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Sonntag, 19. Juli 2020

Mediale Angstpsychosen


Heute möchte ich auf einen Kommentar eingehen, den es zu einem Beitrag gab und die geäußerten Ängste beleuchten.

Zitat: "Ich hatte heute ein sehr gutes Gespräch. Das alles was passiert gerade ist gewollt. Die Erde hat zu viele Länder. Es wird kurz über lang zu einem Krieg kommen, der seinen Anfang in Europa nehmen wird. Corona und der Lockdown waren der Beginn. Die Weltwirtschaft kann sich nicht mehr erholen unmöglich. Die Volksbanken wie Postbank und Sparkassen werden die nächsten sein die Pleite gehen. Grund dafür die ganzen Kredite und Kleinkredite können nicht mehr zurück gezahlt werden. China kauft sich gerade in Europa ein, was ich mit Sorge beobachte und unsere Regierung ist völlig Machtlos. China wird hier bald den Ton angeben, ob wir wollen oder nicht die Anzeichen sind da, mehr als eindeutig. Einige werden jetzt sagen: Oh ein Verschwörungstheoretiker. Ich aber hoffe, das ich mit meiner Meinung falsch liege, ansonsten gnade uns Gott." (R. aus Frankfurt)

Ich würde die angesprochenen Aspekte, die ohne Zweifel auf den oberflächlichen Eindrücken medialer Präsenz beruhen. Welche durchaus dazu dienen Ängste zu schüren und die von Medien ausgehen, die sich besonders gerne im Fake News Topf bedienen, auch wenn sie sich selbst, als glorreiche Kämpfer für die Wahrheit darstellen, jetzt weniger ängstlich beantworten.

Es ist schon richtig, dass es heute zu viele völlig überflüssige Staatsgebilde gibt, auch in Europa. Ex-Jugoslawien oder auch reichlich Ex-sowjetische Gebiete, wie die Ukraine wären gute, bekannte Beispiele. Diese sind ständige politische und wirtschaftliche Unruheherde, weil sie den Lebensstandard ihrer großen Nachbarländer und oft einstigen Mutterländer nicht bieten können. Einfache folge des Separatismus, der vom Westen in Zeiten des Kalten Krieges munter gefördert wurde, um den bösen Kommunisten zu schaden. Wobei geflissentlich ignoriert wurde, das der damalige, relative Wohlstand der Regionen und das friedliche Zusammenleben verschiedenster Gruppen gewissermaßen mit der herrschenden Diktatur erkauft war. Der "Segen" der Separation und Demokratie, war dort am Ende zu teuer erkauft, im Rückblick von Jahrzehnten. Denn Demokratie in der heutigen Form ist denkbar unbrauchbar, um mehrere "Stammesgebiete" zusammenzuhalten, in den es immer wieder religiöse, wenn auch eigentlich politisch motivierte Spannungen gibt.

Dort funktioniert nur das von oben aufoktroyierte friedliche Miteinander, wobei ich hier bewusst politisch Strömungen ausklammere, wie das auch nur wirtschaftlich in einer größeren, stärkeren Gesellschaft funktioniert, in der der natürliche Prozess von Verteilungskämpfen gestoppt wird.

Wohlstand ist der Schlüssel zum Frieden. Deshalb ist es richtig, es gibt zu viele Staaten. Unsinnig ist eher zu behaupten, die Weltwirtschaft würde sich nicht mehr erholen können, das tut sie historisch gesehen immer, ob nun ein paar Finanzinstitute, oder Wirtschaftsunternehmen crashen oder nicht. Die Wirtschaft strukturiert sich bestenfalls um und wer die besten Rücklagen hat, überlebt länger mit der richtigen Strategie. Corona ist nur ein Schnupfen für die großen Player, eine Unannehmlichkeit, nicht mehr.

Verluste werden wir wohl nur in den Mittelstands- Kleinen- und Kleinstunternehmen sehen. Die, die eigentlich die Städte und das Leben bunt machen. Und das ist schuld des Staates und bereits vorher verfehlter Wirtschaftspolitik. Aber es besteht die Hoffnung, das trotz allem auch hier neues entsteht, wie immer mit der Zeit.

Und das China sich überall einkauft, auch dass ist politisches Verschulden, aber kaum als ernsteres Problem wahrzunehmen, da hier noch lange keine kritische Masse an wirtschaftlicher Beteiligung besteht. Es jedoch jetzt an der Zeit wäre politisch gegen zu steuer. Ein Aspekt der durch Corona hoffentlich mehr angeregt wird, um die grundsätzliche Globalisierung in vielen Bereichen zurück zubauen. Denn diese dient nicht dem Staats- und Vollbeschäftigungsgedanken, sondern nur der Profitgenerierung, nicht aber regionalem Wachstum und Wohlstand.

Viel mehr akute Probleme stellt hier der praktisch Staatszersetzende Lobbyismus dar. Der nur auf Grund wirtschaftlicher Interessen alle möglichen Angstszenarien in gang setzt, um den Bürger beim Konsum und der Angst vor Krieg mit dem bösen imaginären Feind zu halten. Weil heile Welt ist schlecht fürs Geschäft und würde das Denken zulassen. Das wiederum würde dazu führen, das Menschen das noch funktionierende Gesellschaftssystem hinterfragen und vielleicht Veränderungen in die Wege geleitet werden. Das wäre äußerst schlecht fürs Geschäft, wenn plötzlich jemand merkt, das Umverteilen von Oben nach unten, dem Weltfrieden viel zuträglicher wäre, als jedes Geschwätz von Globalisierung als Mutter des Wohlstandes für die Welt. Aber die oben zitierte Meinung zeigt, das der gemeine Kapitalist und seine medialen und politischen Helfer gute Arbeit leisten. Ich mache da auch niemanden einen Vorwurf, der dem so nicht folgen kann, denn wir sind diesem indoktrinierenden Dauerfeuer von "konsumiere, arbeite und füge dich in das Unausweichliche", alle ausgesetzt. Aber ich sag Euch, schaut lieber unter die Decke, als auf den gedeckten Tisch.

Was ich schreibe, ist eher das was jeder möchte, der demokratischer Gesinnung ist, hinterfragen und hinter das Offensichtliche schauen, also weniger eine Theorie, als beobachten, schlussfolgern und sich dabei nicht vom Kontext zu Geschichte abbringen zu lassen. Die Machteliten wollen nämlich nicht, dass du dich an deine bekannte Geschichte erinnerst, sondern an die, die sie geschrieben haben.

Doch Geschichte vergessen, ist das gefährlichste, was Menschen passieren kann, denn grade weil wir uns noch erinnern, leben wir noch in Frieden. Auch wenn man uns in Penetranz nur Details der Geschichte auf das Brot schmieren möchte, Geschichte ist größer, als einzelne Verfehlungen oder Heldentaten. In Deutschland wird sie schon lange von Ideologen aller Art als "Sippenhaft" missbraucht. Ein Umstand, der das gesamtgesellschaftlichen Lernen verkrüppelt, nicht aber tauglich für die Zukunft macht. Aber neuen, gefährlichen Ideologien den Weg bereitet.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 12. September 2018

Der Musterflüchtling


Ich will heute nur über eine Straftat, von durch die Bevölkerung gefühlt “unzähligen“ Messerattacken, seit der “Wir schaffen das“ Flüchtlingswelle unserer allseits "beliebten" Bundeskanzlerin schreiben. Denn ich denke, wir müssen alle endlich gedanklich tiefer gehen, als uns nur zu empören oder uns verlogen bis dümmlich Tatsachen zu stellen, die man weder wegreden noch ignorieren kann. Dabei unparteilich bleiben ist schwer und doch sollte man es versuchen, um Probleme auszumachen und vielleicht von unten her zu erkennen, wo steht der wirkliche Gegner aller Menschen.
Dieser Fall, den ich zum Anlass nehme ist nur ein Beispiel.

Natürlich ist das nur ein sogenannter Einzelfall, herausgegriffen aus anderen Vorfällen. Aber er wurde sehr gut medial dokumentiert und er hebt sich aus der Masse von Messerattacken in Deutschland heraus. Die auch statistisch nachgewiesen seit 2015 stark zugenommen haben. Denn der Angeklagte bezeichnete sich in einer polizeilichen Vernehmung selbst als „Musterflüchtling“. Eine Aussage der medial nur in völlig falscher Auslegung Rechnung getragen wurde. Denn tatsächlich hat sie Bedeutung, besonders für ein Land, das Flüchtlingen eine Zuflucht bieten möchte, aber nichts dazu lernen will.

Was war geschehen?
Nach einem Streit in einem Supermarkt zwischen dem Freund des Opfers mit dem Bruder(14) und dem Cousin des Täters in Burgwedel(Niedersachsen) rammte Abdullah A.(17), Vivien K.(24) ein Messer in den Bauch.
Vivien K. wollte das Trio daran hindern ihren Freund Domenic zusammenzuschlagen und ging dazwischen, sie überlebte nur dank einer Not-Operation. Die zehn Zentimeter lange Messerklinge hatte ihre Rippen gebrochen, verletzte Leber, Magen, Niere, Darm. Vivien K. lag im Koma, Milz und Teile der Bauchspeicheldrüse wurden entfernt.
Der Flüchtling aus Syrien wurde verurteilt. Er erhielt 5 Jahre Jugendhaft.

Strafmildernd war wohl, dass er frappierend ehrlich war. Er sagte vor Gericht aus „Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten“. Nach Aussage des Anwalts des Opfers Vivien K., Björn Nordmann sagte der Angeklagte auch aus, dass Konflikte in seiner syrischen Heimat mit Waffen ausgetragen würden. Den Streit habe er als Ehrverletzung verstanden. Nach seiner Auffassung stehe es ihm zu, in dieser Situation zur Waffe zu greifen.“

Das war der Fall kurz geschildert und sicher erregen sich nun einige schon über das scheinbar milde Urteil, aber darum geht es gar nicht. Denn das deutsche Jugenstrafrecht darf man getrost als Kuscheljustiz bezeichnen und es ist auch nicht als Racheakt der wütenden Gesellschaft an Straftätern gedacht. Auch wenn es manchmal schwer fällt diesen Umstand zu akzeptieren.
Wir alle machen besonders in der Jugend Fehler und manchmal sollten wir eine Chance erhalten, über diese Fehler hinauszuwachsen.
Jugendstrafrecht ist in so schweren Fällen, die letzte Chance sich nochmals zu bewähren und es nach der Strafe besser zu machen. Natürlich ist diese Sicht vielen wieder zu optimistisch und vielleicht auch Gutmenschen Mentalität, doch tief in uns drin ahnt jeder, wenn er die Wut ignoriert, dass da etwas dran ist. Wenn auch nicht so viel, wie es deutsche Kuscheljustiz exzessiv auslebt. Aber hier gilt das Prinzip Hoffnung.

Viel schlimmer finde ich den Umgang der Justiz mit den Opfern, die oft genug wenn überhaupt nur lächerliche Entschädigungen für ihre erlittenen seelischen und körperlichen Verletzungen erhalten, wenn überhaupt etwas passiert.

Doch auch auf dieses Thema will ich gar nicht hinaus. Vielmehr will ich sagen, dass wir aus den Aussagen des selbsternannten Musterflüchtlings etwas lernen sollten, nämlich Verhaltensmuster, die wir so ausgeprägt in unserer Kultur nicht mehr kennen.
Die Worte „Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten“ sind unser Stichwort. Tatsächlich machen sie Abdullah A. zu einem Musterflüchtling in Sachen Verhaltensmuster. Ein Verhaltensmuster das durch kulturelle Prägung entstanden ist. Schlicht nennt man es Machokultur. Und hier beginnt auch das Versagen der deutschen Gesellschaft.

Was müssen wir verstehen?
Uns muss klar sein, dass dieser junge Mann, genau wie viele andere junge Flüchtlinge von Kindesbeinen an nichts anderes kennengelernt haben, als dieses billige Gehabe. Konfliktbewältigung wird oft mit Gewalt gleichgesetzt.
Das betrifft nun beileibe nicht jeden Flüchtling, denn auch unter Flüchtlingen gibt es verschiedene Mentalitäten.
Wir beobachten nun nicht grade, dass die gesamte arabische Welt sich ständig mit Messern attackiert, obwohl hier speziell eine Einschätzung für uns gar nicht möglich ist. Es ist ein Kernproblem der kulturellen Erziehung, dass wissen wir und doch wird dieses Allgemeinwissen in der deutschen Gesellschaft permanent ignoriert.
Diese Einzelfälle beruhen auf der Ignoranz der Gesellschaft Flüchtlinge sofort und allumfassend auf eine neue Gesellschaft vorzubereiten. Es ist schon schwer genug Erziehungsmuster zu überwinden, wenn man sie kennt. Doch in Deutschlands politischer Elite fehlt es an der Einsicht Fremde darüber aufzuklären, was geht und was geht gar nicht in Deutschland und klar zu sagen, dass sind unsere Regeln. Wenn du dagegen verstößt, dann kannst du nicht bleiben und das gleich nach ihrer Ankunft.

Es geht nicht darum, wie man Menschen unterbringt und andere Aspekte einer Begrüßungskultur, es geht darum Menschen auf ein neues, anderes Leben vorzubereiten und ja es geht auch darum zu fördern und zu fordern.

Nennen wir es Benimm-Kurse für Flüchtlinge, oder wie auch immer. Aber wenn wir es ignorieren zu sagen, wie Dinge in Deutschland funktionieren, brauchen wir uns nicht wundern, das Flüchtlinge ihre Probleme so lösen, wie sie es gelernt haben, nach Traditionen die uns fremd sind.

Deutschland hat es mehr als einmal versäumt Migranten so zu integrieren, dass sie nicht nach unseren Regeln, sondern nach ihren Regeln leben und so bereits unzählige Parallelgesellschaften geschaffen. Die rot-grüne, schwarze Kanzlerschaft Angela Merkels wird es auch diesmal versauen, dass Flüchtlinge es nicht schaffen werden ihre Wurzeln in der alten Heimat zu sehen, aber sie neu bei uns einzupflanzen, sondern nur neben uns her leben. Also sich wirklich zu integrieren.

Das steht nicht zu befürchten, sondern dass ist eine Einsicht die wir von unten her selbst erkennen müssen. Denn die dumme Politik wird es nicht verstehen diese Probleme zu bekämpfen. Wir, jeder einzelne von uns muss das selbst tun, wenn er will das sich Verhaltensmuster ändern.
Denn viele dieser Flüchtlinge sind nun hier angekommen und gehören über kurz oder lang zu denen da unten, wie wir. Und die da unten sollten miteinander reden. Denn die da oben haben es nicht drauf. Die da oben sind heute, stark überspitzt formuliert der Feind aller Menschen. Denn nur der Mensch da unten formt unsere Gesellschaft wirklich und trägt diese langfristig. Regierungen sind nur nötig um Machtverhältnisse zu zementieren und die Masse zu unterdrücken. Und wenn wir verstehen das unsere Gesellschaft stetig im Wandel ist und wir die Formgeber sind, nicht irgendwelche Dummbratzen, dann werden wir keine Regierungen mehr brauchen.

PS: Gebt der philosophischen Betrachtung von Dingen mehr Raum, den Philosophen haben die Welt mehr verändert als jeder Kriegsherr und Prophet der euch erklärte, wer euer Feind ist. Seht selbst, das nur die Autoritäten euer Feind sind, nicht aber der Mensch an sich.

Quelle: Bzgl. Meldungen zum Fall Vivien K. wurden die Angaben der Bild Zeitung online und vorhandenen Archivbeiträgen entnommen.

© George W. Lästerbacke

Mittwoch, 27. Juni 2018

Russland Basching - Kalter Krieg 2.0


Der Glauben ist nicht nur eine Basis für den Götzen anbetenden Simplicissimus, der aus Bequemlichkeit oder mangelnder Vorstellungskraft, sein Schicksal lieber als göttlich gelenkt betrachtet. Nein er ist auch etwas für Atheisten.

Wer diese These nicht glaubt, dem erläutere ich dies gerne an Beispiel Russland Basching. Hier kann man gut erkennen, das mancher Mensch lieber glaubt, als denkt. Den die pausenlose Beschallung mit FakeNews, Lügen und Halbwahrheiten über Russland dient vielen dieser Mitbürger als Religionsersatz.

Russland ist Böse. Das ist bequem, wenn man es nur oft genug hört. Und dem Basching der Medien zu glauben ist viel einfacher, als eigene Denkarbeit. Sonst müsste man Vorurteile, die noch aus dem Kalten Krieg stammen revidieren. Sie medial modifizieren und manipulieren zu lassen, erscheint da doch nahe liegender. Gestern böse Kommunisten, heute böse Oligarchen und natürlich böser Putin. Die Wahrheit erkennen, würde eigene Denkarbeit fordern. Das scheitert schon zu Hause an der eher simpel zu analysierenden Politik.
Wie sollen Leute, die Taka-Tuka Land von Pipi Langstrumpf und das Wunderland von Alice besser kennen als Russland, den erfolgreichen Versuch machen Russland Politik zu verstehen? Es ist doch viel einfache zu wissen, Putin ist der Satan, der die restlichen Demokratie Simulationen bedroht. Man sollte von Russland mehr wissen, als von den FakeNews Redaktionen deutscher Medien. Besonders gut ist natürlich sich selbst ein Bild zu machen. Dazu muss man heute nicht mal reisen. Das Internet kann viel Infos menschlicher und politischer Natur liefern, das erfordert natürlich Zeit und eigene Denkarbeit. Kann aber erfolgreich sein.

Allerdings, einfach mal eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn und den einfachen Russen quer durch das Land, ist unübertroffen besser. Ich lebte zwei Jahre in Russland und konnte so Land und Leute kennen lernen und sage euch, es sind wirklich nette Menschen. Ihre Freundlichkeit und Gastfreundschaft ist unübertroffen. Sie sind ganz normale Menschen, nur manchmal etwas zu konservativ für meinen Geschmack. Mal davon abgesehen, das es natürlich überall ausgemachte Arschlöcher gibt. Aber diese sind nun mal internationalisiert.

Russland ist ein von Menschen besiedelter Landstrich, der immer von der Obrigkeit zugewandter Aufmerksamkeit geprägt war. Der Zar, die orthodoxe Kirche, der Kommunismus. Es gab immer jemandem, den die Russen mehr oder minder freiwillig ihr Vertrauen schenken mussten und wollten. Eine leicht autoritär geprägte, eigene Hemisphäre. Und alles was sie je über Demokratie lernten, war meist wenig ergiebig für sie. Gorbatschow wirbelte alles durcheinander, was sie kannten, Jelzin verhurte das Land, was kein Wunder ist, da er ständig im Suff war. Dann kam Putin, einer der beim KGB gelernt hat, wie der Hase in der Politik läuft und einer, der verdammt clever ist. Der einzige gute Eindruck, den Demokratie je machte. Denn unter Putin geht es den Russen wieder relativ gut und der Russe konnte ihn wählen. Noch besser, der Russe fühlt sich wieder gut. Das sollte man wissen, bevor man überhaupt über Russland nachdenkt.

Die Russen wissen sehr wohl, das auch unter Putin nicht alles Gold ist, was glänzt, aber sie wissen auch, Putin bemüht sich um Stabilität und die Verbesserung der Lebensstandards und dafür lieben sie ihn. Er muss keine Wahlen manipulieren, er soll einfach bleiben. So denken sehr viele Russen und dafür haben sie Handfeste Gründe. Möglicherweise ist das sogar mehr Demokratie, wie wir sie je kennengelernt haben.

Die Gaukeleien, die seit Jahrhunderten in der westlichen Hemisphäre für das Volk zur Grundlegenden Bespaßung dienten und sich Demokratie nannte, ist nicht in der völkischen Basis Russlands verankert. Der Russe will einen starken Anführer. Kleinliche Stänkereien von vielen kleinen Königen der Demokratie, findet der Russe lächerlich. Wobei er keineswegs devot agiert, er weis sich zu wehren, wenn er es für nötig hält. Denn einen Apparat wie zu Sowjetzeiten, der das Leben vollständig kontrollieren wollte und dominierte, hätte meiner Meinung nach, heute in Russland keine Chance mehr. Putin wurde demokratisch gewählt, so viel wissen die Russen von Demokratie und mehr ist nicht nötig.
Das mag sich für uns seltsam anhören, aber viele Russen wollen schlicht Resultate sehen, darüber ewig lamentieren wollen sie nicht. Wozu bezahlt man schließlich die Regierung.

Der Russe will ein starkes wehrhaftes Land auf das er stolz sein kann. Und der starke Mann der liefert, hat den Respekt des Russen. Wenn es ihm dabei auch noch sichtbar besser geht als vorher, so ist er zufrieden. Arbeit, eine kleine Wohnung, vielleicht eine Datscha, genug zu essen und zu trinken und der Russe ist in der Masse zufrieden. Oben Mitreden will er nicht so viel, solange die da Oben ihr Land groß machen. Wobei es im Grunde nach außen friedlich zugeht. Russland protzte nie mit besonderer Aggression, reagierte jedoch immer heftig auf Intervention. Man mischt sich nicht in Russische Angelegenheiten, wenn man kein Russe ist. So sehen das Russen und ich sehe in dieser Ansicht nichts Verwerfliches.

Ein Umstand den die kapitalen Eliten im Westen nie verstanden haben ist, die kommunistische Sowjetunion hatte ein natürliches Bedürfnis sich auszudehnen. Die Sowjetunion wollte seine Machtsphäre um der Ideologie Willen erweitern. Doch weder ein zaristisches Russland, noch ein kapitalistisches Russland benötigen eine aggressive Expansion. Sie sind eher nach innen orientiert, weil sie selbst ein reiches Land besitzen. Aber sie protzen gerne in der Welt, das kann man überall beobachten, wo man russischen Geldadel begegnet.

Russland ist kein Aggressor, also soll man es in Ruhe lassen und schätzen, was es freiwillig bietet, Freundschaft und Kooperation, so denkt der Russe. Natürlich nur bis zu dem Punkt, wo der Russe bemerkt, er wird über den Tisch gezogen. Dann wird er sauer.

Und bei all der Russland Hetze der letzten Jahre, vergisst man bald, warum Putin im Westen so schnell zum Satan mutierte. Er kündigte 2006 den Vertrag, den Jelzin mit der USA geschlossen hatte auf, der US- Energie und Ölmultis gestattet hätte, Russlands Öl- und Gasreserven 25 Jahre auszubeuten. Praktisch ohne Gegenleistung. Die Russen hätten lediglich nach dem Auslaufen des Vertrages die alten Förderanlagen übernehmen dürfen. Das ist Wahnsinn, ein Präsident Putin der das gestattet hätte, wäre wahrlich ein Volksverräter.

Putin hat also eigentlich nichts anderes getan, als einen rechtlich betrachtet, gegen die guten Sitten verstoßenden Vertrag der USA mit dem Säufer Jelzin, der Russlands Interessen verkaufen wollte aufzukündigen und neu verhandeln zu wollen. So platzte für die Amerikaner der Deal des Jahrtausends. Und schon wurde Putin der Feind der "Demokratie". Krieg führten die USA schon wegen bedeutend geringeren Gründen.
Der einzige Grund Russland nicht anzugreifen sind seine Atomwaffen und so hält Putin seine neuen Feine in schach. Was bleibt also nur für den angepissten US-Kapitalisten?
Säbelrasseln mit all seinen NATO Vasallen und hoffen, dass ein Krieg gegen Russland regional auf Europa begrenzt bleiben würde. Doch mit jedem Schritt den Putin macht, stirbt die Hoffnung der US-Administration ein wenig mehr, ihr eigenes Territorium aus einer Intervention in Russland herauszuhalten. Denn egal welche US-Regierung der US-Energie und Rüstungskonzerne an der Macht ist, nichts scheuen sie mehr, als Krieg auf eigenem Boden. Das wäre auch das Ende ihrer Macht. Deshalb das ständige Russland Basching.

Russland hat keinen Grund gegen irgend ein Land Kriege anzuzetteln, denn es besitzt von jeder Art Bodenschätze genug um sich selbst zu versorgen. Ganz im Gegensatz zur USA. Jedem, der auch nur ein wenig sein Hirn anstrengt, sollte das klar sein.

Sogar in Fällen wie Syrien, in dem tatsächlich strategische Interessen Russlands verteidigt werden, beweist Russland Zurückhaltung, bei jeder Provokation durch die USA und US-Vasallen. Der Syrien Krieg wurde nur angezettelt um eine von US-Konzernen gewünschte Öl-Pipeline verlegen zu können, dabei stört Assad. Das ist mittlerweile eine bekannte Tatsache. Der Islamische Staat als Ziehkind der USA (welch Überraschung), sollte das Assad Problem regeln, nur versagten diese Idioten glorreich. Trotzdem ist es den Russen zu verdanken, das es hier zu keiner Eskalation kommt. Auch dass ist unübersehbar.

Das Fazit meiner Betrachtung ist, macht euch selbst ein Bild und lasst es nicht von gekauften Medien bestimmen. Denn am Ende werdet ihr die Zeche bezahlen, die andere reich macht. Euer Feind steht nicht in Moskau.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 13. August 2017

KORANnesken


Vorwort
Dies wird eine Gedichte Sammlung zum Thema Koran. Vorab möchte ich erklären, warum ich mich dazu durch gerungen habe, dies hier zu tun. Immer nur tolerieren, kann das Ende des eigenen Lebensstils und des Lebens selbst bedeuten. Wer seine Stimme nicht erhebt, hat sein Recht auf Widerstand verwirkt. Ich nehme mir das Recht gegen den Einfluss einer solchen Religion zu protestieren.


Absurde Themen
Im 21.Jahrhundert stehen wir, als aufgeklärte Bürger tatsächlich vor der eigentlich absurden Aufgabe, uns mehr den je mit Religion zu beschäftigen. In unseren Regionen ist das historisch gesehen natürlich das Christentum und das Judentum, mit all seinen Spielarten. Zwei Religionen, die man bereits seit der Aufklärung nicht mehr als zu tiefst mittelalterlich bezeichnen muss, die sich neuen humanistischen Werten, wenn auch nicht unbedingt freiwillig geöffnet haben.

Religion und Gesellschaft
Das auch diese Glaubensgemeinschaften dunkelste Zeiten durchlebt haben, dass ist allgemein bekannt. Diese Religionen sind, soweit das eben bei ihrer Weltsicht begrenzt möglich ist, im 21. Jahrhundert angekommen. Sie agieren gesellschaftlich pragmatisch. Die eher atheistische organisierte Gesellschaft hat sich mit ihnen arrangiert. Extremistische Splittergruppen und extreme Strömungen, sind eher die Ausnahme und man kann sagen, gesellschaftlich isoliert. zumindest in Deutschland darf man sie als die gut von unseren Steuergelden bezahlten Kofferträger der Politik bezeichnen. Sie sind bedeutungslose Meinungseinpeitscher für die Politik. Wer ihnen glaubt, ist selbst schuld.

Ob der Glauben an ein höheres Wesen für das Seelenheil der Mitglieder solcher religiösen Vereinigungen besonders gesund für die Psyche ist, das überlassen wir den Gläubigen. Viele von ihnen sind unsere Freunde, Verwandte und Mitbürger, wir als Atheisten tolerieren sie und sie uns. Wir leben recht gut miteinander.

Doch durch die fortschreitende Globalisierung unserer Welt, sehen wir uns nun verstärkt mit dem Islam konfrontiert. In der Sache für mich kein Problem, da ich, wie man hieraus erlesen kann und sicher bemerkt, mein Umgang mit Religion ist eher locker. Wer glauben will, der soll es tun. Ich teile auch nicht alle weltlichen Ideen, zu unserem Zusammenleben, und doch lebe ich, die manchmal unbequeme Meinungsvielfalt. Ich sehe sie eher als Bereicherung, den als Bedrohung. Bekämpfen möchte ich andere Meinungen manchmal trotzdem, doch nicht mit dem Schwert, sondern mit Wort und Geist. Überzeugung sollte unser Leitbild in einer Kultur des Zusammenlebens sein.

Der Islam stellt uns vor die neue Aufgabe, die Dinge anders betrachten zu müssen
Der Islam ist anders. Zwar gibt es auch hier wenige moderate Strömungen, doch sie bilden eher die Minderheit. Die Minderheit mit der wir kommunizieren können und es auch tun. Ich selbst habe Freunde, die den Islam für sich in einigen Teilen als Lebenswegweiser verstehen, doch sich von mittelalterlichen Strömungen abgewandt haben. Teil einer Modernen und aufgeklärten Gesellschaft sein möchten, es auch sind. Es ist sicher nichts verwerfliches dabei, zu leben. Das Alkohol und Zigaretten im Koran verpönt sind, wir wissen alle, das Zeug ist so oder so ungesund. Auch muss nicht jeder Kulturkreis, alle unserer westlichen Lebensarten mögen, doch tolerieren sollten man uns, so wie wir andere tolerieren.

Der moderaten Teil der islamischen Gesellschaft, der den Islam so versteht und pragmatisch lebt, ist leider die Ausnahme. Oft auch daran zu messen, das Erziehung und Bildung mit dem Kennenlernen unserer westlichen Werte einher ging. Das Buch, der Koran, das den Islam grundsätzlich verbreitet, dieses selbst wurde jedoch nie reformiert. Deshalb ist der Koran auch, eine mittelalterliche Hetztschrift gegen Toleranz und Nächstenliebe geblieben. Der Mensch, der ihn ließt, liest ihn mit verschiedenen Augen. Der eine als gebildeter und offener Mensch, der andere, als ungebildeter Dummkopf.
Der eine also mit der Möglichkeit, zu glauben und zu denken, der andere mit der Prämisse der absoluten Wahrheit. Ob aus Unwissen oder Dummheit, spielt dabei keine Rolle. Der Koran ist ein Buch, aus dem man lesen kann, was man möchte. Bücher sind nicht böse, doch man kann das Böse daraus lesen.

Eine Hassreligion
Fakt ist, der Koran, leert eine zutiefst, mittelalterliche Weltanschauung, mit Anspruch auf Absolutismus. Einen Absolutismus, der jede Toleranz gegenüber Andersgläubigen ablehnt. Er will absolute weltliche, geistige und politische Macht.

Er gestattet das Töten, das Unterdrücken, das Beherrschen. Er definiert praktisch wörtlich, das Leben und den Tagesablauf von Individuen in einer totalitären Gesellschaft.

Der Islam im Koran, nimmt sich das Recht heraus, seine Macht öffentlich zu verkünden, seine Feinde öffentlich zu demütigen, zu diskreditieren und zu töten. Er will die Gedanke und der Verstand des Menschen beherrschen. Er erklärt sich zum natürlichen Feind aller humanistischen Werte und einer offenen Gesellschaft, die wir uns hart erarbeitet haben. Über die öffentliche Menschenverachtung und die Gräueltaten fehlgeleiteter Koran Anhänger muss ich hier wohl nicht sprechen. Das tun dies Extremisten oft genug selbst.

Es kommentierte vor einiger Zeit Jemand auf Facebook in einer Diskussion über den Islam "Die Moslems müssen endlich Menschenrechte akzeptieren" Wie unendlich weit, ist der Mann von der Realität entfernt. Man kannst an den Moslem appellieren, er möge Menschenrechte anerkennen. Doch der Koran erklärt jeden Andersgläubigen zu Untermenschen, Freiwild und Ungläubigen.

Die Bibel ist flexibel zu interpretieren, man kann Toleranz walten lassen, es ist eine Frage der Lesart. Doch der Koran ist eindeutig, wahre Moslems werden immer dein Feind sein, weil du kein Moslem bist. Auch wenn sie ein Schafsfell tragen, sie müssen Wölfe sein. Das verlangt der Koran. Ihre Aufgabe ist es, den Islam zu verbreiten und einen Gottesstaat zu errichten. Die anderen, die toleranten Moslems sind nur Mitläufer, in den Augen wahrer Moslems sind sie auch nur Ungläubige. Den die Natur des Koran gestattet nur Menschenrecht und Toleranz gegenüber echten Glaubensbrüdern. Deshalb ist die Forderung, das Moslems Menschenrechte anerkennen, etwa so intelligent, als ob man verlangen würde, das sie dem Koran abzuschwören. Religionen sind dazu da, dem Menschen das Denken abzunehmen. Das sollten wir nie vergessen, der Islam dürfte dafür das extreme Beispiel in den Weltreligionen sein.

Ich will nicht schweigen
Deshalb habe ich beschlossen ab und zu einige Punkte des Korans hier, gelegentlich zu kommentieren. Nicht in ausführlicher Textform, sondern in Gedichtform. Der Grund, ich kann Dinge einfach und konzentriert ins Bild setzen. Dem Leser drastisch vor Augen führen, was der Koran tatsächlich ist. Das ist Populismus sagen sicher einige Leser. Nein ist es nicht. Populismus ist bewusstes manipulieren und verdrehen von Wahrheiten und Aussagen, den Koran braucht man nicht manipulieren oder Wahrheiten im Text zu verdrehen, man muss nur seine Aussagen manifestieren.

Heute nehme ich mich des Themas Fremdgehen und Meinungsfreiheit an.
Weitere Ergänzungen, dieses Beitrages werden folgen.

© George W. Lästerbacke

Meinungsfreiheit ist der Weg in die Moderne:

Keine Moderne

Wo die Pyramide steht,
ging er immer zum
Gebet.

Fromm war er ein guter
Mann, zwei hübsche Weiber,
acht Kinder dran.

Doch seinen Mund, den
wollt er nicht halten, seine
Religion, die wollt er
umgestalten.

Nun hat er von den
Pyramiden einen freien
Blick, baumelt selig
an einem Strick.

© Blasphemous Jaw



Fremdgehen, definiert der Koran mit Sex haben. Was ist den laut Koran kein Sex?:

Koranesken

Du kannst deinen Esel ficken,
hast beim Bruder eines Bruders
einen Dicken. Mit einer
Neunjährigen, das ist auch
kein Sex, das ist der Koran,
doch ziemlich komplex.

© Blasphemous Jaw

Zum Thema Sex gab es da noch etwas:

Der heilige Samenstau

Eine Ziege traf mal einen Mann,
der zeigte ihr, das er es kann.
Erst nannten sie ihn Ziegenficker,
dann schrieb er ein Buch und wurde
so, zum Volksbeglücker.

Dann ehelichte er ein Kind, da
fand er Freunde, ganz geschwind.
Nun galt er bald, als gesandter Mann,
weil man jetzt Ziegen, und Kinder
ficken kann.

Und später dann, so wie zum Hohn,
wurde das zur Religion. So sieht man,
mit einem Samenstau, beglückt man nicht
nur schnell die Frau.

George W. Lästerbacke

Samstag, 12. August 2017

Der zweite Weltuntergang

D

Vorwort:
Ich habe euch nun oft etwas zum lesen angeboten. Heute ist es einmal ein Märchen. Märchen sollen ja lehrreich sein und ein glückliches Ende haben, Das hier hat keines von beiden, es ist einfach nur eine Fiktion, von etwas, was vielleicht mal gewesen ist und etwas, was sich vielleicht immer wieder, wiederholen kann. Es ist ein politisches Märchen und nur für Erwachsene.

Es war einmal....

Ein Planetensystem mit neun Planeten. Sie wurden Erde, Mars, Venus, Phaeton, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Merkur genannt und kreisten alle um einen Stern, namens Sonne.
Zusammen mit den Zwergplaneten wie Pluto, Haumea, Makemake, Eris, Ceres und vielen kleinen und größeren Gesteins- und Eisbrocken bildeten sie ein Sonnensystem.

Halt!
Stopp!
Noch eine historische Anmerkung:
Nach der heutiger Ansicht von Wissenschaftlern, eines kleinen, noch recht primitiven Volkes auf dem Planeten Erde, ward das Sonnensystem öde, leer und ohne Leben.
Der eine Planet war zu heiß, der andere zu kalt, der nächste Planet wieder zu klein und so dachten sich die Menschen, so nannten sie sich selbst, in ihrer kleinen Einöde, sie wären allein.
Eine Ansicht, die so nicht stimmt. Denn sie gehen davon aus, das Leben, so wie sie es sich vorstellen einzigartig wäre.
Doch jede Lebensform, die nicht auf Kohlenstoff basiert, wie die Siliziumwesen vom Jupiter, lachten immer oft, gerne und herzlichst über diese Menschen, die schlicht ahnungslos sind.
Die Menschen glauben sogar noch der Jupiter wäre ein Gasriese ohne festen Kern, dabei weiß das jeder Außerirdische Erstklässler schon besser.
Sogar die Eisatmer vom Neptun, die tatsächlich nicht die hellste Sternchen am Himmel der Intelligenz sind, wissen das besser.
Die Menschen sind eine eher dumme Spezies, mit denen im kosmischen Kindergarten keiner spielen will. Sie sind eine der ältesten Spezies im Sonnensystem und merken das nicht mal, weil sie ständig alles vergessen.
Immer wieder hat man Angst, wenn sie einen neuen Planeten besiedeln, machen sie ihn kaputt. Dass sie sich nicht schon vor Milliarden von Jahren ausgerottet haben, das wundert jeden im Sonnensystem.
Man blieb auf den anderen Planeten lieber unter sich. Obwohl dies Zwergenrasse oft hohen Unterhaltungswert hat, zum Beispiel für die Marsianer. Es war ein Mords Spaß für die Marsianer, als die Menschen anfingen, den Planeten Mars zu erforschen, zum Glück vorerst nur mit unbemannten Sonden. Denn die bemannte Raumfahrt hatten die Menschen wiedermal verlernt.
Jahrzehnte bevor die Marsianer eine holographische Bild-Technologie entwickelten, schoben sie Bilderkulissen einer öden Steinwüsten vor den Mars- Rovern der Menschen her, wo immer diese auftauchten. Welche dann ihre Städte und die üppige Vegetation des Planeten vor den neugierigen Kameras der primitiven menschlichen Gefährte versteckte.
Diese Menschen waren neugierig, bereits als sie Fernrohre entwickelten argwöhnten sie, das es auf dem Mars riesige Bewässerungskanäle geben würde und vermuteten, dort wohne eine, ihnen feindlich gesinnte Spezies. Ja diese Menschen sind schon ein komisches Völkchen.

Allerdings ist es wenig verwunderlich, das sie so wuschelig im Kopf sind, denn sie stammen vom Planeten Phaeton. Wer so eine bewegte Geschichte hinter sich hat muss wohl etwas wirr im Kopf sein. So eine Art Postgalaktische, traumatische Belastungsstörung vielleicht, das würde auch ihre Vergesslichkeit erklären. Oder sie sind einfach nur extrem schlampig, bei ihren Aufzeichnungen.

Von Phaeton gibt es heute nur noch wenige Spuren, denn er ist als Asteroiden Gürtel zwischen Mars und Jupiter verteilt. Ihre Vorfahren, also die Menschen, sprengten ihn vor ewigen Zeiten vermutlich selbst in die Luft.

Und das kam so …

Vor Milliarden von Jahren, waren die Menschen schon recht fortschrittlich. Sie hatten zwar gesellschaftliche Probleme, konnten ihren Reichtum nicht teilen und beargwöhnten sich in Staaten, die sich gegenseitig mit brutalen Waffen auf Distanz hielten. Aber sie waren schon in der Lage im Planetennahen Raum zu reisen. Ihre Schiffe erkundeten viele ihrer Monde und erschlossen diese sogar durch Umgestaltung der Lebensräume und Bildung von Atmosphäre als bewohnbare Welten.

Und das war dann auch gut so …

Denn eines Tages bemerkten sie, das sich der flüssige Kern ihres Planeten verfestigte und irgendwann aufhörte zu rotieren. Die Folgen waren verheerend, Flutwellen, seismische Schockwellen und andere Naturkatastrophen ereilten den Planeten.
Irgendwann war es dann soweit, die Menschen, mussten von Phaeton fliehen. Die größten Nationalstaaten besiedelten mit ihren Völkern jeden der zehn Monde des Planeten. Doch Milliarden Menschen starben, als der Planet plötzlich kollabierte und auseinanderbrach. Die genaue Ursache bleibt wohl immer im Ungewissen.

Leider hatte die Menschen erst das Nötigste gerettet, viel Wissen und Technologie gingen mit dem Planeten unter. Die Menschen auf den Monden begannen in Aberglauben und Religionen zu fliehen, Technologien wurden zu Legenden und Jahrtausende der geistigen Dunkelheit beherrschten die Phaeton ähnlichen Welten der zehn Monde. Die nun den Asteroiden Gürtel zwischen Mars und Jupiter umkreisten. Millionen der Menschen vergaßen, woher sie kamen und huldigten Göttern, die keine waren.


Bevor ich jedoch weiter erzähle, ein paar Infos zu auftretenden Protagonisten und ihren Welten.

Arabica war einer der größeren Monde:
Eine aufstrebende Welt, beseelt vom Handel, Ackerbau, Viehzucht und in der Wissenschaft vielen Welten des alten Phaeton Systems bereits weit voraus. Regiert von vielen kleinen Königen und bewegt, ihre Religion in der Welt zu verbreiten. Sie attackierten viele Phaeton Welten. Mal erfolgreich, mal nicht. Aber unzweifelhaft waren sie damals eine fortschrittliche Kultur, die auch die Kultur unseres Mondes Europa mit Kunst und Baukunst beeindruckte. Mancherorts hinterließen sie ihre Spuren, auch wenn sie auf dem Mond Europa nie wirklich Fuß fassen konnten. Denn die Religionen trennten die Menschen unüberbrückbar.
Die Schlachten um gemeinsame Heiligtümer schwächten Arabica und stärkten den Mond Europa. Die in Arabica immer mehr verbreitete Religion hingegen schwächte diesen Mond unmerklich immer mehr. Das Finstere Mittelalter das Europa mit religiösen Eifer in seiner echten Entwicklung zu wahrer Größe hinderte, fing in Arabica erst an und setzt sich lange Zeit fort.

Der Mond Europa war ein altes Haus, kulturgeschichtlich nicht viel älter als das Reich Arabica und ebenso von vielen kleinen Königen regiert. Nur das dieses Reich viel stärker von einer noch älteren Religion geeint wurde, als Arabica. Diese fest im Sattel sitzende Macht kleiner Könige und Priester vereint unter dem Dach einer Religion, machte den Mond Europa standhaft gegen Arabicas Attacken. War Europa noch eine geschwächte Macht in der Wissenschaft, die immer wieder von den religiösen Fanatikern behindert und verhindert wurde. So war es doch stark geeint im Glauben. Eine vom starken militärischen Willen getragene Macht, die eine Expansion Arabicas verhindert.
Das erstarken als Wirtschafts- und Wissenschaftsmacht jedoch konnte der Mond Europa erst erleben, als es die Religion zurück gedrängt wurde und die Wissenschaft nicht mehr verteufelt war.
Durch viele Wirren und Jahrhunderte wuchs die Macht des Wissens und schwand die Macht des Glaubens, der zweitrangig wurde. Als zweite “Glaubensrichtung“ etablierte sich der eher gottlose Humanismus, der Europa ohne Zweifel auf den Weg hin zu einem Paradies entscheidend voran brachte.

Der Mond Afrotika war ein wunderbares Haus mit vielen Kulturen, welches ohne Zweifel, ganz anders war, als der Mond Arabica oder Europa. Er hatte seine eigenen faszinierenden Kulturen. Man nannte ihn Afrotika, weil die Menschen dort so viel Gefühl und Emotion ausstrahlten, die einfach Sympathien wecken.
Die einstigen Kulturen mögen oftmals fast abgestorben sein, da sie von der Kultur des Mondes Europas durch Landname und Menschenraub, oft des eigenen Weges beraubt wurden und immer noch mehr Spielball globaler Mächte wurden. So dass sie sich selbst nicht finden konnten.
Doch das gefühlvolle Temperament, welches aus den Augen der Afrotikaner leuchtet, ist noch da.

Es war einmal …

Vor Äonen von Jahren, da war die Welt des Mondes Europa noch halbwegs in Ordnung. Weder wirklich gerecht, noch besonders ungerecht. Es war eher so, das Volk war zufrieden. Mit den Brotkrummen, welche die Herrscher dem Volk Europas hinwarfen, funktionierte das Untertanenvolk, im Rahmen erwarteter Parameter für Untertanen.
Das Volk lebte nicht in Not und respektierte seine Herrscher, welche sich selbst Demokraten nannten. Das machen Beutelschneider allerdings schon immer so und solange das Volk mit Brot und Spielen bei Laune gehalten wird, funktioniert das Spiel, namens Demokratie, welches eine uralte Legende, wohl noch vom Planeten Phaeton war.
Auch wenn die Herrschaften immer häufiger Wasser predigten und Wein soffen, es gab viel, viel schlechtere Orte auf dieser Welten von Phaeton. So hörten sie es allerorts aus den Geräten zur Unterhaltung. Ihnen geht es gut wie nie und, das will man nicht verlieren. Und was hätte das Volk auf dem Mond Europa machen sollen?
Es war fett und bequem geworden und ihm wurden alle Waffen verboten, die man hätte für eine Revolution gebrauchen können. Die Königsdemokraten, hingegen hatten bis an die Zähne bewaffnete Paramilitärische Einheiten, die sie Polizei nannten.
Davor hatte der fette, bequeme Bürger Angst. Schließlich lebte er nicht schlecht von den Almosen, welche die Könige Europas ihm von seiner Früchte Arbeit zuwarfen. Der Ertrag der Früchten seiner Arbeit, eichte schon lange nicht mehr, für ein gutes Leben, weil der Staat und die Reichen, den Ertrag einbehielten. Über die Hälfte eines Jahres arbeitete der Bürger nur für Steuern und Abgaben, um die Könige der Demokraten zu finanzieren.

Nun trug es sich zu, das es an einigen Orten, die viel, viel schlechter waren, als an jenem Ort, der Mond Europa, wo wir lebten, die Menschen unzufrieden waren und gegen ihre Herrscher rebellierten.

Wie die Welt des Mondes Arabica. Sie wollten auch so leben, wie die Bewohner des Mondes Europas. Regiert von Demokraten, die sie wählen konnten, nicht von hartherzigen Diktatoren.
Sie wollten auch etwas vom Kuchen der Reichen und mitbestimmen. Das es so etwas gar nicht gibt, sondern nur Show für das Volk ist, das wussten sie ja nicht.
Denn Medien lügen nun mal, egal wo auf den Monden Phaetons, denn sie gehören den Reichen und Mächtigen diesen Welten. Sie erzählen, das man etwas verändern kann, also gingen die Menschen in vielen Orten Arabicas, auf die Straße und jagten die Tyrannen davon.
Denn sie wussten nicht, dass es nicht möglich ist, Tyrannen zu verjagen und taten es einfach. Diese Revolution nannten sie Arabicas Frühling.

Die Herrscher und Medien des Mondes, feierte diese Helden des Arabica Frühlings und hoffte auf gute Beziehungen, um den Mond Europa noch reicher zu machen, denn der Gott Europas war inzwischen der Markt geworden. Der Markt, der immer grenzenlos expandieren muss, um auch die Brotkrummen für die kleine Leute zu sichern.

Doch die Herrscher des Mondes Europa waren dumm. Das Volk hatte nie die klügsten und besten Herrscher gewählt, sondern immer nur die Blender, welche am lautesten brüllten, was das Volk hören wollte. Denn auch die Völker Europas waren egoistisch und eigennützig.
So vergaßen die Herrscher des Mondes Europa, das es hinter dem Mond Arabica noch viel ärmere Monde gab.
Der Mond Arabica hatte bis dahin, gegen gute Bezahlung natürlich, mit seinen Diktatoren dafür Sorge getragen, dass die Menschen vom armen Afrotika, nicht versuchen ihre armen Mond zu entfliehen und auf den reichen Mond Europa zu kommen, zu den Reichen eben.

Doch es kam, wie es kommen musste, die Bewohner Arabicas spielten Demokratie und die neuen Mächtigen, wurden religiöse Führer, nun auch mit politischer Macht. Aber sie hatten keine Ahnung von Macht und Menschenführung, meist waren sie nur doof und predigten ihren religiösen Müll. Dafür waren die Mufflons, so nannte man diese Anführer, aber noch gewalttätiger und brutaler, wie einst die alten Diktatoren Arabicas.
Und weil sie eben keine Ahnung haben, achteten sie auch nicht mehr darauf, das immer mehr Afrotikaner in ihre Länder einsickerten, die aber nicht nach Arabica wollten sondern in unsere schöne Welt des Mondes Europa, weil sie in Afrotika scheinbar ohne Zukunft waren. Außerdem mochten die neuen religiösen Führer Arabicas die Völker Europas nicht. Weil diese Moderne, wenig religiöse Ideen vertraten.

So also trug es sich zu, das der Schutz des Mondes Europas vor den Armen des Mondes Afroticas über die Jahre bröckelte. Während sich die Hoffnung der Menschen in den revolutionären Frühling Arabicas immer mehr zerschlug.

An einem der Orte Arabicas wurde es so schlimm, das zwischen dem bösen Diktator Affad und den Rebellen zu einem Bürgerkrieg kam. Städte wurden verwüstet tausende Menschen starben. Viele Menschen mussten flüchten.
Die Armen dieses Ortes sammelten sich in Flüchtlingslagern eines kleinen Mondes namens Würgei, der von einem korrupten Demokraten namens Erdolf regiert wurde. Mit diesem Erdolf machten die Herrscher des Mondes Europa gerne Geschäfte.
Auch jetzt wurde Erdolf mit Milliarden Summen bestochen, um diese Flüchtlinge vom Mond Europa fern zu halten.
Denn auf dem Mond Europa gab es ein Gesetz, das man, wenn es nötig ist, Menschen aufnehmen sollten, wenn sie vor politischer Verfolgung und Krieg von ihrem Mond fliehen müssen. Das Gesetz nannte man Asyl Gesetz.
Es gab zwar kein einklagbares Recht auf Asyl, aber so etwas, wie eine moralische Verpflichtung zu helfen. Ein gesellschaftlicher Konsens, auf den man sich auf Europa geeinigt hatte.

Der Erdolf hinderte also die armen Kriegsopfer Arabicas daran, zu uns zu kommen. Doch es gab auch reichere Kriegsopfer, die kauften sich einfach eine Passage zum Mond Europa. Denn Transportmittel wurden dank der Technologie des Mondes Europa immer billiger und leicht zu Handhaben. Es gab Menschen in Arabica, die verdienten gut daran, den in Not geratenen zu sagen, wo auf diesem Mond Europa, es besonders gut ist, wo Milch und Honig fließt und einem die gebratenen Tauben direkt in den Mund fliegen. Und diese Menschen wussten alle Tricks, wie man dorthin ohne Umwege gelangt.
Diese Menschen nannte man Schlepper. Sie waren böse Kriminelle und nur an Profit interessiert. Praktisch ähnlich, wie die Arbeitgeber unserer Demokratischen Könige und Herrscher auf dem Mond Europa.
Es ist schwer zu verstehen, was legal und was illegal ist, in einer Welt, die von Menschen regiert wird, die selbst das Motto leben “Legal, Illegal, Scheißegal.“ Doch so funktioniert die Welt der vielen Monde nun mal. Legal ist, was gesellschaftlich akzeptiert ist oder Gesetz. Und nur die Herrschenden können sich darüber hinwegsetzen.
Denn für die kleinen Bürger gibt es die Justiz, die ihn diszipliniert und nach grade aktuellen Gusto der Herrscher unterdrückt.

Aber nun gab es auch noch diese Schlepper, die Kriegsopfer ausnahmen, um Profit zu machen. Zum Glück waren dies nicht viele und der Mond Europa nahmen die wenigen reichen Flüchtlinge auf, die aus Arabicas schlimmsten Orten kamen. Sicherten ihren Lebensunterhalt und versuchten ihnen ein zu Hause zu geben. Soweit so gut.
Natürlich gab es Probleme, weil sie aus Arabica kamen und andere Sitten hatten und natürlich eine andere Religion.
Aber das stand nicht zur Debatte, weil sie sich integrieren wollen, so meinten die Könige. Einfacher Plan der Herrschenden.
Auch wenn dass, die Geflüchteten oft anders sahen.
Es wurde von nützlichen Fachkräften gesprochen, die die Staatskassen des Mondes bald füllen würden und keine Lüge war zu dumm, um sie den einfachen Bürgern des Mondes Europa aufzutischen.
Denn die Herrschenden hatten schnell erkannt, wie sie sich an dem Flüchtlingselend noch selbst bereichern können.
Eine Debatte darüber war nicht erwünscht und dem Bürger sagte man „Fresse halten, sonst kommst du in den Knast. Denn unser Mond wird bunt!“
Das sagte man natürlich nicht so direkt, aber die Botschaft kam an. Das einfache Mondvolk hielt die Klappe, zumindest eine Zeit lang.
Zudem eine der Königen des Mondes Europa erklärt hatte “Wir schaffen das“. Leider plapperte diese Demokraten Königin oft wirres Zeug und niemand glaubte dass, was sie sagte, außer die armen Menschen der anderen Monde der Phaeton Welt.
Plötzlich kamen nicht nur die wenigen Kriegsflüchtlinge aus Arabica, sondern aus Afrotika setzte sich eine Welle Menschen in Bewegung und wollte in das gelobte Land, wo die gepriesene Königin Angelina Ferkel rief „Ihr Kinderlein kommet“.
Und die Kinderlein kamen, aus Afrotika, Arabica und anderswo, weil die Königen Angelina Ferkel hatte auch gesagt, kommt alle, warum auch immer. Wir werden euch speisen und laben. Das mehrte ihr Ansehen, weil sie so nett erschien.

Es ging eine Weile gut, das Volk des Mondes Europa murrte nur leise, obwohl sie zusahen, wie täglich tausende Menschen mit billigen Wegwerf-Raketen auf ihre Mond landeten, die oft genug auch noch auf ihrem Mond gebaut wurden. Sie sahen, wie Menschen, die nie etwas zum Reichtum des Mondes beigetragen hatten, materielle Vorteile genossen, die sie nie hatten. Sie sahen, wie diese neuen Zuwanderer Gesetze brachen und das ohne Konsequenzen und sie sahen, wie sie zuletzt, als Bürger dieses Mondes aus ihren Häusern vertrieben wurden.

Doch es war längst zu spät, die Bürger des Mondes protestierten, doch es nützte nichts mehr, denn während sie die Fresse hielten und sich mit Brot und Spielen die Zeit vertrieben hatten, haben die Herrscher des Mondes, allen voran Angelina Ferkel so harte Gesetze verabschiedet, das man nicht mehr frei sprechen konnte. Man kam ins Gefängnis, Kinder in Umerziehungslager und irgendwann verschwanden die Gegner der Herrscher nur noch.
Und als Millionen und Abermillionen Menschen illegal auf den Mond Europa eingewandert waren, wurde ihr Religions- und Rechtssystem zur Politik der Herrschenden gemacht. Herrscher Konvertierten oder waren längst selbst auf der Flucht, als Jahre später das gesamte Gesellschaftssystem des Mondes Europa kollabierte.
Zu dieser Zeit hatte hatten sich die anderen Monde des Systems von Phaeton, längst von Europa abgewandt. Weil sie Angst hatten, die Politik Europas, würde sie alle ins dunkle Mittelalter zurück reißen. Die Monde Arabica und Europa wurden als Gefahr erkannt.

Längst hatten die anderen Monde gerüstet, um die Europa Politik notfalls mit Gewalt zu stoppen, da führten die neuen Religiösen Führer Arabicas und Europas einen Erstschlag mit so genanten globalen Killern gegen einige Monde, die sich nicht unterwerfen wollten.

Am Ende war das System der Phaeton Monde nur noch ein Trümmerfeld. Noch ein paar Trümmer mehr in einem Asteroidengürtel eines einst starken Planeten.

Nur eine kleine Kolonie von Menschen, die rechtzeitig auf die Erde ausgewandert waren überlebte und hat Phaeton längst vergessen.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 18. Juli 2017

Weltfrieden


Darüber wurde wohl schon, seit es Philosophen gibt, unendlich nachgesonnen. Was dieses Nachsinnen bis Dato gebracht hat, das können wir alle erkennen, wenn wir über unseren kleinen Horizont hinweg sehen.

Nun bin ich kein Philosoph, aber immerhin ich schreibe. Und gelegentlich werde ich auch gebeten, im Auftrag zu schreiben. Das hier ist so ein Fall. Das hier ist nur ein kurzer Exkurs zum Thema, ein Entwurf für eine längere Abhandlung. Eigentlich halte ich es für Blödsinn über den Weltfrieden zu schreiben. Doch wie heißt es so schön “Geld stinkt nicht.“. Außerdem wurde meiner Eitelkeit geschmeichelt. Zitat „Ich möchte nicht, das ein Intellektueller diese Thema beschreibt, sondern ein Intelligenter“, also lest.

Der Weltfrieden ist eine Utopie. Die Utopie ist gleich einem nicht zu erreichenden Ideal, ähnlich der Ideologie. Jedenfalls im Bezug auf die auf unserem Globus vorherrschende Spezies Mensch und seine Gesellschaften.

Bereits die vielen Gesellschaften, mit ihren andersartig gewichteten Wertvorstellungen sind ein Grund, Weltfrieden für nicht realisierbar zu halten. Wer westlich dekadente, von Toleranzdenken zerfressene Gesellschaften, die am ehesten eine Chance auf Weltfrieden vorspiegeln betrachtet, bemerkt unschwer, diese Gesellschaften leben bereits in einem Bürgerkrieg. Einem Krieg in dem Minderheiten mit medialer, politischer und militärischer Oberhand, zwanghaft den gesunden Menschenverstand, gegen Toleranz- Ideologien ausgetauscht haben.

Dies Minderheiten erhalten sich passiv vom Volksvermögen und korrupter Katzbuckelei vor dem Großkapital. Sprich, sie verhalten sich wie Religionen, Wasser predigen und Wein saufen. Genauso schizophren ist auch die Politik für den Menschen.

"Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft" Dieses Zitat wird Aristoteles zugeschrieben, ist aber nicht belegbar. Doch der Begriff Toleranz, der im 16. Jahrhundert dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt wurde, passt zum Zitat und zum umgangssprachlichen Kontext der antiken Zeit des Aristoteles.

Ein weiter Hinderungsgrund für den Weltfrieden sind natürlich die Religionen, die wie alle Machtsysteme nur Machterhalt und Bereicherung einzelner Gruppen im Blick haben. Je bösartiger und intoleranter die Religion, um so lauter propagiert sie den Frieden. Dass sie damit eine Friedhofsruhe mit gleichgeschalteter Meinung meinen, entgeht höchsten westlichen Politikern, deren jämmerliche Gestalt eher der Karikatur eines durchschnittlichen Menschen ähnelt, als dem Bild eines Menschen mit Verstand.

Der letzte ausschlaggebende Grund, warum Weltfrieden eine Utopie ist, ist die Masse der Menschen. Geistig unterentwickelt schielen sie neidisch, auf alles, was ihr Nachbar hat und vermuten immer Böses im weitesten Sinne, wie der Nachbar wohl dazu gekommen ist. Das dieser sich seinen kleinen “Reichtum“ erarbeitet haben könnte, diese Idee liegt fern. Ergo, daraus folgt, kleine egoistische Idioten, die von großen egoistischen Idioten geführt werden können Weltfrieden einfach nicht.

Obwohl der Mensch an sich eher eine harmonische Kreatur in einer kleinen Gruppe darstellt, fehlt es ihm an der Intelligenz, großen Zusammenhänge zu erkennen, welche Weltfrieden erst möglich machen.

Die größte Hoffnung die uns bleibt ist, das die Zukunft es uns so bald nicht erlaubt, interstellare Reisen zu machen, auf denen wir vielleicht tatsächlich auf intelligentes Leben treffen, das es geschafft hat, friedlich miteinander zu leben. Denn vermutlich würden wir es zerstören. Wenn die Zeit für uns arbeitet, werden wir vielleicht irgendwann intelligent genug sein, für den Weltfrieden, aber nur vielleicht.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 8. Februar 2017

Der SPD Antisemit


Es steht zu befürchten, das ich nach diesem Text auch unter verschärfter Beobachtung auf Twitter stehe, aber was soll es, was raus muss, muss raus.

Der Ralf von der SPD, im folgenden schlicht Steger genannt, ist ein Antisemit? Nicht das ich den Steger für besonders intelligent halte, oder kompetent, oder sonst irgendetwas, was ich für erstrebenswert halte. Ich persönlich halte ihn für einen bornierten Anzugträger, der sich in seiner unreflektierten, ideologisierten Weltsicht, weder als Sozialdemokrat noch als irgendetwas, was diese Welt braucht darstellt. Wenn er die Politik verlassen würde, an der er sich mit auch noch mit unseren Steuergeldern gesund stößt, wäre das sicher von Vorteil für alle, selbst wenn er noch mit einer utopischen Pension kassiert. Doch das gilt wohl für alle Politclowns der Altparteien in der Republik. Auch wenn sie nur traurige Clowns sind und keinesfalls das Geld wert, was wir ihnen bezahlen. Aber SPD Steger ein Antisemit?
Weil er gegen Waffenlieferungen an Israel ist oder einen bescheuerten Tweet auf Twitter loslässt? Der eine jüdisch stämmige Microsoft Managerin mit der in U-Haft sitzenden NSU-Schzäpe verballhornt? (Siehe Screenshot) Sicher, der Tweet war nicht witzig und nicht intelligent, doch das erwartet von Steger auch niemand. Man glaubt noch nicht mal, das er darüber besonders lange nachgedacht hat. Das wäre schon weit hergeholt. Doch das Simon Wiesenthal Center in Jerusalem sagt über Herr Steger, deshalb sei er ein Antisemit.

Ich persönlich glaube nicht, das man zum Antisemit wird, weil man gegen Waffenlieferungen im allgemeinen oder auch nach Israel ist. Ich glaube eher, dann ist man kein Fan der Waffenlobby. Ich glaube auch nicht, das man ein Antisemit ist, weil man einen vielleicht einen geschmacklosen Witz macht, dann hätten wir nämlich ein ernstes Problem in der Satire. Ein Antisemit ist jemand der in der Summe seiner Äußerungen und seiner Taten antisemitischen Ideen eine Heimat gibt. Da kann man sogar Steger kaum anhängen. Ich glaube aber schon, das es auf der Welt zu viel Paranoia und offensichtliche Überwachung gibt. Denn ehrlich, wenn heute schon reicht, in Deutschland einen unpassenden Tweet auf Twitter zu schreiben und sofort steht in Jerusalem jemand bereit, der sagt, ein eher unwichtiger Mann der deutschen Politik, sei ein Antisemit, dann wird mir Angst, wer noch alles mit liest.

Während in Deutschland Hundetausende, offen und latent antisemitisch eingestellte Dauergäste als sogenannte Flüchtlinge angekommen, welche tatsächlich eine antisemitische Stimmung befeuern.

Hier wird ein Papiertiger namens Steger aufgeblasen, der es gar nicht wert ist Beachtung zu finden. Deutschland ist heute ein Freund Israels, das muss man nicht in Frage stellen, dass ist eine Tatsache.

Man sollte nicht ständig nach alten, neuen Feinden suchen, wo die Menschen als Volk, in der Masse längst verstanden haben, das Israel nicht ihr Feind ist und schon gar nicht ihre jüdischen Freunde und Nachbarn. Sondern dort, wo ständig erstarkende Feinde von Fanatismus und religiösen Ressentiments getrieben sich formieren. Und dass sind sicher nicht die Deutschen.

Ich behaupte nicht, das es richtig wäre wegzusehen, denn wir Deutschen, oder besser ausgedrückt, zu viele unserer Großeltern und Urgroßeltern haben viel zu lange weggesehen und damit Wahnsinnigen wie Hitler erlaubt zu hetzten, zu morden und zu rauben.

Doch es muss möglich sein, ohne immer misstrauisch auf den anderen zu schauen, miteinander normal zu leben. Mir ist es egal, wem ich begegne, ob einem Deutschen, einem Moslem, einem Juden oder was auch immer für einem Menschen. Zuerst ist er für mich ein Mensch und später darf ich urteilen. Denn schon nach einigen Äußerungen zu sagen, das ist ein böser Mensch, das sorgt am Ende für böses Blut. So ein Verhalten schürt Ressentiments und ist letztlich für Hass und Kriege der Nährboden. Das ist die Lektion, die die Menschheit verstehen muss. Sonst führen wir in der Zukunft wieder Kriege, deren Gründe schon längst nur noch in Legenden leben.

George W. Lästerbacke

Freitag, 27. Januar 2017

US-Außenministerium erlebt nie gekannten Massenexodus


Ein Kommentar zu Headline Der Welt/N24 vom 27.01.2017

Die gesamte oberste Management-Ebene des Außen-Ministeriums zurückgetreten oder in den Ruhestand gegangen? Die Headline sugeriert sogar noch im Folgetext, das die USA praktisch nun ohne Außenministerium dasteht. Stimmt aber nicht, all die kleinen, unbekannten Verwaltungsbeamten, die so einen Laden am laufen halten, die sind noch da und ihr Erfahrungsschatz ist unbezahlbar. Die großen Bosse sind weg, ein Verlust? Eher nicht, dem mit ihnen geht, das Fachwissen eine mörderischen Kriegsnation.
Allein diese Tatsache sollte hoffen lassen, das nun einige neue Leute wirken können, die nicht völlig vom System kompromittiert sind. Erfahrungen kann man neu erwerben, kompromittierte Ideologen jedoch, die sind unbelehrbar.
Wie viele Profit- und Machtinteressen gesteuerte Konflikte haben die erfahrenen Alten denn verhindert? Wo haben sie verhindert, dass Humanismus vor Profit- und Geopolitische Machtinteressen geht?

Nur böse und verblendete, alles Andersdenkende Hasser sehen immer nur das Schlechte, nicht aber die Chancen. Es ist jetzt bestimmt rechts populistisch für rot-grüne Gutmenschen, was ich schreibe, doch nur schwächliche Mitläufer lassen sich eigene Gedanken verbieten.
Denn für mich ist es einfach nur eine fast objektive Wahrheit. Denn wir leben von der Veränderung unserer Welt und oft sind diese Veränderungen Fortschritt, nicht Rückschritt. Wobei es zu recht fraglich ist, ob US- Außenpolitik überhaupt noch rückschrittlicher sein kann, in ihren kolonialen Ambitionen.
Auch Deutschland hatte unter Hitler ein Außenministerium, das 1945 seine Spitzendiplomaten und die Führung verlor und es wurde eine bessere Führungsriege gefunden, die viele Jahrzehnte geholfen hat, Deutschland als friedliche Vermittlermacht zu wirken zu lassen.

George W. Lästerbacke

Samstag, 3. Dezember 2016

Gewalt ist keine Lösung


Wenigstens ein lustiges Bild, zu einer strittigen Aussage. "Gewalt ist keine Lösung." Diese Aussage ist doch genauso sinnvoll, als wolle ich jedes Problem mit der Keule lösen zu wollen. Es gibt immer eine Mitte, die man finden sollte, in der Regel heißt sie reden. Aber eben nur in der Regel.

Doch wir brauchen uns nichts vormachen, betrachten wir die Welt, so fällt uns unschwer auf, dass sie für viele Menschen die Hölle auf Erden ist. Sie wird beherrscht von Soziopathen, Psychopathen oder einfach nur asozialen Arschlöchern. Und ich meine nicht nur die, welche die Macht ausüben. Diese schwer gestörten Personen findet ihr in der Nachbarschaft, im Supermarkt und auf dem Spielplatz. Denen geht es nicht mal um Macht und Profit, wie es bei den Eliten üblich ist, bei diesen kleinen Maden geht es nur darum, sich wichtig zu machen und vielleicht auch mal nach anderen treten zu können. Denn sicher ist, diese Maden sind auch nur Fußabtreter von anderen, die höher in der Nahrungskette stehen.

Nun ist die Frage, warum ist hier Gewalt keine Lösung? Ich stelle da eine andere Frage, Habt ihr schon mal versucht mit den vorgenannten Personen zu reden? Die Antwort kennen wir alle, die Eliten hören nicht zu und die Maden aus der Nachbarschaft? Die sind in der Regel zu doof für eine sinnvolle Kommunikation. Nun also bitte die Frage: Warum ist Gewalt keine Lösung, gegen Kriegstreiber die unschuldige morden, oder aber Maden aus der Nachbarschaft, die dir sonst bei passender Gelegenheit den Spaten über den Schädel ziehen? Auf diese Argumentation bin ich gespannt. Weil ich persönlich Notwehr immer noch für gerechtfertigt halte und es ein Begriff ist, der durchaus dehnbar ist, wenn es um die Menschenrechte, die persönliche Würde oder das Recht um eigene körperliche Unversehrtheit geht.

George W. Lästerbacke

Samstag, 19. November 2016

Bin eben mal die Welt retten?


Sicher könnte ich die Welt retten, jeder könnte das, wenn er genug Hirn hat und es zu benutzen weiß. Wir reden letztlich nicht von der Quadratur des Kreises, sondern oft von einfachen Problemen. Der Haken ist nur, die Welt wimmelt vor großen und kleinen Egomanen, die entweder Teil des Problems sind oder aber Ignorant gegenüber offensichtlichen Lösungen. Es gibt ganze Gruppen von Idioten, organisiert in Parteien, Verbänden und ominösen Clubs. Die sich als Lobbyisten für Probleme etabliert haben, sie schaffen diese Probleme nämlich erst. Die Welt retten heißt aber, ganzheitliche Lösungen zu finden, die allen nützen, dem einem mehr dem anderen weniger, nicht immer neue Probleme zu schaffen. Solange ich auf Empfindlichkeiten jeder Art von Individuum, Interessen und Lobbyisten achten muss, wird die Rettung der Welt bestenfalls aus faulen Kompromissen bestehen.

Nebenbei bemerkt, das wir in einer Welt leben, in der der Kapitalismus in verschiedensten Ausprägungen dominiert, dieser Umstand erleichtert die Rettung der Welt eben auch nicht. Zins und Zinseszins haben die menschliche Moral verdorben. Die meisten, uns gepredigten Werte sind hole Phrasen, Staaten werden von gekauften Deppen geführt und Otto Normalverbraucher, also wir, ist streckenweise so verblödet, dass er sich kaum noch einen Schnürsenkel selbst binden kann. Verblödung wäre ein großes Thema, doch bei denen, die es merken, renne ich offene Türen ein und der Rest der Ottos bemerkt es nicht mal, wie degeneriert er vom medialen Konsum und vergammelten Bildungssystem ist. Verblödung tut eben nur weh, wenn man sie bei anderen bemerkt.

Die Meinungen der lautesten Schreihälse wird heute wahrgenommen, dass ist die Regel. Die klugen Ideen, die bekanntlich eher leiser daher kommen, werden als Unfug abgetan. Auch wenn ich von Religion nichts halte, selbst Jesus würde heute im besten Fall als Spinner durchgehen. Dabei hat er uns in der Antike ein paar ewige Werte mitgegeben. Doch was zähle diese Werte noch? Maria und Joseph würden heute zu Weihnachten unter einer Brücke nächtigen, weil niemand sie herein bittet. Das ist die weltliche Realität. Von den unzähligen religiösen Spinnern, Spekulanten und Politiker Maden will ich hier gar nicht erst reden.
Vielleicht versteht einer der Leser, worauf ich hinaus will. Ich illustriere hier nur einen Teufelskreis, in dem wir uns immer wieder selbst treffen, wir kennen das Problem, doch niemand hat die Kraft und den Willen starre Abhängigkeitsverhältnisse und Gewohnheiten auszubrechen. Ich befürchte, das liegt an der niederen Intelligenz der meisten Erdbewohner. So haben wir keine Chance diesen teuflischen Kreislauf zu unterbrechen. Vielleicht in 10000 Jahren, wenn mehr Menschen eine schmerzliche, blutgetränkte geistige Evolution durchgemacht hat, öffnet sich ein Zeitfenster, das die Chancen gibt, auf eine bessere, freiere und friedvolle Welt. Wenn wir unsere Natur des Steinzeitmenschen und seiner engen Denkstrukturen überwunden haben.

Also, warum bitte sollte ich die Welt retten wollen? Ich werde keine zehntausend Jahre alt, um so lange zu warten. Ich geh lieber wieder philosophieren und feiern.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 17. Februar 2016

Brutaler Überfall auf US-Marines ..


... von norwegischen Kindern geschlagen

Zur Info ein kurzes Vorwort:
Weder der Verfasser noch die erwähnte Einheit der Marines darf hier genannt werden. Das ist zwar Blödsinn, aber es ist halt so. Auch die NATO leidet an Verfolgungswahn. Wie jeder Sicherheitsapparat. Trotzdem, die Geschichte ist zu gut, um nicht weitererzählt zu werden, deswegen habe ich sie für euch aus dem Amerikanischen übersetzt und aufgeschrieben. Denn eine Einheit US-Marines musste erfahren, das man sich besser nicht mit einer Horde Kinder anlegt, die zahlenmäßig stark überlegen ist.

Und so trug sich das Geschehen zu. Die Soldaten waren mit Einheiten verschiedener Länder zu einem Manöver in der norwegischen Stadt Trondheim. Dort sollte in einem alten Gewerbegebiet der Häuserkampf simuliert werden. Hierbei werden nur Manöver-Strategien und Taktiken geübt. Die Truppen sind zwar in voller Ausrüstung und mit Waffen unterwegs, jedoch werden nicht mal Platzpatronen verschossen. Es war Februar und bitterkalt. Für nicht Einheimische, absolut arktische Temperaturen, die Schneehöhe betrug gut 60 cm. Angrenzend an das Gewerbegebiet befand sich eine große Schule. Diese sollte zur Zeit der Übung geschlossen sein.

Doch es gab einen Kommunikationsfehler mit dem Oberkommando. Dem Oberkommando wurde erklärt, dass die Schule an Schneetagen geschlossen sein würde, wenn das Wetter zu schlecht wäre, was zu dieser Jahreszeit oft vorkommt. Jedoch verstanden die Offiziere des Oberkommandos unter Schneetagen, wohl etwas anderes, wie die norwegische Schulbehörde. Diese meinte Tage, an denen es stark schneit. Doch dieser Manövertag war ein zwar bitterkalter, aber schöner sonniger Tag.

In der Erwartung, dass die Schule leer stand, wurde ein Trupp US-Marines am Fußballfeld der Schule stationiert. Nun muss man über Norwegen wissen, dort gibt es wohl das besten Hot-Dog der Welt, dass so genannte Speck Hot-Dog. Neben den üblichen Zutaten eines Hot-Dogs gibt es zu dem Würstchen noch eine herzhaft gegrillte Scheibe Bauchspeck. Die US-Marines waren natürlich von dieser Spezialität begeistert und wann immer es eine Gelegenheit gab, eine Hot-Dog zu essen, so nutzte man diese aus. Durch dass lange warten auf den Einsatzbefehl in der eisigen Kälte Norwegens hungrig geworden, hatten die Soldaten wieder Heißhunger auf die Leckerei, den in Sichtweite über den Schulhof befand sich eine Tankstelle.
Die Soldaten fragten den Befehlshabenden Offizier, ob sie ein paar Hot-Dogs holen könnten. Der genehmigte es natürlich, denn auch er kannte das Himmlische Hot-Dog. In der Annahme, dass die Schule geschlossen sei, zogen die Marines los, direkt über den Schulhof. Da bemerkten sie am Eingang einige Kinder, die sie lachend beäugten.

Ein Soldat schildert den Vorfall so. Wir wateten durch den Kniehohen Schnee, in unseren lächerlich riesigen Schneeanzügen und die Kinder lachten und schnatterten in ihrer unverständlichen Sprache. Ein kleiner Junge zeigte in unsere Richtung und machte Schussgeräusche. Wir machten Schussgeräusche zurück und amüsierten uns. Da kam einer aus meiner Truppe, ich weiß nicht wer, auf die blöde Idee und schmiss einen Schneeball in die Gruppe Kinder. Es klingelte grade und er traf ein Mädchen am Bein, sie schrie und in ihrer Sprache wurde geschrien. Dann brach die Hölle los, die Kinder nahmen uns mit Schneebällen unter Feuer.

Gleichzeitig strömten auch immer mehr Kinder aus der Schule auf den Hof und alle machten mit. Es müssen hunderte gewesen sein. Die kleinen Teufel sprinteten durch den Schnee durch den wir, wie lahme Enten wateten. Sie feuerten Schneebälle aller Größen auf uns, umzingelten uns. Die kleinen Bastarde schleuderten Schneebälle schneller, als es die Gesetze der Physik gestatten sollten.

Es war so, als ob sie den Kopf aus dem Fenster eines fahrenden Autos halten, während eines Schneesturms. Nur dass die Flocken die Größe von Schneebällen hatten. Wir saßen fest, konnten nicht weglaufen, sahen kaum etwas und konnten kaum noch zum atmen. Heilige Scheiße, wir haben versucht uns zu verteidigen. Bekamen aber kaum eine Chance auch nur zwei Schneebälle zurückzufeuern. Wir versuchten ein Flankenmanöver, doch diese kleinen Teufel waren schneller. Ich bin aus Texas, wie die meisten unsere Truppe und wir waren in diesem Element Schnee heillos unterlegen.

Meiner Kameraden watschelten flüchtend, wie Teletubbies durch den Schnee zum Camp. Ich war der langsamste und hatte zu große Schneeschuhe an. Ich stolperte, fiel und verlor meine Schneestiefel. Fünf oder mehr der Rabauken vielen über mich her. Saßen auf meinen Schenkeln und drückten mich in den Schnee. Schleuderten meine Schneeschuhe in einen Baum und überhäuften mich mit Schnee.

Da begriff ich endlich, dass ich in Schwierigkeiten bin. Überall drang in den Öffnungen meines Anzuges Schnee ein. Das ist, wie wenn ihnen jemand Eiswürfel in das T-Shirt wirft. Ich flehte sie an, aber sie verstanden mich nicht. Irgendwann ließen sie von mir ab, ließen mich, wie ein Family Guy Unfallopfer im Schnee liegen.

Ich rappelte mich auf, mit von Schnee und Dreck verschmutzen Gewehr und unter dem Geschnatter und Gelächter der Kinder trollte ich mich. Ein von norwegischen Kindern geschlagener US-Marine. Aber wenigstens hat unser Boss uns dann lachend, doch noch ein Hot-Dog spendiert.

Damit ist der Myhtos des unschlagbaren, stahlharten US-Marines wohl gestorben. Wenigstens für den Fall, das sie von norwegischen Kindern im Schnee, auf einem Schulhof erwischt werden.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 24. November 2015

Über unsere Nemesis


Die geistesgestörten Verräter an der menschlichen Würde, der Werte und unserer sozialen Wesenheit, die Massenmörder und Versager, die uns am Ende des Korridors der Macht erwarten, sind monströser, als die schlimmsten Ungeheuer in ihren Alpträumen. Ihr Wahnsinn ist wie die Grippe, die nicht Individuen, sondern Generationen infiziert. Er wird nur nicht wie die Grippe von Tröpfchen übertragen, sondern von den Medien.

Sie, die Verführer und ihr Wahnsinn sind unsere Nemesis. Die Strafe dafür, dass wir das sinnreiche Wort, den Geistes, die Seele und die Vernunft getötet haben. Dass wir Gesellschaften erschaffen haben, in denen das Böse, die zur Schaustellung jeder Art von menschlichen Perversion und Andersartigkeit, zur Regel und nicht zur Ausnahme geworden ist. Dass wir soziale Gemeinschaft nur noch als Verwaltungsakt sehen und menschliche Nähe durch digitale Kommunikation ersetzt haben und den Menschen lehren, dass jeder des anderen Feind ist. Dass wir den Konsum über die Würde des Menschen gestellt haben und dass wir alle diese Abscheulichkeiten auch noch Fortschritt nennen.

Die Monster die uns führen sind auch die Strafe dafür, dass wir alles das Gute und das Schöne untereres Wesens in das Reich der Träume verdammen, um solchen Monstern nachzueifern, die nicht zögern würden uns ihren perversen Idealen zu opfern. Sie sind auch die Strafe dafür, dass wir nicht kämpfen, um unsere Träume zu leben und die Monster zu vertreiben, sondern mit ihnen kollaborieren.

George W. Lästerbacke

Montag, 19. Oktober 2015

Putin macht sich unsichtbar ...


Liebe Leute!
Auch wenn man vor lauter Flüchtlingen den Putin nicht mehr sieht, nicht vergessen, es gibt auch noch andere Themen. Zumal die Asylbewerber scheinbar das Abfackeln von Unterkünften nun selbst zu übernehmen scheinen. Wenn man nach Hamburg und demnächst wohl auch bundesweit ins Land schaut. Somit ist das Gewaltmonopol der rechtsextremen Gefährderszene in Sachen zündeln ist gebrochen. Selbst FickiFicki an Silvester und nicht detonierende russische Handgranaten in Asylbewerberheimen sind nur kurze Medienhöhepunkte und bald vergessen. Somit ist zwischen Flüchtlingskrise, dem Austausch von Nazi Beschimpfungen und Merkel-Chaos wieder ein Platz für andere Neuigkeiten. Auch wenn der deutsche Gutmensch immer noch nicht ruhig schlafen kann.

Oben lest ihr es ja schon die Headline “Putin macht sich unsichtbar.“ Wähle ich nicht grundlos. Auch wenn ich das nur als Metapher meine. Nein der Putin lässt nun einen Tarnkappen-Panzer entwickeln. Dass finde ich zwar technisch innovativ, denn auf dem Übungsgelände Tschebarkul wurden die ersten Feldtests der innovativen, anti-icing, absorbierenden und dekontaminierenden Beschichtung für Panzertechnik durchgeführt. Wenn ihr jetzt wissen möchtet, was das bedeutet, fragt besser das Internet. Denn von dem technischen Kauderwelsch verstehe ich nichts. Offensichtlich ist die bahnbrechende Entwicklung ohne durchdachtes politisches Kalkül öffentlich gemacht worden, oder doch. Davon verstehe ich auch nichts, im übrigen.

Doch eins verstehe ich, nun wird die ukrainische Regierung Alarm schlagen. Der Pedro Proschenko, dieser Schokoladen-Oligarch mit Präsidenten Mandat der USA und der EU, ist ja in Sachen Propaganda immer sehr einfallsreich. Die Ost-Ukraine wird nun voller unsichtbarer russischer Panzer sein, wird es nun vermutlich bald heißen. Wer unsichtbare Panzer hat, der hat auch eine unsichtbare Armee. Dieser bestechenden Politiker Logik kann sogar die EU folgen. Jetzt wird es der ukrainischen Regierung leicht fallen, die großen russische Gefahr, direkt zu inszeniert. Der großen Satan Putin, der natürlich ebenfalls unsichtbar im Donbass steht, mit unsichtbaren Panzern und unsichtbaren Soldaten. Die EU muss nur noch unsichtbares Geld an sie schicken, damit Pedro die unsichtbare russische Gefahr sehr gut unsichtbar bekämpfen kann. Das die europäische Union dann mal schnell für die neue Hightech Grenze der Ukraine 500 Millonen Euro springen lässt, ist kein Ding. Die EU finanziert seit ihrer Gründung Luftschlösser.

Sind das nicht gute Neuigkeiten aus der Ukraine? Endlich wieder Kriegsberichterstattung von der bald unsichtbaren Front. Allen voran sicher die Merkel-Medien, an vorderster Front die Springerpostillen und der Spiegel.

Eins wäre im Zusammenhang mit Putin wohl noch interessant und somit erwähnenswert, der dritte Weltkrieg fällt vorerst aus. Wieso ich darauf komme? Eine neue Meldung in den Medien, die wohl von den meisten Lesern übersehen wurde. Die NATO hat vor einiger Zeit, eine Studie bei einer renommierten US-Denkfabrik in Auftrag gegeben, welche sich mit Militär-strategischen Fragen befasst. Die Fragestellung: Könnte die Nato in einem konventionellen Krieg gegen Russland bestehen? Die Antwort, die natürlich etwas ausführlicher ausgefallen ist, als meine, war nein. Was für mich weniger überraschend war, als es sich für die meisten Leser. Denn davon verstehe ich etwas. Dass tut aber hier nichts zur Sache. Kurz zusammengefasst, stellte die Studie fest, die Gebiete der EU-Osterweiterung und das Baltikum, wären praktisch in weniger als einer Woche überrannt. Somit würden russische Truppen faktisch mitten in Europa stehen, mit dem Feldstecher direkt die Siegessäule in Berlin im Blick. Es ist also unwahrscheinlich, dass die Nato wirklich Ärger mit Putin haben möchte. Denn selbst, wenn irgendeiner dieser gefährlichen Wirrköpfe bei der NATO auf die Idee käme Atomwaffen einzusetzen, würde dass an der konventionellen Überlegenheit der Russen nichts ändern.


George W. Lästerbacke

Montag, 6. Juli 2015

Aus meiner Sammlung eigener Gedichte


Am Ende

Am Ende der Zeit
sind die Ränder
ausgefranst …

Eine Bestie wird um
die Häuser schleichen …

Noch einmal werden
sie es bewundern,
was sie erreichen …

Doch in der Ferne sieht
man schon lachende
Leichen ...

Sie tanzen auf Erden,
feiern die Schöpfung
auf kranken Pferden.

Der Mensch war genial,
nur nicht sehr klug, der
Tod war viral und
total global ...

© George W. Lästerbacke

Freitag, 19. Juni 2015

Warum unsere Welt so ist, wie sie ist?



Das fragen mich des öfteren Menschen, mit denen sich mehr oder weniger zufällig trifft. Vermutlich fragen sich das auch viele andere Menschen im Stillen des Öfteren. Doch erstaunlicherweise wird die Frage selten oder gar nicht laut, in der Öffentlichkeit gestellt. Sicher liegt das auch daran, das es sachlich gesehen eine philosophische Frage ist, die scheinbar zu viele Antworten hat. Dabei haben viele Menschen einfach Angst vor der Philosophie. Obwohl diese eigentlich eine total lockerer Sparte der Kunst des Denkens ist und ganz sicher keine exakte Wissenschaft. Ich finde den Respekt vor der Philosophie ziemlich lächerlich, kann doch jeder der Lust auf das etwas abstraktere Denken hat, hierbei mitmachen.

Oder liegt es am Charakter der Frage?
Es ist eine Frage, die entweder sehr substanziell beantwortet werden muss oder aber die Religion gibt die Antwort. Die Wahrheit ist, niemand möchte die Antwort hören, denn die objektive Wahrheit ist schmerzhaft. Das ist meine Vermutung. Würden wir die Frage substanziell beantworten, würde die Wahrheit in der Masse der Teilantworten verschwinden, wir könnten gewaltige Bibliotheken damit füllen und neue Weltanschauungen darauf gründen. Fällt euch dabei etwas auf? Jeder der fragt, bekäme die Antwort, die ihm gefallen würde. Denn es ginge nie um das große Ganze.

Willkommen in unserer Gegenwart. Wir sind schon in dieser Periode, spätestens seit der frühen Antike, als sich die Philosophie etablierte, können wir es faktisch schriftlich beweisen. Eine große Zahl gelehrter und weniger gelehrter Menschen versuchet diese Frage bereits zu beantworten, ohne zu wissen, wie die Frage lautet. Ein Grund, warum unserer Welt ist, wie sie ist.

Würde uns die Religion, diese Frage beantworten, liefe es darauf hinaus, das diese Welt Gottes Wille ist. Eine beruhigende Antwort, doch wenig substanziell. Darum glauben nicht mal wirklich religiöse Menschen daran. Tun aber so als ob sie glauben, aus intellektueller Bequemlichkeit oder aber, weil ihr Intellekt nicht weiter reicht. Der berühmte Ausspruch »Helf dir selbst, dann hilft dir Gott.« bringt diese Dilemma der Religion gut zum Ausdruck.

Doch die Wahrheit ist, auf der einen Seite, dass wir auf unserer schmalen Zeitachse der Existenz gar nicht das Funktionieren des Universums verstehen können, denn wir werfen nur kurze Blicke auf das Geschehen in unserem Universum. Die andere Seite ist, unsere Existenz ist Zufall, kein großer Planer hat sich Gedanken gemacht, dass wir immer neue Fragen haben. Das jede Antwort nur neue Fragen aufwirft. Das ist eine Tatsache.

Deshalb könnten wir die Frage, warum unsere kleine Welt, so ist, wie sie ist, trotzdem durchaus beantworten. Wenn wir es wollten. Denn unsere übersichtliche Existenz ist vielleich im Ganzen betrachtet, ein Wirrwarr, doch die Quelle allen Übels ist leicht zu lokalisieren, wenn man ehrlich ist. Ich gehe dabei natürlich von dem halbwegs intelligenten Menschen aus, der die darvinsche Evolutionstheorie als Basis, der Entstehung allen Lebens akzeptiert. Es spielt dabei keine große Rolle, ob er glaubt, die Sporen des Lebens kamen aus dem All, oder ob er glaubt, das Leben entstand auf der Erde. Denn das Leben ist da und Darvin hat uns wenigstens halbwegs plausibel erklärt, wie es sich so manigfaltig entwickeln konnte. Auch Detailfragen sind somit unwichtig.

Warum ist unsere Welt nun so, wie sie ist?
Hier meine Antwort zur Frage. Die Evolution, ein sporadischer Vorgang, der eher nach dem Prinzip versuchen und Gelingen oder Misserfolg abwarten funktioniert. Das hat jedoch leider einfach nur Scheiße funktioniert, wenigstens im Bezug auf uns Menschen und diesen Einzelfall der Intelligenz. Doch dass liegt nur an der Entwicklung der Intelligenz. Bei den meisten hauptsächlich Instinktgesteuerten Wesen funktioniert das evolutionäre Konzept recht gut.

Doch wir sind anders, wir waren der Versuch Intelligenz zu erschaffen oder aber eben auch nur eine Laune der Evolution. Ein Versuch der natürlich immer noch läuft. Auch mit der Frage darum könnten wir wieder riesige Bibiliotheken füllen. Doch wir vereinfachen an diesem Punkt und treffen einfache Feststellungen zum Istzustand der Menschheit.

Die Evolution hat Jahrmillionen herumprobiert, um ein Wesen, wie wir es sind zu erschaffen. In den Zeitmaßen des Universums hatte die Evolution erst vor wenigen Augenblicken Erfolg. Sie erschuff zwei Menschenrassen, den Neandertaler und den modernen Homo sapiens.

Beide Rassen entwickelten Kultur und funktionierende soziale Strukturen. Warum der Neandertaler ausgestorben ist, ist nicht ganz klar. Es gibt eine Vielzahl von Theorien, doch ehrlich, vermutlich sind sie alle Humbug. Denn es ist Fakt, wirklich verstehen, können wir die Evolution nur sehr oberflächlich.

Intelligenz
Mit dem aufflammen von Intelligenz bei dem Humanoiden, waren nicht nur mehr der Faktor Instinkt zu beachten, sondern auch der Intellekt. Der Intellekt, der uns als neue Spezies zu so facettenreichen Wesen macht, als das wir wirklich verstehen, was wohl geschehen ist, in unserer Evolutionsgeschichte. Es geht nun nicht mehr nur um das pure Überleben, die Instinkte, es geht um kulturelle Werte. Ob der Kannibalismus oder das Töten. Verhaltensweisen, welche in der Tierwelt völlig normal sind, bei uns Menschen wird dieses Verhalten mit kulturellen Werten vermischt. Kultur jedoch, dass ist keine Sache der Evolution, sondern nur noch eine Frage, des Intellektes. Der Kannibalismus oder auch das Töten, das sind auch nur wahllos genannte Beispiele. Ich will nur zeigen, hier geht es um viel mehr, als das nackte Überleben, dem Urinstinkt allen Lebens.

An diesem Punkt klärt sich auch das Problem. Unsere Intelligenz, der Punkt, wo die Evolution sozusagen Scheiße gebaut hat. Hier verließ die Evolution, sozusagen ihr angestammtes Aufgabengebiet Leben zu kreieren.

Selbst in der einzigen überlebenden Rasse, dem Homo sapiens, sind die Unterschiede der Intelligenz so gravierend, dass man bereits von einer breiten Masse ziemlich dummer Menschen reden kann, etwa 99,7% (IQ 80-100) der Weltbevölkerung und 0,3% von Menschen, die deutlich darüber liegen. IQ Werten von 140 – 228 wurden ermittelt. Dieser Teil der Menschheit entwickelt Ideen und Technologien, die der Rest der Menschen bestenfalls nutzen kann, jedoch kaum noch verstehen kann oder will. Dann gibt es noch die Gruppe mit einem IQ von 100-140. Diese Gruppe stellt faktisch die geistigen Eliten, ohne dafür tatsächlich geistig qualifiziert zu sein. Nutzt aber das hohe intellektuelle Leistungslevel der wirklichen geistigen Elite und missbraucht es nur zu oft für seine egoistischen Ziele. Diese Diskrepanz in unserem Intellekt ist das ganze Problem in der Welt. Deshalb ist unsere Welt, wie sie ist.

Die Dummen sind in der Überzahl und nutzen den Intellekt einiger weniger Menschen für Machtmissbrauch und Unsinniges. Eine einfache Aussage, »Sie wissen nicht was sie tun«, die Masse der Menschen kann die Konsequenzen ihres Tuns nur beschränkt zu Ende denken. Deshalb herrsch Mord und Totschlag, Hunger, Angst und Krieg auf einer Welt, die genug zu Essen hat, reich ist und wunderschön.

Es ist leider eine Frage der Zeit, bis die Evolution, eine neue Art der geistigen Evolution, die der Mensch selbst steuern kann und muss, es schafft, das Level der Intelligenz merklich zu steigern. Es braucht Zeit, bis der Mensch den Nutzen des ewigen friedlichen Zusammenlebens erkennt.

Wollen wir hoffen, das unsere Spezies bist dahin überleben wird und sich nicht selbst auslöscht. Wobei an dieser Stelle bemerkt sei, hier kommt die gute Arbeit der Evolution zum tragen. Es ist praktisch kaum möglich, das die Menschheit sich völlig ausrottet, hier hat die Evolution ein sehr robustes und anpassungsfähiges Wesen erschaffen. Was immer wieder aufsteht und sich neu erfinden kann. Selbst wenn nur noch wenige Zehntausende sind, die nach einer selbstverschuldeten Katastrophe übrig blieben.

In einer Zukunft, in der wir verstanden haben, mit einem gestiegenen Massen-Intellekt, der uns das rationale Denken ermöglicht, dort erwartet uns tatsächlich eine goldene Zukunft für alle Menschen.

Doch es kann noch eine gefühlte Ewigkeit dauern. Denn die auch die geistige Evolution hat alle Zeit der Welt sich zu versuchen, egal wie oft wir auch aktiv daran arbeiten werden.

George W. Lästerbacke

Samstag, 11. April 2015

Offener Brief an Dorethea Siems und die Redaktion »Die Welt«


Wenn ich dieses Geschreibe unter dem Label »Kapitalismuskritik« lese wird mir übel. Wie immer vermengt Frau Siems Halbwahrheiten, Wahres und Realitätsfernes mit ihren wirren Ideen zu einem schwachsinnigen Propagandabrei, der nur eins tut, die Schuld für Missstände zu relativieren, die Fehler im Kaffeesatz zu suchen und ein völlig aus den rudern gelaufenes System zu verteidigen. Diese Art in Worte gefasster Mist hilft niemanden. Es ist Verschwendung von Papier und Druckerschwärze. Hier ein Link zum Nachlesen (http://www.welt.de/debatte/kommentare/article139396213/Hackt-nicht-immer-auf-den-Neoliberalen-herum.html)

Liebe Dorothea Siems (Die Welt).

Sie haben sich mit ihrer im Horizont beschränkten Schreiberei bereits einen Namen gemacht. Doch sich jetzt jammernd über den schlechten Ruf des Neoliberalen zu beklagen, das ist lächerlich.

Der so rassige, neoliberal ausgeprägte Kapitalismus ist eine Manifestation absolut asozialen, entarteten Kapitalismus. Nur weil ihr stark neoliberal verballertes Hirn, keine anderen Ideen erfassen kann, wie es besser geht, heißt das nicht, das es nicht anders und besser geht.

Niemand bestreitet, dass der Kapitalismus durchaus funktioniert und die Kreativität des Menschen fördert. Niemand bezweifelt, dass ein kapitalistisch geprägtes Gesellschaftssystem erfolgreich sein kann. Wenn es den, um tolle Produkte mit Qualität, Langlebigkeit, Nutzen und um den Fortschritt in Wissenschaft und Technik geht. Fortschritt und Qualität, die jedermann zum Nutzen gereichen. Ein sozialer Kapitalismus, der geerdet ist und sich nicht der Produktion von Luftblasen verschrieben hat. Ein Kapitalismus, der kein Lobbysystem benötigt und keine korrupten Parteien und Politiker. Ein Kapitalismus, der, der Gesellschaft dient und nicht andersherum

Doch der Neoliberalismus hat den Kapitalismus zu etwas gemacht, was Forschung hemmt und mindere Qualität für die Masse unter dem Deckmantel der Marke salonfähig macht. Irrwitzige,, kranke Ideen von endloses Wachstum werden propagiert, die nicht haltbar sind, die unweigerlich in das Ende führen. Bei den kriegerischen Ambitionen führender Wirtschaftsmächte womöglich sogar in ein Apokalyptisches Ende.

Es gibt keine Konkurrenz von Unternehmen, die um das beste Produkt konkurrieren, sondern nur möglich schnell verschleißende Markenprodukte, die abstruse Gewinne realisieren sollen. Die ohne echte Produktivität Geld produzieren sollen, welches keinen physischen Gegenwert mehr darstellt, mit dem dann Produkte erworben werden können, die kein Mensch benötigt. Deren scheinbare Notwendigkeit für den Verbraucher erst aufwändige Werbung klar machen soll und Bedürfnisse schafft, die wir gar nicht haben.

Dass alles geschied auf Kosten von der Lebensqualität, der Gesundheit und des Glücks vieler Milliarden Menschen, zum Wohle weniger Menschen, die sich ohne Maß bereichern. Das ist die Realität Frau Siems.

George W. Lästerbacke