Glatte 33% für die CDU, 20,5% für die SPD. Das sind 53,5% vom wählenden Volk, die nichts über Geschichte und Demokratie dazugelernt haben. Nämlich den Umstand, das man wechselt muss, wenn Parteiideologie zu Staatsräson erhoben wird. Egal wie nahe man der eigentliche Programmatik steht. Diese Wähler sind faschistoid, altersstarrsinnig oder schlicht dämlich.
Dann rennen 10,7% zur FDP, welche nur Unternehmerinteressen vertritt. Eine Partei,die unbedingt wieder an die Geldtröge der Macht muss, bevor sie völlig in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Davon sind 50% Protestwähler, die sich nicht trauen AfD zu wählen, weil sie der Mainstream Hetze zum Opfer gefallen sind oder sagen, ich habe Angst, wie in der DDR, das Falsche zu wählen.
Eine Beobachtung, die ich während vieler Gespräche mit älteren Bürgern machen konnte. Hier wirkt Maas und die rot-grünen Mainstream Bürger-Hasser-Medien.
Und macht man sich die Mühe, die Wählerwanderungen anzusehen, die für jeden online verfügbar sind, ist deutlich sichtbar, das tatsächlich ein hoher Prozentsatz Protestwähler wanderte.
Dann haben wir noch 8,9 für die Grünen, die bekanntlich die schlimmsten Ideologen sind Deren Wähler sind ebenso ideologisiert, wie die Partei. Nur noch minimal vom braunen, faschistischen Sumpf entfernt, den sie selbst immer als Feindbild deklarieren.
Viel besser sieht es bei den Linken, die immerhin mit 9,2% der Wählerstimmen punkten, auch nicht aus. Die Linke, die ein Grundeinkommen ablehnt, kann getrost als Konzeptlos gelten. Sie reden über soziale Verbesserungen, aber bekommen kein Konzept auf die Reihe, welches langfristig auf die veränderte, zukünftige Arbeitsmarkt- und sozialpolitische Lage reagiert. Nein, sie jammert ständig über ihre Mietpreisbremse, die sicher kein Allheilmittel ist.
Die Grünen und die Linken im Verbund mit der SPD, stellen nur noch den Club der Deutschen Hasser dar, welche ohne greifbares Zukunftskonzept, ideologisch verbrämte Floskeln und Parolen verbreitet. Politisches Kasperletheater mit eigenen Terrorgesetzgebung gegen Kritiker, der heilen rot-rot-grünen Friede, Freude, Eierkuchen Welt. Vorbei an jeder Realpolitik, für die ihnen Einfluss und Eloquenz fehlen. Wer wählt so etwas, wenn nicht Mister und Lady Gaga?
Und 5% der Wähler wählen sonstige Kleinst-Parteien, die man getrost als Debattierklub abtun darf. Und verschwenden so ihre Stimme.
Vernachlässigen darf man hier ruhig, den Anteil an Wählern, die ungültige Wahlstimmen produzierten. Selbst zu doof, einen Wahlzettel auszufüllen, was will man dazu noch sagen.
Bleiben noch gute 15 Millionen Nichtwähler, die offensichtlich nicht verstehen, das Nichtwählen auch keine Lösung ist. Wenn man in einer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft leben möchte.
Wir reden also von gut 87% derer, die gewählt haben, aber kaum den Verstand oder auch den Arsch in der Hose haben, ihr demokratisches Recht zur Wahl einer Regierung zu nutzen. Und von knapp 13% die AfD gewählt haben, weil sie wenigstens noch den Mumm haben, zu wählen, was ihnen richtig erscheint.
Und da meint irgendwer, es gäbe irgendeinen Grund zum Optimismus für die Demokratie in Deutschland? Die Altparteien rotzen das Wort Demokratie pausenlos aus, wenn es um die AfD geht, um den Feind zu kompromittieren. Doch eigentlich leben sie den Meinungsfaschismus für jeden sichtbar schon lange aus. Wie blöd muss man sein, das nicht zu erkennen und sich dagegen zu wehren?
Was nun passiert ist voraussehbar. Merkel wird mit ihren vermutlich neuen Blockflöten, FDP, CSU und Grünen noch schärfer gegen Kritiker vorgehen. Ihre Merkel Anti-Demokratie festigen und Deutschland tatsächlich wandeln. In einen endgültig totalitären Staat mit Demokratie Burka. Nach außen Toleranz heucheln, aber unter den Stoff, da darf man nicht sehen. Den dort wartet die hässliche Fratze des Faschismus. Wie es heute schon in der Türkei ist. Und der Deutsche verliert sogar seine Internet-Revolte gegen Merkel. Weil er zu echtem Widerstand nicht fähig ist.
George W. Lästerbacke
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Montag, 25. September 2017
Donnerstag, 22. Juni 2017
Die wehrhafte Türkische Mutter
Neulich hab ich wieder etwas dazu gelernt. Lege dich nicht mit einer türkischstämmigen Mama an. Nicht, dass mir aus meinen Zeiten, in den ich in Berlin lebte, nicht bekannt war, wie resolut diese Damen sind, wenn es um Kinder und Familie geht. Doch dieser Vorfall über den ich euch heute berichte, den kann man nur noch als wehrhaft und Mustergültig beschreiben. Wie immer eine Geschichte aus dem wahren Leben einer kleinen Stadt.
Wir sind seit Jahren mit einer Deutsch-Türkin befreundet, die in Kreuzberg aufgewachsen ist. Super Frau, voll integriert, wie das heute politisch korrekt heißt und verheiratet mit einen Prachtexemplar von Deutsch-Türken. Er ist selbständig und arbeitet hart, sie hat voriges Jahr ihr viertes Kind bekommen und ist Vollbluthausfrau und Mutter. Manchmal beneide ich den Kerl sogar, um so ein Exemplar von Frau. Denn sie hat es echt drauf, so als Mutter.
Ehrlich, die beiden sind strammer Deutsche, als viele, die sich immer als echte Deutsche bezeichnen. Wobei ich die Beiden als Deutsche betrachte, nur mit den Vorteil, zwei Kulturen assimiliert zu haben. Und Beide sind nebenbei erwähnt praktizierende Moslems, nur eben keine Fanatiker. Auch zu Merkels „Flüchtlingskrise haben sie ihre eigene Meinung. Als Erbdeutscher wäre ich da schon Nazi.
Aber die Beiden dürfen ja denken und sagen, was sie wollen. Und sagen das auch deutlich, sie meinen, ihr Deutschen habt doch einen Knall, alles und jeden hierher zu holen, ohne Bedingungen und Kontrolle. Dabei sind sie nicht mal Erdolf Fans. Eine Erkenntnis, die wir uns als Ureinwohner verkneifen sollen. Sonst sind wir HateSpeecher und Nazis.
Doch nun zur Story:
Wir sind auf dem Spielplatz, unweit der Wohnung unserer Freundin. Ein "Gast", der mit anderen eine Wohnung über ihr zugewiesen bekommen hat, und dort regelmäßig ab 23.00 Uhr lautstark feiert, telefoniert und herum krakelt, beschwerte sich über ihre vorm Haus spielenden Kinder.
Weil er wohl mit anderen Gästen auf der Bank des Spielplatzes palavern wollte. Sie erwiderte auf seine Beschwerde nur, das hier ein Spielplatz sei, hier dürfen Kinder toben und Krach machen. Er antwortete darauf, in erstaunlich gutem Deutsch. Nicht wenn wir hier sind. Sie erwiderte, in Deutschland ist das eben so, gewöhne dich daran oder geh in dein Land zurück.
Darauf wurde der Gast richtig ausfallend und fruchtig. Er versuchte unserer Freundin zu greifen. Sie hielt ihn auf Abstand und keifte ihn an, mein Mann arbeitet täglich 12-13 Stunden, um uns hier ein gutes Leben zu ermöglichen und du palaverst hier auf dem Spielplatz mit Leuten herum, die unsere Steuergelder verbraten.
Zu gut deutsch wollte sie in ihrer Rage ja nur ausdrücken, das man hier keine Sonderrechte hat und als Gast heimische Regeln zu akzeptieren hat. Womit sie realistisch gesehen, ja vollkommen recht hat. Denn als Gast mit staatlich alimentierten Lebenswandel in Vollpension, ist man Bittsteller, nicht Forderer. Und das Mindeste, was man von Gästen erwarten darf ist, das eingespielte Regeln des Gastgeberlandes Gültigkeit haben. Und wenn ich diese nicht kenne, dann muss ich mich um so mehr bemühen, diese zu erlernen.
Doch der Gast mit dem Macho Benehmen wurde richtig pampig nannte sie Schlampe und wurde wiederum Handgreiflich.
Grade als wir eingreifen wollten geschah das erstaunliche. Man sagt landläufig im Deutschen, man sah bei unserer Deutsch-türkischen Freundin die Jalousien herunter gehen. Die 160 cm kleine Frau stürzte sich auf den Gast, kickte ihn zu Boden und …. Eben da klingelte mein Telefon.
Hier muss ich anmerken, nur für den Fall, das mich mal die Polizei fragt, ich habe nichts gesehen, da ich grade einen Anruf annehmen musste.
Nun jedenfalls lag der Gast plötzlich da und hatte eine gebrochene Nase, ein blaue Augen und wohl auch Zahnverlust. Als der Notarzt und die Polizei eintrafen, sagte die kleine Frau nur, die übrigens keine Schramme hatte, gib mir mal jemand bitte eine Zigarette. Ich muss mich erst mal abregen.
Ich denke, diese Frau hat das Zeug zu einer Integrationsbeauftragten.
In jeden Fall, habe ich deutlich Respekt vor so einer wehrhaften Frau, die sich weder beleidigen, noch verprügeln lässt. Auch wenn der Gast nun Anzeige erstattet hat, auf dem Spielplatz haben alle nur gesehen, das sich unsere Freundin zur Wehr setzte und Zivilcourage zeigte. Jeder weiß nun, was es bedeutet, jemanden Manieren einzubläuen.
Natürlich gibt es genug Gäste, welche sich zu benehmen wissen und bereit sind unsere Regeln zu akzeptieren, davon bin ich überzeugt Aber einige müssen ihre Lektionen eben so lernen, auch das ist eine Wahrheit. Denn das Böse kann man bekämpfen, nur der Dummheit ist man wehrlos ausgeliefert, besagt ein altes polnisches Sprichwort.
George W. Lästerbacke
Samstag, 16. Juli 2016
Türkisches Militär ohne Einheit, die Demokratie kaputt
Erdogan ist seit langen ein Kandidat für einen Staatschef, der von Militärs aus dem Amt gejagt wird. Das lag insbesondere beim türkischen Militär auf der Hand. Das Militär stand immer für die Ideen Kemal Atatürks, dem Staatsgründer, der die Türkei in das 20. Jahrhundert führte und für einen modernen Staat ohne Beeinflussung der Religion. Am 29. Oktober 1923 wurde eine Moderne, der Zukunft zugewandte Türkei Realität und man öffnete sich nach Europa und der Welt. Das Militär verstand sich immer als der Bewahrer der kemalistischen Werte. Der Militärputsch hat in der modernen Türkei durchaus Tradition und richtete sich immer gegen Potentaten mit demokratischem Anstrich. Das Geschwätz sogenannter "Experten", die eine Demokratie in der Türkei gefährdet sehen, die es nur in der Theorie gibt, darf man ruhig ignorieren. Denn geschichtlich vertrat das Türkische Militär in der Regel demokratische Werte. Es scheint zwar denkbar, das die Unterwanderung der Streitkräfte durch islamische Fundamentalisten diese Tradition beenden wird, allerdings ist es eine These deren Richtigkeit erst die Zukunft bestätigen kann.
Wir sehen das Militär scheitern, offensichtlich bestand in wichtigen militärischen Kreisen kein Dialog zum Putsch. Hier agierte eine isolierte Gruppe, nicht die führende Teile des Militärs. Zu vermuten ist, das traditionell islamisch orientierte Vertreter im Militär einen Putsch gegen Erdogan nicht mitgetragen hätten, so das auch innerhalb der Armee natürlich sehr konspirativ gearbeitet wurde. Ein Unterschied zu früheren Putschversuchen, die in der Regel von den gesamten Streitkräften getragen wurden. Das zeigt uns auch, das Erdogan sich bereits bis tief in die Militärführung mit seiner AKP vernetzen konnte. Das Militär scheiterte noch nie. Sogar die Vorgehensweise der Putschisten erscheint recht stümperhaft und dilettantisch. Die Tageszeit, in den Abendstunden sind ein schlechter Zeitpunkt für einen Putsch. Es ist keine Neuigkeit, dass die Nachtstunden immer die bessere Wahl sind. Die Zeit für Überraschungen. Selbst für Insider kam das Geschehen überraschend, also mehr Ungereimtheiten, als erhellende Erklärungen. Spekulationen dass der Sultan den Staatsstreich selbst inszeniert hat, erscheinen nicht so absurd, wie sie sich noch vor Tagen angehört hätten. Jedoch kann man vermuten, dass Erdogan eher die Gunst der Stunde nutzt, um seinen Kurs weiter zu verschärfen. Auch wenn die Säuberungen im Justizapparat praktisch noch, während der Putsch am laufen war, erstaunlich scheinen. Hier könnte man eine Vorbereitung von langer Hand spekulieren, bei Zahlen zwischen 2000-3000 Beamten. In den letzten Tagen wurde die Säuberungswelle bekanntlich großflächig auf viele Bereiche des Staates ausgedehnt. Insgesamt sind den Erdogans Säuberungswellen nun Zehntausende zum Opfer gefallen, was die EU-Führer nur leicht zu irritieren scheint. Über die Inszenierung des Putsches wird man nur spekulieren können und nur die Zukunft wird zeigen, ob die Türkei nicht der neue Maßstab für eine EU-Diktatur wird. Denn Demokratie ist ja nur noch ein Wort für Erdogan und seine EU-Kumpane.
Fazit: Man darf vermuten, dass der Weg der Türkei in die EU nun lange verschlossen bleibt. Denn die Unterwanderung des gesamten Staates, inclusive des Militärs durch Islamisten schein gewiss. Meldungen in der britischen Presse, das Soldaten von Islamisten enthauptet wurden und angeblich in sozialen Netzwerken kursierende Foto davon, würden ins Bild passen. Über die letzten tage ist wohl klar, dass es zu Folterungen und Tötungen von Wehrpflichtigen durch Islamisten gekommen ist. Das die Türkei auf dem Weg in einen Gottesstaat ist, ist allerdings zu befürchten. Langfristig darf man die Türkei eher als Gefahrenherd sehen, denn als loyalen Partner in der Nato. Ich verstehe zwar das ständige hofieren Erdogans und Co durch EU und Nato, sehe es aber nur als unnötige Taktiererei. Welche den Weg zu einem kalten Krieg mit Russland ebenen soll. Weil es wieder nur um Profite geht, die der militärisch-industrielle Komplex in den USA generieren muss, um zu überleben. Erdogan als Trittbügelhalter der kalten Kriegsprofiteure. Die Türkei als Staat, das will nämlich niemand in der EU, sonst wäre sie schon drin, wie der halbe Ostblock. Ich bezweifle sogar, das Erdogan den EU-Beitritt wirklich will, für ihn ist das auch nur eine Taktik, um sein Wahlvolk bei Laune zu halten.
George W. Lästerbacke
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