Mittwoch, 17. Juli 2019

Der Mensch als Spekulationsobjekt


Der Mensch betrachtet seine Mitmenschen immer mehr als Spekulationsobjekte und das praktisch in allen Lebensbereichen, ob privat oder wirtschaftlich.
Taugt der Mensch als Investition in die Zukunft, ist er rentabel, effizient oder auch innovativ, ist er ein Investment in Gefühle und Zwischenmenschlichkeit wert, oder hört man Zweifelhaftes über ihn?

Das Scoring des Menschen ist heute omnipräsent und überall.
Das Schlimmste daran aber ist, wir delegieren das Bewerten immer weiter an künstliche Intelligenzen oder im privaten Bereich an den Klatsch und Tratsch, den wir von anderen aufschnappen.
Selbstständiges Denken und somit Verantwortung für unser Handeln wird immer mehr abgelehnt.
Wir machen uns immer seltener die Mühe, noch persönlich darüber zu entscheiden, wer welchen Wert für uns darstellt.
Wir geben den menschlichen Faktor auf, der für uns so wichtig ist, wie das Sehen, Schmecken, Fühlen, Hören oder Tasten.
Wir outsourcen dieses Scoring unserer Gegenüber und spekulieren mit Informationen Dritter oder Hörensagen.
Wir legen damit fremde Schicksale und das eigene in Hände, die wir selbst nicht mehr kontrollieren.
Wir geben damit unsere Macht ab, selbst zu entscheiden.

Bei der ganzen Spekulation über den anderen Menschen, vergisst der Spekulant aber, dass sein Spekulationsobjekt auch nur den Wert besitzt, dem man ihm beimisst und dem man ihm einräumt zu haben. Dabei agieren wir fremdbestimmt, ohne uns dessen bewusst zu sein.
Der freie Wille, auf den der Mensch so stolz ist, wird Makulatur.

Somit wertet der Spekulant den Menschen unnötig auf oder ab.
Das ist keine Win-Win Situation für jemanden der Humanist sein möchte.

Der wahre Gewinn steckt nicht in der Spekulation oder dem Scoring eines Individuums, sondern im gegenseitigen Kennenlernen. Denn Erfolg ist nicht nur die Summe von Fakten und Zahlen, sondern auch dieses unbestimmte Gefühl, dass da mehr sein könnte, als das Offensichtliche. Im positiven, wie im negativen Sinn.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 14. Juli 2019

Tricksen, Täuschen, Fabulieren - Der Klimaschwindel / Neu!



Die Recherche ist wieder gut gemacht für ein relativ kurzes Youtube Video. Das Video wirft Fragen auf, die andere nicht stellen. Zum Thema Klimawandel wird uns von Medien und Politik nur Klimapropaganda präsentiert, die in das "Menschen gemachte" Schema passt. Andere Fragen sind nicht erlaubt. Doch wer einen Minimalkonsens beim Klima möchte, muss auch die kritischen Fragen zulassen und über Fehlerquellen reden. Sonst muss er sich Lobbyarbeit vorwerfen lassen, wie die deutschen Medien und Politik.

In diesen Video kann noch nicht mal alles umrissen werden, was es an neuen archäologischen Erkenntnissen zum Wetter gibt und doch wirft es Zweifel auf. Sich gegen den immer existierenden Klimawandel zu stellen ist dumm, er war und wird unseren Planeten immer begleiten. 

Doch Ursachen- und Folgenforschung muss uns sagen können, wie sollten wir reagieren? Im Moment haben Lobbygruppen das sagen, deren einzige Ziele langfristige Profite sind, nicht die Rettung der Zukunft. Und deshalb ist auch dieses Video ein wichtiger Beitrag. 

Keine platte Propaganda der Atom oder Green Energie Lobby, sondern kritisch hinterfragte Angaben. Denn noch immer steht das Problem, können wir etwas ändern oder müssen wir uns als Mensch im großen Stil auf die Folgen von Klimakatastrophen vorbereiten. Lohnt sich das Investment in den Klimaschutz oder muss das Investment Katastrophenprävention heißen? Denn setzen wir auf das falsche Pferd, werden vielleicht Milliarden Menschen sterben. Danke Norman.

George W. Lästerbacke

Freitag, 12. Juli 2019

Deutschland in Angst


Deutschland ist in Angst, allerorts über griffige rechtsextreme Nationalisten, die das Land in Angst und Schrecken versetzen. Rechtsextreme No Go Areas. In Dresden müssen regelmäßig ganze Straßenzüge gesperrt werden, weil rechtsextreme Rentner marodierend durch die Straßen ziehen oder auch in Chemnitz und Leipzig. Andernorts beherrschen rechtsextreme Familien-Clans ganze Stadtteile.

Jugendliche rechtsextreme Banden rotten sich zu Gruppenvergewaltigungen zusammen, belästigen ausländische Frauen und Kinder. Die rechtsextremen Messerstecher metzeln im Wochentakt einfache Bürger und Schutzsuchende Gäste unseres Landes ab. Selbst Volksfeste und Silvester Veranstaltungen funktionieren nicht mehr ohne Nazi-Betonsperren und Schutzzonen für Frauen.

Rechtsextreme Aktivisten greifen friedliche Demonstrationen gegen Andersdenkende an und die von Rechtsextremen unterwanderten Medien applaudieren oder versuchen die Fakten mit Fake News, ins rechtsextreme Bild zu rücken.

Nun machen die Nazis auch noch Freibäder unsicher und im Bundestag hetzten Rechtsextreme Populisten gegen Demokratie und Ausländer.
Kennt ihr das? Dann stellt Euch euren Ängsten und zeigt Zivilcourage gegen den braunen Sumpf, der uns verschlingt.

Ein satirischer Beitrag, inspiriert durch ein anonymes Netzfundstück von

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 10. Juli 2019

Nietzsche ist zynisch.


These:

Nietzsche ist zynisch.

Anmerkung:
So behaupten wenigstens aus meiner Sicht, die weniger denk begabten Zeitgenossen. Denn sie sind schlich zu bequem, wenn sie denn überhaupt dazu in der Lage sind, die Gedanken anderer Menschen ausgiebiger zu beleuchten.
Meistens sind sie auch zu sehr von sich selbst überzeugt, um überhaupt in Erwägung zu ziehen, dass der Gegenüber den besseren Gedanken haben könnte. Doch hier ist Nietzsche, als oft fehlinterpretierter Philosoph, in bester Gesellschaft mit den großen Denkern dieser Welt.
Denn, die Durchschnittlichkeit ist das Herz unserer Gesellschaft. Um Spitzenleistung zu erkennen, aber bedarf es der Ehrfurcht vor dem Neuen und der Erkenntnisfähigkeit.

Gegenthese:

Nietzsche war nicht zynisch, er forderte nur, dass der Mensch den Menschen überwinden muss, um zum Übermenschen zu werden. Ein besserer Mensch, dem gegenüber, wie die Natur ihn schuf.

Er erkannte das Potential des Menschen als Gott. Das haben nur die kleinen Geister im menschlichen Ameisenstaat nicht verstanden. Diese kleinen Bienenfleißigen Arbeiter und Arbeiterinnen, die immer eine Königin brauchen, fehlt es schlicht an der Zeit, der Bildung und wohl auch oft an der intellektuellen Grundausstattung, um die Welt philosophisch zu betrachten. Ein Umstand, der die Welt leider nicht besser macht.
Selbst die wenigsten echten Intellektuellen seiner Zeit, haben Nietzsche und seine Vision vom neuen Menschen verstanden. Den geistvollen, verständigen Menschen für den Humanismus nicht nur ein Wort ist, welches grade in Teile seines verdrehten Weltbildes passt, sondern der den Humanismus immer und stehts lebt. Ein Mensch, weit vom egoistischen, dumpfen Rindvieh entfernt, dass in der Herde vegetiert. Ein Mensch der seine Evolution selbst beherrscht, Gott gleich und nicht ohnmächtig.

Von den heutigen pseudo-intellektuellen Schwaflern, spreche ich nicht einmal mehr. Sie sind so winzig.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 7. Juli 2019

Reif für die Seebrücke?


Es gibt in der letzten Zeit wieder Diskussionen um die Wirtschaftsemigration aus Afrika. Ein Vorschlag, man möge doch eine Seebrücke einrichten. Problem hierbei, auch eine #Seebrücke löst nicht ein Problem bei den Fluchtursachen. Es ist nur ein weiterer Weg, dummen und naiven Menschen zu verschweigen, das imperiale EU-Politik, die Afrika als kolonialen Absatzmarkt für ihre Konzerne betrachtet das Hauptproblem neben vielen anderen, von westlichen Konzernen gesteuerten Fehlentwicklungen. Lösungsansätze sind nicht Seebrücken und Massenmigration, sondern eine Kehrtwende der EU-Export- und Wirtschaftspolitik.

Aber wir bekommen wieder eine schlichte Lösungsargumentation. In Libyen sitzen geschätzte eine Millionen Menschen, die nach Europa wollen. Bevor diese nun versuchen mit Hilfe krimineller Schlepper einzureisen, solle man diese doch mittels einer Seebrücke nach Deutschland bringen. Deutschland hat die Kapazitäten dafür und ist wirtschaftlich stark genug.

Natürlich folgt der schlichten Argumentation das Wehklagen, wieso keine deutsche Partei auf den Zug Seebrücke aufspringt. Wenn wir mal die unzähligen logischen, wirtschaftlichen Argumente weglassen, die diese Weltretter-Fraktion sowieso nicht hören will und einfach ausblendet, so gibt es doch einen ausschlaggebenden Punkt, warum Parteien auf eine Seebrücke nicht eingehen können, den die junge Dame natürlich geflissentlich weglässt.

Wir reden im Mittelmeer nicht von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien oder politisch Verfolgten bestimmter Regime. Denen unser Staat aus humanitären Gründen Asyl gewähren könnte, was er in begründeten Fällen auch tut und hier sehr großzügig agiert.

Wir reden von einer Seebrücke für illegale Wirtschaftsmigranten, welche sowohl nach nationalen, als auch internationalen Recht keine Basis für politisches Asyl haben.
Hier wird es weder in echten Parteien noch in der Bevölkerung eine mehrheitliche Basis geben, die sagt, wir schaffen das. Denn für massenhafte illegale Einwanderung in ein Sozialsystem, die ohne jede Gegenleistung erfolgt, kann es keine Lösung geben.
Es sei denn, man legalisiert diese für ganz Europa.
Ein Entgegenkommen Europas wäre, Asylverfahren in Afrika einzuführen, um dort die Prüfung eines Asylanspruches durchzuführen. Möglicherweise, würde dies auch das Bewusstsein in Afrika erhöhen, dass die illegalen Überfahrten nach Europa unnötig sind, was nicht damit gleichzusetzen ist, dass diese aufhören. Aber unter Umständen stark zurückgehen. Denn auch Asylverfahren vor Ort, würden nur geringe Promille Zahlen von Menschen ermöglichen, eine Asylberechtigung zu erhalten oder aber eine legale Einwanderung genehmigt zu bekommen.
Aber das Rechtsempfinden auch in Afrika würde gestärkt und die globale Fairness. Die Seebrücken-Idee hingegen arbeitet gegen jede Rechtsordnung und ist somit gar nicht diskutabel.

Das Grundproblem der Seebrücke ist nun klar, dazu kommt noch, die tatsächliche Zerrissenheit und die teilweise Radikalität der Gesellschaft, die durch die schwereren Fehler der Flüchtlingskrise 2015 verursacht wurden. 
Als ICEs mit Tausenden Menschen in Deutschland angekommen sind, haben so einige geklatscht und gejubelt. Sie wurden von etwas kritischer denkenden Bürgern Bahnhofsklatscher genannt, nicht sehr nett, aber schon ein Weitblick für mögliche Spätfolgen in der Bevölkerung klang hier an.
Tatsächlich waren das auch bewegende Momente, aber sachlich gesehen hätte man weiter denken müssen. Werde ich auch bei dem 10.000sten klatschen, werde ich auch bei den 100.000sten klatschen, werde ich auch bei den 1.000000sten noch klatschen ohne zu bedenken, das hier nicht nur Menschen in Not kommen, sondern Menschen mit Bedürfnissen aus anderen Kulturen, denen ich gerecht werden muss. Denn zu erwarten, dass diese Menschen meinen Ansprüchen gerechte werden, darauf kommen wohl nur linke Herrenmenschen.
Die kurzfristige Euphorie weniger Personen, verbunden mit dem Versagen der Presse und der Politik auf ganzer Linie, sorgte für schnelle Verkaterung. Schlimmer noch spaltete die Gesellschaft langfristig.
Die Medien zeigten von 1000 Menschen nur die ganz wenigen Frauen und Kinder, was nicht unwesentlich dazu geführt hat, das jede Kritik als Rassismus und Nazitum abgebügelt wurde.Sachliche Kritik konnte so von der Politik mundtot gemacht werden, wie zu schlimmsten Zeiten des Stalinismus. Richtig ist, was Merkel-Linie ist. Selbsttätiges Denken oder eigene Meinung nicht erwünscht.
In kürzester Zeit, konnte man die Totalisierung und das aufhetzen einzelner Bevölkerungsgruppen gegeneinander beobachten, wie man es in der Bundesrepublik nicht vermutet hätte. Immer erfolgreich promotet von den Speichel leckenden Medien.

Natürlich gab und gibt es schlimme Meinungen, die selbst die Idee unseres Grundgesetzes konterkarieren, aber jeden Kritiker der Regierungslinie zum Nazi zumachen, hat auch normale Bürger zu radikalen Rändern geführt. Zum Glück ist es Österreich und Mazedonien gelungen die Balkanroute einigermaßen zu schließen. Dicht ist sie nicht, da gibt es noch Probleme, aber ein wenig Kontrolle ist zurück erlangt. Was wohlgemerkt kein Verdienst deutscher Politik ist. 

Deutschland braucht jetzt dringend eine Atempause und keine Seebrücke. Niemand weis, welche Probleme aus 2015 noch noch folgen.

Nun das Déjà-vu .... Seebrücke.

Da behauptet eine Aktivistin Deutschland kann 1.000000 Menschen evakuieren und Deutschland soll pro aktiv voran gehen und alle Flüchtlinge aufnehmen. 
Das ist ihre Meinung ok, aber die Gesellschaft? Schweigt!

Jeder weis das die 1.000000 nicht zu schaffen sind, jeder weis das etwas später wieder 1.000000 Menschen in Libyen warten werden.
Jeder kann sich denken, das die Menschen in Nahen Osten die Sache beobachten und auch einen "Marsch der Hoffnung" starten könnten. 
Trotzdem haben die NGOs und andere soviel Macht, das sich keiner traut die schlimme Wahrheit auszusprechen. Menschen sterben nicht im Mittelmeer, weil Deutschland sich nicht öffnet. Nein, sie sterben, weil die Politik nicht angemessen reagiert. Weil sie längst Konzernen die Profite sichern muss und Profit und Wirtschaftskraft, eben vor Humanismus und zivilisierten Verhalten agiert.

Die Nazikeule hat immer noch so viel Schwung, dass diese sogar mathematische Realitäten zerschlägt, doch nicht die Lügen der Europapolitik.

Wenn ich Oberbürgermeister eines sicheren Hafen wäre und ich höre die Seebrücke will 1.000000 Menschen holen und Deutschland soll erstmal alle Flüchtling alleine aufnehmen, ich würde aber sofort ein ganz lautes "Moment mal" ausrufen.

Macht aber keiner... wegen der Nazikeule. 

Das Ergebnis einer radikalisierten Gesellschaft, ein noch gespalteneres Deutschland und Schleuser die ganz zufällig ein Boot mit hohen Anteil Minderjährige rausschicken und somit in große Gefahr bringen. 
PR-Gags mit möglichen afrikanischen Opfern, als Kollateralschäden für eine Seebrücke, die niemanden nutzt. Das nennt man Skrupellos.
Denn sind die eine Millionen gerettet, werden die nächsten kommen, immer und immer wieder.
Mich sollte es nicht wundern, wenn demnächst Boote nur mit schwangeren Frauen und kleinen Kindern auf dem Meer festsitzen oder auch ertrinken.
Die Schleuser und andere Provokateure sitzen, gut mit Geld gepolstert am langen Hebel.

Aber muss das so kommen, zum zweiten Mal?

Wir brauchen Glasnost und Perestroika in der Migrationsfrage, aber zur Zeit hat jede ideologisch verhärtete Seite nur einfache populistische Antworten. 
Die einen sagen "alle weg" und die anderen "alle rein, Deutschland voran."

Beides ist extrem gefährlich...

George W. Lästerbacke

Sonntag, 23. Juni 2019

PANOPTIKUS BLOG: Philosophisch-weltliche Bibel Notiz:Neues Testa...

PANOPTIKUS BLOG: Philosophisch-weltliche Bibel Notiz: Neues Testa...: Philosophisch-weltliche Bibel Notiz: Neues Testament, Matthäus 5, 38 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für...

Philosophisch-weltliche Bibel Notiz:

Neues Testament, Matthäus 5, 38
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn (Zitat: Altes Testament).

Neues Testament, Matthäus 5, 39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.

Anmerkung:
Ich persönlich denke, hier irrte Jesus so gewaltig, dass es schon fast an ein Wunder grenzt, dass das Christentum überhaupt zu einer Weltreligion aufsteigen konnte. Denn er predigt Pazifismus, der zwar nicht explizit einfordert, keine geistige Vergeltung einzufordern, doch dem menschlichen Naturell Konflikte mit Gewalt zu lösen, völlig entgegensteht.
Denn Jesus wurde in seiner Weltanschauung stehts von seinem Gefolge verraten. Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Christentums und auch der Menschheitsgeschichte. Das muss ich nicht gesondert erläutern, das weis jeder.

Auch wenn der Gedanke ehrenwert ist, Konflikte gewaltfrei oder auch ohne Widerstand zu lösen, so heißt es doch nicht mehr oder weniger, als sich dem Bösen zu ergeben und zu hoffen, dass es dadurch besser wird. Deshalb halte ich das Alte Testament immer noch für die aktuellere Botschaft, Exodus 21:24 sagt aus Auge um Auge .. Böses vergilt man mit Bösem.

Jesus hätte vielleicht gleich besser die Diplomatie erfunden, in der der geistige Widerstand vor substanzielle Gewalt gestellt wird, diese aber nicht ausschließt. Leider hörte Jesus aber nie etwas von Gleichgewicht des Schreckens. Jeder kann jeden auslöschen, als Option ist eine Sprache, die die gesamte Menschheit versteht. Wenn auch gleich diese Sprache suboptimal ist, so hat sie wohl mehr Leben gerettet, als es jeder Bibelspruch je vermochte.

George W. Lästerbacke

Samstag, 22. Juni 2019

Die Alchemisten werden wieder Salonfähig.


Ich hatte heute die helle Freude, wieder einmal eine Gender Diskussion, rund um das dritte Geschlecht zu verfolgen. Anlass, war der Verweis eines Jungen aus dem Klassenzimmer, weil er darauf behaarte, dass es nur zwei Geschlechter gäbe. Ein 17-jähriger schottischer Schüler einer weiterführenden Schule in Aberdeenshire, Schottland und sein Lehrer waren Hauptakteure eines Videos, dass der Schüler von dem Vorfall machte.

Eigentlich eine legitime Sicht, doch offensichtlich hat man in Gender-Wunderland von heute kein Recht mehr, Dinge rein Sachbezogen und logisch zu sehen.

Ich versuche dies trotzdem einmal.

Fakt ist, rein biologisch sind zwei Geschlechter zur Fortpflanzung notwendig, dass ist auch generell in der Natur so, mit wenigen Ausnahmen von zweigeschlechtlichen Wesen. Wie Schneckenarten, die vollwertige Zwitter sind, was bedeutet, jeder kann mit jedem Nachwuchs zeugen, wobei auch hier natürlich zwei Partner nötig sind. Aber in der Säugetier Population ist Zweigeschlechtigkeit das Prinzip.
Es gibt eine prozentuale, praktisch zu vernachlässigende Zahl von menschlichen Zwittern, die zum Teil über verschieden stark ausgebildete Geschlechtsorgane beider Geschlechter verfügen, sie gelten als genetische Fehlentwicklung. Das aus medizinischer Sicht wohl zu recht. Denn zumindest mir ist kein Beispiel bekannt, dass ein Mensch existiert, der diese Anomalien hat und dabei, beiderseits fortpflanzungsfähig ist, was aus meiner Sicht, die Voraussetzung für ein drittes menschliches Geschlecht wäre.

Sollte ich hier falsch informiert sein, bitte ich um Korrektur durch Belege zum nachlesen.

Es mag sein, dass sich einige Personen anders für sich Identifizieren, was ihr gutes Recht ist, aber dies hat mit Biologie nichts zu tun, dass ist der Geist.

Denn im Prinzip kann ich doch heute sein, was ich möchte, die ganze große und bunte Szene der Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgendern, Inter- und Bisexuellen und Christopher Street Day Paraden weltweit beweisen das doch. Sicher muss in Sachen Toleranz in vielen Ecken der Welt noch etwas geschehen, aber der Zeitgeist als Maßstab für ein drittes Geschlecht?
Entschuldigung unwissenschaftlicher geht es wohl nicht.

Für mich gilt die Natur als Vorlage, denn irgendein Maß sollte gültig sein und jeder sollte das sein dürfen, was er möchte. Aber Gesetze und auch Lehrstoff sollten etwas realistisch sein, denn Toleranz und anderer Meinungen sollten sich nicht ausschließen. Politische Lehrmeinung kann und darf nicht unwissenschaftlich sein.

Wir brauchen kein Gesetz für andere Geschlechter oder Toiletten, wir brauchen vielleicht einfach nur Toiletten für alle. Da kann dann jeder stehen, sitzen, die Tür schließen oder was auch immer. Dass ist dann Toleranz, wir machen alles gemeinsam, egal wie es unter Hose und Rock ausschaut. Toleranz ist doch, wenn Geschlecht keine Rolle spielt, nicht aber das jeder sein eigenes Süppchen kocht.

Ein drittes Geschlecht bestätigt uns nur eins, die Dekadenz einer zugrunde gehenden Gesellschaft, die an geistiger Onanie und Völlerei zugrunde geht. Der Ich-Mensch läuft so lange im Kreis, bis er glaubt, es gibt keine andere Form der Fortbewegung mehr.

George W. Lästerbacke

Montag, 17. Juni 2019

Der fatale Umgang mit der AfD


Heute mal wieder etwas aus dem politischen Alltagserleben.

Dem geneigten Leser. Ab und zu mache ich gerne meine privaten Anmerkungen, meist zu aktuellen Themen, oft zu allgemeinen Umgang miteinander. Der allgemeine Umgang heute, ist wohlbekannt, sowohl zwischenmenschlich, als auch politisch oft eher unangemessen.

Zur Zeit können wir wieder sehen, wie sich die sogenannten Volksparteien buchstäblich zerlegen. Sie strahlen soviel Inkompetenz aus, dass der Wähler selbst die Idole der Grünen schon für wählbar hält, nicht weil er davon ausgeht, dass diese Partei irgendetwas anders macht oder gar besser, nein überhaupt nicht.
Er will die Fressen, der anderen, sich nur noch selbst Volksparteien nennenden Vereine, von SPD oder CDU einfach nicht mehr sehen. Der Wähler hat die Schnauze gestrichen voll, Figuren wie Nahles, Gabriel oder AKK und Merkel zu zuhören, die sich ständig in Selbstmitleid und un-konstruktiver Kritik an anderen suhlen, anstatt einzusehen, dass sie selbst zum größten Problem der Politik geworden sind. Spätestens wenn sich eine Partei, wie die CDU von einem blauhaarigen Youtuber, der beileibe kein politischer Vloger ist vorführen lassen muss, dann ist sie reif für die Schlachtbank. Schade nur, dass es diesem Rezo an der ganzheitlichen Konzeption fehlte, auch SPD und Grüne, als das darzustellen, was sie sind inkompetent und eigennützig. Aber wenigstens, es war zur Europawahl, ein erfrischender Neuanfang, das ein Youtuber zeigte, das aus dem Merkel Neuland auch scharf gefeuert werden kann und der Schuss sitzt.

Jetzt wird sogar ein Habeck von den Grünen, als direkt gewählter Kanzler attraktiv, wenn man ihn wählen könnte. Gut, wirklich kompetent kommt er auch nicht rüber, aber er hat schon mal ein Buch geschrieben, dass heißt, er bekommt auch mal etwas fertig und er sieht ganz gut aus für die Damen, um die Vierzig.
Der Wähler ist es leid sich das Schmierentheater von SPD und CDU weiter anzusehen, die entweder sich selbst zerfleischen oder gemeinsam auf die einzige Juniorpartei, die AfD im Bundestag losgehen.
Hier ist keine Anschuldigung zu abstrus, dass man damit nicht schon wieder die AfD in Verbindung bringen kann. Das Aussterben der Dinosaurier, der Klimawandel oder ein auf die Erde zurasender Meteorit, die AfD ist ganz sicher schuld. Entschuldigung, dass ich hier auf diese Klischees zurückgreife, aber es wäre wohl nicht zielführend, wenn ich hier die unzähligen unter der Gürtellinie sitzenden Angriffe auf die AfD im einzelnen aufzuzählen versuchen würde. Es ist wohl eher so, das jeder Leser hier mindestens ein absurdes Beispiel selbst bringen kann.
Das fadenscheinige Geschwätz will, der Wähler einfach nicht mehr hören.
Dieser ist durch Nazikeule und Dauer-Blashing Andersdenkender, so abgestumpft, dass er gar nicht mehr zuhören möchte.
Die AfD sitzt im Bundestag und das ändert sich nicht mehr so schnell. Dass die Partei im Osten ihren stärksten Wählerblock rekrutieren kann, liegt sicher nicht daran, das Ostdeutsche Demokratie nicht verstanden haben, sondern weil sie diese Demokratie verstanden und erkämpft haben. Nun nutzen sie ihre Macht der Wählerstimme, weil ihnen viel zu lange von Heuchlern aus dem Westen etwas von Demokratie erzählt wurde, was letztendlich gar nicht stimmte, nämlich das Demokratie fair wäre.
Fair sieht für einen Ossi anders aus.
Das ein Parteibuch die Kariere fördert und Parteimitläufer immer etwas mehr vom Kuchen abbekommen, dass kennen sie bereits von der SED Diktatur. Dazu müssen sie nicht der SPD und der CDU zusehen.
Das hat der Ostwähler nun verstanden und schickt diese Botschaft bei jeder Gelegenheit nach Berlin.

Natürlich hat die AfD immer mal wieder Probleme mit Mitgliedern, deren Ansichten zu erzkonservativ sind und auch mit einem Bodensatz, der gelinde gesagt gelegentlich leicht braun muffelt.
Aber eine junge Partei hat diese Probleme immer, ob nun in den Farben Rot, Grün oder Blau. Ein paar Extreme suchen immer Anschluss und Gehör, am Anfang einer Parteibildung und müssen dann Schritt für Schritt entfernt werden.

Ich bin mir sicher, die AfD schafft es, jedem, der sich dem Grundgesetz nicht verpflichtet fühlt, auch aus der Partei zu entfernen. Doch dazu gibt man ihr kaum die Chance, wenn man eine demokratische Partei und allesamt inklusive Wähler, ständig als Nazis diffamiert.
Es gehört zur Demokratie sich mit fehlgeleiteten Weltsichten auseinander zu setzen und grade die Altparteien hatten noch echte Nazis in ihren Reihen, was nur zu gerne Totgeschwiegen wird. Und siehe da, aus vielen von den echten Nazis wurden aufrechte Demokraten, bis sie zum Glück doch noch erwischt wurden.
Aber das gute an der Demokratie ist, sie mussten trotzdem gehen, wenn es den heraus kam. Und dass ist auch gut so, denn für Nazi-Ideologie darf kein Platz mehr sein, im 21. Jahrhundert. Ebenso wenig, wie für stalinistisch-faschistische Ideologieansätze, die man heute bei rot-grün beobachten kann. Wehrt den Anfängen, ist das immer aktuelle Motto für echte Demokratie.

Doch ein blöder Spruch macht noch keinen Nazi, aber schnell böses Blut, was der Demokratie immer schadet. Wer sich in den letzten Jahren immer weiter vom Grundgesetz entfernt hat, dass ist auch dem Wähler, nicht nur im Osten klar, es ist nicht die AfD.

Denn diese steht nun auf dem Prüfstand ihrer Glaubwürdigkeit für den Wähler, weil sie in Rekordverdächtiger Zeit anfangen wird in den Ländern Mit- und Regierungsverantwortung zu übernehmen.
Denkt an diese Voraussage.

Aus persönlichen Erleben im Rahmen meiner Arbeit kann ich immer nur wieder feststellen, dass das Flüchtlingsthema bei der AfD scheinbar weniger Raum einnimmt, als bei anderen Parteien.
Jedoch fordert die AfD hier eben simpel die Einhaltung geltenden Rechtes. Deswegen wird sie angefeindet. Ich "studiere" die AfD seit 2015 und sehe den Eintrag des Flüchtlingsthemas auf öffentlichen Veranstaltungen, oft durch die interessierte Bevölkerung. Die einfache Fragen hat und Antworten erwartet.

In nicht einer Veranstaltung konnte ich beobachten, dass ein AfD Funktionär mehr tat, als die Anwendung geltenden Rechtes einzufordern und den Bürgern erklärte, wo geltendes Recht gebeugt und gebrochen wird. Dass ist der Grund, warum besonders rot-grün-schwarze Schergen, zu gerne den Scheiterhaufen brennen sehen würden, den sie mühsam zusammenharken. Dass ist der Grund, warum die AfD zum Ketzer erklärt wird, einfache Wahrheiten über die Altparteien und ihre Machenschaften.

Die AfD als Partei hat auch ganz andere gesellschaftliche Anforderungen zu erfüllen, als sich ausschließlich der Flüchtlingsfrage zu widmen. Menschen mit Ansichten, die nicht unserem Grundgesetz entsprechen, gibt es in jeder Partei und hier hat eine Partei dafür zu sorgen, dass das Grundgesetz vor Angriffen geschützt wird. Doch hier sind Grundgesetz widrige Tendenzen oft, in anderen Parteien deutlich stärker ausgeprägt, als bei der AfD. Darauf sollte unsere Aufmerksamkeit im Augenblick liegen. Denn das Grundgesetz gilt für alle Bürger und ist gut, wie es ist. Es ist aber auf keinen Fall Eigentum oder zweckdienlicher Gegenstand einzelner Parteien, um dort nach ihrem Gutdünken herum zu hantieren, bis es in ihr grade aktuelles Weltbild passt.

Ich persönlich habe ganz oben angefangen, mir die AfD anzusehen und habe mich nun nach ganz unten in die Kommunalebene durchgearbeitet und hier gibt es wirklich andere Fragen zu erörtern. Es geht um Themen, wie den undurchdringlichen Filz der Altparteien aufzulösen. Parteien, die sich ungeniert die Taschen füllen, jede Art von politischer Konkurrenz sabotieren und weg beißen wollen. Es geht darum, dem Bürger wieder seine Souveränität und das Vertrauen in seine Volksvertreter wiederzugeben. An dieser Stelle finde ich es gut, das die AfD nach und nach, auch in die unbedeutendsten kommunalen Gremien einzieht, um aufklärend zu wirken.

Außerdem kann man auch Themen, wie Stadtentwicklung, Kultur und andere Kommunale Themen, nicht mehr nur den Apparatschiks der Parteien-Hohlkörper überlassen, welche Posten und Geld verschieben, nach gut dünken, immer vorbei am Bürger, der am Ende die Zeche zahlt. Es ist einfach an der Zeit mal gründlich aufzuräumen in Deutschland.

Es gibt ein sehr einfaches Beispiel, wie deutlich und ungeniert gegen eine demokratische Partei, wie die AfD gehetzt wird.
Es ist der Prüffall, heute hier kurz erklärt, um klar zu machen, mit welchen Mitteln man schon bereit ist Demokratie zu verhindern, wenn es nötig erscheint. Mit Unwahrheiten und Fake News heute und was kommt morgen?

Es gibt keinen gesetzlichen Prüffall, dass sind reine Fake News. Der Verfassungsschutz darf öffentlich zugängliche Informationen sammeln, über alle Parteien. Dass tut er regelmäßig und wertet diese aus. Kommt es zu dem Verdacht, dass in der Partei organisiert Verfassungsfeindliche Aktivitäten auftreten oder gar das Parteiprogramm darauf hin deutet, müssen Gremien beschließen, dass die Partei, wie einst die NPD unter Beobachtung nach Beobachtungsvoraussetzungen in § 3 BVerfSchG gestellt wird. Nun werden nicht nur passiv Informationen gewonnen, sondern auch aktiv durch mögliche V-Männer gesammelt und wenn genügend belastendes Material vorliegt, kann auch ein Parteiverbotsverfahren eingeleitet werden.
Ein Prüffall ist somit nicht vorgesehen und ist reine Mediale Hetzte gegen eine Partei, offensichtlich von den Sozialdemokraten veranlasst, die den Verfassungsschutz nach der ungerechtfertigten Entlassung Maasens übernommen haben.
Verfassungsschutz-Chef Maasen, sie erinnern sich noch? Der CSU Mann, der sich weigerte ein Fake Video ungeprüft für echt zu erklären und somit Kanzlerin Merkel widersprach.

Dabei ist das Verbreiten von Fake News, bereits auch ein bedenklicher, gegen das Grundgesetz verstoßender Akt, wenn dadurch die Meinungsfreiheit manipuliert oder auch eingeschränkt werden könnte.

Gäbe es in diesem Land ehrliche und kompetente Politiker die klar zum Grundgesetz stehen, würden sie ganz klar Position gegen Falschmeldungen dieser Art beziehen und nicht versuchen, daraus politisches Kapital zu schlagen. Dieses Land mag noch eine Demokratie sein, aber die Politiker fast keine ehrlichen Demokraten mehr.

Man muss aus allem hier geschriebenen aber ein allgemeines Fazit ziehen dürfen und das lässt kaum positive Schlüsse zu. In jeden Fall nicht für Deutschlands Demokratie. Denn hier zeigt ein alteingesessenes Mehrparteiensystem seine hässliche Fratze. Es ist von Grund auf so verdorben, dass es seine eigenen demokratischen Regeln über Bord wirft, sobald ein Konkurrent am Horizont erscheint, der nicht nur ihre Vorstellungen in Frage stellt, nein, er stellt auch die Arbeit der Altparteien in Frage. Er denkt auch anders. Und das Loblied der Meinungsfreiheit, Toleranz für die Andersdenkenden, dass die Altparteien so gerne singen verstummt schnell. Das verändert die Gesellschaft, allerorts vernimmt man hinter vorgehaltener Hand getuschelt, es ist nicht mehr besser, als zu Zeiten der SED. Zum tiefen Misstrauen in die Politik, kommt nun noch Angst vor dem Staat, der fest in den Krallen der herrschenden Altparteien liegt und dessen Verwurzelung nicht mehr die Demokratie, sondern die Parteibücher sind. Das Misstrauen in der Gesellschaft wächst und wird nur schwer wieder zurück zu gewinnen sein. Und auch wenn die AfD bereits längst integraler Teil, des erweiterten Parteiensystems ist, werden ihre Mitglieder der ersten Stunde und auch die Wähler der AfD nicht vergessen, dass sie zu Unrecht als Nazis diffamiert wurden, als sie ihr Recht auf Demokratische Wahl und freie Meinungsäußerung wahrnahmen. Die Vergiftung und Spaltung der Gesellschaft wird zunehmen, selbst wenn sich die Altparteien als Brunnenvergifter zurücknehmen.

George W. Lästerbacke

Montag, 3. Juni 2019

😜 INTELLIGENZTEST 😜


So liebe Freunde. Heute habt Ihr wieder das zweifelhafte Vergnügen, etwas von mir zu lesen, zu einem Thema, was so überhaupt und sowieso nicht geplant war.

Die Ursache, es ist Sonntag und ich habe keine Lust, bei -1 Grad Celsius raus zugehen. Denn der Himmel ist wolkenverhangen, aber es regnet leider nicht. Wäre das der Fall, könnte man Blitzeis erwarten. Das heißt ich könnte mich dann mit vergnügen, an das Fenster setzten und Passanten dabei zu zusehen, wie sie auf dem gefrorenen H20 Pirouetten drehen, bis sie irgendwann einsehen, dass die Schwerkraft doch stärker ist, um dann schnell das Fenster aufzureißen und Interesse an ihrem Gesundheitszustand zu heucheln. Aber diesen Spaß vergönnt mir Petrus nicht und meine Freundin habe, ich heute schon nackt gesehen. Schließlich will ich sie nicht ständig von der Hausarbeit abhalten. Also folglich muss ich schreiben und Ihr müsst lesen. Ich weis, Ihr seid viel zu neugierig, um es nicht zu tun.

Ein Thema habe ich auch schon. Das verdanke ich dieser Poetry Slamerin Lisa Eckhardt, die Gott sei Dank, vor wenigen Jahren aus der Versenkung der österreichischen Poetry Slamer Szene, auf deutschen Kabarettbühnen auftauchte, um in ihrer bitterbösen, zynischen Art, wieder Freude unter den Intelligenteren von uns zu verbreiten. Die Frau ist sensationell boshaft und sehr unterhaltend. Diese Lisa Eckhardt referierte nun über Intelligenz. Ein unerschöpfliches Thema, ich schalte sie nach fünf Minuten auf Pause, um sie später zu genießen und griff mir die Tastatur. Weil auch ich Lust verspürte, mich dazu zu äußern.

Nun ist Intelligenz nicht unbedingt jedermanns Fachgebiet. Was mich aber nicht davon abhalten wird, hier meine eigenen Gedanken für Euch zu äußern.

Intelligenz ist ja ein Naturprodukt, sie ist tatsächlich 100% Bio, ganz anders, wie es auf vielen Produkten im Supermarkt behauptet wird. Dort ist oft nicht mal der Aufdruck auf der Verpackung Bio, geschweige denn der Inhalt. Deswegen kaufe ich auch in der Regel, völlig normale Dinge im Supermarkt und spare eine Menge Geld.

Doch zurück zu Intelligenz. Diese hat zum Glück nichts mit Bildung zu tun, Bildung ist eingebildete Intelligenz, deswegen bezeichnet man überstudierte Fachidioten, in der Regel auch als Intellektuelle. Die besonders Doofen unter ihnen, nennen sich sogar selbst so. Also, sollte euch mal einer von diesen überzüchteten Bildungsopfern über den Weg laufen, könnt ihr ganz leicht testen, ob er intelligent oder intellektuell ist. Ihr sagt irgendetwas Dummes, vorausgesetzt, ihr wisst, dass es dumm ist. Sonst habt ihr natürlich keine Chance, den Test erfolgreich abzuschließen.

Wenn nun euer gegenüber versucht, die von euch falsch betrachtete Sachlage, auf Grund seiner überragenden Expertenkenntnisse zu erklären, auf die er sich natürlich gerne beruft, meist unter Angabe seiner Studienzeit und dem Verweis, dass sein Wissen von einer Elite-Uni stammt, dann könnt Ihr sicher sein, es ist ein Intellektueller.
Also eher die Idioten unter den Intelligenten. Versucht Euch aber eine Person in aller Ruhe, zu erklären, dass Ihr falsch liegt, ohne seine Kompetenz besonders herauszustellen, dann habt Ihr gute Chancen, einen intelligenten Menschen getroffen zu haben.
Bei nicht Akademikern ist es ebenso einfacher zu unterscheiden, die Intelligenten argumentieren und sie geben euch Anregung zum nachdenken, sie hören sich einfach interessant an. Der Rest? Der labern einfach nur Bullshit.

Intelligenz hat nämlich nur in zweiter Linie mit Bildung zu tun, deshalb definiert sie sich auch ebenso einfach. Das schnelle Erkennen und Lösen von Problemen, dass ist Intelligenz. Alles andere ist dumm oder Philosophie.

Hierbei schadet Bildung natürlich auf keinen Fall, allerdings nutzt sie auch nicht allzu viel, wenn man nicht besonders intelligent ist. Wir können hier das Beispiel, einer allseits bekannten Physikerin nehmen. Ihre Doktorarbeiten waren hervorragen gearbeitet, sagte ein Mentor, aber eben nichts besonderes. Pedantisches Handwerk, weniger neue wissenschaftliche Denkansätze. Betrachtet man ihr heutiges wirken im Staatsdienst, so sieht man, sie versagt und spielt eher Mau Mau, als Poker.
Doch auch hier ist ihr Erfolg, ihrem Fleiß und nicht ihrer Brillanz zuzuschreiben. Doch solche Karrieren sind nur in der Politik möglich, wo Falschspielen wichtiger ist, als logisches Denken. Auch wenn ein hoher IQ, einen Falschspieler, extrem nützlich sein kann. So gilt doch eher, ein Arschloch sein, ist am dienlichsten. Und die Konkurrenz in Sachen Intelligenz ist in der Politik, sowieso nicht allzu stark.
Das dürfen wir jederzeit erleben, wenn unsere Spitzenpolitiker, ihr Maul aufreißen.
Ich habe da ein Zitat von Frau Merkel, unserer amtierenden Bundeskanzlerin, welches ich persönlich zur Zeit, als das Dämlichste, was zur Zeit auf dem Zitaten-Markt verfügbare betrachte.
Merkel erklärte den Satz „Wir schaffen das!“ bei der Talkshow Anne Will in 2017 so.
Zitat:

„Deutschland ist ein starkes Land, ein tolles Land. Ich mag mein Land. Aber nicht nur ich mag mein Land, Millionen andere mögen dieses Land. Dann ist doch die Aufgabe einfach, das man da so ran geht, dass man das schafft. Dann kann man das auch schaffen. Und ich habe überhaupt keinen Zweifel und stellen sie sich mal vor, wir würden jetzt alle miteinander erklären, wir schaffen das nicht. Ja und dann? Das geht doch nicht!“

Dass ist zum lachen? Nein es ist einfach lächerlich dumm. Denn ein intelligenter Mensch, könnte diesen Satz doch vernünftig kommentieren. Merkel mag gebildet sein, aber diese Aussage beweist nur eines, alles, was sie nicht vorgefertigt ablesen kann, wird politische Parole und dieses auch noch in einer Qualität, das man es für eine Parodie halten könnte. Wirklich intelligente Menschen stammeln, so etwas nicht zusammen. Würde Merkel jemand richtig zuhören, wäre sie längst aus dem Geschäft.

Oder denkt mal an Mister Freiheit, den Labersack Gauck, Ex-Paffe, Wendehals und Ex-Bundespräsident. Gott, dem zu zuhören, war schon gruselig. Besonders, wenn er in jedem Zeiten Satz von Freiheit faselte und Gleichschaltung der Meinung meinte. Ich nannte ihn immer Bundespräservativ. Warum? Weil man so etwas, als Bundespräsident, ein zweites mal verhüten sollte.

Aber in der Regel, reden wir hier, doch eher vom durchschnittlichen IQ, dessen sich niemand schämen muss, denn er reicht, in der Regel, um den Alltag zu meistern. Auch wenn man sich dann, des öfteren belehren lassen muss, hat man den Fleiß und die Willensstärke, kann man sich ein schönes, entspanntes Leben mit dem Durchschnitts-IQ machen. Ständiges Denken erschwert sowieso nur den Alltag. Problematisch wird es erst, wenn der IQ und die Schuhgröße korrespondieren, weil sie in etwa gleich groß sind.

Diese Leute besitzen natürlich auch Beratungsresistenz, wie ein Stück Knäckebrot, besser man geht ihnen aus dem Weg. Denn oft neigen sie dazu, rechthaberisch und zänkisch zu sein, jeder von euch kennt sicher so einen Kandidaten. Der einen Standpunkt hat, den er wider jedes halbwegs logischen Arguments verteidigt.

Menschen dieses Schlages haben die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege, diese weis auch nach zwei Sekunden nicht mehr, das sie gegen das Fensterglas geflogen ist und versucht also weiter, Stundenlang, durch das scheinbar unsichtbare Glas zu fliegen. Und dass, obwohl sie beneidenswert gute Augen hat, aber eben nur bemerkenswert wenig Gehirn.
Bei diesen Menschen, kann man nicht helfen und man kann nicht gewinnen. Weil Niveau eben von unten, wie Arroganz aussieht. Auf Twitter trifft man viele dieser Personen, oft aus dem extremen linken oder rechten Spektrum. Diskussionen sind zwecklos, weil Argumentationen nicht wahrgenommen werden. Wer Beispiele such, besonders in sozialen Netzwerken wird man hier schnell fündig.

Man könnte jetzt sicher noch viel über Intelligenz schreiben, oder über Intellektuelle, aber sicher langweilt euch dass dann, denn dies hier, wird ja kein Bühnenprogramm. Wo solche Texte eher kurzweilig wirken und Spaß machen.

George W. Lästerbacke