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Sonntag, 19. Mai 2019

Verstaatlichung - Kevin Kühnerts feuchte Träume


Alle Welt palavert schon wieder von, was weis ich. Aber ich beschäftige mich immer noch mit diesem Kevin Kühnert, SPD und Bundesvorsitzender der Jusos. Was geht in so einem fast 30-jährigen Studienabbrecher und Ex-Call-Center Mitarbeiter vor. Einer der es offensichtlich nur durch Beziehungen geschafft hat, Jobs in Abgeordnetenbüros zu ergattern, einer der, dass ist auch offensichtlich, keinen Draht zur existierenden Realität des Kapitalismus hat, wenn er von Enteignung von Unternehmen, wie BMW faselt.
Sein Berufsstand ist Politiker, aber rechtfertigt dieser Umstand, dass man jeden Blödsinn unreflektiert von sich gibt, auch wenn man damit dem SPD Projekt "unter 15 %", bei Wahlen, nur noch Vorschub leistet?

Um das zu verstehen muss man, wohl mindestens einmal im Leben, die Jusos besucht haben und das am besten 2-3 Tage, sonst versteht man das nicht. Ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen in den frühen 1990ern in Bayern. Es war ein Juso Kongress und ich war damals mit Mitstreitern des Demokratischen Jugendforums eingeladen.
Das war eine kleine Gruppe politisch interessierter junger Menschen, die kurz nach der Wende in Eisenhüttenstadt aktiv war.
Nachdem wir in Bayern bei den Jusos waren, wandten wir uns alle angewidert von der SPD ab. Wir erwarteten tolle Westdemokraten und trafen schwerst gestörte Stalinisten und Marxisten.
Kein Wunder, das aus solchen Strukturen heraus gestörte Gruppierungen, wie Antifa und Asta Extremisten ihre fähigsten Kader ziehen. Allerdings auch hier, wenig überraschend, was ein Kevin Kühnert von sich gibt.

Grundsätzlich kann und sollte man über Enteignung reden können, wenn es um die relevanten Grundbedürfnisse von Bürger und Staat geht. Es gibt Sektoren, wie die Wasser- und Energiewirtschaft, ÖPNV und Bahn, Infrastruktur, Wohnraum und Banken, wo man die Denkverbote zur Verstaatlichung zu mindestens in Teilen überdenken kann, um eine sachliche Diskussion zu bekommen.
Immer unter der Prämisse, nutzt es dem Bürger oder eben nicht.
Oben genannte Bereiche in staatlichen Management und als No Profit Unternehmen, dass könnte dem Bürger unter Umständen nutzen. Dazu gehört aber auch, das gesamte Steuersystem umzubauen, um diese Bereiche zu subventionieren. Man kann nicht schlicht nach Verstaatlichung rufen, ohne passenden Plan.

Aber grade im Konsumgüterbereich macht Verstaatlichung überhaupt keinen Sinn, wie bei BMW und anderen. Denn die Konsumgüterproduktion, dass ist die kreative Seite des Kapitalismus. Ein Umstand, den schon die Marxisten und Stalinisten des SED-Regimes nicht wirklich verstanden haben. Konsum, sei er noch so überflüssig und die Vielseitigkeit der Angebote, bedienen menschliche Bedürfnisse und die Lust an der Mannigfaltigkeit des Überflusses. Diese Lust am Genuss und Überfluss hält Geld im Kreislauf und generiert Gewinne, die nicht unbedingt die Taschen weniger Personen füllen müssen, sondern auch Basis von Subventionen darstellen können. Gewinne, die dem Leben der Bürger, der staatlichen Infrastruktur und somit der gesamten Gesellschaft nützen.
Aber Verstaatlichungen im kreativen Bereich der Konsumgüter, ist nutzlos, denn Zentralisierung ist oft der Tot der Kreativität. So Sinnvoll staatliche Lenkung in Teilbereichen sein kann, so kontraproduktiv kann sie in anderen Bereichen wirken. Eigentum ist moralisch immer noch das Hauptziel menschlicher Bedürfnisse und wo dieses Sinn macht, es zu befördern und wo es eben Sinn macht es zu beschneiden, dass ist die Kunst, die gute Politik und Staatsführung ausmacht. Es geht gar nicht darum ein Gesellschaftssystem zu favorisieren, sondern darum, aus allem das Beste zu extrahieren.

In dieser Erkenntnis liegt die Kraft Steuern zu generieren. Dazu bedarf es eines effektiven Steuersystems, wie oben bereits erwähnt, welches verstaatlichte Bereiche subventionierend gestaltet.

Diese Alpha Kevins, ala Kevin Kühnert, sind nur ein weitere Clowns in der SPD die von nichts einen Plan haben, aber immer eine große Fresse.

Sozialismus muss nichts mit Unterdrückung und Unfreiheit zu tun haben, dass ist Sozialismus nur, wenn der Mensch, sich wie ein Idiot benimmt und nicht geistig flexibel auf menschliche und ökonomische Notwendigkeiten reagiert.

In der DDR waren die beliebtesten TV Ganoven, die Olsenbande, denn Egon hatte immer einen Plan. Leider scheiterte der Plan, meist an der Umsetzung durch seine liebenswert, trottligen Mitstreiter.

Heute ist es genau so, immer gibt es einen Egon, der immer wider versucht, das Leben der Menschen zu verbessern und immer wieder versauen es einige Kevins.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 14. Januar 2018

Das Ende des freien Willens.


Es ist wieder die Zeit des Wunderns. Nicht dieses freundliche, begeisternde Wundern über das Schöne in der Welt. Sondern das überraschte, erschrockene Wundern über das schreckliche in unserer Welt, die doch so reich ist. Wir wundern uns, warum unserer Welt so ist, wie sie ist, obwohl wir doch alle unser Bestes geben.

Doch tun wir auch unser Bestes? Nein, denn unser Bestes, den freien Willen zu entscheiden, den haben wir längst eingetauscht, gegen den Willen zu konsumieren, individuell zu sein und gesund. Den freie Willen zur Entscheidung aber, den haben wir abgegeben, an politische Führer.

Diese politischen Führer haben im Auftrag der Konsumindustrie und im eigenen Interesse unsere politische Leidenschaften durch ein liberales Konsumprogramm ersetzt, welches eine totalen Entpolitisierung angestrebt hat. Die Menschen im Westen neu rebootet und auf das Niveau von Bedürfnis-Stoffwechsel-Tierchen zurück gezüchtet.
Das gelang nicht nur in Europa. Heute hängt ein im große Masse der Menschen an der Nabelschnur globaler Bedürfnisbefriedigungsanstalten. Die entweder von der Wirtschaft als Pool billiger, williger Arbeitskräfte verstanden werden oder sich als Individuelles Wesen, ausschließlich um ihr privates Selbst kümmern.

Die so entstandenen geistigen Einzeller, erhalten ihr Leben so lang wie möglich, setzen es für nichts mehr aufs Spiel und überlassen alles andere den Experten.
Denn diese Experten und politischen Führer wissen, was zu tun ist.

Emanzipation der Konsumbürgers von allem, was Verantwortung für das Ganze betrifft und Einkehr in das eigene sweet, sweet Home einer Illusion von Demokratie und Freiheit.
Dabei übersieht man leicht, dass die völlige politische Verblödung und Erniedrigung zum nützlichen Idioten, zum Gesellschaftlichen Ideal des Bürgers verklärt wurde, welcher alle paar Jahre Systemparteien mit Berufspolitikern wählen darf, die seine Geschicke lenken.

Individueller Konsum, uniformierte Individualität und politische Blindheit als neuer Lebenszweck. Anerzogener Ignoranz-Egoismus, zum Erhalt von Macht und Reichtum weniger Menschen.
Die verklärte Erniedrigung des Menschen zum Ding der Mächtigen und Reichen, dass zu gleichen Teilen, die Früchte, die es erntet, auch kaufen darf. Arbeiten um zu konsumieren und konsumieren, um zu arbeiten.

Der Pathos von der besseren Welt, medial verpackt und verkauft. Wir sind sozial, gesund, glücklich und immer gut drauf, mit den neusten iPhone und der richtigen politischen Gesinnung.

Nur eins sind wir nicht, Revolutionäre. Denn wir sind ängstliche Pseudo-Humanisten, die nur noch ihren Führern folgen, weil jeder etwas zu verlieren hat, was er nicht braucht und lieber andere tun lässt, was zu tun ist. Einzige Bürgerpflicht war es, verantwortlich zu wählen, um ein Parlament zu haben, welches die Regierung kontrolliert und nich hoffiert. Aber selbst dazu ist der Homo Konsumentis nur noch sehr eingeschränkt in der Lage. Wir kennen alle das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 in Deutschland. Deren unmittelbare Folge eine GroKo Regierung sein wird, die niemand wirklich will. Nur weil sich die Macht des Wählers durch Medienmanipulation brechen ließ und keine stabilen Mehrheiten generierte.

Doch niemand wird aufschreien, wenn er seine Unfähigkeit erkennt, sich gegen die Reichen und Mächtigen zu wehren, wenn es nötig ist. Warum?Weil er nun mal so gezüchtet wurde. Der gute Deutsch, der gute Europäer und der gute Globallist. Ihr seid gut für das System, aber Schönheit ist, wenn man kriecht und dann das fliegen lernt.

George W. Lästerbacke

Montag, 21. August 2017

Stützen der Gesellschaft


Das ist eine ganz kleine Philosophie für die Großen, die man klein hält.

Darüber liest man ab und zu. Es werden dir Menschen vorgestellt, die unsere Gesellschaft angeblich voran gebracht haben. Manchmal stimmt das sogar, es sind Menschen, die durch ihre innovative Arbeit Fortschritt geschaffen haben, dabei ist es egal ob in Technik oder Geist.

Alles was unser Leben besser macht, das stützt auch unsere Gesellschaft. Zurecht nennt man diese Menschen Stützen der Gesellschaft. In Deutschland ist der Mittelstand und die arbeitende Bevölkerung die Stütze der Gesellschaft, aber von denen hört man selten. Eher sporadisch sind manchmal Mittelständler vertreten, fast nie die Arbeiter und Angestellten die nicht nur die Arbeit schultern, sondern auch den Großteil der Steuern erwirtschaften, die diese Gesellschaft als Staat aufrecht erhalten.

Dies Schicht der Menschen, die für den Erhalt des Staates arbeiten, direkt oder indirekt und somit die Stützen der Gesellschaft sind, gibt es medial nicht mehr. Obwohl sie das Herz der Gesellschaft sind, das Blut und zumindest, die Masse des Hirns und das Stammhirn.

Dafür wurde die Berichterstattung auf Politiker, Bänker und Vorstände von Konzernen fokussiert, also eine Bande von Affen, die ohne Steuergelder, die vom Mittelstand, Angestellten und Arbeitern erwirtschaftet werden oft gar nicht mehr existieren würden. Und wir reden nur noch über ihre Krisen, als ob der Erhalt dieser Parasiten die Gesellschaft stützen würde.

Wann passierte es, das die Stützen der Gesellschaft medial abgehängt wurden? Wohl als feststand, das Größenwahnsinniger Konsum, grenzenlose Expansion und Brot und Spiele ausreichen, um die wahren Stützen der Gesellschaft von ihrer Bedeutung abzulenken.

Als man das Getriebe zu vielen Rädchen degradiert und der Schalthebel zum alles beherrschenden Gott erklärt wurde. Es ist Zeit, das sich die Mehrheit wieder besinnt, die Mehrheit zu sein, sonst ist es zu spät sich noch zu erheben.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 2. August 2017

Kaufen für die Müllhalde.


Irrsinn mit System

Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone, bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen.

Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man geplante "Obsoleszenz". Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: "Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft".

Gestützt auf Jahre lange Recherchen, erzählen viele, leider wenig beachtete Dokumentation im Netz die Geschichte der geplanten Obsoleszenz. Sie beginnt in den 20er Jahren mit der Schaffung eines Kartells, das die Lebensdauer von Glühbirnen begrenzt, und gewinnt in den 50er Jahren mit der Entstehung der Konsumgesellschaft weiter an Boden.

Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für die folgen unserer Konsumwahn und dessen verheerende Umweltfolgen könnte man riesigen Elektroschrottdeponien in Afrika und Indien nennen oder auch Plastikmüll Inseln in unseren Weltmeeren. Man könnte auch Lösungsansätze von Unternehmern nennen, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Man könnte auch anmahnen, die Technik möge sich auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige den Planeten massenhaft mit Abfall zu verwüsten.

Doch das Problem ist doch nicht nur das Obsoleszenz Gebot der Industrie, sondern der Verbraucher selbst.

Ein beenden der Obsoleszenz Praktiken würde uns sicher allen nützen, doch würde es uns auch gefallen? Die Frage ist, sind wir noch bereit, die Folgen einer derartigen neuen Kontinuität in der Haltbarkeit von Produkten zu akzeptieren? Die neue Strategie wäre, Produkte halten unheimlich lange.
Der TV meiner Eltern ging nach 30 Jahren kaputt, die Waschmaschine brauchte bis zu ihrer Verschleißgrenze ebenfalls Jahrzehnte, mein erstes Handy von Siemens tat 5 Jahre seinen Dienst, bevor ich es gegen ein neueres, moderneres Gerät austauschte. Und nein, es war nicht defek. Mein erster Canon Drucker funktionierte 11 Jahre. Positive Effekte, gewohnt bewährt, das mögen wir eigentlich. Doch es wurde uns aberzogen, so zu denken.

Denn wir würden gleichzeitig darauf verzichten, auf das, was wir heute so lieben, die angeblich technischen Quantensprünge. Schneller, besser, geiler! Wollen wir das?

Ich habe in den letzten 20 Jahren so etwa 13 Handys, 4 TV Geräte und 3 Waschmaschinen verschissen. Oft schimpfte ich darüber, mochte aber auch die neuen, scheinbar besseren technischen Möglichkeiten. Ich hätte Sie diese technischen Möglichkeiten nicht, ohne dieses eingebaute Verfallsdatum. Jetzt wachsen Generationen von Hardcore Konsum Junkies ins Kraut. Was sagen die, wenn ihre Smartphones, Flachbild TV und anderes, ewig halten? Ich könnte wohl damit existieren, aber ich denke auch nicht nur, das ich denke. Die Wahrheit ist, die Wegwerfkultur ist in der Masse längst implantiert. Die neo-liberale Idee vom endlosen Wachstum funktioniert nur mit Verfallsdatum und dem uns anerzogenen Konsumverhalten.

Eine aus dem Wegfall des Verfallsdatums und die längere Werthaltigkeit von Produkten orientierte Gesellschaft würde entschleunigt und alle eher positiven Effekte, wie die Reduktion von Müll und die Freude des Konsumenten an einen funktionalen, langlebigen Gerät, das fände in der Masse doch kaum Zuspruch.

Die Masse der Konsumenten setzt auf billig und neu. Die Masse ist zu sehr verblödet worden, mit dem „Geiz ist Geil“ Syndrom und das Neuste ist Lebensqualität, um zu verstehen, das man sich wirklich Lebensqualität zurückholt könnte. Vom vermutlich brutalst, möglichen Widerstand der Wirtschaftslobby, will ich gar nicht erst reden. Diese würden den Untergang des Abendlandes herbei beten. Denn nur von Dingen, die, die Welt nicht braucht existiert diese Industrie noch. Dabei wissen wr alle, wenn wir nur wollten, das es uns ohne den Konsumdruck besser gehen würde.

Der Beweis ist, wäre die Masse verständig und intelligent genug vernünftig zu reflektieren, dann würde Sie doch echte deutsche Produkte kaufen, um Arbeit in Deutschland zu sichern und letztlich, sich selbst die Arbeit zu erhalten. Doch ist dem so?

Nein, Asien liefert deutsche Kleidung, Elektronik und andere Konsumgüter. Dort, wo im Moment noch die Armen für wenig Geld und viel Profit produzieren, kommt unser scheinbarer Reichtum her. Und es interessiert viele nicht mal, das sehr viele Produktionsstandorte Deutschlands Geschichte sind. Nur wenn sie selbst betroffen sind, dann fängt das Wehklagen an.

Ein kurzsichtiger Spareffekt ist dem Verbraucher wichtiger ist, als darüber nachzudenken, was er sich selbst mit dem verweigern der heimischen Produktionsqualität angetan hat. Nicht das Kapital und die Wirtschaft hat die Globalisierung ermöglicht, sondern die "Geiz ist Geil" Mentalität.

Das Kapital hat auf den Trend reagiert, den es selbst setzte und fleißig mit kreiert. Man setzt heute in der Wirtschaft auf Profitmaximierung durch Verfallsdaten, auf Produktion in Dumpinglohn Ländern und die Blödheit des Konsumenten. Ein völlig normales wirtschaftliches Verhalten.

Diese Tendenzen zeigen, der Mensch hat die Sicht und das Gefühl für sich selbst und seine Bedürfnisse verloren. Eine Umkehr dieser Trends würde bedeuten, die Uhr um Jahrzehnte zurückzudrehen, in Sachen Konsum. Besondere in den Köpfen der Konsumenten. Das erscheint mir wenig realistisch.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 5. Februar 2017

Ficken für den Weltfrieden - Gewalt ist keine Lösung?


Oft hört man das von Aktivisten gepredigt wird“Gewaltfreier“ Widerstand. Oder wie es die 1960-70er Hippi Gemeinen ausgedrückt hätten - Peace and Love-. Noch drastischer formuliert - Ficken für den Weltfrieden -. Natürlich ist das eine super Idee und auch eine vorzeigbare Lebensalternative. Doch funktioniert nicht mal diese im realen Leben. Zicken, anfeinden morden, alles Nebenwirkungen von Peace and Love. Und damit wollen einzelne, etwas realitätsferne Widerständler ernsthaft die Welt verändern?

Die Theorie mag gut sein und viel Freude versprechen. Doch in der Praxis scheitert sie an unserer mangelnden Grundeinstellung zur Gewalt, der Religion, den Werten und der Kleinlichkeit, die diese uns lehren. Einfacher ausgedrückt an der größtenteils geistig noch sehr unreifen Masse der Menschheit, den Lehrern und zu wenig IQ. Selbst die Anführer des Widerstandes sind Scheiße. Viel zu lange wurde diese Welt von Stümpern, die alles nur halb durchdachten geführt und der Lerneffekt lief tendenziös gegen Null. Die Demokratie machte alles noch schlimmer, da die Eliten anfingen, langfristiges, nachhaltiges Planen, gegen Amtsperioden zu tauschen und mehr mit Machterhalt, als mit Innovationen für alle Menschen beschäftigt waren und sind.

Das System existiert nicht nur weiter, durch das Ausspielen der Gruppen die Widerstand leisten, durch Manipulation der öffentlichen Meinung. Es lebt auch davon, dass die Gruppen, die Widerstand leisten, die Philosophien fressen, welche das System bewusst verbreitet und ins Perfide adaptiert. Beispiel: "Gewalt ist keine Lösung?" Ein ins unendliche strapaziertes Motto der kapitalistischen Welt, die Demokratie spielt. Denn Gewalt ist eine existentielle Bedrohung des Systems, wenn sich das Volk erhebt. Masse gegen Eliten? Das ging nie gut aus für die Eliten, das beweist die Geschichte. Eine gewaltfreie, durch falsche Philosophie und Konsum faul gewordene Masse, gegen die Eliten, das wiederum passt.

Selbst Philosophen wie Gandhi kamen nicht ohne die Gewalt aus. Sie ließen sie nur andere ausüben, um ihren Ideen zum Sieg zu verhelfen. Wer sich die Geschichte des Sieges über die Briten in Indien ansieht, der weiß das genau. Alles Lügen über die völlig Gewaltfreie Revolte. Nur um die Völker der Welt zu verdummen und ruhig zu halten. Selbst Marx scheiterte mit seine Philosophie am Menschen, dem er zu viel geistige Größe zusprach und er predigte nicht mal Gewaltfreiheit.

Das System hat sich immer mit Gewalt verteidigt, das System hat immer Gewalt angewandt, um sich auf dem Globus zu verbreiten, das System ist Gewalt. Das System ist mörderisch. Das System predigt Gewaltlosigkeit und ist selbst das Gewalttätigste, was es auf Erden gibt. Wie wäre es sonst denkbar, das einige wenige tausend der Elite mit Hilfe einiger Millionen ihrer willigen Helferlein, den Armeen, Sicherheitskräften und Verwaltung, über sieben Milliarden Menschen kontrollieren und zum größten Teil in bitterer Armut halten können? Das ist die Realität, der man ins Auge schauen muss. So bekommt die Gewaltfreiheit ein ganz andere Bedeutung.

Wer glaubt, die Armut und Not auf dem Planeten zu bekämpfen, in dem er eine Patenschaft für ein hungerndes Kind übernimmt, der ist längst für den Widerstand verloren, dem hat das System erfolgreich das Gehirn gewaschen oder auch den fetten, faulen Arsch. Denn es ist wahr, Gewalt sollte das letzte Mittel sein, um Gerechtigkeit für die Masse zu schaffen. Doch wer sie völlig ablehnt wird am Ende der Verlierer sein. Die Ausgewogenheit der Dinge, bringt es in die Waage, nicht der völlige Verzicht. Denn auch Gerechtigkeit ist nicht absolut, sie muss jeden Tag neu definiert und erkämpft werden. Das aber will ein System nicht, das die Interessen weniger schützt.

George W. Lästerbacke

Montag, 30. Januar 2017

Der Homo Konsumentis


Der Kapitalismus ist eine Gesellschaftsform, die zusammen mit dem Sozialismus, als adaptiertes Gegenstück auf breiter Front versagt hat. Nur eine schillernde Fassade die Versagen und menschlichen Wertelosigkeit kaschieren soll. Auf den ersten Blick fördert der Kapitalismus, die Kreativität, die Erfindungsgabe und auch Qualität von Waren und Dienstleistungen- Das stimmt in der Theorie. Dies und die kraftvolle Vitalität hat mir am Kapitalismus immer gefallen. Doch spätestens seit der Kontrolllos wütenden Globalisierung, welche dafür sorgt, das Waren von A nach B, um die ganze Welt reisen, oft völlig von Sinn befreit für den Verbraucher, geht es nur noch um Profite, die es zu maximieren gilt. Die mühsam erkämpften sozialen und humanistischen Werte, die alle Menschen, insbesondere den produzierenden Arbeiter teilhaben lassen sollten, wurden erst in fernen Billiglohnländern von westlichen Konzernen skrupellos ignoriert und dann in der westlichen Hemisphäre überhaupt. Appel als Billigmarke mit teuren innovativen Markenimage, sei hier ein Beispiel, der Produktionsstandort China gestattet lächerliche Hungerlöhne und utopische Preise für ein Produkt, das es qualitativ nicht wert ist. Deutschland hat heute ein Lohnniveau wie Litauen, ein Land welches aus der Sowjetunion hervorging. Deutschland ist in Europa ein Niedriglohnland geworden.

Die Erfindung der Aktiengesellschaft, deren erste Ausläufer sogar bis in das römische Reich reichte, wo Händler anteilig organisierte Interessengemeinschaften gründeten und die Globalisierung sind der Todesstoß für den kreativen Kapitalismus gewesen. Nun ersäuft das entfesselte Kapital im Verbund mit Zins und Zinseszins langsam dass, was seine Stärken waren. Denn der Sinn der Aktiengesellschaft, sich Kapital bei Anlegern gegen Dividende, eine Art der Verzinsung zu leihen, um bessere Produkte und Dienstleistungen zu bieten, wurde von Bankstern und gierigen Vorständen ad absurdum geführt.

Kreativität, Erfindungsgabe und die Idee, das sich das Qualitativ beste Produkt erfolgreich am Markt behauptet. TV-Geräte und Waschmaschinen, die 20-30 Jahre funktionieren, gute regionale Lebensmittel oder Dinge des Alltages, die ewig zum Gebrauch taugen, werden praktisch zu Legende. Denn wir versinken in einer Flut von Dingen, die kein Mensch braucht. Fortschritt bringt uns nicht mehr voran, sondern er ist Mittel zum Zweck, um immer mehr zu verkaufen. Wir versinken im Müll unserer von der Werbung suggerierten Konsumwut. Und alles was wir über Qualität wissen müssen ist, das unsere Ware die Garantiezeit übersteht. Markenprodukte sind gut fürs Image, aber man braucht diese, wie jedes Billigprodukt bald neu.

Der wirkliche Fortschritt kommt aus Laboren und Forschungsstätten, die nur mit staatlichen Mitteln überleben. Der Fortschritt, der Menschen nützt. Dieser ist nur von Interesse, wenn er sich vermarkten lässt. Krankheiten, wie Diabetes, Krebs und andere Geißeln unserer Zeit könnten längst effektiv therapiert werden, wenn man nicht an dem alten Schrott hervorragend verdienen würde. Patente schützen, was oft nicht mehr Schützenwert ist. Und das mit freundlicher Unterstützung gekaufter und dummer Politik.

Selbstredend geht es nur um Profite der berüchtigten Aktiengesellschaften. Um den Wahn, letztendlich auch noch Geld aus dem Nichts zu generieren, nachdem die Produktion selbst nicht mehr genug Potenz hat, die Gier zu befriedigen. Das alles freundlich unterstützt durch Bankster und Co, denen heute die Aktiengesellschaften praktisch gehören. Letztlich zahlt der Verbraucher die Zeche. Um mehr zu Gewinne zu generieren musste mehr Konsum her, dafür wurde die Wegwerfgesellschaft kreiert und der dazu nötige, dauergeile, kaufsüchtige nichts mehr hinterfragende Mensch, der Homo Konsumentis. Der wurde durch pausenlose Werbebeschallung erschaffen. Seine Basis, der Konsument der echte Ansprüche stellt, wurde fast ausradiert. Bereits wir sind schwerst infiziert, unsere Kinder werden nur noch Homo Konsumentis sein. Dumm und verfressen. Gesteuert von wenigen Eliten, die den Menschen nicht mal mehr ausbeuten müssen, da die Produktion immer mehr automatisiert wird. Die Frage ist nur, wer kann sich die Flut von Produkten noch leisten, wenn er ohne Arbeit ist? Denn das Umdenken beginnt bei uns prinzipiell immer dann, wenn es zu spät ist. Eben ein Homo Konsumentis.

Von den übelsten Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, echte Fortschritt Verhinderung und Kriege zur Umverteilung von Rohstoffen, muss man an dieser Stelle gar nicht mehr reden. Die Menschen sind schon heute so denkfaul und verdummt, das Wenige verstehen und der Rest will es nicht wissen. Eben wieder der neue Homo Konsumentis.

Die Welt von heute ist schnell erklärt, der Mensch verzehrt. Erst seinen Verstand und dann sein Wissen, auch auf die Moral, wird bald geschissen. Und ist der ganze Mist gegessen, dann wird er selbst auch aufgefressen.

George W Lästerbacke

Freitag, 17. Juni 2016

Ehrlicher Sport?


Es gibt wieder viel Wirbel um die Russen und den Sport. Olympia im Sommer 2016 in Rio ist für die Russen wohl gelaufen. Die russischen Leichtathleten wurden ausgeschlossen und es wird noch über eine Rücknahme des Ausschlusses verhandelt. Eigentlich nur ein Generalverdacht, gestützt auf die Aussagen des ehemalige Leiter des russischen Anti-Doping-Labors, Grigory Rodchenkov? Der behauptet, dass die russischen Athleten, davon mindestens 15 Sieger, Teil eines umfangreichen staatlichen Doping-Programms während der Spiele 2014 waren. Wo ist dieser Mann jetzt? Hat er als Whistleblower im Westen Asyl bekommen und einen gut bezahlten Job bei einem Sportriesen? Bei so gewaltigen und brisanten Enthüllungen? Oder besser gesagt Behauptungen. Da geht es ihm ja besser als Edward Snowden. Aber der deckte ja auch nur politische Machenschaften auf, keine sportlichen.

Wie viele russische Athleten wurden eigentlich positiv getestet? Hier wäre ein Ausschluss rein rechtlich gerechtfertigt, auch wenn das Mittel neu auf der Liste ist.

Wobei natürlich fragwürdig ist, warum das speziell dieses Mittel auf die Liste gesetzt wurde, welches wohl nur in der russischen Föderation Anwendung fand. Politische ist hier Einflussnahme nicht ausgeschlossen (Ironie). Doch gleich der Ausschluss eines gesamten Teams? Generalbestrafung, auch der unschuldigen russische Sportler? Im Ernst, wer hier nicht erkennt, das die Politik die Hände im Spiel hat, muss schon ein Schwachdenker sein.

Und ist es nicht richtig dass, egal wie man es dreht, kein Sportler ohne Doping ist?. Ganz gleich, welchen Mist sie schlucken, kein Mittel, das ihrem Körper gestattet unnatürliche Höchstleistungen zu erzielen ist ehrlich. Legal oder illegal.

Das einzige legale Mittel Höchstleistungen zu erzielen ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die speziellen auch einigen Ansprüchen in Sachen Belastung Rechnung tragen darf. Allerdings sollte sie auch nicht zu extrem von der durchschnittlich empfohlenen Ernährung normaler Bürger abweichen. Denn der Sportler soll ja das normale Volk repräsentieren. So die offizielle moralische Sicht auf Olympia & Co. Es geht hier nicht um Superhelden sondern um ehrliche Leistung. Die Sportler sollen Vorbild sein, kein Kunstprodukt. Haben das alle vergessen?

Die Zufuhr jeder anderen Art von Ergänzungsmitteln, die in der Natur in so reiner Form nicht vorkommen, ist für mich Doping. Die vermutlich letzten Spiele, die mit ehrlicher Leistung bestritten wurden fanden im antiken Griechenland statt. Vielleicht auch noch die ersten Olympischen Sommerspiele der Neuzeit 1896 in Athen.

Wir sind doch blöd, wenn wir uns von der Politik und der Multi-Milliarden Sportindustrie blenden lassen. Ihre Welt ist Lug und Trug. Eine Welt, in der es hintergründig nur um Profit geht, wird eben betrogen, gelogen und gedopt, was das Zeug hält. Der Sport ist nur noch die Hure von Konzernen und Politik. Wer da an Redlichkeit glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann, diese Konsumschlampe.

Der aufgeweckte Mensch, der offen durch die Welt geht, sollte seine Zeit nicht mit sportlichen Großereignissen verschwenden. Denn sie sind nur noch Blendwerk. Eher schaue ich noch bei den Paralymics zu, da ist die Hoffnung, das noch echte Leistung zählt wahrscheinlicher. Oder auch Motorsport-Veranstaltungen. Hier geht es um hochgezüchtete Technik. Doping durch fortschrittliche, technische Innovation.

George W. Lästerbacke

Samstag, 28. Februar 2015

Der Geburtstag


Manchmal denken wir über Dinge nach, einfach nur so, weil wir Langeweile haben, dazu angeregt werden oder uns eben grade jetzt ein Gedanke durch das Hirn flitzt, an den wir normalerweise keine Zeit verschwenden. Das ist es wohl, dass Intellekt so faszinierend macht. Er verselbstständigt sich manchmal und dann sind die Ergebnisse seines Wirkens faszinierend und interessant oder auch nicht.

Ich persönlich wurde durch die Aussage eines Freundes inspiriert über den Geburtstag als Ehrentag nachzudenken. Es war morgens um Fünf und mein Gehirn hatte sowieso grade nichts besseres vor. Also kamen mir diese Gedanken, nicht besonders tiefschürfend, eher ein wenig humoristischer Natur.

Mein Freund sagte zu mir, der Tag an sich hat für mich kaum Bedeutung, doch ist es toll, wie viele Menschen heute an mich denken.

Der Geburtstag an sich im Kindesalter am interessantesten. In der Hauptsache freuen wir uns natürlich über die Geschenke. Diese Geschenke stillen unsere erwachende Konsumwut, die wir mangels eigenem Einkommen nicht selbst befriedigen können. Dafür nehmen wir auch die unnötigen Ovationen und dieses lästige herum Geknuddel der Verwandtschaft in kauf, den der Tag als Ereignis selbst, interessierte uns damals schon nicht.

Mit fortschreitendem Alter erkennen wir auch andere positive Aspekte. Älter werden, kann ja in jungen Jahren scheinbare Vorteile bringen. Man kann in Filme gehen, die früher verboten waren, man darf Alkohol trinken oder auch Auto fahren. Auch kann man sich mit fortschreitendem Alter der Befehlsgewalt der Eltern entziehen.

Doch ab da, mit erreichen des 18. Lebensjahres verliert der Geburtstag bereits an Bedeutung für uns. Wir sind uns dessen nur noch nicht bewusst, weil wir ihn gerne mit Freunden und Alkohol verbringen. Doch im Laufe der Jahre erkennen wir, der Geburtstag an sich ist gar kein umwerfend freudiges Ereignis. Denn wir werden jedes Jahr älter. Die Uhr in Richtung Lebensende tickt. Kein Umstand, der uns nun besonders ängstigen würde, doch wie schon bemerkt, unser Verhältnis zum Geburtstag kühlt sich ab. Und in der Tat ist der Geburtstag für den Akteur persönlich nichts besonders Aufregendes mehr im Laufe der Zeit.

Jedoch für die Umstehenden scheint es immer noch ein bedeutendes Ereignis. Darum gackern sie auch möglichst laut und bunt, um den zu feiernden Jubilar herum. Auf dass wir Ihm auffallen und ja nicht von ihm vergessen werden, wenn wir dann selbst Geburtstag haben.

Auf diese Art verschaffen wir dem Tag, der eigentlich für uns ohne überragende Bedeutung ist und an dem unsere lieben Eltern mehr Verdienst haben, als wir selbst, eine große Bedeutung und dass, bis zu unserem Lebensende.

George W. Lästerbacke

Montag, 28. Juli 2014

Im deutschen Jammertal

Lebt es sich noch gut, wenn du deinen Geist mit Fernsehen auf Unterschichten Niveau fütterst, den teuren Marken hinterherjagst und vor der Obrigkeit kuscht?

Fühlst du dich wohl, ein Leben zu führen, wie es das System für dich will? Dann lebst du auch für das System, als Rädchen, als Nummer, denn nur so funktioniert das System. Arbeite, konsumiere, hinterfrage nicht. Wachstumsorientiert und Meinungskornform.

Zur gelegentlichen Meinungsmodifikation, sonst wird es dir langweilig, darfst du in einem Quasi zwei Parteiensystem wählen gehen. Du wählst rechte oder linke Strömungen, doch eigentlich wählst du nur Konsum, sonst nichts.Denn deine Meinung, interessiert beide Parteien nicht, du bist Wahlvieh. Die vorverdaute Meinung, die liefern dir, die in den Jahrzehnten gleichgeschalteten Medien. Deren Inhalte heute entweder vom werbenden Kunden zensiert werden oder durch die Gehirnwäsche, die einem System, dass von zwei Parteien dominiert wird, eigen ist, durch Selbstzensur. Gelegentlich lockert man das politische Spektrum auf, lässt eine kleinere Partei dazwischen, weil sie mit der Zeit zur Blockpartei gleichgeschaltet wird, nur ein Accessoire der Großen.

Eine Meinungsvielfalt wird geduldet, denn im Dschungel der Informationsüberflutung ist es kaum noch von Bedeutung, was der Einzelne zu sagen hat. Die Nachrichtenrichtung und ihre Inhalte werden durch den Mainstream vorgegeben. Die Wahrheit bleibt, die Wahrheit derer, die sie machen. Nichts ist mehr wie es scheint.

Wer versucht eigen initiativ zu sein, scheitert oft an einem Netzwerk von Gesetzen und Bestimmungen, die nicht mal mehr Fachleute und Juristen überschauen. Doch wenn er scheitert, dann hat er sich Unterzuordnen und devot die Segnungen eines Pseudo- sozialen Systems zu genießen. Wenn er doch wieder wagt aufzustehen, dann wird er merken, was Widerstand heißt.

Das Volk wurde in Jahrzehnten erzogen, zu sehen was es sehen soll, erzogen zur Ignoranz. Seitenblicke sind unerwünscht, Kritik ist unerwünscht, Fragen ist unerwünscht. Arbeite, Konsumiere, hinterfrage nicht. Deutschland ist gerecht, solange du jammerst und blind bleibst.

© George W. Lästerbacke

Samstag, 17. Mai 2014

Der dritte Weltkrieg ist längst da


Der dritte Weltkrieg findet seit 1990, angefangen mit der richtig Platzierung von kleinen Kriegsschauplätzen bis hin zur EU-Osterweiterung statt. Von einem Wirtschaftssystemen, die mit voller Absicht von banalisierten Konsumgütern überlastet wird, über unkontrollierte Ströme von Wirtschaftsflüchtlingen bis hin zum mit Schadstoffen vergiftete Essen und Speisen.

Von der Kulturrevolution der weichen Brötchen und anderen miesen Fast Food Ideen des normierten Essens aus der USA, die den Planeten verfetten lässt, mal ganz abgesehen. Das sind die Puzzlesteine eines in Zeitlupe und peinlichst konzeptionell geplanten Weltkrieges gegen die Menschheit als Ganzes.

Nicht mehr wie Kriege früher Zeiten, laut, spektakulär mit vielen Toten, sondern leise und schleichend, wie ein Krebsgeschwür, dass metastasiert. Es geht nicht mehr um Landgewinn, sondern um die Kontrolle über Absatzmärkte und notwendigen Ressourcen.

Die Vorgehensweise ist die berühmte Salamitaktik, schwerwiegend gegenüber Südeuropa mit Finanz mafiösen Methoden, Nahost, Fernost, Afrika und Südamerika. Laut und schrill mit Hetze und Sanktionen gegen Russland. Subtil in der sogenannten ersten Welt, trotz allem Völker verachtend, Menschen verachtend und grausam. Ein warten auf einen klassischen Weltkrieg ist vergeblich, zumindest im Moment. Das direkte losgehen auf eine Streitmacht, wie Russland oder China wäre für den Westen, insbesondere der Administration der USA zu riskant, denn das Ende wäre ungewiss.

Diesmal geht es um das Ganze, eine gewinnbringende Position im dem zu zementierenden Business-Krieg. Den neuen kalten Weltkrieg könnte man durchaus auch, als politisches Network-Marketing, Multi-Level-Marketing definieren. Er wird in Zeitlupentempo realisiert, kann 20 Jahre, 50 Jahre oder auch 100 Jahre dauern. Er wird gegen die eigene Bevölkerung geführt, als auch global gegen die Menschheit. Wenn diese Bevölkerung sich nicht Marktkonform verhält werden Maßnahmen ergriffen, die die allermeisten Menschen, die von klein auf von einer Fassadendemokratie indoktriniert wurden gar nicht verstehen.
Statisten, Umfragen und mediale Reizüberflutung taugen nur solange, wie sie auch funktionieren, als verblendete, verlogene und betrügerische Marionetten dunkler Hintermänner der Wirtschaft. Ein Erwachen des konsumierenden Riesen, dem Volk, ist nicht erwünscht. Nur sein maßloser Konsum im Sinne des grenzenlosen Wachstums. Erst wenn alle diese Methoden ausgereizt sind, dann wird ein großer Konflikt folgen der die Welt zerstört, 100e Millionen Leben kostet, die Macht und Marktgebiete neu verteilt.

Das Endziel:
Der Einheitsstaat, Einheitskonsument, nichts sehen, nichts hören, nichts sagen, wenn es dem Markt nichts nützt. Jedoch das Konsumierten ist erwünscht. Ade ihr Kulturen, ade du Freiheit, ade ihr Bürgerrechte dieser Welt. Dass grenzenloses Wachstum wider, der evolutionären und menschlichen Natur ist wider der Entwicklung von Lebensformen und ihrem streben nach Höherem. Aber wen interessiert das schon, solange in einem ewigen, sich stetig hochschaukelnden Wachstumskreislauf konsumiert wird, bis zum unausweichlichen Absturz.

Sieben Milliarden Konsumenten, sind sieben Milliarden Krieger, die sich zur Wehr setzen könnten, gegen den globalen Killer Kapitalismus und Neoliberalismus. Doch man stopft ihnen das Maul mit Konsumgütern aller Art und es funktioniert. Der Mensch, von der Natur als Erfolgsmodell konzipiert wurde ist zum ignoranten Konsument und einfallslosen Arbeitspinsel verkommen.

Statistisch gesehen ist diese Art der Kriegsführung ein unglaublicher Fortschritt. Es sterben nicht sofort Millionen, aber dafür am Ende Milliarden. Den auch die Existenz als konsumierender Zombie ist endlich, dann, wenn diese Zombies nicht mehr in der Lage ist, ihren Konsum zu finanzieren. Die einzige Hoffnung sind Forscher, die Technologien entwickeln, welche freien Konsum, freie Energie und somit Freiheit von Abhängigkeiten gestatten, in dem sie diese Technologien zugänglich machen. Dann würde die Menschheit andere Perspektiven entwickeln, doch noch ist das nur Utopie. Denn mögen Millionen faulenzen, die Ideen das Universum friedlich zu erobern, wären für freie Menschen keine Utopien.

George W. Lästerbacke

Montag, 17. März 2014

Finanzkrisen oder Gott Mammons Kinder

Kurz zum Einstieg im meinen Text. Die Frage was oder wer ist Mammon?
Mammon ist ursprünglich ein unredlich erworbener Gewinn oder unmoralisch eingesetzter Reichtum, der nicht dem Gemein-, sondern dem puren, unredlichen Eigennutz dient. Heute wird mit dem Begriff schnöder Mammon abschätzig das Geld im Allgemeinen bezeichnet. Eine Bezeichnung die dem Geld nicht gerecht wird, die der historischen Entwicklung aber durchaus Rechnung trägt. Die ursprüngliche Definition entspringt dem Verständnis des nach alttestamentarischen Judentums. Als personifizierter Reichtum ist Mammon ein Dämon, der den Menschen zum Geiz verführt. Genau genommen also kein Gott, doch wer will den Unterschied machen?

Fiktion?
Es war einmal vor vielen tausend Jahren, da tauschten die Menschen aus, was sie zum Leben benötigten. Der Fischer gab dem Netzmacher Fische zum Verzehr, der Netzmacher gab dem Fischer die Netze um Fische zu fangen, damit beide gut leben konnten. Der Fischer fischte so viele Fische, dass sehr viele Menschen davon leben konnten. Der Netzmacher wiederum bezahlte den Garn-Macher mit Fisch und so weiter pflanzte sich die Idee fort, dass man Dinge, Dienstleistungen und Anderes zum Leben handeln, beziehungsweise tauschen konnte. Es war unser erster Weg in die Zivilisation.

Innovationen
So kam es also, das jeder Mensch seine Talente entdeckte Dinge zu produzieren, die andere brauchten oder aber Dienstleistungen anzubieten. Die Menschheit wuchs und konnte gedeihen. Das war gut so, den die Familien und Sippen ernährten und unterhielten nicht mehr nur sich selbst. Sie entwickelten sich, spezialisierten sich und eine echte Gemeinschaft der Menschen konnte entstehen. Heute nennen wir es Fortschritt, der am Anfang unserer Zivilisation lag. Fortschritt durch Innovationen, das war und ist das Herz und die Seele unserer Gesellschaft. Ein gutes Gefühl soll es sein, dass wir als Gemeinschaft gemeinsam alles schaffen können. So lebten die Menschen hart arbeitend, aber glücklich. Doch jeder ahnte es, es kann nicht ewig so funktionieren, das wir nur Tauschhandel treiben. Wenn immer mehr Menschen immer mehr Menschen versorgen müssen, bedarf es wiederum Innovation.

Die Fiktion einer Idee
Doch eines Tages hatte ein kluger Mensch eine Idee. Ein Mensch wie du und ich, den unsere Vorfahren waren nicht dümmer als wir, sie konnten nur viele Dinge einfach noch nicht erklären. Vielleicht war er ein Fischer, vielleicht ein anderer einfacher Mann der Landwirtschaft oder auch schon einer in der Gemeinschaft, der ein Denker war, den die Gemeinschaft nährte, um von seinen Gedanken zu profitieren, wir wissen es nicht. Saß er in einer Wanne, wie einst Archimedes und rief Heurika oder wandelte er am Strand. Sah er die vielen Muscheln, die von der wogenden Gischt des Meeres an den Strand gespült wurden? Das bleibt wohl das Geheimnis der Jahrtausende.

Sagen wir einfach, es war einmal auf einer kleinen Südsee Insel. Die Menschen versammelten sich, um zu feiern, einem ihre vielen Götter zu huldigen oder zu danken für ein gutes Leben. Als ein junger Mann sich erhob und sprach. Es war einer dem die Gemeinschaft zuhörte, er war ein Denker, ein Schamane. Einer aus einer langen Kette von Weisen. Er sprach zu lieben Freunden, Mitmenschen, Brüder und Schwestern, zu seines Gleichen. „Nun leben wir lange und gut in unserer Gemeinschaft, ich möchte sagen unsere Götter meinen es gut mit uns, wir arbeiten hart, aber wir leben auch in Hülle und Fülle. Das was wir produzieren ist gut und viel, doch wir tauschen unsere Waren und andere Völker anderer Inseln kommen, um auch mit uns zu tauschen. Wir haben nur ein Problem, wir leben von Tag zu Tag und Vieles, das wir produzieren verdirbt, oder wird nicht zum Zeitpunkt der Produktion benötigt. Einfach so, weil wir nicht genug tauschen können. Stimmt ihr mir zu liebe Freunde?“ Ein zustimmendes Raunen belebte die Menge und viele, sehr viele Menschen hatten über ihre Probleme zu berichten.
So sprach der Weise dann „Ich habe die Lösung unseres Problems gefunden, mögen die Götter mir den Weg gewiesen haben, es zu erkennen. Aber ich glaube, wir werden eine noch reichere und blühender Gemeinschaft haben, wenn wir einen Wert für die von uns produzierten Dinge und Leistungen festlegen. Wenn wir die Dinge nicht mehr direkt tauschen müssen, um heute und morgen zu leben, sondern sie dann, wenn wir sie brauchen, vom Anderen erwerben können. Wir tauschen weiterhin, Ware gegen Ware, aber wir werden auch Werte festlegen und Dinge mit etwas bezahlen zu können, das ich einmal Geld nennen möchte. Der Wert unserer Ware ist dann nicht nur Fisch gegen Netze oder Fisch gegen Garn, oder Brot gegen Fisch, Obst und Anderes. Der Wert unserer Ware ist dann auch Geld gegen Ware, wenn wir Waren nicht heute, sondern erst morgen benötigen. Vieles würde dadurch einfacher und dieses Geld verdient Jeder, der seine Ware nicht nur tauschen kann, sondern auch verkaufen. Das Alles ist eine Idee für die Zukunft, die noch schöner werden kann, den unsere Arbeit bekommt Wert und kann bezahlt werden. Meine Idee ist abstrakt, aber ich glaube ihr werdet sie verstehen. Auch weiß ich, wie wir zahlen werden. Unser Meer, das uns immer gut ernährt hat, gibt uns jedes Jahr viele Muscheln, darunter auch sehr seltene Exemplare. Diese werden wir sammeln und markieren, sie werden unser Geld.“

Das Geld ist kein Teufelswerk
So entstand vielleicht einmal das Muschelgeld, wohl eine der ältesten Formen von Zahlungsmitteln, vielleicht war es auch ganz anders, das wissen wir nicht. Doch eines will ich damit sagen, Geld ist kein Teufelswerk, kein Ende der Zivilisation. Geld ist eine Erfindung, die Fortschritt erst ermöglichte. Geld ist gewissermaßen ein praktikables Belohnungssystem und nicht böse. Geld ist seelenlos und nur der Mensch macht daraus Schlechtes, wenn er es falsch einsetzt, wie bei der Eiführung bereits definiert.
So kam es also, das unser Geld in die Welt kam und da unsere Welt noch unendlich weit war und viele Menschen nichts von der Erfindung des Geldes wussten, dauerte es Jahrtausende, bis die Menschheit überall auf der Welt immer wieder die Idee hatte Geld zu erfinden. Andere schauten sich die Idee vielleicht auch einfach nur ab. Doch gewiss ist, als unsere Hochkulturen erblühten, da war das Geld bereits fester Bestandteil unserer Kulturen und machte sie reicher. Half den Handel zu fördern, mathematische Systeme zu erfinden, belebte unseren innovativen Geist, ließ Dynastien entstehen und vereinfachte das Leben vielerorts.
Selbstverständlich war nicht alles gut. Natürlich entstanden auch Ungerechtigkeiten, Geld vermehrte sich einfach dort, wo Einige klüger vorgingen bei der Verwendung und den Einsatz von Geld. Geld löste Konflikte kleiner Natur und großer Natur aus. Gaunereien und Geld sind eben unausweichlich. Doch Gier ist keine Erfindung, die mit der Erfindung des Geldes zu tun hat, sie liegt in der menschlichen Natur. Geld war nur das neue Objekt der Begierde. Es war eine zugute Erfindung, als das unsere Gier es hätte ignorieren können.
So könnte man sagen, nicht alles, was glänzt, ist Gold beziehungsweise Geld, doch ohne das Geld wären wir heute noch dort, wo wir am Anfang standen, Jäger, Sammler und Tauscher. Nichts was wir heute haben, wäre ohne Geld möglich gewesen. Keine Forschung, Medizin und vieles andere Dinge, die unsere Zivilisation ausmachen, wurden nur durch die Innovation Geld ermöglicht. Geld schuf die Freiheit, nicht nur zu produzieren, sondern auch die Freiheit, dass Denker nicht produzieren mussten, um zu überleben. Der Geist hatte die Möglichkeit sich größer und schöner zu entfalten, als es jemals der Fall war.

Gesellschaftliche und geistige Degeneration
Das Geld heute in der absurden Form pervertiert ist, das es durch Zins und Zinseszins Strukturen, praktisch aus der Luft gegriffen erschaffen wird und bedeutendstes Element von Unterdrückung geworden ist, das wiederum ist auch nur menschlicher Phantasie zu zurechnen. Gespeist vom gierigen Naturell des Menschen oder sagen wir besser einiger Menschen. Den Gier ist nicht bei allen Menschen als pathologische Geistesstörung ausgeprägt, sondern in leichter Form vorhanden. Vielen Menschen reicht es zu wissen auf normalen, gesunden Level sozial abgesichert zu sein und für ihre Arbeit einen angemessenen Lohn zu erhalten. Das heute nachgewiesen in Banken und anderen Finanzunternehmen mehr Menschen sitzen, die pathologische Soziopathen und Psychopathen sind, als in geschlossenen Anstalten und Hochsicherheitsgefängnissen, ist eine logische Entwicklung unseres krankenden Geldsystems. Gier kann krank machen. Doch losgelassen auf eine immer noch arglose gesellschaftliche Mehrheit, sind diese Menschen gefährlich.
Historisch gesehen wurde diese Fehlentwicklung bereits im 16 Jahrhundert von Italienischen Goldhändlern inszeniert, die mehr Gold beliehen, als sie tatsächlich in ihren Lagern hatten. Die dadurch erzielten unredlichen Gewinne aus einem Vorgang, den man streng genommen als Betrug bezeichnen kann, beflügelten die Geldhändler in aller Welt, die Macht an sich zu reißen und von nun an nicht mehr Ware zu produzieren, sondern Geld.
Ich brauche hier Niemanden zu schildern, wie es so im Prinzip klugen, kriminellen Dynastien gelang, bedeutend phantasieloseren, nicht unbedingt dümmeren, arglosen Menschen die Hölle auf Erden als Paradies zu verkaufen, das weiß eigentlich Jeder der sich damit befasst. Der Rest erahnt es wohl.
Es funktionierte auch noch einige Jahrhunderte ganz gut, trotz allem Übel, war Geld der Katalysator für Fortschritt. Doch das eigentliche Ende des Sinnes von Geld liegt bereits im 19. Jahrhundert. Der Zeitpunkt, als gerissene Geschäftsleute auf die Idee kamen, Geld einzusammeln, um neue Dinge zu produzieren, um damit wiederum Geld zu erschaffen. Die Spirale von notwendigen Wachstum, Konsum und künstlich erschaffenem Geld war erfunden. Die Aktiengesellschaft, größtmöglicher Fixpunkt für Gier. Das leicht verdiente Geld, das Andere generieren.

Eine riesige globale Krake umspannt heute in Form von Aktiengesellschaften die Welt mit nur einem Ziel, Dividende zu erzielen. Die notwendige Spirale aus wachsender Produktion und Konsum, wiederum wird von einer Billionen Dollar Werbeindustrie angeheizt, so gut es geht. Doch all das ist, was heute unseren Fortschritt zu zerstören beginnt. Längst geht es nicht mehr darum, das es nötig ist, das sich das beste, in der Qualität unschlagbare Produkt durchsetzt, sondern nein, es muss nur so wirken, je schneller es kaputt geht, um so besser. Nur so produziert man Wachstum und Konsum. Sogar Stagnation ist von Interesse für das Geld, was aus dem Nichts entsteht, neue Erfindungen machen Furore, kurze Schlagschatten in der Öffentlichkeit, doch dann Schweigen um die fortschrittlichen Technologien. Der Verbraucher macht weiter wie bisher. Was passiert dann? Die Industrie erwirbt Patente uns sie verschwinden auf nimmer wiedersehen, wenn sie der alten Art Geld zu verdienen im Wege stehen. Vernichtung und verschweigen fortschrittlicher Technologien, die nicht dem Konsum, sondern der Erleichterung des Lebens der Menschen dienen, sind schlecht für das System. Unabhängige Energien, umweltfreundliche Verpackungen und vieles Anderes wird unterdrückt, um das Geldroulett weiter laufen zu lassen. Freiheit für den Menschen von Abhängigkeiten der Industrie, ist ein Traum, der gerne verkauft wird. Doch nur um die Sklaverei ewigen Wachstums und stetigen Konsums weiter zu verkaufen. Geld als Hamsterrad.

Und egal worum sich Konflikte heute auf dem Globus drehen, wenn man tiefer gräbt, wird es in neun von zehn Fallen um die Generierung von Geld in irgendeiner Form gehen. Vorgetragene ethnische und politische Probleme sind nur selten die echte Ursache und eher ein künstlich beeinflusstes und gepuschtes System von Hass, auf andere Menschen, hinter denen wiederum handfeste Geldinteressen stehen.

Die immer deutlicher zu Tage tretenden Dauerkrisen der Geldsystem sprechen eine deutliche Sprache, der bereits im 16. Jahrhundert injizierte Kreislauf künstlich produzierten Geldes mit endlosen Wachstum versagt immer mehr, nicht nur weil die produzierenden Menschen, zu wenig an Gewinnen beteiligt werden, sondern schlicht, weil es kein endloses Wachstum gibt, ohne Innovationen. Unsere Zivilisation überlebt nur noch, wenn Produzierende zu Hungerlöhnen arbeiten und Andere die noch besser verdienen konsumieren können. Deshalb gleiten sogenannte Konzerne und Hedge Fonds wie Heuschrecken über den Planeten und ziehen weiter, wenn verbrannte Erde zurückgeblieben ist. Aber auch dieser Kreislauf kann nicht ewig funktionieren. Kriege und Lüge um alles was sich plausibel darstellen lässt sollen uns blenden, um das Ende unserer zivilisatorischen Fortschritte unsichtbar zu machen. Doch es ist Realität. Werden wir den heutigen Finanzsystemen kein Ende machen, dann werden sie unserer fortschrittlichen Zivilisation ein Ende machen. Nur aus Gier wird eine blühende Menschheit wieder in der Steinzeit erwachen, um sich neu erfinden zu müssen. Das sind wir geworden, die Kinder des Dämon Mammon.

© Blasphemous Jaw

Mit diesem Text möchte ich auch meines lieben Freundes Leonhardt gedenken, der jeden Gedanken darin verstanden hätte. Dessen Geist darin fortlebt.

Dienstag, 11. Februar 2014

Der Valentinstag im 21. Jahrhundert


Ein wenig Historisches, ein wenig Nachdenkliches.
Einer der wirklich schönen, nicht gesetzlichen Feiertage des Jahres. Ich persönlich mag diesen Tag sehr. Ganz klar ist natürlich auch, dass ich es nicht lassen kann, mehr zu schreiben. Diesen Tag nur zu würdigen, reicht mir nicht. Ich möchte meine Betrachtung auch kritisch reflektieren. Es gibt in unserer Zeit, leider immer Gründe darauf hinzuweisen, dass wir uns freiwillig und unbewusst, dem Diktat der Kommerzialisierung unterordnet. Dabei sollte der Valentinstag doch ein privater mit Zeit für Gefühl ausgefüllter Tag sein.

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte.
Historisch gibt es über den Valentinstag viel zu berichten, man kann sagen, der wahre Ursprung ist historisch unklar. Der Valentinstag reicht weiter als 2000 Jahre zurück und hatte mit den Liebenden noch wenig zu tun. Alleine drei der Heiligen der katholischen Kirche sind potentielle Namensgeber. Spekulationen zum Ursprung des Valentinstages sind sehr populär. Doch keinen der Spekulationen ist 100%ig als der Ursprung auszumachen.

Der Tag diente zum Beispiel dem Gedenken der Bestattung der Heiligen Valentine, Mitte Februar etwa um 270 nach Christus. So nur eine Spekulation. Eine andere Vermutung geht davon aus, dass der Valentinstag der Christianisierung des heidnischen Festes Lupercalia bezweckte, dass ebenfalls Mitte Februar gefeiert wurde. Lupercalia war das Fest zu ehren des Faurun, der römische Gott des Ackerbaus. Es wurde mit diesen Fest auch den Gründer Roms, Romulus und Remus gehuldigt. Die Feier war ein Fruchtbarkeitsfest. Der Legende nach wurden in einer späteren Zeitperiode, die Namen junger Frauen in einer Urne gesammelt und die Junggesellen der Stadt, durften einen Namen aus der Urne ziehen, um sich ein Jahr lang mit der jungen Frau zu vergnügen. Ziel war die Eheanbahnung. Eine schöne Vorstellung, wie ich finde. Gesichert ist, dass Papst Gelasius den 14. Februar am Ende des 5. Jahrhunderts zum Valentinstag erklärte. Bis zum Tag der Liebenden, verging noch viel Zeit. Im mittelalterlichen England und Frankreich glaubte man, der 14. Februar datierte den Beginn der Paarungszeit der Vögel. Einer unmittelbaren Verbindung mit der Romantik der Liebe, stand somit nichts mehr im Wege. Das Fest erfreute im 14. Jahrhundert bereits die Damenwelt. Besonders Liebhaber und Gatten machten ihrer Herz Dame ihre Aufwartung. Oft in Form kleiner schriftlicher Aufmerksamkeiten. Beliebt waren Liebesbriefe und Gedichte.

Erhalten ist ein Gedicht aus dem Jahre 1415, des Charles Herzog von Orleon an seine Frau. Charles war zu diesen Zeitpunkt im Tower of London, als Kriegsgefangener der britischen Krone inhaftiert war. Eine umfangreiche Handschriften Sammlung dazu, ist in der British Library in London erhalten.
Ab dem 17. Jahrhundert erfreute sich der Valentinstag bereits im gesamten angelsächsischen Sprachraum und Kolonien größter Beliebtheit. Die heute bekannte Tradition der Valentins Grußkarten wurde mit dem Aufkommen von Massendruck Sachen im 19. Jahrhundert populär. Bis heute werden geschätzte eine Milliarde Grußkarten zum Valentinstag versandt. Ohne dabei, die im Internet generierten Grüße zu berücksichtige, die vermutlich noch wesentlich zahlreich sind. Somit wird diesen Tag der Liebenden offensichtlich eine große Wertschätzung, durch den Menschen geschenkt. Wen wundert das, es geht schließlich um die Liebe und die ist eine Himmelsmacht. So sagt man, den die Banalität von Biochemie, Neuronen und Hormonen blenden wir lieber aus, angesichts von Schmetterlingen im Bauch und anderen Symptomen der Gefühlswallungen.

Wenn ihr nun neugierig seit, das world wid web hält noch unzählige interessante Fakten und Spekulationen über den Valentinstag bereit, die den Rahmen meines Beitrages sprengen würden. Welchen ihr Glauben schenken möchtet, überlasse ich eurer Phantasie.

Ein Herz für Kommerz?
In unserer heutigen hektischen Zeit, hat sich unser Repertoire von dargereichter Wertschätzung unter den Liebenden nochmals dramatisch erweitert. Heute werden nicht nur Blumen und Süßwaren an den Liebsten oder die Liebste verschenkt. Auch hochwertigeres Konsumgut findet den Weg zum Herzen. Eine Notwendigkeit, die uns wenigstens, die Werbeindustrie suggerieren will. Der Tag der Liebenden wird von dem Gedanken befreit, die Wertschätzung für den Partner mit kleinen Aufmerksamkeiten und Zeit zu zeige. Wobei ich mir gestatte zu fragen, wo der Sinn darin liegt, sich immer mehr freiwillig den Gesetzen des Kommerz zu unterwerfen, anstatt Gefühl zu zeigen. Ein irrwitzige Werbekrieg wird gegen den Menschen geführt, um das oberflächliche Weltbild "VIEL hilft VIEL", auch an diesem Tag als Ausdruck der Liebe zur Geltung zu bringen. Konsum als Allheilmittel für ein schlechtes Gewissen gegenüber, dem vernachlässigten Partner.

Ich beantworte diese Fragestellung, aus meiner Sicht.
Sicher sind die beiden, vorgenannten Gründen gewichtig, doch auch viele andere Gründe spielen eine Rolle. Diese will ich aber unberücksichtigt lassen. Der vordergründige Kommerz sorgt in der Hauptsache für das Gefühl der Generierung von Bedürfnissen und Verpflichtungen. Doch spielen auch Schuldkomplexe eine Rolle. Die uns unter den schon teils neurotischen Zwang setzen, Versäumnisse des Jahres in der Partnerschaft mit Konsum wieder gut zu machen. Ich sehe keinen Grund mich freizukaufen. Es ist eher so, dass wir alle versuchen sollten einen Tag, der den Liebenden gewidmet ist, auch die geistige und emotionale Würdigung zu geben, die ihm angemessen ist. Und dass ohne uns mit im Trend liegenden Firlefanz indirekt zu entschuldigen. Die Aufmerksamkeit, die wir heute geben, ist die nötige Geste.

Der Tag der Liebenden.
Der Valentinstag, der Tag der Romantik und der Liebe. Wir sollten an diesen Tag, Zeit für unseren Partner finden. Diesen besonderen Tag mit einer kleinen Aufmerksamkeit am frühen Morgen beginnen und mit ein paar schönen Stunden am Abend beenden. Ein schönes Essen, ein Kino oder ein Theaterbesuch, die Dinge im Leben, die oft zu kurz kommen. Sich mehr Zeit für Zweisamkeit nehmen. Einmal Zeit finden, besonders schöne Blumen für die Partnerin auszusuchen. Es zählt der Gedanke der Zweisamkeit. Haben das so viele Menschen schon vergessen? Was Liebende sich wirklich schulden, ist Aufmerksamkeit und Zeit für einander.

Wir sind oberflächlich geworden und verlieren dadurch zu viel.
Wir alle machen es uns oft so einfach. Lieblos ausgesuchte Geschenke, ein „Ich liebe Dich“ und dann wird zur Tagesordnung übergegangen. Ich empfinde, dass zu viel vom Zauber der Romantik verloren geht. Geschuldet ist dass, der Oberflächlichkeit und Gedankenlosigkeit unserer Zeit. Menschen hören gerne den Werbern zu, die als scheinbare Lösungen Konsum anbieten. Kauf etwas und alles wird schön, als Alternative zu, bemühe dich selbst. Doch sich freikaufen zählt nicht, wer Wertschätzung für seinen Partner hat, der wird am Valentinstag einen Weg finden, etwas Zeit zu opfern. Dem wertvollsten Gut unserer Modernen Welt. Dass ist der Sinn dieses Tages, die Pflege der Liebe und Partnerschaft.

Ich wünsche Euch Allen einen wunderschönen Valentinstag und macht etwas daraus.

George W. Lästerbacke

PS. Mein etwas Foto soll euch nicht den Valentinstag veralbern, es soll euch nur erinnern, dass dieser Tag nicht vom banalen, alltäglichen Dingen verdorben wird.

Sonntag, 19. Januar 2014

Eine vernünftige Antwort

Die einzige vernünftige Antwort auf unsere Gesellschaft ist Unvernunft. Wer Alles tut was verboten ist, hat mehr vom Leben. Täglich lernen wir von den Regierungen, der Wirtschaft und anderen Kriminellen. Regeln sind da um sie zu brechen.

Warum also nicht den saublöden Nachbarn ohrfeigen mit dem Personalausweis koksen und Jungfrauen, anstatt Puten auf den Grill? Die sind wenigstens ungespritzt.

Chaos und Anarchie regiert uns, warum sollen wir uns noch irgendetwas verbieten lassen, warum leben wir es nicht? Weil die Unmoral Schlips und Kragen trägt und Gesetze macht? Schon die Bauern im dreißigjährigen Krieg wussten, ihre Mistforken richteten mehr aus, als die Kanonen der Herrscher. Schon vergessen in eurem Konsumsklaven dasein?

© Blasphemous Jaw

Samstag, 9. November 2013

Framstag bei Penny

Wieso wir trotz schlechter Werbung immer noch lachen können.

Wer bei Penny arbeitet, hat vermutlich nicht viel zu lachen, da ist ja erst Framstag. Wer denkt sich eigentlich so eine Scheiß Werbung aus?

Die Leute wissen nicht was sie wollen, bis man es ihnen anbietet.“ sagte einst der Möbeltycoon Terence Conran. Der verstand eindeutig mehr von guter Werbung, als die Werbe Fuzzis von Penny.

Es gibt so gute und witzige Werbung.Der Autovermieter Sixt zum Beispiel ist bekannt dafür, Witze auf andere Leute Kosten zu machen. Er ist sich dabei für keine Peinlichkeit zu schade. Nichts ist peinlich genug, um sich nicht noch für Werbung gebrauchen lässt. 

Zum Beispiel „Wenn hier Jemand verrückt ist, dann Sixt mit seinen Preisen. Gustel Mollath.

Oder

„Spaß kann man auch ohne reiche Freunde haben.“ zum Beispiel mit einen Mietwagen von Sixt. Darüber ein Konterfei des Ex Bundespräsidenten Wulff.

Fakt ist, nur weil man Discounter ist, muss ja nicht Alles billig sein, wenigstens die Werbung könnte schmiss haben  Da bin ich froh, das es bei den Witzen über Werbung noch etwas zu lachen gibt.

Die Nagelfabrik Müller & Co. beauftragt eine Werbeagentur mit der Erstellung eines Werbekampagne. Die Vorzüge der Müller'schen Produkte sollen klar herausgestellt werden. Nach zwei Wochen kommt der Werbegraphiker der Agentur mit seinem Entwurf zu Herrn Müller, dem Firmenchef. 
Es ist ein Bild des gekreuzigten Jesus mit der Überschrift: "Müller-Nägel halten einfach alles!" 

Der Firmenchef ist entsetzt: "Sind Sie wahnsinnig? Wissen Sie, was uns blüht, wenn wir dieses Plakat raus bringen?", herrscht er den Werbe Fuzzi an. "Wir handeln uns ein dutzende Prozesse von den Kirchen ein, wegen Blasphemie, Verunglimpfung der Religion. Schmerzensgeld Forderungen noch und nöcher wegen der Verletzung religiöser Gefühle und dann sind wir pleite. Los, verschwinden Sie mit dem Mist und machen Sie was vernünftiges." 

Wieder zwei Wochen später kommt der Werbe Mensch wieder mit einem neuen Entwurf. Auf dem Bild ist Jesus vom Kreuz gefallen, und darunter steht

"Mit Müller-Nägeln wäre das nie passiert!" 

Bitte, das geht doch, meine lieben Leser.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 5. November 2013

Weihnachtsgeld für HartzVI Empfänger

Heute mal von mir aufgeschnappt, eine Diskussion eines Facebook Freundes. Den Faden wollte ich gerne mal weiter spinnen.

Er schlug, das HartzIV Empfänger mit Kindern zu Weihnachten einen nicht anrechenbaren Betrag bekommen, der eben dazu gedacht ist, das Weihnachtsfest etwas sorgenfreier zu gestalten.

Ich finde diese Idee nicht schlecht. Doch finde ich, das diese Idee nicht nur für HartzIV Empfänger gelten sollte, sondern für alle Familien. Was meint ihr dazu?

Außerdem frage ich, wird daran nicht erst einmal klar, wie wenig unsere Politiker am Menschen sind, dass diese Idee von Bürgern kommen muss? Wir reden hier nicht von irgendeinen Fest, sondern von Weihnachten. Dem Fest des Jahres, das von der Wirtschaft zum Konsumfest gepuscht wurde. Die Wirtschaft, die sich nur so ungehemmt austoben darf, weil jeder deutsche Politiker ihr Lobbyist ist. Da sollten auch mittlerweile berechtigte Konsumwünsche erfüllt werden können, denn sie sind ja politisch gewollt. Auch für die Ärmsten, denn auch sie stützen die Wirtschaft. Und nebenbei bemerkt, es wäre nicht nur sozial, dem Bürger Weihnachten einige Zuwendungen zukommen zu lassen, sondern auch gut für den sozialen Frieden und der wiederum kommt der Wirtschaft, dem Land und der Politik zu gute.

Deshalb ist der Staat in der Pflicht, als Handlanger der Wirtschaft, einige Mittel locker zu machen. Wenn er sich diese Mittel von der Wirtschaft wiederholt, um so besser.

Bei ca 15 mio Minderjährigen und sagen wir einmal, 100 Euro Aufstockung pro Kind, wären das grade mal 1,5 Mrd. Euro pro Jahr. Das sollte problemlos in Etat der Bundesrepublik unterzubringen sein. Ins besondere, wenn man bedenkt, das man Milliarden Euro für Bankenrettungen aufbringen kann. Wenn man kurzfristig 10 Milliarden für Flüchtlinge bereitstellen kann und viele andere Beispiele könnte man noch nennen.

Blasphemous Jaw

Freitag, 13. September 2013

TV Werbung und Kids

TV Werbung und Kids

Ich will nicht über den gehirnamputierten Bereich der Talkshows am Nachmittag oder Big Brother und Co Zeit widmen. Da ich denke es ist wirklich müßig für aktive denkende Menschen darüber noch etwas zu sagen. Solltet ihr anderer Meinung sein, ich bin bereit.

Mir geht es um Kinder TV, wie Nick, Super RTL und Co. und ich glaube Millionen Eltern sehen das ähnlich. Es kotzt mich an; das offensichtlich TV Sender nur noch dazu Programm produzieren, um Kinder völlig wertlosen Mist einzutrichtern. Damit diese Kids dann, zu animieren ihren Eltern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich gebe im jährlich geschätzte 1000 Euro, Tendenz steigend, um Blödsinn zu kaufen den die Spielzeug- und Spiele Mafia herstellt. Der Mist, der dann doch in der Ecke liegt.

Spielzeug wird zu einer legalen Konsumdroge hochstilisiert und Keiner von den inkompetenten, überbezahlten und korrupten, undemokratisch gewählten Bundestagsegomanen bekommt unter der Glaskuppel mal ein Geistesblitz, das man dagegen mal etwas tun sollte. Denn in der heutigen Zeit, hat man auf die Kinder und die auf sie einhämmernde Werbung nur noch begrenzt Einfluss. Jeder der berufstätig ist, weiß das.

Wenn wir die Produzenten dieses Mülls in Deutschland hätten und dem Volke wenigstens mit Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen des Staates, durch diesen Konsumrausch gedient wäre. Würde ich noch nicht mal ganz so böse wettern. Aber welches Spielzeug kommt denn noch aus Deutschland?

Was mich auch gewaltig ankotzt, die Menschen, die das Spielzeug in kasernierten Fabriken in China und sonst wo produzieren. Die können ihren Kindern nicht mal ein Spielzeug, das sie wohlgemerkt selbst produzieren kaufen. Weil sie mit 50-80 Euro abgespeist werden. Martell, Haspro, Fisherpreis und wie die ganze Müllmafia heißt, bescheissen hier, wie dort die Menschen. Ich habe etwas gegen Globalisierung, die nur noch zu lasten der heutigen und zukünftiger Generation geht. Profigenerierung und Verdummung, wie lange soll das noch so bleiben?

Meine Kinder sehen täglich max. 20 min fern ... trotzdem sind sie verseucht, von ihrem Umfeld. Es kommt gerne das Argument der Selbstverantwortung. Alles Blabla, Selbstverantwortung ect. Man kann Kinder nicht unter einer Glaskuppel halten. Solche Werbung gehört genau so verboten, wie Zigaretten Werbung. Das würde das Problem erheblich einschränken. Kinder brauchen den meisten Müll der produziert wird gar nicht. Es geht immer nur um wachsenden Profit, nicht um das Kindeswohl. Wenn sich Eltern nicht auflehnen, wer dann?

Sicher gäbe es zu diesen Thema noch viel mehr zu sagen, doch es bringt uns Nichts vom 100ersten, ins 1000ste zu gehen. Wenn man es kurz halten kann. Ich will nur anregen, ob ihr nicht mal anfangen wollt euch aufzulehnen. Bald wählt ihr wieder …. fangt an Fragen zu stellen und zu fordern.

Blasphemous Jaw