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Montag, 15. Februar 2021

Bill Gates und die Impfpflicht

 


Alle Welt spricht mindestens einmal die Woche über Bill Gates. Die einen glorifizieren ihn als Retter der Welt, wegen allerlei Dingen vom bekannten Betriebssystem Windows bis hin zu seinen Aktivitäten und Äußerungen zum Pandemie geschehen. Die anderen hassen ihn genau dafür, bis hin zu seinen Ansichten zur Impfpflicht. Das ist vermutlich stehts so wenn man im englischen förmlich umschrieben, eine "person of interest" ist. Diese polarisieren mit jeder öffentlichen Aussage, die sie je machen. Eine Community von dauerhaften Fans, neudeutsch Hatern und den üblichen Dazwischenrufern wird es immer geben, die meist sehr laut sind, nur für die Zwischentöne von echten Kennern, Experten und moderaten Menschen, die auf diese Aussagen reagieren, ist wenig Raum. Ein Umstand, den man wohl ohne unhöflich zu sein, auch der intellektuellen Durchmischung der Menschheit zuschreiben darf. Die Gesellschaft besteht leider nicht nur aus "Einsteins", die tief in die Materie eindringen wollen, bevor sie sich selbst äußern. So ist es eben auch mit Bill Gates für die einen Bin Laden, Hitler, Stalin oder Mao, für die anderen ein Messias. Ich bevorzuge es, hier doch lieber sachlicher zu bleiben und sehe es natürlich auch nur subjektiv, da ich Bill Gates gar nicht kenne. Aber als öffentliche Person gibt es doch Bilder seiner Aktivitäten, die uns alle beeinflussen.

Hier muss ich anmerken, bei allem geschäftlichen Genius, den man Bill Gates wohl bestätigen kann, besonders nett und rücksichtsvoll war er wohl nie dabei. Vermutlich würde der Volksmund ihn auch als ziemlichen Arsch sehen. Doch muss man auch fair bleiben, dieses Gesellschaftssystem predigt zwar ständig Humanismus und Moral, doch niemand, der es mal in schwindelerregende Höhen des riesigen Erfolges geschafft hat, hat das geschafft, weil er ein netter Mensch war und nicht doch des öfteren ein verlogenes Arschloch. Moral und Ethik, das sind die Spielplätze der Massen, nicht der Eliten. Das sollte auch der Dümmste heute wissen. Ergo, natürlich sollte man Menschen wie Bill Gates ein gesundes Misstrauen entgegen bringen, aber ständig Eigennutz unterstellen, dass ist sicher auch nicht produktiv, ohne wirklich zuzuhören und selbst mitzudenken oder eben nur eingleisig.

Zu vermuten, dass er mit seiner Einstellung zur Impfpflicht nur seine Profite ins unermessliche steigern möchte und am liebsten noch zur Auslöschung der Menschheit beitragen möchte, das mag ja möglich sein, will man jeder These der fanatischen Verschwörungstheoretiker folgen, aber muss das so sein oder gibt es andere Optionen? Ich jedenfalls gestatte mir auch andere Erwägungen. Und dabei bin ich keinesfalls blauäugig und sage, schaut nicht genau hin, was er tut. Sondern ich meine, Bill Gates genau beobachten macht Sinn.

Doch nun mal zu den oben erwähnten anderen Optionen. Gates ist so stink reich, dass er Geld  nicht mehr nötig hat, er kann sich Wohltaten gewissermaßen leisten und größere politische Ambitionen legt er wohl auch nicht an den Tag. Seine Einflussnahmen beruhen eher auf dem Einsatz von Geld. Deshalb kann man auch unterstellen, dass er zum einen Interesse am Wohl der Menschheit hat, vielleicht auch, weil er etwas Wiedergutmachung und Abbitte für vergangene Sünden leisten möchte. Es ist also sozusagen auch ein gewisser moralischer Eigennutz da, aber der schadet ja niemanden, hilft aber im Zweifelsfall vielen. Ich finde, diese Auslegung sollte man zumindest erwägen. Weiterhin ist Bill Gates einer der intelligentesten Macher des Planeten, weit gereist und belesen. Das wiederum kann nicht jeder Kritiker von sich behaupten, bei denen hört die Reisetätigkeit nicht selten beim Malle Trip auf. Während Gates satte Erfahrungen mit dem Bereisen der Welt hat und somit auch mit unzähligen Impfungen, die man hierzu benötigt. Da kann auch ich einhaken. Denn auch ich bin bereits in 67 Ländern unterwegs gewesen und in vielen benötigte ich diverse Impfungen und tatsächlich hat mir keine geschadet, aber mich vor möglichen Übeln, wie Malaria & Co bewahrt. Außerdem bin ich als gebürtiger Ostdeutscher mit Pflichtimpfungen von Kindesbeinen an vertraut, so dass ich keine Berührungsängste damit habe. Was nicht heißt, dass ich impfen mag. Somit könnte man Bill Gates also auch einen erweiterten Erfahrungshorizont unterstellen und daraus resultierend, dass er vielleicht wirklich helfen möchte, denn positive Beispiele für erfolgreiche Impfaktionen gibt es genug.

Hierbei möchte ich aber sagen, ich finde impfen durchaus sinnvoll, einfach aus der guten Erfahrung heraus, denke aber, auch aus der Erfahrung heraus, das eine Impfpflicht überflüssig ist, denn es reicht, wenn eine nennenswerte Zahl von Menschen sich freiwillig impfen lässt. Wir sprechen nicht von einer massiv tödlich verlaufenden Krankheit, sondern einer, die durchaus mit einer Virusgrippe vergleichbar ist. Corona wird uns immer begleiten und wenn wir uns anpassen wollen, so ist sowohl das Impfen für die Bevölkerung wichtig, als auch das Erwerben von Immunitäten auf natürlichen Weg. Denn diese sind deutlich nachhaltiger in der Immunisierung, wie die durch Impfung durch die neuen C-Impfstoffe. Also nein, ich lehne eine Impfpflicht ab, aber aus Gründen, die ich durchdacht habe, dazu muss ich weder Immunologe noch Virologe sein, etwas Allgemeinbildung reicht schon. Und ich räume auch Bill Gates ein, dass er das vielleicht anders sieht, vielleicht hofft man könnte Corona wieder auslöschen, vielleicht hat er damit auch Recht, aber ich denke eben, dass wir die Stärkung und Anpassung unseres globalen Immunsystems brauchen, um als Spezies robuster zu sein. Und würden wir über eine deutlich tödlichere Infektion sprechen, wie zum Beispiel Ebola, dann würde auch ich mich für eine Impfpflicht aussprechen, um massiven Schaden von der Menschheit abzuwenden. Aber im Falle von Covid19 denke ich eben in moderateren Bahnen.

Was ich Euch aber wirklich sagen möchte ist, lasst euch nicht von anderen und deren mehr oder minder qualifizierten Meinungen in Panik versetzen, betrachtet alle Dinge durch einen sachlich fokussierten Blickwinkel und lasst diesen alles nach und nach erfassen, den der beste Berater, den es gibt, das seid ihr selbst.

Und vergesst niemals, noch ist zu Covid vieles nicht gesichert und "vielleicht", ist ein Wort, das viele Erkenntnisse noch immer umnebelt.


George W. Lästerbacke



Samstag, 8. August 2020

Alles Gender oder Gaga?

Vorwort: Da Leben ist heute eine Satire, nehmt als eine solche und seit wachsam, genau wie diesen Beitrag satirisch ist. Selbst wenn Euch das Lachen im Hals steckenbleiben möchte.
FlinkFeed ist eine Onlineplattform, die sich mit Gesellschaft, Feminismus und Genderthemen befasst. Dabei stellt die Redaktionen im Regelfall Personen, Aussagen und Ereignisse rund um das Thema dar, zitiert und überlässt es dem Leser, es ernsthaft zu analysieren oder aber selbst die Satire zu erkennen, die nur der Mensch und das Leben produzieren kann, besser als jeder Spaßvogel. Wertungsfrei aber korrekt. Weshalb man auch nicht sagen kann, es ist Satire, den zur Satire wird es ja erst im Kopf des Lesers, ganz nach politischen Gusto und intellektueller Leistungsfähigkeit.
Lachen, den Kopf ungläubig schütteln, einfach erbost sein oder begeistert klatschen und den zitierten Aussagen zustimmen, dass ist hier die Freiheit des Konsumenten des geschriebenen Wortes. Also könnte man über die Plattform sagen, wer sich gerne mit dem ganz normalen Wahnsinn befasst, jemand der sich gerne mit dem Normierungswahn von Ideologen und ihren geistigen Ausdünstungen unterhält, der bekommt hier das volle Programm, Abseits vom Mainstream, dem Ursprung aller modernen, geistigen Entgleisungen.
Worum geht es?
"Aufrecht stehende Gebäude, die in den Himmel ejakulieren"
Feministin wirft Städten Sexismus vor!
Eine neuere Headline bei FlinkFeed, aus dem Beitrag zitiere ich für Euch:
"Aufrecht stehende Gebäude, die in den Himmel ejakulieren« – Feministin wirft Städten Sexismus vor!
Hochhäuser erinnern die kanadische Feministin Leslie Kern an Penisse. Jetzt hat sie ein Buch darüber geschrieben! Darin lernt man, dass städtische Architektur eigentlich nur „toxische Männlichkeit“ und „männliche Macht“ ausdrückt. Typisch westliche Städte sind nichts weiter als bedrohliche Phallus-Wälder. Die Feministin sieht nur einen Ausweg: die Polizei abschaffen!
Sind Hochhäuser Symbole der Diskriminierung?
Dunkle Gassen, Glasdächer, Straßennamen und Männerstatuen, all das sind für die Feministin Leslie Kern Symbole gelebter „Gender-Ungleichheit“.
Ganz besonders schlimm findet sie Hochhäuser: In Leslie Kerns Vorstellung sind es Penisse, die ihr überall auflauern!„Ein Gebäude, egal wie sehr es an einen Penis erinnert, kann nicht frauenfeindlich sein, oder?“, fragt sie suggestiv. „Bestimmt sind Hochhäuser und Glasdächer nicht verantwortlich für sexuelle Belästigung und Lohnunterschiede, oder etwa doch?“
Vergewaltigende Hochhäuser?
So weit geht die Autorin glücklicherweise doch nicht, betont aber, dass Städte auf jeden Fall Gender-Diskriminierung abbilden würden. Als Beleg zitiert sie die feministische Geographin Jane Darke mit den Worten: „Unsere Städte sind ein Patriarchat, in Form von Steinen, Ziegeln, Glas und Beton.“
Für die Leslie Kern ist klar: Städte tragen die Normen ihrer Erbauer in sich und Sexismus sei eine „tief verwurzelte Norm“. Wie genau Gebäude Frauen unterdrücken, erklärt sie auch: Dafür verweist sie auf das Buch „Hochhaus-Verführung, Hochhaus-Vergewaltigung“ der Architektin Dolores Hayden. Für die steht der „Büro-Turm in einer Reihe mit Monumenten, die an Penisse erinnern.“ Der vermeintliche Beweis: Architekten würden von „Sockel, Schaft und Spitze“ sprechen.
Frauen fühlen sich in Städten unsicher die Lösung: Einfach die Polizei abschaffen! Ob jetzt alle Gegenstände, die Sockel, Schaft und Spitze haben, geheime Penis-Symbole sind, lässt Leslie Kern offen. 
Dafür hat sie noch eine ganz andere Theorie: „Fragen Sie jede Frau, die einen Kinderwagen in den Bus mitnehmen will, ihr Kind im Park an der Brust füttern oder nachts joggen will. Die Stadt sendet ihr die Nachricht: Dieser Ort ist nicht für dich.“ 
Man kann also beruhigt sein: Der Grund, dass Frauen nachts nicht gerne alleine joggen, sind nicht etwa Kriminelle, sondern Hochhäuser, die an Penisse erinnern. Immerhin hat die Autorin Leslie Kern am Ende ihres Buches „Feminist City“ für die beschriebenen Probleme auch eine Lösung parat: „Entzieht der Polizei die finanziellen Mittel und investiert sie ins öffentliche Leben.“ Denn wie jeder weiß, fühlt man sich nachts alleine in dunklen Großstadt-Straßen mit hoher Kriminalität ohne Polizei am wohlsten, gerade als Frau."
Soweit hier aus dem zitierten Beitrag von FlinkFeed.
Natürlich kann der Leser nun auch in gewissen grade verwirrt sein, denn nicht jedem muss einleuchten, was die Dame eigentlich will. Insbesondere, wenn sie bei aller Kritik an Städtebau und patriarchalischer Phallus-Architektur auch noch die Abschaffung der Polizei fordert. Da stellen sich schon Fragen. Hier beleuchtet vielleicht die Anmerkung, dass die kanadische Feministin Leslie Kern auch ein lauter Teil der Black Life Matter ist, sie ist wohl auch ein treibendes Element, denn man muss schon etwas gegen die Polizei haben, so als BLM Aktivistin, da diese unbedingt Teil der Stadt von heute ist und irgendwie dann auch städtische Phallus Architektur. Das klingt logisch, denn immerhin ist die Dame ja assoziierte Professorin für Geografie und Ökologie und Direktorin der Frauen- und Geschlechterstudien an der Mount Allison University. Sie lehrt Geografie mit einem Fokus auf urbane, soziale und feministische Bewegungen. Sie belehrt also junge Menschen für das Leben, somit müssen wir sie ernst nehmen, oder? Ganz davon abgesehen, dass sie mit ihrem etwas wirr klingenden neuartigen Ansichten, mal wieder PR für ihr neues Buch macht.
Es scheint aber wohl so, als müssen wir Leslie Kern tatsächlich ernst nehmen, denn neben dem Effekt, dass wir es hier mit reinrassigen Ideologen zu tun haben, denen es nicht um Frauenrechte, Rassismus oder Menschenrechte überhaupt geht, das sind alles nur populistische Attitüden, betrachten wir Menschen, die unsere Gesellschaft nicht reformieren wollen, sondern von Grund auf zerstören wollen, um sie dann irgendwie neu aufzubauen, inclusive der romantischen Liebe. 
Wobei das Motto wohl scheint, die Diffamierung jeder anerkannten Werte, mit denen Menschen seit Jahrtausenden recht gut existieren, ist das Endziel. Doch eine Definition, wie das neue Utopia aussehen soll, die gibt uns Leslie Kern nicht. Will sie eine Welt nach den Werten eines neuen himmlischen Paradieses in dem sich alle Geschlechte pausenlos lieb haben schaffen, eine orwellsche, apokalyptische Diktatur unter faschistischen Vorzeichen und Genderneutral, was endlich bedeuten würde, das sie Geschlechterbewusstsein ausradieren möchte, inclusive der romantischen Liebe oder was will sie? 
Denn Utopisten sollten doch wenigstens auch eine vorzeigbare Utopie haben, ein lesbares Manifest oder ist das seit Marx aus der Mode gekommen? Gut es gab in den letzten Jahren einige Manifeste, aber oft waren sie von verwirrten Mördern verfasst und fanden deutlich weniger Anklang in der Gesellschaft, als der Verfasser erwartet hatte. 
Steht hier nicht schon die Frage im Raum, ob da visionäre Genies oder aber völlig Wahnsinnige agieren. Da sich Menschen wie Leslie Kern ja nicht so richtig in die Karten sehen lassen und wir immer nur Brocken vorgesetzt bekommen, was sie denn wollen könnten. Aber selbst diese Brocken sorgen bereits für Verwirrung und Erschrecken in der Breite der Bevölkerung. Vielleicht ein Grund kein neues ganzheitliches Gesellschaftsmodell vorzustellen? 
Immerhin hat eine Scharr von Alchemisten, es bereits heute geschafft ( Ich bezeichne Menschen wie Leslie gerne als Alchemisten. ), dass sie praktisch Fakten frei arbeiten und ihre Ideologie in etwas zu verpacken, was sie in kürzester Zeit als Wissenschaft präsentierten. 
Heute produzieren die höchst fragwürdigen Genderstudies sogar schon Doktoren und Professoren mit Einfluss in höchste politische Kreise und Gesetzgebung. Unmittelbare Folgen sind beim gesellschaftlichen Wandel festzustellen, der kaum Mehrheiten hat. 
Also könnte man bereits von Demokratie zersetzenden Einflüssen reden. Das aber macht mich höchst misstrauisch.
Wir reden nicht vom Gerede einzelner Genies oder auch Irrer, sondern von gelehrten Thesen, die an unsere Kinder weiter gegeben werden. Die Zukunft der Menschheit aber, sollte besser gestaltet werden, als durch Ideologen, die sich im Gefängnis ihrer Ideen befinden. 
Deshalb schreibe ich auch über das scheinbar absurde und beantworte auch Fragen, die vielleicht berechtigt, vielleicht unhöflich erscheinen.
In einem Gespräch zu dem oben zitierte Beitrag von FlinkFeed, den ich Euch auch nochmal in Kopie als Link in die Überschrift meines Beitrages kopiert habe, wurden bereits viele ziemlich böse und auch lästerliche Fragen gestellt, Und weil das Thema gefährlicher ist, als es wahrgenommen wird, kann ich nicht anders, als eine dieser Fragen hier nochmal etwas ausführlicher zu beantworten. 
Dass ich mir eine gewisse Ironie vielleicht nicht verkneifen kann, liegt ganz simpel daran, das mir alles zu diesem Thema nur noch absurd und karikiert vorkommt. Alles was dieses Thema Gender durchaus diskutabel macht und auch gesellschaftlich wichtige Aspekte enthält, verblasst mittlerweile vor Diskussionen, wie sie sogenannte Feministinnen, wie Leslie Kern vom Zaun brechen.

Nun zu einer Frage eines Gesprächspartners: 
"Kann man sich mit so etwas anstecken und ist man mit einer anderen sexuellen Orientierung als der Heterosexuellen besonders disponiert?"

Antwort:
Georg W. Lästerbacke 
Auf deine Frage lieber Kommentator eingehend, meine etwa 40- jährigen Feldstudien an Frauen haben hier keine eindeutigen Ergebnisse zu einer Ansteckungsgefahr produziert. So das man zu 100% sagen könnte das die sexuelle Orientierung das Zünglein an der Waage sein, welches zwischen Wahn und natürlicher Gelassenheit liegt. 
Natürlich neigen Frauen ganz offensichtlich, zumindest der Gelegenheit geschuldet zur Bi-Sexualität. Stärker als der Mann, der doch selbst in anderen sexuellen Konstellationen, wie Männlein und Weiblein, das althergebrachte "rein-raus" Spiel favorisiert. Doch bei völliger Verweigerung der naturgegebenen Anforderungen in diesem Bereich ( freier formuliert bei Phallusmangel ), was auch auf schlechten Erfahrungen mit Männern basieren kann und nicht unbedingt als angeboren Neigung klassifiziert werden muss, ist es ähnlich, wie bei Veganern. Die stete Selbstverleugnung der eigenen natürlichen Bedürfnisse führt zu gewissen, fast religiösen und fanatischen Überreaktionen, die schnell wahnhafte Züge annehmen können. Wir alle kennen den Witz über Veganer Woher weiß man, das jemand Veganer ist? Er erzählt es bei jeder Gelegenheit. Wobei ich gar nichts gegen Veganer an sich habe, nur das ihr etwas wunderliches Kommunikationsverhalten halt schon Popkultur ist. 
Was ich jedenfalls bei den Probanden meines privaten Studienbereiches des Lebens, aus Gesprächen zur Kenntnis nehmen konnte. In den Einzelfällen würde ich hier so schlussfolgern wollen, wie bereits oben ausgeführt, dass ist aber keineswegs eine Pauschalisierung. 
Ich denke hier gerne ohne Pauschalisierung oder allgemeine Wertung, da es mir persönlich völlig egal ist, wer mit wem, was anstellt. Das gehört für mich eigentlich zur Privatsphäre einer Person. 

Wir sind ja hier nicht in der neueren US TV Serien, wo uns ständig in Wort und Bild mitgeteilt wird, wer mit wem, wann wie oft usw, obwohl wir eigentlich nur sehen wollen, wer wen umlegt, nicht aber flachlegt.

George W. Lästerbacke



Montag, 21. August 2017

Stützen der Gesellschaft


Das ist eine ganz kleine Philosophie für die Großen, die man klein hält.

Darüber liest man ab und zu. Es werden dir Menschen vorgestellt, die unsere Gesellschaft angeblich voran gebracht haben. Manchmal stimmt das sogar, es sind Menschen, die durch ihre innovative Arbeit Fortschritt geschaffen haben, dabei ist es egal ob in Technik oder Geist.

Alles was unser Leben besser macht, das stützt auch unsere Gesellschaft. Zurecht nennt man diese Menschen Stützen der Gesellschaft. In Deutschland ist der Mittelstand und die arbeitende Bevölkerung die Stütze der Gesellschaft, aber von denen hört man selten. Eher sporadisch sind manchmal Mittelständler vertreten, fast nie die Arbeiter und Angestellten die nicht nur die Arbeit schultern, sondern auch den Großteil der Steuern erwirtschaften, die diese Gesellschaft als Staat aufrecht erhalten.

Dies Schicht der Menschen, die für den Erhalt des Staates arbeiten, direkt oder indirekt und somit die Stützen der Gesellschaft sind, gibt es medial nicht mehr. Obwohl sie das Herz der Gesellschaft sind, das Blut und zumindest, die Masse des Hirns und das Stammhirn.

Dafür wurde die Berichterstattung auf Politiker, Bänker und Vorstände von Konzernen fokussiert, also eine Bande von Affen, die ohne Steuergelder, die vom Mittelstand, Angestellten und Arbeitern erwirtschaftet werden oft gar nicht mehr existieren würden. Und wir reden nur noch über ihre Krisen, als ob der Erhalt dieser Parasiten die Gesellschaft stützen würde.

Wann passierte es, das die Stützen der Gesellschaft medial abgehängt wurden? Wohl als feststand, das Größenwahnsinniger Konsum, grenzenlose Expansion und Brot und Spiele ausreichen, um die wahren Stützen der Gesellschaft von ihrer Bedeutung abzulenken.

Als man das Getriebe zu vielen Rädchen degradiert und der Schalthebel zum alles beherrschenden Gott erklärt wurde. Es ist Zeit, das sich die Mehrheit wieder besinnt, die Mehrheit zu sein, sonst ist es zu spät sich noch zu erheben.

George W. Lästerbacke

Montag, 24. April 2017

Ohne Dich ...


Du bist der Hafen, ich das Schiff unter
vollen Segeln. Ich segle in den schönsten
Sonnenuntergang. Du wartest am Ende
des Lichts.

Ohne dich, du mein sicherer Hafen, wäre
ich nichts, doch ohne mich, den Eroberer
der Welten, wärst auch du nur ein Ort,
irgendwo am Ende der Welt.

Zusammen sind wir die Welt, der eine
erkundet, der andere hält inne. Auch wenn
ich dir nicht immer das geben kann, was
du verdienst, so steht dein Name doch an
meinem Rumpf. Ich trage dich im Herzen
und weit in die Welt.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 21. März 2017

🌱 Leben, ☠️ Tod & Teufel 👹


Habt ihr eigentlich schon mal über das Sterben nachgedacht? So richtig vermutlich nicht. Sicher gut, weil im Prinzip ist es Zeitverschwendung. Denn es gibt 1000 Arten, wie wir ums Leben kommen können, die wir kennen und sicher 10.000 Arten, die uns nicht mal in den wildesten Phantasien einfallen würden.

Ganz davon abgesehen, dass wir uns tatsächlich kein nachprüfbares Bild vom Leben nach dem Tod machen können. Nur echt Minderbegabte lassen sich von Betrügern erzählen, wie das Leben nach dem Tod wäre. Ich bin Atheist und stehe auf dem Standpunkt, lass dich überraschen. Sollte erstaunlicherweise nach meinem Ableben doch ein Gott, welcher Art auch immer auf mich warten, dann wäre es schon peinlich genug zuzugeben, dass ich das nun nicht erwartet hätte.

Ich gebe zu, als Hochbegabter gesteht man es sich ungern ein, Unrecht gehabt zu haben. Denn meistens hat man doch recht mit seinen Aussagen. Aber wenigstens gibt mir die Hochbegabung die Größe, Irrtümer zugeben zu können. Dann nehme ich auch zurück, das Religionen Betrug sind.

Allerdings würde ich diesem höheren Wesen auch einen Vogel zeigen, denn welches mir überlegende Wesen beschäftigt derart schlechtes Bodenpersonal. Alle großen Weltreligionen leben vom abschreiben beim anderen und jeder behauptet, er hätte den einzig wahren Gott. Dass sie sich alle zum Massen mordenden Machtsystem aufgeschwungen haben, irgendwann in der Weltgeschichte, ist auch nicht grade die beste Referenz. Keine gute Promotion für Anbetung von irgendwem oder was und so.

Deswegen denke ich besser nicht wirklich über das Sterben nach. Allerdings muss ich mich beschweren, das es tatsächlich Menschen gibt, die anderen verbieten, den Zeitpunkt des eigenen Todes zu wählen. Schließlich gibt es unzählige Gründe, die berechtigen würden, zu sagen, ich möchte sterben. So wie es unzählige Gründe gibt zu leben.

Im allgemeinen ist das Leben schön, der Tod eine Zwangsläufigkeit und der Teufel eine Erfindung. Also lohnt es sich tatsächlich nicht, über das Sterben nachzudenken. Denn dann stehen nur wieder die Buchhalter, Versicherungsvertreter, Beamte und Politiker auf der Matte, die uns Vorschriften machen wollen.

George W. Lästerbacke

Freitag, 20. Januar 2017

Enorm wenig Service, EnormStrom


Heute möchte ich mal wieder über meine schöne kleine Stadt Eisenhüttenstadt berichten. Naturgemäß nichts positives, den das Positive dieser Stadt kann man nur selbst erleben. Jeder der mich kennt und liest weiß, ich liebe dieses kleine Städtchen, das sich wie viele Ostdeutsche Städte ziemlich verkleinert hat. Ich glaube, wir sind noch nur so um die 28.000 Menschen, die in der Hauptsache die Kernstadt bewohnen. Und das beste ist, man bekommt hier alles geboten, worauf sich Großstädter etwas einbilden, vom Theater bis zur Pizza und nicht zu vergessen Sterneküche in einem Restaurant. Allerdings auch die Ignoranten, Besserwisser und Arschlöcher. Und darüber darf ich nun wieder berichten.

Ich verleihe jedes Jahr, so ganz privat, nur für mich. Den Preis für das Service desorientierteste Unternehmen der Stadt. Natürlich nicht ganz privat, in meinem Blog darf man das gerne nachlesen, was ihr oft und gerne tut, was mich natürlich wieder sehr freut. Deshalb nebenbei, einfach mal danke gesagt dafür.

Mein persönlicher Favorit bei der Verleihung für Desorientierung im Kundenservice sind dabei natürlich Unternehmen, die weder dem Service Gedanken noch Recht und Gesetz gegenüber ihren Kunden besondere Beachtung schenken. Naturgemäß, sagt uns das Bauchgefühl natürlich, die kleinen Arschlochkönige sind gemeint. Die Unternehmen, die weder von Menschen, die selbst Geld investiert haben geführt werden, noch von privaten Unternehmern, die viel Zeit und viel Kraft investiert in das Unternehmen und ihren Traum. Das engt doch den Kreis schon ein, den ein DAX Konzern im vorderen Segment fällt auch eher aus. Es bleibt regional. Obwohl es sicher auch ein paar kleine private Unternehmen gibt, die in Sachen Service neben der Spur sind. Doch hier muss ich sagen, gehe ich einfach einen Laden weiter und gut ist. Ein Umstand, der bei anderen regionalen Unternehmen nicht ohne weiteres zu bewerkstelligen ist. Klar, ich rede von städtischen Unternehmen. Worauf würde meine Beschreibung besser passen.

Eher unkontrolliert wüten dort in den Vorständen hoch unqualifizierte Bürger, die sich nicht eine Sekunde damit befassen, wer eigentlich ihre zu hohen Zuwendungen bezahlt. Nämlich der Bürger in der Stadt. Das würden diese Vorstände natürlich erst mal abstreiten und sagen, ihr Unternehmen zahlt, welches natürlich der Stadt gehört. Und wem gehört die Stadt? Wenigstens in der Theorie? Richtig, dem Bürger. Aber der Staat gehört auch dem Bürger und was hat er davon? Meistens ist der Bürger in sein hinteren Teil, der zum Sitzen geeignete ist gekniffen. Weil dienen und selbst bedienen bei Ignoranten und Arschlöchern eben das Selbe ist.

Heute darf ich mal wieder aus eigenem Erleben erzählen, wie ein städtisches Unternehmen mit Bürgern verfährt. Eigentlich ist hier ein Unternehmen mein definitiver Liebling, über das man sicher ein dickes Buch verfassen könnte. Doch da gibt es auch andere, die nicht minder interessant wären. Allerdings beschränke ich mich auf auffallende Kleinigkeiten. Denn ich bin nur Autor aber nicht für Sachbücher. Was ich heute erzähle, widerfuhr mir kürzlich.

Ich bekam meine Jahresabrechnung meines Stromversorgers, den Eisenhüttenstädter Stadtwerken. Schön ich bekomme Geld zurück, 126 Euro nämlich. Nicht viel, aber meins. Super toll also. Da ich die nicht unbegründete Angewohnheit habe, meine Abschläge allein in bar zu entrichten oder aber eine Freundin tut das für mich, erwarte ich natürlich auch, dass ich mein Geld in bar erhalte. Mein Kontodaten bekommt nur, wer vertrauenswürdig ist in Sachen Datensicherheit. Also praktisch fast niemand. So ist dem Zugriff Unbefugter ein Riegel vorgeschoben, also zahle ich bar oder überweise. Wer mich fragt warum, dem empfehle ich meinen Beitrag “virtuelles Geld“ im Blog.

Aber weiter im Text. Nun fuhr ich zum Hauptsitz meines Energieversorgers und begab mich in die Kundenbereich und trug mein Anliegen vor. Wortreich erklärte man mir, dass dies nicht möglich sei, weil man bis Dato noch gar kein Bargeld eingenommen hätte und das sehr unüblich sei. Die Annahme von Geld sei doch nur ein Service. Hallo? Habe ich die Bargeldabschaffung verpasst? Aber allein diese Erklärung ließ mich schon mal schallend lachen, ein Unternehmen des jährlich Millionen umsetzt, hat keine Handkasse für Bargeld? Mehr als Unglaubwürdig, würde ich sagen. Doch, das hat natürlich System, ich sollte am 08.02.2017 wiederkommen, da wäre alles durch die Buchhaltung. Schlechter Service und dusslige Sprüche, die sich für den Laien noch plausibel anhören. Denn die Wahrheit ist, das 19 Tage niemals notwendig sind, um Kunden Gelder auszuzahlen, über dessen Verfügbarkeit gar kein Zweifel besteht. Der Kunde wurde bereits per Post informiert, somit ist es klar, es ist verwaltet und abgelegt. Nein hier wird nur abgewimmelt, denn es geht schlicht um Zinsen, die mit unserem Geld noch erschlichen werden, in welcher Art, sei dahin gestellt.

Das ist die Frechheit dabei. Gut das ich darüber lachen kann, andere Menschen benötigen dieses Geld dringender. Es ist das gleiche System, das Städte und Sparkassen nutzen. Insbesondere bei HartzIV Empfängern scheint es so zu sein. Ein Beispiel, wenn das zuständige Amt, also die Arge, in der Regel am 24. eines Monats das Geld der Sparkasse anweist, ist das Geld dort auch ausbucht und weg. Doch bei der Sparkasse verweilt es nun bis zum Monatsende, denn am ersten eines Monats muss das Geld allerspätestens dem Empfänger zur Verfügung stehen. Das in der Regel die grade noch gesetzlich vorgeschriebene Frist für Geldtransfers. Doch die Tage dazwischen, sind lukrativ, es geht hier um Millionenbeträge die verzinst werden können. Und wer teilt sich wohl die Zinserträge? Nur so nebenbei gefragt. Eigentlich fragt man sich, wird hier nicht betrogen? Das weiß ich nicht, weil es mich nicht interessiert.

Ich habe mir mal einen Termin beim Geschäftsführer der Stadtwerke Eisenhüttenstadt geholt. Denn mich interessiert natürlich auch eines, wieso gibt es im Kundenbereich des Stromversorgers keinen Behinderten Parkplatz? Und wiese werden gesetzliche Fristen bei der Abschaltung von Kunden nicht eingehalten? Ich frage dann einfach mal, wie Gesetzestreu denn die Stadtwerke sind und wie es, um die Desorientierung beim Kundenservice steht.

Allerdings, ich privat meine jetzt schon, den ersten Platz im Kampf um meinen privaten Preis für das Service desorientierteste Unternehmen in Eisenhüttenstadt wird 2017 an die Eisenhüttenstädter Stadtwerke gehen, weil mit größeren Veränderungen ist nicht zu rechnen. Und wenn doch, da lest ihr es wie immer im Blog.

George W. Lästerbacke

Montag, 25. Januar 2016

AMOKLAUF in EISENHÜTTENSTADT


Nun ist es amtlich, auch Eisenhüttenstadt hatte seinen ersten Amokläufer. Es war nicht so spektakulär, wie in anderen Orten mit Schusswaffen und zum Glück, gab es auch keine Toten, soweit mir bis jetzt bekannt ist. Jedenfalls noch nicht, aber mindestens zwei Personen wurden verletzt. Informationen sind schwer zu bekommen. Offiziell bezeichnet den Vorfall auch niemand als Amoklauf, doch die Geschichte erfüllt eigentlich fast alle Kriterien eines Amoklaufs.

Update 27.01:
Heute bekam ich die Info, das der Hintergrund der Geschichte, die ich nachfolgend erzähle auch rein gar nichts mit einem Drogen-Amok zu tun haben könnte. Leider ist dies auch noch nicht bestätigt. Es könnte sich auch um ein Eifersuchtstragödie handeln. Ich bemühe mich auch hierzu um mehr Infos. Das wäre dann eine völlig andere Geschichte.

Ich konnte bis heute (25.01) noch nichts in den Medien oder einen Polizeibericht finden, was mich ehrlich gestanden sehr verwundert. Wenn jemand einen Tipp hat, könnt ihr mir gerne Infos auf Twitter oder hier mailen. Leider kann ich nur dass berichten, was ich selbst gesehen habe, beziehungsweise von Freunden erfahren habe.

Am Samstag den 23.01.2016, etwa 12.45 Uhr, saß ich in meinem geparkten Auto im Brunnenring und wartete auf meine Freundin. Ich war bereits etwas stutzig, weil im Innenhof drei Polizeiwagen kreisten, als suchen sie jemanden. Da sah ich an der Häuserwand ein Fenster aufgehen und ein Mann, um die Dreißig kletterte über dieses Fenster auf einen Balkon. Zeitgleich öffnete sich die Balkontür und zwei Polizisten, redeten sofort auf den Kletterer ein, der hatte sich aber schon über die Brüstung geschwungen und wollte über den Balkon entkommen. Ein sinnloses Unterfangen, denn zwischenzeitlich waren bereits mindestens vier Polizisten auf dem Weg in Richtung des Flüchtenden, der nun versuchte nach unten zu gelangen. Der Balkon liegt im zweiten Stock eines Mehrfamilien Hauses. Ein also nicht unrealistisches Unterfangen den Boden halbwegs unversehrt zu erreichen. Doch nun kam es zum Unglück. Der Kletterer wollte entweder freiwillig springen oder verlor den Halt. Er stürzte rücklings zu Boden. Dabei traf er aber mit dem Rücken, die Ummauerung zum Kellereingang, so heftig, das sogar eine Ecke der soliden Granitstein-Mauerabdeckung abbrach. Er prallte an der Ecke mit dem Rücken auf und viel dann auf den Betonboden. Wo er regungs- und scheinbar bewusstlos liegenblieb. Sowohl die Polizisten, als auch die Anwohner waren schockiert. Die Polizei reagierte umsichtig und bewegte den Mann erst gar nicht mehr, deckte den Verunglückten nur mit einer Decke ab, um ihn zu wärmen. Es war offensichtlich zu erkennen, dass der Kletterer vermutlich schwere Rückenverletzungen hatte. Der Notarzt erschien, in weniger als fünf Minuten. Hier wäre die Story auch schon am Ende. Doch im Laufe des Tages erfuhr ich, dass der Kletterer offensichtlich in der Stadt auf Amoktour gewesenen ist, die Polizei fahandete bereits mehrere Stunden nach dem Amokläufer. Mit einer Axt bewaffnet und offensichtlich unter Drogen, versuchte er in mehrere Wohnungen in Zentrumsnähe einzudringen und forderte Geld. In wie viele Wohnungen ist mir nicht bekannt. Fakt ist, in eine Wohnung im Clara-Zetkin Ring konnte er eindringen. Als der Überfallende den wirren Mann der eine Blutverschmierte Axt schwang, nicht hindern konnte, in die Wohnung einzudringen, versuchte der Wohnungsbesitzer in Panik, sich mit einem Sprung aus dem Fenster im dritten Stock zu retten. Er landete ebenso, wie der Amokläufer auf der Intensivstation. Die blutige Axt lässt darauf schließen, das auch noch eine dritte Person verletzt wurde. Bei der Droge soll es sich um Crystal Meths gehandelt haben. Das teuflische Giftgemisch, was der deutsche Drogenmarkt zur zu bieten hat. Ich hoffe ich kann diesen Bericht bald noch etwas ausführlicher für euch ergänzen.

George W. Lästerbacke

Freitag, 2. Oktober 2015

Ein Dankeschön von den Kräuterhexen. Ehrenamtliche ehren Ehrenamtliche.


Freitags machte ich gerne die Runde durch meine Stadt, um zu sehen, was los ist. Heute wurde es eine Ausflug zu den Kräuterhexen in Eisenhüttenstadt. Einer der zu recht beliebten Vereine in der Stadt, der Nächstenliebe nicht nur als Lippenbekenntnis verstehen. Dort blieb ich heute fast zwei Stunden hängen, wie man so schön sagt. Weil es einfach hochinteressant war. Vorort, im Hexenhäuschen und auf dem Hof, wird sehr oft Schönes für Kinder und Erwachsene geboten. Ob große oder kleine Kinder, Gutverdienern oder sozial schwachen Menschen, hier darf jeder den Alltag etwas ausblenden. Heute gab es eine neue Facette des Vereins zu bewundern.

Die Männer und Frauen, rund um die Oberhexe Heidi zauberten eine kleine Dankeschön Feier für ehrenamtlich Helfer in Erstaufnahmezentrum für Flüchtlinge in der Stadt. Das im Moment kontrovers diskutierte Thema könnte man nun heiß diskutieren. Doch ich empfinde es, an dieser Stelle unpassend. Es geht hier um Menschen, ohne die, dass von der Politik angerichtete Dilemma noch viel schlimmer sein würde. Sie helfen, wo es Not tut und leisten dabei gute Arbeit. Ein Dankeschön, in Form einer kleinen Feier ist dann auch sehr angemessen. Zudem hier keine Steuergelder eingesetzt werden mussten, denn natürlich ist hier ehrenamtlicher Einsatz gefragt gewesen. Ob vom selbstgemachten Nudel-und Kartoffelsalat, Bratwürsten, dem leckeren Kuchen oder den Getränken, alles war wieder private Initiative. Den Bürger kostet das nur eins, nämlich Zeit, wenn er zum Thema einmal an der Basis mitreden wollte. Die Musikgruppe Falkensang, deren Mitglieder aus dem Raum Beeskow kommen und sicher auch einigen Lesern von Veranstaltungen auf der Burg Beeskow bekannt sind. Ihr Thema ist die mittelalterliche Musik, die sie gerne in stilvollen Kostümen präsentieren. Es sie gaben einige schöne Einlagen, natürlich auch ohne Honorar. Sonst wurde in lockerer Runde geplaudert, natürlich oft über die Probleme und auch über die schönen Vorgänge, die sich im Heim aus dem direkten Kontakt zu den Flüchtlingen ergeben. Die Menschen an der Basis können ja nichts für das chaotische Treiben der Politik.

Ich denke, da auch einige alleine auf die Flucht gegangene Kinder im Teenager Alter dabei waren und konnte man mit Gesprächen auch ein wenig Sonne in den Alltag der Kinder bringen. Denn man darf nicht vergessen, allein in einem fremden Land mag für einen Erwachsenen bedrückend sein, aber für Kinder, wohl noch viel schwerer. Heidi Wiechmann mit ihrem “Hexenzirkel“ die sonst unermüdlich in Stadt und Land unterwegs sind, um auf regionalen Festen Kindergesichter in Feen, Elfen und Tiger zu verwandeln. Haben hier in ihren angestammten Domizil alles richtig gemacht, an diesem Abend.

An dieser Stelle einen kleinen Hinweis:
Im letzten Jahr gab es die wohl schönste Halloween Party der Stadt mit über 100 jungen Gästen, die auch ihre Eltern mitbrachten. 2015 am 31.10 um 16.30 Uhr, ist es wieder so weit. Zur Walpurgisnacht steigt wieder eine kleine Halloween Fete und die ganze Stadt ist eingeladen. Also vormerken und nicht vergessen, es gibt sicher wieder ein paar schöne gruslige Überraschungen.

Soviel für heute, nun noch ein paar nette Schnappschüsse für euch.

George W. Lästerbacke



Dienstag, 12. August 2014

Humanismus oder auch die Menschlichkeit

Die Frage warum viele Menschen sich übernatürliche Kräfte wünschen anstelle von Menschlichkeit, wurde oft aufgeworfen.

Die einfache Antwort auf diese Frage wäre:
Es fehlt dem beiweiten größten Anteil der Menschheit der Intellekt dafür. Doch ich will darauf wenigstens ausführlich antworten. Analytisches denken und soweit es einem subjektiv orientierten Wesen möglich ist, dessen objektives Mitgefühl machen die echte Menschlichkeit aus.

Der durchschnittliche Mensch hingegen bewertet nur mit seinen billigen Gefühlen, als Maß der Dinge. Nicht aber mit der Logik, als analytisches Instrument. So ist unweigerlich die Folge, das nicht objektive Sicht Menschlichkeit fördert, sondern eher kontraproduktive Gefühlsdudelei das Handeln bestimmt. Emotionales Chaos aber, ist keine Menschlichkeit, sondern eher Spiegel einer sich idiotisch verhaltenden menschlichen Gemeinschaft.

Hormon gesteuerte Instinkte könnte man diese billigen Gefühle nennen, wenn dies auch sehr (end)poetisiert klingt. Alles was nicht vernünftig bedacht ist ist "billig", wobei billig für wertlos steht. Allerdings erschließt sich diese Erkenntnis wohl nur den Wenigen, was auch wieder eine Frage intellektueller Leistungsfähigkeit ist.
Womit wir dann bei der Harmonie von EQ und IQ angekommen wären. Es gibt wenige Menschen mit hohem EQ und noch weniger Menschen mit hohen IQ. Wenn man unter dieser Minderheit noch die Wenigen heraus nimmt, die tatsächlich einen hohen EQ und IQ haben, erst dann, hat man Jemanden gefunden, der zeigen kann, was den wirkliche Menschlichkeit ist. Denn echte Menschlichkeit heißt nicht nur bedingungslos auf das Gute im Menschen zu vertrauen, sondern auch grundsätzliches, immer wiederkehrendes Fehlverhalten zu berücksichtigen und darauf mit Geduld und Güte, aber auch notwendiger Härte und Konsequenz zu reagieren.

Ich denke der Mensch ist grundsätzlich Gut, den das Böse an sich existiert nicht. Es sind nur gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die das “Böse“ scheinbar erschaffen. Menschlichkeit leben, ist der zweite Schritt, sie zu lehren, der dritte Schritt, sie zu verstehen ist jedoch, dass ist der erste und wichtigste Schritt. Der Fehler von zu wenig Intellekt ist, die Menschlichkeit lehren zu wollen, laut und oft ohne Menschlichkeit zu verstehen und zu leben. Grade die Personen die, die Menschlichkeit oft predigen, sind tatsächlich, oft die schlechtesten Vorbilder. Weil sie sich mit Menschlichkeit maskieren. Man könnte an dieser Stelle Mutter Theresa, als ein Beispiel von vielen nennen. Oft als löbliches Beispiel für Menschlichkeit genannt, doch genauer hingesehen, auch nur eine religiöse Fanatikerin mit äußerst fragwürdigem Hintergrund und Methodik. Das lässt sich leicht nachprüfen. Abseits der Mainstream orientierten Legendenbildung waren viele Heilige eher unheilig.

Man könnte nun feststellen, das es ca 0,3% der Weltbevölkerung gibt, die tatsächlich einen IQ von > 140 haben, bei denen der EQ mit Sicherheit oft nicht allzu hoch ist, der Begriff des Nerds kommt nicht von ungefähr.

Also dürfte der Prozentsatz von Menschen mit ausgewogenen EQ/IQ noch deutlich geringer liegen, was folgern lässt, das Menschlichkeit wohl eher ein Fremdwort bleiben wird. Den die wahre Menschlichkeit ist wohl eher in homöopathischen Dosierungen im menschlichen intellektuellen Gemeinpool vorhanden. Die Homöopathie hingegen gilt eher, als Glaubensfrage, als den, wäre ihre Wirksamkeit erwiesen. So gesehen eine schlechte Ausgangsposition für echte Menschlichkeit.

Die oben aufgeworfene Frage sollte hiermit mit der nötigen Ausführlichkeit beantwortet sein. Es ist eben einfacher, sich übernatürliche Kräfte zu wünschen, als Menschlichkeit zu verstehen. Denn dazu müsste man erst einmal beginnen sich selbst kennenzulernen und dann versuchen die eigene und die Menschlichkeit aller Menschen zu verstehen.

Ich habe viele Jahrzehnte gebraucht, um Menschlichkeit in ihrer Größe ein wenig zu verstehen und ich glaube heute ein ungefähres Bild davon zu haben, doch ob ich sie wirklich jemals vollständig verstehen werde, dass ist eine Frage, ob die menschliche Natur dieses überhaupt zulässt. Vielleicht ist es in der Kürze unserer Lebenszeit gar nicht möglich. Aber das Nachdenken darüber sollte nicht enden.

© George W. Lästerbacke

Sonntag, 6. Juli 2014

Harley Davidson Bikertreffen in Fürstenberg

Liebe Freunde und Leser, trotzdem ich heute eigentlich frei habe und mich noch schwer vom feiern erholen muss, will ich euch nicht vorenthalten, was beachtenswert ist in unserer Stadt. Heute im Ortsteil Fürstenberg, ein großer Event, für Eisenhüttenstädter Verhältnisse. Etwa 150-170 Biker ritten auf ihren schicken, chromblitzenden Schönheiten in Fürstenberg zum mittäglichen Bruch ein. Es wurden etwa 100 Harley Davidson Motorräder gezählt. Eine toller Duft von Freiheit und Leben zog für kurze Zeit auf dem Marktplatz der schönen Fürstenberger Altstadt ein.

Ziel der Biker, der Fürstenberger Partyservice, in dem Marion Krueger und ihre Mitarbeiter emsig bemüht waren, die hungrigen Gäste mit Getränken, Schweinekeule, Schweinenacken Steaks und Bratwurst vom Grill zu versorgen. Von 11.30 – 13.00 Uhr, war also wirklich was los bei uns in der Stadt.
Zeit ein paar gut Unterhaltungen zu führen, ein paar interessante Infos über diese speziellen Motorräder zu bekommen, ein paar tolle Schnappschüsse zu machen. In diesem locker organisierten Trupp von Bikern, ist verständlicher Weise fast Jeder ein Experte für die schweren, legendären Maschinen aus Ami Land. Die meisten der Biker haben schwer für Schmuckstück gespart. Eine Harley auf Pump? Passt nicht in das Credo dieser Menschen, die ab und zu dem Ruf der Freiheit und der Straße folgen wollen.
Das älteste Modell, das vor dem Fürstenberger Partyservice seinen Stellplatz fand, war von 1955. Ein Schmuckstück, Wertanlage und lebendige Motorradgeschichte auf den Straßen Fürstenbergs.

Die Harley Owners Group Deutschland mit Mitgliedern verschiedenster Chapter aus ganz Deutschland waren hier vertreten. Ein ostdeutscher Roadtrip, bei dem Fürstenberg natürlich nur ein Haltepunkt war. Wie ich erfuhr, ging es nach der Bewirtung im Fürstenberger Partyservice weiter nach Burg im Spreewald. Wo weitere Harley Freunde zu der Truppe dazu stoßen sollen und ein größeres Treffen ansteht.
Am weitesten angereist und große Fans der Touren durch den Osten Deutschlands mit einer Anreise von über 760 km, Mitglieder des Chapters Neandertal und Düsseldorf. Insgesamt waren es wohl Mitglieder von dreizehn Chaptern des Clubs bundesweit und einiger kleinere Clubs, die Fürstenberg einen Besuch abstatteten und angenehm über Bewirtung und Gastfreundschaft in Eisenhüttenstadt überrascht waren. Da kann man nur gute Weiterfahrt wünschen und hoffen, das sie die Jungs und Mädels später an die Stadt erinnern und wiederkommen möchten.

© George W. Lästerbacke

Samstag, 21. Juni 2014

Ramba Zamba in Hütte

Das kann man beinahe so nennen. Bei Renault König in der Werkstraße in Hütte ist heute wirklich etwas los. Bevor ich etwas empfehle, dieses wisst ihr prüfe ich es persönlich. Mein Testbesuch sagt aus, natürlich ist dieses eine Werbeveranstaltung, doch ganz klar Familienausflug geeignet. Von der Hüpfburg über Tombola, bis hin zu einer überreichlichen und kostenlosen Versorgung mit Speisen und Getränken ist einfach alles dort, auch für sehr gute musikalische Umrahmung ist mit dem Showtruck gesorgt. Heute von 10.00 Uhr bis nach dem Fußballspiel Deutschland – Ghana, also sogar mit Public Viewing.

Freibier, Getränke, Kuchen und so ganz nebenbei mal über den Kauf eines neuen Fahrzeuges nachdenken. Ich war dort und fühlte mich gut aufgehoben inklusive meiner Kinder.
Ich habe sogar mal einen Versuch gestartet, den neuen Renault Captur zu erkunden. Stellt wohl irgendwie einen SUV dar und ist durchaus einen Gedanken wert, diesen als Stadtwägelchen zu erwerben, bei 6 Liter verbrauch. Also geht ruhig hin und lasst euch das Brathähnchen schmecken.

Und ich schwöre, ich wurde nicht bestochen, das hier zu schreiben. Ich mache es freiwillig, weil in dieser Stadt sonst kaum etwas geboten wird außer, dass eher im sinken befindliche Schiff “Stadtfest“. Eine Veranstaltung, die sich viele Eisenhüttenstädter gar nicht mehr leisten können. Also kommt hin und habt Spaß, ich bin zum spätestens zum Public Viewing auch wieder da.

Euer
George W. Lästerbacke

Montag, 9. Juni 2014

Ein Geburtstagsständchen

Hoppla, wieder ein Jahr älter.
Hier und da, fällt schon ein Haar.
Antifalten Creme, war früher rar,
nun ist steht sie jeden Morgen da.

Der Bauch will auch immer mehr
wachsen, man treibt nun Sport
und so ne Faxen. Man achtet
mehr auf sich, will schließlich
jetzt auch noch einen Stich.

Gern würde man sagen, nun werde
ich erwachsen. Doch die Weisheit
sieht das anders, du bleibst Homer
Simson, nicht Ned Flanders.

Zipperlein und auch Gebrechen
kommen nun, das ist ein Ahnung,
fast Versprechen.

Das älter werden hat auch Gutes,
ein Jeder will es, mancher tut es.
Aus seinem Leben etwas machen,
mit völlig neu Sachen. Sich
selbst verwirklichen, nennt man
dass, ne feine Sache, die macht
auch Spaß.

Selbstverwirklichung ist fein, sie
vertreibt einem die Zeit, bis
zum Totenschein.

© George W. Lästerbacke

Sonntag, 25. Mai 2014

Buch Rezension: “Wieder in Leben“ von Dirk Roggenbach

“Wieder in Leben“

Der Journalist, Sänger, Autor und Radiotalker Dirk Roggenbach machte am gestrigen Samstag auf seiner Lesereise Station in der Eisenhüttenstadt. Es gab mehrere Lesungen in der Stadt unter anderem in der Stadtbibliothek Eisenhüttenstadt und in den Räumlichkeiten es Fürstenberger Partyservice im OT Fürstenberg.

Ich hatte die Gelegenheit, bei der angenehm klein gehaltenen Runde der Bürgerinitiative Eisenhüttenstadt unter der Regie von Ute Ebert teilzunehmen, die in Fürstenberg stattfand. Sprach mit dem Autor und war begeistert.

Ab 16.00 Uhr lass das Multitalent Roggenbach aus seinem noch nicht veröffentlichen Buch "Wieder im Leben".

Ein autobiographisches Buch über Schicksalsschläge und die Kraft, wieder ins Leben zurück zu finden. Ohne melodramatische Töne schildert der Autor, wie er aus seinem Leben als “medialer Hans Dampf in allen Gassen“ gerissen wurde. Schlaganfall mit 35, ein Geschehen, dass wohl Niemand in seiner Lebensplanung vorgesehen hat.

2009-2011, drei Jahre voller Anstrengungen, medizinischer Rehabilitation und auch persönlichen Zweifeln, ob man es schafft, sich sein altes Leben zurück zu holen. Drei Jahre in denen auch Mutter und Vater verstarben, Umstände die es emotional nicht leichter machte, sich auf die eigene Genesung zu konzentrieren. Einzelne Episoden, die an ganz alltäglichen Situationen miterleben lassen, wie man die Kontrolle über seinen Körper verlieren kann. Doch auch der Bericht, wie man es schafft, wieder Herr seiner selbst zu werden.

“Wieder im Leben“ hätte auch “Zurück ins Leben“ betitelt werden können. Denn wie Dirk uns lebendig und agil in der Lesung zeigte, hat er es geschafft. Ist wieder wer und ist noch viel mehr er selbst, als er vielleicht früher war. Für mich war sein Bericht ein Blick hinter die Kulissen von Themen, über die viel zu oft geschwiegen wird, obwohl es uns alle treffen kann. Dinge über die man nicht redet, obwohl sie doch auch für Jeden von uns einmal so wichtig werden können. So ungern man sich das eingesteht.

Dieses Buch ist auch ein wunderbares Beispiel dafür ist, dass es im Leben immer nur vorwärts geht, wenn man nur genug Willensstärke hat, Freunde auf die man sich verlassen kann und Lebenswillen.

Meine Leseempfehlung hat Dirk Roggenbachs Buch. Bald steht es in den Buchregalen.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 8. Januar 2014

..for you

Die erste Sonne in dein Gesicht
zu sehen, dein Herz anzufassen und
dich zu verstehen.

Deinen Duft zu atmen, deine Nähe
zu spüren, dich zu ahnen, deine
Seele berühren. Mit dir am See
spazieren zu gehen.

Die Schwäne am See, so gut zu
verstehen, ihre ewige Liebe nicht
enden zu sehen.

Das gibt mir die Kraft mit der Zeit
umzugehen, in der du nicht da bist
und doch ist es schön.

Georg Wilhelm von Fürstenberg

Montag, 6. Januar 2014

Das Prinzip des Glaubens und die Biochemie des Gehirns

Glauben ist ein ganz besonderer Bewusstseins und Unterbewusstseinszustand, der uns in die Lage versetzt Informationen abzurufen die Energien steuern. Und dass, mit der Konsequenz von Kraft und Zeit Operationen an Massen. Zwei Haupteinheiten sind für unser erleben verantwortlich, das ist einmal der Neokortex, das ist der Schaltmodus Bewusstsein, und das limbische System, das ist der Schaltkreis Unterbewusstsein. 

Im Prinzip ist es so, der Neokortex ist ein Lernsystem. Er ist ein Zensor oder auch Filter, für das limbische System. Der bewusste Geist analysiert verarbeitet und entwirft Pläne. Der unbewusste Geist steuert alle biologischen Prozesse, speichert Erfahrungen und für bis zu 95% der Lebensprozesse verantwortlich. Hier werden diese entschieden. Intensiver Glauben bedeutet physiologisch Verminderung der neokortekale Aktivität. Also Vernunftreduzierung und Erhöhung der Aktivität des limbischen Systems. So eine Art sich selbst den Gefühlen ausliefern. Wenn das libysche System aktiviert ist arbeiten auch unsere Schläfenlappen verstärkt, die für Träume und Phantasie zuständig sind, Irrationalität als Lebensprinzip, könnte man das auch nennen. Gewissermaßen ein Realitätsverlust. Somit bekommt aber das Leben Sinn und Bedeutung. 

Das zeichnet eben Glauben aus, wobei hier Glauben nicht pauschal gleich zu setzen ist mit Religion. Auch wenn Religion zu 100% in dieses Schema passt. Auch Ideologien und sachlich nicht wirklich erklärbare andere Formen von Glauben sind dabei zu berücksichtigen. Verstand aus Bauchgefühl an, kurze Umschreibung für das Glauben.

Der Glauben also mal wissenschaftlich erläutert, mit Hilfe eines Vortrages von Prof. Dr. Ulrich Warnke. Nicht das ihr nun glaubt ich wäre allein so klug, der Professor ist Neurobiologe und ich habe mit Interesse seinen Vortrag gelauscht, um mal nicht nur lästerlich zu klingen, sondern auch konstruktive Fakten zu der Thematik vorzutragen.

Was mich natürlich nicht davon abhält trotzdem etwas zu lästern, aber auch Fakten gestützt. Laut einer Studie des M.I.Ts in den USA sind Gläubige im Durchschnitt mit einem IQ von 97 ausgestattet. Das heißt sie sind zwar global gesehen absolut in der Überzahl, doch das verrät uns auch, das sie evolutionär noch sehr benachteiligt sind. Ich sage euch auch warum. Ihr alle kennt unsere gelehrigen Verwandten, die Schimpansen. Diese drolligen, meistens lustigen Zeitgenossen sind zwar um einiges stärker, als ein heutiger Homo sapiens Mann, aber intellektuell klar im Nachteil, zu emotional und auch nur mit einem geringen IQ von ca 80 – 100 ausgestattet. Ausnahmen bestätigen natürlich wie so oft, die Regel. Mit dieser intellektuellen Ausstattung allerdings würden Schimpansen, wenn man sie ließe, sogar locker die 8. - 10. Klasse schaffen. Sie sind unseren Gläubigen sehr Art verwand, nur schlechter rasiert und ohne Ringmuskel.

Zur Ehrenrettung des Klerus und andere Glaubens Institutionen muss ich aber noch hinzufügen, das mir grade in den Führungsebenen dieser Institutionen die mit Abstand am intelligentesten Menschen begegnet sind. Allerdings halte ich sie Alle für gnadenlose Karrieristen, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Es müssen dabei nicht immer, schlechte Ziele sein. Aber ich denke um Gutes zu tun, sollte man rückhaltlos ehrlich sein. Das wiederum funktioniert in diesen Institutionen nicht, da man oft von fulminanter Geistesleere umgeben ist.

© Blasphemous Jaw

Dienstag, 13. August 2013

Was würde George W. Lästerbacke wählen?

Auszug aus einem Facebook Gespräch zum Thema ‪#‎Bundestagswahl‬ 2013

@Uwe XXX, ich glaube ich habe unmissverständlich klar gemacht, das ich meine Stimme ungültig mache. Somit wähle ich auch Niemanden. Ich nehme aber an der Wahl teil um zu bekunden, das ich absolut für demokratische Wahlen bin.

Es ist nicht sehr wahrscheinlich, das ich bei der nächsten Wahl Jemanden wählen würde, der dem System gedanklich nahe steht. Die geistige Korrumpierung und Orientierung, der dumm gehaltenen Masse und der daraus resultierenden sogenannten Volksvertreter aus ihren Reihen, auf Parteien als Volksvertretungen ist viel zu tiefgreifend. Der Gedanke einer Parteien gesteuerten Demokratie muss überwunden werden. Echte Demokratie kann nur vom Volk ausgehen, muss also basisdemokratisch vollzogen und gesteuert werden.

Ich würde nur Einzelpersonen wählen, deren geistiger Freiheit und Loyalität gegenüber der breiten Masse, ich mir sicher wäre. Sprich, ich traue nur mir selbst, Andere müssten sich sehr bemühen, mich zu davon überzeugen, das sie bereit wären, ohne Vorteilsnahme im Interesse von Fremdmächten oder eigenen Interessen, die Interessen des Volkes wahrzunehmen und zu vertreten.

Allerdings steht dies wohl kaum zur Debatte. Es wird in Gewalt enden, wie es immer endet. Irgendwann und vielleicht lehrt dies dem Menschen wieder etwas sehr Wichtiges. Die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Denn heute will Keiner mehr Verantwortung übernehmen, nur Macht und Geld. Der Bürger ist dabei genau so verantwortungslos, wie die Politiker. Er delegiert die Verantwortung, die Kontrolle und die Schuld. Schuldzuweisungen bringen uns, aber immer nur an den Abgrund, niemals voran.

Samstag, 22. Juni 2013

Die eigene Welt schöner machen



Ich denke in der heutigen Welt, sollte man mehrere Strategien parat haben, um sich gegen die massive Überzahl von Bekloppten durchzusetzten.

Einmal wäre da der Realitätssinn, das heißt, das man seine Umwelt möglichst tiefgründig betrachtet. Nach Auswertung aller verfügbaren Informationen, versucht man, ein möglichst wenig subjektives Bild seines Umfeldes zu erhalten. Das erleichtert es, sich das Leben angenehmer zu gestalten, Probleme zu lösen und Gelassenheit zu bewahren.

Dann wäre da noch die aktive Auseinandersetzung mit Personen, deren Intellekt wenigstens halbwegs auf einer Ebene funktioniert, die es einem gestattet, sich ihnen verständlich zu machen. Man lernt sich auf einer Vernunft und Verstandesebene kennen und akzeptieren. Respekt und Toleranz auf dieser Ebene erworben ermöglicht einen respektvollen und freundschaftlichen Umgang miteinander. So steigert man die Lebensqualität Aller ebenbürdigen.

Es gibt dann nur noch die notwendige Strategie, um mit den komplett bekloppten Personen umzugehen. Da diese Personengruppe, praktisch unrettbar Beratungsresistent ist, sollte man sich allgemein und im speziellen Einzelfall im besonderen, einfach vorstellen, man plaudere mit rosa Ponys. Man füttert sie mit Regenbogen und sie pupsen Schmetterlinge. Denn auch einen Haufen Mist, kann eine Pony Hof sein. Mit der Macht, der Phantasie.

So kann man auch die kognitiv simpel strukturierten Personen gut handhaben. Es sollte aber dabei nicht vergessen werden, in der Realität sind dies Ponys intellektuell und charakterlich oft so behindert, das sie eigentlich bildlich gesprochen, eher so hässlich sind, wie die Trolle, die den Schatz am Ende des Regenbogens bewachen.

Das heißt, egal was sie tun, sie werden immer hinter deinen Rücken Übles veranstalten und Schlechtes über dich reden. Darum musst du ab und zu die Maske des Monsters aufsetzen, um sie zu erschrecken. So das sie nie vergessen, was sie hinter deinen Rücken tun ist egal, aber wenn du dich umdrehst, ist Respekt angesagt.

So gestaltet, wird euer Leben deutlich einfacher

George W. Lästerbacke

Sonntag, 2. Juni 2013

Später...

..wirst du
deinen Chef sagen, das du mehr kannst, als nur diesen stupiden Job.

Später..
sagst du deiner Liebe, das du die liebst..

Später
willst du Kinder haben.

Später
liest du dieses unheimlich gute Buch.

Später
siehst du diesen tollen Film.


Später
willst du das Fliegen versuchen

Später
reist du in dieses schöne Land.

Später
später wirst du deine Träume verwirklichen.

Später
ganz bestimmt fange ich an zu leben.

Später
wenn deine Flügel gebrochen sind, deine Seele leer ist
und deine Träume verloren, dann wirst du verstehen,
das SPÄTER, deine Ausrede dafür war,
das du zu feige warst zu leben.

© Georg Wilhelm von Fürstenberg

Fragen zu Facebook

Frage:
Die amerikanische Prüderie kommt dem Terror sehr nahe oder ist das etwa die westliche Art des Terrorismus?

Kontext:
Wieso gibt es auf Facebook massenhaft Hardcore Pornographie Seiten und Gruppen und einfache User, die mal eine ästhetische, schöne Aktfotografie posten werden gesperrt.

Antwort:
Erste Ursache, Zuckerberg ist nicht in der Lage ein vernünftiges Regelwerk für eine globale Plattform zu erstellen. Wer gesperrt wird, entscheiden nach gut dünken Zensoren. Die bizarren Entscheidungen lassen sich an vielen aberwitzigen Sperrungen von Usern gut auswerten. Es kann sein, das du gesperrt wirst, weil ein User dich meldet, das du einen Penis in einer Badehose prostest. Wenn dieser zu deutlich zu erkennen ist. Wiederum kann es sein, das du nicht gesperrt wirst, trotzdem du gemeldet wirst, obwohl du ein Bild postest, welches ohne Zweifel gegen das Darstellungsverbot von Nacktheit un Pornographie verstoßen würde. Zum Beispiel, die Darstellung sehr leidenschaftlicher Liebesspiele zweier Frauen.
Daran ist zu erkennen, hier wird nach menschlichen Ermessen entschieden. In Ermangelung tatsächlicher Richtlinien, arbeiten Zensoren „frei Schnauze“. Ohne Zweifel ein Vorgehen, das sonst einer diktatorischen Gerichtsbarkeit gut zu Gesicht stände. Möglichkeit der Gegenwehr, gegen solche Entscheidungen der Zensoren für den User fast Null. Das gilt auch für andere wässrige Regeln in Facebook. Der Vergleich mit dem Terrorismus hinkt also etwas, treffender fände ich die Bezeichnung Facebook Diktatur. Daraus resultierend, das die Geschäftsleitung intellektuelle Unfähigkeit beweist, ein sinnvolles Regelwerk zu erstellen, das auch ohne Ungerechtigkeiten umsetzt bar ist.

Ein weiterer Aspekt ist Überlastung. Laut offizieller Aussagen von Facebook arbeiten in der Überwachungsabteilung von Facebook ca 300 Mitarbeiter für ca 1 Mrd. User. Fleißig unterstützt von Millionen Usern, die mit Leidenschaft andere Menschen anscheißen.
Ein gutes altes IM System auf freiwilliger Basis, vergleichbar der DDR Staatssicherheit. Die war allerdings auch eher überfordert mit ihrer Leidenschaft für das Daten sammeln. Es leuchtet ein, das dieses System nicht funktioniert und nicht ungerechtfertigt, der Spitzname Pornbook kursiert.

Ein weiterer Punkte runden das Bild ab. Ich denke es ist die puritanische, zuckerbergesche Unschärfetheorie die im Grundsatz aussagt, ich parke mein Auto immer zwei Blocks hinterm Puff. Man kann es auch Doppelmoral nennen. Es ist also höchstens eine geistige Form von Terrorismus, die auf der Kraft kognitiv einfach strukturierten Bürger basiert, zur Stärkung der Doppelmoral.

In Deutschland sagt mir die Erfahrung, je intelligenter, um so unverklemmter. Im EU Vergleich ist Prüderie sowieso anders zu bewerten. Je tiefer der Ostblock, um so kürzer die Röcke. Im sagen wir mal das alte Westeuropa gilt, je cooler die Droge, um so lockerer die Moral. Man könnte es so ausdrücken, östliche Lebensfreude, kontra westlicher Prüderie amerikanischer Schule.

Doch wir haben Hoffnung, die Verblödung in Fragen sexueller Freiheit, passt sich rasant an. Es ist mir heute sogar schon im Osten passiert, das ich fragen musste ob die Dame nicht des Französischen mächtig ist, obwohl das früher praktisch selbstverständliche Praxis war.

Ein Fakt, der mich im westlicheren Gefilden auch etwas nervt, das man fast jeder Dame, besonders denen unter dreißig heute nach dem dritten Drink in der Disco erzählen muss, das man sie liebt. Sonst kommt man erst nach dem sechsten Drink ran.

Das beweist deutlich die Doppelmoral und Selbstverlogenheit, des gesamten neo liberalen, kapitalistischen Gesellschaftssystem treibt sich immer weiter in die Prüderie. Das auf freiwilliger Basis.

Man kann das in Deutschland auch an der Sexismus Debatte beobachten. Ausgerechnet die Mädels aus der Kategorie C-Z Promis der Journaille krähen am lautesten, das sie sexuell belästigt werde. Vermutlich eher unter der Prämisse, ihre nicht vorhandene oder geknickte Karriere, an einen möglichst prominenten Dummkopf wieder aufzurichten, als aus echten Gründen, der Betroffenheit.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 3. April 2013

FACEBOOK KRITIK

Facebook - tickt da Alles richtig?

Ich lach mich irgendwie immer wieder schief, wenn ich über facebook nachdenke. In der Sache finde ich es völlig in Ordnung, das man in einen sozialen Netzwerk Regeln braucht. Wer hier lange genug unterwegs ist, ich bin es so seit 3 Jahren. Der weis, das die Rate an völlig durch geladenen bis völlig bekloppten Leute hier dem statistischen Durchschnitt der Bevölkerung entspricht und der Umgang etwas geregelt werden sollte. Aber manche Regeln lassen sich für ein soziales Netzwerk, mit selbst behaupteten 1 mrd. Usern kaum mit logischen Menschenverstand erklären. Im besten Fall mit einer gewissen faschistoiden (für die selbsternannten Niederfrequenzdenker unter den Lesern, ist die heute bekannte Verwendung im allg. Sprachgebrauch auf Wikipedia erklärt, also mal Google ankurbeln) und diktatorischen Grundhaltung der Betreiber.

Die Sache mit den Freundschaftsanfragen zum Beispiel. Täglich schlägt mir FB irgendwelche Leute vor, aber wenn ich es wagen würde die Anzufragen, klappt es wohl bald mit einer Sperre. Weil kennst du den nicht persönlich, kannst du gemeldet werden. Normal ist es doch wohl eher, das der User selbst entscheidet, mit wem er sich befreunden möchte. Soziale Netzwerke sehe ich als Möglichkeit, Menschen kennenzulernen. Nicht das ich dann für so etwas im Facebook Knast ( wird ja mittlerweile allg. so genannt) lande. Gut ich stelle sowieso kaum Anfragen, aber Andere möchten das. Es ist doch toll, das man hier die Möglichkeit hat, Menschen und auch ihr Tun kennen zulernen, die man sonst wohl nie hätte treffen können. Selbst Sprachbarrieren sind nicht mehr so kompliziert. Ich kann dadurch mein eingerostetes Schulenglisch regelmäßig verbessern.

Aber das beste ist, diese tolle Pornosicherheits Abteilung. Hier on FB findet sich überall richtige harte Hardcore Seiten mit deftigsten Videos, wo ich sage ok, das muss hier nicht öffentlich sein. Aber die sperren hier User für völlig harmlose Bilder, bei denen wohl der frivole Charakter nicht zu übersehen ist, aber keinerlei Pornographie im Spiel ist, geschweige den Genitalien oder Brüste zu sehen sind. Es wurden auch schon Leute gesperrt, wegen griechischen Statuen, die nackt waren. Lächerlich finde ich.
Schlimm genug, das es völlig verklemmte Idioten gibt, die sich über so etwas im 21 Jhd. aufregen und die Leute anscheißen. Das ist dann meist die Sorte Doppelmoralisten, die sich erst über Jeden, der in den Puff geht aufregen. Dann aber, ihr Auto hinter dem Puff parken, damit keiner sieht, das sie selber in den Puff trampeln. Da fragt man sich, was diese Sicherheitstruppe überhaupt ist, ein verkleisterte Puritanerhaufen, der nur auf Hardcore steht, weil da sperrt offensichtlich Keiner die Seiten. Das würde für mich vieles erklären.

Ich will auch gar nicht über diesen ständigen Wahn nachdenken, ständig etwas an den Erscheinungsbildern der Profile/Chroniken ändern. Das nervt wohl viele Leute.

In jeden Fall spricht das was hier Abläuft nicht für gesunde Geschäftsführung und Personal, schon gar nicht von gesunden Demokratieverständnis.. Aber wenigstens waren die Aktien heiß, schneller konnte man kein Geld verbrennen.

© George W. Lästerbacke