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Sonntag, 20. September 2015
Undankbare Flüchtlinge?
Über dieses hier gezeigte und im Netz diskutierte Video wird zur Zeit viel diskutiert. Beim Doppelklick auf den Titel des Beitrages kommt ihr zum Youtube Video. Sollte der Link bei einigen nicht funktionieren. hier der Link, um ihn in euren Browser zu kopieren >> https://www.youtube.com/watch?v=LQXG0XKjLiw&feature=youtu.be <<. Ich möchte dieses Video ebenfalls gerne für euch kommentieren. Denn niemand kommt heute daran vorbei Stellung zu beziehen. Das dieses Video ohne Ton ist, würde ich als ersten Eindruck bemängeln. Den besser ist es mit Ton. So könnte man das Video problemlos in wichtigen Teilen übersetzen, um alle Unklarheiten zu klären. So man den jemanden hat, der dazu in der Lage ist es zu übersetzen. Jedoch gibt es Informationen, dass die hier gezeigten Flüchtlinge in den Hungerstreik getreten sind. Der Grund, die ungarischen Behörden wollten die Flüchtlinge nach EU-Abkommen registrieren. Aufgabe des EU-Landes in denen ein Flüchtling in die EU einreist ist es, personenbezogene Daten zu erheben. Dazu sollten die illegal eingereisten Personen in ein Auffanglager gefahren werden. Hier gibt es also keinerlei Behördenwillkür. Ungarn hat nur versucht EU-Recht zu realisieren und eine ordentliche Versorgung zu sichern, dafür sind sie die Ungarn nun Buhmänner? Nach Lesart deutscher Mainstream Medien und natürlich der ganzen Gutmenschenfraktion, sollen wir das glauben. Allerdings ist die Realität, hier wurde nicht akzeptiert, dass man sich an das geltende Recht in der EU halten muss. Man wollte nur erzwingen, dass man, 30-40 Kilometer weiter gefahren wird, über die Grenze nach Österreich.Dort warteten nämlich schon die Sonderzüge der Bundesbahn, die gut auf die Flüchtlingsversorgung eingerichtet waren. Frau Merkels Schlepperzüge mit denen sie die illegale Einreise hunderttausend Menschen ermöglicht hat. Ein Verhalten, was auch strafrechtlich zumindest fragwürdig sein dürfte.
Jedoch egal, welche Veranlassung es gibt, Lebensmittel-Spenden und Mineralwasser auf die Gleise zu werfen, so etwas tut man nicht. Denn in wohl jeder Kultur die ich kenne, und das sind einige Kulturen, die ich privat und beruflich kennen lernte durfte, wird so etwas als unverständliche Aktion betrachtet und als eine Demonstration von Undank gewertet. Man kann, wenn es ein Zeichen des Protestes sein soll, einfach dankend ablehnen und dies auch begründen.Schilder hinhalten, Züge bemalen, was auch immer. Das Recht auf Protest hat jeder. Doch inbesondere, wenn man auf der Flucht ist und viele Kinder im Zug hat, sollte man eigentlich froh sein, wenn einem freundlicher Weise Proviant angeboten wird.
Allerdings gibt es in Deutschland heute Menschen, die andere Meinungen zensieren möchten und alles in Frage stellen, was man zu sehen bekommt, nur um ihre wirren politischen Ideen zu rechtfertigen. Viele die diesen Beitrag lesen, werden mir zustimmen, in Deutschland laut und öffentlich seine Meinung zu äußern, kann böse Konsequenzen haben. Wie damals in der SED Diktatur oder noch früher unter den Nationalsozialisten. Doch Meinungsfreiheit lässt sich nicht dauerhaft unterbinden. Das haben schon viele Macht gierige und ideologisierte Systeme erfahren müssen. Darum jetzt hier meine Meinung, die auch gerne diskutiert werden darf.
Wenn man sachlich, aus der Sicht der Psychologie betrachtet, ist die Szene für Kriegsflüchtlinge seltsam. Flüchtlinge aus Kampfgebieten sind oft schwer traumatisiert (PTBS). Sie neigen eher dazu, Vorräte zu hamstern, als sie zu verschmähen. Das gilt besonders, wenn die traumatisierten Personen schon selbst unfreiwillig hungern mussten. Das kann ich aus leidiger Erfahrung selbst bestätigen. Noch heute neige ich dazu einen ständig überfüllten Kühlschrank zu haben. Da ich im Auslandseinsatz einmal in eine Notsituation kam, in der ich sechs Tage ohne Nahrung auskommen musste. Das prägt ungemein. Denn Hunger, besonders wenn man es nicht gewöhnt ist und wer ist das in Europa schon, kann weh tun. “Mit Essen spielt man nicht.“ So hat es meine Mutter gerne formuliert, wenn ich als kleiner Junge, aus allerlei Gründen, Essen unbrauchbar machte. Sie hat mir auch erklärt warum. Essen wird erst wertvoll, wenn man weiß, was Hunger bedeutet. Das habe ich mittlerweile verstanden. Meine Mutter war Kriegsflüchtling und hat auf ihrer Flucht viel gehungert. So einfach ist das zu erklären. Sie war ein Leben lang traumatisiert und gesundheitlich beeinträchtigt. Sie war auf ihrer Flucht mit der Familie elf Jahre alt. Diese patente Frau oder auch meine Oma, nicht mal mein Vater, der alte Sozi hätte dafür Verständnis gehabt. Dass man sich so aufführt. Und in der Rückschau der letzten vier Wochen, und den negativen Beispielen, die man in den Medien zusehen bekommt, wie “dankbar“ die sogenannten Flüchtlinge sind. Da zeichnet sich ein Bild, welche Art Menschen zu uns kommen.
Ich war sowohl in Syrien, als auch in Serbien beruflich längere Zeit beschäftigt und kann mir eine Einschätzung von Nationalitäten schon erlauben Deshalb der Hinweis zu den Akteuren im Video. Besonders der junge Mann, der sich als Rädelsführer bei der Flaschen und Lebensmittel Entsorgung auf den Gleisen hervorhebt, sieht beileibe nicht wie ein syrischer Flüchtling aus, sondern eher wie ein Serbe. In Serbien jedoch herrscht kein Krieg, aber fast 50% Arbeitslosigkeit. Wenn man aus Behörden Quellen vernimmt, das 95% der ankommenden Flüchtlinge nicht auf Bleiberecht, also ein anerkannten Asylantrag hoffen können. Sollte klar sein, wie viele Syrer wir auf dem Video zu sehen bekommen.
Hingegen die kleineren Mädchen, die sich die Lebensmittelpakete holen, sind optisch durchaus in der syrischen Region einzuordnen. Das Verhalten passt auch, Syrer sind sehr stolze Menschen, die sich schämen Almosen anzunehmen, insbesondere, wenn eine Kamera läuft, schickt man schon mal die Kinder vor. Das sei am am Rande erwähnt.
Es wurde mir auch von zuverlässigen Freunden in einer Erstaufnahmeeinrichtung und bei der Bundespolizei berichtet, dass besonders syrische Familien und im allg. die Flüchtlinge aus Krisengebieten, im Regelfall mit originalen, landesüblichen Papieren einreisen. Aber sehr viele andere Flüchtlinge, die behaupten aus Krisengebieten zu kommen keine Papiere haben. Warum nur? Wollen sie vielleicht ihre Herkunft verschleiern? Ich als Serbe oder Afrikaner würde genau das tun. Wenn ich mich aus dem Elend meines Landes befreien wollte. Was ich rein menschlich durchaus verstehe.
Wenn da nicht der Punkt wäre, das genau diese Wirtschaftsflüchtlinge, den echten Flüchtlingen, wie sie unserer Asylgesetze definieren, die Mittel, die wir zur Verfügung stellen unberechtigter Weise wegnehmen würden.
Wir haben das Asylrecht in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg geschaffen, um verfolgten und bedrohten Menschen zu helfen. Nicht aber um illegale Einwanderung zu subventionieren. Wie es die Bundesregierung scheinbar in voller Absicht und illegal tut. Dass die Merkel Regierung gegen deutsche Gesetze handelt, wenn sie Gesetze nicht im Wortlaut umsetzt, ist wohl jedem klar.
Doch egal wie sachlich ich hier etwas erläutere, auch ich bin für eine konsequente Umsetzung des geltenden Asylrechts. Wirtschaftsflüchtlinge lehne ich ab, was zur Folge hat, dass meine Ausführungen als rechte Hetze betrachten werden. Dabei fordere ich nur ein, dass unsere Regierung im Interesse des Volkes, nationales und internationales Asylrecht durchsetzt, was ihre verdammte Pflicht ist.
Auch häufen sich Berichte, welche Zustände in Asyl-Unterkünften herrschen. Religionsfanatiker versuchen Andersgläubige zu drangsalieren, Männer urinieren auf Flüchtlingsfrauen, sexuelle Belästigungen sind an der Tagesordnung (ein Bundeswehrbericht aus Erfurt)und vieles mehr, was ich hier nicht aufzählen möchte, da es durch die Medien geht, passiert unter unseren Augen. Die wir bitteschön verschließen sollen. Weil die politische Gutmenschenfraktion und Absahner Kaste der Asylindustrie dass so möchten.
Ideologen lassen keine andere Meinung gelten. Selbständiges Denken und Dialog zur Flüchtlingsproblematik ist nicht erwünscht. Dabei wird jeder der in dem Chaos, was Merkel und ihre Gesinnungsbrüder soeben anrichte, gebraucht, um zu helfen.
Noch eine Bemerkung, als Schlusswort. Dialogfähigkeit benötigt höhere Intelligenz. Doch wie wir alle wissen, Intelligenz zu besitzen und sie auch effektiv zu Lösung von Problemen zu nutzen, ist reine Glückssache.
Georg W. Lästerbacke
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Donnerstag, 29. Januar 2015
Randnotitz Asyl ++ Flüchtling im KZ +++ Kommunikationsfehler
... und andere politische Dummheiten
Es gibt Augenblicke, da fasse ich mir nur an den Kopf. Nicht das ich Jedermann, der so auf diesem Planeten herum lungert für dämlich halte, doch oft fällt es schwer, sich dieser Verallgemeinerung nicht zu bedienen.
Den die Definition von Intelligenz ist sehr simpel. Intelligenz definiert sich über das schnelle Erkennen und lösen von Problemen.
Wenn da nicht die Stolperdrähte von Ethik und Emotionen im Umfeld wären, die es zu berücksichtigen gilt, wenn man ein Problem intelligent lösen will. Denn die Lösung sollte Explizit für das Umfeld verständlich sein. Sonst nutzt diese Lösung wenig, den durchsetzen ist die eine Sache. Doch wenn man den Nutzen der Lösung nicht verständlich darlegen kann, endet auch die beste und intelligenteste Lösung im Debakel.
Ich habe heute mal zwei Problematiken im Themenumfeld Asyl aufgegriffen, weil dieses zur Zeit das polarisierendste Thema sind. Beispiele für gute Lösungen, die saudumm im Umfeld “verkauft“ werden oder einfach nicht zeitgemäß sind.
Das erste Beispiel, ist die Januar Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Flüchtlinge sollen im KZ Buchenwald untergebracht werden. So lauten die Schlagzeilen. Das damit eine Baracke gemeint ist, die praktisch als Außenstelle des Lagers Buchenwald gilt und der Unterbringung von SS Offizieren diente, das erfährt man erst später. Erst mal gibt es Aufregung, weil das Lesen, ist oft sowieso nicht die Stärke der meisten Schreihälse. Erst später kann man dann auch nachlesen, dass die Stadt Schwerte zur Rechtfertigung vorträgt, das diese Baracke bereits vor zwanzig Jahren sowohl, als Flüchtlingsunterkunft diente, als auch als Kindergarten und Lagerhalle. Sachlich betrachtet ist diese Lösung also gut. Wenn man das Objekt nur als Immobilie betrachtet.
Vor zwanzig Jahren war diese Lösung gut und auch heute ist diese Immobile nicht schlechter und die Unterbringung von Flüchtlingen in einem ordentlichen Heim, sicher auch menschenwürdiger, als in Container Häusern.
Doch vor zwanzig Jahren, da gab es auch weniger öffentliche, zänkisch und von Volksverhetzer geführte Diskussionen, um Deutsche Asylpolitik. Um das Klarzustellen, mit den Volksverhetzern meine ich heute in erster Linie Politiker und Medien, die eine breite Mehrheit von Bürgern, die berechtigte Fragen stellen, mit der stumpfen Nazi-Keule bombardieren und Gespräche ablehnen. Aber auch ein paar politische Idioten in eigentlich unbedeutenden Randgruppen, wie die wirklichen Neo-Nazi und Antifa-Protagonisten, die tatsächlich nur durch ihr aggressives, lautes Auftreten Größe und Bedeutung vortäuschen. Niemand der genannten Selbstartsteller kann noch von sich behaupten, die breite Basis des Volkes zu vertreten. Die durch die PEGIDA- Bewegung aufgeworfene, sehr emotionale Debatte, ist eben heute ein besonderer Punkt, um Entscheidungen zu überdenken. Und wenn es nur ist, um den Burgfrieden nicht noch mehr zu stören.
In so einer Situation, ist eine unbedeutende Immobilie mit der geschichtlichen Vorbelastung eines Konzentrationslagers des nationalsozialistischen Deutschlands, mit seiner mörderischen Vergangenheit keine gute Notlösung für ein Asylantenheim. Denn ungewollt wird es zum Politikum. Streit ist vorprogrammiert und die gute Idee ist, im Kontext zum herrschenden Zeitgeist einfach nur saudumm.
Ein zweites Beispiel, dass ich täglich hautnah erleben kann, ist der deutliche Beweis für staatliche Inkompetenz beim “verkaufen“ von guten Lösungen. Hier spreche ich von Erleben aus erster Hand. Denn ich wohne in Eisenhüttenstadt. Dem Ort mit 28000 Einwohnern, denen die ZAST, die Zentrale Aufnahmestelle für Asylanten vor die Nase gesetzt wurde. Politisch gesehen, allein gemessen an der Anzahl der Einwohner von 28.000 und der Anzahl der dort verweilenden fast 2000 Flüchtlinge, ist die Standortwahl dumm gewesen. Denn die neuen “Gemeindemitglieder“ erhöhen den Ausländeranteil in der Stadt auf gut 7% an der Gesamtzahl der Einwohner. Eine Stadt die man trotz roter Dauer-Regierung als konservativ betrachten darf, die in den 1990ern Ausländer praktisch nur aus dem Urlaub ein kannte. Hier wurde von Anfang an schlecht durchdacht und auch bis heute in Sachen Kommunikation mit dem Bürger, alles falsch gemacht, was den falsch gemacht werden kann. Da nutzt es auch nicht viel, wenn eine Frau Bürgermeister bei jeder passenden Gelegenheit vor einem offenen Mikrofon davon spricht, eine Willkommenskultur in der Stadt zu etablieren. Natürlich hat sie recht damit, das eine weltoffene Einstellung das Klima des Zusammenlebens verbessert. Doch dazu muss die Politik ihre Kommunikation verbessern. Sonst wird das nichts.
Eisenhüttenstadt ist von der urbanen Siedlungsgröße betrachtet, gegenüber Berlin, Hamburg oder auch München ein Dorf. Genauso funktioniert auch die Kommunikation. Da sich die Asylanten frei in der Stadt bewegen können, das auch tun und naturgemäß viel Zeit haben, sind sie natürlich allerorts präsent. Leider ist es menschlich nur zu üblich, das sich nicht die Nachrichten von netten Asylanten verbreiten, sondern die unangenehmen Vorfälle. Belästigungen, Diebstähle bis hin zu Vergewaltigung. Natürlich ist alles dass, als Gerücht im Umlauf, vieles ist wahr, halb wahr und vieles Vorfälle beruhen auf kulturellen Missverständnissen. Doch allen Nachrichten ist gemein, das sie durch die Gerüchteküche aufgebauscht werden und das Klima in der Stadt nicht verbessern. Viele Feuerwehreinsätze in der ZAST, werden diskutiert. Ganz klar, wenn die Leitung der Einrichtung nicht mal in der Lage ist, Flüchtlingen gewisse normale Verhaltensregeln mit Kochgeräten zu vermitteln.
Der Bürger sieht und hört nur und plappert es weiter. Wobei er allerdings durchaus differenziert zwischen echten Flüchtlingen, wie denen aus den syrischen Kriegsgebieten, denen Niemand abspricht hierher geflüchtet zu sein, vor Krieg und Terror in der Heimat. Die Syrer leben eher unauffällig, wohnen und versuchen ein halbwegs normales Leben mit ihren Familien zu bestreiten. Diese Flüchtlinge haben durchaus nach kurzer Zeit Kontakte zum Umfeld geknüpft und sind, da sie in den meisten Fällen einer gut gebildeten Mittelschicht angehören sogar beim durchschnittlichen Bewohner der Stadt, gut beleumundet. Ein Umstand, der vielen Flüchtlingen aus Alt- Jugoslawien und Afrika nicht zugebilligt wird, da sie oft, wohl auch nicht zu Unrecht mit Blick auf die Abschiebungsquote als Wirtschaftsflüchtlinge angesehen werden. Dummschwätzer die über alles und jede Person negativ verallgemeinern, die gibt es wie überall, halt auch hier in Eisenhüttenstadt. Es gibt ja auch Dummbrote, die nicht mal wissen, wo Syrien liegt. Die labern natürlich grundsätzlich Müll.
Die umfangreiche, anfängliche Schilderung soll dem Leser nur ein Bild von der Situation in Eisenhüttenstadt vermitteln. Den wie vorab angekündigt, hier nun wieder ein gutes Beispiel für gute Lösungen, die schlecht kommuniziert sind.
Eisenhüttenstadt ist, wie nun mehrfach erwähnt eine kleine Stadt, mit einem angemessenen Krankenhaus, das fast alles bietet, was ein Kleinstadtkrankenhaus bietet sollte. Hier fingen die Probleme in den letzten Jahren an. Insbesondere die Radiologie ist im allgemeinen gut frequentiert. Seit die Anzahl der Asylbewerber stetig steigt, ist dies Radiologie nun fast täglich überfüllt, da die Asylbewerber viele Untersuchungen mitmachen müssen. Details sind nicht wichtig. Es geht einfach nur darum, das es mittlerweile zu erheblichen Wartezeiten kommt. Das verstimmt den Bürger. folgerichtig reagiert die Stadt und forderte die Einrichtung einer eigenen Radiologie in der ZAST.
Eine super Sache, den die Radiologie des städtischen Krankenhauses, steht nun wieder allein den Bürgern der Stadt zur Verfügung. Doch anstatt dem Bürger die erfreuliche Lösung des Problems genau so zu erklären und klar zu machen, das es einfach eine gute Lösung ist, lässt man der Gerüchteküche freien Lauf.
Das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten, nun erregen sich die Leute auf der Straße auf, was das Einrichten der radiologischen Einrichtung auf dem Gelände der ZAST wohl kostet. Statt dessen, man sich freut, dass man nun endlich wieder unbehelligt zum Röntgen gehen kann, regen man sich über Kosten auf, die entstehen. Das der Bund diese Kosten trägt, dass hat ihnen erwartungsgemäß niemand erklärt. Wie die Finanzierung dieser Einrichtung überhaupt funktioniert und das der Stadt faktisch keine Kosten entstehen, auch das wird nur ungenügend kommuniziert. Es ist eben nicht zu erwarten, dass der Bürger in der Fülle heutiger Informationen, genau die Infos sucht, die sich ein Politiker wünscht. Darum plappern die Bürger eben drauf los, ohne Ahnung und Sinn.
Besser kann man wohl nicht aufzeigen, wie falsch die Kommunikation läuft, zwischen Politik, ausführenden Institutionen und dem Bürger.
So werden dann auch guten, intelligenten Lösungen zu öffentliche Ärgernissen die Niemanden nutzen. Denn schlecht kommuniziert, ist schlecht toleriert.
George W. Lästerbacke
Es gibt Augenblicke, da fasse ich mir nur an den Kopf. Nicht das ich Jedermann, der so auf diesem Planeten herum lungert für dämlich halte, doch oft fällt es schwer, sich dieser Verallgemeinerung nicht zu bedienen.
Den die Definition von Intelligenz ist sehr simpel. Intelligenz definiert sich über das schnelle Erkennen und lösen von Problemen.
Wenn da nicht die Stolperdrähte von Ethik und Emotionen im Umfeld wären, die es zu berücksichtigen gilt, wenn man ein Problem intelligent lösen will. Denn die Lösung sollte Explizit für das Umfeld verständlich sein. Sonst nutzt diese Lösung wenig, den durchsetzen ist die eine Sache. Doch wenn man den Nutzen der Lösung nicht verständlich darlegen kann, endet auch die beste und intelligenteste Lösung im Debakel.
Ich habe heute mal zwei Problematiken im Themenumfeld Asyl aufgegriffen, weil dieses zur Zeit das polarisierendste Thema sind. Beispiele für gute Lösungen, die saudumm im Umfeld “verkauft“ werden oder einfach nicht zeitgemäß sind.
Das erste Beispiel, ist die Januar Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Flüchtlinge sollen im KZ Buchenwald untergebracht werden. So lauten die Schlagzeilen. Das damit eine Baracke gemeint ist, die praktisch als Außenstelle des Lagers Buchenwald gilt und der Unterbringung von SS Offizieren diente, das erfährt man erst später. Erst mal gibt es Aufregung, weil das Lesen, ist oft sowieso nicht die Stärke der meisten Schreihälse. Erst später kann man dann auch nachlesen, dass die Stadt Schwerte zur Rechtfertigung vorträgt, das diese Baracke bereits vor zwanzig Jahren sowohl, als Flüchtlingsunterkunft diente, als auch als Kindergarten und Lagerhalle. Sachlich betrachtet ist diese Lösung also gut. Wenn man das Objekt nur als Immobilie betrachtet.
Vor zwanzig Jahren war diese Lösung gut und auch heute ist diese Immobile nicht schlechter und die Unterbringung von Flüchtlingen in einem ordentlichen Heim, sicher auch menschenwürdiger, als in Container Häusern.
Doch vor zwanzig Jahren, da gab es auch weniger öffentliche, zänkisch und von Volksverhetzer geführte Diskussionen, um Deutsche Asylpolitik. Um das Klarzustellen, mit den Volksverhetzern meine ich heute in erster Linie Politiker und Medien, die eine breite Mehrheit von Bürgern, die berechtigte Fragen stellen, mit der stumpfen Nazi-Keule bombardieren und Gespräche ablehnen. Aber auch ein paar politische Idioten in eigentlich unbedeutenden Randgruppen, wie die wirklichen Neo-Nazi und Antifa-Protagonisten, die tatsächlich nur durch ihr aggressives, lautes Auftreten Größe und Bedeutung vortäuschen. Niemand der genannten Selbstartsteller kann noch von sich behaupten, die breite Basis des Volkes zu vertreten. Die durch die PEGIDA- Bewegung aufgeworfene, sehr emotionale Debatte, ist eben heute ein besonderer Punkt, um Entscheidungen zu überdenken. Und wenn es nur ist, um den Burgfrieden nicht noch mehr zu stören.
In so einer Situation, ist eine unbedeutende Immobilie mit der geschichtlichen Vorbelastung eines Konzentrationslagers des nationalsozialistischen Deutschlands, mit seiner mörderischen Vergangenheit keine gute Notlösung für ein Asylantenheim. Denn ungewollt wird es zum Politikum. Streit ist vorprogrammiert und die gute Idee ist, im Kontext zum herrschenden Zeitgeist einfach nur saudumm.
Ein zweites Beispiel, dass ich täglich hautnah erleben kann, ist der deutliche Beweis für staatliche Inkompetenz beim “verkaufen“ von guten Lösungen. Hier spreche ich von Erleben aus erster Hand. Denn ich wohne in Eisenhüttenstadt. Dem Ort mit 28000 Einwohnern, denen die ZAST, die Zentrale Aufnahmestelle für Asylanten vor die Nase gesetzt wurde. Politisch gesehen, allein gemessen an der Anzahl der Einwohner von 28.000 und der Anzahl der dort verweilenden fast 2000 Flüchtlinge, ist die Standortwahl dumm gewesen. Denn die neuen “Gemeindemitglieder“ erhöhen den Ausländeranteil in der Stadt auf gut 7% an der Gesamtzahl der Einwohner. Eine Stadt die man trotz roter Dauer-Regierung als konservativ betrachten darf, die in den 1990ern Ausländer praktisch nur aus dem Urlaub ein kannte. Hier wurde von Anfang an schlecht durchdacht und auch bis heute in Sachen Kommunikation mit dem Bürger, alles falsch gemacht, was den falsch gemacht werden kann. Da nutzt es auch nicht viel, wenn eine Frau Bürgermeister bei jeder passenden Gelegenheit vor einem offenen Mikrofon davon spricht, eine Willkommenskultur in der Stadt zu etablieren. Natürlich hat sie recht damit, das eine weltoffene Einstellung das Klima des Zusammenlebens verbessert. Doch dazu muss die Politik ihre Kommunikation verbessern. Sonst wird das nichts.
Eisenhüttenstadt ist von der urbanen Siedlungsgröße betrachtet, gegenüber Berlin, Hamburg oder auch München ein Dorf. Genauso funktioniert auch die Kommunikation. Da sich die Asylanten frei in der Stadt bewegen können, das auch tun und naturgemäß viel Zeit haben, sind sie natürlich allerorts präsent. Leider ist es menschlich nur zu üblich, das sich nicht die Nachrichten von netten Asylanten verbreiten, sondern die unangenehmen Vorfälle. Belästigungen, Diebstähle bis hin zu Vergewaltigung. Natürlich ist alles dass, als Gerücht im Umlauf, vieles ist wahr, halb wahr und vieles Vorfälle beruhen auf kulturellen Missverständnissen. Doch allen Nachrichten ist gemein, das sie durch die Gerüchteküche aufgebauscht werden und das Klima in der Stadt nicht verbessern. Viele Feuerwehreinsätze in der ZAST, werden diskutiert. Ganz klar, wenn die Leitung der Einrichtung nicht mal in der Lage ist, Flüchtlingen gewisse normale Verhaltensregeln mit Kochgeräten zu vermitteln.
Der Bürger sieht und hört nur und plappert es weiter. Wobei er allerdings durchaus differenziert zwischen echten Flüchtlingen, wie denen aus den syrischen Kriegsgebieten, denen Niemand abspricht hierher geflüchtet zu sein, vor Krieg und Terror in der Heimat. Die Syrer leben eher unauffällig, wohnen und versuchen ein halbwegs normales Leben mit ihren Familien zu bestreiten. Diese Flüchtlinge haben durchaus nach kurzer Zeit Kontakte zum Umfeld geknüpft und sind, da sie in den meisten Fällen einer gut gebildeten Mittelschicht angehören sogar beim durchschnittlichen Bewohner der Stadt, gut beleumundet. Ein Umstand, der vielen Flüchtlingen aus Alt- Jugoslawien und Afrika nicht zugebilligt wird, da sie oft, wohl auch nicht zu Unrecht mit Blick auf die Abschiebungsquote als Wirtschaftsflüchtlinge angesehen werden. Dummschwätzer die über alles und jede Person negativ verallgemeinern, die gibt es wie überall, halt auch hier in Eisenhüttenstadt. Es gibt ja auch Dummbrote, die nicht mal wissen, wo Syrien liegt. Die labern natürlich grundsätzlich Müll.
Die umfangreiche, anfängliche Schilderung soll dem Leser nur ein Bild von der Situation in Eisenhüttenstadt vermitteln. Den wie vorab angekündigt, hier nun wieder ein gutes Beispiel für gute Lösungen, die schlecht kommuniziert sind.
Eisenhüttenstadt ist, wie nun mehrfach erwähnt eine kleine Stadt, mit einem angemessenen Krankenhaus, das fast alles bietet, was ein Kleinstadtkrankenhaus bietet sollte. Hier fingen die Probleme in den letzten Jahren an. Insbesondere die Radiologie ist im allgemeinen gut frequentiert. Seit die Anzahl der Asylbewerber stetig steigt, ist dies Radiologie nun fast täglich überfüllt, da die Asylbewerber viele Untersuchungen mitmachen müssen. Details sind nicht wichtig. Es geht einfach nur darum, das es mittlerweile zu erheblichen Wartezeiten kommt. Das verstimmt den Bürger. folgerichtig reagiert die Stadt und forderte die Einrichtung einer eigenen Radiologie in der ZAST.
Eine super Sache, den die Radiologie des städtischen Krankenhauses, steht nun wieder allein den Bürgern der Stadt zur Verfügung. Doch anstatt dem Bürger die erfreuliche Lösung des Problems genau so zu erklären und klar zu machen, das es einfach eine gute Lösung ist, lässt man der Gerüchteküche freien Lauf.
Das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten, nun erregen sich die Leute auf der Straße auf, was das Einrichten der radiologischen Einrichtung auf dem Gelände der ZAST wohl kostet. Statt dessen, man sich freut, dass man nun endlich wieder unbehelligt zum Röntgen gehen kann, regen man sich über Kosten auf, die entstehen. Das der Bund diese Kosten trägt, dass hat ihnen erwartungsgemäß niemand erklärt. Wie die Finanzierung dieser Einrichtung überhaupt funktioniert und das der Stadt faktisch keine Kosten entstehen, auch das wird nur ungenügend kommuniziert. Es ist eben nicht zu erwarten, dass der Bürger in der Fülle heutiger Informationen, genau die Infos sucht, die sich ein Politiker wünscht. Darum plappern die Bürger eben drauf los, ohne Ahnung und Sinn.
Besser kann man wohl nicht aufzeigen, wie falsch die Kommunikation läuft, zwischen Politik, ausführenden Institutionen und dem Bürger.
So werden dann auch guten, intelligenten Lösungen zu öffentliche Ärgernissen die Niemanden nutzen. Denn schlecht kommuniziert, ist schlecht toleriert.
George W. Lästerbacke
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