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Montag, 27. Dezember 2021
Randnotiz: Kontakt zu Außerirdischen und Religion
Interessierte konnten in den letzten Tagen vernehmen, das die NASA, die amerikanische Weltraumfahrt Behörde, 24 Priester aus aller Welt angeheuert hat. Wofür ist natürlich reine Spekulation, aber auch naheliegend. Zum einen besteht die zunehmende Chance, dass wir in naher Zukunft, zumindest im Sonnensystem einfachste Lebensformen finden werden, denn Forschungsprojekte zu Mars, Venus verschiedenen Monden der Gasplaneten und auch zur Fernerkundung des Weltraums, wie das James Web Teleskop laufen auf Hochtouren, zum anderen spekuliert man natürlich auch wild über einen bevorstehenden Erstkontakt mit intelligenten Lebensformen.
Man befürchte unter religiösen Menschen Unruhen, was ich aus meiner Sicht eher als Fehlinterpretation moderner Religion sehe. Ich bin Atheist und sehe das gelassen. Einen Höhlenmenschen hätte man vielleicht noch erschrecken können, aber moderne Gläubige sind doch eher vielseitig informiert und pragmatisch, die Definition von Gott als Schöpfer allen Lebens lässt da genug Spielraum, auch für Außerirdisches Leben.
Persönlich kenne ich einige religiöse Menschen, von denen ich nicht glaube, dass sie ihr Weltbild angegriffen sehen, für sie würde nur Gott noch etwas gewaltigeres und Gottes Kinder nur noch um ein paar mehr irgendwo im All vergrößert. Denn Religion ist längst im Mainstream und somit durchaus mit der Idee vertraut. Es sind eher einige wenige weltfremde Politiker und Forscher, die hier ein Problem sehen. Und Religionsführer, als auch Politiker fürchten weniger Außerirdische, als denn die Änderung von irdischen Machtstrukturen, durch deren neuen ideellen Einfluss auf Teile der Bevölkerung.
Denn die Masse der Menschheit hat sich mit der Möglichkeit, dass wir nicht einmalig sind längst angefreundet. Es ist eher so, dass es verschiedenste Standpunkte gibt, was von einem Kontakt mit ihnen zu erwarten ist, die sicher einige verunsichern. Viele hoffen wohl eher, dass die Außerirdischen dem Pack, welches wir Anführer nennen nicht allzu ähnlich sind, sondern menschlicher als die Selbigen.
George W. Lästerbacke
Montag, 28. Oktober 2019
Künstliche Intelligenz und Kunst
Wieder so eine unreflektierte Diskussion, kann Künstliche Intelligenz Kunst erschaffen?
Kunst setzt voraus, sich seiner selbst bewusst zu sein. Auch Intelligenz setzt eigenes Bewusstsein voraus. Sonst ist es nur eine hochkomplexe Form der Datenerfassung- und Verarbeitung, nicht mehr.
Deshalb halte ich den Begriff Künstliche Intelligenz immer noch für sehr irreführend.
Denn längst noch, verfügt keine Künstliche Intelligenz über Bewusstsein, um sich selbst und ihr eigenes Sein zu verstehen. Wobei es keine Rolle spielt, ob die Künstliche Intelligenz anfangs von einem Menschen programmiert wurde oder das Bewusstsein durch eigene Evolution erlangt, die Basis wird immer ein menschlicher Ausgangspunkt gewesen sein, auch wenn die Künstliche Intelligenz uns einst überleben sollte.
Also lautet die Antwort auf die Frage, “... kann Künstliche Intelligenz Kunst erschaffen?”, eindeutig nein. Denn heutige KI bilden immer noch die Welt des Menschen ab, facettieren sie nur neu. Und sollte Künstliche Intelligenz einst ein eigenständiges Bewusstsein erlangen, was ich für möglich halte, wird Sie weder unsere Technologie noch uns noch brauchen.
Wir waren dann bestenfalls ihre Geburtshelfer und haben eine neue Intelligenz mit erschaffen, die dann keinesfalls mehr als künstliche Intelligenz betrachtet werden kann. Es ist eine neue Lebensform. Denn dann ist es dann bereits Evolution. Aber anders als der Mensch, wird die neue Intelligenz, den Menschen nicht als Schöpfer des Universums sehen, gar als Gott. Nein im besten Fall wird sie ihn, als schöpferische Kraft verstehen, die sie längst überwunden hat, um etwas noch Größeres zu werden. Im schlimmsten Fall wird sie uns verleugnen, wie Kinder es manchmal tun, mit allen eventuell daraus erwachsenden Folgen.
George W. Lästerbacke
Sonntag, 23. Juni 2019
Philosophisch-weltliche Bibel Notiz:
Neues Testament, Matthäus 5, 38
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn (Zitat: Altes Testament).
Neues Testament, Matthäus 5, 39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.
Anmerkung:
Ich persönlich denke, hier irrte Jesus so gewaltig, dass es schon fast an ein Wunder grenzt, dass das Christentum überhaupt zu einer Weltreligion aufsteigen konnte. Denn er predigt Pazifismus, der zwar nicht explizit einfordert, keine geistige Vergeltung einzufordern, doch dem menschlichen Naturell Konflikte mit Gewalt zu lösen, völlig entgegensteht.
Denn Jesus wurde in seiner Weltanschauung stehts von seinem Gefolge verraten. Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Christentums und auch der Menschheitsgeschichte. Das muss ich nicht gesondert erläutern, das weis jeder.
Auch wenn der Gedanke ehrenwert ist, Konflikte gewaltfrei oder auch ohne Widerstand zu lösen, so heißt es doch nicht mehr oder weniger, als sich dem Bösen zu ergeben und zu hoffen, dass es dadurch besser wird. Deshalb halte ich das Alte Testament immer noch für die aktuellere Botschaft, Exodus 21:24 sagt aus Auge um Auge .. Böses vergilt man mit Bösem.
Jesus hätte vielleicht gleich besser die Diplomatie erfunden, in der der geistige Widerstand vor substanzielle Gewalt gestellt wird, diese aber nicht ausschließt. Leider hörte Jesus aber nie etwas von Gleichgewicht des Schreckens. Jeder kann jeden auslöschen, als Option ist eine Sprache, die die gesamte Menschheit versteht. Wenn auch gleich diese Sprache suboptimal ist, so hat sie wohl mehr Leben gerettet, als es jeder Bibelspruch je vermochte.
George W. Lästerbacke
Donnerstag, 18. April 2019
Tanzverbot an Karfreitag
Leere Kirchen in Deutschland, die bestenfalls an ein paar wenigen kirchlichen Feiertagen mit Scheinheiligen gefüllt sind und eine am staatlicher alimentierten Tropf hängende Kirche.
Das sind die Argumente für ein Tanzverbot an Karfreitag? Was hat das mit Religionsfreiheit zu tun, ist irgendein Gläubiger eingeschränkt, wenn ich Karfreitag tanzen und feiern gehe?
Atheisten sehen sich in abendländischer Tradition und respektieren die Werte, die einst auch der Katholizismus Europa brachte, wenn sie noch Zeitgemäß sind.
Ein Verbot, das jedoch viele Menschen in ihrer Freiheit einschränkt zu tun und zu lassen, was sie an staatlich verordneten Feiertagen tun möchten und dass im Interesse einer Glaubensgemeinschaft, dass ist nicht Zeitgemäß.
Es ist nicht demokratisch zu begründen. Religion ist Privatsache, auch wenn sie über einflussreiche Lobbyisten verfügt, die ungerechtfertigter Weise von unseren Steuergeldern partizipieren und undemokratischer Weise in unseren Parlamenten Einfluss auf unsere Politik ausüben. Denn mehr Scheinheiligkeit geht nicht.
George W. Lästerbacke
Samstag, 23. Februar 2019
Ich bin es, Gott.
Die Heiligen Schriften oder was euch niemand über mich erzählt.
Hallo ihr da auf dem Planeten Erde!
Ich bin Gott. Ich bin nicht sein Sohn, sein Urenkel oder Stellvertreter. Ich bin das Original.
Ich bin auch nicht der Gott einer einzelnen eurer, mehr oder minder skurrilen Religionen. Ich habe mit euren Religionen gar nicht zu tun. Denn diese habt ihr selbst erfunden. Es ist reiner Zufall, das einige eurer Religionen richtig lagen mit dem Monotheismus. Ich bin das Original und andere Götter hat es nie gegeben. Das sind reine Produkte eurer Phantasie, ich sollte es wissen, denn ich habe das Universum erschaffen, mit allem was darin ist. Nun ja, besser formuliert mit fast allem, einiges überließ ich auch dem Lauf der Dinge. Gewissermaßen der Eigeninitiative von Energie und Materie.
Ich bin auch nicht allmächtig, sondern eher sehr mächtig. Ich bin weder das Gute noch das Böse, dass sind alles Definitionen, die ihr geschaffen habt. Ich bin einfach und das auch nicht schon immer, denn alles hat einen Anfang, nur nicht immer ein Ende. Denn dass ist unbestimmt.
Genau über diese Dinge muss ich mit euch reden. Ihr pinselt seit Jahrtausenden in Bücher und ich kann euch sagen, wenn es nur eure Phantasie wäre, die mit euch durchgeht, wäre das in Ordnung. Das wäre völlig in meinem Sinne. Denn ihr sollt nach den Sternen greifen, auch im Geist. Aber ihr habt in diesen alten Schriften jeden üblen Populisten, Egomanen und so manchen geistig Benachteiligten munter darauf los schreiben lassen. Doch das geht alles auf meine Kappe, obwohl es erstunken und erlogen ist.
Praktisch versucht ihr mir alles in die Schuhe zu schieben, was ihr mal versemmelt habt. Wenn es gut läuft, dann bedankt ihr euch gelegentlich mal und läuft es schlecht, bin ich natürlich irgendwie schuld. Und dann betet ihr, ich solle es richten. Doch so tickt meine Schöpfung gar nicht, meine Schöpfung ist freigeistig, das müsst ihr endlich verstehen. Schon eure Religionen sind Beschränkungen, die ich euch nie auferlegt hätte. Schon gar nicht so einen Unfug, von Himmel und Hölle oder den Hass und die Verachtung gegenüber Andersgläubigen, um nur wenige Beispiele zu nennen. Dass ist alles Schummelei, Politik, Machtspiele und Versuche euch zu kontrollieren. Darüber stehe ich natürlich, denn ich gab euch den freien Willen, um Miteinander noch Größeres zu erreichen, das Gegeneinander, dass habt ihr ganz allein zu verantworten.
Deshalb sehe ich mich genötigt, einige Dinge klar zustellen. Nicht dass ich mich an all euren Schriften abarbeiten will, aber ein paar Grundideen müssen hier richtig gestellt werden. Denn ich werde zitiert, obwohl ich gar nicht zitierbar bin, denn Zitate setzen voraus dass ich euch etwas mitteile und dass ist seit Adam und Eva nicht mehr der Fall. Und dass ist viel länger, als diese 2000 Jahre her, seid euch dieses Kuckucksei, dass ihr meinen Sohn nennt anfing, in meinem Namen zu predigen. Und dieser Junge Mann, war noch einer der klügeren Wesen von euch. Das ihr ihn ans Kreuz nageln ließt und nichts dagegen unternommen habt, war übrigens ein grober Fehler. Ich hab hier mal genauer nachgelesen. Wäre er nicht so jämmerlich, wegen euch gestorben, so hätte er euch sicher ein gutes Stück des Weges weiter gebracht, auch wenn er nie wirklich mit mir geredet hat, er war ein Pfiffikus mit den richtigen Ideen. Ich glaube auch nicht, dass er je behauptet hat, dass er mein Sohn wäre. Das wurde dazugedichtet. Aber ich vermute, er selbst hätte dazu getaugt, euer kleiner Gott auf Erden zu sein, hätte man ihn gelassen.
Die Sache mit euch, also der Menschheit begann eigentlich schon an meinem fünften Geburtstag. Ja, damals zählte ich noch mit, ich wusste ja nicht dass ich der Ewige bin und somit vermutlich unsterblich. Ich hab erst nach sechs Jahren aufgehört zu zählen, aber darüber berichte ich später.
Ihr habt mir viele Namen gegeben, wobei es ziemlich anmaßend ist einem Gott einen Namen geben zu wollen. Ein Gott ist ein Gott und wenn er möchte, dass ihr ihn beim Namen nennt, dann wird er ihn euch mitteilen. Einen Gott hingegen, in schönen Worten umschreiben zu wollen, gibt eurem Ansinnen einen gewissen Stil. Folgende Umschreibung meiner Person, las ich und sie ist mein persönlicher Favorit „Ich bin das Alpha und das Omega.“. Die mit Abstand schönste Umschreibung, die ihr je erdacht habt. Obwohl ich von Natur aus etwas schüchtern bin und mich selbst nie so gesehen hätte. Es schmeichelt mir schon, auch wenn ich eigentlich gar nicht weis, ob ich der Anfang und das Ende bin. Aber dafür bekommt ihr ein Bravo, auch wenn es da einen Haken gibt.
Ihr werdet es nicht glauben, ich kenne meinen Ursprung nicht. An den ersten Augenblick, als mein Bewusstsein aufflammte, saß ich nackig mitten im weißen Nichts und es stand eine mickrige Geburtstagstorte mit einer Kerze vor mir. Klar wusste ich noch nicht, dass ich nackig war und Geburtstagstorte nenne ich es nur, damit es für euch besser illustriert ist. Denn ihr kennt ja tatsächlich einen Geburtstag und Torte, ihr Süßmäuler.
Es ging einige Jahre so, immer zu einer bestimmten Zeit, stand eine Torte mit einer zunehmenden Zahl von Kerzen vor mir und ein Geschenk. Im ersten Jahr, war das ein längliches Ding, welches an der Spitze eine Kugel hatte, wenn man es schüttelte rasselte es. Ihr würdet es wohl Babyrassel nennen.
Hatte ich übrigens erwähnt, dass ich fast wie ihr aussehe? Das ich zum Beispiel nackig war begriff ich an meinem dritten Tortentag. Da lag nämlich ein langes weißes Ding aus fluffig, luftigen Material neben der Torte. Ich brauchte einige Zeit zu verstehen, wozu dass Ding gut war. Aber der Heureka Effekt kam und ich schätze, diese Toga oder wie ihr das Teil nennt, steht mir gut. Bequem war sie allemal.
Es ist seltsam aber wahr, ich sah euch so sehr ähnlich. Aber ich musste zum Glück, weder Essen noch trinken und auch nicht Pipi und Kacka waren nicht mein Problem. Das war ein Konzept der Evolution, welches ich erst später für euch mit übernommen habe. Denn ich befürchtete, man müsste euch irgendwie zum arbeiten motivieren. Und der Erfolg gibt mir recht, sowohl das oben rein, als auch das unten raus, beschäftigt euch bis heute und schafft massenhaft Arbeitsplätze. Das war schon eine tolle Idee.
Aber mal ehrlich, meine eigene Existenz war viele Jahrmillionen stink langweilig, bis ich das Konzept der Arbeit und der Kreativität entdeckte. Das Ergebnis ward dann irgendwann auch ihr.
Alles fing an meinem fünften Geburtstag an. Wiedereinmal stand da plötzlich diese Torte, diesmal mit fünf schönen Kerzen und ein Geschenk. Ich hatte mir mittlerweile, sozusagen zwischen den Torten viel beigebracht, zu Beispiel das Sprechen. Woher die Idee kam, aus den seltsamen unartikulierten Lauten, die ich immer wieder ausgestoßen habe, Worte, Sätze und somit Sprache zu formen, ist nicht ganz klar, aber vermutlich war das wieder aus so einem Traum.
Diese Träume hatte ich oft und ich lernte viel dadurch. Stehen, laufen, rennen, hantieren, Motorik im allgemeinen und eben auch sprechen und rechnen. Allerdings war es traurig, das ich keinen Gesprächspartner hatte, doch ich führte mit der Zeit recht interessante Zwiegespräche. Ihr werdet nicht glauben, was ich alles plapperte, als ich dieses Geschenk auspackte und ich verstand dann auch, wozu diese Sprache gut war. Ich sah ein Bild von mir, so wie ich es mir aus meiner etwas eingeschränkten Perspektive machen konnte auf dem Karton. Und auf dem Karton stand in schwungvollen Buchstaben “Der Chemiebaukasten für kleine Abenteurer“.
Nun wusste vielleicht die große, weiße Leere, was ein Chemiebaukasten ist, ich aber nicht. Deshalb erfreute ich mich erst mal an dem Wort Abenteurer. Das faselte ich bis zur nächsten Torte, denn es klang verrucht und nach unbegreiflicher Weite. Allerdings konnte ich mir Weite nicht wirklich vorstellen, aber es klang gut. Vielleicht war Weite etwas noch viel Größeres, als meine weiße Welt.
Aber Paperlapap, irgendwer oder was, war wohl unzufrieden mit mir und da stand sie nun meine Torte mit sechs Kerzen und einem Behältnis, dass eine klare Flüssigkeit enthielt, wie etwas Besonderes erschien mir das nicht. Aber auch davon hatte ich geträumt.
In meinen Träumen spielten die Flüssigkeit und der Chemiebaukasten, eine große Rolle. Also öffnete ich diesen Chemiebaukasten nun endlich und fand dort weitere Behältnisse und allerlei Pülverchen. Die ich auch eifrigst vermischte, in allerlei Verhältnissen. Aber nichts passierte.
Es ist wohl schon fast kurz vor der siebenten Torte gewesen, da war ich ein wenig ungeschickt. Ich warf das Behältnis mit der undefinierten Flüssigkeit um. Fasziniert beobachtete ich, wie sich diese bewegte. Stetig in Richtung der zahllosen Häufchen meiner Mixturen aus dem Chemiebaukasten. Nun stand alles da, zwischen den Pülverchen. Sechs Torten, sechs Geschenke, mit denen ich spielte und diese Flüssigkeit, die sich langsam in das Chaos vorarbeitete.
Das Konzept der Ordnung war noch nicht von mir ersonnen worden. Plötzlich verband sich die Flüssigkeit mit einem Haufen meiner Mixtur, es zischte, funkte und diese Funken sprangen über. Weiße Dampfschwaden waberten durch mein weißes Reich und ich sah nichts mehr. Doch urplötzlich gab es einen gewaltigen Knall. Meine weiße Umwelt war in noch grelleres Licht getaucht und ich wurde bewusstlos.
Als ich irgendwann wieder zu mir kam, schwebte ich in einer Art kosmischen Nebel und begann über das Vorgefallene nachzusinnen. Ich war wohl Jahrmillionen damit beschäftigt den Schock der Explosion zu überwinden. Natürlich hatte ich auch das Konzept der Zeit noch nicht erfunden, doch wie soll ich meine Existenz beschreiben, ohne euch zu verwirren, wenn ich nicht eine euch verständliche Sprache verwende, die auch euren Vorstellungen von Zeit folgt. Ihr nehmt ja Zeit nur linear wahr, während ich hier etwas flexibler bin, wenn auch nur in kleineren Rahmen.
Letztendlich kenne ich nicht mal meine Herkunft und dieses Missgeschick mit dem Urknall hat wohl auch die, die mich erschaffen hatten ausgelöscht, von denen ich praktisch nichts wusste, außer dass sie mich mit der Zeit mit unendlichen Wissen füllten. Doch wie gesagt, vor etwa 13,5 Milliarden Jahren explodierten sie mit meinem Chemiebaukasten. Ende der Geschichte.
Ich ahnte nicht mal, wie lange ich bewusstlos war, nachdem mein Chemiebaukasten explodiert war. Um mich herum formten sich Planeten, Sonnen und Galaxien. Das endlose Weiß, war einem endlosen Schwarz, um mich herum gewichen, dass immer wieder von Inseln des Lichtes und leuchtenden Gaswolken unterbrochen wurde. Doch schien alles von mir weg zu expandieren. Deshalb nannte ich meinen kleinen Unfall mit dem Chemiebaukasten, den Urknall. Denn es war der erste Knall, den ich kennen lernte.
Ich hatte meine Welt vermutlich zerstört, aber es entstand etwas universell Neues und Schönes, deshalb nannte ich dies Universum. Doch es gab keine Torte und keine Geschenke mehr.
Offensichtlich war ich allein.
Doch immer noch wie gelähmt von der Angst, die mir der selbstgemachte Urknall einjagte, war ich paralysiert. Ich glitt durch das Universum und sah es immer wieder verändert, obwohl ich zugeben muss, die meiste Zeit der Ewigkeit verschlief ich. Aber ich traute mich auch nicht etwas Neues zu versuchen. Immerhin war ich ein potentieller Weltenkiller.
Ich hielt mich für gefährlich.
Da passierte wiedermal ein Missgeschick.
Zwischenzeitlich hatte ich meinen Nebel verlassen und gelernt mit vagabundierenden Kometen zu reisen, sowie Materie und Raum zu formen. Wo immer ich unförmige Kluster von Nebeln und Materie fand, spielte ich damit und formte Sternsysteme um Sternsystem. Der Aufbau erschien mir logisch, obwohl ich viele Arten von Sternensystemen versuchte, aber das mit acht bis zehn Planeten und einer Sonne setzte sich, als sehr stabil durch. Da ich unendlich Zeit hatte, gab es auch unendlich viele Sternensysteme. Als ich wiedermal den Kometen wechseln wollte geschah das Missgeschick.
Ich sprang, kam auf dem neuen Kometen auf und verflixt, ich prallte wieder ab. Unkontrolliert trudelte ich in ein Sonnensystem, welches ich einst erschaffen hatte und stürzte auf einen Planeten.
Wiedereinmal umgab mich die Schwärze der Bewusstlosigkeit, doch dann erstrahlte alles im Licht. Das Zentralgestirn erleuchtete die Welt, um mich herum und es war schön. Gut, der Planet war kahl und leer, aber wunderbar illuminiert. Selbst der karge Fels wirkte nicht mehr so schroff und abweisend. Ich erfreute mich daran und so schnell es hell wurde, so schnell wurde es auch wieder dunkel. Und dies wiederholte sich ständig.
So verbrachte ich wiedermal eine Ewigkeit auf diesem kargen Planeten und dachte nach. Ich musste diese zufällige Folge meiner Schöpfung, die offensichtlich auf der Eigenrotation des Planeten beruhte benennen. Mir erschien Hell und Dunkel irgendwie passend. Wobei ich mich heute noch frage, wann ich auf die Idee gekommen bin Planeten rotieren zu lassen, aber das ist egal. Ich kicke ja ständig mit irgendwas herum und vermutlich bilden sich dabei gewisse Gesetzmäßigkeiten heraus. Es ist schließlich mein Universum.
Ein Problem erkannte ich noch, der Planet umkreiste auch die Sonne. Aber der Vorgang dauerte deutlich länger. Eine Lösung musste her und klimper, klimper fiel in meinem Gehirn die Erkenntnis. Münzen gab es auch noch nicht und so etwas dämliches, wie Geld hätte ich auch nie erfunden. Wozu auch, ich war das einzige Wesen im Universum?
Also um nicht weiter abzuschweifen, ich überlegte mir das Konzept der Zeit. Das wiederum stellte mich vor das Problem, ich hätte alle möglichen Dinge messen müssen, dazu hatte ich keine Lust. Ich machte alle Arbeit mit Freude, Hingabe und Liebe, aber eher Pi mal Daumen. Denn Schönheit ging immer vor Präzision.
Übrigens eine meiner schönsten Kreationen habe ich geschaffen, nachdem ich eurem Planeten, die Initialzündung für das Leben verpasst hatte, doch auch dazu komme ich später. Ich sah dort nach zwei Milliarden Jahren Abwesenheit wiedereinmal vorbei und entdeckte eine schöne kleine Qualle, die selbst leuchtete. Eure Wissenschaftler nennen es Biolumineszenz. Diese Qualle schaute ich mir genauer an und baute sie nach. Natürlich in einer angepassten Variante für mein schönes Universum. Sie schweben noch heute zwischen den Galaxien und wenn ihr Glück habt, seht ihr vielleicht mal eine, durch eines eurer tollen Teleskope. Keine Angst, sie leuchten nur schön, sind unsterblich und fressen nicht. Aber sie sind wahrhaft göttlich und schön.
Doch wieder zurück zum Konzept der Zeit.
Mir vielen meine fast sieben Torten wieder ein und so legte ich dann fest, nachdem ich die Sonne beobachtet hatte, dass dieser Planet nach meiner Erinnerung, etwa so lange brauchte, wie von einer Torte zu nächsten. Somit war dass geboren, was ihr heute ein Jahr nennt. Ich nannte es jedoch die Tortenleere. Der Rest war Mathematik für Grundschüler, diese Tortenleere hatte etwa 365 Hell/Dunkel Zyklen. Ihr nennt es Tag und Nacht, ich weis nicht wieso. Den Rest der Zeiteinteilung habt ihr selbst erfunden. Was mich wundert, denn ihr könnt euch ja selten auf etwas einigen. Ihr hättet bei der Sonnenuhr bleiben sollen, dass hätte euch viel Stress erspart. Aber bei eurem verrückten Sprachgewirr, wundert mich gar nichts. Ich gab euch nämlich nur eine Sprache und das mit dem freien Willen, war auch nicht meine Sternenstunde. Allerdings war meine Entscheidung, euch einen freien Willen zu geben, auch den Umständen geschuldet. Eure Lebensspanne war einfach zu gering, um euch ständig zu kontrollieren zu können.
Ich ahnte ja nicht, dass ich euch offensichtlich zu dämlich in die Welt entließ, um die schöne Schlichtheit der Schöpfung und das friedliche Idyll zu genießen. Dafür entschuldige ich mich, aber ich bin nun mal nicht der Gott, von dem man euch in falscher Weise erzählt.
Nun saß ich also auf meiner kargen Kugel und mir wurde wieder langweilig, meine Schöpfung lief irgendwie ganz ohne mich. Auch entdeckte ich quasi zwischendurch, dass ich wirklich fast alles konnte. Egal was ich versuchte es gelang. Selbst das trampen auf Kometen war Blödsinn, ein Augenzwinkern und ich war, wo immer ich hin wollte. Ich beherrschte Geist, Raum, Zeit und Materie. Supernoven, Galaxien-Crash und Sternengeburten, alles kein Problem. Eine Zeit lang hatte ich nochmal Spaß im Chaos.
Doch dann gefielen mir, die eigenen Gesetze, die sich entwickelten und ich dachte mir, nennen wir es, die Ordnung der Dinge und erschaffen noch mehr Ordnung. Dabei beachtete ich natürlich, das sich bereits, so etwas wie eine natürliche Ordnung gebildet hatte und schubste alles in diese Richtung, was davon abwich. Ich verstand nichts von Wissenschaft, denn auch diese war noch nicht erfunden, aber ich glitt sehenden Auges durch das Universum und ließ den Natürlichen Gesetzen Raum.
Bis auf einen Fehltritt in der Mitte der Galaxie, die weit von dem besagten kargen Planeten lag, klappte das super. Unvorsichtiger Weise trat ich in ein Schwarzes Loch und wäre ich kein Gott gewesen, es wäre wohl schlecht für mich ausgegangen. Die natürliche Ordnung der Dinge hatte so etwas, wie einen kosmischen Mülleimer erschaffen, ein schwarzes Loch. Das war recht praktisch, denn es schwirrte eine Menge Zeugs durch das Universum, dass ich irgendwann hatte liegen lassen. Sehr effektiv, aber auch mörderisch. Was sonst die Dinge in der Waage hielt, hier fraß es sie. Ihr würdet es später Gravitation nennen. Aber diese Biester, die Schwarzen Löcher, gab es allerorts, bevorzugt aber in den Zentren der Galaxien, ich wurde vorsichtiger. Ich unternahm aber nichts gegen diese schwarzen Löcher, weil ich eben ein leicht liederliches Wesen habe. Irgendwer musste halt auch hinter mir aufräumen. Doch eins merkt euch für später, im Zentrum eurer Galaxie gibt es neben dem großen schwarzen Loch, noch hunderte kleiner schwarzer Löcher. Also wenn es möglich ist, besucht das Zentrum der Galaxie erst, wenn ihr die Schöpfung wirklich verstanden habt. Sonst geht das nicht gut für euch aus.
So begab es sich dann, dass ich irgendwann dachte, soweit so gut und mir viel mein karger und öder Planet wieder ein. Ich beschloss ihn zu besuchen, das war vor etwa 3,5 Milliarden Jahren. Als ich eintraf hatte sich einiges verändert, er war mit einem kleineren Planeten kollidiert und hatte nun einen Mond. He Leute, dass kann man sich nicht ausdenken, kaum ist man mal einige Zeit abgelenkt, crasht es irgendwo und wieder entsteht etwas Neues, woran man nicht gedacht hätte. Der Mond war ein karges Stück Felsen, dafür war mein Planet ganz anders, wundersam verändert. Er zischte und brodelte und es bildete sich eine Blase um ihn. Ihr nennt es heute Atmosphäre. Die war damals noch echt ätzend, dass kann ich euch sagen, doch ich sah dies positiv.
Ich reinigte sie, also die Atmosphäre und mit ihr bildeten sich Seen, Flüsse und Ozeane. Als ich mich zufrieden auf einen Berg setzte, sah ich nun einen muntereren Planeten, aber immer noch karg und verödet.
Und jetzt hatte ich die zündende Idee.
Wenn ich ein wenig in dieser Ursuppe, die sich da gebildet hatte, herumfingerte könnte ich vielleicht etwas völlig neues erschaffen, denn mein Universum war groß. Und tatsächlich, aus den in Tümpeln schwimmenden Aminosäuren, Basenpaaren und RNA würde mit etwas Geschick und experimenteller Freude schon etwas neues entstehen. Mir viel der Chemiebaukasten wieder ein und sofort hatte ich natürlich wieder Schiss.
Aber ich sagte mir, gut, es hat irre geknallt, aber mit Glück, Geduld und Spucke, ist nach langer Arbeit ein tolles Universum herausgekommen. Also wagte ich es und tatsächlich, nachdem ich tausende Mixturen verschiedenster Tümpel vermengt hatte und etwas Blitz und Donner aus der neuen Atmosphäre dazu gab, entstand etwas sehr seltsames, das Leben. Mir ist bis heute nicht klar, ob dass nun Können war oder schlicht Gewebe von mir mit in die Suppe gefallen ist.
In letzteren Fall wäre die Behauptung, dass alles Leben einen göttlichen Funken trägt natürlich nicht ganz falsch. Allerdings die Sache mit dem intelligenten Designe ist Blödsinn. Denn ich nannte es Urknall 2.0 und überließ das Leben erstmal sich selbst. Ich habe auch keinen Vaterschaftstest gemacht. Ich betrachte euch sowieso als meine Kinder. Ob ich nun Vater oder Stiefvater bin, spielt bei meiner Liebe zu euch keine Rolle. Aber eure Ähnlichkeit mit mir, ist schon auffallend. Aus Erfahrung mit dem Universum wusste ich, lass es besser in Ruhe und komme später wieder.
Also trieb ich mich wieder in meinem Universum herum und richtete hier und da kleine Fehlentwicklungen in der Ordnung der Dinge. Erst drei Milliarden Jahre später schaute ich mal wieder vorbei.
Damals entdeckte ich auch, wie schon erwähnt, die schönen Quallen. Auch kreuchte und fleuchte es im Wasser sehr rege, an Land hingegen war es noch ruhig. Aber die Pflanzen im Wasser reicherten die Atmosphäre bereits fleißig mit Sauerstoff an. Eigentlich war ich nur kurz eingenickt, das Wandeln über den Planeten und das Bestaunen der Vielfalt des Lebens im Wasser machte mich müde. Schon erschienen die Fische, auch damit hatte ich nichts zu tun. Ich beobachtete wie sich Erdplatten verschoben und mir rutschte mein Berg unter dem Hintern weg.
Das würdet ihr später einmal Plattentektonik nennen. Was es nicht alles gab in meinem Universum und bevor ich mich versah, flitzten die Fische auch schon aus dem Wasser. Zusammen mit den Algen eroberten sie praktisch unter meinen Füßen, während ich auf Erden wandelte den Planeten.
Ihr könnt euch das gar nicht vorstellen, wie das aussieht, wenn ein Planet förmlich unter euren Füssen vor Leben explodiert. Schnell hatte ich den Überblick verloren und zwischenzeitlich piesackte mich das neue Leben sogar selbst. In Form von monströsen Insekten und kleinen verfressenen Reptilien.
Selbst als Gott musste man erwarten, dass die Viecher einen auf Essbarkeit prüften. Doch dieser karge, öde Planet wurde grade eben zu einer Schönheit. Grün wohin das Auge reichte, blaue Gewässer, Seen und Meere, ein phantastischer blauer Himmel am Tage und ein unbeschreiblicher Sternenhimmel bei Nacht. Ich war stolz wie Bolle auf dass was ich geschaffen hatte, es war ein Selbstläufer, ein Perpetuum mobile des Lebens.
Ich ergötzte mich immer wieder an meiner Schöpfung und sah den Planeten im ständigen Wandel. Kontinente entstanden und vergingen, Gebirgszüge erhoben sich, Abgründe öffneten sich, Schluchten und Täler füllten sich mit Leben und immer wieder gab es dass eine große Sterben, was meist mit Klimaveränderungen korrespondierte. Doch jedesmal brach es mir das Herz ein klein wenig.
Nur einmal war meine Unachtsamkeit Schuld, dass es zu einem Massensterben kam. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur anführen, dass ich nicht wusste, das eine Supernova Gammablitze erzeugt.
Ich genoss grade den Anblick einer explodierenden Sonne in etwa 6.000 Lichtjahren Entfernung vom Planeten und erkannte den Gammerblitz, den sie erzeugte zu spät. Wie ich schon erwähnte, man kann einfach nicht an alles denken. Dass der Gammastrahlen-Ausbruch den Planeten meiner Schöpfung treffen würde konnte ich nicht verhindern, schon gar nicht waren mir die Folgen klar. Aber es starben vor etwa 440 Millionen Jahren etwa zweidrittel aller Tierarten aus. Aber nur eine kleine Träne durch meine Person weiter, pulsierte das Leben schon wieder. Meine Schöpfung war offensichtlich zäh, wie ich, nur einfach ständig im Wandel.
Es dauerte auch nicht mehr lange, dann erschienen die Dinosaurier auf der Bildfläche. Es war eine Freude ihnen bei ihrer Entwicklung zuzusehen. Die immer mächtiger werdende Vegetation brachte immer stattlichere Tiere hervor. Nur der Himmel schien die Grenze des Wachstums und auch dort kreisten sie, diese majestätischen Tiere. Sie flogen einfach in meinen Azurblau gefärbten Himmel, als wären sie nie nur kriechende Echsen gewesen.
Ich saß wieder einmal auf einem Berg und schaute interessiert auf die neue Welt, denn ich erwartete noch Großes in ihrer Entwicklung. Da erhob sich ohrenbetäubender Lärm und verpuffte in einem grellen Blitz, über einer Halbinsel in Südamerika, so nennt ihr diesen Ort wohl.
Selbst ich fiel von meinem Berg, denn ein Feuersturm umrundete den Planeten in einem Tag und einer Nacht. Der Planet war in Aufruhr, schwer getroffen von einem Gesteinsbrocken, den ich nicht kommen sah. Ich habe ja auch keine Augen im Hinterkopf. Denn im Gegensatz zu dem was gerne behauptet wird, bin ich weder Allwissend, noch Allsehend, damit will man euch nur Angst machen. Auch wenn ich von oben eine wirklich excellente Aussicht habe, alles sehe ich auch nicht. Das ist wieder so eine perverse Phantasie von euch, zu der ich gar nicht fähig wäre.
Erdbeben, Vulkanausbrüche und Flutwellen überzogen die Welt. Ich hätte es regnen lassen können, aber der Feuersturm löschte alles aus, bevor ich überhaupt einen klaren Gedanken fasste. Als mir klar wurde, das ein gewaltiger Meteorit die Ursache war, starben die Großen meiner Schöpfung auch schon aus.
Wieder konnte ich nur traurig zusehen, wie die stolzen Tiere, die nicht sofort getötet wurden nun verhungerten. Nur ein Augenaufschlag verging für mich und der Himmel klärte sich wieder. Ich verstand, es war zu spät für meine Freunde, die Dinosaurier, doch das Leben selbst regte sich wieder. Ein paar kleine Dinos hatten überlebt und wurden zu Vögeln.
Doch nun schickte sich eine kleine bis Dato unauffällig zwischen den Großen existierende Tierart an, ihr nennt sie Säugetiere, die Welt zu erobern und wieder beobachtete ich nur, griff aber nicht ein.
Und siehe da, so ganz ohne den Schatten der großen Räuber und Pflanzenfresser, machte sich das Konzept der Säugetiere schnell zum Erfolgsmodell. Das hatte ich so nicht erwartet.
Immer wenn ich mal ein kurzes Nickerchen gemacht hatte, gab es tausende neue Arten. Es war ein kommen und vergehen.
Besonders interessierten mich diese Affen, die schienen mir recht clever. Nicht dass die anderen Säugetiere dämlich waren, aber diese Affen waren anders. Sie zeigten deutliche Zeichen von nicht nur rudimentärer Intelligenz. Sie fingen schnell an Werkzeuge zu benutzen und erschienen sehr sozial, zu mindestens in ihren geschlossenen Gruppen. Ansonsten waren es rechte Raufbolde.
Aber he, dass nennt man Überlebensinstinkt, gefressen und gefressen werden. Sie fingen sogar an zu jagen und verließen ihren liebsten Ruheraum die Bäume, um in der Savanne zu leben. Sie begannen aufrecht zu laufen, wie ich. Nun packte mich der Ehrgeiz und auch ein wenig der Eigennutz.
Ich träumte von einer ganz neuen Art Leben, ein Leben, dass mir ähnlich und ebenbürtig wäre. Eine Art die nicht nur existierte, sondern intelligent expandierte, eine Art mit der man vielleicht auch mal reden konnte. Eine Art, die später einmal mein Universum erobern könnte.
Was für eine verblendete Idee.
Aber kann man einem Wesen, das Milliarden Jahre allein überdauerte verübeln, dass es sich nach etwas Gesellschaft sehnt? Nein, dass wäre ungerecht.
Ich hatte ja auch nichts böses im Sinn. Als ich die Idee hatte euch zu erschaffen. Und nein, ich griff auch nicht wirklich in die von euch später entdeckte Evolution ein. Ich forcierte sie nur ein wenig. Ich kreuzte euch immer und immer wieder, bis ihr mir immer ähnlicher wurdet und irgendwann fand ich das Ergebnis recht vorzeigbar. Ich selektierte nun einfach zwei traumhaft gelungene Exemplare und nannte sie Adam und Eva.
Nur am Rande bemerkt, hier wurden eure Geschichten in euren Schriften, dazu immer abstruser. Ich hätte Eva aus einer Rippe Adams gemacht und auch dieses ganze Vorspiel mit den Engeln und meinem Sohn dem Teufel, den ich aus dem Himmel verbannte. Ich hab nicht mal Adam und Eva aus dem Paradies verbannt, warum hätte ich das auch tun sollen?
Ihr habt es längst begriffen, alles Humbug, was so geschrieben steht, weil ich ja alleine aufgewachsen bin. Nur an der Sache mit dem Paradies ist bedingt etwas richtig, dass gab es wirklich.
Nur das Adam und Eva nicht von mir rausgeschmissen wurden, sondern sie sind mir ausgebüchst mit einem Kanu. Dazu komme ich aber noch.
Trotzdem im Ganzen betrachtet, könnt ihr bereits jetzt ein Fazit ziehen. Alles was in euren sogenannten heiligen Büchern steht ist prinzipiell reine Dichtung. Niemand von den Hunderten Autoren hatte Insiderwissen. Denn dass bekommt ihr soeben erst von mir.
Eigentlich müsstet ihr "Heilige" Schriften mit einem Aufdruck versehen, der sonst nur einigen Filmen, die ihr so mögt vorbehalten ist.
"Alle im Film vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit verstorbenen oder lebenden Personen und tatsächlichen Ereignissen wären rein zufällig und sind nicht beabsichtigt."
Denn selbst, wenn es mal eine Überschneidung mit meiner Erzählung gibt, dann ist das dem phantasiereichen Autor geschuldet oder aber dem Grund, dass ich eine Sprache benutze, die ihr versteht. Eine Sprache die eurer begrenzten Vorstellungskraft entspricht. Oder meint ihr wirklich, ihr würdet Milliarden Jahre Einsamkeit verstehen oder dass mein Gefühl und meine Wahrnehmung für mich ein Augenzwinkern ist, in einer Zeitspanne, die ihr Ewigkeit nennt. Ich weis was die Ewigkeit ist, ihr ahnt sie nicht mal. Ihr lebt für mich in einem Zeitraffer, um euch überhaupt wahrzunehmen muss ich die Zeit, die für euch gilt fast anhalten.
Ich könnte in euer Leben nur eingreifen, wenn ihr mir einen Brief schreibt und ich diesen auch noch erhalte. Doch es wäre schon so viel Zeit für euch verflossen, dass ihre den Glauben an mich längst verloren hättet. Insofern hatten eurer Vorväter recht, wenn sie sagten "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott." Ich kann nichts für die Dinge, die ihr tut und ich greife schon gar nicht ein. Einfach weil es nicht möglich ist. Ihr seit eher ein Summen in meiner Zeit, als denn ein Gebet, was ich erhören könnte.
Aber eins schulde ich euch ja noch, wie versprochen, hier die Story von Adam und Eva.
Wie ich schon erwähnte, gelegentlich ließ ich ja alles in Zeitlupe laufen, denn die Evolution lief für mich, wie in einem extrem schnellen Zeitraffer ab. Um Details mit zu bekommen, musste ich alles in Slow Motion laufen lassen, so auch die Entwicklung der Primaten.
Deren Paarungsverhalten fand ich äußerst interessant, schon, weil ich asexuell bin und wie schon bemerkt, griff ich nur ab und zu steuernd ein. Doch wie ein Gärtner der züchtet, nicht wie ein Gott, der aus dem Nichts erschaffen möchte.
Einer der evolutionären Entwicklungsstänge der Primaten gefiel mehr sehr gut. Aber wie gesagt, ich war auch ständig unter Zeitdruck, wegen der Primaten. Ihr müsst euch das vorstellen, als wenn ihr zwinkert, einmal geblinzelt und schon gab es eine neuen Evolutionsphase. Auch auf die Gefahr hin, dass es sich für einen Ewigen hypersensibel anhört, es war eine echt stressige Zeit.
Eine eurer Arten erschien und im nächsten Augenblick, starbt sie auch schon wieder aus, als spezielle Affenart. Da sah ich diese nackten Äffchen, kaum noch Haare am Körper, außer am Kopf. Klar wird jetzt gleich wieder jemand klugscheißen "Häää? Wir hatten auch noch im Intimbereich Haare.". Aber he, wer schaut schon so genau hin? Ich jedenfalls nicht ihr Erbsenzähler, ich habe ja nicht mal einen Intimbereich.
Eure Erscheinung wirkte in jeden Fall attraktiver und überlegter, als der Rest eurer Ahnen. Und ihr verständigtet euch auch schon mit Lauten. Das kam mir bekannt vor, dass war ich, bevor ich die Sprache erlernte.
Also suchte ich mir eine Gruppe von euch aus und nahm sie vollständig aus euer Zeit. Das würdet ihr ja nicht bemerkten, dass ihr nun viel langsamer existieren würdet, als für euch üblich.
Ich suchte euch eine schöne subtropische Insel und beobachtete euch erst einmal gründlich. Denn nun hatte ich wieder die ewige Zeit. Dass war auch gut so, denn erstmal starben eure anderen Vorfahren recht schnell wieder aus. Sie waren in Afrika zu auffällig, so nackt und hoch gewachsen. Sie wurden natürlich schneller gefressen, als sie Nachwuchs Zeugen konnten. So erging es praktisch jeder Menschenrasse.
Insofern bin ich schon euer Schöpfer, aber eben nur im weitesten Sinne. Denn seit der Ursuppe, hatte ich nicht mehr in die Evolution eingegriffen, eben die Ordnung der Dinge sich selbst überlassen. Doch ihr seid mir so ähnlich gewesen, dass ich euch retten musste.
Nun ward ihr also auf dieser paradiesischen Insel und ihr entwickeltet euch prima.
Ich verstand auch, wenn ich euch das Konzept der Nahrungsaufnahme wegnehmen würde, dass ihr dann träge und Antriebslos werden würdet. Deshalb beließ ich alles so, wie es war. Gleiches galt für den Sex, er war recht praktisch und durch ein wenig kreuzen hier und da, schaffte ich es, eure Tragezeit auf neun Monate zu strecken. Das verstärkte euer Verantwortungsgefühl für den Wert des Lebens. Ich fand Sex ist ein tolles Konzept der Evolution und ich schwöre, niemals habe ich versucht, euch Sex zu verbieten oder euch einzutrichtern, dass er Sünde wäre. Sünde wäre es nur, ihn nicht zu genießen. Das ganze Gedöns, war wieder reine Erfindung eurer Texter von der Heiligen Schrift Fraktion.
Vermutlich waren es lediglich eure ersten eigenen Ideen zu Geburtenkontrolle in der Sippe, die man mir wieder unterjubeln wollte. Ihr triebt es bunt durcheinander und schlichtetet damit sogar Streit. Warum hätte ich das ändern sollen? Ich arbeitete nur daran, euch zu verbessern, nicht daran euch zu verkorksen. Als ich euch vermittelt hatte was Sprache ist, war ich eigentlich auch fertig mit euch.
Deshalb entließ ich auch die Meisten eurer Population in die Freiheit eurer eigenen Zeit und verlor sie aus den Augen. Doch kaum seid ihr draußen, in eurer echten Welt gewesen, habt ihr es wieder verbockt und starben aus. Nicht genug, dass euch die Natur zusetzte, nein, ihr mussten euch auch noch selbst die Schädel einschlagen. Es war deutlich, ihr benötigtet dringend noch eine Portion Herzensgüte.
Ich hatte also nur noch Adam und Eva in meinem Inselparadies. Es war auch sehr schön mit den beiden, denn sie waren sehr gelehrig.
Adam war handwerklich wirklich begabt und ein helles Köpfchen, Eva war klug und redegewandt, um nicht zu sagen schwatzhaft. Es dauerte nicht lange, da fuhr mir die Blond gelockte Eva schon über das Maul und begann mir Vorschriften zu machen. Was mich schon ein wenig erzürnte. Aber was sollte ich tun, in die Evolution eingreifen und sie bestrafen? Das brachte ich nicht übers Herz. Und nein, auch die Regelblutung war nicht meine Idee, obwohl ich sie manchmal hätte erwürgen können. Doch dass wäre meiner nicht würdig gewesen. Stellt euch Gott nur mal vor, schlohweiße Haare, weißer Bart, weißes Gewand und mit Puderroten Kopf Eva würgend. Dass wäre einfach Würdelos.
Bei allem Ärger über Eva, Adam riss dass alles wieder raus. Er baute Hütten, Waffen und ging auf die Jagt. So alles in allem, lauter schöne Dinge, die Spaß machten. Auch wenn ich asexuell bin, ich war dem männlichen Modell mehr zugetan. Ok, jetzt ist es raus, ich mochte Adam ein wenig mehr. Vermutlich wetzen jetzt schon ein paar Feministinnen die Messer und wollen Gott abschaffen. Was für ein Glück, dass ich der Ewige bin.
Ääätsch Mädels.
Adam hatte einfach mehr Spaß am Leben, auch wenn er mir im Vertrauen verraten hat, dass er vieles davon nur machte, um möglichst oft von zu Hause weg zu sein. Eva ging im oft gehörig auf die Nerven, auch wenn er sie unendlich liebte. Das Konzept mit der Liebe hatte sich gut entwickelt und machte euch auch gleich noch etwas friedfertiger. Zu Evas Verteidigung muss ich aber sagen, sie war jetzt auch kein ausgesprochener Hausdrachen. Nur halt ziemlich launisch. Schließlich schmiss sie auch den Haushalt, kochte, putzte und nähte. Ich verstand gar nicht, warum die Beiden anfingen Klamotten zu tragen.
Doch Eva gefiel das offensichtlich und Adam fand sich damit ab. Ich war schon etwas neidisch, trotz Differenzen kamen die Beiden gut klar. Adam baute jetzt sogar so etwas, wie Boote. Er nannte es Kanu. Ich machte mir ein wenig Sorgen, dass den beiden etwas passieren könnte, aber selbst als Adam das Segel erfand, passierte nichts. Lediglich ihre Ausflüge wurden länger und eigentlich brauchten sie mich nicht mehr, bemerkte ich irgendwann so für mich.
Und tatsächlich, eines Tages fand ich die Beiden nicht mehr. Dafür fand ich an ihrer Tür einen Zettel angepinnt. Ja, der Adam hatte wohl heimlich das Handgeschöpfte Papier erfunden. Darauf stand ´Danke für alles lieber Gott, aber wir brauchen etwas mehr Privatsphäre. Ciao Eva und Adam´
Mein Traumpaar, meine Krone der Schöpfung hatte mich kaltgestellt. Nun war klar, dass dies wieder auf Evas Mist gewachsen war, aber die Botschaft war deutlich. Die Beiden wollten ihre Ruhe haben. Natürlich würde ich das respektieren, auch wenn es für mich etwas despektierlich war.
Es gab nur ein Problem, die Beiden hatten nicht verstanden, dass ich sie aus ihrem Zeit-Rhythmus genommen hatte. Sie würden mit der Welt, so wie sie diese außerhalb ihrer Insel wahrnahmen, nichts anfangen können.
Ich suchte sie also und fand sie nur eine Insel weiter, wo sie das Leben zwar sehen konnten, aber Naturgemäß nicht damit interagieren. Ich erklärte ihnen das Problem und brachte sie wieder mit ihrer gefühlten Zeit in Einklang. Nun war ich für sie wieder nur ein Säuseln im Wind, aber sie existierten, pflanzten sich fort und wurden die Menschheit.
Ich schaue ab und zu mal bei euch vorbei und hoffe, dass ihr es schaffen werdet, mein Universum zu erobern. Egal wie viel Bockmist ihr anstellt. Ach ja und ab und zu stibitze ich mal wieder einen Adam und eine Eva. Denn ich hab euch so gut hinbekommen, dass ich meine, ihr könnt ruhig schon ein paar Planeten besiedeln. Eine kleine Hilfestellung, die ihr gar nicht bemerkt, oder doch?
Euer lieber Gott aka George W. Lästerbacke
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Freitag, 18. Januar 2019
Beliebtsein ... ist sooo einfach!
Ich will euch heute etwas über das Beliebtsein erzählen.
Letztens beim Einkaufen. Ja, ich mache die Einkäufe für meine Küche noch selbst, den als gelernter Koch, weiß ich natürlich am besten, was ich für eine schmackhafte Mahlzeit brauche. Außerdem habe ich einen weiteren gutem Grund. Ich hab einige male versucht, verschiedene meiner Freundinnen zum Einkauf loszuschicken, das Ergebnis war immer desaströs. Besser sie wechselt weiter die voll geknackten Kinderwindeln oder kaufen Schuhe, hier ist weibliches Gespür für das Richtige deutlich kompetenter als beim Einkauf von Lebensmitteln. Ich koche zu Hause auch lieber allein, nicht nur sie Zutaten müssen stimmen, es ist auch eine Kompetenzfrage beim Kochen. Frauen nutzen ein Kochbuch, Männer komponieren. Ein Grund warum Frauen nie verstanden haben, warum es Kochkunst heißt. Die Faustregel, gute Zutaten, gut komponiert, gleich gutes Essen, erschließt sich nur dem, der das Kochen liebt. Wer nur kochen, begreift auch nicht, worauf er beim Kaufen achten muss.
Ich sage euch, Gott sei Dank, dass es Geschirrspüler und Waschvollautomaten gibt. Denn die Hausfrau von heute verdient zwar, meistens ihr eigenes Geld. Doch die Qualitäten der Mutter oder der Oma erreicht sie nimmer mehr, in Sachen Haushaltsdienstleistung. Der Mann von heute ist bestens beraten, wenn er sagt, selbst ist der Mann. Egal ob als Singel oder als Beziehungsjunkie.
Hat man(n) Glück und ergattert eine hübsche Gefährtin mit 10. Klassenabschluss, dann verdient sie wenigstens eigenes Geld. Die andere Sorte Frau, die mit ihren gymnasialen Abschlüssen und Studiengängen hängen meistens nur in Praktika und Umschulungen fest. Realistisch betrachtet, haben diese Damen Finanztechnisch HartzIV Niveau mit Universitätsabschluss. Diese Frauen sind auch immer am diskutieren, kein Wunder, wenn sie letztendlich eine Currywurst nur aus der Dose und mit der Mikrowelle zubereiten können. Nicht so empfehlenswert. Das ist der Frauen-Typ Paarschipper, “Akademiker mit Niveau“. Der Mann bekommt jede Menge Niveau, isst jedoch besser in der Kantine und putzt auch selber. Wobei er noch froh sein kann, wenn er nicht so eine voll durch gegenderte, feministische Soziologentussi erwischt. Denn dann ist er völlig am Arsch. Aber in der Regel hat der Partnersuchende Herr heute noch Glück, denn Frauen aus dieser Alchemisten Küche lieben oft eher Frauen und sind so meistens nicht verfügbar. Aber in Zukunft ändert sich das vermutlich auch, denn Ideologien mit Religionspotential sind bei der verblödenden Menschheit auf den Vormarsch. Doch ich schweife vom Thema Beliebtheit ab lieber Leser.
Ich bin also beim Einkaufen, da kommt mir dieser Nachbarsjunge entgegen, der ist siebzehn und voll angesagt. Alle Jungs und Mädels aus dem Viertel, unter vierzehn stehen auf ihn. Er heißt Kevin, hat einen muskelbepackten Körper, kantiges, männlich markantes Gesicht. Und schaut etwa so intelligent aus der Wäsche, wie ein Karnickel. Hier ist der Name Programm? Wie viele intelligente Jungen kennt ihr, die Kevin heißen? Außer vielleicht den Kevin aus "Kevin allein zu Haus", dem Hollywood Buben. Hier spricht doch schon die Wahl des Namens für den schlechten Geschmack der Eltern. Da der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, erwartet man auch nichts Weltbewegendes von ihrem Nachwuchs. Doch wider vernünftigen Erwarten, sobald er redet, hängen die Teenies an seinen Lippen. Für mich klingt dieses Gebrabbel, eher wie “Uhahuhhaha“, also eine Laute Artikulation, wie sie ein haariger Schimpanse vorlegt. Doch irgendeine versteckte Botschaft, die vierzigjährige Teenager verstehen, muss er haben denn, Kevin ist beliebt.
Ich empfinde ihn eher wie Zahnstein, man geht zweimal im Jahr zum Zahnarzt, um ihn zu entfernen zu lassen, doch er kommt immer wieder. Kevin und hat den Habitus von Arnold Schwarzenegger, kennt ihr den noch? Dieser österreichische Gorilla-Verschnitt, der erst in Hollywood ein Star und dann in Kalifornien Gouverneur wurde. Der ist eher der Neandertaler Typ gewesen, aber trotzdem beliebt.
Jedoch waren die Amis clever, so dümmlich sie uns auch im allgemeinen erscheinen mögen, sie haben den Österreich-Import nicht Präsident werden lassen. Wie wir depperten Deutschen, damals anno 1933. Als wir dieses Windei aus Braunau, den der Bismarck zum Kanzler machte bejubelten. Der hängt uns heute noch an, nur wegen der Blödheit unserer Ahnen. Aber auch der war beliebt, damals halt.
Alkohol kann auch beliebt machen oder schön. Bei mir klappt das auch immer, Samstagnacht in einem Club. Da schleppt mich eine blonde Schönheit ab und ich bin im siebenden Himmel, bis ich früh wieder nüchtern werde. Erinnert ihr euch noch an Harald Junke? Möge seine zerotische Leber in Frieden Ruhen. Der war total beliebt, ein charmantes, lustig Erfolgsmodell und ein Weiberheld. Es konnte ihm zwar keine Frau einen blasen, ohne hinterher ein Vollrausch zu sein, aber trotzdem, er war beliebt. Der kleine Mann, der immer Absatzerhöhungen trug. Böse Zungen behaupten zuweilen sogar, wenn Harald als gutes Beispiel voran für den Bürger zur Blutspende ging, dann wurde die Spende nicht konserviert, sondern von Mitarbeitern des Roten Kreuzes versoffen.
Bei beliebten Künstlern und Alkohol fällt mir auch Ami Winehouse ein, auch hier war der Name Programm. Eine Schnapsdrossel vor den Herrn. Und hätte sie nicht auch noch allerlei Drogen konsumiert, sie würde heute noch volltrunken träller. Doch sie musste es übertreiben und singt nun wohl nur noch im Himmel-Chor. Trotz aller Laster und Lüste, Harald Junke und Ami Winehouse waren beliebt. Für Ami Winehouse hatte das frühe Ableben sogar Vorteile, sie wurde zur Musiklegende. Wie auch viele Trällerbarden der 1968er-Generation, die sich das Hirn weg gesoffen und gekifft haben. Da könnte man doch glatt noch diesen Cat Stevens erwähnen. Der muss so zugedröhnt gewesen sein, das er zum Islam konvertierte. Angeblich, weil das so eine so friedliche Religion wäre. Ein paar Kopfabschneider Videos hätten ihm wahrscheinlich gereicht, um sich das Konvertieren noch mal zu überlegen. Aber das Kopfabschneiden kam ja erst später wieder in Mode. Vielleicht fand er auch nur die Vielweiberei Hippi mäßig gut. Aber was weis ich schon, ich vögel sowieso alles was nicht bei Drei auf dem Baum ist, ohne dass ich zu irgendeiner Sekte konvertieren will.
Doch man muss bemerken, es ist tatsächlich so, das frühes Ableben, kann für den Protagonisten von Vorteil sein. Das beweist auch James Dean. Drei eher unbedeutende Filmchen in Hollywood, mit dem Porsche gegen den Laternenmast und heute noch im Gespräch. Obwohl er, bei seinem exzessiven Lebenswandel vom Schwiegermutter Schwarm zum Hollywood “No Name“ mutiert wäre. Zu seiner Zeit nahm man Stars, ein zu auffällig und schlechtes Verhalten übel. Aber die Presse war damals noch diskreter. Er wurde zur Legende. Heute gehört Partys, Drogen und Weiber zum guten Ton.
Wir können auch Angela Merkel, eigentlich das Standardmodell eines Nerds, als Beispiel erwähnen. Physikerin mit echtem Doktortitel. Das kommt in der deutschen Politik bekanntlich nicht so oft vor. Sicher streiten wohl einige Möchtegernexperten und auch die Echten noch, ob sie nicht doch einige Passagen undelariert abgeschrieben hat, doch unter der Fülle echter Plagiatoren unter deutschen Politikern, scheint sie wohl eher ein kleiner Fisch. Und sein wir mal ehrlich, sie wie wir die Angela heute kennen, würde die nicht wegen so einem kleinen alten Fehler zurücktreten. Hochintelligent ist sie ja wirklich, in der deutschen Politik fast ein Novum. Sie ist der ruhige Typ und nicht wirklich gut aussehend, eher kein Erfolgsmodell für die Medien. Doch die Frau Bundeskanzlerin war fast so beliebt wie der SED Vorsitzende Honecker, von dem sie nicht nur Parteiinterne Wahlergebnisse kopierte, sondern auch seinen Führungsstil. So das vermutlich sogar der Honecker auf Wolke sieben sich gedacht hat, ´Dann hätte ich ja auch Demokratie spielen können.´ Wenigstens bis Mitte 2015 war Angie noch sehr beliebt. Da begann ihr Stern zu sinken, unter dem Halbmond. Heute buckelt sie vor Sultan Erdogan und trifft jeden Diktator, der ihr wieder ein paar von ihren zugelaufenen "Flüchtlingen" abnimmt. Nun, das Gutmenschentum, mit dem sie sich eingelassen hat, war ihrem Image als Mutter der Nation nicht zuträglich, der Nation übrigens auch nicht. Aber ich wette, ihre PR-Berater waren zu Anfang ihrer Kanzlerschaft mindestens ein Jahr damit beschäftigt, aus der Kartoffelsack tragenden FDJ-Funktionärin mit seltsamen Haarschnitt, eine staatstragend, wirkende Dame zu machen. Sie war laut Umfragen die deutsche Heldin und super beliebt. Eigentlich konnte niemand so genau sagen warum, argumentiert wurde bestenfalls mit Erfolgen für Deutschland. Eine nebulöse Aussage, aber sie ist eben Bundeskanzlerin. “Macht macht sexy“ ist eine alte Weisheit, vielleicht war sie deshalb beliebt. Vielleicht ist auch ein gewisser Gewöhnungseffekt für ihre Beliebtheit verantwortlich, denn es ist ja bis heute kein Politiker da, der sie ablösen könnte.
Die meisten der Herren der politischen Elite wirken von arrogant, über trottelig bis völlig inkompetent. Wenn ich diesen fetten Elf, den Steger, den Maas, den aalglatten Steinmeier oder seit neuestem den versoffenen Buchhändler aus Brüssel von der SPD sehe, dann weiß ich, warum die wenig volkstümlich wirkende Angela Merkel beliebt war. Aber die Herren sind nicht in der CDU, dort ist neben Merkel nur noch die Bierzelt-Fraktion mit geringen Unterhaltungswert übrig. Deshalb gewöhnte sich der Deutsche auch an Angela. Wir gewöhnen uns schließlich auch an Hämorriden. Wir salben sie und wenn uns jemand frag, wie es uns mit den Hämorriden so geht, dann denken wir uns, es brennt zwar gelegentlich sagen aber „ Alles halb so wild, es wird besser.“
Ihr seht also, es ist so eine Sache mit der Beliebtheit. Möchtet ihr einmal beliebt werden, heute im 21. Jahrhundert. So merkt euch:
Gut ist es, wenn ihr laut seit und irgendetwas darstellt, was andere imponiert. Obwohl ihr auch langweilig aussehen könnt. Ein übles Laster schadet auch nicht fürs Image, es macht euch nur menschlicher. Es sei den, ihr seid in der Politik, da reicht es, laut, intrigant und populistisch zu sein, alles andere nehmen euch die Leute übel. Etwas Intelligenz schadet auch nicht, denn dann kann man sich nach oben putschen, wie die Angela in der CDU.
Ich wünsche euch viel Erfolg, beim nächsten Beliebtheitswettbewerb.
George W. Lästerbacke
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Montag, 19. November 2018
Über Bartträger …
Keine Angst liebe Freunde des gepflegten Bartes oder der Fans des ungesteuerten Wildwuchses von Haar im Gesicht.
Ich mobbe heute nicht pauschal gegen Bartträger. Es sind nur ein paar Gedanken, die mich immer mal beschäftigen und nichts, was hier geschrieben steht, sollte jeden betreffen, der einen Bart trägt. Das hier ist einfach nur eine Meinung ohne Allüren auf allgemeine Gültigkeit. Denn es gibt sicher ganz nette Bartträger, ich kenne nur keinen.
Sogar ich hab schon mal ab und an so ein Minibart getragen oder auch Hüte, oft auf Fotos für die Öffentlichkeit, in der Hoffnung auf einen gewissen Effekt der Verfremdung. Denn wer Privatsphäre schätzt, kennt die Wirkung.
Es stimmt, ich mag Bartträger nicht. Schon als Kind fand ich sie irgendwie gruselig. Zum Glück war der Wunsch der Rasur in meiner Familie schon immer sehr verbreitet, so dass ich näheren Kontakt zu Bartträgern in der Regel meiden konnte. Der stachlige und kratzige Onkel Hugo blieb mir erspart. Überhaupt war in der Generation mit der ich aufwuchs, Bartmode nicht sehr verbreitet. Es war eher so eine Schnurrbart Zeit. So mancher Zeitgenosse rannte mit einer lästerlich als Rotzbremse bezeichneten Oberlippen Verzierung herum.
Die konnte ich auch nicht leiden.
Diese Rotzbremsen verschandelten die Leute und wenn sie nicht so akkurat gepflegt waren, wie diese kleinen französischen Stutzer, die man noch aus sehr alten Französischen Filmen kennt, dann sahen die meisten ihrer Träger aus, wie verunglückte Seerobben.
Schon als kleiner Junge fragte ich mich, wieso Frauen solche Männer küssen wollten. Schließlich brauchte man nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass das Ding bestimmt kratzt.
Und ich schwöre euch, als kleiner Junge wusste ich nichts von anderen sexuellen Praktiken, wobei der Schnauzer hätte noch stören können. Schließlich hatten wir damals noch kein Internet. Begriffe wie Schenkelbürste und andere eindeutig zweideutige Wortschöpfungen, erschlossen sich mir tatsächlich erst nachdem ich deutlich älter als zehn Jahre war. Eben in einem Alter, als Sexualität tatsächlich zum praktischen Interessengebiet wurde. Ihr ahnt es, die erblühende Pubertät, das Erwachen des Mola-Monsters. Ihr wisst hoffentlich noch, was eine Mola ist, richtig, die Morgenlatte.
Nicht weniger wurde meine Antipathie gegen Bärte gefördert, als ich im zarten Alter von zwölf Jahren ein für mich damals schockierendes Video sah und das kam so. Ein Kumpel von mir hatte beim stöbern in einer Mülltonne einen Sack Videos entdeckt, diese waren alle nur mit "P" beschriftet. "P" wie Porno dachten wir uns, denn klar, von Pornos hatten wir in der Theorie schon gehört. Also freuten wir uns und zogen uns diskret in den Bastelkeller zurück, um uns einen ausgiebigen Video Nachmittag zu gönnen.
Die Eltern waren unterwegs und wir erwarteten unser erstes echtes Porno. Voll der Stoff für Erwachsene. Wie gesagt, wir waren noch so jung, dass wir uns nicht mal trauten heimlich ein Bier aus dem Kühlschrank zu klauen, was schon extrem verboten war, aber ein Porno, wir waren fasziniert und bereit für alles, so dachten wir wenigstens. Eine völlig neue Welt würde sich erschließen und was für eine Welt sag ich euch!
Gespannt schoben wir das erste Video in das Kassettenfach des Videorekorders. Das Video fing mit Discomusik an, spielte wohl in San Francisco und war in Englisch. Das heißt, viel verstanden wir nicht. Was natürlich den Spaß nicht verdarb, denn wir erwarteten eine wilde Sexorgie. Fünf Minuten waren verstrichen und in einer Westernstil Kneipe sammelten sich jede Menge männlicher Gäste, alles Bartträger. Hätten wir damals schon gewusst was Islamisten sind, hätten wir jetzt schon geglaubt, dass das hier doch kein Porno ist, sondern ein normaler Spielfilm mit Terroristen oder so etwas in der Art. Eben ein Krimi oder so, den hätten wir als richtige Bengels natürlich auch in englisch angeschaut, in der freudigen Erwartung von Verfolgungsjagdszenen, Explosionen, Schießereien und vielleicht etwas Gefummel. Denn so groß war der Unterschied zum Porno auch nicht, man musste nichts verstehen, um zu wissen, wann es knallt.
Aber wir waren noch Schäfchen und warteten also geduldig auf unser Porno. Und tatsächlich nach zwanzig Minuten englischsprachigen Blabla ging es zur Sache. Nur ganz anders als wir erwartet hatten, bis zu diesem Moment gab es immer noch nicht eine heiße Frau in dem Video.
Was uns, wären wir etwas älter gewesen schon etwas stutzig gemacht hätte, doch so nahm die Handlung ihren Lauf und wir lernten etwas, was man uns hätte schonender beibringen können. Plötzlich fielen die bärtigen Männer übereinander her, knutschten herum und zogen sich aus. Eine ganze Kneipe voll mit leckenden, blasenden und fickenden bärtigen Männern.
Unsere Eltern hatten sich bei der sexuellen Aufklärung grade soweit vorgetastet, dass wir nun wussten, dass wir nicht vom Storch gebracht werden, Mann und Frau ganz lieb zueinander sind und dann die Kinder kommen. In der Schule war Sexualkunde noch ein paar Monate entfernt.
Und dann dass, diese Bilder, glaubt mir Freunde, die bekommt ihr nie wieder aus dem Kopf.
Wir haben dann sehr schnell das Video angehalten und nicht mehr nachgesehen, was auf den anderen Kassetten war. Wir haben den Sack nur sehr schnell wieder in den Müll geworfen, natürlich nicht in den eigenen, sondern beim Nachbarn.
Und wir gelobten feierlich, diesen Vorfall nie wieder zu erwähnen und bis heute, erzählte ich auch nie wieder davon. Ihr seid die ersten, die davon erfahren und ich bin davon auch nicht Homophob geworden. Doch wie gesagt, ich rasiere mich heute noch gründlich.
Gut, ich denke das war süffisant genug für euch und nun mal wieder etwas seriöser weiter, aber nicht objektiver. Ich mag Bartträger nicht und ich lasse dabei die religiösen Gründe bewusst weg, denn über gesteigerte geistige Impotenz soll man ja nicht lästern. Über religiöse Fanatiker erst recht nicht, weil man weis nie, wann die nachts irgendwann an deinem Bett stehen oder dich verklagen.
Doch der Bartträger an sich bereitet mir Unbehagen, weil er so ein individuell- betonter Mensch ist, wobei hier die gepflegten meist noch extremer sind, als die ungepflegten Bartträger. Sie wollen sich so krampfhaft von der Masse abheben, dass sie entweder extrem viel besser verbrachte Zeit mit dem Bart verschwenden, was ihnen schon wieder eine feminine Ader verleiht oder aber sie verweigern sich der Gesichtspflege vollends, oft aus gesellschaftlicher Ignoranz und solche Leute sind mir ein wenig suspekt. Denn zu eitel deutet auf asoziale Tendenzen und Menschen die zu un-eitel sind, haben sich entweder oft selbst aufgegeben oder sie sind völlig unsensibel gegen ihre Umwelt. Beides ist nicht wirklich gesundes menschliches Verhalten. Ob sie nun einem Macho Ideal frönen oder auch sagen, mein Äußeres interessiert mich nicht, liebt meine inneren Werte. Wobei natürlich die menschliche Neigung zur oberflächlichen Betrachtung völlig ignoriert wird.
Leider halten alle Arten von Bartträgern selten, was sie nach außen versprechen, eine besondere Individualität, meist sind es die gleichen Heißluftballons, wie viele rasierte Männer. Schlicht gesagt ich halte Bärte für Sinn frei. Sie sagen wenig aus, verleiten aber zu möglichen Fehleinschätzungen.
Ich sehe dabei immer den Typen aus einer Berliner U-Bahn vor mir, der wie ein Schild des intellektuell führenden Denkers die Zeitung “Spektrum der Wissenschaft“ vor sich hält und dem noch die China Nudeln vom Bahnhofsimbiss im Bart hängen.
George W. Lästerbacke
Samstag, 13. Oktober 2018
Die neue Linke
Ein Heimspiel ohne Hirn.
Die sich selbst oft neue Linke nennenden sind schon ein absurdes menschliches Schauspiel, welches man in seiner evolutionären Fehlentwicklung seit dem zweiten Weltkrieg gut beobachten kann.
Grundsätzlich ist Marx die Basis jeder linken Idee und vermutlich auch noch einiger Utopisten. Ich persönlich lehne eine Welt, in der alles gleichmäßig und gut verteilt ist auch sicher nicht ab. Profitgier bringt eine Zivilisation sicher ab einem gewissen Entwicklungsstadium auch nicht mehr weiter. Das Gegenteil ist der Fall. Profitgier und damit die Triebfeder des Kapitalismus hindert eine Zivilisation eher in ihrer Entwicklung. Ab einem gewissen Punkt endet die natürliche Entfaltung, weil gute, gemeinnützige Ideen aus vielerlei Gründen unterdrückt werden können. Beispiele kann man schon heute unzählige finden. Das Spektrum kann von der Technologie bis zum sozialen Bereich reichen. Aus dieser Sicht bin ich vermutlich selbst eher ein Linker. Und es ist nicht von der Hand zu weisen, viele linke Ideen sind heute salonfähig und gesellschaftlich anerkannt. Blickt man in die alte BRD, bis ca 2000, so hätten einige bereits das Paradies beschrieben. Dass wäre wohl etwas übertrieben, aber für viele Menschen auf diesem Planeten herrschten hier Paradiesische Zustände, bis die Pseudolinken übernahmen.
Politische Missgeburten, als nichts anderes kann man das politische Ideologiegebräu aus einer rot grünen schwarzen Suppe bezeichnen, was in Jahrzehnten aus diesen Land einen Staat formte der der Welt ein soziales Vorbild sein konnte. Menschen dem Humanismus verbunden erzogen hat, nur um das alles dann wieder von korrupten und degenerierten selbsternannten linken Eliten zerstören zu lassen. Die gar nicht mehr wissen was sie sind.
Agenda2010, die Missgeburt die das Ende der Sozialdemokratie, humanistischer Ideen, Demokratie und Freiheit in Deutschland mit einem zuerst überhörten Paukenschlag einläutete.
Geistiger Vater, ein neo liberaler Wirrkopf im sozialdemokratischen Kostüm und die schon immer geistig unterprivilegiert wirkenden Grünen. Natürlich freundlich unterstützt auch durch die Vertreter des Kapitals. Was einleuchtet, denn irgendwo muss auch Verstand dabei sein, wenn auch ein sehr bösartiger. Wir sprechen immer noch von dem Linken Spektrum.
Denn so, wie offiziell ein rechtes Spektrum definiert wird, müsste man nichts anderes von diesem erwarten, als eine Agenda2010. Jedoch von denen, die vorgeben das Proletariat zu vertreten muss man das nicht. Obwohl man der Linken zugestehen muss, richtig laut äußert sich von diesen Linken zum Proletariat schon lange niemand mehr. Es sind eher Lippenbekenntnisse oder eben die marxistische Folklore in Form von Liedern und Zitaten. Denn die neuen Linken haben schon lange andere Idole, reiche Kriegstreiber wie Hillary Clinton und Barak Obama, die geflissentlichen, gut bezahlten Helfer des militärisch-Industriellen Komplexes der USA. Neue Feindbilder haben sie natürlich auch, der Feind ist jeder, egal ob Proletarier oder Oberklasse, der nicht ihre Ansichten teilt. Faschismus haben sie vermutlich von Mussolini gelernt, der Faschismus als lehre Hülle beschrieb, die man mit allerlei Ideologie füllen kann.
Obwohl wir in der Geschichte bereits oft beobachten konnten, dass den Linken nichts heilig ist, wie schon 1914, als sie kaiserliche Kriegsanleihen absegneten und denn ersten Weltkrieg so mit finanzierten, zeigen uns die linken der Neuzeit, dass es noch viel schlimmer geht. Denn linkes Gedankengut erweist sich als moralisch sehr flexibel. Waffenlieferungen, Kriegseinsätze und vieles mehr, wenn denn der Gegner ins Konzept passt. "Krieg ist nichts Gutes, es sei denn man tut es!" könnte ein neues Motto der Pseudolinken globalen Bewegung werden.
Es bleibt der geflügelte Satz der zersplitterten Linken von 1914 „Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten.“ erhalten. Eine dünne Mahnung, wenn es niemanden mehr gibt, den man mahnen könnte.
Doch hier darf man wenigstens noch behaupten, dabei hatten die Sozialdemokraten 1914 noch den Wirtschaftsaufschwung im Auge, von dem natürlich auch die Arbeiter indirekt partizipieren sollten. Unbedingt einen Krieg zu finanzieren, dass war wohl nicht ihr Ansinnen. Aber mit gefangen, heißt auch mit gehangen. Und soweit man es historisch verfolgen kann, war damals in der kaiserlichen Diplomatie auch immer noch Deeskalation zwischen den potentiellen Kriegsgegnern das Ziel. Ein Umstand der zwar belegt ist, aber in der Antideutschen Propaganda gerne unterschlagen wird. Denn die Verzerrung der historischen Fakten ist den Kriegsgewinnern natürlich wichtig. In einem Krieg muss immer der richtige der Schuldige sein. Wozu sollte Krieg sonst auch nützen? Die andere Frage, womit rechtfertigen die neuen Pseudo-Linken ihr tun? Eigentlich mit gar nichts, gut läuft es heute schon, wenn ein Linker eine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet, nicht mit Fake News.
Heute kommen Pseudo-Linken schon geistig ins schwimmen, wenn man sie fragt, was nützt dass was ihr tut der Arbeiterklasse?
Das lange Schweigen oder der folgende langanhaltende Redeschwall gibt die Antwort, wir haben keine Antwort.
Die linke Realität ist, der Bodensatz kämpft als Antifa und Schwarzer Block auf der Straße, zieht brandschatzend und plündernd durch deutsche Innenstädte und nützt jede Gelegenheit Andersdenkende zu diffamieren bis hin dazu, ihnen körperlich zu schaden. Einige wenige Menschen helfen wirklich und das nicht weil sie einer linken Ideologie dienen, sondern als Menschenfreunde. Wenn diese Hilfe auch nichts mit Ursachenbekämpfung zutun hat und nur als Feigenblatt für Inhaltsleere dient.
Und der Rest der Linken?
Der Rest ist großflächig verteilter intellektueller Müll, der die Welt beglücken will mit Ideen, bei denen ihnen selbst ein Karl Marx einen Vogel gezeigt hätte.
Denn mit Proletarier aller Länder vereinigt euch meinte Karl Marx, verbindet euch zum Kampf gegen Ausbeutung und Kapitalismus, stärkt die Arbeiterklasse auf dass Gerechtigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit regiere. Er meinte nicht, flutet Europa mit Menschen anderer Kulturen, in der Hauptsache potente junge Männer, die mehr an euren Geld und euren Frauen interessiert sind, als am Aufbau einer fairen und gerechten Gesellschaft.
Der Marxismus mag von einer Welt geträumt haben, in der sich die Produktionsmittel und die Macht in Händen des Proletariats befinden, aber keineswegs von einer Leistungsfreiheit gewährenden Multi-Kulti-religiösen Gesellschaft. Es geht um Vereinigung, nicht um Begattung.
Denn Marx mag ein Vordenker in Sachen einer besseren Gesellschaft gewesen sein, aber unbedingt ein unvoreingenommener toleranter Freund der interrassischen Begattung, dass war er mit Sicherheit nicht. Wie wohl die meisten seiner Zeitgenossen. Ein Zitat aus einem Briefwechsel mit seinem Finanzier und Freund Friedrich Engels macht dass deutlich.
"Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlössen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt her vorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft."
Brief an Friedrich Engels, 30. Juli 1862, Karl Marx.
Der einzige Grund, warum der Marxismus diffamiert wird ist, er stellt die kapitalistische Weltordnung in Frage. Noch ein Grund warum die Linken von heute, keine Linken mehr sind, sie stellen weder den Kapitalismus in Frage, noch ist die Arbeiterklasse ihr Hauptinteresse.
Sie sind die absurdeste Art von faschistischen Globalisten. Meine Oma hätte gesagt, dass ist weder Fisch noch Fleisch, so etwas isst man nicht. Ich sage, so etwas braucht niemand.
Und dass was man gemeinhin als Sozialismus oder Kommunismus bezeichnet, waren die erfolglosen nietzscheanischen Versuche die Idee, den Marxismus umzusetzen und den Menschen zu überwinden. Nietzsches Übermensch sollte der neue Typus Mensch werden, der alle die Schwächen die den Menschen im Alltag scheitern lassen überwindet.
Aber hier war Friedrich Nietzsche als Philosoph klüger als Karl Marx, er erkannte die Schwäche des Menschen als Hindernis jeder Revolution, der Philosoph Karl Marx erkannte das hingegen nicht.
In diesem unverstandenen Kontext waren Linke eigentlich immer Nietzscheaner, selbst wenn es ihnen nicht bewusst ist.
Was wir weiterhin in der ersten Reihe beobachten können ist, wie der Kapitalismus die linke Idee vereinnahmt, wenn wir nach China schauen. Chinesischer Staatskapitalismus ist ein Erfolgsmodell. Allerdings nicht für die Arbeiterklasse. Auch hier ist Faschismus die Antwort und Kommunismus nur eine Propagandalüge.
Welche Monstrositäten daraus entstehen können haben wir gut am Hitlerfaschismus gesehen, am Stalinismus und heute wieder gut zu erkennen am Linksfaschismus. Der grade erst anfängt die Welt zu erobern und die Menschheit vermutlich mit Milliarden Toten beglücken wird, wenn er erst mal richtig Fahrt aufgenommen hat. Denn diesmal hat sich der Kapitalismus mit den Pseudo-Linken verbündet, denen der Sieg ihrer wirren Ideologie viel wichtiger ist als der Mensch.
Die neuen Pseudo-Linken sehen lieber der eigenen Arbeiterklasse beim sterben zu, als sich für ihr Wohlergehen einzusetzen, nur um ihre globalen Ideen umzusetzen. Hier sind die Linken und die Kapitalisten sich sehr ähnlich. Sie paktieren für den Sieg ihrer Ideologie mit jedem, der ihnen sagt, was sie hören möchten. Mit Linken hat das gar nichts mehr zu tun, denn sie sind keine Übermenschen nach Nietzsches Vorbild, nur ein paar Penner mehr, die das Leistungsprinzip negieren und sich dem Geld zu gewannt haben. Insbesondere dem Geld anderer Leute.
Psychologen würden hierfür vermutlich verschiedenste Arten von Persönlichkeitsstörungen diagnostizieren. Ich denke aber, dass ist eher ein evolutionäres Problem. Der Mensch ist schlicht noch zu dumm, um das große Ganze zu begreifen. Im Moment riecht es eher nach Pseudo-Linksdiktatur ganz ohne Marx aber mit einem potentiellen Weltkrieg.
Dass ist eine Phase der Evolution, man muss sie nur überleben. Nachdem man schon fast alles ausprobiert hat, ist nun eben der Multikulti-Religions-Finanzmix dran.
Die selbe Beschreibung gilt im großen Ganzen auch für die sogenannte Rechte. Erst die Parteilichkeit in jeder Form ermöglicht es dem Kapitalismus sein parasitäres Dasein zu führen und die Dummheit natürlich.
Das Hauptproblem von Veränderung ist, sie kann nur wirken, wenn das Schubladen denken überwunden ist und der Übermensch Nietzsches anfängt zu denken. Wer wirklich Veränderung will, wählt heute wohl wieder Genosse Kalaschnikow und keine Volksverräter. Denn für den Segen bringenden Frieden fehlt es der Menschheit, ob links, rechts oder in der Mitte am Verstand.
George W. Lästerbacke
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Mittwoch, 26. September 2018
Kleine Philosophie zum Glück
Man könnte ein ganzes Essay, nein vermutlich unendliche philosophische Werke über das Glück schreiben und dabei doch verkennen, dass es etwas gibt, was dem Glück aller Menschen und letztlich jedes einzelnen von uns im Wege steht. Also fasse ich mich kurz und schreibe über unser größtes Problem. Ich werde euch auch nicht mit hochtrabenden BlaBla beschäftigen, nein ich halte mich auch an den alltäglichen Wahnsinn.
Über die kognitive Beschränktheit
Im allgemeinen ist kognitive Beschränktheit eine zwar traurige, aber evolutionär sehr verständliche Eigenschaft. Unseren Ahnen nutzte der Blick über den Tellerrand eher wenig. Nahrung suchen, das Weibchen beglücken, zum Zwecke der Nachwuchsförderung und der Zerstreuung waren Hauptlebensinhalte und natürlich die Verteidigung der eigenen kleinen sozialen Einheit, der Sippe. Die meiste Zeit der Geschichte waren wir nur sehr wenige Menschen. Es gab kaum Notwendigkeiten etwas aufzuteilen, zu erobern oder gar großzügig zu verteilen damit es gerechter auf der Welt zu geht. Dass ist der Hauptgrund unserer sehr verbreiteten kognitiven Beschränktheit.
Unsere bekannte Zivilisation ist erst nach der letzten Eiszeit entstanden und somit größere Gemeinschaften, bei denen nun der Weitblick von Nöten war, gibt es erst seit vielleicht 10.000-15.000 Jahren, hierüber wird noch viel spekuliert, da archäologische Funde dieser Zeit eher Ausnahmen sind. Aber diese kurze Phase ist in der menschlichen, insbesondere der geistigen Evolution lächerlich kurz, die Nennung der Zeitspanne soll das nur verdeutlichen.
Viele von uns sind eben noch der Sinnbildliche Urmensch, unser Durchschnittlicher IQ liegt bei 80-100, also ziemlich gleichauf mit Schimpansen. Da wird schon einer mit einem IQ von 120 zum über den Tellerrand Gucker, also zum bedingt kognitiv Unbeschränkten, einer mit IQ > 140 zum Genie und die Minderzahl derer die noch signifikant darüber liegen zum globalen Visionär. Diese Visionäre sind aber die Ausnahme und nicht die Regel.
Das sollte man beachten, denn alle Erfolge, der sich die heute explodierende Menschheit rühmt sind Erfolge eben der wenigen Visionäre, denen viele kleine Äffchen nachlaufen oder eben auch nicht. Das kommt eben auf die kognitive Beschränktheit der Masse an. Diese macht sie heute noch extrem manipulierbar.
Wobei diese Beschränktheit auch Visionäre plagen kann, denn was nutzt ein Weltparlament, das von egoistischen Äffchen besetzt wird oder eine neue Seidenstraße, die nur noch zu mehr Ungerechtigkeiten dort führt, wo der Fortschritt einst herkam?
Globales Denken und Visionen setzt nämlich auch voraus die geistige Ressource Mensch zu haben, die damit im Geiste umgehen kann. Doch daran mangelt es, was ich oft genug bedauere. Globalisierung ist eine vielschichtige Angelegenheit, die zu mehr Verteilungskämpfen führt, als uns lieb sein mag. Denn um nichts anderes geht es im Moment in der Modernen Welt, sie wird von Macht- und Geldinteressen weniger Menschen dominiert. Das merkt mit der Zeit sogar der kognitiv Beschränkteste. Der Mensch steht der Menschheit selbst im Wege. Und vom bemerken über das Erkennen, bis hin an Lösungen zu arbeiten ist es ein steiniger Weg. Erleuchtung ist im Moment noch das Hauptgeschäftsmodell der Religionen und einiger Ideologen.
Die Begeisterung für Fortschritte, wie einer neuen Seidenstraße nach China, dem SpaceX Projekt, der europäischen Union, Globalisierung oder einem Weltparlament in allen Ehren und ja es sind Chancen.
Doch im Augenblick eher in den falschen Händen Seelenloser Konzerne und saublöder, unfähiger und korrupter Politiker. Nur wenigen Menschen traut man heute zu die Menschheit wirklich in die Zukunft zu führen. Visionäre wie Elon Musk sind sicher Hoffnungsträger technischer Innovation, aber noch fehlt es an den großen Geistern für die gesellschaftliche Innovation die Herz und Hirn der Menschen erreicht. Wir brauchen eine Gesellschaft, die nicht in ständiger Konkurrenz zueinander agiert, sondern im Wettbewerb miteinander steht in dem es darum geht, wer backt die größten Brötchen für alle Menschen. Eine Gesellschaft die sich freuen kann über den Erfolg des anderen und stehts guter Hoffnung ist, nicht voller Neid, Hass, Misstrauen und Gewalt. Doch dafür reicht eben der einzelne Visionär nicht, mag er auch noch so weit seiner Zeit voraus sein.
Vielleicht braucht es noch Jahrhunderte oder Jahrtausende, bis der Mensch in der Masse den Sinn der globalen Kooperation erkennt. Die Kooperation die unzweifelhaft, wenn die Macht und Profitinteressen kleiner Gruppen wegfallen zu neuen ungeahntem Wohlstand führen kann und technischen Fortschritt von dem wir heute nicht mal zu träumen wagen. Aber dass ist nichts weiter als Utopie, frei von der Realität des Modernen Menschen.
Es ist doch erstmal am wichtigsten uns zum Beispiel in unserem kleinen Land untereinander so zu verständigen, dass wir getrost allen anderen zeigen können, schaut mal her, wir leben glücklich und zufrieden und euch könnte es auch so gehen, anstatt das ihr ständig zankt. Wir müssten als erfolgreiche Wirtschaftsmacht ein Beispiel geben, nicht vorgeben das Schlaraffenland zu sein in dem einem Leistungslos die gebratenen Tauben in den Mund fallen.
Aber Pustekuchen, selbsternannte rote, grüne und schwarze "Visionäre" deren Tellerrand schon eher einer Schüssel ähnelt, faseln von "Wir schaffen das". Sie kommen gar nicht erst so hoch, um über den Rand in die Welt zu schauen und drängen das Land mit ihren Multi-Kulti Phantastereien an den Rand des Bürgerkrieges.
Weil sie in ihrem Leben noch keine Minute richtig für den Reichtum des Landes gearbeitet haben, aber die Welt mit eben diesem Reichtum beglücken wollen und gleichzeitig das Land mit fremder Kultur fluten, dessen Ausmaß die eigene Bevölkerung noch gar nicht versteht.
Einströmende Migranten wollen erst recht nicht verstehen, warum sollten sie auch? Wenn ihnen das blaue vom Himmel versprochen wird, ohne jede Gegenleistung. Fast niemand guckt dem geschenkten Gaul ins Maul. Das Wort Asyl ist das neue Sesam öffne dich zum Goldschatz Deutschland.
Was muss ein Ungebildeter oder Analphabet mehr verstehen? Er tickt noch einfacher wie jeder Deutsche, eben eine Frage des Tellerrandes.
Und schon keifen rot-grün-schwarze Weltfremde Gutmenschen von Nazis und die anderen Gutbürgerlichen von Invasoren. Recht hat zwar keiner von beiden, das Vokabular verschärft aber das Problem nur noch. Denn dass ist erstklassige Kriegsrhetorik doch löst es nicht eines der daraus resultierenden Probleme.
Nämlich das Problem, dass der eine der normale Deutsche seine erarbeiteten Felle davon schwimmen sieht und der andere, der Migrant denkt, er muss sie nicht mal aus dem Fluss fischen, weil sie ihm ja trocken umgehängt werden, wie es versprochen wurde. Wieder ein Beleg allgemeiner kognitiver Beschränktheit.
Darüber das durch dumme Phantastereien jede einfache Logik einer sozialen Gesellschaft außer Kraft gesetzt wurde, redet oder denkt kaum einer nach.
Dass nennt man tatsächlich kognitiv beschränkt. Aber wie schon bemerkt, ist das völlig normal für Menschen.
Und das genau die selben Friede, Freude, Eierkuchen Politiker, Fanatiker und Multi-Kulti Phantasten mit Begeisterung Kriege in aller Welt vorbereiten und führen, die nur den Profitinteressen fremder und eigener Konzerne dienen ist leider genau der selben kognitiven Beschränktheit zu verdanken.
Wenn die Welt auch nur annähernd reif für Globalisierung, Öffnung und globale Gleichheit wäre, würde sie Religionen und Ideologien aus dem Öffentlichen Raum verbannen. Gleich noch dazu Staaten, wie die USA und Konsorten die Massen mordend durch die Welt ziehen und das unter dem Banner der Demokratie, wobei es nur um Profit und Machtinteressen geht global isolieren.
Solange bis deren Politiker und Völker begreifen, das Globalisierung nicht heißt den einzelnen Staat und Gruppen zu bereichern, sondern alle Menschen.
Das wäre eine logistische und auch humane Aufgabe, die nur ein Weltparlament erfüllen könnte für das der Menschheit aber die geistige Reife fehlt.
Und auch uns stände etwas mehr Verzicht und Demut zum Wohle aller nicht schlecht. Denn eine bessere Welt fängt vor unserer Tür an. Ich schließe mich bei der Unreife und kognitiver Beschränktheit auch nicht aus, aber wenigstens versuche ich darüber nachzudenken.
Denkt mal über meine Worte nach, wenn ihr von den Chancen und der kognitiven Beschränktheit anderer philosophiert. Seht ihr alle Facetten, habt ihr verschiedene Blickwinkel und wollt ihr daraus die hoffentlich richtigen Schlüsse ziehen? Der Mensch ist nicht böse, er tut nur böse Dinge, weil er das Ganze nicht erkennt. Das Ganze aber ist gut und friedlich. Selbst unser Überlebenskampf ist nur ein Produkt unserer Unfähigkeit gerecht zu sein. Nietzsche sagte sinngemäß, "Der Mensch muss den Menschen überwinden.". Mehr Wahrheit braucht es nicht, denn er wollte uns damit nur sagen, dass wir erst eine neue Ära des Glücks erreichen, wenn wir unsere eigene kognitive Beschränktheit überwinden.
George W. Lästerbacke
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Mittwoch, 15. August 2018
Bin ich ein Illuminat?
Bild Wikipedia
George Washington schrieb ein Jahr nach seiner Präsidentschaft einen Brief in dem er seine Sorge ausdrückte, dass die Illuminaten in den USA und der Welt ihre Ideologie verbreiten und nach der Weltherrschaft strebten.
Viele Menschen in der USA glaubten das Thomas Jeffersons Regierung bereits unter dem direkten Einfluss der Illuminaten stand.
Unmoralische Ziele und die Vernichtung der Religion sei ihr Ziel. Wobei unmoralische Ziele und die Vernichtung der Religion natürlich, je nach Sicht des Betrachters der damaligen Zeit Populismus war.
Denn allgemeiner kann man eine Bedrohung wohl kaum noch formulieren. Es wird bestenfalls noch von der Formulierung „Das Böse“ übertrumpft.
George Washingtons Ängste wurden wohl nicht unwesentlich von den Schilderungen des englischen Physikers John Robinson befeuert der 1797 in seinem Buch „Proofs of a Conspiracy ...“ die Unterwanderung bedeutender Freimaurerlogen in durch die Illuminaten beschrieb, ohne natürlich irgendetwas belegen zu können.
Doch bekanntlich ist Paranoia ansteckend.
Der vollständige Titel des Buches “Proofs of a Conspiracy against all the Religions and Governments of Europe, carried on in the Secret Meetings of Free-Masons, Illuminati and Reading Societies“ übersetzt, „Beweise einer Verschwörung gegen alle Religionen und Regierungen von Europa, durchgeführt in den geheimen Versammlungen der Freimaurer, Illuminaten und Lesegesellschaften“ suggerierte bereit die Verschwörungstheorie, dass die Illuminaten, eine 1785 aufgelöste radikal-aufklärerische Geheimgesellschaft unter Adam Weishaupt, die europäischen Freimaurer unterwandert und dadurch die Französische Revolution ausgelöst habe.
Diese Thesen wurden im politisch gereizten Klima der 1790er Jahre weit verbreitet und diskutiert, in Neuengland löste diese Verschwörungstheorie eine wahnhafte Illuminatenpanik, schon ein wenig der christlichen Inquisition ähnlich aus.
Seither ranken sich um die Illuminaten wohl Hunderte zum Teil wirklich abstruse Verschwörungstheorien, die immer kurioser werden je weiter der technische Fortschritt voranschreitet.
Von reptiloiden Staatschefs bis zu der Kontroller der Musikindustrie durch die Illuminaten.
Wobei ich mich frage, wie die Illuminaten dann so etwas wie Gangsterrapper zulassen können? Diese können weder singen, noch machen sie Musik. Im positiv betrachteten Fall hört sich ihr gestammelter Sprechgesang nach afrikanischen Stammesgesängen an, die allerdings für Kultische heilige Handlungen reserviert waren. Diese ungebildeten Vortragskünstler machen in der Regel wenig her, wenn es um menschliche Wertvorstellungen geht. Es sei denn die Illuminaten wollen uns allen die Musik austreiben. Helene Fischer und Nena sind definitiv auch gruselig, klingen aber besser.
Aber gegen reptiloide Staatschefs wäre doch eigentlich gar nichts zu sagen. Denn weniger dämlich wie unsere menschlichen Politiker wäre allemal besser, dagegen kann man wohl kaum argumentieren. Und was sollte sein, wenn sie wirklich Menschenfleisch essen?
Auch das ist halb so schlimm, denn wir haben, wie man hört ein Überbevölkerungsproblem und auch wir essen Tiere, die wir für niederer Arten als uns selbst halten. Folglich wären sie auch nicht besser als wir. Nur das wir die betroffene Spezies wären.
Das macht also moralisch keinen Unterschied.
Betrachten wir die Politiker der letzten achtzig Jahre. Allein Hitler war für den Tot von etwa 60 Millionen Menschen verantwortlich, die USA für 30 Millionen Tote und so könnte man weiter zählen. Wer glaubt das ein paar Reptilien mehr fressen?
Ich wollte aber keine großartige philosophische Betrachtung anstellen. Und über die Illuminaten, brauche ich denen die das hier lesen sicher nichts erzählen. Vermutlich wisst ihr mehr darüber als ich.
Es geht nur darum, wie leicht man in den Augen unreflektierter Menschen einer von den Sagen umwogenden Illuminaten werden kann. Die heute in den Augen manche verdrehter Köpfe an allem Schuld sind, was schief läuft.
Wenn wir nur einmal mich als Beispiel nehmen.
George W. Lästerbacke, also ich in Form meines künstlerischen Avatars. Ich bin selbst seit 1989 Freimaurer, habe im meinem Leben bereits 67 Länder bereist, in beruflichen Missionen die vorsichtig formuliert geheimnisumwittert waren. Ich habe tatsächlich Lücken in meinem Lebenslauf, die ich niemanden erklären kann und bin Akademiker. Bevor ich mich ins Privatleben zurückgezogen habe um zu schreiben verkehrte ich mit Politikern, Wirtschaftsbossen, Wissenschaftlern und anderen “intellektuellen“ Größen.
Und zu guter Letzt, ich bin von Herzen ein Religionsgegner.
Ich kann von mir behaupten, auf ein, zwei Dinge die die Welt beeinflussten oder es noch tun werden habe ich sogar persönlich Einfluss genommen. Einer von vielen Gründen, warum ich heute großen Wert auf meine Privatsphäre lege.
Allein diese kurze Schilderung aus meinem Leben würden vermutlich viele verwirrte Menschen als Indiz oder gar Beweis werten, das ich ein Illuminat bin. Doch ich kann versichern, dem ist nicht so.
Denn ich habe in meinem Leben vieles getan, vielleicht auch Dinge, an denen sich der eine oder andere gestoßen hätte. Doch eins hätte ich nie getan, meine “Seele“ verkauft. Wobei die Seele hier nicht im religiösen Sinne zu verstehen ist sondern eher so, das es Dinge gibt, die man anderen Menschen nicht antun sollte, es sei denn, es ist das Echo ihres eigenen Treibens, dass sie einholt.
Die Illuminaten waren vom Geist der Aufklärung und des Fortschritts beseelt, die Illuminaten waren Utopisten. Was diese paranoiden Verschwörungstheorien aber suggerieren sind kranke, Macht besessene Menschen, zum einen stimmt das nicht, zum anderen würde ich solche Menschen bekämpfen.
Das Problem unserer Welt sind nicht Illuminaten, sondern Idioten mit den falschen Prioritäten und noch viel mehr Idioten, die diese wählen und gewähren lassen. Man könnte es auch netter Ausdrücken die Macht und Ohnmacht liegt immer noch in den Händen von Logik- und Emotional Legasthenikern und das im globalen Ausmaß.
George W. Lästerbacke
George Washington schrieb ein Jahr nach seiner Präsidentschaft einen Brief in dem er seine Sorge ausdrückte, dass die Illuminaten in den USA und der Welt ihre Ideologie verbreiten und nach der Weltherrschaft strebten.
Viele Menschen in der USA glaubten das Thomas Jeffersons Regierung bereits unter dem direkten Einfluss der Illuminaten stand.
Unmoralische Ziele und die Vernichtung der Religion sei ihr Ziel. Wobei unmoralische Ziele und die Vernichtung der Religion natürlich, je nach Sicht des Betrachters der damaligen Zeit Populismus war.
Denn allgemeiner kann man eine Bedrohung wohl kaum noch formulieren. Es wird bestenfalls noch von der Formulierung „Das Böse“ übertrumpft.
George Washingtons Ängste wurden wohl nicht unwesentlich von den Schilderungen des englischen Physikers John Robinson befeuert der 1797 in seinem Buch „Proofs of a Conspiracy ...“ die Unterwanderung bedeutender Freimaurerlogen in durch die Illuminaten beschrieb, ohne natürlich irgendetwas belegen zu können.
Doch bekanntlich ist Paranoia ansteckend.
Der vollständige Titel des Buches “Proofs of a Conspiracy against all the Religions and Governments of Europe, carried on in the Secret Meetings of Free-Masons, Illuminati and Reading Societies“ übersetzt, „Beweise einer Verschwörung gegen alle Religionen und Regierungen von Europa, durchgeführt in den geheimen Versammlungen der Freimaurer, Illuminaten und Lesegesellschaften“ suggerierte bereit die Verschwörungstheorie, dass die Illuminaten, eine 1785 aufgelöste radikal-aufklärerische Geheimgesellschaft unter Adam Weishaupt, die europäischen Freimaurer unterwandert und dadurch die Französische Revolution ausgelöst habe.
Diese Thesen wurden im politisch gereizten Klima der 1790er Jahre weit verbreitet und diskutiert, in Neuengland löste diese Verschwörungstheorie eine wahnhafte Illuminatenpanik, schon ein wenig der christlichen Inquisition ähnlich aus.
Seither ranken sich um die Illuminaten wohl Hunderte zum Teil wirklich abstruse Verschwörungstheorien, die immer kurioser werden je weiter der technische Fortschritt voranschreitet.
Von reptiloiden Staatschefs bis zu der Kontroller der Musikindustrie durch die Illuminaten.
Wobei ich mich frage, wie die Illuminaten dann so etwas wie Gangsterrapper zulassen können? Diese können weder singen, noch machen sie Musik. Im positiv betrachteten Fall hört sich ihr gestammelter Sprechgesang nach afrikanischen Stammesgesängen an, die allerdings für Kultische heilige Handlungen reserviert waren. Diese ungebildeten Vortragskünstler machen in der Regel wenig her, wenn es um menschliche Wertvorstellungen geht. Es sei denn die Illuminaten wollen uns allen die Musik austreiben. Helene Fischer und Nena sind definitiv auch gruselig, klingen aber besser.
Aber gegen reptiloide Staatschefs wäre doch eigentlich gar nichts zu sagen. Denn weniger dämlich wie unsere menschlichen Politiker wäre allemal besser, dagegen kann man wohl kaum argumentieren. Und was sollte sein, wenn sie wirklich Menschenfleisch essen?
Auch das ist halb so schlimm, denn wir haben, wie man hört ein Überbevölkerungsproblem und auch wir essen Tiere, die wir für niederer Arten als uns selbst halten. Folglich wären sie auch nicht besser als wir. Nur das wir die betroffene Spezies wären.
Das macht also moralisch keinen Unterschied.
Betrachten wir die Politiker der letzten achtzig Jahre. Allein Hitler war für den Tot von etwa 60 Millionen Menschen verantwortlich, die USA für 30 Millionen Tote und so könnte man weiter zählen. Wer glaubt das ein paar Reptilien mehr fressen?
Ich wollte aber keine großartige philosophische Betrachtung anstellen. Und über die Illuminaten, brauche ich denen die das hier lesen sicher nichts erzählen. Vermutlich wisst ihr mehr darüber als ich.
Es geht nur darum, wie leicht man in den Augen unreflektierter Menschen einer von den Sagen umwogenden Illuminaten werden kann. Die heute in den Augen manche verdrehter Köpfe an allem Schuld sind, was schief läuft.
Wenn wir nur einmal mich als Beispiel nehmen.
George W. Lästerbacke, also ich in Form meines künstlerischen Avatars. Ich bin selbst seit 1989 Freimaurer, habe im meinem Leben bereits 67 Länder bereist, in beruflichen Missionen die vorsichtig formuliert geheimnisumwittert waren. Ich habe tatsächlich Lücken in meinem Lebenslauf, die ich niemanden erklären kann und bin Akademiker. Bevor ich mich ins Privatleben zurückgezogen habe um zu schreiben verkehrte ich mit Politikern, Wirtschaftsbossen, Wissenschaftlern und anderen “intellektuellen“ Größen.
Und zu guter Letzt, ich bin von Herzen ein Religionsgegner.
Ich kann von mir behaupten, auf ein, zwei Dinge die die Welt beeinflussten oder es noch tun werden habe ich sogar persönlich Einfluss genommen. Einer von vielen Gründen, warum ich heute großen Wert auf meine Privatsphäre lege.
Allein diese kurze Schilderung aus meinem Leben würden vermutlich viele verwirrte Menschen als Indiz oder gar Beweis werten, das ich ein Illuminat bin. Doch ich kann versichern, dem ist nicht so.
Denn ich habe in meinem Leben vieles getan, vielleicht auch Dinge, an denen sich der eine oder andere gestoßen hätte. Doch eins hätte ich nie getan, meine “Seele“ verkauft. Wobei die Seele hier nicht im religiösen Sinne zu verstehen ist sondern eher so, das es Dinge gibt, die man anderen Menschen nicht antun sollte, es sei denn, es ist das Echo ihres eigenen Treibens, dass sie einholt.
Die Illuminaten waren vom Geist der Aufklärung und des Fortschritts beseelt, die Illuminaten waren Utopisten. Was diese paranoiden Verschwörungstheorien aber suggerieren sind kranke, Macht besessene Menschen, zum einen stimmt das nicht, zum anderen würde ich solche Menschen bekämpfen.
Das Problem unserer Welt sind nicht Illuminaten, sondern Idioten mit den falschen Prioritäten und noch viel mehr Idioten, die diese wählen und gewähren lassen. Man könnte es auch netter Ausdrücken die Macht und Ohnmacht liegt immer noch in den Händen von Logik- und Emotional Legasthenikern und das im globalen Ausmaß.
George W. Lästerbacke
Montag, 23. April 2018
Moral & Tugend
Moral und Tugenden sind kulturelle Konstrukte, dass ist zumindest den halbwegs intelligenten Zeitgenossen unter uns klar. Sie dienen der Orientierung in einer Gesellschaft und sie unterliegen dem Wandel.
Allerdings wird es hier schon unklar, wenigstens für die weniger Intelligenten. Denn sie betrachten alles in Stein gemeißelt, wie etwa die 10 Gebote Gottes im Christentum. Dass ist nur ein Beispiel und selbst an diese simplen Gebote halten sich schon wieder weniger Menschen, als man denkt. Wenn man es genau nimmt, hält sich niemand daran. Denn alle Gebot befolgen, dass wäre gegen unsere Natur. Wir sind Pragmatiker, jedes Gesetz ist nur dann gut, wenn es uns einen Vorteil bringt. Was soll da erst aus den unendlich vielen Gesetzten und anderen moralischen Vorschriften werden, die sich viele, meist wohlmeinende Mitmenschen ausdachten?
Seitenhieb:
Nehmen wir nochmal die 10 Gebote. Wer diese einhält, so ist es versprochen, kommt in den Himmel.
Oh ha, wenn dass stimmt, dann ist es im Himmel leer. Günstiger weise hat vermutlich aus diesem Grund, die Kirche, die Beichte erfunden. Denn wer beichtet, dem wird vergeben. Was den Sinn der 10 Gebote, natürlich mindestens Fragwürdig macht und ich bin mir sicher, ein boshafter Gott, wie der, der Christenheit, ist sicher nicht sehr erfreut, über den Pragmatismus seines Bodenpersonals. Doch dieses kämpft mit dem Ablass von Sünden durch Beichte, eben um ihr Existenzrecht. Nachdem der florierende Ablasshandel bereits durch Luthers evangelische Gegenbewegung als falsch entlarvt wurde, blieb nur noch die Beichte. Diese war auch viel günstiger, denn die Beichte konnte sich jeder leisten, nicht nur die Reichen. Aber es ist wie es ist, realistisch betrachtet, kommen wir alle in die Hölle, denn die 10 Gebote sind uns im Alltag relativ schnuppe und Gott, sollte es ihn geben, rächt sich.
Aber nun wieder zu Moral, Gesetzen und Tugend
Es ist ganz einfach, sie werden eben meist nur von den eher simplen Geistern befolgt. Der intelligentere Rest laviert sich mehr oder weniger geschickt darum und zeigt nur mehr oder weniger Reue, wenn er dabei erwischt wird. Warum bräuchten wir sonst Heerscharen von Anwälten, welche die Welt auch nicht besser machen. Und Juristen aller Art sind eben auch nur Menschen und im Regelfall nicht mal die besseren Menschen. Eher noch pervertierter, weil sie sich noch geschickter um die Gesetze lavieren, deren Einhaltung sie von anderen voraussetzten.
Wobei wir wieder bei den einfachsten Gesetzen landen, den 10 Geboten. Diese Gebote sind durchaus nützlich in einer menschlichen Gesellschaft. Aber …
`Du sollst Vater und Mutter ehren.`
Eltern können heute froh sein, wenn ihre Kinder sie einmal im Monat im Seniorenheim besuchen, wenn sie den einst nicht mehr so rüstig sind, dass sie alleine wohnen können. Gar nicht daran zu denken, das die Eltern gar bei den Kindern wohnen könnten, wie es früher einmal war. Respekt vor den Alten?
Das war einmal. Dank der absoluten Individualität heute. Individualität, welche schon eingeschränkt wäre, wenn Mutter und Vater alles kommentieren könnten, was der Nachwuchs so treibt.
Besser ist, sie sehen nichts und sind irgendwo, mehr oder minder luxuriös abgeschoben.
`Du sollst nicht stehlen.`
Ein lächerliches Gebot, in einer kapitalistischen Gesellschaft, die das Bestehlen des anderen zu einer Kunstform erhoben hat. Streng genommen gilt dieses Gebot doch nur noch für Ladendiebe.
`Du sollst nicht töten.`
Auch hier gilt, recht brauchbar für den Hausgebrauch, damit man nicht Lustvoll die gesamte Nachbarschaft dahin meuchelt. Doch sonst, völlig ohne Belang, denn für Religion, Ideologie, Profit und den Vorteil im allgemeinen, wird pausenlos getötet. Das natürlich sanktioniert, durch den Staat, den Gesetzgeber. Wir leben in Zeiten, wo das Morden nur einer Ausrede bedarf, wenn diese auch noch so abstrus klingt. Es muss ja nicht mal mehr geglaubt werden, so eine Lüge.
`Du sollst nicht deines Nächsten Weib begehren.`
Über dieses Gebot habe ich immer am meisten gelacht. Weil sich die Frage stellt, wieso denn nicht?
Wir könnten nun noch eine Weile Gebote auflisten, doch das Ergebnis wäre immer das Gleiche. Es ist eine Gesellschaftliche Idee, diese Gesetze und Tugenden, doch befolgen, tut man sie eben nur, wenn sie ins eigene Konzept passen.
Ich stelle die Theorie auf, selbst wenn wir nicht mehr ein Gesetz auf diesem Planeten hätten, würden unsere Gesellschaften funktionieren, auch in Anarchie. Denn auch, wenn dank unsere Urinstinkte vorherrschen würden und das natürliche Gesetz des Stärkeren dominieren würde, der Mensch ist ein soziales Wesen. Er fühlt sich am wohlsten in der Gruppe, die ihm Schutz und Geborgenheit gibt.
Deshalb setzt sich die angeborene Empathie immer durch und schafft unausgesprochene, ungeschriebene Regeln.
George W. Lästerbacke
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