug wird zu einer legalen Konsumdroge hochstilisiert und Keiner von den inkompetenten, überbezahlten und korrupten, undemokratisch gewählten Bundestagsegomanen bekommt unter der Glaskuppel mal ein Geistesblitz, das man dagegen mal etwas tun sollte. Denn in der heutigen Zeit, hat man auf die Kinder und die auf sie einhämmernde Werbung nur noch begrenzt Einfluss. Jeder der berufstätig ist, weiß das.
Wenn wir die Produzenten dieses Mülls in Deutschland hätten und dem Volke wenigstens mit Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen des Staates, durch diesen Konsumrausch gedient wäre. Würde ich noch nicht mal ganz so böse wettern. Aber welches Spielzeug kommt denn noch aus Deutschland?
Was mich auch gewaltig ankotzt, die Menschen, die das Spielzeug in kasernierten Fabriken in China und sonst wo produzieren. Die können ihren Kindern nicht mal ein Spielzeug, das sie wohlgemerkt selbst produzieren kaufen. Weil sie mit 50-80 Euro abgespeist werden. Martell, Haspro, Fisherpreis und wie die ganze Müllmafia heißt, bescheissen hier, wie dort die Menschen. Ich habe etwas gegen Globalisierung, die nur noch zu lasten der heutigen und zukünftiger Generation geht. Profigenerierung und Verdummung, wie lange soll das noch so bleiben?
Meine Kinder sehen täglich max. 20 min fern ... trotzdem sind sie verseucht, von ihrem Umfeld. Es kommt gerne das Argument der Selbstverantwortung. Alles Blabla, Selbstverantwortung ect. Man kann Kinder nicht unter einer Glaskuppel halten. Solche Werbung gehört genau so verboten, wie Zigaretten Werbung. Das würde das Problem erheblich einschränken. Kinder brauchen den meisten Müll der produziert wird gar nicht. Es geht immer nur um wachsenden Profit, nicht um das Kindeswohl. Wenn sich Eltern nicht auflehnen, wer dann?
Sicher gäbe es zu diesen Thema noch viel mehr zu sagen, doch es bringt uns Nichts vom 100ersten, ins 1000ste zu gehen. Wenn man es kurz halten kann. Ich will nur anregen, ob ihr nicht mal anfangen wollt euch aufzulehnen. Bald wählt ihr wieder …. fangt an Fragen zu stellen und zu fordern.
Blasphemous Jaw
Ich will nicht über den gehirnamputierten Bereich der Talkshows am Nachmittag oder Big Brother und Co Zeit widmen. Da ich denke es ist wirklich müßig für aktive denkende Menschen darüber noch etwas zu sagen. Solltet ihr anderer Meinung sein, ich bin bereit.
Mir geht es um Kinder TV, wie Nick, Super RTL und Co. und ich glaube Millionen Eltern sehen das ähnlich. Es kotzt mich an; das offensichtlich TV Sender nur noch dazu Programm produzieren, um Kinder völlig wertlosen Mist einzutrichtern. Damit diese Kids dann, zu animieren ihren Eltern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich gebe im jährlich geschätzte 1000 Euro, Tendenz steigend, um Blödsinn zu kaufen den die Spielzeug- und Spiele Mafia herstellt. Der Mist, der dann doch in der Ecke liegt.
Spielzeug wird zu einer legalen Konsumdroge hochstilisiert und Keiner von den inkompetenten, überbezahlten und korrupten, undemokratisch gewählten Bundestagsegomanen bekommt unter der Glaskuppel mal ein Geistesblitz, das man dagegen mal etwas tun sollte. Denn in der heutigen Zeit, hat man auf die Kinder und die auf sie einhämmernde Werbung nur noch begrenzt Einfluss. Jeder der berufstätig ist, weiß das.
Wenn wir die Produzenten dieses Mülls in Deutschland hätten und dem Volke wenigstens mit Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen des Staates, durch diesen Konsumrausch gedient wäre. Würde ich noch nicht mal ganz so böse wettern. Aber welches Spielzeug kommt denn noch aus Deutschland?
Was mich auch gewaltig ankotzt, die Menschen, die das Spielzeug in kasernierten Fabriken in China und sonst wo produzieren. Die können ihren Kindern nicht mal ein Spielzeug, das sie wohlgemerkt selbst produzieren kaufen. Weil sie mit 50-80 Euro abgespeist werden. Martell, Haspro, Fisherpreis und wie die ganze Müllmafia heißt, bescheissen hier, wie dort die Menschen. Ich habe etwas gegen Globalisierung, die nur noch zu lasten der heutigen und zukünftiger Generation geht. Profigenerierung und Verdummung, wie lange soll das noch so bleiben?
Meine Kinder sehen täglich max. 20 min fern ... trotzdem sind sie verseucht, von ihrem Umfeld. Es kommt gerne das Argument der Selbstverantwortung. Alles Blabla, Selbstverantwortung ect. Man kann Kinder nicht unter einer Glaskuppel halten. Solche Werbung gehört genau so verboten, wie Zigaretten Werbung. Das würde das Problem erheblich einschränken. Kinder brauchen den meisten Müll der produziert wird gar nicht. Es geht immer nur um wachsenden Profit, nicht um das Kindeswohl. Wenn sich Eltern nicht auflehnen, wer dann?
Sicher gäbe es zu diesen Thema noch viel mehr zu sagen, doch es bringt uns Nichts vom 100ersten, ins 1000ste zu gehen. Wenn man es kurz halten kann. Ich will nur anregen, ob ihr nicht mal anfangen wollt euch aufzulehnen. Bald wählt ihr wieder …. fangt an Fragen zu stellen und zu fordern.
Blasphemous Jaw
Dienstag, 11. Januar 2011
BRIEF an die Mutter. #Satire #Familie #Bildung
Brief an die Mutter.
Eine Mutter kommt ins Zimmer ihrer Tochter und findet dieses leer mit
einem Brief auf dem Bett. Das Schlimmste ahnend, macht sie ihn auf und
liest folgendes:
Liebe Mami,
es tut mir sehr leid, dir sagen zu müssen, dass ich mit meinem neuen
Freund von zuhause weggegangen bin. Ich habe in ihm die wahre
Liebe gefunden, du solltest ihn sehen,er ist ja soooooo süß mit seinen
vielen Tattoos und den Piercings und vor allem seinem Megateil von
Motorrad!
Aber das ist noch nicht alles, Mami, ich bin endlich schwanger, und
Abdul sagt, wir werden ein schönes Leben haben in seinem
Wohnwagen mitten im Wald!
Er will noch viele Kinder mit mir, und das ist auch mein Traum.
Und da ich draufgekommen bin, dass Marihuana eigentlich gut tut,
werden wir das Gras auch für unsere Freunde anbauen, wenn denen
einmal das Koks oder Heroin ausgeht, damit sie nicht so sehr leiden
müssen.
In der Zwischenzeit hoffe ich, dass die Wissenschaft endlich ein
Mittel gegen Aids findet, damit es Abdul bald besser geht, er verdient
es wirklich!
Du brauchst keine Angst zu haben, Mami, ich bin schon 13 und
kann ganz gut auf mich selber aufpassen!
Ich hoffe ich kann dich bald besuchen kommen, damit du deine
Enkel kennenlernst!
Deine geliebte Tochter
PS: Alles Blödsinn, Mami, ich bin bei den Nachbarn! Wollt dir nur
sagen, dass es schlimmere Dinge im Leben gibt als das Zeugnis,
das auf' dem Nachtkästchen liegt! Hab dich lieb! Deine Tochter
Eine Mutter kommt ins Zimmer ihrer Tochter und findet dieses leer mit
einem Brief auf dem Bett. Das Schlimmste ahnend, macht sie ihn auf und
liest folgendes:
Liebe Mami,
es tut mir sehr leid, dir sagen zu müssen, dass ich mit meinem neuen
Freund von zuhause weggegangen bin. Ich habe in ihm die wahre
Liebe gefunden, du solltest ihn sehen,er ist ja soooooo süß mit seinen
vielen Tattoos und den Piercings und vor allem seinem Megateil von
Motorrad!
Aber das ist noch nicht alles, Mami, ich bin endlich schwanger, und
Abdul sagt, wir werden ein schönes Leben haben in seinem
Wohnwagen mitten im Wald!
Er will noch viele Kinder mit mir, und das ist auch mein Traum.
Und da ich draufgekommen bin, dass Marihuana eigentlich gut tut,
werden wir das Gras auch für unsere Freunde anbauen, wenn denen
einmal das Koks oder Heroin ausgeht, damit sie nicht so sehr leiden
müssen.
In der Zwischenzeit hoffe ich, dass die Wissenschaft endlich ein
Mittel gegen Aids findet, damit es Abdul bald besser geht, er verdient
es wirklich!
Du brauchst keine Angst zu haben, Mami, ich bin schon 13 und
kann ganz gut auf mich selber aufpassen!
Ich hoffe ich kann dich bald besuchen kommen, damit du deine
Enkel kennenlernst!
Deine geliebte Tochter
PS: Alles Blödsinn, Mami, ich bin bei den Nachbarn! Wollt dir nur
sagen, dass es schlimmere Dinge im Leben gibt als das Zeugnis,
das auf' dem Nachtkästchen liegt! Hab dich lieb! Deine Tochter
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Die lieben Nachbarn
Es ist wieder so weit, das Wetter ist herbstlich kühl, die Tage werden kürzer, die absurde Zeitumstellung tritt in Kraft und die Nachbarn sieht man auch kaum noch. Es wird Winter. Es waren schöne Tage, als die Sonne noch lachte, man konnte vor der Tür grillen und mit den Nachbarn plaudern.
Hier erfährt man einfach alles, auch dass, was man nicht wissen möchte, über die direkte Nachbarschaft und alle anderen auf dem Hof. Was Herr R. aus der Nummer 24, heimlich an Gras und anderen Drogen vertickt, wer wohl der Frau Z. aus der Nummer 23, ein Braten in die Röhre geschoben hat und ob ihr Mann das auch wüsste. Viele schöne Tage, viele schöne Geschichten.
Schon länger habe ich keine Zeitung mehr abonniert, dank TV, Internet und Nachbarn ist das nicht mehr nötig. Warum sollte man für Geschichten und manipulierte Informationen zahlen, wenn man dass jeden Tag gratis serviert bekommt. Ganz unter uns, das Niveau der Bildzeitung, dass bekomme ich in meinem Biotop oder im Treppenhaus billiger. Die Nachbarn halten dich permanent auf dem neusten Wissensstand. Spezielle Nachfragen sind natürlich immer möglich und garantieren frische Informationen. Stasi 2.0 könnte man es nennen, den Tratsch vom Hof.
Bin ich selbst nicht verfügbar, dann zerbrechen sich die lieben Nachbarn sicher über mich, ihr weiche Birne. Wie ich wohl den Benz bezahlen konnte, den ich mir wiedermal gekauft habe, wen ich außer meiner Freundin noch beglücke und anderen Quatsch. Der eigentlich niemanden etwas angeht. Da ich mir alle zwei, drei Jahre ein neues Auto kaufe, meistens einen Mercedes, dachte ich, ich hätte so etwas, wie „Bestandsschutz“ in Sachen Tratsch. Doch irren ist bekanntlich menschlich. Ich verstehe auch dass ich, immer gut bin für die eine oder andere Spekulationen und natürlich Tratsch. Denn ich hab immer Geld, trinke jeden Tag Kaffee beim Bäcker und was ich arbeite, darüber rede ich nicht oder kaum, dass beflügelt die Phantasie. Besonders sehr leere Köpfe brauchen eben Beschäftigung. Die Phantasie meiner Nachbarn ist eher schlicht und ihrem kleinen Intellekt angepasst. So ist es auch nützlich für mich, wenn sie tratschen. Denn ein kleiner angedeuteter Stichpunkt reicht oft schon, um ihre Phantasie zu beflügeln. Sie glauben dann genau dass, was sie glauben sollen. Es ist viel besser sie glauben, was ich will, als dass sie glauben zu wissen, was ich nicht will.
Der Winter steht vor der Tür und ich finde viel Zeit, darüber zu philosophieren, was ich den ganzen Sommer Neues erfahren habe. Eigentlich kümmere ich mich nicht gerne, um die Dinge anderer Leute. Ich glaube noch an die Privatsphäre. Vermutlich gehöre ich zu einer aussterbenden Spezies. Doch, wenn sich meine Nachbarn, so für mich interessiert, dann sollte ich mich auch für meine Nachbarn interessieren. Ob ich im Winter etwas vermissen werde? Ich glaub schon, das mir all die jungen und alten Klatschmäuler fehlen werden. Man ist doch daran gewöhnt.
Es wird vielleicht sogar etwas schlüpfrig, an einigen Stellen. Was nicht mein verdienst ist, denn ich gebe ja nur weiter, was mir zugetragen wird.
Bis ich im Jahr 2003 in diesen wunderschönen, im Sommer immer grünen Innenhof Komplex gezogen bin, wegen des günstigen und großzügigen Wohnraums, hätte ich auch nicht gedacht, dass man so viele pikante Details von fremden Menschen erfahren kann. Doch weit gefehlt.
Ihr erwartet, dass ich nun gleich darüber plaudere. Irrtum, ihr müsst schon alles lesen. Ich werde mich ausführlich durch den Hausaufgang arbeiten, ohne euch dabei überzustrapazieren. Es sind immerhin sechs Wohnungen mit sechs Hauptmietern, 13 Kindern und nochmal locker 40 Leute kommen dazu, wenn man den Anhang mit zählt, der regelmäßig zu Gast ist. Doch keine Angst, über jeden werde ich nicht berichten, das würde ein Buch, der alltäglichen Absurditäten. Es dauert trotzdem ein wenig, euch mehr zu erzählen. Es geht immerhin, um etwa 660 qm Wohnfläche im Haus und so einiges an Kinderreichtum, der angeblich in Deutschland ausgestorben ist. Wer hie wohnt, könnte allerdings glauben, Norbert Blüm hat recht, wenn er einst sagte "Die Renten sind sicher."
Wie ich da rein passe mit einem Kind? Dass war reiner Zufall, meine Wohnung war mal als WG geplant, ein Mitbewohner zog aus, ich schlief immer öfter mit der verbleibenden Mitbewohnerin, wir wurden ein Paar. Eine sogenannte offene Beziehung war geboren. Es kam noch ein süßes Kindlein dazu, da war es dann drei, eine kleine Familie. Darum wohnen ich noch immer hier, in einer beinahe als „Kita“ zu bezeichnenden Wohnanlage.
Bevor ihr nun bald vor Neugier platzt, oder schlimmer noch gelangweilt weiter klickt, erzähle ich euch ein wenig über meine Nachbarn.
Nun die erste Parterre Wohnung links. Also gut bürgerlich ist anders. Über den Ursprung der Familie kann ich nur spekulieren. Auf Grund des Namens, schließe ich auf französische Urahnen der Hugenotten Ära um 1600. Leider ist von dem Flair der intellektuellen Hugenotten Flüchtlinge über die Jahrhunderte nichts mehr geblieben. Heute ordne ich die Familie in das Prekariat ein, politisch korrekt und wirklich treffend. Vielleicht kennt noch jemand die TV-Serie Helden der Klimbim Familie, in den 1970er Jahre sehr bekannt und beliebt. Die Kinder öffentlich rechtlichen Humors. Dann ahnt ihr sicher, was ich meine. Wenn nicht, dann lernt ihr es jetzt kennen. Obwohl Humor eigentlich anders ist, denn dass ist das echte Leben, eine Realsatire.
Sie, die Frau des Hauses (42), ist sexuell wohl defizitär von ihrem Lebensgefährten (30) gepflegt. Sie versorgt sich deshalb gerne mal außer Haus. Dabei scheint ihr Diskretion ein Fremdwort. Seine Defizite allerdings liegen wohl in ihrer Betriebsblindheit, zu erkennen, dass der Knabe etwas ruhiger, devoter Natur ist. Wie so viele Gothics. Er ist sexuell nicht uninteressiert oder unfähig, wie seine Frau immer gerne darstellt. Er will nur anders gevögelt und behandelt werden. Sie kapiert nicht, dass sie die Hosen anhaben sollte. Ich habe ihn als netten, nicht übermäßig hellen Kopf kennengelernt, der sicher sexuell sehr aktiv sein möchte, der eben nur gerne den Arsch versohlt bekommt. Sie hingegen erscheint nur als Legebatterie in Übung zu sein. Im Bett wohl eher eine Schlaftablette mit der Neigung es, wie die Karnickel zu treiben. Selbst wenn sie über ihre Eskapaden plaudert, wird man müde. Dabei wirkt sie wie eine Frau, die bereits denkt ihr Leben ist vorbei. Ihre Kinder hat sie auch nicht wirklich im Griff. Leider scheint sie nicht mal zu bemerken, das ihr Mann ein BDSM Fetisch hat, sonst würde sie zu Hause auch im Bett bekommen, was sie möchte, nämlich Orgasmen. Ein Paar wie Topf und Deckel, leider nur mit dem falschen Durchmesser. Es scheint eine Angewohnheit von sexuell frustrierten Frauen zu sein, regelmäßig das ganze Haus zusammen zu tröten. Ich höre sie oft ganz oben noch keifen. Somit kann ich feststellen, eine durchschnittliche Familie in Deutschland, dass es eben vier Kinder sind. Zwei Söhne, zwei Töchter. Ein Sohn intelligent, aber ziemlich Verhaltens gestört, vermutlich weil es ihm schwer fällt, seine Homosexualität offiziell zuzugeben. Dieser Sohn darf wegen HartzVI. Regeln (unter 25) nicht ausziehen. In England würde man ihn vermutlich als Exzentriker bezeichnen. In Deutschland wird er eher als bekloppt betrachtet. In einem unterbelichteten Umfeld gilt der Klügere halt oft, als der Dumme. Dabei ist es schade, er ist sehr intelligent. Einer der Söhne (18) ist auf halbherziger Suche nach Ausbildung, aber im Moment eher damit beschäftigt, seine Beziehungsprobleme zu regeln. Ein Sohn (11) Jahre, macht eh was er will und und ins Bett. Dann sind da noch zwei Töchter. Eine (12) lieb, nett geht auf die Förderschule, was man ihr leider auch anmerkt. Die andere 18 und pubertär unreif. Mit Freundinnen beschäftigt, klaut gern Kondome im Supermarkt, auch ein älterer Freund hat sich schon eingestellt. Er scheint in die Materie tief eingedrungen zu sein. Schule ist lustlos. Mehr gibt es da kaum zu berichten. Nachbarschaftlich betrachtet auffällig, unauffällig, meist eher erträglich, bis auf die vorsichtig formuliert, emotional verwirre Mutter und ihren manchmal zur Penetranz neigenden ältesten, exzentrischen Sohn.
Nun zur zweiten Parterre Wohnung. Neuzugang vom Sommer. Die Frau steht mit beiden Beinen im Leben. Sehr intelligent, eine sehr angenehme Eigenschaft. Auch wenn die anderen Hausbewohner in der Regel nichts dafür können, das ihr IQ näher an <80 als an >120 reicht. Beruflich gut mit der Betreuung zwei Pflegekinder beschäftigt, ist die Dame als Kultur interessiert und gebildet zu bezeichnen. Zwei eigene Kinder sind auch noch im Haus, beide in Ausbildung. Sie regelt Ihre Dinge gut, aus meiner Sicht super gut organisiert und ist die beliebteste Frau bei den Kindern auf dem Hof. Für die meisten Leute vielleicht etwas zu schrill in der Optik. Aber fügt sich gut ein, ich vermute, sie betrachtet die Nachbarschaft ähnlich, wie ich. Doof aber mit freundlicher Führung, durchaus nützlich. Ein oberflächlicher, aber guter nachbarlicher Kontakt. Es gibt nichts Aufregendes, worüber man berichten könnte. Ihr Ehemann ist oft auf Montage, trotzdem spürt man seinen Einfluss auf die Kinder positiv, sie respektieren ihn. Was in diesem Haus die Ausnahme darstellt.
Jetzt das erste OG. Linke Wohnung seit dem Sommer wohnt dort eine Familie, die namentlich an ein Feldtier erinnert und die tatsächlich der Familie Flodder, aus diesem holländischen Filmen erinnert. Fünf Kinder, vier Jungs, ein Mädchen. Laut, ungezogen mit einer Mutter, die ihre Kinder, egal was sie auch anstellen, in Schutz nimmt. Ein dauerndes Ärgernis im Hause, zumal ihre fünf Katzen und drei Köter nicht nur zu hören, sondern auch zu riechen sind. Sie leben wie die Könige und halten sich für die Größten. Ein Flair von Freudenhaus zog mit der Familie ein, die fünf Väter der Kinder wohnen in wechselnden Abständen im Hause und es ist nicht festzustellen, mit welchen der Herren, die Frau tatsächlich zusammen ist. Vermutlich mit allen. Es wechselt einfach zu oft. Der Geruch von Marihuana zieht am Wochenende durch den Treppenaufgang, auch etwas Neues im Haus.
Erstes OG. rechte Wohnung, Deutschland pur. Der Hausvorstand wird allgemein nur Oma Krüger genannt. Mutter Courage träfe es besser. Eine resolute Dame mit festen Ansichten, trinkfest, feierfreudig und die Familie im Griff. Sieben Kinder, bis auf zwei, sind bereits alle aus dem Haus, haben Jobs und ein eigenes Leben. Einer wird wohl bleiben, ein sogenannter Nesthocker (38). Alle Kinder habe Ausbildung und arbeiten, bis auf eine Tochter, das schwarze Schaf der Familie, in diesen Fall recht zutreffend. Ihre drei Kinder sind Dauergäste bei Oma und Opa. In der heutigen Zeiten schon eine Leistung, eine Familie so zu managen. Mutter Courage klemmt sich halt hinter, wenn der Nachwuchs schwächelt. Den Bereich Unterschicht kann man wohl getrost vergessen. Eher gutbürgerlich in der leicht proletarischen Variante. In jeden Fall echtes deutsches Urgestein. Nachbarn sollten so sein. Einzig als etwas unangenehm zu betrachten, der Familientrottel, gemeinhin als Ehemann bezeichnet. Intellektuell auf dem Stand eines Bonobos, nur mit viel weniger Sex. Er hat leider zu allen Themen eine Meinung. Familienkommentar in der Regel, „Lass den alten Trottel labern.“ oder Ähnliches. Im familiären Umgang ist das zwar wenig charmant, aber angemessen. Den habe ich habe ihn früher für den armen Familien Arsch gehalten, der nur ausgenutzt wird gehalten. Nach persönlicher Erfahrungen, kann ich nun aber sagen, er hat eine Familie bekommen, die er verdient. Nachbarschaftlich im Gesamtbild betrachtet, absolut verträgliche und Disput fähige Sorte Nachbarn. Die Art Nachbarn, mit denen man sich, auch einmal zum reden und feiern vor die Tür setzt, sich auch mal reibt, aber immer eine Regelung findet, wenn es Problemen gibt. Deutschland wäre schöner, wenn es mehr Leute mit Herz und Schnauze gäbe.
Und jetzt zum Abschluss zweite OG. Da ist noch die direkte Nachbarin für mich. Anhang sind vier Kinder. Zwei Jungs, zwei Mädchen. Die zwei Jungs, leicht geistig behindert, besuchen die Förderschule. Aber es sind Jungs. Da braucht man nicht zu erklären, dass diese Spezies in Alter von 15/18 im Prinzip immer gleich ist. Etwas laut, etwas nervig, aber soweit in Ordnung und hilfsbereit. Die Mädchen, eine 18 jährige, stark pubertierend, sehr hübsch und auch nicht dumm. Die andere kleine zickige Prinzessin, von 11 Jahren. Leider total verzogen. Also eigentlich auch nichts Aufregendes. Die Mutter, geistig auf dem Level eines zickenden Teenagers verharrend, obwohl sie nicht dumm ist. Ist eher ein Ärgernis, mit Abitur. Will immer das Beste darstellen, scheut aber jede Art von Vernunft gelenkten Disput, tratscht hinter jedermanns Rücken und hofft immer, das alle Leute sie für toll halten. Nun, die Nachbarn sind höflich. Die desorientierte Dame, merkt dabei gar nicht, das jeder sie für seine Zwecke einspannt. Sie ist einerseits so prüde, das Sie es kaum auf die Reihe bekommt ihre ältere Tochter, das Aschenputtel der Familie, aufzuklären. Andererseits doch extrovertiert genug, jedem der es hören möchte oder auch nicht, zu erklären, wie viel Freude Sex mit Sektflaschen, Salatgurken und Bananen macht. Sie hat ihr Leben bereits mit 38 abgeschlossen. Ohne noch eine Perspektive zu haben. In der Regel mit Jogginganzug oder ähnlich Stilvoller Mode bekleidet, immer im Internet unterwegs, um Mister Right zu finden. Dabei hat es früher schon bei ihr, nur für einige Kinder und einige Väter gereicht. Heute verschwinden die Kerle spätestens nach dem zweiten Besuch auf Nimmer Wiedersehen. Sie klammert aber dann, auch besonders Intensiv, wenn jeder normale Mensch sagt, vergiss es einfach. Sie macht sich mit jeder Menge Selbsttäuschung das Leben schön und schwer. Eine seltsame Existenz Form, kläglicher geht es nicht mehr. Ich versuche trotzdem, auch mit solchen Menschen verträglich umzugehen. Das fällt gelegentlich schwer, weil sie nun mal so “perfekt“ ist. Mit mir redet Sie im mindestens 1x im Jahr für ein paar Wochen nicht. Ich kann eben auch manchmal meine Klappe nicht halten.
Ein hoffnungsloser Fall von verkrachter Existenz, die auch noch so billig ist, die eigenen Kinder gegen ihren, grade aktuellen “Feind“ aufzuhetzen. Menschlich eigentlich unterste Schublade. Eine gelernte Gebärmaschine. Anstand und Stil, verwechselt sie oft mit Hochnäsigkeit und zu starkem Make Up. Ich denke nur für die Kinder besteht noch etwas Hoffnung, wenn sie es schaffen, von dieser Mutter irgend wann, mal weg zukommen und stark genug sind nicht zurückzublicken. Leider eine Realität, der man immer wieder und in noch schlimmer Ausprägung begegnet. Personen die, die Sinnlosigkeit ihres Handelns und ihrer Existenz nicht begriffen haben. Nachbarschaftliche Bewertung, so wenig vermisst, würde wohl selten Jemand werden. Obwohl ich mir gerne Werkzeug bei ihr borge, da ist sie perfekt ausgestattet. Trotzdem, eine entbehrliche Nervensäge.
Zu dieser Person kann ich nur sagen "Wir sind alles arme Würstchen, nur wenn man es nicht begriffen hat, kommt man nur mit sich selbst klar". Das solche Menschen nur von anderen ausgenutzt werden, liegt auf der Hand.
Im großen Ganzen könnte man sagen, hier wird bewiesen, das es nicht nötig ist, die versoffenen, arbeitsscheuen Eltern im TV auf RTL2 vorzuführen, um festzustellen, das verkorkste Kinder nicht nur von gängigen Klischee Familien produziert werden.
Hier vor Ort kann man gut sehen dass, die Persönlichkeit der Eltern mehr Einfluss auf die Kinder hat, als der Rest der Umwelt. Zwei Familien, über die man sagen darf, gut so, wie es läuft. Dann die Gegenstücke. Alleinstehende Frauen auf dem Egotrip ohne Sinn dafür, das Kindererziehung nicht nur aus Erledigung der Hausaufgaben besteht und dem Kauf der neusten Spielekonsole. Sondern dem vorleben von Werten. Man kann natürlich über Werte verschiedener Ansicht sein. Für mich gehört dazu auch ein Vater oder zumindest feste Regeln. Den in genannten Beispielen jedoch, könnten Männer gar nicht bestehen. Da liegt vielleicht auch daran, das richtige Männer sehr schnell merken, wenn Sie eigentlich überflüssig sind. Hingegen die Trottel, zwar bleiben, aber zu nichts nütze sind. Außer eben, im besten Fall als Zahl-Schwein und Handwerker.
Nun mit diesen Gedanken möchte ich schließen. Ich freue mich auf den nächsten Sommer. Mal sehen, was es dann wieder so Neues zu tratschen gibt. Ich kann nun einen Winter lang warten, bis zur nächsten Grill-Saison. Ich werde meine Nachbarn vermissen oder auch nicht. Ehrlich, das hier ist Realsatire, wir glauben immer, dass es diese Menschen nur im TV gibt, doch sachlich betrachtet, ist die ganze Welt voll von ihnen. Wir sind mitten drin, nicht nur in der Glotze.
George W. Lästerbacke
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