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Mittwoch, 24. April 2019
Boris Palmers Shitstorm
Wie produziert man einen Shitstorm? Sehr lebendig demonstrierte dies am 23.04.2019 Boris Palmer mit einem einfachen Post auf Facebook. Er postete einen Screenshot der DB Online Auskunft mit der illustrierten Werbung und folgenden Text.
Wörtliches Zitat:
"Der Shitstorm wird nicht vermeidbar sein. Und dennoch: Ich finde es nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die „Deutsche Bahn“ die Personen auf dieser Eingangsseite ausgewählt hat. Welche Gesellschaft soll das abbilden?
PS: Eine Stunde später tobt der Shitstorm. Wie vorhergesehen. Alle, die mich jetzt fragen, warum ich dieses Thema aufgreife, frage ich zurück: Wenn die Auswahl dieser Bilder vollkommen belanglos, normal, unbedeutend ist, warum regt ihr euch dann so auf?
Was wir hier diskutieren, ist Identitätspolitik. Und zwar von Recht wie Links. Die einen sagen, man wisse nicht mehr, in welchem Land man lebt, die anderen bekämpfen alte weiße Männer. Und gemeinsam haben die Identitätspolitiker es ziemlich weit damit gebracht, uns zu spalten.
PPS: Nach vier Stunden sind es 1500 Kommentare. Schlicht zu viele. Ich werde das nicht lesen oder antworten."
Die Antwort der Deutschen Bahn AG auf den Facebook Post Boris Balmers lies nicht allzu lange auf sich warten, allerdings verlagerte man diese noch Publikumswirsamer auf Twitter. Eine Antwort, die offensichtlicher und populistischer nicht ausfallen konnte. Wie kann es ein Herr Boris Palmer eigentlich wagen, die schöne bunte Multi-Kulti Werbewelt der Staatsbahn in Frage zu stellen? Böser rechter Grüner Boris Palmer. Der typische Beissreflex von Bütteln einer Staatstragenden Ideologie. Nicht etwa darstellen, was man Aussagen möchte, sondern sofort mit der angepassten, aber größtmöglichen Keule auf den Kritiker hauen.
Zitat der Deutsche Bahn AG, vom Twitter Account am 23.04.2010
"Herr #Palmer hat offenbar Probleme mit einer offenen und bunten Gesellschaft. Solch eine Haltung lehnen wir ab. Nico Rosberg, Nazan Eckes und Nelson Müller sind positive und repräsentative Identifikationsfiguren. Die DB freut sich, mit ihnen zusammenzuarbeiten."
Subtext:
Herr Palmer wird mit der Unterstellung, Probleme mit der offenen, bunten Gesellschaft zu haben, sofort in die rechte Ecke gedrückt und gleichzeitig wird mit standardisierter Routine vorgetragen, dass Nico Rosberg, Nazan Eckes und Nelson Müller positive und repräsentative Identifikationsfiguren sind. Ich persönlich glaube schon, dass jede der genannten und abgebildeten Personen mit oder ohne Migrationshintergrund positive Identifikationsfiguren darstellen, die bestens in unserem Land integriert sind. Insofern finde ich die Aussage in Ordnung. Doch wenn ich von vier dargestellten Personen plus einem Kind, mit Migrationshintergrund auf diesem Bild spreche und dann nur eine Person sehe, die wohl ohne Migrationshintergrund ist, dann sollte man nicht von repräsentativ für eine bunte und offene Gesellschaft sprechen, denn dass ist nicht repräsentativ, weil die Mehrzahl der Deutschen eben keinen Migrationshintergrund hat. Fünf Migranten und ein Deutsche, das wirkt nicht als Botschaft, denn es kommt seltsam verfälschend rüber, wenn ein Herr Palmer hier schon fragt, was sagt dann der normale Deutsche dazu, liebe Deutsche Bahn AG.
Und ich frage noch etwas. Vor einigen Wochen sah ich zufällig eine Werbung der DB AG für Auszubildende. Dort sah ich aus meiner Sicht nur glückliche Bewerber, scheinbar ohne Migrationshintergrund. Was sagt dass über den Arbeitgeber Deutsche Bahn AG aus? Glückliche Bahnkunden mit Migrationshintergrund, aber Migranten als Arbeitskräfte nicht erwünscht? Ich weis, dass man das im Volksmund, den Spieß umdrehen nennt, aber ich finde, sie haben sich dass verdient.
Denn ob ihre Imagewerbung einfach nur dumm, doppelmoralisch oder gar rassistisch ist, entscheide ich nicht so schnell, wie sie über einen Boris Palmer urteilen.
Ich frage lieber, ob sie ein Problem mit dem ganzheitlichen Konzept von Werbung haben, dass die Leitlinie eines Unternehmens vermarktet.
Boris Palmers beantwortete die Antwort der Deutschen Bahn AG wiederum auf Facebook vom 23.04.2019. Denn Twitter mit 300 Zeichen, taugt für schnöden Populismus, aber nun mal nicht für eine sachliche Antwort
Wörtliches Zitat:
Liebe Deutsche Bahn AG,
"Danke für deine Antwort auf Twitter. Leider beginnt diese jedoch mit einer Unterstellung. Ich habe kein Problem mit einer offenen und bunten Gesellschaft. In meiner Aussage, dass ich die Kriterien der Bildauswahl nicht verstehe, steckt auch keine Haltung, die es zu bekämpfen gilt.
Für mich als Betrachter sind diese fünf Bilder von Personen, die ich nicht kenne, in der Auswahl erklärungsbedürftig. Nur eine der fünf Personen scheint keinen Migrationshintergrund zu haben. Das ist ungewöhnlich und ich würde gerne die Absicht dahinter verstehen.
Wenn die Bahn aktuell eine offiziell erklärte Kampagne für Toleranz, Migration und Vielfalt durchführt, ist die Auswahl nachvollziehbar. Dann hat die Bahn entschieden, ein bestimmtes Gesellschaftsbild zu propagieren. Das kann sie tun, aber eine gesellschaftliche Debatte darüber sollte dann auch fair geführt werden.
Wenn die Bilder nicht im Zusammenhang mit einer Kampagne stehen – ich habe leider keinen entsprechenden Hinweis gefunden, vielleicht geben Sie mir den noch? – frage ich mich einfach, warum Menschen ohne erkennbaren Migrationshintergrund auf der Seite der Deutschen Bahn nur noch als Minderheit dargestellt werden.
Es gibt ihm Rahmen der Debatte über Identitätspolitik und alte weiße Männer die These, man müsse denen, die bisher nicht aufgrund ihrer Identität diskriminiert wurden, eine eigene Diskriminierungserfahrung zuteil werden lassen, um sie sensibler für Diskriminierung zu machen. So könnte man es deuten, wenn alte weiße Männer in der Bildauswahl der Deutschen Bahn nicht mehr vorkommen.
Für meine Begriffe ist das präzise die Trennlinie zwischen Antidiskriminierungspolitik, die von den meisten Menschen in Deutschland vollständig unterstützt wird, auch von mir, und einer neuen Form der Spaltung der Gesellschaft anhand von Merkmalen, für die niemand etwas kann, diesmal aber unter der Fahne der Antidiskriminierung. Benachteiligungen abbauen, ist immer und überall richtig. Neue Benachteiligungen für andere als Ausgleich für bestehende Benachteiligungen aufbauen, das ist nicht zielführend.
Und sollte diese Form der Identitätspolitik der Sinn Ihrer Bildauswahl gewesen sein, dann stört mich keines der Bilder, aber der Gedanke hinter der Auswahl."
Subtext:
Ich denke Boris Palmer hat sich mit seinem vorhergesagten Shitstorm selbst übertroffen. Er sagt uns, die ideologisierte Gesellschaft springt über jedes Stöckchen, welches man ihm hinhält. Er hat dem Affen Zucker gegeben, wie man so schön sagt und kann sich zufrieden zurück lehnen, denn er ist im Gespräch.
George W. Lästerbacke
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Donnerstag, 21. Februar 2019
Ein offener Brief für Sawsan Chebli
Sehr geehrte Frau Sawsan Chebli
Ich schreibe ihnen heute einmal von Mensch zu Mensch und von deutschem Staatsbürger zu deutschem Staatsbürger. Seit längerem lese ich bei ihren Tweets auf Twitter mit. Durch viele Äußerungen haben sie alles getan, um Zuhörer und Mitleser zu finden. Genug Kritiker und Beifallklatscher haben sie ja gefunden. Doch ich dachte mir, ich schreibe ihnen heute einmal, um ihnen vielleicht auch ein klein wenig, bei ihrer Missionierung Anregungen zu geben. Denn sie twittern zwar offiziell, ganz privat, aber das mit missionarischen Eifer. Deshalb auch mein ganz privater, offener Brief für Sie.
Ich erwarte auch keine Antwort, weil ich den Eindruck habe, dass sie sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Deshalb versuchen sie, was ich schreibe, als Inspiration für ihre Arbeit zu sehen.
Persönlich finde ich es toll, dass sie sich sehr für Integration einsetzen und auch ihre Meinung vertreten. Auch Standpunkte zum Antisemitismus und andere Themen kann ich durchaus teilen. Mir ist auch egal, ob sie sich überteuerte Uhren kaufen, solange sie diese bezahlen können, ist das in Ordnung. Mir geht es eher um etwas Grundsätzliches, mir scheint, dass sie selbst in Sachen zwischenmenschlicher Kommunikation schwächeln und so auch ihrem Einsatz in der Integrationsarbeit einen Bärendienst erweisen.
Damit will ich ausdrücken, dass man wirklich wahrhaftig wirken sollte und nicht wie die ewige Nörglerin.
Ich spiele hier nicht auf irgendwelche sprachlichen Ausrutscher oder ihre Qualifikationen an, zu den Themen, die sie aufgreifen. Ich rede schlicht davon, dass sie oft wirken, als würden Sie nicht verstehen, wie die Menschen ticken. Denn genauso muss man Ihre Äußerungen oft auffassen, in der Breitenwirkung.
Es ist hier nicht notwendig sie im Wortlaut zu zitieren und dann ellenlang über ihre Äußerungen zu schwadronieren. Eher möchte ich Sie auffordern, reden Sie bitte einmal mehr mit ganz normalen Menschen auf der Straße und lernen, wie diese denken und dann können Sie weiterhin über, zum Beispiel Integration sprechen. Insbesondere meine ich hier nicht, dass sie in ihrem Berliner Umfeld, wo sie jeder kennt, noch einen Kaffee Latte mehr mit Bekannten schlürfen sollen, sondern, dass sie Deutschland bereisen und mit ganz normalen Deutschen reden. Ohne Termindruck, einfach improvisiert, vielleicht mal im Urlaub von Hamburg nach Bayern und von Sachsen nach Mecklenburg Vorpommern.
Ich tue das oft, weil ich es als Teil meiner Arbeit sehe, Menschen zu verstehen. Und Sie können mir glauben, auch mir fällt es gelegentlich schwer, mich in jedermann hineinzuversetzen. Doch ich tue es, weil auch mein Leben sonst am real existierenden Menschen vorbei geht. Auch schreiben kann von der echten Welt entfremden und dann taugt alles, was ich publiziere nichts mehr.
Aber, jemand wie Sie Frau Chebli, der häufig und gerne über Integration redet, sollte auch die Mentalität der Menschen verstehen, in deren Land andere Menschen sich integrieren sollen. Das ist aktive Integrationsarbeit. Denn diese Integrationswirkungen, müssen Sie nicht in ihren Kreis von Bekannten, Freunden und Politikern erfahren, sondern in der Welt des einfachen Bürgers. Und dieser Bürger tickt noch weniger ähnlich, wie ihr Bekanntenkreis aus dem politisch korrekten Berliner Paralleluniversum.
Berlin ist eine Großstadt, ein teils recht buntes Multi-Kulti Universum und sie gehören heute sogar zu dem privilegierten Teil des Selbigen.
Das finde ich schön, denn Sie haben etwas erreicht und dass ist Beileibe schon eine reife Leistung. Und doch sind Sie sehr Weltfremd, wenn es darum geht, was Integration über Generationen leisten muss. Weil sie gewisse Verhaltensmuster als Ausgrenzung empfinden, heißt es nicht, dass es auch Ausgrenzung ist. Oft ist es einfach nur Höflichkeit oder auch Interesse. Denn der Deutsche an sich, ist freundlich und an seinem Umfeld interessiert.
Ich erwähne hier einmal, Sie erregten sich, dass sie auf einem Flug in englisch von einer deutschen Stewardess angesprochen wurden und sie ärgern sich darüber, dass Menschen sie nach ihrer Herkunft fragen und erstaunt sind, dass sie eine deutsche Akademikerin sind. Weil sie sich aus gutem Grunde als Deutsche sehen, denn so würde auch ich Sie sehen.
Doch der einzige Grund für mich, sie sofort als Deutsche zu sehen ist, ich habe schon einige Informationen über ihren Migrationshintergrund aus den Medien.
Und nun eine für sie vermutlich nicht schockierende Information. Ich bin mir sicher, sie besitzen einen Spiegel, für andere Menschen, die sie nicht kennen, sehen sie aus, als könnten sie eine Touristin/Migrantin sein.
Und hier fängt ihre kommunikative Schwäche unter anderem an, sie weigern sich diesen Aspekt zu akzeptieren. Zu recht sehen sie sich als Deutsche und doch wirken sie auf Menschen, die sie nicht kennen erst einmal fremd. Was bei ihrem Erscheinungsbild, mögen sie auch noch so sehr einen westlichen Modestil folgen, nicht überraschend ist. Es ist aber auch nichts Böses, wenn andere Menschen sie darauf hin geographisch, als nicht Deutschstämmig einschätzen. Das liegt in der Natur der Dinge, dass wir ein einzigartiger und manchmal anders wirkender Mensch sind. So hat uns die Natur erschaffen, einmalig anders.
Gesunde zwischenmenschliche Kommunikation beruht aber darauf, dass man zuerst erkennt, sie sind ein Mensch und dann darauf zu erkennen, dass es kleine Unterschiede gibt, die unser Interesse erregen. Manchmal ziehen wir auch voreilige Schlüsse. Das ist im Einzelfall möglicher Weise etwas störend, doch dass ist das Leben. Und grade Menschen die bereits aktiv integriert sind in unsere Gesellschaft, sollten hier ihre Vorbildwirkung leben. Sie sollten besonders kommunikativ sein, wenn sie im Rampenlicht stehen.
Und so mag es geschehen, dass eine deutsche Flugbegleiterin in einem deutschen Flugzeug, einer deutschen Staatsbürgerin einen Kaffee in englischer Sprache anbietet. Weil sie diensteifrig, etwas voreilig auf Grund ihres Aussehens geschlossen hat, sie wären ein Gast in Deutschland und die Flugbegleiterin, Ihnen Frau Chebli höflicher Weise den Kaffee in einer Sprache anbieten wollte, die Sie verstehen.
So wird es auch immer wieder vorkommen, dass sie Frau Chebli von Fremden in einem Gespräch gefragt werden, woher sie kommen. Denn dies ist kein Beweis für Ignoranz in Sachen integrierter Migrantenkinder, sondern der Beweis, das sich der Mensch untereinander näher Kennenlernen möchte.
Es ist eine Frage der Höflichkeit, Informationen über den anderen zu bekommen, um aufeinander eingehen zu können. Ein Soziologe würde ihnen das jetzt ausführlicher erläutern, aber ich denke, sie sind klug genug, das zu verstehen, wenn sie das wollen.
Den Standarddeutschen gibt es eben nicht, es gibt nur den Deutschen und dieser hat auch immer eine Herkunft, nach der jemand fragen wird. Ich bin Deutscher und sehe wohl auch durchschnittlich deutsch aus. Trotzdem werde ich auf Reisen durch Deutschland überall gefragt, wo ich den genau her stamme.
Das liegt daran, dass auch ich sprachliche Nuancen aufweise, die mich, als nicht unbedingt, den regional ansässigen Deutschen zuordnet. Und wenn sie das verstanden haben, werden sie eben verstehen, dass niemand sie ausgrenzt, sondern viele Menschen versuchen, sie einfach in ihr Weltbild zu integrieren. Weltbilder unterliegen nun mal dem ständigen Wandel, wie der Zeitgeist.
Ich empfinde es als höflich, in Gespräche einzubinden, woher ich komme. Das interessiert die Menschen, weil es völlig normal ist. Und in langen Gesprächen flechte ich sogar ein, dass mein allererster urkundlich erwähnter Urahn, im 11. Jahrhundert in Köln lebte und Advokat war. Wenn ich dann noch bemerke, dass man auch “schwarze Schafe“ im Stammbaum erwähnen muss, lachen in der Regel alle und ich bin in einer unbekannten Ecke Deutschlands schneller integriert als gedacht. Denn ich stelle mich, wie ein Mensch dar, der wie ich und du ist, den die anderen Menschen schon ein wenig Kennenlernen konnten. Offenheit und Humor kommen immer gut an.
Und um auf die Integration, ihrem Anliegen zurückzukommen. Jeder Migrant wird noch über Generationen seine Geschichte erzählen müssen, dass heißt aber nicht, dass er nicht als Deutscher akzeptiert ist. Aber er kann noch mehr erzählen, als die meisten Deutschen ohne Migrationshintergrund.
Und wenn Sie mir jetzt noch nicht folgen können, dann erkläre ich es ihnen auf Wunsch auch gerne persönlich.
Mit freundlichen Grüßen
Georg Werner Sobotta aka George W. Lästerbacke
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Dienstag, 5. Februar 2019
Integration für Anfänger?
Bevor ich meine Gedanken weiter niederschreibe, will ich allem voran ein Zitat stellen. Es ist ein Tweet von Twitter. Er stammt von einer SPD Staatssekretärin, sie ist Deutsche mit Migrationshintergrund, welche mittlerweile schon fast jedem, wenigstens auf Twitter bekannt ist. Denn sie twittert unermüdlich, früh, mittags und abends. Das tut sie natürlich privat, so steht es wenigstens in ihrem Profil. Wenn sie dies auch von der Arbeitsstelle und anderen dienstlichen Verpflichtungen aus tut. Sie hat auch zu den vielfältigsten Themen eine Meinung, die soll sie auch haben dürfen. Was sie allerdings nicht zur beliebtesten Frau auf der Plattform macht, aber sicher zu einen Quoten-Hit für Twitter.
Nein, ich meine nicht, dass sie eine Quotenfrau ist, auch wenn einem ab und zu, bei ihren Tweets schon mal der Gedanke kommen kann, dass sie nicht mit reiner Qualifikation und Raffinesse an den B11 besoldeten Job auf Staatssekretärsebene gekommen sei. Aber ich spekuliere nicht, das weis das Personalbüro des Ministeriums sicher besser.
Der originale Tweet aus dem Januar 2019:
„Dieser Gesichtsausdruck einiger Leute, wenn man nach seiner #Herkunft gefragt wird, weil "man ja so gut #Deutsch spricht", sie dann erfahren, dass man hier geboren und #Akademiker ist. Als ob sie Außerirdische gesehen hätten. "Und dann noch Journalist und Freiberufler!"
Das die Dame faktisch pausenlos mit ihrem Migrationshintergrund kokettiert und gerne betont, wie weit sie es als Kind von Migranten gebracht hat, mag irritieren, aber gut. Es ist wohl ihre Sache, wie weit man sich in seine Herkunft steigert. Ich meine ich kenne auch so einige Supergermanen. Mich persönlich interessiert das weniger. Ich weis, wo ich geboren bin, mag meine Herkunft und meine Heimat. Wer dass immer wieder gewichtet, will für mich nur Aufmerksamkeit erhaschen, denke ich. Aber auch dass ist heute nicht das Thema.
Viel mehr geht es mir um Integration und seltsame Ansichten dazu, auch die Ansichten dieser SPD-Staatssekretärin. Wir wissen alle, das Integration ein Generationenprojekt ist, würde ich meinen. Das sagt uns die persönliche Erfahrung oder auch erworbenes akademisches Wissen. Es scheint nur für die zitierte Dame und so einige aus der gleichen politischen Fraktion, schwer zu sein diesen Umstand zu verstehen.
Ich gehe davon aus, dass Deppen, die meinen dass man Menschen anhand von Rassen unterscheidet, hier sowieso nicht mitlesen. Denen klingt das vermutlich zu akademisch, was es natürlich nicht ist. Wir reden hier eher von Allgemeinwissen und Erfahrungswerten.
Die Biologie macht uns alle gleich, mögen wir uns auch in optischen Facetten unterscheiden. Lassen wir alle Äußerlichkeiten weg, sind wir alle nur Homo Sapiens. Das macht uns alle gleich. Egal, wie sehr wir uns in Charakter, Temperament, Sprache und Kultur unterscheiden, wir bleiben doch Menschen. Kommen wir auch aus den verschiedensten Ecken der Welt, es ändert sich nichts an unserer Biologie. Damit ist das Thema für mich auch durch.
Ganz anders ist das allerdings mit Integration. Hier weis der Soziologe, wenigstens der ohne linke Scheuklappen, dass die Integration in eine Gruppe nicht über Nacht funktioniert. Egal wie wild entschlossen ein Fremder ist, sich zu integrieren, es ist doch die Regel, dass er auf eine geschlossene homogene Gruppe, in die er einwandert, zumindest kulturell und oft auch optisch fremd wirkt. Dieser Umstand ist einfach nachzuvollziehen.
Ein Beispiel wären Deutsche, die in die USA einwanderten. Sie gründeten ganze Siedlungsgebiete, lebten und arbeiteten dort, wie jeder andere Amerikaner und erst in der dritten und vierten Generation, waren sie wirklich angekommen, weil sie sogar ihre ursprüngliche Sprache verlernten. Was nicht heißt, dass diese Deutschstämmigen nicht schon früher persönlich bestens integriert waren. Doch auch für den alteingesessenen Amerikaner waren sie, eben auch aus den verschiedensten Gründen, noch über Generationen die Deutschen. Integration ist abgeschlossen, wenn niemand mehr fragt, woher du kommst und dafür gibt es viele Faktoren. Wobei der Vergleich zwischen den USA und Deutschland immer etwas hinken muss, denn die USA sind durch Einwanderung entstanden. Deutschland kennt nur die sehr verzögerte Einwanderung, entweder durch die Völkerwanderungen, welche sich über Jahrhunderte streckten, in Gebiete germanischer Stämme oder aber kleiner Gruppen. Wobei es keine Rolle spielt, aus welchen Gründen diese Einwanderung stattgefunden hat.
Wir können auch noch das Beispiel Russlanddeutscher nennen. Mittlerweile sind viele von ihnen schon in der zweiten und dritten Generation in Deutschland und es gibt keinen Unterschied zwischen einem hier seit Hunderten von Jahren ansässigen Deutschen und ihnen. Und doch, ein feiner Beobachter erkennt noch den Russlanddeutschen, obwohl dieser bereits hier geboren wurde. Und dass wo diese Personen faktisch nicht mal wirklich eine andere ethnische Gruppe sind.
Sie waren lediglich einige Jahrhunderte nicht im eigenen "Stammesgebiet" und haben sich natürlich auch außerhalb ihrer Gruppe mit Angehörigen anderer Gruppen vermehrt. Was meistens kaum sichtbare äußerliche Spuren hinterlassen hat. Aber es zeigt, wie fein das innerer Radar des Menschen justiert ist, wenn es um die Wahrnehmung von Fremden geht. Ganz bewusst lasse ich das Kapitel der erzwungenen Merkel-Einwanderung aus. Denn hier geht es um Politik und Dominanz einer Politischen Kaste, welche jegliche Bodenhaftung, auch im Bezug auf Einwanderung verloren hat und schon heute weis, dass dies in dieser Form ein Fehler war, den wohl einige Generationen gemeinsam mit den Neuzugängen ausbaden müssen. In Europa ist vielleicht Deutschland die neue USA, wenn man es nur von der Seite der Einwanderung betrachtet.
Heute haben wir die bewusste Scheu vor dem Fremden längst hinter uns gelassen. Die Aufgeklärten unter uns, versuchen es heute eher mit der Neugier auf das neue unserer Mitmenschen. Einige tun dies völlig Vorbehaltlos, andere wiederum nicht. Denn fest verwurzelt im Unterbewussten ist dieser Instinkt noch vorhanden. Diese kleine Portion Skepsis, die uns früher, als wir noch in Sippen lebten, oft das Überleben sicherte. Und auch damals schon nahmen wir Fremde auf, nur eben verhaltener. Es war nicht so selbstverständlich wie heute, meistens waren es wirtschaftliche Gründe oder auch genetische Vielfalt, die wir benötigen, welche eine Öffnung ermöglichte. Auch hier könnte man viele historische Beispiele bringen.
Und wenn wir wieder auf den zitierten Tweet zurückgreifen, dann darf man ruhig fragen, wie verblendet muss ein Mensch sein, um das nicht zu begreifen oder wie fixiert auf sich selbst?
Ich verstehe zwar absolut die Kinder von Migranten, die gelegentlich genervt sind, wenn sie vermutlich zum x-ten male gefragt werden, woher sie kommen. Sie verstehen sich als Deutsche, was auch gut so ist. Doch es fragt niemand aus Boshaftigkeit, sondern er zeigt Interesse an seinen Mitmenschen und man kann ihm dann sogar noch die kurze oder lange Version seines Lebens erzählen. Wenn diese Sorte Menschen mit Migrationshintergrund verstehen, dass sie aktiv an der Integration vieler Menschen arbeiten, wenn sie ihre Geschichte erzählen, dann sind sie definitiv integriert und haben Integrationsprozesse verstanden. Sie helfen tatsächlich eine buntere Gesellschaft zu schaffen. Denn auch fremd wirken, kann normal werden, wenn man Geduld zeigt.
Manchmal hilft es eben, in den Spiegel zu sehen und festzustellen, ja es stimmt, ich sehe anders aus. Also bin ich tolerant und geduldig, ich erzähle dem anderen von mir. Der andere wird vielleicht überrascht sein, was für eine tolle Deutsche ich geworden bin und sich mit mir freuen.
Denn positiv auf Menschen zugehen und zeigen, dass wir alle gleich sind, dass müssen wir alle tun. Dass ist keine Einbahnstraße für alteingesessene Einheimische, dass ist Integrationsarbeit für alle Deutschen, auch für die mit Migrationshintergrund.
Irgendwann hört sicher auch die nervige Fragerei auf. Wenn man oft genug Fragen beantwortet hat, vielleicht auch bei den Kindern der Frau von der SPD, die denkt dass alle Deutschen sofort erraten, dass sie eine Deutsche ist. Obwohl auch sie sicher, außer einer Rolex, einen Spiegel besitzt.
Diese Frau, die sich darüber lustig macht, dass Menschen noch staunen und überrascht sind, hat selbst noch viel zu lernen.
George W. Lästerbacke
Mittwoch, 12. September 2018
Der Musterflüchtling
Ich will heute nur über eine Straftat, von durch die Bevölkerung gefühlt “unzähligen“ Messerattacken, seit der “Wir schaffen das“ Flüchtlingswelle unserer allseits "beliebten" Bundeskanzlerin schreiben. Denn ich denke, wir müssen alle endlich gedanklich tiefer gehen, als uns nur zu empören oder uns verlogen bis dümmlich Tatsachen zu stellen, die man weder wegreden noch ignorieren kann. Dabei unparteilich bleiben ist schwer und doch sollte man es versuchen, um Probleme auszumachen und vielleicht von unten her zu erkennen, wo steht der wirkliche Gegner aller Menschen.
Dieser Fall, den ich zum Anlass nehme ist nur ein Beispiel.
Natürlich ist das nur ein sogenannter Einzelfall, herausgegriffen aus anderen Vorfällen. Aber er wurde sehr gut medial dokumentiert und er hebt sich aus der Masse von Messerattacken in Deutschland heraus. Die auch statistisch nachgewiesen seit 2015 stark zugenommen haben. Denn der Angeklagte bezeichnete sich in einer polizeilichen Vernehmung selbst als „Musterflüchtling“. Eine Aussage der medial nur in völlig falscher Auslegung Rechnung getragen wurde. Denn tatsächlich hat sie Bedeutung, besonders für ein Land, das Flüchtlingen eine Zuflucht bieten möchte, aber nichts dazu lernen will.
Was war geschehen?
Nach einem Streit in einem Supermarkt zwischen dem Freund des Opfers mit dem Bruder(14) und dem Cousin des Täters in Burgwedel(Niedersachsen) rammte Abdullah A.(17), Vivien K.(24) ein Messer in den Bauch.
Vivien K. wollte das Trio daran hindern ihren Freund Domenic zusammenzuschlagen und ging dazwischen, sie überlebte nur dank einer Not-Operation. Die zehn Zentimeter lange Messerklinge hatte ihre Rippen gebrochen, verletzte Leber, Magen, Niere, Darm. Vivien K. lag im Koma, Milz und Teile der Bauchspeicheldrüse wurden entfernt.
Der Flüchtling aus Syrien wurde verurteilt. Er erhielt 5 Jahre Jugendhaft.
Strafmildernd war wohl, dass er frappierend ehrlich war. Er sagte vor Gericht aus „Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten“. Nach Aussage des Anwalts des Opfers Vivien K., Björn Nordmann sagte der Angeklagte auch aus, dass Konflikte in seiner syrischen Heimat mit Waffen ausgetragen würden. Den Streit habe er als Ehrverletzung verstanden. Nach seiner Auffassung stehe es ihm zu, in dieser Situation zur Waffe zu greifen.“
Das war der Fall kurz geschildert und sicher erregen sich nun einige schon über das scheinbar milde Urteil, aber darum geht es gar nicht. Denn das deutsche Jugenstrafrecht darf man getrost als Kuscheljustiz bezeichnen und es ist auch nicht als Racheakt der wütenden Gesellschaft an Straftätern gedacht. Auch wenn es manchmal schwer fällt diesen Umstand zu akzeptieren.
Wir alle machen besonders in der Jugend Fehler und manchmal sollten wir eine Chance erhalten, über diese Fehler hinauszuwachsen.
Jugendstrafrecht ist in so schweren Fällen, die letzte Chance sich nochmals zu bewähren und es nach der Strafe besser zu machen. Natürlich ist diese Sicht vielen wieder zu optimistisch und vielleicht auch Gutmenschen Mentalität, doch tief in uns drin ahnt jeder, wenn er die Wut ignoriert, dass da etwas dran ist. Wenn auch nicht so viel, wie es deutsche Kuscheljustiz exzessiv auslebt. Aber hier gilt das Prinzip Hoffnung.
Viel schlimmer finde ich den Umgang der Justiz mit den Opfern, die oft genug wenn überhaupt nur lächerliche Entschädigungen für ihre erlittenen seelischen und körperlichen Verletzungen erhalten, wenn überhaupt etwas passiert.
Doch auch auf dieses Thema will ich gar nicht hinaus. Vielmehr will ich sagen, dass wir aus den Aussagen des selbsternannten Musterflüchtlings etwas lernen sollten, nämlich Verhaltensmuster, die wir so ausgeprägt in unserer Kultur nicht mehr kennen.
Die Worte „Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten“ sind unser Stichwort. Tatsächlich machen sie Abdullah A. zu einem Musterflüchtling in Sachen Verhaltensmuster. Ein Verhaltensmuster das durch kulturelle Prägung entstanden ist. Schlicht nennt man es Machokultur. Und hier beginnt auch das Versagen der deutschen Gesellschaft.
Was müssen wir verstehen?
Uns muss klar sein, dass dieser junge Mann, genau wie viele andere junge Flüchtlinge von Kindesbeinen an nichts anderes kennengelernt haben, als dieses billige Gehabe. Konfliktbewältigung wird oft mit Gewalt gleichgesetzt.
Das betrifft nun beileibe nicht jeden Flüchtling, denn auch unter Flüchtlingen gibt es verschiedene Mentalitäten.
Wir beobachten nun nicht grade, dass die gesamte arabische Welt sich ständig mit Messern attackiert, obwohl hier speziell eine Einschätzung für uns gar nicht möglich ist. Es ist ein Kernproblem der kulturellen Erziehung, dass wissen wir und doch wird dieses Allgemeinwissen in der deutschen Gesellschaft permanent ignoriert.
Diese Einzelfälle beruhen auf der Ignoranz der Gesellschaft Flüchtlinge sofort und allumfassend auf eine neue Gesellschaft vorzubereiten. Es ist schon schwer genug Erziehungsmuster zu überwinden, wenn man sie kennt. Doch in Deutschlands politischer Elite fehlt es an der Einsicht Fremde darüber aufzuklären, was geht und was geht gar nicht in Deutschland und klar zu sagen, dass sind unsere Regeln. Wenn du dagegen verstößt, dann kannst du nicht bleiben und das gleich nach ihrer Ankunft.
Es geht nicht darum, wie man Menschen unterbringt und andere Aspekte einer Begrüßungskultur, es geht darum Menschen auf ein neues, anderes Leben vorzubereiten und ja es geht auch darum zu fördern und zu fordern.
Nennen wir es Benimm-Kurse für Flüchtlinge, oder wie auch immer. Aber wenn wir es ignorieren zu sagen, wie Dinge in Deutschland funktionieren, brauchen wir uns nicht wundern, das Flüchtlinge ihre Probleme so lösen, wie sie es gelernt haben, nach Traditionen die uns fremd sind.
Deutschland hat es mehr als einmal versäumt Migranten so zu integrieren, dass sie nicht nach unseren Regeln, sondern nach ihren Regeln leben und so bereits unzählige Parallelgesellschaften geschaffen. Die rot-grüne, schwarze Kanzlerschaft Angela Merkels wird es auch diesmal versauen, dass Flüchtlinge es nicht schaffen werden ihre Wurzeln in der alten Heimat zu sehen, aber sie neu bei uns einzupflanzen, sondern nur neben uns her leben. Also sich wirklich zu integrieren.
Das steht nicht zu befürchten, sondern dass ist eine Einsicht die wir von unten her selbst erkennen müssen. Denn die dumme Politik wird es nicht verstehen diese Probleme zu bekämpfen. Wir, jeder einzelne von uns muss das selbst tun, wenn er will das sich Verhaltensmuster ändern.
Denn viele dieser Flüchtlinge sind nun hier angekommen und gehören über kurz oder lang zu denen da unten, wie wir. Und die da unten sollten miteinander reden. Denn die da oben haben es nicht drauf. Die da oben sind heute, stark überspitzt formuliert der Feind aller Menschen. Denn nur der Mensch da unten formt unsere Gesellschaft wirklich und trägt diese langfristig. Regierungen sind nur nötig um Machtverhältnisse zu zementieren und die Masse zu unterdrücken. Und wenn wir verstehen das unsere Gesellschaft stetig im Wandel ist und wir die Formgeber sind, nicht irgendwelche Dummbratzen, dann werden wir keine Regierungen mehr brauchen.
PS: Gebt der philosophischen Betrachtung von Dingen mehr Raum, den Philosophen haben die Welt mehr verändert als jeder Kriegsherr und Prophet der euch erklärte, wer euer Feind ist. Seht selbst, das nur die Autoritäten euer Feind sind, nicht aber der Mensch an sich.
Quelle: Bzgl. Meldungen zum Fall Vivien K. wurden die Angaben der Bild Zeitung online und vorhandenen Archivbeiträgen entnommen.
© George W. Lästerbacke
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Samstag, 28. Oktober 2017
Islamisierung?
Seit der so genannten Flüchtlingskrise von 2015, deren langfristigen Folgen für Deutschland, durch die Masseneinwanderung, noch gar nicht absehbar sind, schwelt die Diskussion über die Islamisierung. Vernachlässigen wir den Fakt, dass die damalige und neue Merkel Regierung, die man eigentlich gar nicht mehr, als Regierung bezeichnen möchte, sondern eher, als irgendwie legitimierte Diktatörchen Sippe, welche praktisch viele Bürgerrechte massiv eingeschränkt hat und in der Medienmanipulation neue Horizonte erschloss, die wohl sogar das SED Regime der DDR oder auch Adolf Hitler fasziniert hätten. Diese Ideologen waren in Sachen Manipulation der Meinungsfreiheit, gegen die Merkel Regierung eher grobmotorisch begabt.
So bleibt uns doch die Frage, haben die Islam kritischen, echten Experten, die selbsternannten Experten und die vom Herzen her mitbewegten Mitdiskutanten, auch Wutbürger genannt recht damit, dass das Abendland in ernsthaften kulturellen Schwierigkeiten ist oder doch die links rot-grüne Friede, Freude, Eierkuchen, Multi-Kulti Gutmenschen Fraktion? Die Deutschland zum Teil, lieber mit dem Deutschen Volkstod beglücken würden? Dafür aber islamische Einwanderung begrüßen. Ein interessanter Nebenfakt ist vielleicht auch, die Bundeswehr lässt nun auch die Truppe ohne Schuhe vor Imamen antreten, um sie in Religion Friedens zu unterweisen. War es je eine Pflichtveranstaltung in eine Kirche zu gehen?
Ich halte mich mit meiner Meinung, welche ich mir nach ausführlicher Lektüre des Korans und persönliche längere Aufenthalte in verschiedenen islamischen Staaten gebildet habe, heute zurück. Es ist besser, man schaut in die Welt und jeder der denken kann, macht sich selbst ein Bild.
Das bekanntesten Beispiele, wie der Islam wirkt, aus der jüngsten Geschichte, ist wohl der IS in Syrien. Nach der Besetzung der ehemals religiös-liberalen Gebiete Syriens, durch die Terrormiliz Islamischer Staat, von Erdogans und US Gnaden, wandelten sich diese Teile des Landes in ein islamische Kalifat. Scharia Recht, Kopftücher und Burkas für Frauen und noch vieles andere. Und noch schlimmer war, es wurde Kriegsgebiet. Weil sogar ein mieser Diktator, wie Assad hat ein Recht, das ihm unterstehende Staatsgebiet zu verteidigen. Millionen Menschen auf der Flucht, hauptsächlich in die Türkei. Etwa vierhunderttausend Flüchtlinge landeten auch bei uns, ob das nun alles Syrer waren, sei dahingestellt. Über die falschen Passe und Scheinidentitäten, wurde genug geschrieben.
Ein anderes Beispiel ist der Iran, in den 1980er Jahren. Persien, ein westlich orientierter Staat mit ähnlicher Lebensart, wie wir. Der Schönheitsfehler ein Regent, der Schah, mit wenig Sinn für Demokratie.
Er sollte weg.
Richten sollte dieses Problem ausgerechnet ein im Exil lebender Islamist. Ayatollah Khomeini führte, die großzügig vom Westen finanzierte Revolution an und prägte den Iran bis heute. Früher trugen Frauen dort Jeans und Röcken, heute Burka Säcken. Scharia Recht mit den Folgen, wie massenhafter Verstümmlung von Menschen durch das Abhacken von Gliedmaßen, wegen Straftaten wie Diebstahl und anderen Vergehen. Die UN hat einmal Zahlen veröffentlicht, das in islamisch geprägten Staaten die das Scharia Recht praktizieren bis zu 30 Prozent der Bevölkerung durch die Rechtsprechung körperlich verstümmelt wurden.
Die Todesstrafe und vieles andere, üble Nebeneffekte des Scharia Rechts dominieren diese Länder. Von der Aufhebung praktisch aller Frauenrechte, muss ich an dieser Stelle, wiederum nicht mehr reden. Nur Grüne Studienabbrecher können diese verheerende Entwicklung ignorieren.
Doch wir müssen Europa nicht einmal verlassen, um zu beobachten, wie Islamisierung wirkt.
Die links-grünen Regierungen Schwedens forcierten auf Grund ihre liberalen Asylrechts, die islamische Einwanderung, so das schon heute klar ist, Schweden hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Die UN prognostiziert, das Schweden in 2030 auf dem heutigen Stand eines Entwicklungslandes sein wird.
Wenn man schwedischen alternativen Medien glaubt, gibt es keinen Wandel zum Positiven. Und ehrlich, was macht alternative Medien unglaubwürdiger, als die Schwedischen Staatsmedien, welche mittlerweile völlig staatlich kontrolliert sind? Doch das kann man ausführlicher unter http://zombiekingshouse.blogspot.de/2015/11/die-islamisierung-in-schweden.html nachlesen.
Auch in Frankreich und England, die auf Grund ihrer kolonialen Vergangenheit traditionelle Einwanderungsländer sind, kann man die immer weiter fortschreitende Bildung islamischer Parallelgesellschaften beobachten. So genannte No Go Areas für Staat und Polizei sind in Frankreichs Vorstädten bereits Jahrzehnte, alte Tradition und auch englische Städte leiden unter dem selben Problem.
Nur die politische Korrektheit einer ideologisch überzüchteten, realitätsfernen Medien und Politiker Menschenkaste, hält die nicht mehr zu verschweigende Realität, aus der öffentlichen Berichterstattung raus. Was wir sehen, sind nur Fetzen der Wirklichkeit.
Doch als letztes Beispiel der Auswirkungen islamischer Einwanderung habe ich für euch etwas ganz Aktuelles ausgewählt.
Es geht um Katalonien. Viele Berichte drehen sich um Separatisten. Und es steht außer Frage, das ein Volk selber entscheiden sollte, welchem Staat es angehören möchte.
Das möchte ich hier anmerken.
Doch in Katalonien geht es auch um islamische Einwanderung. Ein von den Separatisten selbst geschaffenes Problem. Diese lebten auch nach dem Motto unserer deutschen Merkel Regierung. Integration? Überhaupt kein Problem.
Die größte Sorge der Separatisten, galt nämlich der bedenklich niedrigen Geburtenrate in Katalonien. Der Verlust an gebürtigen Katalanen konnte mit Zuwanderern aus Murcia und Andalusien nicht kompensiert werden. Seit den 1990er Jahren, dem Beginn des Wirtschaftsbooms in Katalonien, befürchteten Separatisten, dass die neuen Arbeitsplätze von hunderttausenden Spaniern besetzt würden.
Die spanisch sprechenden Neu-Katalanen aber, hätten nicht Katalanisch gelernt und so die kulturelle Assimilation der katalanischen Kultur in die spanische Gesellschaft gefördert. Also mussten scheinbar bessere Einwanderer her.
Einige wenige Leuchten unter den Separatisten kamen daher auf die “geniale“ Idee, vorrangig Muslime aus Marokko und Pakistan ins Land zu holen. Soweit so gut. Denn wenn diese Muslime, schon eine neue Sprache lernen würden, könnte dass Katalanisch sein. Die Separatisten hoffte so, billigen und integrierbare Arbeitskräften ins Land zu holen, welche man für die separatistische Bewegung begeistern kann. Denn die Arbeiter, die nur Katalanisch und Arabisch sprechen und dabei noch auf Transferleistungen angewiesen sind, würde bleiben müssen, denn sie könnten es sich nicht leisten, Katalonien zu verlassen.
Erst einmal im neuen zu Hause, würde sich die Muslime schon als katalanische Nationalisten umdrehen lassen. Nationalhymne, die katalanische Fahne schwenken und für den FC Barcelona jubeln. Die Integration käme dann schon ganz von allein. So simpel gedacht, wie lächerlich dümmlich, wenn man eine politische Religion importieren will.
Die Folgen der unausgegorenen Idee werden heute deutlich. Der muslimische Bevölkerungsanteil wuchs auf über 500.000 Menschen an. Nur wurden die Neubürger nicht automatisch auch Nationalisten, nein, natürlich nicht. Dafür brachten sie den Islam zurück nach Katalonien.
Zwischenbemerkung:
An dieser Stelle kann man für Menschen ein allgemeines Zwischenfazit ziehen. Allzu heftiger Nationalismus oder auch Internationalismus kann zu schweren Hirnschädigungen führen, die logisches Denken außer Kraft setzen oder zumindest schwer einschränken. Was extrem unpassend ist, wenn man, als Staatslenker eine politische Religion einschätzen will. Welche man sich ins Land holt.
In 2012 war der zweithäufigste Vorname in der Provinz Girona, der arabische Jungenname Mohammed. In der Region Segarra (Lérida) hatten 55% der im Jahr 2014 geborenen Kinder Neukatalonische Mütter. Die Stadt Salt (Girona), in der 12.000 der 30.000 Einwohner Muslime sind, wurde zu einem neuen Mekka der radikalsten Salafisten. Der Bürgermeister von Salt äußerte in einem Radiointerview, dass sich die muslimische Bevölkerung immer mehr radikalisieren würde.
Zitat
„Noch vor wenigen Jahren waren die Frauen aus dem Maghreb eher westlich orientiert, jetzt sieht man davon immer weniger. Die hohe Zahl an muslimischen Einwanderern in Salt hat Imame angezogen, welche die Einhaltung islamischer Regeln und Bekleidungsvorschriften erzwingen. Früher trugen muslimische Frauen gewöhnlich Jeans, aber jetzt bedecken sie ihr Haar. Diese Imame fördern nicht das Zusammenleben.“
Neben Salt wurden auch andere Städte zu Zentren des Salafistischen Islam in Spanien. Allein Barcelona hat fünf salafistische Moscheen. Wie anderswo auch predigen die Salafisten in Katalonien, dass das Recht der Scharia über dem Spanischen Recht stünde, sie treiben die Bildung muslimischer Parallelgesellschaften voran. Scharia Gerichte wurden eingeführt, die natürlich über die Einhaltung der islamischen Glaubensregeln wachen.
Mit Hilfe der Separatisten hat sich Katalonien zu einem der bedeutendsten mediterranen Zentren für radikale Islamisten in Europa entwickelt.
Am 2. Oktober 2007 sendete der damalige amerikanische Botschafter in Spanien, ein Telegramm an Washington. In dem fünf Seiten langen Bericht, der als „geheim“ klassifiziert wurde, der, der Presse zugespielt wurde und in der Madrider Zeitung “El País“ zu lesen war, heißt es unter anderem:
„Starke Einwanderung – sowohl legal als auch illegal – aus Nordafrika (Marokko, Tunesien und Algerien) und Südostasien (Pakistan und Bangladesch) hat Katalonien zu einem Magneten für Anwerber von Terroristen gemacht …Die spanische Nationalpolizei schätzt, dass in Barcelona und Umgebung mehr als 60.000 Pakistani leben, die überwiegende Mehrheit männlich, unverheiratet oder unbegleitet, und ohne legalen Titel. Noch mehr solcher Immigranten stammen aus Nordafrika. Sie leben an den Rändern der spanischen Gesellschaft, sie sprechen die Sprache nicht, sind oft arbeitslos und haben nur wenige Orte, an denen sie ihre Religion mit Würde praktizieren können. Jeder einzelne dieser Umstände würde einen fruchtbaren Boden für eine Rekrutierung als Terrorist darstellen, alle zusammengenommen, liegt die Bedrohung auf der Hand. Es besteht wenig Zweifel, dass die autonome Region Katalonien eine wesentliche Operationsbasis für terroristische Aktivitäten geworden ist. Die spanischen Behörden sagen uns, dass sie die Bedrohung, aus diesen klein zelligen Einwanderungsgemeinschaften fürchten, die für den Radikalismus anfällig sind, aber sie haben sehr geringe geheimdienstliche Erkenntnisse, über diese Gruppen und kaum Möglichkeiten, sie zu unterwandern.“
Die Anschläge, wie in Barcelona und Cambrils, waren weder höhere Gewalt, noch bedauerliche Einzelfälle. Es liegt auf der Hand. Weder brachen sie unvorhersehbar, über die Bevölkerung herein, noch waren sie unvermeidbar.
Die Terrorzelle des Imam Es Satty, war nicht zuletzt die Folge einer falschen Einwanderungspolitik.
George W. Lästerbacke
Quellenangabe:
Allgemein:
Internet
Spezielle Angaben zu Katalonien:
http://www.achgut.com/artikel/das_katalanische_kalifat
Foto:
Chris Cosco Flickr CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons
Donnerstag, 22. Juni 2017
Die wehrhafte Türkische Mutter
Neulich hab ich wieder etwas dazu gelernt. Lege dich nicht mit einer türkischstämmigen Mama an. Nicht, dass mir aus meinen Zeiten, in den ich in Berlin lebte, nicht bekannt war, wie resolut diese Damen sind, wenn es um Kinder und Familie geht. Doch dieser Vorfall über den ich euch heute berichte, den kann man nur noch als wehrhaft und Mustergültig beschreiben. Wie immer eine Geschichte aus dem wahren Leben einer kleinen Stadt.
Wir sind seit Jahren mit einer Deutsch-Türkin befreundet, die in Kreuzberg aufgewachsen ist. Super Frau, voll integriert, wie das heute politisch korrekt heißt und verheiratet mit einen Prachtexemplar von Deutsch-Türken. Er ist selbständig und arbeitet hart, sie hat voriges Jahr ihr viertes Kind bekommen und ist Vollbluthausfrau und Mutter. Manchmal beneide ich den Kerl sogar, um so ein Exemplar von Frau. Denn sie hat es echt drauf, so als Mutter.
Ehrlich, die beiden sind strammer Deutsche, als viele, die sich immer als echte Deutsche bezeichnen. Wobei ich die Beiden als Deutsche betrachte, nur mit den Vorteil, zwei Kulturen assimiliert zu haben. Und Beide sind nebenbei erwähnt praktizierende Moslems, nur eben keine Fanatiker. Auch zu Merkels „Flüchtlingskrise haben sie ihre eigene Meinung. Als Erbdeutscher wäre ich da schon Nazi.
Aber die Beiden dürfen ja denken und sagen, was sie wollen. Und sagen das auch deutlich, sie meinen, ihr Deutschen habt doch einen Knall, alles und jeden hierher zu holen, ohne Bedingungen und Kontrolle. Dabei sind sie nicht mal Erdolf Fans. Eine Erkenntnis, die wir uns als Ureinwohner verkneifen sollen. Sonst sind wir HateSpeecher und Nazis.
Doch nun zur Story:
Wir sind auf dem Spielplatz, unweit der Wohnung unserer Freundin. Ein "Gast", der mit anderen eine Wohnung über ihr zugewiesen bekommen hat, und dort regelmäßig ab 23.00 Uhr lautstark feiert, telefoniert und herum krakelt, beschwerte sich über ihre vorm Haus spielenden Kinder.
Weil er wohl mit anderen Gästen auf der Bank des Spielplatzes palavern wollte. Sie erwiderte auf seine Beschwerde nur, das hier ein Spielplatz sei, hier dürfen Kinder toben und Krach machen. Er antwortete darauf, in erstaunlich gutem Deutsch. Nicht wenn wir hier sind. Sie erwiderte, in Deutschland ist das eben so, gewöhne dich daran oder geh in dein Land zurück.
Darauf wurde der Gast richtig ausfallend und fruchtig. Er versuchte unserer Freundin zu greifen. Sie hielt ihn auf Abstand und keifte ihn an, mein Mann arbeitet täglich 12-13 Stunden, um uns hier ein gutes Leben zu ermöglichen und du palaverst hier auf dem Spielplatz mit Leuten herum, die unsere Steuergelder verbraten.
Zu gut deutsch wollte sie in ihrer Rage ja nur ausdrücken, das man hier keine Sonderrechte hat und als Gast heimische Regeln zu akzeptieren hat. Womit sie realistisch gesehen, ja vollkommen recht hat. Denn als Gast mit staatlich alimentierten Lebenswandel in Vollpension, ist man Bittsteller, nicht Forderer. Und das Mindeste, was man von Gästen erwarten darf ist, das eingespielte Regeln des Gastgeberlandes Gültigkeit haben. Und wenn ich diese nicht kenne, dann muss ich mich um so mehr bemühen, diese zu erlernen.
Doch der Gast mit dem Macho Benehmen wurde richtig pampig nannte sie Schlampe und wurde wiederum Handgreiflich.
Grade als wir eingreifen wollten geschah das erstaunliche. Man sagt landläufig im Deutschen, man sah bei unserer Deutsch-türkischen Freundin die Jalousien herunter gehen. Die 160 cm kleine Frau stürzte sich auf den Gast, kickte ihn zu Boden und …. Eben da klingelte mein Telefon.
Hier muss ich anmerken, nur für den Fall, das mich mal die Polizei fragt, ich habe nichts gesehen, da ich grade einen Anruf annehmen musste.
Nun jedenfalls lag der Gast plötzlich da und hatte eine gebrochene Nase, ein blaue Augen und wohl auch Zahnverlust. Als der Notarzt und die Polizei eintrafen, sagte die kleine Frau nur, die übrigens keine Schramme hatte, gib mir mal jemand bitte eine Zigarette. Ich muss mich erst mal abregen.
Ich denke, diese Frau hat das Zeug zu einer Integrationsbeauftragten.
In jeden Fall, habe ich deutlich Respekt vor so einer wehrhaften Frau, die sich weder beleidigen, noch verprügeln lässt. Auch wenn der Gast nun Anzeige erstattet hat, auf dem Spielplatz haben alle nur gesehen, das sich unsere Freundin zur Wehr setzte und Zivilcourage zeigte. Jeder weiß nun, was es bedeutet, jemanden Manieren einzubläuen.
Natürlich gibt es genug Gäste, welche sich zu benehmen wissen und bereit sind unsere Regeln zu akzeptieren, davon bin ich überzeugt Aber einige müssen ihre Lektionen eben so lernen, auch das ist eine Wahrheit. Denn das Böse kann man bekämpfen, nur der Dummheit ist man wehrlos ausgeliefert, besagt ein altes polnisches Sprichwort.
George W. Lästerbacke
Sonntag, 23. August 2015
Aurit & Urad ein europäisches Sommerfest
In Aurit und Urad wurde am Wochenende ein schönes Sommerfest gefeiert. Europa mal ganz klein.
Ich war da, um mich für Euch etwas umzusehen.
Seit die viele Jahrzehnte stillliegende Fährverbindung zwischen dem deutschen Aurit und dem polnischen Urad wieder aktiv ist, sind die beiden Gemeinden wieder in direkten Kontakt. Es ist eine von vielen Gemeinden, die einst eine waren, aber durch den zweiten Weltkrieg geteilt wurden. Heute wächst hier ganz still und unspektakulär zusammen, was einst zusammen gehörte. Staatsgrenzen und das Wasser der Oder sind keine totalen Hindernisse mehr. Es sind einfach nur zwei Orte im Herzen Europas. Eine schöne deutsch-polnische Nachbarschaft. Die sich auch in gemeinsamen Aktivitäten widerspiegelt. Das Sommerfest zeigte das deutlich, jenseits und diesseits der Oder gab es ein schönes buntes Programm. Polen und Deutsche hatten viel Spaß bei strahlenden Sonnenschein. Es wurde gependelt auf der Oder. Auf beiden Seiten unterschiedlichste Darbietungen, bis hin zum Waldarbeiter Wettstreit, eine Wettkampfdisziplin, die mir und vielen anderen Menschen gar nicht bekannt war. Dabei gibt es sogar eine Weltmeisterschaft und einen Weltmeister. Der gestern sein bestes Können in Aurit zeigte. Es geht hierbei um das schnelle entholzen einen gefällten Baumes. Interessen zuzusehen. Sonst gab es vom Kinderbemalen des Vereins Kräuterhexen e.V. aus Eisenhüttenstadt, bis zur regionalen Produktschau, Rundfahrten durch die Auriter Niederungen alles geboten, was Spaß macht. Frisch geräucherte Forellen von Fischer Schneider, Gesang, Tanz, Bratwurst, Bier und natürlich viele deutsche und polnische Spezialitäten. Ich fand das fest toll organisiert und hatte meinen Spaß. Natürlich habe ich auch einige Bilder mitgebracht.
Euer
George W. Lästerbacke
Freitag, 1. Juni 2012
Bundespräsident Joachim Gauck, die Islam Debatte

Bundespräsident Joachim Gauck bricht neue sinnlose Islam Debatte vom Zaun.
Nachdenken über kommunikative und informative mediale und politische Inkompetenz
oder wie „Erbsenzählerei“ und ungenaues zitieren unsere Zeit verschwendet.
Da haben wir es wieder, der Eine sagt, «Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland»,( Christian Wulff Bundespräsident A.D. in Schmäh, Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010 ).
Oft ungenau zitiert als «Der Islam gehört zu Deutschland». Bereits diese Zitaten Verfälschung; ist stark Sinn verändernd.
Da es einen großen Unterschied macht, ob man sagt, - der Islam gehört zu Deutschland - oder aber, - der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland -.
Die eine Aussage suggeriert die lange, traditionelle Verwurzelung einer Religion in einen Land. Eine Sachverhalt suggerierend, der tatsächlich in Deutschland an Geschichtsfälschung grenzen würde.
Die andere Aussage mit der Ergänzung, - inzwischen auch – erkennt an, das der Islam in Deutschland Wurzeln fasst, da es einen rechenbaren Prozentsatz der zugewanderten Bürger gibt, die sich zu dieser Religion bekennen.
So kann man Aussagen gezielt oder unbeabsichtigt manipulieren, fast gleiche Wortwahl, doch ein grundsätzlich anderes Ergebnis. Da ist eine Frage nach gezielter Manipulation gestattet. Denn unrichtige Berichterstattung, bis zur Geschichtsverfälschung sind vermutlich, medial und politisch in Deutschland längst, probates Mittel zur Polarisierung und Manipulation der Bürger.
Da unsere Politiker aller Färbungen bekanntlich gerne mal lügen, das die Schwarte kracht. Wie man so schön sagt. Unsere mediale Landschaft, die oft, nur noch als Journalie bezeichnen kann, ist so durchzogen von linken, grünen, rechten und anderen Colorierungen. Es wäre fast unmöglich, ein Verursacher der Zitaten Verfälschung, kaum auszumachen.
Nun kommt der amtierende Bundespräsident Joachim Gauck und relativiert auch nochmal, die Wulff Aussage. Das auch in die Denkrichtung eines Christian Wulff, wenn man sich auf dessen originales Zitat «Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland» bezieht.
*Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. "Ich hätte einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland", sagte Gauck in einem am Donnerstag veröffentlichten Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit".
Ist diese Zitat eigentlich, weit weg von dem originalen Zitat des Herrn Wulff? Inhaltlich sind beide Aussagen, sehr nah verbunden. Die Relativierung Gaucks auf die – die Muslime, die hier Leben – ist nur eine Abwandlung, die im Prinzip das selbe aussagt. Was Wulff schon im originalen Zitat sagte «Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland» nur in der Sprache eines Theologen, einer konkurrierenden Religion. Denn setzt man diese beiden Zitate neu zusammen, kommt folgendes dabei heraus.
«Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland, wie die Muslime, die hier leben »
Würde diese Aussage irgend Jemand anfechten können? Nein, auf jeden Fall Niemand, der seinen klare Menschenverstand benutzen kann. Denn eine Religion gehört zu den Bürgern, die diesen Glauben leben und hier Wurzeln schlagen. Das ist nun mal Deutschland.
In unseren Fall lässt sich dann die Religion einer Minderheit von Bürgern schon als neuerer Bestandteil definieren. Daran finde ich auch nichts falsches.Lediglich die medialen und politischen Attacken, wegen dieser Formulierungen, die an völlige Verblödung, grenzenden Diskussionen, über das hier und jetzt, einer existierenden Realität, ziehen Politik und Journalie immer weiter in den Abgrund der Abstrusität.
*Den Satz von Wulff könne er so nicht übernehmen, "aber seine Intention nehme ich an". Wulff habe die Bürger auffordern wollen, sich der Wirklichkeit zu öffnen. "Und die Wirklichkeit ist, dass in diesem Lande viele Muslime leben." ( Bundespräsident Gauck )
Dazu muss sich Bundespräsident Gauck sagen lassen, das er mit ergänzenden Formulierungen „Den Satz von Wulff könne er so nicht übernehmen“ die Diskussion noch anheizt. In dem er polarisiert. Es ist zu fragen kennt Gauck, das originale Zitat überhaupt oder bezieht er sich nur auf das verfälschte Zitat?
In diesen Fall, Herr Gauck, machen Sie Ihre Hausaufgaben . Aber entfachen Sie nicht einen Sturm im Wasserglas, um eine praktisch wertlose Diskussion. Die unsere wirklichen Probleme in Deutschland, auch Probleme mit der Integration verdecken.
Wenn Sie schon den deutschen Bürger in seiner multikulturellen Vielfalt repräsentieren möchten, dann konzentrieren Sie sich bitte auf echte Probleme.
Unser Bundespräsident ist in der Riege, der leicht Nachhilfe bedürftigen, in Sachen Kommunikation ja nicht alleine.Muslimische Verbände empört über Gaucks Islam Worte. Noch unreflektierte reagieren natürlich einige Vertreter der muslimischen Verbände.
* "Das europäische Abendland steht ganz klar auch auf muslimisch-morgenländischen Beinen. Wer das leugnet, betreibt Geschichtsfälschung", sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mayzek, der "Passauer Neuen Presse".
Mayzek räumte aber ein, dass in der Gesellschaft ein großer Gesprächsbedarf zu diesem Thema bestehe.
*Auch die türkischen Gemeinde in Deutschland reagierte in der Zeitung mit Kritik auf die Äußerungen des Staatsoberhaupts. "Ich empfehle Herrn Gauck einen Blick in die Geschichtsbücher: „Der Islam gehört zur Geschichte Europas und Deutschlands", sagte deren Vorsitzender Kenan Kolat. "In den Debatten der Historiker besteht daran überhaupt kein Zweifel."
Herr Aiman Mayzek argumentiert mit Geschichtsfälschung, ohne auch einmal historische Fakten zu zitieren, die dieses belegen würden. Kenan Kolat bemüht dann, gleich noch die Debatten der Historiker.
Interessante Frage für mich. Welche Historiker? Islamische Theologen, die sich gerne wissenschaftliche Kompetenz zusprechen, auch wenn diese nicht weltlicher Natur ist, sondern eher Glaubens Kompetenz demonstriert.
Oder meinte er Islamwissenschaftler und Historiker europäischer Prägung?
Die Vertreter der muslimischen Verbände neigen oft dazu eine eher inhaltlich flache Bild Zeitungsrhetorik zu bedienen, als mit Fakten zu arbeiten. Die überzeugen und nicht polemisieren.
Es ist sicher nicht zu bestreiten, das es in den Jahrhunderten natürlich kulturelle Interaktionen gab, die aber hauptsächlich in Handelsaktivitäten bestanden oder aber kriegerischen Auseinandersetzungen. Man darf nicht vergessen, Spanien war ca 800 Jahre fest in islamischer Hand. Das hinterlässt ganz sicher Spuren in einer Kultur. Doch Spanien, ist nicht ganz Europa und schon gar nicht Deutschland.
Einen dauerhaften Einfluss auf die abendländische Kultur, durch die morgenländische Kultur, den kann man nicht bestreiten. Doch weniger dein Einfluss der Religion, des Islam, als der Lebensart. Die Belagerung Wiens 1683 brachte uns die Kaffee Kultur und andere kulinarische Freuden. Das sei hier erwähnt.
*Der Prozentsatz an Bürgern der Europa mit muslimischen Glauben liegt nach Zahlen von 2005, also nicht so veraltet, bei ca 5 -7,5 Prozent. 35 -53 Millionen Muslime, auf ca 700 Millionen Europäer mit anderen Wurzeln auf dem Europäischen Kontinent.
Dieser Anteil ist nicht so hoch, das man behaupten könnte, Zitat „Das europäische Abendland steht ganz klar auch auf muslimisch-morgenländischen Beinen. Wer das leugnet, betreibt Geschichtsfälschung", wie es der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mayzek sagte.
Auch wenn der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Kenan Kolat sagt „Der Islam gehört zur Geschichte Europas und Deutschlands, in den Debatten der Historiker besteht daran überhaupt kein Zweifel." ist das unreflektierte Populismus.
Eine Debatte charakterisiert eine Diskussion über strittige Sachverhalte in der Politik, Wissenschaft und Religion, beziehungsweise allgemeiner gesellschaftliche Probleme. Schon die Formulierung - kein Zweifel -, und der Einbeziehung des Begriffes Debatte, lässt einen Rückschluss auf die kommunikative Kompetenz des Herrn zu.
Wenn man als Politiker und Gruppenvertreter tatsächlich erwartet, gehört und für ernst genommen zu werden. So sollte man, diese Kompetenz haben, oder sich einfach ein wenig zurück nehmen, um seine Reaktion abzuwägen.
Wer aber sofort in das nächstgelegene Reporter Mikrofon plappert, was Ihm in Sinn kommt.
Der sollte sich den Satz einprägen.
>> Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten <<
Das würde aber vielen Politikern und Interessenvertretern in Deutschland gut zu Gesicht stehen. Vor benutzen des Mundwerkes, Gehirn ein schalten und Informationen verarbeiten. Wie viel ruhiger und kommunikativer könnten wir dann, an unseren friedliche Zusammenleben arbeiten.
George W. Lästerbacke
(* Quelle der gekennzeichneten Textbereiche, Welt Online, Wikipedia, Foto: Netzfund)
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