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Montag, 25. Dezember 2017

#BreakingNews: Berlin zu den Feiertagen schwere Ausschreitungen


Nach Veröffentlichung dieses Nacktfotos des Weihnachtsmannes und seinen klaren Statement zum Nudismus, kam es in Berlin zu schweren Ausschreitungen zwischen seinen Gehilfen. Eine Nacht des Terrors für Berlin und anderswo.


Am Nordpol kam es dann, zur endgültigen Eskalation. Der schwarze Block, der konservativen der Weihnachtsmann Fraktion erwischte den Weihnachtsmann mit seinen Rentieren auf der Flucht nach Hause. Das endete tödlich.


Am Ende wurde der allseits beliebte Weihnachtsmann für seine allzu fortschrittlichen Ansichten und die provokanten Vorstöße mit Nacktbildern von den Konservativen gekreuzigt.



Besonders entsetzt waren natürlich die Kinder in aller Welt. Was wird nun aus Weihnachten 2018?



Es berichtete für Sie

George W. Lästerbacke

Samstag, 16. Dezember 2017

Die Weihnachtfeier


Bei Firma Fummel, Murks & Mayer, geht's nur
noch um die Weihnachtfeier. Die Arbeit wartet
geduldig im Büro, denn einmal im Jahr, ist das
Personal, so richtig froh.

Frau Müller macht den Glühwein klar, die Petra
ist für Häppchen da. Der Hans, der ist ein
Weihnachtsmann, weil er es kann. Der Peter
schmückt den Weihnachtsbaum, der glänzt auch
schon wie'n Weihnachtstraum.

Nun glänzt die Firma, in Weihnachtspracht, an
alles ist dann wohl gedacht. Der Chef, der steht
vorm Weihnachtsbaum, das Haupt gekrönt von
einer Zipfelmütze, die ist so rot und wirklich
Spitze.

Er spricht von Liebe und Erfolg, was keinen
interessiert, weil der Glühwein folgt. Nun
feiern sie schon ein paar Stunden, die Petra ist mit
dem Hans verschwunden, der Chef redet
unverdrossen, hat sich mit Glühwein abgeschossen.

Frau Müller sitzt unter dem Tische und macht den
Peter richtig frische. Die Azubine, voll wie'n Eimer,
sagt zum Chef, das sieht doch keiner. Zerrt ihn hinter
das Büfett, ach Weihnachten, ist doch so nett.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 10. Mai 2017

Gottesdienst ...

... nachgehakt beim Glauben.

Vor ab ein Zitat, das die Gesamtheit des Transzendentalismus gut beschreibt. In dem wir auch ein Dilemma unserer Zeit erkennen können, wenn wir das wollen.



Sonntags pünktlich 9.00 Uhr klingt das Glockengeläut unserer evangelischen Kirche durch die Stadt. Ich frage mich immer, ob Glauben so laut sein muss. Die Katholiken sind ein Dorf weiter, deswegen stört ihr Glockengeläut nur bei guter Wetterlage. Außerdem beginnen die erst um 10.00 Uhr. Eine Uhrzeit, die ich dann wieder sehr christlich finde. Man stelle sich unsere 100 städtischen Muslime mit festem Wohnsitz hier vor, wenn diese nun auch noch eine Moschee mit einem Schreihals bauen wollten, der um 5 Uhr in der Frühe durch die Gegen grölen würde oder schlimmer noch 5 mal am Tage. Ich meine schon, das dies etwas viel Lärmbelästigung ist, für ein paar hundert Leute in der Stadt, die es mit der Religion ernst meinen.

Wobei der Glauben doch offensichtlich selbst bei den meisten Gläubigen nur noch eine Fassade ist, an der sie die eigenen Leistungen schmälern. Für die allerwenigsten Menschen ist der Glauben vielleicht auch eine seelische Krücke. Für mich ist es unnützer Humbug und ich frage mich, wieso muss ich mich mit den akustischen oder optischen Belästigungen, die mit Religion einhergehen beschäftigen? Wären diese Häuser wenigstens am Sonntag gefüllt, würde ich sagen, gut, sie erfüllen ihren Zweck, aber so? Genötigter Maßen durch die Präsenz dieser Gotteshäuser gebe ich meinen Senf dazu.

Religion sollte Privatsache sein und wenn der Pfaffe, Imam, Pope oder wer weiß noch, seine Schafe, Lämmer oder wie immer er seine Gefolgschaft nennt zusammenrufen will. Bitte, wir leben im 21. Jahrhundert, selbst die Feuerwehr benutzt keine Sirenen mehr, seit es Pieper, Handys und andere Kommunikationsmittel gibt. Ich akzeptiere Religion durchaus, als vitalen Bestandteil unserer abendländischen Geschichte und auch als erste Basis unseres heutigen Wertesystems in der Welt. Doch finde ich diese unnötige Präsenz, an sich störend, denn es ist nicht meine Welt.

Ich persönlich kenne eine gute Zahl Menschen, die bekennende Gläubige sind und sehr viel geleistet haben im Leben. Menschen denen ich Respekt zolle und mit denen ich auch über Religion diskutiere. Doch sie akzeptieren mich und ich sie. Oft haben sie sich erst in einer persönlichen Krise in den Glauben geflüchtet oder sind bereits vom Elternhaus so beeinflusst worden. Welches meine These von seelischer Krücke oder auch Folklore untermauert. Aber das wiederum ist ihre persönliche Entscheidung, die ich akzeptiere.

Denn natürlich ist es jeden selbst überlassen, ob und an was er glaubt. Allerdings beobachte ich oft, das der Mensch seine eigene Leistung plötzlich Gott zuschlägt. Warum nur, glaubt er denn es wäre ohne seine zielstrebige Arbeit möglich gewesen zu erreichen, was er erreicht hat?

Nur ein Beispiel. Gott hat mir geholfen, vom Alkohol los zu kommen, lauten die Aussagen. Jeder der sich mit diversen Suchtproblemen auseinander gesetzt hat weiß, was es für eine Leistung ist, die Sucht zu überwinden, egal welcher Art. Und wenn man tatsächlich Hilfe hatte, dann doch wohl von anderen Menschen.

Doch Erfolge oder auch Niederlagen am Glauben an ein höheres Wesen fest zu machen, dass ist doch nicht anderes, als das klein machen der eigenen Leistung, eigentlich Erniedrigung. Nichts ist schwerer als, nennen wir es, den inneren “Schweinehund“ zu überwinden. Aber genau da, wo Menschen sich selbst überwinden, behauptet der Gläubige nun, ohne ein höheres Wesen hätte er dass nicht geschafft. Das ist seltsam oder zumindest befremdlich.

Es scheint mir so, als ob es diesen Menschen an dem Glauben an sich selbst fehlt. Den Glauben, den sie dann mit dem Glauben an fremder Lenkung verwechseln. Diese Verwechslung ist auch die Quelle mangelnden Selbstbewusstsein. Das einen geistigen Paradigmen Wechsel verhindert. Man glaubt nicht an seine eigene Stärke, sonder nur an die Stärke die ein Gott einem gibt. Das aber ist keine Stärke sondern freiwillige Unterwürfigkeit, das ist klein machen der eigenen Leistungsfähigkeit und gleichzeitig eine Quelle der Intoleranz, eine Quelle der Obrigkeitshörigkeit, die unsere Welt verdirbt. Eine institutionelle Übermenschlichkeit, die letztendlich den Geist für jede Art von Missbrauch öffnet.

Ähnliche Prozesse sind auch in “Gottlosen“ geistigen Institutionen zu beobachten, wie Parteien, Organisationen und Ideologien im besonderen. Grundsätzlich kann man resümieren, es fehlt der Welt des Menschen an dem Glauben, das der Mensch selbst das Göttliche ist, das lenkt, entscheidet, Erfolge feiert und im Lernprozess auch Fehler macht. Fehler die man mit dem Glauben natürlich auch wieder einer höheren Instanz namens Gott oder Schicksal anhängen kann. Der zweite Aspekt des Glaubens, das erfolgreiche delegieren von Misserfolg an Gott oder Wahlweise an andere, die auch Götzen anbeten.

Nimmt man nur drei Weltreligionen, das Christentum, das Judentum und der Islam, so wird das anschaulich. Das Judentum, praktisch der Vorläufer des Christentums verbreitete sich mit der Lehre, der Nächstenliebe und der Gottesfurcht. Wobei klar sein muss, das Christentum stellt nur die eine Abspaltung einer ersten Splittergruppe des Judentums dar. Weshalb auch bei genauerem Hinsehen, weniger Unterschiede gibt als erwartet. Anerkennenswerte Unterschiede zum Judentum kristallisierten sich erst mit Jesus heraus. Moses "sandte" 10 Gebote, eigentlich nichts anderes sind, als eines der ersten Gesetzbücher. Simple Regeln, die in Zeiten in den jeder kleine Dorf-Obere eigene Regeln aufstellte, meist um sich zu bereichern und seine Macht zu zementieren. Nun gab es ein einfaches Gesetz, das für alle gelten sollte. Dieser Umstand gefiel den Mächtigen naturgemäß nicht. Doch die Idee von dem einen Gott und den einfachen 10 Regeln war gut und setzte sich fort im Volk. Denn es war eine Innovation. Der Bruch von Christen und Judentum wurde erst durch den angeblichen Verrat Judas an Jesus zementiert. Wobei nicht mal Jesus in Person belegt ist, geschweige den der Verrat Judas an dem Selben beweisbar wäre. Alles eine Frage des Glaubens.

Seit dieser Zeit ist die Schuldzuweisung an andere Glaubensrichtungen salonfähig geworden. Die Religion als sowohl positiv regelndes Ereignis der Menschheitsgeschichte, als auch als politisches Machtinstrument, mit all seinen hässlichen Nebenwirkungen trat in die Welt.

Niemals starben nun mehr Menschen, für den einen Gott. Die Zeiten wurden klarer durch Zuordnung zu einer Glaubensgemeinschaft und düsterer wegen des Kampfes gegeneinander. Religion als Alibi für Willkür, Verfolgung und blinden Hass gegen Andersdenkende.

Erst ein Jahrtausende anhaltender Prozess der Weiterentwicklung der Gesellschaft machte es möglich, das einstige religiöse Werte durch Aufklärung zu einem heute Humanistischen Weltbild führten. Eine gute Portion Gottlosigkeit und weniger Menschen die blind dem Glauben hinterher liefen waren hilfreich. So das wir heute gut beobachten, das Religion oft nur folkloristisch gelebt und wahrgenommen wird.

Das der Mensch im Herzen ein nettes Arschloch ist, schadet vermutlich auch nicht. Die zunehmende Individualisierung der westlichen Welt, nahm den beiden ersten Weltreligionen die Schärfe und Strenge. Denn eine zu strenge Auslegung der mit der Zeit entstandenen Regel bremste sowohl den Fortschritt, als auch die Lebenfreude. Die 10 Gebote Mose finden sich heute durchaus in den Gesetzen der westlichen Welt wieder, doch diese auch für sich selbst gelten zu lassen, da scheint der Gläubige flexibel. Das ist auch gut so. Den was aus der Religion wird, wenn man sie nochmals neu erfindet, zeigt der Islam. Der wiederum seine Wurzeln im Christentum findet. Einziger Unterschied, das Buch der Bücher dieser Religion wurde von einem Mann verfasst, dem Propheten Muhammad. Etwa im frühen 7.Jahrhundert nach Christus. Einer Zeit in der die Religion Europa bremste und doch für eine gewisse Ordnung sorgte. Eine Zeit in der, der Orient noch als aufstrebende Weltmacht galt. Der Orient, der auch Europa in Sachen Fortschritt, Vorbild sein konnte. Wie die Antike ohne Monotheismus für Europa wirkte.

Noch im Mittelalter war der Islam kein Problem, eher sogar fortschrittlich für seine heimatlichen Regionen. Denn er half das Leben vieler Menschen zu strukturieren. Seine Ausbreitung ging einher mit wissenschaftlichen Fortschritt und optimistischer Glaubensauslegung einher. Während es im mittelalterlichen Europa düster und dunkel wirkte für Wissenschaft und Menschen, durch die missbräuchliche Auslegung der Bibel und anderer Schriften des Christentums zum Zweck der Machtausübung, blühte der Orient auf. Orientalische Gelehrte beschrieben die Anatomie des Menschen, kartographierten die Welt und vieles mehr. In Europa galt die Wissenschaft als Ketzerei. Da waren wir noch im Banne von Höllenqualen, Hexenjagd. Doch auch der Islam begann sich zu verändern, spaltete sich mit all den Nebenwirkungen, die auch Europa zerrütteten. Der Islam befindet sich heute im 14.Jahrhundert, wenn man die übliche Christliche Zeitachse als Basis sieht. Einer Zeit der europäischen Kirchenfürsten, die den Fortschritt um jeden Preis aufhalten wollten und die Glaubensverbreitung propagierten. Das Bild der Länder des Orients spiegelt sich im 14.Jahrhunderts Europas.

Nur im 21.Jahrhundert nach Christus. Willkür, Unterdrückung und kein wissenschaftlicher Fortschritt. Die absolute Unterordnung des Menschen unter den Glauben, das war auch das Christentum der Zeit. Heute stellt der Islam eine Bedrohung von Leib und Leben für seine Gemeinschaft und erst recht für Andersdenkende Gemeinschaften dar. Das ist die Gefahr für eines Modernen Europas und die westlichen Welt. Denn der Islam von heute will erobern. Fortschrittliche Technologien dienen nur einem Ziel, der Unterwerfung Andersdenkender. Religionen, wie das Judentum und das Christentum, wurden als Hemmschuh für Fortschritt in der westlichen Hemisphäre überwunden, sie reformierten sich, aus sich selbst heraus.

Sie sind nur noch eine Gefahr für unser wahres Seelenheil, nämlich an uns selbst glauben zu können, nicht an Führung durch ein göttliches Wesen. Der Islam hingegen ist von Natur aus sektiererisch, es gibt keine Zentrale Ordnung, nur einen Koran, den jeder regionale Glaubensführer anders auslegt. Dem entsprechend sind die Vielzahl von Strömungen des Glaubens schwer lenkbar. Es ist fraglich, ob ein moderater Islam, der in das 21. Jahrhundert passt, sich durchsetzen könnte. Denn die wenigen, gebildeten und aufgeklärten Vertreter ihrer Art, werden im allgemeinen von der Welt des Islams nur als Verräter gesehen. Der Koran wird als der Weisheit letzer Schluss gesehen und dieser Koran predigt aggressiv und bösartig gegenüber Andersgläubigen. Er predigt Hass und Tod. Frieden gilt nur den Muslimen. Grade in Zeiten einer künstlich heraufbeschworenen sogenannten Flüchtlingskrise manifestiert sich der Islam in Europa mit seinem hässlichen Gesicht, aber kann man es verübeln, das die Führer dieser Religionsgemeinschaften die Gelegenheit nutzen, dem in selbstverliebter Dekadenz schwelgenden Europa, ihren Glauben aufzupressen? Vermutlich nicht, objektiv betrachtet. Europa hat sich in seiner Herrlichkeit verlaufen und umher irrende Menschen werden eben Opfer, so ist das Leben.

Es ist einfach, es fehlt uns der Mut an uns und unsere eigenen Fähigkeiten zu glauben, in guten, wie in schlechten Zeiten. Der Transzendentalismus, also der Glaube an den göttlichen Funken im Menschen und der Einheit des Seins, ohne Gott und Häuser in denen man Götzen huldigt, wäre für Europa der nächste Schritt hin zu Befreiung des Geistes und letztlich der Befreiung von Religion und ihren überflüssigen Institutionen. Welche schon längst als moralische Instanz abgewirtschaftet haben. Die Tranzendentalismusbewegung des 19.Jahrhundert, ist vielleicht der Lösungsweg unserer Probleme im 21. Jahrhundert.

© George W. Lästerbacke

Freitag, 24. Februar 2017

Evolution, Kreation und BlaBla


Der Gottesbeweis?

Wisst ihr, wie das mit der Evolution läuft? Eigentlich ist es recht simpel. Die Natur arbeitet nach dem Prinzip Versuch, Erfolg und Fehlschlag. In der Sache, wie jeder Naturwissenschaftler. Wenn eine Art auf Grund seiner Artspezifischen Merkmale in seiner Umwelt überlebt, ist es ein Erfolgsmodell. Kann sich diese Art jedoch seinem Lebensraum nicht ausreichend anpassen, so stirbt diese Art aus. Also definitiv kein Erfolgsmodell. Die Evolution versucht nun etwas anderes.

Nun fragt ihr euch, wo sollte das ein Gottesbeweis sein? Eher beweist es, das Darwin recht hat. Ja und nein. Warum? Wie ich oben schon erwähnte, Wissenschaftler arbeiten nicht anders. Sie könnten also Gott spielen.

Die Intelligent Design Jünger, die sogenannten Kreationisten behaupten nun, das wir und die Dinosaurier sich den selben Spielplatz, unsere Erde zur gleichen Zeit teilten, so vor 6000-10.000 Jahren. Wenn diese dusslige Theorie genauer interessiert, einfach mal bei Google versuchen. Daraus folgernd behaupten sie, das könne nur ein Gott schaffen, niemals aber die Evolution.

Der Denkfehler dabei ist nur, es gibt keine echten Beweise für diese These und ehrlich, es gibt Abermillionen oder gar Milliarden Arten auf unserer Welt. Viele davon kennen wir nicht mal. Und es gab diese Artenvielfalt schon lange vor unserer Zeit. Dafür wiederum gibt es Beweise. Abermillionen Arten kommen und gehen. Ich glaube persönlich nicht, das ein einzelner Gott das kann. Einfach mal den Harry Potter Zauberstab schwingen und schwuppdiwupp, es kräucht und fleucht.

Die großen Weltreligionen wollen uns die Harry Potter Sache verkaufen, dabei merkt man schon beim lesen ihrer Bücher, das sie voneinander abgeschrieben haben. Billige Plagiatoren, die die Welt beherrschen. Irgendwie traurig und armselig. Eher eine Vermutung zuträglich, das hier kleine Wichtigtuer am Werk waren, als den Glauben an Götter zu fördern.

Natürlich steht es uns frei, zu glauben, was wir wollen, aber so offensichtlicher Blödsinn? Das zeugt doch von wenig Phantasie und Intelligenz.

Denn der Mensch alleine wäre dann noch der Gottesbeweis. Er überlebt in extrem Unterschiedlichen Umweltmilieus, ist nur mäßig intelligent und glaubt doch an einen Schöpfer. Das heißt er hat gar kein Selbstbewusstsein, dass das was er schafft nur von ihm sein könnte.

Das hört sich für mich nicht an, wie ein Erfolgsmodell. Denn wir sollten uns unserer bewusst sein. Immerhin behaupten die Gottesabeter ja, wir seien die Krone der Schöpfung, was voraussetzt, dass wir doch ein Erfolgsmodell sind.

Ich weiß, das hört sich etwas wirr an, doch ich habe ja die Religion nicht erfunden. Und nimmt man sich nur mal die religiösen Fanatiker als Beispiel, dann gibt es doch berechtigte Zweifel, das ein Gott solche Kreaturen schafft, die näher am Affen sind, als an einer intelligenten Lebensform. Eher mag ich dann schon an den Eingriff intelligenter Außerirdischer glauben und selbst diese hätten ziemlich gepfuscht, beim Versuch eine intelligente Spezies zu schaffen. Denn sich ständig gegenseitig umbringen zu wollen, zeugt von wenig Intelligenz, auf einem Planeten, der so viele Ressourcen hat.

Nur so eine kurze Überlegung von mir. Ich will hiermit weder extremistischen Islamischen Fanatiker, noch christlichen Sektierern oder sonst wem, auf die Füße treten, denn sie würden es sowieso nicht kapieren.

George W. Lästerbacke

Freitag, 13. November 2015

Freitag der 13. - Der schwarze Freitag


Sind alle die diffusen Ängste, die sich um diesen Tag ranken, nur abergläubischer Unfug oder böse Realität?

Du schlägst die Augen auf, ein Blick auf die Uhr sagt dir, du hast verschlafen. Schon sitzt du auf der Bettkante, auf dem Weg ins Bad ein Blick auf den Kalender, es ist Freitag der 13. Ausgerechnet heute, denkst du, ein wichtiges Meeting. Merkwürdig, obwohl wir moderne und aufgeklärte Menschen sind, werden wir an Tagen wie diesen vom Aberglauben heimgesucht. Wir rechnen mit dem Schlimmsten.

Objektiv betrachtet ist es völliger Unfug diesen Tag zu verteufel. Das besagt jedenfalls jede Statistik, die ich kenne. An einem Freitag dem 13. widerfahren uns nicht mehr oder weniger Missgeschicke, Unglücke und Katastrophen, als an jedem anderen Tag des Jahres.

Warum sollte es auch anders sein? Es gibt nicht einen vernünftigen Grund dafür dem Tag zu misstrauen. Doch gesellschaftliche Einflüsse und ein antrainierte Aberglaube funken uns hier, in unsere übliche Rationalität. Wie bei einem pawlowschen Reflex, bewerten wir die Vorfälle des Tages vorsichtiger und kritischer, als üblicher Weise. Einfach nur, weil unser Gehirn aus den scheinbaren Erfahrungen Dritter, die uns im Laufe des unseres Lebens beeinflussen und von denen wir lernen, wie die Eltern, Verwandte, Freunden und Bekannten falsche Schlussfolgerungen zieht. Es sind Informationen, deren Wahrheitsgehalt wir nie hinterfragt haben. Da dieser Personenkreis, in der Regel, für uns vertrauenswürdig erscheint. Tatsache ist jedoch, die Erzählungen von schlimmen Malheuren, die ihnen oder anderen widerfuhren machen uns ängstlich und abergläubisch. Dabei ist es irrelevant, ob wir den Berichten glauben oder nicht. Denn unser Gehirn prüft und interpretiert diese Information selbständig und erstellt eine Gefahrenanalyse. Das Ergebnis ist oft der Aberglaube. In der Psychologie gibt es sogar einen Fachbegriff für diese irrationale Furcht. Man nennt es Paraskavedekatriaphobie, was man vielleicht mit regelmäßiger wiederkehr von Ängsten vor dem Übernatürlichen übersetzen könnte. Und egal, wie rational wir die Tatsachen in anderen Gehirnarealen bewerten, der "Angstbereich", ist so dominant, dass wir ihm praktisch ausgeliefert sind. Den Angst ist ein Urinstinkt, der uns oft das Überleben in gefährlichen Situationen ermöglicht hat. Das ist eigentlich ziemlich dumm, doch es ist eben wie das ungute Gefühl in der Dunkelheit, hinter jeder Ecke könnte eine Gefahr lauern. Es ist die diffuse Angst, man könnte die Kontrolle verlieren, die unseren Aberglaube unbewusst beeinflusst.

Im Prinzip ergänzen wir unsere naturgegebenen Überlebensinstinkte, nur um ein paar, sinnlose Ängste. Das ist nicht schlimm, doch es bremst es aus. An einem Freitag, dem 13. stagnieren wir unbewusst. Zum Glück sind wir nicht 365 Tage im Jahr so, sonst hätten wir ein Problem, denn die übermäßig gesteigerte Vorsicht hemmt uns, und bremst die Entfaltung der eigenen Fähigkeiten aus.

Doch so ein wenig Aberglauben, als unnötiges Extra, gönnen wir uns ja alle mal. Wiederum ist es auch positiv, seine Sinne ab und zu mal zu ein wenig zu trainieren. Denn unser Alltag ist tatsächlich nicht ungefährlich. Viel großes und kleines Unglück ist auch verhindert worden, weil wir Freitag dem 13 unsere Sinne und Instinkte geschärft haben. Dieser Urinstinkt der Angst wurden uns in die Wiege gelegt, um zu überleben. Auch wenn die Angst für eine Welt mit viel mehr Gefahren gedacht war, als unser heutiges Hightech Zeitalter. Also gönnen wir uns diesen kleinen mythischen Aberglauben, an die Kräfte des Bösen ruhig. Denn jedem Jahr gibt es einen und im schlimmsten Falls drei Freitage, die auf den 13. fallen.

Interessant ist, woher kommt dieser Aberglaube eigentlich?
Fälschlicher Weise wird oft der Tag des Börsenkrachs im Oktober 1929 in den USA verantwortlich gemacht. Das stimmt so nicht, den dieses Unglück nahm schon am davor Donnerstag seinen Lauf. Das Datum ging als "Schwarzer Freitag" im Englischen "Black Thursday", also "Schwarzer Donnerstag" genannt in die Geschichte ein. Ob ein schlichter Übersetzungsfehler oder die Vermischung mit einem Börsencrash in Deutschland ist unklar. Den tatsächlich gab es am Freitag, den 13. Mai 1927, einen Kurseinbruch an der Berliner Börse. Doch der wirkliche Grund für den schlechten Ruf des wehrlosen Wochentages liegt in unserer christlich-abendländischen Tradition.

In Deutschland verbreitete der Aberglauben erst vor etwa 50 Jahren in der breiten Bevölkerung. Ein wesentlicher Grund: 1957 wurde der Stapellauf eines Öltankers verschoben, der auf einen Freitag den 13. gefallen wäre. Darüber machte sich ein Journalist in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, einer großen deutschen Tageszeitung, lustig und trug damit unbewusst, aber nicht unwesentlich zur Verbreitung des Aberglaubens bei.

Aber sowohl der Freitag als auch die Zahl 13 waren schon lange in Verruf. Mindestens seit Christi Geburt, dem Beginn unserer Zeitrechnung. Hier gibt es gleich mehrere Gründe. Der Freitag gilt bei den Christen als Trauertag, Jesus wurde am Karfreitag gekreuzigt. Ein weiterer Grund: Es ein Freitag, an dem Adam und Eva aus dem Garten Eden vertrieben wurden, denn sie aßen die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis und würden sich ihrer Sexualität bewusst. Im Christentum galt dies ebenfalls als ein großes Unglück. Die Katholiken waren es, die den Freitag aufgrund der biblischen Hintergründe eher mit Unheil und Leid in Verbindung brachten. Böse Omen waren ja schon immer dominanter Teil des Katholizismus. Ein Jahr, dass an einem Freitag begann, bringt Unglück, am Freitag geborene Kinder waren "Unglückskinder".

Aus unserer heutiger Sicht wirrer Unsinn, damals tief verwurzelter Glaube. Der Aberglaube dehnte sich weit in vielen Kulturen aus. Die 13 verdankt ihren Ruf mehr oder weniger der Zahl 12. Diese Zahl gilt in vielen Kulturen als "heilig". Sie ist das Symbol der Ordnung und Vollkommenheit, im Gegensatz zu der folgenden 13, die auf seltsame Weise alle Dinge in Unordnung bringt. Die 13 wirkt auf uns nicht rund und harmonisch, chaotisch und unberechenbar. Die 13 ist eine ungrade Zahl. Sie wird auch mit dem Teufel in Verbindung gebracht, als 12+1, das Teufelsdutzend. Die Zahl 12, auch als ein Dutzend bezeichnet, taucht in vielen Zusammenhängen auf. Ein Jahr hat zwölf Monate, Tag und Nacht zählen zwölf Stunden. Die Bibel spricht von den zwölf Aposteln. In vielen Märchen, Sagen und Legenden begegnet uns die Zahl 12, als Sinnbild der Harmonie und Ordnung. Doch auch hier der Gegensatz, die Zahl 13. Sie ist negativ. Ein Beispiel: Es ist im Märchen Dornröschen die dreizehnte Fee, die mit ihrem Zauberspruch das Unglück über die Königsfamilie bringt. Gehen wir wieder beim Katholizismus, haben wir das letzte Abendmahl Jesus mit seinen Aposteln. Dieser hielt das Abendmahl mit seinen zwölf Jüngern. Zählt man Jesus mit, dann waren es aber 13 Personen, die zum Mahle saßen. und Judas, der dreizehnten Gast verriet seinen Herren Jesus Christus noch am selben Abend.

Einige Forscher glauben, der schlechte Ruf der Zahl 13, hat seinen Ursprung in der Verdrängung des Mondkalenders durch unseren heutiger Kalender. Der sich an der Sonnenzeit orientiert. Ein einfacher Grund, der Mondkalender sollte in Misskredit gebracht werden, um den Sonnenkalender zu etablieren. Der Sonnenkalender umfasst zwölf Monate. Vor dessen Einführung lebten viele Menschen nach der Mondzeit. Im Mondkalender, der unter anderem bei den Kelten üblich war, hatte das Jahr einen Monat mehr, also dreizehn Monate. Hier verhieß die Zahl 13 noch Glück. Mit der Einführung des Sonnenkalenders, unter anderem durch das Christentum, änderte sich diese Ansicht. Man versuchte mit allen Mitteln, die Menschen vom Mondkalender abzubringen und dämonisierte die einstigen Glückszahl.

Man sieht also, schon die Religionspolitik vor 2000 Jahren nutze jedes Mittel, um seine Ideen umzusetzen. Ich finde diese Theorie plausibel, würde sie doch auch vorab genannte Beispiele erklären. Die Zahl 13 ist also ein Opfer eines über 2000 Jahre alten Kreislauf der manipulierten Veränderung.

Einen Vorfall, der die Historie des unglückbringenden Freitags noch unterstreicht, liegt über 700 Jahren zurück. Ein Freitag, den 13. des Jahres 1307 war für die berühmten Tempelritter der schwarzer Freitag schlechthin. Philipp IV., König von Frankreich, ließ die Ritter des Templerordens in einer bestens koordinierten Nacht und Nebel Aktion in ganz Europa verhaftet. Viele Tempelritter wurden der Ketzerei angeklagt, in Kerker gesperrt und hingerichtet. Die Ritter waren zu reich und mächtig geworden. Der französische König schlug zwei Fliegen mit einer Klappe. Er schwächte die politische Konkurrenz und schnappte sich die Reichtümer der Ritter. Denn die Templer waren Ritter und Mönche in Personalunion. Der vermutlich wohlhabendste Orden der katholischen Kirche.

Welch skurrilen Blüten der Kult um diesen Aberglauben treibt, ist hinlänglich bekannt, trotzdem erwähne ich es gerne. Die Annahme, das die Zahl 13 Unheil über den Meschen bringt, ist in unserer allgemein fortschrittsgläubigen, wissenschaftlich orientierten Gesellschaft fest etabliert. Viele Hotels in unserer aufgeklärten Welt verzichten einfach auf den 13. Stock oder auch Zimmer mit der Nummer 13. Übrigens auch in Afrika und Asien, wo hat Zahl 13 irgendeine Zahl ist, wie jede andere, ist diese Praxis üblich. Zu groß ist die Angst, uns abendländische Gäste zu verschrecken.

George W. Lästerbacke



Samstag, 21. März 2015

Gott muss Kapitalist sein



Wie ich darauf komme? Das nennt Sherlock Holms Deduktion. Ich las vor kurzem, dass das Y- Chromosomen des Menschen, also das Chromosomen, dass für die Geburt von Männern zuständig ist stetig schrumpft.

Stabil hingegen ist das X-Chromosomen, es macht Weibchen. Daraus lässt sich von wissenschaftlicher Seite nun folgern und errechnen, das in ca 10 Millionen Jahren nur noch Frauen geboren werden. Zum einen kann man daraus schließen, dass evolutionär gesehen in dieser Zeitperiode, die Gender Bewegung gesiegt hat, denn dann sind alle Menschen gleich. Es gibt keine Geschlechter mehr, die Evolution legt es dabei sicher nicht darauf an, dass wir aussterben. Die Reproduktion, wird in dieser Zukunft vermutlich auf einer Art jungfräulicher Befruchtung im biblischen Sinne basieren. Dafür gibt es Beispiele in der Natur. Zum anderen kann man folgern, dass die Frauen uns Männern auch den letzten männlichen Job geraubt haben, wie zum Beispiel, den des Kanalisationstauchers.

Allerdings hat die Entwicklung auch Vorteile, in spätestens 5 Millionen Jahren, sind von zehn geborenen Kindern etwa sieben Mädchen und nur noch drei Jungen. Es wird also eine Phase geben, in der wir Kerle immer die freie Auswahl, bei den Damen, haben werden. Egal, wie doof oder hässlich wir sind, wir werden für die Fortpflanzung noch gebraucht. Etwas Gutes sollte das Aussterben auch auch für uns Männer haben.

Doch kommen wir zu meiner These, dass Gott ein Kapitalist sein muss. Theologisch gesehen ist diese Folgerung absolut logisch und auf den Sieg des Kapitalismus über andere Gesellschaftsmodelle bezogen sowieso. Denn Gott schuf die Ewa bekanntlich aus der Rippe Adams. Also war der Mann der Prototyp und alle Nachfolger ein Qualitätsprodukt. Die Frau hingegen war nur, die schnell hingeworfene Notlösung aus der Rippe. Dass wiederum spiegelt den heutigen Kapitalismus und seine Produktphilosophie wieder. Es zählt keine Qualität mehr, sondern die schiere Masse. So wie eben auch immer mehr Frauen geboren werden. Die Qualitätsprodukte, also die Männer werden verdrängt. Daraus lässt sich nun nur eins folgern, dieser Christen Gott ist ein Kapitalist.

Nebenbei erwähnt, hätte ich damit auch, aus theologischer Perspektive bewiesen, dass es tatsächlich nur den einen Gott geben kann, den die Entwicklung, des Aussterbens der Männer betrifft alle Menschen. Und da die Bibel praktisch die Vorlage gibt, kann nur das Christentum richtig sein. Ist Deduktion nicht genial?



© George W. Lästerbacke

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Den Nächsten und sich selbst lieben, auch das ist Weihnachten


Heute ist alles gut, nun kommen zwei Weihnachtsfeiertage zum entspannen..

Der Konsumrausch, das Weihnachtsbaum Feeling und Weihnachtsgeträller lässt nun langsam nach, die Kinder sind hoffentlich zwei Tage mit ihren neuen Legostein Kästen, Barbie Weltzubehör, Smartphones, Spielekonsolen und anderen überflüssigen Konsumartikeln aller Art beschäftigt.

Es kann es losgehen, mit der weihnachtlichen Tiefendentspannung. Außer exquisitem Essen und netten Geplauder mit weihnachtlichen Besuchern, keinerlei ernsthaften Pflichten. Das ist das Schöne an Weihnachten für Menschen, die wissen, was sich zu entspannen und sich Gutes tun heißt. Diese Menschen umgeben sich mit Menschen, die sie mögen oder tun sich selbst etwas Gutes. Dabei kommt es gar nicht darauf an, ob man nun in Familienweihnacht oder aber ein autonomes Weihnachtsfest verbringt. Es ist ein Fest der Liebe, zu anderen und zu sich selbst. Wer das beachtet, hat eine gute Zeit. Denn es spielt nicht mal eine große Rolle ob man viel Geld zur Verfügung hat oder nicht. Es ist eine Frage der inneren Einstellung.

Deshalb gibt es auch Menschen, die Weihnachten nur gestresst sind, obwohl sie zu denen gehören die freie Arbeitstage haben, in Regelfall jedoch selbstverschuldet. Denn wer Verwandte einladen wird, die ihm das ganze Jahr schnuppe sind oder auch nerven, der ist doch selber schuld. Familie ist etwas Schönes, doch nicht aus einem krampfhaften Reflex heraus, des sich Verständigens. Das funktioniert in der kurzen Zeit sowieso nicht. Das ist Heuchelei und Selbsttäuschung. Daran muss man eben 365 Tage im Jahr arbeiten. Das selbe gilt für alle die, die denken sie sind einsam, auch sie haben in 365 Tagen des Jahres die falschen Prioritäten gesetzt. Denn es gibt Millionen einsame Menschen, die das ganze Jahr Zeit gehabt hätten, aufeinander zuzugehen, um sich kennenzulernen und vielleicht grade jetzt, miteinander Zeit zu verbringen. Den Familie ist nicht nur Genpool, sondern auch jeder Mensch, dem wir gestatten uns näher zu kommen.

Heute erst bekommt der Weihnachtsgedanken vom Fest der Liebe wirklich Raum, um sich zu entfalten. Wenn der Einkaufs-und Geschenke Verteilungswahn abgeklungen ist, der Besuch vielleicht fürs erste entschwunden ist. Dann haben wir zwei schöne freie Tage, an denen auch kein Konsumtempel uns verführen kann. Wenigsten ein Vorteil eines Ladenschlussgesetzes. Jetzt findet sich Zeit, die Ruhe und den Frieden wirklich zu genießen.

Und was für mich persönlich zählt, ich konnte mit ein wenig Geld, dass ich und Freunde sammelten und etwas organisatorischer Hilfe, einer unverhofft in Not geratenen Familie über das Weihnachtsfest helfen, so das die Kinder lachen dürfen und die Mutter wieder optimistisch in die Zukunft sehen kann.

Deshalb wünsche ich euch allen nun eine besinnliche Zeit und lasst eure Seele mal baumeln.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 27. Mai 2014

Die Bonusfrage


Vorwort
Dieser Text beruht auf einer echten Begebenheit aus dem Prüfungsalltag im Universitätsbetrieb.
Im folgenden eine Prüfungsfrage im Abschlusstest Chemie der Universität Maynoothin der irischen Grafschaft Kildare. Die Antwort amüsierte den Professor so, das er sie der Internetgemeinde nicht vorenthalten wollte und wir uns auch daran erfreuen können. Im übrigen sei erwähnt, der Student, der diese Antwort verfasste, war der einzige, der einen Einser erhielt.

Ich amüsierte mich hierbei prächtig und muss euch das einfach vortragen. Als Autor dieses Beitrages habe ich mir nur gestattet einige Anmerkungen zum Text zu machen, einiges etwas geschliffener zu formulieren, inhaltlich aber habe ich nichts verändert, zu unserer aller Vergnügen.

Wenn nun mancher Leser nun anzweifelt, das es jemals so eine Bonusfrage gegeben hat, soll er selbst googeln und feststellen, dass ist der Fall gewesen, es gab diese Frage. Warum auch nicht, es geht um ein theoretisches, religiöses Konstrukt, die Hölle. Da, die Hölle unser Leben durch die Religion häufig direkt oder indirekt berührt. Warum sollte also Niemand diese Frage stellen? Besonders wichtig ist, warum sollte Niemand die Frage so beantworten, wie sie vom Charakter hier ist, mitten aus dem Leben.

Nun zur Bonusfrage.
Ist die Hölle exotherm, gibt also Wärme ab oder endotherm, absorbiert also Wärme?

Die meisten Studenten mutmaßten mit Hilfe von Boyles Gesetz, dass sich Gas beim Ausdehnen abkühlt und die Temperatur bei Druck sinkt oder etwas in der Art. Grundsätzlich also streng wissenschaftlich und natürlich sterbenslangweilig. Ein hoher IQ setzt eben nicht automatisch den Sinn für intelligenten Humor voraus.

Doch im folgenden können wir lesen, wie wir analytisch, lebensnah und unterhaltsam zu einigen bemerkenswerten Erkenntnissen kommen können.

Ein Student beantwortete die Frage wie folgt:
Zuerst müssen wir herausfinden, wie sehr sich die Masse der Hölle über die Zeit verändert. Dazu benötigt man die Zahl der Seelen, die in die Hölle wandern und die Zahl jener Seelen, die die Hölle verlassen.
Ich bin der Meinung, dass man mit einiger Sicherheit annehmen darf, dass Seelen, die einmal in der Hölle sind, selbige nicht mehr verlassen.
Die Feststellung lautet also, keine Seele verlässt die Hölle.

Bezüglich der Frage, wie viele Seelen in die Hölle wandern, können uns die Ansichten der vielen Religionen Aufschluss geben, die in der heutigen Zeit existieren.

Analyse
1. Bei den meisten dieser Religionen wird festzustellen sein, dass man in die Hölle wandert, wenn man ihnen nicht angehört. Da es mehr als nur eine dieser Glaubensbekenntnisse gibt und weil man nicht mehr als einer Religion angehören kann, kann man davon ausgehen, dass alle Seelen in die Hölle wandern.

2. Angesichts der bestehenden Geburts- und Todesraten ist zu erwarten, dass die Zahl der Seelen in der Hölle exponentiell wachsen wird.

3. Betrachten wir nun die Frage des, sich ändernden Umfangs der Hölle. Folgt man Boyles Gesetz, dass sich der Rauminhalt der Hölle proportional zum Wachsen der Seelenanzahl ausdehnen muss, damit Temperatur und Druck in der Hölle konstant bleiben, haben wir zwei Möglichkeiten.

Theorie I.
Sollte sich die Hölle langsamer ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, wird die Temperatur und der Druck in der Hölle so lange steigen bis die ganze Hölle auseinander bricht.

Theorie II.
Sollte sich die Hölle schneller ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, dann werden Temperatur und Druck fallen, bis die Hölle zufriert.

Für welche der Möglichkeiten ist entscheide ich mich nun?
Dazu möchte ich eine Episode meines Lebens genauer betrachten, die letztlich nur zu einer Schlussfolgerung führen kann.

Sandras Prophezeiung
Wenn wir dies Prophezeiung miteinbeziehen, die sie mir gegenüber im ersten Studienjahr geäußert hat, nämlich, dass “Es in der Hölle ein sehr kalter Tag sein wird, bevor ich mit dir schlafe”

Die erste analytische Schlussfolgerung
Die Tatsache, dass ich gestern mit Sandra geschlafen habe, spricht dafür das nur Theorie II. in Betracht kommt.
Ich bin überzeugt, dass die Hölle endotherm ist und bereits zugefroren sein muss.

Weitere Schlussfolgerungen
Aus der Theorie II., wonach die Hölle zugefroren ist, folgt also, dass keine weiteren Seelen dort aufgenommen werden können, da die Hölle erloschen ist. Somit bleibt nur noch der Himmel übrig. Eine Erkenntnis, die es mir gestattet die Existenz eines göttlichen Wesens zu vermuten. Den Beweis dieser göttlichen Existenz, die ich vermutete, untermauerte Sandra gestern allerdings selbst. Sie schrie den ganzen Abend immer wieder “Oh mein Gott”.

Soweit zu dieser ausführlichen Antwort eines unbekannten Studenten,
vorgetragen von

George W. Lästerbacke


Freitag, 18. April 2014

Happy Easter, fröhliche Ostern


Das Osterfest

An Gründonnerstag erinnert die Kirche an das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Der Karfreitag, ist der Klage und Trauertag des Katholizismus. Mit Fasten oder zumindest dem Verzicht auf Fleisch und Alkohol gedenken die Christen, der Kreuzigung Jesus. Osternsonntag und Ostermontag ist dann das Fest der Freude. Das Fest der Christen zur Feier der Auferstehung Jesus, des Fastenbrechens und als Gruß an den Frühling. Grund genug, das Fest etwas genauer zu betrachten und auch zu hinterfragen.

Hintergründe
Das Ostern keineswegs ursprünglich ein christliches Fest ist, das ist allgemein bekannt. Dieses Fest kann als eine der besten Marketingaktionen, des Christentums und der Weltgeschichte betrachtet werden. Das Osterfest so erfolgreich von einer durch und durch heidnischen Tradition, in eines der wichtigsten Christenfeste zu verwandeln. Denn gehuldigt wurde ursprünglich von Babylon bis Europa, den verschiedensten Göttern. Ein Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest.

Die Herkunft des Ostereis zum Beispiel beruht auf der Fruchtbarkeitsüberlieferung der Indo- europäischen Rassen. Für sie war das Ei ein Symbol des Frühlings und Fruchtbarkeit. Das Christentum hat dem Ei eine religiöse Interpretation verliehen, in dem es ein Symbol der Felsengruft wurde, aus der Christus durch seine Auferstehung in ein neues Leben hervor trat. Eine erfolgreiche Interpretation, um von dem lebensbejahenden Fest der Heiden, die Thematik in die, des verklemmten monotheistische Christentums zu integrieren. Ein Fest zur Auferstehung des Jesus daraus zu machen, ist sehr schon klug gewesen. Denn das Osterfest, ist nicht mal in der Bibel autorisiert. Dort ist das jüdische Passah Fest legitimiert, das den Auszug der Israeliten aus Ägypten würdigt. Der geschickte und geglückte Versuch, Millionen Menschen Ihre Traditionen abzuschwatzen, neu zu definieren und damit dem Christentum die weitere Expansion zu ermöglichen.

Übrigens, selbst der Osterhase ist eine Neuzeitliche Erfindung. Denn bis in frühe 20. Jahrhundert brachte der Fuchs den Kindern die Eier. Der klassische Eierdieb als Heilbringer, das passte wohl nicht jedem, deshalb musste der Hase dann ran.

Marketing
Das Christentum ist in der Sache für Marketing Lehrbücher das beste Beispiel für globales Marketing. Denn man schaue sich die Basis, des Glaubens doch einmal an.
Hier ist der einzelne Wanderprediger Jesus. Der zwei Jahre durchs Land der Israeliten streift, gegen die korrupten jüdischen Priester wettert, ein paar Jünger um sich scharrt. Als unbequemer Revoluzzer eckt er natürlich an. Es endet, wie es enden muss. Er wird an die Machthaber durch Saulus verraten, getötet und aus die Maus. Das wäre das normaler Weise, das Ende einer kurzen Karriere, wie so vieler anderer Revolutionäre. Doch er ersteht auf und fährt zu seinem Vater in den Himmel. Es gibt noch nicht mal irgendwelche harte Fakten für die Geschichte. Bitte versucht Ihr doch mal mit so einer dünnen Geschichte Messias zu werden. Da braucht Ihr eine verdammt gute PR Abteilung. Doch die Christen, haben das hinbekommen. Schon beeindruckend. Selbst die abstrusen Modelle der Vermarktung wurden nicht gescheut.

Ein gutes Beispiel die Reliquien
Realität des Glaubens, doch eine makabre Tradition. Der arme Thomas von Aquin wurde ausgekocht. Die Heiligen Elisabeth von Thüringen. Ihr wurden die Gliedmaßen, noch auf dem Totenbett vom Leib gerissen. Das Kreuz von Golgatha liegt in Einzelteilen, besser gesagt kleinen Splittern, über das Abendland verstreut. Ein Lästerer sagte schon im 16 Jahrhundert „von dem Holz des Jesus Kreuzes, dass in der Welt verteilt liegt, könnte man ein Schiff bauen. Zahlreiche Kirchen und Klöster, die den Anspruch erheben, das Haupt des Täufers Johannes zu beherbergen, bieten auch nur den Glauben daran. Es existieren immerhin sieben Häupter, des Johannes. Entstand daraus vielleicht die Legende des siebenköpfigen Drachens? Das würde dann aber auch ein starkes Symbol des Christentums sein. Egal wie viele Köpfe man abtrennt, eine Kopf bleibt immer, die Anderen wachsen nach. Das unsterbliche, kampfbereite Christentum. Hier hat die christliche PR-Abteilung eine Chance verpennt.

Kritischer Abgesang
In diesem Sinne wünsche ich Allen noch ein besinnliches Osterfest. Denn so fragwürdig auch die Gründe des Osterfestes sein mögen. Es ist eine wunderschöne Tradition und jeder kann daraus machen, was er mag. Das Einzige, was ich wirklich unwirklich finde, ist die grenzenlose Dummheit, vieler Eltern. Die der Meinung sind, nach dem Weihnachtsfest, das Osterfest kommerzialisieren zu müssen. Reicht es nicht schon dass, das Weihnachtsfest völlig durch den Konsumwahn seines Sinn entfremdet wird? Es gibt es schon eine steigende Zahl von Eltern, die Ostern Fahrräder, Spielkonsolen und anderen Mist verschenken. Religion mag verblöden, Konsumwahn aber noch mehr.

© George W. Lästerbacke

Dienstag, 3. Juli 2012

Endzeit Wahrnehmungen


Eine finstere Zeit wir kommen...

Der islamischen Überlieferung nach muss ein jeder Mensch die Zeit im Grab und die Befragung durch die Engel Munkar und Nakir nach seinem Tod erleben. Das ist aus meiner Sicht die Variation des jüngsten Gerichts im Katholizismus. Das Judentum ist in verschiedensten Auslegungen auch auf ein Leben nach dem Tod vorbereitet. Nur gibt es sehr viele Ansichten zum Weg dahin. „Das Himmel und Hölle“ Prinzip des katholischen Christentums, ist nicht üblich. Doch im Prinzip sind alle drei Weltreligionen, davon beseelt an ein Leben nach dem Tod zu glauben und das es in irgend einer Form zu einer Einschätzung des Lebenswandels, der verstorbenen Personen kommen wird. Die anderen weltweit verbreiteten Religionen, betrachten das prinzipiell ähnlich. Daraus kann man nun folgern, dass die Religion im allgemeinen nur die Konsequenzen nach dem Tod, als Bedrohungsszenario aufbaut. Warum eigentlich? Es wäre doch wesentlich wichtiger, den praktizierenden Religionsanhängern vor Augen zu führen, wie das Fehlverhalten, ihr unmittelbares Leben und das anderer Menschen beeinflusst.

Da sind sie, die Sünder, die in dieser Welt, leben, arbeiten, lieben, intrigieren, morden und Krieg anstiften und jede Art von Unfrieden verbreiten. Doch womit bewertet Religion das Unwesen? Mit dem Zeigefinger auf das Grab und die danach folgende eventuell böse Zukunft, als Grillwurst im Fegefeuer oder anderer abstrakter Denkkonstrukte. Schlimmer noch der Islam verspricht Märtyrern, also Mörden aus religiöser Überzeugung noch eine Belohnung für Untaten. Angeblich erwarten den Sünder dann 72 Jungfrauen im Paradies. Ob die männlich oder weiblich sind, verrät aber niemand. In sofern mit die größte Mogelpackung der Religion. Und sicher nicht geeignet den Frieden auf der Welt zu fördern.

In der Sache verurteile ich Religion nicht, ich halte sie nur für denkbar überflüssig. Sie gibt geistig weniger betuchten, eine gewisse Sicherheit und den bequemen Menschen, immer einen Ausweg Fehler zu delegieren oder durch diverse geforderte Rituale, das Seelenheil zu retten. Das könnte man sachlich gesehen akzeptieren, da der große Teil unserer planetaren Mitbewohner, sowieso keine besonderen geistigen Leuchten sind. Sie glimmen eher, wie eine 25 Watt Glühbirne.

Das Problem ist nur, das diese Zeitgenossen durch Religion, in unserer Zeit nicht mehr geführt werden können. Sie sind in der Regel viel zu undiszipliniert dazu. War die Religion in Zeiten von minimaler Bevölkerungsstruktur auf der Welt, noch geeignet, gesellschaftliche minimal Konsense zu schaffen und somit Ordnungserhaltend zu wirken. So ist Sie heute fast wertlos. Ohne die weltliche Gerichtsbarkeiten, die unmittelbare Konsequenzen darstellen, herrschte das absolute Chaos. Obwohl man die weltliche Gerichtsbarkeit, weltweit getrost als gigantischen Missgriff betrachten kann. Da sie je nach gesellschaftlicher Konstellation, entweder zu milde, oder aber inhuman hart bewertet. Das liegt vermutlich daran, dass die Rechtssysteme, genau wie die Religion, eher von Dummköpfen dominiert werden, die mehr auf das geschriebene Wort vertrauen, als auf ihren klaren Menschenverstand.

Auf der Welt herrscht das im Wortsinne, babylonische Sprachgewirr, dass handeln und denken dominiert, ohne ein allgemeines „Wir“ Gefühl zu erzeugen. Wir sind Individuen geworden, die Ihre Individualität verlieren, im Brei von Gruppen waten, ohne dabei ein kollektives Gefühl zu entwickeln, das wir alle die Menschheit sind. Es ist einfacher geworden, eine schwachsinnig, brabbelnde Gruppe „Armani“ gekleideter Trottel, um sich zu sammeln, als es zu schaffen, eine große Gruppe, vernunftbegabter denkender und handelnder Personen zu rekrutieren, die sich mit den echten Problemen unserer Zeit zu beschäftigen.

Der große Kampf Vernunft gegen Dummheit, geht scheinbar langsam wieder in die nächste Runde, wenn man nur die globale Politik betrachtet. Die kleinen Trottel dazwischen, die muss man dabei nicht berücksichtigen.
Eines scheint schon heute gewiss, bei allen Fortschritt in Technologie und Kultur. Die nächste finstere Periode in der Menschheitsgeschichte bricht eben erst an. Vermutlich werden die, die einst darauf zurück blicken, wenn es vorbei ist wissen, dass, die uns bevorstehenden Ereignisse, dass uns noch bekannte finsterste Mittelalter des 11-14. Jahrhunderts oder auch die Zeit der Weltkriege, eher als Zeit des Licht werdenden Aufbruchs erscheinen lassen wird.

Georg W. Lästerbacke