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Sonntag, 26. August 2018

19. Eisenhüttenstädter Stadtfest


An dieser Stelle, wie immer, ein paar Fotos vom Stadtfest in Eisenhüttenstadt und ein paar Zeilen dazu. Ich weiß ja, so einige in der Ferne und aus der Umgebung, lesen hier mit. Das ist nun schon das 19. Stadtfest. Es war/ist wie immer gut besucht und es findet erst heute Abend seinen Abschluss. Die Zehntausenden Besucher dürfen den heutigen Tag nochmal genießen.

Nachdem ich den organisatorischen Aspekt in vorigen Jahre gelegentlich alles andere als gut fand, war ich erfreut zu sehen, dass man sich dieses Jahr offensichtlich bemüht hat, frischen Wind und gewohntes Niveau in die Veranstaltung zubringen. Ich bemühe mich immer um Objektivität beim Schreiben, was einigen wenigen kritikfähigen Wirrköpfen ebenso wenig gefallen hat. Doch das gehört zum Geschäft, den Kritik ist etwas konstruktives. Zum Glück ist mir der Umstand, was andere denken, wie und was ich schreiben darf völlig egal. Insbesondere, wenn kommerzielle Anbieter, sich von dem Geld der Eisenhüttenstädter die Taschen füllen, darf man erwarten, dass alles toll organisiert ist. Wenn das nicht der Fall ist, schreibe ich das auch so. Deshalb habe ich kein Problem damit weiterhin meine Eindrücke zu schildern, die dieses Jahr wieder positiv waren. Das jedes Jahr Service Anbieter dabei sind, denen es um mehr Einnahmen geht und weniger Qualität ihrer Angebote, dass ist nun mal der Lauf der Welt. Hier fällt mir gleich Bowle ein. Jeden Stand, der nur Bowle im Angebot hatte, an dem meine "Testpersonen" kauften 0,3 l fünf Euro. Weniger Füllmenge mehr Euros. Das wäre auch noch in Ordnung, wenn die Qualität stimmt, doch hier stimmte weder der Geschmack noch Wirkung. Lediglich ein Stand vor Morretis Dinner, der nur nebenbei Erdbeerbowle verkaufte konnte hier in Preis und Leistung punkten. Hingegen Cocktail Stände boten beste Standards.

Wie schon so oft habe ich mich mit Schaustellern und dieses Jahr speziell mit Besuchern, die ich persönlich kenne und schon letztes Jahr befragte, über ihren Gesamteindruck unterhalten. Zumindest bei den Besuchern wurde positiv vermerkt, dass es als Ersatz für ausgefallene Fahrgeschäfte, neue Attraktionen gab. Dass es in dieses Jahr scheinbar mehr Fahrgeschäfte gab, die für Kinder tauglich sind, finde ich toll. Nur die Riesenrutsche wird immer noch schmerzlich vermisst. Aber das Riesenrad war der beste und günstigste Aussichtspunkt auf das Stadtfest.

Doch sonst passte es schon ganz gut, die Regionalen und auch viele Angebote aus EU Ländern wie Polen und die anderen Spezialitäten fanden Anklang. Ich habe auch ein Bollywood Dinner gesichtet. Natürlich fehlten die üblichen Bratwurst, Kammscheiben und Buletten Verkäufer nicht. Wer sich kugelrund futtern oder sich auf dem Stadtfest gepflegt abfüllen wollte, dem wurde mit Sicherheit geholfen. Die Region und ausländische Gäste waren sowohl mit kulinarischen, handwerklichen Produkten und auch kulturell so massiv präsent, dass ich es für unmöglich halte, dass irgendjemand, das gesamte Programm wahrnehmen konnte. Es ist aber auch nicht wichtig alles zu bemerken, ein ganzheitlich gutes Erlebnis zu haben ist wichtig, es war für jeden etwas dabei und es hat Spaß gemacht.

Insbesondere an der Barrierefreiheit sollte aber weiter gearbeitet werden. Für Rollstuhlfahrer und andere Gehbehinderte Menschen ist das Stadtfest immer noch problematisch, wie die Stadt auch. Da auf diesem Fest wohl seitens der Veranstalter und der Stadt, niemand daran denkt, dass die vielen Gehbehinderten in der Stadt auch gerne feiern würden, es aber nur in Begleitung schaffen.

Wie üblich wurde auf drei Bühnen geboten, was regional, national und international im Rahmen der Finanzmittel möglich war. Die Mengen von Besuchern vor den Bühnen, die teilweise begeistert mitwirkten sprechen für sich. Man kann sagen das kulturelle Rahmenprogramm ist zu reichhaltig, als da man alles aufzählen könnte. Wirklich schlecht fand ich nur die "Die toten Ärzte" schlechte Cover Musik auch wenn die Optik gut war, bei der ich lieber die Flucht ergriff.

Auch wenn das Stadtfest erst heute Abend endet, kann ich ein positives Fazit ziehen. Es hat wieder Spaß gemacht. Auch wenn noch vieles ausbaufähig ist, aber dass ist es ja immer. Und nun noch ein paar Bilder.

Anzumerken wäre nur noch, das wir uns alle bei den vielen kleinen unbekannten Helfer im Hintergrund bedanken sollten, die unendgeldlich und freiwillig zum guten gelingen des Stadtfestes beigetragen haben.
Freuen wir uns auf das 20. Stadtfest.




George W. Lästerbacke





Dienstag, 16. Januar 2018

Die Party

Ein erster literarischer Ausflug in das Genre Horror oder das Sureales. Mal sehen ob ihr es mögt liebe Freunde.Ich glaub der sogenannte rote Faden der Geschichte ist zu erkennen und ihr könnt den eigentlichen Sinn verstehen.

Part I.

Die Frau
Ein völlig zerstörter Kopf lag in einem schwammigen, deformierten Zustand vor mir auf dem Tresen. Das verklebte blonde Haar, die einst wundervollen blauen Augen zugeschwollen, der rote Kirschmund aufgeplatzt. In Anfällen rasender Wut hatte ich auf diese Kopf eingeschlagen, wieder und wieder. Das hübsche Gesicht zerstört, bis mir das Blut die Hände verklebte und ich widerwillig die Toilette aufsuchte. Einen kleiner Jungen, vielleicht neun Jahre starrte mich mit seinen großen blauen Augen an, die Neugier und Furcht widerspiegelten. Er fragte mich nach meinem Namen, ich antwortete nicht, zwang ihn mir die mit Blut verklebten Hände zu waschen. In dem unschuldigen Blick lag Angst, nackte Verzweiflung und nicht verstehen. Er wollte fliehen, da packte ich ihn am Hals, drehte sein Gesicht zum Spiegel und schüttete ihm den Rest von meines Drinks über den kleinen Kopf. Sein Schreien hallte von den Wänden, ein hohles Echo im Raum, kam irgendwo her und verschwand. Er sah mich im Spiegel noch kurz an, ein letzter Funken Leben, ein weinerliches Flehen. Ich würgte ihn noch, da war er schon längst tot, ich hatte es nur nicht gemerkt. Sein Kopf, der rote, von Würgemalen gezeichnete Hals lag auf den Fliesen. Ich spülte ihn die Toilette herunter, nahm etwas von dem Kokain und ging wieder zum Spiegel. Ich wusch mir die Hände, das Gesicht, trocknete mich und fand, ich sah wirklich gut aus. Wallendes blondes Haar, leuchtende blaue Augen, knallroter Kirschmund. Grinsend wankte ich zur Tanzfläche und verbrachte eine lustige, wenn auch etwas bizarre Nacht.

Part II.

Der unbekannte Mann
Als ich durch die Tür trat, in das kleine unscheinbare Tanzlokal betrat, schien es, als trete ich aus der realen Welt. Der Dunst von Schweiß, Tabak und Alkohol nahm mir für Augenblicke den Atem.
Die Zeit stand still, den Moment eines Wimpernschlages. Dann war das Leben wieder im Fluss, das Lachen der Trinker, das Stimmgewirr, der Klang der Gläser, die zusammenschlugen, während die blonde, langbeinige Bedienung die Tische abräumte. Die Melodien des Mannes am Klavier. Normalität einer Samstagnacht.
Wäre mir die wütende, junge, schlanken Frau am Tresen nicht aufgefallen, die immer wieder auf einen, auf dem Tresen liegenden Kopf einschlug. Blutverschmiert und voller Wut. Das Surreale dieser Situation wurde mir gar nicht bewusst. Ich konnte keinen Körper zu dem Kopf sehen, dass irritierte mich auch nicht. Nur diese ungezügelte Wut der aufreizenden Blondine faszinierte mich.
Plötzlich ließ Sie unvermittelt, von dem schon völlig zerstörten, zerquetschten, malträtierten nur noch von Haut und Haaren zusammengehaltenen Kopf ab. Der scheinbar verständnislos aus toten Augen in den Spiegel des Tresens starrte. Sie wandte sich ab, griff sich ihren Drink und warf mir im laufen, über die Schulter, einen aufreizenden Blick zu. Sie schwankte leicht, als sie in der Toilettentür verschwand, schlafwandlerisch folgte ich ihr.
Ich öffnete die Toilettentür, auf dem langgezogenen Gang zu den Waschbecken stand ein kleiner Junge, er starrte Sie an, neugierig und voller Furcht. Gebannt verharrte sein Blick auf ihren Körper, der verschwitzt, blutverschmiert und schwer atmend für Sekunden inne zuhalten schien. Es war, als sinniere sie im Geist über Tod oder Leben. Ich hörte ihn mit zittriger Stimme fragen „Wie heißt du?“ Keine Antwort, doch plötzlich mit der Geschwindigkeit einer Gottesanbeterin, ergriff sie den Jungen, zog ihn an den Haaren zu dem Waschbecken und zwang ihn, ihre Hände zu waschen. Sein Blick streifte mich, Unschuld und Verzweiflung lagen darin, während er ihre Hände wusch. Er wusch erst die rechte Hand, dann die Linke, fast zärtlich wirkte die Szene. Er ließ diese wunderschönen Hände, wie zum Zeichen, dass er gehen wollte demonstrativ los. Sein Versuch sich abzuwenden, katzenartig zur Flucht ansetzend scheiterte, ihr konnte man nicht entkommen. Sie packte ihn am Hals, hielt sein Gesicht vor den Spiegel und kippte ihm den Drink über den Kopf.
Er schrie, doch der Schrei verhallte ungehört zwischen den Welten. Sie würgte Ihn noch, als man erkannte, das kein Leben mehr in seinen kleinen Körper war. Ich sah plötzlich nicht mehr den Jungen, nur diesen vom würgen geröteten Hals auf den Fliesen. Wie ein Stück Papierhandtuch hob sie ihn auf und warf den Hals in die porzellane Toilette. Das Geräusch des Wassers, das einem Wasserfall gleich, den Hals in die Unterwelt der Stadt spülte, spülte auch meine Gedanken in die Schwärze der Kanalisation.
Sie wandte sich ab, hin zum Waschbecken, schüttete ein weißes Pulver auf den Waschtisch und zog eine Linie Kokain, dass mir in der Szenerie, bis eben nicht aufgefallen war. Ein prüfender Blick in den Spiegel, nochmals die Hände gewaschen, trocknete Sie sich ab und sah sichtlich zufrieden aus. Ihre attraktive, aufreizende Erscheinung dominierte den Raum, nicht ihr Handeln.
Sie kam grinsend auf mich zu, betrunken wirkend und lief durch mich durch. Ich spürte Sie noch in mir, als Sie schon längst wieder auf der Tanzfläche schlangenartig die Musik lebte. Ich blieb, es war eine bizarre, aber lustige Nacht. Ich sollte dass mit den Drogen unbedingt sein lassen.

Part III.

Der kleine Junge
Ich erinnere mich an die Tür zu der Party, auf die ich ging. Meine Eltern waren dorthin gegangen, ich hatte mich aus dem Haus geschlichen, folgte ihnen. Die Menschen waren laut, tranken Alkohol und alles war bunt. Es gab laute Musik. Mama ging tanzen und Papa holte sich Bier, sah mich nicht. Niemand sah mich. Er feierte, flirtete mit einer anderen Frau, Mama sah böse aus und verschwand. Mir war langweilig, also verschwand ich woanders hin. Die Leute sahen mich nicht, alles war auf einmal zu viel für mich, die tausend neuen Eindrücke, die auf mich einstürmten. Ich musste ich pinkeln und brauchte Ruhe. Als ich fertig war wollte ich zurück zu Papa gehen, schauen ob er mich jetzt sah, ihn nach einer Cola fragen. Das klappte nicht, in dem Gang der Toilette stand Mama. Sie sah ganz schrecklich aus, so dass ich Angst bekam. Ich wusste nicht, was los ist, weil sie gar nicht aussah wie Mama. Dann packte sie mich, dass es weh tat und sie roch komisch. Ich sah, das sie voller Blut war und hatte noch mehr Angst. Ich musste ihr die Hände waschen, die auch voll mit Blut waren. Ich sah plötzlich kurz einen Mann, der regungslos im Gang stand. Mir wurde schwindelig, ich wollte weglaufen. Sie war schneller und hielt mich am Hals fest, drehte meinen Kopf. Wir standen vor einem Spiegel und ich sah in ihre wütenden, irren Blicke im Spiegel. Sie schüttete mir ihren Drink über den Kopf. Sagte nichts aber ihre Augen waren so furchtbar. Dann würgte sie mich, immer doller und ich bekam keine Luft mehr. Ich war ganz allein, hatte Angst.

Auch wenn meine Eltern mir immer wieder sagen, ich hatte nur einen ganz, ganz schlimmen Traum gehabt. Ich weiß, dass es mehr war. Immer wieder kreisen die Worte, lustig und bizarr in meinen Kopf.

Ende

© George W. Lästerbacke





Samstag, 30. Dezember 2017

2017


Mit Alkohol und viel Geknall,
jagen wir das Jahr ins All.

Oder wohin auch immer und
hoffen, 2018 wird nicht
schlimmer.

Drum lasst uns alle feiern
gehen, das nächste Jahr wird
sicher schön.

Und geht auch dieses Jahr
zu Ende, jagen wir es ins
Gelände.

Denn so ist nun mal der
Zeitenlauf, das Alte geht
und kriegt was drauf.

Das Neue kommt und wird
begrüßt, bis es auch das
Alte ist.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 28. Dezember 2017

#PROST #NEUJAHR #FREUNDE


Auf diesem Wege möchte ich allen, die mich kennen, allen die mich lesen und allen im Rest der Welt, die mich nicht kennen ein gesundes, glückliches, spannendes und kritikfähiges Jahr 2018 wünschen.

Möge Euch die Gesundheit, das Glück und die guten Ideen nie verlassen, Euch der Erfolg anspornen und die kleinen Niederlagen des Alltages nicht verzagen lassen.

Ein kleines Gedicht zum neuen Jahr, von Wilhelm Busch, möge Euch inspirieren, bevor Telefonnetze und Twitter unter der beglückwünschenden Datenflut zusammenbrechen.

Euer George W. Lästerbacke


Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
möge dir gelingen!

(Wilhelm Busch)

Sonntag, 25. Oktober 2015

Halloween für die kleine & große Geister der Nacht.


Bald ist es wieder soweit. Bevor die kleinen Hexen, Monster Vampire und alle anderen Geschöpfe der Dunkelheit am Halloween Abend, wieder die Eisenhüttenstädter Straßen unsicher machen und mit dem Schlachtruf “Süßes oder Saures!“ auf Beutezug zu gehen, treffen sie sich zum feiern traditionell auf dem Eisenhüttenstädter Hexentanzplatz.

Mit Hexenbrause, Drachenblut, Vampir Cocktails, Hexenknüppeln, gegrillten Fingern und anderer Leckereien, stärken sich hier alle Gruselfan Kids für den Halloween Abend. Der hoffentlich wieder mit vollen Taschen voller Süßigkeiten endet. Die Kräuterhexen erwarten euch in schön gruslig dekorierte Kulisse, tollen Bastelideen, Kinderschminken und vielen kleinen Überraschungen.

Also nicht vergessen und vormerken!
Am 31.10.2015, von 16.30-18.30 findet auf der Insel (Gelände des Kräuterhexen Vereins Eisenhüttenstadt, etwa 300 Meter hinter der Inselhalle) die große Halloween Party statt. Zahlreiches erscheinen ist erwünscht. Der Kräuterhexen e.V. seine Mitglieder und natürlich die Oberhexe Heidi Wiechmann freuen sich auf viele kleine und große Gäste mit tolle bunte und grusligen Kostümen. Der Eintritt ist, wie immer frei.

George W. Lästerbacke

Freitag, 2. Oktober 2015

Ein Dankeschön von den Kräuterhexen. Ehrenamtliche ehren Ehrenamtliche.


Freitags machte ich gerne die Runde durch meine Stadt, um zu sehen, was los ist. Heute wurde es eine Ausflug zu den Kräuterhexen in Eisenhüttenstadt. Einer der zu recht beliebten Vereine in der Stadt, der Nächstenliebe nicht nur als Lippenbekenntnis verstehen. Dort blieb ich heute fast zwei Stunden hängen, wie man so schön sagt. Weil es einfach hochinteressant war. Vorort, im Hexenhäuschen und auf dem Hof, wird sehr oft Schönes für Kinder und Erwachsene geboten. Ob große oder kleine Kinder, Gutverdienern oder sozial schwachen Menschen, hier darf jeder den Alltag etwas ausblenden. Heute gab es eine neue Facette des Vereins zu bewundern.

Die Männer und Frauen, rund um die Oberhexe Heidi zauberten eine kleine Dankeschön Feier für ehrenamtlich Helfer in Erstaufnahmezentrum für Flüchtlinge in der Stadt. Das im Moment kontrovers diskutierte Thema könnte man nun heiß diskutieren. Doch ich empfinde es, an dieser Stelle unpassend. Es geht hier um Menschen, ohne die, dass von der Politik angerichtete Dilemma noch viel schlimmer sein würde. Sie helfen, wo es Not tut und leisten dabei gute Arbeit. Ein Dankeschön, in Form einer kleinen Feier ist dann auch sehr angemessen. Zudem hier keine Steuergelder eingesetzt werden mussten, denn natürlich ist hier ehrenamtlicher Einsatz gefragt gewesen. Ob vom selbstgemachten Nudel-und Kartoffelsalat, Bratwürsten, dem leckeren Kuchen oder den Getränken, alles war wieder private Initiative. Den Bürger kostet das nur eins, nämlich Zeit, wenn er zum Thema einmal an der Basis mitreden wollte. Die Musikgruppe Falkensang, deren Mitglieder aus dem Raum Beeskow kommen und sicher auch einigen Lesern von Veranstaltungen auf der Burg Beeskow bekannt sind. Ihr Thema ist die mittelalterliche Musik, die sie gerne in stilvollen Kostümen präsentieren. Es sie gaben einige schöne Einlagen, natürlich auch ohne Honorar. Sonst wurde in lockerer Runde geplaudert, natürlich oft über die Probleme und auch über die schönen Vorgänge, die sich im Heim aus dem direkten Kontakt zu den Flüchtlingen ergeben. Die Menschen an der Basis können ja nichts für das chaotische Treiben der Politik.

Ich denke, da auch einige alleine auf die Flucht gegangene Kinder im Teenager Alter dabei waren und konnte man mit Gesprächen auch ein wenig Sonne in den Alltag der Kinder bringen. Denn man darf nicht vergessen, allein in einem fremden Land mag für einen Erwachsenen bedrückend sein, aber für Kinder, wohl noch viel schwerer. Heidi Wiechmann mit ihrem “Hexenzirkel“ die sonst unermüdlich in Stadt und Land unterwegs sind, um auf regionalen Festen Kindergesichter in Feen, Elfen und Tiger zu verwandeln. Haben hier in ihren angestammten Domizil alles richtig gemacht, an diesem Abend.

An dieser Stelle einen kleinen Hinweis:
Im letzten Jahr gab es die wohl schönste Halloween Party der Stadt mit über 100 jungen Gästen, die auch ihre Eltern mitbrachten. 2015 am 31.10 um 16.30 Uhr, ist es wieder so weit. Zur Walpurgisnacht steigt wieder eine kleine Halloween Fete und die ganze Stadt ist eingeladen. Also vormerken und nicht vergessen, es gibt sicher wieder ein paar schöne gruslige Überraschungen.

Soviel für heute, nun noch ein paar nette Schnappschüsse für euch.

George W. Lästerbacke



Sonntag, 27. September 2015

Hoffest bei den Kräuterhexen


Am Wochenende machte ich, wie schon oft und gerne, einen Ausflug zu den Kräuterhexen in Eisenhüttenstadt. Ein völlig zu recht beliebtester Verein in der Stadt.

Denn hier wird immer etwas für Kinder und Erwachsene geboten. Ob große oder kleine Kinder, Gutverdienern oder sozial schwachen Menschen, hier darf jeder den Alltag etwas ausblenden.

Unermüdlich ist die Oberhexe Heidi Wiechmann mit ihrem Hexenzirkel in Stadt und Land unterwegs, um auf regionalen Festen Kindergesichter in Feen, Elfen und Tiger zu verwandeln. Im eigenen Objekt auf der Insel, am Kanal gibt es Jahr für Jahr zahlreiche Aktivitäten für Jung und Alt.

Im letzten Jahr gab es die wohl schönste Halloween Party der Stadt mit über 100 jungen Gästen, die auch ihre Eltern mitbrachten. Gestern nun gab es wieder ein schönes Hoffest, dass schwerpunktmäßig die ältere Generation mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen, Bratwurst und Trödelmarkt ansprechen sollte. Eine Blaskapelle spielte auf, erfreute viele Senioren mit alten Melodien.

Zahlreiche Besucher honorierten die Bemühungen der Vereinsmitglieder mit viel Zuspruch und Lob. Hier waren 2000 Jahre geballte Lebenserfahrung versammelt, vermutlich mehr.

Ich habe euch ein paar Bilder mitgebracht, die hoffentlich die gute Stimmung eingefangen haben.


Euer Georg W. Lästerbacke

Samstag, 28. Februar 2015

Der Geburtstag


Manchmal denken wir über Dinge nach, einfach nur so, weil wir Langeweile haben, dazu angeregt werden oder uns eben grade jetzt ein Gedanke durch das Hirn flitzt, an den wir normalerweise keine Zeit verschwenden. Das ist es wohl, dass Intellekt so faszinierend macht. Er verselbstständigt sich manchmal und dann sind die Ergebnisse seines Wirkens faszinierend und interessant oder auch nicht.

Ich persönlich wurde durch die Aussage eines Freundes inspiriert über den Geburtstag als Ehrentag nachzudenken. Es war morgens um Fünf und mein Gehirn hatte sowieso grade nichts besseres vor. Also kamen mir diese Gedanken, nicht besonders tiefschürfend, eher ein wenig humoristischer Natur.

Mein Freund sagte zu mir, der Tag an sich hat für mich kaum Bedeutung, doch ist es toll, wie viele Menschen heute an mich denken.

Der Geburtstag an sich im Kindesalter am interessantesten. In der Hauptsache freuen wir uns natürlich über die Geschenke. Diese Geschenke stillen unsere erwachende Konsumwut, die wir mangels eigenem Einkommen nicht selbst befriedigen können. Dafür nehmen wir auch die unnötigen Ovationen und dieses lästige herum Geknuddel der Verwandtschaft in kauf, den der Tag als Ereignis selbst, interessierte uns damals schon nicht.

Mit fortschreitendem Alter erkennen wir auch andere positive Aspekte. Älter werden, kann ja in jungen Jahren scheinbare Vorteile bringen. Man kann in Filme gehen, die früher verboten waren, man darf Alkohol trinken oder auch Auto fahren. Auch kann man sich mit fortschreitendem Alter der Befehlsgewalt der Eltern entziehen.

Doch ab da, mit erreichen des 18. Lebensjahres verliert der Geburtstag bereits an Bedeutung für uns. Wir sind uns dessen nur noch nicht bewusst, weil wir ihn gerne mit Freunden und Alkohol verbringen. Doch im Laufe der Jahre erkennen wir, der Geburtstag an sich ist gar kein umwerfend freudiges Ereignis. Denn wir werden jedes Jahr älter. Die Uhr in Richtung Lebensende tickt. Kein Umstand, der uns nun besonders ängstigen würde, doch wie schon bemerkt, unser Verhältnis zum Geburtstag kühlt sich ab. Und in der Tat ist der Geburtstag für den Akteur persönlich nichts besonders Aufregendes mehr im Laufe der Zeit.

Jedoch für die Umstehenden scheint es immer noch ein bedeutendes Ereignis. Darum gackern sie auch möglichst laut und bunt, um den zu feiernden Jubilar herum. Auf dass wir Ihm auffallen und ja nicht von ihm vergessen werden, wenn wir dann selbst Geburtstag haben.

Auf diese Art verschaffen wir dem Tag, der eigentlich für uns ohne überragende Bedeutung ist und an dem unsere lieben Eltern mehr Verdienst haben, als wir selbst, eine große Bedeutung und dass, bis zu unserem Lebensende.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 7. September 2014

Stadtfest Inside oder mit Trollen im Internet richtig umgehen

Muss man sich eigentlich immer ärgern, wenn irgendwelche, meistens auch noch anonyme Kommentatoren, die eigene Meinung, die man ehrlich und öffentlich vertritt angreifen? Dabei natürlich noch versuchen die eigene Person ins lächerliche zu ziehen oder zu diffamieren, obwohl sie nicht mal wirklich viel von dir wissen? Nein muss man nicht, man antwortet einfach öffentlich darauf und fragt einfach mal, ob der Troll den auch so öffentlich damit umgehen möchte. Vermutlich folgt dann nur noch das Schweigen, eines feigen Internet Trolls.

Deshalb wissen viele Menschen, die mich lesen, das ich auf jede Kritik an mir und meinen Schreibereien, die ich persönlich auch nicht so wichtig nehme antworte. Ich äußere mich letztlich als Privatperson und sollte ich einen Fehler gemacht haben, dann besitze ich auch den Mut zu sagen „Ok, mein Fehler.“ Und stelle meinen Fehler auch gerne richtig. Das weiß eigentlich Jeder, der mich etwas besser kennt. Doch wenn ich recht habe, dann antworte ich auch. Ich muss nichts nach dem Munde anderer reden, ich bin kein Politiker.

Hier der originale Kommentar aus meinem Blog.

Na ich (oder besser Anonymus?) 5. September 2014 18:33
“Peinlich deine Grammatik. Daran solltest du echt arbeiten. Ich staune das du zu solch ein Fazit kommst, dir hat ja anscheinend das Stadtfest sehr gut gefallen, sie Facebook Account. 
Und meine Freunde und Bekannten fanden das Stadtfest super.
Ich verstehe ja deine Langeweile, so viele Jahre wie du schon arbeitslos bist, aber muss man so ein Mist wirklich schreiben?“


Meine Antwort auf diesen Kommentar zu meinem Beitrag in Panoptikus Blog. Thema war das Stadtfest #Eisenhüttenstadt. Da sich der Kommentator auf Facebook bezog, auch nochmal auf Facebook diese Antwort.


Ich kann wenigsten einen guten Schulabschluss mit Einsern in Deutsch und Ausdruck nachweisen. Da tun sich viele Verfasser von Dreizeilen Kommentaren oft schwer. Wenn ich nichts zu tun hätte, dann könnte ich über Grammatik-Rechtschreibfehler und Schwächen im Ausdruck vieler Medien auch einen Blog füllen. Ich könnte beim Oder-Spree-Fernsehen anfangen, die Märkische Oder Zeitung kritisieren und dann auf die Suche nach noch viel mehr Fehlern in den großen Tagesmedien gehen. Tun werde ich das nicht, denn ich interessiere mich für Inhalte.Im Gegensatz zu Online Ausgaben vieler großer Printmedien, bemühe ich mich wenigstens, halbwegs ordentliche Texte abzuliefern. Wenn ich auch Niemanden habe, der meine Texte lektoriert. Doch da sparen große Zeitungen ja auch, wie man an der Qualität ihrer Online Artikel oft bemerkt. Letztlich bin ich auch kein Grundschullehrer. Doch wenigstens kann ich behaupten, was ich schreibe, ist ehrlich und inhaltlich korrekt, soweit es mir mit meinen Quellen möglich ist. Hast du auch nach Rechtschreibfehlern gesucht? Menschen die so Kritik üben, suchen doch nur nach Fehlern im Text, weil sie keine echten Argumente finden. Dann kann man gleich sehen, welcher Schicht von Denkern sie angehören. Denn Schwachdenkern. Ich würde wetten, da finden sich ganz sicher auch noch ein paar kleine Rechtschreibfehler oder wenn alle Mühe vergebens ist, sind vielleicht auch noch Tippfehler da. Über sachdienliche Hinweise bin ich dankbar, den so ein Korrekturleser, auch Lektor genannt, der kostet richtig Geld. Herr oder Frau Anonymus. Nun und Geld, das bezahlt mir dafür nun mal Niemand. Grade Menschen wie sie, denken doch das Denken kostet doch nichts. Verständlich bei so fruchtlosen Selbstversuchen. Ich bin im übrigen bin ich nicht arbeitslos, ich bin auf Grund eines Unfalls seit September 2007 ganz offiziell Arbeitsunfähig geschrieben worden. Eine Krankschreibung hingegen ist keine Arbeitslosigkeit. Ein Rentenantragsverfahren läuft. Ich befinde mich also in einer Warteschleife, wenn man so sagen darf. Die ich sinnvoll nutze. Wie man sieht, kann man trotzdem aus seinem etwas Leben machen. Man muss keine Hymen des Lobes auf singen, wie ein auf seitens des Veranstalters schlecht organisiertes Stadtfest. Man kann positives hervorheben, negatives benennen. Man kann also sehr wohl arbeiten. Nach noch vorhandenen Fähigkeiten, bei mir leider nur noch der Kopf, der dazu taugt. Aber damit kann man versuchen Probleme ansprechen und auch helfen sie zu verstehen, eventuell sogar zu lösen. Meine Arbeit ist Menschen etwas mitzuteilen und zu hoffen, dass sie darüber nachdenken. Oder aber, sich ein Stadtfest schön saufen und hinterher mit leeren Phrasen über Leute nörgeln, die eine eigene Meinung vertreten. Leute wie ich nennen Dinge beim Namen und stehen dazu, ich bin immer bereit meine Meinung öffentlich zu vertreten und zu diskutieren. Viele wissen genau, wer ich bin und mich ansprechen können, das auch tun. Sie wissen auch ein wenig mehr über mich, weil sie Fragen und ich fragen immer wahrheitsgemäß beantworte. Ich würde das genauso auch im Fernsehen, Radio oder in einer Diskussion in Eisenhüttenstadt tun. Du pinselst Kommentare, wie ein Grundschullehrer. Reicht es für echte eigene Texte und oder einen öffentlichen Disput nicht? Leute wie du sind jedoch zu in der Regel zu feige ihr Gesicht zu zeigen, Probleme zu diskutieren und labern im Internet, das Wenige, was ihrem niederfrequent arbeitenden, feigen Gehirn so entgleitet. Oder solltest du dich trauen einen öffentlichen Dialog zu meinem Beitrag zu führen? Das bezweifle ich allerdings. Lasse mich jedoch gerne eines besseren belehren.

PS Bevor ich die Arbeit anderer Menschen als Mist bezeichne, schaue ich sie mir diese genau an und auch dann, beteilige ich mich lieber an einer Diskussion, ob etwas falsch ist oder doch richtig. Kommentatoren, wie der beispielhafte Troll, haben weder Argumente noch eine echte eigene Meinung. Denn die könnte man begründen. Ich habe positive und negative Aspekte ausführlich beschrieben und will bezweifeln, das dieser Troll, einen so langen Text, bis zum Schluss gelesen hat :) Die stille Mehrheit äußert sich ja leider auch immer nur hinter vorgehaltener Hand. Sonst hätten solche anonyme Rohrkrepierer bald kein Medium mehr.

Einen schönen Tag.

Wer den originalen Blogbeitrag nachlesen möchte, Doppelklick auf die Überschrift.


George W. Lästerbacke

Sonntag, 3. August 2014

HÜTTE BEACH REPORT

Gestern am Samstag, war bei uns, im eher biederen Eisenhüttenstadt, wieder Hütte Beach angesagt. Eigentlich nur ein Gelände am einem toten Arm des Oder-Neiße Kanals, also nicht mal ein echter Fluss. Die Oder, nur für die Geographietoten unter euch erwähnt, dass ist ein Fluss, dieser fließt, um die drei Kilometer weiter östlich vom Hütte Beach Standort. Trotzdem ein vom Betreiber schön gemachtes Gelände. Keine Ahnung, vermutlich 100 LKW Sand hin gekart, Beachball Netze hin gehängt, zwei Bierwagen, Tische Stühle, Schirmchen, gute Musik und fertig ist so ein Hütte Beach Traum.

Nun war es wieder so weit, das Beachball Turnier konnte beginnen. Es spielten sechs Teams. Das war sehr schön, weil naturgemäß, viele hübsche Mädchen dort, hart auf weiche Bälle schlugen und man(n) dort gerne hin schaut. Wenn so viele hüpfende Bälle zu sehen sind. Der Betreiber hatte eine super Laser-Licht und Wasser Show eingeladen. Diese bot nach Einbruch der Dunkelheit eine echt geile, wenn auch etwas mickrige Show. Dreißig Minuten Show auf dem Wasser, die dazu einluden zu entspannen. Die Veranstaltung war wie immer, sehr gut besucht und es herrschte echte Partystimmung.

Leider muss ich dem Betreiber eine gewisse Stümperhaftigkeit vorhalten. Wenn ich schon eine wirklich gute Bestuhlung aus Tropenholz aufstelle, dann gehören dort auch anständige Sitzkissen drauf. Mein Hintern wusste nach vier Stunden kaum noch, wohin er sich drehen sollte. Jedoch, nach drei Litern schwarzer Abt (Einem regionalen, alkoholischen, ursprünglich katholischen Bier ähnlichen Getränk), war mir dieser Umstand dann auch egal. Die Moderatorin beim Turnier, war auch eher etwas zaghaft oder sagen wir, wie es ist, voll langweilig. In jeden Fall ginge diese Moderation viel lockerer. Bei den seltsamen Namen der Teams ist, dieses sicher nicht schwer und machbar. Ich hätte mehr an lockere Moderation gedacht. Im Lästerbacke Stil. Wie „Team flotter Dreier scheint heute wieder Sand im Schritt zu haben. Wieso? Die Mädels hüpfen höher, wie sonst.“
So viel heute zum etwas verkaterten Hütte Beach Report von mir.

© George W. Lästerbacke

Ein paar Bilder hab ich auch noch für euch, klar doch.


Sonntag, 11. Mai 2014

Party, ONS und Smartphones

Immer das Gleiche, wenn man feiern geht. Wenn man früh aufwacht, nach viel zu kurzer Schlafphase, liegt irgend ein Etwas im Bett, was ziemlich breit aussieht. Dann sucht man seinen Laptop, stellt fest, dass man die Möbel auch nicht kennt und weiß, Mist schon wieder außer Haus gepennt.
Dann geht man in die Küche, denn mit motivierten Einsatz der Gastgeberin ist vermutlich nicht vor Zwölf zu rechnen, macht den Kühlschrank auf und findet einen Salat drei Jogurts, Konfitüre und keine Wurst. Dann bleibt nichts übrig, Internetfähiges Gerät suchen. Oh in der Wohnstube, mein Gott, wer hat in dem Alter noch einen PC? Nach zehn Minuten hast du das Computer Ding endlich im Griff musst mit Internet Explorer Facebook suchen, die Dame ausloggen, weil das tut sie natürlich nie. Windows World muss dann reichen, um dein Eindrücke aufschreiben. Einfach nur um wach zu werden und zu ignorieren, das da noch eine recht attraktive Schnapsleiche herum liegt.
Dann weiß man aber auch erst, wie schön es doch zu Hause ist. Man hört dabei den Geräuschen seines Magens zu und eigentlich muss man auf Toilette, was man nicht gerne tut, weil man ist nicht zu Hause. Gut also schreibt man etwas für euch, nur um wach zu werden und außerdem kann man euch noch etwas Interessantes erzählen. Spätestens um neun könnte ich dann ja irgendwo frühstücken fahren, denn hier verhungere ich. :D

Ich werde euch mal meinen Eindruck von Gestern erzählen, der Eindruck muss zwar nicht allgemein gültig sein, aber es macht einem doch Angst, was denn in Zukunft wird. Alle, besonders die Jüngeren sind total vernetzt, ist auch toll. Ich bin es ja auch, doch scheinbar kenne ich den Unterschied zwischen online und offline wirklich besser.

Gestern als Szenario in der Disco.
Das übliche Bild, ein drittel der Gäste an der Bar, ein drittel der Gäste tanzen, der Rest verteilt, sitzend stehend, flanierend. Soweit gut, normales Club Verhalten.

Aber nun kommt der Faktor Smartphone dazu.
Ich habe mein Smartphone in der Hosentasche, summt laufend, hab vergessen mich bei Twitter und fb auszuloggen, egal stört mich nicht, irgendwann ist der Akku alle. Die anderen Gäste, alle mit den Smartphones am tippen oder Videos von den Gästen machen, außer ein paar Mädels, die sitzen gelangweilt herum und warten. Auf was? Darauf angebaggert zu werden oder auf den nächsten WhatsApp Kick? Vermutlich auf Beides. Anbaggern, fällt wohl aus, weil die Jungs alle gesenkten Blickes ihre Smartphones hypnotisieren und auf YouPorn, YouTube oder sonst wo im Net abkacken. WhatsApp, ich weiß nicht ob die Mädels wichtig genug in ihrer Szene sind, um ständig angetextet zu werden. Selbst auf der Tanzfläche Smartphone Zombies wohin man schaut.

Zwischen drinnen ein paar Jungs, die nicht verstehen wollen, das sie mit ihrem anatolischen Bergvolk Balzverhalten wenig punkten können.
Viel mehr Kommunikation ist kaum zu erkennen. Ich bekomme hier schon die seltsamsten Bilder im Kopf, was wohl ist, wenn diese Leute 30 Jahre alt sind. Das Durchschnittsalter ist hier wohl so um die 20, vielleicht 22. Laden nicht der Billigste, aber die Kundschaft durchwachsen, Mitte des Monats auch noch viele Viadrina Studenten.

Ich glaube hier hat keiner mehr Ahnung, was zwischenmenschliche Kommunikation ist. Nur noch Smartphone Junkies. Ich langweile mich etwas, visiere die Gruppe eher gelangweilter Mädels an, die ich vorhin schon sah und lächele. Eine hübsche Blondine, die vorher schon mal einen abcheckenden Blick geworfen hatte, den ich wohlweislich ignorierte, lächelt zurück.
Ich drehe mich um gehe zur Bar und warte bis ich ein Desperado bekomme. Von der Bar aus kann ich sehen, sie verfolgt mein Treiben noch ab und zu, bekommt dabei von Jungs, die gleich wieder in ihr Smartphone Welt vertieft sind, Drinks spendiert.
Ich wandle derzeit noch ein wenig herum, staune wieder über diese kommunikativen Kommunikationslosen. Das ist nun das 21. Jahrhundert. Was tun sie eigentlich, wenn das Internet mal zusammenbricht. Ich meine jeden Wirtschaftswissenschaftler ist heute klar, das unser System bereits so Internet anhängig ist, das der Absturz uns fast schon ins analoge, industrielle Zeitalter stürzen würde.
Doch was ist mit reden und aufeinander zugehen? Diese Leute hier sehen aus, als ob sie damit völlig überfordert wären.

An diese Dinge muss ich denken, mitten in der Disko. Ich glaube ich habe noch viel zu wenig getrunken. Ich gehe jetzt wieder in Richtung meiner hübschen Blondine, sehe schon ihren suchenden Blick, lächele wieder von weiten. Sie lacht diesmal schon sehr auffällig zu mir und bedeutet, bei ihr ist ein Platz frei. Klar schlendre ich nun gelassen in ihre Richtung. Zehn Minuten plaudern, das Desperado ist alle, macht nichts, die Jungs stellen Nachschub hin. Sie werden neugierig auf den Typen der grade eines ihr Zielobjekt in Beschlag hat. Trauen sich aber nicht zu fragen. Kein Problem, ich fange einfach an.
Wir plaudern, jetzt schon mitten in der Gruppe angekommen, wir gehen draußen rauchen, sie ich und sechs Jungs. Der Türsteher grinst, man kennt sich, gleiche Altersklasse.
Kommunikation ist mein Geschäft, drei Zigaretten weiter mit ein paar guten Geschichten und ich bin eindeutig als cool eingestuft. Wieder in der Disco, bekomme ich jetzt die Drinks gratis. Ich werde sogar gegoogelt, jetzt tun einige Leute, was sie sonst kaum tun, anderes lesen als nur WhatsApp Nachrichten. Sicher habe ich morgen wieder neue Freundschaftsanfragen auf facebook.
Ich sage, dass ich noch fahren muss, daraufhin verschwindet meine Hübsche, sie heiß Vivian. Sie kommt kurz darauf wieder, stellt mir ihren Bruder vor, sagt lächelnd, dass er heute nichts trinken kann. Er muss morgen um fünf zur Arbeit. Er kann uns, wenn ich Lust habe, mit meinem Wagen zu ihr fahren, dort könnten wir weiterfeiern. Bingo, klar habe ich Lust. Was sagt man dazu, Kommunikation ist alles, regelt jedes Problem praktisch von alleine.

Nun, wie es ausgegangen ist, habt ihr oben schon gelesen. Doch ehrlich, macht euch das nicht auch Angst, das die Welt so tickt? Klar schnellen Sex in der Disco organisieren, das war früher auch schon unser Ding. Doch heute bekomme ich den Eindruck, es wird immer leichter für die, die noch das Charisma von Kommunikationsfähig ausstrahlen und nicht für die, die nur noch Internet abhängige Smartphone Zombies sind. Auf eine ungute Art macht uns das Internet ärmer, wenn wir es nicht nutzen um uns zu entwickeln und zu verbessern. Wenn wir nur konsumieren, ohne zu reflektieren. Was wird aus den Menschen werden? Es läuft nicht gut für unsere digitale Zivilisation.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 21. Mai 2013

DIE DRACHEN SIND LOS IN HÜTTE


Kanalfest in Eisenhüttenstadt …

Zum jährlichen Drachenboot Rennen in Hütte, war dieses Jahr wieder richtig was los. Am Rande des am Kanal veranstaltet der Rudersportverein Eisenhüttenstadt sein alljährliches Drachenbootrennen.

Es wurde einiges geboten. Neben der Hauptattraktion dem Rennen der Drachenboote, herrschte schöne Volksfeststimmung mit Rummel Feeling und tollen Angeboten für Kinder. Das Gelände am Kanal einen gab schönen Platz zum Verweilen ab. Wenn die Schnarchnasen, die da wieder tonnenweise Bratwurst, Kammscheiben und Hektoliterweise Bier in sich rein geschoben haben, sich auch mal so für eine bessere Stadtpolitik interessieren würden, wie fürs gaffen und feiern, dann hätten wir solche Großveranstaltungen mit tausenden Menschen auch zu politischen Themen. Und müssten nicht Jammern, das man in Sachen Kultur in der Stadt nur Monokultur vorfindet. von anderen Themen ganz zu schweigen.

Doch trotz meiner Meckerei, die Veranstaltung war schön. Toll fand ich auch die Badewannenregatta. Sicher ein Spaß, den man wiederholen kann. Vom Höhenfeuerwerk bis zur Kindereisenbahn, war jedenfalls ordentlich was los und für alle etwas dabei. Unsere städtische Stimmungskanone moderierte natürlich wieder souverän zu allen anstehenden Themen.

Am Samstag und Sonntag gabs Musik und Beach-Ball am »Hütte Beach«. Montag noch der Frühschoppen.

Zum eher öden Pfingstfest eine schöne Veranstaltung, für die man sich, bei allen Akteuren bedanken darf.

Wer mehr Bilder möchte hier der Link zum Facebook Album (Wenn die Schnarchnasen, die da wieder tonnenweise Bratwurst, Kammscheiben und hektoliterweise Bier in sich rein geschoben haben,sich auch mal so für eine bessere Stadtpolitik würden, wie fürs gaffen und feiern, dann hätten wir solche Großveranstaltungen mit tausenden Menschen auch zu politischen Themen. Und müssten nicht Jammern, das man in Sachen Kultur in der Stadt nur Monokultur vorfindet. von anderen Themen ganz zu schweigen. Doch trotz meiner Meckerei, die Veranstaltung war schön. Toll fand ich auch die Badewannenregatta. Sicher ein Spaß, den man wiederholen kann. Vom Höhenfeuerwerk bis zur Kindereisenbahn, war jedenfalls ordentlich was los und für alle etwas dabei. Unsere städtische Stimmungskanone moderierte natürlich wieder souverän zu allen anstehenden Themen.)

George W. Lästerbacke

Freitag, 7. Januar 2011

#Liebe #Erotik #Sexy #Party #Samstag


Jeden Samstag Abend bevor ich gegen Mitternacht in die Disse gehe und zum X-tenmale die scharfe Blondiene vom Tresen 2 abschleppe, bewegt mich eine Frage. Wenn ca 90 % der Menschen einen IQ von 80 - 100 haben, aber unsere tierischen Verwandten, die Schimpansen auch ca einen IQ von 80 - 100 und Tresendame einen IQ von ca 95 hat, der Mann aber ca einen IQ von 163 hat, ist das noch belangloser, toller Sex oder schon Sodomie ?