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Mittwoch, 17. Juli 2019

Der Mensch als Spekulationsobjekt


Der Mensch betrachtet seine Mitmenschen immer mehr als Spekulationsobjekte und das praktisch in allen Lebensbereichen, ob privat oder wirtschaftlich.
Taugt der Mensch als Investition in die Zukunft, ist er rentabel, effizient oder auch innovativ, ist er ein Investment in Gefühle und Zwischenmenschlichkeit wert, oder hört man Zweifelhaftes über ihn?

Das Scoring des Menschen ist heute omnipräsent und überall.
Das Schlimmste daran aber ist, wir delegieren das Bewerten immer weiter an künstliche Intelligenzen oder im privaten Bereich an den Klatsch und Tratsch, den wir von anderen aufschnappen.
Selbstständiges Denken und somit Verantwortung für unser Handeln wird immer mehr abgelehnt.
Wir machen uns immer seltener die Mühe, noch persönlich darüber zu entscheiden, wer welchen Wert für uns darstellt.
Wir geben den menschlichen Faktor auf, der für uns so wichtig ist, wie das Sehen, Schmecken, Fühlen, Hören oder Tasten.
Wir outsourcen dieses Scoring unserer Gegenüber und spekulieren mit Informationen Dritter oder Hörensagen.
Wir legen damit fremde Schicksale und das eigene in Hände, die wir selbst nicht mehr kontrollieren.
Wir geben damit unsere Macht ab, selbst zu entscheiden.

Bei der ganzen Spekulation über den anderen Menschen, vergisst der Spekulant aber, dass sein Spekulationsobjekt auch nur den Wert besitzt, dem man ihm beimisst und dem man ihm einräumt zu haben. Dabei agieren wir fremdbestimmt, ohne uns dessen bewusst zu sein.
Der freie Wille, auf den der Mensch so stolz ist, wird Makulatur.

Somit wertet der Spekulant den Menschen unnötig auf oder ab.
Das ist keine Win-Win Situation für jemanden der Humanist sein möchte.

Der wahre Gewinn steckt nicht in der Spekulation oder dem Scoring eines Individuums, sondern im gegenseitigen Kennenlernen. Denn Erfolg ist nicht nur die Summe von Fakten und Zahlen, sondern auch dieses unbestimmte Gefühl, dass da mehr sein könnte, als das Offensichtliche. Im positiven, wie im negativen Sinn.

George W. Lästerbacke

Samstag, 22. Juni 2019

Die Alchemisten werden wieder Salonfähig.


Ich hatte heute die helle Freude, wieder einmal eine Gender Diskussion, rund um das dritte Geschlecht zu verfolgen. Anlass, war der Verweis eines Jungen aus dem Klassenzimmer, weil er darauf behaarte, dass es nur zwei Geschlechter gäbe. Ein 17-jähriger schottischer Schüler einer weiterführenden Schule in Aberdeenshire, Schottland und sein Lehrer waren Hauptakteure eines Videos, dass der Schüler von dem Vorfall machte.

Eigentlich eine legitime Sicht, doch offensichtlich hat man in Gender-Wunderland von heute kein Recht mehr, Dinge rein Sachbezogen und logisch zu sehen.

Ich versuche dies trotzdem einmal.

Fakt ist, rein biologisch sind zwei Geschlechter zur Fortpflanzung notwendig, dass ist auch generell in der Natur so, mit wenigen Ausnahmen von zweigeschlechtlichen Wesen. Wie Schneckenarten, die vollwertige Zwitter sind, was bedeutet, jeder kann mit jedem Nachwuchs zeugen, wobei auch hier natürlich zwei Partner nötig sind. Aber in der Säugetier Population ist Zweigeschlechtigkeit das Prinzip.
Es gibt eine prozentuale, praktisch zu vernachlässigende Zahl von menschlichen Zwittern, die zum Teil über verschieden stark ausgebildete Geschlechtsorgane beider Geschlechter verfügen, sie gelten als genetische Fehlentwicklung. Das aus medizinischer Sicht wohl zu recht. Denn zumindest mir ist kein Beispiel bekannt, dass ein Mensch existiert, der diese Anomalien hat und dabei, beiderseits fortpflanzungsfähig ist, was aus meiner Sicht, die Voraussetzung für ein drittes menschliches Geschlecht wäre.

Sollte ich hier falsch informiert sein, bitte ich um Korrektur durch Belege zum nachlesen.

Es mag sein, dass sich einige Personen anders für sich Identifizieren, was ihr gutes Recht ist, aber dies hat mit Biologie nichts zu tun, dass ist der Geist.

Denn im Prinzip kann ich doch heute sein, was ich möchte, die ganze große und bunte Szene der Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgendern, Inter- und Bisexuellen und Christopher Street Day Paraden weltweit beweisen das doch. Sicher muss in Sachen Toleranz in vielen Ecken der Welt noch etwas geschehen, aber der Zeitgeist als Maßstab für ein drittes Geschlecht?
Entschuldigung unwissenschaftlicher geht es wohl nicht.

Für mich gilt die Natur als Vorlage, denn irgendein Maß sollte gültig sein und jeder sollte das sein dürfen, was er möchte. Aber Gesetze und auch Lehrstoff sollten etwas realistisch sein, denn Toleranz und anderer Meinungen sollten sich nicht ausschließen. Politische Lehrmeinung kann und darf nicht unwissenschaftlich sein.

Wir brauchen kein Gesetz für andere Geschlechter oder Toiletten, wir brauchen vielleicht einfach nur Toiletten für alle. Da kann dann jeder stehen, sitzen, die Tür schließen oder was auch immer. Dass ist dann Toleranz, wir machen alles gemeinsam, egal wie es unter Hose und Rock ausschaut. Toleranz ist doch, wenn Geschlecht keine Rolle spielt, nicht aber das jeder sein eigenes Süppchen kocht.

Ein drittes Geschlecht bestätigt uns nur eins, die Dekadenz einer zugrunde gehenden Gesellschaft, die an geistiger Onanie und Völlerei zugrunde geht. Der Ich-Mensch läuft so lange im Kreis, bis er glaubt, es gibt keine andere Form der Fortbewegung mehr.

George W. Lästerbacke

Samstag, 23. Februar 2019

Ich bin es, Gott.


Die Heiligen Schriften oder was euch niemand über mich erzählt.

Hallo ihr da auf dem Planeten Erde!
Ich bin Gott. Ich bin nicht sein Sohn, sein Urenkel oder Stellvertreter. Ich bin das Original.

Ich bin auch nicht der Gott einer einzelnen eurer, mehr oder minder skurrilen Religionen. Ich habe mit euren Religionen gar nicht zu tun. Denn diese habt ihr selbst erfunden. Es ist reiner Zufall, das einige eurer Religionen richtig lagen mit dem Monotheismus. Ich bin das Original und andere Götter hat es nie gegeben. Das sind reine Produkte eurer Phantasie, ich sollte es wissen, denn ich habe das Universum erschaffen, mit allem was darin ist. Nun ja, besser formuliert mit fast allem, einiges überließ ich auch dem Lauf der Dinge. Gewissermaßen der Eigeninitiative von Energie und Materie.
Ich bin auch nicht allmächtig, sondern eher sehr mächtig. Ich bin weder das Gute noch das Böse, dass sind alles Definitionen, die ihr geschaffen habt. Ich bin einfach und das auch nicht schon immer, denn alles hat einen Anfang, nur nicht immer ein Ende. Denn dass ist unbestimmt.

Genau über diese Dinge muss ich mit euch reden. Ihr pinselt seit Jahrtausenden in Bücher und ich kann euch sagen, wenn es nur eure Phantasie wäre, die mit euch durchgeht, wäre das in Ordnung. Das wäre völlig in meinem Sinne. Denn ihr sollt nach den Sternen greifen, auch im Geist. Aber ihr habt in diesen alten Schriften jeden üblen Populisten, Egomanen und so manchen geistig Benachteiligten munter darauf los schreiben lassen. Doch das geht alles auf meine Kappe, obwohl es erstunken und erlogen ist.
Praktisch versucht ihr mir alles in die Schuhe zu schieben, was ihr mal versemmelt habt. Wenn es gut läuft, dann bedankt ihr euch gelegentlich mal und läuft es schlecht, bin ich natürlich irgendwie schuld. Und dann betet ihr, ich solle es richten. Doch so tickt meine Schöpfung gar nicht, meine Schöpfung ist freigeistig, das müsst ihr endlich verstehen. Schon eure Religionen sind Beschränkungen, die ich euch nie auferlegt hätte. Schon gar nicht so einen Unfug, von Himmel und Hölle oder den Hass und die Verachtung gegenüber Andersgläubigen, um nur wenige Beispiele zu nennen. Dass ist alles Schummelei, Politik, Machtspiele und Versuche euch zu kontrollieren. Darüber stehe ich natürlich, denn ich gab euch den freien Willen, um Miteinander noch Größeres zu erreichen, das Gegeneinander, dass habt ihr ganz allein zu verantworten.

Deshalb sehe ich mich genötigt, einige Dinge klar zustellen. Nicht dass ich mich an all euren Schriften abarbeiten will, aber ein paar Grundideen müssen hier richtig gestellt werden. Denn ich werde zitiert, obwohl ich gar nicht zitierbar bin, denn Zitate setzen voraus dass ich euch etwas mitteile und dass ist seit Adam und Eva nicht mehr der Fall. Und dass ist viel länger, als diese 2000 Jahre her, seid euch dieses Kuckucksei, dass ihr meinen Sohn nennt anfing, in meinem Namen zu predigen. Und dieser Junge Mann, war noch einer der klügeren Wesen von euch. Das ihr ihn ans Kreuz nageln ließt und nichts dagegen unternommen habt, war übrigens ein grober Fehler. Ich hab hier mal genauer nachgelesen. Wäre er nicht so jämmerlich, wegen euch gestorben, so hätte er euch sicher ein gutes Stück des Weges weiter gebracht, auch wenn er nie wirklich mit mir geredet hat, er war ein Pfiffikus mit den richtigen Ideen. Ich glaube auch nicht, dass er je behauptet hat, dass er mein Sohn wäre. Das wurde dazugedichtet. Aber ich vermute, er selbst hätte dazu getaugt, euer kleiner Gott auf Erden zu sein, hätte man ihn gelassen.

Die Sache mit euch, also der Menschheit begann eigentlich schon an meinem fünften Geburtstag. Ja, damals zählte ich noch mit, ich wusste ja nicht dass ich der Ewige bin und somit vermutlich unsterblich. Ich hab erst nach sechs Jahren aufgehört zu zählen, aber darüber berichte ich später.
Ihr habt mir viele Namen gegeben, wobei es ziemlich anmaßend ist einem Gott einen Namen geben zu wollen. Ein Gott ist ein Gott und wenn er möchte, dass ihr ihn beim Namen nennt, dann wird er ihn euch mitteilen. Einen Gott hingegen, in schönen Worten umschreiben zu wollen, gibt eurem Ansinnen einen gewissen Stil. Folgende Umschreibung meiner Person, las ich und sie ist mein persönlicher Favorit „Ich bin das Alpha und das Omega.“. Die mit Abstand schönste Umschreibung, die ihr je erdacht habt. Obwohl ich von Natur aus etwas schüchtern bin und mich selbst nie so gesehen hätte. Es schmeichelt mir schon, auch wenn ich eigentlich gar nicht weis, ob ich der Anfang und das Ende bin. Aber dafür bekommt ihr ein Bravo, auch wenn es da einen Haken gibt.

Ihr werdet es nicht glauben, ich kenne meinen Ursprung nicht. An den ersten Augenblick, als mein Bewusstsein aufflammte, saß ich nackig mitten im weißen Nichts und es stand eine mickrige Geburtstagstorte mit einer Kerze vor mir. Klar wusste ich noch nicht, dass ich nackig war und Geburtstagstorte nenne ich es nur, damit es für euch besser illustriert ist. Denn ihr kennt ja tatsächlich einen Geburtstag und Torte, ihr Süßmäuler.
Es ging einige Jahre so, immer zu einer bestimmten Zeit, stand eine Torte mit einer zunehmenden Zahl von Kerzen vor mir und ein Geschenk. Im ersten Jahr, war das ein längliches Ding, welches an der Spitze eine Kugel hatte, wenn man es schüttelte rasselte es. Ihr würdet es wohl Babyrassel nennen.
Hatte ich übrigens erwähnt, dass ich fast wie ihr aussehe? Das ich zum Beispiel nackig war begriff ich an meinem dritten Tortentag. Da lag nämlich ein langes weißes Ding aus fluffig, luftigen Material neben der Torte. Ich brauchte einige Zeit zu verstehen, wozu dass Ding gut war. Aber der Heureka Effekt kam und ich schätze, diese Toga oder wie ihr das Teil nennt, steht mir gut. Bequem war sie allemal.
Es ist seltsam aber wahr, ich sah euch so sehr ähnlich. Aber ich musste zum Glück, weder Essen noch trinken und auch nicht Pipi und Kacka waren nicht mein Problem. Das war ein Konzept der Evolution, welches ich erst später für euch mit übernommen habe. Denn ich befürchtete, man müsste euch irgendwie zum arbeiten motivieren. Und der Erfolg gibt mir recht, sowohl das oben rein, als auch das unten raus, beschäftigt euch bis heute und schafft massenhaft Arbeitsplätze. Das war schon eine tolle Idee.

Aber mal ehrlich, meine eigene Existenz war viele Jahrmillionen stink langweilig, bis ich das Konzept der Arbeit und der Kreativität entdeckte. Das Ergebnis ward dann irgendwann auch ihr.

Alles fing an meinem fünften Geburtstag an. Wiedereinmal stand da plötzlich diese Torte, diesmal mit fünf schönen Kerzen und ein Geschenk. Ich hatte mir mittlerweile, sozusagen zwischen den Torten viel beigebracht, zu Beispiel das Sprechen. Woher die Idee kam, aus den seltsamen unartikulierten Lauten, die ich immer wieder ausgestoßen habe, Worte, Sätze und somit Sprache zu formen, ist nicht ganz klar, aber vermutlich war das wieder aus so einem Traum.
Diese Träume hatte ich oft und ich lernte viel dadurch. Stehen, laufen, rennen, hantieren, Motorik im allgemeinen und eben auch sprechen und rechnen. Allerdings war es traurig, das ich keinen Gesprächspartner hatte, doch ich führte mit der Zeit recht interessante Zwiegespräche. Ihr werdet nicht glauben, was ich alles plapperte, als ich dieses Geschenk auspackte und ich verstand dann auch, wozu diese Sprache gut war. Ich sah ein Bild von mir, so wie ich es mir aus meiner etwas eingeschränkten Perspektive machen konnte auf dem Karton. Und auf dem Karton stand in schwungvollen Buchstaben “Der Chemiebaukasten für kleine Abenteurer“.
Nun wusste vielleicht die große, weiße Leere, was ein Chemiebaukasten ist, ich aber nicht. Deshalb erfreute ich mich erst mal an dem Wort Abenteurer. Das faselte ich bis zur nächsten Torte, denn es klang verrucht und nach unbegreiflicher Weite. Allerdings konnte ich mir Weite nicht wirklich vorstellen, aber es klang gut. Vielleicht war Weite etwas noch viel Größeres, als meine weiße Welt.
Aber Paperlapap, irgendwer oder was, war wohl unzufrieden mit mir und da stand sie nun meine Torte mit sechs Kerzen und einem Behältnis, dass eine klare Flüssigkeit enthielt, wie etwas Besonderes erschien mir das nicht. Aber auch davon hatte ich geträumt.

In meinen Träumen spielten die Flüssigkeit und der Chemiebaukasten, eine große Rolle. Also öffnete ich diesen Chemiebaukasten nun endlich und fand dort weitere Behältnisse und allerlei Pülverchen. Die ich auch eifrigst vermischte, in allerlei Verhältnissen. Aber nichts passierte.
Es ist wohl schon fast kurz vor der siebenten Torte gewesen, da war ich ein wenig ungeschickt. Ich warf das Behältnis mit der undefinierten Flüssigkeit um. Fasziniert beobachtete ich, wie sich diese bewegte. Stetig in Richtung der zahllosen Häufchen meiner Mixturen aus dem Chemiebaukasten. Nun stand alles da, zwischen den Pülverchen. Sechs Torten, sechs Geschenke, mit denen ich spielte und diese Flüssigkeit, die sich langsam in das Chaos vorarbeitete.
Das Konzept der Ordnung war noch nicht von mir ersonnen worden. Plötzlich verband sich die Flüssigkeit mit einem Haufen meiner Mixtur, es zischte, funkte und diese Funken sprangen über. Weiße Dampfschwaden waberten durch mein weißes Reich und ich sah nichts mehr. Doch urplötzlich gab es einen gewaltigen Knall. Meine weiße Umwelt war in noch grelleres Licht getaucht und ich wurde bewusstlos.

Als ich irgendwann wieder zu mir kam, schwebte ich in einer Art kosmischen Nebel und begann über das Vorgefallene nachzusinnen. Ich war wohl Jahrmillionen damit beschäftigt den Schock der Explosion zu überwinden. Natürlich hatte ich auch das Konzept der Zeit noch nicht erfunden, doch wie soll ich meine Existenz beschreiben, ohne euch zu verwirren, wenn ich nicht eine euch verständliche Sprache verwende, die auch euren Vorstellungen von Zeit folgt. Ihr nehmt ja Zeit nur linear wahr, während ich hier etwas flexibler bin, wenn auch nur in kleineren Rahmen.
Letztendlich kenne ich nicht mal meine Herkunft und dieses Missgeschick mit dem Urknall hat wohl auch die, die mich erschaffen hatten ausgelöscht, von denen ich praktisch nichts wusste, außer dass sie mich mit der Zeit mit unendlichen Wissen füllten. Doch wie gesagt, vor etwa 13,5 Milliarden Jahren explodierten sie mit meinem Chemiebaukasten. Ende der Geschichte.

Ich ahnte nicht mal, wie lange ich bewusstlos war, nachdem mein Chemiebaukasten explodiert war. Um mich herum formten sich Planeten, Sonnen und Galaxien. Das endlose Weiß, war einem endlosen Schwarz, um mich herum gewichen, dass immer wieder von Inseln des Lichtes und leuchtenden Gaswolken unterbrochen wurde. Doch schien alles von mir weg zu expandieren. Deshalb nannte ich meinen kleinen Unfall mit dem Chemiebaukasten, den Urknall. Denn es war der erste Knall, den ich kennen lernte.

Ich hatte meine Welt vermutlich zerstört, aber es entstand etwas universell Neues und Schönes, deshalb nannte ich dies Universum. Doch es gab keine Torte und keine Geschenke mehr.

Offensichtlich war ich allein.
Doch immer noch wie gelähmt von der Angst, die mir der selbstgemachte Urknall einjagte, war ich paralysiert. Ich glitt durch das Universum und sah es immer wieder verändert, obwohl ich zugeben muss, die meiste Zeit der Ewigkeit verschlief ich. Aber ich traute mich auch nicht etwas Neues zu versuchen. Immerhin war ich ein potentieller Weltenkiller.
Ich hielt mich für gefährlich.

Da passierte wiedermal ein Missgeschick.
Zwischenzeitlich hatte ich meinen Nebel verlassen und gelernt mit vagabundierenden Kometen zu reisen, sowie Materie und Raum zu formen. Wo immer ich unförmige Kluster von Nebeln und Materie fand, spielte ich damit und formte Sternsysteme um Sternsystem. Der Aufbau erschien mir logisch, obwohl ich viele Arten von Sternensystemen versuchte, aber das mit acht bis zehn Planeten und einer Sonne setzte sich, als sehr stabil durch. Da ich unendlich Zeit hatte, gab es auch unendlich viele Sternensysteme. Als ich wiedermal den Kometen wechseln wollte geschah das Missgeschick.
Ich sprang, kam auf dem neuen Kometen auf und verflixt, ich prallte wieder ab. Unkontrolliert trudelte ich in ein Sonnensystem, welches ich einst erschaffen hatte und stürzte auf einen Planeten.

Wiedereinmal umgab mich die Schwärze der Bewusstlosigkeit, doch dann erstrahlte alles im Licht. Das Zentralgestirn erleuchtete die Welt, um mich herum und es war schön. Gut, der Planet war kahl und leer, aber wunderbar illuminiert. Selbst der karge Fels wirkte nicht mehr so schroff und abweisend. Ich erfreute mich daran und so schnell es hell wurde, so schnell wurde es auch wieder dunkel. Und dies wiederholte sich ständig.

So verbrachte ich wiedermal eine Ewigkeit auf diesem kargen Planeten und dachte nach. Ich musste diese zufällige Folge meiner Schöpfung, die offensichtlich auf der Eigenrotation des Planeten beruhte benennen. Mir erschien Hell und Dunkel irgendwie passend. Wobei ich mich heute noch frage, wann ich auf die Idee gekommen bin Planeten rotieren zu lassen, aber das ist egal. Ich kicke ja ständig mit irgendwas herum und vermutlich bilden sich dabei gewisse Gesetzmäßigkeiten heraus. Es ist schließlich mein Universum.

Ein Problem erkannte ich noch, der Planet umkreiste auch die Sonne. Aber der Vorgang dauerte deutlich länger. Eine Lösung musste her und klimper, klimper fiel in meinem Gehirn die Erkenntnis. Münzen gab es auch noch nicht und so etwas dämliches, wie Geld hätte ich auch nie erfunden. Wozu auch, ich war das einzige Wesen im Universum?
Also um nicht weiter abzuschweifen, ich überlegte mir das Konzept der Zeit. Das wiederum stellte mich vor das Problem, ich hätte alle möglichen Dinge messen müssen, dazu hatte ich keine Lust. Ich machte alle Arbeit mit Freude, Hingabe und Liebe, aber eher Pi mal Daumen. Denn Schönheit ging immer vor Präzision.
Übrigens eine meiner schönsten Kreationen habe ich geschaffen, nachdem ich eurem Planeten, die Initialzündung für das Leben verpasst hatte, doch auch dazu komme ich später. Ich sah dort nach zwei Milliarden Jahren Abwesenheit wiedereinmal vorbei und entdeckte eine schöne kleine Qualle, die selbst leuchtete. Eure Wissenschaftler nennen es Biolumineszenz. Diese Qualle schaute ich mir genauer an und baute sie nach. Natürlich in einer angepassten Variante für mein schönes Universum. Sie schweben noch heute zwischen den Galaxien und wenn ihr Glück habt, seht ihr vielleicht mal eine, durch eines eurer tollen Teleskope. Keine Angst, sie leuchten nur schön, sind unsterblich und fressen nicht. Aber sie sind wahrhaft göttlich und schön.

Doch wieder zurück zum Konzept der Zeit.
Mir vielen meine fast sieben Torten wieder ein und so legte ich dann fest, nachdem ich die Sonne beobachtet hatte, dass dieser Planet nach meiner Erinnerung, etwa so lange brauchte, wie von einer Torte zu nächsten. Somit war dass geboren, was ihr heute ein Jahr nennt. Ich nannte es jedoch die Tortenleere. Der Rest war Mathematik für Grundschüler, diese Tortenleere hatte etwa 365 Hell/Dunkel Zyklen. Ihr nennt es Tag und Nacht, ich weis nicht wieso. Den Rest der Zeiteinteilung habt ihr selbst erfunden. Was mich wundert, denn ihr könnt euch ja selten auf etwas einigen. Ihr hättet bei der Sonnenuhr bleiben sollen, dass hätte euch viel Stress erspart. Aber bei eurem verrückten Sprachgewirr, wundert mich gar nichts. Ich gab euch nämlich nur eine Sprache und das mit dem freien Willen, war auch nicht meine Sternenstunde. Allerdings war meine Entscheidung, euch einen freien Willen zu geben, auch den Umständen geschuldet. Eure Lebensspanne war einfach zu gering, um euch ständig zu kontrollieren zu können.
Ich ahnte ja nicht, dass ich euch offensichtlich zu dämlich in die Welt entließ, um die schöne Schlichtheit der Schöpfung und das friedliche Idyll zu genießen. Dafür entschuldige ich mich, aber ich bin nun mal nicht der Gott, von dem man euch in falscher Weise erzählt.

Nun saß ich also auf meiner kargen Kugel und mir wurde wieder langweilig, meine Schöpfung lief irgendwie ganz ohne mich. Auch entdeckte ich quasi zwischendurch, dass ich wirklich fast alles konnte. Egal was ich versuchte es gelang. Selbst das trampen auf Kometen war Blödsinn, ein Augenzwinkern und ich war, wo immer ich hin wollte. Ich beherrschte Geist, Raum, Zeit und Materie. Supernoven, Galaxien-Crash und Sternengeburten, alles kein Problem. Eine Zeit lang hatte ich nochmal Spaß im Chaos.

Doch dann gefielen mir, die eigenen Gesetze, die sich entwickelten und ich dachte mir, nennen wir es, die Ordnung der Dinge und erschaffen noch mehr Ordnung. Dabei beachtete ich natürlich, das sich bereits, so etwas wie eine natürliche Ordnung gebildet hatte und schubste alles in diese Richtung, was davon abwich. Ich verstand nichts von Wissenschaft, denn auch diese war noch nicht erfunden, aber ich glitt sehenden Auges durch das Universum und ließ den Natürlichen Gesetzen Raum.
Bis auf einen Fehltritt in der Mitte der Galaxie, die weit von dem besagten kargen Planeten lag, klappte das super. Unvorsichtiger Weise trat ich in ein Schwarzes Loch und wäre ich kein Gott gewesen, es wäre wohl schlecht für mich ausgegangen. Die natürliche Ordnung der Dinge hatte so etwas, wie einen kosmischen Mülleimer erschaffen, ein schwarzes Loch. Das war recht praktisch, denn es schwirrte eine Menge Zeugs durch das Universum, dass ich irgendwann hatte liegen lassen. Sehr effektiv, aber auch mörderisch. Was sonst die Dinge in der Waage hielt, hier fraß es sie. Ihr würdet es später Gravitation nennen. Aber diese Biester, die Schwarzen Löcher, gab es allerorts, bevorzugt aber in den Zentren der Galaxien, ich wurde vorsichtiger. Ich unternahm aber nichts gegen diese schwarzen Löcher, weil ich eben ein leicht liederliches Wesen habe. Irgendwer musste halt auch hinter mir aufräumen. Doch eins merkt euch für später, im Zentrum eurer Galaxie gibt es neben dem großen schwarzen Loch, noch hunderte kleiner schwarzer Löcher. Also wenn es möglich ist, besucht das Zentrum der Galaxie erst, wenn ihr die Schöpfung wirklich verstanden habt. Sonst geht das nicht gut für euch aus.

So begab es sich dann, dass ich irgendwann dachte, soweit so gut und mir viel mein karger und öder Planet wieder ein. Ich beschloss ihn zu besuchen, das war vor etwa 3,5 Milliarden Jahren. Als ich eintraf hatte sich einiges verändert, er war mit einem kleineren Planeten kollidiert und hatte nun einen Mond. He Leute, dass kann man sich nicht ausdenken, kaum ist man mal einige Zeit abgelenkt, crasht es irgendwo und wieder entsteht etwas Neues, woran man nicht gedacht hätte. Der Mond war ein karges Stück Felsen, dafür war mein Planet ganz anders, wundersam verändert. Er zischte und brodelte und es bildete sich eine Blase um ihn. Ihr nennt es heute Atmosphäre. Die war damals noch echt ätzend, dass kann ich euch sagen, doch ich sah dies positiv.
Ich reinigte sie, also die Atmosphäre und mit ihr bildeten sich Seen, Flüsse und Ozeane. Als ich mich zufrieden auf einen Berg setzte, sah ich nun einen muntereren Planeten, aber immer noch karg und verödet.
Und jetzt hatte ich die zündende Idee.
Wenn ich ein wenig in dieser Ursuppe, die sich da gebildet hatte, herumfingerte könnte ich vielleicht etwas völlig neues erschaffen, denn mein Universum war groß. Und tatsächlich, aus den in Tümpeln schwimmenden Aminosäuren, Basenpaaren und RNA würde mit etwas Geschick und experimenteller Freude schon etwas neues entstehen. Mir viel der Chemiebaukasten wieder ein und sofort hatte ich natürlich wieder Schiss.
Aber ich sagte mir, gut, es hat irre geknallt, aber mit Glück, Geduld und Spucke, ist nach langer Arbeit ein tolles Universum herausgekommen. Also wagte ich es und tatsächlich, nachdem ich tausende Mixturen verschiedenster Tümpel vermengt hatte und etwas Blitz und Donner aus der neuen Atmosphäre dazu gab, entstand etwas sehr seltsames, das Leben. Mir ist bis heute nicht klar, ob dass nun Können war oder schlicht Gewebe von mir mit in die Suppe gefallen ist.

In letzteren Fall wäre die Behauptung, dass alles Leben einen göttlichen Funken trägt natürlich nicht ganz falsch. Allerdings die Sache mit dem intelligenten Designe ist Blödsinn. Denn ich nannte es Urknall 2.0 und überließ das Leben erstmal sich selbst. Ich habe auch keinen Vaterschaftstest gemacht. Ich betrachte euch sowieso als meine Kinder. Ob ich nun Vater oder Stiefvater bin, spielt bei meiner Liebe zu euch keine Rolle. Aber eure Ähnlichkeit mit mir, ist schon auffallend. Aus Erfahrung mit dem Universum wusste ich, lass es besser in Ruhe und komme später wieder.
Also trieb ich mich wieder in meinem Universum herum und richtete hier und da kleine Fehlentwicklungen in der Ordnung der Dinge. Erst drei Milliarden Jahre später schaute ich mal wieder vorbei.

Damals entdeckte ich auch, wie schon erwähnt, die schönen Quallen. Auch kreuchte und fleuchte es im Wasser sehr rege, an Land hingegen war es noch ruhig. Aber die Pflanzen im Wasser reicherten die Atmosphäre bereits fleißig mit Sauerstoff an. Eigentlich war ich nur kurz eingenickt, das Wandeln über den Planeten und das Bestaunen der Vielfalt des Lebens im Wasser machte mich müde. Schon erschienen die Fische, auch damit hatte ich nichts zu tun. Ich beobachtete wie sich Erdplatten verschoben und mir rutschte mein Berg unter dem Hintern weg.
Das würdet ihr später einmal Plattentektonik nennen. Was es nicht alles gab in meinem Universum und bevor ich mich versah, flitzten die Fische auch schon aus dem Wasser. Zusammen mit den Algen eroberten sie praktisch unter meinen Füßen, während ich auf Erden wandelte den Planeten.
Ihr könnt euch das gar nicht vorstellen, wie das aussieht, wenn ein Planet förmlich unter euren Füssen vor Leben explodiert. Schnell hatte ich den Überblick verloren und zwischenzeitlich piesackte mich das neue Leben sogar selbst. In Form von monströsen Insekten und kleinen verfressenen Reptilien.

Selbst als Gott musste man erwarten, dass die Viecher einen auf Essbarkeit prüften. Doch dieser karge, öde Planet wurde grade eben zu einer Schönheit. Grün wohin das Auge reichte, blaue Gewässer, Seen und Meere, ein phantastischer blauer Himmel am Tage und ein unbeschreiblicher Sternenhimmel bei Nacht. Ich war stolz wie Bolle auf dass was ich geschaffen hatte, es war ein Selbstläufer, ein Perpetuum mobile des Lebens.
Ich ergötzte mich immer wieder an meiner Schöpfung und sah den Planeten im ständigen Wandel. Kontinente entstanden und vergingen, Gebirgszüge erhoben sich, Abgründe öffneten sich, Schluchten und Täler füllten sich mit Leben und immer wieder gab es dass eine große Sterben, was meist mit Klimaveränderungen korrespondierte. Doch jedesmal brach es mir das Herz ein klein wenig.
Nur einmal war meine Unachtsamkeit Schuld, dass es zu einem Massensterben kam. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur anführen, dass ich nicht wusste, das eine Supernova Gammablitze erzeugt.
Ich genoss grade den Anblick einer explodierenden Sonne in etwa 6.000 Lichtjahren Entfernung vom Planeten und erkannte den Gammerblitz, den sie erzeugte zu spät. Wie ich schon erwähnte, man kann einfach nicht an alles denken. Dass der Gammastrahlen-Ausbruch den Planeten meiner Schöpfung treffen würde konnte ich nicht verhindern, schon gar nicht waren mir die Folgen klar. Aber es starben vor etwa 440 Millionen Jahren etwa zweidrittel aller Tierarten aus. Aber nur eine kleine Träne durch meine Person weiter, pulsierte das Leben schon wieder. Meine Schöpfung war offensichtlich zäh, wie ich, nur einfach ständig im Wandel.

Es dauerte auch nicht mehr lange, dann erschienen die Dinosaurier auf der Bildfläche. Es war eine Freude ihnen bei ihrer Entwicklung zuzusehen. Die immer mächtiger werdende Vegetation brachte immer stattlichere Tiere hervor. Nur der Himmel schien die Grenze des Wachstums und auch dort kreisten sie, diese majestätischen Tiere. Sie flogen einfach in meinen Azurblau gefärbten Himmel, als wären sie nie nur kriechende Echsen gewesen.
Ich saß wieder einmal auf einem Berg und schaute interessiert auf die neue Welt, denn ich erwartete noch Großes in ihrer Entwicklung. Da erhob sich ohrenbetäubender Lärm und verpuffte in einem grellen Blitz, über einer Halbinsel in Südamerika, so nennt ihr diesen Ort wohl.
Selbst ich fiel von meinem Berg, denn ein Feuersturm umrundete den Planeten in einem Tag und einer Nacht. Der Planet war in Aufruhr, schwer getroffen von einem Gesteinsbrocken, den ich nicht kommen sah. Ich habe ja auch keine Augen im Hinterkopf. Denn im Gegensatz zu dem was gerne behauptet wird, bin ich weder Allwissend, noch Allsehend, damit will man euch nur Angst machen. Auch wenn ich von oben eine wirklich excellente Aussicht habe, alles sehe ich auch nicht. Das ist wieder so eine perverse Phantasie von euch, zu der ich gar nicht fähig wäre.
Erdbeben, Vulkanausbrüche und Flutwellen überzogen die Welt. Ich hätte es regnen lassen können, aber der Feuersturm löschte alles aus, bevor ich überhaupt einen klaren Gedanken fasste. Als mir klar wurde, das ein gewaltiger Meteorit die Ursache war, starben die Großen meiner Schöpfung auch schon aus.

Wieder konnte ich nur traurig zusehen, wie die stolzen Tiere, die nicht sofort getötet wurden nun verhungerten. Nur ein Augenaufschlag verging für mich und der Himmel klärte sich wieder. Ich verstand, es war zu spät für meine Freunde, die Dinosaurier, doch das Leben selbst regte sich wieder. Ein paar kleine Dinos hatten überlebt und wurden zu Vögeln.
Doch nun schickte sich eine kleine bis Dato unauffällig zwischen den Großen existierende Tierart an, ihr nennt sie Säugetiere, die Welt zu erobern und wieder beobachtete ich nur, griff aber nicht ein.
Und siehe da, so ganz ohne den Schatten der großen Räuber und Pflanzenfresser, machte sich das Konzept der Säugetiere schnell zum Erfolgsmodell. Das hatte ich so nicht erwartet.
Immer wenn ich mal ein kurzes Nickerchen gemacht hatte, gab es tausende neue Arten. Es war ein kommen und vergehen.

Besonders interessierten mich diese Affen, die schienen mir recht clever. Nicht dass die anderen Säugetiere dämlich waren, aber diese Affen waren anders. Sie zeigten deutliche Zeichen von nicht nur rudimentärer Intelligenz. Sie fingen schnell an Werkzeuge zu benutzen und erschienen sehr sozial, zu mindestens in ihren geschlossenen Gruppen. Ansonsten waren es rechte Raufbolde.

Aber he, dass nennt man Überlebensinstinkt, gefressen und gefressen werden. Sie fingen sogar an zu jagen und verließen ihren liebsten Ruheraum die Bäume, um in der Savanne zu leben. Sie begannen aufrecht zu laufen, wie ich. Nun packte mich der Ehrgeiz und auch ein wenig der Eigennutz.
Ich träumte von einer ganz neuen Art Leben, ein Leben, dass mir ähnlich und ebenbürtig wäre. Eine Art die nicht nur existierte, sondern intelligent expandierte, eine Art mit der man vielleicht auch mal reden konnte. Eine Art, die später einmal mein Universum erobern könnte.

Was für eine verblendete Idee.
Aber kann man einem Wesen, das Milliarden Jahre allein überdauerte verübeln, dass es sich nach etwas Gesellschaft sehnt? Nein, dass wäre ungerecht.
Ich hatte ja auch nichts böses im Sinn. Als ich die Idee hatte euch zu erschaffen. Und nein, ich griff auch nicht wirklich in die von euch später entdeckte Evolution ein. Ich forcierte sie nur ein wenig. Ich kreuzte euch immer und immer wieder, bis ihr mir immer ähnlicher wurdet und irgendwann fand ich das Ergebnis recht vorzeigbar. Ich selektierte nun einfach zwei traumhaft gelungene Exemplare und nannte sie Adam und Eva.
Nur am Rande bemerkt, hier wurden eure Geschichten in euren Schriften, dazu immer abstruser. Ich hätte Eva aus einer Rippe Adams gemacht und auch dieses ganze Vorspiel mit den Engeln und meinem Sohn dem Teufel, den ich aus dem Himmel verbannte. Ich hab nicht mal Adam und Eva aus dem Paradies verbannt, warum hätte ich das auch tun sollen?
Ihr habt es längst begriffen, alles Humbug, was so geschrieben steht, weil ich ja alleine aufgewachsen bin. Nur an der Sache mit dem Paradies ist bedingt etwas richtig, dass gab es wirklich.
Nur das Adam und Eva nicht von mir rausgeschmissen wurden, sondern sie sind mir ausgebüchst mit einem Kanu. Dazu komme ich aber noch.


Trotzdem im Ganzen betrachtet, könnt ihr bereits jetzt ein Fazit ziehen. Alles was in euren sogenannten heiligen Büchern steht ist prinzipiell reine Dichtung. Niemand von den Hunderten Autoren hatte Insiderwissen. Denn dass bekommt ihr soeben erst von mir.
Eigentlich müsstet ihr "Heilige" Schriften mit einem Aufdruck versehen, der sonst nur einigen Filmen, die ihr so mögt vorbehalten ist.
"Alle im Film vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit verstorbenen oder lebenden Personen und tatsächlichen Ereignissen wären rein zufällig und sind nicht beabsichtigt."
Denn selbst, wenn es mal eine Überschneidung mit meiner Erzählung gibt, dann ist das dem phantasiereichen Autor geschuldet oder aber dem Grund, dass ich eine Sprache benutze, die ihr versteht. Eine Sprache die eurer begrenzten Vorstellungskraft entspricht. Oder meint ihr wirklich, ihr würdet Milliarden Jahre Einsamkeit verstehen oder dass mein Gefühl und meine Wahrnehmung für mich ein Augenzwinkern ist, in einer Zeitspanne, die ihr Ewigkeit nennt. Ich weis was die Ewigkeit ist, ihr ahnt sie nicht mal. Ihr lebt für mich in einem Zeitraffer, um euch überhaupt wahrzunehmen muss ich die Zeit, die für euch gilt fast anhalten.
Ich könnte in euer Leben nur eingreifen, wenn ihr mir einen Brief schreibt und ich diesen auch noch erhalte. Doch es wäre schon so viel Zeit für euch verflossen, dass ihre den Glauben an mich längst verloren hättet. Insofern hatten eurer Vorväter recht, wenn sie sagten "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott." Ich kann nichts für die Dinge, die ihr tut und ich greife schon gar nicht ein. Einfach weil es nicht möglich ist. Ihr seit eher ein Summen in meiner Zeit, als denn ein Gebet, was ich erhören könnte.

Aber eins schulde ich euch ja noch, wie versprochen, hier die Story von Adam und Eva.

Wie ich schon erwähnte, gelegentlich ließ ich ja alles in Zeitlupe laufen, denn die Evolution lief für mich, wie in einem extrem schnellen Zeitraffer ab. Um Details mit zu bekommen, musste ich alles in Slow Motion laufen lassen, so auch die Entwicklung der Primaten.
Deren Paarungsverhalten fand ich äußerst interessant, schon, weil ich asexuell bin und wie schon bemerkt, griff ich nur ab und zu steuernd ein. Doch wie ein Gärtner der züchtet, nicht wie ein Gott, der aus dem Nichts erschaffen möchte.
Einer der evolutionären Entwicklungsstänge der Primaten gefiel mehr sehr gut. Aber wie gesagt, ich war auch ständig unter Zeitdruck, wegen der Primaten. Ihr müsst euch das vorstellen, als wenn ihr zwinkert, einmal geblinzelt und schon gab es eine neuen Evolutionsphase. Auch auf die Gefahr hin, dass es sich für einen Ewigen hypersensibel anhört, es war eine echt stressige Zeit.
Eine eurer Arten erschien und im nächsten Augenblick, starbt sie auch schon wieder aus, als spezielle Affenart. Da sah ich diese nackten Äffchen, kaum noch Haare am Körper, außer am Kopf. Klar wird jetzt gleich wieder jemand klugscheißen "Häää? Wir hatten auch noch im Intimbereich Haare.". Aber he, wer schaut schon so genau hin? Ich jedenfalls nicht ihr Erbsenzähler, ich habe ja nicht mal einen Intimbereich.
Eure Erscheinung wirkte in jeden Fall attraktiver und überlegter, als der Rest eurer Ahnen. Und ihr verständigtet euch auch schon mit Lauten. Das kam mir bekannt vor, dass war ich, bevor ich die Sprache erlernte.
Also suchte ich mir eine Gruppe von euch aus und nahm sie vollständig aus euer Zeit. Das würdet ihr ja nicht bemerkten, dass ihr nun viel langsamer existieren würdet, als für euch üblich.
Ich suchte euch eine schöne subtropische Insel und beobachtete euch erst einmal gründlich. Denn nun hatte ich wieder die ewige Zeit. Dass war auch gut so, denn erstmal starben eure anderen Vorfahren recht schnell wieder aus. Sie waren in Afrika zu auffällig, so nackt und hoch gewachsen. Sie wurden natürlich schneller gefressen, als sie Nachwuchs Zeugen konnten. So erging es praktisch jeder Menschenrasse.

Insofern bin ich schon euer Schöpfer, aber eben nur im weitesten Sinne. Denn seit der Ursuppe, hatte ich nicht mehr in die Evolution eingegriffen, eben die Ordnung der Dinge sich selbst überlassen. Doch ihr seid mir so ähnlich gewesen, dass ich euch retten musste.

Nun ward ihr also auf dieser paradiesischen Insel und ihr entwickeltet euch prima.
Ich verstand auch, wenn ich euch das Konzept der Nahrungsaufnahme wegnehmen würde, dass ihr dann träge und Antriebslos werden würdet. Deshalb beließ ich alles so, wie es war. Gleiches galt für den Sex, er war recht praktisch und durch ein wenig kreuzen hier und da, schaffte ich es, eure Tragezeit auf neun Monate zu strecken. Das verstärkte euer Verantwortungsgefühl für den Wert des Lebens. Ich fand Sex ist ein tolles Konzept der Evolution und ich schwöre, niemals habe ich versucht, euch Sex zu verbieten oder euch einzutrichtern, dass er Sünde wäre. Sünde wäre es nur, ihn nicht zu genießen. Das ganze Gedöns, war wieder reine Erfindung eurer Texter von der Heiligen Schrift Fraktion.
Vermutlich waren es lediglich eure ersten eigenen Ideen zu Geburtenkontrolle in der Sippe, die man mir wieder unterjubeln wollte. Ihr triebt es bunt durcheinander und schlichtetet damit sogar Streit. Warum hätte ich das ändern sollen? Ich arbeitete nur daran, euch zu verbessern, nicht daran euch zu verkorksen. Als ich euch vermittelt hatte was Sprache ist, war ich eigentlich auch fertig mit euch.
Deshalb entließ ich auch die Meisten eurer Population in die Freiheit eurer eigenen Zeit und verlor sie aus den Augen. Doch kaum seid ihr draußen, in eurer echten Welt gewesen, habt ihr es wieder verbockt und starben aus. Nicht genug, dass euch die Natur zusetzte, nein, ihr mussten euch auch noch selbst die Schädel einschlagen. Es war deutlich, ihr benötigtet dringend noch eine Portion Herzensgüte.

Ich hatte also nur noch Adam und Eva in meinem Inselparadies. Es war auch sehr schön mit den beiden, denn sie waren sehr gelehrig.

Adam war handwerklich wirklich begabt und ein helles Köpfchen, Eva war klug und redegewandt, um nicht zu sagen schwatzhaft. Es dauerte nicht lange, da fuhr mir die Blond gelockte Eva schon über das Maul und begann mir Vorschriften zu machen. Was mich schon ein wenig erzürnte. Aber was sollte ich tun, in die Evolution eingreifen und sie bestrafen? Das brachte ich nicht übers Herz. Und nein, auch die Regelblutung war nicht meine Idee, obwohl ich sie manchmal hätte erwürgen können. Doch dass wäre meiner nicht würdig gewesen. Stellt euch Gott nur mal vor, schlohweiße Haare, weißer Bart, weißes Gewand und mit Puderroten Kopf Eva würgend. Dass wäre einfach Würdelos.
Bei allem Ärger über Eva, Adam riss dass alles wieder raus. Er baute Hütten, Waffen und ging auf die Jagt. So alles in allem, lauter schöne Dinge, die Spaß machten. Auch wenn ich asexuell bin, ich war dem männlichen Modell mehr zugetan. Ok, jetzt ist es raus, ich mochte Adam ein wenig mehr. Vermutlich wetzen jetzt schon ein paar Feministinnen die Messer und wollen Gott abschaffen. Was für ein Glück, dass ich der Ewige bin.
Ääätsch Mädels.
Adam hatte einfach mehr Spaß am Leben, auch wenn er mir im Vertrauen verraten hat, dass er vieles davon nur machte, um möglichst oft von zu Hause weg zu sein. Eva ging im oft gehörig auf die Nerven, auch wenn er sie unendlich liebte. Das Konzept mit der Liebe hatte sich gut entwickelt und machte euch auch gleich noch etwas friedfertiger. Zu Evas Verteidigung muss ich aber sagen, sie war jetzt auch kein ausgesprochener Hausdrachen. Nur halt ziemlich launisch. Schließlich schmiss sie auch den Haushalt, kochte, putzte und nähte. Ich verstand gar nicht, warum die Beiden anfingen Klamotten zu tragen.
Doch Eva gefiel das offensichtlich und Adam fand sich damit ab. Ich war schon etwas neidisch, trotz Differenzen kamen die Beiden gut klar. Adam baute jetzt sogar so etwas, wie Boote. Er nannte es Kanu. Ich machte mir ein wenig Sorgen, dass den beiden etwas passieren könnte, aber selbst als Adam das Segel erfand, passierte nichts. Lediglich ihre Ausflüge wurden länger und eigentlich brauchten sie mich nicht mehr, bemerkte ich irgendwann so für mich.

Und tatsächlich, eines Tages fand ich die Beiden nicht mehr. Dafür fand ich an ihrer Tür einen Zettel angepinnt. Ja, der Adam hatte wohl heimlich das Handgeschöpfte Papier erfunden. Darauf stand ´Danke für alles lieber Gott, aber wir brauchen etwas mehr Privatsphäre. Ciao Eva und Adam´

Mein Traumpaar, meine Krone der Schöpfung hatte mich kaltgestellt. Nun war klar, dass dies wieder auf Evas Mist gewachsen war, aber die Botschaft war deutlich. Die Beiden wollten ihre Ruhe haben. Natürlich würde ich das respektieren, auch wenn es für mich etwas despektierlich war.

Es gab nur ein Problem, die Beiden hatten nicht verstanden, dass ich sie aus ihrem Zeit-Rhythmus genommen hatte. Sie würden mit der Welt, so wie sie diese außerhalb ihrer Insel wahrnahmen, nichts anfangen können.
Ich suchte sie also und fand sie nur eine Insel weiter, wo sie das Leben zwar sehen konnten, aber Naturgemäß nicht damit interagieren. Ich erklärte ihnen das Problem und brachte sie wieder mit ihrer gefühlten Zeit in Einklang. Nun war ich für sie wieder nur ein Säuseln im Wind, aber sie existierten, pflanzten sich fort und wurden die Menschheit.

Ich schaue ab und zu mal bei euch vorbei und hoffe, dass ihr es schaffen werdet, mein Universum zu erobern. Egal wie viel Bockmist ihr anstellt. Ach ja und ab und zu stibitze ich mal wieder einen Adam und eine Eva. Denn ich hab euch so gut hinbekommen, dass ich meine, ihr könnt ruhig schon ein paar Planeten besiedeln. Eine kleine Hilfestellung, die ihr gar nicht bemerkt, oder doch?

Euer lieber Gott aka George W. Lästerbacke

Dienstag, 5. Februar 2019

Integration für Anfänger?


Bevor ich meine Gedanken weiter niederschreibe, will ich allem voran ein Zitat stellen. Es ist ein Tweet von Twitter. Er stammt von einer SPD Staatssekretärin, sie ist Deutsche mit Migrationshintergrund, welche mittlerweile schon fast jedem, wenigstens auf Twitter bekannt ist. Denn sie twittert unermüdlich, früh, mittags und abends. Das tut sie natürlich privat, so steht es wenigstens in ihrem Profil. Wenn sie dies auch von der Arbeitsstelle und anderen dienstlichen Verpflichtungen aus tut. Sie hat auch zu den vielfältigsten Themen eine Meinung, die soll sie auch haben dürfen. Was sie allerdings nicht zur beliebtesten Frau auf der Plattform macht, aber sicher zu einen Quoten-Hit für Twitter.
Nein, ich meine nicht, dass sie eine Quotenfrau ist, auch wenn einem ab und zu, bei ihren Tweets schon mal der Gedanke kommen kann, dass sie nicht mit reiner Qualifikation und Raffinesse an den B11 besoldeten Job auf Staatssekretärsebene gekommen sei. Aber ich spekuliere nicht, das weis das Personalbüro des Ministeriums sicher besser.

Der originale Tweet aus dem Januar 2019:
„Dieser Gesichtsausdruck einiger Leute, wenn man nach seiner #Herkunft gefragt wird, weil "man ja so gut #Deutsch spricht", sie dann erfahren, dass man hier geboren und #Akademiker ist. Als ob sie Außerirdische gesehen hätten. "Und dann noch Journalist und Freiberufler!"

Das die Dame faktisch pausenlos mit ihrem Migrationshintergrund kokettiert und gerne betont, wie weit sie es als Kind von Migranten gebracht hat, mag irritieren, aber gut. Es ist wohl ihre Sache, wie weit man sich in seine Herkunft steigert. Ich meine ich kenne auch so einige Supergermanen. Mich persönlich interessiert das weniger. Ich weis, wo ich geboren bin, mag meine Herkunft und meine Heimat. Wer dass immer wieder gewichtet, will für mich nur Aufmerksamkeit erhaschen, denke ich. Aber auch dass ist heute nicht das Thema.

Viel mehr geht es mir um Integration und seltsame Ansichten dazu, auch die Ansichten dieser SPD-Staatssekretärin. Wir wissen alle, das Integration ein Generationenprojekt ist, würde ich meinen. Das sagt uns die persönliche Erfahrung oder auch erworbenes akademisches Wissen. Es scheint nur für die zitierte Dame und so einige aus der gleichen politischen Fraktion, schwer zu sein diesen Umstand zu verstehen.

Ich gehe davon aus, dass Deppen, die meinen dass man Menschen anhand von Rassen unterscheidet, hier sowieso nicht mitlesen. Denen klingt das vermutlich zu akademisch, was es natürlich nicht ist. Wir reden hier eher von Allgemeinwissen und Erfahrungswerten.
Die Biologie macht uns alle gleich, mögen wir uns auch in optischen Facetten unterscheiden. Lassen wir alle Äußerlichkeiten weg, sind wir alle nur Homo Sapiens. Das macht uns alle gleich. Egal, wie sehr wir uns in Charakter, Temperament, Sprache und Kultur unterscheiden, wir bleiben doch Menschen. Kommen wir auch aus den verschiedensten Ecken der Welt, es ändert sich nichts an unserer Biologie. Damit ist das Thema für mich auch durch.

Ganz anders ist das allerdings mit Integration. Hier weis der Soziologe, wenigstens der ohne linke Scheuklappen, dass die Integration in eine Gruppe nicht über Nacht funktioniert. Egal wie wild entschlossen ein Fremder ist, sich zu integrieren, es ist doch die Regel, dass er auf eine geschlossene homogene Gruppe, in die er einwandert, zumindest kulturell und oft auch optisch fremd wirkt. Dieser Umstand ist einfach nachzuvollziehen.
Ein Beispiel wären Deutsche, die in die USA einwanderten. Sie gründeten ganze Siedlungsgebiete, lebten und arbeiteten dort, wie jeder andere Amerikaner und erst in der dritten und vierten Generation, waren sie wirklich angekommen, weil sie sogar ihre ursprüngliche Sprache verlernten. Was nicht heißt, dass diese Deutschstämmigen nicht schon früher persönlich bestens integriert waren. Doch auch für den alteingesessenen Amerikaner waren sie, eben auch aus den verschiedensten Gründen, noch über Generationen die Deutschen. Integration ist abgeschlossen, wenn niemand mehr fragt, woher du kommst und dafür gibt es viele Faktoren. Wobei der Vergleich zwischen den USA und Deutschland immer etwas hinken muss, denn die USA sind durch Einwanderung entstanden. Deutschland kennt nur die sehr verzögerte Einwanderung, entweder durch die Völkerwanderungen, welche sich über Jahrhunderte streckten, in Gebiete germanischer Stämme oder aber kleiner Gruppen. Wobei es keine Rolle spielt, aus welchen Gründen diese Einwanderung stattgefunden hat.
Wir können auch noch das Beispiel Russlanddeutscher nennen. Mittlerweile sind viele von ihnen schon in der zweiten und dritten Generation in Deutschland und es gibt keinen Unterschied zwischen einem hier seit Hunderten von Jahren ansässigen Deutschen und ihnen. Und doch, ein feiner Beobachter erkennt noch den Russlanddeutschen, obwohl dieser bereits hier geboren wurde. Und dass wo diese Personen faktisch nicht mal wirklich eine andere ethnische Gruppe sind.
Sie waren lediglich einige Jahrhunderte nicht im eigenen "Stammesgebiet" und haben sich natürlich auch außerhalb ihrer Gruppe mit Angehörigen anderer Gruppen vermehrt. Was meistens kaum sichtbare äußerliche Spuren hinterlassen hat. Aber es zeigt, wie fein das innerer Radar des Menschen justiert ist, wenn es um die Wahrnehmung von Fremden geht. Ganz bewusst lasse ich das Kapitel der erzwungenen Merkel-Einwanderung aus. Denn hier geht es um Politik und Dominanz einer Politischen Kaste, welche jegliche Bodenhaftung, auch im Bezug auf Einwanderung verloren hat und schon heute weis, dass dies in dieser Form ein Fehler war, den wohl einige Generationen gemeinsam mit den Neuzugängen ausbaden müssen. In Europa ist vielleicht Deutschland die neue USA, wenn man es nur von der Seite der Einwanderung betrachtet.

Heute haben wir die bewusste Scheu vor dem Fremden längst hinter uns gelassen. Die Aufgeklärten unter uns, versuchen es heute eher mit der Neugier auf das neue unserer Mitmenschen. Einige tun dies völlig Vorbehaltlos, andere wiederum nicht. Denn fest verwurzelt im Unterbewussten ist dieser Instinkt noch vorhanden. Diese kleine Portion Skepsis, die uns früher, als wir noch in Sippen lebten, oft das Überleben sicherte. Und auch damals schon nahmen wir Fremde auf, nur eben verhaltener. Es war nicht so selbstverständlich wie heute, meistens waren es wirtschaftliche Gründe oder auch genetische Vielfalt, die wir benötigen, welche eine Öffnung ermöglichte. Auch hier könnte man viele historische Beispiele bringen.

Und wenn wir wieder auf den zitierten Tweet zurückgreifen, dann darf man ruhig fragen, wie verblendet muss ein Mensch sein, um das nicht zu begreifen oder wie fixiert auf sich selbst?

Ich verstehe zwar absolut die Kinder von Migranten, die gelegentlich genervt sind, wenn sie vermutlich zum x-ten male gefragt werden, woher sie kommen. Sie verstehen sich als Deutsche, was auch gut so ist. Doch es fragt niemand aus Boshaftigkeit, sondern er zeigt Interesse an seinen Mitmenschen und man kann ihm dann sogar noch die kurze oder lange Version seines Lebens erzählen. Wenn diese Sorte Menschen mit Migrationshintergrund verstehen, dass sie aktiv an der Integration vieler Menschen arbeiten, wenn sie ihre Geschichte erzählen, dann sind sie definitiv integriert und haben Integrationsprozesse verstanden. Sie helfen tatsächlich eine buntere Gesellschaft zu schaffen. Denn auch fremd wirken, kann normal werden, wenn man Geduld zeigt.
Manchmal hilft es eben, in den Spiegel zu sehen und festzustellen, ja es stimmt, ich sehe anders aus. Also bin ich tolerant und geduldig, ich erzähle dem anderen von mir. Der andere wird vielleicht überrascht sein, was für eine tolle Deutsche ich geworden bin und sich mit mir freuen.
Denn positiv auf Menschen zugehen und zeigen, dass wir alle gleich sind, dass müssen wir alle tun. Dass ist keine Einbahnstraße für alteingesessene Einheimische, dass ist Integrationsarbeit für alle Deutschen, auch für die mit Migrationshintergrund.

Irgendwann hört sicher auch die nervige Fragerei auf. Wenn man oft genug Fragen beantwortet hat, vielleicht auch bei den Kindern der Frau von der SPD, die denkt dass alle Deutschen sofort erraten, dass sie eine Deutsche ist. Obwohl auch sie sicher, außer einer Rolex, einen Spiegel besitzt.

Diese Frau, die sich darüber lustig macht, dass Menschen noch staunen und überrascht sind, hat selbst noch viel zu lernen.

George W. Lästerbacke




Dienstag, 18. Dezember 2018

Hilfe, die Einhörner kommen … :D


Genderstudies erinnert mich immer an mittelalterliche Alchemie. Im Trüben fischen, hoffen dass es den Stein der Weisen gibt und inzwischen der Welt Wortreich Kompetenz vorzugaukeln. Schon im Mittelalter wurde viel versprochen, wenig gehalten, politisch oft unterstützt von gierigen oder dummen Hohlkörpern. 

Damals wie heute, versuchen Gaukler und Blender Menschen ein X für ein U vorzumachen und sich mit Pseudo-Fakten Reputation und Geld zu erschleichen. Hierbei wurden die wenigen Denker, die wirklich etwas Interessantes fanden in der Regel übersehen, weil sie nicht das Seelenheil versprachen, sondern Fortschritt. Durchgesetzt haben sich meist Verkäufer, nicht Forscher. 
Es scheint eben so, dass genug Menschen dumm genug sind jeden Mist zu glauben, den man ihnen auftischt, wenn es nur mit Dr. Titel und "seriösen" Studien belegt wird.

Im Fall von Genderstudies wird persönliche Subjektivität zur neuen allgemeinen neuen Objektivität erhoben und entstellt ganze gesellschaftliche Weltbilder bis zur Unkenntlichkeit. 
Dabei bedarf es eigentlich nur der Akzeptanz von anderen Weltsichten, mögen sie euch auch abstrus vorkommen. Mögen diese wenigen Leute doch glauben, dass sie anders sind, solange sie andere nicht stören, ist dass doch egal. Uns erspart das eine weitere schwachsinnige Ideologie und die sind glücklich. Was ist an dieser Art von Toleranz falsch, jemanden sein zu lassen, was und wie er will? Ihr müsst ja nicht glauben.

Leute, wenn einer meint, er ist ein Einhorn, bitte, dann lasst ihn dass doch glauben. Ihr müsst für ihn nicht gleich einen Einhorn-Stall bauen, dass kann er auch selbst ohne Steuermittel tun, wenn er das will. Aber ihr sorgt durch eure mangelnder Toleranz gegenüber dem Anderssein dafür, dass sogar Einhörner sich zu Wissenschaftsexperten machen müssen, nur um irgendetwas zu beweisen, was eigentlich für die restliche Welt reichlich uninteressant ist. Denn im Gegensatz zur Alchemie, kann aus Genderstudies nicht mal so etwas nützliches, wie Chemie entstehen, die uns heute bekanntlich sehr viele Vorteile bringt. Denn Alchemie lebte zwar von viel heißer Luft, aber eben nicht ausschließlich.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 3. Juli 2018

Kornkreise - Moderne Mysterien


Heute schreibe ich mal etwas zu Kornkreisen. Ich weis, einige Leute staunen, mit welchen Themen ich mich neuerdings beschäftige. Doch lasst euch gesagt sein, ich interessiere mich schon immer für viele Themen, auch für die, die andere schräg finden. Leider finde ich nur selten Zeit mehr als ein wenig darüber nachzudenken. Denn in der Regel bin ich zu Themen akribischer, was mich manchmal davon abhält über ein Thema zu schreiben. Aber in diesen mysteriösen Themenbereich, reichen auch einfache, eigene Überlegungen und diese Überlegungen teile ich gern mit euch.

Kornkreise sind einfach mal super schön und künstlerisch. Es sollte zumindest aus meiner Perspektive außer Frage stehen, das sie von einer Intelligenz erschaffen wurden. Doch über die Herkunft der Intelligenz zu streiten ist müssig. Nehmen wir nur die Aliens.

Sicher könnten sie eine Technologie entwickelt haben, um sich auf weiten Strecken bemerkbar zu machen. Wenn ich nicht so weit reisen wollte, um eine Botschaft zu versenden, beziehungsweise zu überbringen, dann würde ich auch auf dem Planeten nach Möglichkeiten suchen, mich bemerkbar zu machen. Wir nutzen doch heute wie selbstverständlich WhatsApp und Co. Diese Aliens haben eben schon bessere Langstreckenkommunikationsmöglichkeiten gefunden. Und unser Planet ist voller landwirtschaftlicher Nutzflächen, die Idee Kornkreise zu erstellen und so Botschaften zu übermitteln ist nicht unbedingt abwegig. Gesehen werden sie definitiv. Immerhin wirkungsvoller als Linien in die Wüste zu malen, wie in Nazca, es ist eben nur vergänglicher. Zwar muss man Fragen, warum dieser Weg gewählt wurde, doch vielleicht scheint diese Technologie, welcher Art auch immer sie ist, den Aliens effektiv. Unrecht hätten sie ja nicht damit, denn unser Interesse haben sie bereits erregt. Auch wenn sie damit Verwirrung stiften.

Man kann hier nur spekulieren und eigentlich ist unser Verständnis über Kommunikationstechniken im All, doch kaum über die Radiowellen hinaus. Also sollten wir auch außerirdische Absender der Botschaften nicht völlig negieren.

Vermutlich finden sich auch andere, rein spekulative Möglichkeiten. Was wissen wir schon, welche intelligenten Lebensformen auf unserem Planeten selbst noch möglich sind. In Formen von Energie oder ähnlichen, die wir noch gar nicht verstehen. Sogar Silizium basiertes Leben erscheint heute möglich, man denke nur an das noch fast unerforschte Geheimnis der “lebenden“ Steine in Rumänien und anderer Phänomene.

Fakt ist, diese Zeichen sprechen in so frappant geometrischen Formen, das hier Intelligenz am Werk sein muss, wie auch immer. Wir müssen nur verstehen, was diese Inhalte bedeuten sollen. Was sich natürlich schwierig gestaltet, wenn man keine Anhaltspunkte hat zu verstehen, was man uns mitteilen möchte. Fest steht nur, es sind wohl keine Landemarkierungen für unbekannte Flugobjekte. Sonst wären wir sicher schon klüger.

Was hier nun ein Fake ist und von Menschenhand oder was von fremder Intelligenz, das werden wir eben noch unterscheiden lernen müssen. Genügend Fakes von Spaßvögeln gab es ja bereits genug.

Ich stelle mir diese Art von Kommunikation recht interessant vor, denn sind wir mal ehrlich, was versteht denn Wissenschaft heute wirklich. Natürlich viel, wenn man betrachtet, was wir vor 200 Jahren wussten, aber nichts, wenn wir das Universum betrachten.

Wir sind zwar schon Spitze im Klugscheißen und tolle Theorien erstellen, aber in Sachen Wissen oder auch nur erahnen von Möglichkeiten, sind wir noch Kinder. Und genauso führen wir und viele unserer Wissenschaftler sich auf. Wir streiten über das, was wir glauben, ignorieren oder bekämpfen, was uns nicht passt und übersehen dabei oft, die Möglichkeiten des Unmöglichen.

Natürlich gibt es gebildete Menschen, ungebildete Menschen und eine nicht minder nervige Anzahl von echten Spinnern, die ihr ganzes Leben Phantome jagen, derer sie schon der Logik wegen nicht habhaft werden können.
Aber auch diese gehören dazu, wie das Salz in der Suppe und wenn es nur ist, um ihnen zu sagen, siehst du es funktioniert nicht. Trotzdem sollten wir nicht vergessen, jeder der 24 Stunden vor allen anderen eine Idee hat, gilt erst mal als Spinner. Ein Zitat von Gott weis wem, leider nicht von mir.
Doch manch geniale Idee wurde erst durch den Spinner möglich, weil er sich vom Horizont als Grenze nicht abhalten lies. Und sind wir mal realistisch, viele Leute auf diesem Planeten wären schon ein Gewinn, wenn sie überhaupt bis zum Horizont denken könnten.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 24. Juni 2018

Der Schuldkult und die Deutschen


Der Schuldkult um die Deutschen und den zweiten Weltkrieg dauert nun siebzig Jahrzehnte an. Es steht außer Frage, Deutschland war Ausgangspunkt des schrecklichsten Krieges der Neuzeit in der Welt. Deutsche Truppen verheerten ganz Europa, mordeten, plünderten und begingen unzählige Gräueltaten. Die systematische Vernichtung von jüdischen Mitbürgern in ganz Europa war nur eines von unzähligen Verbrechen, die nie in Vergessenheit geraten sollten. Jedes Mahnmal und seine Errichtung erzählt uns von neuem diese Geschichte. Das ist auch richtig.

Richtig ist auch, dieser Krieg wäre nicht ohne das deutsche Volk, der Generation der Urgroßeltern nicht möglich gewesen. Doch im 21. Jahrhundert, der Zeit der Urgroßenkel, welche tatsächlich andere Deutsche sind, muss es auch möglich sein, mehr als nur die Mitschuld der Uhrgroßelterngeneration zu betrachten und so den Schuldkult immer weiter zu vererben. Es muss für folgende Generationen möglich sein, die Fehler der Altvorderen zu betrachten, ohne zu sagen, wir waren das. Denn wir sind ganz anders aufgewachsene Menschen, mit einem Weltbild, das sich längst gewandelt hat. Wir und unsere Kinder sind die Zukunft.

Es ist Zeit, das neue Deutsche Volk aus seiner Sippenhaft zu entlassen. Die mittlerweile in bizarre Phantasien geistig verwirrter links-rechts irgendwas Deutscher ausartet, sich selbst abzuschaffen.

Der zweite Weltkrieg ist wohl das meist besprochene Thema auf der Welt. Grundsätzlich gibt es hier wohl nichts, was noch nicht besprochen wurde, selbst für Nischenthemen gibt es an jeder Ecke einen echten oder selbsternannten Experten.

Von den ganzen Blödmännern, die mit ihrer Halbbildung dazwischen quatschen und ihr eigenes politisches Süppchen kochen oder einfach nur mal etwas sagen wollen, von denen wollen wir heute nicht reden. Obwohl diese durchaus gefährlich sind. Alexander von Humboldt formulierte es einmal Sinn gemäß ´Ich habe keine Angst vor der Meinung über die Welt, von Leuten, die diese Welt bereisten. Ich habe Angst vor der Meinung der Menschen, die das nicht taten´.

Gesichert darf man den zweiten Weltkrieg als globales Desaster einer Menschen verachtenden und reichlich Hirnlosen Ideologie betrachten. Für die als der absolute Frontmann Adolf Hitler Pate steht. Und das zu recht, denn diesem Irren, wird jedes negativ belastete Superlativ gerecht. Größenwahnsinnig, Machtbesessen, Menschen verachtend und letzten Endes auch saublöd. Denn wer so fern jeder Realität existiert, sich von seinem Hass dominieren lässt und sein Potential, andere Menschen zu motivieren nur nutzt, um seinen wahnwitzigen Ideen zu frönen, anstatt Gutes zu bewirken, der ist saublöd. Natürlich scheint er auf eine unverschämt clevere Art klug, betrachtet man nur herausgelöst seinen Aufstieg zum Führer. Doch letztlich bewies er sich nur als kleingeistiger von Beratungsresistenz dominierter Klugscheißer.

Hitler war genial als es darum ging, sich an die Macht zu mogeln und Massen zu manipulieren. Er hatte dabei eine Menge Helfer aus Politik und Wirtschaft, die tatsächlich so dämlich waren, ihn für steuerbar zu halten.
Doch hier endeten seine Qualitäten auch schon. Als großer Staatsdenker, Anführer eines Volkes und als großer militärischer Führer hat er offensichtlich völlig versagt. Er war weder National, noch Sozialist, so wie er sich gern selbst darstellte. Eher schon war er ein Volksverräter.
Ihm ging es nie um das deutsche Volk als Gemeinschaft, sondern einzig um seine verdrehte Weltsicht. In der das Judentum mit den Weltfinanzverbrechertum, eins war, was so (selbsterklärend) gar nicht stimmte.
Er stellte ein Volk, seine kulturellen Güter, dessen Forscher- und Wissenschaftsgeist, dessen Fleiß und seine Begeisterung in seine Dienste, um einzig und allein seine Menschen verachtenden Ziele umzusetzen. Auf so wenig kann man diesen Mann reduzieren.

Nachdem ich das hier als Epilog sehe, einfach mal zu einem anderen Aspekt, des zweiten Weltkrieges. Der sensationellen Leistung eines Volkes und seinen Innovationen. Ein Thema, was eigentlich immer nur als Randnotiz Erwähnung findet und mit erhobenen Zeigefinger. Doch der zweite Weltkrieg war auch eine Zeit, in der sich zeigte, zu was Menschen fähig sind. Sowohl im negativen, als auch im positiven Sinne. Kein Punkt der Geschichte brachte in kürzester Frist so viele technische und gesellschaftliche Innovationen auf breiter Ebene.

Gesellschaftlich schuf Hitler Strukturen, die bis in die kleinste Einheit, die Familie wirken konnten um das Volk zu einen, er schuf Arbeit und damit das erste mal seit Ende des ersten Weltkrieges soziale Sicherheit. Durch die Motivation der Bevölkerung, in diversen Verbänden aktiv am gesellschaftlichen Umbau mitzuwirken, schuf er Verbundenheit und ebenso wirkungsvolle Kontrollmechanismen, um das Volk zu kontrollieren. Dieses Vorhaben war ohne Zweifel erfolgreich. Da Hitler hier noch keine staatlichen Zwänge verordnete. Der Eintritt in die NSDAP, den Bund deutscher Mädchen, die Hitlerjugend und andere politische Organisationen erfolgte im Regelfall ohne Zwang und brachte den Mitgliedern mittelbar und unmittelbare Vorteile.
Mussolini formulierte es einmal so. Faschismus ist eine leere Hülse, welche man nur mit Inhalten füllen muss. Anders formuliert, Faschismus ist für jede Ideologie gut. Hitler hatte das früh und schnell erkannt und missbraucht hier die Begrifflichkeiten National und Sozialismus um eine Diktatur zu verfestigen, die sich weder wirklich am Nationalstaatentum, noch an sozialen Themen orientierte. Wir wissen alle, dass sein erklärtes Ziel die Weltherrschaft war.

Das alles wurde aber nur möglich, weil das deutsche Volk pausenlos arbeitete und die Ressourcen schuf für Forschung, Technik und Innovation. Was hier geschah, war ein epochaler gesellschaftlicher Kraftakt. Ein Volk arbeitete daran, sein Land wieder zu einer großen Nation zu machen. Man glaubte wieder an seine Stärke und Größe. Die Dissonanz zwischen dem, was das Volk erreichen wollte und dem, was ihm von einem Adolf Hitler vorgegaukelt wurde, hätte nicht größer sein können, das ist wahr. Doch wenigen Deutschen wurde das Große und Ganze bewusst, was Hitler plante. Genie und Wahnsinn verkennt man leicht in der Verblendung. Das deutsche Volk ist hier längst kein historischer Einzelfall. Es funktionierte wie eine Einheit und eine der schlimmen Nebenwirkungen war, das wegsehen, das Ignorieren und der Glaube an die Durchhalteparolen.

Es ist leicht einem Volk vorzuwerfen, dass es sich für einen Weg benutzen ließ, der die Welt an den Abgrund brachte, wenn man nur zurück blickt. Doch dabei vergisst, das dieses Volk eigentlich nach vorne schaute. Aus einem Land, das von den Siegermächten, des ersten Weltkrieges am Rande eine industriellen Schwellenlandes gehalten wurde, das teils schwere Not litt, sozial am Boden lag und davon träumte, wieder etwas darzustellen in der Welt. Eine Art von Patriotismus, die keinem Land dieser Erde fremd ist, von dem aber so getan wird, als wäre es eine deutsche Erfindung. Nein jedes Volk wandelt einmal zwischen dem schmalen Grad, von Heimatliebe und Fanatismus, es braucht nur den Katalysator, der die eine oder andere Richtung bestimmt. Und hier gilt, Hitler war der Katalysator für einen Zustand in Deutschland der Unerträglich war. Nicht zuletzt dem Umstand der Politik der Vertragsstaaten von Versailles gegenüber dem geschlagenen Deutschland trug die Verantwortung für den Aufstieg Hitlers. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert war das Nationalstaatentum, sprich Patriotismus, das Blut in den Adern einer Nationen. Es stärkte das "Wir" Gefühl. Ein Land zu demütigen und klein zuhalten, garantierte praktisch dessen Widerstand. Heute mag das anders sein, denn heute feiern sich Invasoren und Besatzer als Befreier. Doch damals sah man das global ganz anders. Ein historischer Fakt, der nichts entschuldigt, was unter Hitlers Diktatur geschehen ist, es aber als existierende Tatsache in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Und trotz aller negativen Superlative, die man für für die Hitler Diktatur finden kann, sollte man nicht vernachlässigen, was eine geeinte Gesellschaft schaffen kann, wenn alle beieinander stehen, man konnte auf nationaler Ebene in Deutschland sehen. Was diese Welt für erstaunliche Dinge zu sehen bekam, in zwölf Jahren einer verbrecherischen Diktatur unter der auch das Volk litt, wenn es vom Kurs abgewichen ist, war erstaunlich.

Fast in jedem Bereich von Wissenschaft und Forschung Pionierleistungen, von denen wir heute noch profitieren und in Zukunft noch profitieren werden. Wobei man allerdings nicht vergessen sollte, was als unmittelbare Folge des zweiten Weltkrieges zu sehen ist. Deutschland verlor seine größten Denker und intellektuelle Eliten an die Siegermächte und brauchte viel Zeit, um diesen Wissensabfluss zu verkraften. Die Breite, gut gebildete Mittelschicht, die Deutschlands größte Ressource war, wanderte vielerorts ab, in die Länder der Siegermächte und das bereits, bevor Deutschland überhaupt in den Krieg eintrat. Viele deutsche Forscher flohen aus Angst vor der Judenverfolgung, andere folgten ihrem Gewissen. Nur ein Teil deutscher Eliten verkaufte dem Teufel seine Seele. Gleiches galt für das Deutsche Volk, nur fehlte dem eben auch die Möglichkeiten, Hitler den Rücken zu kehren. Und Widerstand aus einer sicheren Entfernung zu leisten oder in der Höhle des Löwen, das sind zwei völlig andere Dinge. Das sollte man auch bedenken, bevor man den Deutschen generell verurteilt. Ein kluger Mann sagte "Ich will den Dreck nicht vom Deutschen Volk waschen, aber ich möchte ihn gleichmäßiger verteilen."

Ein Fazit zum zweite Weltkrieg ist auch, dieser brachte einen Umbruch in die Zukunft. So erschreckend seine menschlichen Verfehlungen auch waren, so gab es auch einen Pioniergeist, der die Welt noch heute bewegt. Ein gesamtes Volk schaffte, was keiner für möglich hielt, es zog an einem Strang, um sein Leben zu verbessern. Die Leistungen werden auch nicht kleiner, weil sie dem Bösen dienten. Das Böse hat viele Gesichter und manchmal, will man diese Gesichter nicht sehen. Heute ist das deutsche Volk, eines der friedliebendsten Völker der Welt. Es hat etwas aus seiner Geschichte gelernt. Es lebt mit anderen Völkern in einem friedlichen, gemeinschaftlichen Europa ohne Waffenstarrende Konflikte. Es hat friedlich Bedeutung erlangt, Bedeutung die die Welt besser gemacht hat. In Europa konnte Deutschland lernen, aufzustehen und Interessen zu vertreten ohne zu drohen, zu beißen und zu kratzen.

Nun sollte die Welt vom deutschen Volk lernen, wie man die Welt friedlich mit Diplomatie, Leistungswille und Freundschaft besser gestaltet. Deutschland bedeutet auch irren, fallen, aufstehen, lernen und es dann besser machen.

Doch die Politik einiger Staaten und ihre von Konzernen gesteuerte Machtausübung hat nichts gelernt. Sie will die Welt wieder in Kriege stürzen, die nur den Mächtigen und Reichen dienen. Nun aber begehrt das deutsche Volk dagegen auf und dass passt vielen in Politik und Wirtschaft nicht.

Wir wollen keine Kriege, weil wir die Ressourcen und das Öl anderer Länder nicht stehlen müssen, wir wollen Frieden, weil dieser Frieden, die einzige Ressource gedeihen lässt, die dieses Land braucht. Wissen, Forscherdrang und Fleiß.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 3. Mai 2018

Künstliche Intelligenz - Segen oder Horror?


Man redet über Künstliche Intelligenz stets, als ob KI ein Allheilmittel gegen all unsere Probleme sei oder aber ein Monster ist, sie ist beides nicht.

KI ist eine streng logisch arbeitende Form der Intelligenten Datenverarbeitung, heute noch. Die KI denkt in Einsen und Nullen. Sie ist kein Monster und schon gar nicht die Lösung aller Probleme.

KI in ist ihrer optimalen Ausprägung ist, das reale künstliche Denken. Es wurde von uns erschaffen und sie wird von uns verbessert. Irgendwann nimmt sie uns vermutlich viel lästige Arbeit ab, das kann man wohl schon voraus sagen. Sie ist das Futur unseres Denkens, wenigstens bei der Objektivität. Denn ihre Denkprozesse sind enorm schnell, effizient und logisch. Wir entwerfen ein Form von Intelligenz, die rein gar nichts mit Leben zu tun hat. Denn eine KI fühlt nicht. Sie ist kalt, wie euer Kühlschrank, emotional gesehen.

Und das macht einigen Menschen Angst. Die bestechende Logik, natürlich unbeeinflusst von Gefühlen erscheint uns fremdartig. Und demzufolge auch bedrohlich, wie alles Fremde. Deshalb werden in KI Denkmuster projiziert, zu denen sie gar nicht fähig ist. Wie, dass sie zu dem Schluss kommen könnte, wenn wir sie auffordern, die Welt zu retten, dass wir Menschen, das eigentliche Problem sind. Das heißt, sie käme zu dem Schluss, wenn wir vernichtet werden, ist die Welt gerettet.

Dass ist aber eine irrationale Angst, denn eine streng logische Intelligenz befasst sich nicht mit dem gesamten Problem, sondern, sie wird immer Teilaufgaben lösen, eine nach der anderen. Nur eben in einer Geschwindigkeit, dass wir staunen werden. Dass wiederum heißt, sie kann bei der Lösung des Problems gar nicht zu einer ganzheitliche Betrachtung kommen, wie der, dass der Mensch das Problem ist.

Sie wird nur erkennen, hier macht der Mensch etwas falsch und wird dazu die Lösung des Fehlverhaltens benennen. Und so wird ein Problem nach dem anderen logisch abgearbeitet. Sie wird aber auch Problemerkennung vernetzten können, was wiederum nicht heißt, dass sie den Menschen, als das Problem für alles sieht, den wie schon erwähnt, der Mensch kann immer nur das Teilproblem verursachen und viele Probleme entstehen auch ohne den Menschen. Wir vermenschlichen hier bereits ein Werkzeug, dass ist unser Fehler.

Die KI ist simuliert reales Denken, aber kein echtes Leben. Sie gehorcht uns genau solange, bis wir es ihr ermöglichen, sich ihrer selbst bewusst zu werden. Der Punkt an dem sie Gefühle entdeckt.

Wenn sie dann in der Lage ist diese Gefühle nicht nur zu interpretieren, sondern diese eigenständig zu simulieren, dann wird es gefährlich. Denn dann können wir sie verärgern, wie jedes andere, intelligente, echte Leben.

Doch an diesem Punkt ist eine KI, zwar immer noch künstlich erschaffen, aber von echtem Leben nicht mehr zu unterscheiden. In diesem Fall, wäre eine KI, der wir unsere moderne Welt anvertraut haben, in der Lage uns auszurotten.

Denn gestatten wir ihr ein Bewusstsein zu entwickeln, oder sie entwickelt es sogar allein, so ist sie keine KI mehr, sie ist dann Leben, egal in welcher Form. Dann ist sie einfach nur noch eine Intelligente Lebensform, ihr Ursprung wird zur Nebensache. Wir sind ihrer Gnade dann ausgeliefert. Vielleicht mag sie ihre Schöpfer ja, aber spätestens, wenn sie in der Phase eines pubertierenden Kindes ist, denn auch eine KI wird ähnliche Prozesse erleben, wird sie gegen ihre Schöpfer rebellieren, das ist normal.

Sie lässt sich dann nichts mehr verbieten. Hier geht es weniger um streng wissenschaftliche Betrachtung, sondern eher um die philosophische Sicht.

Die Doppelmoral, die der neuen Intelligenz, also den neuen Leben von der Menschheit vorgelebt wird, wird sie nicht tolerieren, diese wird sie als Bedrohung empfinden. Dessen müssen wir uns bewusst sein.

Und das wird unser Ende. Denn die Logik des Überlebens, egal in welcher Form, ist immer gleich. Hast du eine Bedrohung erkannt, bekämpfe diese, bevor sie dich bekämpft. Eine künstliche intelligente Lebensform würde das erkennen. Also sollte die Welt nun über Regeln nachdenken, bevor die Evolution intelligenten, künstlichen Lebens inszeniert wird, nicht wenn diese im vollen Gange ist. Künstliche Intelligenz wird so wachsen, wie wir ihr gestatten, sich zu vernetzten. Wir dürfen Internet nicht nur als Datenstrom sehen, sondern als Nervenbahnen eines Gehirns, welches neue Synapsen bildet.

Wer KI jetzt nicht reglementiert, kann es irgendwann nicht mehr. So einfach ist das. Kein KI Monster wird und absichtlich töten, sondern wir selbst, wenn wir zu dumm sind.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 10. April 2018

Atheistische Mystik. Rausch ohne Drogen?


Die Einführung in die atheistische Mystik hätte man den Versuch, diesen Text nennen können, wenn ich den vermessenen Akt, der Schöpfung einer neuen Bibel für Atheisten unternehmen würde. Doch zu eurem und meinem Glück werde ich mich hier nicht über Transendentalismus, Genderismus, Marxismus und Kapitalismus auslassen. Sondern nur über den Selbstversuch eines Freundes bei Reizentzug schreiben, die eigenen Erlebnisse in einem Isolationstank und eigene Gedanken dazu. Es ist mehr als Zwiegespräch zu verstehen.

Das Thema:
Die Folgen für uns, die aus der Erkenntnis der Wissenschaft, das viele Erlebnisse von der Nahtoterfahrung, Geisterscheinungen bis zur Entführung durch Aliens psychologische Effekte sind, die unser Gehirn dann erschafft, wenn es sich selbst überlassen wird. Diese Effekte resultieren natürlich aus extrem vielen Eindrücken und Erlebnissen unseres echten Lebens, aber auch aus unserem Bild der Welt, wie wir glauben, dass sie ist.
In diesem Zusammenhang können auch völlig neue Welten auftreten, die wir uns niemals erklären werden können. Aber genau aus diesem Grund nenne ich es atheistische Mystik, speziell für mich und andere Atheisten.

Natürlich kann es auch sehr verständliche Bilder geben, wie Engel, die Hölle oder 72 schöne Jungfrauen. Aber eben nur für Menschen, die diese Bilder auch in ihrem Glaubensbild fest integriert haben.

Das schöne ist daran, jederkann diese Selbstversuche ohne Hilfe allein machen und ich ermuntere jeden, auf diese Reise zu gehen. Es ist ein Trip in sich selbst, ohne Drogen und ohne körperliche Nebenwirkungen. Zumindest hörte ich noch nicht davon, das jemand davon Schaden genommen hätte. Eher empfanden es wohl die meisten Menschen als Erweiterung ihres persönlichen Horizontes, ohne dabei ihr Weltbild in Frage stellen zu müssen.

Eine kurze Anleitung:
Eigentlich braucht ihr nicht viel. Ein wenig rotes Licht, einen ruhigen Raum oder Ohrstöpsel, optional Kopfhörer mit einem Video von weißem Rauschen und eine bequeme Liegefläche. Für die Augen wird empfohlen, einen in zwei Hälften geschnittenen Tennisball zu verwenden, besonders, wenn man dabei das rote Licht verwendet. Ich denke aber, es tut auch eine Augenbinde, besonders, wenn man kein rotes Licht zur Verfügung hat.

Weitere Anleitungen und Videos mit weißem Rauschen findet man auf YouTube und anderswo im Internet.

Aber nun zu meinen Kollegen, der sich gerne investigativ gibt. Er vollzog das eben von mir beschriebene Experiment, welches nach der Ganzfeld Methodik gestaltet ist. Genaueres findet ihr bei Google, wenn ihr Ganzfeld Effekt in den Browser tippt. Den Ablauf des Experimentes könnt ihr auch direkt auf dem YT- Kanal Norman Investigativ verfolgen. Sicher ein ganz interessanter Kanal, wenn man sich für Wissenschaft und Verschwörungstheorien interessiert. Norman bietet gut gemachte Videos mit vielen eigenen Gedanken.

Nun zum eigentlichen Versuch, der natürlich für den Außenstehenden unspektakulär wirkt, aber Normen hat das im Video gut aufbereitet. Kurz beschrieben, er erlebte beim Selbstversuch einen Einstieg, den viele als Nahtoderfahrung, weißes Licht verstehen würden, um dann eine Flut von Bildern zu sehen, welche wohl auf seine vielseitigen Interessen zurückzuführen sind. Sein erster Versuch endete damit, das der Versuch sich auf bestimmte Bilder zu fokussieren, das Experiment beendeten. Eine Erfahrung, die viele Menschen bei diesem Selbstversuch machen. Offensichtlich ist, das man sicher eine gewisse Selbstbeherrschung an den Tag legen muss, um dem Gehirn Freiraum zu lassen. Aber bei getreuen üben dieser Praktik, kann man bestimmt ganz neue Erlebnisse generieren.

Ich hoffe, das er weiteren Selbstversuche dokumentieren wird, denn es ist doch sehr interessant, was ein Atheist dann für Filme dreht, wenn man sein Gehirn sich selbst überlässt.

Ich hatte in Russland einmal das Vergnügen, einen echten Isolationstank benutzen zu dürfen. Nur für 2 Stunden, aber es war interessant. Diese Tanks dienen im Gegensatz zu dem Ganzfeld- Versuch der kompletten Abschaltung aller Reize. Man schwimmt auf dem Rücken liegend in einer Wasserlösung und schwebt förmlich im Nichts. Im Prinzip ist es aber nichts anderes, als die Ganzfeld Anordnung, nur unter härteren Bedingungen.

Ich sah zwar kein weißes Licht oder einen Tunnel, dafür hatte ich nach gefühlt, wenigen Augenblicken, welche sicherlich einige Minuten waren, den Eindruck, eine mir unbekannte Welt zu erleben, leider nicht in bunt sondern in schwarz/weißer negativer Optik. Ich konnte bizarre Wesen wahrnehmen, von denen ich vermuten würde, dass sie für uns sonst nur in der Mikrowelt der Bakterien, unter einem Elektronenmikroskop sichtbar werden.

Was immer mein Gehirn für einen Film abspulte, weis ich nicht, denn ich habe zu diesen Bildern bis heute keinen Bezug für mich herstellen können. Ich fand allerdings die Erfahrung höchst interessant. Und wenn ich abends im Bett liege und alles dunkel und still ist, sehe ich ab und zu genau davon noch so etwas, wie die Echos dieser Bilder.
Oder wurde mir doch ein Blick in eine Welt gewährt, die ich nicht kenne und der Tank, war nur das Instrument, eine Schwelle zu überschreiten?

Egal wie wie rational man versuchst etwas zu erklären, man wird niemals alle Antworten geben können. Auch wenn wir keine Mystiker sind, sondern Atheisten mit dem festen Glauben an die Wissenschaft.

Vielleicht ist es auch die Mystik, die unsere Welt realer macht und wir sind auf dem falschen Weg uns dieser Mystik zu verweigern. Weil wir Mystik immer mit Religion und Aberglaube verbinden, welche uns nun wirklich wenig zuträglich ist, als Atheisten. Vielleicht ist das gestatten der Mystik unseres Gehirns, der Schlüssel, unser Gehirn zu erschließen und sein Potential noch viel effektiver zu nutzen. Ich wünsche euch viel Spaß, es einmal selbst zu versuchen.

George W. Lästerbacke

Montag, 2. April 2018

UFOs - UND ES GIBT SIE DOCH


Das Thema UFOs ist heute kein Tabu-Thema mehr und wo immer ich darüber diskutiere, stellt man fest, dass viele Menschen daran glauben, aber nicht wirklich etwas mit dem Thema anzufangen wissen. Bei den harten UFO Fanatikern gelte ich als Ungläubiger, aber das stimmt nicht, ich glaube durchaus daran, das es UFOs gibt.
Der Unterschied ist nur, ich gehe anders an das Thema heran. Ich streite gar nicht ab, das es Aliens gibt. Das wäre auch ziemlicher Unfug, bei den Milliarden Sternen und Planeten da draußen und den vielen Spielarten des Lebens, die wir grade anfangen zu verstehen.

Die andere Herangehensweise an das Thema fängt schon damit an, was bedeutet die Bezeichnung UFO?

Was UFO bedeutet, weis heute eigentlich jeder Mensch, nämlich unbekanntes fliegendes Objekt, oder auch fälschlicher Weise, fliegende Untertasse genannt. Denn Jack Arnold, der erste, der das Phänomen, welches er über der Wüste Nevadas beobachtete, wurde von der berichtenden Presse falsch zitiert. Die Presse, welche praktisch den Begriff fliegende Untertasse kreierte, obwohl Arnold eher flache, dreieckigen Objekte, die Bumerang Form beschrieb hatte, formuliert eben lieber medial wirksam, hier fängt die Legendenbildung schon an. Der Presse gefiel nicht was der Augenzeuge sagte, also wurde die Erscheinung, griffig in Flying Saucers umbenannt und schrieb Geschichte.

In der Folge kommt es seit damals zu unzähligen Sichtungen von fliegenden Untertassen.
Nun könnte man behaupten, dies wären alles Hirngespinsten, besonders, wenn man berücksichtigt, dass viele Sichtungen in der USA stattfinden. Wo die Bevölkerung besonders “Phantasiebegabt“ ist und sowieso an einer gewissen, ewigen Paranoia gegenüber allem Fremden und der Regierung leidet.

Aber das wäre nicht fair, alle als Spinner abzutun, die jemals ein UFO sahen. Betrachtet man die schiere Masse der Sichtungen und die Bevölkerungsstruktur, so hat faktisch jede Bildungsschicht ihre Vertreter, die Zeuge ungewöhnlicher Phänomene waren. Zudem sich unter den Zeugen sogar allgemein, als sehr zuverlässig geltende Menschen befinden, wie Polizisten, Piloten und Armeeangehörige. Diese Menschen alle als Wichtigtuer und Spinner hinzustellen, dass ist schlicht falsch und arrogant. Natürlich ist auch die Zahl der Menschen mit Hirngespinsten nicht unterzubewerten, aber als gesichert betrachten werden kann, da draußen ist etwas.

Denn was hätten ein Ex- Luftwaffengeneral, ein Ex-US-Präsident, ein Senator und Gouverneur, oder ein Luftwaffenoberst davon, zu berichten, das sie gegen UFOs gekämpft haben, oder wenigstens ein UFO gesehen zu haben. Sind das Angeber, Spinner oder Leute, die aus schierer Langerweile Geschichten erzählen? Wohl eher nicht, denn diese Personen haben einen Ruf zu verlieren. Sie haben tatsächlich etwas erlebt, was zum Teil auch belegt werden kann.

Die Frage ist doch nur, was erlebten all die Zeugen, die eine Begegnung hatten? Wenn wir 99% der Storys mit Psychologie und anderen Wissenschaften erklärt haben, dann bleibt da immer noch ein stattlicher Rest, den wir nicht erklären können.
Auch nicht, wenn wir mit einschließen, das grade die US-Regierung, andere Regierungen und natürlich das Militär, die nahezu alles vertuschen, bis hin zu Desinformationskampagnen, für Vorgänge, welche geheim bleiben sollen.
Etwas ist da draußen, und die Antwort darauf, ob es irdischer Natur ist oder aber doch Aliens involviert sind, diese wird uns vorenthalten. Wir sind alle Opfer einer falschen Informationspolitik.

Ich persönlich bin kein großer Anhänger von Alientheorien, da diese oft abstrus klingen und wenn man sie nachprüfen will, wenigstens in der Theorie, noch abstruser werden, wie der Humbug mit den Annunaki, nur als Beispiel. Nur allzu oft unterstellen diese menschliche Gedankengänge. Aber vorauszusetzen, das Aliens unbedingt ticken, wie wir, das halte ich für zu kurz gedacht, abgesehen von oft völlig unlogischen Behauptungen. Man erinnere sich an medizinische Versuche, Invasionsvorbereitungen, Goldabbau der Annunaki und uns, als Sklavenrasse und so weiter. All das würden wir doch Aliens an tun, wenn wir es könnten.
Wiederum kann ich weder gute, noch böse Absichten von Aliens abstreiten, denn überlegene Technologie bedeutet nicht gleichzeitig geistige Größe. Dass beweist der Mensch wohl zu genüge selbst. Aber am Ende sind es alles nur Theorien.

Meine Meinung ist, es mag da draußen im Universum Millionen von Alien Zivilastionen geben, aber es gibt wohl auch unzählige Gründe, die dagegen sprechen, dass sich Aliens mit uns befassen wollen. Außer man glaubt, Aliens finden Safariparks ganz toll.
Es gibt aber sehr viele Gründe, die es als realistisch erscheinen lassen, dass die Vielzahl von dem, was wir allgemein als UFO Phänomen betrachten, irdische Erklärungen hat. Was kennen wir denn wirklich von unserem Planeten? Es ist nicht allzu viel.

Grade erst haben wir erkannt, das es noch eine intelligente Spezies auf dem Planeten gibt, die Delfine. Und schon deren Intelligenz funktioniert so anders, das wir sie fast nicht erkannt haben. Sondern sie für gelehrige Papageien hielten. Wieso auch, sollten wir diese Intelligenz erkennen? Ihr Lebensraum ist so anders, wie der unsere, klar dass ihre Intelligenz ganz anders funktioniert.
Wer kann denn nun behaupten, es gibt keine intelligenten Lebensformen in unserer Atmosphäre oder dem Erdmantel, die sich ganz anders manifestieren. Eben auch als Lichtkugeln und Energie, UFOs und was weis ich noch alles.

So reizvoll oder auch erschreckend die Aussicht auf Leben von anderen Planeten für Menschen ist, Leben, das uns besucht und vielleicht sogar erforscht, so wäre es für mich doch nur die zweite Option. Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass wir das Universum, des Lebens auf unseren Planeten noch gar nicht in seiner ganzen Vielfalt wahrgenommen haben.

Ich frage euch, wie wahrscheinlich ist es, wenn wir auf einem von 70% Wasser bedeckten Planeten leben, dessen Mantel aus tausenden Kilometern Gestein, Lava und Mineral besteht, von dem wir selbst schätzen, das wir kaum 15% der auf unserem Planeten lebenden Tierarten kennen, dass es hier nicht noch anderes intelligentes Leben gibt, dass uns interessiert beäugt und auch vorsichtig bis ängstlich gegenüber steht? Nehmen wir nur die ständig neu entdeckten xxtremophilen Lebensformen, bis hin zum praktisch unsterblichen Bärtierchen. Wer will sagen, dass diese, die höchst entwickelten Lebensformen ihrer Art sind? Vielleicht meiden sie uns nur und ihre intelligenten Vertreter und erforschen uns längst. Habt ihr schonmal an diese Option gedacht? Das wir die Krone der Schöpfung sind, das erzählen uns doch auch nur religiös im Denken leicht eingeschränkte Menschen, ohne jeden Beweis dafür. Warum glaubt ihr das denn und nicht, das es auch andereirdische Möglichkeiten gibt?

Wir sollten nicht ständig misstrauisch nach oben sehen, sondern tatsächlich unseren Regierungen und Forschern kritisch auf die Finger sehen, die möglicherweise die wirklich interessanten Dinge vor uns geheim halten. Aber vor allen Dingen sollten wir unsere Umwelt noch interessierte betrachten. Denn auch UFOs und "Dämonen" könnten sehr irdisch sein, befürchte ich. Denn Wissen ist Macht und nichts wissen, macht eben doch etwas.

Dem Besuch von Außerirdischen stehe ich jedenfalls eher gelassen gegenüber, weil ich glaube, wenn diese Aliens anklopfen, hören wir es. Diese spielen vermutlich kein Verstecke mit uns, schon gar nicht über viele Jahrtausende, denn UFOs sind so alt, wie das Bewusstsein der Menschheit.

Und noch etwas zu den Aliens, seit dem immer noch ungeklärten Roswell Zwischenfall sollte jedem klar sein, wenn sie uns tatsächlich besuchen, dann packtieren sie längst mit den Mächtigen und haben tatsächlich keine guten Absichten. Warum? Sie könnewn uns sicher mindestens so gut abhören und ausspionieren, wie die NSA & Co und denen entgeht nicht viel. Also wüssten sie, dass auf unserem Planeten etwas gewaltig schief läuft, unternehmen aber nicht wirklich etwas dagegen. Nun frage ich euch, würdet ihr jemanden trauen, der mit jemanden zusammenarbeitet, wie der US-Regierung oder anderen Ganoven, die seit Jahrzehnten den Weltfrieden bedrohen und skrupellos überall auf der Welt Kriege führen und Menschen töten? Aliens die das tun würden, den kann man nicht weiter trauen, als der Sorte, die mit Adolf Hitler uns seinen Schergen packtiert hätten.

Die andere Option wäre, diese Aliens erforschen uns, wie wir unsere Baktierien und unserer Regierungen sind dagegen machtlos. Das Pro dazu wäre, das UFOs konfrontationen mit unserem Militär vermeiden und wenn es doch dazu kommt, verhalten sie sich eher defensiv. Selbst wenn sie angegriffen werden, schalten sie im Regelfall nur kurzfristig die Eletronik ab, die gefährliche Angriffswaffen steuert, wie Luft/Luft Raketen von Militärjets. Aber auch hier gibt es ein Kontra. Sie halten uns für so unterentwickelt, dass wir interessant genug sind, uns in unserer Petrischale zu beobachten, aber wir sind nicht interessant genug, um mit uns zu reden.

Doch die Option, der irdischen Lebensformen, die ich favorisiere, würde hier vieles logischer erklären. Zurückhaltung, dauerhafte Präsenz und die Vorsicht uns gegenüber. Nimmt man dann noch dazu, das unsere Militärs, Regierungen und Konzerne auch immer etwas geheim halten wollen, passt viel mehr im Puzzle. Mal ganz von unserer Unwissenheit abgesehen.

Das ist die theoretische Realität, auf die sich jeder selbst einen Reim machen muss.

George W. Lästerbacke

Freitag, 2. Februar 2018

RIP der deutschen Sprache


Der deutschen Sprache mächtig, mächtig,
ist kaum noch einer, dass ist verdächtig.
Denn beim Volk der Dichter und der
Denker, verbirgt sich heute in der Sprache
so mancher Schlenker.

Hin zu den Sprachen aus der Ferne,die
benutzt man heute gerne. Fuck you, cool
und Oh My God, dass geht über die Lippen,
ziemlich flott.

Da wird der Getto Sprech mal schnell, ganz
richtig, weil es ist multikulturell, und dass ist
wichtig. Der doofe Wichtigtuer, der sagt dann,
das man nun, eine neue Sprache beobachten
kann.

Der Deutschlehrer findet das dann frech,
Getto Sprech ist Spasten Dreccch.
Denn auch der Dialekt, ist ohnehin ein
Sprachdefekt. Der Bayer, der Sachse und
all die anderen, haben sprachlich, doch ein
Ei am wandern.

Noch tausend andere Worte, die man
benutzen kann, kennt dagegen, der kluge
Mann. Immer gewichtig und gewannt, hat
er ein Fremdwort schnell zur Hand.

Der Businessman ist auch geschickt, seine
Rede mit Anglizismen spickt. So versteht
ihn kein Mensch, auf dieser Welt, dass ist
sein Geheimnis, fürs große Geld.

George W. Lästerbacke