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Samstag, 3. August 2019

Die Realität der deutschen Linken


Die Linke in Deutschland hat sich in Zeiten sozialer Marktwirtschaft und der Fettlebe durch Konsum, die bis in die tiefen 1990er und teilweise heute reicht, in Nebenschauplätze der Weltrettung verrannt, weil sie in der Bedeutungslosigkeit versank.

Nun, da sie wieder im sich Hemmungslos globalisierenden Raubtier-Kapitalismus gebraucht wird, ist die echte Linke fast nicht mehr existent. Nur noch halbgebildete Spinner und ein paar, oft leicht bis schwer verwirrte Alte sind die relevant lauten. Die Stimme der Vernunft ist fremd geworden.

Daher ist das Interesse am Arbeitnehmer und den Schwächsten eher gering.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 21. Februar 2019

Ein offener Brief für Sawsan Chebli


Sehr geehrte Frau Sawsan Chebli

Ich schreibe ihnen heute einmal von Mensch zu Mensch und von deutschem Staatsbürger zu deutschem Staatsbürger. Seit längerem lese ich bei ihren Tweets auf Twitter mit. Durch viele Äußerungen haben sie alles getan, um Zuhörer und Mitleser zu finden. Genug Kritiker und Beifallklatscher haben sie ja gefunden. Doch ich dachte mir, ich schreibe ihnen heute einmal, um ihnen vielleicht auch ein klein wenig, bei ihrer Missionierung Anregungen zu geben. Denn sie twittern zwar offiziell, ganz privat, aber das mit missionarischen Eifer. Deshalb auch mein ganz privater, offener Brief für Sie.

Ich erwarte auch keine Antwort, weil ich den Eindruck habe, dass sie sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Deshalb versuchen sie, was ich schreibe, als Inspiration für ihre Arbeit zu sehen.

Persönlich finde ich es toll, dass sie sich sehr für Integration einsetzen und auch ihre Meinung vertreten. Auch Standpunkte zum Antisemitismus und andere Themen kann ich durchaus teilen. Mir ist auch egal, ob sie sich überteuerte Uhren kaufen, solange sie diese bezahlen können, ist das in Ordnung. Mir geht es eher um etwas Grundsätzliches, mir scheint, dass sie selbst in Sachen zwischenmenschlicher Kommunikation schwächeln und so auch ihrem Einsatz in der Integrationsarbeit einen Bärendienst erweisen.
Damit will ich ausdrücken, dass man wirklich wahrhaftig wirken sollte und nicht wie die ewige Nörglerin.
Ich spiele hier nicht auf irgendwelche sprachlichen Ausrutscher oder ihre Qualifikationen an, zu den Themen, die sie aufgreifen. Ich rede schlicht davon, dass sie oft wirken, als würden Sie nicht verstehen, wie die Menschen ticken. Denn genauso muss man Ihre Äußerungen oft auffassen, in der Breitenwirkung.

Es ist hier nicht notwendig sie im Wortlaut zu zitieren und dann ellenlang über ihre Äußerungen zu schwadronieren. Eher möchte ich Sie auffordern, reden Sie bitte einmal mehr mit ganz normalen Menschen auf der Straße und lernen, wie diese denken und dann können Sie weiterhin über, zum Beispiel Integration sprechen. Insbesondere meine ich hier nicht, dass sie in ihrem Berliner Umfeld, wo sie jeder kennt, noch einen Kaffee Latte mehr mit Bekannten schlürfen sollen, sondern, dass sie Deutschland bereisen und mit ganz normalen Deutschen reden. Ohne Termindruck, einfach improvisiert, vielleicht mal im Urlaub von Hamburg nach Bayern und von Sachsen nach Mecklenburg Vorpommern.

Ich tue das oft, weil ich es als Teil meiner Arbeit sehe, Menschen zu verstehen. Und Sie können mir glauben, auch mir fällt es gelegentlich schwer, mich in jedermann hineinzuversetzen. Doch ich tue es, weil auch mein Leben sonst am real existierenden Menschen vorbei geht. Auch schreiben kann von der echten Welt entfremden und dann taugt alles, was ich publiziere nichts mehr.

Aber, jemand wie Sie Frau Chebli, der häufig und gerne über Integration redet, sollte auch die Mentalität der Menschen verstehen, in deren Land andere Menschen sich integrieren sollen. Das ist aktive Integrationsarbeit. Denn diese Integrationswirkungen, müssen Sie nicht in ihren Kreis von Bekannten, Freunden und Politikern erfahren, sondern in der Welt des einfachen Bürgers. Und dieser Bürger tickt noch weniger ähnlich, wie ihr Bekanntenkreis aus dem politisch korrekten Berliner Paralleluniversum.
Berlin ist eine Großstadt, ein teils recht buntes Multi-Kulti Universum und sie gehören heute sogar zu dem privilegierten Teil des Selbigen.
Das finde ich schön, denn Sie haben etwas erreicht und dass ist Beileibe schon eine reife Leistung. Und doch sind Sie sehr Weltfremd, wenn es darum geht, was Integration über Generationen leisten muss. Weil sie gewisse Verhaltensmuster als Ausgrenzung empfinden, heißt es nicht, dass es auch Ausgrenzung ist. Oft ist es einfach nur Höflichkeit oder auch Interesse. Denn der Deutsche an sich, ist freundlich und an seinem Umfeld interessiert.

Ich erwähne hier einmal, Sie erregten sich, dass sie auf einem Flug in englisch von einer deutschen Stewardess angesprochen wurden und sie ärgern sich darüber, dass Menschen sie nach ihrer Herkunft fragen und erstaunt sind, dass sie eine deutsche Akademikerin sind. Weil sie sich aus gutem Grunde als Deutsche sehen, denn so würde auch ich Sie sehen.
Doch der einzige Grund für mich, sie sofort als Deutsche zu sehen ist, ich habe schon einige Informationen über ihren Migrationshintergrund aus den Medien.

Und nun eine für sie vermutlich nicht schockierende Information. Ich bin mir sicher, sie besitzen einen Spiegel, für andere Menschen, die sie nicht kennen, sehen sie aus, als könnten sie eine Touristin/Migrantin sein.
Und hier fängt ihre kommunikative Schwäche unter anderem an, sie weigern sich diesen Aspekt zu akzeptieren. Zu recht sehen sie sich als Deutsche und doch wirken sie auf Menschen, die sie nicht kennen erst einmal fremd. Was bei ihrem Erscheinungsbild, mögen sie auch noch so sehr einen westlichen Modestil folgen, nicht überraschend ist. Es ist aber auch nichts Böses, wenn andere Menschen sie darauf hin geographisch, als nicht Deutschstämmig einschätzen. Das liegt in der Natur der Dinge, dass wir ein einzigartiger und manchmal anders wirkender Mensch sind. So hat uns die Natur erschaffen, einmalig anders.

Gesunde zwischenmenschliche Kommunikation beruht aber darauf, dass man zuerst erkennt, sie sind ein Mensch und dann darauf zu erkennen, dass es kleine Unterschiede gibt, die unser Interesse erregen. Manchmal ziehen wir auch voreilige Schlüsse. Das ist im Einzelfall möglicher Weise etwas störend, doch dass ist das Leben. Und grade Menschen die bereits aktiv integriert sind in unsere Gesellschaft, sollten hier ihre Vorbildwirkung leben. Sie sollten besonders kommunikativ sein, wenn sie im Rampenlicht stehen.

Und so mag es geschehen, dass eine deutsche Flugbegleiterin in einem deutschen Flugzeug, einer deutschen Staatsbürgerin einen Kaffee in englischer Sprache anbietet. Weil sie diensteifrig, etwas voreilig auf Grund ihres Aussehens geschlossen hat, sie wären ein Gast in Deutschland und die Flugbegleiterin, Ihnen Frau Chebli höflicher Weise den Kaffee in einer Sprache anbieten wollte, die Sie verstehen.
So wird es auch immer wieder vorkommen, dass sie Frau Chebli von Fremden in einem Gespräch gefragt werden, woher sie kommen. Denn dies ist kein Beweis für Ignoranz in Sachen integrierter Migrantenkinder, sondern der Beweis, das sich der Mensch untereinander näher Kennenlernen möchte.
Es ist eine Frage der Höflichkeit, Informationen über den anderen zu bekommen, um aufeinander eingehen zu können. Ein Soziologe würde ihnen das jetzt ausführlicher erläutern, aber ich denke, sie sind klug genug, das zu verstehen, wenn sie das wollen.

Den Standarddeutschen gibt es eben nicht, es gibt nur den Deutschen und dieser hat auch immer eine Herkunft, nach der jemand fragen wird. Ich bin Deutscher und sehe wohl auch durchschnittlich deutsch aus. Trotzdem werde ich auf Reisen durch Deutschland überall gefragt, wo ich den genau her stamme.
Das liegt daran, dass auch ich sprachliche Nuancen aufweise, die mich, als nicht unbedingt, den regional ansässigen Deutschen zuordnet. Und wenn sie das verstanden haben, werden sie eben verstehen, dass niemand sie ausgrenzt, sondern viele Menschen versuchen, sie einfach in ihr Weltbild zu integrieren. Weltbilder unterliegen nun mal dem ständigen Wandel, wie der Zeitgeist.

Ich empfinde es als höflich, in Gespräche einzubinden, woher ich komme. Das interessiert die Menschen, weil es völlig normal ist. Und in langen Gesprächen flechte ich sogar ein, dass mein allererster urkundlich erwähnter Urahn, im 11. Jahrhundert in Köln lebte und Advokat war. Wenn ich dann noch bemerke, dass man auch “schwarze Schafe“ im Stammbaum erwähnen muss, lachen in der Regel alle und ich bin in einer unbekannten Ecke Deutschlands schneller integriert als gedacht. Denn ich stelle mich, wie ein Mensch dar, der wie ich und du ist, den die anderen Menschen schon ein wenig Kennenlernen konnten. Offenheit und Humor kommen immer gut an.

Und um auf die Integration, ihrem Anliegen zurückzukommen. Jeder Migrant wird noch über Generationen seine Geschichte erzählen müssen, dass heißt aber nicht, dass er nicht als Deutscher akzeptiert ist. Aber er kann noch mehr erzählen, als die meisten Deutschen ohne Migrationshintergrund.

Und wenn Sie mir jetzt noch nicht folgen können, dann erkläre ich es ihnen auf Wunsch auch gerne persönlich.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Werner Sobotta aka George W. Lästerbacke

Sonntag, 3. Februar 2019

Die Zukunft überleben. HartzIV und andere Debatten.


Die Probleme, ob es um HartzIV Debatten geht, Löhne, Arbeitszeiten oder Renten sind doch oft nur vorgeschoben. Allerlei gesellschaftliche Gruppen werden gegeneinander aufgebracht, machen das Problem beim politischen Gegner aus oder finden eine Personengruppe, über die sie selbst noch meinen, sich erheben zu können. Es wird debattiert, die heilbringende Lösung präsentiert, nur um dann festzustellen, dass sie natürlich auch nicht funktioniert.

Warum funktioniert aber nichts, von allen den schönen Ideen, die ja nicht nur von einer Person ersonnen wurden? Ein Grund ist, von der Entstehung der Idee, welche oft simpel und effektiv ein Problem lösen kann, bis zu deren Umsetzung vergeht viel zu viel Zeit. Hier hat sich oft bereits die Problemstellung gewandelt. Der andere Grund ist, die Idee wurde durch zu viel Debatten und Kompromisse im Interesse verschiedenster Gruppen, bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Was vorne reinkommt, ist hinten nur noch Murks. Murks aber löst keine Probleme. Und am Ende der Debatten stellen wir noch etwas ganz anderes fest. Meine Oma hatte immer einen bösen allerdings nicht falschen Kommentar zur Hand „Die denken soweit, wie ein Schwein scheißt.“ oder wenn ich es etwas Salonfähiger formulieren würde, sie denken zu kurz.

Bei den ganzen Debatten um Arbeit findet das Hauptproblem praktisch nur im Nebensatz Beachtung. Arbeit wandelt sich, dass tat sie, solange es Menschen gibt. Technik, Ansprüche und Notwendigkeiten sind im steten Wandel. Brauchte es einst noch 1000 Menschen und viele Jahre, so braucht es heute für verschiedene Aufgaben nur noch 100 Menschen und wenige Monate für manche Aufgaben. Morgen oder Übermorgen erledigt die gleiche Aufgabe vielleicht schon nur noch ein Mensch in Stunden. Hierzu gibt es aber kaum Debatten. Noch verlagert sich Arbeit in andere Sektoren, wird aber oft nicht gut bezahlt oder eben irreal hoch. Preis und Leistung stimmen schon lange nicht mehr. Es bilden sich soziale Ungleichheiten heraus, die auch in gut versorgten Systemen, wie Deutschland spürbar sind. Doch dass ist nur ein Übergang. Denn es wird eine Zeit kommen, in der wir technologisch in der Lage sein werden, die Produktion von Konsumgütern, Wirtschaftsgütern und anderen Dingen des täglichen Bedarfs Maschinen zu überlassen. Die Welt wird aus wenigen Spezialisten bestehen, die unsere alltägliche Verwöhnindustrie warten und verbessern. Man nehme als Vision die Replikatoren technologie aus Star Trek. Diese zeichnet sich heute bereits in Form von 3D Druckern ab. Das bedeutet aber auch, die klassische produzierende Arbeit wird sterben. Wir können nur noch, Dienstleister, Verwalter, Forscher, Medizinmänner und Künstler sein. Das aber wird mit unseren Vorstellungen vom Geldsystem, Erwartungen und Leistung nicht mehr zusammen passen. Bald 9 Mrd. Menschen werden ohne Umdenken, nicht mehr in einer zivilisierten, fairen Welt existieren können. HartzIV Debatten sind etwas für geistige Hinterwäldler. Die Zukunft überleben ist die Debatte.

Samstag, 29. Dezember 2018

Über Demokratie, Raubritter und Kriegsgefahren


Demokratie ist ein Verkaufsschlager, weil es sich gut anhört. Die antike Herrschaftsstruktur griechischer Stadtstaaten garantierte schließlich dem Bürger Mitbestimmung.
Was gerne vergessen wird zu erwähnen, der Bürger war schon der besser gestellte, wohlhabende Mitbewohner. Künstler, Händler und Beamte. Die schwer arbeitende Klasse von Leibeigenen, Sklaven und anderen armen Untertanen waren nicht an dieser Demokratie beteiligt.

Deshalb hielt diese Demokratie auch nur etwa 70 Jahre, bevor sie wieder mehr oder weniger dem Kriegsdrang folgend, eine aus neuem Adel bestehende Diktatur wurde. Politische Ähnlichkeiten zu heute sind natürlich reiner Zufall.

Der Moderne Staat europäischer Prägung entstand doch eher auf der Basis von Adelshäusern und deren Grundlage war nicht selten die Reichtümer die das Raubrittertum, Räuber und Banditen anhäuften. Schutzgeld, rauben und plündern bildeten die Basis der Mächtigen und die harte Arbeit Leibeigener und freier Bauern. Daran hat sich auch heute noch nicht viel verändert.

Der Moderne Staat bietet Schutz vor allerlei Unbilden des Lebens, nur dass er heute auf Grund der breiteren Bürgerbeteiligung schon viel netter wirkt als die Raubritter. Denn Schutzgelder kassieren und ausplündern, dass heißt heute Steuern, Gebühren und Abgaben zahlen.
Solange der Bürger nur artig sein Einkommen mit dem Staat teilt. Der Staat, der dafür einen gewissen Anteil in Form von Wohltaten an den Bürger zurück reicht, wird aber schnell ungehalten, wenn der Bürger aufmüpfig wird und sich weigert zu zahlen.

Und die Demokratie? Nun die besteht heute schon wieder nur auf dem Papier. Heute dürfen zwar alle Bürger wählen, aber was wählt man denn? Ein paar Parteien, vorne dran eine Parade von kleinen Königen, die mehr oder weniger immer wieder beweisen, dass sie es nicht drauf haben und das Geld der Bürger verpulvern. Mal ganz davon abgesehen, das diese Parteien nicht mal fünf bis acht Prozent der gesamten Bevölkerung vertreten, wenn man die Mitgliederzahlen betrachtet. So sollte man doch nicht mehr von einer Bürger-Demokratie reden, bestenfalls von einer Parteien-Oligarchie. Und die versteht sich, wie eben die Raubritter auch besser auf das nehmen, als das geben. Weniger als Bürgervertretung, als mehr Selbstzweck. Wie die Religion verbreiten sie ihre Wahrheit und verteidigen diese als Alternativlos.

Raubrittertum ist auch nur so erfolgreich, wie der Raubritter selbst und immer öfter zieht die Demokratie nun wieder das “Schwert“, um den Bürger zu disziplinieren. Man findet wohl wieder zurück zu seinen Ursprüngen.

Gäbe es nicht schon längst durch Bürger erkämpfte Institutionen, wie Krankenversicherung und andere soziale Errungenschaften. Unsere Modernen Raubritter würden auch diese wieder einstampfen. Doch das Rad der Zeit dreht sich nun mal nur schwer zurück. Vielleicht sind unsere Raubritter-Demokraten deshalb nun wieder auf dem Kriegspfad, um die Uhr in Europa wieder auf Null zu stellen und nochmal anzufangen, ohne den demokratischen Schnick Schnack.

Denn der wählende Bürger erweist sich trotz massiver medialer Gehirnwäsche, die oft luxuriös finanziert, durch den zwangsweise erhobenen Rundfunkbeitrag betrieben wird, als renitenter Querulant. Wir brauchen nur nach Frankreich zu blicken, wo die #Gelbwesten unnötig Ärger machen, während sich der Präsident mehr um seine Maniküre und Make-up sorgt, als um das Volk. Dass sind schon Allüren eines Königshauses würdig. Von versoffenen EU Kommissaren wollen wir mal hier erst gar nicht reden.

George W. Lästerbacke

Montag, 23. April 2018

Moral & Tugend


Moral und Tugenden sind kulturelle Konstrukte, dass ist zumindest den halbwegs intelligenten Zeitgenossen unter uns klar. Sie dienen der Orientierung in einer Gesellschaft und sie unterliegen dem Wandel.

Allerdings wird es hier schon unklar, wenigstens für die weniger Intelligenten. Denn sie betrachten alles in Stein gemeißelt, wie etwa die 10 Gebote Gottes im Christentum. Dass ist nur ein Beispiel und selbst an diese simplen Gebote halten sich schon wieder weniger Menschen, als man denkt. Wenn man es genau nimmt, hält sich niemand daran. Denn alle Gebot befolgen, dass wäre gegen unsere Natur. Wir sind Pragmatiker, jedes Gesetz ist nur dann gut, wenn es uns einen Vorteil bringt. Was soll da erst aus den unendlich vielen Gesetzten und anderen moralischen Vorschriften werden, die sich viele, meist wohlmeinende Mitmenschen ausdachten?

Seitenhieb:
Nehmen wir nochmal die 10 Gebote. Wer diese einhält, so ist es versprochen, kommt in den Himmel.

Oh ha, wenn dass stimmt, dann ist es im Himmel leer. Günstiger weise hat vermutlich aus diesem Grund, die Kirche, die Beichte erfunden. Denn wer beichtet, dem wird vergeben. Was den Sinn der 10 Gebote, natürlich mindestens Fragwürdig macht und ich bin mir sicher, ein boshafter Gott, wie der, der Christenheit, ist sicher nicht sehr erfreut, über den Pragmatismus seines Bodenpersonals. Doch dieses kämpft mit dem Ablass von Sünden durch Beichte, eben um ihr Existenzrecht. Nachdem der florierende Ablasshandel bereits durch Luthers evangelische Gegenbewegung als falsch entlarvt wurde, blieb nur noch die Beichte. Diese war auch viel günstiger, denn die Beichte konnte sich jeder leisten, nicht nur die Reichen. Aber es ist wie es ist, realistisch betrachtet, kommen wir alle in die Hölle, denn die 10 Gebote sind uns im Alltag relativ schnuppe und Gott, sollte es ihn geben, rächt sich.

Aber nun wieder zu Moral, Gesetzen und Tugend
Es ist ganz einfach, sie werden eben meist nur von den eher simplen Geistern befolgt. Der intelligentere Rest laviert sich mehr oder weniger geschickt darum und zeigt nur mehr oder weniger Reue, wenn er dabei erwischt wird. Warum bräuchten wir sonst Heerscharen von Anwälten, welche die Welt auch nicht besser machen. Und Juristen aller Art sind eben auch nur Menschen und im Regelfall nicht mal die besseren Menschen. Eher noch pervertierter, weil sie sich noch geschickter um die Gesetze lavieren, deren Einhaltung sie von anderen voraussetzten.

Wobei wir wieder bei den einfachsten Gesetzen landen, den 10 Geboten. Diese Gebote sind durchaus nützlich in einer menschlichen Gesellschaft. Aber …

`Du sollst Vater und Mutter ehren.`
Eltern können heute froh sein, wenn ihre Kinder sie einmal im Monat im Seniorenheim besuchen, wenn sie den einst nicht mehr so rüstig sind, dass sie alleine wohnen können. Gar nicht daran zu denken, das die Eltern gar bei den Kindern wohnen könnten, wie es früher einmal war. Respekt vor den Alten?
Das war einmal. Dank der absoluten Individualität heute. Individualität, welche schon eingeschränkt wäre, wenn Mutter und Vater alles kommentieren könnten, was der Nachwuchs so treibt.
Besser ist, sie sehen nichts und sind irgendwo, mehr oder minder luxuriös abgeschoben.

`Du sollst nicht stehlen.`
Ein lächerliches Gebot, in einer kapitalistischen Gesellschaft, die das Bestehlen des anderen zu einer Kunstform erhoben hat. Streng genommen gilt dieses Gebot doch nur noch für Ladendiebe.

`Du sollst nicht töten.`
Auch hier gilt, recht brauchbar für den Hausgebrauch, damit man nicht Lustvoll die gesamte Nachbarschaft dahin meuchelt. Doch sonst, völlig ohne Belang, denn für Religion, Ideologie, Profit und den Vorteil im allgemeinen, wird pausenlos getötet. Das natürlich sanktioniert, durch den Staat, den Gesetzgeber. Wir leben in Zeiten, wo das Morden nur einer Ausrede bedarf, wenn diese auch noch so abstrus klingt. Es muss ja nicht mal mehr geglaubt werden, so eine Lüge.

`Du sollst nicht deines Nächsten Weib begehren.`
Über dieses Gebot habe ich immer am meisten gelacht. Weil sich die Frage stellt, wieso denn nicht?

Wir könnten nun noch eine Weile Gebote auflisten, doch das Ergebnis wäre immer das Gleiche. Es ist eine Gesellschaftliche Idee, diese Gesetze und Tugenden, doch befolgen, tut man sie eben nur, wenn sie ins eigene Konzept passen.

Ich stelle die Theorie auf, selbst wenn wir nicht mehr ein Gesetz auf diesem Planeten hätten, würden unsere Gesellschaften funktionieren, auch in Anarchie. Denn auch, wenn dank unsere Urinstinkte vorherrschen würden und das natürliche Gesetz des Stärkeren dominieren würde, der Mensch ist ein soziales Wesen. Er fühlt sich am wohlsten in der Gruppe, die ihm Schutz und Geborgenheit gibt.
Deshalb setzt sich die angeborene Empathie immer durch und schafft unausgesprochene, ungeschriebene Regeln.

George W. Lästerbacke

Montag, 26. Februar 2018

Energiewende, Klimawandel, Ozonloch, Waldsterben


Es gibt mal wieder Neuigkeiten zum Ozonloch.

Ozonloch? War das nicht das Ding, das über der Antarktis entstand, gleich nach der, die Menschheit bedrohenden Umweltkatastrophe, dem Waldsterben durch sauren Regen?

Das Waldsterben stellte sich doch auch als ein natürliches Phänomen heraus. Nun hört man nach dem ganzen jahrelangen Geschrei von Umweltfanatikern auch davon längst nichts mehr, wie von dem Ozonloch. Denn dem Wald geht es gut. Zumindest unserem deutschen Wald. Den Urwäldern Südamerikas, die immer noch gnadenlos, wegen des Profits Willen weniger Konzerne abgeholzt werden nicht. Und obwohl uns dieses Problem viel mehr betrifft, global betrachtet, weil die grünen Lunge unserer Erde unersetzlich der Profitgier geopfert werden, ist der Protest verhalten. Aber das nur am Rande erwähnt.

Das Ozonloch, welches kaum noch ein Thema ist, bestenfalls im Sommerloch der Medien, ist trotzdem wieder da, wenn man sich dafür interessiert. Denn russische Wissenschaftler der Sibirischen Föderalen Universität Krasnojarsk entdeckten die wahre Ursache des Ozonlochs. Sie werteten über Jahrzehnte gesammelte Satelliten- Messdaten und andere Quellen aus. Und es ergab sich, was auch westliche Studien, die natürlich nicht in den Medien großflächig verbreitet wurden, dass das Ozonloch ebenso ein natürliches Phänomen ist. Übrigens, diese Universität ist nicht, wie einige vermuten werden, irgendeine Wald und Wiesen Universität in der russischen Pampa, 20 Forschungsinstitute, 120 Lehrbereiche, 3000 Doktoren und Professoren im Lehrkörper und 32.000 Studenten machen klar, es ist eine der bedeutenden Universitäten in Russland. Allerdings, da es eine russische Studie ist, kann sie ja nicht stimmen, das haben wir ja nun alle von unseren Medien gelernt. denn Russland ist bekanntlich unser neuer Erzfeind und der kann nicht recht haben. So lässt sich wohl auch erklären, das T-Online kürzlich laut tönend verkündete "Wir haben das Ozonloch besiegt." Das besagt wenigstens eine vollmundiger Kommentar zu einer neuen NASA Studie des Experten Markus Rex, Professor und Leiter der Abteilung Atmosphären-Physik am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Obwohl sich der Kommentar etwas seltsam liest, wenn man die vielen Wörter beachtet, die es braucht um zu verschleiern, das hier die Natur wohl deutlich mehr Einfluss hat, als die Senkung, des vom Menschen verursachten FCKW Ausstoßes. Aber der Experte lügt eben nicht, er spielt nur die Tatsachen herunter. Denn mit dem wirklichen Schließen des Ozonloches kann man wohl erst in 100 Jahren rechnen und das auch nur, wenn man den Computersimulationen der NASA glaubt. Die dann wohl längst vergessen sind.

Für uns formt sich hier lediglich nur ein Bild, welches den Meisten von uns sowieso bewusst ist, Politiker sind auch global und ganzheitlich gesehen Idioten, nichts können sie selbst beurteilen. Von Nachhaltigkeit eines Politikers will ich gar nicht erst reden.

Es werden immer sogenannte Experten benötigt, die oft auch nur Fachidioten und eingekauft von Lobbyisten sind. Das diese Experten dabei natürlich auch noch eigene Zwecke verfolgen, wie das beschaffen von Forschungsgeldern für immer größere Arbeitsstäbe, Technik und Luftprojekte, das liegt auf der Hand. Nirgendwo im Bildungssektor fließt mehr Geld in schwarze Löcher, wie in der universitären Forschung.
Das am Ende auch noch Industrie und Wirtschaft profitieren, ist ein Nebeneffekt.
Es ist der selbe Sachverhalt, wie mit dem Klimawandel. Menschen die halbwegs gebildet sind und sich trauten, nur etwas logisch zu denken, waren von Anfang an eher skeptisch, dass der Mensch so einen massiven Einfluss auf das Klima haben soll. Ein einem Klimasystem, was wir grade erst beginnen in seiner Gänze zu verstehen, massiv beeinflusst durch einen im Verhältnis zu natürlichen CO2 Erzeugern kleinen Anteil des Menschen? Dass ist eine zumindest, als fragwürdig zu bezeichnende These. Es ist Ideologie, wenn man kritische Stimmen nicht mehr gelten lässt.

Schon viele öffentlich zugängliche Daten und eine ganzheitliche Betrachtung des Klimas warfen Fragen auf. Aber es passte ins Bild der Experten und gab der grünen Politik Lobby recht. Und jeder der etwas zu verlieren hatte, auch anderer politischer Colour sprang auf den Zug auf. Damit wurden teurem, bei Leibe nicht immer sinnvollem Aktivismus Tür und Tor geöffnet. Das beste, jedem in Auge springende Beispiel, sind die Windkraftanlagen, die mittlerweile ganz Deutschland verschandeln. Ihr Nutzen für eine stabile Stromversorgung in ganz Deutschland ist umstritten.

Aber Ideologie und Profit haben sich verbündet und so, wurden Klimawandel-Kritiker zu Umweltfeinden. Egal ob sie recht haben oder nicht. Klimawandel und Ozonloch sind Ideologie- und Profitmaschinen, weder Wahrheitsliebend, noch besonders klug oder gar weitsichtig.

Heute kostet uns alle die Steuern zahlen, der Klimawandel und seine wirtschaftliche Verwertung viel Geld. Politiker machen sich zu gut verdienenden Lobbyisten und die Umweltindustrie verdienen sich dumm und dämlich an den Multi-Milliarden Euro Markt, der künstlich erzwungen wurde. Profit per Gesetz. Man wird also schwerlich zugeben, das man sich irrt.

Trotzdem hat die ganze Sache auch Vorteile, denn das sauber halten der Luft und alternative Energien sind am Ende vorteilhaft für uns alle. Denn zum ersten, schützen wir ein wenig unsere Gesundheit und zweitens, sind fossile Brennstoffe tatsächlich endlich. Und letztlich wären Kapitalisten, die letzten, die sich um unsere Gesundheit scheren würden. Also mag die Argumentation fehlerhaft sein, aber für meine Kinder verbessern die vielen sinnvollen und sinnlosen Maßnahmen hoffentlich, die Welt doch etwas.

Man sollte aber darauf dringen, das Ehrlichkeit in der Politik wieder die erste Prämisse ist, nicht Panikmache aus falschen und halb wahren Gründen. Denn sicher ist das verpesten der Luft durch sogenannte Chem-trails, nicht gut für die Gesundheit der Welt. Hier sind Aufklärung und Proteste gefragt. Doch das Volk gafft nur, die Politik lügt und schweigt und die Industrie verdient. Aber die Menschheit zahl vermutlich drauf und weiß nicht mal wofür.

Ich sehe die Angelegenheit des Ozonlochs jedoch positiv. Wir blasen auch sonst noch genug Schmutz und Chemie in unsere Atemluft. Wie Feinstaub und andere Elemente, hier ist es gut, das FCKW, welches auch massig in Sprays und nicht nur in Kühlschränken enthalten war, weg ist.

Doch als Fazit muss man feststellen, in einer Rückschau werden uns sicher einige Ideen von heute auch nützen. Aber die verfehlte Politik, erzeugt verfehlte politische Entscheidungen. Schon heute kann man sagen, die Energiewende ist sicher in der Zukunft nötig, war aber trotzdem eine Fehlentscheidung Merkels, weil sie viel zu verfrüht ausgerufen wurde. Die Sicherung einer stabilen Stromversorgung ist erste Pflicht der Politik.Die Zeit und die Technologische Logistik und Basis für die Energiewende, war verfrüht. Das wird immer deutlicher, es war eine falsche, rein opportunistische Entscheidung Merkels für Wählerstimmen.

George W. Lästerbacke

Montag, 21. August 2017

Stützen der Gesellschaft


Das ist eine ganz kleine Philosophie für die Großen, die man klein hält.

Darüber liest man ab und zu. Es werden dir Menschen vorgestellt, die unsere Gesellschaft angeblich voran gebracht haben. Manchmal stimmt das sogar, es sind Menschen, die durch ihre innovative Arbeit Fortschritt geschaffen haben, dabei ist es egal ob in Technik oder Geist.

Alles was unser Leben besser macht, das stützt auch unsere Gesellschaft. Zurecht nennt man diese Menschen Stützen der Gesellschaft. In Deutschland ist der Mittelstand und die arbeitende Bevölkerung die Stütze der Gesellschaft, aber von denen hört man selten. Eher sporadisch sind manchmal Mittelständler vertreten, fast nie die Arbeiter und Angestellten die nicht nur die Arbeit schultern, sondern auch den Großteil der Steuern erwirtschaften, die diese Gesellschaft als Staat aufrecht erhalten.

Dies Schicht der Menschen, die für den Erhalt des Staates arbeiten, direkt oder indirekt und somit die Stützen der Gesellschaft sind, gibt es medial nicht mehr. Obwohl sie das Herz der Gesellschaft sind, das Blut und zumindest, die Masse des Hirns und das Stammhirn.

Dafür wurde die Berichterstattung auf Politiker, Bänker und Vorstände von Konzernen fokussiert, also eine Bande von Affen, die ohne Steuergelder, die vom Mittelstand, Angestellten und Arbeitern erwirtschaftet werden oft gar nicht mehr existieren würden. Und wir reden nur noch über ihre Krisen, als ob der Erhalt dieser Parasiten die Gesellschaft stützen würde.

Wann passierte es, das die Stützen der Gesellschaft medial abgehängt wurden? Wohl als feststand, das Größenwahnsinniger Konsum, grenzenlose Expansion und Brot und Spiele ausreichen, um die wahren Stützen der Gesellschaft von ihrer Bedeutung abzulenken.

Als man das Getriebe zu vielen Rädchen degradiert und der Schalthebel zum alles beherrschenden Gott erklärt wurde. Es ist Zeit, das sich die Mehrheit wieder besinnt, die Mehrheit zu sein, sonst ist es zu spät sich noch zu erheben.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 15. August 2017

Deutschlands moralischer Bankrott


Deutschland‬ darf man in diesen Tagen, in Zeiten der ‪#‎Flüchtlingskrise‬ bestätigen, dass es moralisch in den Bankrott trudelt. So würde es wohl der Optimist formulieren, der Pessimist, würde sagen, es ist bereits moralisch Bankrott. Doch Perspektiven, sind nicht das Thema.
Eher Ursachennennung und diese Ursachen sind erschreckend banal. Wenn eine Gesellschaft, speziell deren führenden Köpfe, nicht bereit ist, große Probleme durch den Dialog mit dem Bürger, im Sinne demokratischer Gespräche aller Interessengruppen anzugehen, der mag wirtschaftlich potent sein, jedoch geistig arm. Keine glaubwürdiger Politiker, vertritt mehr das Volk, welchen ihn wählte. Für das Deutschland unserer Tage empfinde im allgemeinen nur noch Abscheu, über die Hetze, die Sprachverrohung und die Arroganz der politischen Kaste.

Weder kann ich, noch jeder Mensch, der keine Gossen Kinderstube in frühen Jahren erfahren hat, akzeptiert die Tonart, die Göbbels Rhetorik, der einen Seite oder der anderen Seite. Das verunglimpfen des politischen Gegners mit übelsten Beschimpfungen, ist in Deutschland wieder Salonfähig geworden.
Wobei man sagen darf, der Quell des Übels sind nicht sogenannten Rechte Parteien sondern die, die Staatsgewalt ausübenden Parteien. Aber auch Oppositionsparteien, wie die Grünen oder die FDP.
Man kann zur Zeit gut beobachten, dass die rechte Seite des Meinungsspektrums, tatsächlich mehr Fakten parat hat, um zu argumentieren. Von Seiten der Regierung und anderen jedoch wird nur noch ideologisiert. Hier herrscht, was man gemeinhin als Meinungsfaschismus bezeichnet. Ob Arschloch, Drecksnazis oder Pack, der Nazi und Gossenjargon ist aus der Tagespolitik nicht mehr wegzudenken.
Das empört mich, jeder versucht seine Kinder auch verbal gesund zu erziehen. Doch hier wird vorgelebt, was wir unseren Kindern verbieten. Kontroverse Standpunkte sind keine Rechtfertigung für gesellschaftliche Vorbilder, sich so zu benehmen.
Der Dialog mit den Bürgern wird nicht geführt, stattdessen Parolen und Ideologie. Ob man alle Forderungen der Bürger so erfüllen sollte oder will, ob diese Forderungen alltagstaugliche Politik möglich machen, dass lasse ich heute außen vor.
Auch oder obwohl die verbalen Patzer einiger "Amateur“ Politiker, gelegentlich daneben gehen, wie bei der AfD, spielt hier keine Rolle mehr. Dass könnte man an dieser Stelle mit rhetorischer und politischer Ungeübtheit entschuldigen, muss es aber nicht unkommentiert lassen.
Doch mit welchen Argumenten entschuldigen sich die Berufspolitiker aus der Regierung, ihren verbalen Attacken gegen ganze Bevölkerungsgruppen, falsch Darstellungen und schlichte Lügen?

Von den Entgleisungen des SPD Gabriels mit Pack für Demonstranten aus dem einfachen Volk, bis zum Arschloch und Drecksnazie des CDU Generals Tauber, auf Facebook und Twitter. Es geht nicht mehr um Fakten oder Politischen Dialog, es geht nur noch darum Recht zu haben und den politisch Andersdenkenden medial wirksam zu diffamieren. Von verfassungsfeindlichen Umtrieben, durch manipulierte Gesetzgebung, rede ich nicht mal. Stichwort NetzDG.

Wir können ruhig die AfD, als Beispiel nehmen, diese Partei steht bekanntlich unter verbalen Dauerfeuer. Ich halte von der AfD nicht viel, weil sie mir zu konservativ ist. Ich halte aber auch von Parteien allgemein nicht viel. Die AfD ist aber nötig und ich werde sie auch 2017 wählen. Ernst nehme ich sie aber erst, wenn sie in Regierungsverantwortung, ihren Worten Taten folgen lässt.

Die AfD ist eine zugelassene Partei, sie hat ein Programm und sie mag nicht alles vertreten, was wir billigen. Doch dass tun die etablierten Konformisten Parteien auch nicht. Sonst gäbe es die AfD nicht, denn offensichtlich vertritt die AfD im Moment die Ansicht vieler einfacher Bürger. Weitere Anmerkung zur AfD, wer deren und das Programm von Pegida prüft, wird feststellen, dass diese Programme weitgehend Deckungsgleich mit Programmen der CDU in den 1970ern bis in die 2000 Jahre sind. Diese Tatsache allein sollte man als ausreichenden Grund nehmen, um mit ihren Vertreter zu reden, den linkspopulistische Hetze gegen AfD oder Pegida ändert überhaupt nichts.

Auch ein möglicherweise verrutschtes Weltbild des Bürgers, wird durch das linkes Hatespeech nicht grade gerückt. Die manchmal freudigen und eifrig, bis erregt drauf los plappernden Amateurpolitiker der AfD oder von Pegida, hätte ich früher sicher, des öfteren für ihre Wortwahl gescholten.
Doch da heute, SPD, Grüne und CDU Politiker ins Feld schicken, um große Teil des Volkes aufs übelste zu beschimpfen, fehlt mir die Basis für Schelte.
Die Parteivertreter von SPD Grünen und CDU beschimpfen ihre ehemalige Kernwählerschaft ungeniert als Gesindel, als Mob, Nazis und Schlimmeres.
Hier wüsste ich nicht, warum ich diesen AfD Leute noch Vorwürfe machen sollte. Wenigstens beweisen ihre größtenteils aus politischen Laienspieler bestehende Mannschaft, wenn sie deutsche Gesetze zitieren, eine gewisse Sachkompetenz, an der es deutscher Berufspolitiker stark mangeln lassen.
Ich erinnere da an diese Claudia Roth von den Grünen, die munter von einer Talk Show zur anderen zieht und nicht mal soweit vorbereitet ist, um mit Sachkompetenz über das Grundgesetz zu reden. Da trifft sie dann auf AfD Politiker, die Gesetzestexte zitieren und fragt dann erstaunt, das soll dort so geschrieben stehen?
So eine Frau ist doch einfach nur noch peinlich. Aber wer denkt, sie würde dann verstummen, der irrt beiweiten. Denn eigene Unwissenheit ist ja lange kein Grund, in sich zu gehen. Nein, der wahre Dummkopf läuft dann erst recht zur Hochform auf und lässt seine Hasstiraden, gegen alle Andersdenkenden heraus.

Oder wenn ich solchen Schwachsinn höre, wie die Petry will am liebsten alle Flüchtlinge, samt Kindern erschießen lassen. Das konnte man vor in der sogenannten Lügenpresse, zitiert von einer Politikerin der Grünen. Dann ist doch jedem halbwegs intelligenten Menschen klar, was damit bezweckt wird. Stimmungsmache gegen den AfD.
Ein Fakt ist, in fasst allen Fällen, in denen Petry in diesem Kontext zitiert wird, wird sie absichtlich falsch zitiert oder die Äußerung in einen völlig falschen Kontext gesetzt.Die öffentliche Berichterstattung und Politikeraussagen, würde man heute getrost zu den Fake News einordnen.
Fakt ist, wenn sie sagt, der Schusswaffeneinsatz wäre die Ultima Ratio in bei der Grenzsicherung. So ist das sicher eine für uns menschlich schwer akzeptabel Äußerung, die vermutlich auch nicht gut durchdacht gewesen ist, aber auch durch das Deutsche Grenzsicherungsgesetz gedeckt ist.

Doch sicher hat Petry das nicht anders gemeint, wie der Abschuss eines Passagier-Jets, als letzten Ausweg bei einem Terroranschlag. Der Gesetzentwurf der den Verteidigungsminister ermächtigt, genau das im Alleingang zu entscheiden, wurde zwar verworfen, so das Vorgehen weiterhin vom Bundeskabinett abgesegnet werden muss, trotzdem die Möglichkeit einen vollbesetzten Passagier-Jet abzuschießen gibt es.
Auch wenn ich nicht glaube, das eine Instanz, wie das Bundeskabinett, eine so schwerwiegende Entscheidung fällen könnte. Denn es sind alles Berufspolitiker, die Angst haben, dass sie nicht wiedergewählt werden.
Sie würden eher das Risiko eingehen, 9/11 zu wiederholen und versuchen 300 Leben gegen 3000 aufzuwiegen. Sie wurden mit Ethik und Moral argumentieren, bis sie nichts mehr entscheiden müssen.
Und zugegeben, ich möchte auch nicht in deren Haut stecken, um das eine oder andere zu entscheiden, schon gar nicht einen Abschuss eines vollbesetzten Passagierflugzeuges.
Jedoch wäre ich in der Lage nach Abwägung von pro und kontra zu entscheiden, denn als Politiker bin ich voll und ganz verantwortlich, den größtmöglichen Schaden vom Volk abzuwenden.

Und genau dass ist es, was ein Politiker tun sollte, Entscheidungen treffen, auch wenn diese Entscheidungen, das Wohl einzelner, gegen das Wohl aller abwägen müssen. Und wenn eine Politikerin sich zum Schusswaffeneinsatz an der Staatsgrenze äußert und sind diese Äußerungen durch das Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes unter §11, sogar rechtlich korrekt gedeckt. Wobei eben auch hier, der Schußwaffengebrauch die Ultima Ratio wäre. Da der Gesetzgeber hofft, das nötigenfalls ein Grenzübertritt durch einen Warnschuss gestoppt werden kann. Dann ist das Realpolitik und kein Gegenstand für Hetzkampagnen.

Das populistische Trara darum jedoch zeigt, wie tief Personen, die das Wort Demokratie, wie ein Schild vor sich her tragen und meinen, das Meinungsmonopol zu haben, bereits in den Sog braunen Gedankengutes geraten sind. Denn sie machen daraus eine mediale Treibjagd.
Das ist neuer, alter Meinungsfaschismus. Der nur dazu taugt Meinungen zu verteufeln und Fronten zu verhärten. Linksradikale Inquisition. Ich sage nur, viel Spaß auf dem Weg in eine Diktatur der Scheinneiligen Demokraten.

Offensichtlich haben grade die, die es verstanden haben sollten, nichts aus der Geschichte gelernt.

Folgen solcher antidemokratischen Tendenzen sind dann eben auch scheinbar staatsgefährdende Krisen, wie die aktuelle Flüchtlingskrise. Denn dank Frau Merkels großzügiger Einladung an die Welt, welche politisch vom Volk nicht gedeckt war, strömen nun nicht nur Kriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte ins Land, sondern vermutlich bei weiten mehr Zuwanderer, deren Antrieb es ist, sich wirtschaftlich zu verbessern. Ich verurteile das nicht, es ist menschlich so etwas zu tun. Zumal, wenn ein sogenannter Flüchtling faktisch von der Bundeskanzlerin eingeladen wurde (Es gibt ja genug Ton und Bilddokumente, die das zur genüge beweisen.) Es kann gar kein Unrechtsempfinden bei den Gästen geben, denn Frau Merkel rief “Ihr Kinderlein kommt.“ und “Wir schaffen das!“

Welche Probleme damit verbunden sind und noch entstehen werden, brauche ich hier wohl kaum zu erläutern. Nur die Stichworte Verwaltungs-Kollaps, sexuelle Belästigung und steigende Kriminalität reichen aus, um die Probleme ganz grob zu zeichnen. Denn nun treffen grundverschiedene Kulturen zusammen. Eine aufgeklärte, moderne Kultur in Europa trifft auf eine religiöse, hauptsächlich islamisch-arabische dominierte Macho-Kultur, die freundlich ausgedrückt mittelalterlich ist.

Nun sind 1-2 Millionen Menschen hier, davon wohl bis zu 30% unregistrierte Zuwanderer. Und selbst die Identität der registrierten illegal Eingereisten, ist sehr fragwürdig. Da die deutschen Behörden völlig überfordert sind. Zugereiste Sozialschmarotzer mit bis zu 18 Identitäten, mit denen sie monatlich tausende Euro erschwindeln sind keine bösen Einzelfälle. Bilder böser Übergriffe, gewalttätiger, sexueller und diebischer Natur von Migranten geistern durch das Internet und die wenigsten davon sind ein Fake. Das linksgrüne “Welcome“ ist bereits weitestgehend leiser geworden, die Bahnhofsklatscher sind eine aussterbende Spezies und das BlaBla von schneller Ausweisung Krimineller Ausländer, bringt uns hier ebenfalls nicht weiter. Denn wenn ich 200 Personen am Tag abschiebe, aber 2000 neue Personen am Tag dazu kommen, dann geht die Rechnung nicht auf. Dass sind Probleme, über die man reden muss. Nicht über Friede, Freude, Eierkuchen.

Man muss darüber reden, dass dieses Land in der Hauptsache zu erst seinen Bürgern verpflichtet ist, doch hier werden einerseits HartzIV Empfänger und andere sozial Schwache deutsche Staatsbürger drangsaliert und auf der anderen Seite Wirtschaftsflüchtlinge mit der sozialen Gießkanne beglückt. Und das zum Teil auch noch für sie im extra Rechtsfreien Raum.

Dieses Vorgehen ist auch ein Gegeneinander aufhetzten und bringt gar nichts, in einer Situation, in der alle sich gegenseitig helfen sollten. Ich bin ganz sicher, es gibt viele HartzIV Empfänger, die bereit wären in der Flüchtlingskrise zu helfen, wenn sie sich etwas dazuverdienen könnten. Doch hier verdient nur die Asyllobby.

Eine Regierung Merkel, die so agiert, hat ihr legal Recht auf Existenz als Volksvertretung verwirkt.

Es muss vom ganzen Volk getragenen Entscheidungen zur Flüchtlingskrise geben, die das Beste aus der katastrophalen Situation machen. Denn Verwaltungstechnisch und rechtlich versinkt das Land im Chaos. Zum Thema Asyl, können die meisten Bürger dieses Landes sicher zustimmen, Asyl ist wichtig und richtig.

Doch man muss auch sagen können, dass hier seit Jahrzehnten etwas völlig schief läuft. So schief, dass das Grundgesetz praktisch zur Makulatur geworden ist. Weil es schlicht nicht für nötig gehalten wird, ein Zuwanderungsgesetz zu schaffen. Ein Gesetz, das jede bedeutende Nation dieser Welt hat. Nur Deutschland nicht, hier gilt, das Zauberwort Asyl, als Freifahrtsschein in einen Sozialstaat, den die Bürger in Jahrzehnten erbaut und erkämpft haben. Einen Sozialstaat, der zwar bereits von neo-liberalen linken Kräften zersetzt wurde, doch immer noch einer der Besten in der Welt ist. So aber funktioniert Demokratie nicht, sondern mit fordern und fördern, auch und grade an Zuwanderer.

Wir haben es in sehr vielen Fällen klar mit Zuwanderung und nicht mit Flucht zu tun, hier muss gesetzlich gehandelt werden, im Einvernehmen aller Interessengruppen. Die größte Interessengruppe aber, das deutsche Volk bleibt draußen, als Zaungast. Beschimpft, geschmäht und zu Nazis gemacht, von der At-Parteienelite dieses Landes.

Ich sage euch etwas, früher habe ich sehr gerne Politik-Talkrunden angesehen. Heute spare ich mir die Zeit, da sitzen tatsächlich sogenannte “intelligente“ Menschen und keifen sich an, wie im Kindergarten, anstatt Argumente pro und kontra zu diskutieren. Profilierungssucht, Rechthaberei und plumper manipulierender Meinungsfaschismus. Dass ist das Bild von Deutschland, dass wir heute bieten, für unsere Kinder, für das Ausland und die Geschichtsbücher. Ich will und kann das nicht hinnehmen.

Noch einen Satz. Dieses Land benötigt keine neuen Parteien mehr oder eine neue Regierung. Diese Land benötigt einen neuen Schub an Demokratie und einen ganz neue Typus von Politiker. Einen Systemwandel von der Wurzel her. Denn das politische Etablissement ist im Wortsinn moralisch verbrannt. Die Parteien sind verbrannt, das System der parlamentarischen Demokratie ist verbrannt. Die korrupten und ideologisierten Eliten bringen keinen Wandel.

Deutschland ist moralisch Bankrott, was folgt ist unausweichlich, der wirtschaftliche Bankrott.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 1. März 2017

Die Stunde der Patrioten


Ich war nie ein großer Patriot und werde wohl auf meine Art auch nie einer sein. Denn ich mag meine Heimat, idealisiere sie aber nicht übertrieben. Es ist ein schönes Land mit umwerfenden Landschaften, wenn man gerne hinschaut und im Gegensatz zu anderen Ländern, geht es mir hier relativ gut.

Zu Zeiten der sozialen Marktwirtschaft soll es ja fast wie das gelobte Land gewesen sein, in dem dir gebratene Tauben in den Mund flogen und Wein in den Flüssen floss. Aber das kenne ich nicht mehr. Denn ich zog 1989 aus, die Welt zu erobern, war gut bezahlt und die etwas kleinliche Enge zu Hause interessierte mich nur im Urlaub. Kurz gesagt, ich verpasste einiges. Im jeden Fall waren die Menschen wohl zufriedener.

Das mit der Zufriedenheit allerdings, war in der Zeit des kalten Krieges, in der zwei geteilte Staaten versuchten, die Überlegenheit ihres Gesellschaftssystems zu beweisen, in dem sie dafür sorgten, das ihre Bürger gut versorgt waren. Doch politische Hasardeure, Wirtschaftskriminelle und Ideologen in beiden Staaten ruinierten das erfolgreich. Spätestens nach der Wiedervereinigung der zwei Deutschen Staaten war die Bahn frei für noch mehr politische Spinner, die keine Ahnung von Wirtschaft hatten, Hasardeure aus der Wirtschaft und noch mehr ideologische Spinner frei. Heute wirkt das neue Deutschland, eher wie ein verschreckter Hühnerhaufen. Die Führung, also die Möchtegern Hähne labern Scheiße, veruntreut das Volksvermögen und die Hühner gackern aufgeregt.

Während ich mich bildete und die Welt studierte, habe ich viele Menschen getroffen, mir das für und wieder anderer Kulturen und Lebenskonzepten im realen Leben angesehen. Ich mag das eine und mag das andere nicht, konnte Vor- und Nachteile erkennen. Deswegen bin ich vielleicht etwas neutraler und toleranter in meinen Ansichten. Doch ich sehe, was gut oder schlecht ist für meine Heimat.

Als ich 1998 dauerhaft zurückkehrte, war das neue Deutschland anders. Die Grünen und die Sozis hatten das Land verwandelt. Idioten, die keine Ahnung von nichts hatten, haben die Agenda 2010 geschaffen, HartzIV verbockt und damit Millionen Deutsche zu Almosen Empfängern und billigen Arbeitssklaven degradiert. Almosen, die das Volk selbst erwirtschaftet hat. Die grünen und roten Weltverbesserer haben den sozialen Frieden zerstört.

Denn die Politiker, der neuen Garde von Unfähigen waren es nicht, die dieses Land erfolgreich, groß und reich machten. Sondern die Arbeit eines Volkes und Politiker alten Schlages, die noch wussten, wer sie gewählt hat und bezahlt..

Heute werden Kriege von uns getragen, die dem Profit und der Machtumverteilung dienen, das Volksvermögen von unten nach oben umverteilt und immer mehr Bürgerrechte abgeschafft. Und nun haben sich die Schwarzen, die Roten und die Grünen zusammen getan, um das Land vollends zu ruinieren.

Die Merkel-Regierung zeigt ihre geballte Unfähigkeit in der sogenannten Flüchtlingskrise, die tatsächlich eine Migrationskrise ist und dazu geeignet ist, das Land sozial und wirtschaftlich zu destabilisieren. Explodierende Sozialausgaben, steigende Kriminalität, Terrorismus und die Unterminierung der Demokratischen Prozesse im Land, unter starker Einschränkung der Meinungsfreiheit, das versagen der Justiz und der Gleichschaltung von Medien sind deutliche Anzeichen für das Staatsversagen.

Heute sehe ich mich gezwungen Partei zu ergreifen für ein Land, in dem ich geboren wurde und Generationen meiner Ahnen. Heute bin ich wohl ein Patriot Widerwillen.

Denn wie lange soll sich ein Volk bieten lassen, was Deutsche Politik und Rechtsstaat sich herausnehmen? Das deutsche Volk hat sich vom Beschimpfungen durch Politikern, wie Pack, Gesindel bis zum Nazi Volk und dem Volkstod alles gefallen lassen. Es darf sogar von Deutschenhassern als Köterrasse beschimpft werden, von Herrenmenschen, deren einziges Argument eine Religion von Fanatikern und Extremisten ist. Unterstützt von geistesgestörten und korrumpierten Politikern, die das Volk bezahlt.

Ich kenne Länder, in denen wären die Stricke längst über die Laternen und Bäume geworfen für solche Politik, doch wir vertrauen noch auf Demokratie und Rechtsstaat.

Das ist auch gut so, denn wir wollen nicht Gewalt gegen das Volk, mit Gewalt gegen die Politiker vergelten. Doch wenigstens sollten wir den Rest der uns verbleibenden Demokratie nutzen, die Politik zu wählen, die uns das Gefühl gibt, unsere Heimat zu bewahren. Nicht aber denen danken, die unsere Heimat abschaffen wollen. Denn noch ist es unser Land. Patriot oder nicht.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 11. November 2015

Helmut Schmidt, ein Nachruf auf eine Legende


Erst trugen seine neoliberalen Kinder die SPD zu Grabe, welche er noch die seine nennen konnte und nun geht auch er, ihr letzter großer Staatsmann.

Seine Widersacher werden selbst im Angesicht seines Todes, jeden Fehler noch einmal hämisch hervor wühlen. Doch seine Verehrer, Mitstreiter und Freunde wissen es besser. Deutschland hat den letzten menschlichen Politiker, für den die Worte sozial und menschlich nicht nur hole Phrasen waren verloren.

Er war der letzte Politiker, dem sein Volk nicht völlig egal war und wird es wohl auch für lange Zeit bleiben. Als er einst als Kanzler der Deutschen abtreten musste, sagte man spöttisch „Ein großer Mann geht, ein Langer kommt.“. Am Sinn dieser Aussage hat sich nicht viel geändert, doch heute könnte man sagen „Ein großer Mann geht und viele kleine Schreihälse bleiben.“

Meine Fahnen wehen auf Halbmast, auch wenn niemand einen Tag Staatstrauer erübrigen wird. Dem Altkanzler Helmut Schmidt einige letzte Worte zu widmen, ist für mich eine Ehre. Denn unser Land hat einen großen Verlust erlitten. Ich möchte eine letzte Zigarette rauchen, auf einen Mann der mich inspirierte, weil er seine Werte und Ideen bis zu Letzt nicht verloren hat.

Möge er in Frieden ruhen und noch lange in unserem Gedächtnis bleiben. Denn nun darf er zur endgültig zur Legende werden.

Georg Werner Sobotta
alias
George W. Lästerbacke

Sonntag, 1. März 2015

Das Sozialamt des Landkreises Oder-Spree



dumm, dämlich und dreist … ?

Dumm ist, wenn man behauptet Kompetenz zu haben, sie aber nicht hat. Dämlich ist, wenn man auf Grund der sich selbst zugesprochenen Kompetenz, Entscheidungen fällt, die auf Informationen Dritter beruhen, die man nicht überprüft. Dreist ist es, wenn wegen dieser eigenen Inkompetenz andere Menschen Fehlverhalten unterstellt wird und damit Schaden verursacht wird. Wenn Anwälte und Gerichte eingeschaltet werden müssen, um behördliche Inkompetenz zu korrigieren. 

Das Vorgehen in Eisenhüttenstadt und Landkreis ist mir einen ausführlichen Bericht wert. Es handelt sich hier um eine Behörde, welche für die Belange sozial schwacher Menschen da sein sollte. Im Regelfall sind Rentner und Frührentner die Kunden dieses Amtes, die Schwächsten, der sozial Schwachen, die sich praktisch nie zu Wehr setzen.
Doch in diesem Fall hat eine Frührentnerin einen berechtigten Anspruch, bei dem sie sowohl auf die Hilfe eines von ihr zum Betreuer autorisierten Bekannten setzt, als auch auf anwaltliche Hilfe. Nachdem ihr der Anschein entstand, das im Amt etwas schief läuft. Seit diesem Zeitpunkt, erscheint das Bild des Amtes, als wenn dieses Sozialamt zum schikanierenden Apparat wird. Zitat eines Anwaltes „Nach mehrfacher Kommunikation mit der Chefin dieses Sozialamtes, kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, das es hier unstatthafte Kommunikation zwischen Behörden und auch Unternehmen gibt. Denn das Amt verfügt über Informationen, die auf rege Kommunikation zwischen Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft, Deutscher Rentenversicherung und anderen schließen lassen. Ein Umstand gegen Datenschutzbestimmungen verstieße und mindestens Fragwürdig ist. Es wurde sogar unterstellt, dass der private Betreuer, Lebensgefährte der Kundin wäre. All die vorliegende Kommunikation ist offensichtlich dazu geeignet unbegründete Vorwürfe des Amtes zu rechtfertigen, nicht aber Lösungen zu finden.“ Zitat Ende
Hier wird ein Klima zu erzeugen, das man schon als Versuch des Mobbing auslegen könnte. Denn es scheint ihr nicht um das finden von Kompetenten Lösungen zu gehen, sondern einzig darum berechtigte Forderungen abzuwehren. Weil eine Kundin sich zur Wehr setzt.

In diesem Fall werden ich, dieses Einzelschicksal Der Frührentnerin Mandy S. mit einer Reihe von Blog Beiträgen begleiten. Da ich die junge Frau von der diese Beitrage berichten wird, nun schon seit fast zwei Jahren auf der Suche nach einer behindertengerechten Wohnung begleite. Eine Suche nach Wohnraum, der für Behinderte Menschen in Eisenhüttenstadt, in nicht nur, nicht ausreichenden Maß vorhanden ist, sondern nur im Rahmen unbedeutende Imagepflege Projekte überhaupt erwähnenswert ist.
Nach meinen privaten Recherchen, dürften in Eisenhüttenstadt 90% der Menschen, die ein Anrecht auf Behindertengerechten Wohnraum haben, weder solchen bewohnen, noch überhaupt eine Chance haben, jemals in den Genuss zu kommen, in dieser Stadt behindertengerecht zu wohnen. Eine unheilige Allianz aus dummen, dämlichen und dreisten Eisenhüttenstädter Seilschaften aus Politik, Unternehmens- und Behörden Klüngel wird dies wohl zu verhindern wissen.

Darum nehme ich mir die Zeit, mich hier jeder einzelnen Institution und Person zu widmen, von der mir bekannt ist, das sie mittelbar oder unmittelbar an den unhaltbaren Zuständen im Stadt- und Landkreis beteiligt ist. Es werden einige Beiträge folgen. Heute allerdings beginnen wir mit dem Sozialamt des Landkreises Oder-Spree in Beeskow.

Ich selbst muss von mir sage, wäre ich nicht seit längeren begleitend dabei gewesen hätte ich es nicht für möglich gehalten, das ich die Adjektive dumm, dämlich und dreist jemals in einem Artikel verwenden würde, der im Zusammenhang mit einem Sozialamt oder einer anderen Institution steht. Dort erwarte ich Kompetenz in allen Fragen, des sozialen Rechtes. Nicht zu verwechseln mit sozialer Kompetenz von Personen, die erwarte ich in keiner Behörde. Trotzdem hab ich den Duden bemüht, um zu prüfen, ob ich diese Adjektive wirklich verwenden sollte. Der Duden unterstützte meine erste Begriffswahl.

Doch kommen nun zum Fallbeispiel einer alleinerziehende Mutter und Frührentnerin mit chronischen, entzündlichen Schmerzsyndrom, einer seltenen Knochenerkrankung. Derzeit Kunde, beim Sozialamt Beeskow. Mandy S., 31 Jahre.

Zum Verständnis der Situation
Mandy S. ist auf Grund ihrer Erkrankung, zur Zeit amtlich anerkannt 50% schwerbehindert. Da sich ihre gesundheitliche Situation verschlechtert hat, sind 80% beantragt. Frau Mandy S. ist an manchen Tagen auf einen Rollstuhl angewiesen. Der Grund ist, selbst der Einsatz schwerer Opiathaltiger Schmerzmittel ermöglicht es nicht jeden Tag, die Schmerzen so zu lindern, das Laufen möglich wäre. Ausfälle der Motorik, durch Nervenschäden sind ein weiterer Grund.
Eine allein erziehende Mutter muss aber jeden Tag in der Lage sein, eine zehnjährige Tochter zu versorgen. Ob auf eigenen Beinen stehend oder im Rollstuhl sitzend. Leider ist es absehbar, das die junge Frau irgendwann vollständig an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Doch zum Glück, heute ist es noch nicht soweit. Doch es gibt eben diese Tage, an denen nichts geht und dafür wurde ihr der Rollstuhl genehmigt. Aus diesen Grund ist auch der Umzug dringend notwendig.

Weiterhin ist die Wohnsituation der Frührentnerin so, das sie im Moment im zweiten OG wohnt, was ihr das verlassen der Wohnung oft unmöglich macht. Mit einem Rollstuhl kann man nun mal nicht das zweite OG eines Wohnhauses ohne Fahrstuhl verlassen. Auch deshalb besteht eine dringende Notwendigkeit einer Rollstuhl gerechten Wohnung. Diese Notwendigkeit bestätigte der behandelnde orthopädische Arzt und auch ihr Allgemeinmediziner Frau Mandy S. in Schriftform für die Gebäudewirtschaft Eisenhüttenstadt und für das Sozialamt in Beeskow. Beide Schreiben bestätigen die amtliche Einschätzungen der Mediziner, das es dringend angeraten ist, entsprechenden Rollstuhlgenrechten Wohnraum bereitzustellen, um der gesundheitlichen Lage der Frührentnerin Rechnung zu tragen und einer Verschlechterung der gesundheitlichen Situation vorzubeugen. Ebenso ist der genutzte Wohnraum zu groß, somit zu teuer für die Frührentnerin. Da der Mitbewohner mit dem sich die alleinerziehende Mutter und Tochter, die Wohnung teilten im September 2013 ausgezogen ist. 

Eigentlich bleiben hier keine Fragen offen, ob der jungen Rentnerin, die Nutzung einer Rollstuhl gerechten Wohnung zu ermöglichen ist. Der Fakt steht fest. Hier kommt allerdings erschwerend dazu, das die Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft, so gut wie keine behindertengerechten oder Rollstuhl gerechten Wohnungen anbietet. Wie bereits oben erwähnt. Die Kompetenz des Vermieters in Sachen Behinderte Bürger ist auch eher fragwürdig. Ich selbst konnte einigen Wohnungsbesichtigungen beiwohnen, bei denen der Vertreter des Vermieters, zwar behauptete, eine Behinderten- oder Rollstuhl gerechte Wohnung angeboten wird, doch auf konkrete Nachfragen zu notwendigen Beschaffenheit des Wohnraumes nur mit Schulterzucken antworten konnte. Es gibt in Deutschland einfache Richtlinien für Behinderten- und Rollstuhl gerechte Wohnungen. Diese sind selbst für Laien beim Bundesministerium für soziales einsehbar. Das heißt, es ist keine Schwierigkeit, die Eignung eine Wohnung zu festzustellen. Schon gar nicht für einen der größten Vermieter der Stadt. Aber die GeWi ist eben einfach nur peinlich. Das tut für Frührentnerin Mandy S. allerdings nichts zur Sache. Denn nach ca 14 Wohnungsbesichtigungen in fast 2 Jahren, wurde trotzdem eine Wohnung gefunden, die zwar immer noch nicht 100% Rollstuhl gerecht ist. Jedoch als kleinster Nenner für ein Leben mit dem Rollstuhl akzeptabel ist.

Hier kommen wir nun endlich zum Sozialamt des Landkreises Oder-Spree. Wir würden sicher erwarten, dass man hier nun das Kompetenz Zentrum sitzt, dass es ermöglicht, dass der jungen Rentnerin schnell geholfen werden kann. Für sich und das Kind ein angemessenes Wohnumfeld zu schaffen. Doch da hat man weit gefehlt. 
Dazu muss man wissen und hier kurz erläutern, auf Grund ihrer Behinderung stehen Frau Mandy S. einige Quadratmeter an Wohnraum mehr zu, da Badezimmer und Küche für Rollstühle größer ausgelegt sein müssen. 

Die Wohnung die der Frührentnerin nun angeboten wurde, ist allerdings fünf Quadratmeter zu groß. Es entstehen Mehrkosten für die das Sozialamt aufkommen müsste, das aber nicht will.

Leider gibt in Eisenhüttenstadt sachlich betrachtet, keine andere Wohnung, die die Anforderungen für die Frührentnerin erfüllt. Kein Problem, denn Frau Mandy S. würde die Mehrkosten auch selbst tragen. Nur um diese Rollstuhl geeignet Wohnung zu bekommen und endlich wieder ein wohnliches Umfeld zu haben, für sich und ihre Tochter. 

Doch das Sozialamt meint die Wohnung sei eben zu teuer. Obwohl Frau Mandy S. selbst zuzahlen würde. Seltsam ist das schon. Doch es kommt noch viel besser, da diese Wohnung zu teuer ist, lehnt das Sozialamt es auch ab, ein Darlehen für die Kaution und Umzugskosten zu gewähren. 

Eine irrsinnige Logik. 
Die alte Wohnung der Frührentnerin ist zu teuer, der Hauptgrund warum das Sozialamt den Auszug von Frau Mandy S. überhaupt forciert. Traurig genug, das der Gesundheitszustand der Kundin in diesem kaltherzigen Amt niemanden zu interessieren zu scheint. 
Nun würde die Frührentnerin, die Mehrkosten selbst aus eigener Tasche übernehmen wollen, um endlich in eine geeignete Wohnung umzuziehen. Ein Umstand der Mehrkosten bei der Wohnung reduzieren würde, wenigstens für das Sozialamt. Nun wünscht das Amt scheinbar keinen Umzug mehr, da es diesen aktiv verhindert, Darlehen für Kaution und Umzugskosten werden ja verweigert. 

Die Irrwitzige Begründung
Doch da kommen wir eben zu dem Adjektiv Dumm. Das Sozialamt behauptet nun, Frau Mandy S. seien neun Wohnungen angeboten worden, die den Anforderungen des Sozialamtes entsprechen und die Rollstuhl gerecht wären. Schon beim lese leuchtet hier ein, irgend etwas kann nicht stimmen. Weder hat das Sozialamt, den Preisunterschied zwischen Behindertengerechten Wohnraum und Wohnraum für normalen Sozialhilfeempfängern verstanden, noch hat es den Unterschied von Behindertengerechten Wohnen und normalen Wohnen überhaupt verstanden. Oder auch nur den Willen gehabt, sich damit auseinander zu setzten.

Ein Wohnungsangebot, das dass Sozialamt selbst vorlegte, lässt erahnen, das in diesem Amt überhaupt Niemand Kompetenz erworben hat. in Sachen Behinderten- und Rollstuhl gerechten wohnen. Denn hier kam nur ein Angebot für eine ungeeignete Sozialwohnung. Eine solche Inkompetenz wäre dann schon erschreckend dumm, wenn auch nicht besonders überraschend.

Dämlich wäre es nun aber wirklich, wenn ich als Behörde, tatsächlich nicht gewillt bin, fachgerechten Rat einzuholen, um meine Entscheidungen mit nachprüfbaren Argumenten zu unterlegen. Dämlich wäre es auch, wie ein eingeschnapptes Kind zu reagieren, weil meine Kundin einen Anwalt eingeschaltet hat.

Einen Anwalt, der bereits jetzt, lächelnd und die Hände reibend Rechnungen schreibt. Weil er nicht nur ahnt, dass er es hier mit Inkompetenz zu tun hat, sondern sich dessen sicher ist. Er freut sich bereits lachend über eine Klage vor dem Sozialgericht. Doch das nützt unserer jungen Rentnerin nichts, denn sie braucht eine Wohnung. Die dank des Sozialamtes in Beeskow so bald nicht verfügbar sein wird.

Dreist finde ich es, obwohl die Notwendigkeit eines Umzuges klar dargelegt ist und es hier schlimmsten Falles, um ungeklärte rechtliche Standpunkte geht. Ohne Not die Gewährung eines sozialen Darlehens zur Kaution zu verwehrt und die notwendigen Zuschüsse zum Umzug, dass ist willkürlich. Besonders dreist empfinde ich auch, das dieses Sozialamt, die Zusammenarbeit mit einem von der jungen Frührentnerin benannten Betreuungsperson ablehnt. Obwohl bekannt ist, das es auf Grund der Medikamenteneinnahmen der jungen Frau, dazu kommen kann, dass sie nicht allen besprochenen Themen folgen kann. Somit wichtige Inhalte von Gesprächen mit Folgen für die Kundin verloren gehen können. Aus diesen Grunde hat Frau S. in Schriftform einen Betreuer benannt, der bei allen behördlichen Gesprächen anwesend sein sollte. Dieser jedoch wurde nun mehrmals, bei Rückfragen vom Sozialamt als Gesprächspartner zurück gewiesen.

Wird hier mit Absicht spekuliert, das Missverständnisse zum Schaden des Kunden entstehen? Wir unterstellen nichts, doch fragen das Thema speziell nach. 

Man könnte hier noch über zu beanstandende Bescheide und anderes reden. Jedoch sind diese Bescheide und Entscheide leicht zu monieren und richten nicht so viel Schaden an. Wie die hier im einzelnen Fall aufgezählte, schlechte gemachte Arbeit eines Amtes. Für die Fehlerhaftigkeit dieser Arbeit wird letztlich Niemand grade stehen wollen. Pfusch am Bau, wird geahndet. Pfusch am Amt prämiert.

Leider ist einer ausführlichere Darstellung hier kaum noch möglich, doch der Leser darf sich selbst ein Bild machen, ob eine solche Arbeitsweise für ein Sozialamtes angemessen ist. Wo man einfach nur Hilfe erwartet sollte.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Der ganz private Jahresrückblick 2014


Schnee von Gestern, würde man im Laufe das Jahres sagen, doch dieser Tage am Jahresende, wollen einige von euch, die Highlights des Jahres nochmal in der Retrospektive. So soll es sein.

Ich denke, viele Menschen interessieren sich heute, weniger für das Vergangene. Sie interessieren sich eher für den Klatsch und Tratsch aus 2014. Wir sind alle ein wenig voyeuristisch veranlagt, darum verrate ich euch dieses mal, einige privatere Dinge aus meinem vergangenen Jahr.

Es stimmt, ich bin schlimmer als mein Ruf. Allerdings gilt auch, “Ist der Ruf erst ruiniert, lebt's sich völlig ungeniert“. Ich habe dieses Jahr vier Affairen gehabt, viel Zeit mit meinen Musen verbracht. Zwei der Damen waren sogar Schwestern. Wir Männer lieben so etwas, leider geht das nie gut aus. Der Zickenkrieg nervt dann und wann, zwar auch ein wenig, jedoch gibt er dem erotische Ambiente, eine zusätzliche Würze. Und nein, ich habe kein schlechtes Gewissen. Den die Damen wussten, worauf sie sich einließen. Obwohl man bei zwanzigjährigen Frauen nicht wirklich sagen kann, dass sie wüssten, was sie tun. Ihre Pheromon Sensibilität ist einfach noch zu groß. Doch nun wissen sie, wenn ein Mann sagt, das er sich auf eine zeitlich limitierte Liebschaft einlässt, meint er das auch so. Die Betonung liegt hierbei auf Mann, nicht dies weichgespülten, ich brauche Liebe Trottel, die sich aus Notdurft in alles verlieben, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Das Männermodell, das sich bei der Aussicht auf Sex in Schoßhündchen verwandelt, um dann später zum Pascha zu mutieren.

Ich hatte drei Autounfälle, die glimpflich ausgegangen sind, auch wenn der letzte Unfall, fast meinen Arsch gekostet hätte. Drei Unfälle in einem Jahr, dass ist schon Rekord verdächtig, doch in Zeiten, wo die Dichte von Dummis im Alltag so rasanten Zuwachs hat, kann man auch im Straßenverkehr kaum erwarten, dass es anders wäre. Ich vermute, in 2015 wird mir ein neues Kontingent Schutzengel zugewiesen werden müssen, denn die Schutzengel aus 2014 brauchen sicher eine Reha.

Was gibt es noch? Mein Blog läuft bombig, wie man so gerne sagt, wenn die Besucherzahlen explosionsartig steigen. Ich habe parallel an drei Büchern gearbeitet und werde diese im ersten Quartal 2015 auch beenden. Das ist optimal, denn so sollten sie spätestens 2016, auch käuflich zu erwerben sein, wenn alles gut läuft. Als Info im Vorfeld für die Interessierten unter euch, es geht um die Genre Fantasie/Horror, BDSM Erotik und einen Thriller. Entschuldigt die Schleichwerbung, doch als Autor mag ich es natürlich, wenn ich gelesen werde und Rechnungen müssen auch bezahlt sein.

Ich habe mich 2014 auch mehr und mehr in die Politik eingemischt, weil der deutsche Laden immer öfters und offensichtlich auf Kosten der hart arbeitenden Menschen im Land, immer mehr von der etablierten Parteienmafia, gegen die Wand gesetzt wird.

Meine Bemühungen kleine Veränderungen anzuregen, waren sogar schon fruchtbar im kleinen Wirkungskreis, jedoch ist die Umsetzung meiner Ideen wiedermal von unfähigen Lokalpolitikern, eher zum Feigenblatt verkommen, als das es ein Fortschritt für meine Mitbürger wäre. Deshalb muss ich auch 2015 am Ball bleiben, um einigen Leuten ordentlich vor das Schienenbein zu treten.

Und für die Gutmenschen, die mich so gerne mit ihrer weltfremden. Alltags untauglichen Ideologie von “Alles ist Liebe“ zu quatschen, Gutes fordert man nicht, man tut es einfach, wenn es richtig ist. Ich habe in 2014 ein Kinderheim unterstütze, ein Tierheim, einen Verein der für Kinder tätig ist und ganz wichtige Arbeit leistet und noch einige andere gute Dinge zum laufen gebracht. Ohne dass mich Jemand aufgefordert hat, ich tat es einfach, weil es im Rahmen meiner Möglichkeiten lag und nötig war. Nicht reden, sondern machen zählt auf dieser Welt wirklich.

An dieser Stelle auch ein Dank an die wenigen Facebook Freunde, die mich nicht nur mit Gequatsche in meinem Wirken unterstützt haben. Die Personen wollen ungenannt bleiben, doch die, die ich anspreche wissen, dass sie es sind, die ich anspreche. Ich bin nicht nur ein harter Knochen, Macho und Arschloch, ich nutze auch Herz und Verstand, wenn ich es mir leisten kann und möchte.

Ich denke ein wenig konnte ich euren Voyeurismus bedienen und habe euch trotzdem etwas mit auf den Weg gegeben für das neue Jahr.

Euer George W. Lästerbacke

Mittwoch, 26. November 2014

Rassismus ist Blödsinn

Ist es Rassismus, wenn man das schlechte Benehmen von Menschen anderer kultureller Prägung anprangert? In der Sache wohl kaum, denn es gilt weltweit, dort wo ich wohne und lebe, dort muss ich mich anpassen. Nicht verbiegen, sondern einfach nur akzeptieren, das ich hier möglicher Weise einen anderen Umgang mit den Dingen vorfinde. Vielleicht auch anders, wie ich es von meinen Eltern noch lernte. Den oft werden schon kulturelle Missverständnisse als schlechtes Benehmen aufgefasst. Ganz davon abgesehen, das es auch einfach nur schlechtes Benehmen gibt. Es hacken nur immer dumme und ideologisierte Zeitgenossen darauf herum. Sie plärren Rassismus. Da wo man versuchen sollte, das Menschen miteinander reden. Dabei geht es in den meisten Fällen oft nicht, um kulturelle Unterschiede. Es geht oft einfach nur um dummes, pubertäres Verhalten, das es bei Deutschen und Migranten gibt. Besonders oft fällt eben auf, das nicht Migranten selbst auffallen, sondern ihre Kinder. Oft schon in zweiter und dritter Generation. Da kann man nicht von Rassismus reden, sondern von verfehlter Immigrationspolitik. Es ist immer gleich Rassismus und dann schwingen so ein paar wirklich minderbemittelte die Nazi Keule. Doch darüber lachen nach Jahrzehnten bereits die Spatzen auf den Dächern.

Wenn ich sage „Deutsche haben sich schlecht benommen, sie machen mir das Leben in meinem Viertel schwer, deshalb überlege ich, dort wegzuziehen.“ dann ist das in Ordnung. Doch wenn ich sage „Migranten machen mir das Leben in meinem Viertel schwer, deshalb überlege ich, dort wegzuziehen.“ dann ist es Rassismus? Wer bitte erklärt mir diese Logik?

Es ist das normalste von der Welt, das Menschen, andere Menschen mit ihren Eigenschaften beschreiben. Die Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe ist eine Eigenschaft. Wenn ich dieser Logik folgen würde, dann wäre es bereits rassistisch zu sagen „Ich treffe mich heute mit russischen Freunden.“ Obwohl ihre Eltern bereits Jahrzehnte hier leben, sind es oft, doch immer noch “die Russen“, das meint Niemand böse, es ist nur eine Beschreibung, die anderen relativ kurz vermittelt, mit wem ich mich treffe. Denn wir haben gelernt, in diesen kurzen „die Russen“ sehr viel Informationen zu verpacken. Sicher auch Vorurteile, doch das ist nun mal sehr menschlich. Deswegen wird aus mir noch lange kein Rassist oder Nazi. Es ist wohl wahr, Arschlöcher haben keine Nationalität und doch ist es kulturelles Erbe der Menschheit, diese Arschlöcher immer noch nach Nationalitäten oder Ethnien zu klassifizieren.

Und wenn Gutmenschen ihr noch so lange blöckt „Alles Rassisten“, es wird wohl noch 10.000 Jahre dauern, bis sich das ändert. Die Evolution braucht oft lange, um intelligentes Leben zu produzieren. Der Mensch hat nicht nur über 99% des der Gene mit den Bonobos gemeinsam, sondern auch in etwa den gleichen Intelligenzquotienten von 80-100 wie die Äffchen. Zumindest über 99% der Menschen, die denken, nur weil sie einen Ringmuskel und gute Stimmbänder, als Extra ihr Eigentum nennen dürfen, wären sie auch nur etwas besser als die Bonobos. Sind sie nicht, den wer andere auf Grund so simpler Vorgänge einen Rassisten nennt, der ist ein dummes Äffchen.

Menschen auf Grund ihres Aussehens, ihrer Herkunft oder was auch immer zu diskriminieren, zu jagen, zu unterdrücken oder gar zu töten. Da verstehe ich den Aufschrei Rassismus. Auch wenn der Rassismus als Wort, nicht semantisch korrekt ist, aber jeder Mensch versteht es.

Wenn ich diese Diskussion über Rassismus höre, amüsiere ich mich immer ganz gut über die Dummköpfe, die übereinander herziehen. Kann mir Jemand auf Anhieb erklären, was das Wort Rassismus wirklich bedeutet, ohne lange nach dem Ursprung des Wortes zu googlen? Ich denke nicht.

Es gibt nur eine Spezies auf diesem Planeten oder auch Rasse, wenn wir so wollen, den Homo Sapiens. Eine tatsächlich andere Rasse, wäre der Neandertaler gewesen. Der ist bekanntlich ausgestorben. Also ist nichts mit Rassismus. Rassismus würde nur mit mehreren Rassen funktionieren. Das Wort Rassismus ist eine Schöpfung der halbseidenen Esoterik Szene, von Okkultisten und anderen Spinnern, des späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert. Von Fremdenfeindlichkeit, darf man sicher in einigen Fällen reden, aber schon Rassismus als Wort zeugt davon, das der exzessiv Verwender keine Ahnung hat, worüber er redet.

Fremdenfeindlichkeit ist ein soziologisches Problem und man könnte sagen, fast schon “genetisch“ in unseren Geist implantiert. Ein Überlebensinstinkt, wie die Angst. Es bedarf tatsächlich höherer intellektueller Leistung, das geistig zu überwinden. Oft ist die anscheinend sozio-ökonomische Bedrohung heute gar nicht mehr vorhanden, es sind nur Ressourcen schlecht verteilt. Doch der Mensch lebt intellektuell und emotional eben oft noch in der Steinzeit. Da hat der Mensch wieder das Problem dass, die meisten Menschen eben einfach zu doof sind, überhaupt den Unterschied zwischen schlechten Benehmen und sozialer Bedrohung zu erfassen.

Beim Futterneid und andersartigen Verhalten setzt sich das soziologisch programmierte Verhalten durch. Die paar Menschen, die intelligent genug sind, das zu verstehen, reichen nicht, um die Menschheit zu ändern. Das muss die geistige Evolution tun und das dauert halt länger. Auch wenn wir wir uns bemühen, so ist es doch offensichtlich zu kompliziert, für die meisten Äffchen, Entschuldigung ich meinte natürlich Menschen. Also Geduld mir der Evolution und bis sollten wir auch den Bonobos die Menschenrechte zu billigen. Unsere größte Herausforderung wird es in der Zukunft sowieso sein, nicht aussterben, bis wir klug genug sind unsere Probleme zu lösen.

Im übrigen darf man ruhig sagen, unsere Politik weltweit sollte wohl der größte Förderer von Fremdenfeindlichkeit sein und Deutschland ist ein Land, in dem Menschen aus anderen Kulturkreisen am sichersten leben können.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 25. Juni 2014

Die Sache mit der Armut

Ich ärgere mich immer wieder, wenn ich aus allen Möglichen Kreisen der Gesellschaft höre, wie gut es uns doch in Deutschland geht und das Armut in Deutschland, doch gar nicht so schlimm sei. Das mag natürlich für den Dummen, den Bildungsfernen und den intelligenten Realitätsfernen, so stimmen. Doch wie sieht die Realität aus?

Deshalb habe ich eine möglichst einfache Definition von Armut erstellt. Die wie ich meine, auch eher linear denkenden Menschen ermöglicht, Armut zu verstehen.

“Der Mensch hat nur das nötigste zum Überleben.“

Zum Leben zu wenig zum Sterben zu viel.
Nun schauen wir uns doch mal tatsächliche Armut an, wie sie uns Medien in Deutschland und allgemein in der westlichen Hemisphäre gerne präsentieren. Nehmen wir die wirklich ärmsten in Afrika.

Dort gibt es Menschen, die für unser Verständnis von etwa 0,70 Euro leben müssen. Das reicht um ihre Grundnahrungsmittel zu bezahlen. Reis, Mais, Getreide oder andere Lebensmittel. Eine weitere Versorgung mit Medien aller Art findet in der Regel nicht statt. Auf der ganzen Welt von Brasilien bis Indien, gibt es Menschen, die so leben müssen und sich das Wenige, was sie noch an Luxus haben, durch ihrer Hände Arbeit dazuverdienen. Kleidung, ein Dach über dem Kopf und Wärme, wenn es kalt wird. Gesundheitsversorgung, sauberes Wasser, das sind Dinge, die wir auch für das Nötigste halten, doch diese Dinge bekommen diese Armen oft nicht oder nur sporadisch, durch Spenden, Familie oder auf anderen Wegen.
Von einer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, davon will ich gar nicht reden. Und doch brauchen auch diese Menschen noch mindestens 70 Cent zum überleben, n einem jeden Tag des Monats. Ein Einkommen von zwanzig bis fünfzig Euro im Monat auf diesem Planeten ist keine Ausnahme, sondern bittere Realität, fast ein Regelfall. Und doch haben diese Menschen das Nötigste, um zu überleben. Zuviel zum Sterben, zu wenig zum Leben, hätte mein Opa das genannt.

Es wundert natürlich nicht, das unser Leben hier in Europa für diese Menschen erscheint, wie das Paradies auf Erden. Selbst unsere Armen in Europa erscheinen noch reich, aus dieser Perspektive von Slums oder Savanne.

Viele dieser ärmsten, der Armen werden nie erfahren, das der Traum vom goldenen Westen im Prinzip auch nur ein Traum ist, der mit der Realität wenig zu tun hat.

Der Sinn für die Realität ist verloren gegangen.
Doch viele von euch, haben auch jeden Sinn für die Realität verloren. Armut in Deutschland mit der Armut in der Welt zu vergleichen, ist als ob man Äpfel mit Birnen Vergleicht. Deshalb habe ich mir mal die Mühe gemacht, darzustellen, was das Leben in Deutschland kostet und wie die Realitäten und HartzIV Regelsätze auseinander klaffen.

Ich orientiere mich dabei an einer Version, die, dem realen Leben nach empfunden ist und den HartzIV Regelsatz berücksichtigt. Natürlich ist alles variabel, aber statistisch betrachtet, bin ich wohl näher dran, als ein Politiker oder andere geistig missgebildete Kreaturen.

Die erster Version allerdings könnte man als Traum des Politikers betrachten. Sie berücksichtigt nur, die wirklich nötigsten Ausgaben. Ausgenommen habe ich notwendige Versicherungen, Verkehrsmittel, Zigaretten und Alkohol, andere Genussmittel wie Süßwaren, Kuchen, Naschereien. Was eigentlich auch schon suspekt ist, denn diese Dinge gehören heute in einer urbanen Gesellschaft dazu.
Jedoch sind sie für eine gesunde Lebensführung nicht notwendig.

Hier wird also ein urbaner Mensch dargestellt, der nur zu Hause sitzt und notwendige Wege zu Fuß oder per Fahrrad erledigt, vorausgesetzt er besitzt ein Fahrrad, aus besseren Zeiten. Denn diese Anschaffung könnte er sich nicht leisten.

Diese Auflistungen entbehren zwar statistischer Erfassungen, jedoch habe ich mich ausführlich mit dutzenden Menschen unterhalten und mir meine Notizen gemacht. Somit biete ich hier eine gründliche Recherche an, die sich am normalen Leben orientiert, soweit das bei einer verallgemeinernden Darstellung möglich ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Beiträgen, habe ich hier einen einzelnen männlichen Single als Beispiel genommen. Dass verdeutlicht die Bedingungen besser als eine Familie Max Mustermann, deren Einkommen immer im Ganzen darstellt und optisch recht hoch erscheinen lässt.

Fiktion
Nun hier Variante 1. unter Berücksichtigung des HartzIV Regelsatzes von
391 Euro im Monat oder 4692 Euro im Jahr.

Wie schon erwähnt, praktisch ist Variante 1. völlig unrealistisch am Leben vorbei gedacht. Nur populistische Spinner, wie ein Thilo Sarrazin können damit Leben.

Hier wird also ein urbaner Mensch dargestellt, der nur zu Hause sitzt und notwendige Wege zu Fuß oder per Fahrrad erledigt, vorausgesetzt er besitzt ein Fahrrad, aus besseren Zeiten. Denn diese Anschaffung könnte er sich nicht leisten. Er liest nicht, er bildet sich nur durch das Fernsehen, er ist Vegetation, die überlebt.

Variante 1.

Energie 45 Euro im Monat / jährlich 540 Euro
Kleidung / jährlich 250 Euro
Hygiene Artikel 10 Euro im Monat / jährlich 120 Euro
Krankenkassenzuzahlung / jährlich 50 Euro

1170 Euro jährlicher Ausgaben, die zum HartzIV Satz 4692 Euro Satz in Abzug gebracht werden können.

4692 Euro
1170 Euro
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3522 Euro
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Dem HartzIV Empfänger bleiben also nach Abzug dieser jährlichen Kosten 3522 Euro pro Jahr. Das sind 293,50 Euro pro Monat oder 9,78 Euro täglich.

Das ist doch viel Geld, sagt man sich nun. Und doch fragen sich auch Normalverdiener, wieso am Ende des Geldes soviel Monat übrig ist. Doch ich habe mit Daten des statistischen Bundesamtes, allgemeinen Preisdaten für Lebensmittel und einem Ernährungsberater einmal genauer geschaut, was den das Leben mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung für einen Single kostet, vorausgesetzt er bereitet seine Speisen selber zu. Das erklärt dann vielleicht Vieles.

Dabei habe ich mich als männlichen Muster Single genommen. Natürlich ist die Kalkulation als Beispiel zu verstehen, um einen realistischen Tagessatz zu ermitteln, da tägliche Kosten natürlich nach oben oder unten variieren.

Wir wissen alle, das der Handel seine eigene Preispolitik hat. Ein Beispiel soll reichen. Die selbe Gurke, die heute 40 Cent kostet, kann Morgen schon 80 Cent kosten und umgekehrt oder kostete der 2 kg Beutel Äpfel noch in 2013 etwa 1,99 Euro, sind heute 2,99 die Regel beim Discounter. Preisbeobachtungen sind wichtig, da das statistische Bundesamt bei den Lebenshaltungskosten immer nur Mittelwerte heraus gibt, die unrealistische Realitäten widerspiegeln. Wir müssen eine Deflation, bei Konsumgütern wie Elektronik oder Autos nicht für unser tägliches Lebensführung berücksichtigen. Wir müssen auf die inflationäre Entwicklung von Energie, Unterkunft und Lebensmitteln achten, die unsere wichtigsten Kosten sind.

Nun zu unserem männlichen Muster Single und seiner Ernährung.

4x 1 Brötchen 1,50 Euro
1x 1 Jogurt oder Ähnliches 0,40 Euro
2x 1 Apfel 1,00 Euro
1x 1 warmes Essen, Salat oder Gemüse 3,00 Euro
Fleisch/Wurst/Aufstriche 1,50 Euro
Getränke ca 1,50 Euro
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Gesamtsumme: 8,90 Euro
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Also 8,90 Euro pro Tag, dass sind 279 Euro im Monat oder 3204 Euro im Jahr, an Kosten, um sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Wir erinnern uns, nach Abzug der Kosten von Variante 1. meiner Rechnung, bleiben dem HartzIV Empfänger noch 3522 Euro im Jahr. Er könnte also tatsächlich noch 318 Euro sparen. Immerhin, vielleicht kann er sich ja doch noch ein Fahrrad oder eine Waschmaschine leisten. Oder sogar einen Urlaub, weil da gibt es schon Angebote ab 299 Euro, er hätte sogar noch 19 Euro in der Urlaubskasse, für Mitbringsel, ein Bier oder Postkarten an die Lieben. Deutschland, das Schlaraffenland. Gesund leben und noch in Urlaub fahren. So die Theorie.

Doch nun mal zur Realität.
Der HartzIV Satz soll sichern, das Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im bescheidenen Rahmen möglich ist, also soziale Kontakte, Veranstaltungen, Bildung und anderes. Dazu gehört Einiges mehr, mal ein Buch kaufen, vielleicht eine Tageszeitung, ein Kaffee mit Freunden in der Gastronomie. Eine Ausstellung besuchen, einen Volkshochschulkurs belegen, alles das gehört zum gesellschaftlichen Leben.

Den der HartzIV Empfänger aus Variante 1. meiner Rechnung, den gibt es nicht. Nur Menschen, die Zusehens verelenden und verkommen, weil sie teils ohne Arbeit und teils mit Arbeit in sogenannte Aufstocker Arbeitsverhältnissen existieren.

Wobei sich Arbeit in diesem Falle tatsächlich nicht mehr lohnt. Sondern nur noch Mittel zum Zweck ist. Das einem Menschen, das Gefühl vermittelt, nicht nutzlos zu sein.

In Variante 2. habe ich nun einmal etwas realistischer gerechnet. Ich habe meine Kosten genommen, sie um luxuriöse Positionen, wie häufige Besuche in der Gastronomie bereinigt, teure Bücher und Presse Artikel, Zigaretten, Alkohol, Haushaltsanschaffungen, Ausgaben für Schnick Schnack, Kraftstoff und Auto bereinigt und halbiert. So das die Kosten eines Menschen mit sehr bescheidener Lebensführung als halbwegs realistisch dargestellt sind. Mal sehen, was da raus kam.

Variante 2.

4 Bücher im Jahr a 20,00 Euro
6 Veranstaltungen a 30,00 Euro
Kraftstoff a 75,00 Euro
Autoversicherung a 40,00 Euro
Versicherungen a 25,00 Euro
Energie a 45,00 Euro
Zeitung a 15,00 Euro
Tv, Internet, Telefon a 40,00 Euro
Handy a 15,00 Euro
Hygieeartikel a 10,00 Euro
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Gesamt monatlich 315 Euro
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Gesamt jährlich 3780 Euro

jährliche Rücklagen für :

Anschaffungen:
Haushalt/Reparaturen/
Renovierungen usw. a 500 Euro

Kleidung a 250 Euro

Krankenkassenzuzahlungen a 50 Euro
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Rücklagen
Gesamtsumme: 800 Euro
----------------------------------------------------
Zusammenfassung 3780 Euro
+ 800 Euro
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jährliche Gesamtausgaben 4620 Euro
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Das heißt also unter der Berücksichtigung des HartzIV Satzes von 4692 Euro verblieben mir, bei eine bescheidenen Lebensführung noch 76 Euro jährlich zum Leben. Jeder diese Auflistung liest, wird mir bestätigen, das sie durchaus realistisch ist.
Ich habe in dieser Rechnung noch nicht die Kosten einer gesunden Ernährung aufgeführt. Für diese verblieben bei 76 Euro jährlich, monatlich 6,32 Euro oder täglich 0,21 Euro.

Das heißt bei einer beschiedenen Lebensführung und nicht mehr oder weniger habe ich in der Variante 2. meiner Rechnung dargestellt würde jeder dritte Welt Bewohner, sei er noch so arm mit 0,70 Euro mehr als dreimal soviel zur täglichen Ernährung zur Verfügung haben.

Natürlich ist auch das hier eine Milchmädchen Rechnung, denn wir wissen, das ein HartzVI Empfänger überlebt. Doch wieso, der Staat hat sich völlig aus der Verantwortung gestohlen und arbeitet mit frisierten Angaben, wenn es um Lebenshaltungskosten geht. Er zahlt einen Almosen dessen, was er an Einnahmen hat, an Bedürftige, die davon allein definitiv nicht überleben können. Zahlt aber Milliarden und aber Milliarden an Banken, Industrie, Politik ohne, dass dafür eine gesellschaftliche, dem Gemeinwesen nützende Leistung erfolgt.

Des Rätsels Lösung ist einfach.
HartzIV Empfänger sparen natürlich noch an den Ausgaben, die ich oben verzeichne. In der Regel auf das Risiko, bei einem Notfall völlig in der Schuldenfalle zu versinken, Versicherungsschaden und ähnliches. Sie sparen an Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe und anderen Dingen. Zum Beispiel an der gesunden Ernährung. Die finanziellen Folgen trägt später natürlich die Solidargemeinschaft, der einzige Grund, warum der Staat, die Krankenkasse bezahlt bei HartzIV, diese Kosten soll die Solidargemeinschaft zahlen, nicht der Stadt.
Aus dem selben Grund bezahlt der Staat auch keine Rentenversicherung mehr, denn dort spart er auch. Es ist absehbar, das die Sterblichkeitsrate bei HartzIV Empfängern signifikant steigen wird. Fehlernährung führt immer zu einen verfrühten Tod, auf lange Sicht. Da rechnet sich die Ersparnis, den eine Beerdigung beim Sozialamt kostet kaum 500 Euro. Weniger als die jährliche Einzahlung für einen HartzIV Empfänger.

Ich kann nach einem Jahr Studien mit HartzIV Empfängern und anderen Personengruppen sagen, in meiner Stadt sagen, wie diese überleben.

Gruppe I.
Diese leben tatsächlich wie Vegetation, ähnlich wie in Variante 1. meiner Rechnung aufgeführt, nur das sie in der Regel alle Probleme im Alkohol ertränken und Lichtjahre von gesunder Ernährung entfernt sind. Diese Gruppe sind tatsächlich die gesellschaftlichen Aussteiger. Sie haben den Kampf verloren und wissen das. TV und Alkohol, das Ende ihrer Geschichte. Sie werden nie wieder ein funktionierendes, nützliches Mitglied der Gesellschaft. Sie sind abgeschrieben.

Gruppe II.
Meistens Junge Leute mit Hoffnung, sie versuchen einfach noch einen Weg zu finden, besuchen sinnfreie Maßnahmen der Arge und verdienen in der Regel illegal, durch Drogenverkauf, Diebstahl und andere Straftaten dazu oder bekommen Zuwendungen von Verwandten und Freunden. Oft gehen sie einfach weg und versuchen ihr Glück, wo anders in dieser Welt. Auch sie sind für unsere Stadt, unsere Gesellschaft verloren.

Gruppe III.
Meistens auch junge Leute mit Familie, sie haben noch Kindergeld und jobben dazu, wenn möglich. Kommen aber in der Regel nicht weiter mit dem Geld, da fast alle Extra Einnahmen, wie Kindergeld und Zuverdienst angerechnet werden. Mehr als 100 Euro bleiben oft nicht übrig.
Oft sind es junge Mütter. Dabei ist anzumerken, das auffällig wurde, viele von ihnen verdienen sich durch Prostitution etwas dazu. Nicht allzu viel, denn das Angebot an Hobbyhuren in der Stadt ist schier grenzenlos.
Über diesen Wertewechsel, war sogar ich verblüfft und die Sorglosigkeit. Diese Gruppe scheint mir zwar Hoffnungslos, doch sie haben noch nicht aufgegeben. Vielleicht finden sie noch aus dem Teufelskreis.

Gruppe IV.
Sind Patchwork Gebilde. aus Menschen mit und ohne Job. Hier bildet sich die Kaste der traditionellen Familie wieder heraus. Einer verdient, einer kümmert sich um die Familie. Dieses Modell fördert der Staat noch minimal mit Wohngeld, Kindergeld. Das ist vermutlich das neue alte Zukunftsmodell. Wie lange es noch funktionieren wird ist fraglich.

Resümee
Das Fazit, die Bürger dieses Landes haben entweder noch besser oder schlechter bezahlte Jobs, ein Zustand, der vermutlich nicht mehr sehr lange anhält und der Rest geht entweder in der Resignation unter oder hat zur privaten Gegenwehr angesetzt. Schwarzarbeit, Prostitution und kriminelles Handeln sind längst Normalität in Eisenhüttenstadt. Von Seiten der Politik ist nicht zu erwarten, das Änderungen angestrebt werden. Man ist damit beschäftigt, seine eigenen Pfründe zu sichern.

© George W. Lästerbacke.