Posts mit dem Label LTW werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label LTW werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 24. August 2019

CDU kaputt


Heute las ich "Solange die CDU sich nicht eindeutig von Frau Merkel und ihrer Entourage trennen, ist die CDU unglaubwürdig."

Ich sage erweiternd dazu, nach Merkel bleibt ein Rest zurück, der nicht nur nach "Haben fertig!" SED muffelt, nach Merkel gibt es keine echte CDU mehr.

Was bleibt ist ein Haufen von Mitläufern und eine traurigen Rest desorientierter Waschlappen, der Werte Union, der sich nicht traute aus- der CDU und in die AfD einzutreten, um neu anzufangen. Denn die AfD ist mehr CDU als alles was noch geblieben ist. Wertkonservativ und neoliberal. Die rot-grün-schwarze CDU Einheitsparteienbewegung unter Merkel hat die einstige CDU zersetzt, nur will es keiner wahrhaben. Eine Dauerbesetzung linker Themen hat der CDU noch nie gestanden, auch wenn Merkel so gerne im Teich anderer Wählerstimmen fischt, es war der falsche Weg.

Und wenn man nun vor Landtagswahlen, nicht mal mehr Koalitionen mit der Linkspartei für unmöglich erklärt, ein absolutes No Go für CDU Wähler, dann kann man nur ahnen, wie tief die CDU gesunken ist. Das ist nicht mehr unterste Schublade, das ist noch viel tiefer.

Die CDU wird den Merkel Makel auf Jahrzehnte nicht mehr von sich spülen können diesem Land, mehr als einen Bärendienst erwiesen zu haben.

George W. Lästerbacke

Montag, 17. Juni 2019

Der fatale Umgang mit der AfD


Heute mal wieder etwas aus dem politischen Alltagserleben.

Dem geneigten Leser. Ab und zu mache ich gerne meine privaten Anmerkungen, meist zu aktuellen Themen, oft zu allgemeinen Umgang miteinander. Der allgemeine Umgang heute, ist wohlbekannt, sowohl zwischenmenschlich, als auch politisch oft eher unangemessen.

Zur Zeit können wir wieder sehen, wie sich die sogenannten Volksparteien buchstäblich zerlegen. Sie strahlen soviel Inkompetenz aus, dass der Wähler selbst die Idole der Grünen schon für wählbar hält, nicht weil er davon ausgeht, dass diese Partei irgendetwas anders macht oder gar besser, nein überhaupt nicht.
Er will die Fressen, der anderen, sich nur noch selbst Volksparteien nennenden Vereine, von SPD oder CDU einfach nicht mehr sehen. Der Wähler hat die Schnauze gestrichen voll, Figuren wie Nahles, Gabriel oder AKK und Merkel zu zuhören, die sich ständig in Selbstmitleid und un-konstruktiver Kritik an anderen suhlen, anstatt einzusehen, dass sie selbst zum größten Problem der Politik geworden sind. Spätestens wenn sich eine Partei, wie die CDU von einem blauhaarigen Youtuber, der beileibe kein politischer Vloger ist vorführen lassen muss, dann ist sie reif für die Schlachtbank. Schade nur, dass es diesem Rezo an der ganzheitlichen Konzeption fehlte, auch SPD und Grüne, als das darzustellen, was sie sind inkompetent und eigennützig. Aber wenigstens, es war zur Europawahl, ein erfrischender Neuanfang, das ein Youtuber zeigte, das aus dem Merkel Neuland auch scharf gefeuert werden kann und der Schuss sitzt.

Jetzt wird sogar ein Habeck von den Grünen, als direkt gewählter Kanzler attraktiv, wenn man ihn wählen könnte. Gut, wirklich kompetent kommt er auch nicht rüber, aber er hat schon mal ein Buch geschrieben, dass heißt, er bekommt auch mal etwas fertig und er sieht ganz gut aus für die Damen, um die Vierzig.
Der Wähler ist es leid sich das Schmierentheater von SPD und CDU weiter anzusehen, die entweder sich selbst zerfleischen oder gemeinsam auf die einzige Juniorpartei, die AfD im Bundestag losgehen.
Hier ist keine Anschuldigung zu abstrus, dass man damit nicht schon wieder die AfD in Verbindung bringen kann. Das Aussterben der Dinosaurier, der Klimawandel oder ein auf die Erde zurasender Meteorit, die AfD ist ganz sicher schuld. Entschuldigung, dass ich hier auf diese Klischees zurückgreife, aber es wäre wohl nicht zielführend, wenn ich hier die unzähligen unter der Gürtellinie sitzenden Angriffe auf die AfD im einzelnen aufzuzählen versuchen würde. Es ist wohl eher so, das jeder Leser hier mindestens ein absurdes Beispiel selbst bringen kann.
Das fadenscheinige Geschwätz will, der Wähler einfach nicht mehr hören.
Dieser ist durch Nazikeule und Dauer-Blashing Andersdenkender, so abgestumpft, dass er gar nicht mehr zuhören möchte.
Die AfD sitzt im Bundestag und das ändert sich nicht mehr so schnell. Dass die Partei im Osten ihren stärksten Wählerblock rekrutieren kann, liegt sicher nicht daran, das Ostdeutsche Demokratie nicht verstanden haben, sondern weil sie diese Demokratie verstanden und erkämpft haben. Nun nutzen sie ihre Macht der Wählerstimme, weil ihnen viel zu lange von Heuchlern aus dem Westen etwas von Demokratie erzählt wurde, was letztendlich gar nicht stimmte, nämlich das Demokratie fair wäre.
Fair sieht für einen Ossi anders aus.
Das ein Parteibuch die Kariere fördert und Parteimitläufer immer etwas mehr vom Kuchen abbekommen, dass kennen sie bereits von der SED Diktatur. Dazu müssen sie nicht der SPD und der CDU zusehen.
Das hat der Ostwähler nun verstanden und schickt diese Botschaft bei jeder Gelegenheit nach Berlin.

Natürlich hat die AfD immer mal wieder Probleme mit Mitgliedern, deren Ansichten zu erzkonservativ sind und auch mit einem Bodensatz, der gelinde gesagt gelegentlich leicht braun muffelt.
Aber eine junge Partei hat diese Probleme immer, ob nun in den Farben Rot, Grün oder Blau. Ein paar Extreme suchen immer Anschluss und Gehör, am Anfang einer Parteibildung und müssen dann Schritt für Schritt entfernt werden.

Ich bin mir sicher, die AfD schafft es, jedem, der sich dem Grundgesetz nicht verpflichtet fühlt, auch aus der Partei zu entfernen. Doch dazu gibt man ihr kaum die Chance, wenn man eine demokratische Partei und allesamt inklusive Wähler, ständig als Nazis diffamiert.
Es gehört zur Demokratie sich mit fehlgeleiteten Weltsichten auseinander zu setzen und grade die Altparteien hatten noch echte Nazis in ihren Reihen, was nur zu gerne Totgeschwiegen wird. Und siehe da, aus vielen von den echten Nazis wurden aufrechte Demokraten, bis sie zum Glück doch noch erwischt wurden.
Aber das gute an der Demokratie ist, sie mussten trotzdem gehen, wenn es den heraus kam. Und dass ist auch gut so, denn für Nazi-Ideologie darf kein Platz mehr sein, im 21. Jahrhundert. Ebenso wenig, wie für stalinistisch-faschistische Ideologieansätze, die man heute bei rot-grün beobachten kann. Wehrt den Anfängen, ist das immer aktuelle Motto für echte Demokratie.

Doch ein blöder Spruch macht noch keinen Nazi, aber schnell böses Blut, was der Demokratie immer schadet. Wer sich in den letzten Jahren immer weiter vom Grundgesetz entfernt hat, dass ist auch dem Wähler, nicht nur im Osten klar, es ist nicht die AfD.

Denn diese steht nun auf dem Prüfstand ihrer Glaubwürdigkeit für den Wähler, weil sie in Rekordverdächtiger Zeit anfangen wird in den Ländern Mit- und Regierungsverantwortung zu übernehmen.
Denkt an diese Voraussage.

Aus persönlichen Erleben im Rahmen meiner Arbeit kann ich immer nur wieder feststellen, dass das Flüchtlingsthema bei der AfD scheinbar weniger Raum einnimmt, als bei anderen Parteien.
Jedoch fordert die AfD hier eben simpel die Einhaltung geltenden Rechtes. Deswegen wird sie angefeindet. Ich "studiere" die AfD seit 2015 und sehe den Eintrag des Flüchtlingsthemas auf öffentlichen Veranstaltungen, oft durch die interessierte Bevölkerung. Die einfache Fragen hat und Antworten erwartet.

In nicht einer Veranstaltung konnte ich beobachten, dass ein AfD Funktionär mehr tat, als die Anwendung geltenden Rechtes einzufordern und den Bürgern erklärte, wo geltendes Recht gebeugt und gebrochen wird. Dass ist der Grund, warum besonders rot-grün-schwarze Schergen, zu gerne den Scheiterhaufen brennen sehen würden, den sie mühsam zusammenharken. Dass ist der Grund, warum die AfD zum Ketzer erklärt wird, einfache Wahrheiten über die Altparteien und ihre Machenschaften.

Die AfD als Partei hat auch ganz andere gesellschaftliche Anforderungen zu erfüllen, als sich ausschließlich der Flüchtlingsfrage zu widmen. Menschen mit Ansichten, die nicht unserem Grundgesetz entsprechen, gibt es in jeder Partei und hier hat eine Partei dafür zu sorgen, dass das Grundgesetz vor Angriffen geschützt wird. Doch hier sind Grundgesetz widrige Tendenzen oft, in anderen Parteien deutlich stärker ausgeprägt, als bei der AfD. Darauf sollte unsere Aufmerksamkeit im Augenblick liegen. Denn das Grundgesetz gilt für alle Bürger und ist gut, wie es ist. Es ist aber auf keinen Fall Eigentum oder zweckdienlicher Gegenstand einzelner Parteien, um dort nach ihrem Gutdünken herum zu hantieren, bis es in ihr grade aktuelles Weltbild passt.

Ich persönlich habe ganz oben angefangen, mir die AfD anzusehen und habe mich nun nach ganz unten in die Kommunalebene durchgearbeitet und hier gibt es wirklich andere Fragen zu erörtern. Es geht um Themen, wie den undurchdringlichen Filz der Altparteien aufzulösen. Parteien, die sich ungeniert die Taschen füllen, jede Art von politischer Konkurrenz sabotieren und weg beißen wollen. Es geht darum, dem Bürger wieder seine Souveränität und das Vertrauen in seine Volksvertreter wiederzugeben. An dieser Stelle finde ich es gut, das die AfD nach und nach, auch in die unbedeutendsten kommunalen Gremien einzieht, um aufklärend zu wirken.

Außerdem kann man auch Themen, wie Stadtentwicklung, Kultur und andere Kommunale Themen, nicht mehr nur den Apparatschiks der Parteien-Hohlkörper überlassen, welche Posten und Geld verschieben, nach gut dünken, immer vorbei am Bürger, der am Ende die Zeche zahlt. Es ist einfach an der Zeit mal gründlich aufzuräumen in Deutschland.

Es gibt ein sehr einfaches Beispiel, wie deutlich und ungeniert gegen eine demokratische Partei, wie die AfD gehetzt wird.
Es ist der Prüffall, heute hier kurz erklärt, um klar zu machen, mit welchen Mitteln man schon bereit ist Demokratie zu verhindern, wenn es nötig erscheint. Mit Unwahrheiten und Fake News heute und was kommt morgen?

Es gibt keinen gesetzlichen Prüffall, dass sind reine Fake News. Der Verfassungsschutz darf öffentlich zugängliche Informationen sammeln, über alle Parteien. Dass tut er regelmäßig und wertet diese aus. Kommt es zu dem Verdacht, dass in der Partei organisiert Verfassungsfeindliche Aktivitäten auftreten oder gar das Parteiprogramm darauf hin deutet, müssen Gremien beschließen, dass die Partei, wie einst die NPD unter Beobachtung nach Beobachtungsvoraussetzungen in § 3 BVerfSchG gestellt wird. Nun werden nicht nur passiv Informationen gewonnen, sondern auch aktiv durch mögliche V-Männer gesammelt und wenn genügend belastendes Material vorliegt, kann auch ein Parteiverbotsverfahren eingeleitet werden.
Ein Prüffall ist somit nicht vorgesehen und ist reine Mediale Hetzte gegen eine Partei, offensichtlich von den Sozialdemokraten veranlasst, die den Verfassungsschutz nach der ungerechtfertigten Entlassung Maasens übernommen haben.
Verfassungsschutz-Chef Maasen, sie erinnern sich noch? Der CSU Mann, der sich weigerte ein Fake Video ungeprüft für echt zu erklären und somit Kanzlerin Merkel widersprach.

Dabei ist das Verbreiten von Fake News, bereits auch ein bedenklicher, gegen das Grundgesetz verstoßender Akt, wenn dadurch die Meinungsfreiheit manipuliert oder auch eingeschränkt werden könnte.

Gäbe es in diesem Land ehrliche und kompetente Politiker die klar zum Grundgesetz stehen, würden sie ganz klar Position gegen Falschmeldungen dieser Art beziehen und nicht versuchen, daraus politisches Kapital zu schlagen. Dieses Land mag noch eine Demokratie sein, aber die Politiker fast keine ehrlichen Demokraten mehr.

Man muss aus allem hier geschriebenen aber ein allgemeines Fazit ziehen dürfen und das lässt kaum positive Schlüsse zu. In jeden Fall nicht für Deutschlands Demokratie. Denn hier zeigt ein alteingesessenes Mehrparteiensystem seine hässliche Fratze. Es ist von Grund auf so verdorben, dass es seine eigenen demokratischen Regeln über Bord wirft, sobald ein Konkurrent am Horizont erscheint, der nicht nur ihre Vorstellungen in Frage stellt, nein, er stellt auch die Arbeit der Altparteien in Frage. Er denkt auch anders. Und das Loblied der Meinungsfreiheit, Toleranz für die Andersdenkenden, dass die Altparteien so gerne singen verstummt schnell. Das verändert die Gesellschaft, allerorts vernimmt man hinter vorgehaltener Hand getuschelt, es ist nicht mehr besser, als zu Zeiten der SED. Zum tiefen Misstrauen in die Politik, kommt nun noch Angst vor dem Staat, der fest in den Krallen der herrschenden Altparteien liegt und dessen Verwurzelung nicht mehr die Demokratie, sondern die Parteibücher sind. Das Misstrauen in der Gesellschaft wächst und wird nur schwer wieder zurück zu gewinnen sein. Und auch wenn die AfD bereits längst integraler Teil, des erweiterten Parteiensystems ist, werden ihre Mitglieder der ersten Stunde und auch die Wähler der AfD nicht vergessen, dass sie zu Unrecht als Nazis diffamiert wurden, als sie ihr Recht auf Demokratische Wahl und freie Meinungsäußerung wahrnahmen. Die Vergiftung und Spaltung der Gesellschaft wird zunehmen, selbst wenn sich die Altparteien als Brunnenvergifter zurücknehmen.

George W. Lästerbacke

Samstag, 29. Dezember 2018

Über Demokratie, Raubritter und Kriegsgefahren


Demokratie ist ein Verkaufsschlager, weil es sich gut anhört. Die antike Herrschaftsstruktur griechischer Stadtstaaten garantierte schließlich dem Bürger Mitbestimmung.
Was gerne vergessen wird zu erwähnen, der Bürger war schon der besser gestellte, wohlhabende Mitbewohner. Künstler, Händler und Beamte. Die schwer arbeitende Klasse von Leibeigenen, Sklaven und anderen armen Untertanen waren nicht an dieser Demokratie beteiligt.

Deshalb hielt diese Demokratie auch nur etwa 70 Jahre, bevor sie wieder mehr oder weniger dem Kriegsdrang folgend, eine aus neuem Adel bestehende Diktatur wurde. Politische Ähnlichkeiten zu heute sind natürlich reiner Zufall.

Der Moderne Staat europäischer Prägung entstand doch eher auf der Basis von Adelshäusern und deren Grundlage war nicht selten die Reichtümer die das Raubrittertum, Räuber und Banditen anhäuften. Schutzgeld, rauben und plündern bildeten die Basis der Mächtigen und die harte Arbeit Leibeigener und freier Bauern. Daran hat sich auch heute noch nicht viel verändert.

Der Moderne Staat bietet Schutz vor allerlei Unbilden des Lebens, nur dass er heute auf Grund der breiteren Bürgerbeteiligung schon viel netter wirkt als die Raubritter. Denn Schutzgelder kassieren und ausplündern, dass heißt heute Steuern, Gebühren und Abgaben zahlen.
Solange der Bürger nur artig sein Einkommen mit dem Staat teilt. Der Staat, der dafür einen gewissen Anteil in Form von Wohltaten an den Bürger zurück reicht, wird aber schnell ungehalten, wenn der Bürger aufmüpfig wird und sich weigert zu zahlen.

Und die Demokratie? Nun die besteht heute schon wieder nur auf dem Papier. Heute dürfen zwar alle Bürger wählen, aber was wählt man denn? Ein paar Parteien, vorne dran eine Parade von kleinen Königen, die mehr oder weniger immer wieder beweisen, dass sie es nicht drauf haben und das Geld der Bürger verpulvern. Mal ganz davon abgesehen, das diese Parteien nicht mal fünf bis acht Prozent der gesamten Bevölkerung vertreten, wenn man die Mitgliederzahlen betrachtet. So sollte man doch nicht mehr von einer Bürger-Demokratie reden, bestenfalls von einer Parteien-Oligarchie. Und die versteht sich, wie eben die Raubritter auch besser auf das nehmen, als das geben. Weniger als Bürgervertretung, als mehr Selbstzweck. Wie die Religion verbreiten sie ihre Wahrheit und verteidigen diese als Alternativlos.

Raubrittertum ist auch nur so erfolgreich, wie der Raubritter selbst und immer öfter zieht die Demokratie nun wieder das “Schwert“, um den Bürger zu disziplinieren. Man findet wohl wieder zurück zu seinen Ursprüngen.

Gäbe es nicht schon längst durch Bürger erkämpfte Institutionen, wie Krankenversicherung und andere soziale Errungenschaften. Unsere Modernen Raubritter würden auch diese wieder einstampfen. Doch das Rad der Zeit dreht sich nun mal nur schwer zurück. Vielleicht sind unsere Raubritter-Demokraten deshalb nun wieder auf dem Kriegspfad, um die Uhr in Europa wieder auf Null zu stellen und nochmal anzufangen, ohne den demokratischen Schnick Schnack.

Denn der wählende Bürger erweist sich trotz massiver medialer Gehirnwäsche, die oft luxuriös finanziert, durch den zwangsweise erhobenen Rundfunkbeitrag betrieben wird, als renitenter Querulant. Wir brauchen nur nach Frankreich zu blicken, wo die #Gelbwesten unnötig Ärger machen, während sich der Präsident mehr um seine Maniküre und Make-up sorgt, als um das Volk. Dass sind schon Allüren eines Königshauses würdig. Von versoffenen EU Kommissaren wollen wir mal hier erst gar nicht reden.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 28. Mai 2017

Die Anti- AFD Hatespeech-(er)


Heute möchte ich mal wieder einen Beitag einer anderen, etwas prominenteren Bloggerin kommentieren.
Der Blogbeitrag “Der Source-Code der AfD“ von Katharina Nocum ist tatsächlich das Schlechteste, was man erwarten kann, wenn man Argumente gegen die AfD erwartet. Es sei den, man braucht nur inhaltsloses Gewäsch und ein dümmliches Zitat eines AfD Fans oder eines AfD Mitgliedes, welches die Herkunft der Autorin betrifft. Denn als Urheber des Zitates benennt Katharina Nocum nur die Internetseite des AfD-Baden Württemberg, der dieses Satz angeblich so auf seiner Homepage veröffentlichte.

Zitat „Ihren polnischen Hintergrund, mit dem sie gerne kokettiert und den sie auch gegen die AfD anbringt, erwähne ich wegen Bedeutungslosigkeit nicht.“

Natürlich ist diese Aussage billig und überflüssig, aber sicher auch völlig uninteressant, wenn ich gegen die AfD argumentiere. Denn dann sollte ich mich mit stichhaltigen Argumenten positionieren, um mich nicht der Lächerlichkeit preiszugeben.

Nicht mit Blabla, wie ein Zitat von der AfD Saarland „Der übertriebene und unsachgemäße Gebrauch von digitalen Medien wie z.B. Smartphones kann zu Verhaltensstörungen mit sozialen und psychischen Folgeproblemen führen.“

Grade als angeblich fachkundige Person, die sogar auf der “re:publica17“ ein Mikrofon vor die Nase gehalten bekam, sollte man doch wissen, dass diese Aussage zwar sehr pauschalisierend ist, aber ebenso durch zahlreiche sinnvolle oder auch sinnlose Studien belegt ist. Ein Zitat hatte sie dann noch im Angebot, das wohl auf da das Landtagswahlprogramm der AfD NRW zielte. Thema war mehr Flaggen vor öffentlichen Gebäuden. Die Begründung der AfD NRW gefiel der Autorin Nocum auch nicht.

Zitat von der AfD: „Da öffentliche Gebäude und Einrichtungen häufig nicht als solche zu erkennen sind, sollten diese durchgehend mit der Fahne des Landes NRW, des Bundes sowie der Kommune kenntlich gemacht werden. Dadurch wird sichergestellt, dass sich auch nicht ortsansässige sowie ältere und behinderte Menschen orientieren können.“

Zugegeben, ich finde die Begründung auch eher albern, vielleicht sogar unehrlich, weil niemand sagen möchte, das Flaggen vor den Gebäuden deutscher Behörden, manchen Deutschen gut gefallen würden. Denn bei Katharina Nocum ist ein Flaggen-Fan vermutlich gleichzusetzen mit einem Nazi. Und wer will schon Nazi sein?

Aber ehrlich, solche Zitate als pauschalisieren und Diffamierung einer demokratischen Partei? Wie schwach und arm ist dass denn? Eine ganze Blog Seite für drei Zitate aus einer Partei, die vielleicht etwas blöd daher kommen?

Das nenne ich hochnäsig, dumm und eitel. Denn damit besticht man nur die, welche schon auf dem Zug mit Vorurteilen und Halbwahrheiten sitzen. Also genau die Personen von Teddybärwerfern und Bahnhofsklatschern, die der AfD und Anderen Hetze vorwerfen.

Doch wenn das alles ist, was gegen die AfD spricht, dann muss sich die AfD nicht sorgen. Ich persönlich kann behaupten, dass ich mir die AfD mehrmals angehört habe und auch Gespräche mit hochrangigen Mitgliedern führte. Da ging es um Energie, Bildung und Gesundheit und hier fand ich viel Kompetenz, die aus Altparteien, wie CDU, SPD und Linken abgewandert ist.

Das ich die AfD trotzdem, als zu konservativ empfinde, ist meine persönliche Sicht und hat nichts mit objektiven Journalismus zu tun. Ich allerdings will politisch Andersdenkende auch nicht um jeden Preis als dumm und inkompetent darstellen. Dumm und inkompetent ist es, das Haar in der Suppe zu suchen, anstatt sich einem Dialog zu stellen.

Das die AfD das Langweiligste ist, was Deutschland seit der CDU der 1980er gesehen hat, ist jedem klar, der etwas politische Bildung besitzt. Praktisch gesehen ist die AfD in einigen Punkten, die CDU der 1980er im Heute, so rein programmatisch. Doch offensichtlich spricht das CDU- Revival ja so einige Menschen an. Ein Grund, warum ich mit der AfD aus Wahl taktischen Erwägungen warm werde.

Ich sehe zwar keine Innovation am Parteienhimmel, die wird es wohl auch nicht geben. Aber man kann die verendenden Altparteien damit provozieren und Provokation bringt vielleicht doch Erneuerung.

Neu ist nur in der politischen Landschaft, das jeder der den Schuss noch nicht gehört hat ( Üblicher Weise meinten meine Vorfahren damit immer, jeden der nicht ganz so helle ist), meint das er sich mit der AfD profilieren könnte, entweder als rot-grüner Schwafelbarde oder als politischer Newcomer in der konservativen Szene.

Von den ahnungslosen Wahläffchen will ich gar nicht reden, denn die glauben noch morgen, sie könnten durch wählen etwa verändern. Der Dummenfang heißt ja bekanntlich Demokratie. Dabei heißt Veränderung immer noch Revolution, im Ernstfall und nötigenfalls unter Blut und Tränen.

Übrigens, dieser Artikel “Der Source-Code der AfD“ ist sicher von einer Lupenreinem Demokratin verfasst, die natürlich nur mit “Fakten“ gegen eine trotz allem, demokratische Partei schießt. Dieser Beitrag hat noch weniger Substanz, als die zitierten AfD-Sprüche zu Sachthemen. Da hat man keine Lust mehr, den Rest des Blogs zu lesen. Zumal am Ende noch um Spenden gebettelt wird, um jeden zu verklagen, der ihr wo möglich auf die Füße tritt. Da hat doch der Maas bestimmt noch einen Fond von unseren Steuergelden für übrig.

Doch trotzdem Danke an Katharina Nocum, denn ihr Geschreibsel, welches ihr unter http://kattascha.de/?p=3114&cpage=1#comment-263161 nachlesen könnt, inspiriert mich, diesen Kommentar zu veröffentlichen. Denn unter http://kattascha.de wird er vermutlich sowieso nicht freigeschaltet.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 11. Mai 2017

Die Rede des Bundeskanzler Kandidaten?


Bürger, Freunde, Mitstreiter!

Der wahre Wert und die Kraft eins Volkes liegt in der Intelligenz, Kraft und Stärke der Bürger. In der Art, wie es sich selbst sieht, sich zu Fehlern bekennt, an seiner Entwicklung arbeitet und Probleme löst, zeigt es, wie lebenswert seine Gesellschaft ist. Wenn man über diese gedanklichen Ansätze positiv reflektieren kann, dann hat man ein Volk von Gewinnern der Geschichte und der Zukunft.

Das deutsche Volk kann getrost in die Geschichte schauen und sagen, wir haben gelernt in der Welt etwas darzustellen, wir haben aus Fehlern gelernt und sind bereit für die Zukunft, ohne uns selbst und unsere kulturelle Identität zu verleugnen.

Leider haben unsere Politiker eine anderer Meinung dazu. Sie setzen sich nur noch aus Lobbyisten & Opportunisten in der Führungsebene aller Parteien zusammen. Diese leben in Parallelgesellschaften, abseits der Realität des Bürgers. Ihre Entscheidungen basieren nicht mehr auf empirischen Gefühlen, dem Volk näher zu sein, sondern der Macht und dem Geld. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Es ist Zeit zu sagen "Lasst uns einen Neustart wagen. Wir müssen unsere Heimat freundlich, stark, sozial und mit Stolz neu erschaffen." Eine gesunde Basis haben wir, ein fleißiges, intelligentes und kreatives Volk.

Möchtet ihr euch weiter als die Identitätslose, ständig fremde Rechnungen begleichenden blöden Deutschen sehen lassen, über die sich die Welt kaputt lacht? Man muss offen und mit Stolz auf die Welt zugehen, um von der Welt respektiert zu werden. Das hat nichts mit Patriotismus zu tun, sondern damit, das man sich seiner Wurzeln nicht schämen muss und sich nicht kleiner macht, als man ist. Denn wer sich selbst erniedrigt, braucht nicht erwarten, das er für andere mehr als ein Erfüllungsgehilfe ist. Einer bei dem man sich durchfressen und durchsaufen kann, um ihn dann aus dem eigenen Haus zu schmeißen. Ich möchte mir aus Dank dafür, das ich Gäste in mein Haus bitte, nicht in den Arsch treten lassen und um meine Kinder sorgen. Nein ich erwarte Respekt von meinen Gästen, sonst fliegen sie raus. Ich konnte mir nicht aussuchen, wo ich geboren werde, aber ich kann mir aussuchen, wie ich lebe. Diese Freiheit ist heute bedroht, durch sogenannte Volksvertreter, Religionen und Menschen, die sich nicht wagen ihre Freiheit zu leben. Doch es lohnt sich für sein gutes Recht auf das Selbstverständliche zu kämpfen. Es lohnt sich gegen antidemokratische Strömungen zu kämpfen, sonst bekämpfen sie dich.

Denn egal was war, es zählt das Heute, das Morgen, das Jetzt. Wir alle haben in unserem Leben Dinge getan, auf die wir nicht unbedingt stolz sind. Doch sollte uns das hindern, weiter an uns zu arbeiten, zu lernen und uns zu verbessern, uns zu wandeln? Nein das wären nicht wir. Wir wollen das Morgen und der Weg zu Glück und Wohlstand. Der personifizierte Optimismus für die Zukunft unserer Familien und Kinder, für unsere Freunde und Bekannte für alle, die mit uns gehen möchten.

Diesen Gründen sind es, euch zu bitten jeden zu unterstützen, der genauso denkt. Stärke zu zeigen und Härte, gegen die, die uns verbiegen wollen. Setzt euch ein für mehr direkte Demokratie, für die freie Wahl eures Bundeskanzlers, eures Bundespräsidenten und Meinungsfreiheit. Macht das Land bunt, ohne euch vorschreiben zu lassen, was bunt ist. Seid Gewissen und Seele eurer Heimat.

Gegen die Willkür durch Parteien, die eure Bürgerinteressen längst vergessen haben, euch an Kapital und Ideologie verraten haben, euch im Stich lassen, wenn das Land und Bürger sie am dringendsten brauchen. Ich kandidiere nicht für euch, weil das gar nicht geht. Aber euren Protest gegen das verstaubte, undemokratischen deutschen Wahlsystem, kranke Parteien und korrupte Politiker, den werde ich unterstützen, wo immer es nötig ist. Stoßen wir mit dieser Bundestagswahl die Diskussion mit viel Energie und Freude an, das System zu verändern. Es lebe der Bürger, die Demokratie und das Land.

So wünsche ich mir die Rede eines künftigen Bundeskanzlers. Energetisch, motivierend, ehrlich, denn wir haben es verdient.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 4. April 2017

Auslaufmodell Demokratie?


Jeder diskutiert über die Parteien, über den SPD Messias Schulz oder sonst einen schlechten Lügner. Man könnte hier auch die CDU erwähnen, obwohl man hier nicht mal sicher sein kann, ob das noch eine Partei ist. Erst der Übervater Helmut Kohl und dann die Übermutter Angela Merkel. Die CDU erinnert allerdings mehr an einen familiären BDSM-Club, den an eine Partei. Alle die devot sind und sich gerne dominieren lassen, werde herum gereicht und der Rest, der sich vermault, bekommt die Rute. Irgendwie ist das ja auch ein hochhalten christlicher Werte.

Die CDU und die SPD haben überhaupt einiges gemein, die Themen sind sowieso die gleichen, den Angela Merkel existiert nur vom plagiieren anderer Parteien. Die Grünen können davon ein Lied singen und andere Parteien, die in der Bedeutungslosigkeit versinken, wie die FDP. Aber die wichtigste Gemeinsamkeit, dieser scherzhaft Volksparteien genannten Gruppierungen ist, ihre Wähler. Die müssten nun mittlerweile ein Durchschnittsalter von 80 Jahren erreicht haben. Hier wird das Kreuz auf dem Wahlzettel nicht mehr nach Wahlthemen gesetzt, sondern aus Altersstarrsinn.

Lügen tun sie am Ende alle, diese Parteien. Obwohl sie wissen, das sie ihre Aussagen zu Sachthemen nicht umsetzen können oder wollen, behaupten sie das. Bei Parteien heißt das immer noch Wahlversprechen. Im realen Leben nennt man es eine Lüge. Im Strafrecht sogar Betrug. Weil niemand vor hat, das Versprochene auch einzulösen. Nur Politiker dürfen das, und werden dafür noch belohnt, der beste Lügner darf regieren. Kurioser Weise, weiß das der Wähler sogar, doch es interessiert scheinbar nicht mehr.

Doch auch das ist nicht das größte Problem, es sind die Parteien selbst, die von den großen Lügnern, Blendern und Betrügern dominiert werden. Dieses Abstimmungsvolk, welches die sogenannten Anführer sich als Mitglieder zusammengezogen haben, um sich später als Chefs von Parteien zu legitimieren, ist tatsächlich noch dümmer, als der durchschnittliche Wähler. Der Grund ist, dünner Intellekt, gepaart mit Ideologisierung.

Vor kurzer Zeit konnte ich ein Interview mit SPD Mitglieder verfolgen. Es war im Rahmen einer Satire Sendung, es gab absichtlich dumme Fragen, zu echten Themen. Die Antworten, absolut inkompetent und dumm. Besonders im Gedächtnis blieb mir Frau Stroh. Ja, diese Frau hieß tatsächlich Stroh. Und ja, ich dachte an strohdumm.

Fast hätte ich die Frau bemitleidet, wie sie über den SPD Messias Schulz die Woge ihrer fast religiösen Anbetung rollen ließ und dabei von einem neuen, starken Führer sprach. Einen Mann der nichts bietet, außer Phrasen und Inhaltlich fragwürdige Aussagen, welche nie realisiert werden. Einem Mann der noch nicht mal Charisma hat, geschweige denn einen Hintergrund, der hoffen ließe, das er je ein Anführer sein könnte, der die Welt bereichert. Doch Frau Stroh ist bezeichnend für das reale Bild der Parteien.

Franz Kafka formulierte es einst so "Ein Idiot ist ein Idiot. Zwei Idioten sind zwei Idioten. Zehntausende Idioten sind eine politische Partei."

Was ich ausdrücken und hier illustrieren möchte ist der Fakt, das wir über Parteien und Personen diskutieren können, doch es am Ende keinen Sinn macht, darüber zu diskutieren. Denn diese Parteien vertreten nicht die Interessen des Volkes. Es sind nur Gesangsvereine von Menschen, die nachsinge, was wenige Schreihälse vorsingen. Vereine, die sich ideologisieren und am Ende, jeden Vorteil, den ein gesamtes Volk vielleicht erreichen könnte verspielen.

Das Volk selbst, hat kein Mitsprache Recht. In Deutschland sind nicht mal sieben Millionen Bürger in Parteien organisiert, von achtzig Millionen Bürgern. Hier zeigt sich deutlich, dass die Meinungsfindung weder demokratisch, noch Mehrheitlich ist. Hier liegt das Problem. Parteien sind untauglich, ein Volk zu führen. Das möchte ich sagen. Das muss sich ändern.

Das Volk muss in seiner ganzen Vielfalt, geführt, politisch gebildet und vertreten sein. Sonst kann man nicht von Demokratie reden. Politik muss von der breiten Basis getragen werden, alles andere ist Betrug zum Schaden der Gesellschaft. Die Basis, die heute ausgeschlossen ist, ist die Zukunft einer Nation. Wer die Basis ignoriert, ignoriert die Zukunft aller Menschen.

Es stimmt, das Volk braucht Vertreter, die es führen können, doch müssen diese auch so schnell wieder entfernt werden können, wie sie versagen. Nichts davon spiegelt heute unsere sogenannte Demokratie wieder. Wir haben nur große Diktatoren gestürzt, um viele kleine Diktatoren zu legitimieren.

George W. Lästerbacke