Ein erster literarischer Ausflug in das Genre Horror oder das Sureales. Mal sehen ob ihr es mögt liebe Freunde.Ich glaub der sogenannte rote Faden der Geschichte ist zu erkennen und ihr könnt den eigentlichen Sinn verstehen.
Part I.
Die Frau
Ein völlig zerstörter Kopf lag in einem schwammigen, deformierten Zustand vor mir auf dem Tresen. Das verklebte blonde Haar, die einst wundervollen blauen Augen zugeschwollen, der rote Kirschmund aufgeplatzt. In Anfällen rasender Wut hatte ich auf diese Kopf eingeschlagen, wieder und wieder. Das hübsche Gesicht zerstört, bis mir das Blut die Hände verklebte und ich widerwillig die Toilette aufsuchte. Einen kleiner Jungen, vielleicht neun Jahre starrte mich mit seinen großen blauen Augen an, die Neugier und Furcht widerspiegelten. Er fragte mich nach meinem Namen, ich antwortete nicht, zwang ihn mir die mit Blut verklebten Hände zu waschen. In dem unschuldigen Blick lag Angst, nackte Verzweiflung und nicht verstehen. Er wollte fliehen, da packte ich ihn am Hals, drehte sein Gesicht zum Spiegel und schüttete ihm den Rest von meines Drinks über den kleinen Kopf. Sein Schreien hallte von den Wänden, ein hohles Echo im Raum, kam irgendwo her und verschwand. Er sah mich im Spiegel noch kurz an, ein letzter Funken Leben, ein weinerliches Flehen. Ich würgte ihn noch, da war er schon längst tot, ich hatte es nur nicht gemerkt. Sein Kopf, der rote, von Würgemalen gezeichnete Hals lag auf den Fliesen. Ich spülte ihn die Toilette herunter, nahm etwas von dem Kokain und ging wieder zum Spiegel. Ich wusch mir die Hände, das Gesicht, trocknete mich und fand, ich sah wirklich gut aus. Wallendes blondes Haar, leuchtende blaue Augen, knallroter Kirschmund. Grinsend wankte ich zur Tanzfläche und verbrachte eine lustige, wenn auch etwas bizarre Nacht.
Part II.
Der unbekannte Mann
Als ich durch die Tür trat, in das kleine unscheinbare Tanzlokal betrat, schien es, als trete ich aus der realen Welt. Der Dunst von Schweiß, Tabak und Alkohol nahm mir für Augenblicke den Atem.
Die Zeit stand still, den Moment eines Wimpernschlages. Dann war das Leben wieder im Fluss, das Lachen der Trinker, das Stimmgewirr, der Klang der Gläser, die zusammenschlugen, während die blonde, langbeinige Bedienung die Tische abräumte. Die Melodien des Mannes am Klavier. Normalität einer Samstagnacht.
Wäre mir die wütende, junge, schlanken Frau am Tresen nicht aufgefallen, die immer wieder auf einen, auf dem Tresen liegenden Kopf einschlug. Blutverschmiert und voller Wut. Das Surreale dieser Situation wurde mir gar nicht bewusst. Ich konnte keinen Körper zu dem Kopf sehen, dass irritierte mich auch nicht. Nur diese ungezügelte Wut der aufreizenden Blondine faszinierte mich.
Plötzlich ließ Sie unvermittelt, von dem schon völlig zerstörten, zerquetschten, malträtierten nur noch von Haut und Haaren zusammengehaltenen Kopf ab. Der scheinbar verständnislos aus toten Augen in den Spiegel des Tresens starrte. Sie wandte sich ab, griff sich ihren Drink und warf mir im laufen, über die Schulter, einen aufreizenden Blick zu. Sie schwankte leicht, als sie in der Toilettentür verschwand, schlafwandlerisch folgte ich ihr.
Ich öffnete die Toilettentür, auf dem langgezogenen Gang zu den Waschbecken stand ein kleiner Junge, er starrte Sie an, neugierig und voller Furcht. Gebannt verharrte sein Blick auf ihren Körper, der verschwitzt, blutverschmiert und schwer atmend für Sekunden inne zuhalten schien. Es war, als sinniere sie im Geist über Tod oder Leben. Ich hörte ihn mit zittriger Stimme fragen „Wie heißt du?“ Keine Antwort, doch plötzlich mit der Geschwindigkeit einer Gottesanbeterin, ergriff sie den Jungen, zog ihn an den Haaren zu dem Waschbecken und zwang ihn, ihre Hände zu waschen. Sein Blick streifte mich, Unschuld und Verzweiflung lagen darin, während er ihre Hände wusch. Er wusch erst die rechte Hand, dann die Linke, fast zärtlich wirkte die Szene. Er ließ diese wunderschönen Hände, wie zum Zeichen, dass er gehen wollte demonstrativ los. Sein Versuch sich abzuwenden, katzenartig zur Flucht ansetzend scheiterte, ihr konnte man nicht entkommen. Sie packte ihn am Hals, hielt sein Gesicht vor den Spiegel und kippte ihm den Drink über den Kopf.
Er schrie, doch der Schrei verhallte ungehört zwischen den Welten. Sie würgte Ihn noch, als man erkannte, das kein Leben mehr in seinen kleinen Körper war. Ich sah plötzlich nicht mehr den Jungen, nur diesen vom würgen geröteten Hals auf den Fliesen. Wie ein Stück Papierhandtuch hob sie ihn auf und warf den Hals in die porzellane Toilette. Das Geräusch des Wassers, das einem Wasserfall gleich, den Hals in die Unterwelt der Stadt spülte, spülte auch meine Gedanken in die Schwärze der Kanalisation.
Sie wandte sich ab, hin zum Waschbecken, schüttete ein weißes Pulver auf den Waschtisch und zog eine Linie Kokain, dass mir in der Szenerie, bis eben nicht aufgefallen war. Ein prüfender Blick in den Spiegel, nochmals die Hände gewaschen, trocknete Sie sich ab und sah sichtlich zufrieden aus. Ihre attraktive, aufreizende Erscheinung dominierte den Raum, nicht ihr Handeln.
Sie kam grinsend auf mich zu, betrunken wirkend und lief durch mich durch. Ich spürte Sie noch in mir, als Sie schon längst wieder auf der Tanzfläche schlangenartig die Musik lebte. Ich blieb, es war eine bizarre, aber lustige Nacht. Ich sollte dass mit den Drogen unbedingt sein lassen.
Part III.
Der kleine Junge
Ich erinnere mich an die Tür zu der Party, auf die ich ging. Meine Eltern waren dorthin gegangen, ich hatte mich aus dem Haus geschlichen, folgte ihnen. Die Menschen waren laut, tranken Alkohol und alles war bunt. Es gab laute Musik. Mama ging tanzen und Papa holte sich Bier, sah mich nicht. Niemand sah mich. Er feierte, flirtete mit einer anderen Frau, Mama sah böse aus und verschwand. Mir war langweilig, also verschwand ich woanders hin. Die Leute sahen mich nicht, alles war auf einmal zu viel für mich, die tausend neuen Eindrücke, die auf mich einstürmten. Ich musste ich pinkeln und brauchte Ruhe. Als ich fertig war wollte ich zurück zu Papa gehen, schauen ob er mich jetzt sah, ihn nach einer Cola fragen. Das klappte nicht, in dem Gang der Toilette stand Mama. Sie sah ganz schrecklich aus, so dass ich Angst bekam. Ich wusste nicht, was los ist, weil sie gar nicht aussah wie Mama. Dann packte sie mich, dass es weh tat und sie roch komisch. Ich sah, das sie voller Blut war und hatte noch mehr Angst. Ich musste ihr die Hände waschen, die auch voll mit Blut waren. Ich sah plötzlich kurz einen Mann, der regungslos im Gang stand. Mir wurde schwindelig, ich wollte weglaufen. Sie war schneller und hielt mich am Hals fest, drehte meinen Kopf. Wir standen vor einem Spiegel und ich sah in ihre wütenden, irren Blicke im Spiegel. Sie schüttete mir ihren Drink über den Kopf. Sagte nichts aber ihre Augen waren so furchtbar. Dann würgte sie mich, immer doller und ich bekam keine Luft mehr. Ich war ganz allein, hatte Angst.
Auch wenn meine Eltern mir immer wieder sagen, ich hatte nur einen ganz, ganz schlimmen Traum gehabt. Ich weiß, dass es mehr war. Immer wieder kreisen die Worte, lustig und bizarr in meinen Kopf.
Ende
© George W. Lästerbacke
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Dienstag, 16. Januar 2018
Freitag, 19. Oktober 2012
Dienstag, 10. Juli 2012
Gewaltfreiheit, als Grundprinzip.
Eine inoffizielle Polizei auf Facebook “Keine Gewalt gegen Polizisten“, hat mich angeregt über das gesellschaftliche Gewaltpotential nachzudenken. Wer Lust hat, liest und denkt heute einfach mit.
Zum ersten mal besuchte ich so eine inoffizielle Seite, mit sehr privaten Äußerungen. Ich bin sicher nicht unzugänglich für die Probleme solcher Staatsbediensteten. Die für relativ wenig Geld, allerdings mit gesicherter Zukunft ihrer Arbeit nachgehen. Doch was ich dort lesen konnte, das stellt doch sehr privat ein erschreckendes Potential an antidemokratischen und Bürger feindlichen Potential dar, wenn man den Kommentaren folgt.
Jeder sollte sich diese Seite und ihre Kommentare selbst durchlesen. Man muss nicht auf meine Meinung vertrauen. Wenn ich dem folge, dann wird mir ab und zu übel. Den diese Leute stellen die Staatsgewalt dar, in einem Staat der sich das alleinige Gewaltpotential vorbehält.
Eher emotionales Gerede über Übergriffe auf Polizisten im Dienst und gewalttätige Ausländer, die in der Regel sachlich betrachtet, eine deutsche Staatsbürger sind, somit auch gleiche Rechte und Pflichten haben. Deutsche Bürger die besser ab und zu wegschauen sollen und ähnliche Äußerungen sind dort zu lesen. Die latente Ausländerfeindlichkeit kann ich sogar, rein menschlich verstehen, doch sie fällt auf uns, normale deutsche Bürger zurück. Denn heute soll ich besser wegsehen, wenn ein Migrant hart angefasst wird, morgen sehe ich weg, wenn ein Deutscher verprügelt wird. So kann es sicher nicht sein. Da bekomme ich schon jetzt eine Gänsehaut.
Es funktioniert nicht Einzelbeispiele zu bewerten. Das ist billiger Mainstream. Wenn auch aus einer privater Sicht. Wer sich ein echtes Statusbild verschaffen will. Der muss sich der Problematik eher philosophisch nähern. Philosophie heißt wörtlich „Alles fließt“, das gilt grade für das Thema Gewalt. Denn die Entstehung von Gewalt ist so ein fließender Prozess. Dabei legt man die Betonung auf Alles.
Den das Bild einer Gesellschaft ist nur Ganzheitlich zu verstehen. So auch Ihre Probleme. Gewalt und Gewaltbereitschaft, versteht man nicht, ohne auf das Große und Ganze zu sehen. Ob es nun kulturelle oder einfach nur emotionale Hintergründe sind. Etwas Abstand zu einem Problem, lässt sachlicher darauf sehen.
Unser Gesellschaftssystem ist ein Gewalt verleugnendes, jedoch gleichzeitig ein sehr gewaltbereites Gesellschaftssystem, ob Bürger mit Migrationshintergrund, deutschstämmiger Bürger oder Polizei Kräfte, das ist egal.
Selbst unsere Kinderprogramme im TV kann als gewaltverherrlichend bezeichnen. Wer mitmacht ist schuldig. Alle die, die nicht aussteigen machen mit. Das ist ein Fakt. Schon das passive konsumieren von Gewalt durch Kinder, im TV und auch durch sogenannte Ballerspiele ist ein Anfang. Der Gewalt als Mittel einer Konfliktlösung gesellschaftsfähig macht. Eltern, die ihre Kinder tagtäglich vor den Fernseher oder die Spielkonsole setzen, sind leider nicht mehr die Ausnahme. Sie werden zur Regel. Wen kann es da wundern, das Konflikte schon in der Schule teils sehr handfest ausgetragen werden.
Ich persönlich habe mich geistig, aus diesen verlogenen Systemkreislauf von Gewalt, Gegengewalt und so genannter Staatsgewalt, die nicht weniger, als eine schlecht geführte mafiöse Struktur darstellt verabschiedet. So gut es geht. Ich suche wo immer ich kann, das Gespräch.
Dabei bin ich sicher keine Person, die Gewalt völlig ausschließt. Doch reden ist nun mal besser als schlagen. Wenn ich den Standpunkt vertrete, dann gibt es doch einige Menschen, denen nicht anders beizukommen ist und ohne die wir besser dran wären. Dazu stehe ich auch. Doch sicher gibt es auch für solche Problemfälle Lösungen, die eine kommunikationsfähige Gemeinschaft finden kann. Sie muss nur bereit und Willens ist, darüber zu reden und dann zu handeln. Das Grundprinzip heißt reden, nicht schlagen. Es sollte der letzte Weg sein, den eine Gesellschaft geht. Zu schlagen oder zu töten. Wobei ich töten tatsächlich für völlig unnötig halte, wenn eine Gesellschaft tatsächlich funktioniert.
Deshalb gestatte ich mir diese rein philosophische Sichtweise auf ein Problem, dass, die gesamte Gesellschaft betrifft.
Gewalt bereite Einzelpersonen, frei von Zuordnungen zu Bevölkerungsgruppen, sowie Mitglieder und Schläger gewaltbereiter, staatlicher Organisationen, die dem heute moralisch, völlig verkommenen Staat dienen, sind der zuordnenden Betrachtung, über ihrer einzelnen Belange entzogen. Sie sind nicht würdig, darüber nachzudenken, ob Sie Privatleben haben oder Individuen sind. Sie sind prinzipiell Teil des Problems. Sie haben keinen Nutzen zur Entwicklung einer gesunden, friedlichen Gesellschaft.
In der Sache gesehen, ist die beamtete, bezahlte seelische Bereitstellung von Gewaltpotential nicht besser, als die Gewalt, die von Privatpersonen ausgeht. Es ist eine Schutzbehauptung, das es so wäre. Besonders der Hang zur Uniformierung von Gruppen, zeichnet bereits die Gruppe und dazugehörige Mitglieder, als potentiell gewaltbereit aus. Das beweist die gesamte Geschichte.
Die einzige Lösung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Probleme, liegt darin, diese Probleme argumentativ zu lösen. Gewaltbereite Personen und Gewalttäter sind philosophisch betrachtet unterentwickelte Individuen.
Diese Unfähigkeit zu zum Konsens in Verbindung mit Gewaltbereitschaft, privat oder durch Weisung bedingt, verschärft unsere Situation weiterhin.
Spätestens seit den Lissabon Verträgen der EU, die staatlich subventionierte Tötung billigt, sollte jeder vernunftbegabte Mensch wissen, das unserer Gesellschaft tiefgründig gestört ist. Es muss über Gewaltvermeidung nachgedacht werden. Sonst wird das Problem, in der näheren Zukunft, unweigerlich dazu führen, das Kultur und Gesellschaft, wie wir Sie kennen vernichtet wird. Der Rückfall in eine “zivilisierte“ Steinzeit steht uns bevor.
Ich befürchte auch, wir werden diesen Rückfall nicht verhindern können. Doch ich versuche trotzdem, darüber zu schreiben. In der Hoffnung einige Menschen zum nachdenken zu bewegen.
Die Rede von äußeren Bedrohungen und anderen Einflüssen, ist nur Zeichen, eigener Unfähigkeit, bereitwillig den ersten Schritt zur eigenen Gewaltfreiheit zu tun. Wer eine friedliche Welt schaffen möchte, wir als Erstes, seine eigenen Gedankenkonzepte hinterfragen und aktiv neue Ideen vorleben müssen.
Ist es utopisch, eine Insel des friedlichen Zusammenlebens zu schaffen? Nein, es ist nur nicht akzeptabel Machtverlust zu riskieren, das Problem unserer Politik allgemein. Es ist die Intention des Staates, von Gruppen und einzelnen Gewalttätern Macht auszuüben. Diese Intention kann nur existieren, solange sich gewaltbereite Menschen finden, dieses Anliegen unterstützen. Oder aber der Meinung sind, gegen Gewalt könne man nur Gewalt zu setzten.
Der Fehler liegt in vielen Köpfen. Noch zu wenige haben verstanden, dass das Konzept der Kommunikation der Schlüssel zur Lösung fast aller Probleme der Menschheit ist. Das erlernen, agressionsfreier Kommunikation ist möglich und notwendig. Jeder kann diesen Schritt für sich selber gehen, wenn er das nur will.
Georg Wilhelm von Fürstenberg
Zum ersten mal besuchte ich so eine inoffizielle Seite, mit sehr privaten Äußerungen. Ich bin sicher nicht unzugänglich für die Probleme solcher Staatsbediensteten. Die für relativ wenig Geld, allerdings mit gesicherter Zukunft ihrer Arbeit nachgehen. Doch was ich dort lesen konnte, das stellt doch sehr privat ein erschreckendes Potential an antidemokratischen und Bürger feindlichen Potential dar, wenn man den Kommentaren folgt.
Jeder sollte sich diese Seite und ihre Kommentare selbst durchlesen. Man muss nicht auf meine Meinung vertrauen. Wenn ich dem folge, dann wird mir ab und zu übel. Den diese Leute stellen die Staatsgewalt dar, in einem Staat der sich das alleinige Gewaltpotential vorbehält.
Eher emotionales Gerede über Übergriffe auf Polizisten im Dienst und gewalttätige Ausländer, die in der Regel sachlich betrachtet, eine deutsche Staatsbürger sind, somit auch gleiche Rechte und Pflichten haben. Deutsche Bürger die besser ab und zu wegschauen sollen und ähnliche Äußerungen sind dort zu lesen. Die latente Ausländerfeindlichkeit kann ich sogar, rein menschlich verstehen, doch sie fällt auf uns, normale deutsche Bürger zurück. Denn heute soll ich besser wegsehen, wenn ein Migrant hart angefasst wird, morgen sehe ich weg, wenn ein Deutscher verprügelt wird. So kann es sicher nicht sein. Da bekomme ich schon jetzt eine Gänsehaut.
Es funktioniert nicht Einzelbeispiele zu bewerten. Das ist billiger Mainstream. Wenn auch aus einer privater Sicht. Wer sich ein echtes Statusbild verschaffen will. Der muss sich der Problematik eher philosophisch nähern. Philosophie heißt wörtlich „Alles fließt“, das gilt grade für das Thema Gewalt. Denn die Entstehung von Gewalt ist so ein fließender Prozess. Dabei legt man die Betonung auf Alles.
Den das Bild einer Gesellschaft ist nur Ganzheitlich zu verstehen. So auch Ihre Probleme. Gewalt und Gewaltbereitschaft, versteht man nicht, ohne auf das Große und Ganze zu sehen. Ob es nun kulturelle oder einfach nur emotionale Hintergründe sind. Etwas Abstand zu einem Problem, lässt sachlicher darauf sehen.
Unser Gesellschaftssystem ist ein Gewalt verleugnendes, jedoch gleichzeitig ein sehr gewaltbereites Gesellschaftssystem, ob Bürger mit Migrationshintergrund, deutschstämmiger Bürger oder Polizei Kräfte, das ist egal.
Selbst unsere Kinderprogramme im TV kann als gewaltverherrlichend bezeichnen. Wer mitmacht ist schuldig. Alle die, die nicht aussteigen machen mit. Das ist ein Fakt. Schon das passive konsumieren von Gewalt durch Kinder, im TV und auch durch sogenannte Ballerspiele ist ein Anfang. Der Gewalt als Mittel einer Konfliktlösung gesellschaftsfähig macht. Eltern, die ihre Kinder tagtäglich vor den Fernseher oder die Spielkonsole setzen, sind leider nicht mehr die Ausnahme. Sie werden zur Regel. Wen kann es da wundern, das Konflikte schon in der Schule teils sehr handfest ausgetragen werden.
Ich persönlich habe mich geistig, aus diesen verlogenen Systemkreislauf von Gewalt, Gegengewalt und so genannter Staatsgewalt, die nicht weniger, als eine schlecht geführte mafiöse Struktur darstellt verabschiedet. So gut es geht. Ich suche wo immer ich kann, das Gespräch.
Dabei bin ich sicher keine Person, die Gewalt völlig ausschließt. Doch reden ist nun mal besser als schlagen. Wenn ich den Standpunkt vertrete, dann gibt es doch einige Menschen, denen nicht anders beizukommen ist und ohne die wir besser dran wären. Dazu stehe ich auch. Doch sicher gibt es auch für solche Problemfälle Lösungen, die eine kommunikationsfähige Gemeinschaft finden kann. Sie muss nur bereit und Willens ist, darüber zu reden und dann zu handeln. Das Grundprinzip heißt reden, nicht schlagen. Es sollte der letzte Weg sein, den eine Gesellschaft geht. Zu schlagen oder zu töten. Wobei ich töten tatsächlich für völlig unnötig halte, wenn eine Gesellschaft tatsächlich funktioniert.
Deshalb gestatte ich mir diese rein philosophische Sichtweise auf ein Problem, dass, die gesamte Gesellschaft betrifft.
Gewalt bereite Einzelpersonen, frei von Zuordnungen zu Bevölkerungsgruppen, sowie Mitglieder und Schläger gewaltbereiter, staatlicher Organisationen, die dem heute moralisch, völlig verkommenen Staat dienen, sind der zuordnenden Betrachtung, über ihrer einzelnen Belange entzogen. Sie sind nicht würdig, darüber nachzudenken, ob Sie Privatleben haben oder Individuen sind. Sie sind prinzipiell Teil des Problems. Sie haben keinen Nutzen zur Entwicklung einer gesunden, friedlichen Gesellschaft.
In der Sache gesehen, ist die beamtete, bezahlte seelische Bereitstellung von Gewaltpotential nicht besser, als die Gewalt, die von Privatpersonen ausgeht. Es ist eine Schutzbehauptung, das es so wäre. Besonders der Hang zur Uniformierung von Gruppen, zeichnet bereits die Gruppe und dazugehörige Mitglieder, als potentiell gewaltbereit aus. Das beweist die gesamte Geschichte.
Die einzige Lösung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Probleme, liegt darin, diese Probleme argumentativ zu lösen. Gewaltbereite Personen und Gewalttäter sind philosophisch betrachtet unterentwickelte Individuen.
Diese Unfähigkeit zu zum Konsens in Verbindung mit Gewaltbereitschaft, privat oder durch Weisung bedingt, verschärft unsere Situation weiterhin.
Spätestens seit den Lissabon Verträgen der EU, die staatlich subventionierte Tötung billigt, sollte jeder vernunftbegabte Mensch wissen, das unserer Gesellschaft tiefgründig gestört ist. Es muss über Gewaltvermeidung nachgedacht werden. Sonst wird das Problem, in der näheren Zukunft, unweigerlich dazu führen, das Kultur und Gesellschaft, wie wir Sie kennen vernichtet wird. Der Rückfall in eine “zivilisierte“ Steinzeit steht uns bevor.
Ich befürchte auch, wir werden diesen Rückfall nicht verhindern können. Doch ich versuche trotzdem, darüber zu schreiben. In der Hoffnung einige Menschen zum nachdenken zu bewegen.
Die Rede von äußeren Bedrohungen und anderen Einflüssen, ist nur Zeichen, eigener Unfähigkeit, bereitwillig den ersten Schritt zur eigenen Gewaltfreiheit zu tun. Wer eine friedliche Welt schaffen möchte, wir als Erstes, seine eigenen Gedankenkonzepte hinterfragen und aktiv neue Ideen vorleben müssen.
Ist es utopisch, eine Insel des friedlichen Zusammenlebens zu schaffen? Nein, es ist nur nicht akzeptabel Machtverlust zu riskieren, das Problem unserer Politik allgemein. Es ist die Intention des Staates, von Gruppen und einzelnen Gewalttätern Macht auszuüben. Diese Intention kann nur existieren, solange sich gewaltbereite Menschen finden, dieses Anliegen unterstützen. Oder aber der Meinung sind, gegen Gewalt könne man nur Gewalt zu setzten.
Der Fehler liegt in vielen Köpfen. Noch zu wenige haben verstanden, dass das Konzept der Kommunikation der Schlüssel zur Lösung fast aller Probleme der Menschheit ist. Das erlernen, agressionsfreier Kommunikation ist möglich und notwendig. Jeder kann diesen Schritt für sich selber gehen, wenn er das nur will.
Georg Wilhelm von Fürstenberg
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