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Sonntag, 8. Februar 2015
Innerer Frieden ist Selbstschutz gegen äußere Provokation.
In einer kürzlich geführten Diskussion zu der in der Überschrift getroffenen Aussage, äußerte eine Teilnehmerin, das der innere Frieden eine sehr labile Sache sei. Dazu müsste man sicher erst einmal versuchen, zu erklären, was ist denn der innerer Frieden. Nur so kann man darüber urteilen, ob der innere Frieden ein stabiler oder labiler Geisteszustand ist.
Innerer Frieden ist nicht labil, behaupte ich.
Der Begriff beschreibt einen Zustand geistiger Ausgeglichenheit. Einen Zustand in dem man sich selbst erkannt hat, sein Stärken, seine Schwächen, die eigene Leistungskraft. Man kann selbst erkennen, was gut tut und was nicht. Man kann selbst definieren, wo man steht, stehen kann oder stehen könnte.
Innerer Frieden ist eine ordentliche Portion Realitätssinn, gewürzt mit eine Prise Wünsche und Träume, der Fähigkeit intelligent zu genießen und auch das Talent zu einer gewissen Verrücktheit, um sich über das Normale hinwegzusetzen. Die Erkenntnis gesellschaftliche Konventionen zu leben, zu hinterfragen und gegebenen Falles zu ignorieren. Der Innere Frieden beginnt damit, rational zu denken und die scheinbare Unberechenbarkeit des Lebens zu entzaubern. Wenn man diesen Zustand erreicht hat, sind die tatsächlichen Unwägbarkeiten des Lebens zwar immer noch überraschend, sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne, doch man hat das Werkzeug, gut und gelassen damit umzugehen. Das ist innerer Frieden, wie ich ihn begreife. Sich selbst und seine Umwelt zu begreifen, zu verstehen und auch aktiv zu verändern. Ist dieser Geisteszustand erreicht, dann ist dieser Zustand alles andere als labil. Er ist die Basis für ein ganzes, erfülltes Leben.
Und es stimmt natürlich, wer diesen geistigen Zustand des inneren Friedens erreicht hat, wird mit Provokationen wesentlich rationaler umgehen und kann im gegebenen Falls auch viel besser umgehen. Einfach deshalb, weil man mit gut durchdachten Überzeugungen eine gesunde Argumentation führen kann. Man muss nicht mit Fanatismus, Boshaftigkeit, Falschheit oder Gewalt andere Menschen überzeugen. Man muss nur die Geduld aufbringen, bis die anderen Menschen den inneren Frieden gefunden haben. Wenn man sich sicher ist, recht zu haben. Denn man legt sich keinen Panzer der Ignoranz an, sondern einen seidenweichen Kokon des Selbstschutzes, der blödsinniges Verhalten draußen hält, aber für Argumentation und Dialog offen bleibt.
In der Physik und der Biologie, den Wissenschaften, die für unsere Existenz praktisch am relevantesten sind, gibt es die Erklärung von Diffusion und Osmose auf zellularer und molekularer Ebene. Wendet man diese Lehre, des durchdringen und durchmischen von Stoffen auf unsere Psyche, man kann auch sagen auf Seele und Geist an, so erkennen wir einfach erklärt, wie man einerseits gesellschaftlich erfolgreich kommunizieren kann und anderseits den Zustand inneren Friedens erreicht.
Diese Überlegungen, die ich hier in Worte zu fassen versucht habe, auf sich selbst zu übertragen, mag manchen von euch vielleicht in die Lage versetzen, sich einmal selbst zu hinterfragen, um festzustellen ob er mit sich selbst im Reinen ist. Ob innerer Frieden nur zwei Worte für ihn sind oder gelebter Alltag.
© George W. Lästerbacke
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Sonntag, 6. April 2014
Einfach mal Sonntag
Überflüssigerweise erwähne ich, dass Sonntag ist. Ich schätze ihr erwartet jetzt Erbauliches von mir. Ich denke jedoch, bevor wir montags wieder, mitten in der Routine der Woche ankommen, sollte wir mit und ohne Alltagstrott nicht vergessen, das viele Dinge entspannt angegangen, einfacher besser zu meistern sind. Es ist anstrengend, wenn man sich ständig zu hohe Standards setzt. Es macht Spaß gut zu sein, doch man sollte auch wissen, dass es gibt Zeiten, die nur der Entspannung dienen sollten. Ohne Leistungsdruck, ohne Stress oder Pflichten. Tage an dem man einfach mal die Seele baumeln lässt. Und der Sonntag ist dazu doch praktisch prädestiniert, zumindest in unserer abendländisch geprägten Kultur. Auch wenn ich Atheist bin, zumindest hier pflichte ich biblischen Texten bei.
Es muss nicht jeden Tag, Erbauliches, Besonderes oder Bedeutendes sein, dass wir lesen, schreiben oder leisten. Das Leben ist schön, wenn man es zulässt. Das sonntäglichen Erwachen, die Sonne, die durch das Fenster zwinkert, wenn sie den ihre wärmenden Strahlen verbreitet. Das Zwitschern der Vögel und viele andere kleine Dinge die unser Herz erfreuen sollten, müssen wir nur wahrnehmen. Alles diese Dinge wollen uns dienen, um die alltäglichen Sorgen und Ärgernisse auszublenden. Sonntag heißt, es ist Zeit, die Ruhe, den Frieden und das Schöne zu genießen, dass uns das Leben bietet. Sonntag heißt auch Energie für Geist und Körper zu tanken, das Leben mit unseren Lieben oder auch allein zu zelebrieren.
Wer nicht in der Lage ist, wenigstens einen Tag in der Woche, der zur Entspannung dienen sollte, diese positiven Aspekte zu erkennen und mal unproduktiv zu sein, derjenige sollte dringend darüber nach denken, was in seiner Wahrnehmung schief läuft. Warum er verlernt hat sich fallen zu lassen, warum er verlernt hat Unangenehmes für ein paar Stunden beiseite zu schieben. Das Leben zu genießen ist nicht schwer, man kann es sich jedoch schwer machen. Wenn man nicht ab und zu los lässt.
Es sollte wenig Probleme geben, die nicht so viel Zeit haben, um sie auf Montag zu verschieben. Denn dann verschwindet das Problem, in den normalen Ärgernissen des Alltages. Klärt sich oft einfacher, mit frischem Blick. Der Sonntag soll für uns und das Schöne im Leben reserviert bleiben.
Euer
© George W. Lästerbacke
In diesen Sinne, wünsche ich euch einen schönen und entspannten Sonntag
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Mittwoch, 12. März 2014
Für Dich...
Durch den gezackten Tunnel,
ans Licht.
Führt mich wie von Geisterhand,
dein stiller Sog.
Und die Erdoberfläche will beben,
vereint wird Licht mit Schatten
Bis ich still dröhnend hoch oben,
endlich sitze.
Die Sterne zählend,
welche unter mir
leuchten wie Feuer.
Endlich schweige ich für dich.
Auf gewebtem Stuhl deiner Seelenfäden
Im Glück.
Georg Wilhelm von Fürstenberg
ans Licht.
Führt mich wie von Geisterhand,
dein stiller Sog.
Und die Erdoberfläche will beben,
vereint wird Licht mit Schatten
Bis ich still dröhnend hoch oben,
endlich sitze.
Die Sterne zählend,
welche unter mir
leuchten wie Feuer.
Endlich schweige ich für dich.
Auf gewebtem Stuhl deiner Seelenfäden
Im Glück.
Georg Wilhelm von Fürstenberg
Donnerstag, 6. Februar 2014
Wann ist Werbung gut?
Über das Verkaufen ..
Design spricht die Sinne an, verleiht den Dingen Seele. Funktionalität ist das Erleben. Inhalte können nur Verlangen wecken, wenn Design und Funktionalität überzeugen. Jede andere Werbung ist Blendung.
Georg Wilhelm von Fürstenberg
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Georg Wilhelm von Fürstenberg
Montag, 6. Januar 2014
Das Prinzip des Glaubens und die Biochemie des Gehirns
Glauben ist ein ganz besonderer Bewusstseins und Unterbewusstseinszustand, der uns in die Lage versetzt Informationen abzurufen die Energien steuern. Und dass, mit der Konsequenz von Kraft und Zeit Operationen an Massen. Zwei Haupteinheiten sind für unser erleben verantwortlich, das ist einmal der Neokortex, das ist der Schaltmodus Bewusstsein, und das limbische System, das ist der Schaltkreis Unterbewusstsein.
Im Prinzip ist es so, der Neokortex ist ein Lernsystem. Er ist ein Zensor oder auch Filter, für das limbische System. Der bewusste Geist analysiert verarbeitet und entwirft Pläne. Der unbewusste Geist steuert alle biologischen Prozesse, speichert Erfahrungen und für bis zu 95% der Lebensprozesse verantwortlich. Hier werden diese entschieden. Intensiver Glauben bedeutet physiologisch Verminderung der neokortekale Aktivität. Also Vernunftreduzierung und Erhöhung der Aktivität des limbischen Systems. So eine Art sich selbst den Gefühlen ausliefern. Wenn das libysche System aktiviert ist arbeiten auch unsere Schläfenlappen verstärkt, die für Träume und Phantasie zuständig sind, Irrationalität als Lebensprinzip, könnte man das auch nennen. Gewissermaßen ein Realitätsverlust. Somit bekommt aber das Leben Sinn und Bedeutung.
Das zeichnet eben Glauben aus, wobei hier Glauben nicht pauschal gleich zu setzen ist mit Religion. Auch wenn Religion zu 100% in dieses Schema passt. Auch Ideologien und sachlich nicht wirklich erklärbare andere Formen von Glauben sind dabei zu berücksichtigen. Verstand aus Bauchgefühl an, kurze Umschreibung für das Glauben.
Der Glauben also mal wissenschaftlich erläutert, mit Hilfe eines Vortrages von Prof. Dr. Ulrich Warnke. Nicht das ihr nun glaubt ich wäre allein so klug, der Professor ist Neurobiologe und ich habe mit Interesse seinen Vortrag gelauscht, um mal nicht nur lästerlich zu klingen, sondern auch konstruktive Fakten zu der Thematik vorzutragen.
Was mich natürlich nicht davon abhält trotzdem etwas zu lästern, aber auch Fakten gestützt. Laut einer Studie des M.I.Ts in den USA sind Gläubige im Durchschnitt mit einem IQ von 97 ausgestattet. Das heißt sie sind zwar global gesehen absolut in der Überzahl, doch das verrät uns auch, das sie evolutionär noch sehr benachteiligt sind. Ich sage euch auch warum. Ihr alle kennt unsere gelehrigen Verwandten, die Schimpansen. Diese drolligen, meistens lustigen Zeitgenossen sind zwar um einiges stärker, als ein heutiger Homo sapiens Mann, aber intellektuell klar im Nachteil, zu emotional und auch nur mit einem geringen IQ von ca 80 – 100 ausgestattet. Ausnahmen bestätigen natürlich wie so oft, die Regel. Mit dieser intellektuellen Ausstattung allerdings würden Schimpansen, wenn man sie ließe, sogar locker die 8. - 10. Klasse schaffen. Sie sind unseren Gläubigen sehr Art verwand, nur schlechter rasiert und ohne Ringmuskel.
Zur Ehrenrettung des Klerus und andere Glaubens Institutionen muss ich aber noch hinzufügen, das mir grade in den Führungsebenen dieser Institutionen die mit Abstand am intelligentesten Menschen begegnet sind. Allerdings halte ich sie Alle für gnadenlose Karrieristen, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Es müssen dabei nicht immer, schlechte Ziele sein. Aber ich denke um Gutes zu tun, sollte man rückhaltlos ehrlich sein. Das wiederum funktioniert in diesen Institutionen nicht, da man oft von fulminanter Geistesleere umgeben ist.
© Blasphemous Jaw
Im Prinzip ist es so, der Neokortex ist ein Lernsystem. Er ist ein Zensor oder auch Filter, für das limbische System. Der bewusste Geist analysiert verarbeitet und entwirft Pläne. Der unbewusste Geist steuert alle biologischen Prozesse, speichert Erfahrungen und für bis zu 95% der Lebensprozesse verantwortlich. Hier werden diese entschieden. Intensiver Glauben bedeutet physiologisch Verminderung der neokortekale Aktivität. Also Vernunftreduzierung und Erhöhung der Aktivität des limbischen Systems. So eine Art sich selbst den Gefühlen ausliefern. Wenn das libysche System aktiviert ist arbeiten auch unsere Schläfenlappen verstärkt, die für Träume und Phantasie zuständig sind, Irrationalität als Lebensprinzip, könnte man das auch nennen. Gewissermaßen ein Realitätsverlust. Somit bekommt aber das Leben Sinn und Bedeutung.
Das zeichnet eben Glauben aus, wobei hier Glauben nicht pauschal gleich zu setzen ist mit Religion. Auch wenn Religion zu 100% in dieses Schema passt. Auch Ideologien und sachlich nicht wirklich erklärbare andere Formen von Glauben sind dabei zu berücksichtigen. Verstand aus Bauchgefühl an, kurze Umschreibung für das Glauben.
Der Glauben also mal wissenschaftlich erläutert, mit Hilfe eines Vortrages von Prof. Dr. Ulrich Warnke. Nicht das ihr nun glaubt ich wäre allein so klug, der Professor ist Neurobiologe und ich habe mit Interesse seinen Vortrag gelauscht, um mal nicht nur lästerlich zu klingen, sondern auch konstruktive Fakten zu der Thematik vorzutragen.
Was mich natürlich nicht davon abhält trotzdem etwas zu lästern, aber auch Fakten gestützt. Laut einer Studie des M.I.Ts in den USA sind Gläubige im Durchschnitt mit einem IQ von 97 ausgestattet. Das heißt sie sind zwar global gesehen absolut in der Überzahl, doch das verrät uns auch, das sie evolutionär noch sehr benachteiligt sind. Ich sage euch auch warum. Ihr alle kennt unsere gelehrigen Verwandten, die Schimpansen. Diese drolligen, meistens lustigen Zeitgenossen sind zwar um einiges stärker, als ein heutiger Homo sapiens Mann, aber intellektuell klar im Nachteil, zu emotional und auch nur mit einem geringen IQ von ca 80 – 100 ausgestattet. Ausnahmen bestätigen natürlich wie so oft, die Regel. Mit dieser intellektuellen Ausstattung allerdings würden Schimpansen, wenn man sie ließe, sogar locker die 8. - 10. Klasse schaffen. Sie sind unseren Gläubigen sehr Art verwand, nur schlechter rasiert und ohne Ringmuskel.
Zur Ehrenrettung des Klerus und andere Glaubens Institutionen muss ich aber noch hinzufügen, das mir grade in den Führungsebenen dieser Institutionen die mit Abstand am intelligentesten Menschen begegnet sind. Allerdings halte ich sie Alle für gnadenlose Karrieristen, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Es müssen dabei nicht immer, schlechte Ziele sein. Aber ich denke um Gutes zu tun, sollte man rückhaltlos ehrlich sein. Das wiederum funktioniert in diesen Institutionen nicht, da man oft von fulminanter Geistesleere umgeben ist.
© Blasphemous Jaw
Samstag, 2. Februar 2013
Die Erde hat mich wieder!
Über Flugangst, bewaffnete Drohnen und überwundene Ängste, die doch immer bei dir sind.
Es ist erstaunlich, ich bin mehr geflogen, als viele andere Menschen. Aber ich tue es immer noch mit einen unguten Gefühl. Ich weiß das es unlogisch ist Flugangst zu haben. Ich mag es sogar zu fliegen. Die Aussicht auf einen Sonnenaufgang über den Wolken, dass ist einfach unbezahlbar. Ähnlich dem Blick über den Grand Canyon, von einer Gläsernen Plattform aus. Man ist beeindruckt von der Erhabenheit und dem schier unendlichen Blick über die Welt. Aber jedes mal, spüre ich ein unbestimmtes Gefühl von Angst, ähnlich dem Gefühl, dass man gelegentlich verspürt, wenn man in einen dunklen Keller kommt, irrational und doch nicht zu ignorieren.
Die menschliche Psyche, ist einfach immer noch steinzeitlich, wie unsere Körper selbst. Das gestehen wir ungern ein, der Homo Modernus Individualis des 21. Jahrhunderts sollte keine Ängste mehr kennen. Doch es ist ein Fakt, unsere urzeitlichen Ängste dominieren uns, mal mehr, mal weniger. Die Angst im dunklen Keller, ist dabei sogar viel logischer, als die Flugangst. Den die Angst in der Dunkelheit ist evolutionistisch erklärbar.
Die Flugangst dagegen, ist durch unsere Erfahrungen in unserem Zivilisationsalltag zu suchen, also erworben. Unbewusst antrainiert, wie ein pawlovscher Reflex. Wir besitzen für das Fliegen keinen natürlichen „Warnrezeptor“. Die Natur hat niemals vorgesehen, dass wir fliegen. Wir haben durch unsere Entwicklung in der zivilisierten Welt gelernt, dass Flugzeuge abstürzen können. Ergo, Schlussfolgern wir unbewusst, das wir in dem von uns betretenen Flugzeug sterben können. Auf diese Art haben wir eine modifizierte Art der Todesangst erlernt. Ich empfinde diese Vorgang in meiner Psyche als extrem störend, auch wenn es mich nicht davon abhält zu fliegen. Mein Verstand, gepaart mit Lustgefühl und ein paar kleineren Urängsten, die ohne Zweifel auch für das Überleben wichtige Funktionen haben, würde mir reichen.
Diverse abstrakte, eher geistiger Unreflektiertheit geschuldeten, schwachsinnige Ängste vor Spinnen, Bienen und anderen wenig bedrohlichen Getier sind sowieso heilloser Unfug. Diese sind schon Generationsübergreifend, als sinnfreie Hysterika, meist von mütterlicher Seite vererbt. Diese Ängste sind einfach dumm. Nicht weitergereichte Weisheit, sondern weitergereichte Dummheit.
Über aus traumatische Erfahrungen und daraus resultierende Ängste, möchte ich nicht spekulieren. Diese sind für die Betroffenen ein übles Los. Das sie nur mit viel Überwindung und Anstrengung aufarbeiten können. Aber auch müssen, wenn sie glücklich leben möchten.
Täglich erfährt man etwas über seine Ängste. Obwohl ich, als allgemein eher taff gelte. Habe ich diese Erfahrung vor kurzen, im Zusammenhang mit einer Reise in meine Vergangenheit als „Denkmaschine“ auch wieder erfahren müssen. Ein bereits geschlossenes “Buch“ in unserer Seelenbibliothek, aktiviert immer wieder die unangenehmen Erinnerungen, somit auch unbegründete Ängste.
Diese Erregung, die dich erfasst, wenn man plötzlich gebeten wird Entscheidungen zu fällen, die man in der Vergangenheit schon gefällt hat. Immer rational und logisch orientiert an scheinbaren Fakten und den eigenen vernünftigen Gedankengängen folgend.
Trotzdem weiß man, dass man oft nicht nur eine rationale, auf harten Fakten beruhende Entscheidung fällt, sondern es Menschenschicksale betrifft. Spätestens dann, wenn man den „Elfenbeinturm“ seit längeren verlassen hat, erreicht man diese Klarheit.
Aus dem Elfenbeinturm sieht so eine Entscheidung oft noch ganz anders aus. Aber mit dem Abstand der Zeit funktioniert das Gewissen dann oft doch. Die menschliche Psyche ist wirklich sehr unpraktisch.
Es ist ein wenig so, als ob man die aktuelle Diskussion zu Anschaffung von bewaffneten Drohnen für die Bundeswehr betrachtet.
Soldaten, die dort sitzen und diese Waffen bedienen, die werden das immer aus der Sicht eines Videospielers betrachten, der eine phantastische 3D Grafik im Spiel hat. Nicht mehr, es berührt sie wie einen World of Warcraft Gamer. Nicht wie einen Menschen, der andere tötet.
Doch irgendwann, wenn die Video-Krieger aus ihren „Bunker“ heraus sind, wieder in der echten Welt angekommen. Vermutlich erst dann, nach vielen Jahren, verstehen sie, dass sie Menschen getötet haben.
Auch wenn sie nach ihrem gültigen Werte System, das Richtige getan haben. Sie werden sich auf einer rationalen Ebene sagen können, es war richtig, was ich getan habe. Doch ihre Seele wird belastet sein, dem Einen wird es nicht so schwer schaden. Weil er ein gesundes rationales Denken an den Tag legt, doch anderen macht es kaputt.
Sicher ist nur eins, spurlos und ohne Leid gehen Ängste an Niemanden vorbei. Dass ist auch unserer Zivilisation geschuldet. Die zweierlei Maß anlegt. Du sollst töten, weil die Politik, sagt es ist gerecht. Oder du sollst nicht töten, weil es unmoralisch ist. Es ist nicht verwunderlich, das wir damit überfordert sind. Es ist schon so, das Töten ist eine tief in uns schlummernde urzeitliche Programmierung. Sonst könnten wir gar nicht töten. Doch das Töten ist von unserer Zivilisation, offiziell seit es Gesetzte gibt geächtet. Auch diese Verbot haben wie erworben und es ist Bestandteil unserer Gefühlswelt. Das der Konflikt zwischen erlaubten Töten und verbotenen Töten uns krank macht, ist nur zu gut zu nachvollziehbar.
Ich kann es selbst spüren. Ich bin total müde und absolut wach, nach Ereignissen, die aus der Vergangenheit kommen und dich ab und zu einholen.
Aufgekratzt von der Erregung der Entscheidung. Der seltsame Modus einer Denkmaschine. Welchen ich heute versuche, durch Banalitäten zu überdecken. Der vergebliche Versuch, eine Leiche mit einen Seidentuch zu verschönern.
Wenn ich meine Ängste und inneren Konflikte, auch überwunden habe. Wird es doch, immer wieder auf's Neue bedeuten. Ich bin wieder da. Das Alte mit mir, doch dem Neuen nicht im Wege stehend.
So sage ich nach jedem Flug, die Erde hat mich wieder!
George W. Lästerbacke
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Sonntag, 10. Juli 2011
Einfache Wahrheit über Frauen

Von Frauen, Männern und Aliens
Gut Frauen und einfach, dass hört sich nach Unwahrscheinlichkeiten an, doch rational betrachtet auch wieder nicht Freunde. Sie sind einfach kompliziert.
Gestern führte ich ein nettes Gespräch mit einer wirklich sehr schönen und klugen Frau. Im Laufe des Gespräches wurde mir wieder mal klar, warum wir Männer, die Frauen immer wieder als ausserirdisch betrachten. Obwohl sie ja offenkundig mit uns verwandt sind.
Frauen können sich einfach nicht selbst lieben. Ihnen fehlt es an natürlicher Bodenhaftung, wenn es um ihre Selbstwahrnehmung geht. Das meine ich natürlich im übertragenen Sinne. Frauen finden immer etwas, dass sie an sich auszusetzen haben. Wen Sie auch noch so wunderschön sind, klug und gebildet sind, so tragen sie doch die Fahne des Selbstzweifels vor sich her. Nicht, dass es bei den Männern nicht auch solche Exemplare gäbe, doch der Mann neigt eher dazu, sich selbst zu überschätzen.
Das wiederum ist psychologisch gesehen, viel gesünder. Wenn es auch in der Realität des öfteren zu kleineren oder größeren Problemen führt. So ist der Mann an sich, ausgeglichener und zufriedener mit sich selbst.
Die Frau hingegen, dass ist eine Tatsache, ist oft sehr unausgeglichen und mit sich unzufrieden. Was der Mann wiederum irriger Weise Menstruationsbeschwerden zuschreibt. Aber dem ist gar nicht so.
Denn hätten wir einen Bildhauer, wie Michael Angelo oder ähnlicher begnadeter Talente, der einen wundervollen Block italienischen Marmor bearbeitet, bis die Frau mit dem absolut perfekten Körper daraus gemeißelt würde und dieses göttlich Geschöpf stände auf einem Sockel, an einem beliebigen Platz dieser Welt. Es würden tausende Männer, um diese phantastische Skulptur stehen und sich im Lobgesang ihrer Schönheit überbieten.
Es würde nach menschlichen Ermessen keinerlei Zweifel daran bestehen, dass diese marmorne Schönheit als das Sinnbild des Schönen gelten könnte und diese Schöne wäre auch noch die Fleisch gewordene Sünde.
Trotzdem würde diese Skulptur ohne Zweifel, wenn wir uns in der Theorie vorstellen, dass sie mit einer weiblichen Seele zum Leben erweckt werden könnte mit sich unzufrieden sein. Was würde diese Frau wohl sagen, wenn Sie sich Ihrer Körperlichkeit bewusst würde und sich ausgiebig im Spiegel betracht?
"Oh mein Gott. Meine Brüste sind zu klein, mein Hintern zu dick und die Füße zu groß."
George W. Lästerbacke
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