Montag, 27. Dezember 2021
Randnotiz: Kontakt zu Außerirdischen und Religion
Donnerstag, 25. November 2021
Der vernetzte Staatsstreich?
Mittwoch, 15. September 2021
Anonymus vs Hildmann - Eine False Flag Operation?
Freitag, 30. Juli 2021
Realitätscheck Deutsche Bahn
Montag, 26. Juli 2021
Freiheit
Montag, 12. Juli 2021
Forschung, Rüstung und falsche Prioritäten
Montag, 5. Juli 2021
Das Baerbock Fiasko
Sonntag, 18. April 2021
Baerbock Visionen
Manchmal inseriert so gar Linkstwitter:
Samstag, 19. September 2020
Ängstliche Dekadenz, der Totentanz einer Gesellschaft.
Die Schlagzeile: Am Heidelberger Hauptbahnhof: Männer prügeln Mädchen (11) krankenhausreif - warum hat niemand eingegriffen?
Die moralinsaure Skandal-Schlagzeile einer Verantwortungslosen, aber käuflichen Presse, deren eigene Besoldungsgruppen nur daran orientiert sind, wie umsichtig Clickbait- und Verkaufszahlen erhöht werden, um allerlei Mist darüber, darunter und mittendrin anzupreisen. Ein Werbemedium ohne journalistische Substanz, also der Standard der Qualitätsmedien 2020.
Darunter natürlich empörte Kommentare, von meist nicht weniger billigen Heuchlern, wie der Journaille selbst, die entsetzt von den Menschen sind, die nicht einschreiten.
Doch ich frage mich, was wollt ihr eigentlich? Klar schwimmt heute jeder in seiner eigenen Blase und blubbert, aber so blind zu sein, den IST Zustand seine Gesellschaft zu erkennen, kann doch niemand sein. Selbst aus seiner ganz eigenen Blase heraus, müsste man das sehen.
Zivilcourage ist in diesem Land ein Fremdwort geworden, wie Ehre, Loyalität oder Aufmerksamkeit. Es sind rein fiktive gedankliche Konstrukte, die man als Worthülsen hört, im Fernsehen bei fiktiven Helden bewundert, aber im echten Leben gibt es das nicht mehr. Es ist eine ohne Kodex, von Lumpen und Waschlappen dominierte kapitalistische Gesellschaft geworden, in der jeder für sich allein stirbt.
Und seit auch noch die Angst vor spontaner, unberechenbarer Gewalt massiv grassiert und das persönliche Sicherheitsgefühl, in der sich der Deutsche wähnte weggespült wurde, heißt es, hilf dir selbst. Denn sonst tut es niemand. Viele sehen weg, andere sehen zu, doch selbst wenn jemand das alltäglich gewordene Smartphone zückt, um wenigstens die Polizei zu rufen, ist das heute schon Glück. Denn es kann sein, das tut er nur, weil er die Szene filmen will, für YouTube, Facebook & Co. Das einzige, was euch heute noch bleibt, wenn ihr ein Opfer seit, ist die Beobachtung der dekadenten Ignoranz, der Totentanz einer Gesellschaft.
George W. Lästerbacke
Mittwoch, 26. August 2020
Jim Knopf - Eine Rassismus Parodie
Nun ist es wieder soweit die Rassismus Debatte erreicht wieder mal ein Kinderbuch "Jim Knopf" ist nun nicht mehr tragbar. Eine Kita-Leiterin hat das erkannt. Ich persönlich sehe den Inhalt etwas anders, aber wer bin ich schon?
In diesem Buch wird Ungleichbehandlung thematisiert und Jim Knopf wird als liebe und gute Person beschrieben. Und in diesen Dimensionen denkt das Zielpublikum die Kinder. Es ist ein Kinderbuch, Kinder kennen keinen Rassismus, sie gehen ohne die Vorurteile der Erwachsenen an solche Geschichten heran. Das ist belegt durch wissenschaftliche Forschungen. Der Begriff Negerkind ist für Kinder nicht mit Unterdrückung verbunden, hilft sogar bei der Orientierung. Denn früh zu erfahren, wie bunt unserer Welt schon von der Hautfarbe ist, erweitert den Horizont, wenn wir das den als Teil unserer Welt vermittelt bekommen. Hier sollen Pädagogen aufklärend wirken und sich nicht als Zensoren aufspielen. Abgesehen davon, das eigentlich von dem Begriff Neger, der nichts anderes bedeutet als Schwarzer, überhaupt keine Diskriminierung ausgeht. Es ist lediglich eine Beschreibung für oberflächliche erste Eindrücke eines Menschen. Ich habe noch nie gehört, das sich ein Weißer von dem Begriff Weißer diskriminiert fühlte, käme wohl auch komisch rüber. Hier wird eine Scheindebatte über Oberflächlichkeiten politisch gewollt befeuert, um von echten gesellschaftlichen Problemen abzulenken, die einzelne Gruppen, aber auch die Gemeinschaft der Menschen betreffen.
Wenn man sich auf Schimpfworte wie Nigger oder Kartoffel einschießt und diese als diskriminieren bekämpft, finde ich das völlig richtig, denn hier gibt es nachvollziehbare Gründe das zu unterbinden. Sie sind geeignet an Hand von Oberflächlichkeiten zu diskriminieren.
Diese gesamte Debatte um Negerküsse, Mohrenstraße etc. geht mir mächtig auf die Nerven und als bekennender Anhänger von Realpolitik ärgere ich mich. Man sollte Rassismus Themen besprechen, aber sie nicht bis in die Unverständlichkeit zur Satire machen. Wir haben auf dieser Welt wirklich größere Probleme. Klimawandel, Insekten- und Vogelsterben, die Natur als Lebensgrundlage aller Völker zu schützen, die durch unser Treiben erheblich gefährdet ist. Fakten die uns in der Rückkopplung als menschliche Gemeinschaft erheblich bedrohen. Wenn wir unsere Grundlagen gefährden oder auch nur in Teilen verlieren, geht es bei unseren Kindern und Enkeln, um das nackte Überleben der Spezies.
In manchen Regionen eher, in anderen später und es ist egal ob man Neger, Farbiger, Weißer, Schwarzer, Latino, Asiate, Sauerkrautfresser, Froschfresser, Kartoffel und was weiß ich welche Schubladenbegriffe es noch alles gibt ist. Es geht immer nur um Menschen, die gemeinsam überleben wollen, als eine Spezies.
Die Geschichtsrevisoren haben längst ein unerschöpfliches Feld entdeckt, auf dem man ohne jede größere geistigen Talente ein Beschäftigungsfeld findet, das relativ gesichert Einkünfte generiert. Wer oft staatlich alimentiert, in von ihm gesicherten Angestelltenverhältnissen lebt und ein ansonsten bedeutungsloses Leben führt, oft in Lehrverhältnissen, der muss heute nur erkennen, der Rassismus gibt, zumindest seinem Leben einen Sinn und mit etwas Glück auch mediale Bedeutung.
Das hier nur der pure Egoismus wütet und durch Ablenkung vom wesentlichen allen Menschen schadet, das sehen diese Kleingeister gar nicht.
Sicher muss man über die Fehler der Geschichte debattieren, aber wer diese Geschichte revidieren will, der läuft menschlich auf das Fatalste aus dem Ruder und ist verdammt Geschichte zu wiederholen, auf die eine oder andere Art.
Er/Sie und Diverse rettet die Welt vor Rassismus, natürlich auch alle, die gar nicht wussten, das sie gerettet werden wollen. Man rettet Bücher und Straßen, die durch Rassismus kompromittiert sind, ob sie wollen oder nicht.
"Jedem seine 15 Minuten Ruhm.", das bekommt dadurch ganz neue Dimensionen. Antifaschist, Antirassist, AntiAntiAktivist frei nach dem Wendler "Geboren um zu blöcken".
George W. Lästerbacke
Samstag, 8. August 2020
Alles Gender oder Gaga?
FlinkFeed ist eine Onlineplattform, die sich mit Gesellschaft, Feminismus und Genderthemen befasst. Dabei stellt die Redaktionen im Regelfall Personen, Aussagen und Ereignisse rund um das Thema dar, zitiert und überlässt es dem Leser, es ernsthaft zu analysieren oder aber selbst die Satire zu erkennen, die nur der Mensch und das Leben produzieren kann, besser als jeder Spaßvogel. Wertungsfrei aber korrekt. Weshalb man auch nicht sagen kann, es ist Satire, den zur Satire wird es ja erst im Kopf des Lesers, ganz nach politischen Gusto und intellektueller Leistungsfähigkeit.
Lachen, den Kopf ungläubig schütteln, einfach erbost sein oder begeistert klatschen und den zitierten Aussagen zustimmen, dass ist hier die Freiheit des Konsumenten des geschriebenen Wortes. Also könnte man über die Plattform sagen, wer sich gerne mit dem ganz normalen Wahnsinn befasst, jemand der sich gerne mit dem Normierungswahn von Ideologen und ihren geistigen Ausdünstungen unterhält, der bekommt hier das volle Programm, Abseits vom Mainstream, dem Ursprung aller modernen, geistigen Entgleisungen.
Worum geht es?
"Aufrecht stehende Gebäude, die in den Himmel ejakulieren"
Feministin wirft Städten Sexismus vor!
Eine neuere Headline bei FlinkFeed, aus dem Beitrag zitiere ich für Euch:
"Aufrecht stehende Gebäude, die in den Himmel ejakulieren« – Feministin wirft Städten Sexismus vor!
Hochhäuser erinnern die kanadische Feministin Leslie Kern an Penisse. Jetzt hat sie ein Buch darüber geschrieben! Darin lernt man, dass städtische Architektur eigentlich nur „toxische Männlichkeit“ und „männliche Macht“ ausdrückt. Typisch westliche Städte sind nichts weiter als bedrohliche Phallus-Wälder. Die Feministin sieht nur einen Ausweg: die Polizei abschaffen!
Sind Hochhäuser Symbole der Diskriminierung?
Dunkle Gassen, Glasdächer, Straßennamen und Männerstatuen, all das sind für die Feministin Leslie Kern Symbole gelebter „Gender-Ungleichheit“.
Ganz besonders schlimm findet sie Hochhäuser: In Leslie Kerns Vorstellung sind es Penisse, die ihr überall auflauern!„Ein Gebäude, egal wie sehr es an einen Penis erinnert, kann nicht frauenfeindlich sein, oder?“, fragt sie suggestiv. „Bestimmt sind Hochhäuser und Glasdächer nicht verantwortlich für sexuelle Belästigung und Lohnunterschiede, oder etwa doch?“
Vergewaltigende Hochhäuser?
So weit geht die Autorin glücklicherweise doch nicht, betont aber, dass Städte auf jeden Fall Gender-Diskriminierung abbilden würden. Als Beleg zitiert sie die feministische Geographin Jane Darke mit den Worten: „Unsere Städte sind ein Patriarchat, in Form von Steinen, Ziegeln, Glas und Beton.“
Für die Leslie Kern ist klar: Städte tragen die Normen ihrer Erbauer in sich und Sexismus sei eine „tief verwurzelte Norm“. Wie genau Gebäude Frauen unterdrücken, erklärt sie auch: Dafür verweist sie auf das Buch „Hochhaus-Verführung, Hochhaus-Vergewaltigung“ der Architektin Dolores Hayden. Für die steht der „Büro-Turm in einer Reihe mit Monumenten, die an Penisse erinnern.“ Der vermeintliche Beweis: Architekten würden von „Sockel, Schaft und Spitze“ sprechen.
Frauen fühlen sich in Städten unsicher die Lösung: Einfach die Polizei abschaffen! Ob jetzt alle Gegenstände, die Sockel, Schaft und Spitze haben, geheime Penis-Symbole sind, lässt Leslie Kern offen.
Dafür hat sie noch eine ganz andere Theorie: „Fragen Sie jede Frau, die einen Kinderwagen in den Bus mitnehmen will, ihr Kind im Park an der Brust füttern oder nachts joggen will. Die Stadt sendet ihr die Nachricht: Dieser Ort ist nicht für dich.“
Man kann also beruhigt sein: Der Grund, dass Frauen nachts nicht gerne alleine joggen, sind nicht etwa Kriminelle, sondern Hochhäuser, die an Penisse erinnern. Immerhin hat die Autorin Leslie Kern am Ende ihres Buches „Feminist City“ für die beschriebenen Probleme auch eine Lösung parat: „Entzieht der Polizei die finanziellen Mittel und investiert sie ins öffentliche Leben.“ Denn wie jeder weiß, fühlt man sich nachts alleine in dunklen Großstadt-Straßen mit hoher Kriminalität ohne Polizei am wohlsten, gerade als Frau."
Soweit hier aus dem zitierten Beitrag von FlinkFeed.
Natürlich kann der Leser nun auch in gewissen grade verwirrt sein, denn nicht jedem muss einleuchten, was die Dame eigentlich will. Insbesondere, wenn sie bei aller Kritik an Städtebau und patriarchalischer Phallus-Architektur auch noch die Abschaffung der Polizei fordert. Da stellen sich schon Fragen. Hier beleuchtet vielleicht die Anmerkung, dass die kanadische Feministin Leslie Kern auch ein lauter Teil der Black Life Matter ist, sie ist wohl auch ein treibendes Element, denn man muss schon etwas gegen die Polizei haben, so als BLM Aktivistin, da diese unbedingt Teil der Stadt von heute ist und irgendwie dann auch städtische Phallus Architektur. Das klingt logisch, denn immerhin ist die Dame ja assoziierte Professorin für Geografie und Ökologie und Direktorin der Frauen- und Geschlechterstudien an der Mount Allison University. Sie lehrt Geografie mit einem Fokus auf urbane, soziale und feministische Bewegungen. Sie belehrt also junge Menschen für das Leben, somit müssen wir sie ernst nehmen, oder? Ganz davon abgesehen, dass sie mit ihrem etwas wirr klingenden neuartigen Ansichten, mal wieder PR für ihr neues Buch macht.
Es scheint aber wohl so, als müssen wir Leslie Kern tatsächlich ernst nehmen, denn neben dem Effekt, dass wir es hier mit reinrassigen Ideologen zu tun haben, denen es nicht um Frauenrechte, Rassismus oder Menschenrechte überhaupt geht, das sind alles nur populistische Attitüden, betrachten wir Menschen, die unsere Gesellschaft nicht reformieren wollen, sondern von Grund auf zerstören wollen, um sie dann irgendwie neu aufzubauen, inclusive der romantischen Liebe.
Wobei das Motto wohl scheint, die Diffamierung jeder anerkannten Werte, mit denen Menschen seit Jahrtausenden recht gut existieren, ist das Endziel. Doch eine Definition, wie das neue Utopia aussehen soll, die gibt uns Leslie Kern nicht. Will sie eine Welt nach den Werten eines neuen himmlischen Paradieses in dem sich alle Geschlechte pausenlos lieb haben schaffen, eine orwellsche, apokalyptische Diktatur unter faschistischen Vorzeichen und Genderneutral, was endlich bedeuten würde, das sie Geschlechterbewusstsein ausradieren möchte, inclusive der romantischen Liebe oder was will sie?
Denn Utopisten sollten doch wenigstens auch eine vorzeigbare Utopie haben, ein lesbares Manifest oder ist das seit Marx aus der Mode gekommen? Gut es gab in den letzten Jahren einige Manifeste, aber oft waren sie von verwirrten Mördern verfasst und fanden deutlich weniger Anklang in der Gesellschaft, als der Verfasser erwartet hatte.
Steht hier nicht schon die Frage im Raum, ob da visionäre Genies oder aber völlig Wahnsinnige agieren. Da sich Menschen wie Leslie Kern ja nicht so richtig in die Karten sehen lassen und wir immer nur Brocken vorgesetzt bekommen, was sie denn wollen könnten. Aber selbst diese Brocken sorgen bereits für Verwirrung und Erschrecken in der Breite der Bevölkerung. Vielleicht ein Grund kein neues ganzheitliches Gesellschaftsmodell vorzustellen?
Immerhin hat eine Scharr von Alchemisten, es bereits heute geschafft ( Ich bezeichne Menschen wie Leslie gerne als Alchemisten. ), dass sie praktisch Fakten frei arbeiten und ihre Ideologie in etwas zu verpacken, was sie in kürzester Zeit als Wissenschaft präsentierten.
Heute produzieren die höchst fragwürdigen Genderstudies sogar schon Doktoren und Professoren mit Einfluss in höchste politische Kreise und Gesetzgebung. Unmittelbare Folgen sind beim gesellschaftlichen Wandel festzustellen, der kaum Mehrheiten hat.
Also könnte man bereits von Demokratie zersetzenden Einflüssen reden. Das aber macht mich höchst misstrauisch.
Wir reden nicht vom Gerede einzelner Genies oder auch Irrer, sondern von gelehrten Thesen, die an unsere Kinder weiter gegeben werden. Die Zukunft der Menschheit aber, sollte besser gestaltet werden, als durch Ideologen, die sich im Gefängnis ihrer Ideen befinden.
Deshalb schreibe ich auch über das scheinbar absurde und beantworte auch Fragen, die vielleicht berechtigt, vielleicht unhöflich erscheinen.
In einem Gespräch zu dem oben zitierte Beitrag von FlinkFeed, den ich Euch auch nochmal in Kopie als Link in die Überschrift meines Beitrages kopiert habe, wurden bereits viele ziemlich böse und auch lästerliche Fragen gestellt, Und weil das Thema gefährlicher ist, als es wahrgenommen wird, kann ich nicht anders, als eine dieser Fragen hier nochmal etwas ausführlicher zu beantworten.
Dass ich mir eine gewisse Ironie vielleicht nicht verkneifen kann, liegt ganz simpel daran, das mir alles zu diesem Thema nur noch absurd und karikiert vorkommt. Alles was dieses Thema Gender durchaus diskutabel macht und auch gesellschaftlich wichtige Aspekte enthält, verblasst mittlerweile vor Diskussionen, wie sie sogenannte Feministinnen, wie Leslie Kern vom Zaun brechen.
Nun zu einer Frage eines Gesprächspartners:
"Kann man sich mit so etwas anstecken und ist man mit einer anderen sexuellen Orientierung als der Heterosexuellen besonders disponiert?"
Antwort:
Georg W. Lästerbacke
Auf deine Frage lieber Kommentator eingehend, meine etwa 40- jährigen Feldstudien an Frauen haben hier keine eindeutigen Ergebnisse zu einer Ansteckungsgefahr produziert. So das man zu 100% sagen könnte das die sexuelle Orientierung das Zünglein an der Waage sein, welches zwischen Wahn und natürlicher Gelassenheit liegt.
Natürlich neigen Frauen ganz offensichtlich, zumindest der Gelegenheit geschuldet zur Bi-Sexualität. Stärker als der Mann, der doch selbst in anderen sexuellen Konstellationen, wie Männlein und Weiblein, das althergebrachte "rein-raus" Spiel favorisiert. Doch bei völliger Verweigerung der naturgegebenen Anforderungen in diesem Bereich ( freier formuliert bei Phallusmangel ), was auch auf schlechten Erfahrungen mit Männern basieren kann und nicht unbedingt als angeboren Neigung klassifiziert werden muss, ist es ähnlich, wie bei Veganern. Die stete Selbstverleugnung der eigenen natürlichen Bedürfnisse führt zu gewissen, fast religiösen und fanatischen Überreaktionen, die schnell wahnhafte Züge annehmen können. Wir alle kennen den Witz über Veganer Woher weiß man, das jemand Veganer ist? Er erzählt es bei jeder Gelegenheit. Wobei ich gar nichts gegen Veganer an sich habe, nur das ihr etwas wunderliches Kommunikationsverhalten halt schon Popkultur ist.
Was ich jedenfalls bei den Probanden meines privaten Studienbereiches des Lebens, aus Gesprächen zur Kenntnis nehmen konnte. In den Einzelfällen würde ich hier so schlussfolgern wollen, wie bereits oben ausgeführt, dass ist aber keineswegs eine Pauschalisierung.
Ich denke hier gerne ohne Pauschalisierung oder allgemeine Wertung, da es mir persönlich völlig egal ist, wer mit wem, was anstellt. Das gehört für mich eigentlich zur Privatsphäre einer Person.
Wir sind ja hier nicht in der neueren US TV Serien, wo uns ständig in Wort und Bild mitgeteilt wird, wer mit wem, wann wie oft usw, obwohl wir eigentlich nur sehen wollen, wer wen umlegt, nicht aber flachlegt.
George W. Lästerbacke
Mittwoch, 5. August 2020
Polizei in der Krise
Samstag, 1. August 2020
Die zweite Welle
Freitag, 24. Juli 2020
Reflexionen
Das Zitat eines Kollegen der schreibenden Zunft, hat mich inspiriert über uns, den Menschen etwas nachzudenken.
"Am liebsten klagen wir über anderer Leute Untaten, die unsere eigenen sein könnten." Karl Feldkamp (Autor)
Und hier einige kurze Gedanken dazu:
"Haltet den Dieb!" ruft der Dieb.
Sich zu verstellen, das sind evolutionäre Elemente, unbewusste und bewusste Überlebensstrategien.
Masken fallen zu lassen macht uns angreifbar. Es mag uns, nach unserem Äonen, in denen wir uns vom dem Primatenrudel, über die Sippe, dann in Jahrtausenden zu eine hochentwickelten Zivilisation mit dem ewigen Geschwätz vom Humanismus, Nächstenliebe und anderem Blabla, dass wir uns selbst erzählen erscheinen, als ob wir, die sogenannte "Krone der Schöpfung", natürlich keine Tiere mehr sind. Wir sind der Fortschritt, wir sind alles was wir uns selbst gern verkaufen und es stimmt sogar, aus unserer eher mickrigen Perspektive. Aber wenn wir tiefer schürfen, so sehen wir nur, dass wir wohl viele unserer nützlichen Instinkte haben verkümmern lassen und das zu Gunsten einer pseudo sozialen Interaktion, die das Zusammenleben zwar vereinfacht, aber zum großen Teil unsere Natur missachtet. Dass das nicht gut funktioniert, sieht man an der zunehmenden Zahl von Psychiatrischen Problemen, die der Mensch nur durch seine Maskierung versucht zu verschleiern. Oder schlimmer noch, an einer Schwemme von Psychoanalytikern, die gar nicht in so vielen Köpfen wühlen können, wie sie sollten, um unsere geknickten Seelen zu retten. Das können sie auch gar nicht, weil sie eher Kurpfuscher artig ein Bild von uns zusammen setzen, das wir selbst gezeichnet haben, eine Wunschvorstellung, wie wir sein sollten.
Aber tief in uns schlummert immer noch der Primat, der wenn er überleben will Tarnungen nutzt, Masken trägt und wenn er stark genug ist, den anderen das Futter klaut. Wir sind aber immer noch was wir sind und einzig Bindungen und die Frage des Futterangebotes hält uns in der Balance zwischen Gut und Böse. Welches natürlich auch nur Konstrukte unseres Intellekts sind, um uns selbst zu positionieren und zu erziehen, um in einer wachsenden Gesellschaft zu überleben. Doch sind wir ehrlich, so drehen wir uns diese selbst auferlegten Regeln, wie wir es grade brauchen.
Natürlich nützt uns diese Selbsterkenntnis wenig, wenn wir in der zivilisierten Gesellschaft überleben wollen, denn sie ist, wie sie ist, jedoch können wir uns helfen, wenn wir uns wieder etwas auf die echte Realität des seins konzentrieren, nicht in Regelwerken und Lügen verkümmern.
Sich selbst finden und die eigene Orginalität, das würde uns alle zu besseren, ehrlicheren Menschen machen, die mit Regeln gut leben können, weil sie allen nützen, wir aber doch das Tier in uns schulen können, selbst zu sein. Denn das Gefängnis zwischen Konformität und teils schwersten esoterischen Spinnereien von Liebe, Licht und dem super guten Menschen, das sind wir nicht und ob wir wohl einst besser sein werden, ist wohl das einzige. was wirklich in den Sternen steht.
George W. Lästerbacke
Dienstag, 21. Juli 2020
Die Wahrheit & die Lüge
Zu dem meisterlichen Gemälde "Die Wahrheit kommt aus dem Brunnen" (Abbildung), von Jean-Léon Gérôme, 1896, gibt es eine schöne Geschichte des 19. Jahrhunderts, welche nie an Aktualität verloren hat und in unserer Zeit besser den je passt. Eine Geschichte über die Dreistigkeit der Lüge und die Dummheit der Menschen, die praktisch nahtlos an die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider anschließt".
Die Wahrheit und die Lüge treffen sich eines Tages.
Die Lüge sagt zur Wahrheit: "Heute ist ein wunderbarer Tag"! Die Wahrheit blickt in den Himmel und seufzt "Der Tag ist wirklich schön."
Sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen schließlich neben einem Brunnen an. Die Lüge erzählt der Wahrheit: "Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!" Die Wahrheit, erneut etwas misstrauisch, schaut in das Wasser, richt an dem Wasser und kostet es sogar und befindet, dass es wirklich sehr gutes Wasser ist, rein und klar. Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden. Plötzlich kommt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon.
Die wütende Wahrheit springt aus dem Brunnen und rennt hinter der Lüge her, doch diese ist bereits verschwunden. Um die Lüge zu finden und ihre Kleidung wieder zurückzubekommen, zieht die Wahrheit los. Die Menschen, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und angewidert ab.
Die arme Wahrheit kehrt zum Brunnen zurück und verschwindet für immer und versteckt darin ihre Scham.
Seither reist die Lüge um die Welt, verkleidet als die Wahrheit, befriedigt die Bedürfnisse der menschlichen Gesellschaft, denn die Welt hat auf keinen Fall den Wunsch, der nackten Wahrheit zu begegnen.
Überliefert aus dem Französischen, Autor unbekannt.
Bearbeitet von:
George W.Lästerbacke
Freitag, 10. Juli 2020
Heiko Maas und der Extremismus
Laut Heiko Maas leben unter uns 32.080 Rechtsextreme, 13.000 davon sind gewaltbereit. Das sind 32.080 zu viel. Doch was er nicht hervorhebt und viele glauben zu wissen warum, dass ist, das es laut neusten Verfassungsschutzbericht nur die Spitze des Eisberges, eines kleinen Sammelsuriums von Extremen aller politischen und religiösen Couleur gibt.
Es leben unter uns nicht nur 32.080 Rechtsextreme, sondern auch 33.500 Linksextreme, 28.820 ausländische Extremisten, ohne die Islamisten gerechnet und mehr als 28.000 Islamisten. Laut des erwähnten Verfassungsschutzberichtes.
Die genaue Zahl ist unbekannt und vermutlich höher. Nicht belegt sind Zahlenmäßig kleine, andere Gruppen von Wirrköpfen, die sich natürlich auch finden, wenn man nur nachbohrt, die aber nicht minder militant sein müssen.
Das sind also mehr als 122.400 Extremisten, zu viel, soviel ist klar. Aber auch bemerkenswert wenig, wenn man die Zahlen in Relation zu anderen Ländern der westlichen Hemisphäre setzt. Das wollte ich nur mal anmerken. Denn wider allen Behauptungen der Mainstream Medien und politischen Nutznießern von Spaltung, ist Deutschland ein recht tolerantes Land, mit vielen überwiegend offenen Menschen, die "bunt" leben ohne es zu ideologisieren. Die aber auch nicht hinnehmen wollen, das die Gesellschaft auf Fehlverhalten verschiedenster Art, nicht bei jeden gleich hart oder auch sanft durchgreift. Es geht in der Demokratie nämlich schon immer um Gleichheit, nicht um Privilegien.
Laut Heiko Maas und einem links-grün-maoistisch-stalinistisch zusammengewürfelten Haufen, einer nicht weniger ideologisierten Schar von Mitläufern, Journaille und lupenreinen Wirrköpfen, zum Teil auch in Regierungsverantwortung, zumindest aber in gewissen Abhängigkeitsverhältnissen, oft finanziellen Charakters ist der Rechtsextremismus die einzige Bedrohung unserer Gesellschaft. So nimmt man Heiko Maas war, wenigstens offiziell.
Das Wort Demokratie scheue ich mich heute schon in den Mund zu nehmen, denn diese wurde schon vor dem linken Zeitgeist, auch von rechten Kräften schon zu lange karikiert.
Doch zurück zum Rechtsextremismus, diesen sehe ich durchaus auch als Gefahr. Denn jeder, der andere Meinungen nicht tolerieren kann und auch noch bereit ist, unter Umständen Gewalt anzuwenden, ist ein Extrem, was diese Gesellschaft nicht braucht. Auch jedes Gewalt und Todesopfer sprechen hier deutlich dagegen, so etwas zu tolerieren. Denn an Ende steht immer Faschismus und ich bekenne ich bin gegen jede Form von totalitär, oder wie man sich heute gerne gibt, ich bin Antifaschist. Obwohl ich mich eher als Demokrat sehe, den der Demokrat sollte von Haus aus Antifaschist sein, alles andere passt nicht.
Aber ich bin kein Antifaschist, der unter dem Deckmantel des Antifaschismus selbst ein Faschist ist, diese Heuchelei oder auch diesen Selbstbetrug lehne ich ab, denn es zeugt entweder von moralischer Verkommenheit oder aber von schlichter Dummheit. Und zu dieser Kategorie darf man wohl die Eingangs erwähnte links-grüne-maoistisch-stalinistische Klientel getrost zählen. Allein die Geschichte dieser Ideologien und ihrer wohl hundert Millionen Toten, der eben genannten Klientel sagt uns, wehre den Anfängen jeder totalitären Gedanken und bleib Mensch.
Denn diese Klientel verhindert militant und unter zur Hilfenahme lauterer und unlauterer Mittel Kritik an sich, ihrer Ideologie und denen, die sie natürlich nur, um sich selbst zu erhöhen, als vermeintliche Opfer von Rechtsextremismus auserkoren haben. Das gilt natürlich auch für Islamisten und andere Extremisten aller politischer oder religiöser Ausrichtung. Sie sind einfach dass, was man Bauernfänger nennt. Blender, Fanatiker, Betrüger und Lügner. Immer bereit zu Opfern, was ihrer Ideologie dient, bevorzugt natürlich andere und deren Meinungsfreiheit.
Also nein, ich widerspreche Heiko Maas & Co sicher nicht, wenn er sagt, wir müssen uns alle gegen Rechtsextremismus positionieren, aber ja ich möchte das ausdehnen und verlange, das er sich eindeutig gegen jeden Extremismus wendet, ob links, grün, religiös oder anders geartet. Ich fordere hört auf zu heucheln, um eure kleinlichen Ideen durchzuprügeln und seht das Ganze, seht eine Gesellschaft voller menschlicher Individuen, die alle etwas möchten, nämlich ein gutes Leben, was immer sie darunter verstehen mögen.
Heuchler wie Heiko Maas vergiften unsere Gesellschaft zunehmend und das dürfen wir nicht dulden.
George W. Lästerbacke
Sonntag, 14. Juni 2020
Zeitgeist: Hass
Früher gab es sehr viele Menschen, die in großen Teilen wertkonservativ waren und Veränderungen misstrauisch beäugten. Das betraf im allgemeinen alle Vorgängergeneration. Die Jungen waren für Veränderung und Experimente aufgeschlossener. Das war niemals anders.
Man nannte die Alten oft Spießer und innovative gesellschaftliche Veränderungen eroberten die Welt trotzdem. Auch gegen massive Widerstände. Geduld, argumentieren und auch das vorleben neuer Modelle des Zwischenmenschlichen, waren hier die langfristigen die Veränderer der Weltbilder.
Heute gibt es diese Menschen immer noch und immer wieder, die Spießer und die Pioniere. Aber heute nennt man die Wertkonservativen Nazis. Und das nur, weil die folgenden Generationen zunehmend verblöden und nicht mal mehr akzeptieren können, das Wandel Zeit braucht und Durchhaltevermögen. Sie sind nicht zur friedlichen Koexistenz fähig, dem wichtigste Element für das Überleben einer demokratischen Gesellschaft. Die neue Generation wird immer mehr zu Hatern. Der Generationenkonflikt auf neuem Niveau. Geschaffen von einer radikalisierten Parteienlandschaft, dominiert von rot-grünen Ideologien und der Unterwanderung des Bildungssystems durch diese. Politische Hetze statt Naturwissenschaft.
Man kämpft gegen den inneren Nazi seiner selbst und der Kämpfer wird doch irgendwann auch zum Nazi seiner eigenen menschlichen Natur. Niemals gab es so viele Heuchler, wider der eigenen Existenz und des eigenen Wesens, wie heute.
Mir war der Spießer lieber.
George W. Lästerbacke
Freitag, 12. Juni 2020
Gegen Trump, ist heute gegen Rassismus.
Die neue Speerspitze von links-grün. Unreflektierte Verallgemeinerungen von Rassismus Vorwürfen, ohne echte Fakten, aber viel Bauchgefühl.
Die beste Populismus-Waffe der Neuzeit und ihr bestes Produkt ist künstlich hochgespielte Rassismus Einzelfallbeispiele von Polizeigewalt, aber auch die kleinen Dinge des Alltags, wie Mohrenküsse, Afrika Kekse, institutionelle Namen und anderes.
Niemand kann für Rassismus sein, es sei denn er ist Rassist. In Deutschland ist für Trump sein, auch Rassist sein.
Und der Rassismus Vorwurf ist auch die verbale Kanone des kleinsten "Mannes", solange er nur nicht weiß ist. Er kann die Karte spielen, wann er will.
Die Diskussion von post-faktisch, bis hin zur Geschichtsfälschung ist immer politisch korrekt, solang sie sich an diese Richtung hält. Versachlichung allein, ist schon Rassismus. Selbst die Feststellung, das die Rassismus Diskussion wissenschaftlich nicht zu untermauern ist, sondern ein ethnisch-sozio-ökonomisches Problem darstellt, was unwiderlegbar zu beweisen ist, ist bei den politischen Dumpfbacken rassistisch. Denn man kann es mit Fakten unterlegen.
Dabei kommt es aber keinem in den Sinn, das grade der Missbrauch der Ethnien Diskussion für politische Debatten, die eigentlich das Ziel verfolgen politische Gegner wie Trump zu diskreditieren, so wie es in Deutschland passiert der Diskussion der Rassismus Debatte herbe Schäden zufügen kann.
Hierzu brauch man nur Psychologen oder Kommunikationswissenschaftler befragen.
George W. Lästerbacke
Donnerstag, 11. Juni 2020
Das Anthropozän
Die Ära des Menschen das, die Wissenschaft klangvoll Anthropozän nennt. Eigentlich ist es schon etwas hochnäsig eine ganze Ära eines Planeten nach seiner eigenen, unbedeutenden Spezies zu benennen. Aber gut, wir sind so und wir können das, weil wir angeblich die einzige Spezies sind, die sich ihrer wirklich bewusst ist. Wobei die Definition Anthropozän, hergeleitet von Ánthropos im Altgriechischen "Mensch" und kainós "neu" bedeutet. Anthropozän bedeutet somit, ein neues geologisches Zeitalter, das vom Menschen bestimmt ist. Soweit zur Formalie.
Wobei sich dann schon die Frage aufdrängt, wieso geologisches Zeitalter? Wittert der Mensch vielleicht doch schon seine Bedeutungslosigkeit und bezieht geologisches auf seine einst zukünftigen, zahlreichen Knochenfunde, die mögliche Ausgräber in der Zukunft machen werden? Immerhin wird geschätzt, das seit Anbeginn unserer Spezies bereits etwa 112 Milliarden Menschen den Planeten bewohnt haben, Tendenz noch steigend. Das könnte man dann ja doch optimistisch nennen.
Doch von dem ungebrochenen Willen, mit dem Begriff Anthropozän den Höhenflug von Geist und Erkenntnis des Menschen darzustellen zeugt es ja nicht unbedingt. Selbst wenn man sich anstrengt, in die Geologie der Erde greift der Mensch doch eher weniger ein. Hier dürfte selbst allerlei Erdwurm Getier weiter vorne liegen. Betrachtet man deren schiere Masse an Erdarbeiten.
Doch nun zu meiner persönlichen Sicht auf die Namensgebung.
Ich hätte dann für das Anthropozän vermutlich eine andere Namensgebung gefunden. Vielleicht Lateinisch beeinflusst, nicht so Erdgebunden. Wenn schon eine Ära des Menschen, dann mit etwas mehr Pathos. Aber das ist bekanntlich Geschmackssache. Ich könnte mir vorstellen, das unser allseits bekannter, öffentlich-rechtlicher Wissenschaftstheologe Harald Lesch, hier auch ein besserer Name eingefallen wäre.
Soweit so gut, nun haben wir dieses Anthropozän und was machen wir daraus?
Wir haben viele geistige Höhenflüge, unzweifelhaft erfüllen wir auch den alttestamentarischen Auftrag, macht euch die Erde Untertan und wenigstens ein größerer Anteil an Menschen kommt fast ohne Götter aus. Idole lasse ich jetzt mal als Splin gelten, weil ihre Existenz meistens nicht so mörderische Auswirkungen haben, wie die Götter aller Art.
Aber sonst suhlen wir uns im Fortschrittswahn und es ist unübersehbar, einige wenige sind für den technischen Fortschritt verantwortlich, doch die Mehrheit ist dumm und benutzt ihn nur stumpfsinnig. Intellektuell kaum leistungsfähiger wie Bonobos, nur mit dem zivilisatorischeren Anstrich. Ihr kaum vorhandener Intellekt versumpft in Smartphones und Internet. Die nächste Evolutionsstufe der großen Denker wird wieder wenigen überlassen, dafür kommt die nächste Stufe der technischen Revolution.
Autos werden alleine den Weg finden, fahren und lenken sowieso, 3D Druck ersetzt Produktionsketten und revolutioniert die heimische Küche. Und der minderbegabte Mensch? Er verlernt noch mehr überlebenswichtige Techniken, rutscht irgendwann vielleicht in eine virtuelle Realität ab. Wird zum schieren Fleischbatzen, der umhegt von Maschinengeistern, seiner Existenz nicht mehr würdig.
Vielleicht heißt das Anthropozän dann das Menschen Zeitalter der technisch bedingten Degeneration, lateinisch auch "De populo age technica degeneratum".
Ich glaube das Benennungen mit Begriffen wie Anthropozän zwar sicherlich dem Ego einiger schmeicheln, aber wir sollten schnell verstehen, das wir soeben dabei sind, zu verlernen wir selbst zu sein und darin auch die größte Gefahr für die Menschheit besteht auszusterben und vergessen zu werden.
Was aber nutzen klangvolle Begrifflichkeiten, wenn es einst nicht mal mehr Menschen gibt, die unsere Geschichtsbücher lesen können? Natürlich brauchen wir Fortschritt mehr den je, doch aber nicht um zu verlernen zu leben, sondern um uns zu entwickeln. Wir benötigen Bildungsoffensiven auf breiter Front. Die Dummköpfe regieren schon zu lange und das meine ich politisch, ohne Ansicht der politischen Strömung.
George W. Lästerbacke
Dienstag, 21. April 2020
Corona, die Entwarnung
Es ist erwartungsgemäß, das bei Lockerungen von Corona Maßnahmen auch wieder steigende Infektionszahlen auftreten werden. Doch zu erwarten ist auch, das wenn jemand von fallenden Zahlen spricht, viele Menschen sofort Entwarnung verstehen.
Also sollte man, wenn man Lockerungen anstrebt, vielleicht auch etwas verhaltender mit Zahlen hantieren. Nicht wie das RKI nach Ostern von sinkenden abstrakten Infektionsraten reden, die bei 0,7 Neuansteckungen von infizierten zu nicht infizierten Personen sprechen, wenn übermorgen bereits wieder ein Wert von 0,9 erreicht ist. Man sollte davon reden, das ein Wert von 0,3 erreicht sein müsste um gefahrlos die Maßnahmen zu lockern. Habt ihr von diesem Wert bereits gehört, ich bis heute nicht.
Die menschliche Psyche reagiert auf Einschränkung nicht so gut und am wenigsten logisch. Das Motto " Abwarten und Tee trinken." funktioniert viel besser, wenn man es anderen aus der Entfernung empfiehlt, als wenn man selbst betroffen ist.
Mir persönlich geht das auch alles auf den Corona gestressten Geist, wenn man von früh bis abends in den Medien nur noch von Helden der Stunde, gemeint sind natürlich Politiker, von sogenannten Experten und anderen Klugscheißern voller abstrakter Informationen gepumpt wird. Am liebsten würde ich das gesamte Gedöhns ausblenden und nicht mehr hören. Dass ist aber eben auch nur Wunschdenken, denn letzten Endes, giert man selbst nach neuen Entwicklungen. Wir warten alle, so unlogisch es ist auf die Entwarnung. Doch die von uns verdrängte Wahrheit ist, das Gegenmittel ist entweder ein Impfstoff oder die natürliche Immunisierung der Bevölkerung durch Infektion. Dann gilt, der Stärkste und Gesündeste überlebt. Also doch, abwarten und Tee trinken.
Denn ich würde nicht entscheiden wollen, was das Richtige in dieser Situation ist, die sich so falsch anfühlt, wenn ich nicht muss.
Aber wenn man hört, was manche so unreflektiert herum tröten, dann darf man vielleicht auch mal etwas, sagen, was ich persönlich sarkastisch meine. Dass ist nicht als Behauptung zu verstehen, sondern wirklich ironisch, auch wenn es in dieser zunehmend geistesgestörten Welt irgendwie schon wieder plausibel klingt.
Der Virus ist vielleicht in Zukunft für die Ökonomie des Gesundheits- und Staatswesens sehr sinnvoll. Er tötet ja "nur" Vorerkrankte, die entweder schon enorme Kosten verursacht haben oder noch werden, weil sie noch gar nicht wissen, dass sie Vorerkrankungen haben. Ihr Tod, um es mal deutlich zu sagen, spart zukünftig Milliarden an Kosten im Gesundheitssystem, bei der Rente und wer weis wo noch.
Es finden sich hier ganz sicher eine Menge Fans der Theorie der natürlichen Grundimmunisierung, auch im Bezug auf den Coronavirus oft Herdenimmunisierung genannt.
Diese Fans der Herdenimmunisierung, die diese nicht unerhebliche Gruppe der Bevölkerung mit Vorerkrankung für entbehrlich halten, denn nur die Stärksten und gesündesten kommen durch. Diese Mitmenschen haben ja eine super Begründung für ihre Ansicht, die Corona Toten sterben nicht an Corona, Corona war nur dabei und ihr kranker Körper konnte es eben nicht bekämpfen. So jedenfalls darf man die Aussagen des führenden Hamburger Chefpathologen auch interpretieren, die er kürzlich in einer Talkshow traf. Natürlich kann man auch noch das Grundgesetz strapazieren, wenn man dann mit aller Vehemenz den eigenen Egoismus Futter gibt. Ich schätze nur christliche Werte, wie Nächstenliebe sind bei solchen Auslegungen dann eher nebensächlich.
Sarkasmus off.
Für mich klingt das ähnlich, als ob man sagt, das Opfer der Messerstecherei war nur nicht stark genug, sich gegen den Angreifer zu wehren. Deshalb ist es nun tot.
Man sollte meinen, in einer Modernen Welt, die sich als zivilisiert und solidarisch darstellen will, sollten diese Sichtweisen überholt sein und jedes Leben zählen. Wenn man auch selbst etwas zurückstecken muss, aber dem ist wohl nicht so.
George W. Lästerbacke


















