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Donnerstag, 25. November 2021

Der vernetzte Staatsstreich?

Sicher ist der Virus da und er ist durchaus für einige Bevölkerungsgruppen eine echte Gefährdung, dass aber ist auch eine Virusgrippe, die uns seit vielen Jahren ein treuer, wenn auch unangenehmer Begleiter ist. Und dieser Virus wird bleiben, soviel ist sicher. Eigentlich darf daraus allein, schon jeder seine Schlussfolgerungen ziehen. Doch vielleicht reicht der Bildungstand in Deutschland selbst schon lange nicht mehr, um sich eine eigene, halbwegs fundierte Meinung zu bilden. Das Segment Verblödung ist schon zu lange fester Bestandteil der Bildung. Bei genaueren hinsehen, kann man das sogar über geographische Verteilung und Generationen beobachten. Aber das wäre ein anderer Beitrag. Ich gehöre selbst zu dieser Gruppe stärker gefährdeter Personen und habe mich, nach Abwägung entschieden, mich trotz statistischer Bedenken impfen zu lassen und achte auch nach der Impfung selbst auf mich. Mehr als diese Eigenverantwortung und der eigenen Entscheidung bedarf es nicht, doch medial wird hier ein Regime promotet, das dies anders sieht. Und nicht aus Gründen der Volksgesundheit. Es geht nur um darzustellen, das Europa, explizit hier Deutschland einen scheinbaren Technologievorsprung in der Gen-Therapie macht. Über die Lukrativität für sogenannte Profiteure auch unter den Volksvertretern will ich gar nicht erst spekulieren. Schon der vorgenannte Grund scheint jedes Mittel zurechtfertigen. Volksverhetzung, Fake News, Nötigung einer ganzen Gesellschaft. Und ich sage es zum wiederholten mal, ohne die dazu passenden Meldungen zitieren zu müssen, wir wurden gezielt und absichtlich betrogen, um zu testen, wie weit man gehen kann, mit teils völlig aus der Luft gegriffenen, wirkungslosen Maßnahmen, Tests mit einer 80% falschpositiv Rate und Panikmache, um die Demokratischen Prozesse außer Kraft zu setzen. Dass ist erfolgreich geglückt. Ein Konglomerat aus Altparteien ist es gelungen, nicht mehr oder weniger als einen Staatsstreich gegen das eigene Volk zu führen, um sich alle Machtpositionen dauerhaft mit wechselnden Akteuren zu sichern, um eine Demokratie zu simulieren. Und ob sie in der "Opposition" schmollen und lästern, sie sind alle eins. Glaubt ihr euch geht es besser, weil es noch keine Gulags gibt oder ihr noch Eure Meinung sagen könnt, wenn auch oft nur noch im Netz oder flüsternd? Dann schaut mal, wie vielen in diesem Land schon seit langen, nicht erst seit Corona oder der sogenannten Flüchtlingskrise das Maul gestopft wurde, wer schon alles im Gefängnis saß, Geldstrafen bezahlen musste, für die verschiedensten Aussagen und Umtriebe, wie man es wieder nennt. Und nun mit Corona wird jeder schneller zum Staatsfeind, als er denken kann. Ein echter Widerstand wurde im Keim erstickt und nun gehen die Schafe weiter artig wählen. Ein paar murren noch, wählen vielleicht Protest, aber auch der Protest den ihr wählt, wird verstummen, sobald er an die steuerfinanzierten Tröge der Parlamente kommt und an der Macht beteiligt wird. Zum Glück sind hier die Altparteien noch auf Konfrontationskurs mit AfD & Co, aber wie lange noch, dann verkaufen auch die Euch für ein paar Silberlinge. Bemerkenswert, es ist geglückt gut 70%, vermutlich bald auch mehr, der Bevölkerung mit einem Impfstoff zu blenden oder auch durch Maßnahmen zu nötigen, der nur eine bedingte Zulassung hat und keine Haftung des Herstellers. Bemerkenswert deshalb, weil wären die Impfstoffe ein Auto, so hätte kein Deutscher dieses jemals gekauft, keine Gewährleistung bei Schäden, keine garantierte Zusicherung von Eigenschaften, nur versprochene und nur die wage Aussicht, wenn was passiert sorgt der Staat sich um Dich. Es bleibt nur ein Verdacht, der Deutsche ist dümmer als gedacht. George W. Lästerbacke

Montag, 12. Juli 2021

Forschung, Rüstung und falsche Prioritäten

Ich hatte gestern ein anregendes Gespräch zum Thema Meereserkundung mit einem Biologen. Sicher vertreten wir in Sachen Neugier und unserem Planeten ähnliche Standpunkte. Man darf spekulieren, was das Zeug hält, denn 70% unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt, viele Punkte unseres Ozeans sind ohne weitere Hilfsmittel und durchaus viel Geld nicht erreichbar. So das wir kaum 5% dieses Lebensraumes kennen, geschweige denn allzuviel über das Leben dort wissen. Wir tun aber gerne so, als würden wir unsere Welt verstehen. Dabei sind uns sogar die nachgewiesene Intelligenz von Delfinen und Tintenfischen fast fremd oder relativ egal, von weiteren, vielleicht deutlich höher entwickelten Intelligenzen, vielleicht sogar mit Technologie am Meeresgrund träumen wir nicht mal. Eher phantasieren wir von Aliens aus den weiten des Universums. Wobei das Erforschen unserer Ozeane und ihr Leben unser Wissen über solche nicht irdischen Existenzen, um einiges weiter bringen könnte, zumindestens unsere Vorstellungskraft davon. Leider verpulvert man schon unvorstellbar viel Geld für Rüstung und grade für wichtige Forschungen, wie Meereserkundung, Technologien oder Klima und Technologien wird nur ein Bruchteil davon aufgewendet. Obwohl wir hier von existenziell wichtigen Technologien und Wissen sprechen. Diese Liste könnte man mit verschiedensten Prioritäten lange fortführen, bis man irgendwann zu der Frage kommt, wie wichtig ist Militärtechnologie, Rüstungsausgaben ect. für unsere Zukunft? Und die Antwort wäre einfach. Aber eigentlich müssen wir uns schon glücklich schätzen, das wenigstens ein noch paar Milliardäre mit Visionen haben, sonst wäre auch der Weltraum fast noch Neuland, wie unsere überqualifizierte, aber eher Visionsfreie Kanzlerin es formulieren würde. Es bleibt zu hoffen, dass das Bewusstsein wächst, dass das Wissen über unsere Welt uns das Überleben sichern wird. Vielleicht schwimmt in unseren Ozeanen sogar schon dieser Geist der Intelligenz und mit dem Bewusstseins, wie Prioritäten zu setzen sind und schaut uns zu, wie wir eher unintelligent unsere Ressourcen für Sinnloses verschwenden und beobachtet uns argwöhnisch, weil wir unqualifiziert auch ihren Lebensraum bedrohen. Denn wer oder was dort unten existieren kann, ist beileibe nicht so von Technologie abhängig wie wir, was aber nicht ausschließt, dass sie diese auch weiter entwickeln, wenn wir sie unbewusst durch unser Treiben bedrohen. Deshalb sind unsere Forschungen in der Tiefsee im weitesten Sinne vielleicht sogar eine "Friedensmissionen". Und es ist mehr als beschämend, dass wir dutzende Atom getriebene U-Boote und hunderte andere konventionel betrieben U-Boote haben, die nur zur Bedrohung anderer Nationen brauchbar sind, aber nur drei U-Boote auf der Welt, die je den Marianengraben mit fast 11.000 Meter Tiefe erreichen können. Das nur als Beispiel und vielleicht auch gedankliche Anregung für Euch. George W. Lästerbacke

Montag, 5. Juli 2021

Das Baerbock Fiasko

Ein optimales Beispiel, wie Kandidatenkür nicht geht, das liefern uns die Grünen, mit einer Quote gewinnt man keinen Blumentopf. Wenn nicht mehr Qualifikation und Person zählt, sondern Genitalien, dann läuft im Weltbild von Menschen etwas schief. Dass ist nun bei den Grünen nicht unbedingt etwas neues, weil sie freundlich formuliert, schon immer gerne Extremisten in ihren Reihen hatten, die radikale, aber nicht immer die besten Ideen vertreten haben. Doch in Sachen Kanzlerkandidatur war von vornherein klar, das Habeck die bessere Wahl gewesen wäre, schon weil er im längeren zeitlichen Vorfeld das grüne Flaggschiff darstellte. Er war stets medial präsent und kam bei den Menschen gut an. Wie meine Oma immer gesagt hat, ein Schwiegermutter Typ, dem lässt man auch mal Fehler durchgehen. Er hätte sich zwar auch durchleuchten lassen müssen, bis ins kleinste Detail und hätte natürlich Gegenwind gehabt, aber er hätte es unmöglich derart verbaerbocken können. Er wirkt souverän, selbst wenn er mal kalt erwischt wird. Und so wie Baerbock zu schummeln, wiedermal wähle ich die freundlich klingende Variante, hat er nicht nötig. Er ist Habeck, so wie er dasteht und wirkt authentisch. Er geht nicht von der Bühne und flucht „Scheiße“, bevor das Mikro aus ist. Aber wer, wie die Grünen, Genitalien zur politischen Messlatte macht, hat das aktuelle Desaster verdient. Nun sollten sie wenigstens so viel Stolz zeigen, dass sie zu ihrer Kandidatin stehen. George W. Lästerbacke

Donnerstag, 29. April 2021

Zur Corona-Lage der Nation

Einfach realistisch zur Corona-Lage der Nation: Egal, ob man den Umgang der Bundesregierung mit der Pandemie als kopflose, panische Hühnerstall Politik und Zeichen völliger Inkompetenz betrachten will oder als Putsch gegen die Demokratie, wobei beide Auslegungen zumindest nicht einer gewissen Logik entbehren. Man sieht, dass es mit der Eindämmung nicht funktioniert, denn ein neuer Virus mach sein Ding. Er erobert mutiert und zieht um den Globus, so lange, bis er es sich im neuen Wirt gemütlich gemacht hat und schlicht das tut, was ein Virus eben tut, er pflanzt sich fort und passt sich an. Er mutiert, um möglichst effektiv seiner Vermehrung zu frönen und dabei den Wirt möglichst wenig Schaden zuzufügen. Denn das tun Viren im Regelfall. Auch Corona wird in Zukunft nur noch einer von vielen Viren sein, die grassieren. Vielleicht gefährlich wie die Virusgrippe, also eine Gefahr, die man immer kontrollieren sollte und gegebenenfalls mit modifizierten Impfungen darauf reagieren. Was heute schon seit Jahrzehnten gängige Praxis ist, ohne Impfzwang und Panikmache. Vielleicht mutiert das Virus auch nur zum Schnupfen. Der ist schlimmstenfalls lästig, aber nicht tödlich. Denn Corona gehört auch zur Familie von Schnupfenviren und schon jetzt erreicht er kaum das geringe tödliche Potential einer Virusgrippe. Aber noch ist er in der Phase der Anpassung an den Wirt Mensch und ob er sich abschwächt oder die Sterblichkeitsrate stabil niedrig bleibt, dass ist Spekulation. Doch eines ist Fakt, wir können diesen Prozess kaum unterbinden und wir reden hier nicht von der Pest oder Ebola. Die Bedrohungslage ist mehr als überschaubar und mit einer vernünftigen Vorsorge, welche die Bundesregierung trotz Vorgaben und Empfehlungen von WHO und RKI nicht traf, wären wir heute nicht in wirtschaftlicher und sozialer Schieflage. Doch selbst Korrekturen dieser Politik kann man nicht erkennen. Was natürlich die Annahme extrem befeuert, dass es sich erst um die kopflose Hühnerstallpolitik von inkompetenten Politikern und dann um eine Ausnutzung der Lage zur Demokratieschwächung handelt. Das durch gezielte Panikmache, manipulative Medienberichterstattung und teils absurde Zahlenspielereien Mitläufer und Hobbyvirologen aller möglichen politischen Schattierungen zur Unterstützung von Regierungspolitik aktiviert werden, spricht auch nicht für redliche Absichten. Allerdings scheint diese Verdummungsmethodik ausreichend, um weiterhin Mehrheiten für eine Altparteien Koalition (Egal wie die einzelnen Parteien heißen) zu sichern, die im Sinne von Machterhalt, Selbstbedienung und Profiteliten agieren. Leider spricht es auch weder für die Zukunft dieses Landes noch für sein Volk, wenn eine Masse sich wie blöckende, verängstigte Schafe hinter eine desaströse Regierungspolitik stellen und Millionen Menschen mit anderer Meinung sich von einer massiven Unterzahl von Politischen Hassadeuren und ihren mehr als dürftigen Sicherheitaapperat unterdrücken lassen, als wären sie eine Minderheit. Das spricht nur dafür, dass der der am lautesten kreischt, das politische Zepter halten kann, in einer Zeit multimedialer Dominanz sind das verdammt schlechte Karten für Sofarevoluzzer. Es liegt kein Duft von Veränderung in der Luft, aber das Aroma der Diktatur kann man schon auf der Zunge spüren, einen bitteren Vorgeschmack aus der Merkel Ära und Schlimmerem, was wohl folgen wird. George W. Lästerbacke

Samstag, 19. September 2020

Ängstliche Dekadenz, der Totentanz einer Gesellschaft.



Die Schlagzeile: Am Heidelberger Hauptbahnhof: Männer prügeln Mädchen (11) krankenhausreif - warum hat niemand eingegriffen?

Die moralinsaure Skandal-Schlagzeile einer Verantwortungslosen, aber käuflichen Presse, deren eigene Besoldungsgruppen nur daran orientiert sind, wie umsichtig Clickbait- und Verkaufszahlen erhöht werden, um allerlei Mist darüber, darunter und mittendrin anzupreisen. Ein Werbemedium ohne journalistische Substanz, also der Standard der Qualitätsmedien 2020.

Darunter natürlich empörte Kommentare, von meist nicht weniger billigen Heuchlern, wie der Journaille selbst, die entsetzt von den Menschen sind, die nicht einschreiten.

Doch ich frage mich, was wollt ihr eigentlich? Klar schwimmt heute jeder in seiner eigenen Blase und blubbert, aber so blind zu sein, den IST Zustand seine Gesellschaft zu erkennen, kann doch niemand sein. Selbst aus seiner ganz eigenen Blase heraus, müsste man das sehen.

Zivilcourage ist in diesem Land ein Fremdwort geworden, wie Ehre, Loyalität oder Aufmerksamkeit. Es sind rein fiktive gedankliche Konstrukte, die man als Worthülsen hört, im Fernsehen bei fiktiven Helden bewundert, aber im echten Leben gibt es das nicht mehr. Es ist eine ohne Kodex, von Lumpen und Waschlappen dominierte kapitalistische Gesellschaft geworden, in der jeder für sich allein stirbt. 

Und seit auch noch die Angst vor spontaner, unberechenbarer Gewalt massiv grassiert und das persönliche Sicherheitsgefühl, in der sich der Deutsche wähnte weggespült wurde, heißt es, hilf dir selbst. Denn sonst tut es niemand. Viele sehen weg, andere sehen zu, doch selbst wenn jemand das alltäglich gewordene Smartphone zückt, um wenigstens die Polizei zu rufen, ist das heute schon Glück. Denn es kann sein, das tut er nur, weil er die Szene filmen will, für YouTube, Facebook & Co. Das einzige, was euch heute noch bleibt, wenn ihr ein Opfer seit, ist die Beobachtung der dekadenten Ignoranz, der Totentanz einer Gesellschaft. 

George W. Lästerbacke


Donnerstag, 10. September 2020

Der Warntag2020 sollte wohl eine Warnung sein



Vielleicht denkt jemand, ich wirke negativ. Aber wenn es um den Katastrophenschutz in Eisenhüttenstadt so schlecht bestellt ist, wie um die Warnsysteme für die Bevölkerung, hoffe ich das Eisenhüttenstadt vor Katastrophen immer geschützt bleibt. Sonst knallt es ohne echte Vorwarnung.

Ich schätze die Situation stellt sich mehr als nur peinlich für die Stadt dar, denn das kaputt sparen kann letztendlich viele Menschenleben kosten. Wenn unser Gasturm bei Acelor mal, nur als Bedrohungsszenario und Beispiel, vielleicht einmal in die Luft zu fliegen droht, was verheerende Auswirkungen in der Fläche hätte, würden Menschen wohl eher auf die Straße rennen, um zu verstehen, was die Feuerwehr will, als vorübergehend irgendwo Schutz zu suchen. 

Heute wussten viele Menschen was los ist, an einem anderen Tag bleiben sie ahnungslos und auch von der viel gepriesenen WarnApp des Bundes namens Nina kam heute kein Ton, erst nach ca 30 Minuten gab es eine Warnung hörte ich. Denn bei mir gab es nur die Entwarnung nach 40 Minuten. An einem sogenannten bundesweiten Warntag mehr als nur eine schwache Leistung, denke ich. 

Es ist Zeit zum umdenken, unsere ach so schöne, digitalisierte Welt braucht wohl auch noch ein paar altmodische Sirenen, von denen noch jeder in der Schule lernt, welche Bedeutung ihre Signale haben, um unseren Schutz im Ernstfall zu sichern.


George W. Lästerbacke


Mittwoch, 26. August 2020

Jim Knopf - Eine Rassismus Parodie



Nun ist es wieder soweit die Rassismus Debatte erreicht wieder mal ein Kinderbuch "Jim Knopf" ist nun nicht mehr tragbar. Eine Kita-Leiterin hat das erkannt. Ich persönlich sehe den Inhalt etwas anders, aber wer bin ich schon?

In diesem Buch wird Ungleichbehandlung thematisiert und Jim Knopf wird als liebe und gute Person beschrieben. Und in diesen Dimensionen denkt das Zielpublikum die Kinder. Es ist ein Kinderbuch, Kinder kennen keinen Rassismus, sie gehen ohne die Vorurteile der Erwachsenen an solche Geschichten heran. Das ist belegt durch wissenschaftliche Forschungen. Der Begriff Negerkind ist für Kinder nicht mit Unterdrückung verbunden, hilft sogar bei der Orientierung. Denn früh zu erfahren, wie bunt unserer Welt schon von der Hautfarbe ist, erweitert den Horizont, wenn wir das den als Teil unserer Welt vermittelt bekommen. Hier sollen Pädagogen aufklärend wirken und sich nicht als Zensoren aufspielen. Abgesehen davon, das eigentlich von dem Begriff Neger, der nichts anderes bedeutet als Schwarzer, überhaupt keine Diskriminierung ausgeht. Es ist lediglich eine Beschreibung für oberflächliche erste Eindrücke eines Menschen. Ich habe noch nie gehört, das sich ein Weißer von dem Begriff Weißer diskriminiert fühlte, käme wohl auch komisch rüber. Hier wird eine Scheindebatte über Oberflächlichkeiten politisch gewollt befeuert, um von echten gesellschaftlichen Problemen abzulenken, die einzelne Gruppen, aber auch die Gemeinschaft der Menschen betreffen.

Wenn man sich auf Schimpfworte wie Nigger oder Kartoffel einschießt und diese als diskriminieren bekämpft, finde ich das völlig richtig, denn hier gibt es nachvollziehbare Gründe das zu unterbinden. Sie sind geeignet an Hand von Oberflächlichkeiten zu diskriminieren.

Diese gesamte Debatte um Negerküsse, Mohrenstraße etc. geht mir mächtig auf die Nerven und als bekennender Anhänger von Realpolitik ärgere ich mich. Man sollte Rassismus Themen besprechen, aber sie nicht bis in die Unverständlichkeit zur Satire machen. Wir haben auf dieser Welt wirklich größere Probleme. Klimawandel, Insekten- und Vogelsterben, die Natur als Lebensgrundlage aller Völker zu schützen, die durch unser Treiben erheblich gefährdet ist. Fakten die uns in der Rückkopplung als menschliche Gemeinschaft erheblich bedrohen. Wenn wir unsere Grundlagen gefährden oder auch nur in Teilen verlieren, geht es bei unseren Kindern und Enkeln, um das nackte Überleben der Spezies.

In manchen Regionen eher, in anderen später und es ist egal ob man Neger, Farbiger, Weißer, Schwarzer, Latino, Asiate, Sauerkrautfresser, Froschfresser, Kartoffel und was weiß ich welche Schubladenbegriffe es noch alles gibt ist. Es geht immer nur um Menschen, die gemeinsam überleben wollen, als eine Spezies.

Die Geschichtsrevisoren haben längst ein unerschöpfliches Feld entdeckt, auf dem man ohne jede größere geistigen Talente ein Beschäftigungsfeld findet, das relativ gesichert Einkünfte generiert. Wer oft staatlich alimentiert, in von ihm gesicherten Angestelltenverhältnissen lebt und ein ansonsten bedeutungsloses Leben führt, oft in Lehrverhältnissen, der muss heute nur erkennen, der Rassismus gibt, zumindest seinem Leben einen Sinn und mit etwas Glück auch mediale Bedeutung.
Das hier nur der pure Egoismus wütet und durch Ablenkung vom wesentlichen allen Menschen schadet, das sehen diese Kleingeister gar nicht.

Sicher muss man über die Fehler der Geschichte debattieren, aber wer diese Geschichte revidieren will, der läuft menschlich auf das Fatalste aus dem Ruder und ist verdammt Geschichte zu wiederholen, auf die eine oder andere Art.

Er/Sie und Diverse rettet die Welt vor Rassismus, natürlich auch alle, die gar nicht wussten, das sie gerettet werden wollen. Man rettet Bücher und Straßen, die durch Rassismus kompromittiert sind, ob sie wollen oder nicht.

"Jedem seine 15 Minuten Ruhm.", das bekommt dadurch ganz neue Dimensionen. Antifaschist, Antirassist, AntiAntiAktivist frei nach dem Wendler "Geboren um zu blöcken".

George W. Lästerbacke

Samstag, 8. August 2020

Alles Gender oder Gaga?

Vorwort: Da Leben ist heute eine Satire, nehmt als eine solche und seit wachsam, genau wie diesen Beitrag satirisch ist. Selbst wenn Euch das Lachen im Hals steckenbleiben möchte.
FlinkFeed ist eine Onlineplattform, die sich mit Gesellschaft, Feminismus und Genderthemen befasst. Dabei stellt die Redaktionen im Regelfall Personen, Aussagen und Ereignisse rund um das Thema dar, zitiert und überlässt es dem Leser, es ernsthaft zu analysieren oder aber selbst die Satire zu erkennen, die nur der Mensch und das Leben produzieren kann, besser als jeder Spaßvogel. Wertungsfrei aber korrekt. Weshalb man auch nicht sagen kann, es ist Satire, den zur Satire wird es ja erst im Kopf des Lesers, ganz nach politischen Gusto und intellektueller Leistungsfähigkeit.
Lachen, den Kopf ungläubig schütteln, einfach erbost sein oder begeistert klatschen und den zitierten Aussagen zustimmen, dass ist hier die Freiheit des Konsumenten des geschriebenen Wortes. Also könnte man über die Plattform sagen, wer sich gerne mit dem ganz normalen Wahnsinn befasst, jemand der sich gerne mit dem Normierungswahn von Ideologen und ihren geistigen Ausdünstungen unterhält, der bekommt hier das volle Programm, Abseits vom Mainstream, dem Ursprung aller modernen, geistigen Entgleisungen.
Worum geht es?
"Aufrecht stehende Gebäude, die in den Himmel ejakulieren"
Feministin wirft Städten Sexismus vor!
Eine neuere Headline bei FlinkFeed, aus dem Beitrag zitiere ich für Euch:
"Aufrecht stehende Gebäude, die in den Himmel ejakulieren« – Feministin wirft Städten Sexismus vor!
Hochhäuser erinnern die kanadische Feministin Leslie Kern an Penisse. Jetzt hat sie ein Buch darüber geschrieben! Darin lernt man, dass städtische Architektur eigentlich nur „toxische Männlichkeit“ und „männliche Macht“ ausdrückt. Typisch westliche Städte sind nichts weiter als bedrohliche Phallus-Wälder. Die Feministin sieht nur einen Ausweg: die Polizei abschaffen!
Sind Hochhäuser Symbole der Diskriminierung?
Dunkle Gassen, Glasdächer, Straßennamen und Männerstatuen, all das sind für die Feministin Leslie Kern Symbole gelebter „Gender-Ungleichheit“.
Ganz besonders schlimm findet sie Hochhäuser: In Leslie Kerns Vorstellung sind es Penisse, die ihr überall auflauern!„Ein Gebäude, egal wie sehr es an einen Penis erinnert, kann nicht frauenfeindlich sein, oder?“, fragt sie suggestiv. „Bestimmt sind Hochhäuser und Glasdächer nicht verantwortlich für sexuelle Belästigung und Lohnunterschiede, oder etwa doch?“
Vergewaltigende Hochhäuser?
So weit geht die Autorin glücklicherweise doch nicht, betont aber, dass Städte auf jeden Fall Gender-Diskriminierung abbilden würden. Als Beleg zitiert sie die feministische Geographin Jane Darke mit den Worten: „Unsere Städte sind ein Patriarchat, in Form von Steinen, Ziegeln, Glas und Beton.“
Für die Leslie Kern ist klar: Städte tragen die Normen ihrer Erbauer in sich und Sexismus sei eine „tief verwurzelte Norm“. Wie genau Gebäude Frauen unterdrücken, erklärt sie auch: Dafür verweist sie auf das Buch „Hochhaus-Verführung, Hochhaus-Vergewaltigung“ der Architektin Dolores Hayden. Für die steht der „Büro-Turm in einer Reihe mit Monumenten, die an Penisse erinnern.“ Der vermeintliche Beweis: Architekten würden von „Sockel, Schaft und Spitze“ sprechen.
Frauen fühlen sich in Städten unsicher die Lösung: Einfach die Polizei abschaffen! Ob jetzt alle Gegenstände, die Sockel, Schaft und Spitze haben, geheime Penis-Symbole sind, lässt Leslie Kern offen. 
Dafür hat sie noch eine ganz andere Theorie: „Fragen Sie jede Frau, die einen Kinderwagen in den Bus mitnehmen will, ihr Kind im Park an der Brust füttern oder nachts joggen will. Die Stadt sendet ihr die Nachricht: Dieser Ort ist nicht für dich.“ 
Man kann also beruhigt sein: Der Grund, dass Frauen nachts nicht gerne alleine joggen, sind nicht etwa Kriminelle, sondern Hochhäuser, die an Penisse erinnern. Immerhin hat die Autorin Leslie Kern am Ende ihres Buches „Feminist City“ für die beschriebenen Probleme auch eine Lösung parat: „Entzieht der Polizei die finanziellen Mittel und investiert sie ins öffentliche Leben.“ Denn wie jeder weiß, fühlt man sich nachts alleine in dunklen Großstadt-Straßen mit hoher Kriminalität ohne Polizei am wohlsten, gerade als Frau."
Soweit hier aus dem zitierten Beitrag von FlinkFeed.
Natürlich kann der Leser nun auch in gewissen grade verwirrt sein, denn nicht jedem muss einleuchten, was die Dame eigentlich will. Insbesondere, wenn sie bei aller Kritik an Städtebau und patriarchalischer Phallus-Architektur auch noch die Abschaffung der Polizei fordert. Da stellen sich schon Fragen. Hier beleuchtet vielleicht die Anmerkung, dass die kanadische Feministin Leslie Kern auch ein lauter Teil der Black Life Matter ist, sie ist wohl auch ein treibendes Element, denn man muss schon etwas gegen die Polizei haben, so als BLM Aktivistin, da diese unbedingt Teil der Stadt von heute ist und irgendwie dann auch städtische Phallus Architektur. Das klingt logisch, denn immerhin ist die Dame ja assoziierte Professorin für Geografie und Ökologie und Direktorin der Frauen- und Geschlechterstudien an der Mount Allison University. Sie lehrt Geografie mit einem Fokus auf urbane, soziale und feministische Bewegungen. Sie belehrt also junge Menschen für das Leben, somit müssen wir sie ernst nehmen, oder? Ganz davon abgesehen, dass sie mit ihrem etwas wirr klingenden neuartigen Ansichten, mal wieder PR für ihr neues Buch macht.
Es scheint aber wohl so, als müssen wir Leslie Kern tatsächlich ernst nehmen, denn neben dem Effekt, dass wir es hier mit reinrassigen Ideologen zu tun haben, denen es nicht um Frauenrechte, Rassismus oder Menschenrechte überhaupt geht, das sind alles nur populistische Attitüden, betrachten wir Menschen, die unsere Gesellschaft nicht reformieren wollen, sondern von Grund auf zerstören wollen, um sie dann irgendwie neu aufzubauen, inclusive der romantischen Liebe. 
Wobei das Motto wohl scheint, die Diffamierung jeder anerkannten Werte, mit denen Menschen seit Jahrtausenden recht gut existieren, ist das Endziel. Doch eine Definition, wie das neue Utopia aussehen soll, die gibt uns Leslie Kern nicht. Will sie eine Welt nach den Werten eines neuen himmlischen Paradieses in dem sich alle Geschlechte pausenlos lieb haben schaffen, eine orwellsche, apokalyptische Diktatur unter faschistischen Vorzeichen und Genderneutral, was endlich bedeuten würde, das sie Geschlechterbewusstsein ausradieren möchte, inclusive der romantischen Liebe oder was will sie? 
Denn Utopisten sollten doch wenigstens auch eine vorzeigbare Utopie haben, ein lesbares Manifest oder ist das seit Marx aus der Mode gekommen? Gut es gab in den letzten Jahren einige Manifeste, aber oft waren sie von verwirrten Mördern verfasst und fanden deutlich weniger Anklang in der Gesellschaft, als der Verfasser erwartet hatte. 
Steht hier nicht schon die Frage im Raum, ob da visionäre Genies oder aber völlig Wahnsinnige agieren. Da sich Menschen wie Leslie Kern ja nicht so richtig in die Karten sehen lassen und wir immer nur Brocken vorgesetzt bekommen, was sie denn wollen könnten. Aber selbst diese Brocken sorgen bereits für Verwirrung und Erschrecken in der Breite der Bevölkerung. Vielleicht ein Grund kein neues ganzheitliches Gesellschaftsmodell vorzustellen? 
Immerhin hat eine Scharr von Alchemisten, es bereits heute geschafft ( Ich bezeichne Menschen wie Leslie gerne als Alchemisten. ), dass sie praktisch Fakten frei arbeiten und ihre Ideologie in etwas zu verpacken, was sie in kürzester Zeit als Wissenschaft präsentierten. 
Heute produzieren die höchst fragwürdigen Genderstudies sogar schon Doktoren und Professoren mit Einfluss in höchste politische Kreise und Gesetzgebung. Unmittelbare Folgen sind beim gesellschaftlichen Wandel festzustellen, der kaum Mehrheiten hat. 
Also könnte man bereits von Demokratie zersetzenden Einflüssen reden. Das aber macht mich höchst misstrauisch.
Wir reden nicht vom Gerede einzelner Genies oder auch Irrer, sondern von gelehrten Thesen, die an unsere Kinder weiter gegeben werden. Die Zukunft der Menschheit aber, sollte besser gestaltet werden, als durch Ideologen, die sich im Gefängnis ihrer Ideen befinden. 
Deshalb schreibe ich auch über das scheinbar absurde und beantworte auch Fragen, die vielleicht berechtigt, vielleicht unhöflich erscheinen.
In einem Gespräch zu dem oben zitierte Beitrag von FlinkFeed, den ich Euch auch nochmal in Kopie als Link in die Überschrift meines Beitrages kopiert habe, wurden bereits viele ziemlich böse und auch lästerliche Fragen gestellt, Und weil das Thema gefährlicher ist, als es wahrgenommen wird, kann ich nicht anders, als eine dieser Fragen hier nochmal etwas ausführlicher zu beantworten. 
Dass ich mir eine gewisse Ironie vielleicht nicht verkneifen kann, liegt ganz simpel daran, das mir alles zu diesem Thema nur noch absurd und karikiert vorkommt. Alles was dieses Thema Gender durchaus diskutabel macht und auch gesellschaftlich wichtige Aspekte enthält, verblasst mittlerweile vor Diskussionen, wie sie sogenannte Feministinnen, wie Leslie Kern vom Zaun brechen.

Nun zu einer Frage eines Gesprächspartners: 
"Kann man sich mit so etwas anstecken und ist man mit einer anderen sexuellen Orientierung als der Heterosexuellen besonders disponiert?"

Antwort:
Georg W. Lästerbacke 
Auf deine Frage lieber Kommentator eingehend, meine etwa 40- jährigen Feldstudien an Frauen haben hier keine eindeutigen Ergebnisse zu einer Ansteckungsgefahr produziert. So das man zu 100% sagen könnte das die sexuelle Orientierung das Zünglein an der Waage sein, welches zwischen Wahn und natürlicher Gelassenheit liegt. 
Natürlich neigen Frauen ganz offensichtlich, zumindest der Gelegenheit geschuldet zur Bi-Sexualität. Stärker als der Mann, der doch selbst in anderen sexuellen Konstellationen, wie Männlein und Weiblein, das althergebrachte "rein-raus" Spiel favorisiert. Doch bei völliger Verweigerung der naturgegebenen Anforderungen in diesem Bereich ( freier formuliert bei Phallusmangel ), was auch auf schlechten Erfahrungen mit Männern basieren kann und nicht unbedingt als angeboren Neigung klassifiziert werden muss, ist es ähnlich, wie bei Veganern. Die stete Selbstverleugnung der eigenen natürlichen Bedürfnisse führt zu gewissen, fast religiösen und fanatischen Überreaktionen, die schnell wahnhafte Züge annehmen können. Wir alle kennen den Witz über Veganer Woher weiß man, das jemand Veganer ist? Er erzählt es bei jeder Gelegenheit. Wobei ich gar nichts gegen Veganer an sich habe, nur das ihr etwas wunderliches Kommunikationsverhalten halt schon Popkultur ist. 
Was ich jedenfalls bei den Probanden meines privaten Studienbereiches des Lebens, aus Gesprächen zur Kenntnis nehmen konnte. In den Einzelfällen würde ich hier so schlussfolgern wollen, wie bereits oben ausgeführt, dass ist aber keineswegs eine Pauschalisierung. 
Ich denke hier gerne ohne Pauschalisierung oder allgemeine Wertung, da es mir persönlich völlig egal ist, wer mit wem, was anstellt. Das gehört für mich eigentlich zur Privatsphäre einer Person. 

Wir sind ja hier nicht in der neueren US TV Serien, wo uns ständig in Wort und Bild mitgeteilt wird, wer mit wem, wann wie oft usw, obwohl wir eigentlich nur sehen wollen, wer wen umlegt, nicht aber flachlegt.

George W. Lästerbacke



Mittwoch, 5. August 2020

Polizei in der Krise

 

Zunehmend mehren sich die Stimmen in und um den Polizeiapperat, die leider zu oft nur hinter vorgehaltener Hand über den Respektverlust der Bevölkerung, insbesonderer spezielle Gruppen von Mitbürger reden. Hinter vorgehaltener Hand, weil man Angst vor beruflichen Konsequenzen hat. Welche für Beamte naturgemäß Existenz gefährdend sein können. Meinungsfetzen in Medien sind auch zahlreich, doch niemand spricht über den "Kasus Knacktus" und bringt das Problem klar auf den Tisch. Denn auch die Polizei hat ein Demokratie-Problem, weniger von innen, denn Polizei ist eine Institution mit Befehlskette, das kann ein Beamter akzeptieren. Aber zunehmend werden sie von außen bedrängt, von politischen Stümpern, Karrieristen, System Nutznießern und man kann es kaum anders formulieren, von Putschisten, denen die Demokratische Grundordnung mit ihren Freiheiten ein Dorn im Auge ist gegängelt

In Europa wurde etwas geschafft, was in vielen Teilen der Welt die Ausnahme ist, die Polizei war Respekts und Autoritätsorgan, Freund und Helfer. Es gibt immer noch ein gewisses "Urvertrauen", dass die Polizei hilft und unabhängig ist. Sie sorgt für Ordnung und klopft denen auf die Finger, die unsere gemeinsamen Spielregeln nicht einhalten. Noch wichtiger, man kann sich ihre Gunst nicht erkaufen. 

Doch dieses Bild wird zunehmend gefährdet und ganz unschuldig ist die Polizei daran nicht. 

Nein ich will nicht sagen, das ein paar schwarze Schafe ein ganzes Polizeisystem kompromittieren. Oder unterstellen, wie es andere tun, die Zuwanderung aus Ländern, in denen das vorgenannte positive Image der Polizei eben nicht existiert wäre Schuld. Das sehe ich anders. 
Am Imageverlust trägt wohl im hohen Maße die Politik schuld, nicht die Polizei. Denn hier werden von der Politik falsche Signale gesetzt. Wobei man hier dann verschiedenste Punkte zu aufführen könnte, doch das würde zu weit führen. Dieses absolut positive europäische Bild der Polizei wird zunehmend gefährdet, doch ganz unschuldig ist die Polizei daran auch wieder nicht, denn sie vertritt ihr Image nicht konsequent gegen die innere Politik, die dieses Zusehens demontieren lässt, aus einer Vielzahl Machtpolitischer Interessen. Die Polizei lässt sich seit Jahrzehnten praktisch "entmannen". Muss den Kopf für verschiedenste Lobbygruppen hinhalten, von denen sich die Regierung am Ende einzig nur Wählerstimmen verspricht. Man opfert aber die Sicherheitsstrukturen eines Staates nicht für eine Regierung, die sich offensichtlich mit allen Mitteln an der Macht halten möchte, und dafür selbst mit "Satan", im übertragenen Sinn der politische Erzfeind koalieren würde. Aber die Polizei positioniert sich dazu nicht.

Auf der einen Seite steht die Polizei, die politisch gewollte Schreihälse und Randalierer gewähren lässt muss, wenn auch auf Anweisung von Oben, auf der anderen Seite, die politische Opposition, die teils aufs gröbste auch von einzelnen Gruppen der Polizei angegangen wird und somit zum auch Instrument von Unterdrückung der anderen Meinungen macht. Wobei hier bereits von einer durchweichen des Sicherheitsapparates durch Parteibuchbesetzung gesprochen werden kann. Es gibt auch nicht die Polizei aus Bürgersicht, der Bürger sieht hier schon einen in sich greifenden Sicherheitsapparat, der Zusehens als Bedrohung persönlicher und politischer bürgerlicher Freiheiten wahrgenommen wird. 

Hier fehlt es an dem Eindruck, dass der gesamte Apparat und die Polizei neutral handelt. Der kontinuierliche demokratische Glaubwürdigkeitsverlust der Regierung überträgt sich unmittelbar auf sämtliche Sicherheitsbehörden, wenn die allen Taten und Handlungen unkritisch und nicht kommentierend zusehen. Diese auch noch tatkräftig unterstützen.
Beispiel: Wenn Corona Leugner, wegen der selben Auflagen zur Hygiene für Demos, ihre Meinung nicht mehr äußern dürfen, was sachlich korrekt ist, wenn es Verstöße gegen die Regeln gibt, aber die BLM Demonstranten in Berlin ohne Konsequenzen ihr Ding machen können, ohne das die Polizei dort durchgreift, dann stellt das die Autorität und die Neutralität der Polizei in Frage. Denn hier versagt aus politischen Interesse das Gleichheitsprinzip. Man braucht auch nicht mehr mit Recht und Unrecht argumentieren, denn der Volksmund sagt nicht umsonst "Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig." Denn hier geht es um gefühltes Unrecht.

Wenn einfache Menschen urteilen, sehen sie nur, das da etwas nicht passt. 
Denn es gilt für jeden das gleiche Recht und das gleiche Grundgesetz. Und so geht mit dem Image der Regierung auch das Image des Freund und Helfers, der freundlichen, aber konsequenten Polizei zum Teufel. 

Diese Gesellschaft soll gespalten sein, es ist der politische Wille und Agenda und das bereits seit der Regierung Schröder. Auch die Polizei ist hier nur ein Bauer im Spiel. 
Doch jeder selbst trägt dazu bei, diese Gesellschaft zu spalten oder aber arbeitet dem antidemokratischen Treiben aktiv entgegen. Wer seine Standpunkte nicht kommuniziert wird nur noch als Teil einer Befehlskette wahrgenommenen. Es etablieren sich falsche Feindbilder. 

Es ist an der Zeit, das auch die Polizei öffentlich Positionen bezieht, denn die Polizei ist kein politisches Neutrum und Erfüllungsgehilfe einer politischen Strömung, wir sprechen hier von Menschen die Polizisten sind. Menschen die öffentlich von Vandalen und Spinnern brüskiert werden und die das klaglos hinnehmen. Menschen die öffentlich bedroht, bespuckt und angegriffen werden. Menschen die eigentlich immer unseren Respekt verdient haben. Freunde, Verwandte, Bekannte. Polizisten die aber nicht klar sagen, hier hat der Staat hart durchzugreifen, Grenzen zu setzen, um allen friedlichen Menschen zu zeigen, wir sind dafür die da, für die  Recht und Ordnung nicht nur Phrasen sind. 

Denn wenn der Polizei schon die Lobby in der Politik offensichtlich zunehmend fehlt, dann muss sie sich selbst ein besserer Lobbyist sein.

Die Polizei degradiert sich sonst selbst in den Augen der Öffentlichkeit zum Erfüllungsgehilfen der einen und zum Prügelknaben der anderen Seite, wobei die Grenzen verschwimmen. Wer nicht Teil der Lösung ist, um Machtstrukturen, die an der falschen Stelle verfestigt sind wieder aufzubrechen und als Vorbild für Richtig oder Falsch steht, der ist selbst ein Teil des Problems. 

Ich ahne aber, dass die Polizei im allgemeinen und im speziellen ihre Führung in den Ländern, das anders sieht. Doch genau das lässt Radikalen und auch Kriminellen den Spielraum, dass sie spalten, Feindbilder etablieren und der Polizei, nicht nur im Fragen des Images irreparablen Schaden zufügen. 

Die Folge sind zunehmende Angriffe die den Respektverlust deutlich machen.

Und ohne das die Polizei nun deutlich offensiver in der Öffentlichkeit wirkt, sehe ich wenig erfreuliche Perspektiven für die gesamte Gesellschaft.

Dienstag, 21. Juli 2020

Die Wahrheit & die Lüge


Zu dem meisterlichen Gemälde "Die Wahrheit kommt aus dem Brunnen" (Abbildung), von Jean-Léon Gérôme, 1896, gibt es eine schöne Geschichte des 19. Jahrhunderts, welche nie an Aktualität verloren hat und in unserer Zeit besser den je passt. Eine Geschichte über die Dreistigkeit der Lüge und die Dummheit der Menschen, die praktisch nahtlos an die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider anschließt".

Die Wahrheit und die Lüge treffen sich eines Tages.
Die Lüge sagt zur Wahrheit: "Heute ist ein wunderbarer Tag"! Die Wahrheit blickt in den Himmel und seufzt "Der Tag ist wirklich schön."
Sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen schließlich neben einem Brunnen an. Die Lüge erzählt der Wahrheit: "Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!" Die Wahrheit, erneut etwas misstrauisch, schaut in das Wasser, richt an dem Wasser und kostet es sogar und befindet, dass es wirklich sehr gutes Wasser ist, rein und klar. Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden. Plötzlich kommt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon.
Die wütende Wahrheit springt aus dem Brunnen und rennt hinter der Lüge her, doch diese ist bereits verschwunden. Um die Lüge zu finden und ihre Kleidung wieder zurückzubekommen, zieht die Wahrheit los. Die Menschen, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und angewidert ab.
Die arme Wahrheit kehrt zum Brunnen zurück und verschwindet für immer und versteckt darin ihre Scham.
Seither reist die Lüge um die Welt, verkleidet als die Wahrheit, befriedigt die Bedürfnisse der menschlichen Gesellschaft, denn die Welt hat auf keinen Fall den Wunsch, der nackten Wahrheit zu begegnen.

Überliefert aus dem Französischen, Autor unbekannt.
Bearbeitet von:

George W.Lästerbacke

Sonntag, 19. Juli 2020

Mediale Angstpsychosen


Heute möchte ich auf einen Kommentar eingehen, den es zu einem Beitrag gab und die geäußerten Ängste beleuchten.

Zitat: "Ich hatte heute ein sehr gutes Gespräch. Das alles was passiert gerade ist gewollt. Die Erde hat zu viele Länder. Es wird kurz über lang zu einem Krieg kommen, der seinen Anfang in Europa nehmen wird. Corona und der Lockdown waren der Beginn. Die Weltwirtschaft kann sich nicht mehr erholen unmöglich. Die Volksbanken wie Postbank und Sparkassen werden die nächsten sein die Pleite gehen. Grund dafür die ganzen Kredite und Kleinkredite können nicht mehr zurück gezahlt werden. China kauft sich gerade in Europa ein, was ich mit Sorge beobachte und unsere Regierung ist völlig Machtlos. China wird hier bald den Ton angeben, ob wir wollen oder nicht die Anzeichen sind da, mehr als eindeutig. Einige werden jetzt sagen: Oh ein Verschwörungstheoretiker. Ich aber hoffe, das ich mit meiner Meinung falsch liege, ansonsten gnade uns Gott." (R. aus Frankfurt)

Ich würde die angesprochenen Aspekte, die ohne Zweifel auf den oberflächlichen Eindrücken medialer Präsenz beruhen. Welche durchaus dazu dienen Ängste zu schüren und die von Medien ausgehen, die sich besonders gerne im Fake News Topf bedienen, auch wenn sie sich selbst, als glorreiche Kämpfer für die Wahrheit darstellen, jetzt weniger ängstlich beantworten.

Es ist schon richtig, dass es heute zu viele völlig überflüssige Staatsgebilde gibt, auch in Europa. Ex-Jugoslawien oder auch reichlich Ex-sowjetische Gebiete, wie die Ukraine wären gute, bekannte Beispiele. Diese sind ständige politische und wirtschaftliche Unruheherde, weil sie den Lebensstandard ihrer großen Nachbarländer und oft einstigen Mutterländer nicht bieten können. Einfache folge des Separatismus, der vom Westen in Zeiten des Kalten Krieges munter gefördert wurde, um den bösen Kommunisten zu schaden. Wobei geflissentlich ignoriert wurde, das der damalige, relative Wohlstand der Regionen und das friedliche Zusammenleben verschiedenster Gruppen gewissermaßen mit der herrschenden Diktatur erkauft war. Der "Segen" der Separation und Demokratie, war dort am Ende zu teuer erkauft, im Rückblick von Jahrzehnten. Denn Demokratie in der heutigen Form ist denkbar unbrauchbar, um mehrere "Stammesgebiete" zusammenzuhalten, in den es immer wieder religiöse, wenn auch eigentlich politisch motivierte Spannungen gibt.

Dort funktioniert nur das von oben aufoktroyierte friedliche Miteinander, wobei ich hier bewusst politisch Strömungen ausklammere, wie das auch nur wirtschaftlich in einer größeren, stärkeren Gesellschaft funktioniert, in der der natürliche Prozess von Verteilungskämpfen gestoppt wird.

Wohlstand ist der Schlüssel zum Frieden. Deshalb ist es richtig, es gibt zu viele Staaten. Unsinnig ist eher zu behaupten, die Weltwirtschaft würde sich nicht mehr erholen können, das tut sie historisch gesehen immer, ob nun ein paar Finanzinstitute, oder Wirtschaftsunternehmen crashen oder nicht. Die Wirtschaft strukturiert sich bestenfalls um und wer die besten Rücklagen hat, überlebt länger mit der richtigen Strategie. Corona ist nur ein Schnupfen für die großen Player, eine Unannehmlichkeit, nicht mehr.

Verluste werden wir wohl nur in den Mittelstands- Kleinen- und Kleinstunternehmen sehen. Die, die eigentlich die Städte und das Leben bunt machen. Und das ist schuld des Staates und bereits vorher verfehlter Wirtschaftspolitik. Aber es besteht die Hoffnung, das trotz allem auch hier neues entsteht, wie immer mit der Zeit.

Und das China sich überall einkauft, auch dass ist politisches Verschulden, aber kaum als ernsteres Problem wahrzunehmen, da hier noch lange keine kritische Masse an wirtschaftlicher Beteiligung besteht. Es jedoch jetzt an der Zeit wäre politisch gegen zu steuer. Ein Aspekt der durch Corona hoffentlich mehr angeregt wird, um die grundsätzliche Globalisierung in vielen Bereichen zurück zubauen. Denn diese dient nicht dem Staats- und Vollbeschäftigungsgedanken, sondern nur der Profitgenerierung, nicht aber regionalem Wachstum und Wohlstand.

Viel mehr akute Probleme stellt hier der praktisch Staatszersetzende Lobbyismus dar. Der nur auf Grund wirtschaftlicher Interessen alle möglichen Angstszenarien in gang setzt, um den Bürger beim Konsum und der Angst vor Krieg mit dem bösen imaginären Feind zu halten. Weil heile Welt ist schlecht fürs Geschäft und würde das Denken zulassen. Das wiederum würde dazu führen, das Menschen das noch funktionierende Gesellschaftssystem hinterfragen und vielleicht Veränderungen in die Wege geleitet werden. Das wäre äußerst schlecht fürs Geschäft, wenn plötzlich jemand merkt, das Umverteilen von Oben nach unten, dem Weltfrieden viel zuträglicher wäre, als jedes Geschwätz von Globalisierung als Mutter des Wohlstandes für die Welt. Aber die oben zitierte Meinung zeigt, das der gemeine Kapitalist und seine medialen und politischen Helfer gute Arbeit leisten. Ich mache da auch niemanden einen Vorwurf, der dem so nicht folgen kann, denn wir sind diesem indoktrinierenden Dauerfeuer von "konsumiere, arbeite und füge dich in das Unausweichliche", alle ausgesetzt. Aber ich sag Euch, schaut lieber unter die Decke, als auf den gedeckten Tisch.

Was ich schreibe, ist eher das was jeder möchte, der demokratischer Gesinnung ist, hinterfragen und hinter das Offensichtliche schauen, also weniger eine Theorie, als beobachten, schlussfolgern und sich dabei nicht vom Kontext zu Geschichte abbringen zu lassen. Die Machteliten wollen nämlich nicht, dass du dich an deine bekannte Geschichte erinnerst, sondern an die, die sie geschrieben haben.

Doch Geschichte vergessen, ist das gefährlichste, was Menschen passieren kann, denn grade weil wir uns noch erinnern, leben wir noch in Frieden. Auch wenn man uns in Penetranz nur Details der Geschichte auf das Brot schmieren möchte, Geschichte ist größer, als einzelne Verfehlungen oder Heldentaten. In Deutschland wird sie schon lange von Ideologen aller Art als "Sippenhaft" missbraucht. Ein Umstand, der das gesamtgesellschaftlichen Lernen verkrüppelt, nicht aber tauglich für die Zukunft macht. Aber neuen, gefährlichen Ideologien den Weg bereitet.

George W. Lästerbacke

Freitag, 10. Juli 2020

Heiko Maas und der Extremismus


Laut Heiko Maas leben unter uns 32.080 Rechtsextreme, 13.000 davon sind gewaltbereit. Das sind 32.080 zu viel. Doch was er nicht hervorhebt und viele glauben zu wissen warum, dass ist, das es laut neusten Verfassungsschutzbericht nur die Spitze des Eisberges, eines kleinen Sammelsuriums von Extremen aller politischen und religiösen Couleur gibt.

Es leben unter uns nicht nur 32.080 Rechtsextreme, sondern auch 33.500 Linksextreme, 28.820 ausländische Extremisten, ohne die Islamisten gerechnet und mehr als 28.000 Islamisten. Laut des erwähnten Verfassungsschutzberichtes.

Die genaue Zahl ist unbekannt und vermutlich höher. Nicht belegt sind Zahlenmäßig kleine, andere Gruppen von Wirrköpfen, die sich natürlich auch finden, wenn man nur nachbohrt, die aber nicht minder militant sein müssen.

Das sind also mehr als 122.400 Extremisten, zu viel, soviel ist klar. Aber auch bemerkenswert wenig, wenn man die Zahlen in Relation zu anderen Ländern der westlichen Hemisphäre setzt. Das wollte ich nur mal anmerken. Denn wider allen Behauptungen der Mainstream Medien und politischen Nutznießern von Spaltung, ist Deutschland ein recht tolerantes Land, mit vielen überwiegend offenen Menschen, die "bunt" leben ohne es zu ideologisieren. Die aber auch nicht hinnehmen wollen, das die Gesellschaft auf Fehlverhalten verschiedenster Art, nicht bei jeden gleich hart oder auch sanft durchgreift. Es geht in der Demokratie nämlich schon immer um Gleichheit, nicht um Privilegien.

Laut Heiko Maas und einem links-grün-maoistisch-stalinistisch zusammengewürfelten Haufen, einer nicht weniger ideologisierten Schar von Mitläufern, Journaille und lupenreinen Wirrköpfen, zum Teil auch in Regierungsverantwortung, zumindest aber in gewissen Abhängigkeitsverhältnissen, oft finanziellen Charakters ist der Rechtsextremismus die einzige Bedrohung unserer Gesellschaft. So nimmt man Heiko Maas war, wenigstens offiziell.
Das Wort Demokratie scheue ich mich heute schon in den Mund zu nehmen, denn diese wurde schon vor dem linken Zeitgeist, auch von rechten Kräften schon zu lange karikiert.

Doch zurück zum Rechtsextremismus, diesen sehe ich durchaus auch als Gefahr. Denn jeder, der andere Meinungen nicht tolerieren kann und auch noch bereit ist, unter Umständen Gewalt anzuwenden, ist ein Extrem, was diese Gesellschaft nicht braucht. Auch jedes Gewalt und Todesopfer sprechen hier deutlich dagegen, so etwas zu tolerieren. Denn an Ende steht immer Faschismus und ich bekenne ich bin gegen jede Form von totalitär, oder wie man sich heute gerne gibt, ich bin Antifaschist. Obwohl ich mich eher als Demokrat sehe, den der Demokrat sollte von Haus aus Antifaschist sein, alles andere passt nicht.

Aber ich bin kein Antifaschist, der unter dem Deckmantel des Antifaschismus selbst ein Faschist ist, diese Heuchelei oder auch diesen Selbstbetrug lehne ich ab, denn es zeugt entweder von moralischer Verkommenheit oder aber von schlichter Dummheit. Und zu dieser Kategorie darf man wohl die Eingangs erwähnte links-grüne-maoistisch-stalinistische Klientel getrost zählen. Allein die Geschichte dieser Ideologien und ihrer wohl hundert Millionen Toten, der eben genannten Klientel sagt uns, wehre den Anfängen jeder totalitären Gedanken und bleib Mensch.

Denn diese Klientel verhindert militant und unter zur Hilfenahme lauterer und unlauterer Mittel Kritik an sich, ihrer Ideologie und denen, die sie natürlich nur, um sich selbst zu erhöhen, als vermeintliche Opfer von Rechtsextremismus auserkoren haben. Das gilt natürlich auch für Islamisten und andere Extremisten aller politischer oder religiöser Ausrichtung. Sie sind einfach dass, was man Bauernfänger nennt. Blender, Fanatiker, Betrüger und Lügner. Immer bereit zu Opfern, was ihrer Ideologie dient, bevorzugt natürlich andere und deren Meinungsfreiheit.

Also nein, ich widerspreche Heiko Maas & Co sicher nicht, wenn er sagt, wir müssen uns alle gegen Rechtsextremismus positionieren, aber ja ich möchte das ausdehnen und verlange, das er sich eindeutig gegen jeden Extremismus wendet, ob links, grün, religiös oder anders geartet. Ich fordere hört auf zu heucheln, um eure kleinlichen Ideen durchzuprügeln und seht das Ganze, seht eine Gesellschaft voller menschlicher Individuen, die alle etwas möchten, nämlich ein gutes Leben, was immer sie darunter verstehen mögen.

Heuchler wie Heiko Maas vergiften unsere Gesellschaft zunehmend und das dürfen wir nicht dulden.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 14. Juni 2020

Zeitgeist: Hass


Früher gab es sehr viele Menschen, die in großen Teilen wertkonservativ waren und Veränderungen misstrauisch beäugten. Das betraf im allgemeinen alle Vorgängergeneration. Die Jungen waren für Veränderung und Experimente aufgeschlossener. Das war niemals anders.

Man nannte die Alten oft Spießer und innovative gesellschaftliche Veränderungen eroberten die Welt trotzdem. Auch gegen massive Widerstände. Geduld, argumentieren und auch das vorleben neuer Modelle des Zwischenmenschlichen, waren hier die langfristigen die Veränderer der Weltbilder.

Heute gibt es diese Menschen immer noch und immer wieder, die Spießer und die Pioniere. Aber heute nennt man die Wertkonservativen Nazis. Und das nur, weil die folgenden Generationen zunehmend verblöden und nicht mal mehr akzeptieren können, das Wandel Zeit braucht und Durchhaltevermögen. Sie sind nicht zur friedlichen Koexistenz fähig, dem wichtigste Element für das Überleben einer demokratischen Gesellschaft. Die neue Generation wird immer mehr zu Hatern. Der Generationenkonflikt auf neuem Niveau. Geschaffen von einer radikalisierten Parteienlandschaft, dominiert von rot-grünen Ideologien und der Unterwanderung des Bildungssystems durch diese. Politische Hetze statt Naturwissenschaft.

Man kämpft gegen den inneren Nazi seiner selbst und der Kämpfer wird doch irgendwann auch zum Nazi seiner eigenen menschlichen Natur. Niemals gab es so viele Heuchler, wider der eigenen Existenz und des eigenen Wesens, wie heute.

Mir war der Spießer lieber.

George W. Lästerbacke

Freitag, 12. Juni 2020

Gegen Trump, ist heute gegen Rassismus.


Die neue Speerspitze von links-grün. Unreflektierte Verallgemeinerungen von Rassismus Vorwürfen, ohne echte Fakten, aber viel Bauchgefühl.

Die beste Populismus-Waffe der Neuzeit und ihr bestes Produkt ist künstlich hochgespielte Rassismus Einzelfallbeispiele von Polizeigewalt, aber auch die kleinen Dinge des Alltags, wie Mohrenküsse, Afrika Kekse, institutionelle Namen und anderes.

Niemand kann für Rassismus sein, es sei denn er ist Rassist. In Deutschland ist für Trump sein, auch Rassist sein.
Und der Rassismus Vorwurf ist auch die verbale Kanone des kleinsten "Mannes", solange er nur nicht weiß ist. Er kann die Karte spielen, wann er will.

Die Diskussion von post-faktisch, bis hin zur Geschichtsfälschung ist immer politisch korrekt, solang sie sich an diese Richtung hält. Versachlichung allein, ist schon Rassismus. Selbst die Feststellung, das die Rassismus Diskussion wissenschaftlich nicht zu untermauern ist, sondern ein ethnisch-sozio-ökonomisches Problem darstellt, was unwiderlegbar zu beweisen ist, ist bei den politischen Dumpfbacken rassistisch. Denn man kann es mit Fakten unterlegen.

Dabei kommt es aber keinem in den Sinn, das grade der Missbrauch der Ethnien Diskussion für politische Debatten, die eigentlich das Ziel verfolgen politische Gegner wie Trump zu diskreditieren, so wie es in Deutschland passiert der Diskussion der Rassismus Debatte herbe Schäden zufügen kann.

Hierzu brauch man nur Psychologen oder Kommunikationswissenschaftler befragen.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 11. Juni 2020

Das Anthropozän


Die Ära des Menschen das, die Wissenschaft klangvoll Anthropozän nennt. Eigentlich ist es schon etwas hochnäsig eine ganze Ära eines Planeten nach seiner eigenen, unbedeutenden Spezies zu benennen. Aber gut, wir sind so und wir können das, weil wir angeblich die einzige Spezies sind, die sich ihrer wirklich bewusst ist. Wobei die Definition Anthropozän, hergeleitet von Ánthropos im Altgriechischen "Mensch" und kainós "neu" bedeutet. Anthropozän bedeutet somit, ein neues geologisches Zeitalter, das vom Menschen bestimmt ist. Soweit zur Formalie.

Wobei sich dann schon die Frage aufdrängt, wieso geologisches Zeitalter? Wittert der Mensch vielleicht doch schon seine Bedeutungslosigkeit und bezieht geologisches auf seine einst zukünftigen, zahlreichen Knochenfunde, die mögliche Ausgräber in der Zukunft machen werden? Immerhin wird geschätzt, das seit Anbeginn unserer Spezies bereits etwa 112 Milliarden Menschen den Planeten bewohnt haben, Tendenz noch steigend. Das könnte man dann ja doch optimistisch nennen.
Doch von dem ungebrochenen Willen, mit dem Begriff Anthropozän den Höhenflug von Geist und Erkenntnis des Menschen darzustellen zeugt es ja nicht unbedingt. Selbst wenn man sich anstrengt, in die Geologie der Erde greift der Mensch doch eher weniger ein. Hier dürfte selbst allerlei Erdwurm Getier weiter vorne liegen. Betrachtet man deren schiere Masse an Erdarbeiten.

Doch nun zu meiner persönlichen Sicht auf die Namensgebung.
Ich hätte dann für das Anthropozän vermutlich eine andere Namensgebung gefunden. Vielleicht Lateinisch beeinflusst, nicht so Erdgebunden. Wenn schon eine Ära des Menschen, dann mit etwas mehr Pathos. Aber das ist bekanntlich Geschmackssache. Ich könnte mir vorstellen, das unser allseits bekannter, öffentlich-rechtlicher Wissenschaftstheologe Harald Lesch, hier auch ein besserer Name eingefallen wäre.

Soweit so gut, nun haben wir dieses Anthropozän und was machen wir daraus?
Wir haben viele geistige Höhenflüge, unzweifelhaft erfüllen wir auch den alttestamentarischen Auftrag, macht euch die Erde Untertan und wenigstens ein größerer Anteil an Menschen kommt fast ohne Götter aus. Idole lasse ich jetzt mal als Splin gelten, weil ihre Existenz meistens nicht so mörderische Auswirkungen haben, wie die Götter aller Art.

Aber sonst suhlen wir uns im Fortschrittswahn und es ist unübersehbar, einige wenige sind für den technischen Fortschritt verantwortlich, doch die Mehrheit ist dumm und benutzt ihn nur stumpfsinnig. Intellektuell kaum leistungsfähiger wie Bonobos, nur mit dem zivilisatorischeren Anstrich. Ihr kaum vorhandener Intellekt versumpft in Smartphones und Internet. Die nächste Evolutionsstufe der großen Denker wird wieder wenigen überlassen, dafür kommt die nächste Stufe der technischen Revolution.

Autos werden alleine den Weg finden, fahren und lenken sowieso, 3D Druck ersetzt Produktionsketten und revolutioniert die heimische Küche. Und der minderbegabte Mensch? Er verlernt noch mehr überlebenswichtige Techniken, rutscht irgendwann vielleicht in eine virtuelle Realität ab. Wird zum schieren Fleischbatzen, der umhegt von Maschinengeistern, seiner Existenz nicht mehr würdig.

Vielleicht heißt das Anthropozän dann das Menschen Zeitalter der technisch bedingten Degeneration, lateinisch auch "De populo age technica degeneratum".

Ich glaube das Benennungen mit Begriffen wie Anthropozän zwar sicherlich dem Ego einiger schmeicheln, aber wir sollten schnell verstehen, das wir soeben dabei sind, zu verlernen wir selbst zu sein und darin auch die größte Gefahr für die Menschheit besteht auszusterben und vergessen zu werden.

Was aber nutzen klangvolle Begrifflichkeiten, wenn es einst nicht mal mehr Menschen gibt, die unsere Geschichtsbücher lesen können? Natürlich brauchen wir Fortschritt mehr den je, doch aber nicht um zu verlernen zu leben, sondern um uns zu entwickeln. Wir benötigen Bildungsoffensiven auf breiter Front. Die Dummköpfe regieren schon zu lange und das meine ich politisch, ohne Ansicht der politischen Strömung.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 21. April 2020

Corona, die Entwarnung


Es ist erwartungsgemäß, das bei Lockerungen von Corona Maßnahmen auch wieder steigende Infektionszahlen auftreten werden. Doch zu erwarten ist auch, das wenn jemand von fallenden Zahlen spricht, viele Menschen sofort Entwarnung verstehen.

Also sollte man, wenn man Lockerungen anstrebt, vielleicht auch etwas verhaltender mit Zahlen hantieren. Nicht wie das RKI nach Ostern von sinkenden abstrakten Infektionsraten reden, die bei 0,7 Neuansteckungen von infizierten zu nicht infizierten Personen sprechen, wenn übermorgen bereits wieder ein Wert von 0,9 erreicht ist. Man sollte davon reden, das ein Wert von 0,3 erreicht sein müsste um gefahrlos die Maßnahmen zu lockern. Habt ihr von diesem Wert bereits gehört, ich bis heute nicht.

Die menschliche Psyche reagiert auf Einschränkung nicht so gut und am wenigsten logisch. Das Motto " Abwarten und Tee trinken." funktioniert viel besser, wenn man es anderen aus der Entfernung empfiehlt, als wenn man selbst betroffen ist.
Mir persönlich geht das auch alles auf den Corona gestressten Geist, wenn man von früh bis abends in den Medien nur noch von Helden der Stunde, gemeint sind natürlich Politiker, von sogenannten Experten und anderen Klugscheißern voller abstrakter Informationen gepumpt wird. Am liebsten würde ich das gesamte Gedöhns ausblenden und nicht mehr hören. Dass ist aber eben auch nur Wunschdenken, denn letzten Endes, giert man selbst nach neuen Entwicklungen. Wir warten alle, so unlogisch es ist auf die Entwarnung. Doch die von uns verdrängte Wahrheit ist, das Gegenmittel ist entweder ein Impfstoff oder die natürliche Immunisierung der Bevölkerung durch Infektion. Dann gilt, der Stärkste und Gesündeste überlebt. Also doch, abwarten und Tee trinken.

Denn ich würde nicht entscheiden wollen, was das Richtige in dieser Situation ist, die sich so falsch anfühlt, wenn ich nicht muss.

Aber wenn man hört, was manche so unreflektiert herum tröten, dann darf man vielleicht auch mal etwas, sagen, was ich persönlich sarkastisch meine. Dass ist nicht als Behauptung zu verstehen, sondern wirklich ironisch, auch wenn es in dieser zunehmend geistesgestörten Welt irgendwie schon wieder plausibel klingt.

Der Virus ist vielleicht in Zukunft für die Ökonomie des Gesundheits- und Staatswesens sehr sinnvoll. Er tötet ja "nur" Vorerkrankte, die entweder schon enorme Kosten verursacht haben oder noch werden, weil sie noch gar nicht wissen, dass sie Vorerkrankungen haben. Ihr Tod, um es mal deutlich zu sagen, spart zukünftig Milliarden an Kosten im Gesundheitssystem, bei der Rente und wer weis wo noch.

Es finden sich hier ganz sicher eine Menge Fans der Theorie der natürlichen Grundimmunisierung, auch im Bezug auf den Coronavirus oft Herdenimmunisierung genannt.
Diese Fans der Herdenimmunisierung, die diese nicht unerhebliche Gruppe der Bevölkerung mit Vorerkrankung für entbehrlich halten, denn nur die Stärksten und gesündesten kommen durch. Diese Mitmenschen haben ja eine super Begründung für ihre Ansicht, die Corona Toten sterben nicht an Corona, Corona war nur dabei und ihr kranker Körper konnte es eben nicht bekämpfen. So jedenfalls darf man die Aussagen des führenden Hamburger Chefpathologen auch interpretieren, die er kürzlich in einer Talkshow traf. Natürlich kann man auch noch das Grundgesetz strapazieren, wenn man dann mit aller Vehemenz den eigenen Egoismus Futter gibt. Ich schätze nur christliche Werte, wie Nächstenliebe sind bei solchen Auslegungen dann eher nebensächlich.

Sarkasmus off.

Für mich klingt das ähnlich, als ob man sagt, das Opfer der Messerstecherei war nur nicht stark genug, sich gegen den Angreifer zu wehren. Deshalb ist es nun tot.

Man sollte meinen, in einer Modernen Welt, die sich als zivilisiert und solidarisch darstellen will, sollten diese Sichtweisen überholt sein und jedes Leben zählen. Wenn man auch selbst etwas zurückstecken muss, aber dem ist wohl nicht so.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 14. April 2020

STANDPUNKTE • Rechtsanwältin Beate Bahner in Psychiatrie



Kommentar zum Video von KenFM (Ergänzung nach Böschung des Videos durch YouTube: Leider ist dieses Zensur Prozedere nun mittlerweile nur zu gut bekannt. Schlimm für die Meinungsfreiheit, egal ob seine Verschwörungstheorie nun richtig ist oder nicht. Aber ich habe das Recht, diese Meinung zu hören und dann dazu selbst etwas zu äußern. Was ich hier auch tue. Auch wenn ich nicht wirklich KenFMs Meinung folge.)

Der letzte Satz bringt es auf den Punkt "So gates nicht weiter". Ich stehe Infektionsschutzmaßnahmen durch aus offen gegenüber, weil Eindämmung nicht verkehrt ist. Obwohl einfach der Mundschutz der vermutlich mehr bringen würde, als dauerhaft die Gesellschaft zum erliegen zu bringen. Zu vermuten steht sowieso, das Mundschutz und Gummihandschuhe, sowie Testung, Reinigung und Desinfektion mehr gebracht hätten, als der letztlich vielleicht überflüssige Shotdown.

Es sie hier erwähnt, das diese Maßnahmen nur nicht realisiert werden können, weil die Bundesregierung seit 2013, die Empfehlungen des RKI ignoriert hat und keine Vorsorge traf. Agieren im politischen Panikmodus und gleichzeitig Repressionen gegen alle Gegenstimmen, zeichnet die Politik der Merkel-Regierung nun schon länger aus, wenn wundert es, das man nun auch versucht, aus der eigenen Inkompetenz politisches Kapital zu schlagen.

Es macht Sinn, das zu tun, aus der Sicht einer Selbstbedinungsdemokratie, die nur noch am Erhalt ihrer Macht, um jeden Preis interessiert ist, Gelegenheiten zu nutzen. Wir haben als Regierung Scheiße gebaut, geben das aber nicht zu und ernten nachher noch die Lorbeeren dafür, das wir den Karren aus dem Dreck ziehen, der ohne uns gar nicht drin stecken würde. Ein Wohlbekanntes Diktatorenmotto. Nebenbei verdienen Lobbyisten und die Zeche wird wieder nach unten ans gemeine Volk durchgereicht.

Man darf nur hoffen, wenn der Spuk vorbei ist, über dessen Gefährlichkeitsgrad ich nicht spekulieren möchte, weil mir die Qualifikation fehlt, politische Konsequenzen hat. Ich erbose mich nicht mal über eine App, solange diese nur eine vorübergehende Maßnahme darstellt und tatsächlich der Volksgesundheit dient. Doch leider, bei diese parasitären Lebensform die sich Regierung nennt und von einem gleichgeschalteten Parteien dominierten Klüngel gebildet wird, erwartet man nichts Gutes mehr.

Wir werden wohl so enden, wie ich es immer prophezeit habe, ohne Bargeld, kaum in der Lage noch Eigentum durch sparen zu generieren, Zwangs-geimpft in allen relevanten, profitablen Bereichen und Dauer-überwacht. Irgendwann werden dann die Regierungen überflüssig und Konzerne beherrschen ganz offiziell die Welt. Die Machtübergabe erfolgt natürlich durch demokratisch gewählte, aber überforderte Regierungen. Der direkte Weg zur profitorientierten Marktdiktatur, die wir alle trotz steter Warnungen selbst mit ermöglicht haben, auf das der Hungerleider auf ewig auch einer bleibt.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 1. April 2020

Kanzlerin Merkel tritt zurück


Natürlich würde vielen Menschen gute Gründe einfallen, warum die ewige Kanzlerin zurücktreten könnte. Aber nein, kein Skandal, keine dumme Sache und nicht mal Anstand brächte sie aus ihrem Stuhl, schon gar nicht Corona.

Das schaft nur der 1.April Freunde.

Habt einen tollen Tag.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 22. Januar 2020

Kein kommunistisches Manifest


Über den Finanz-Crash und die Zukunft

Tatsächlich hört man fast täglich Diskussionen zur Lage der Finanzmärkte und dem unweigerlichen Kollaps des Geldsystems. Selbst dem eher unbedarften Zuhörer wird klar, die meisten geschaffenen Werte sind heute digitale Luftblasen, die einst aus der ehrlichen Arbeit und der Vergütung dieser Arbeit durch Zahlungsmittel resultierten. Heute aber ist das System Geld zu einem Monstrum mutiert, welches aus sich selbst heraus wuchert, eher Krebszellen mit Metastasen, als gesundem Wachstum und Produktivität ähnlich.
Partizipierte einst die Gesellschaft daran, so sind es heute nur noch einige wenige, die der Gesellschaft mehr oder weniger gezwungener Weise etwas abgeben. Aber das sind nur Brotkrumen fürs gute Gewissen und Steuerentlastungen.

Die eigentlichen Diskussionen sind, wenn sie den überhaupt ehrlich geführt werden, eher philosophischer Natur. Verantwortung will niemand übernehmen und verändern schon gar nicht, zu viele Interessen kollidieren hier, als dass das überhaupt noch möglich wäre.
Wir reden über den Crash, wie ein statistisches Ereignis, welches die Zivilisation bedroht, wie etwa ein Meteoriteneinschlag oder dem Ausbruch eines Supervulkans, Ereignisse die wir nicht abwenden können. Doch ein globaler Finanz-Crash und seine Folgen ist abwendbar, wenn den die globale Gesellschaft insgesamt umdenken würde. Ein Umstand, der jedoch durch mediale Verdummung und Egoismus statistisch noch unwahrscheinlicher wird, als das wir eine Meteoriteneinschlag oder einen Supervulkan aufhalten würden und somit unsere zivilisatorischen und kulturellen Leistungen retten könnten.

Sicher ist aber, ein Umdenken kostet uns alle weniger, als eine Katastrophe, die uns als reinigende Strafe, wie von einem fiktiven Gott gemacht trifft. Wobei man die Göttlichkeit bei einem Finanz-Crash getrost ausschließen darf, denn hier reden wir nur von sehr menschlichen Eigenschaften, wie der Dummheit und grenzenloser Gier.
Denn ein Crash der Weltfinanzmärkte bedeutet, einen Crash aller anhängenden Wirtschaftskreisläufe, Geldentwertung, bis hin zum Zusammenbruch der Gesellschaft, wie wir sie kennen. In unserer Zeit ist noch das Geld, welches aus Luftblasen erzeugt wird, der hauchdünne Ölfilm, der den Motor der Wirtschaft am laufen hält und dieser wird zusehend dünner. Also redet nicht ihr Experten und Politiker, sonder denkt darüber nach, wie wir die heiße Luft aus diesem Kreislauf entfernen können.
Besteuert Gewinne massiv, verbietet Spekulation und belohnt Arbeit wieder. Regulierung ist immer noch besser, als ein Ende mit Schrecken und sie ist der Anfang des Umdenkens. Ich möchte mir nicht anmaßen eine globale Endlösung für wirtschaftliche Probleme und ein perfektes soziales Miteinander zu kennen, aber ich fordere Neutralität bei der Suche nach Auswegen ein.
Das Geld zu verbieten liegt mir auch fern, doch ohne den Schrittweisen Umbau der gesellschaftlichen Basis, werden wir immer nur von der Hand in den Mund leben, aber nicht für eine bessere Zukunft.

Übrigens, nun da wir mitten in der Corona Krise stecken, lernen wir, wie dünn dieser von mir vorab erwähnte hauchdünne Ölfilm, der die Wirtschaft an laufen hält ist. Dieser kleine Virus wirft bereits alles aus der Bahn, obwohl er noch beherrschbar ist, richtet er doch unsagbaren Schaden an, zerstört Liefer- und Produktionsketten und er tötet wahllos. Sicher wird man die Pandemie überstehen, aber sie zeigt nur, wie krank unser System ist. Es braucht keinen Sturm, denn ein Windhauch und ein rascheln der Blätter reicht schon.

Es mag sein, das es Menschen gibt, die sind produktiver als andere, doch hier liegt auch das Problem. Es geht gar nicht mehr um Produktivität, sondern um zweifelhafte Geldvermehrung, von der wenige partizipieren, die kaum produzieren, aber die Vielzahl derer, die produzieren nicht mehr menschenwürdig von ihrer Produktivität existieren können.
Es gilt heute und für die Zukunft, Leistung muss sich für alle Menschen in einem Menschenwürdigen Lebensstandard und einer Lebensfrohen Gesellschaft auszahlen. Man darf sich heute als Humanist verstehen, wenn man dem Mensch nicht nur die Existenz und Freiheit zubilligt, fast alles zu tun, worüber gesellschaftlicher Konsens besteht, sondern auch, wenn man anerkennt, das der Mensch von seiner Arbeit leben muss. Und leben heißt heute auch Wohlstand, nicht nur nackte Existenz.
Es geht nicht um Luxus für wenige, sondern um Wohlstand für alle. Niemand muss arbeiten um am Existenzminimum zu vegetieren, niemand muss arbeiten um reich zu werden, niemand muss andere anleiten und führen um mächtig zu werden, sondern weil er die Welt besser machen will. Und hier macht es schon Sinn, wenn das Individuum sich selbst als ein Teil des Ganzen versteht, niemand muss die Welt ganz allein verbessern wollen oder können.
Eine gesunde Gesellschaft ist ein Volkskörper der, wie der Mensch als Ganzes richtig funktioniert, wenn er eine komplette Einheit ist. Doch funktioniert die Gesellschaft nur als Einheit, aus vielen Individuen die das Gleiche Ziel verfolgen. Es gibt kein rechts, links oder die Mitte, es gibt nur Gleiches für alle.

Natürlich bedarf der Mensch eines Belohnungssystems, aber Geld ist keine Belohnung, sondern nur eine Ersatzbefriedigung für Anerkennung und Ansehen. Man kann sich mit Geld auch schöne Dinge gönnen, das braucht man aber nicht, wenn jeder sich gönnen kann, was er möchte. Große Produktivität ist nur dann sinnvoll, wenn sie jeden befriedigen kann, aber nichts überflüssiges produziert, das niemand braucht um glücklich zu sein.

Heute beschäftigen sich ganze Wirtschaftszweige mit dem Erschaffen von Bedürfnissen, die wir gar nicht haben, dafür aber unsere natürliches Verlangen vergessen oder hintenan stellen. Deshalb sollte Geld eben nur Mittel zum Zweck der ganzen Gesellschaft sein, deren Produktivität und geistige Energie in einen Topf fließt, um Fortschritt für alle möglich zu machen. Geld sollte noch lenken, aber nicht führen. Das kann der menschliche Geist besser, als ein Seelenloses, Machtloses Hilfsmittel, wie das Geld.
Wobei man schon heute sagen darf, das Geld wird an Sinn verlieren, denn wir brechen in ein Zeitalter von Technologien auf, die unsere kühnsten Träume schon heute übertreffen und die Geld fast überflüssig machen werden. Freie, unerschöpfliche Energiequellen, Lieferungen von unterschiedlichsten Bedarfsgütern aus 3D Druckern und eine saubere Umwelt mit in sich funktionierenden Verwertungskreisläufen sind längst keine puren Phantasien aus Star Trek mehr. Doch eines ist auch klar, schon heute bremst Geld indirekt unsere geistige und technologische Entwicklung. Weil wir immer noch in Strukturen denken, in denen wir Ideen ausbeuten können, anstatt sie einfach der Gesellschaft zur freien Verfügung zu stellen.

Ich weiß, das dies wie eine Utopie klingt und ich höre schon das ABER .... Doch jeder der human denkt, jeder der seinen Kompass nicht ganz verloren hat und tief in sich reinhört weiß, heute läuft alles in die falsche Richtung und ich möchte nicht der sein, der sagt macht weiter so.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Tierversuche sind scheiße, oder?


Ich las auf Twitter folgenden Tweet eines Users. Er bezog sich auf eine bevorstehende Demonstration gegen Tierversuchslabore.

Zitat:"Ich bin bestimmt ein Tierfreund, aber es gibt mehr als Schwarz und Weiß. Wollen wir die Forschung einstellen, und andere Länder betreiben die Forschung auf einem deutlich niedrigeren Level? Verantwortung vor dem Geschöpf. 🤔"

Ich glaube in diesen Worten drückt sich das Problem vieler Menschen aus, die zwar auf eine gewisse Art das "Gutmenschentum" am Tier verfechten, aber gleichzeitig auch nicht den moralischen Balanceakt vollziehen wollen, ihre ganzheitliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung zu hinterfragen. Eine mehrfache moralische Fragestellung zum Leben.
Eigentlich ist das eine so ausschweifende Fragestellung, dass diese wohl von 1000 Autoren nicht befriedigend beantwortet werden könnte. Und doch, vielleicht, mit weniger Fragestellung, jeden anregen könnte, sich selbst und seinen Standpunkt zu hinterfragen und sich neue Perspektiven zu erschließen.

Die meisten Antworten im Leben laufen eben doch auf Schwarz und Weiß hinaus und sind nicht bequem. Aber umsetzbar in die verschiedensten Lebenskonzepte, wenn man den eigenen egoistischen Horizont beiseite lässt. Ich will diese Art der Perspektive mal ermöglichen, ohne jemanden zu verwehren sich hinter seinen scheinbaren Gegenargumenten zu verstecken. Ich lasse bewusst weg, was man Humanismus, Ethik oder Moral nennt, nur Fakten erfragen ist das Ziel.
Es ist ein geistiges Dilemma, kann man ein Geschöpf über ein anderes stellen? Wo zieht man die Grenze der Empfindungsfähigkeit und der Empathie. Welches Leben darf für ein anderes leiden? Und viele andere Fragen sind hier möglich, sie würden aber unser geistiges Dilemma nur noch vertiefen.

Ein Fakt hingegen ist, Tiere jagen um zu essen, das liegt in unserer Natur, dass ist nicht verwerflich, es ist eine Veranlagung, eben ein Diktat der Natur. Fakt ist aber auch, Tiere zu quälen, dass ist purer Eigennutz. Und was mehr sind den Tierversuche?
Sie nützen keinem Tier, sondern nur dem Menschen. Ebenso, wie Tierhaltung, egal welcher Art, keinem einzigen Tier nützt, nur eben dem Menschen. Zucht und Tierhaltung und auch die Landwirtschaft dienen nur einem Grund, die natürliche Art des Menschen zu Leben, nämlich sein Essen zu jagen oder auch pflanzliche Nahrung zu sammeln zu untergraben.

Mittlerweile haben wir diese Art zu leben, völlig unter Bergen von Gesetzen, Verordnungen, Bestimmungen Erfindungen und moralinsauren Debatten begraben, so dass wir selbst nicht mehr wissen, wer wir sind. Als Alibi dient uns die Zivilisation und Wachstum. Diese zwei Argumente sollen verbergen, dass wir Jäger und Sammler waren und es hilft zu vergessen, wo unsere Wurzeln sind.

Ergo? Wenn wir ehrlich sind, die Dinge sind doch Schwarz/Weiß, bei faktischer Betrachtung. Wir vergraben nur alles unter Pseudo-faktischen Behauptungen. All unsere Zivilisation und unser Wachstum, auf die wir uns berufen basiert nur auf der Lüge, dass wir das alles zum Wohl aller tun. Wobei wir natürlich nur uns selbst meinen, wir tun dies für unsere eigene Spezies und der Rest ist nur gefühlsdusliges Gerede. Denn am Ende zählt nur der Fortbestand der eigenen Art. Dessen sollten wir uns bewusst sein, schon unser Biblisches Motto ist Gott sagt "Macht euch die Welt untertan." und das tun wir täglich. Die ganze Expansion unserer Spezies ist aggressiv und eigennützig. Wir sind so viel mehr, als uns unserer natürliche Lebensweise als Jäger & Sammler gestatten würde.
Das ist die Basis, auf der wir über leidende Tiere diskutieren können oder wir geben es einfach zu, wir sind das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten. Wer das ändern möchte, der muss viel tiefer nach der Ursache graben, warum wir dass tun, was wir tun.
Zum Wohle der Menschheit könnten wir auch einfach so weitermachen, wie immer. Wir sollten dabei nur nicht soviel lamentieren, wir wollen die Krone der Schöpfung sein, dann sollten wir auch majestätisch das Leid ignorieren können.
Und nun frage ich, hat mich überhaupt jemand verstanden?

George W. Lästerbacke

PS ... und ja, ich finde Tierversuche scheiße, absolut nichts, was ich als nötig erachte rechtfertigt noch Tierversuche. Zumindest in Zeiten von Hochtechnologie, sollte der Mensch, der dem Menschen helfen will, wie immer er testen will, dass am Menschen tun, in Simulationen oder wo auch immer, aber nicht an empfindungsfähigen Kreaturen. Das macht ihn zu einem miesen Bastard und er will doch besser sein, als andere Kreaturen.
Doch keine Angst, diese Ansicht ist ganz privat.