Mit Komplimenten bin ich sparsam, wenn ich mich positiv äußere, sind das keine Komplimente im herkömmlichen Sinne, keine bloßen Floskeln und Schmeicheleien. Es sind die Ergebnisse von Beobachtungen eines realen Erscheinungsbilds eines Menschen und auch subjektiven Fakten, so formuliert, eine fundierte persönliche Meinung. Diese jedoch, besteht nicht nur aus Beobachtungen und Fakten, sondern ebenfalls aus Emotionen, also aus dem, was den Mensch ausmacht, das gefühlte Erleben. Ich weiß auch nicht alles, was ich wissen könnte, doch dass, was ich weiß, nutze ich und versuche dieses erfolgreich, emotional verpackt weiter zu reichen. Doch wie schon bemerkt, das sind keine Komplimente im her herkömmlichen Sinne, sondern sehr reflektierte Aussagen zu einem Menschen.
Individuelle Erfahrungs- und Erlebniswelten sollten die Basis für gutes, verallgemeinertes Wissen über den Menschen sein, dem man ein Kompliment machen möchte und mit dem man interagieren will. Man gibt das weiter, um selbst mehr erfahren und erleben zu können, eine freundliche Art der Kommunikation. Um selbst erfolgreich sein zu können, darf man nicht mit oberflächlichen, unreflektierten Komplimenten agieren, es wirkt zu oft unglaubwürdig. Das gute Erleben und Erfahren, das Erlernen von Wissen über Menschen, scheitert oft daran dass, der Menschen nur Gefühle oder subjektive Fakten wiedergibt, die andere Menschen erlebt haben. Er bemüht sich nicht eigene Denkarbeit zu investieren. Doch Wissen, das nur auf Fakten basiert, ohne jemals gefühlt worden zu sein, das ist nur eine Datenmenge. Datenmengen passen oft nur oberflächlich zu einem Menschen. Das ist das Dilemma mit den Komplimenten. Es sind ausgesprochene Worte, die Gefühle, als Konsumgut zur Hure werde lassen, es ist dann, wie die käufliche Liebe. Es verdirbt unsere Gesellschaft, weil sich emotionales Empfinden nicht individuell klonen lässt. Deshalb werden ehrliche Komplimente oft nur, als falsche Schmeicheleien empfunden. Weil Niemand mehr erwartet, das ein Kompliment vom Verstand und dem Herzen kommt.
Den Unterschied zwischen einer falschen Schmeichelei un d einem ehrlichen Kompliment erkennen, dies können viele Menschen nicht mehr, in dieser von medialen Reizen überfluteten Gesellschaft. Deshalb stehen sie Komplimenten oft zu selbstkritisch gegenüber, sie glauben, Komplimente sind unehrlich und sie überhöhen nur die eigene Person, weil der Gegenüber sich einen Vorteil verschaffen möchte. Man misstraut Komplimenten, das sagt nicht viel Gutes über unsere Gesellschaft aus.
Doch die Gefahr sich selbst einmal überhöhen zu lassen, durch ein ehrliches Kompliment, ist um Vieles weniger gefährlich, als sich selbst immer klein zu halte. Nur wenn wir unserem Selbstwertgefühl gestatten, zu wachsen, wächst auch das Potential in uns, dass wir nutzen können um Gutes, Wichtiges und Großes zu bewirken.
Viel mehr Menschen müssen lernen ihre Gefühle zu teilen, nur so wächst individuelles Wissen und Selbstwertgefühl, aus Gefühl und Fakten, das zum verallgemeinerten, positiven Wissen über uns und andere Menschen werden kann.
Den Schmeicheleien und subjektive Fakten sind nur die halbe Wahrheiten und halbes Wissen für das Individuum. Erst wenn wir gelernt haben, selbst diesen Zustand erreicht zu haben, in dem wir ein ehrliches Kompliment erkennen, können wir auch Komplimente wieder wirklich weitergeben und auch empfangen. Wir können Freude und Selbstwertgefühl empfangen und auch schenken.
© George W. Lästerbacke
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Mittwoch, 26. März 2014
Komplimente, Gefühl und das Wissen
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Sonntag, 10. Juli 2011
Einfache Wahrheit über Frauen

Von Frauen, Männern und Aliens
Gut Frauen und einfach, dass hört sich nach Unwahrscheinlichkeiten an, doch rational betrachtet auch wieder nicht Freunde. Sie sind einfach kompliziert.
Gestern führte ich ein nettes Gespräch mit einer wirklich sehr schönen und klugen Frau. Im Laufe des Gespräches wurde mir wieder mal klar, warum wir Männer, die Frauen immer wieder als ausserirdisch betrachten. Obwohl sie ja offenkundig mit uns verwandt sind.
Frauen können sich einfach nicht selbst lieben. Ihnen fehlt es an natürlicher Bodenhaftung, wenn es um ihre Selbstwahrnehmung geht. Das meine ich natürlich im übertragenen Sinne. Frauen finden immer etwas, dass sie an sich auszusetzen haben. Wen Sie auch noch so wunderschön sind, klug und gebildet sind, so tragen sie doch die Fahne des Selbstzweifels vor sich her. Nicht, dass es bei den Männern nicht auch solche Exemplare gäbe, doch der Mann neigt eher dazu, sich selbst zu überschätzen.
Das wiederum ist psychologisch gesehen, viel gesünder. Wenn es auch in der Realität des öfteren zu kleineren oder größeren Problemen führt. So ist der Mann an sich, ausgeglichener und zufriedener mit sich selbst.
Die Frau hingegen, dass ist eine Tatsache, ist oft sehr unausgeglichen und mit sich unzufrieden. Was der Mann wiederum irriger Weise Menstruationsbeschwerden zuschreibt. Aber dem ist gar nicht so.
Denn hätten wir einen Bildhauer, wie Michael Angelo oder ähnlicher begnadeter Talente, der einen wundervollen Block italienischen Marmor bearbeitet, bis die Frau mit dem absolut perfekten Körper daraus gemeißelt würde und dieses göttlich Geschöpf stände auf einem Sockel, an einem beliebigen Platz dieser Welt. Es würden tausende Männer, um diese phantastische Skulptur stehen und sich im Lobgesang ihrer Schönheit überbieten.
Es würde nach menschlichen Ermessen keinerlei Zweifel daran bestehen, dass diese marmorne Schönheit als das Sinnbild des Schönen gelten könnte und diese Schöne wäre auch noch die Fleisch gewordene Sünde.
Trotzdem würde diese Skulptur ohne Zweifel, wenn wir uns in der Theorie vorstellen, dass sie mit einer weiblichen Seele zum Leben erweckt werden könnte mit sich unzufrieden sein. Was würde diese Frau wohl sagen, wenn Sie sich Ihrer Körperlichkeit bewusst würde und sich ausgiebig im Spiegel betracht?
"Oh mein Gott. Meine Brüste sind zu klein, mein Hintern zu dick und die Füße zu groß."
George W. Lästerbacke
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