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Sonntag, 14. Mai 2017

Muttertag


Muttertag

Der Muttertag, der Muttertag, das ist der
Tag, an dem man seine Muttern mag. Zwar
mag man sie das ganze Jahr, doch wer sagt
das schon, auch das ist klar.

Plagt sie sich auch das ganze Jahr mit
den Geldern und den Bälgern, so wird es
ihr doch kaum vergolten. Oft wird sie
dafür noch gescholten.

Doch immer dann am Tag der Mutter, ist
alles toll und schön in Butter. So schön
ist dann der Muttertag.

Blumen gibt’s und auch Geschenke, ein
Tag im Jahr, an dem sich jeder mal das
Hirn verrenke.

Wäre es nicht einfach schön, ganz oft
im Jahr ein Dankeschön, für`s bügeln,
waschen, kochen und was sonst so
Mütter tut, ohne meckern, ohne
murrn?

Drum Mutter genieß den Tag einmal im
Jahr, da ist die Familie für dich mal
da.

Georg W. Lästerbacke

Freitag, 18. April 2014

Happy Easter, fröhliche Ostern


Das Osterfest

An Gründonnerstag erinnert die Kirche an das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Der Karfreitag, ist der Klage und Trauertag des Katholizismus. Mit Fasten oder zumindest dem Verzicht auf Fleisch und Alkohol gedenken die Christen, der Kreuzigung Jesus. Osternsonntag und Ostermontag ist dann das Fest der Freude. Das Fest der Christen zur Feier der Auferstehung Jesus, des Fastenbrechens und als Gruß an den Frühling. Grund genug, das Fest etwas genauer zu betrachten und auch zu hinterfragen.

Hintergründe
Das Ostern keineswegs ursprünglich ein christliches Fest ist, das ist allgemein bekannt. Dieses Fest kann als eine der besten Marketingaktionen, des Christentums und der Weltgeschichte betrachtet werden. Das Osterfest so erfolgreich von einer durch und durch heidnischen Tradition, in eines der wichtigsten Christenfeste zu verwandeln. Denn gehuldigt wurde ursprünglich von Babylon bis Europa, den verschiedensten Göttern. Ein Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest.

Die Herkunft des Ostereis zum Beispiel beruht auf der Fruchtbarkeitsüberlieferung der Indo- europäischen Rassen. Für sie war das Ei ein Symbol des Frühlings und Fruchtbarkeit. Das Christentum hat dem Ei eine religiöse Interpretation verliehen, in dem es ein Symbol der Felsengruft wurde, aus der Christus durch seine Auferstehung in ein neues Leben hervor trat. Eine erfolgreiche Interpretation, um von dem lebensbejahenden Fest der Heiden, die Thematik in die, des verklemmten monotheistische Christentums zu integrieren. Ein Fest zur Auferstehung des Jesus daraus zu machen, ist sehr schon klug gewesen. Denn das Osterfest, ist nicht mal in der Bibel autorisiert. Dort ist das jüdische Passah Fest legitimiert, das den Auszug der Israeliten aus Ägypten würdigt. Der geschickte und geglückte Versuch, Millionen Menschen Ihre Traditionen abzuschwatzen, neu zu definieren und damit dem Christentum die weitere Expansion zu ermöglichen.

Übrigens, selbst der Osterhase ist eine Neuzeitliche Erfindung. Denn bis in frühe 20. Jahrhundert brachte der Fuchs den Kindern die Eier. Der klassische Eierdieb als Heilbringer, das passte wohl nicht jedem, deshalb musste der Hase dann ran.

Marketing
Das Christentum ist in der Sache für Marketing Lehrbücher das beste Beispiel für globales Marketing. Denn man schaue sich die Basis, des Glaubens doch einmal an.
Hier ist der einzelne Wanderprediger Jesus. Der zwei Jahre durchs Land der Israeliten streift, gegen die korrupten jüdischen Priester wettert, ein paar Jünger um sich scharrt. Als unbequemer Revoluzzer eckt er natürlich an. Es endet, wie es enden muss. Er wird an die Machthaber durch Saulus verraten, getötet und aus die Maus. Das wäre das normaler Weise, das Ende einer kurzen Karriere, wie so vieler anderer Revolutionäre. Doch er ersteht auf und fährt zu seinem Vater in den Himmel. Es gibt noch nicht mal irgendwelche harte Fakten für die Geschichte. Bitte versucht Ihr doch mal mit so einer dünnen Geschichte Messias zu werden. Da braucht Ihr eine verdammt gute PR Abteilung. Doch die Christen, haben das hinbekommen. Schon beeindruckend. Selbst die abstrusen Modelle der Vermarktung wurden nicht gescheut.

Ein gutes Beispiel die Reliquien
Realität des Glaubens, doch eine makabre Tradition. Der arme Thomas von Aquin wurde ausgekocht. Die Heiligen Elisabeth von Thüringen. Ihr wurden die Gliedmaßen, noch auf dem Totenbett vom Leib gerissen. Das Kreuz von Golgatha liegt in Einzelteilen, besser gesagt kleinen Splittern, über das Abendland verstreut. Ein Lästerer sagte schon im 16 Jahrhundert „von dem Holz des Jesus Kreuzes, dass in der Welt verteilt liegt, könnte man ein Schiff bauen. Zahlreiche Kirchen und Klöster, die den Anspruch erheben, das Haupt des Täufers Johannes zu beherbergen, bieten auch nur den Glauben daran. Es existieren immerhin sieben Häupter, des Johannes. Entstand daraus vielleicht die Legende des siebenköpfigen Drachens? Das würde dann aber auch ein starkes Symbol des Christentums sein. Egal wie viele Köpfe man abtrennt, eine Kopf bleibt immer, die Anderen wachsen nach. Das unsterbliche, kampfbereite Christentum. Hier hat die christliche PR-Abteilung eine Chance verpennt.

Kritischer Abgesang
In diesem Sinne wünsche ich Allen noch ein besinnliches Osterfest. Denn so fragwürdig auch die Gründe des Osterfestes sein mögen. Es ist eine wunderschöne Tradition und jeder kann daraus machen, was er mag. Das Einzige, was ich wirklich unwirklich finde, ist die grenzenlose Dummheit, vieler Eltern. Die der Meinung sind, nach dem Weihnachtsfest, das Osterfest kommerzialisieren zu müssen. Reicht es nicht schon dass, das Weihnachtsfest völlig durch den Konsumwahn seines Sinn entfremdet wird? Es gibt es schon eine steigende Zahl von Eltern, die Ostern Fahrräder, Spielkonsolen und anderen Mist verschenken. Religion mag verblöden, Konsumwahn aber noch mehr.

© George W. Lästerbacke

Sonntag, 8. Dezember 2013

Wenn die Sonne schon nicht lacht ….

Ein etwas trüber Tag grinst durch die Fenster und läd zum faulenzen ein. Ich werde mich nicht hinreißen lassen und trotzdem Freude haben.

Bei Frühstück machen, im Kampf mit Brötchen Grill, einer widerspenstigen Lachs Packung und Eieruhr hörte ich wie immer Paradiso. Das ist ein Radiosender mit wenig Werbung und viel Musik. Da kneife ich sogar die Augen zu, wenn ich weiß, das der Betreiber die evangelische Kirche ist. Zum Glück ist sie auch wenig präsent in Sprache und Ton. Aber heute kam ich nicht umhin, die Morgenandacht zu hören. Meine Eier kochten noch nicht.

Ich muss sagen, es war eine schöne Andacht. Wenn man ein simpler Geist ist und Zuspruch benötigt. Die nette Pfarrerin redete sehr schön und von das wir die Hoffnung nie aufgeben sollten und so etwas. Nun typisch, eher inhaltsloses Kirchen Trara. Alles wird gut, aber vielleicht erst wenn du schon bei Gott bist. Du musst eben Geduld haben. Ich habe den Text hier auf das Wesentliche gekürzt. Nelson Mandela war auch noch dabei, der gute Mann ist jetzt auch bei Gott oder wem auch immer. 

Trotzdem verstehe ich Menschen nicht, die Pfaffe, Priester, Iman und Co in den Tempeln Gehör schenken. Es gibt nun wirklich tausend Wege, sich Aufmerksamkeit und Zuwendung zu erwerben, ohne das man sich in die Hände der Kirchen und anderer Scharlatane begibt. Es ist zwar Vieles nicht falsch, was in so einer Andacht gesagt wird. Doch im Kern, gibt es in den Aussagen nichts, was göttliche Weisheit wäre. Sondern oft zu tiefst menschlicher Natur ist. Dafür brauche ich kein fiktives Wesen, dem ich auch noch Steuern zahlen soll und Opfern. Als altes Kulturgut unserer Welt, erkenne ich das Alles rund um Kirche an. So wie Latein in unsere Leben noch präsent ist, auch wenn es eine tote Sprache ist. Doch wer sein Weltbild im 21. Jahrhundert noch an Religion hängt, muss ich schon arm dran sein, um zu glauben. 

Ich glaube an Freunde und Familie, die mich auffangen und vor allen Dingen an mich selbst.

In diesen Sinne, verbringt heute eine gute Zeit und geht in die Welt. Sie ist auch wenn es trüb da draußen ist wunderbar, wenn ihr euch dem Schönen öffnet.

George W. Lästerbacke