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Donnerstag, 22. Dezember 2016
Leben, Tod und Teufel
Irritieren ist oft ein Anfang, um zu reflektieren.
Das Leben ist gefährlich und endet immer mit dem Tod. Ich habe die Überschrift „Leben, Tod und Teufel“ mit bedacht gewählt. Nicht um euch wirklich zu irritieren, sondern um euch zu interessieren. Denn das Leben endet immer mit dem Tod und der Teufel steckt im Detail.
Sind wir doch mal ehrlich, wir reden viel lieber über das Leben, als über den Tod. Doch wie anfänglich erwähnt, der Tod ist unser allgegenwärtiger Begleiter, denn wir sind geboren, um zu Leben und doch so sterblich. Wie es ein Professor der Philosophie auf die Frage nach dem Sinn des Lebens sehr schön formulierte „Wir wachsen, wir blühen, wir welken und letztlich werden wir wieder Teil des Universums. Das ist der Sinn des Lebens“.
Über den Tod wurde viel geschrieben, sachlich, poetisch und auch in einer, dem Menschen inne wohnenden und sehr verständlichen Angst vor dem so greifbaren und dem doch surrealen Bild einer unausweichlichen, endlichen Zukunft dem Tod. Deshalb muss ich über den Tod auch gar nicht soviel ernsthaftes schreiben, doch ein paar Gedanken will ich euch mitteilen, bevor ich zu dem, dann eher unterhaltsamen Aspekten komme, die der Tod bieten kann.
Was ist der Tod?
Der Tod ist sachlich betrachtet eine ganz klare Sache und doch unheimlich Unklar. Weil wir über eine surrealen Vorgang reflektieren, von dem man aus objektiver Sicht nichts sagen kann. Der Grund ist sehr einfach, was am Ende unseres Daseins, beziehungsweise nach dem Ende unserer Existenz wirklich geschieht, davon kann einfach niemand, nach den uns bekannten Maßstäben berichten. Denn ein Toter ist von uns Lebenden gegangen und kann nicht mehr mit uns kommunizieren. Ob es ihm nun möglich wäre, weil er es tatsächlich könnte oder eben auch nicht, das sei hier einmal dahingestellt.
...sachlich
Sachlich betrachtet ist Fakt, der Tod stellt das erlöschen aller unserer notwendigen biochemischen Lebensvorgänge dar. Unser Körper wird wieder Teil des natürlichen Kreislaufes von Zerfall und Neubeginn in der Natur. So und nicht anders stellt sich der Tod erst einmal dar. Wir sind aus den Elementen des Universums entstanden und werden auch wieder zu diesen Elementen. Einfach nur Sternenstaub. Wir als Individuum hören auf zu Sein für uns und unsere Lieben. Sicher wir schaffen Orte für die zurückgebliebenen Menschen, die uns etwas bedeutet haben, um ihnen einen Ort zu geben, an dem sie sich erinnern können und trauern können. Doch auch das ist nur für die Menschen, die noch da sind und erst loslassen müssen, die Lebenden. Wir sind einfach nicht mehr da, nur unsere Körper, die sich langsam in ihre Elemente auflösen. Das ist der Fakt, den wir sachlich resümieren können.
… esoterisch
Andererseits sind da die vielen offenen Fragen. Was wird aus unserer Seele? Haben wir überhaupt eine Seele und was geschieht mit ihr nach dem Tod? Da haben wir den Surrealismus. der um den Tod gesponnen wird, das Mysterium. Auf der einen Seite ist da die Hoffnung, dass etwas von uns bleibt. Wobei wir hier faktisch und realistisch sagen können, das wir uns dauerhaft in die Seele der Menschheit schreiben, das wiederum ist wohl nur den Wenigsten vergönnt und diese Frage, was wirklich bleibt, können wir schon gar nicht beantworten. Es gibt nur Glaube, Hoffnung, Liebe und auch ein wenige wissenschaftliche und pseudo-wissenschaftliche Theorien. Die jedoch wiederum keine unserer Fragen beantworten kann, sondern nur neue Fragen aufwirft.
… wissenschaftlich und doch nur esoterisch
Wissenschaftlich betrachtet, wissen wir heute, das unsere Zellen aller Art mit Energie kommunizieren. Der einzige seriöse Anhaltspunkt, dass wir ewig sind und unsere Existenz nie ganz verlöschen kann. Denn bereits in der Schule lernten wir den Energieerhaltungssatz. Der besagt, das Energie zwar ihre Form ändern kann, aber nie verloren geht. Im Bezug auf den Tod können wir also nur eins mit Sicherheit feststellen, Materie, also unsere Elemente, die lösen sich auf, gehen auf im Ganzen des Universellen auf und gehen nicht verloren, ebenso, wie die Energie unserer Zellkommunikation, die in irgendeiner Form erhalten bleibt. Doch unser individueller Körper, der hört auf zu existieren. Die uns inne wohnende Energie, der in uns kommunizierende Teil, der vielleicht unsere Seele repräsentiert, dieser Teil von uns existiert weiter. Was aber aus dieser Energie wird, ob sie weiterhin individuell existieren kann, als körperlose Daseinsform oder aber auch wieder nur als Teil des Universellen, das wissen wir nicht. Das bleibt eine Frage von Glaube, Liebe und Hoffnung. Es bleibt zu vermuten, das die Frage darauf nie oder erst in ferner Zukunft beantwortet werden kann. So wenigstens für die Lebenden, den wir, jeder du und ich bekommen diese Antwort am Tag unseres Todes.
Skurril, absurd und tödlich
Hiermit dürfte in Kürze alles dazu gesagt sein, was ich für notwendig und sinnvoll halte, zum Thema, ernsthaft Reflektierend über den Tod. Doch wie ich schon am Anfang erwähnte, der Tod kann für uns Lebende durchaus auch unterhaltsame Aspekte haben. Zum Beispiel diesen Aspekt, des Todes durch Dummheit und Gedankenlosigkeit. Tode anderer Menschen, die überflüssig und sinnlos waren, doch in der Art ihrer Skurrilität so absurd, dass sie uns zu einem Schmunzeln oder auch einem gehässigen Grinsen verführen können. Deshalb habe ich für euch einige dieser wirklich unglaublichen Fälle zusammen getragen und aufgeschrieben. Man könnte sagen, unfreiwillige Selbstmorde.
Rechtsanwalt Clement Vallandigham war so ein Kandidat meiner persönlichen Top Ten. In einem spektakulären Mordprozess bewies er, dass das Opfer eines vermeintlichen Mordanschlages tatsächlich Selbstmord begangen hat. Er konnte tatsächlich beweisen, dass der Tathergang, den der Angeklagte beschrieb, genau so passiert war. Das einzige Vergehen, was der Angeklagte begangen hatte, zu spät am Tatort zu erscheinen, um den Selbstmord noch verhindern zu können. Er gewann den Prozess. Doch leider Überlebte er die Demonstration nicht, die Waffe war geladen und er blies sich sein vermutlich nur unzureichend genutztes Hirn aus dem Kopf. Er sicherte die Waffe nicht.
Oder aber der Mann hier in Südkorea. Genervt darüber, das er den Aufzug nicht mehr erreichte, trat er wütend gegen die Türen des Aufzuges. Diese öffneten sich darauf hin unerwartet und er stürzte 13 Stockwerke tief. Dreizehn Stockwerke, Dreizehn war wohl nicht seine Glückszahl.
Doch es gibt noch viel mehr Verrückte. In Jerusalem wollte ein Mann seinen Kamin reinigen, die Idee war von oben einen Besen in den Kaminschacht zu werfen, der nach unten durch den Kamin fiel, an einer Schnur befestigt. Ähnlich dem Kaminkehrer System eben, doch der Besen erwies sich als zu leicht. Da grade nichts besseres zur Hand war, befestigte er eine Handgranate am Besen (fragt mich bitte nicht, wieso eine Handgranate). Und prompt detonierte die Handgranate im Kaminschacht. Ergebnis Haus kaputt, Mann kaputt.
Ein anderer Mann gibt mit seinem Agenten Kugelschreiber an (die Dinger gibt es wirklich, Kaliber 22). Er führt die Waffe in geselliger Runde vor und richtet den tatsächlich Schuss fähigen Kugelschreiber auf seinen Kopf. Was soll ich sagen, er war dann mausetot, doch seine Freunde waren nun überzeugt, dass das Ding funktioniert. Dumm und Dümmer, doch es geht noch dämlicher.
Der unbeugsame Glaube an die Überlegenheit der technischen Innovation tötete in Toronto einen Anwalt. Doch diesmal war er in attraktiver Begleitung. In der offensichtlichen Überzeugung, das sein unzerbrechliches Sicherheitsglas in seinen Büro eines Wolkenkratzers tatsächlich unzerbrechlich ist, besorgte er es seiner Geliebten und Sekretärin im stehen, an eben diesen bis zum Boden reichenden Fenster. Doch dieses Glas war offensichtlich fehlerhaft und nicht für ein heftiges Liebesspiel vorgesehen, die Scheibe zerbrach. Ob die beiden sich noch liebten, als sie 35 Stockwerke tiefer aufschlugen ist nicht überliefert. Doch die gehörnte Ehefrau freute sich vermutlich über den Tod, des untreuen Ehegatten und 10 Millionen kanadischer Dollar Entschädigung von der Firma, die dieses unsichere Sicherheitsglas verbaute.
Ive Rankel, seines Zeichens Mentalist wollte die Öffentlichkeit in Japan davon überzeugen, das er nur mit mentalen Kräften Fahrzeuge stoppen könne. Offensichtlich war er selbst davon so stark überzeugt, das er das könnte, so dass er nicht etwa einen kleinen PKW als Versuchsobjekt auswählte, nein es musste ein Hochgeschwindigkeitzug sein. Was soll ich sagen? Der Zug erreichte den Tokioter Bahnhof unbeschadet, Teile von Ive Rankel auch.
Persönlich fand ich auch diesen Todesfall ziemlich vermeidbar. Zwei Handtaschendiebe im Zoo bei Rom. Als sie blitzartig einer jungen Frau die Handtasche entrissen, wollten sie cleverer sein, als ein sie verfolgender Polizist und trennten sich. Eigentlich gar nicht dumm. Doch einer der beiden Spitzbuben wollte besonders clever sein, blöde Idee in einem Zoo über einen Zaun zu springen. Es war das Freilaufgehege der Tiger. Man sagt, die schönen wilden Tiere brauchten zwei Tage lang nicht mehr gefüttert zu werden.
Doch der absolute Favorit an Eitelkeit und Dummheit ist nicht mehr zu toppen, Kristof Azninski. Der junge Pole ist bei einem Saufgelage mit Freunden. Klar im Vollrausch werden die Mutproben immer krasser, aber dass ist nicht mehr mit Suff zu erklären, das ist nur noch mit Blödheit. Ein Kumpel sägt sich mit einer Kettensäge die Zehen ab. Um nicht als Loser dazustehen, nimmt Kristof die Kettensäge und schneidet sich den Kopf ab. Was für ein Loser, gewonnen und doch verloren.
Ich denke das reicht für heute, um dem Tod auch etwas Gutes abzugewinnen. Manchmal erwischt es tatsächlich Leute, die so dumm sind, das es besser ist, sie verkürzen ihre Lebenszeit selbst. So könnten wir Anderen etwas ungestörter, die uns verbleibende Zeit auf Erden nutzen.
George W. Lästerbacke
Donnerstag, 26. März 2015
4U9525 Eine vermeidbare Katastrophe
4U9525, für viele Mitmenschen wird diese Flugnummer bis zum Ende ihres Leben eine traurige Bedeutung behalten. Die hinterbliebenen Angehörigen der Opfer des Germanwings Fluges 4U9525. Sie trauern und für kurze Zeit, ein ganzes Land. Die Sinnlosigkeit dieser Katastrophe macht es noch schlimmer. Betroffenheit ist wohl die Emotion, die den derzeitigen Zustand der Deutschen am besten ausdrückt. Es sind fast 150 Menschen tot. Politiker üben sich in Beileidsbekundungen, Flugunfallermittler arbeiten akribisch und der Vorstand der Lufthansa übt sich in Betroffenheit und Überraschung, dass so etwas in ihrem Unternehmen passieren kann. Andreas L., das wurde nach der Auswertung des Voicerecorders schnell klar, hat sich selbst und viele andere Menschen getötet. Der Vorsatz ist nicht mehr zu leugnen. Experten sprechen hier von einem erweiterten Suizid. Sicher wird nun von vielen Experten fein stofflich erläutert werden, welche Art des erweiterten Suizids hier wohl vorliegt. Das interessiert vermutlich die trauernden Hinterbliebenen Angehörigen und Freunde herzlich wenig. Ich denke, das Wissen darum, das Angehörige völlig sinnlos gestorben sind, als Opfer, eines psychisch kranken Menschen. Das wird sie noch tiefer treffen. Nicht einfach nur eine Katastrophe, technisches Versagen, menschliches Versagen, sondern ein praktisch betrachtet sinnloser Mord an ihren Lieben, der mit wenig Aufwand zu verhindern gewesen wäre. Niemand verurteilt hier Andreas L., sondern Unternehmen und Gesetzgeber, die ihrer Sorgfaltspflicht immer nur so weit nachkommen, wie sie es müssen.
Doch jeder wäscht nun seine Hände in Unschuld, besonders die Lufthansa als Unternehmen. Ist es so, dass das Geschehen so ungewöhnlich ist?
Nein, das ist es nicht. Es ist nur ein Tabuthema in der Luftfahrt. Im Gespräch mit einem befreundeten Piloten, heute Mitarbeiter der amerikanischen Luftfahrtbehörde erörterten wir das Thema mehrfach. Es gibt einige große Luftfahrtkatastrophen, die nie restlos geklärt werden konnten und bei denen eher inoffiziell von Selbstmord eines Piloten gesprochen wurde. Lieber wurde hier vertuscht und totgeschwiegen, anstatt die längst überfällige Diskussion über psychologische Probleme von Piloten anzustoßen und Konsequenzen zu ziehen. Da werden Trinker, Drogensüchtige und an Depressionen leidende Personen einfach übersehen, weil Gesundheitsprüfungen eben in Intervallen durchgeführt werden. Wenn ein Pilot unbewusst oder bewusst manipuliert, kann er lange damit durchkommen flugtauglich zu sein, obwohl er seine Flugtauglichkeit längst eingebüßt hat. Piloten sind auch nur Menschen, eine einfache Erkenntnis. Auch wenn sie im vorigen Jahr bei einer Untersuchung noch psychologisch stabil waren, heißt das nicht, das sie es heute noch sind. Unzählige Möglichkeiten, seine innere Wage zu verlieren könnte ich aufzählen, ist aber sicher nicht nötig. Wir wissen das alle aus eigener Erfahrung. Doch wen so eine psychologische Krisensituation entsteht, ist das zumindest für den Fachmann sofort erkennbar. Doch Piloten, die für die Sicherheit von oft hunderten Menschen zuständig sind, werden ebenso wie jeder andere Mensch behandelt. Untersucht wird, nur wenn es vorgeschrieben ist. Wie ermittelt wurde, war Andreas L., der Co-Pilot arbeitsunfähig, als er ins Flugzeug gestiegen ist. Die Diagnose ist noch nicht veröffentlicht. Doch man darf spekulieren, er war bereits in Behandlung wegen Depressionen, welche Diagnose war das wohl? Sicher kann man hier auf psychische Probleme schließen. Das ist Fahrlässigkeit, wenn hier vor Flugantritt nicht geprüft wird, einfach festgestellt.
Es gäbe die einfache Möglichkeit Piloten vor jedem Flugantritt psychiatrisch kurz zu begutachten. Das ist weniger aufwändig, als es sich anhört, damit würde Gefahren minimieren. Doch warum wird das nicht getan? Weil es einfach nicht vorgeschrieben ist.
Hiermit entschuldigt sich die Lufthansa mehrfach, wir erfüllen immer, alle gesetzlichen Auflagen vorbildlich. Ist es zu viel verlangt, auch weiterzudenken und mehr abzusichern, als nur gesetzliche Auflagen? Das ist offensichtlich so, sonst wären heute nicht fast 150 Menschen tot. Man kann nur hoffen, dass der Gesetzgeber nun aktiv wird und den Handlungsbedarf erkennt.
Denn die aber Millionen an Euros, die nun wieder an Hinterbliebene ausgezahlt werden, hätten als Investition in die Flugsicherheit mehr gebracht und hundertfaches Leid wäre vermieden worden. Wenn man dem Piloten, der offensichtlich in einer Krise war, noch am Flughafen daran hätte hindern können, sich und anderen Menschen, das Leben und alle Hoffnungen zu nehmen.
George W. Lästerbacke
Freitag, 10. Januar 2014
Blasphemische Selbstgespräche
Es ist doch recht bemerkt, die Menschen, die mich lesen, kapieren oft nicht, was ich sagen will. Es sind Oberflächliche, Ignorante mit sich selbst beschäftigte, oft auch zu Unrecht in sich selbst verliebte Menschen. Personen die nur dass aus deinen Texten heraus lesen, was in ihr verdrehtes Weltbild passt. Den Rest deiner Inhalte bekämpfen sie oder sie ignorieren sie einfach. Schlimmer noch sie stecken dich mit jeden deiner Texte in eine Schublade. Sind dann aber verwirrt, wenn der nächste Text nicht in diese Schublade passt. Das sind die bornierten Gläubigen, die ihr Fazit für die Welt nur aus einem Blickwinkel sehen wollen oder können. Die absoluten intellektuellen Nieten, deren Weltbild aus Ideologie, Religion, Markennamen und medialen Überkonsum und eigenen erfolglosen Denkexperimenten bestehen. Wer viel auf Facebook veröffentlicht und sich ernsthaft mit schreiben befasst, der weiß sehr gut was ich sagen will. Dort sind die User in der Regel schon mit Dreizeilern ohne Herzchen überfordert. Doch die Wenigen, die verstehen zu lesen und zu reflektieren verstehen, da findet man die Freude an der Arbeit, um weiter zu schreiben. Das gibt Hoffnung. Auch wenn ich in der Regel zweifeln muss, ob das, was ich schreibe, tatsächlich etwas erwirken wird. Den selbst der kluge Leser, ist oft in seiner emotionalen Welt so gefangen, dass logische Schlüsse und Fakten nicht bewirken können, eine Änderung zu verwirklichen.
Das Internet und seine verschiedensten Plattformen sind nur die Spiegel der Außenwelt. Ich behandle die meisten Menschen so, wie sie es verdienen, mit für mich offensichtlichen oberflächlichen, interessierten Desinteresse, oder aber der nötigen Aufmerksamkeit. Wie man sehen kann, macht das sogar beliebt. Es spart viel Arbeit und auch Zeit, den die meisten Menschen sind innen hol, wie sie auch von außen erscheinen. Die wenigen Menschen, die tatsächlich innere Werte haben, kommen mit der Außenwelt oft nicht klar. Werden als psychisch krank oder aber genial dargestellt und tatsächlich sind sie es vielleicht auch. Weil sie als die Wenigen die gesund waren, an der dumpfen Masse erkrankt oder geistig erstarkt sind. Da werde ich womöglich auch noch krank oder genial im Kopf. Also vermeide ich es, mich mit der einen oder anderen Seite zu identifizieren. Ich bin nur ich, nichts Besonderes, doch Erkenntnissen nicht verschlossen. Ein Pluspunkt, den allzu viele Menschen sich erst verdienen müssen.
Das Einzige, was als traurig empfinde, wenn man die Welt und ihre Wesenheit erst einmal verstanden hat. Lässt sie sich auf wenige Aspekte reduzieren. Sie tickt ganz einfach. Es gibt weder einen Gott, noch gibt es eine Ideologie oder Religion und schon gar den Sinn des Lebens. Es gibt da nichts, außer der Realität die wir uns selber schaffen. Wir geben uns und allen Dingen nur selbst einen Sinn. Denn wir sind nur das Produkt einer Laune der Natur. Doch das wollen 99% der Menschen nicht wahrhaben.
Es ist, wie es ist, der Mensch in der Masse verliert Gesicht, Identität und Realität aus den Augen. Er verkennt sein Potential, verkennt damit seine Möglichkeiten und seine Chancen auf wahres Glück. Seine wichtigste Gabe allumfassend zu lieben und zu erkennen, um Allen ein glückliches Leben zu schenken. Diese Gabe ist er außerstande vollends zu nutzen.
Doch dann reduziert sich alles im Leben auf Spaß oder dass, was danach aussieht. Was macht man aber, wenn einem der Spaß zum Halse raus hängt? An dieser philosophischen Frage arbeite ich noch. Im Augenblick heißt die logische Antwort wohl Desert Eagle, 357er Magnum.
Noch habe ich die Zeit für Spaß und Ernsthaftes, doch ich betrachte mich auch nicht als die Masse. Will in ihr auch nicht aufgehen, es ist mir egal, was Menschen über mich denken. Der Reiz wäre es nur, mit ihnen zu denken. Erst das fortschreitende Alter wird mir wohl zeigen, welche Bahnen mein Geist bei seiner Bewertung ziehen wird. Ich vermute die Desert Eagle, ist nicht wirklich die Option, auch wenn es die logischste Option wäre.
© Blasphemous Jaw
Das Internet und seine verschiedensten Plattformen sind nur die Spiegel der Außenwelt. Ich behandle die meisten Menschen so, wie sie es verdienen, mit für mich offensichtlichen oberflächlichen, interessierten Desinteresse, oder aber der nötigen Aufmerksamkeit. Wie man sehen kann, macht das sogar beliebt. Es spart viel Arbeit und auch Zeit, den die meisten Menschen sind innen hol, wie sie auch von außen erscheinen. Die wenigen Menschen, die tatsächlich innere Werte haben, kommen mit der Außenwelt oft nicht klar. Werden als psychisch krank oder aber genial dargestellt und tatsächlich sind sie es vielleicht auch. Weil sie als die Wenigen die gesund waren, an der dumpfen Masse erkrankt oder geistig erstarkt sind. Da werde ich womöglich auch noch krank oder genial im Kopf. Also vermeide ich es, mich mit der einen oder anderen Seite zu identifizieren. Ich bin nur ich, nichts Besonderes, doch Erkenntnissen nicht verschlossen. Ein Pluspunkt, den allzu viele Menschen sich erst verdienen müssen.
Das Einzige, was als traurig empfinde, wenn man die Welt und ihre Wesenheit erst einmal verstanden hat. Lässt sie sich auf wenige Aspekte reduzieren. Sie tickt ganz einfach. Es gibt weder einen Gott, noch gibt es eine Ideologie oder Religion und schon gar den Sinn des Lebens. Es gibt da nichts, außer der Realität die wir uns selber schaffen. Wir geben uns und allen Dingen nur selbst einen Sinn. Denn wir sind nur das Produkt einer Laune der Natur. Doch das wollen 99% der Menschen nicht wahrhaben.
Es ist, wie es ist, der Mensch in der Masse verliert Gesicht, Identität und Realität aus den Augen. Er verkennt sein Potential, verkennt damit seine Möglichkeiten und seine Chancen auf wahres Glück. Seine wichtigste Gabe allumfassend zu lieben und zu erkennen, um Allen ein glückliches Leben zu schenken. Diese Gabe ist er außerstande vollends zu nutzen.
Doch dann reduziert sich alles im Leben auf Spaß oder dass, was danach aussieht. Was macht man aber, wenn einem der Spaß zum Halse raus hängt? An dieser philosophischen Frage arbeite ich noch. Im Augenblick heißt die logische Antwort wohl Desert Eagle, 357er Magnum.
Noch habe ich die Zeit für Spaß und Ernsthaftes, doch ich betrachte mich auch nicht als die Masse. Will in ihr auch nicht aufgehen, es ist mir egal, was Menschen über mich denken. Der Reiz wäre es nur, mit ihnen zu denken. Erst das fortschreitende Alter wird mir wohl zeigen, welche Bahnen mein Geist bei seiner Bewertung ziehen wird. Ich vermute die Desert Eagle, ist nicht wirklich die Option, auch wenn es die logischste Option wäre.
© Blasphemous Jaw
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Montag, 3. Juni 2013
Flüchtling erhängt sich vor Abschiebung
Protest Demo in Eisenhüttenstadt 03.06. 2013 und unschöne Tatsachen über einige Unterstützer.
Nach dem Selbstmord eines 20 jährigen Flüchtlings aus den Tschad haben Flüchtlinge und Unterstützer* zu einer Demonstration vor der Zentralen Erstaufnahmestelle für Asylbewerber in Eisenhüttenstadt aufgerufen. Grundsätzliches Anliegen ist die Forderung nach einer unabhängige Untersuchung der Umstände des Todes des 20 jährigen Flüchtlings. Hintergrund der Forderung ist offenbar, das der junge Mann aus dem Tschad, nicht Konform der EU-Aufnahme-Richtlinie, die besonders schutzbedürftige Flüchtlinge zu erkennen und sie angemessen zu behandeln fordert, betreut worden. Die EU Richtlinie fordert, ausreichende medizinische Versorgung für traumatisierte Asylsuchende, das heißt unter anderem auch eine Überprüfung auf traumatisierende Kriegs-, Folter und Gefängniserlebnisse oder eventueller anderer Trauma.
Es stellt sich dar, das in der Einrichtung qualifizierte Angebote dieser Art fehlen. Aus dem Innenministerium soll dazu verlautbart worden sein, das sich der junge Mann in Eisenhüttenstadt verhaltensauffällig war. Durch den Brandenburger Flüchtlingsrat wurde mitgeteilt, das der Asylbewerber auf seinen Weg in die Aufnahmestelle in Eisenhüttenstadt Opfer eines rechtsradikalen Übergriffs wurde. Dieser Fakt ist zwar hier in der Kürze nicht zu belegen, allerdings sollte er der Behörde, wenn es denn so war, bekannt sein.
Alleine die Anzeichen einer Traumatisierung, die wohl offensichtlich vorlag und im Innenministerium aktenkundig ist, hätten reichen müssen, die laut der oben genannten EU-Richtlinie geforderten Untersuchungen veranlasst werden. Statt dessen wurde die Abschiebung des jungen Mannes nach Italien ohne Überprüfung des Asylantrages betrieben. Auf Basis der Dublin II Richtlinie.
Der Umstand der akut bevorstehenden Abschiebung, war vermutlich der Grund, das der Mann einen Tag vor seiner Abschiebung nach Italien, in der Abschiebehaft Selbstmord durch erhängen beging. Berücksichtigt man, das der 20 jährige Flüchtling aus dem Tschad kommt, einer durch Bürgerkrieg gezeichneten Region, wiegt es besonders schwer, das Behördenversagen, Ignoranz und der Verstoß gegen geltende EU Richtlinien durch Behörden, zum Tode eins jungen Menschen führen.
Mag man über das Asylrecht denken, was man will. Aber ein Land, das sich darauf beruft EU Mitglied der ersten Stunde zu sein, hat verdammt nochmal die Pflicht, Recht und Gesetzt auch durchzusetzen. Besonders gegenüber Menschen, die in Not zu uns kommen. Bei diesen Mann spricht vieles dafür, das es ein echter Flüchtling war und kein sogenannter Wirtschaftsflüchtling. Wirtschaftsflüchtlinge neigen wohl weniger dazu sich umzubringen, traumatisierte Gewaltopfer jedoch schon. Als Bürger eines privilegierten Landes, wie Deutschland, kann man von deutschen Behörden verlangen, das diese Unterscheidung auch gemacht wird. Alles andere ist ein massiver Verstoß gegen die Menschenrechte. Die mir soweit bekannt ist auch für Gäste dieses Landes gelten.Wer sich nicht dagegen wehrt, wie Fremde behandelt werde, wird irgendwann selbst zum Opfer von Behördenwillkür werden.
Schattenseiten militanter Gutmenschen
Leider muss nicht bei Allen was ich bis jetzt dazu gesagt habe, aber auch feststellen, das diese Veranstaltung nicht nur den berechtigten Anliegen diente Menschenrechte und eine menschenwürdige Asylpolitik zu unterstützen, sondern der offensichtlich der Profilierung militanter linker Gruppen dienen soll.
Die Durchführung war anderes, als man sich von für Gerechtigkeit eintretenden Personen vorstellen sollte.
Schon bei meinen Eintreffen machte ich vom Parkplatz einige Fotos der sich sammelnden Demonstranten. Was interessiert beobachtet wurde. Kurz darauf wurde ich angesprochen, warum ich fotografiere und so etwas, wie ein Gesinnungstest vorgenommen. Das Nazi Fieber grassierte schon, ich mit 6 mm Haarschnitt und einer Kamera, an der eine Tasche hing, die in den Farben Schwarz Rot Gold gehalten war, Original Lieferumfang dieser Kamera übrigens.
Ich war potentiell verdächtig ein rechter Schnüffler zu sein. Dabei wollte ich lediglich mein Recht nutzen, von einer öffentlich Veranstaltung zu berichten und meine Meinung zum Thema zu äußern. Das ging so weit, das ich von offensichtlich beabsichtigt, nicht gekennzeichneten Ordnern, dazu aufgefordert wurde mich auszuweisen, meinen Presseausweis vorzuweisen und das fotografieren zu unterlassen. Eine Dreistigkeit, die man wohl von NPD Kundgebungen kennt, im öffentlichen Raum Zensur ausüben zu wollen. Ich musste mich tatsächlich der Hilfe der Polizei versichern, um einige Aufnahmen zu machen.
Die von mir angesprochenen Personen gehören offensichtlich genau so, wie die kognitiv eher simpel strukturierten Ordner bei NPD Veranstaltungen, zu einer ideologisierten Gruppe mit kleinen Horizont, sehr eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit und noch schlechterer Beobachtungsgabe. Denn in einem unauffällig auf dem anliegenden Parkplatz geparkten Wagen, saßen vermutlich die tatsächlichen „rechten“ Schnüffler. Ein silberner VW Passat mit Barnimer Kennzeichen. Was wohl auf die völlige Inkompetenz der aus Berlin angereisten Unterstützer verweist. Denn mir vielen die Herrschaften auf. Aktionismus von Gutmenschen in Paarung mit ideologisierten Verfolgungswahn, eine blind machende Mischung, die gefährlich werden kann.
Der Brandenburger Flüchtlingsrat und die Initiative „FeIS“** die man vermutlich zu den Unterstützern des Protestes zählen kann, täten gut daran, vor Ort seriöse Vertreter zu haben, die sich an Recht und Gesetz halten. Aber nicht normale Bürger belästigen und bedrängen. Da es sich, um einen für mich angemessenen Protest, in guter Sache handelte, habe ich davon abgesehen Anzeige wegen Belästigung und Nötigung gegen die genannten Personen zu erstatten. Was vor Ort gut möglich gewesen wäre.
Insbesondere, wenn man beachtet, das eine Demonstration vor einen Auffanglager angemeldet ist und dann von den Teilnehmern kurzerhand, in die Einrichtung verlagert wird. Was praktisch einen Hausfriedensbruch gleich kommt. Um die Situation nicht zu verschärfen, erteilte die Hausverwaltung nachträglich die Genehmigung, das Demonstranten, das Objekt betreten können. Eine gute und umsichtige Entscheidung. Da es keine Tendenzen zum Krawall gab. Trotz offensichtliche Rechtsbrüche.
Wie schon gesagt, aus verschiedenen Gründen sehe ich es als Bürgerpflicht an, unwürdige Umstände anzuprangern und legitim zu protestieren. Jeder sollte diese Recht nutzen können. Doch wenn Belästigung und Nötigung unbescholtener Bürger zum Programm der Veranstaltung gehört, dann wird auch das gute Ziel diffamiert.
Schützen wir uns vor Radikalen aller politischer Farben, sie sind es, die den Unfrieden in der Gesellschaft schüren.
**Mit Doppelklick auf den Titel kommt ihr auf den Wiki Link, der mehr Infos zur Initiative „FeIS“ bietet. Dann wird einiges in diesen Beitrag wohl klarer.
© Blasphemous Jaw
Nach dem Selbstmord eines 20 jährigen Flüchtlings aus den Tschad haben Flüchtlinge und Unterstützer* zu einer Demonstration vor der Zentralen Erstaufnahmestelle für Asylbewerber in Eisenhüttenstadt aufgerufen. Grundsätzliches Anliegen ist die Forderung nach einer unabhängige Untersuchung der Umstände des Todes des 20 jährigen Flüchtlings. Hintergrund der Forderung ist offenbar, das der junge Mann aus dem Tschad, nicht Konform der EU-Aufnahme-Richtlinie, die besonders schutzbedürftige Flüchtlinge zu erkennen und sie angemessen zu behandeln fordert, betreut worden. Die EU Richtlinie fordert, ausreichende medizinische Versorgung für traumatisierte Asylsuchende, das heißt unter anderem auch eine Überprüfung auf traumatisierende Kriegs-, Folter und Gefängniserlebnisse oder eventueller anderer Trauma.
Es stellt sich dar, das in der Einrichtung qualifizierte Angebote dieser Art fehlen. Aus dem Innenministerium soll dazu verlautbart worden sein, das sich der junge Mann in Eisenhüttenstadt verhaltensauffällig war. Durch den Brandenburger Flüchtlingsrat wurde mitgeteilt, das der Asylbewerber auf seinen Weg in die Aufnahmestelle in Eisenhüttenstadt Opfer eines rechtsradikalen Übergriffs wurde. Dieser Fakt ist zwar hier in der Kürze nicht zu belegen, allerdings sollte er der Behörde, wenn es denn so war, bekannt sein.
Alleine die Anzeichen einer Traumatisierung, die wohl offensichtlich vorlag und im Innenministerium aktenkundig ist, hätten reichen müssen, die laut der oben genannten EU-Richtlinie geforderten Untersuchungen veranlasst werden. Statt dessen wurde die Abschiebung des jungen Mannes nach Italien ohne Überprüfung des Asylantrages betrieben. Auf Basis der Dublin II Richtlinie.
Der Umstand der akut bevorstehenden Abschiebung, war vermutlich der Grund, das der Mann einen Tag vor seiner Abschiebung nach Italien, in der Abschiebehaft Selbstmord durch erhängen beging. Berücksichtigt man, das der 20 jährige Flüchtling aus dem Tschad kommt, einer durch Bürgerkrieg gezeichneten Region, wiegt es besonders schwer, das Behördenversagen, Ignoranz und der Verstoß gegen geltende EU Richtlinien durch Behörden, zum Tode eins jungen Menschen führen.
Mag man über das Asylrecht denken, was man will. Aber ein Land, das sich darauf beruft EU Mitglied der ersten Stunde zu sein, hat verdammt nochmal die Pflicht, Recht und Gesetzt auch durchzusetzen. Besonders gegenüber Menschen, die in Not zu uns kommen. Bei diesen Mann spricht vieles dafür, das es ein echter Flüchtling war und kein sogenannter Wirtschaftsflüchtling. Wirtschaftsflüchtlinge neigen wohl weniger dazu sich umzubringen, traumatisierte Gewaltopfer jedoch schon. Als Bürger eines privilegierten Landes, wie Deutschland, kann man von deutschen Behörden verlangen, das diese Unterscheidung auch gemacht wird. Alles andere ist ein massiver Verstoß gegen die Menschenrechte. Die mir soweit bekannt ist auch für Gäste dieses Landes gelten.Wer sich nicht dagegen wehrt, wie Fremde behandelt werde, wird irgendwann selbst zum Opfer von Behördenwillkür werden.
Schattenseiten militanter Gutmenschen
Leider muss nicht bei Allen was ich bis jetzt dazu gesagt habe, aber auch feststellen, das diese Veranstaltung nicht nur den berechtigten Anliegen diente Menschenrechte und eine menschenwürdige Asylpolitik zu unterstützen, sondern der offensichtlich der Profilierung militanter linker Gruppen dienen soll.
Die Durchführung war anderes, als man sich von für Gerechtigkeit eintretenden Personen vorstellen sollte.
Schon bei meinen Eintreffen machte ich vom Parkplatz einige Fotos der sich sammelnden Demonstranten. Was interessiert beobachtet wurde. Kurz darauf wurde ich angesprochen, warum ich fotografiere und so etwas, wie ein Gesinnungstest vorgenommen. Das Nazi Fieber grassierte schon, ich mit 6 mm Haarschnitt und einer Kamera, an der eine Tasche hing, die in den Farben Schwarz Rot Gold gehalten war, Original Lieferumfang dieser Kamera übrigens.
Ich war potentiell verdächtig ein rechter Schnüffler zu sein. Dabei wollte ich lediglich mein Recht nutzen, von einer öffentlich Veranstaltung zu berichten und meine Meinung zum Thema zu äußern. Das ging so weit, das ich von offensichtlich beabsichtigt, nicht gekennzeichneten Ordnern, dazu aufgefordert wurde mich auszuweisen, meinen Presseausweis vorzuweisen und das fotografieren zu unterlassen. Eine Dreistigkeit, die man wohl von NPD Kundgebungen kennt, im öffentlichen Raum Zensur ausüben zu wollen. Ich musste mich tatsächlich der Hilfe der Polizei versichern, um einige Aufnahmen zu machen.
Die von mir angesprochenen Personen gehören offensichtlich genau so, wie die kognitiv eher simpel strukturierten Ordner bei NPD Veranstaltungen, zu einer ideologisierten Gruppe mit kleinen Horizont, sehr eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit und noch schlechterer Beobachtungsgabe. Denn in einem unauffällig auf dem anliegenden Parkplatz geparkten Wagen, saßen vermutlich die tatsächlichen „rechten“ Schnüffler. Ein silberner VW Passat mit Barnimer Kennzeichen. Was wohl auf die völlige Inkompetenz der aus Berlin angereisten Unterstützer verweist. Denn mir vielen die Herrschaften auf. Aktionismus von Gutmenschen in Paarung mit ideologisierten Verfolgungswahn, eine blind machende Mischung, die gefährlich werden kann.
Der Brandenburger Flüchtlingsrat und die Initiative „FeIS“** die man vermutlich zu den Unterstützern des Protestes zählen kann, täten gut daran, vor Ort seriöse Vertreter zu haben, die sich an Recht und Gesetz halten. Aber nicht normale Bürger belästigen und bedrängen. Da es sich, um einen für mich angemessenen Protest, in guter Sache handelte, habe ich davon abgesehen Anzeige wegen Belästigung und Nötigung gegen die genannten Personen zu erstatten. Was vor Ort gut möglich gewesen wäre.
Insbesondere, wenn man beachtet, das eine Demonstration vor einen Auffanglager angemeldet ist und dann von den Teilnehmern kurzerhand, in die Einrichtung verlagert wird. Was praktisch einen Hausfriedensbruch gleich kommt. Um die Situation nicht zu verschärfen, erteilte die Hausverwaltung nachträglich die Genehmigung, das Demonstranten, das Objekt betreten können. Eine gute und umsichtige Entscheidung. Da es keine Tendenzen zum Krawall gab. Trotz offensichtliche Rechtsbrüche.
Wie schon gesagt, aus verschiedenen Gründen sehe ich es als Bürgerpflicht an, unwürdige Umstände anzuprangern und legitim zu protestieren. Jeder sollte diese Recht nutzen können. Doch wenn Belästigung und Nötigung unbescholtener Bürger zum Programm der Veranstaltung gehört, dann wird auch das gute Ziel diffamiert.
Schützen wir uns vor Radikalen aller politischer Farben, sie sind es, die den Unfrieden in der Gesellschaft schüren.
**Mit Doppelklick auf den Titel kommt ihr auf den Wiki Link, der mehr Infos zur Initiative „FeIS“ bietet. Dann wird einiges in diesen Beitrag wohl klarer.
© Blasphemous Jaw
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