Samstag, 9. August 2014

Zwischenruf Eisenhüttenstadt

Bald jede zweite Woche oder öfters ein bescheuertes Feuerwerk in Eisenhüttenstadt, immer dann, wenn andere ihre Ruhe haben möchte. Ist dass, die Lebensart, dieser wenigstens in der Verwaltung und den städtischen Unternehmen durch und durch asozialen Stadt?
Ein Haufen Scheiße der sich dauernd selbst Feiert, dabei ist es doch nur Belästigung für die meisten Leute.
Ein Haufen von Verwaltung, die so etwas laufend genehmigt ist doch kaum noch zu erklären. Zumal wen man weiß, das man in Verwaltung und auch kommunalen Unternehmen in der Hauptsache damit beschäftigt ist, sich Gedanken zu machen, wo man noch etwas aus dem Bürger raus drücken kann. Die Parteien der Stadt schauen nur noch, wo sie das Geld vom Bürger nicht verschwenden können.
Wie zum Beispiel 60.000 Euro fürs Stadtfest. Wen muss man eigentlich schmieren, um so ein Feuerwerk als Dauereinrichtung zu bekommen und reichen Eintrittskarten oder ist es teurer? Vielleicht läuft es auch eher wie in Bayern, so Amigo mäßig oder doch eher Seilschaften wie in der DDR?
Ich finde jedenfalls alles in dieser Stadt seltsam, insbesondere die Dauer Befeuerwerkerung.
Bevor man sich hier ständig, ob privatwirtschaftlicher Veranstaltung oder städtischer und von Parteien veranstalteter Bespaßung im Überfluss bedient, sollte man vielleicht mal Probleme lösen, die es gibt.
Wie Diskriminierung von Behinderten bei der GeWi, die großkotzig privatwirtschaftliche Veranstaltungen, wie am Hütte Beach sponsert, aber Behinderten, die ihren Rollstuhl zwei Treppen runter wuchten müssen, die Riesterrente als Sicherheit für angemessenen Wohnraum abpressen will. Nur ein Beispiel.

Es würde sich sicher besser feiern, wenn in der Stadt einmal der große Besen der Erkenntnis durch die Stadt gehen würde, das hier soviel im Argen liegt und wir was ändern müssen, überall. Dann finde ich auch dauernde Feuerwerke wieder erfreulich.

Nun ja, nur mal ein kurzer Zwischenruf, mehr den Themen zu gegebener Zeit.

© George W. Lästerbacke