Montag, 6. April 2020

Corona Life


Ich persönlich empfinde es zwar etwas unschön, im Moment nicht meine tägliche Kugel Eis im Eiscafé meiner Wahl zu genießen oder beim Vietnamesen meine wöchentliche Frühlingsrolle zu knabbern, aber ich muss mich doch nicht wirklich einsperren. So nehme ich das ganztägige Gejammer einiger Leute in sozialen Netzwerken war. Die Kontaktsperre ist doch keine Ausgangssperre und doch spielen es einige dazu hoch. Man kann mit dem Hund raus, man kann Sport treiben, man kann in den Garten fahren. Die Auflagen sind moderat und machen größtenteils zur Verkleinerung von Infektionswegen Sinn. Man hält halt, bei einem Plausch mit dem Nachbarn oder Bekannten etwas Abstand, man schleckt jetzt halt ein Eis aus dem Supermarkt und, nun ja meine Frühlingsrollen, die lassen sich nun nicht ersetzen. Aber es gibt wohl auch kein verfassungsmäßiges Grundrecht auf Frühlingsrolle.

Selbst wenn es eine Atemschutzmaskenpflicht gäbe, bricht sich doch keiner einen Zacken aus der Krone, diese zu tragen. Denn jede kleine Mitwirkung kann einige oder auch die eigene Infektion vermeiden. Seit nun amtlich ist, das Corona Viren drei Stunden in der Luft überleben können ist die Maske eine zusätzliche Option. Auch wenn die Regierung bewiesen hat, das sie in Sachen Vorsorge im Zivilschutz-Sektor reichlich inkompetent ist, denn Klinikpersonal und Helfer ohne Schutz, dafür sind sie, die Merkel-Groupies voll verantwortlich. Seit 2013 liegen hier Empfehlungen des Robert Koch Instituts zu Schutzbekleidung und Desinfektionsmitteln vor, die nicht umgesetzt wurden. Natürlich sollte das Infektionsrisiko über die Luft trotz allem gering sein, da es eine gewissen Zahl von Viren bedarf, um infektiös zu sein, trotzdem, eigentlich gilt doch dem Deutschen sonst "doppelt hält besser.". Einige Menschen verhalten sich für mich durchaus nicht logisch, in diesen schwierigen Zeiten, Gesundheit, ob die eigene oder die andere sollte doch ein hohes Gut sein. Aber schon diese Hamsterkäufer lassen wohl erahnen, wie viele geistig Minderbewaffnete durch das Land ziehen. Hauptsache den Arsch wischen bis 2022.

Ich muss zu der Situation sagen, mein Leben war lange nicht so entspannt. Ich kann mal volle 8 Stunden ausschlafen. Für mich persönlich, der ich stehts von zu Hause arbeite, aber oft zu Terminen raus muss, stellt es sich weniger bedrückend dar, mal ne Teil-Auszeit zu nehmen.

Ich bedauere eher, die armen Mitmenschen, die unser komfortables Leben am laufen halten müssen, wie Retter und Dienstleister und betone, denen muss man täglich danken. Denn sie arbeiten, während andere relativ geschützt abwarten können.
Wer sich selbst einsperrt ist doch selbst schuld. Und wer vorher soziale Kontakte hatte, der kann auch heute stundenlang mir selbigen kommunizieren, das jetzt in der Hauptsache halt online. Selbst Oma und Opa sind heute vernetzt. Denn jeder der seine Lieben liebt, hat diese längst vor Corona in die Geheimnisse der online Kommunikation eingeweiht.

Man sollte sich nun die Fragen stellen und auch selbst beantworten.
Vermisse ich für eine Weile einige Dinge?
Ja mit Sicherheit.
Blase ich deshalb Trübsal und gackere Blödsinn im Internet?
Nein, den das Leben bietet immer noch eine Menge, wenn auch auf kleinerer Flamme, dafür aber nicht auf ewig.

So viel für heute und denkt positiv Leute.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 1. April 2020

Kanzlerin Merkel tritt zurück


Natürlich würde vielen Menschen gute Gründe einfallen, warum die ewige Kanzlerin zurücktreten könnte. Aber nein, kein Skandal, keine dumme Sache und nicht mal Anstand brächte sie aus ihrem Stuhl, schon gar nicht Corona.

Das schaft nur der 1.April Freunde.

Habt einen tollen Tag.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 23. Januar 2020

ALTE UND NEUE BINSENWEISHEITEN


Wir schreiben das Jahr 2020, das glorreiche neue Jahrtausend. Der Aufbruch in ganz neue Welten, neue Technologien und ein neues Bewusstsein sollte dieses 21. Jahrtausend werden.

Und es stimmt....

Wir könnten heute schon in einem nicht von Gott geschaffenen Paradies leben, hätte der Mensch sich nicht selbst geistig verkrüppelt. Von einer Religion zur nächsten Götzenanbetung, von der Marktanbetung, zur Ernährungs- oder Klima Religion, nichts ist dumm genug, um daraus nicht eine Religion oder eine Idioglossie, welche ich als sprachliches Endstadium einer Ideologie bezeichne, zu formen.

Wir schleppen uns von der Vielgötterei, zum Monotheismus und Ideologie. Von tausend Göttern über Heiland Jesus, dem Propheten Mohammed über Marx, Lenin, Stalin und Hitler, bis hin zur Heiligen Greta.

Ein Jahrtausend nach dem anderen verrinnt, ohne das wir zu Verstand kommen und das Paradies auf Erden erschaffen, zu dem wir ohne Zweifel fähig wären. Ganz ohne Hokuspokus, Götter, Götzen und Ideologien, wenn wir nur ab und zu unseren eigenen moralischen Kompass neu justieren würden und unseren neuen Erkenntnissen anpassen. Und ich meine damit nicht das erschaffen ganz neuer Pseudo-Wissenschaften, wie den Genderstudies oder ähnlichen. Ich meine Erkenntnisse, die Fakten basiert belegbar sind.

Doch vielleicht soll es so sein....

Selbst die letzten Bastionen des Verstandes, gesunder Menschenverstand und Wissenschaft werden immer wieder von Bekloppten, Medien und Profiteuren vereinnahmt und wir lassen das zu.

Warum....

Vermutlich, weil wir zu dumm sind, für das Paradies.

Amen

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 22. Januar 2020

Kein kommunistisches Manifest


Über den Finanz-Crash und die Zukunft

Tatsächlich hört man fast täglich Diskussionen zur Lage der Finanzmärkte und dem unweigerlichen Kollaps des Geldsystems. Selbst dem eher unbedarften Zuhörer wird klar, die meisten geschaffenen Werte sind heute digitale Luftblasen, die einst aus der ehrlichen Arbeit und der Vergütung dieser Arbeit durch Zahlungsmittel resultierten. Heute aber ist das System Geld zu einem Monstrum mutiert, welches aus sich selbst heraus wuchert, eher Krebszellen mit Metastasen, als gesundem Wachstum und Produktivität ähnlich.
Partizipierte einst die Gesellschaft daran, so sind es heute nur noch einige wenige, die der Gesellschaft mehr oder weniger gezwungener Weise etwas abgeben. Aber das sind nur Brotkrumen fürs gute Gewissen und Steuerentlastungen.

Die eigentlichen Diskussionen sind, wenn sie den überhaupt ehrlich geführt werden, eher philosophischer Natur. Verantwortung will niemand übernehmen und verändern schon gar nicht, zu viele Interessen kollidieren hier, als dass das überhaupt noch möglich wäre.
Wir reden über den Crash, wie ein statistisches Ereignis, welches die Zivilisation bedroht, wie etwa ein Meteoriteneinschlag oder dem Ausbruch eines Supervulkans, Ereignisse die wir nicht abwenden können. Doch ein globaler Finanz-Crash und seine Folgen ist abwendbar, wenn den die globale Gesellschaft insgesamt umdenken würde. Ein Umstand, der jedoch durch mediale Verdummung und Egoismus statistisch noch unwahrscheinlicher wird, als das wir eine Meteoriteneinschlag oder einen Supervulkan aufhalten würden und somit unsere zivilisatorischen und kulturellen Leistungen retten könnten.

Sicher ist aber ein Umdenken, kostet uns alle weniger, als eine Katastrophe, die uns als reinigende Strafe, wie von einem fiktiven Gott gemacht trifft. Wobei man die Göttlichkeit bei einem Finanz-Crash getrost ausschließen darf, denn hier reden wir nur von sehr menschlichen Eigenschaften, wie der Dummheit und grenzenloser Gier.
Denn ein Crash der Weltfinanzmärkte bedeutet, einen Crash aller anhängenden Wirtschaftskreisläufe, Geldentwertung, bis hin zum Zusammenbruch der Gesellschaft, wie wir sie kennen. In unserer Zeit ist noch das Geld, welches aus Luftblasen erzeugt wird, der hauchdünne Ölfilm, der den Motor der Wirtschaft am laufen hält und dieser wird zusehend dünner. Also redet nicht ihr Experten und Politiker, sonder denkt darüber nach, wie wir die heiße Luft aus diesem Kreislauf entfernen können.
Besteuert Gewinne massiv, verbietet Spekulation und belohnt Arbeit wieder. Regulierung ist immer noch besser, als ein Ende mit Schrecken und sie ist der Anfang des Umdenkens. Ich möchte mir nicht anmaßen eine globale Endlösung für wirtschaftliche Probleme und ein perfektes soziales Miteinander zu kennen, aber ich fordere Neutralität bei der Suche nach Auswegen ein.
Das Geld zu verbieten liegt mir auch fern, doch ohne den Schrittweisen Umbau der gesellschaftlichen Basis, werden wir immer nur von der Hand in den Mund leben, aber nicht für eine bessere Zukunft.

Es mag sein, das es Menschen gibt, die sind produktiver als andere, doch hier liegt auch das Problem. Es geht gar nicht mehr um Produktivität, sondern um zweifelhafte Geldvermehrung, von der wenige partizipieren, die kaum produzieren, aber die Vielzahl derer, die produzieren nicht mehr menschenwürdig von ihrer Produktivität existieren können.
Es gilt heute und für die Zukunft, Leistung muss sich für alle Menschen in einem Menschenwürdigen Lebensstandard und einer Lebensfrohen Gesellschaft auszahlen. Man darf sich heute als Humanist verstehen, wenn man dem Mensch nicht nur die Existenz und Freiheit zubilligt, fast alles zu tun, worüber gesellschaftlicher Konsens besteht, sondern auch, wenn man anerkennt, das der Mensch von seiner Arbeit leben muss. Und leben heißt heute auch Wohlstand, nicht nur nackte Existenz.
Es geht nicht um Luxus für wenige, sondern um Wohlstand für alle. Niemand muss arbeiten um am Existenzminimum zu vegetieren, niemand muss arbeiten um reich zu werden, niemand muss andere anleiten und führen um mächtig zu werden, sondern weil er die Welt besser machen will. Und hier macht es schon Sinn, wenn das Individuum sich selbst als ein Teil des Ganzen versteht, niemand muss die Welt ganz allein verbessern wollen oder können.
Eine gesunde Gesellschaft ist ein Volkskörper der, wie der Mensch als Ganzes richtig funktioniert, wenn er eine komplette Einheit ist. Doch funktioniert die Gesellschaft nur als Einheit, aus vielen Individuen die das Gleiche Ziel verfolgen. Es gibt kein rechts, links oder die Mitte, es gibt nur Gleiches für alle.

Natürlich bedarf der Mensch eines Belohnungssystems, aber Geld ist keine Belohnung, sondern nur eine Ersatzbefriedigung für Anerkennung und Ansehen. Man kann sich mit Geld auch schöne Dinge gönnen, das braucht man aber nicht, wenn jeder sich gönnen kann, was er möchte. Große Produktivität ist nur dann sinnvoll, wenn sie jeden befriedigen kann, aber nichts überflüssiges produziert, das niemand braucht um glücklich zu sein.

Heute beschäftigen sich ganze Wirtschaftszweige mit dem Erschaffen von Bedürfnissen, die wir gar nicht haben, dafür aber unsere natürliches Verlangen vergessen oder hintenan stellen. Deshalb sollte Geld eben nur Mittel zum Zweck der ganzen Gesellschaft sein, deren Produktivität und geistige Energie in einen Topf fließt, um Fortschritt für alle möglich zu machen. Geld sollte noch lenken, aber nicht führen. Das kann der menschliche Geist besser, als ein Seelenloses, Machtloses Hilfsmittel, wie das Geld.
Wobei man schon heute sagen darf, das Geld wird an Sinn verlieren, denn wir brechen in ein Zeitalter von Technologien auf, die unsere kühnsten Träume schon heute übertreffen und die Geld fast überflüssig machen werden. Freie, unerschöpfliche Energiequellen, Lieferungen von unterschiedlichsten Bedarfsgütern aus 3D Druckern und eine saubere Umwelt mit in sich funktionierenden Verwertungskreisläufen sind längst keine puren Phantasien aus Star Trek mehr. Doch eines ist auch klar, schon heute bremst Geld indirekt unsere geistige und technologische Entwicklung. Weil wir immer noch in Strukturen denken, in denen wir Ideen ausbeuten können, anstatt sie einfach der Gesellschaft zur freien Verfügung zu stellen.

Ich weiß, das dies wie eine Utopie klingt und ich höre schon das ABER .... Doch jeder der human denkt, jeder der seinen Kompass nicht ganz verloren hat und tief in sich reinhört weiß, heute läuft alles in die falsche Richtung und ich möchte nicht der sein, der sagt macht weiter so.

George W. Lästerbacke

Freitag, 20. Dezember 2019

Das Leben ist ein Perserteppich


Irgendwo habe ich mal gelesen, dass das Leben wie ein schöner edler Perserteppich aus Seidenfäden sei, der mitten in einem Raum aufgehängt wurde.

Die meisten von uns sitzen vor seiner Rückseite und sehen nur unklar, wo die vielen tausend handgeknüpften Fäden sich treffen und verzweigen und nehmen es hin.

Doch manche von uns versuchen immer fort, durch die Erweiterung ihres Wissens, ihren Platz im Raum zu verändern und es zu schaffen, auf der Seite zu sitzen, von der sie, die vordere Seite sehen können, um den Glanz und Pracht der wahnsinnig schönen Motive des Lebens zu erkennen.

Es liegt allein an uns, ob wir die wirkliche Schönheit erkennen können oder eben immer nur die fade, matte Rückseite sehen.

George W. Lästerbacke.

Tagesdosis 20.12.2019 - Skandal um Fake-Chemiewaffenangriffe in Syrien



Immer wieder Lügen - Heute Assad und die Giftgasangriffe in Syrien.

Wer erinnert sich noch an die angeblichen Chemiewaffen Angriffe Assads gegen die Zivilbevölkerung? Wirklich geglaubt haben das damals schon viele Leute nicht, es gab zu viele Ungereimtheiten, nun wird es offen gelegt und die Lügner schweigen, wie immer. Die Lügner in Regierung und Medien, die auch in unserem Namen und mit unserem Geld, Kriege für die USA ausfechten, die nie erklärt wurden. Immer wieder Lügen, aber sie werden immer wieder gewählt.

Montag, 28. Oktober 2019

Künstliche Intelligenz und Kunst


Wieder so eine unreflektierte Diskussion, kann Künstliche Intelligenz Kunst erschaffen?

Kunst setzt voraus, sich seiner selbst bewusst zu sein. Auch Intelligenz setzt eigenes Bewusstsein voraus. Sonst ist es nur eine hochkomplexe Form der Datenerfassung- und Verarbeitung, nicht mehr.
Deshalb halte ich den Begriff Künstliche Intelligenz immer noch für sehr irreführend.

Denn längst noch, verfügt keine Künstliche Intelligenz über Bewusstsein, um sich selbst und ihr eigenes Sein zu verstehen. Wobei es keine Rolle spielt, ob die Künstliche Intelligenz anfangs von einem Menschen programmiert wurde oder das Bewusstsein durch eigene Evolution erlangt, die Basis wird immer ein menschlicher Ausgangspunkt gewesen sein, auch wenn die Künstliche Intelligenz uns einst überleben sollte.

Also lautet die Antwort auf die Frage, “... kann Künstliche Intelligenz Kunst erschaffen?”, eindeutig nein. Denn heutige KI bilden immer noch die Welt des Menschen ab, facettieren sie nur neu. Und sollte Künstliche Intelligenz einst ein eigenständiges Bewusstsein erlangen, was ich für möglich halte, wird Sie weder unsere Technologie noch uns noch brauchen.

Wir waren dann bestenfalls ihre Geburtshelfer und haben eine neue Intelligenz mit erschaffen, die dann keinesfalls mehr als künstliche Intelligenz betrachtet werden kann. Es ist eine neue Lebensform. Denn dann ist es dann bereits Evolution. Aber anders als der Mensch, wird die neue Intelligenz, den Menschen nicht als Schöpfer des Universums sehen, gar als Gott. Nein im besten Fall wird sie ihn, als schöpferische Kraft verstehen, die sie längst überwunden hat, um etwas noch Größeres zu werden. Im schlimmsten Fall wird sie uns verleugnen, wie Kinder es manchmal tun, mit allen eventuell daraus erwachsenden Folgen.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Tierversuche sind scheiße, oder?


Ich las auf Twitter folgenden Tweet eines Users. Er bezog sich auf eine bevorstehende Demonstration gegen Tierversuchslabore.

Zitat:"Ich bin bestimmt ein Tierfreund, aber es gibt mehr als Schwarz und Weiß. Wollen wir die Forschung einstellen, und andere Länder betreiben die Forschung auf einem deutlich niedrigeren Level? Verantwortung vor dem Geschöpf. 🤔"

Ich glaube in diesen Worten drückt sich das Problem vieler Menschen aus, die zwar auf eine gewisse Art das "Gutmenschentum" am Tier verfechten, aber gleichzeitig auch nicht den moralischen Balanceakt vollziehen wollen, ihre ganzheitliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung zu hinterfragen. Eine mehrfache moralische Fragestellung zum Leben.
Eigentlich ist das eine so ausschweifende Fragestellung, dass diese wohl von 1000 Autoren nicht befriedigend beantwortet werden könnte. Und doch, vielleicht, mit weniger Fragestellung, jeden anregen könnte, sich selbst und seinen Standpunkt zu hinterfragen und sich neue Perspektiven zu erschließen.

Die meisten Antworten im Leben laufen eben doch auf Schwarz und Weiß hinaus und sind nicht bequem. Aber umsetzbar in die verschiedensten Lebenskonzepte, wenn man den eigenen egoistischen Horizont beiseite lässt. Ich will diese Art der Perspektive mal ermöglichen, ohne jemanden zu verwehren sich hinter seinen scheinbaren Gegenargumenten zu verstecken. Ich lasse bewusst weg, was man Humanismus, Ethik oder Moral nennt, nur Fakten erfragen ist das Ziel.
Es ist ein geistiges Dilemma, kann man ein Geschöpf über ein anderes stellen? Wo zieht man die Grenze der Empfindungsfähigkeit und der Empathie. Welches Leben darf für ein anderes leiden? Und viele andere Fragen sind hier möglich, sie würden aber unser geistiges Dilemma nur noch vertiefen.

Ein Fakt hingegen ist, Tiere jagen um zu essen, das liegt in unserer Natur, dass ist nicht verwerflich, es ist eine Veranlagung, eben ein Diktat der Natur. Fakt ist aber auch, Tiere zu quälen, dass ist purer Eigennutz. Und was mehr sind den Tierversuche?
Sie nützen keinem Tier, sondern nur dem Menschen. Ebenso, wie Tierhaltung, egal welcher Art, keinem einzigen Tier nützt, nur eben dem Menschen. Zucht und Tierhaltung und auch die Landwirtschaft dienen nur einem Grund, die natürliche Art des Menschen zu Leben, nämlich sein Essen zu jagen oder auch pflanzliche Nahrung zu sammeln zu untergraben.

Mittlerweile haben wir diese Art zu leben, völlig unter Bergen von Gesetzen, Verordnungen, Bestimmungen Erfindungen und moralinsauren Debatten begraben, so dass wir selbst nicht mehr wissen, wer wir sind. Als Alibi dient uns die Zivilisation und Wachstum. Diese zwei Argumente sollen verbergen, dass wir Jäger und Sammler waren und es hilft zu vergessen, wo unsere Wurzeln sind.

Ergo? Wenn wir ehrlich sind, die Dinge sind doch Schwarz/Weiß, bei faktischer Betrachtung. Wir vergraben nur alles unter Pseudo-faktischen Behauptungen. All unsere Zivilisation und unser Wachstum, auf die wir uns berufen basiert nur auf der Lüge, dass wir das alles zum Wohl aller tun. Wobei wir natürlich nur uns selbst meinen, wir tun dies für unsere eigene Spezies und der Rest ist nur gefühlsdusliges Gerede. Denn am Ende zählt nur der Fortbestand der eigenen Art. Dessen sollten wir uns bewusst sein, schon unser Biblisches Motto ist Gott sagt "Macht euch die Welt untertan." und das tun wir täglich. Die ganze Expansion unserer Spezies ist aggressiv und eigennützig. Wir sind so viel mehr, als uns unserer natürliche Lebensweise als Jäger & Sammler gestatten würde.
Das ist die Basis, auf der wir über leidende Tiere diskutieren können oder wir geben es einfach zu, wir sind das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten. Wer das ändern möchte, der muss viel tiefer nach der Ursache graben, warum wir dass tun, was wir tun.
Zum Wohle der Menschheit könnten wir auch einfach so weitermachen, wie immer. Wir sollten dabei nur nicht soviel lamentieren, wir wollen die Krone der Schöpfung sein, dann sollten wir auch majestätisch das Leid ignorieren können.
Und nun frage ich, hat mich überhaupt jemand verstanden?

George W. Lästerbacke

PS ... und ja, ich finde Tierversuche scheiße, absolut nichts, was ich als nötig erachte rechtfertigt noch Tierversuche. Zumindest in Zeiten von Hochtechnologie, sollte der Mensch, der dem Menschen helfen will, wie immer er testen will, dass am Menschen tun, in Simulationen oder wo auch immer, aber nicht an empfindungsfähigen Kreaturen. Das macht ihn zu einem miesen Bastard und er will doch besser sein, als andere Kreaturen.
Doch keine Angst, diese Ansicht ist ganz privat.

Freitag, 4. Oktober 2019

Ein Apokalyptisches Szenario


Übere Blauäugigkeit und das private Ende der Welt, wie man sie kennt.

Nein, natürlich geht es nicht um den Untergang unserer schönen Welt in Klimakatastrophen, Feuer, Pech und Schwefel. Damit sollen sich Wissenschaftler, Gläubige und Sektierer auseinandersetzen, davon haben wir ja genug. Nein, es geht nur um die ganz private Apokalypse, die jeden treffen kann und die doch vermeidbar wäre.
Wenn man Blauäugige und zu gutgläubige Menschenliebe nicht zur obersten Priorität seines Handelns macht, sondern Objektivität und Vertrauen walten lässt, um seine Existenzgrundlage nicht gewaltsam zu verspielen, nur dann hat man gute Karten im Leben.
Denn unsere Mitmenschen sind nicht grundlegend schlechte Menschen, wenn wir auch ein paar besonders bösartige Exemplare kennen, aber beim Geld hört eben die Freundschaft auf.

Und nun erzähl ich Euch mal die Geschichte einer plötzlichen privaten und wirtschaftlichen Apokalypse. Dies ist kein Plädoyer gegen Freundlichkeit und Vertrauen, sondern ein Plädoyer für mehr gesunde Skepsis, als nur blindes Vertrauen und etwas voraus denkende Eigensicherung. Ohne dabei ein paranoides Misstrauen zu fordern, sondern der Verweis darauf, dass die Notwendigkeit ein Gespür für gesundes Hinterfragen zu entwickeln, immer gegeben ist. Heute stellt es eine Überlebensberechtigung oder aber den Absturz dar, zu vertrauensselig zu sein.

Die Geschichte beginnt alltäglich.
Ein junger Mann startete nach einigen Turbulenzen in der Jugend und einem guten Job, den er perfekt beherrschte, eine Karriere in die Selbständigkeit. Genaugenommen wurde ihm diese von einem Marktführenden Unternehmen nahegelegt. Er hatte also gesicherte Aufträge und konnte so gut durchstarten. Er arbeitete für seine 14 Angestellten einen Vorarbeiter ein, der seine organisatorischen Aufgaben erledigt, kontrolliert weiter alle Vorgänge und es läuft super, so super, das er sich nur noch um die Finanzverwaltung kümmert und um die Akquise neuer Aufträge. Kurz gesagt, er muss nicht mehr allzu viel arbeiten.
Nach Jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Vorarbeiter und so etwas, wie einer gewachsenen Vertrauensbasis, entschließt er sich, diesem das Geschäft völlig zu überlassen, macht ihn zum Geschäftsführer und sieht sich nur noch als Finanzverwalter, Akquisiteur und stiller Teilhaber im Hintergrund. Denn er möchte expandieren, angesparte Gewinne reinvestieren und die noch ungenutzte Kreditlinie der Firma nutzen, denn die Firma ist frei von jeden Schulden gegenüber Dritter. Insgesamt eine anfängliche Investition von knapp 1 Millionen Euro, in der ersten Phase. Um zu expandieren geht er in die neuen Bundesländer, weil das Unternehmen für dass er arbeitet, grade dort neue Aufträge vergibt. Er sichert sich diese und beginnt damit, eine Filiale zu errichten, von wo aus er die neuen Gebiete erschließen kann.

Nach 14 Tagen steht die erste Infrastruktur. Bestellungen für Büroausstattungen, Fuhrpark und anderes werden getätigt, eine Kreditlinie der Hausbank wurde problemlos gewährt. In den nächsten Wochen sollten ca 15 Vollzeit-Arbeitsplätze geschaffen werden und nochmal ca 26 Arbeitsplätze in 2020. Ein Lukratives Geschäft für die Firma und die Menschen der Region, den Löhne sollten nach Westdeutschen Standards gezahlt werden.

Doch dazu sollte es nicht kommen.

Denn unser junger Freund hatte zu viel Vertrauen in die Menschen und einen nicht astreinen Gesellschaftsvertrag, den es nun vor Gericht zu prüfen gilt. Da ihm, sein Geschäftspartner mit wenigen Federstrichen und vermutlich einigen Telefonaten alle Zugriffsrechte auf Konten und die Möglichkeiten für die Firma zu arbeiten entziehen konnte.
Man nennt das auch eine kalte Übernahme.
Der Grund dafür, der Geschäftspartner wurde zwar fürstlich entlohnt für seinen, im Grunde genommen 35 Stunden Wochenjob, doch er hatte keine Gewinnbeteiligung und der Gewinn nach Steuern konnte sich sehen lassen. Es waren mehrere zehntausend Euro im Monat. Geld macht gierig, dass ist unsere Lektion.

Perfide daran ist nur, dass sein Geschäftspartner damit zum einen viele, neue Arbeitsplätze sabotiert hat und ihn, anders herum gesehen insofern, um jede Gegenwehr im Keim zu ersticken, Betrugsanzeige gegen unseren ehemaligen Jungunternehmer erstattet hat. Sprich er ist auf Jahre nicht nur in zivile Rechtsstreitigkeiten verwickelt, sondern muss nun auch noch beweisen, dass er nichts Unrechtes getan hat. Etwas zwar relativ problemlos sein wird, da hier die verschiedensten Geschäftsaktivitäten per Unterlage, zu denen er autorisiert war, belegt werden können, doch auch hier gilt Justitias Mühlen malen langsam. Unschuldig ist man erst, wenn ein Gericht dies feststellt.

Also Leute, wir lernen heute wieder einmal daraus, bleibt Mensch, aber seit trotzdem Wachsam, sonst endet vieles was gut ist, trotzdem in der Apokalypse deines Lebens.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 24. September 2019

Klimadialog:


Er: Was hast du da undefinierbares auf dem Teller?

Sie: Das ist Fleischersatz.

Er: Sieht scheiße aus.

Sie: Schmeckt auch so.

Er: Warum isst du es dann?

Sie: Weil es gut für das Klima ist.

Er: Ok, schlechter Geschmack für gutes Klima.

Sie: Richtig und jetzt reich mir den Wein, ich muss meine Antidepressiva herunter spülen.

Wenn das Klima retten Spaß machen würde und keine persönlichen Opfer fordert, taugt es ja nicht zur Ideologie. Der Gutmensch will leiden, wenn er nicht grade Antidepressiva frisst.

George W. Lästerbacke