Posts mit dem Label Führer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Führer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 24. Mai 2017

Die lästerliche Historie des Vatertages


Zum intergalaktische Welttag des Herren, an dieser Stelle einige ans Herz gehende Worte zur Geschichte dieses alljährlichen Festtages. Der Vatertag wird in Deutschland am christlichen Feiertag „Christi Himmelfahrt“ gefeiert, dem 40. Tag nach Ostern. In diesem Jahr findet er deshalb am 5.Mai statt. Ein Feiertag, der den meisten von euch eher als Vatertag, Herrentag oder auch Männertag bekannt ist.

Nachdem der Mann seit Eva, also seit Anbeginn der Zeit, 365 Tage im Jahr unter dem Weibe leiden musste, beschloss die Welt der gebeutelten Männer, sich einen Tag zu gönnen, an dem sie sich von der Knute der weiblichen Fremdherrschaft befreien.

Dieser Verzweiflungsakt resultierte nicht etwa aus dem Egoismus des Mannes. Dieser hätte wohl weiter 365 Tage im Jahr gelitten, wäre da nicht am 13.Mai 1923 der Verband der deutschen Blumenhändler auf die perfide Profitorientierte Idee gekommen, die amerikanische Erfindung des Muttertages zu kopieren. Mit einer groß angelegten Plakat-Aktion wurde das Weib im Übermaße in den Mittelpunkt gestellt einzig und allein, um mehr Blumen zu verkaufen. Der deutsche Mann fühlte sich erniedrigt. Und als ob das nicht gereicht hätte, machte der Führer, das damalig aktuelle Alpha-Männchen, den Muttertag 1933 auch noch zu einen gesetzlichen Feiertag. Das Maß war voll!

In direkter Folge der Verärgerung des deutschen Mannes, dem zukünftigen Kanonenfutter, kam es zu Massenprotesten und Straßenkämpfen der verzweifelter Männer. Um einem zu befürchtenden Umsturzversuch der deutschen Männer entgegen zu wirken, lenkte der Führer ein. Er erklärte 1934 Christi Himmelfahrt zum Vatertag. Dieser eher sinnfreie Tag im Kalender passte irgendwie und es war ohnehin nicht viel los. Der Vatertag war geboren.

Seither darf der Mann an einen Tag im Jahr wieder Kind sein und sich straflos eher kindischen Vergnügungen hingeben. Diese Vergnügungen sind natürlich alters- und geschlechtsspezifisch, von übermäßigen Alkoholgenuss und übertriebenen Fressgelagen begleitet. Doch nun darf der Mann, dies Krone göttlichen Schöpfungsgenies, einmal im Jahr nicht nur der Trottel sein, nein der Mann darf auch so aussehen und sich so benehmen.

Kein Weib darf sich über das Tun des Mannes aufregen. Doch sie dürfen das Auto fahren, sollte der Landpartie Trecker liegenbleiben oder der Bollerwagen Achsbruch erleiden. Aber das tun sie ja gern und absolut bereitwillig. Schließlich haben sie noch 364 Tage im Jahr, an denen sie uns Kerlen das Leben vermiesen können.

In diesem Sinne liebe Männer, wünsche ich euch einen sinnfreien und Spaß betonten Himmelfahrtstag und Mädels, auch beim Kotze aufwischen nicht vergessen, Vatertag ist nur einmal im Jahr.

Euer George W. Lästerbacke

Montag, 24. März 2014

DEVOT & DEMOKRATIE

Kleine Revoluzzer gibt es wie Sand am Meer, am Biertisch, in der Arbeit, vor der Haustür und als Flutwelle im Internet. Die Welt würde anders aussehen, wenn es nicht nur Maulhelden mit unendlich vielen, selbstauferlegten Denkverboten wären. Sondern echte Freigeister. Sie leben nur ein oder zwei Facetten echter Freigeister, wahre Revoluzzer, besitzen viele Facetten, sowohl die, des Demokraten, als auch des Despoten und des Devoten.

Ein gutes Beispiel der berühmte Donatien Alphonse François ( auch bekannt als Marquis de Sade ), er gilt gemeinhin als die personifizierte Wiege des Sadismus, doch bei intensiverer Lektüre seiner Werke, wird klar, dass auch er bereit war ein gewisses Maß an freiwilliger Unterwerfung zu zulassen. Das gab Ihm den Raum sich zu entwickeln, durch Erfahrung zu lernen und zu reifen. Eine Stufe die unsere Internet Maulhelden nie erreichen werden, sie sind dazu schlicht zu dumm.
 
Devot sein, kann auch eine Konzept der Entspannung sein. Wenn man nicht den Bereich der völligen Hörigkeit und Unterwerfung betritt. Sondern es als ergänzende, lehrreiche Erfahrung betrachtet. Genau wie die Erfahrung, Demokrat oder Despot zu sein. Beides kann nicht ohne das Andere sein.

Es gibt allerdings wenige Zeitgenossen, die dass in Ihrem Naturell nicht ausleben können, da Sie ausgesprochene Alphatiere sind. Sie sind Fleisch gewordener Despotismus, wider Willen. Geborene Anführer, die der Welt viel zu geben haben, wenn sie klug genug dazu sind.

Der große Rest der Menschentiere hat einen natürlichen Hang zur Unterordnung, das gilt für Demokraten und erst recht die devote Demokraten. Das ist einer der vielen Gründe, warum das Konzept der Demokratie in der modernen Auslegung zum Beispiel, hier in Europa, nicht tatsächlich funktionieren kann. Den Menschen fehlt es an echter Führung und Anführern. Demokratie ist nicht mehr, als nur ein Mainstream gesteuertes Werkzeug der Verführung. Es duldet es geht lange nicht mehr um anständiges regieren. Es geht nur noch um devote, Konsumsüchtige Untertanen. Es ist nicht mal ein Despot in Sicht, geschweige den ein echter Anführer. Nur lauter kleine demokratische Verführer. Politik war des letzte mal vor 1933 ehrlich, da ging es noch um Macht. Um das Volk, ging es ja nie.

Ich könnte hier noch viel ausführlicher erklären, was ich meine, doch ich denke wen ich zum Nachdenken inspiriert habe und die, die den Text verstanden haben, dass sind meine Leser. Die verstehen mich.

© Blasphemous Jaw

Samstag, 16. März 2013

Der Anspruch die Welt zu führen ...

Manches mal stellen Menschen die Frage nach dem der die Welt führen kann, andere behaupten, sie hätten die Antwort. Ich behaupte, die Welt muss sich selber führen. Ich würde mich ohne jeden Zweifel zum Weltführer eigenen, so arrogant, das auch klingen mag. Doch habe ich genug Sinn für Realität, um diesen Anspruch nicht einzufordern. Denn, dass einzige Problem am führen der Welt, liegt klar vor uns, die Welt wird bewohnt von Individualisten. Jeder sieht die Dinge anders, eine objektive Realität gibt es nicht, nur eine Wahrheit. Die Wahrheit, die durch unvollendete Ideen und Denkprozesse, Dogmatisierung, Ideologisierung und Verblendung nicht erkannt werden kann.

Diese Welt kann man nicht führen, hingegen sehr gut verführen. Diese Welt kann die Prozesse von Liebe, Gleichheit, Vorurteilsfreiheit, Toleranz und Freiheit nur in der Individualität entdecken und in der Gemeinschaft erlernen. Ein Prozess, der erst nach der Überwindung von Dogmen, Ideologien wirkungsvoll einsetzen kann. Nach dem Ende von organisierten Religionen und Parteien wird der Mensch in der Lage sein, sein Potential zu echten Größen zu entfalten. Der Tag an dem jeder Einzelne die inneren Dinge auch von außen gelassen betrachten kann, ist der Beginn einer echten Gemeinschaft.

Man könnte jetzt noch viel über Religionen, Parteien oder NWO und Verschwörungstheorien schreiben. Doch sind alle diese Aspekte nur Puzzelteile eines Gesamtbildes der Menschheit. Gelegentlich als Individuum schon intellektuell hochentwickelt, aber in der Masse unreif und dumm. Ein einfach zu erkennendes Resümee.

Georg W. Wilhelm von Fürstenberg
© George W. Lästerbacke

Donnerstag, 24. Februar 2011

Ohne Revolutionäre keine Revolution



Ein Visionär bemerkte Anfang letzten Jahrhunderts sinngemäß:
Wenn die Menschen weiter schlafen, werden in der Zukunft soziale Mechanismen zur Geltung kommen, die ganz automatisch zu einer Herrschaft des Schlechtesten führen.

Recht hat der Mann bereits, aus der Sicht um 1900, aus der Sicht des 20.Jahrhunderts wissen wir es ganz sicher. In den letzten Jahrzehnte und der daraus zu erkennbare Tendenz, dass die breite Masse weder Willens noch geistig fähig ist zu erwachen, sollten die Denker unsere Zeit neue Schlüsse für sich selbst ziehen und lernen die Bürgerschaft zu führen.

Es ist an der Zeit, dass Philosophen und Denker, den Elfenbeinturm verlassen und dem schlafenden Volk zu zurufen "Seht, welche große Zukunft auf uns und unsere Kinder wartet.", wenn wir zusammen stehen. Die Aufmerksamkeit des Volkes zu bekommen, ist die große Aufgabe des 21.Jahrhunderts. Diese Aufmerksamkeit zu erregen, um die Massen wieder zu führen, dass muss das Ziel der Denker von heute sein. Der Humanismus als Weltbild hat nicht versagt, er wird nur von der Dummheit verdeckt. Die breite Masse der Bürgerschaft der Welt, ist in einem Brei von Mainstream, Konsumwahn und Verlustängsten versunken und längst erstarrt. Die Palette der politischen Führer der Welt reicht von völlig inkompetent, bis zu korrupt. Dabei leben wir in einer Welt, die mit ihren technischen Innovationen für Humanisten der letzen Jahrhunderte, hätte nur bedeuten können, wir schaffen den Himmel auf Erden und greifen nach den Sternen, um ein Paradies zu erschaffen.

Doch die Realität ist eine andere, zwischen all dem Fortschritt, dem Guten und Innovativen, schlängelt sich wie eine giftige Schlange der Geist der Profiteure und der mittelalterlichen Hexenjäger. Halsabschneider, Hasardeure, Kriegsgewinnler und religiöse Wirrköpfe dominieren die Politik. Und selbst die Bewegung der guten Menschen, ist an ihrer Weltsicht gescheitert und mutiert zum Gutmenschentum. Die Ideologie von der bedingungslosen Liebe und der endlosen Toleranz. Die Ideologie, die nun in Deutschland und anderswo auf alles losgeht, was nicht in ihr Weltbild passt. Geballte Dummheit und Realitätsverweigerung gegen Herz und Verstand.

Es braucht heute neue geistige Führer, solche Menschen die Fähigkeit haben nicht nur zu führen, sondern Inspiration für die Völker zu sein. Menschen die, das Volk aufklären, zur Leitfigur taugen, Politik wieder glaubhaft und transparent machen. Die Interessen der Mehrheit eines Volkes können nicht an Minderheiten gemessen werden. Die Interessen von Minderheiten durchzusetzen, ist eine Aufgabe, die mit einer zufrieden und mündigen Mehrheit der Bürgerschaft wesentlich besser zu bewerkstelligen ist. Die Masse ist geistig längst zu kraftlos geworden, um ihrem Unmut gegenüber den regierenden Cliquen und deren perversen Menschenbild klar zu formulieren und einen Widerstand zu formieren. Es ist Zeit, dem mündigen Bürger wieder eine klare Stimme zu geben, denn der Chor der Verdammten hört niemand zu. Um Änderungen zu bewirken, benötigt man eine gemeinsame Stimme, einen Geist und dem Willen ein großes Ziel zu erreichen.

Wie kraftlos aber, sind die Denker dieser Zeit geworden. Die medialen Organe der Volksverdummung, die Mainstream Medien sind in der Lage, massiv mit belanglosem Mist, Halbwahrheiten und Lügen, gegen alles außerhalb der Staatsräson Stimmung zu machen. Sie lenken von dringenden gesellschaftlichen Problem ab. Alte und ungeeignete Machtstrukturen werden damit befähigt, in aller Ruhe ihre Positionen zu zementieren. Doch die geistige Eliten in den intellektuellen Nischen palavern nur. Kluges wie und Wichtiges was diskutieren sie, während die Masse murrt und die Regierenden murksen. Die Situation gleicht einer internationalen Depression, einziges Allheilmittel, man verordnet viele bunte Pillen als Antidepressiva. Doch die neuen Denker, der Motor der Veränderung verschlafen den Aufstand der Gerechten, der möglich wäre. Weil sie ihren Führungsanspruch nicht formulieren. Unfähig gute, machbare Ideen in die Sprache eines notwendigen Populismus umzusetzen, den jeder versteht. Sie überlassen den Stümpern das Feld der Hoffnung, ob in der Regierung oder der Opposition.

Es ist an der Zeit für die Hochbegabten aus ihren Elfenbeintürmen zu kommen, Verantwortung und Führungsqualität zu zeigen, um die Zukunft zu sichern. Die Diktatur der Dummen und der Stümper dauert schon zu lange. Sie wird erst enden, wenn der Geist einer glücklichen Zukunft, sich über den maroden Geist von Dünkel und Mammon erhebt.

George W. Lästerbacke