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Montag, 26. Juli 2021
Freiheit
Sowohl Freiheit, als auch der freie Wille ist Illusion.
Freiheit kann nur in einer Gesellschaft ohne gesetzliche Zwänge funktionieren mit minimalen lenkenden Eingriffen, ohne Grenzen, ohne Politik,ohne Staat, ohne Bedrohung.
Sprich organisatorisches in Bezug auf Grundversorgung. Energie, Wasser, Gesundheit, Transportwesen und Bereitstellung von Nahrung. Regeln des Zusammenlebens müssen sich aus der Gruppe selbst heraus als selbstverständliche Basis entwickeln und auch bei Abweichungen korrigiert werden. Jede Art von regelnden moralischen Eingriffen auf staatlicher Basis, wird immer als Unfreiheit gesehen werden.
Auch hier merke ich an, alles was so unreguliert funktioniert, muss auf absolut friedlicher, unaufgeregter Basis aufbauen.
Der freie Wille an sich kann nicht existieren, weil selbst unsere Biologie uns hier Grenzen setzt. Wer hungrig ist, wird nicht frei, wer trinken muss, ist nicht frei usw. Und kommt man auf ein, wenn auch von einer Gesellschaft selbst erarbeiteten Moralischen Ebene denkt, die geistig verinnerlicht ist, so ist der freie Wille, wenn auch freiwillig eingeschränkt. Denn allein der Satz "Das tut man nicht." ist einschränkend. Deshalb ist alles was man über das Thema sagt, eher Utopisch, weil nicht ins reale Leben integrierbar. Selbst wenn der Mensch sanft ist, ist er doch zu wild.
George W. Lästerbacke
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Mittwoch, 15. August 2018
Bin ich ein Illuminat?
Bild Wikipedia
George Washington schrieb ein Jahr nach seiner Präsidentschaft einen Brief in dem er seine Sorge ausdrückte, dass die Illuminaten in den USA und der Welt ihre Ideologie verbreiten und nach der Weltherrschaft strebten.
Viele Menschen in der USA glaubten das Thomas Jeffersons Regierung bereits unter dem direkten Einfluss der Illuminaten stand.
Unmoralische Ziele und die Vernichtung der Religion sei ihr Ziel. Wobei unmoralische Ziele und die Vernichtung der Religion natürlich, je nach Sicht des Betrachters der damaligen Zeit Populismus war.
Denn allgemeiner kann man eine Bedrohung wohl kaum noch formulieren. Es wird bestenfalls noch von der Formulierung „Das Böse“ übertrumpft.
George Washingtons Ängste wurden wohl nicht unwesentlich von den Schilderungen des englischen Physikers John Robinson befeuert der 1797 in seinem Buch „Proofs of a Conspiracy ...“ die Unterwanderung bedeutender Freimaurerlogen in durch die Illuminaten beschrieb, ohne natürlich irgendetwas belegen zu können.
Doch bekanntlich ist Paranoia ansteckend.
Der vollständige Titel des Buches “Proofs of a Conspiracy against all the Religions and Governments of Europe, carried on in the Secret Meetings of Free-Masons, Illuminati and Reading Societies“ übersetzt, „Beweise einer Verschwörung gegen alle Religionen und Regierungen von Europa, durchgeführt in den geheimen Versammlungen der Freimaurer, Illuminaten und Lesegesellschaften“ suggerierte bereit die Verschwörungstheorie, dass die Illuminaten, eine 1785 aufgelöste radikal-aufklärerische Geheimgesellschaft unter Adam Weishaupt, die europäischen Freimaurer unterwandert und dadurch die Französische Revolution ausgelöst habe.
Diese Thesen wurden im politisch gereizten Klima der 1790er Jahre weit verbreitet und diskutiert, in Neuengland löste diese Verschwörungstheorie eine wahnhafte Illuminatenpanik, schon ein wenig der christlichen Inquisition ähnlich aus.
Seither ranken sich um die Illuminaten wohl Hunderte zum Teil wirklich abstruse Verschwörungstheorien, die immer kurioser werden je weiter der technische Fortschritt voranschreitet.
Von reptiloiden Staatschefs bis zu der Kontroller der Musikindustrie durch die Illuminaten.
Wobei ich mich frage, wie die Illuminaten dann so etwas wie Gangsterrapper zulassen können? Diese können weder singen, noch machen sie Musik. Im positiv betrachteten Fall hört sich ihr gestammelter Sprechgesang nach afrikanischen Stammesgesängen an, die allerdings für Kultische heilige Handlungen reserviert waren. Diese ungebildeten Vortragskünstler machen in der Regel wenig her, wenn es um menschliche Wertvorstellungen geht. Es sei denn die Illuminaten wollen uns allen die Musik austreiben. Helene Fischer und Nena sind definitiv auch gruselig, klingen aber besser.
Aber gegen reptiloide Staatschefs wäre doch eigentlich gar nichts zu sagen. Denn weniger dämlich wie unsere menschlichen Politiker wäre allemal besser, dagegen kann man wohl kaum argumentieren. Und was sollte sein, wenn sie wirklich Menschenfleisch essen?
Auch das ist halb so schlimm, denn wir haben, wie man hört ein Überbevölkerungsproblem und auch wir essen Tiere, die wir für niederer Arten als uns selbst halten. Folglich wären sie auch nicht besser als wir. Nur das wir die betroffene Spezies wären.
Das macht also moralisch keinen Unterschied.
Betrachten wir die Politiker der letzten achtzig Jahre. Allein Hitler war für den Tot von etwa 60 Millionen Menschen verantwortlich, die USA für 30 Millionen Tote und so könnte man weiter zählen. Wer glaubt das ein paar Reptilien mehr fressen?
Ich wollte aber keine großartige philosophische Betrachtung anstellen. Und über die Illuminaten, brauche ich denen die das hier lesen sicher nichts erzählen. Vermutlich wisst ihr mehr darüber als ich.
Es geht nur darum, wie leicht man in den Augen unreflektierter Menschen einer von den Sagen umwogenden Illuminaten werden kann. Die heute in den Augen manche verdrehter Köpfe an allem Schuld sind, was schief läuft.
Wenn wir nur einmal mich als Beispiel nehmen.
George W. Lästerbacke, also ich in Form meines künstlerischen Avatars. Ich bin selbst seit 1989 Freimaurer, habe im meinem Leben bereits 67 Länder bereist, in beruflichen Missionen die vorsichtig formuliert geheimnisumwittert waren. Ich habe tatsächlich Lücken in meinem Lebenslauf, die ich niemanden erklären kann und bin Akademiker. Bevor ich mich ins Privatleben zurückgezogen habe um zu schreiben verkehrte ich mit Politikern, Wirtschaftsbossen, Wissenschaftlern und anderen “intellektuellen“ Größen.
Und zu guter Letzt, ich bin von Herzen ein Religionsgegner.
Ich kann von mir behaupten, auf ein, zwei Dinge die die Welt beeinflussten oder es noch tun werden habe ich sogar persönlich Einfluss genommen. Einer von vielen Gründen, warum ich heute großen Wert auf meine Privatsphäre lege.
Allein diese kurze Schilderung aus meinem Leben würden vermutlich viele verwirrte Menschen als Indiz oder gar Beweis werten, das ich ein Illuminat bin. Doch ich kann versichern, dem ist nicht so.
Denn ich habe in meinem Leben vieles getan, vielleicht auch Dinge, an denen sich der eine oder andere gestoßen hätte. Doch eins hätte ich nie getan, meine “Seele“ verkauft. Wobei die Seele hier nicht im religiösen Sinne zu verstehen ist sondern eher so, das es Dinge gibt, die man anderen Menschen nicht antun sollte, es sei denn, es ist das Echo ihres eigenen Treibens, dass sie einholt.
Die Illuminaten waren vom Geist der Aufklärung und des Fortschritts beseelt, die Illuminaten waren Utopisten. Was diese paranoiden Verschwörungstheorien aber suggerieren sind kranke, Macht besessene Menschen, zum einen stimmt das nicht, zum anderen würde ich solche Menschen bekämpfen.
Das Problem unserer Welt sind nicht Illuminaten, sondern Idioten mit den falschen Prioritäten und noch viel mehr Idioten, die diese wählen und gewähren lassen. Man könnte es auch netter Ausdrücken die Macht und Ohnmacht liegt immer noch in den Händen von Logik- und Emotional Legasthenikern und das im globalen Ausmaß.
George W. Lästerbacke
George Washington schrieb ein Jahr nach seiner Präsidentschaft einen Brief in dem er seine Sorge ausdrückte, dass die Illuminaten in den USA und der Welt ihre Ideologie verbreiten und nach der Weltherrschaft strebten.
Viele Menschen in der USA glaubten das Thomas Jeffersons Regierung bereits unter dem direkten Einfluss der Illuminaten stand.
Unmoralische Ziele und die Vernichtung der Religion sei ihr Ziel. Wobei unmoralische Ziele und die Vernichtung der Religion natürlich, je nach Sicht des Betrachters der damaligen Zeit Populismus war.
Denn allgemeiner kann man eine Bedrohung wohl kaum noch formulieren. Es wird bestenfalls noch von der Formulierung „Das Böse“ übertrumpft.
George Washingtons Ängste wurden wohl nicht unwesentlich von den Schilderungen des englischen Physikers John Robinson befeuert der 1797 in seinem Buch „Proofs of a Conspiracy ...“ die Unterwanderung bedeutender Freimaurerlogen in durch die Illuminaten beschrieb, ohne natürlich irgendetwas belegen zu können.
Doch bekanntlich ist Paranoia ansteckend.
Der vollständige Titel des Buches “Proofs of a Conspiracy against all the Religions and Governments of Europe, carried on in the Secret Meetings of Free-Masons, Illuminati and Reading Societies“ übersetzt, „Beweise einer Verschwörung gegen alle Religionen und Regierungen von Europa, durchgeführt in den geheimen Versammlungen der Freimaurer, Illuminaten und Lesegesellschaften“ suggerierte bereit die Verschwörungstheorie, dass die Illuminaten, eine 1785 aufgelöste radikal-aufklärerische Geheimgesellschaft unter Adam Weishaupt, die europäischen Freimaurer unterwandert und dadurch die Französische Revolution ausgelöst habe.
Diese Thesen wurden im politisch gereizten Klima der 1790er Jahre weit verbreitet und diskutiert, in Neuengland löste diese Verschwörungstheorie eine wahnhafte Illuminatenpanik, schon ein wenig der christlichen Inquisition ähnlich aus.
Seither ranken sich um die Illuminaten wohl Hunderte zum Teil wirklich abstruse Verschwörungstheorien, die immer kurioser werden je weiter der technische Fortschritt voranschreitet.
Von reptiloiden Staatschefs bis zu der Kontroller der Musikindustrie durch die Illuminaten.
Wobei ich mich frage, wie die Illuminaten dann so etwas wie Gangsterrapper zulassen können? Diese können weder singen, noch machen sie Musik. Im positiv betrachteten Fall hört sich ihr gestammelter Sprechgesang nach afrikanischen Stammesgesängen an, die allerdings für Kultische heilige Handlungen reserviert waren. Diese ungebildeten Vortragskünstler machen in der Regel wenig her, wenn es um menschliche Wertvorstellungen geht. Es sei denn die Illuminaten wollen uns allen die Musik austreiben. Helene Fischer und Nena sind definitiv auch gruselig, klingen aber besser.
Aber gegen reptiloide Staatschefs wäre doch eigentlich gar nichts zu sagen. Denn weniger dämlich wie unsere menschlichen Politiker wäre allemal besser, dagegen kann man wohl kaum argumentieren. Und was sollte sein, wenn sie wirklich Menschenfleisch essen?
Auch das ist halb so schlimm, denn wir haben, wie man hört ein Überbevölkerungsproblem und auch wir essen Tiere, die wir für niederer Arten als uns selbst halten. Folglich wären sie auch nicht besser als wir. Nur das wir die betroffene Spezies wären.
Das macht also moralisch keinen Unterschied.
Betrachten wir die Politiker der letzten achtzig Jahre. Allein Hitler war für den Tot von etwa 60 Millionen Menschen verantwortlich, die USA für 30 Millionen Tote und so könnte man weiter zählen. Wer glaubt das ein paar Reptilien mehr fressen?
Ich wollte aber keine großartige philosophische Betrachtung anstellen. Und über die Illuminaten, brauche ich denen die das hier lesen sicher nichts erzählen. Vermutlich wisst ihr mehr darüber als ich.
Es geht nur darum, wie leicht man in den Augen unreflektierter Menschen einer von den Sagen umwogenden Illuminaten werden kann. Die heute in den Augen manche verdrehter Köpfe an allem Schuld sind, was schief läuft.
Wenn wir nur einmal mich als Beispiel nehmen.
George W. Lästerbacke, also ich in Form meines künstlerischen Avatars. Ich bin selbst seit 1989 Freimaurer, habe im meinem Leben bereits 67 Länder bereist, in beruflichen Missionen die vorsichtig formuliert geheimnisumwittert waren. Ich habe tatsächlich Lücken in meinem Lebenslauf, die ich niemanden erklären kann und bin Akademiker. Bevor ich mich ins Privatleben zurückgezogen habe um zu schreiben verkehrte ich mit Politikern, Wirtschaftsbossen, Wissenschaftlern und anderen “intellektuellen“ Größen.
Und zu guter Letzt, ich bin von Herzen ein Religionsgegner.
Ich kann von mir behaupten, auf ein, zwei Dinge die die Welt beeinflussten oder es noch tun werden habe ich sogar persönlich Einfluss genommen. Einer von vielen Gründen, warum ich heute großen Wert auf meine Privatsphäre lege.
Allein diese kurze Schilderung aus meinem Leben würden vermutlich viele verwirrte Menschen als Indiz oder gar Beweis werten, das ich ein Illuminat bin. Doch ich kann versichern, dem ist nicht so.
Denn ich habe in meinem Leben vieles getan, vielleicht auch Dinge, an denen sich der eine oder andere gestoßen hätte. Doch eins hätte ich nie getan, meine “Seele“ verkauft. Wobei die Seele hier nicht im religiösen Sinne zu verstehen ist sondern eher so, das es Dinge gibt, die man anderen Menschen nicht antun sollte, es sei denn, es ist das Echo ihres eigenen Treibens, dass sie einholt.
Die Illuminaten waren vom Geist der Aufklärung und des Fortschritts beseelt, die Illuminaten waren Utopisten. Was diese paranoiden Verschwörungstheorien aber suggerieren sind kranke, Macht besessene Menschen, zum einen stimmt das nicht, zum anderen würde ich solche Menschen bekämpfen.
Das Problem unserer Welt sind nicht Illuminaten, sondern Idioten mit den falschen Prioritäten und noch viel mehr Idioten, die diese wählen und gewähren lassen. Man könnte es auch netter Ausdrücken die Macht und Ohnmacht liegt immer noch in den Händen von Logik- und Emotional Legasthenikern und das im globalen Ausmaß.
George W. Lästerbacke
Dienstag, 29. August 2017
Nordkoreas Säbelrasseln
Meine persönliche Meinung zur aktuellen Lage in Nordkorea einmal kurz zusammengefasst.
Die Nordkoreanischen Erstschlag Phantasien sind doch mit schöner Regelmäßigkeit da. Wobei Erstschlag Phantasien eher der westlichen Paranoia entspringen, Nordkoreas Führer wäre so größenwahnsinnig, die Wiedervereinigung mit Südkorea mittels einer militärischen Intervention erzwingen zu wollen.
Natürlich wäre Nordkorea rein militärisch, schon auf Grund seiner auf einer Millionen Soldaten unter Waffen in der Lage Südkorea zu überrennen, doch das hätte man auch vor zwanzig Jahren schon tun können.
Diesen Artikel brauche ich eigentlich nicht zu neu schreiben, nur noch aus der Schublade zaubern.
Bei dem „großen“ Diktator Kim deutet für mich nichts auf Wahnsinn hin. Eher ist klar, das er durchaus weiß, was in der Welt passiert und sich dessen, was er tut sehr bewusst ist. Ein wenig erinnert dieser Mann mich an Donald Trump. Crazy Kim mit der steten Werbetrommel für sich selbst. Er wurde in Schweizer Internaten beschult und ausgebildet. Sein Kontakt zu westlichen Schülern war sicher gut genug, um sich ein Bild über die westliche Welt zu machen. Seinen Universitätsabschluss kann man nicht bewerten, allerdings hat er fünf Jahre studiert und das koreanische Bildungssystem hat nachweislich eine gute Qualität, wie man von Kennern erfahren kann.
Es wird Kim nachgesagt, ein guter Militärstratege zu sein. Also dürfte ihm im völlig klar sein, das seine Truppen wohl in der Lage wäre Südkorea zu überrennen, nicht aber dessen Verbündeten, die USA. Seine wenigen Atomwaffen taugen nur zur Abschreckung.
Vielmehr war zu beobachten, das Kim nach Amtsantritt einen moderateren innenpolitischen Kurs einschlug. Eine vorsichtige marktwirtschaftliche Öffnung und die Abwendung von marxistisch-leninistischen Dogmen. Im westlichen Staaten wird dieser Fakt wissentlich ignoriert, aber im inneren Nordkoreas ist das fast revolutionär. Was beweist, das Kim sicher nicht das System umkrempeln wollte, aber doch allgemeine Notwendigkeiten der Modernisierungen erkannt hat.
Bis Ende 2012 war dieser Kurs auch klar erkennbar. Provokationen nach außen waren eher eine Ausnahme und als innenpolitische Inszenierung zu betrachten. Ein Kurswechsel der im Moment in gute, alte kalte Kriegsrhetorik ausartet, ist erst seit Januar 2013 zu beobachten.
Dafür gibt es mindestens zwei Gründe und diese sind einfach zu erklären. Der erste Grund ist natürlich die stetigen Südkoreanisch–amerikanischen Truppenmanöver vor der Haustür. Ein Macht bewusster Führungskader, der sich als letztes Bollwerk gegen die imperialistischen Gefahr darstellt, muss wohl so handeln. Kim muss seinem Volk zeigen, dass das Nordkoreanische Volk den richtigen Weg geht. Wir selbst erleben in Deutschland ja ebenso eine zweifelhafte Bundeskanzlerin Merkel, die niemals zugibt, dass sie auf einem Irrweg ist und Fehler mit der nächsten Fehlentscheidung kompensiert und niemand will es merken. Hauptsache den Macker geben, egal wie sehr wir die böse Mutti sind.
Innenpolitisch hat Kim einen wichtigen Grund mit den Säbeln zu rasseln, laut Geheimdienst Quellen wurde im Frühjahr 2016 ein Attentat auf Kim verübt wurde. Vermutlich aus den eigenen, engsten Reihen heraus. Was darauf schließen lässt, das der zaghafter Versuch, eines moderater innenpolitischer Kurs, bei Hardlinern innerhalb des Militärs und der Koreanischen Arbeiter Partei nicht unbedingt nur Freunde fand.
In diesen Kontext ist das augenblickliche Gebaren Kims recht gut nachvollziehbar. Einerseits dem eigenen Volk zeigen, das man in der Lage ist außenpolitisch Stärke zu zeigen und sich notfalls verteidigen zu können, andererseits innenpolitisch Führungsstärke zu demonstrieren und die eigenen Reihen zu schließen. Vermutlich auch mit dem Ziel eigene Kritiker unauffällig auszuschalten. Kim ist letztendlich ein Diktator, in der Erbfolge von echten alten Hardlinern. Die ständigen Sanktionen und die Tatsache, das Nordkorea ohne Lebensmittelspenden nicht mal mehr in der Lage ist, dem eigenen Volk die Mägen zu fühlen, machen Kims Diktatoren Job auch nicht leichter.
Es lässt sich wohl kaum Wahnsinn zu erkennen, sondern eher bestmögliche innenpolitische Strategie zum Machterhalt. Was Kim wiederum, als einen klugen, kaltblütigen Strategen zeigt. So etwas wünscht die greise Partei und oft auch das eingeschüchterte Volk, dem außer Patriotismus nicht viel bleibt.
Die Spekulation, das Kim tatsächlich Atomraketen auf Südkorea oder US amerikanische Stützpunkte, oder nun fast schon auf die amerikanische Ostküste abschießen würde und sich somit praktisch selbst aus der Geschichte tilgt, ist schon eher dumm. Denn kein vernünftiger Mensch, würde bei Kim Suizid Gefahr diagnostizieren.
Warum sollte Kim den USA einen Anlass geben, Nordkorea anzugreifen? Was ohne Zweifel das Ende des „großen“ Diktators wäre. Er zündelt bewusst mit brutalst möglicher kalter Kriegsrethorik, hat ab die Lunte nicht angezündet. Doch er beweist mit Nachdruck, was sein Land leisten kann. Denn die Rakete über Japan hinweg fliegen zu lassen, das war wohl ein deutliches Statement an US-Präsident Trump, lasst uns in Ruhe, wir bellen nicht nur, wir können auch beißen.
Kim beweist sich als geschickter innenpolitischer Populist. Sein Erscheinungsbild nach außen, dürfte ihm vermutlich egal sein. Da er außenpolitisch praktisch isoliert ist.
Laut Geheimdienst Quellen, hat er 2016 zwei Atomwaffen fähige Mittelstreckenraketen an die Küste zu Südkorea verlegt, die von dort strategische Ziele in Süd Korea erreichen können und US Militärstützpunkte. Nun noch ergänzt durch ein oder zwei Interkontinentalraketen, die wohl die US Ostküste erreichen können. Man könnte Kims Atomwaffenarsenal auf Grund der Menge wohl eher als symbolische Geste betrachten, die einen kleinen Mann groß machen sollen, wenigstens im eigenen Land.
Natürlich könnte man mit zwei Mittelstreckenraketen und ein oder zwei Interkontinentalraketen einen Krieg anzetteln, auch gegen die USA, doch welche Überlebenschancen hätte Nordkorea in solch einem Konflikt? Denn eine echte globale Bedrohung sind sie nicht. Auch wenn sie einige zehntausend oder hunderttausend Menschen töten könnten. Ein Ereignis, was wohl nie geschehen wird. Denn Kim ist eben kein fanatisierter Terrorist, sondern der König eines kleinen, von der Welt isolierten kommunistischen Königreiches. Seine Paranoia gilt eher der Bedrohung von außen, als der Eroberung.
Denn es wurde von keiner Mobilisierung der Nordkoreanischen Armee berichtet. Was ein Indiz für praktische Kriegsvorbereitungen wäre, aber auch noch kein handfester Beweis, für eine Kriegsvorbereitung. Das würde bestenfalls beweisen, das der atomare Verteidigungszustand hergestellt ist. Die USA wären mit ihren Spionagesatelliten, die wüssten, ob Kim in den Krieg ziehen will.
Natürlich ist eine solche politische Lage kritisch zu betrachtet, da von außen nicht zu 100% beurteilt werden kann, ob sich die Lage nicht zuspitzt. Aber ich sehe im Moment nur wieder gezielte Panikmache. Die westliche Politik legitimieren soll und auch hervorragend geeignet ist, von wirklichen Problemen in der westlichen Welt abzulenken. Denn vergessen wir eins nicht, nicht Kim hat einen militärisch-industriellen Komplex zu befriedigen, der durch den Verkauf von Waffen und Kriegen am Leben gehalten werden muss, sondern die USA und andere Westliche Länder, welche munter jedes Jahr Waffen produzieren und diese auch verkaufen müssen.
Und nein, ich entschuldige hier keinen Diktator, wie Kim. Ich will nur klar machen, das abgrundtief Böse sitzt nicht nur in Nordkorea.
© George W. Lästerbacke
Die Nordkoreanischen Erstschlag Phantasien sind doch mit schöner Regelmäßigkeit da. Wobei Erstschlag Phantasien eher der westlichen Paranoia entspringen, Nordkoreas Führer wäre so größenwahnsinnig, die Wiedervereinigung mit Südkorea mittels einer militärischen Intervention erzwingen zu wollen.
Natürlich wäre Nordkorea rein militärisch, schon auf Grund seiner auf einer Millionen Soldaten unter Waffen in der Lage Südkorea zu überrennen, doch das hätte man auch vor zwanzig Jahren schon tun können.
Diesen Artikel brauche ich eigentlich nicht zu neu schreiben, nur noch aus der Schublade zaubern.
Bei dem „großen“ Diktator Kim deutet für mich nichts auf Wahnsinn hin. Eher ist klar, das er durchaus weiß, was in der Welt passiert und sich dessen, was er tut sehr bewusst ist. Ein wenig erinnert dieser Mann mich an Donald Trump. Crazy Kim mit der steten Werbetrommel für sich selbst. Er wurde in Schweizer Internaten beschult und ausgebildet. Sein Kontakt zu westlichen Schülern war sicher gut genug, um sich ein Bild über die westliche Welt zu machen. Seinen Universitätsabschluss kann man nicht bewerten, allerdings hat er fünf Jahre studiert und das koreanische Bildungssystem hat nachweislich eine gute Qualität, wie man von Kennern erfahren kann.
Es wird Kim nachgesagt, ein guter Militärstratege zu sein. Also dürfte ihm im völlig klar sein, das seine Truppen wohl in der Lage wäre Südkorea zu überrennen, nicht aber dessen Verbündeten, die USA. Seine wenigen Atomwaffen taugen nur zur Abschreckung.
Vielmehr war zu beobachten, das Kim nach Amtsantritt einen moderateren innenpolitischen Kurs einschlug. Eine vorsichtige marktwirtschaftliche Öffnung und die Abwendung von marxistisch-leninistischen Dogmen. Im westlichen Staaten wird dieser Fakt wissentlich ignoriert, aber im inneren Nordkoreas ist das fast revolutionär. Was beweist, das Kim sicher nicht das System umkrempeln wollte, aber doch allgemeine Notwendigkeiten der Modernisierungen erkannt hat.
Bis Ende 2012 war dieser Kurs auch klar erkennbar. Provokationen nach außen waren eher eine Ausnahme und als innenpolitische Inszenierung zu betrachten. Ein Kurswechsel der im Moment in gute, alte kalte Kriegsrhetorik ausartet, ist erst seit Januar 2013 zu beobachten.
Dafür gibt es mindestens zwei Gründe und diese sind einfach zu erklären. Der erste Grund ist natürlich die stetigen Südkoreanisch–amerikanischen Truppenmanöver vor der Haustür. Ein Macht bewusster Führungskader, der sich als letztes Bollwerk gegen die imperialistischen Gefahr darstellt, muss wohl so handeln. Kim muss seinem Volk zeigen, dass das Nordkoreanische Volk den richtigen Weg geht. Wir selbst erleben in Deutschland ja ebenso eine zweifelhafte Bundeskanzlerin Merkel, die niemals zugibt, dass sie auf einem Irrweg ist und Fehler mit der nächsten Fehlentscheidung kompensiert und niemand will es merken. Hauptsache den Macker geben, egal wie sehr wir die böse Mutti sind.
Innenpolitisch hat Kim einen wichtigen Grund mit den Säbeln zu rasseln, laut Geheimdienst Quellen wurde im Frühjahr 2016 ein Attentat auf Kim verübt wurde. Vermutlich aus den eigenen, engsten Reihen heraus. Was darauf schließen lässt, das der zaghafter Versuch, eines moderater innenpolitischer Kurs, bei Hardlinern innerhalb des Militärs und der Koreanischen Arbeiter Partei nicht unbedingt nur Freunde fand.
In diesen Kontext ist das augenblickliche Gebaren Kims recht gut nachvollziehbar. Einerseits dem eigenen Volk zeigen, das man in der Lage ist außenpolitisch Stärke zu zeigen und sich notfalls verteidigen zu können, andererseits innenpolitisch Führungsstärke zu demonstrieren und die eigenen Reihen zu schließen. Vermutlich auch mit dem Ziel eigene Kritiker unauffällig auszuschalten. Kim ist letztendlich ein Diktator, in der Erbfolge von echten alten Hardlinern. Die ständigen Sanktionen und die Tatsache, das Nordkorea ohne Lebensmittelspenden nicht mal mehr in der Lage ist, dem eigenen Volk die Mägen zu fühlen, machen Kims Diktatoren Job auch nicht leichter.
Es lässt sich wohl kaum Wahnsinn zu erkennen, sondern eher bestmögliche innenpolitische Strategie zum Machterhalt. Was Kim wiederum, als einen klugen, kaltblütigen Strategen zeigt. So etwas wünscht die greise Partei und oft auch das eingeschüchterte Volk, dem außer Patriotismus nicht viel bleibt.
Die Spekulation, das Kim tatsächlich Atomraketen auf Südkorea oder US amerikanische Stützpunkte, oder nun fast schon auf die amerikanische Ostküste abschießen würde und sich somit praktisch selbst aus der Geschichte tilgt, ist schon eher dumm. Denn kein vernünftiger Mensch, würde bei Kim Suizid Gefahr diagnostizieren.
Warum sollte Kim den USA einen Anlass geben, Nordkorea anzugreifen? Was ohne Zweifel das Ende des „großen“ Diktators wäre. Er zündelt bewusst mit brutalst möglicher kalter Kriegsrethorik, hat ab die Lunte nicht angezündet. Doch er beweist mit Nachdruck, was sein Land leisten kann. Denn die Rakete über Japan hinweg fliegen zu lassen, das war wohl ein deutliches Statement an US-Präsident Trump, lasst uns in Ruhe, wir bellen nicht nur, wir können auch beißen.
Kim beweist sich als geschickter innenpolitischer Populist. Sein Erscheinungsbild nach außen, dürfte ihm vermutlich egal sein. Da er außenpolitisch praktisch isoliert ist.
Laut Geheimdienst Quellen, hat er 2016 zwei Atomwaffen fähige Mittelstreckenraketen an die Küste zu Südkorea verlegt, die von dort strategische Ziele in Süd Korea erreichen können und US Militärstützpunkte. Nun noch ergänzt durch ein oder zwei Interkontinentalraketen, die wohl die US Ostküste erreichen können. Man könnte Kims Atomwaffenarsenal auf Grund der Menge wohl eher als symbolische Geste betrachten, die einen kleinen Mann groß machen sollen, wenigstens im eigenen Land.
Natürlich könnte man mit zwei Mittelstreckenraketen und ein oder zwei Interkontinentalraketen einen Krieg anzetteln, auch gegen die USA, doch welche Überlebenschancen hätte Nordkorea in solch einem Konflikt? Denn eine echte globale Bedrohung sind sie nicht. Auch wenn sie einige zehntausend oder hunderttausend Menschen töten könnten. Ein Ereignis, was wohl nie geschehen wird. Denn Kim ist eben kein fanatisierter Terrorist, sondern der König eines kleinen, von der Welt isolierten kommunistischen Königreiches. Seine Paranoia gilt eher der Bedrohung von außen, als der Eroberung.
Denn es wurde von keiner Mobilisierung der Nordkoreanischen Armee berichtet. Was ein Indiz für praktische Kriegsvorbereitungen wäre, aber auch noch kein handfester Beweis, für eine Kriegsvorbereitung. Das würde bestenfalls beweisen, das der atomare Verteidigungszustand hergestellt ist. Die USA wären mit ihren Spionagesatelliten, die wüssten, ob Kim in den Krieg ziehen will.
Natürlich ist eine solche politische Lage kritisch zu betrachtet, da von außen nicht zu 100% beurteilt werden kann, ob sich die Lage nicht zuspitzt. Aber ich sehe im Moment nur wieder gezielte Panikmache. Die westliche Politik legitimieren soll und auch hervorragend geeignet ist, von wirklichen Problemen in der westlichen Welt abzulenken. Denn vergessen wir eins nicht, nicht Kim hat einen militärisch-industriellen Komplex zu befriedigen, der durch den Verkauf von Waffen und Kriegen am Leben gehalten werden muss, sondern die USA und andere Westliche Länder, welche munter jedes Jahr Waffen produzieren und diese auch verkaufen müssen.
Und nein, ich entschuldige hier keinen Diktator, wie Kim. Ich will nur klar machen, das abgrundtief Böse sitzt nicht nur in Nordkorea.
© George W. Lästerbacke
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Mittwoch, 1. März 2017
Die Stunde der Patrioten
Ich war nie ein großer Patriot und werde wohl auf meine Art auch nie einer sein. Denn ich mag meine Heimat, idealisiere sie aber nicht übertrieben. Es ist ein schönes Land mit umwerfenden Landschaften, wenn man gerne hinschaut und im Gegensatz zu anderen Ländern, geht es mir hier relativ gut.
Zu Zeiten der sozialen Marktwirtschaft soll es ja fast wie das gelobte Land gewesen sein, in dem dir gebratene Tauben in den Mund flogen und Wein in den Flüssen floss. Aber das kenne ich nicht mehr. Denn ich zog 1989 aus, die Welt zu erobern, war gut bezahlt und die etwas kleinliche Enge zu Hause interessierte mich nur im Urlaub. Kurz gesagt, ich verpasste einiges. Im jeden Fall waren die Menschen wohl zufriedener.
Das mit der Zufriedenheit allerdings, war in der Zeit des kalten Krieges, in der zwei geteilte Staaten versuchten, die Überlegenheit ihres Gesellschaftssystems zu beweisen, in dem sie dafür sorgten, das ihre Bürger gut versorgt waren. Doch politische Hasardeure, Wirtschaftskriminelle und Ideologen in beiden Staaten ruinierten das erfolgreich. Spätestens nach der Wiedervereinigung der zwei Deutschen Staaten war die Bahn frei für noch mehr politische Spinner, die keine Ahnung von Wirtschaft hatten, Hasardeure aus der Wirtschaft und noch mehr ideologische Spinner frei. Heute wirkt das neue Deutschland, eher wie ein verschreckter Hühnerhaufen. Die Führung, also die Möchtegern Hähne labern Scheiße, veruntreut das Volksvermögen und die Hühner gackern aufgeregt.
Während ich mich bildete und die Welt studierte, habe ich viele Menschen getroffen, mir das für und wieder anderer Kulturen und Lebenskonzepten im realen Leben angesehen. Ich mag das eine und mag das andere nicht, konnte Vor- und Nachteile erkennen. Deswegen bin ich vielleicht etwas neutraler und toleranter in meinen Ansichten. Doch ich sehe, was gut oder schlecht ist für meine Heimat.
Als ich 1998 dauerhaft zurückkehrte, war das neue Deutschland anders. Die Grünen und die Sozis hatten das Land verwandelt. Idioten, die keine Ahnung von nichts hatten, haben die Agenda 2010 geschaffen, HartzIV verbockt und damit Millionen Deutsche zu Almosen Empfängern und billigen Arbeitssklaven degradiert. Almosen, die das Volk selbst erwirtschaftet hat. Die grünen und roten Weltverbesserer haben den sozialen Frieden zerstört.
Denn die Politiker, der neuen Garde von Unfähigen waren es nicht, die dieses Land erfolgreich, groß und reich machten. Sondern die Arbeit eines Volkes und Politiker alten Schlages, die noch wussten, wer sie gewählt hat und bezahlt..
Heute werden Kriege von uns getragen, die dem Profit und der Machtumverteilung dienen, das Volksvermögen von unten nach oben umverteilt und immer mehr Bürgerrechte abgeschafft. Und nun haben sich die Schwarzen, die Roten und die Grünen zusammen getan, um das Land vollends zu ruinieren.
Die Merkel-Regierung zeigt ihre geballte Unfähigkeit in der sogenannten Flüchtlingskrise, die tatsächlich eine Migrationskrise ist und dazu geeignet ist, das Land sozial und wirtschaftlich zu destabilisieren. Explodierende Sozialausgaben, steigende Kriminalität, Terrorismus und die Unterminierung der Demokratischen Prozesse im Land, unter starker Einschränkung der Meinungsfreiheit, das versagen der Justiz und der Gleichschaltung von Medien sind deutliche Anzeichen für das Staatsversagen.
Heute sehe ich mich gezwungen Partei zu ergreifen für ein Land, in dem ich geboren wurde und Generationen meiner Ahnen. Heute bin ich wohl ein Patriot Widerwillen.
Denn wie lange soll sich ein Volk bieten lassen, was Deutsche Politik und Rechtsstaat sich herausnehmen? Das deutsche Volk hat sich vom Beschimpfungen durch Politikern, wie Pack, Gesindel bis zum Nazi Volk und dem Volkstod alles gefallen lassen. Es darf sogar von Deutschenhassern als Köterrasse beschimpft werden, von Herrenmenschen, deren einziges Argument eine Religion von Fanatikern und Extremisten ist. Unterstützt von geistesgestörten und korrumpierten Politikern, die das Volk bezahlt.
Ich kenne Länder, in denen wären die Stricke längst über die Laternen und Bäume geworfen für solche Politik, doch wir vertrauen noch auf Demokratie und Rechtsstaat.
Das ist auch gut so, denn wir wollen nicht Gewalt gegen das Volk, mit Gewalt gegen die Politiker vergelten. Doch wenigstens sollten wir den Rest der uns verbleibenden Demokratie nutzen, die Politik zu wählen, die uns das Gefühl gibt, unsere Heimat zu bewahren. Nicht aber denen danken, die unsere Heimat abschaffen wollen. Denn noch ist es unser Land. Patriot oder nicht.
George W. Lästerbacke
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Dienstag, 28. Februar 2017
Die Köterrasse
Wenn ihr immer wieder das kleine treudoofe Hündchen seid, oder der kläffende Treppenterrier, der winselnd davon läuft, wenn es Gegenwind gibt, dann werdet ihr enden wie ein Hanswurst. Bestenfalles das Äffchen für alle bösen Menschen. Denn dann nimmt man euch zuerst eure Würde und später den Rest, der euch noch bleibt. Selbst in Legenden ein Volk von Losern, verdammt sein Schicksal zu erfüllen. Ihr werdet aussterben.
Doch ihr habt eine Wahl, wer sich nicht mit euch nicht verträgt und euch Böses will, den kann auch ein großmäuliger Köter nicht weg beißen. Ihr müsst nicht mal groß sein, oder ein Kampfhund. Ihr müsst nur kraftvoll zubeißen können, bereit sein, euer Revier zu verteidigen und euer Rudel.
George W. Lästerbacke
Dienstag, 21. Februar 2017
"Viva la Revolution!"
Das Versäumte von Heute sollten wir aus der Sicht derer beleuchten, die uns folgen werden, unsere Kinder und Urenkel. Noch immer brüllen Menschen, die intellektuell wohl kaum mehr zu biete haben, als Primaten "Viva la Revolution!"Doch vermitteln tun sie uns nichts, außer starre Ideologie vom Weltfrieden und Brüderlichkeit. Alles leere Plattitüden, die ohne Taten nichts bedeuten. Echte Revolutionäre hingegen werden gar nicht gehört, weil ihre Wahrheiten unbequem sind.
Eine Entkoppelung aus der Hektik des Zeitgeschehens, der Aufruf an die folgenden Generation, sich nicht einverstanden zu erklären mit dem, was wir so exorbitant verbockt haben. Nämlich eine bessere Welt zu erschaffen, die nicht dem Konsum verfallen ist, höchstens der Muse der Entschleunigung.
Unseren Erben hinterlassen wir eine Welt, von der wir wussten, dass vieles falsch gelaufen ist und doch aus Eitelkeit und Egoismus, Diven gleich sehenden Auges blicken wir in den Abgrund, ohne etwas zu verändern.
Leider ist es wohl so, wir werden gehen, ohne etwas zu verbessern. Wir hinterlassen eine Welt in der die Not die Oberhand hat, in der Armut ein Normalzustand ist. Denn wir haben aus geträumt, alle Träume von einer besseren Welt. Wir sind nur noch Opfer von Ideologien, Religionen, Dummschwätzern, Spekulanten und Stümpern. Alles das sind Irrwege des Geistes. Wir freuen uns lieber an neuen Handys und selbstfahrenden Autos, als an glücklichen Kinderaugen. Wir sind nur noch Zombies unseres Gut- oder Schlechtmenschentums, ohne auch nur eine gute Tat zur Weltgeschichte beigetragen zu haben.
Die linken Weltenretter, die zwischen Kaffee Latte und Prosecco verpasst haben, linke Ideen zu verteidigen oder sie gar umzusetzen. Die Linken, die zuschauen, wie die Welt verhungert, weil der Panet globalisiert wird, ohne global gerechter zu werden. Linke die meinen, sie müssen Kulturen zwangsweise vermischen, als ob dies, das Elend der Welt lindern würde.
Die Rechten, die ihre christlichen Werte verteidigen ohne sie selbst zu leben. Diese Rechten, die so selbstgerecht wie die Linken ihre Gesinnung vor sich her tragen, aber Maria und Josef am Heiligen Abend die Tür vor der Nase zuwerfen würden.
Diese Neoliberalen, die das letzte Hemd ihrer Großmutter verscherbeln würden, nur um den Ertrag ihres geliebten Zinseszins nicht zu verlieren.
Diese Wissenschaftler, die zusehen, wie sie zu Konsumhuren verkommen, die immer billiger die Welt mit Dingen fluten, die kein Mensch braucht.
Die selbstgerechten Politiker, die ihre Völker verkauft haben, um noch mehr Ungerechtigkeit zu schaffen, anstatt zu dienen, wie es ihre Amtseide verlangen.
Das zügellose Volk, was sich in immer mehr Konsum verliert, anstatt zu verstehen, das der Fortschritt auch im selbstauferlegten Verzicht besteht und das Demut nicht bedeutet, den Kopf hin zuhalten für gewissenlose Politiker. Die Völker, welche vergessen haben, was es bedeutet revolutionär zu sein, um die Welt wirklich zu bewegen und sie gerechter zu machen.
All diese Menschen, die gewissenlos ihr Gewissen strapazieren, ohne auch nur den kleinsten Bösewicht davon abzuhalten, die Welt und die Völker zu vergewaltigen.
All das wollten wir wohl noch sagen, in einem Buch, das nie geschrieben wird. Deshalb hab ich es heute mal gesagt, in aller Kürze und Demut.
Denn auch ich bin ein Arschloch, was nichts verändert hat, obwohl ich an der Waffe ausgebildet wurde. Obwohl ich heute weiß, das man einige Dinge und böse Menschen nur mit einer Kugel stoppen kann. Viva la Revolution, liebe Erben, macht es besser wie wir, ertränkt das Böse in Blut und pflanzt dann neues auf den fruchtbaren, mit Blut getränkten Äckern.
George W. Lästerbacke
Samstag, 19. November 2016
Bin eben mal die Welt retten?
Sicher könnte ich die Welt retten, jeder könnte das, wenn er genug Hirn hat und es zu benutzen weiß. Wir reden letztlich nicht von der Quadratur des Kreises, sondern oft von einfachen Problemen. Der Haken ist nur, die Welt wimmelt vor großen und kleinen Egomanen, die entweder Teil des Problems sind oder aber Ignorant gegenüber offensichtlichen Lösungen. Es gibt ganze Gruppen von Idioten, organisiert in Parteien, Verbänden und ominösen Clubs. Die sich als Lobbyisten für Probleme etabliert haben, sie schaffen diese Probleme nämlich erst. Die Welt retten heißt aber, ganzheitliche Lösungen zu finden, die allen nützen, dem einem mehr dem anderen weniger, nicht immer neue Probleme zu schaffen. Solange ich auf Empfindlichkeiten jeder Art von Individuum, Interessen und Lobbyisten achten muss, wird die Rettung der Welt bestenfalls aus faulen Kompromissen bestehen.
Nebenbei bemerkt, das wir in einer Welt leben, in der der Kapitalismus in verschiedensten Ausprägungen dominiert, dieser Umstand erleichtert die Rettung der Welt eben auch nicht. Zins und Zinseszins haben die menschliche Moral verdorben. Die meisten, uns gepredigten Werte sind hole Phrasen, Staaten werden von gekauften Deppen geführt und Otto Normalverbraucher, also wir, ist streckenweise so verblödet, dass er sich kaum noch einen Schnürsenkel selbst binden kann. Verblödung wäre ein großes Thema, doch bei denen, die es merken, renne ich offene Türen ein und der Rest der Ottos bemerkt es nicht mal, wie degeneriert er vom medialen Konsum und vergammelten Bildungssystem ist. Verblödung tut eben nur weh, wenn man sie bei anderen bemerkt.
Die Meinungen der lautesten Schreihälse wird heute wahrgenommen, dass ist die Regel. Die klugen Ideen, die bekanntlich eher leiser daher kommen, werden als Unfug abgetan. Auch wenn ich von Religion nichts halte, selbst Jesus würde heute im besten Fall als Spinner durchgehen. Dabei hat er uns in der Antike ein paar ewige Werte mitgegeben. Doch was zähle diese Werte noch? Maria und Joseph würden heute zu Weihnachten unter einer Brücke nächtigen, weil niemand sie herein bittet. Das ist die weltliche Realität. Von den unzähligen religiösen Spinnern, Spekulanten und Politiker Maden will ich hier gar nicht erst reden.
Vielleicht versteht einer der Leser, worauf ich hinaus will. Ich illustriere hier nur einen Teufelskreis, in dem wir uns immer wieder selbst treffen, wir kennen das Problem, doch niemand hat die Kraft und den Willen starre Abhängigkeitsverhältnisse und Gewohnheiten auszubrechen. Ich befürchte, das liegt an der niederen Intelligenz der meisten Erdbewohner. So haben wir keine Chance diesen teuflischen Kreislauf zu unterbrechen. Vielleicht in 10000 Jahren, wenn mehr Menschen eine schmerzliche, blutgetränkte geistige Evolution durchgemacht hat, öffnet sich ein Zeitfenster, das die Chancen gibt, auf eine bessere, freiere und friedvolle Welt. Wenn wir unsere Natur des Steinzeitmenschen und seiner engen Denkstrukturen überwunden haben.
Also, warum bitte sollte ich die Welt retten wollen? Ich werde keine zehntausend Jahre alt, um so lange zu warten. Ich geh lieber wieder philosophieren und feiern.
George W. Lästerbacke
Sonntag, 6. November 2016
Darf man die Flüchtlingskrise satirisch betrachten?
Darf man die Flüchtlingskrise satirisch betrachten?
Zum ersten muss ich mal bemerken, also wohin man auch schaut überall Flüchtlinge. In der Zeitung, im Radio im Fernsehen sowieso. Ehrlich so langsam traue ich mich nicht mal den Toilettendeckel hochzuheben.
Aber Spaß bei Seite. Wann bringt RTL2 wohl das erste Flüchtlingsformat auf Sendung? So etwas, wie “Bauer sucht Flüchtlingsfrau“ oder “Flüchtlingstausch“. Wir dürfen gespannt sein.
Ich bin ein lockere Typ und ein positiv denkende Mensch. Deshalb sehe ich viele Dinge entspannt. Es gibt keine Probleme, nur Lösungen. Doch zugegeben, in der Flüchtlingskrise bin sogar ich etwas überfordert. Ich befürchte ich kann den Politikern intellektuell nicht mehr folgen. Den in der Flüchtlingsfrage gibt es natürlich Probleme. Jedoch auch nahe liegende Lösungen. Diese finden durch sinnvolles handeln bei unserer Bundeskanzlerin & Co leider keine Resonanz. Ein Steuer- und Rentenexperte taxierte die Kosten der Flüchtlingskrise mit ca 900 Milliarden Euro. Er setzt allerdings voraus, dass es bei insgesamt zwei Millionen Migranten bleibt. Das sind doch Peanuts, werdet ihr nun denken, der Ex-Deutsche Bank Vorstand Ackermann hat uns dies ja so erklärt. Und wie der Deutsche so ist, sagt er "Scheiß drauf, glauben wir das auch noch!". Aber ehrlich, zweifeln wird doch erlaubt sein? Vielleicht hilft es ja, die Angelegenheit satirisch zu hinterfragen. So dass ich erhellt werde.
Die Asylgesetzgebung ist erwartungsgemäß eine Lösung. Doch offensichtlich und aus logisch nicht nachvollziehbaren Gründen, interessiert sich Angela Merkel überhaupt nicht für diese Gesetze. Schlimmer noch, sie setzt sogar unbequeme Absätze schnell außer Kraft. Angela sagt „Ihr Kinderlein kommt.“ Und an der ungarischen Grenze und anderswo jubeln die zukünftigen Einreisewilligen, die selbstverständlich nach Deutschland wollen. Dem Land wo Milch und Honig fließen. Mal ehrlich. Wer würde denn auch eine Einladung zum Buffet ablehnen und dazu noch Aussicht auf Vollpension? Da wundert es nicht, dass Gottes Fußvolk aus aller Welt, sich Scharenweise in Bewegung setzt. Die Mutti erstaunt das nicht, den sie sagt ja "Wir schaffen das!". Offen gestanden, mich beunruhigt diese Sicht der Dinge schon, so ein wenig. Denn es sind so viele Menschen, die unsere Bundeskanzlerin in eine tückische Gesundheitsfalle lockt. Denn was haben wir Deutschen von dem Land in dem Milch und Honig fließt bekommen? Ich sage es euch, Laktoseintoleranz und Diabetes. Doch niemand warnt die Flüchtlinge davor. Nicht mal diese Gutmenschen.
Die Angela lässt nun Grenzkontrollen einführen. Ich denke mir, dass ist nicht gut. Sie will den Ansturm der Flüchtlinge jetzt kontrollieren. Was sollen denn die Flüchtlinge davon halten? Aber die Mutti ist ja pfiffig, im selben Atemzug lässt sie ihren Innenminister, der an sich schon eine Misere ist, Absatz 4 des Asylgesetzes außer Kraft setzen. Dieser Punkt regelt unter anderen zwingend, dass bei der Einreise gültige amtliche Papiere vorhanden sein müssen, die der Identifikation dienen. Diese Grenzkontrollen sind zum Glück also nur eine Farce, eine Clownerie aus dem Politkzirkus der im Kanzleramt seine Zelte aufgeschlagen hat. Der brave Grenzbeamte und Polizist, wird nun zum Durchwinker degradiert. Allerdings haben die Beamten ja auf dem zweiten Bildungsweg die Chance Bahnhofsklatscher zu werden. Dass ist doch praktisch, denn man muss nur noch schnell erlernen, wie man Winkelemente und Willkommensschilder hochhält, ohne dabei die Gäste zu verletzen. Denn diese nette Geste des Willkommens scheint wieder aus der Mode zu kommen. Dazu braucht man weder sehr viel Hirn, noch sehr viel Verstand, nur jede menge Herz. Klar, die Staatsdiener hätten sicher Besseres zu tun, als zur Beruhigung des Volkes, welches aus unerfindlichen Gründen Muttis Willkommenskultur nicht billigen, so zu tun, als ob unsere Regierung alles im Griff hätte. Doch wann hatte sie dass eigentlich seit Merkel schon? Nie, aber wir haben ja so viel unnütze Steuergelder, die auch mal weg müssen. Ich persönlich vermute jedoch, auch der treue Staatsdiener fühle sich verarscht. Schließlich ist der ja auch nur Volk und versteht eh nichts.
Doch vielleicht ist es auch anders, es könnte sein, dass die Grenzkontrollen dazu dienen, die Flüchtlinge vor Laktoseintoleranz und Diabetes zu warnen. Denn die Engelsgleiche, so lautet Angelas Name in der sinngemäßen Übersetzung, ist eine gute Fee. Wahrscheinlich druckt sie schon Broschüren zum Thema.
Es könnte natürlich auch sein, dass sie das gar nicht wegen der Fürsorge für unserer Gäste macht. Sondern dass sie in Wirklichkeit eine gehässige alte Hexe ist. Die ihren Untertanen nicht mal die Schadenfreude gönnt, das unsere Gäste auch bald unerklärliche Blähungen und einen chronisch hohen Blutzuckerspiegel haben. Aber ehrlich, man kann sich in Deutschland auf nichts wirklich verlassen.
In der Vorfreude, das nun alles lockerer an der Grenze ist, habe ich erst letztens, vor dem Flug nach München versucht, ohne Papiere einzuchecken. Echt, die wollten wirklich einen Personalausweis! Ich als deutscher Staatsbürger wurde danach kontrolliert, als wäre ich im Osama Bin Ladens Fan Club. Oder schlimmer noch, als wäre ich von der AfD. Es fehlte nur noch der Finger im Arsch und eine gratis Prostatamassage. Während an der bayrischen Grenze und anderswo staatliche Anarchie herrscht, so gilt für uns, die deutschen Bürger, die sonst übliche und gewohnte Pedanterie. Das ist schon irgendwie rassistisch. Dabei weiß ich noch nicht mal, wie man einen Sprengstoffgürtel baut. Das gefährlichste Unternehmen, was ich in meinem Leben verbrochen habe war, dass ich im Frühherbst 1976 einen Harzer Käse im Lehrerzimmer hinter der Heizung versteckte. Damals wurde ich allerdings nicht erwischt und die Wirkung war katastrophal. Sozusagen ein Bombenspaß. Ich glaube damals reifte in mir schon der Entschluss, irgendwann mal zu einer Sicherheitsbehörde zu gehen. Denn streng genommen war das ja ein Bio-Waffen Anschlag. Ich meine, damals als ich noch jung war standen einen ja Bildungswege, wie ein Kurs bei der Al Qaida oder dem Islamischen Staat noch nicht offen. Heute wären meine Karriere Chance gewaltig.
Nun ja, aber wie erwähnt, ich kann bis heute noch keinen Sprenstoffgürtel bauen, obwohl mir da einige Gelegenheiten einfallen würden, wo ich so ein Ding gern hätte. Ihr wisst schon, jeder kennt Leute, die er gern mit ins Paradies nehmen würde. Nur um sie später von einer Wolke zu schubsen. Ich fühle mich an dieser Stelle etwas diskriminiert. Ich glaube solche ungleich Behandlungen wie du brauchst nix Papier und du schon, sind auch Rassismus. Deshalb fordere ich, weg mit dem Personalausweis und Reisepass auf innerdeutschen- und Auslandsflügen.
Und wie, um mich persönlich zu mobben, schickt Mutti zur Krönung noch massenhaft Sonderzüge und Charterbusse nach Österreich, um Flüchtlinge abzuholen. Da kommt der gemeine Bürger doch schon das Grübeln. Den aus seiner kleinlichen Sicht, ist das Beihilfe zur illegalen Einreise. Aber das ist wenn wir einsichtig sind, doch nur unser Neid. Denn wir müssen alles selbst bezahlen und so ein erster Klasse Ticket von Salzburg nach München kostet schon ein bisschen was, zumal es auch noch Proviantbeutel gibt. Dass kann sich nicht jeder Deutsche leisten. Aber ich verstehe schon, die Kanzlerin will sich von unseren Steuergeldern nicht kleinlich zeigen und überhaupt, Viehwagons hätten ja auch so etwas Anrüchiges in Deutschland. Ganz besonders, wenn sie aus Österreich kommen würden. Vor kurzen wetterte der Vorstand des Rentnerverbandes herum, das Flüchtlinge jetzt gratis Taxifahrten zu Ämtern und zum Arzt bezahlt bekommen. Diese Leute verstehen es einfach nicht! Dass ist Gastfreundschaft. Und der Rentnerverband und seine Mitglieder haben schließlich ihre Rollatoren, um solche Wege zu erledigen.
Allerdings muss man Frau Merkel auch mal sagen, dass sie etwas Vorsicht walten lassen sollte. Jeder weiß doch, was uns so ein illegaler Einwanderer aus Österreich beschert hat, den zweiten Weltkrieg. Und nun haben wir in Deutschland Hunderttausende unregistrierte Flüchtlinge. Viele von denen sind bekanntlich Mohammedaner, das sind jetzt auch nicht wirklich lupenreine Demokraten.
Doch wenigstens eins ist sicher, das schöne Geld, welches nun auf wundersame Weise, wie ein weißes Kaninchen aus des Zauberers erscheint, ist gut angelegt. Den Angela ist in Afrika und Arabien nun ziemlich beliebt. Sogar das erste Kind von Flüchtlingen wurde nun schon aus Dankbarkeit Angela Merkel genannt. Wir sind natürlich auch gern gesehen, wenn mir demnächst flüchten müssen. Dann werden wir sicher überall mit offenen Armen empfangen. Ich denke unsere Mutter der Nation hat schon vorgesorgt, wenn wir demnächst in den Krieg mit Russland ziehen. Ihr wisst ja, der Putin provoziert schon lange sehr heftig. Und wenn jetzt alles glatt geht, dann bekommt unsere Mutti auch noch den Friedensnobelpreis. Aber dann können wir es dem Putin mal so richtig zeigen. Denn Mutti Theresa Angela Merkel hat das Zeug zur Heiligen. Vermutlich denkt Papst Franziskus nun schon über eine Heiligsprechung unserer Kanzlerin nach. Das wäre so toll für Deutschland. Doch mir fällt eben ein, für eine Heiligsprechung muss die Angela erstmal Tod sein. Aber ja, dafür hätten wir ja dann wieder den Putin.
Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, nach und nach entsteht der komischer Eindruck. Das Angela, ihr Racheengel Gabriel, der wie ich finde, wie eine pummelige Elfe aussehen würde, hätte er Flügel und dem pausenlos dummes Zeug plappernden Pfaffen Präsidenten das Motto “Legal, illegal, scheißegal“ so gut gefällt, dass sie nun nicht mehr nur, fernab der Öffentlichkeit so illegal handeln wollen, sondern auch ganz offiziell. Dieses wäre aber bestimmt nicht gut für die Moral der Bürger. Denn jeder weiß, man darf zwar klauen, wie der sprichwörtliche Rabe. Aber man lässt sich doch dabei nicht erwischen.
Natürlich hält Angela ihr Volk für blöd. Ich trau mich auch gar nicht, hier Widerworte einzulegen, den ich habe die letzten Prognosen gelesen, wie der Deutsche heute wählen würde. Aber eine Bundeskanzlerin und ihre Regierung sollten doch Vorbilder sein. Somit müssen sie sich wenigstens offiziell noch an Gesetzte halte. Stellt euch nur mal vor, die Moral des Bundestages würde auf das Volk abfärben. Dann kommt jeder nur noch zur Arbeit, wenn er Lust hat oder über eine Gehaltserhöhung geredet wird. Und sonst gehen die Bürger alle lukrativeren Nebenbeschäftigungen nach.
Ich meine diese Sache mit der Bahn hat zumindest im Inland auch Vorteile. Man darf nicht immer alles negativ sehen. In Eisenhüttenstadt zum Beispiel könnten sich viele Bürger niemals eine ICE Fahrt leisten. Dass ist für Hartzer und Mini-Job Beschäftigte einfach zu teuer. Und nicht jeder kann bei Arcelor Mittal arbeiten. Es sei den er wird professioneller ANTIFA-Demonstrant. Doch jetzt in Zeiten der Flüchtlingskrise haben wir tausende Menschen in Eisenhüttenstadt, die schon mal ICE gefahren sind. Wer dass ist? Natürlich unsere lieben Flüchtlinge. Die können nun in der Stadt von ihrer Reise mit dem tollen ICE berichten. Sofern ein Dolmetscher vorhanden ist. Auch darf nicht vergessen werden, die ganze Stadt und ihr Image wird aufgewertet. Denn eine Stadt, die nun regelmäßig von ICE-Zügen angefahren wird, die hat doch einen Flair von Weltstadt. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt, viele Eisenhüttenstädter sehen einen ICE-Zug mal live im eigenen Bahnhof.
Was kommt nun wohl als Nächstes? Die “Air Deutschland“ mit Nonstopflügen nach Berlin von jedem arabischen und afrikanischen Flughafen? Natürlich kostenfrei, wir wollen ja keine Schleuser damit aushalten. Das würde heißen, dass wir endlich mal einen richtigen Flughafen bekommen würden, in Eisenhüttenstadt. Wir wären aber cleverer als die Berliner, wir würden gleich Polen herüberholen und natürlich die vielen Fachkräfte unter den Flüchtlingen einsetzen, welche das Flughafen Dingsbums dann bauen. Ihr fragt warum? Ganz einfach wir haben nicht so viel Zeit, wie die Berliner mit ihrem BER.
Angela Merkel sagt auch „Wir schaffen das.“ Nur meint sie mit wir, natürlich nicht sich selbst, den mit den paar Kröten Kanzler-Gehalt füttert sie sicher nicht Millionen “Flüchtender“ durch. Das Durchfüttern macht Angela dann doch lieber mit unseren Steuergeldern, ich finde “Ihr schafft das.“ hätte rhetorisch mehr den Punkt getroffen. Denn ich befürchte, die Angela wird weder Flüchtlinge in ihre Behausung lassen, noch das Kanzleramt als Massenunterkunft frei geben. Ergo, schon wieder "Ihr schafft das.", nicht "Wir schaffen das." Klar Angela, wir schaffen das. Denn wenn nicht, wie stündest du denn dann da?
Apropos stündest, da fällt mir Ständer ein. Bei so viel Ignoranz, wie unsere Angela an den Tag legt, wundert auch nicht, wenn aus den vielen Flüchtlingsfamilien und Fachkräften, plötzlich 70% Alleinreisender junger Männer zwischen 20-45 werden. Und es irgendwie kaum jemanden auffällt.
Diese jungen Männer kommen aus einer stabilen Machokultur, teils kaum alphabetisiert und Testosteron geschwängert bei uns an. Einer Zeitbombe könnte dass werden, so befürchtet Kritiker. Denn weder haben sie Aussicht auf Integration, Arbeit oder auch nur auf ihre sexuelle Entlastung.
Doch bei der sexuellen Entlastung bin ich optimistisch. Es finden sicher auch einige deutsche Frauen exotische Männer attraktiv. Und die linksextremen Antifa-Mädels werden sich sicher selbstlos und aufopfernd bereiterklären, dem Motto “Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ zur Ehre zu gereichen. Schließlich wird Gastfreundschaft bei uns groß geschrieben. "Und da sie nun mal da sind." um unsere Kanzlerin zu zitieren, besorgen wir es ihnen auch.
Ob das reichen wird, den übrigen Frauen in Deutschland das Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, an das sie üblicher Weise gewöhnt sind? Klar doch, die paar Weiber, die natürlich unberechtigterweise Angst vor sexueller Belästigung und Vergewaltigung haben, kriegen eben eine Psychotherapie. Solange bis sie begreifen, dass die neuen Kulturbereicherer, auch aus ihnen gute Hausfrauen machen können. Und überhaupt, weshalb die Unruhe? In Deutschland steigt die Geburtenrate wieder deutlich an, dank frischen Spermas. Ich wollte sagen, dank neuen genetischen Materials. Norbert Blüm hatte letztlich doch recht, die Renten sind sicher.
Und unsere geliebte Führerin, die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die neuerdings auch Mona Krisa genannt wird, sieht einer rosigen Zukunft entgegen, irgendwo in Südamerika, wo sich schon Nazis, Kommunisten und bald auch flüchtige Katholiken verstecken. Die Religionsfreiheit ist auch sicher. Dank der großzügigen Menschen in Saudi Arabien, die wollen uns nämlich 200 Moscheen spendieren. Wobei ein paar Zelte und Decken vielleicht wärmender als Moscheen sind, aber was solls, 200 Moscheen ist ja auch was.
George W. Lästerbacke
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Samstag, 22. Oktober 2016
Kommt die DM zurück?

Der Euro, der Prügelknabe.
Ich höre stetig, die Deutschen mögen den Euro nicht. Die Menschen wollen die Deutsche Mark wieder. Das verstehe ich gut. Mir ist die Euro-Währung auch nicht sympathisch, schon weil die Scheine fast jährlich hässlicher aussehen. Dem Geld fehlt es an der nationalen Identität, früher waren es Persönlichkeiten der eigenen Geschichte, die das Geld einen nationalen Charakter verliehen. Heute sind es Bauwerke, die kaum einer kennt. Schon ein Aspekt, der den Euro dauerhaft unsympathisch macht.
Sachlich betrachtet, war der Euro eine gute Idee, mit vielen Vorteilen. Leider hat unsere Politik, im Umgang mit dem Euro nur wieder bewiesen, wie grenzenlos Ihre Unfähigkeit ist. Weder hat sie dem Volk, die Vorteile erklärt noch die Risiken. Das die Politik aber der Bevölkerung laufend erklärt hat, wegen des Euros wäre nichts teurer geworden, dass ist schlicht eine Frechheit, da man diesen Fakt, ohne Anstrengung widerlegen konnte.
Die Frechheit, Inkompetenz und Dreistigkeit der Politik im Umgang mit Ihren Aufgaben der Volksaufklärung, das hat das miese Image des Euros erst ermöglicht. Denn unzweifelhaft, gibt es auch Vorteile. Man mag den Euro noch so wenig mögen, mit ein wenig Vernunft betrachtet, ist es noch eigentlich schwachsinnig ihn wieder abzuschaffen.
Dafür gibt es viele Gründe. Einmal die Bequemlichkeiten, wie etwa, europaweit mit Euros zahlen zu können, keinen Wechselkurs mehr und ähnliches, das würden uns schon fehlen. Spätestens im Urlaub würden wir es schnell bemerken. Der Sinn, der Vereinfachung von Waren und Dienstleistungsverkehr, ist ein weiterer Grund. Das Resultat der Wiedereinführung der D-Mark, es würde unmittelbar Preissteigerungen verursachen. Alle vom Export abhängigen Wirtschaftsbereiche in Deutschland, würden Nachteile erleiden. Der Export sinkt, die Arbeitslosigkeit steigt bei starker D-Mark. Die heutigen Wirtschaftsdaten sprechen für eine starke D-Mark. Gründe, welche uns zu denken geben sollten.
Auch wenn wir den Wechselkurs DM/Euro bei einer neuen Einführung der Deutschen Mark betrachten. Es würde notwendig, in diesen Kurs zurück zu tauschen. Hat sich schon einmal Einer der Euro Kritiker auf der Straße vor Augen geführt, was das bedeuten würde? Vielleicht würden Dinge wie TVs, Elektronik und Autos kurzweilig günstiger, aber die Alltäglichen Dinge, wie Essen oder Benzin, hier würde sich am Ende nicht viel ändern. Denn grade Supermärkte waren doch Nutznießer des Euros. Heute würden Supermärkte einfach die Preise verdoppeln und dabei auch noch schummeln.
Das ist nur ein Denkanstoß. Jeder kann an Hand dessen, seine geistige Preisliste entwerfen. Ich persönlich, glaube nicht, das diese Preisschilder gefallen würden. Billiger wird sowieso nichts, nur noch teurer. Ich denke wir sollten unsere Zeit nicht mit Geschwätz von „Der Euro muss weg.“ beschäftigen. Sondern unsere Kraft darauf verwenden, die Politiker zu entfernen, die einer neuen Finanzpolitik mit ihrem Euro-Lobbyismus, der nur Banken und Wirtschaft dient, im Wege stehen. Allerdings würde ich aus heutiger Sicht nicht ausschließen, das der Euro noch grandios scheitert, womit sich jede Diskussion erledigt hätte.
Georg W. Lästerbacke
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Montag, 26. September 2016
Schnüffelsoftware, 37 mio gelesene Mails, Muster Email.
Es ist ja schon eine Weile her, NSA-Affaire und Co. Wieder ohne Konsequenzen für Politik, Verantwortliche und Unverantwortliche. Aber ein sollte bleiben, der lästerlicher Blick zurück. Denn eines bleibt uns von diesen Geschichten, die wir nun wohl öfters hören werden erhalten. Die Erfahrung, dass uns Software aller Art kontrolliert, beschnüffelt und zensiert, ob in unserem privaten Kontakten oder sozialen Netzwerken.
Die Realität heute, der Bürger wird immer unwichtiger. Einst, da kümmerte man sich noch, was das Volk so denkt. Heute lesen Sie Emails, Post und Tweets. Aber nicht deine, denn du bist noch zu uninteressant. Du musst heute Terrorist, Politiker bei der AfD, den Linken, der NPD oder wenigstens im Staatsdienst sein, sonst bist du völlig uninteressant.
Die Schnüffler haben nicht mal Lust selbst zu lesen, deshalb schuften diverse Softwaretypen, die nach Schlagworten suchen. Das schafft wiederum die Chance für uns Normalos, endlich mal wieder wahrgenommen zu werden. Schlagworte-Suche ist das Zauberwort.
Atom, Plutonium, Atombombe, Anschlag, Bombe, Dünger, Waffen, Chaos und viele andere Worte, die wir selten benutzen, diese erregen das Interesse der Software und somit der staatlichen Schnüffler.
Eine Muster-email muss her, damit alle die unbeachteten Bürger, wieder für den Staat von Interesse sind. Wir wollen schließlich auch gelesen und wahrgenommen werden.
Natürlich sollte diese Mail nicht darauf schließen lassen, dass der Verfasser ein Terrorist, ein Linker oder Rechter ist. Normalo muss er bleiben, sonst landet er noch in Guantanamo. Aber ich versichere Euch, versendet ihr diese Mail, werdet ihr zumindest gelesen.
Die Muster-email für Aufmerksamkeitsdefizit geplagte.
Liebe Tante Clara
Ich habe schon lange nichts mehr von Dir gehört und dachte, ich frage mal nach, wie es Dir geht. Und ich erzähle dir, was bei mir so los ist. Keine Panik ich werde dich jetzt nicht mit explosiven Infos stressen. So Bombe aufregend ist mein Leben als Autor auch nicht. Es geht mir recht gut. Vor Monaten las ich auf einem Anschlag in meiner Stamm Disco, das dort ein Speed-Dating veranstaltet wird. Das interessierte mich natürlich. Zwar setzte ich keine großen Erwartungen darauf, letztlich hängen diese Art Anschläge heute von Berlin, über Frankfurt bis München überall, doch meistens klappt es mit der Liebe nicht. Aber, du wirst es nicht glauben, ich war beim diesem Speed-Dating und lernte zehn Frauen an einem Abend kennen. Eigentlich ein Chaos, dieses Speed-Dating. Typisch diese Erfindung der Amerikaner. Doch irgendwie interessant.
Zwei der Damen, ok Damen trifft es nicht so gut, aber egal, hätten echt einen Berechtigungsschein als Waffe benötigt. Die eine war so eine rechtsextreme Amazone, aber sehr sexy. Doch politisch, waren wir dann doch zu indifferent. Die andere Dame war so eine Abgeordnete der Linken, aber nicht linksextrem und Pazifistin, halt die Sorte gegen Atomenergie, für Soziale Sicherheit, gegen Atombomben und so so vieles anderes gegen dass man protestieren kann. Schön war auch, dass sie nicht so eine Vegetarierin oder Veganerin war, die können ziemliche religiöse Fanatiker werden mit ihrer Lebensphilosophie. So wie Islamisten, wo jeder gleich Al Qaida oder den Islamischen Staat dahinter vermutet.
Nun, was soll ich sagen, sie ist jetzt meine Freundin und es knistert bei uns gewaltig. Sie ist schon ein wenig verstrahlt und so, aber es ist Liebe.
Aber nun genug von mir. Apropos verstrahlt, nimmst du immer noch diese Jodtabletten, gegen das Plutonium, dass du in den 1986ern vielleicht mit den Tschernobyl Gemüse gegessen hast? Baust du auch wieder im Garten eigenes Gemüse an? Einer meiner Freunde ist Großhändler für Düngemittel. Ich könnte Dir da einen guten Rabatt für Dünger besorgen. Ammoniumnitrat wird ja auch immer teurer. Wenn du Dünger benötigst, liebe Tante Clara, ich helfe gern.
Jetzt muss ich leider erst einmal schließen.
Ganz liebe Grüße von
deinem Neffen
George W. Lästerbacke
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Donnerstag, 17. Dezember 2015
Der Wanderprediger der Ökonomie
b>Olli Dietrich, der Komiker. So schaut Hans Werner Sinn aus, lästerte so mancher User im Internet, wenn der langjährige, noch Chef des IFO-Institutes in Bild und Ton zu sehen ist. Es stimmt, dass passt wenigstens optisch richtig gut. Allerdings dürfte der Olli nicht so ein prophetisches Orakel der Ökonomie sein.
Der Herr Sinn hat oft kein Sinn gemacht mit seinen Aussagen. Weil er mal mehr, mal weniger den Fachidioten heraus hängen ließ. Gehässiger Weise könnte man sagen, er könnte auch Bundeskanzler werden. Denn sein Eifer eigene Fehler zu ignorieren grenzt an den merkelschen Politik-Dogmatismus.
Es ist kaum von der Hand zuweisen, Hans Werner Sinn, der weit gereiste Professor, ist ein Gegner von Flexibilität, wenn es darum geht, eigene Konzepte an die Realität anzupassen. Sein Modell ist gut und Basta! Realität dass ist etwas für die anderen. So mancher Ökonomie-Student verehrte ihn als Ökonomie-Guru, andere betitelten ihn als Wanderprediger, der sich mehr an selbst erschaffenen Götzen labte, als an den realen Gegebenheiten. Weniger Wissenschaftler, als denn neoliberaler Prediger. Man könnte es als vorab genommenen Altersstarrsinn bezeichnen, was der gelegentlich von Sinnen scheinende Sinn darbietet. Obwohl ich ihn immer mehr als einen Ökonom wahrgenommen habe, der auch in der DDR hätte Karriere machen können, wenn den sein Bildungsweg eben in sozialistischen Schulen begonnen hätte. Eben wegen seiner oft stur auf Modellen beharrenden Sicht, die in der Realität nicht oder nur ungenügend funktionierten. Deshalb ist der Titel Wanderprediger auch nicht unpassend, wenn auch wenig schmeichelhaft.
Er ist und war ein Dogmatiker, wenn auch alles andere als ein sozialistischer. Der Mindestlohn ist ein gutes Beispiel dafür. Wider besseren Wissens aus Ländern, die schon lange Mindestlohnregelung gesetzlich verankert haben, behauptete er steif und fest, dass der Mindestlohn massenhaft Arbeitsplätze vernichten würde. Eine Raubtier-Kapitalismus Argumentation, die nur die Profitmaximierung eines maroden Systems schützen sollte, nicht aber den arbeitenden Menschen. Also keine Argumentation, die auf harten Fakten beruhte, sondern auf Wunschdenken. Wissenschaft ist das beileibe nicht, sondern unheilschwangeres Orakeln. Doch muss man auch zugeben, dass er ein Visionär ist, denn, sein Konzept der Steuererklärung, die jeder auf dem Bierdeckel machen könnte, würde uns sicher allen gut tun. Wenn man allerdings auch hier sagen darf, natürlich war der tragende Gedanke seiner Idee nicht etwa die, dem arbeitenden Menschen das Leben zu erleichtern. Denn um den Menschen ging es Sinn nie. Sondern schlicht der Gedanke eines schlanken Staates, der den Raubtier-Kapitalisten freie Bahn bieten soll, um noch mehr Profit zu erzielen. Also auch nur neo-liberales Gedankengut. Nun will er in den Ruhestand gehen. Doch wer es glaubt, wird vermutlich staunen, wie er dann die Bundesdeutsche Sachbuchszene mit seinen Pamphleten überschwemmt. Hier orakele ich einfach mal.
Nun denn lieber Wanderprediger, wenn du gest, nicht jeder wird dich vermissen.
George W. Lästerbacke
Montag, 30. November 2015
Die Bürgerkrieg in Syrien und der Kapitalismus
Natürlich ist Assad ein Diktator. Leider auch noch einer von der üblen Sorte. Er geht tatsächlich über Leichen für seinen Machterhalt. Vermutlich hat er zehntausende seiner Gegner getötet und auch dem ihm unterstellte Giftgas Einsatz bei Beginn des Bürgerkrieges in Syrien, könnte man ihm zutrauen.
Sicher gab es für viele Menschen Gründe, das Land zu verlassen und dass war auch möglich. Da die Grenzen nicht sehr stark gesichert waren. Doch wie vielen Syrier haben vor dem arabischen Frühling, Asyl in Deutschland oder anderswo beantragt? Es waren nur wenige. Die Syrer sind Heimatverbundene Menschen, das Land zu verlassen fällt schwer, solange man noch eine Existenzgrundlage, Haus und Hof hat, da geht man nicht weg. Es sei den man ist unmittelbar an Leib und Leben bedroht oder aber man ist jung und scheut die Veränderung nicht. Assad war das kleinere Übel, im Gegensatz zum Auswandern. Und auch die Religionen lebten friedlich Haus an Haus. Doch nun da aus dem Aufstand, der eher intellektuellen pro-westlichen Rebellengruppen, ein Bürgerkrieg mit religiösen Hintergrund geworden ist liegen große Teile des Landes in Schutz und Asche. Dass nun viele Menschen vor dem IS flüchten, ist nur zu verständlich. Den Assad ist zwar ein Diktator, aber er forderte nie, dass sich seine Untertanen in dass Mittelalter zurück begeben müssen. Hier sollte also jedem etwas auffallen.
Der Arabische Frühling, vor dessen negativen Folgen für Europa ich, als eine der wenigen Personen gewarnt habe, ist auch der Hauptgrund, warum nun so viele Menschen auf der Flucht vor Not, Elend und Verfolgung nach Europa sind. Denn alle diese kleinen Diktatoren, haben wissentlich und von der westlichen Politik gefördert, einen Schutzwall gegen die Fluchtwelle aus Afrika gebildet.
Es konnte nur schiefgehen und es ging schief. In den Ländern, in denen der arabische Frühling zu erblühen schien, wurde er zum Alptraum. Weil niemand daran dachte, dass ein pro westlicher Diktator immer noch besser ist, als eine Islamische Diktatur. Die Islamisten haben so lange versuchte sich auszubreiten und wurden nur durch Diktatoren gezügelt. Der von den Medien Westeuropas bejubelt arabische Frühling wurde zum Alptraum für die Völker dieser Länder und nun auch für Europa. Und noch etwas sollte jetzt jedem auffallen.
Nicht ein Diktator hat uns die heutige Situation zu verantworten. Mit Assad hatten sich viele Einwohner arrangiert. Was allzu menschlich ist, wenn man sieht, was sich die Deutschen von ihrer angeblich demokratischen Regierung bieten lassen. Man kann auch mit einem Arschloch von Diktator leben und hoffen, dass es einmal besser wird.
Verursacht hat unsere heikle Lage, dessen Hauptopfer das syrischen Volk ist, die Politik. Dieser immer mehr eskalierenden und in der Hauptsache religiös motivierten Bürgerkrieg, ist direkte Folge der US- und EU-Politik. Die USA und die üblichen anderen Verdächtigen sind schuldig, an Hunger, Elend, Verfolgung und Krieg. Letztlich auch an der Flüchtlingskrise in Europa. Das klingt irgendwie nicht überraschend behaupte ich. Da die USA reflexartig, jede Rebellengruppe förderte, die eine Chance bietet, dass Assad oder auch andere ihnen unliebsame Politiker gestürzt werden. Ob in Syrien oder dem Rest der Welt. In Europa haben wir als Beispiel die Ukraine, in Afrika unzählige Regionen und im Orient den Irak und Syrien.
Assad wollte einfach nicht mit der US-Administration kooperieren. Assad hat eine vom Vater geerbte Russland Affinität und hält auch nicht viel von Demokratie spielen. Die Folge, erst Sanktionen, die natürlich hauptsächlich das Volk treffen. Ein Versuch den Umsturz zu fördern, in der Hoffnung, dass sich ein paar hoffnungslos blauäugige, später leicht zu korrumpierende, von Demokratie träumende Rebellen finden.
Die Rebellen, die der US-Wirtschaft den Weg zu den reichen Erdöl und Erdgasreserven Syriens frei schießen sollten haben versagt. Trotzdem liefern die USA munter Waffen und auch “Berater“. Weil diese vertrottelten politischen Repräsentanten des Kapitals einfach nichts dazu lernen.
Erst vor kurzen warfen die USA wieder neun Tonnen Waffen über Syrien ab. Diese Abwürfe sind schwer kalkulierbar, weil niemand weiß, welche der verfeindeten Rebellentruppen sich die Waffen zuerst greift. Letztlich ist ein ewiger Bürgerkrieg im Gange. In dem man natürlich aus rein humanitären Gründen eingreift.
Es ist gut möglich, dass die Waffen dem IS in die Hände fallen, was nur bedeuten würde, dass der IS hat mehr Waffen hat, um länger zu kämpfen. Denn die vielen Toyota Wagen, die einst für die pro westlichen Rebellen gedacht waren und von der USA finanziert wurden, sind letzten Endes auch in die Hände des IS gefallen. Fahrzeuge die heute das Markenzeichen des Islamic State sind. Wie viele pro- westlich orientierte Rebellenverbände überhaupt noch kampffähig sind, das wissen vermutlich nur die Geheimdienste. Den ein Mediales Echo existiert praktisch kaum.
Es stellt sich auch eine ganz andere Frage. Warum eine Truppe von bis an die Zähne bewaffneter, menschenverachtender Wichser, wie der IS, die am Ende trotzdem nur Amateurkrieger sind noch nicht weg gepustet ist?
Die USA-Allianz im Irak wurde nach nur einigen Wochen mit Luftschläge und grade mal fünf Tage Bodenkrieg weggefegt. Saddam Husseins Armee kapitulierte. Man erinnere sich, zu Beginn des zweiten Golfkrieges, als die USA & Co den Irak völkerrechtswidrig angriffen, hatte die irakische Armee 120 Divisionen (Eine Division ist eine militärische Einheit von 10.000-30.000 Soldaten) und etwa 1500 Kampfflieger. Wenn man nur im Kopf nachrechnet und auch nur von der kleinsten Divisionsstärke ausgeht, waren das 1,2 Millionen gut ausgebildeter Soldaten. Dazu kamen noch einige Hunderttausend paramilitärische Polizeikräfte. Diese irakische Großmacht wurde in wenigen Wochen weg gebombt, Hunderttausende Zivilisten und Soldaten wurden dabei getötet.
Doch eine zu einhundert Prozent aus Amateurkämpfer bestehende Armee von nicht mal Einhunderttausend Kriegern, die einen geistesgestörtem Religionshintergrund haben, ist nicht zu schlagen? Das hört sich für mich, wenig überzeugend an. Viel überzeugender klingt es dann schon, wenn man vermutet, dass der IS noch existiert, weil Assad noch immer an der Macht ist. Solange Assad da ist, wird auch der IS nicht zu schlagen sein befürchte ich. Denn dass ist die Logik des militärisch-industriellen Komplexes in der USA.
Dafür drangsaliert der IS Hundetausende Zivilisten und tötet unzählige Menschen, kommt nach Europa und verbreitet Terror unter Unschuldigen, die mit der Politik ihrer korrupten Regierungen nichts zu tun haben. Ich sage euch, der IS wird künstlich am Leben erhalten, auch mit spontanen, nicht für ihn bestimmte Waffenlieferungen. Welche dem IS dann unglücklicher Weise in die Hände fallen. Denn der Bürgerkrieg darf nur enden, bis Assad gefallen ist. Dass nenne ich kaltschnäuzig, skrupellos und menschenverachtend.
Dass Russland nun in den Bürgerkrieg eingreift, passt nun schon gar nicht in das Konzept der US-Administration. Denn Russland ist erstens, der erklärte neue Lieblingsfeind der USA und zweitens, ein Unterstützer Assads. Syrien ist ein Markt für Russland, ein politischer Puffer zwischen Russland, der NATO-Türkei und dem nun von der USA mehr schlecht als recht gesteuerten Irak. Russland muss nicht nach den Öl und Gasvorkommen schielen, es hat selbst genug dieser Reichtümer. Für Putin ist das Land eher von geopolitischem Interesse. Assad im Amt zu halten und den IS auszulöschen nützt Putin. Russland hat dem IS in wenigen Wochen mehr zugesetzt, wie die US Militärmaschinerie. Würde man gemeinsam mit Bodentruppen in Syrien einmarschieren, wäre der IS in wenigen Tagen oder Wochen restlos aufgerieben. Aber nun führt man hier von beiden Seiten einen heuchlerischen Stellvertreterkrieg und die Opfer sind, wie immer das Volk.
Nun demonstrieren auch noch in Spanien und England angeblich zehntausende Menschenfreunde dafür, dass man den Krieg gegen den IS abblasen soll. Diese Demonstranten blicken offensichtlich überhaupt nicht mehr durch, was in Syrien abläuft. Denn wie dumm ist diese Forderung? Eine US-Administration wird niemals, so eine Situation, die sie selbst provoziert hat beenden. Solange es in der Politik Hoffnung gibt, Staatschef Assad loszuwerden. Eine gewisse wirre Logik, will ich den Pazifisten nicht absprechen. Aber nur, wenn ich möchte, dass der IS so erstarkt, dass er zu einer noch größeren Terrorgefahr wird, wie er ohnehin ist. Der Tag an dem der IS es schafft Assad zu stürzen, würde der Tag sein an dem alle am Krieg Beteiligten verloren hätten. Außer dem IS natürlich. Selbst der Bestand der Tyrannei des Herrn Assad, wäre nichts gegen dass, was dem syrischen Volk blüht, würde der IS sein Schreckensherrschaft errichten.
Wenn das Sterben beendet werden soll, muss der Bürgerkrieg beendet werden, mit oder ohne Assad. Besser ein Ende mit Schrecken, als. Schrecken ohne Ende. Doch jetzt mal ganz ehrlich, wollen diese Antikriegsgegner mit Blümchen und Om singend den IS bekehren?
Dann sollten sie umgehend nach Syrien ziehen und den IS zu Tode lieben. Vielleicht klappt es ja wider erwarten. Wenn sie nett fragen, bekommen sie vielleicht von unserer Kanzlerin ein paar Sonderzüge spendiert, darin ist Frau Merkel richtig gut. Ihr Reisebüro in Österreich läuft.
Genug gelästert. Die Situation ist, wie ich es oben bereits beschrieben habe. Offensichtlich haben wir Politiker die nur Menschen und Material verschwenden, um einen asymmetrischen Krieg zu führen, der im Augenblick nicht gewonnen werden soll. Auf der anderen Seite ein paar pazifistische Spinner, die den IS in Ruhe lassen möchten, weil dann vielleicht ein paar Menschen weniger von Bürgerkriegsgefechten getötet werden. Da freut sich der IS bestimmt, es bleiben nämlich mehr Zivilisten zum köpfen und steinigen übrig. Insofern eben stimmt die wirre Pazifisten Logik. Die US-Allianz sollte sich heraus halten. Denn dem Frieden tut sie sowieso nicht gut.
Die einzige reale Chance den Krieg und das Sterben zu beenden ist Russland. Man mag von dem“lupenreinen“ Demokraten Putin halten was man will, doch den IS zum Teufel jagen und Frieden zu schaffen, dass kann und will er. Für ihn ist nur ein friedliches Syrien mit einem Herrn Assad an der Spitze sinnvoll. Er hat keinen Grund, den Konflikt eskalieren zu lassen. Auch wenn man ihn nach Kräften daran hindert. Indem man Kampfbomber wegen einer 17 Sekunden dauernden Luftraumverletzung abschießt und anderer perfider Tricks anwendet.
Ich glaube jedoch, auch wenn es etwas pauschal klingt, die Welt ist reif für eine Menge Revolution. So von der guten alten Art, als Politiker Köpfe noch in Körbe rollten oder selbige an Bäumen und Straßenlaternen aufgeknüpft wurden. Vielleicht hört dann das Morden für Öl, Gas und die Interessen der Politik endlich auf. Vielleicht kommen dann Zeiten, in denen Menschenrechte und Frieden nicht nur Argumente für den nächsten Krieg sind. Zeiten in denen Völker wirklich bestimmen, wer für sie redet oder schießt. Denn machen wir uns nichts vor, die real existierenden Demokratien dieser Welt, sind auch nur das Kasperle-Theater fürs Volk, damit es bei der Stange bleibt. Manipulierte Politik und manipulierte Medien als dienstbare Geister für den Raubtierkapitalismus.
George W. Lästerbacke
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Dienstag, 24. November 2015
Über unsere Nemesis
Die geistesgestörten Verräter an der menschlichen Würde, der Werte und unserer sozialen Wesenheit, die Massenmörder und Versager, die uns am Ende des Korridors der Macht erwarten, sind monströser, als die schlimmsten Ungeheuer in ihren Alpträumen. Ihr Wahnsinn ist wie die Grippe, die nicht Individuen, sondern Generationen infiziert. Er wird nur nicht wie die Grippe von Tröpfchen übertragen, sondern von den Medien.
Sie, die Verführer und ihr Wahnsinn sind unsere Nemesis. Die Strafe dafür, dass wir das sinnreiche Wort, den Geistes, die Seele und die Vernunft getötet haben. Dass wir Gesellschaften erschaffen haben, in denen das Böse, die zur Schaustellung jeder Art von menschlichen Perversion und Andersartigkeit, zur Regel und nicht zur Ausnahme geworden ist. Dass wir soziale Gemeinschaft nur noch als Verwaltungsakt sehen und menschliche Nähe durch digitale Kommunikation ersetzt haben und den Menschen lehren, dass jeder des anderen Feind ist. Dass wir den Konsum über die Würde des Menschen gestellt haben und dass wir alle diese Abscheulichkeiten auch noch Fortschritt nennen.
Die Monster die uns führen sind auch die Strafe dafür, dass wir alles das Gute und das Schöne untereres Wesens in das Reich der Träume verdammen, um solchen Monstern nachzueifern, die nicht zögern würden uns ihren perversen Idealen zu opfern. Sie sind auch die Strafe dafür, dass wir nicht kämpfen, um unsere Träume zu leben und die Monster zu vertreiben, sondern mit ihnen kollaborieren.
George W. Lästerbacke
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Samstag, 16. Mai 2015
Deutschland ist eine 120-prozentige Diktatur.
Was ich heute schreibe, ist eine Feststellung. Wer sich der Mainstream Medien bedient, die boshafter Weise, seit PEGIDA auch “Lügenpresse“ genannt werden, dann findet man dort Erstaunliches. Dass was ich oft lese, untermauert meine persönliche Meinung, die ich nicht als allgemein gültig oder gar als absolute Wahrheit präsentieren will. Denn egal wie sauber ich es formuliere, ich bin ebenso subjektiv, wie jeder andere Mensch. Doch meine Erkenntnis ist von mir selbst erarbeitet worden, unter anderem auch aus dem Mainstream.
Es ist so, dass sich eine Mehrheit der Deutschen natürlich subjektiv seine Meinung bildet. Genau wie ich, man hört, ließt und bildet sich aus vielen Medien eine Meinung. Und glaubt man einer Studie des renommierten Meinungsforschungsinstitutes Infratest Dipmap, die im Auftrag des Forschungsverbundes SED-Staat der FU-Berlin durchgeführt wurde, so sind gute 60 Prozent der Bürger der BRD davon überzeugt, das wir in einer von Wirtschafts- und Parteien-Oligarchie beherrschten Diktatur leben. So veröffentlicht im Februar 2015. Also sind wir, auf die eine oder andere Art, diese sechzig Prozent Befragten und ich, zu dem selben Schluss gekommen. Deutschland ist eine Diktatur.
Was für eine Erkenntnis. Trotz Jahrzehnte währenden Versuchen, den Bürgern zu erklären, dass sie doch alle Jahre wieder Kommunal-, Landes- und Bundesregierung wählen dürfen, glauben Viele nicht mehr, dass wir in einer Demokratie leben. Trotz der Dauerbeschallung durch den Mainstream, der das Hohe Lied der Demokratie singt und sonst für Brot und Spiele sorgt, glaubt der deutsche Bürger der Politik nicht mehr. Der Bürger glaubt, das antidemokratische Kräfte unser Land beherrschen. Wie schon so oft in der deutschen Geschichte. Ich denke, eine echte Demokratie hat Deutschland wohl nie gesehen, nur mehr oder weniger diktatorische Führungsversuche, die mit den sozialen Bedingungen gekoppelt waren. Was Hitler die Autobahnen waren, ist der deutschen Nachkriegspolitik der Sozialstaat gewesen. Dann kam Schröder mit seiner Agenda 2010 und der Bürger bekam zu spüren, was staatliche Willkür ist. Weiter ging es mit dem Krieg gegen den Terror. Nun hat die Regierung auch mehr und mehr das Internet unter Kontrolle und dem Bürger ahnt nun, was Diktatur heißt. Bis die Regierung dem ganzen Volk den Krieg erklärt, dass ist vermutlich nur noch eine Frage der Zeit. Irgendwie ist es vielleicht auch schon passiert, das mit der Kriegserklärung. Jetzt in der Flüchtlingskrise, wo grade Regierungskritiker, als Pack und Bürgerbewegungen pauschal als Nazis und Rassisten diffamiert werden. Wo Politiker, Bürger auffordern, dass Land zu verlassen, wenn sie die Meinung der Regierung als Staatsräson nicht unkommentiert akzeptieren wollen. Auf einen offenen Bürger-Dialog legt die Regierung keinen wert mehr. Deutliche Zeichen des Vergehens einer Demokratie.
Bemerkenswert, weder scheint es die Politik zu interessieren, was der Bürger meint, noch regt sich bei den Bürgern ein besonders heftiger Widerstand. Mal abgesehen von neuen Parteigründungen, wie der des AfD oder der PEGIDA Bewegung, die man wohl als deutsche APO des 21.Jahrhunderts sehen könnte.
Diese Gruppierungen werden heftigst von den “Demokraten“ der Parteien-Oligarchien bekämpft. In dummdreister Weise immer noch mit der Nazikeule, mit der sich heute immer weniger Bürger erschrecken lassen. Obwohl diese Nazikeule, sich bei Bürger die leicht schreckhaft sind, immer noch gut macht, um sie zu disziplinieren. So das Proteste gegen antidemokratische Strömungen im Land, eher noch als Randerscheinung bezeichnet werden können. Jedenfalls noch, denn die Zehntausenden, die in Dresden und anderen Städten regelmäßig ihren Protest zeigen, haben nach allen Umfragen, deutliche Sympathisanten in der Masse der Bevölkerung. Das kann eine Frau Merkel mit ihrem "Wir schaffen das!" auch nicht wegreden. Doch sie kann es ignorieren, zumindest bis zur Bundestagswahl 2017. Doch ist bei einem Blick in die deutsche Geschichte zu befürchten, dass die antidemokratischen Kräfte wieder gewinnen. Und sich Geschichte wiederholt, den der deutsche Untertan ist bequem, er hofft immer, dass andere seine Probleme lösen.
Doch die Erkenntnis bleibt, alles was wir heute beobachten, die Geschehnisse in Politik und Medien, auch in der Justiz, sprechen für eine für eine Diktatur, die sich selbst kreiert hat. Medien und Rechtsstaat bedienen sich immer mehr, am dem politischen Tagesgeschäft. Sie richten Sprachwahl, sowie Urteilsfindung, an der als Staatsräson geltenden Meinung aus. Denn auch in den Medien und den Justizbehörden ist heute mehr den je, das richtige Parteibuch von Vorteil. Die Politik interessiert die mehrheitliche Meinung der Bevölkerung sowieso nicht. Politiker kommentieren Bürger-Meinungen heute nicht oder sie diffamieren diese Meinung, als Staatsgefährdend oder dumm. Man versucht gar nicht erst, die Bürger umzustimmen. Nein es wird geschwiegen, wie es in Diktaturen üblich ist. Die Zeichen sind deutlich, denn auch der Bürger bleibt artig auf seinem heimischen Sofa sitzen und wartet, dass andere die Probleme für ihn richten. Die Bürger reagiert, wie zu erwarte. Noch ist man sozial mit dem Nötigsten versorgt, der Arzt, die Wohnung, das Essen und das Feierabendbier sind sicher. Das Übel geht vielleicht vorbei, den auch die Angst um den Arbeitsplatz ist bestimmend. Denn Repressalien, hin bis zur Arbeitsrechts widrigen Kündigung wegen der falschen Meinung, sind heute wieder Realität in Deutschland. Die Angst, dass was man noch hat verlieren, beherrscht das Land. Selbst unter den Ärmsten, der Armen ist Gegenwehr mit Angst verbunden. Denn auch sie werden noch von der Diktatur durchgefüttert. Wenn auch mehr schlecht als recht und unter Repressalien. Aber eben, sie müssen noch nicht hungern.
Eine eigene Meinung bilden, das tun offensichtlich mehr Bürger, als man erwartet, wenn man diesen vielen Umfrage heute trauen darf. Doch diese eigene Meinung auch zu vertreten, das trauen sich die meisten Menschen nicht mehr öffentlich, bestenfalls am Stammtisch, im Wohnzimmer und im Internet. Doch wen interessiert schon das Murren von Wohnzimmer- und Stammtisch Revoluzzern? Sie sind ohnmächtig und machtlos. Ein ganzes Land in der Agonie einer sich verfestigenden und erstarkenden Gutmenschen Diktatur. Getragen von verbeamteten und angestellten Duckmäusern und Klugscheißern. Deren Intellekt nur zum Bürger-Mobbing mit teils untauglichen Gesetzen und Verordnungen reicht.
Politik darf machen, was sie möchte, nicht was der Bürger will. Die Zeiten in denen sich Millionen auf der Straße getroffen haben, um für Frieden und Bürgerrechte zu demonstrieren sind vorbei. Einige hundert oder auch mal ein paar Tausend, wie in Dresden, das nimmt niemand ernst, hier wird weg geredet und klein gehalten. Die "Demokratie" will den Schein waren, lässt diese Proteste zu. In einer Diktatur könnte man ja nicht demonstrieren, so ein fadenscheiniges Argument. Dieser eher klein wirkende Proteste wird deshalb einfach mit Hilfe der Medien weg gemobbt. Dazu werden längst resozialisierte Oppositionelle ihre Vergehen der Jugend vorgehalten. Eine bürgerliche Mitte, die auf die Straße geht, wird Rechtsextremismus, Rassismus und Nazitum vorgeworfen. Doch eine echte Demokratie würde den Dialog suchen, berechtigte und unberechtigte Sorgen und Fragen nicht dämonisieren, sondern diskutieren.
Betrachtet man es richtig, so kann man feststellen, dass man von Seiten der Politik und Wirtschaft erfolgreich, die sanfteste Diktatur geschaffen hat, die es gibt. Sie lassen dir die Wohnung, eine notwendige Sozialversorgung und deine eigene Meinung, wenn du sie nicht so laut heraus trötest. Sonst hat man ja noch den Paragraphen zur Volksverhetzung. Die Art Gummi-Paragraphen, die sich unheimlich biegen lassen, um Bürger zu disziplinieren. Diese sind Lieblinge von Diktatoren. Auch kommt diese Diktatur nicht so böse militärisch daher, die Gegner des Systems werden human kaltgestellt. Einen echten Diktator gibt es auch nicht, dafür aber viele kleine "Diktatörchen". Manche davon nicht minder Gemeingefährlich, wie ein echter, großer Diktator.
Deshalb ist alles so easy in Deutschland. Wenn du für mickrige Löhne arbeitest, Minijobber bist und dich artig dem Konsum von Medien und Dingen des Alltages hin gibst, dann passiert dir auch nichts. "Halt einfach die Fresse!" heißt das Motto.
Nur wenn du weiterhin nicht wählen gehst, dass könnte ja bald strafbar werden, wie man hört. Oder aber zuviel gestreikt wird oder schlimmer noch “Aufständische“ die Innenstädte unsicher machen, dann haben wir heute schon die Möglichkeit, die europäischen paramilitärischen Polizeikräfte oder auch gleich das Militär einzusetzen. Unsere “Alles Easy Diktatur“ hat für alle Fälle vorgesorgt.
Und wir brauchen uns ja auch nicht sorgen, der DDR-Import, die "Königsmörderin" Angela Merkel, kennt ja Diktaturen von aus eigenem Erleben. Sie ist also Quasi eine Fachfrau für diktatorischen Führungsstil. Ihre westdeutschen Zauberlehrlinge sind aber auch nicht schlecht im improvisieren. Vom Sozi oder vom Umweltaktivisten ist der Schritt zum Gesinnungsfascho auch nicht sehr weit. Wie wir lernen mussten.
So gesehen hat die Angela Merkel sogar recht, wenn sie sagt „Sie hätte die erfolgreichste Bundesregierung aller Zeiten.“ Denn in Umfragen lag Angela Merkel lange bei 60% Beliebtheit. Und obwohl 60% der Bürger verstanden haben, dass wir in einer Diktatur leben, wollen sie nichts dagegen tun. Daraus ziehen wir einen folgerichtigen Schluss. Wenn 60% der Bürger “Mutti“ mögen und 60% wissen, dass sie in einer Diktatur leben. Dann haben wir, rein rechnerisch, wenn wir der Mathematik einer Diktatur Rechnung tragen, eine 120% Zustimmung zur neuen Deutschen Easy Diktatur.
Nun gilt es nur noch, das Ergebnis bei der Bundestagswahl 2017 mit 99,7 Prozent zu bestätigen. Dann sind wir ein viertel Jahrhundert nach dem unleidlichen Demokratie spielen, endlich wieder heim in der DDR. Natürlich es ist eine kapitalistische DDR, deswegen liest man heute so oft von der DDR 2.0. Aber es bekommt doch jeder noch etwas zu fressen und so.
Und das Beste an dieser Diktatur der Demokraten ist, auch wenn man Merkel und ihre CDU-SED abwählt, es geht immer so weiter, denn echte Parteien gibt es nicht mehr. Es sind nur noch Lobby-Vertretungen der Wirtschaft, mit einer verwirrt demokratisch denkenden Basis. Stetig sinkende Mitgliederzahlen belegen allerdings, das immer mehr Mitglieder aufwachen. Diese Parteien unterscheiden sich nur in dem einem oder anderen Punkt ihrer Agenda, den sie lärmend herausstellen, so das der Bürger glaubt, es gäbe Wahl zur Veränderung. Doch für den Bürger gibt es keine echte Veränderung mehr, er soll funktionieren, sonst nichts. Sollte er je auf die Idee kommen, das zu ändern, dann werden diese "Demokraten" ihr wahres Gesicht zeigen. Denn die werden nicht so sang- und klanglos aufgeben, wie die überalterten SED Bonzen der DDR, die sich tatsächlich noch an ein paar humanistische Werte erinnerten. Die am Ende nicht auf das demonstrierende Volk schießen ließen. Den die Politiker der DDR 2.0 haben knallharte Geld Interessen und die gibt man nicht kampflos auf.
Vermutlich bekommen wir spätestens nach dem erfolgreichen Krieg gegen Russland auch wieder diese tollen Spruchbänder, die in der DDR überall herum gehangen haben “Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen.“ nur eben in der US-Version „Von den USA lernen, heißt siegen lernen.“ Lassen wir uns einfach überraschen, wenn wir es überleben.
George W. Lästerbacke
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Montag, 17. März 2014
Finanzkrisen oder Gott Mammons Kinder
Kurz zum Einstieg im meinen Text. Die Frage was oder wer ist Mammon?
Mammon ist ursprünglich ein unredlich erworbener Gewinn oder unmoralisch eingesetzter Reichtum, der nicht dem Gemein-, sondern dem puren, unredlichen Eigennutz dient. Heute wird mit dem Begriff schnöder Mammon abschätzig das Geld im Allgemeinen bezeichnet. Eine Bezeichnung die dem Geld nicht gerecht wird, die der historischen Entwicklung aber durchaus Rechnung trägt. Die ursprüngliche Definition entspringt dem Verständnis des nach alttestamentarischen Judentums. Als personifizierter Reichtum ist Mammon ein Dämon, der den Menschen zum Geiz verführt. Genau genommen also kein Gott, doch wer will den Unterschied machen?
Fiktion?
Es war einmal vor vielen tausend Jahren, da tauschten die Menschen aus, was sie zum Leben benötigten. Der Fischer gab dem Netzmacher Fische zum Verzehr, der Netzmacher gab dem Fischer die Netze um Fische zu fangen, damit beide gut leben konnten. Der Fischer fischte so viele Fische, dass sehr viele Menschen davon leben konnten. Der Netzmacher wiederum bezahlte den Garn-Macher mit Fisch und so weiter pflanzte sich die Idee fort, dass man Dinge, Dienstleistungen und Anderes zum Leben handeln, beziehungsweise tauschen konnte. Es war unser erster Weg in die Zivilisation.
Innovationen
So kam es also, das jeder Mensch seine Talente entdeckte Dinge zu produzieren, die andere brauchten oder aber Dienstleistungen anzubieten. Die Menschheit wuchs und konnte gedeihen. Das war gut so, den die Familien und Sippen ernährten und unterhielten nicht mehr nur sich selbst. Sie entwickelten sich, spezialisierten sich und eine echte Gemeinschaft der Menschen konnte entstehen. Heute nennen wir es Fortschritt, der am Anfang unserer Zivilisation lag. Fortschritt durch Innovationen, das war und ist das Herz und die Seele unserer Gesellschaft. Ein gutes Gefühl soll es sein, dass wir als Gemeinschaft gemeinsam alles schaffen können. So lebten die Menschen hart arbeitend, aber glücklich. Doch jeder ahnte es, es kann nicht ewig so funktionieren, das wir nur Tauschhandel treiben. Wenn immer mehr Menschen immer mehr Menschen versorgen müssen, bedarf es wiederum Innovation.
Die Fiktion einer Idee
Doch eines Tages hatte ein kluger Mensch eine Idee. Ein Mensch wie du und ich, den unsere Vorfahren waren nicht dümmer als wir, sie konnten nur viele Dinge einfach noch nicht erklären. Vielleicht war er ein Fischer, vielleicht ein anderer einfacher Mann der Landwirtschaft oder auch schon einer in der Gemeinschaft, der ein Denker war, den die Gemeinschaft nährte, um von seinen Gedanken zu profitieren, wir wissen es nicht. Saß er in einer Wanne, wie einst Archimedes und rief Heurika oder wandelte er am Strand. Sah er die vielen Muscheln, die von der wogenden Gischt des Meeres an den Strand gespült wurden? Das bleibt wohl das Geheimnis der Jahrtausende.
Sagen wir einfach, es war einmal auf einer kleinen Südsee Insel. Die Menschen versammelten sich, um zu feiern, einem ihre vielen Götter zu huldigen oder zu danken für ein gutes Leben. Als ein junger Mann sich erhob und sprach. Es war einer dem die Gemeinschaft zuhörte, er war ein Denker, ein Schamane. Einer aus einer langen Kette von Weisen. Er sprach zu lieben Freunden, Mitmenschen, Brüder und Schwestern, zu seines Gleichen. „Nun leben wir lange und gut in unserer Gemeinschaft, ich möchte sagen unsere Götter meinen es gut mit uns, wir arbeiten hart, aber wir leben auch in Hülle und Fülle. Das was wir produzieren ist gut und viel, doch wir tauschen unsere Waren und andere Völker anderer Inseln kommen, um auch mit uns zu tauschen. Wir haben nur ein Problem, wir leben von Tag zu Tag und Vieles, das wir produzieren verdirbt, oder wird nicht zum Zeitpunkt der Produktion benötigt. Einfach so, weil wir nicht genug tauschen können. Stimmt ihr mir zu liebe Freunde?“ Ein zustimmendes Raunen belebte die Menge und viele, sehr viele Menschen hatten über ihre Probleme zu berichten.
So sprach der Weise dann „Ich habe die Lösung unseres Problems gefunden, mögen die Götter mir den Weg gewiesen haben, es zu erkennen. Aber ich glaube, wir werden eine noch reichere und blühender Gemeinschaft haben, wenn wir einen Wert für die von uns produzierten Dinge und Leistungen festlegen. Wenn wir die Dinge nicht mehr direkt tauschen müssen, um heute und morgen zu leben, sondern sie dann, wenn wir sie brauchen, vom Anderen erwerben können. Wir tauschen weiterhin, Ware gegen Ware, aber wir werden auch Werte festlegen und Dinge mit etwas bezahlen zu können, das ich einmal Geld nennen möchte. Der Wert unserer Ware ist dann nicht nur Fisch gegen Netze oder Fisch gegen Garn, oder Brot gegen Fisch, Obst und Anderes. Der Wert unserer Ware ist dann auch Geld gegen Ware, wenn wir Waren nicht heute, sondern erst morgen benötigen. Vieles würde dadurch einfacher und dieses Geld verdient Jeder, der seine Ware nicht nur tauschen kann, sondern auch verkaufen. Das Alles ist eine Idee für die Zukunft, die noch schöner werden kann, den unsere Arbeit bekommt Wert und kann bezahlt werden. Meine Idee ist abstrakt, aber ich glaube ihr werdet sie verstehen. Auch weiß ich, wie wir zahlen werden. Unser Meer, das uns immer gut ernährt hat, gibt uns jedes Jahr viele Muscheln, darunter auch sehr seltene Exemplare. Diese werden wir sammeln und markieren, sie werden unser Geld.“
Das Geld ist kein Teufelswerk
So entstand vielleicht einmal das Muschelgeld, wohl eine der ältesten Formen von Zahlungsmitteln, vielleicht war es auch ganz anders, das wissen wir nicht. Doch eines will ich damit sagen, Geld ist kein Teufelswerk, kein Ende der Zivilisation. Geld ist eine Erfindung, die Fortschritt erst ermöglichte. Geld ist gewissermaßen ein praktikables Belohnungssystem und nicht böse. Geld ist seelenlos und nur der Mensch macht daraus Schlechtes, wenn er es falsch einsetzt, wie bei der Eiführung bereits definiert.
So kam es also, das unser Geld in die Welt kam und da unsere Welt noch unendlich weit war und viele Menschen nichts von der Erfindung des Geldes wussten, dauerte es Jahrtausende, bis die Menschheit überall auf der Welt immer wieder die Idee hatte Geld zu erfinden. Andere schauten sich die Idee vielleicht auch einfach nur ab. Doch gewiss ist, als unsere Hochkulturen erblühten, da war das Geld bereits fester Bestandteil unserer Kulturen und machte sie reicher. Half den Handel zu fördern, mathematische Systeme zu erfinden, belebte unseren innovativen Geist, ließ Dynastien entstehen und vereinfachte das Leben vielerorts.
Selbstverständlich war nicht alles gut. Natürlich entstanden auch Ungerechtigkeiten, Geld vermehrte sich einfach dort, wo Einige klüger vorgingen bei der Verwendung und den Einsatz von Geld. Geld löste Konflikte kleiner Natur und großer Natur aus. Gaunereien und Geld sind eben unausweichlich. Doch Gier ist keine Erfindung, die mit der Erfindung des Geldes zu tun hat, sie liegt in der menschlichen Natur. Geld war nur das neue Objekt der Begierde. Es war eine zugute Erfindung, als das unsere Gier es hätte ignorieren können.
So könnte man sagen, nicht alles, was glänzt, ist Gold beziehungsweise Geld, doch ohne das Geld wären wir heute noch dort, wo wir am Anfang standen, Jäger, Sammler und Tauscher. Nichts was wir heute haben, wäre ohne Geld möglich gewesen. Keine Forschung, Medizin und vieles andere Dinge, die unsere Zivilisation ausmachen, wurden nur durch die Innovation Geld ermöglicht. Geld schuf die Freiheit, nicht nur zu produzieren, sondern auch die Freiheit, dass Denker nicht produzieren mussten, um zu überleben. Der Geist hatte die Möglichkeit sich größer und schöner zu entfalten, als es jemals der Fall war.
Gesellschaftliche und geistige Degeneration
Das Geld heute in der absurden Form pervertiert ist, das es durch Zins und Zinseszins Strukturen, praktisch aus der Luft gegriffen erschaffen wird und bedeutendstes Element von Unterdrückung geworden ist, das wiederum ist auch nur menschlicher Phantasie zu zurechnen. Gespeist vom gierigen Naturell des Menschen oder sagen wir besser einiger Menschen. Den Gier ist nicht bei allen Menschen als pathologische Geistesstörung ausgeprägt, sondern in leichter Form vorhanden. Vielen Menschen reicht es zu wissen auf normalen, gesunden Level sozial abgesichert zu sein und für ihre Arbeit einen angemessenen Lohn zu erhalten. Das heute nachgewiesen in Banken und anderen Finanzunternehmen mehr Menschen sitzen, die pathologische Soziopathen und Psychopathen sind, als in geschlossenen Anstalten und Hochsicherheitsgefängnissen, ist eine logische Entwicklung unseres krankenden Geldsystems. Gier kann krank machen. Doch losgelassen auf eine immer noch arglose gesellschaftliche Mehrheit, sind diese Menschen gefährlich.
Historisch gesehen wurde diese Fehlentwicklung bereits im 16 Jahrhundert von Italienischen Goldhändlern inszeniert, die mehr Gold beliehen, als sie tatsächlich in ihren Lagern hatten. Die dadurch erzielten unredlichen Gewinne aus einem Vorgang, den man streng genommen als Betrug bezeichnen kann, beflügelten die Geldhändler in aller Welt, die Macht an sich zu reißen und von nun an nicht mehr Ware zu produzieren, sondern Geld.
Ich brauche hier Niemanden zu schildern, wie es so im Prinzip klugen, kriminellen Dynastien gelang, bedeutend phantasieloseren, nicht unbedingt dümmeren, arglosen Menschen die Hölle auf Erden als Paradies zu verkaufen, das weiß eigentlich Jeder der sich damit befasst. Der Rest erahnt es wohl.
Es funktionierte auch noch einige Jahrhunderte ganz gut, trotz allem Übel, war Geld der Katalysator für Fortschritt. Doch das eigentliche Ende des Sinnes von Geld liegt bereits im 19. Jahrhundert. Der Zeitpunkt, als gerissene Geschäftsleute auf die Idee kamen, Geld einzusammeln, um neue Dinge zu produzieren, um damit wiederum Geld zu erschaffen. Die Spirale von notwendigen Wachstum, Konsum und künstlich erschaffenem Geld war erfunden. Die Aktiengesellschaft, größtmöglicher Fixpunkt für Gier. Das leicht verdiente Geld, das Andere generieren.
Eine riesige globale Krake umspannt heute in Form von Aktiengesellschaften die Welt mit nur einem Ziel, Dividende zu erzielen. Die notwendige Spirale aus wachsender Produktion und Konsum, wiederum wird von einer Billionen Dollar Werbeindustrie angeheizt, so gut es geht. Doch all das ist, was heute unseren Fortschritt zu zerstören beginnt. Längst geht es nicht mehr darum, das es nötig ist, das sich das beste, in der Qualität unschlagbare Produkt durchsetzt, sondern nein, es muss nur so wirken, je schneller es kaputt geht, um so besser. Nur so produziert man Wachstum und Konsum. Sogar Stagnation ist von Interesse für das Geld, was aus dem Nichts entsteht, neue Erfindungen machen Furore, kurze Schlagschatten in der Öffentlichkeit, doch dann Schweigen um die fortschrittlichen Technologien. Der Verbraucher macht weiter wie bisher. Was passiert dann? Die Industrie erwirbt Patente uns sie verschwinden auf nimmer wiedersehen, wenn sie der alten Art Geld zu verdienen im Wege stehen. Vernichtung und verschweigen fortschrittlicher Technologien, die nicht dem Konsum, sondern der Erleichterung des Lebens der Menschen dienen, sind schlecht für das System. Unabhängige Energien, umweltfreundliche Verpackungen und vieles Anderes wird unterdrückt, um das Geldroulett weiter laufen zu lassen. Freiheit für den Menschen von Abhängigkeiten der Industrie, ist ein Traum, der gerne verkauft wird. Doch nur um die Sklaverei ewigen Wachstums und stetigen Konsums weiter zu verkaufen. Geld als Hamsterrad.
Und egal worum sich Konflikte heute auf dem Globus drehen, wenn man tiefer gräbt, wird es in neun von zehn Fallen um die Generierung von Geld in irgendeiner Form gehen. Vorgetragene ethnische und politische Probleme sind nur selten die echte Ursache und eher ein künstlich beeinflusstes und gepuschtes System von Hass, auf andere Menschen, hinter denen wiederum handfeste Geldinteressen stehen.
Die immer deutlicher zu Tage tretenden Dauerkrisen der Geldsystem sprechen eine deutliche Sprache, der bereits im 16. Jahrhundert injizierte Kreislauf künstlich produzierten Geldes mit endlosen Wachstum versagt immer mehr, nicht nur weil die produzierenden Menschen, zu wenig an Gewinnen beteiligt werden, sondern schlicht, weil es kein endloses Wachstum gibt, ohne Innovationen. Unsere Zivilisation überlebt nur noch, wenn Produzierende zu Hungerlöhnen arbeiten und Andere die noch besser verdienen konsumieren können. Deshalb gleiten sogenannte Konzerne und Hedge Fonds wie Heuschrecken über den Planeten und ziehen weiter, wenn verbrannte Erde zurückgeblieben ist. Aber auch dieser Kreislauf kann nicht ewig funktionieren. Kriege und Lüge um alles was sich plausibel darstellen lässt sollen uns blenden, um das Ende unserer zivilisatorischen Fortschritte unsichtbar zu machen. Doch es ist Realität. Werden wir den heutigen Finanzsystemen kein Ende machen, dann werden sie unserer fortschrittlichen Zivilisation ein Ende machen. Nur aus Gier wird eine blühende Menschheit wieder in der Steinzeit erwachen, um sich neu erfinden zu müssen. Das sind wir geworden, die Kinder des Dämon Mammon.
© Blasphemous Jaw
Mit diesem Text möchte ich auch meines lieben Freundes Leonhardt gedenken, der jeden Gedanken darin verstanden hätte. Dessen Geist darin fortlebt.
Mammon ist ursprünglich ein unredlich erworbener Gewinn oder unmoralisch eingesetzter Reichtum, der nicht dem Gemein-, sondern dem puren, unredlichen Eigennutz dient. Heute wird mit dem Begriff schnöder Mammon abschätzig das Geld im Allgemeinen bezeichnet. Eine Bezeichnung die dem Geld nicht gerecht wird, die der historischen Entwicklung aber durchaus Rechnung trägt. Die ursprüngliche Definition entspringt dem Verständnis des nach alttestamentarischen Judentums. Als personifizierter Reichtum ist Mammon ein Dämon, der den Menschen zum Geiz verführt. Genau genommen also kein Gott, doch wer will den Unterschied machen?
Fiktion?
Es war einmal vor vielen tausend Jahren, da tauschten die Menschen aus, was sie zum Leben benötigten. Der Fischer gab dem Netzmacher Fische zum Verzehr, der Netzmacher gab dem Fischer die Netze um Fische zu fangen, damit beide gut leben konnten. Der Fischer fischte so viele Fische, dass sehr viele Menschen davon leben konnten. Der Netzmacher wiederum bezahlte den Garn-Macher mit Fisch und so weiter pflanzte sich die Idee fort, dass man Dinge, Dienstleistungen und Anderes zum Leben handeln, beziehungsweise tauschen konnte. Es war unser erster Weg in die Zivilisation.
Innovationen
So kam es also, das jeder Mensch seine Talente entdeckte Dinge zu produzieren, die andere brauchten oder aber Dienstleistungen anzubieten. Die Menschheit wuchs und konnte gedeihen. Das war gut so, den die Familien und Sippen ernährten und unterhielten nicht mehr nur sich selbst. Sie entwickelten sich, spezialisierten sich und eine echte Gemeinschaft der Menschen konnte entstehen. Heute nennen wir es Fortschritt, der am Anfang unserer Zivilisation lag. Fortschritt durch Innovationen, das war und ist das Herz und die Seele unserer Gesellschaft. Ein gutes Gefühl soll es sein, dass wir als Gemeinschaft gemeinsam alles schaffen können. So lebten die Menschen hart arbeitend, aber glücklich. Doch jeder ahnte es, es kann nicht ewig so funktionieren, das wir nur Tauschhandel treiben. Wenn immer mehr Menschen immer mehr Menschen versorgen müssen, bedarf es wiederum Innovation.
Die Fiktion einer Idee
Doch eines Tages hatte ein kluger Mensch eine Idee. Ein Mensch wie du und ich, den unsere Vorfahren waren nicht dümmer als wir, sie konnten nur viele Dinge einfach noch nicht erklären. Vielleicht war er ein Fischer, vielleicht ein anderer einfacher Mann der Landwirtschaft oder auch schon einer in der Gemeinschaft, der ein Denker war, den die Gemeinschaft nährte, um von seinen Gedanken zu profitieren, wir wissen es nicht. Saß er in einer Wanne, wie einst Archimedes und rief Heurika oder wandelte er am Strand. Sah er die vielen Muscheln, die von der wogenden Gischt des Meeres an den Strand gespült wurden? Das bleibt wohl das Geheimnis der Jahrtausende.
Sagen wir einfach, es war einmal auf einer kleinen Südsee Insel. Die Menschen versammelten sich, um zu feiern, einem ihre vielen Götter zu huldigen oder zu danken für ein gutes Leben. Als ein junger Mann sich erhob und sprach. Es war einer dem die Gemeinschaft zuhörte, er war ein Denker, ein Schamane. Einer aus einer langen Kette von Weisen. Er sprach zu lieben Freunden, Mitmenschen, Brüder und Schwestern, zu seines Gleichen. „Nun leben wir lange und gut in unserer Gemeinschaft, ich möchte sagen unsere Götter meinen es gut mit uns, wir arbeiten hart, aber wir leben auch in Hülle und Fülle. Das was wir produzieren ist gut und viel, doch wir tauschen unsere Waren und andere Völker anderer Inseln kommen, um auch mit uns zu tauschen. Wir haben nur ein Problem, wir leben von Tag zu Tag und Vieles, das wir produzieren verdirbt, oder wird nicht zum Zeitpunkt der Produktion benötigt. Einfach so, weil wir nicht genug tauschen können. Stimmt ihr mir zu liebe Freunde?“ Ein zustimmendes Raunen belebte die Menge und viele, sehr viele Menschen hatten über ihre Probleme zu berichten.
So sprach der Weise dann „Ich habe die Lösung unseres Problems gefunden, mögen die Götter mir den Weg gewiesen haben, es zu erkennen. Aber ich glaube, wir werden eine noch reichere und blühender Gemeinschaft haben, wenn wir einen Wert für die von uns produzierten Dinge und Leistungen festlegen. Wenn wir die Dinge nicht mehr direkt tauschen müssen, um heute und morgen zu leben, sondern sie dann, wenn wir sie brauchen, vom Anderen erwerben können. Wir tauschen weiterhin, Ware gegen Ware, aber wir werden auch Werte festlegen und Dinge mit etwas bezahlen zu können, das ich einmal Geld nennen möchte. Der Wert unserer Ware ist dann nicht nur Fisch gegen Netze oder Fisch gegen Garn, oder Brot gegen Fisch, Obst und Anderes. Der Wert unserer Ware ist dann auch Geld gegen Ware, wenn wir Waren nicht heute, sondern erst morgen benötigen. Vieles würde dadurch einfacher und dieses Geld verdient Jeder, der seine Ware nicht nur tauschen kann, sondern auch verkaufen. Das Alles ist eine Idee für die Zukunft, die noch schöner werden kann, den unsere Arbeit bekommt Wert und kann bezahlt werden. Meine Idee ist abstrakt, aber ich glaube ihr werdet sie verstehen. Auch weiß ich, wie wir zahlen werden. Unser Meer, das uns immer gut ernährt hat, gibt uns jedes Jahr viele Muscheln, darunter auch sehr seltene Exemplare. Diese werden wir sammeln und markieren, sie werden unser Geld.“
Das Geld ist kein Teufelswerk
So entstand vielleicht einmal das Muschelgeld, wohl eine der ältesten Formen von Zahlungsmitteln, vielleicht war es auch ganz anders, das wissen wir nicht. Doch eines will ich damit sagen, Geld ist kein Teufelswerk, kein Ende der Zivilisation. Geld ist eine Erfindung, die Fortschritt erst ermöglichte. Geld ist gewissermaßen ein praktikables Belohnungssystem und nicht böse. Geld ist seelenlos und nur der Mensch macht daraus Schlechtes, wenn er es falsch einsetzt, wie bei der Eiführung bereits definiert.
So kam es also, das unser Geld in die Welt kam und da unsere Welt noch unendlich weit war und viele Menschen nichts von der Erfindung des Geldes wussten, dauerte es Jahrtausende, bis die Menschheit überall auf der Welt immer wieder die Idee hatte Geld zu erfinden. Andere schauten sich die Idee vielleicht auch einfach nur ab. Doch gewiss ist, als unsere Hochkulturen erblühten, da war das Geld bereits fester Bestandteil unserer Kulturen und machte sie reicher. Half den Handel zu fördern, mathematische Systeme zu erfinden, belebte unseren innovativen Geist, ließ Dynastien entstehen und vereinfachte das Leben vielerorts.
Selbstverständlich war nicht alles gut. Natürlich entstanden auch Ungerechtigkeiten, Geld vermehrte sich einfach dort, wo Einige klüger vorgingen bei der Verwendung und den Einsatz von Geld. Geld löste Konflikte kleiner Natur und großer Natur aus. Gaunereien und Geld sind eben unausweichlich. Doch Gier ist keine Erfindung, die mit der Erfindung des Geldes zu tun hat, sie liegt in der menschlichen Natur. Geld war nur das neue Objekt der Begierde. Es war eine zugute Erfindung, als das unsere Gier es hätte ignorieren können.
So könnte man sagen, nicht alles, was glänzt, ist Gold beziehungsweise Geld, doch ohne das Geld wären wir heute noch dort, wo wir am Anfang standen, Jäger, Sammler und Tauscher. Nichts was wir heute haben, wäre ohne Geld möglich gewesen. Keine Forschung, Medizin und vieles andere Dinge, die unsere Zivilisation ausmachen, wurden nur durch die Innovation Geld ermöglicht. Geld schuf die Freiheit, nicht nur zu produzieren, sondern auch die Freiheit, dass Denker nicht produzieren mussten, um zu überleben. Der Geist hatte die Möglichkeit sich größer und schöner zu entfalten, als es jemals der Fall war.
Gesellschaftliche und geistige Degeneration
Das Geld heute in der absurden Form pervertiert ist, das es durch Zins und Zinseszins Strukturen, praktisch aus der Luft gegriffen erschaffen wird und bedeutendstes Element von Unterdrückung geworden ist, das wiederum ist auch nur menschlicher Phantasie zu zurechnen. Gespeist vom gierigen Naturell des Menschen oder sagen wir besser einiger Menschen. Den Gier ist nicht bei allen Menschen als pathologische Geistesstörung ausgeprägt, sondern in leichter Form vorhanden. Vielen Menschen reicht es zu wissen auf normalen, gesunden Level sozial abgesichert zu sein und für ihre Arbeit einen angemessenen Lohn zu erhalten. Das heute nachgewiesen in Banken und anderen Finanzunternehmen mehr Menschen sitzen, die pathologische Soziopathen und Psychopathen sind, als in geschlossenen Anstalten und Hochsicherheitsgefängnissen, ist eine logische Entwicklung unseres krankenden Geldsystems. Gier kann krank machen. Doch losgelassen auf eine immer noch arglose gesellschaftliche Mehrheit, sind diese Menschen gefährlich.
Historisch gesehen wurde diese Fehlentwicklung bereits im 16 Jahrhundert von Italienischen Goldhändlern inszeniert, die mehr Gold beliehen, als sie tatsächlich in ihren Lagern hatten. Die dadurch erzielten unredlichen Gewinne aus einem Vorgang, den man streng genommen als Betrug bezeichnen kann, beflügelten die Geldhändler in aller Welt, die Macht an sich zu reißen und von nun an nicht mehr Ware zu produzieren, sondern Geld.
Ich brauche hier Niemanden zu schildern, wie es so im Prinzip klugen, kriminellen Dynastien gelang, bedeutend phantasieloseren, nicht unbedingt dümmeren, arglosen Menschen die Hölle auf Erden als Paradies zu verkaufen, das weiß eigentlich Jeder der sich damit befasst. Der Rest erahnt es wohl.
Es funktionierte auch noch einige Jahrhunderte ganz gut, trotz allem Übel, war Geld der Katalysator für Fortschritt. Doch das eigentliche Ende des Sinnes von Geld liegt bereits im 19. Jahrhundert. Der Zeitpunkt, als gerissene Geschäftsleute auf die Idee kamen, Geld einzusammeln, um neue Dinge zu produzieren, um damit wiederum Geld zu erschaffen. Die Spirale von notwendigen Wachstum, Konsum und künstlich erschaffenem Geld war erfunden. Die Aktiengesellschaft, größtmöglicher Fixpunkt für Gier. Das leicht verdiente Geld, das Andere generieren.
Eine riesige globale Krake umspannt heute in Form von Aktiengesellschaften die Welt mit nur einem Ziel, Dividende zu erzielen. Die notwendige Spirale aus wachsender Produktion und Konsum, wiederum wird von einer Billionen Dollar Werbeindustrie angeheizt, so gut es geht. Doch all das ist, was heute unseren Fortschritt zu zerstören beginnt. Längst geht es nicht mehr darum, das es nötig ist, das sich das beste, in der Qualität unschlagbare Produkt durchsetzt, sondern nein, es muss nur so wirken, je schneller es kaputt geht, um so besser. Nur so produziert man Wachstum und Konsum. Sogar Stagnation ist von Interesse für das Geld, was aus dem Nichts entsteht, neue Erfindungen machen Furore, kurze Schlagschatten in der Öffentlichkeit, doch dann Schweigen um die fortschrittlichen Technologien. Der Verbraucher macht weiter wie bisher. Was passiert dann? Die Industrie erwirbt Patente uns sie verschwinden auf nimmer wiedersehen, wenn sie der alten Art Geld zu verdienen im Wege stehen. Vernichtung und verschweigen fortschrittlicher Technologien, die nicht dem Konsum, sondern der Erleichterung des Lebens der Menschen dienen, sind schlecht für das System. Unabhängige Energien, umweltfreundliche Verpackungen und vieles Anderes wird unterdrückt, um das Geldroulett weiter laufen zu lassen. Freiheit für den Menschen von Abhängigkeiten der Industrie, ist ein Traum, der gerne verkauft wird. Doch nur um die Sklaverei ewigen Wachstums und stetigen Konsums weiter zu verkaufen. Geld als Hamsterrad.
Und egal worum sich Konflikte heute auf dem Globus drehen, wenn man tiefer gräbt, wird es in neun von zehn Fallen um die Generierung von Geld in irgendeiner Form gehen. Vorgetragene ethnische und politische Probleme sind nur selten die echte Ursache und eher ein künstlich beeinflusstes und gepuschtes System von Hass, auf andere Menschen, hinter denen wiederum handfeste Geldinteressen stehen.
Die immer deutlicher zu Tage tretenden Dauerkrisen der Geldsystem sprechen eine deutliche Sprache, der bereits im 16. Jahrhundert injizierte Kreislauf künstlich produzierten Geldes mit endlosen Wachstum versagt immer mehr, nicht nur weil die produzierenden Menschen, zu wenig an Gewinnen beteiligt werden, sondern schlicht, weil es kein endloses Wachstum gibt, ohne Innovationen. Unsere Zivilisation überlebt nur noch, wenn Produzierende zu Hungerlöhnen arbeiten und Andere die noch besser verdienen konsumieren können. Deshalb gleiten sogenannte Konzerne und Hedge Fonds wie Heuschrecken über den Planeten und ziehen weiter, wenn verbrannte Erde zurückgeblieben ist. Aber auch dieser Kreislauf kann nicht ewig funktionieren. Kriege und Lüge um alles was sich plausibel darstellen lässt sollen uns blenden, um das Ende unserer zivilisatorischen Fortschritte unsichtbar zu machen. Doch es ist Realität. Werden wir den heutigen Finanzsystemen kein Ende machen, dann werden sie unserer fortschrittlichen Zivilisation ein Ende machen. Nur aus Gier wird eine blühende Menschheit wieder in der Steinzeit erwachen, um sich neu erfinden zu müssen. Das sind wir geworden, die Kinder des Dämon Mammon.
© Blasphemous Jaw
Mit diesem Text möchte ich auch meines lieben Freundes Leonhardt gedenken, der jeden Gedanken darin verstanden hätte. Dessen Geist darin fortlebt.
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