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Freitag, 10. Mai 2019

Das Glück der Wähler-Demenz


Stellt Euch mal vor, die meisten Wähler
würden sich erinnern, dass Altersarmut,
HartzIV, prekäre Beschäftigung und das
Ende des besten Gesellschaftssystems in
Deutschland, die soziale Marktwirtschaft
auf das Konto der SPD und der Grünen
geht. Weil diese sich an die neoliberalen
Ideen der Wirtschaft verkauft haben.

Stellt Euch mal vor, die meisten Wähler
würden sich erinnern, dass die totale
Beschneidung von Bürgerrechten , dass
Ende deutscher Friedenspolitik und der
Beginn von Kriegseinsätzen im Ausland,
durch deutsche Soldaten, nur durch die
Beschlüsse von SPD und Grünen, gegen
den Willen des Volkes möglich war.

Stellt Euch mal vor, die meisten Wähler
würden sich erinnern, das auch die CDU
immer schön mitgemacht hat und nie
versucht hat, etwas davon wieder auf
den Müllhaufen der Geschichte zu
werfen. Sondern immer noch einen
drauf zusetzen

Stellt Euch mal vor, die meisten Wähler
hätte diese Ganoven gestoppt. Dann
hätten wir heute noch ein blühendes
Land, in dem es sich gut leben lässt. Ein
Land ohne Alters- und Kinderarmut. Ein
Land ohne prekäre Beschäftigung in dem
jeder stets, seine Meinung äußern könnte,
ohne Angst vor Repressalien. Ein Land in
dem laute Minderheiten immer noch, als
solche wahrgenommen würden. Zwar recht
laut und dem guten Recht dazu, aber
eben eine Minderheit. Ein Land in dem
uneingeschränkte Demokratie herrscht.

(c) George W. Lästerbacke

Sonntag, 31. August 2014

Stell dir vor es ist Wahl und Keiner geht hin.

Ich lese immer öfter, gib dieser oder jener Partei nicht deine Stimme. Im Moment aktuell im Bezug auf die Landtagswahlen. Diese abstrafen von einzelnen Parteien, in Sachen Themen und auch politischen Entscheidungen bringt uns aber gar nichts. Den unsere Stimmen wandern nur zu einer anderen Partei, die innerlich einer Diktatur gleicht, auch Partei Räson genannt, die sonst leider wenig Verständnis für das Wohl des Volkes aufbringt. Es sei den es sind Wahlen, da gibt es dann schon mal Wahlversprecher, die nach der Wahl so gar nicht gemeint waren.

Wir müssen unser Demokratie Verständnis grundlegend verändern. In Brandenburg warb die FDP mit "Keine Sau braucht die FDP" grundsätzlich stimme ich da natürlich vorbehaltlos zu. Doch wir brauchen auch die anderen, korrumpierten und versumpften und sogenannten Volksparteien nicht mehr. Sie sind weiter vom Volk entfernt, als die Sonne von der Erde. Was wir brauchen ist eine von Macht und Profitinteressen freie basisdemokratische, politische Plattform, um das Land dem Volk wieder zurück zu geben. Ohne politische und religiöse Interessen, nur den Menschen und sei glückliche Vorankommen im Auge.

Doch das geht nur, wenn wir anfangen, zu zeigen, das wir Parteien nicht mehr brauchen, weil sie unser Vertrauen verspielt haben. Wir wählen sie einfach nicht mehr, das Mittel des Wahlboykotts wurde zwar in Deutschland durch die sogenannten Demokraten unbrauchbar gemacht, weil auch 1% Wahlbeteiligung zählt. Doch bedenke, wie sieht eine Regierung und Opposition aus, die 1% hat? Ohnmächtig !!! Holen wir uns doch die Macht zurück. Natürlich wird dann Politik langsamer, aber auch wieder ehrlicher.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 13. Mai 2014

Gedanken zur Wahl

Bald sind wieder Kommunalwahlen und EU-Wahlen. Ich hab ich mir wiedermal ein paar Gedanken dazu gemacht. Dazu anzumerken hätte ich, dass es sich in der Sache kaum noch lohnt darüber nachzudenken. Doch resigniertes Nichtstun, allgemein als Politikverdrossenheit bekannt, das ist es doch auch nicht. Also müssen wir darüber nachdenken, was macht Sinn und was nicht.

Die Strukturen sind so verfestigt, das man mit der Abgabe einer Stimme wenig ändern kann. Doch ich selbst mache tatsächlich auch Politik, aber mit anderen Mitteln. Als Blogger und Mensch der sehr gerne mit anderen Menschen seine Standpunkte austauscht, entwickelt es sich mit der Zeit, das man die verschiedensten Menschen kennen lernt. Das heißt auch, man lernt Politiker kennen, Medienmenschen mit Einfluss und mehr. Dabei ist man aber immer direkt an Volkes Stimme dran, den man ist weder einer Partei verpflichtet, noch einer Idee. Man bekommt gewissermaßen, durch sein Tun, selbst Einfluss und auch das eigene Wort bekommt mehr Gewicht. Heute gibt es Dinge über die schreibe ich nicht mehr, sondern spreche lieber mit der Politik. Schreiben werde ich nur, wenn das Problem, was vorlag gelöst ist. Doch wie auch in anderen Bereichen, gilt auch für die Politik, es ist besser ein Problem in ruhe zu lösen, als es laut zu zerreden. So dient man einer guten Sache oft besser, als zu publizieren, in der Öffentlichkeit breitzutreten und das mediale Echo doch verhalt dann doch. Ohne echte Lösungen, das hilft keinem Menschen, bestenfalls ist es gut für die Auflage, doch auf das Niveau einer BILD-Online oder ähnlicher Trendmedien möchte ich mich nicht begeben. Das ist meine private Art Politik zu machen, sachbezogen und lösungsorientiert. Leise und ohne Aufsehen. Ich traf viele Menschen und manchmal konnte ich auch einfach helfen. Dank darf man nicht erwarten, aber das ist auch nicht mein Ziel, ich will helfen. Ohne das ich unnötigen Schaden verursachte, doch Resultate erzielte. Das kann ich, ohne dass ich einer Partei angehöre, einfach nur, weil ich wie ein Mensch reagierte und agierte. Heute regiert über all der Eigennutz, es ist Zeit, dass wieder zu ändern und Mensch zu sein, das gilt besonders für Politiker, doch wir hier, die unten stehen müssen damit anfangen.

Das was ich euch schildere, ist auch der Grund, warum ich an vielen Wahlen nur noch als Akteur teilnehme, der seine Stimme ungültig macht. Ich habe verstanden, das Wahlen nichts ändern. Ändern können nur wir von unten etwas, die miteinander kommunizierenden und agierenden Menschen. Vor Ort einwirken, aufeinander zugehen, Menschen mitziehen.

Was heute in der realen Politik passiert, kann ich nur noch als medialen Schamanismus bezeichnen.. Dem Wähler werden Rauchzeichen um die Nase gewedelt, er wird geblendet und soll dem Gott Politik glauben, das alles gut wird. Das ist aber nicht so, je mehr man Politik betrachtet, um so klarer wird, die Führungsaufgabe, die, die Politik hat, entgleitet ihr immer mehr. Den Politik soll Völker führen, nicht ein Staatsgebilde, das sich autokratisch auf Funktionalität verlässt und den Mittelpunkt der Politik, den Menschen vergisst. Wir sind kein Ameisenstaat, in dem jedes Mitglied seine Aufgabe hat, sondern wir sind ein Staat von Individuen. Erfüllung und Glück finden wir nicht durch Unterordnung, sondern durch das Dasein, agieren und Miteinander.

Deshalb gilt auch bei dieser Wahl wieder für mich EU-Wahlen ignoriere ich. Meine Stimme für eine Institution, die praktisch nur ein “Durchwinker“ Gremium für die EU Kommission darstellt und mit Demokratie gar nichts mehr zu tun hat, diesem Gremium muss ich meine Stimme nicht geben.
Die Kommunalwahlen jedoch, dort wähle ich Menschen, die ich kenne oder auch kennenlernen kann. Hier gehe ich wählen, um immer mehr Politiker zu überzeugen, das wir hier noch Politik für den Menschen machen können. Politik ohne dass, die Partei eine herausgehobene Rolle spielt. Das Spiel kann man getrost der abgehobenen, am Bürger desinteressierten Bundespolitik überlassen.

Georg W. Lästerbacke