Dienstag, 4. Dezember 2018

Offener Brief zum Migrationspakt ...


Auch wenn der Dezember 2018 längst verstrichen ist, die Merkel Regierung vergangen und der Migrationspakt in Marokko unterzeichnet ist, werden diese Worte noch aktuell sein. Denn es wird nie unnötig werden Widerstand gegen Machthaber zu leisten, die nicht den Interessen des Volkes dienen, ob man sie nun Demokraten oder Diktatoren nennt. Denn Grenzen sind fließend und es gilt immer wachsam zu sein, wann Demokraten zu Diktatoren werden.

Wisst Ihr, was mir wirklich stinkt, was mich sauer und traurig macht?
Das seid ihr und ich werde es euch am Beispiel des Migrationspaktes erklären. Der zwischenzeitlich im Bundestag von den Regierungsparteien CDU und SPD durch gewunkene Migrationspakt, war eure Chance zu protestieren und Flagge gegen eine unwürdige Regierung zu zeigen, denn er wurde nicht demokratisch diskutiert. Der Pakt wurde ausdrücklich gegen den Willen unzähliger Wähler und selbst gegen den Willen vieler Parteimitglieder von CDU und SPD durchs Parlament geboxt. Hilfsmittel, die Fraktionsdisziplin, der Beschluss war ein Beschluss der Regierung und wurde durchgeführt. Es war keine andere Fraktion beteiligt, aus verschiedensten Gründen. Doch euer wenn auch nur symbolische Protest blieb aus und die wenigen tausend Bürger, die auf die Straße gingen, die sind tatsächlich nicht das Volk. Das sind nur wenige aufrechte und mutige Bürger, die zu ihrer Meinung stehen.

Ich wäre gerne nach Berlin gefahren, um mit anderen gegen diesen UN- Migrationspakt zu demonstrieren, wenn es denn diese hunderttausende Menschen gegeben hätte, die nach Berlin unterwegs gewesen wären.
Nicht weil ich das Papier für grundsätzlich super schlecht halte.
Im Gegenteil, es ist seiner Zeit voraus. Es ist eine Utopie für eine Welt, die ganz anders tickt, besser, solidarischer und mit Verstand für die Zukunft. Nicht aber für eine Welt voller Massenmördern, Elendsprofiteuren, Blendern und Profitjägern, deren einziges Interesse das weitere Ausbluten der Völker ist.

Ich will gegen diesen Pakt protestieren, weil ich ihn in Händen dieser dummen Merkel Regierung für gefährlich halte. Denn das Papier formuliert, es kann sein, man muss es aber nicht machen. Das hört sich erst mal herrlich unverbindlich an.
Doch wir alle wissen, was das Merkel gerne machen würde und wozu man Gesetze, besonders die Gesetze, die Meinungsfreiheit einschränken und das wiederum insbesondere in Migrationsangelegenheiten, solche Gesetze hätten das Merkel und ihre EU Kumpane gerne.
Merkel & Co wird dieses Papier als Alibi dienen, um die Daumenschrauben für das Volk noch fester anzuziehen. Eine Zukunftsvision die übrigens für viele europäische Länder gilt.
Mal ganz davon abgesehen dass dieser Pakt, auch bei nur teilweiser Ratifizierung durch einzelne Staaten, in die internationale Rechtsprechung als Völkergewohnheitsrecht einfließen wird, wenn man ihn den unterzeichnet.
Ein Grund von vielen, warum einige Staaten nicht unterzeichnen werden. Einige wichtige Staaten, wie die USA, Israel, Australien, die Schweiz und andere haben begriffen, dass sie langfristig Teile ihrer Souveränität aufgeben, wenn sie diesen Pakt unterzeichnen. Und das ist nur ein Aspekt, ein anderer ist, dass sie nicht mehr alleiniger Herr ihrer Steuereinnahmen und der Vergabe von Staatsbürgerschaften sind und es gibt noch viele andere Gründe.

Aber dass ist es gar nicht, was mir wirklich stinkt, was mich sauer und traurig macht. Ich finde es zum kotzen, dass ich hunderte Mails, Nachrichten erhalte und Leute treffe, die mich ansprechen, dass ihnen diese Sache mit dem Migrationspakt ganz und gar nicht gefällt.
Doch wenn es darauf ankommt sitzen alle diese Patrioten und aufrechten Bürger zu Hause auf dem Sofa und schauen zu, wie ein paar tausend Leute, die ihre Meinung offen kundtun, sich in Berlin von irgendwelchen staatlich subventionierten Gegendemonstranten niederbrüllen lassen und denunziert werden.
Keiner bewegt sich in diesem Land und die, die es doch tun, werden als Nazis und Rechtspopulisten verschrien.
Aber die, die eigentlich mithelfen sollten, wie in Frankreich, um Massendemonstrationen zu unterstützen, wie unsere Gewerkschaften haben ihre Zielgruppe, das arbeitende Volk längst verraten und wen wundert das auch, es sind Sozialdemokraten. Denen war ihr eigenes Hemd schon immer näher, als der anderen Leute Arsch.
Regierungstreue Arschkriecher, Denunzianten und Globalisten.

Aber wisst ihr, ich muss hierbleiben auf meinem Sofa, weil sich zum einen massenhaft Leute finden, die quatschen, aber niemand der auch nach Berlin fährt.
Ein Grund der mir einfällt um zu Hause zu bleiben.
Und tausend andere Leute finden tausend andere Gründe als Ausrede, um nicht zu demonstrieren. Doch es sind nur Ausreden, denn wer etwas bekämpfen will, der tut es einfach.

Ich schreibe eben viel und erreiche Menschen, außer auf Facebook. Der Plattform der Labertanten und Sofa-Revoluzzer. Es ist hier wohl eine Stärke, in diesem Sozialen Netzwerk, Online Petitionen zu unterschreiben, nicht aber auf der Straße seine Meinung zu sagen.
Ich habe auch noch einen richtigen Grund zu sagen, solche Massendemonstrationen sind nichts für mich. Eine alte Rückenverletzung, die es mir unmöglich macht lange zu stehen und eine Verletzung am Fuß, die mir langes Laufen fast unmöglich macht. Das Leiden dominiert zwar nicht mein Leben, ich trainiere trotzdem noch 160 Minuten am Tag mit Fahrradfahren und Gymnastik. Aber es macht es mir fast unmöglich, an größeren längeren Großveranstaltungen teilzunehmen.

Trotzdem unterstütze ich diesen Kampf um Demokratie auf meine Art und Allerorts nach Kräften. Während andere von euch immer nur gaffen, wie andere Bürger die Kastanien für sie aus dem Feuer holen oder auch nicht.

Wann wollt ihr endlich anfangen euch zu wehren?
Wenn Merkel weg ist, dann kommt ein anderer Arsch der euch zur Sau macht.

Begreift ihr dass?

George W. Lästerbacke


Freitag, 30. November 2018

Good day Erick Matthew Bennett.

Your words on Gab.ai have reached me. Especially her first words on her website have convinced me to answer you. Unfortunately, my English is not good enough to have a deep conversation, I translate with Googel, please forgive possible mistakes.

I am not a person who believes in God. There are many reasons for that. But I do not question their belief and quote from your text.

"Many believe, and rightly you found a church by having a building that everyone goes to, and that is certainly true. However, a church is not a building but a group of people who all know and understand the same thing. In the chosen, our bodies are the temples of God. "

This paragraph of your text also applies my view of the world. For I see in everything that exists a divine spark. I do not see God in one person, but His work, our fascinating world. Therefore, in my center of faith is not God, but everything around me as the divine spark of inspiration for every human being. For this reason, I agree with them that I do not need a house / church and are just human. I admire the world in its infinite beauty, and when a person here seeks inspiration in God, faith is right for Him. However, I think for myself that I do not need a place of prayer, but a place of worship that makes the global spark of divine inspiration seem insignificant to me. Only then, peacefully united with people who live their faith, albeit differently from me, together we can make the world more beautiful and better.

I also believe that we can all live much better in devotion to our own faith, because I believe that every human being is equal and has the right to believe that this world is supernaturally beautiful and the divine spark inspires us every day of our lives , It does not matter if we expand our world view under the open starry sky or in a church, it is important that we do it. I also believe when they say their world in America and also in Europe and the rest of the world is on the wrong path, guided by false prophets.

I see that if you think that faith is the right way to save your world from the many false prophets, then this way is the right way for you and your followers. As long as this path brings us all peace for the world.

I wish them strength and strength my unknown friend.

George W. Lästerbacke.

Montag, 26. November 2018

Wer schafft Deutschland ab?


Ich freue mich, dass ich eine breit gefächerte Leserschaft erreiche und zu meinem Erstaunen sind viele Leser oft meiner Meinung, sogar bei den verschiedensten konträren Themen. Offensichtlich schätzt man ein offenes Wort in Deutschland doch noch, wenigstens im Volk. Deshalb halte ich heute aus meinem Führerbunker einen satirischen Vortrag. Alles nicht persönlich gemeint, doch irgendwie wahr.

Ich denke etwas Schimpf und Schande steht jeden Disput gut und ich verstehe jeden, der gelegentlich verbal daneben greift. Denn im Angesicht von Ex-Stasi-Greifern, Grünen Irrtümern der Natur, SPD Schranzen wie Nahles oder Maas und zu guter Letzt nicht zu vergessen unsere Pfarrerstochter als Kanzlerinnen Darstellerin, welche von uns Bürgern alimentiert munter jedermanns Interessen, nur nicht die des Bürgers vertreten, bei denen kann man schon mal die gute Kinderstube vergessen.

Wer die politische Lage in Deutschland betrachtet, kann gar nicht soviel essen, wie er kotzen möchte. Einfach mal im Klartext gesagt, wenn man von der Verblödung der politischen Eliten und des Volkes spricht.

In der Hauptsache lasse ich mich nicht über die Politiker Bande aus. Über diesen Nieten in Maßanzügen, die nur in der Politik zu finden sind, weil sie in der Wirtschaft niemand gebrauchen kann, wurde eigentlich alles gesagt.
Wer bräuchte den auch Zeitgenossen, die im sechsten Anlauf endlich ihren Abschluss als Volkswirt geschafft haben, falsche Doktortitel vorweisen und ganze Lebensläufe fälschen in der Wirtschaft?
Die meisten dieser Niederfrequenzdenker könnten nicht mal ihre Reden selber schreiben, geschweige denn, vernünftige Politik machen. Natürlich ist in der Wirtschaft auch nicht alles Gold was glänzt, doch echte Rohrkrepierer fallen da schneller auf und reden sich nicht in persönlichen Märchenstunden von einem hoch vergüteten politischen Mandat zum anderen.

Und da ist der Punkt. Wo ich euch, die dass hier lesen, die Wähler und Nichtwähler bei den Eiern bekomme.
Warum regt ihr euch über Politiker auf, die Deutschland abschaffen? Entweder sind sie käuflich, Marionetten oder aber strunzdoofe Karrieristen. Manchmal sogar alles auf einmal in Personalunion. Hier fallen mir gleich mehrere grüne Tontauben ein, natürlich auch bei SPD, CDU und den anderen Sammelbecken von Nichtskönnern. Ihr, die Wähler wählt doch diese Tontauben alle paar Jahre wieder.

Warum?

Wegen ein paar hirnloser Wahlversprechen, an die ihr euch selbst drei Tage nach der Wahl nicht mehr erinnert und die lieben Politiker sowieso nicht?

Die Politiker haben dafür sogar zwei Entschuldigungen, dass sie sich nicht an Wahlversprechen halten. Die Erste wäre, wer glaubt schon Wahlversprechen, der müsste nach einigen Jahrzehnten Demokratie doch ziemlich dumm sein. Die zweite Entschuldigung ist, Politiker sind erst mal damit beschäftigt, wo und wie sie sich möglichst schnell die eigenen Taschen füllen können.
Wo sollte da Zeit für Volksnahe Politik bleiben und warum?
So schaut es aus. Die Politiker haben sogar noch eine dritte Entschuldigung. Mit euch können sie es machen, denn ihr rafft sowieso nichts. Und wenn einmal ein paar Hanseln in Deutschland noch etwas kapieren, so stehen sie einsam mit Plakaten auf Plätzen herum und werden als Wutbürger verhöhnt und die Masse schaut zu, statt sich zu ihnen zu stellen.

Außerdem, die Hohlkörper die ihr wählt, die haben sowieso nichts zu melden. Das haben sie erst, wenn sie sich nach Jahrzehnte langer Parteikarriere nach oben gemobbt und geschleimt haben, vorbei an den ganzen Schlappschwänzen von Parteigenossen.
Erst dann haben sie gelernt, wie der Selbstbedienungsladen und das politische Amt funktioniert und haben längst vergessen, wie das echte Leben ist. Doch dann wählt ihr eure Volksvertreter schon nur noch indirekt. Denn welcher Depp, welches Amt bekommt, das kaspern die Herren Politclowns unter ihresgleichen aus.

Wäre ja auch noch schöner wenn ihr Schafsköpfe euren Bundeskanzler oder Bundespräsidenten selber wählen könntet. Der Zirkus funktioniert doch nur, weil ihr gar nicht merkt, wie ihr verarscht werdet und immer schön Demokratie spielt.

Blöd ist nur, dass man bemerkt, wenn Politiker Ämter bekleiden in die ihr sie nicht gewählt habt. Man bemerkt schnell, wenn sie erstmal im Rampenlicht stehen, dass die Meisten von ihnen nicht die hellsten Kerzen in dem Teich sind in dem sie unberechtigter Weise schwimmen. Denn sie beherrschen nicht mal die simpelste Regel der guten, volksnahen Politik, das Volk zufrieden zustellen mit dem minimal nötigsten Anforderungen.
Mehr wäre gar nicht nötig. Fressen, Saufen, Arbeit und die soziale und energetische Grundversorgung sollten fürs Volk gesichert sein.
Mehr Ansprüche gibt es doch gar nicht, bis Ende der 1980er Jahre hat das in der BRD auch noch ganz gut funktioniert. Das hieß soziale Marktwirtschaft und immer mehr Volk ging gar nicht mehr wählen. In Deutschland hätte es auch gereicht, wenn noch ein Prozent wählt und der Rest einfach die Fresse hält.

Der Wähler wurdet pausenlos verarscht, aber das hat euch nicht interessiert, weil ihr eure Ärsche in Malle und dem Rest der Welt jedes Jahr in die Sonne halten konntet. Oft sogar zweimal im Jahr. Und auch sonst ging es euch gut, Armut und Hunger, so etwas gab es nicht in Deutschland. Für fast alles war gesorgt, denken überflüssig.
Wählen gehen na klar, wir sind ja Demokraten, aber sonst, lass die da Oben mal machen und selbst zum wählen sind einige noch zu faul.
Ihr seit trotzdem schon Sklaven gewesen, aber auf einem so hohen Level, dass es auf dieser Welt selten ist. Schon damals war es eure Schuld, das die Politik faktisch tun konnte, was sie wollte. Ihr habt beim wählen nie nachgedacht, nur eifersüchtig darauf geachtet, wer verspricht mehr, etwas anderes hat euch nicht interessiert. Dabei haben sie euch schon nur noch etwas mehr beklaut und immer weniger abgegeben. Noch heute schaut ihr eifersüchtig, ob nicht ein HartzIV Empfänger nicht noch einen Cent zuviel bekommen könnte, den auch dieser mal in die Solidargemeinschaft eingezahlt hat.

Schon vor Jahrzehnten habt ihr selbst angefangen Deutschland abzuschaffen. Aber damals gab es noch ein paar Politiker, die wussten, dass sie euch geben mussten, was eure schmalen Bedürfnisse befriedigt.
Wir können feststellen, würden wir unsere Politiker-Kaste schulisch bewerten, müsste die Gesamtnote der Politik, bis Ende der 1980er Jahre mit “Gut“ bis “Befriedigend“ bewertet werden. Ein "Gut" bis "Befriedigend" hat euch gereicht, wenn wundert es, dass nun von der Politik, die Latte niedriger angesetzt wurde?

Ab den 1990er Jahren sank die Benotung bestenfalls auf “Ungenügend“. Doch was habt ihr getan? Nichts, weiter brav gewählt. Die Pisa-Studien waren so symptomatisch für Schüler und das Wahlvolk.
Deutschland wurde immer blöder.
Trotzdem oder auch grade deshalb, wählt ihr die gleichen Hampelmänner immer wieder und wundert euch dann, dass sie euch verarschen. Ihr lasst euch immer mehr “Die Butter vom Brot klauen.“ hätte meine Oma gesagt. Ihr wählt falsche Doktoren oder was man sich noch so für Titel erschwindeln kann und kriminelle Politiker.
Und es wird noch besser, jetzt wählen eure Zöglinge Die Grünen, weil rot-schwarz sowieso out ist und Die Grünen zwar inkompetent sind, aber dass fällt euren Smartphone-Zombiekindern eh nicht auf. Denn die haben Dank eurer Inkompetenz, der rot-grüner Lehrerschaft und rot-grüner Medien nichts von Demokratie gelernt.
Außer vielleicht dass ihr blöde Deutsche seid und alles besser ist, was zu uns kommt. Antideutsch ist heute nicht ohne Grund schick.

Jeden Kollegen, der neu in eure Firma kommt, würdet ihr genauer unter die Lupe nehmen, als eure neuen und alten Volksvertreter. Ich kann mir nicht vorstellen, das ihr eure Volksvertreter nach Aussehen gewählt habt, dazu laufen zu viele Hackfressen in der Politik herum. Also bitte, wie wählt ihr den? Per Flaschen drehen oder mit Hilfe von Kaffeesatz?

Ich schließe mich hier den Politikern an, die denken, dass ihr alle manipulierbare Hohlköpfe seid, mit denen sie nach belieben spielen können. Ich denke, dass man bekommt, was man nicht verdient, wenn mann sich verhält, als wäre man scheiße doof.
Anders ist der Verfall unserer Gesellschaft nicht zu erklären. Grundsätzlich könnte Demokratie funktionieren, wenn das Volk geistig fit wäre und Politiker misstrauisch beäugen würden. Kaum ein Deutscher wollte den Euro, aber ihr wurdet erst gar nicht an der Entscheidung beteiligt. Ihr habt euch nie darum gekümmert, das Recht auf Bundesweite Volksentscheide zu erkämpfen, sich in Politik einzumischen.
Das hätte den Euro verhindern können, HartzIV und tausend andere Dinge, die schlecht waren für unsere Heimat.
Was soll man denn daraus noch folgern, von innen oder außen betrachtet? Ihr könnt nur phlegmatische, doofe Deutsche sein, ein anderes Ergebnis kann es nicht geben. Es müsste euch peinlich sein, zumindest in der Zeit der Wende habt ihr noch nicht in einer Diktatur gelebt, es war euer freier Wille, sich über den Tisch ziehen zu lassen und die Demokratie zu verwirken.

Spätestens seit der Finanzkrise hättet ihr das Politiker Pack aus dem Land jagen müssen, denn damals wurde schon klar, die Politik ist bereit, jeder Art von krimineller Rechtsbeugung zu veranstalten. Die Politiker haben die gerettet, die ihnen die Ärsche für die Rente auspolstern, die Banken, die Spekulanten und die Kapitalisten.
Die Interessen des Volkes haben sie zu keiner Zeit mehr gewahrt.
Schlimmer noch, deutsche Kanzler/innen haben ihren Amtseid gebrochen, der da lautet, Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden. Sie haben volkswirtschaftliche Schäden von Hunderten Milliarden Euro verursacht. Eine Schuld die eure Nachfahren noch in Jahrhunderten nicht getilgt haben werden. Natürlich habt ihr etwas herum gemault, aber gewählt habt ihr diese korrupten Volksbankenvertreter trotzdem wieder.
Dabei haben sie eure und die Zukunft eurer Kinder verkauft. Sorry, aber jeder dumme Affe kümmert sich besser um seine Familie und deren Zukunft, als ihr als die Wächter der Demokratie.

Nun regt ihr euch wieder auf, weil die Merkel, die alte Schreckschraube, ein paar Millionen, sogenannter Flüchtlinge ins Land holt. Irgendwie hat sie sogar recht, ihr seid zu faul, ein paar Kinder mehr zu zeugen, um die Rente zu sichern. Die Rente, die euch SPD und Grüne sowieso schon um die Hälfte gekürzt haben, ohne das ihr es mitbekommen habt.
Ihr gammelt lieber auf RTL2 und anderen Drecksfernsehsendern herum oder am Stammtisch und palavert bestenfalls halbgebildete Scheiße, anstatt für den deutschen Genpool zu ficken.
Ihr seid euch doch mit den Politikern sehr ähnlich, jede Menge heiße Luft ausstoßend ins Verderben.

Ok, die Flinten Ursel von der Bundeswehr, die hat ja mal ordentlich herum gevögelt. Die hat sechs stramme Kinderlein gezeugt. Die sollte das “Mutterverdienstkreuz“ erhalten.

Aber ihr schaut doch schon schief, wenn bei euch Nachbarn mit vier Kindern einziehen. Und dann die Ausrede, das Land ist zu Kinderfeindlich. Sicher, aber wer macht den diese Kinderfeindlichkeit im Land aus, ihr Hobby Patrioten?

Das Volk selbst ihr Knalltüten.
Auch in Deutschland war Kinderreichtum mal hoch angesehen. Meine Oma hatte noch vier Kinder und das war eher wenig. Nun aber holt die Merkel gleich mal Kinderreiche Familien hierher, die gleich noch Ungeborene im Bauch mitbringen. Meint ihr, diese Länder aus denen sie kommen waren Kinderfreundlicher? Trotzdem, dass passt euch nicht, weil diese Asylbewerber meistens Moslems sind.

Mir gefällt dieser Umstand auch nicht unbedingt, denn sie negieren mit ihrer Religion oft genug alle Modernen Werte unseres christlich geprägten Heimatlandes. Auch wenn man sich hier vor pauschaler Verurteilung des einzelnen Menschen hüten muss. Ihre Religion selbst ist intolerant, folgt einer eigenen Gerichtsbarkeit und sie bildet ein Potential den inneren Frieden unseres Landes zu zerstören.

Doch auch hier gilt, die Speichellecker in Berlin, werden uns das Volk wieder im Stich lassen, wenn es Probleme gibt. Denn sie wissen auch hier nicht, was sie tun.

Ich gebe euch Brief und Siegel, diese Gäste werden euch noch richtig Freude bereiten. Ihr habt vielleicht mal im Fernsehen gesehen, dass sich Parallelgesellschaften in Deutschen Großstädten bilden und es für uns verweichlichte Deutsche dort ungewohnt rabiat zu geht. Aber ich sage voraus, es wird noch schlimmer. Wobei es hier weniger um Religion, als um eine gänzlich andere Umgangskultur geht.

Wir Deutschen rennen so gerne zum Richter oder zur Polizei. Die meisten Deutschen haben nicht mal den Arsch in der Hose, einen Nachbarschaftsstreit selbst zu Regeln.

Eure neuen Nachbarn, eure neuen Kollegen und eure neuen Schwiegersöhne regeln ihrer Dinge gerne selbst und zur Not gibt es dann noch ihr bewährtes Rechtssystem, die Scharia. Die funktioniert auch besser und schneller wie jedes deutsche Gericht.
Viele von unseren Neuzugängen scheren sich herzlich wenig darum, was uns gefällt. Sind aber dafür dreimal so empfindlich, wenn es um ihre Befindlichkeiten geht.
Alle diesen netten Neubürger wurde eingeladen von Merkel und den Leuten, die ihr gewählt habt. Deutschland abschaffen, dass könnt ihr doch gut selbst, liebe Parteigänger und Wähler.

Aber ihr sitzt in der Kneipe, im Internet und zu Hause und jammert herum "Merkel muss weg!!!" Denkt ihr, ihr werdet sie los, wenn ihr bei Milchkaffee oder Bier herumsitzt und palavert?

Während andere versuchen, die Politik zu einer Wende zu bewegen. Meint ihr die paar Hanseln in Dresden von Pegida oder vom der AfD retten euch den Arsch? Weil sie eure Meinung vertreten?
Diese Leute sollen wieder die Kastanien für euch aus dem Feuer holen. Typisch Deutsch, sage ich da nur, schämt euch!
Die anderen können eure Kastanien nicht aus dem Feuer holen, solange ihr euch nicht selbst bewegt. Ihr seid bequeme, feige und denkfaule Arschgeigen, die sich wegducken, wenn diese Leute von Pegida und anderer Vereinigungen ins Kreuzfeuer der Politik und der staatstreuen Medien geraten und sogar Justizopfer werden.
Dann schaut ihr möglichst weit weg, bis der Hals nicht mehr weiter zu drehen geht. Dafür werdet ihr bei der nächsten Wahl ganz sicher mit noch schlimmeren Polit-Nieten belohnt.

Das tolle an der Demokratie ist, man bekommt immer dass, was man gewählt hat. Ihr habt im Moment eine Regierungschefin, die keinen Durchblick mehr hat, aber immerhin “Wir schaffen das!“ trötet.
Genau das habt ihr gewählt. Dann hat sie doch recht, wenn sie erbost ist, das ihr nun alle rechtsradikale Nazis seid. Sie ist eure gewählte Volksvertreterin, steht gefälligst hinter ihr! Die Kanzlerin findet dass toll, das so viele neue und junge Fachkräfte kommen.
Ihr wollt dass alles mies reden. Das Recht wird euch aber abgesprochen. Denn gewählt ist gewählt und Basta. Jetzt verbieten sie euch immer mehr das Maul und ihr habt es verdient.

Bei der nächsten Bundestagswahl wollt ihr dann vermutlich alle AfD wählen, aber nicht mal dass traut ihr euch. Lieber wählt ihr mal "Sonstige" und zersplittert die Demokratie noch mehr. Wenn ihr denken könntet, wüsstet ihr, dass diese AfD nicht mehr bringt als dass, was man ihnen an Wählerstimmen zubilligt, auch wenn dort einige sehr gute Leute mit von der Partie sind.
Denn was Merkel Deutschland eingebrockt hat, an der Suppe löffeln noch Generationen von richtigen, ehrlichen Politikern, sollte es diese überhaupt geben.

Wer wird die Zeche zahlen und wer weiß, was uns der “Refugees Welcome“ Spaß kosten wird? Ihr bezahlt natürlich, so wie ihr immer gezahlt habt, also juckt es auch keinen, was es kostet.

Wenn es euch so sehr stört was Merkel & Co veranstaltet, warum sitzt ihr jetzt immer noch herum, schaut doof und palavert?
Obwohl Merkel mehr als ein Gesetzt gebrochen oder gebogen hat. Wenn ihr eure Millionen Ärsche jetzt heben würdet und “Merkel muss weg!“ brüllt und zwar auf der Straße, vor dem Bundestag und dem Kanzleramt, dann hätte ich Respekt vor euch.

Aber das tut ihr nicht, vermutlich werdet ihr es nie tun, denn ihr seid Rückrat lose Waschlappen. Die Politiker von Merkels Gnaden wissen das genau, deshalb tun sie genau dass, was sie wollen. Weil sie es können. Denn ihr seid so berechenbar.

Wisst ihr nun, wer Deutschland wirklich abschafft?
Das seid ihr, weil ihr wirr gewordenen Politikern gestattet, einen politischen Schwachsinn nach dem anderen zu fabrizieren, ohne das es für sie Konsequenzen hat. Darum leben eure gewählten Volksvertreter in Saus und Braus, lachen sich tot über euch und sagen euch, das ihr Pack seid.
In Deutschland und anderswo lebt die Politiker-Kaste schon immer nach dem Motto “Legal, illegal, scheißegal.“ Der Unterschied ist nur, heute treiben sie es öffentlich unter euren Augen. Doch ihr könnt nur eins, blödes Zeug quatschen. Glaubt ihr im Ernst, euch will jemand retten?

Nein sicher nicht, man will nur wieder eure Wählerstimme und die Wahlen sind noch weit genug.

Ich sage euch was, ich schreibe gerne und biete auch gerne Lösungen an. Doch ich bin auch Realist. Sicher kann man Deutschland, wie wir es alle gemocht haben retten. Man könnte sogar einen völligen Neustart schaffen, doch nicht mit dem politischen System, nicht mit seiner aktuellen Politiker-Kaste und schon gar nicht mit einem Volk, welches nicht füreinander einsteht, wenn es hart auf hart kommt. Man könnte es sogar in eurem einfältigen und lieblosen Dumpfbacken Deutsch erklären, wenn ihr nur bereit sein würdet zuzuhören.

Jedoch nicht mal diese leichte Übung bekommt ihr auf die Reihe. Ihr seid einfach nur egoistische Dumpfbacken, denen man einen Führer verordnen sollte. Mit etwas Glück, liebt euch euer neuer Diktator, ist kein Kriegsfetischist und ist nett zu euch. Wenn er dann noch ein guter Souverän ist, der die Interessen des Landes nicht mehr fremden Kapitalinteressen und fremder Politik unterordnet, sondern nur Entscheidungen trifft, die das Wohl des Volkes mehren. Dann braucht ihr nicht mal mehr wählen zu gehen, denn dass überfordert euch schon.

Es gibt eine bittere Wahrheit “Man kann eine blöde Sau, nur zur einer noch blöderen Sau machen, wenn sie eben schon eine blöde Sau ist.“ War das jetzt verständlich genug?
Respekt muss man sich verdienen.

Ich gebe euch aber mal einen Rat, von TV-Billigformaten versteht ihr etwas. Sammelt doch einfach mal jeder so 10 Euro ein, natürlich von jedem Deutschen beauftragt eine gute Unternehmensberatung mit der Verwaltung des Geldes und gebt der Firma den Auftrag, sie möge eine Casting-Show “Deutschland sucht den Super "Führer“ organisieren. Alle Kandidaten müssen dann beweisen, dass sie es drauf haben. Wenn ihr den dann gefunden habt, ist es gar nicht mehr so schwer, ihn an die Macht zu hieven.

Ich habe zumindest schon mal den Diktatoren-Check im Internet gemacht und bestanden.

Ja ok, damit ihr nicht traurig seid, ich hab euch trotzdem lieb. Ihr könnt ja nichts dafür, dass ihr so blöd seid.

George W. Lästerbacke

Freitag, 23. November 2018

Tank-Boykott, Sinn oder Unsinn?


Natürlich ist es oberflächlich betrachtet naiver Aktionismus, einen Tag nicht zu tanken. Die Aktion ist ohne offensichtliche Wirkung. Es tut keinem Ölmulti weh, dem Staat und seinen Wegelagerern fällt es nicht mal auf. Die Treibstoffpreise werden davon nicht beeinflusst.
Doch ein Freund meinte, es zeigt, was Widerstand kann und weitergedacht hat er recht.
Auch wenn ich niemanden etwas wegnehme, zeige ich wenigstens einmal, dass der Widerstand, gegen was auch immer funktionieren kann, wenn alle mitmachen.
Immerhin haben auch Energiekonzerne erst verstanden, das Öko-Energie eine Bedrohung ihrer Monopolstellung wird, als diese sinnvolle Energieform aus privater Initiative heraus für sie erst zum Image-Problem und dann zum negativen Kostenfaktor wurde.

Dann haben sie angefangen sich mit Hilfe ihrer eingekauften Politikveteranen auch diesen Markt unter den Nagel zu reißen.

Was natürlich das negative Element der Geschichte ist. Allerdings ist die Grundidee nicht falsch, widerstand bei alltäglichen Dingen des Lebens zu leisten. Denn hier wird auch der Bürger tagtäglich ausgenommen, hier beginnt die Kette des Konsums, der mittlerweile zum Gesellschaftlichen Problem geworden ist. Täglich grüßt das Murmeltier und keiner bricht aus dem Kreislauf aus.
Und die Idee einen Tag alle Einnahmen an der Tankstelle aus Benzin und Diesel einzufrieren mag nicht nachhaltig wirken, doch wenn alle mitmachen würden, sofern das möglich ist, wäre das ein Zeichen. Ein Anfang für das Erwachen und erkennen von Ungerechtigkeiten und wie man die Endlosschleifen unterbrechen kann.

Sonst habt ihr natürlich recht und das weis auch jeder normale Mensch. Aber wer schon an der Tanke nicht versucht sich bemerkbar zu machen, einfach durch Nichtstun, der wird auch nie politische Missstände beseitigen können. Mag er auch noch soviel auf Facebook, Twitter oder sonst wo motzen.

Denn manchmal kann auch Naivität die Welt ein wenig besser machen.

George W. Lästerbacke

Montag, 19. November 2018

Über Bartträger …


Keine Angst liebe Freunde des gepflegten Bartes oder der Fans des ungesteuerten Wildwuchses von Haar im Gesicht.
Ich mobbe heute nicht pauschal gegen Bartträger. Es sind nur ein paar Gedanken, die mich immer mal beschäftigen und nichts, was hier geschrieben steht, sollte jeden betreffen, der einen Bart trägt. Das hier ist einfach nur eine Meinung ohne Allüren auf allgemeine Gültigkeit. Denn es gibt sicher ganz nette Bartträger, ich kenne nur keinen.
Sogar ich hab schon mal ab und an so ein Minibart getragen oder auch Hüte, oft auf Fotos für die Öffentlichkeit, in der Hoffnung auf einen gewissen Effekt der Verfremdung. Denn wer Privatsphäre schätzt, kennt die Wirkung.

Es stimmt, ich mag Bartträger nicht. Schon als Kind fand ich sie irgendwie gruselig. Zum Glück war der Wunsch der Rasur in meiner Familie schon immer sehr verbreitet, so dass ich näheren Kontakt zu Bartträgern in der Regel meiden konnte. Der stachlige und kratzige Onkel Hugo blieb mir erspart. Überhaupt war in der Generation mit der ich aufwuchs, Bartmode nicht sehr verbreitet. Es war eher so eine Schnurrbart Zeit. So mancher Zeitgenosse rannte mit einer lästerlich als Rotzbremse bezeichneten Oberlippen Verzierung herum.
Die konnte ich auch nicht leiden.
Diese Rotzbremsen verschandelten die Leute und wenn sie nicht so akkurat gepflegt waren, wie diese kleinen französischen Stutzer, die man noch aus sehr alten Französischen Filmen kennt, dann sahen die meisten ihrer Träger aus, wie verunglückte Seerobben.
Schon als kleiner Junge fragte ich mich, wieso Frauen solche Männer küssen wollten. Schließlich brauchte man nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass das Ding bestimmt kratzt.
Und ich schwöre euch, als kleiner Junge wusste ich nichts von anderen sexuellen Praktiken, wobei der Schnauzer hätte noch stören können. Schließlich hatten wir damals noch kein Internet. Begriffe wie Schenkelbürste und andere eindeutig zweideutige Wortschöpfungen, erschlossen sich mir tatsächlich erst nachdem ich deutlich älter als zehn Jahre war. Eben in einem Alter, als Sexualität tatsächlich zum praktischen Interessengebiet wurde. Ihr ahnt es, die erblühende Pubertät, das Erwachen des Mola-Monsters. Ihr wisst hoffentlich noch, was eine Mola ist, richtig, die Morgenlatte.
Nicht weniger wurde meine Antipathie gegen Bärte gefördert, als ich im zarten Alter von zwölf Jahren ein für mich damals schockierendes Video sah und das kam so. Ein Kumpel von mir hatte beim stöbern in einer Mülltonne einen Sack Videos entdeckt, diese waren alle nur mit "P" beschriftet. "P" wie Porno dachten wir uns, denn klar, von Pornos hatten wir in der Theorie schon gehört. Also freuten wir uns und zogen uns diskret in den Bastelkeller zurück, um uns einen ausgiebigen Video Nachmittag zu gönnen.
Die Eltern waren unterwegs und wir erwarteten unser erstes echtes Porno. Voll der Stoff für Erwachsene. Wie gesagt, wir waren noch so jung, dass wir uns nicht mal trauten heimlich ein Bier aus dem Kühlschrank zu klauen, was schon extrem verboten war, aber ein Porno, wir waren fasziniert und bereit für alles, so dachten wir wenigstens. Eine völlig neue Welt würde sich erschließen und was für eine Welt sag ich euch!

Gespannt schoben wir das erste Video in das Kassettenfach des Videorekorders. Das Video fing mit Discomusik an, spielte wohl in San Francisco und war in Englisch. Das heißt, viel verstanden wir nicht. Was natürlich den Spaß nicht verdarb, denn wir erwarteten eine wilde Sexorgie. Fünf Minuten waren verstrichen und in einer Westernstil Kneipe sammelten sich jede Menge männlicher Gäste, alles Bartträger. Hätten wir damals schon gewusst was Islamisten sind, hätten wir jetzt schon geglaubt, dass das hier doch kein Porno ist, sondern ein normaler Spielfilm mit Terroristen oder so etwas in der Art. Eben ein Krimi oder so, den hätten wir als richtige Bengels natürlich auch in englisch angeschaut, in der freudigen Erwartung von Verfolgungsjagdszenen, Explosionen, Schießereien und vielleicht etwas Gefummel. Denn so groß war der Unterschied zum Porno auch nicht, man musste nichts verstehen, um zu wissen, wann es knallt.

Aber wir waren noch Schäfchen und warteten also geduldig auf unser Porno. Und tatsächlich nach zwanzig Minuten englischsprachigen Blabla ging es zur Sache. Nur ganz anders als wir erwartet hatten, bis zu diesem Moment gab es immer noch nicht eine heiße Frau in dem Video.
Was uns, wären wir etwas älter gewesen schon etwas stutzig gemacht hätte, doch so nahm die Handlung ihren Lauf und wir lernten etwas, was man uns hätte schonender beibringen können. Plötzlich fielen die bärtigen Männer übereinander her, knutschten herum und zogen sich aus. Eine ganze Kneipe voll mit leckenden, blasenden und fickenden bärtigen Männern.
Unsere Eltern hatten sich bei der sexuellen Aufklärung grade soweit vorgetastet, dass wir nun wussten, dass wir nicht vom Storch gebracht werden, Mann und Frau ganz lieb zueinander sind und dann die Kinder kommen. In der Schule war Sexualkunde noch ein paar Monate entfernt.
Und dann dass, diese Bilder, glaubt mir Freunde, die bekommt ihr nie wieder aus dem Kopf.

Wir haben dann sehr schnell das Video angehalten und nicht mehr nachgesehen, was auf den anderen Kassetten war. Wir haben den Sack nur sehr schnell wieder in den Müll geworfen, natürlich nicht in den eigenen, sondern beim Nachbarn.
Und wir gelobten feierlich, diesen Vorfall nie wieder zu erwähnen und bis heute, erzählte ich auch nie wieder davon. Ihr seid die ersten, die davon erfahren und ich bin davon auch nicht Homophob geworden. Doch wie gesagt, ich rasiere mich heute noch gründlich.

Gut, ich denke das war süffisant genug für euch und nun mal wieder etwas seriöser weiter, aber nicht objektiver. Ich mag Bartträger nicht und ich lasse dabei die religiösen Gründe bewusst weg, denn über gesteigerte geistige Impotenz soll man ja nicht lästern. Über religiöse Fanatiker erst recht nicht, weil man weis nie, wann die nachts irgendwann an deinem Bett stehen oder dich verklagen.

Doch der Bartträger an sich bereitet mir Unbehagen, weil er so ein individuell- betonter Mensch ist, wobei hier die gepflegten meist noch extremer sind, als die ungepflegten Bartträger. Sie wollen sich so krampfhaft von der Masse abheben, dass sie entweder extrem viel besser verbrachte Zeit mit dem Bart verschwenden, was ihnen schon wieder eine feminine Ader verleiht oder aber sie verweigern sich der Gesichtspflege vollends, oft aus gesellschaftlicher Ignoranz und solche Leute sind mir ein wenig suspekt. Denn zu eitel deutet auf asoziale Tendenzen und Menschen die zu un-eitel sind, haben sich entweder oft selbst aufgegeben oder sie sind völlig unsensibel gegen ihre Umwelt. Beides ist nicht wirklich gesundes menschliches Verhalten. Ob sie nun einem Macho Ideal frönen oder auch sagen, mein Äußeres interessiert mich nicht, liebt meine inneren Werte. Wobei natürlich die menschliche Neigung zur oberflächlichen Betrachtung völlig ignoriert wird.
Leider halten alle Arten von Bartträgern selten, was sie nach außen versprechen, eine besondere Individualität, meist sind es die gleichen Heißluftballons, wie viele rasierte Männer. Schlicht gesagt ich halte Bärte für Sinn frei. Sie sagen wenig aus, verleiten aber zu möglichen Fehleinschätzungen.

Ich sehe dabei immer den Typen aus einer Berliner U-Bahn vor mir, der wie ein Schild des intellektuell führenden Denkers die Zeitung “Spektrum der Wissenschaft“ vor sich hält und dem noch die China Nudeln vom Bahnhofsimbiss im Bart hängen.

George W. Lästerbacke

Samstag, 10. November 2018

“Alles fließt“ Das Internet, das Leben und die Liebe.


Das Internet als Plattform der Begegnung ist vermutlich die innovativste, unfreiwillige Erfindung des 20.Jahrhunderts. Niemand hätte gedacht, das diese Plattform, die für den Kontakt von Militärs und Wissenschaftlern erdacht wurde, in der Zukunft zur Informationsbörse, Dating-Plattform, Datenautobahn, Shoppingmeile und Sprachrohr für Jedermann würde.

Die entwickelte Eigendynamik des Mediums macht klar, es war Zeit für globale Vernetzung. Eine nächste Ebene menschlicher Kommunikationsform. Das ist natürlich nur ein Spiegel aktueller Gesellschaft.
Sowohl die Dummen, als auch die Klugen nutzen das Internet und natürlich die völlig normale Masse. Im Internet herrscht eine völlig eigene Ordnung, die man als Schwarmintelligenz bezeichnen könnte. So produktiv, destruktiv oder innovativ, wie man sie eben manipuliert, wobei wie im richtigen Leben nur wenige Einflüsse den Schwarm lenken.
Dabei ist das Internet immer noch demokratisch, anarchisch und noch relativ frei. Abgesehen von einigen staatlichen und privaten Stalking Aktionen, denen man als versierter User noch vorbeugen kann. Wobei sich zeigt, der Staat versucht mit allerlei Mitteln die Kontrolle wieder zu erlangen und die nahe Zukunft wird zeigen, wer gewinnt, die Macht oder die Masse.

Das Netz hat auch gegenüber der echten offline Welt einen großen Vorteil. Besonders lästige Nutzer, die klickt man hier einfach weg. Da gibt es vielerlei Wege. Doch versucht mal in der realen Welt dort draußen, eure Nachbarn auf die “ignoriert“ Liste zu setzen.
Aber schön ist es trotzdem, den das Blockieren von Usern ist die Adaption des Erschießens im neuen Jahrhundert. Man löst ein Problem endgültig, ganz ohne Blutvergießen. Ich finde besser kann man Humanismus nicht leben.

Natürlich ist es so, das durch die häufige Dominanz der Dummen und der Dummheit viel Gutes und Interessantes verdorben wird. Doch wer gut zu unterscheiden weis, dem kann das Internet helfen, sich die Welt noch viel intensiver zu erschließen. Wer klug zu trennen versteht zwischen on und off, besonders auf emotionaler Ebene. Derjenige der weis das hinter den Nullen und Einsen der binären Zahlencodes, deren sich unsere Kommunikationsmaschinen, die PCs, Laptops, Tabletts und Handys bedienen auch Menschen stehen, aber oft hinter einer Maske, der kann mit diesem Medium wunderbar umgehen und die beiden Welten gut verknüpfen.

Wer diese einfache Regel missachtet, setzt beim Umgang mit dem Medium Internet, die Dramen der offline Welt im Internet nur fort. Das ist dumm. Im Laufe der Jahre, die ich nun schon mit dem Internet lebe, welches zum Teil auch meinen Lebensunterhalt finanziert, bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass das online Leben erschreckend real sein kann.

Bis vor einiger Zeit lächelte ich noch über online Dates, doch auch da musste ich verstehen, das es zwar richtig ist, wie ich im allgemeinen darüber denke. Doch auch zwischen Einsen und Nullen die Emotionen glühen können.
Ich halte viele Onlineangebote in Sachen Dating und Erotik für eine ziemlich blöde Fleischbeschau und natürlich oft Zeit und Geldverschwendung. Es gibt sehr viele Fakes und falsche Träume, besonders bei kommerziellen Anbietern. Doch es ist in einigen Fällen möglich im Internet einen Partner kennen und lieben zu lernen, wenn man nicht zu intensiv sucht, sondern sich einfach findet. Grundsätzlich ist man beim Onlinedating gut beraten, mehr auf die Qualität des eigenen Angebots zu achten, als nach Schnäppchen zu suchen. Diese Gelegenheiten finden sich von allein.

Diese Dating-Plattformen, wie sie auch alle heißen mögen, halte ich für relativen Unfug. Das ist etwas für die verzweifelt Suchenden, die zu ungeschickt oder dumm sind zu verstehen, dass es den Menschen der auf sie wartet, da draußen offline gibt.
Es sind nichts anderes als eine mehr oder weniger der Fleischbeschau dienenden Theke, ohne wirklichen persönlichen und intellektuellen Hintergrund.
Denn wenn etwas mit Hilfe dieser Plattformen funktioniert, würde es immer passen, auch ohne Internet. Aber ich verurteile es nicht, weil wie gesagt, manchmal passt es eben doch und Ausnahmen bestätigen die Regel.

Doch eine Beziehung entsteht nicht auf Grund ein paar besonders scharfer Fotos, sie entsteht, weil sich zwei Menschen auf einer geistigen, emotionalen Ebene verstehen sollen, wollen und können. Ich konnte diese Erfahrung schon machen. Eine Frau zu finden, die ich nicht suchte.

Irgendwann war Sie in den Kommentaren meiner Artikel, irgendwann interessierte sie mich auf Grund, der Dinge die sie schrieb und irgendwann hatte ich ihre Telefonnummer im Postfach. Nicht ich habe sie gesucht, sondern sie hat mich gefunden.

Es entstand das Bedürfnis mit Ihr zu reden. Die nächste Ebene der Interaktion. Plötzlich war da diese Stimme, mit der Zeit wurde das Gefühl, das viel verbindet, unversehens extrem stark. Irgendwann sagte sie „Ich liebe Dich“ und ich wusste, darauf habe ich gewartet. Wir haben uns verliebt. Einfach so, online und am Telefon. Ohne die üblichen Werdegänge. Er sieht sie, er spricht sie, er will Sie und umgekehrt.

Die normalerweise die Liebe unterstützende biochemische Wirkungskette, war nicht notwendig um Liebe zu schaffen, es war nur der Geist. Der Rest kam dann offline, von ganz allein. Das der Körper, dann das Regiment übernahm und das Kommando gab, jetzt ist es Zeit diese geistige Liebe zu verkörperlichten, scheint mir nur logisch. Sexualität gehört nun mal zu einer Beziehung. Dieses Voranschreiten einer Beziehung folgt tatsächlich sehr den Ideen Platos, seiner Vorstellung platonischer Liebe. Die alles andere als vergeistigt und körperlos war, wie von vielen eher dummen, unbelesenen Personen gerne behauptet wird. Es gab nur Eines in dieser online entstandenen Liebe zu erst, es war der Geist, dann der Körper.

Es ist Vieles schon um so klarer, wenn der Geist ehrlich begehrt. Dass die Körper Chemie stimmt, ist dann der zweite Schritt, nicht der Erste. Der Geist, hat schon immer die Oberhand über das Körperliche besessen, wenn man ihm nur die Chance dazu lässt. Goethe und Charlotte von Stein sind als das klassische Liebespaar der geistigen Paarung berühmt geworden.

Hatte er, Johann Wolfgang von Goethe auch zahllose Liebschaften, so war sie, Charlotte von Stein, doch wohl seine einzig wahre Liebe. Um die Last der Entfernung zu überbrücken, schuf er sich die Möglichkeit seine Charlotte anders zu erfahren. In einen Briefwechsel nach einen Italien Aufenthalt, bat er sie sogar, um Zusendung eines Paares getragener Schuhe, die ihren Duft konservierten. Höschen waren damals noch nicht so in Mode.

Philosophie, die wörtlich übersetzt “alles fließt“ bedeutet, passt heute besser den je in unser Leben. In den Zeiten, da wir unsere Betrachtungen so gravierend verändern.

Aber wahre Liebe, bleibt wahre Liebe. Ein Gefühl kann man nicht neu erfinden. Doch neu, im alten Sinne entdecken. Trotz oder grade, wegen des Internets.

George W. Lästerbacke

Samstag, 3. November 2018

Liebe, Lust, Leidenschaft und Ehe im 21 Jahrhundert


So manches mal, kann man einer Zeichnung mehr Inhalte geben, als der Künstler selbst dabei erahnte. Deshalb ist Kunst oft Inspiration. Was uns diese Karikatur erzählen kann, erschließt sich nicht jedem auf den ersten Blick.

In erster Linie, erkennt man natürlich die Intention des Karikaturisten, er will uns mit einer pikanten Illustration zum lachen zu bringen. Das funktioniert auf jeden Fall. Wer das Bild oberflächlich betrachtet, lacht und wendet sich anderen Dingen zu. Doch Menschen, welche gerne hinter die Dinge sehen die werden bemerken, es geht hier um die kommunikativen Probleme zwischen Mann und Frau.

Besonders in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern liegt oft die Ursache von Missverständlichem. Ein Problem, dass uns seit erwachen der menschlichen Zivilisation begleitet. Wenn man anderen Karikaturisten folgt, wird das Thema noch drastischer dargestellt. Ich sah einmal eine solche Illustration, da zog ein Steinzeitmensch seine Frau an den Haaren in die Höhle. Die Moral war einfach, Kommunikation zwischen Mann und Frau war damals noch robust. Doch heute in Zeiten in denen wir uns zivilisiert geben natürlich undenkbar.
Heute wird geworben und gebalzt, wenn es um die weibliche Gunst geht. Obwohl ich mir nicht zu einhundert Prozent sicher bin, dass nicht so mancher Mann und auch so manche Frau nicht doch noch so ein wenig, die Umgangsformen von Steinzeitmenschen bevorzugen würden. Doch dass ist nur so ein Gedanke. Vielleicht aber erwacht auch unser Geist beim nachdenken darüber einmal und bringt Erhellung in unsere wirklichen Bedürfnisse.

Es ist deutlich zu erkennen, dass die Geschlechter in der wechselseitigen verbalen Kommunikation nicht harmonieren. Und dabei möchte ich bewusst höchst seltsame Themengebiete wie Gender Studien und Modernen Feminismus ausblenden, denn diese verwirren die Kommunikation noch mehr. Dass sind mehr ideologisierte Kämpfe von Randgruppen um Verständlichkeiten in einer Gesellschaft. Was davon Sinn macht und was nicht überlasse ich der Allgemeinheit oder den Ideologen. Irgendwer wird schon den Stein der Weisen finden.

Hier geht es um Kommunikation zwischen Mann und Frau, welche sich auch selbst als solche definieren, nicht als irgendetwas dazwischen. Kommen wir mal wieder zu der Karikatur. Der gefesselte Mann ist schlicht zu dämlich seiner Frau zu sagen, was er mag und sie ist einfach zu dämlich zu merken, was er braucht. Dass ist das einfache Fazit. Hierbei sollte aber erwähnt werden, die beiden sind ein Ehepaar. Tiefschürfender betrachtet darf man ruhig mehr behaupten.

Die Geschlechter sind nur auf körperlicher Ebene, im eng gesteckten Genitalbereich wirklich kompatibel. Im intellektuellen und im emphatischen Bereich hingegen fehlt definitiv eine Ebene des Verständnisses. Diese Ebene zwischen den zwei Geschlechtern, die sehr unterschiedlich funktionierenden Intellekte haben. Deshalb muss das gegenseitige Verstehen, gemeinsam erarbeitet werden. Versuchen tun das viele Menschen, doch erfolgreich sind die wenigsten von ihnen dabei.

Deshalb war die Ehe nur ein Erfolgsmodell, solange Ehe ein Versorgungs- und Wirtschaftsmodell mit der Absicht der Zeugung von Nachkommen und der Sicherheit im Alter darstellte. Der Grund ist klar, die Kinder waren der zweite Schritt für ein gesichertes Alter. Liebe war bei diesem Arrangement, ein kann, doch kein muss. Die Weltsicht in den Zeiten in der, die Ehe als Lebensmodell entstand ist eine andere Zeit, wie die unsrige Zeit gewesen. Der Mann sorgte für das Einkommen, die Frau für das Auskommen. Familien bildeten neue Allianzen oder verheirateten die Töchter, um sie zu versorgen. Besitz und Vermögen, des zu wählenden Gatten, waren ausschlaggebend für die Ehe. Die Ehe musste einfach nur funktionieren.
Die Liebe war eine poetische Illustration, zur Verschönerung des ehelichen Alltages. Die Ehe war auch eine zeitlich übersichtliche Institution. In der Regel wurde im Alter von 14 – 15 Jahren geheiratet, also bei erreichen der optimalen Geschlechtsreife zur damaligen Zeit. Die Lebenserwartung lag im Durchschnitt bei 30-40 Jahren in der einfachen Bevölkerung, dass alles trug den Lebensumständen der Zeit Rechnung. Doch Zeiten ändern sich, so sollte sich auch die Ehe als Institution ändern.

Heute sind die meisten Voraussetzungen für das Modell Ehe in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr gegeben. Frauen haben eigene Jobs, die Gleichberechtigung der Frau ist gesellschaftliche Normalität. Frauen leben Ihre Individualität und erkennen sich als Individuum, nicht als das Anhängsel des Mannes. Grundsätzlich ist dies heute, zumindest in der westlichen Hemisphäre dieser Welt akzeptiert. Wir wissen heute, die romantische Liebe, wie sie beschrieben und besungen wird, gibt es gar nicht.
Es gibt sogar die wissenschaftliche Behauptung, vor den Minnesängern, deren wohl bekanntester Vertreter immer noch der Deutsche Walther von der Vogelweide ist, wäre das geistige Konstrukt der Liebe überhaupt nicht von Relevanz gewesen.

In der illusionären Form unseres Geistes ist die Liebe mythisch und unsterblich. Doch sachlich betrachtet ist die Liebe nur ein Produkt unserer Biochemie, beherrscht von unserem raffinierten, ausgefeilten Fortpflanzungssystem. Das eine gnadenlose Auslese der Gene betreiben will. Um immer den optimalen Genpool zu sichern, der sich verbreiten soll. Einfach ausgedrückt sind Schmetterlinge im Bauch, auch nur Geilheit. Ein unbewusstes Resultat unseres Triebes, sich vermehren zu wollen. Dass ist eine Erkenntnis, die unseren Geist bei der Bewertung von Partnerbeziehungen erreichen sollte. Ich persönlich tendiere dazu, dieser sachlichen Betrachtung zu folgen.

Wir führen heute Beziehungen, die nicht zeitgemäß gesehen und gelebt werden. Ohne darüber nachzudenken, dass wir uns von vielen längst überholten Werten trennen müssen. Es wird vorausgesetzt, dass die Ehe gleich Liebe ist. Doch es wird vernachlässigt, dass die Liebe in einer Partnerschaft ein empfindliches Kooperationsprojekt darstellt. Sie ist eine zarte Pflanze, die beide Seiten intensiv pflegen müssen. Deshalb scheitern mehr als 50% der Ehen bei uns in Deutschland. Offensichtlich ist auch der Prozentsatz der verheirateten Paare im Dunkeln, der keine ausreichende Befriedigung für beide Seiten bringt sehr hoch. Vermutlich nochmal mindestens 25 % der bestehenden Ehen. Es herrscht also Handlungsbedarf.

Denn wozu sollen Beziehungen gut sein, die nicht halten können, was sie uns versprechen?

Die Ehe im 21.Jahrhundert ist ein Reformprojekt, dass noch der geistigen und rechtlichen Überarbeitung harrt. Die Liebe und die Ehe, Projekte zweier Menschen, welche uns das harmonische und glückliche Zusammenleben ermöglichen soll, macht uns wirr und irrational.

Wenn wir verliebt sind, dann ist alles ist wunderbar und Rosa in unseren Vorstellungen. Doch dieser Zustand ist wie Gas, sehr flüchtig, wenn die Umstände nicht stimmen. Unverständnis für den geliebten Partner, ist vermutlich der Hauptgrund aller Trennungen und allen Streites.

Deshalb müssen wir, uns dieses Verständnis erarbeiten. Das Hauptelement der Arbeit ist das Reden und die Offenheit. Da Liebe und Sexualität eine Einheit bilden, erscheint uns dass einfach, ist es aber nicht.
Ich bin fünfzehn Jahre in einer glücklichen Beziehung. Sie wollte mich sicher schon ein Dutzend mal erschießen und ich sie ertränken. Aber wir haben über unsere Probleme geredet und alles war gut. Kompromissbereitschaft heißt das Zauberwort und manchmal auch Toleranz. Denn manchmal bedarf es nur eines "Ja, Schatz" und alles ist gut. Dass funktioniert sicher eine Weile hervorragend, da unser Geist und unser Körper auf die deutlichen Signale des Partners immer wieder reagiert. Es heißt nicht um sonst, der Akt der Versöhnung nach dem Streit, ist der Beste. Natürlich umschreiben wir hier nur wieder den guten alten Versöhnungssex. Doch müssen wir damit rechnen, dass das nicht ewig funktioniert. In der Zeit, in der wir sexuell äußerst aktiv sind, die Liebe und Leidenschaft leben die wir erwarten, müssen wir den Geist und den Intellekt des Partners verstehen lernen.
Bei Männern und Frauen sind Gedanken oft ähnlich und doch ganz anders. Darum besteht das Verstehen aus geben und nehmen.

Ein einfaches Beispiel, Männer vergessen zu schnell, das Frauen kleine Aufmerksamkeiten mögen. Sei es der Blumenstrauß als Dankeschön für alles, was sie tut oder auch einfach mal dafür, dass es sie gibt. Männer vergessen auch gerne zu bemerken, dass sie neue Schuhe, eine neue Frisur oder Ähnliches hat. Doch diese Oberflächlichkeiten sind Frauen nun mal wichtig. Die Männer müssen deshalb ihr Aufmerksamkeitsdefizit bekämpfen.

Frauen hingegen müssen lernen, Männer richtig zu fragen, sie in Gespräche zu führen. Denn männliche Kommunikation ist in der Regel auf Effektivität, nicht aber an Blumigkeit orientiert. Doch das lässt sich ändern, durch gemeinsames Training. Wobei in den meisten Fällen die Frau der Coach ist.

Zwischenruf:
Nur ein kleines Beispiel für kommunikatives Unverständnis. Ich saß mit vier Frauen beim Kaffee in einem Cafe. Das Smartphone klingelt, ein Kollege will kurz Rücksprache halten, wegen eines Problems. Ich sage "Hallo, was gibt es?". Er erklärt mir kurz, was er ändern will. Ich sage "Ok, mach dass so und wir sehen uns morgen". Während des kurzen Telefonats Stille am Tisch, auch schon ein Wunder, bei vier Frauen in der Runde. Als ich aufgelegt habe, fragt eine der Damen "Was war das denn?" Eine anderer lacht und sagt "So telefonieren Männer". Grundsätzlich hatte nur eine wirklich verstanden, wie Männer untereinander kommunizieren.

Ich hoffe ihr versteht, was ich euch grade erklärten wollte. Es geht heute nicht mehr um Abhängigkeiten in Beziehungen, sondern um eine erfolgreiche Teambildung und verstehen des Partners.
Liebe ist flüchtig, deshalb muss man daran arbeiten, dass sie eine innige und tiefe geistige Verbundenheit wird. Vielleicht so ausgedrückt, mit Glück und Fleiß eine besondere liebevolle Freundschaft für das ganze Leben schaffen. Dabei kann man und muss man auch über den Aspekt der traditionell kirchlich verordneten Treue diskutieren.

Es gibt zwei Arten von Treue, einmal die geistige Verbundenheit, Respekt und den Partner zu lieben für seinen Geist. Ich nenne es emotionale Treue. Diese Art treue ist viel wichtiger als das körperliche Besitz denken.
Es gibt aber die körperliche Treue. Die doch wieder geschichtliche Aspekte bedient. Diese Treue ist keine evolutionär notwendige Tatsache. Der Mensch ist nicht monogam. Geschichtlich gesehen, war körperliche Treue notwendig, um die Gemeinschaft Ehe vor Krankheiten und Konkurrenz zu schützen und die eheliche Gemeinschaft bot eben den Schutz vor der Verelendung.

Nachdem die Zivilisation aus den Kinderschuhen der Sippen heraus gewachsen war und der technische und medizinische Fortschritt Geschlechtskrankheiten heilen konnte, da verlor sich die Notwendigkeit körperlicher Treue endgültig. Sex ist ein Spaß für alle, das hat uns die Natur so eingepflanzt, nur kleingeistige Gehirne wollen das nicht wahrhaben. Ich nenne es tief sitzenden Egoismus.
Denn auch schon früher, in den Sippen, war Vielweiberei nichts ungewöhnliches, dort wurden auch die Kinder in der Gemeinschaft erzogen. Ein Aspekt, den man heute auch als natürliche Kindertagesstätte sehen könnte. Es wurde nicht viel gefragt, es war einfach so.
Nur das heute die Versorgung nicht mehr unbedingt so gemeinschaftlich organisiert ist. Die Ehe wurde die konzentrierte Sippe. Wir verwahren unsere Kinder in Kitas, als sie besser in der Gemeinschaft zu erziehen, leider eher ein Nachteil für uns. Unsere Gesellschaft hat sich bedeutend verändert.

Es wird die Individualität betont, dazu gehört auch die Sexualität. Die Notwendigkeit der körperlichen Treue verliert an Bedeutung. Das kirchlich christlich verordnete Weltbild im Westen vom Mann, der sein Leben lang mit der selben Frau schläft, ist verwässert und überflüssig. Ebenso wie das Bild, der treusorgenden Frau am Herd, die sich um die Pflege des Nachwuchses kümmert. Treue in der Sache ist dem menschlichen Wesen fremd, denn der Evolution nützt sie nichts, sie schadet ihr eher. Doch wir führen Beziehungskriege zwischen Evolution und veralteten zivilisatorischen Wertvorstellungen.

Wenn es in der Natur des Menschen läge, körperlich Treu zu sein, warum gilt dann die Prostitution, als das älteste Gewerbe der Welt? Warum lassen sich viele Paare wegen Ehebruch scheiden? Weil es eben ein Irrweg ist zu glauben, der Mensch sei monogam, dass ist er nicht und wird es nie sein. Die illusorische menschliche Monogamie wurde schon lange durch Unmengen an soziologischen Studien widerlegt.
Sex dient nicht nur der Fortpflanzung, sondern auch dem Vergnügen. Weder der Mann, noch die Frau sind treu. Sie lieben es Evolutionsbiologisch bedingt, die Partner zu wechseln. Deshalb gewinnt in der Modernen Partnerschaft, das Gespräch über Bedürfnisse des anderen, immer mehr an Bedeutung. Es geht nicht darum dem Partner das Vergnügen außer Haus zu verleiden. Es geht darum, die geistige Treue zu festigen und vielleicht auch darum, die gemeinsame Abwechslung beim Liebesspiel zu tolerieren. Im optimalen Fall die Neigungen zum Wechsel des Partners gemeinsam auszuleben.

Somit sind wir wieder bei unserer Karikatur. Was wir sehen ist ein Mann, der sich eigentlich wünscht, auch mal von seiner Frau gezüchtigt zu werden, weil es ihm Vergnügen bereitet.
Doch er geht zu einer Domina. Wieso, weshalb, warum?
Das fragen wir uns berechtigt. Ganz einfach, weil die Kommunikation der beiden Partner zwar das Thema Sex beleuchtet hat, aber nicht vertrauensvoll genug war, um versteckte Leidenschaften, Bedürfnisse und besonders Tabu-Themen zu erleuchten.
Es hat offensichtlich nicht funktioniert, in den Geist des Partners einzudringen und ihn zu verstehen. Seine Wünsche und Sehnsüchte bleiben am Ende unbefriedigt, weil die Kommunikation nicht gut genug war, das Vertrauen aufzubauen, dass gesellschaftliche Tabus bricht.

Damit die Beziehung trotzdem funktioniert, geht der Mann zu einer Domina und später normalerweise nach Hause. Diese Art von Gewerbe erfüllt somit eine wichtige soziale Funktion. Auch wenn es in der Sache der falsche Weg ist, so ist das eine Lösung.
Wäre jedoch die Kommunikation bei vielen Paaren in Ordnung, hätten diese „Sozialarbeiterinnen“ kaum noch Arbeit.
Wir kommen in Zukunft nicht um hin, uns Gedanken zu machen, wie es möglich ist den inneren Schweinehund bei Mann und Frau zu zwingen, mehr verständnisvolle Kommunikation zu erlernen. Unser Bildungssystem scheint dazu unfähig. Es erklärt lieber schon im Kindergarten, wie das mit dem vögeln geht. Anstatt offene und angstfreie Kommunikation zu lehren, denn diese hat nichts damit zu tun, dass Kinder dir bereits auf dem Spielplatz erklären, dass sie schon Frauen sind und von dir als richtiger Kerl auch so wahrgenommen werden möchten. Das ist eher peinlich bis unangenehm und nützt niemanden, außer vielleicht Pädophilen.

Wir müssen und können einen Sprung in der geistigen Evolution zum neuen Bild von Beziehungen erzwingen. Wenn wir das wollen. Ein wichtiger Schritt wäre eine wirkungsvolle Reformierung des Eherechts. Aus Sicht vieler Menschen, heiraten wir immer noch, um ewig auf den Flügeln der Liebe zu gleiten. Wie illusorisch das im Alltag ist, zeigt das Scheitern vieler Beziehungen.

Das Ehe Recht wurde bereits wesentlich reformiert und auf einen zeitgemäßeren Stand gebracht. Auch der Fakt des Umgangs mit gemeinsamen Kindern ist verbessert worden, doch noch nicht gut genug.
Die Tradition der Ehe an der Basis, die wurde nie reformiert. Juristen sind zwar in der Regel kommunikative Talente, aber nur bei Gesetzbüchern. Technisch perfekt, menschlich gesehen erfahrungsgemäß Fachidioten. Aber das liegt wohl in der Natur des Rechts selbst. Es bedarf keiner Genies sondern Verwaltern.
Das ist kein böser Vorwurf, sondern nur ein Fakt. Juristen betrachten nichts ganzheitlich, sonst würden sie Gerechtigkeit schaffen. Der springende Punkt ist nicht, die zum Teil notwendige Regulierungswut, sondern der Mensch und sein Wesen. Der Mensch neigt dazu, vieles als gegeben zu sehen, also als selbstverständlich. Eben darum leidet die natürliche Kommunikation, frei von Tabus.
Man ist nun verheiratet und hat einen Partner. Schnell wird das zur Routine und beide Parteien leben nebeneinander her, nicht miteinander.

Hier setzt mein Reform Vorschlag an:
Die Ehe sollte nach der Schließung, immer wieder durch beide Partner bestätigt werden müssen. Das heißt, Paare müssen ihre Ehe nach zwei, drei Jahren, erneuern. Durch eine Unterschrift beider Partner. Nicht in einer großen, neue Zeremonie, nur eine kleine standesamtliche Beurkundung, dass beide Partner diese Gemeinschaft weiterführen möchten.

Das hört sich jetzt vielleicht etwas simpel an. Doch berücksichtigt man, dass die Partner schon auf Grund dieser Tatsache, immer wieder das Verständnis und gefallen des anderen erwerben müssen. Dass ist ein riesiger Fortschritt in der Kommunikation. Ein Anreiz das vertrauliche, offene Reden zu erlernen und zu verfeinern. Den liebevollen Umgang mit dem Gegenüber zur Selbstverständlichkeit zu machen, nicht Probleme zu ignorieren und nichts für die Beziehung zu tun.
Sicher sind rechtliche Konsequenzen zu erwarten, doch vieles regelt sich auch von selbst. Diese Veränderung würde viel Bewegung in die Köpfe bringen und auch viele Dinge vereinfachen.
Beim dem automatischen Erlöschen einer Partnerschaft, würde die Problematik, der Scheidung wegfallen. Schlecht für die Anwälte, aber die Aasgeier haben auch so noch genug Arbeit.
Das heißt auch, der Punkt der individuellen Absicherung der Ehepartner und somit auch der Unabhängigkeit in einer Beziehung würde gestärkt. Sicherlich ist dieser Ansporn das Beste für die Entwicklung der Persönlichkeit in einer Beziehung. Denn glückliche Beziehungen tun auch der Umwelt im allgemeinen gut, glückliche Menschen machen eine glücklichere Gesellschaft.

Und das aller Beste ist, kein Ehemann wird mehr den Hochzeitstag vergessen.

Der Vorschlag ist ein Diskussionsansatz, nicht mehr.
Wir müssen einfach lernen, mit dem Partner zu wachsen, aber auch wissend, das wir uns als Individuen stetig wandeln. Der Mensch, den ich vor zehn Jahren lieben lernte, ist heute nicht mehr der selbe Mensch.
Wunderbar, wenn ich dann, immer noch mit diesen Menschen mein Leben teilen möchte. Doch es ist auch möglich, das unsere Wege nicht mehr die gleichen Pfade gehen und sich gabeln.
Deshalb ist dass kein Grund zu Streit und Frust, es ist nur Zeit zum Wandel. Schön, wenn beide Seiten dann sagen können, wir hatten eine gute Zeit.
Oder aber, es passt nicht mehr und wir gehen unsere eigenen Wege.

George W. Lästerbacke




Freitag, 26. Oktober 2018

Pädophilie, Religion und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte



Ein Kommentar

Dieser Gerichtshof fällte am Donnerstag ein Urteil dass ich hier kurz zusammenfasse. Eine Wienerin hatte im Jahr 2009 zwei Seminare zum Thema „Grundlagen des Islam“ am Freiheitlichen Bildungsinstitut der Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit gehalten. In einem Vortrag sagte sie: „Ein 56-Jähriger und eine Sechsjährige? Wie nennen wir das, wenn es nicht Pädophilie ist?“ deswegen war sie vor dem ersten Wiener Straflandesgericht zu einer Geldstrafe von 480 Euro und zum Ersatz der Verfahrenskosten verurteilt worden. Gegen dieses Urteil klagte die Wienerin nun am Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und verlor. Das Urteil wurde bestätigt.

Der Gerichtshof auch kurz im Amtsdeutsch EGMR genannt, hat sich am Donnerstag, den 25.10.2018 als das entlarvt, was er wohl auch ist, ein politisches Machtinstrument der Mächtigen, welches Meinungen und Meinungsfreiheit so interpretiert, wie es beliebt.

Und es ist noch schlimmer, der EGMR negierte indirekt mit seinem Urteilsspruch das Recht einer ganzen Gruppe von Menschen auf körperliche und seelische Unversehrtheit, in dem er eine global geächtete sexuelle Praktik die Pädophilie im Kontext mit einer Religion als Beleidigung einer Religion anerkennt. Hiermit wird ein fast existentielles Menschenrecht praktisch verneint, wenn es religiöse Gefühle verletzt. Denn Religion sollte wohl das Letzte sein, worauf man Rücksicht nehmen muss, wenn es um das wohl von Kindern geht und man Missbrauch anprangert, in welcher Form auch immer.

Selbst wenn man anerkennen würde, dass man auch bei Pädophilie nuancieren muss, was im übrigen in Deutschland in der Regel nur drogensüchtige MdBs und Politiker tun, so ist dieses Urteil skandalös. Hier stelle ich fest, dieses Gericht hat jede Art von Anerkennung verspielt und alle Urteile vorher sind heute unglaubwürdig geworden.
Denn diese Rechtsprechung ist von einer kranken Toleranzauffassung korrumpiert, die sich außerhalb des gesunden Rechtsempfindens der Völker bewegt auf denen die Werte einer Gesellschaft beruhen. Zumindest gilt das aus meiner Sicht für den großen Teil unseres Planeten.

Es ist schon ein seltsames Rechtsverständnis, was sich hier grade darstellt. Sex zwischen Erwachsenen und Kindern ist global als Pädophilie bekannt und geächtet. Nicht nur weil es dem Kind körperliche Leiden zufügt, sondern noch viel tiefer gehende seelische Schäden beim Kind hinterlassen kann. Aus diesem Grund hat eine Weltgemeinschaft dem Schutz des Kindes sein besonderes Interesse zugewandt und Pädophilie geächtet.
Wenn eine Religion, dass aber selbst Ehe nennt, ist es nicht mehr Pädophilie und eine schwere Beleidigung einer Religion? Fraglich was die Richter hier selbst favorisieren, in Sachen sexueller Praktiken, wenn sie so urteilen. Denn mir fällt kein Urteil ein, dass ein in einer Demokratie agierendes Gericht fällen würde, welches sich für normale Menschen kranker anhören könnte.
Praktisch legitimiert es Sex mit Kindern unter der Prämisse dass es in einer Ehe geschieht, dass es eine islamisch geschlossene Ehe ist und der, der den Missbrauch begeht seinem Propheten nacheifert.
So zumindest wäre meine Argumentation als Anwalt vor einem Gericht, wenn ich den nächsten Islamisten in einer Kinderehe verteidigen müsste, weil seine Kindfrau sich rechtlich zur Wehr setzt. Es ginge dann nicht mehr um Pädophilie und Kindesmissbrauch, eher um eine Meinungsverschiedenheit zwischen Eheleuten. Und sicher fällt einem Juristen hier noch einiges mehr zur Verteidigung zukünftiger Angeklagter ein.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Der UN-Migrationspakt


Ein kurzer Kommentar
Das Dokument ist sowohl in englischer als auch deutscher Sprache in im Netz zu finden. Wer sich wirklich informieren will, sollte es auf jeden Fall selbst lesen und sich dann seine Meinung unvoreingenommen bilden.

Meine persönliche Meinung dazu und dieser Meinung muss man sich nicht anschließen ist, dieser Migrationspakt ist ein Alibi-Papier für Staaten, die Migration aggressiv forcieren möchten und sich dabei auf ein international anerkanntes Gremium berufen wollen. Dafür gibt es einen einzigen Grund, um die eigene Bevölkerung nicht völlig vor den Kopf zu stoßen. Denn man möchte auch noch wählbar in der Heimat bleiben. Eine Regierung die sich aber so offen zur Massenmigration bekennt und eine Bevölkerungsverdünnung, hier trifft der inflationär benutze Begriff Umvolkung wohl auch ins Schwarze, hingegen ist die Regierung die dass so betreiben würde unwählbar. Denn diese Migrationspakt ist unter andere Dingen, die man feststellen könnte, auch zu tiefst undemokratisch.

Also nennt man es nicht gerne Umvolkung. Schuld sind natürlich immer andere Gremien, wie die United Nations und andere Gründe. Wer von Zahlen, wie die zum Teil von 130 Millionen Migranten angestrebten redet und inoffiziell durch den Raum schweben lässt macht sich unbeliebt, egal wie er es formuliert.
Denn dass wären in Europa ein Bevölkerungsneuanteil von deutlich über 10 Prozent und bei den neuen Migranten darf man ruhig von Einwanderern reden, welche potentiell Geburtenstark sind. Dass heißt, ihr anfänglicher Bevölkerungsanteil wird sich sprunghaft vergrößern.
Über die möglichen Arten der Hintergründe wollen wir hier nicht spekulieren, aber unsere rot-grünen Vordenker mit ihrem eingefleischten Anti-Deutschtum erklären das schon selbst gerne und oft.

Hier wird schleichend ein freiwilliger Pakt zum Gesetz erhoben, von denen die diesen Pakt als Rechtfertigung ihrer Menschenplan-Ziele brauchen und vor allen Dingen wollen.

Der Schwerpunkt liegt hierbei bei den großen EU Staaten. Die USA haben sich nicht an diesem Migrationspakt beteiligt. Sie zogen sich aus den Verhandlungen zurück mit der Begründung, das Abkommen sei mit der Souveränität der Vereinigten Staaten nicht vereinbar. Ungarn und andere Staaten haben bereits einen Rückzug aus der Vereinbarung diskutiert, bez. angekündigt und so einige Mitbürger begreifen vielleicht die Tragweite dieses Paktes mit dem Teufel gar nicht. Der Teufel steht hierbei für den Raubtier-Kapitalismus dem jedes Mittel recht ist, um an billige Arbeitssklaven zu kommen.
Die USA verweigern sich nicht ohne Grund, denn wer das Abkommen, welches tatsächlich freiwillig ist und nicht bindet unterzeichnet, kann von denen, die den Migrationspakt auf ihrer inner- und überstaatlicher Ebene ratifizieren, am Ende doch unter Druck gesetzt werden. Auch die staatliche Souveränität ist sehr relativ am Ende eines “Paktes“. Hier gilt dann, wer A sagt muss auch B sagen. Jeder der anderes behauptet streut Sand in die Augen der anderen Betroffenen, wie den Bürgern der EU, welche schon jetzt jeder staatlichen Willkür ausgesetzt sind, die man sich vorstellen kann.

Dieses Papier zur globalen Migration ist ein radikaler Zukunftsentwurf und man wird ihn auf die eine oder andere Art durchsetzen, wenn er erst einmal unterzeichnet ist.

Hier spiele ich bewusst einmal das Orakel, dieser Pakt wird mehr trennen, als vereinen. Es gab schon weniger brisante Papiere die am Ende Kriegerische Handlungen rechtfertigten.

George W. Lästerbacke

Samstag, 13. Oktober 2018

Die neue Linke


Ein Heimspiel ohne Hirn.

Die sich selbst oft neue Linke nennenden sind schon ein absurdes menschliches Schauspiel, welches man in seiner evolutionären Fehlentwicklung seit dem zweiten Weltkrieg gut beobachten kann.

Grundsätzlich ist Marx die Basis jeder linken Idee und vermutlich auch noch einiger Utopisten. Ich persönlich lehne eine Welt, in der alles gleichmäßig und gut verteilt ist auch sicher nicht ab. Profitgier bringt eine Zivilisation sicher ab einem gewissen Entwicklungsstadium auch nicht mehr weiter. Das Gegenteil ist der Fall. Profitgier und damit die Triebfeder des Kapitalismus hindert eine Zivilisation eher in ihrer Entwicklung. Ab einem gewissen Punkt endet die natürliche Entfaltung, weil gute, gemeinnützige Ideen aus vielerlei Gründen unterdrückt werden können. Beispiele kann man schon heute unzählige finden. Das Spektrum kann von der Technologie bis zum sozialen Bereich reichen. Aus dieser Sicht bin ich vermutlich selbst eher ein Linker. Und es ist nicht von der Hand zu weisen, viele linke Ideen sind heute salonfähig und gesellschaftlich anerkannt. Blickt man in die alte BRD, bis ca 2000, so hätten einige bereits das Paradies beschrieben. Dass wäre wohl etwas übertrieben, aber für viele Menschen auf diesem Planeten herrschten hier Paradiesische Zustände, bis die Pseudolinken übernahmen.
Politische Missgeburten, als nichts anderes kann man das politische Ideologiegebräu aus einer rot grünen schwarzen Suppe bezeichnen, was in Jahrzehnten aus diesen Land einen Staat formte der der Welt ein soziales Vorbild sein konnte. Menschen dem Humanismus verbunden erzogen hat, nur um das alles dann wieder von korrupten und degenerierten selbsternannten linken Eliten zerstören zu lassen. Die gar nicht mehr wissen was sie sind.

Agenda2010, die Missgeburt die das Ende der Sozialdemokratie, humanistischer Ideen, Demokratie und Freiheit in Deutschland mit einem zuerst überhörten Paukenschlag einläutete.
Geistiger Vater, ein neo liberaler Wirrkopf im sozialdemokratischen Kostüm und die schon immer geistig unterprivilegiert wirkenden Grünen. Natürlich freundlich unterstützt auch durch die Vertreter des Kapitals. Was einleuchtet, denn irgendwo muss auch Verstand dabei sein, wenn auch ein sehr bösartiger. Wir sprechen immer noch von dem Linken Spektrum.
Denn so, wie offiziell ein rechtes Spektrum definiert wird, müsste man nichts anderes von diesem erwarten, als eine Agenda2010. Jedoch von denen, die vorgeben das Proletariat zu vertreten muss man das nicht. Obwohl man der Linken zugestehen muss, richtig laut äußert sich von diesen Linken zum Proletariat schon lange niemand mehr. Es sind eher Lippenbekenntnisse oder eben die marxistische Folklore in Form von Liedern und Zitaten. Denn die neuen Linken haben schon lange andere Idole, reiche Kriegstreiber wie Hillary Clinton und Barak Obama, die geflissentlichen, gut bezahlten Helfer des militärisch-Industriellen Komplexes der USA. Neue Feindbilder haben sie natürlich auch, der Feind ist jeder, egal ob Proletarier oder Oberklasse, der nicht ihre Ansichten teilt. Faschismus haben sie vermutlich von Mussolini gelernt, der Faschismus als lehre Hülle beschrieb, die man mit allerlei Ideologie füllen kann.
Obwohl wir in der Geschichte bereits oft beobachten konnten, dass den Linken nichts heilig ist, wie schon 1914, als sie kaiserliche Kriegsanleihen absegneten und denn ersten Weltkrieg so mit finanzierten, zeigen uns die linken der Neuzeit, dass es noch viel schlimmer geht. Denn linkes Gedankengut erweist sich als moralisch sehr flexibel. Waffenlieferungen, Kriegseinsätze und vieles mehr, wenn denn der Gegner ins Konzept passt. "Krieg ist nichts Gutes, es sei denn man tut es!" könnte ein neues Motto der Pseudolinken globalen Bewegung werden.

Es bleibt der geflügelte Satz der zersplitterten Linken von 1914 „Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten.“ erhalten. Eine dünne Mahnung, wenn es niemanden mehr gibt, den man mahnen könnte.

Doch hier darf man wenigstens noch behaupten, dabei hatten die Sozialdemokraten 1914 noch den Wirtschaftsaufschwung im Auge, von dem natürlich auch die Arbeiter indirekt partizipieren sollten. Unbedingt einen Krieg zu finanzieren, dass war wohl nicht ihr Ansinnen. Aber mit gefangen, heißt auch mit gehangen. Und soweit man es historisch verfolgen kann, war damals in der kaiserlichen Diplomatie auch immer noch Deeskalation zwischen den potentiellen Kriegsgegnern das Ziel. Ein Umstand der zwar belegt ist, aber in der Antideutschen Propaganda gerne unterschlagen wird. Denn die Verzerrung der historischen Fakten ist den Kriegsgewinnern natürlich wichtig. In einem Krieg muss immer der richtige der Schuldige sein. Wozu sollte Krieg sonst auch nützen? Die andere Frage, womit rechtfertigen die neuen Pseudo-Linken ihr tun? Eigentlich mit gar nichts, gut läuft es heute schon, wenn ein Linker eine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet, nicht mit Fake News.

Heute kommen Pseudo-Linken schon geistig ins schwimmen, wenn man sie fragt, was nützt dass was ihr tut der Arbeiterklasse?
Das lange Schweigen oder der folgende langanhaltende Redeschwall gibt die Antwort, wir haben keine Antwort.

Die linke Realität ist, der Bodensatz kämpft als Antifa und Schwarzer Block auf der Straße, zieht brandschatzend und plündernd durch deutsche Innenstädte und nützt jede Gelegenheit Andersdenkende zu diffamieren bis hin dazu, ihnen körperlich zu schaden. Einige wenige Menschen helfen wirklich und das nicht weil sie einer linken Ideologie dienen, sondern als Menschenfreunde. Wenn diese Hilfe auch nichts mit Ursachenbekämpfung zutun hat und nur als Feigenblatt für Inhaltsleere dient.
Und der Rest der Linken?
Der Rest ist großflächig verteilter intellektueller Müll, der die Welt beglücken will mit Ideen, bei denen ihnen selbst ein Karl Marx einen Vogel gezeigt hätte.
Denn mit Proletarier aller Länder vereinigt euch meinte Karl Marx, verbindet euch zum Kampf gegen Ausbeutung und Kapitalismus, stärkt die Arbeiterklasse auf dass Gerechtigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit regiere. Er meinte nicht, flutet Europa mit Menschen anderer Kulturen, in der Hauptsache potente junge Männer, die mehr an euren Geld und euren Frauen interessiert sind, als am Aufbau einer fairen und gerechten Gesellschaft.

Der Marxismus mag von einer Welt geträumt haben, in der sich die Produktionsmittel und die Macht in Händen des Proletariats befinden, aber keineswegs von einer Leistungsfreiheit gewährenden Multi-Kulti-religiösen Gesellschaft. Es geht um Vereinigung, nicht um Begattung.

Denn Marx mag ein Vordenker in Sachen einer besseren Gesellschaft gewesen sein, aber unbedingt ein unvoreingenommener toleranter Freund der interrassischen Begattung, dass war er mit Sicherheit nicht. Wie wohl die meisten seiner Zeitgenossen. Ein Zitat aus einem Briefwechsel mit seinem Finanzier und Freund Friedrich Engels macht dass deutlich.

"Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlössen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt her vorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft."
Brief an Friedrich Engels, 30. Juli 1862, Karl Marx.

Der einzige Grund, warum der Marxismus diffamiert wird ist, er stellt die kapitalistische Weltordnung in Frage. Noch ein Grund warum die Linken von heute, keine Linken mehr sind, sie stellen weder den Kapitalismus in Frage, noch ist die Arbeiterklasse ihr Hauptinteresse.
Sie sind die absurdeste Art von faschistischen Globalisten. Meine Oma hätte gesagt, dass ist weder Fisch noch Fleisch, so etwas isst man nicht. Ich sage, so etwas braucht niemand.
Und dass was man gemeinhin als Sozialismus oder Kommunismus bezeichnet, waren die erfolglosen nietzscheanischen Versuche die Idee, den Marxismus umzusetzen und den Menschen zu überwinden. Nietzsches Übermensch sollte der neue Typus Mensch werden, der alle die Schwächen die den Menschen im Alltag scheitern lassen überwindet.
Aber hier war Friedrich Nietzsche als Philosoph klüger als Karl Marx, er erkannte die Schwäche des Menschen als Hindernis jeder Revolution, der Philosoph Karl Marx erkannte das hingegen nicht.
In diesem unverstandenen Kontext waren Linke eigentlich immer Nietzscheaner, selbst wenn es ihnen nicht bewusst ist.

Was wir weiterhin in der ersten Reihe beobachten können ist, wie der Kapitalismus die linke Idee vereinnahmt, wenn wir nach China schauen. Chinesischer Staatskapitalismus ist ein Erfolgsmodell. Allerdings nicht für die Arbeiterklasse. Auch hier ist Faschismus die Antwort und Kommunismus nur eine Propagandalüge.

Welche Monstrositäten daraus entstehen können haben wir gut am Hitlerfaschismus gesehen, am Stalinismus und heute wieder gut zu erkennen am Linksfaschismus. Der grade erst anfängt die Welt zu erobern und die Menschheit vermutlich mit Milliarden Toten beglücken wird, wenn er erst mal richtig Fahrt aufgenommen hat. Denn diesmal hat sich der Kapitalismus mit den Pseudo-Linken verbündet, denen der Sieg ihrer wirren Ideologie viel wichtiger ist als der Mensch.

Die neuen Pseudo-Linken sehen lieber der eigenen Arbeiterklasse beim sterben zu, als sich für ihr Wohlergehen einzusetzen, nur um ihre globalen Ideen umzusetzen. Hier sind die Linken und die Kapitalisten sich sehr ähnlich. Sie paktieren für den Sieg ihrer Ideologie mit jedem, der ihnen sagt, was sie hören möchten. Mit Linken hat das gar nichts mehr zu tun, denn sie sind keine Übermenschen nach Nietzsches Vorbild, nur ein paar Penner mehr, die das Leistungsprinzip negieren und sich dem Geld zu gewannt haben. Insbesondere dem Geld anderer Leute.
Psychologen würden hierfür vermutlich verschiedenste Arten von Persönlichkeitsstörungen diagnostizieren. Ich denke aber, dass ist eher ein evolutionäres Problem. Der Mensch ist schlicht noch zu dumm, um das große Ganze zu begreifen. Im Moment riecht es eher nach Pseudo-Linksdiktatur ganz ohne Marx aber mit einem potentiellen Weltkrieg.

Dass ist eine Phase der Evolution, man muss sie nur überleben. Nachdem man schon fast alles ausprobiert hat, ist nun eben der Multikulti-Religions-Finanzmix dran.

Die selbe Beschreibung gilt im großen Ganzen auch für die sogenannte Rechte. Erst die Parteilichkeit in jeder Form ermöglicht es dem Kapitalismus sein parasitäres Dasein zu führen und die Dummheit natürlich.
Das Hauptproblem von Veränderung ist, sie kann nur wirken, wenn das Schubladen denken überwunden ist und der Übermensch Nietzsches anfängt zu denken. Wer wirklich Veränderung will, wählt heute wohl wieder Genosse Kalaschnikow und keine Volksverräter. Denn für den Segen bringenden Frieden fehlt es der Menschheit, ob links, rechts oder in der Mitte am Verstand.

George W. Lästerbacke