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Sonntag, 13. August 2017
KORANnesken
Vorwort
Dies wird eine Gedichte Sammlung zum Thema Koran. Vorab möchte ich erklären, warum ich mich dazu durch gerungen habe, dies hier zu tun. Immer nur tolerieren, kann das Ende des eigenen Lebensstils und des Lebens selbst bedeuten. Wer seine Stimme nicht erhebt, hat sein Recht auf Widerstand verwirkt. Ich nehme mir das Recht gegen den Einfluss einer solchen Religion zu protestieren.
Absurde Themen
Im 21.Jahrhundert stehen wir, als aufgeklärte Bürger tatsächlich vor der eigentlich absurden Aufgabe, uns mehr den je mit Religion zu beschäftigen. In unseren Regionen ist das historisch gesehen natürlich das Christentum und das Judentum, mit all seinen Spielarten. Zwei Religionen, die man bereits seit der Aufklärung nicht mehr als zu tiefst mittelalterlich bezeichnen muss, die sich neuen humanistischen Werten, wenn auch nicht unbedingt freiwillig geöffnet haben.
Religion und Gesellschaft
Das auch diese Glaubensgemeinschaften dunkelste Zeiten durchlebt haben, dass ist allgemein bekannt. Diese Religionen sind, soweit das eben bei ihrer Weltsicht begrenzt möglich ist, im 21. Jahrhundert angekommen. Sie agieren gesellschaftlich pragmatisch. Die eher atheistische organisierte Gesellschaft hat sich mit ihnen arrangiert. Extremistische Splittergruppen und extreme Strömungen, sind eher die Ausnahme und man kann sagen, gesellschaftlich isoliert. zumindest in Deutschland darf man sie als die gut von unseren Steuergelden bezahlten Kofferträger der Politik bezeichnen. Sie sind bedeutungslose Meinungseinpeitscher für die Politik. Wer ihnen glaubt, ist selbst schuld.
Ob der Glauben an ein höheres Wesen für das Seelenheil der Mitglieder solcher religiösen Vereinigungen besonders gesund für die Psyche ist, das überlassen wir den Gläubigen. Viele von ihnen sind unsere Freunde, Verwandte und Mitbürger, wir als Atheisten tolerieren sie und sie uns. Wir leben recht gut miteinander.
Doch durch die fortschreitende Globalisierung unserer Welt, sehen wir uns nun verstärkt mit dem Islam konfrontiert. In der Sache für mich kein Problem, da ich, wie man hieraus erlesen kann und sicher bemerkt, mein Umgang mit Religion ist eher locker. Wer glauben will, der soll es tun. Ich teile auch nicht alle weltlichen Ideen, zu unserem Zusammenleben, und doch lebe ich, die manchmal unbequeme Meinungsvielfalt. Ich sehe sie eher als Bereicherung, den als Bedrohung. Bekämpfen möchte ich andere Meinungen manchmal trotzdem, doch nicht mit dem Schwert, sondern mit Wort und Geist. Überzeugung sollte unser Leitbild in einer Kultur des Zusammenlebens sein.
Der Islam stellt uns vor die neue Aufgabe, die Dinge anders betrachten zu müssen
Der Islam ist anders. Zwar gibt es auch hier wenige moderate Strömungen, doch sie bilden eher die Minderheit. Die Minderheit mit der wir kommunizieren können und es auch tun. Ich selbst habe Freunde, die den Islam für sich in einigen Teilen als Lebenswegweiser verstehen, doch sich von mittelalterlichen Strömungen abgewandt haben. Teil einer Modernen und aufgeklärten Gesellschaft sein möchten, es auch sind. Es ist sicher nichts verwerfliches dabei, zu leben. Das Alkohol und Zigaretten im Koran verpönt sind, wir wissen alle, das Zeug ist so oder so ungesund. Auch muss nicht jeder Kulturkreis, alle unserer westlichen Lebensarten mögen, doch tolerieren sollten man uns, so wie wir andere tolerieren.
Der moderaten Teil der islamischen Gesellschaft, der den Islam so versteht und pragmatisch lebt, ist leider die Ausnahme. Oft auch daran zu messen, das Erziehung und Bildung mit dem Kennenlernen unserer westlichen Werte einher ging. Das Buch, der Koran, das den Islam grundsätzlich verbreitet, dieses selbst wurde jedoch nie reformiert. Deshalb ist der Koran auch, eine mittelalterliche Hetztschrift gegen Toleranz und Nächstenliebe geblieben. Der Mensch, der ihn ließt, liest ihn mit verschiedenen Augen. Der eine als gebildeter und offener Mensch, der andere, als ungebildeter Dummkopf.
Der eine also mit der Möglichkeit, zu glauben und zu denken, der andere mit der Prämisse der absoluten Wahrheit. Ob aus Unwissen oder Dummheit, spielt dabei keine Rolle. Der Koran ist ein Buch, aus dem man lesen kann, was man möchte. Bücher sind nicht böse, doch man kann das Böse daraus lesen.
Eine Hassreligion
Fakt ist, der Koran, leert eine zutiefst, mittelalterliche Weltanschauung, mit Anspruch auf Absolutismus. Einen Absolutismus, der jede Toleranz gegenüber Andersgläubigen ablehnt. Er will absolute weltliche, geistige und politische Macht.
Er gestattet das Töten, das Unterdrücken, das Beherrschen. Er definiert praktisch wörtlich, das Leben und den Tagesablauf von Individuen in einer totalitären Gesellschaft.
Der Islam im Koran, nimmt sich das Recht heraus, seine Macht öffentlich zu verkünden, seine Feinde öffentlich zu demütigen, zu diskreditieren und zu töten. Er will die Gedanke und der Verstand des Menschen beherrschen. Er erklärt sich zum natürlichen Feind aller humanistischen Werte und einer offenen Gesellschaft, die wir uns hart erarbeitet haben. Über die öffentliche Menschenverachtung und die Gräueltaten fehlgeleiteter Koran Anhänger muss ich hier wohl nicht sprechen. Das tun dies Extremisten oft genug selbst.
Es kommentierte vor einiger Zeit Jemand auf Facebook in einer Diskussion über den Islam "Die Moslems müssen endlich Menschenrechte akzeptieren" Wie unendlich weit, ist der Mann von der Realität entfernt. Man kannst an den Moslem appellieren, er möge Menschenrechte anerkennen. Doch der Koran erklärt jeden Andersgläubigen zu Untermenschen, Freiwild und Ungläubigen.
Die Bibel ist flexibel zu interpretieren, man kann Toleranz walten lassen, es ist eine Frage der Lesart. Doch der Koran ist eindeutig, wahre Moslems werden immer dein Feind sein, weil du kein Moslem bist. Auch wenn sie ein Schafsfell tragen, sie müssen Wölfe sein. Das verlangt der Koran. Ihre Aufgabe ist es, den Islam zu verbreiten und einen Gottesstaat zu errichten. Die anderen, die toleranten Moslems sind nur Mitläufer, in den Augen wahrer Moslems sind sie auch nur Ungläubige. Den die Natur des Koran gestattet nur Menschenrecht und Toleranz gegenüber echten Glaubensbrüdern. Deshalb ist die Forderung, das Moslems Menschenrechte anerkennen, etwa so intelligent, als ob man verlangen würde, das sie dem Koran abzuschwören. Religionen sind dazu da, dem Menschen das Denken abzunehmen. Das sollten wir nie vergessen, der Islam dürfte dafür das extreme Beispiel in den Weltreligionen sein.
Ich will nicht schweigen
Deshalb habe ich beschlossen ab und zu einige Punkte des Korans hier, gelegentlich zu kommentieren. Nicht in ausführlicher Textform, sondern in Gedichtform. Der Grund, ich kann Dinge einfach und konzentriert ins Bild setzen. Dem Leser drastisch vor Augen führen, was der Koran tatsächlich ist. Das ist Populismus sagen sicher einige Leser. Nein ist es nicht. Populismus ist bewusstes manipulieren und verdrehen von Wahrheiten und Aussagen, den Koran braucht man nicht manipulieren oder Wahrheiten im Text zu verdrehen, man muss nur seine Aussagen manifestieren.
Heute nehme ich mich des Themas Fremdgehen und Meinungsfreiheit an.
Weitere Ergänzungen, dieses Beitrages werden folgen.
© George W. Lästerbacke
Meinungsfreiheit ist der Weg in die Moderne:
Keine Moderne
Wo die Pyramide steht,
ging er immer zum
Gebet.
Fromm war er ein guter
Mann, zwei hübsche Weiber,
acht Kinder dran.
Doch seinen Mund, den
wollt er nicht halten, seine
Religion, die wollt er
umgestalten.
Nun hat er von den
Pyramiden einen freien
Blick, baumelt selig
an einem Strick.
© Blasphemous Jaw
Fremdgehen, definiert der Koran mit Sex haben. Was ist den laut Koran kein Sex?:
Koranesken
Du kannst deinen Esel ficken,
hast beim Bruder eines Bruders
einen Dicken. Mit einer
Neunjährigen, das ist auch
kein Sex, das ist der Koran,
doch ziemlich komplex.
© Blasphemous Jaw
Zum Thema Sex gab es da noch etwas:
Der heilige Samenstau
Eine Ziege traf mal einen Mann,
der zeigte ihr, das er es kann.
Erst nannten sie ihn Ziegenficker,
dann schrieb er ein Buch und wurde
so, zum Volksbeglücker.
Dann ehelichte er ein Kind, da
fand er Freunde, ganz geschwind.
Nun galt er bald, als gesandter Mann,
weil man jetzt Ziegen, und Kinder
ficken kann.
Und später dann, so wie zum Hohn,
wurde das zur Religion. So sieht man,
mit einem Samenstau, beglückt man nicht
nur schnell die Frau.
George W. Lästerbacke
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Freitag, 18. Juli 2014
“Israel unter Beschuss“
Eine Headline der facebook Seite “Israel in Deutschland“. Ein Aufruf zu einer Diskussion mit dem aktuellen israelischen Botschafter zum Thema Angriffe auf Israel. Ein Anlass für mich, mir einmal Zeit zunehmen, euch meinen Standpunkt zu diesem Konflikt darzustellen. Ohne dabei eine von beiden Konfliktparteien zu verurteilen oder zu verteidigen. Einfach nur aus einer rationalen Sicht.
Alleine die Formulierung weist bereits daraufhin, in welche Richtung die Diskussion gehen soll, pro Israel. Das alleine als Umstand, ist sicherlich menschlich nicht verwerflich, denn versuchen wir nicht alle, Freunde zu finden für unsere Standpunkte?
Natürlich tun wir dass, doch wir suchen normalerweise Unterstützung für Ideen und Gedanken, die etwas dauerhaft verändern. Das tun wir in der Regel, in einem übersichtlichen Zeitrahmen und es dient letztlich, bei Menschen, die neben Emotionen auch ihren Verstand gebrauchen der Konsensbildung, auch mit unserem vermeintlichen Gegner. Wir suchen also nach Lösungen, die am Ende Gemeinschaft schaffen, nicht ewige Feindschaft.
Ich will hier für keine der Kriegsparteien, den anders möchte ich sie nicht bezeichnen Partei ergreifen. Weder verdamme ich die Sicht der Israelis, noch verdamme die Araber mit ihren Standpunkt, die immerhin seit Jahrtausenden diesen Gebiet besiedeln. Man streitet sich auf dem Niveau zänkischer Kinder, als würde es in dem Eigentum einer der Parteien sein. Es ist einfach nur ein Landstrich in denen Menschen leben möchten, die sich ohne viel Aufhebens einigen könnten, wenn sie nur wollten.
Schauen wir doch mal auf den Konflikt, einfach nur so wie er eigentlich ist. Ohne den Politik Quatsch. Und verlegen ihn nach Deutschland, historisch gesehen könnte man ein passendes, fiktives Beispiel sehen. Köln im Jahre 2014. Wir alle wissen, die Stadt Köln wurde von den alten Römern unter Kaiser Claudius gegründet, das restliche historische drum herum schenken wir uns.
Fakt ist, die alten Römer haben die Stadt gegründet und lebten nun fortan mit allerlei Volk aus nah und fern zusammen. Nun begab es sich, das die Römer irgendwann abzogen, doch Köln blieb. Was geschähe nun, wenn heute oder morgen, die Italiener, die wir durchaus als Erben des römischen Reiches betrachten können, auf die Idee kämen mit Sack und Pack in Köln einzufallen, mit der absurden Begründung, wir waren vor 2000 Jahren hier. Das ist unsere Heimat und ihr Kölner Bürger sucht euch eine Immobilie irgendwo nebenan.
Merkt ihr was? Das klinkt so absurd, das Jeder nur darüber lachen würde. Den Fakt ist, wenn die Italiener das tun würden, würde ihnen jeder Mensch fragen, ob sie noch ganz gesund sind, im Oberstübchen. Natürlich ziehen auch heute wieder Italiener nach Köln und anderswo in Deutschland, aber ohne einen 2000 Jahre alten Anspruch zu erheben. Sie sind kein altes, erloschenes Reich, das sie vertreten oder auf das sie sich berufen, sie sind einfach nur Menschen. Sie kommen nach Köln, um ein neues Leben anzufangen mit neuen Menschen als Nachbarn. Leben mit den Kölnern zusammen und bringen sich gesellschaftlich und kulturell ein. Das nennt man normales menschliches Verhalten. Das ist auch gut so, denn so lebt es sich friedlich miteinander.
Nun könnte mir Jemand vorwerfen, das Beispiel Köln ist populistisch, ist es in gewisser Hinsicht auch, dient aber nur dazu, die Absurdität, des Konfliktes in Israel klarer zu machen. Denn auch ich weiß natürlich, das der Staat Israel historisch gesehen aus der Not einer Volksgruppe heraus entstanden ist, die verfolgt, massakriert und getötet wurde. Einer Volksgruppe, die einfach nur eine Heimat wollte. Ein Ansinnen, das jeder halbwegs normale Mensch verstehen kann. Der Umstand, dass es bei einer solchen Unternehmung definitiv auch immer zu Ungerechtigkeiten gegenüber der einheimischen Bevölkerung kommt, auch dieser Umstand ist nur zu natürlich, wenn auch nicht gut. Doch wenn man die Entwicklung des Konfliktes betrachtet, dann ist er immer nur mit Eskalation verbunden. Es offenbart sich, das keine der gegnerischen Parteien bereit ist, zu akzeptieren, das man absolut friedlich miteinander leben könnte, längst sogar eine ethnische und kulturelle Einheit sein könnte.
Wenn man diesen ganzen Konflikt der jetzt seit vielen Jahrzehnten schwelt sachlich betrachtet, ist es nicht schwer den eigentlichen Verursacher auszumachen. Doch man kann getrost auf Schuldzuweisungen verzichten, den gegnerische Parteien, die in so langer Zeit keine menschlich tragbare Lösung für ihre Probleme gefunden haben und als einziges Ziel sehen, sich zu vertreiben und abzuschlachten, diese Gegner haben längst den schmalen Pfad der menschlichen Rationalität verlassen.
Hier braucht man als normal empfindender Mensch keine Schuld mehr zuweisen, an diesem Ort sollte man einfach losgehen und die Streithähne sich selbst überlassen in der Hoffnung, dass sich das Problem auf die eine oder andere Art selbst löst.
Denn bei soviel Verlust von Gefühl für das Richtige, hört dort gar keiner mehr zu, es sei den man redet ihnen nach dem Mund. Ob es Araber oder Israelis sind, sie wollen einfach nur noch recht haben, frei von Verstand für versöhnliche Argumente.
Deshalb sehe ich das so, auch Solidarität und Mitgefühl für Kriegsparteien sollte eine Deadline haben. Manchmal muss man einfach sagen, ich halte mich raus. Denn es ist Zeitverschwendung helfen zu wollen, wo man Hilfe nicht annimmt.
Es braucht mir auch keiner erzählen, die bösen Israelis, die bösen Araber. Dieser Konflikt ist zu alt, als das man hier Schuld zuweisen kann, hier geht es nur noch um menschliche Dummheit. Idiotisches Gegeneinander ohne Vernunft.
©George W. Lästerbacke
Alleine die Formulierung weist bereits daraufhin, in welche Richtung die Diskussion gehen soll, pro Israel. Das alleine als Umstand, ist sicherlich menschlich nicht verwerflich, denn versuchen wir nicht alle, Freunde zu finden für unsere Standpunkte?
Natürlich tun wir dass, doch wir suchen normalerweise Unterstützung für Ideen und Gedanken, die etwas dauerhaft verändern. Das tun wir in der Regel, in einem übersichtlichen Zeitrahmen und es dient letztlich, bei Menschen, die neben Emotionen auch ihren Verstand gebrauchen der Konsensbildung, auch mit unserem vermeintlichen Gegner. Wir suchen also nach Lösungen, die am Ende Gemeinschaft schaffen, nicht ewige Feindschaft.
Ich will hier für keine der Kriegsparteien, den anders möchte ich sie nicht bezeichnen Partei ergreifen. Weder verdamme ich die Sicht der Israelis, noch verdamme die Araber mit ihren Standpunkt, die immerhin seit Jahrtausenden diesen Gebiet besiedeln. Man streitet sich auf dem Niveau zänkischer Kinder, als würde es in dem Eigentum einer der Parteien sein. Es ist einfach nur ein Landstrich in denen Menschen leben möchten, die sich ohne viel Aufhebens einigen könnten, wenn sie nur wollten.
Schauen wir doch mal auf den Konflikt, einfach nur so wie er eigentlich ist. Ohne den Politik Quatsch. Und verlegen ihn nach Deutschland, historisch gesehen könnte man ein passendes, fiktives Beispiel sehen. Köln im Jahre 2014. Wir alle wissen, die Stadt Köln wurde von den alten Römern unter Kaiser Claudius gegründet, das restliche historische drum herum schenken wir uns.
Fakt ist, die alten Römer haben die Stadt gegründet und lebten nun fortan mit allerlei Volk aus nah und fern zusammen. Nun begab es sich, das die Römer irgendwann abzogen, doch Köln blieb. Was geschähe nun, wenn heute oder morgen, die Italiener, die wir durchaus als Erben des römischen Reiches betrachten können, auf die Idee kämen mit Sack und Pack in Köln einzufallen, mit der absurden Begründung, wir waren vor 2000 Jahren hier. Das ist unsere Heimat und ihr Kölner Bürger sucht euch eine Immobilie irgendwo nebenan.
Merkt ihr was? Das klinkt so absurd, das Jeder nur darüber lachen würde. Den Fakt ist, wenn die Italiener das tun würden, würde ihnen jeder Mensch fragen, ob sie noch ganz gesund sind, im Oberstübchen. Natürlich ziehen auch heute wieder Italiener nach Köln und anderswo in Deutschland, aber ohne einen 2000 Jahre alten Anspruch zu erheben. Sie sind kein altes, erloschenes Reich, das sie vertreten oder auf das sie sich berufen, sie sind einfach nur Menschen. Sie kommen nach Köln, um ein neues Leben anzufangen mit neuen Menschen als Nachbarn. Leben mit den Kölnern zusammen und bringen sich gesellschaftlich und kulturell ein. Das nennt man normales menschliches Verhalten. Das ist auch gut so, denn so lebt es sich friedlich miteinander.
Nun könnte mir Jemand vorwerfen, das Beispiel Köln ist populistisch, ist es in gewisser Hinsicht auch, dient aber nur dazu, die Absurdität, des Konfliktes in Israel klarer zu machen. Denn auch ich weiß natürlich, das der Staat Israel historisch gesehen aus der Not einer Volksgruppe heraus entstanden ist, die verfolgt, massakriert und getötet wurde. Einer Volksgruppe, die einfach nur eine Heimat wollte. Ein Ansinnen, das jeder halbwegs normale Mensch verstehen kann. Der Umstand, dass es bei einer solchen Unternehmung definitiv auch immer zu Ungerechtigkeiten gegenüber der einheimischen Bevölkerung kommt, auch dieser Umstand ist nur zu natürlich, wenn auch nicht gut. Doch wenn man die Entwicklung des Konfliktes betrachtet, dann ist er immer nur mit Eskalation verbunden. Es offenbart sich, das keine der gegnerischen Parteien bereit ist, zu akzeptieren, das man absolut friedlich miteinander leben könnte, längst sogar eine ethnische und kulturelle Einheit sein könnte.
Wenn man diesen ganzen Konflikt der jetzt seit vielen Jahrzehnten schwelt sachlich betrachtet, ist es nicht schwer den eigentlichen Verursacher auszumachen. Doch man kann getrost auf Schuldzuweisungen verzichten, den gegnerische Parteien, die in so langer Zeit keine menschlich tragbare Lösung für ihre Probleme gefunden haben und als einziges Ziel sehen, sich zu vertreiben und abzuschlachten, diese Gegner haben längst den schmalen Pfad der menschlichen Rationalität verlassen.
Hier braucht man als normal empfindender Mensch keine Schuld mehr zuweisen, an diesem Ort sollte man einfach losgehen und die Streithähne sich selbst überlassen in der Hoffnung, dass sich das Problem auf die eine oder andere Art selbst löst.
Denn bei soviel Verlust von Gefühl für das Richtige, hört dort gar keiner mehr zu, es sei den man redet ihnen nach dem Mund. Ob es Araber oder Israelis sind, sie wollen einfach nur noch recht haben, frei von Verstand für versöhnliche Argumente.
Deshalb sehe ich das so, auch Solidarität und Mitgefühl für Kriegsparteien sollte eine Deadline haben. Manchmal muss man einfach sagen, ich halte mich raus. Denn es ist Zeitverschwendung helfen zu wollen, wo man Hilfe nicht annimmt.
Es braucht mir auch keiner erzählen, die bösen Israelis, die bösen Araber. Dieser Konflikt ist zu alt, als das man hier Schuld zuweisen kann, hier geht es nur noch um menschliche Dummheit. Idiotisches Gegeneinander ohne Vernunft.
©George W. Lästerbacke
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