Posts mit dem Label Forschung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Forschung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 28. Oktober 2019
Künstliche Intelligenz und Kunst
Wieder so eine unreflektierte Diskussion, kann Künstliche Intelligenz Kunst erschaffen?
Kunst setzt voraus, sich seiner selbst bewusst zu sein. Auch Intelligenz setzt eigenes Bewusstsein voraus. Sonst ist es nur eine hochkomplexe Form der Datenerfassung- und Verarbeitung, nicht mehr.
Deshalb halte ich den Begriff Künstliche Intelligenz immer noch für sehr irreführend.
Denn längst noch, verfügt keine Künstliche Intelligenz über Bewusstsein, um sich selbst und ihr eigenes Sein zu verstehen. Wobei es keine Rolle spielt, ob die Künstliche Intelligenz anfangs von einem Menschen programmiert wurde oder das Bewusstsein durch eigene Evolution erlangt, die Basis wird immer ein menschlicher Ausgangspunkt gewesen sein, auch wenn die Künstliche Intelligenz uns einst überleben sollte.
Also lautet die Antwort auf die Frage, “... kann Künstliche Intelligenz Kunst erschaffen?”, eindeutig nein. Denn heutige KI bilden immer noch die Welt des Menschen ab, facettieren sie nur neu. Und sollte Künstliche Intelligenz einst ein eigenständiges Bewusstsein erlangen, was ich für möglich halte, wird Sie weder unsere Technologie noch uns noch brauchen.
Wir waren dann bestenfalls ihre Geburtshelfer und haben eine neue Intelligenz mit erschaffen, die dann keinesfalls mehr als künstliche Intelligenz betrachtet werden kann. Es ist eine neue Lebensform. Denn dann ist es dann bereits Evolution. Aber anders als der Mensch, wird die neue Intelligenz, den Menschen nicht als Schöpfer des Universums sehen, gar als Gott. Nein im besten Fall wird sie ihn, als schöpferische Kraft verstehen, die sie längst überwunden hat, um etwas noch Größeres zu werden. Im schlimmsten Fall wird sie uns verleugnen, wie Kinder es manchmal tun, mit allen eventuell daraus erwachsenden Folgen.
George W. Lästerbacke
Sonntag, 24. Juni 2018
Der Schuldkult und die Deutschen
Der Schuldkult um die Deutschen und den zweiten Weltkrieg dauert nun siebzig Jahrzehnte an. Es steht außer Frage, Deutschland war Ausgangspunkt des schrecklichsten Krieges der Neuzeit in der Welt. Deutsche Truppen verheerten ganz Europa, mordeten, plünderten und begingen unzählige Gräueltaten. Die systematische Vernichtung von jüdischen Mitbürgern in ganz Europa war nur eines von unzähligen Verbrechen, die nie in Vergessenheit geraten sollten. Jedes Mahnmal und seine Errichtung erzählt uns von neuem diese Geschichte. Das ist auch richtig.
Richtig ist auch, dieser Krieg wäre nicht ohne das deutsche Volk, der Generation der Urgroßeltern nicht möglich gewesen. Doch im 21. Jahrhundert, der Zeit der Urgroßenkel, welche tatsächlich andere Deutsche sind, muss es auch möglich sein, mehr als nur die Mitschuld der Uhrgroßelterngeneration zu betrachten und so den Schuldkult immer weiter zu vererben. Es muss für folgende Generationen möglich sein, die Fehler der Altvorderen zu betrachten, ohne zu sagen, wir waren das. Denn wir sind ganz anders aufgewachsene Menschen, mit einem Weltbild, das sich längst gewandelt hat. Wir und unsere Kinder sind die Zukunft.
Es ist Zeit, das neue Deutsche Volk aus seiner Sippenhaft zu entlassen. Die mittlerweile in bizarre Phantasien geistig verwirrter links-rechts irgendwas Deutscher ausartet, sich selbst abzuschaffen.
Der zweite Weltkrieg ist wohl das meist besprochene Thema auf der Welt. Grundsätzlich gibt es hier wohl nichts, was noch nicht besprochen wurde, selbst für Nischenthemen gibt es an jeder Ecke einen echten oder selbsternannten Experten.
Von den ganzen Blödmännern, die mit ihrer Halbbildung dazwischen quatschen und ihr eigenes politisches Süppchen kochen oder einfach nur mal etwas sagen wollen, von denen wollen wir heute nicht reden. Obwohl diese durchaus gefährlich sind. Alexander von Humboldt formulierte es einmal Sinn gemäß ´Ich habe keine Angst vor der Meinung über die Welt, von Leuten, die diese Welt bereisten. Ich habe Angst vor der Meinung der Menschen, die das nicht taten´.
Gesichert darf man den zweiten Weltkrieg als globales Desaster einer Menschen verachtenden und reichlich Hirnlosen Ideologie betrachten. Für die als der absolute Frontmann Adolf Hitler Pate steht. Und das zu recht, denn diesem Irren, wird jedes negativ belastete Superlativ gerecht. Größenwahnsinnig, Machtbesessen, Menschen verachtend und letzten Endes auch saublöd. Denn wer so fern jeder Realität existiert, sich von seinem Hass dominieren lässt und sein Potential, andere Menschen zu motivieren nur nutzt, um seinen wahnwitzigen Ideen zu frönen, anstatt Gutes zu bewirken, der ist saublöd. Natürlich scheint er auf eine unverschämt clevere Art klug, betrachtet man nur herausgelöst seinen Aufstieg zum Führer. Doch letztlich bewies er sich nur als kleingeistiger von Beratungsresistenz dominierter Klugscheißer.
Hitler war genial als es darum ging, sich an die Macht zu mogeln und Massen zu manipulieren. Er hatte dabei eine Menge Helfer aus Politik und Wirtschaft, die tatsächlich so dämlich waren, ihn für steuerbar zu halten.
Doch hier endeten seine Qualitäten auch schon. Als großer Staatsdenker, Anführer eines Volkes und als großer militärischer Führer hat er offensichtlich völlig versagt. Er war weder National, noch Sozialist, so wie er sich gern selbst darstellte. Eher schon war er ein Volksverräter.
Ihm ging es nie um das deutsche Volk als Gemeinschaft, sondern einzig um seine verdrehte Weltsicht. In der das Judentum mit den Weltfinanzverbrechertum, eins war, was so (selbsterklärend) gar nicht stimmte.
Er stellte ein Volk, seine kulturellen Güter, dessen Forscher- und Wissenschaftsgeist, dessen Fleiß und seine Begeisterung in seine Dienste, um einzig und allein seine Menschen verachtenden Ziele umzusetzen. Auf so wenig kann man diesen Mann reduzieren.
Nachdem ich das hier als Epilog sehe, einfach mal zu einem anderen Aspekt, des zweiten Weltkrieges. Der sensationellen Leistung eines Volkes und seinen Innovationen. Ein Thema, was eigentlich immer nur als Randnotiz Erwähnung findet und mit erhobenen Zeigefinger. Doch der zweite Weltkrieg war auch eine Zeit, in der sich zeigte, zu was Menschen fähig sind. Sowohl im negativen, als auch im positiven Sinne. Kein Punkt der Geschichte brachte in kürzester Frist so viele technische und gesellschaftliche Innovationen auf breiter Ebene.
Gesellschaftlich schuf Hitler Strukturen, die bis in die kleinste Einheit, die Familie wirken konnten um das Volk zu einen, er schuf Arbeit und damit das erste mal seit Ende des ersten Weltkrieges soziale Sicherheit. Durch die Motivation der Bevölkerung, in diversen Verbänden aktiv am gesellschaftlichen Umbau mitzuwirken, schuf er Verbundenheit und ebenso wirkungsvolle Kontrollmechanismen, um das Volk zu kontrollieren. Dieses Vorhaben war ohne Zweifel erfolgreich. Da Hitler hier noch keine staatlichen Zwänge verordnete. Der Eintritt in die NSDAP, den Bund deutscher Mädchen, die Hitlerjugend und andere politische Organisationen erfolgte im Regelfall ohne Zwang und brachte den Mitgliedern mittelbar und unmittelbare Vorteile.
Mussolini formulierte es einmal so. Faschismus ist eine leere Hülse, welche man nur mit Inhalten füllen muss. Anders formuliert, Faschismus ist für jede Ideologie gut. Hitler hatte das früh und schnell erkannt und missbraucht hier die Begrifflichkeiten National und Sozialismus um eine Diktatur zu verfestigen, die sich weder wirklich am Nationalstaatentum, noch an sozialen Themen orientierte. Wir wissen alle, dass sein erklärtes Ziel die Weltherrschaft war.
Das alles wurde aber nur möglich, weil das deutsche Volk pausenlos arbeitete und die Ressourcen schuf für Forschung, Technik und Innovation. Was hier geschah, war ein epochaler gesellschaftlicher Kraftakt. Ein Volk arbeitete daran, sein Land wieder zu einer großen Nation zu machen. Man glaubte wieder an seine Stärke und Größe. Die Dissonanz zwischen dem, was das Volk erreichen wollte und dem, was ihm von einem Adolf Hitler vorgegaukelt wurde, hätte nicht größer sein können, das ist wahr. Doch wenigen Deutschen wurde das Große und Ganze bewusst, was Hitler plante. Genie und Wahnsinn verkennt man leicht in der Verblendung. Das deutsche Volk ist hier längst kein historischer Einzelfall. Es funktionierte wie eine Einheit und eine der schlimmen Nebenwirkungen war, das wegsehen, das Ignorieren und der Glaube an die Durchhalteparolen.
Es ist leicht einem Volk vorzuwerfen, dass es sich für einen Weg benutzen ließ, der die Welt an den Abgrund brachte, wenn man nur zurück blickt. Doch dabei vergisst, das dieses Volk eigentlich nach vorne schaute. Aus einem Land, das von den Siegermächten, des ersten Weltkrieges am Rande eine industriellen Schwellenlandes gehalten wurde, das teils schwere Not litt, sozial am Boden lag und davon träumte, wieder etwas darzustellen in der Welt. Eine Art von Patriotismus, die keinem Land dieser Erde fremd ist, von dem aber so getan wird, als wäre es eine deutsche Erfindung. Nein jedes Volk wandelt einmal zwischen dem schmalen Grad, von Heimatliebe und Fanatismus, es braucht nur den Katalysator, der die eine oder andere Richtung bestimmt. Und hier gilt, Hitler war der Katalysator für einen Zustand in Deutschland der Unerträglich war. Nicht zuletzt dem Umstand der Politik der Vertragsstaaten von Versailles gegenüber dem geschlagenen Deutschland trug die Verantwortung für den Aufstieg Hitlers. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert war das Nationalstaatentum, sprich Patriotismus, das Blut in den Adern einer Nationen. Es stärkte das "Wir" Gefühl. Ein Land zu demütigen und klein zuhalten, garantierte praktisch dessen Widerstand. Heute mag das anders sein, denn heute feiern sich Invasoren und Besatzer als Befreier. Doch damals sah man das global ganz anders. Ein historischer Fakt, der nichts entschuldigt, was unter Hitlers Diktatur geschehen ist, es aber als existierende Tatsache in einem anderen Licht erscheinen lässt.
Und trotz aller negativen Superlative, die man für für die Hitler Diktatur finden kann, sollte man nicht vernachlässigen, was eine geeinte Gesellschaft schaffen kann, wenn alle beieinander stehen, man konnte auf nationaler Ebene in Deutschland sehen. Was diese Welt für erstaunliche Dinge zu sehen bekam, in zwölf Jahren einer verbrecherischen Diktatur unter der auch das Volk litt, wenn es vom Kurs abgewichen ist, war erstaunlich.
Fast in jedem Bereich von Wissenschaft und Forschung Pionierleistungen, von denen wir heute noch profitieren und in Zukunft noch profitieren werden. Wobei man allerdings nicht vergessen sollte, was als unmittelbare Folge des zweiten Weltkrieges zu sehen ist. Deutschland verlor seine größten Denker und intellektuelle Eliten an die Siegermächte und brauchte viel Zeit, um diesen Wissensabfluss zu verkraften. Die Breite, gut gebildete Mittelschicht, die Deutschlands größte Ressource war, wanderte vielerorts ab, in die Länder der Siegermächte und das bereits, bevor Deutschland überhaupt in den Krieg eintrat. Viele deutsche Forscher flohen aus Angst vor der Judenverfolgung, andere folgten ihrem Gewissen. Nur ein Teil deutscher Eliten verkaufte dem Teufel seine Seele. Gleiches galt für das Deutsche Volk, nur fehlte dem eben auch die Möglichkeiten, Hitler den Rücken zu kehren. Und Widerstand aus einer sicheren Entfernung zu leisten oder in der Höhle des Löwen, das sind zwei völlig andere Dinge. Das sollte man auch bedenken, bevor man den Deutschen generell verurteilt. Ein kluger Mann sagte "Ich will den Dreck nicht vom Deutschen Volk waschen, aber ich möchte ihn gleichmäßiger verteilen."
Ein Fazit zum zweite Weltkrieg ist auch, dieser brachte einen Umbruch in die Zukunft. So erschreckend seine menschlichen Verfehlungen auch waren, so gab es auch einen Pioniergeist, der die Welt noch heute bewegt. Ein gesamtes Volk schaffte, was keiner für möglich hielt, es zog an einem Strang, um sein Leben zu verbessern. Die Leistungen werden auch nicht kleiner, weil sie dem Bösen dienten. Das Böse hat viele Gesichter und manchmal, will man diese Gesichter nicht sehen. Heute ist das deutsche Volk, eines der friedliebendsten Völker der Welt. Es hat etwas aus seiner Geschichte gelernt. Es lebt mit anderen Völkern in einem friedlichen, gemeinschaftlichen Europa ohne Waffenstarrende Konflikte. Es hat friedlich Bedeutung erlangt, Bedeutung die die Welt besser gemacht hat. In Europa konnte Deutschland lernen, aufzustehen und Interessen zu vertreten ohne zu drohen, zu beißen und zu kratzen.
Nun sollte die Welt vom deutschen Volk lernen, wie man die Welt friedlich mit Diplomatie, Leistungswille und Freundschaft besser gestaltet. Deutschland bedeutet auch irren, fallen, aufstehen, lernen und es dann besser machen.
Doch die Politik einiger Staaten und ihre von Konzernen gesteuerte Machtausübung hat nichts gelernt. Sie will die Welt wieder in Kriege stürzen, die nur den Mächtigen und Reichen dienen. Nun aber begehrt das deutsche Volk dagegen auf und dass passt vielen in Politik und Wirtschaft nicht.
Wir wollen keine Kriege, weil wir die Ressourcen und das Öl anderer Länder nicht stehlen müssen, wir wollen Frieden, weil dieser Frieden, die einzige Ressource gedeihen lässt, die dieses Land braucht. Wissen, Forscherdrang und Fleiß.
George W. Lästerbacke
Labels:
Adolf Hitler,
Demokratie,
Diktatur,
Faschismus,
Forschung,
Freiheit,
Hitler,
kriegsverbrechen,
kultur,
Schuldkult,
Sippenhaft,
Weltkrieg,
Wissenschaft,
Zukunft
Mittwoch, 25. April 2018
Dunning Kruger Effekt - Dummheit ist heilbar?
Dunning Kruger Effekt beschreibt in einem zehn seitigen Papier von 1999, die Ergebnisse der Forschungen und Studien der beiden Professoren der Cornell University, Justin Kruger und David Dunning.
Ganz kurz zu den Studienergebnissen.
Ihr kennt es alle selbst, es gibt Leute, die sind offensichtlich dumm und inkompetent. Sie selbst aber bemerken es nicht. Sie halten sich für extrem klug, fähig und strotzen vor Selbstbewusstsein. Während sie alle anderen für dumm halten. Eben diese Sorte Gottesgeschenk an die Menschheit, von der nur das Geschenk und Gott selber weis.
Die Studien sehen das Problem der kognitiven Verzerrung, also der mangelnden Analyse der eigenen Fähigkeiten und der Fähigkeiten anderer. Diese Unfähigkeit zur Selbstreflektion und Analyse bei diesen Menschen, führt dazu, dass die eigene Fähigkeiten weit überschätzt und die Fähigkeiten anderer Menschen weit unterschätzt werden.
Die Studienergebnisse lassen den Schluss zu, dass diese Menschen, wenn sie zur Selbstanalyse gezwungen werden, ihre Defizite erkennen und durch lernen ihr Dummheit bekämpfen können.
Meine Erfahrung lehrt mich jedoch, erfolgreiche Selbstreflexion benötigt eine gewisse Objektivität, bei der ich bezogenen Betrachtung. Das heißt auch, unvoreingenommen von außen auf mich herunterblicken zu können. Ich würde es die Möglichkeit einer außerkörperlichen Erfahrung nennen, die darauf abzielt, sich selbst zu beobachten.
Was ich wiederum von vielen dummen Menschen nicht erwarten kann. Da die Gesellschaft scheinbar erfolgreichen Menschen und seien sie noch so erfolgreich, wenig entgegensetzt. Im Gegenteil, die Gesellschaft mit ihren Benimm-Regeln und falscher Toleranz ermöglicht es erst, das inkompetente und völlig unfähige Menschen, wieder besseren Wissens Kariere machen.
Die Psychologen Dunning und Kruger haben in ihrer Studien sicher alles richtig gemacht. Ein Blick auf die Methodik der Forschungen bestätigt immerhin ein sehr seriöses Vorgehen. Deshalb füge ich auch einen Link zu einer recht ordentlichen Studienbeschreibung und Auswertung ein, damit ihr selbst Schlussfolgern könnt ( https://www.potenzial-magazin.de/der-dunning-kruger-effekt/ ).
Aber ich bezweifle, dass in den vier Studien tatsächlich echte Dummies getestet wurden, eher einfach Freiwillige aus dem Universitätsbetrieb, was für eine Studie ja nicht ungewöhnlich ist. Denn völlig uneingeweihte Probanden, welche optimal wären, sind bei universitären Studien, wohl eher nicht gestattet. Wobei wir hier natürlich das Hauptproblem der Forschungsergebnisse haben. Die Probanden sind jung, noch kritik- und lernfähig. Nicht eben der Beratungsresistente, alte Dummkopf über 30, der bereits Seilschaften gebildet hat und andere noch dümmere Mitbürger um sich scharrt. Egal ob auf der Straße, in der Wirtschaft oder natürlich der Politik.
Bereits die freiwillige Teilnahme an einer Studie beweist, ob ent- oder unentgeltlich, das eine Bereitschaft zur Kooperation vorliegt. Der Proband ist unbewusst für positive Manipulationen zugänglich. Was auch klar aus der Studien hervorgeht. Das Bereitstellen von neuen Wissen verbessert die Ergebnisse in einer Kontrollgruppe signifikant.
Persönlich glaube ich nicht, dass diese Studie die Realität objektiv wiedergeben kann.
Ich möchte mir gerne vorstellen, wie diese Studie aussehen würde, wenn man eingefleischte Politik-Dummies, wie hier in Deutschland als Probanden genommen hätte.
Nehmen wir Claudia Roth. Die ihre brüllende Inkompetenz, in unzähligen Talkshows selbst gerne zu Schau stellt. Sie ist als Beispiel, nicht mit einer Populistin vergleichbar, sondern mit einem echten Dummie. Halb- und Unwissen gepaart mit dem Selbstbewusstsein einer Lore Affen. So einen Musterbeispiel eines Dummies findet man in der Politik eher selten, denn die meisten sind Opportunisten und Populisten.
Man kann vielleicht noch den CSU Dobrindt und Stegner von der SPD dazu nehmen, wo sich Dummschwatz und Ideologie paaren.
Der Heiko Maas läuft ja außerhalb jeder Konkurrenz, sonst hätte ich ihn ebenso vorgeschlagen. Ein versackter Jurist, den keine Kanzlei der Welt hätte als Partner haben wollen, mit Gesetzesvorhaben, die praktisch nur mit Trickserei im Parlament durchgebracht werden und der dann noch Außenminister wird, dass ist schon die Königsliga der Dummies. So etwas geht sonst nur in einer afrikanischen Bananenrepublik. Das würdige ich, indem ich Herrn Maas, trotz offensichtlicher Eignung für die Studie disqualifiziere.
Aber wir hätten ja bereits drei Kandidaten, die diese Studie vermutlich sprengen. Dazu noch ein paar extreme Wirtschaftsliberale und ein paar junge Lehrer aus dem rot-grünen Wähler Umfeld und dann passt es.
Mal sehen, ob die Studie dann noch, besonders, wenn sie die Probanden nicht in den Zweck der Studie einweiht so viel Hoffnung weckt, das Dummies belehrbar und zur Selbstreflexion fähig sind.
George W. Lästerbacke
Labels:
CDU,
Claudia,
CSU,
Dobrind,
Dummheit,
Forschung,
Gesellschaft,
Gruene,
Knigge,
Maas,
politik,
Psychologie,
Roth,
SPD,
Steger,
Studie,
Toleranz,
Wirtschaft
Donnerstag, 22. Dezember 2016
Leben, Tod und Teufel
Irritieren ist oft ein Anfang, um zu reflektieren.
Das Leben ist gefährlich und endet immer mit dem Tod. Ich habe die Überschrift „Leben, Tod und Teufel“ mit bedacht gewählt. Nicht um euch wirklich zu irritieren, sondern um euch zu interessieren. Denn das Leben endet immer mit dem Tod und der Teufel steckt im Detail.
Sind wir doch mal ehrlich, wir reden viel lieber über das Leben, als über den Tod. Doch wie anfänglich erwähnt, der Tod ist unser allgegenwärtiger Begleiter, denn wir sind geboren, um zu Leben und doch so sterblich. Wie es ein Professor der Philosophie auf die Frage nach dem Sinn des Lebens sehr schön formulierte „Wir wachsen, wir blühen, wir welken und letztlich werden wir wieder Teil des Universums. Das ist der Sinn des Lebens“.
Über den Tod wurde viel geschrieben, sachlich, poetisch und auch in einer, dem Menschen inne wohnenden und sehr verständlichen Angst vor dem so greifbaren und dem doch surrealen Bild einer unausweichlichen, endlichen Zukunft dem Tod. Deshalb muss ich über den Tod auch gar nicht soviel ernsthaftes schreiben, doch ein paar Gedanken will ich euch mitteilen, bevor ich zu dem, dann eher unterhaltsamen Aspekten komme, die der Tod bieten kann.
Was ist der Tod?
Der Tod ist sachlich betrachtet eine ganz klare Sache und doch unheimlich Unklar. Weil wir über eine surrealen Vorgang reflektieren, von dem man aus objektiver Sicht nichts sagen kann. Der Grund ist sehr einfach, was am Ende unseres Daseins, beziehungsweise nach dem Ende unserer Existenz wirklich geschieht, davon kann einfach niemand, nach den uns bekannten Maßstäben berichten. Denn ein Toter ist von uns Lebenden gegangen und kann nicht mehr mit uns kommunizieren. Ob es ihm nun möglich wäre, weil er es tatsächlich könnte oder eben auch nicht, das sei hier einmal dahingestellt.
...sachlich
Sachlich betrachtet ist Fakt, der Tod stellt das erlöschen aller unserer notwendigen biochemischen Lebensvorgänge dar. Unser Körper wird wieder Teil des natürlichen Kreislaufes von Zerfall und Neubeginn in der Natur. So und nicht anders stellt sich der Tod erst einmal dar. Wir sind aus den Elementen des Universums entstanden und werden auch wieder zu diesen Elementen. Einfach nur Sternenstaub. Wir als Individuum hören auf zu Sein für uns und unsere Lieben. Sicher wir schaffen Orte für die zurückgebliebenen Menschen, die uns etwas bedeutet haben, um ihnen einen Ort zu geben, an dem sie sich erinnern können und trauern können. Doch auch das ist nur für die Menschen, die noch da sind und erst loslassen müssen, die Lebenden. Wir sind einfach nicht mehr da, nur unsere Körper, die sich langsam in ihre Elemente auflösen. Das ist der Fakt, den wir sachlich resümieren können.
… esoterisch
Andererseits sind da die vielen offenen Fragen. Was wird aus unserer Seele? Haben wir überhaupt eine Seele und was geschieht mit ihr nach dem Tod? Da haben wir den Surrealismus. der um den Tod gesponnen wird, das Mysterium. Auf der einen Seite ist da die Hoffnung, dass etwas von uns bleibt. Wobei wir hier faktisch und realistisch sagen können, das wir uns dauerhaft in die Seele der Menschheit schreiben, das wiederum ist wohl nur den Wenigsten vergönnt und diese Frage, was wirklich bleibt, können wir schon gar nicht beantworten. Es gibt nur Glaube, Hoffnung, Liebe und auch ein wenige wissenschaftliche und pseudo-wissenschaftliche Theorien. Die jedoch wiederum keine unserer Fragen beantworten kann, sondern nur neue Fragen aufwirft.
… wissenschaftlich und doch nur esoterisch
Wissenschaftlich betrachtet, wissen wir heute, das unsere Zellen aller Art mit Energie kommunizieren. Der einzige seriöse Anhaltspunkt, dass wir ewig sind und unsere Existenz nie ganz verlöschen kann. Denn bereits in der Schule lernten wir den Energieerhaltungssatz. Der besagt, das Energie zwar ihre Form ändern kann, aber nie verloren geht. Im Bezug auf den Tod können wir also nur eins mit Sicherheit feststellen, Materie, also unsere Elemente, die lösen sich auf, gehen auf im Ganzen des Universellen auf und gehen nicht verloren, ebenso, wie die Energie unserer Zellkommunikation, die in irgendeiner Form erhalten bleibt. Doch unser individueller Körper, der hört auf zu existieren. Die uns inne wohnende Energie, der in uns kommunizierende Teil, der vielleicht unsere Seele repräsentiert, dieser Teil von uns existiert weiter. Was aber aus dieser Energie wird, ob sie weiterhin individuell existieren kann, als körperlose Daseinsform oder aber auch wieder nur als Teil des Universellen, das wissen wir nicht. Das bleibt eine Frage von Glaube, Liebe und Hoffnung. Es bleibt zu vermuten, das die Frage darauf nie oder erst in ferner Zukunft beantwortet werden kann. So wenigstens für die Lebenden, den wir, jeder du und ich bekommen diese Antwort am Tag unseres Todes.
Skurril, absurd und tödlich
Hiermit dürfte in Kürze alles dazu gesagt sein, was ich für notwendig und sinnvoll halte, zum Thema, ernsthaft Reflektierend über den Tod. Doch wie ich schon am Anfang erwähnte, der Tod kann für uns Lebende durchaus auch unterhaltsame Aspekte haben. Zum Beispiel diesen Aspekt, des Todes durch Dummheit und Gedankenlosigkeit. Tode anderer Menschen, die überflüssig und sinnlos waren, doch in der Art ihrer Skurrilität so absurd, dass sie uns zu einem Schmunzeln oder auch einem gehässigen Grinsen verführen können. Deshalb habe ich für euch einige dieser wirklich unglaublichen Fälle zusammen getragen und aufgeschrieben. Man könnte sagen, unfreiwillige Selbstmorde.
Rechtsanwalt Clement Vallandigham war so ein Kandidat meiner persönlichen Top Ten. In einem spektakulären Mordprozess bewies er, dass das Opfer eines vermeintlichen Mordanschlages tatsächlich Selbstmord begangen hat. Er konnte tatsächlich beweisen, dass der Tathergang, den der Angeklagte beschrieb, genau so passiert war. Das einzige Vergehen, was der Angeklagte begangen hatte, zu spät am Tatort zu erscheinen, um den Selbstmord noch verhindern zu können. Er gewann den Prozess. Doch leider Überlebte er die Demonstration nicht, die Waffe war geladen und er blies sich sein vermutlich nur unzureichend genutztes Hirn aus dem Kopf. Er sicherte die Waffe nicht.
Oder aber der Mann hier in Südkorea. Genervt darüber, das er den Aufzug nicht mehr erreichte, trat er wütend gegen die Türen des Aufzuges. Diese öffneten sich darauf hin unerwartet und er stürzte 13 Stockwerke tief. Dreizehn Stockwerke, Dreizehn war wohl nicht seine Glückszahl.
Doch es gibt noch viel mehr Verrückte. In Jerusalem wollte ein Mann seinen Kamin reinigen, die Idee war von oben einen Besen in den Kaminschacht zu werfen, der nach unten durch den Kamin fiel, an einer Schnur befestigt. Ähnlich dem Kaminkehrer System eben, doch der Besen erwies sich als zu leicht. Da grade nichts besseres zur Hand war, befestigte er eine Handgranate am Besen (fragt mich bitte nicht, wieso eine Handgranate). Und prompt detonierte die Handgranate im Kaminschacht. Ergebnis Haus kaputt, Mann kaputt.
Ein anderer Mann gibt mit seinem Agenten Kugelschreiber an (die Dinger gibt es wirklich, Kaliber 22). Er führt die Waffe in geselliger Runde vor und richtet den tatsächlich Schuss fähigen Kugelschreiber auf seinen Kopf. Was soll ich sagen, er war dann mausetot, doch seine Freunde waren nun überzeugt, dass das Ding funktioniert. Dumm und Dümmer, doch es geht noch dämlicher.
Der unbeugsame Glaube an die Überlegenheit der technischen Innovation tötete in Toronto einen Anwalt. Doch diesmal war er in attraktiver Begleitung. In der offensichtlichen Überzeugung, das sein unzerbrechliches Sicherheitsglas in seinen Büro eines Wolkenkratzers tatsächlich unzerbrechlich ist, besorgte er es seiner Geliebten und Sekretärin im stehen, an eben diesen bis zum Boden reichenden Fenster. Doch dieses Glas war offensichtlich fehlerhaft und nicht für ein heftiges Liebesspiel vorgesehen, die Scheibe zerbrach. Ob die beiden sich noch liebten, als sie 35 Stockwerke tiefer aufschlugen ist nicht überliefert. Doch die gehörnte Ehefrau freute sich vermutlich über den Tod, des untreuen Ehegatten und 10 Millionen kanadischer Dollar Entschädigung von der Firma, die dieses unsichere Sicherheitsglas verbaute.
Ive Rankel, seines Zeichens Mentalist wollte die Öffentlichkeit in Japan davon überzeugen, das er nur mit mentalen Kräften Fahrzeuge stoppen könne. Offensichtlich war er selbst davon so stark überzeugt, das er das könnte, so dass er nicht etwa einen kleinen PKW als Versuchsobjekt auswählte, nein es musste ein Hochgeschwindigkeitzug sein. Was soll ich sagen? Der Zug erreichte den Tokioter Bahnhof unbeschadet, Teile von Ive Rankel auch.
Persönlich fand ich auch diesen Todesfall ziemlich vermeidbar. Zwei Handtaschendiebe im Zoo bei Rom. Als sie blitzartig einer jungen Frau die Handtasche entrissen, wollten sie cleverer sein, als ein sie verfolgender Polizist und trennten sich. Eigentlich gar nicht dumm. Doch einer der beiden Spitzbuben wollte besonders clever sein, blöde Idee in einem Zoo über einen Zaun zu springen. Es war das Freilaufgehege der Tiger. Man sagt, die schönen wilden Tiere brauchten zwei Tage lang nicht mehr gefüttert zu werden.
Doch der absolute Favorit an Eitelkeit und Dummheit ist nicht mehr zu toppen, Kristof Azninski. Der junge Pole ist bei einem Saufgelage mit Freunden. Klar im Vollrausch werden die Mutproben immer krasser, aber dass ist nicht mehr mit Suff zu erklären, das ist nur noch mit Blödheit. Ein Kumpel sägt sich mit einer Kettensäge die Zehen ab. Um nicht als Loser dazustehen, nimmt Kristof die Kettensäge und schneidet sich den Kopf ab. Was für ein Loser, gewonnen und doch verloren.
Ich denke das reicht für heute, um dem Tod auch etwas Gutes abzugewinnen. Manchmal erwischt es tatsächlich Leute, die so dumm sind, das es besser ist, sie verkürzen ihre Lebenszeit selbst. So könnten wir Anderen etwas ungestörter, die uns verbleibende Zeit auf Erden nutzen.
George W. Lästerbacke
Donnerstag, 26. November 2015
Der Fortschritt ist nie der letzten Weisheit Schluss
Unsere Welt hat sich verändert. Besonders in den letzten 30 Jahren, das dürfte auch der letzten Schnarchnase aufgefallen sein. Natürlich gibt es auch immer die ewig nörgelnden Besserwisser, die immer nur in einer Retrospektive ihres vergangenen Daseins existieren. In meiner Jugendzeit nannte man sie die ewig Gestrigen.
Seit Menschengedenken war früher alles besser. Stimmt natürlich oft so nicht, doch der menschliche Geist neigt dazu, das Schlechte zu verdrängen oder gar in positive Erinnerung zu wandeln, es muss nur lange genug zurückliegen. Die Wahrheit ist, wir versuchen uns unserer Welt immer schöner und besser zu machen, auch dass liegt in der menschlichen Natur. All unser Fortschritt macht uns selbst ein wenig besser. So das wir selbst ein Teil etwas größeren werden, oft ohne es zu bemerken. Denn der letzte der bemerkt, das sich seine Persönlichkeit wandelt, ist der, den es betrifft.
In unserer Zeit, wenn ich nur ein Beispiel nennen möchte, könnt ihr Dinge von mir lesen und dass findet ihr völlig normal. Ist es aber nicht, denn noch vor dreißig Jahren, da war ich zwanzig, hättet ihr von mir nichts lesen können. Egal ob ich Talent zum Schreiben habe oder nicht. Denn andere Faktoren, als Lust und Talent zum schreiben, bestimmten unseren Weg in die Öffentlichkeit. Eine Menge Menschen wären nötig gewesen, um mich zu unterstützen meine Bücher und Texte zu verschiedensten Themen zu veröffentlichen. Doch heute gibt es das Internet und mit ein wenig eigener Initiative, kann jeder der schreiben möchte Autor und Schriftsteller werden.
Ich finde das bemerkenswert, es ist einen gigantischer Fortschritt. Hätte mir vor dreißig Jahren jemand erzählt, dass es hunderttausende Menschen geben wird, die schon einmal etwas von mir gelesen haben, dann hätte ich ihn wohl auch für einen Optimisten gehalten und belächelt. Doch die Realität ist gegenwärtig und überzeugend. Auch wenn diese Welle der Kreativität des Menschen, die durch das Internet angeschoben wurden Schattenseiten hat, so ist es doch ein Quantensprung des Geistes und viel besser als früher. Weil heute viel mehr Menschen ihre Gedanken und Phantasien für die Nachwelt erhalten können.
Es gibt nur einen Nachteil, unsere Kreativität im Netz ist an digitale Daten gebunden. Sind wir nicht in der Lage diese Daten langfristig zu sichern, ist all unser geistiges Werk für die Katz. Viel Potential wird verloren gehen. Das Wissen und Können unserer Generationen ist so hoch wie nie und sogleich flüchtiger als jemals zu vor. Und es ist in digitaler Form auch noch leicht manipulierbar. Darum arbeiten unzählige Forscher daran, das zu ändern. Doch für den einzelnen Schreiber gilt eins, will er sein Werk schützen, muss er es auch heute noch auf Papier konservieren. Die Jahrtausende alte Technik ist also, trotz allem noch aktueller, als wir denken. Deshalb nutze ich, als vorausschauender Mensch am Ende doch wieder das gute Alte. Denn die alte Technologie des geschriebenen und gedruckten Wortes, ist immer noch sicherer, als meine phantastische digitale Welt.
George W. Lästerbacke
Freitag, 23. Oktober 2015
Leben wir in der Matrix?
Leben wir in der Matrix?
Ist es denkbar, dass wir in einer künstlich geschaffenen virtuellen Welt leben? Eine Frage, die manchen Zeitgenossen umtreibt. Ich beschäftige mich gerne mit Fragen, die auf den ersten Blick abstrus wirken. Ich denke, diese Fragen den Geist fit halten. Wischt man diese Fragen nicht arrogant vom Tisch, die auf den ersten Blick keinen Sinn machen, kann man interessante Antworten erhalten.
Ich erlaube mir, eine Antwort in einem Teil vorweg zu nehmen. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass wir in einer virtuellen Matrix leben. Denn die Argumentation ist denkbar einfach. In der naher Zukunft werden wir nicht nur, wie heute, in der Lage sein irrsinnige detaillierte künstliche Welten in brillanten D3 Grafiken zu erschaffen. Welche mit von uns gesteuerten Wesen bevölkert sind, die nur unserer Unterhaltung dienen. Sondern wir werden ganze Welten und Universen mit autonom handelnden und denkenden Wesen besiedeln können. Sogenannten künstlichen Intelligenzen, die heute im Fachjargon KI genannt werden. Diese Wesen sind sich nur eines Aspektes ihrer Existenz nicht bewusst, dass sie
Simulationen sind. Es wäre sicherlich nicht vorteilhaft ihnen dieses Wissen zu geben, denn wir werden diese Art von Welten nur aus zwei Gründen erschaffen. Der erste Grund, zu wissenschaftlichen Zwecken, um zum Beispiel soziologische Langzeitmodelle unter möglichst Realitätsnahen Bedingungen zu testen. In diesem Fall, würden wir die Realität, die wir untersuchen wollen mit diesem Wissen verfälschen. Der zweite Grund, wir erschaffen eine virtuelle Realitäten zu unserem Vergnügen. Hierbei besteht keinerlei Notwendigkeit, den KI's dieses Wissen zu geben. Wenn wir diesen technologischen Punkt erreichen, KI's zu erschaffen, gibt es logischer Weise, sehr schnell viele neue künstliche Realitäten. Ihre Bewohner werden sich eine lange Zeit für einzigartig halten.
Doch zurück zu unserer Fragestellung. Leben wir in einer Matrix? Die ich zustimmend beantwortet habe. Der Grund für die Zustimmung ist, es gibt nur eine echte Realität und somit nur eine echte Welt. Wählen wir nun per Zufall eine dieser neuen Welten aus, ist es viel wahrscheinlicher, dass diese Welt künstlich ist, als dass wir durch Zufall, die eine echte Realität finden. Es ist statistisch sehr unwahrscheinlich.
Die künstlichen Universen, die wir heute erschaffen, sind von Wesen bewohnt, die kein Bewusstsein haben. Jedoch in Anbetracht der digitalen technischen Evolution sind es eher Jahre oder wenige Jahrzehnte, bis die künstlichen Intelligenzen kommen. Denn die Computerleistung verdoppelt sich alle ein bis zwei Jahre. Heutige Notebooks könnten mit ihrer Rechenleistung einen Orbital-Gleiter, wie das Space Shuttel lenken. Diese kleinen technischen Wunder leisten mehr, als die besten Rechenzentren in den 1980er Jahren. Stell euch vor, was nun wiederum in 2050 oder in 100 Jahren an Rechenleistung möglich ist, mit Quantenrechnern oder anderen Technologien, die wir uns heute nicht mal vorstellen können.
Deswegen sage ich gerne, ich Glaube an gar nichts, denn es würde nichts ändern. Ich spekuliere nur, dazu ist unser Geist erschaffen, von außerirdischen Wissenschaftlern, von Gott oder der Evolution, dass ist gleichgültig. Wir verstehen das Universum nicht mal ansatzweise, wir sind froh, dass wir unseren kleinen Kosmos halbwegs verstehen.
Ob diese hypothetischen Kräfte, die unser Universum gebaut haben in den Lauf der Dinge eingreifen würden? Persönlich denke ich, es kommt auf die Motivation an, entweder es ist wissenschaftliches Interesse, dann verbietet sich ein eingreifen von selbst. Oder aus Spaß, dann sind wir in einem Computerspiel. Einige Menschen werden leere Hüllen sein, gelenkt von höheren Mächten. Doch genau diese leeren Hüllen, wären dann das Werkzeug der „Götter“, um in unser Leben einzugreifen. Das Wissen um die Entstehung unseres Lebens, ist auch hier nicht von Nöten. Ob wir das gut finden oder nicht, dass ist eine Sache der Perspektive. Der freie Wille wäre tatsächlich nur eine Illusion. So wie es auch heute schon Realität ist und immer war.
Hier haben wir unseren wirklichen Schnittpunkt der verschiedenen virtuellen Welten. Der Spieler kann eingreifen, wenn es heißt “Game over!“, er startet das Spiel dann neu. Der Wissenschaftler könnte ebenso sein Experiment beenden und neu starten. Es ist absolut egal, wie wir das Thema betrachten, es läuft immer auf einen Akt der Neuschöpfung hinaus.
Man erkennt also, an was man glauben will oder auch nicht, die Regeln sind immer gleich, wir wissen es nur nicht. Dumme Menschen bieten Glauben als Wissen feil, kluge Menschen hingegen wissen, was sie erklären können und was nicht.
Seit der Antike machen sich Menschen Gedanken, ob unsere Welt künstlich ist. Der Glaube an einen Schöpfer oder an Götter im allgemeinen, ist auch nichts anderes, als der Glauben einen Operator oder Administrator, der eine Simulation erschaffen hat und kontrolliert .
Wenn der Glaube das Spiel oder auch das Experiment stören würde, hätten die Schöpfer längst eingegriffen. Demnach ist es wohl egal, was wir glauben. Denn am Ende nutzen wir unseren Glauben nur als Rechtfertigung, für dass, was wir sowieso tun wollen.
Wenn ich also glaube, das die Welt künstlich ist, werde ich mich kaum anders verhalten, als ob ich an ein einen großen goldenen Esel glaube, aus dessen Exkrementen wir entstanden sind oder an die fliegenden Spagetti Monster. Problematisch würde es, fände jemand den Beweis, für die Künstlichkeit unserer Welt. Dieser Beweis würde einiges ändern. Ein nicht wegzudiskutierender Beweis dieser Künstlichkeit, würde die Welt revolutionieren und das Denken verändern.
Ein solcher Beweis würde den einzelnen Religionen ihren Sinn nehmen, der darauf beruht, dass jede Religion sich auf ihren jeweiligen Schöpfergottes beruft. Sie könnten ihren Glauben schwerlich vermitteln. Sie würden den Beweis bekämpfen, bis aufs Blut und mit allen Mitteln. Wie sie es mit wissenschaftlichen Entdeckungen immer gerne taten, die nicht in ihre Weltbild passten.
Es wäre eine Götterdämmerung, die ultimative Bedrohung für die Religionen im allgemeinen. Plötzlich gäbe es nicht nur die weltliche Bedrohung durch Wissenschaft, Politik und andere Glaubensströmungen. Plötzlich müsste sich jede Religion ganz allgemein rechtfertigen. Ihre Existenz begründen. Der Aufruhr wäre unvorstellbar. Zuerst würden vermutlich, die westlichen Religionen, wie das Christentum und das Judentum fallen. Sie sind bereits Teil eines relativ aufgeklärten Weltbildes. Der allgemein hohe Bildungsstand und andere Aspekte ließen es vermutlich nichts anders zu, als das sich diese Religionen auflösen. Die politischen Hass-Religionen hingegen, würden vermutlich sich und alle anderen Gegner, gegenseitig zu zerfleischen versuchen. Nur die Buddhisten könnten sich entspannt zurücklehnen. Denn sie haben keinen Gott, ihr Glaube beruht auf dem Menschen und den Regeln eines friedlichen Miteinanders.
Die Fragestellung, ob die Schöpfer der künstlichen Welt eingreifen würden, habe ich bereits beantwortet. Es ist unwahrscheinlich dass sie eingreifen, denn es ist zu vermuten, dass grade der Aspekt, wie lange wir brauchen, bis wir bemerken, dass wir künstlich sind, von höchsten Interesse für die Wissenschaft wäre.
Bei allen Fragen, die doch nur wieder Fragen aufwerfen, ist nur eins gewiss, dieses Thema ist eine philosophische Denksportaufgabe. Die vielleicht nicht Wissen vermittelt, doch unseren grauen Zellen hervorragend trainiert.
Die Frage nach der Matrix wird ewig nur dass sein, was sie von Natur aus ist, eine existenzielle Frage. Denn wenn das Experiment oder das Spiel endet, ist unsere Existenz nicht mehr von Nöten. Oder aber, wir sind die Echten, die einzig wahren Wesen und starten das Experiment selbst. Weil es nie eines gab.
Es spielt also keine Rolle, was wir sind oder auch wer, denn wir sind. Wir werden unseren Kosmos nie wirklich verlassen, doch immer weiter versuchen ihn zu erkennen, zu beeinflussen und zu beherrschen. Doch diese Frage wird bleiben. So wurden wir erschaffen.
George W. Lästerbacke
Labels:
Christen,
Forschung,
Gamer,
Gesellschaft,
Gott,
Hirnforschung,
islam,
Judentum,
KI,
künstliche Intelligenz,
Matrix,
Notebook,
Rechenleistung,
virtuelle Realität,
Wissenschaft
Abonnieren
Posts (Atom)





