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Montag, 20. Juni 2016

Zivilisationskrankheiten, das Steinzeitrezept



Der Kampf für einen würdiges Leben und Sterben der Tiere, die wir essen, ist sicher nichts Falsches. Der Respekt vor dem Tier und seinem Leben, das es in unseren Dienst führt, sollte uns durchaus am Herzen liegen. Denn die Artgerechte Haltung und Wohlbefinden des Tieres, sichert auch die Qualität unserer Nahrung. Mit Antibiotika und anderer Chemie vollgepumpte Tiere, aus Massentierhaltung sind auch für uns nicht gesund. Viele von uns wissen nicht mehr, wie sauberes, (fast) natürlich gewachsenes Fleisch schmeckt. Unser natürlicher und gesunder Lebensstil ist davon abhängig.

Ich erwähne das nur am Rande, aber wisst ihr noch, wie ein Eisbein vor 1990 schmeckte und aussah? Es hatte ordentlich Speck unter der Schwarte, viele Leute schnitten das ab, besonders die Frauen, ganz klar. Doch Tatsache ist, es war auch für den Gar-Prozess ein Geschmacksträger. So ein Eisbein war ein Hochgenuss. Dem man nur nicht zu oft frönen durfte. Sonst blieb es auf der Hüfte. Viele Alt-Bundesbundesbürger kennen das vermutlich nicht mehr, viele ältere Ostdeutsche schon. Trotz der Massentierhaltung, wurde im Osten kaum Hochleistungsfutter verfüttert, sonder Feldfrüchte und ein nicht unwesentlicher Anteil Essensrest. Die LPG, einst Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft genannt, stellte an jedem Müllplatz eigene Tonnen für Speisereste und ähnliches ab. Die DDR Version der Bio-Tonne. Auch wurde nicht versucht natürliche Fettanteile weg zu züchten. Und Antibiotika wurden nicht vorbeugend dem Futter beigemengt, sondern nur bei Bedarf verabreicht. Die Tiere bekamen in der warmen Jahreszeit Auslauf, so gut es ging. Weiden waren die Regel nicht die Ausnahme. All das sorgte für den guten Geschmack des Fleisches. Eine Qualität, die ich heute nur noch beim Bauern in Polen bekomme.

Wir sind für den Verzehr von kleineren Mengen Fleisch und viel pflanzlicher Kost geschaffen, in Kombination mit ausreichend Bewegung. Darüber wollte ich gern mal in einer Facebook Diskussion hinweisen. Ich bot den Leuten den Link zu der Dokumentation Steinzeitrezept an.

Das es sinnlos ist mit Veganer und Vegetarier zu diskutieren stellte sich an den Reaktionen heraus.
Reiner Dogmatismus. Wir sind Allesfresser und sie, die Veganer und Vegetarier sind allwissend. Haarsträubend! Schade wenn man auf Schwachköpfe trifft, wo doch einen Konsens zu finden viel wichtiger ist. Eine Blockierung der offenen Denkweise, um sich selbst zu erkennen, ist darin zu erkennen. Praktisch bis zur Selbstverleugnung des eigenen Wesens. Tierliebe ok, gegen die heute übliche Massentierhaltung, eher eine Massentier-Vergewaltigung zu protestieren, auch in Ordnung. Aber die Lösung im Fleischverzicht zu suchen, ist möglich, aber unnötig. Man muss bei der Tierhaltung anfangen, denn da liegt es im Argen.

Laut Vielzahl von im Internet zu findenden Studien, ist vegetarische Lebensweise durchaus nicht ohne Sinn. Doch vegane Ernährung hingegen ist nicht wirklich der Gesundheit zuträglich. Diese Ernährungsform ist wider unserer Natur. Letztlich schadet uns auch Alkohol und Nikotin, unser Körper kann damit nicht wirklich etwas anfangen. Von den Giftstoffen in unserer Nahrungskette rede ich erst gar nicht. Veganer sind nach meinem Erleben, schlicht Extremisten in ihrer Weltanschauung. Und nichts was sie argumentativ ins Feld führen, hält einer tieferen Prüfung stand. So entstehen wohl Religionen. Ich denke Wir Allesfresser und Vegetarier sind noch ganz unbelehrbar. Deshalb empfehle ich euch diese Doku.

Das Resümee, der Dokumentation "Das Steinzeit Rezept" ist für Fleisch-Liebhaber und Vegetarier sicher sehr interessant. Deshalb meine Empfehlung. Es gibt sicher ein paar Anregungen, die man im täglichen Leben umsetzen kann, um seine geistige und körperliche Gesundheit auch im 21. Jahrhundert zu fördern. Für Veganer ist das nichts, ich versuche auch nicht Hardcore Baum-Anbetern, die Welt zu erklären. Das tun sie schon selbst, leider nur ziemlich verdreht.

Das Steinzeitrezept, meine Video Empfehlung:

https://www.youtube.com/watch?v=OB_L9mPdHR4

DER LINK ZUR SENDUNG AUCH IN DER ÜBERSCHRIFT-Doppelklick

George W. Lästerbacke
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Sonntag, 8. Februar 2015

TODESANGST, JUGENDKULT, VEGANER & CO


Der Tod, die Unsterblichkeit, der Kult der ewigen Jugend, die Veganer, die Vegetarier und der Rest der Menschheit.

Der Tod gehört, wie die Geburt zur Notwendigkeit des Lebens. Es bleibt niemand auf ewig. Das mag in vielen Fällen nur ungern in unsere Realität passen. Doch es ist eben der natürliche Gang von erwachen, erblühen, erleben und vergehen. Dass ist ein real existierender Fakt. Dieser unabänderliche Faktor Tod, den die Natur vorgibt, um die evolutionäre Entwicklung aller Lebewesen zu ermöglichen und der uns ein gutes Dasein, wenn auch nur für kurze Zeit beschert, sorgt dafür dass die Ressourcen für alle Lebensformen ausreichen.

Was nach dem Tod kommt, darüber hat Jeder eine andere Ansicht oder auch nicht. Doch die Einsicht in die Notwendigkeit, die hat eigentlich jeder vernünftige Mensch. Regt man eine Diskussion an, die den der Horror, der uns erwartet sollte die Unsterblichkeit einst ausbrechen, wird sich auch der Letzte dessen bewusst. Dauerhaftes Wachstum und Expansion, sind für Lebewesen auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen ebenso unmöglich, wie für die Wirtschaft. Der ewige Kreislauf ist Entstehung und Vergehen.

Der Mensch als Lebensform hat dass in der Masse schon verstanden. Will sich nur ephimerisch damit nicht abfinden. Darum flüchtet er sich gern in mystische Konstrukte vom Leben nach dem Tod. Uns macht nicht der Tod an sich Angst, sondern der totale Schnitt ins nichts. Kurz gesagt, unser Intellekt will nicht verstehen, dass wir plötzlich in einem schwarzen Loch verschwinden. Denn darauf ist unser Intellekt nicht ausgerichtet. Wir wollen Überleben, komme was da wolle. Unzählige Religionen leben davon, durch verbreiten von Gottesfurcht und Todesangst. Was dem Gläubigen das Paradies ist, ist dem Atheisten die Utopie.

Die Kaste der Kapitalisten hat auch nie verstanden, das Wachstum und Expansion auf ewig, nicht funktioniert. In religiöser Manier zelebrieren sie im 21.Jahrhundert ihren Glauben an das ewige Wachstum. Nun gut, dies Dummheit sei nur am Rande erwähnt. Denn über kurz oder lang, ist auch der Kapitalismus krank. Dass sehen wir regelmäßig in neuen Krisen. Klar ist jedoch, jegliche Religionen bedienen nur diese Verdrängung der Todesangst. Natürlich ist das dumm, doch auch wieder klug, denn es dient unserem Seelenheil. Ein wenig, wie Kapitalismus, nur nicht so folgenreich für die Menschheit. Denn gestorben wird doch, auch wenn mit Jammern und Wehklagen.

Trotzdem verdrängen und verzögert wir den Tod, solange wie es nur möglich ist. Die Gewissheit um das notwendige der Vergänglichkeit unseres Seins, verstehen wir gut und doch versuchen wir es zu bestreiten. Durch Religion, Wissenschaft und andere Ausflüchte.

Der Mensch von heute begreift sich oft als unzerstörbares Wesen, besonders in der Jugend, will er vom Tod nichts hören. Dabei wäre es von Vorteil, wenn er sich als sterbliches Individuum begreift, in einer Reihe von stolzen Ahnen, die als Ganzes, die Menschheit ausmachen. Man kann das wohl auch auf das schizophrene kapitalistische Gesellschaftssystem schieben, dass den Tod an sich verneint. Ich spiele da bewusst auf den Glauben vom ewigen Wachstum an, der sich im heutigen Zeitgeist widerspiegelt. Dabei haben wir doch ein riesen Spektakel aus unserem Ende gemacht und selbst damit wird gutes Geld verdient.

Wir verlängern unseren lebenslangen Todeskampf und unsere Jugendlichkeit mit allen Mitteln, die uns unser Intellekt an die Hand gibt. Von der Kosmetikindustrie mit ihren abertausende Cremes, gegen Falten, Runzeln und Co, über eine völlig ausufernde Schönheitschirurgie Industrie, bis hin zur menschlichen Ersatzteil Produktion. In Würde altern, das scheint völlig aus der Mode gekommen zu sein.

Wenn wir ein Auge auf die Sterberate von Säuglingen werfen, insbesondere in den Industrieländern, dann ist diese unnatürlich niedrig. Natürlich ist es toll, dass wir heute bereits Frühgeburten mit sechs Monaten und früher am Leben erhalten können. So verschonen fürs erste die Eltern vor dem Schmerz und Leid, des Verlustes eines Kindes. Doch will unsere menschliche Natur, die sich ständig in einem natürlichen evolutionärem Wandel befindet dass wirklich? Nein ich glaube nicht. Das menschliche Wesen ist ein Prozess des Entstehens und des Vergehen. Dass hat die Evolution so vorgesehen, nicht alles was geboren muss überleben. Missgebildeten Kindern, die ein Leben lang keinen Nutzen für die soziale Gemeinschaft und die Evolution darstellen, möchte ich hier gar nicht reden. Es kommt mir falsch vor, dass zu thematisieren. Denn frei von emotionaler Selbstzensur bin auch ich nicht. Doch bei allem Verständnis für die Gefühle von Eltern, die aus gesundheitlichen Gründen ein Kind verlieren, wir gehen schon heute viel zu weit, mit unseren Eingriff in die Natur menschlichen Lebens. Wir greifen zu sehr ein in Entstehen und Vergehen. Wir versuchen dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Freuen uns, wenn es uns gelingt. Doch über die langfristigen Folgen, denken wir nicht nach.

Anstelle dass wir unsere neuen Möglichkeiten nutzen, um zu erkennen, wo die Natur der Geburt von Leben Grenzen setzt, erhalten wir Leben. Dort wo der natürliche Kreislauf des Lebens den unweigerlichen Tod vorbestimmt hatte. Wir akzeptieren nicht, das kurze, tiefe Unglück der Trauer, um ein verlorenes Kind, nein wir verlängern das Elend um ein ganzes Leben. Unserer Welt ist heute schon überbevölkert, aber oft nicht im Sinne einer gesunden Evolution, sondern in unserem kranken Wahn, dem Tod von der Schippe zu springen. Oder Einfach nur, weil uns Irre gesellschaftlich akzeptierte Sekten erklären, das Kondome und andere Modernen Mittel zur Verhütung nicht Gott gewollt wären. Und dass von ein Kaste notorischer katholischer Mastrubatoren, die ihre Fortpflanzungstriebe verleugnen und Sex bestenfalls im Dunkeln haben. Wir spielen in Ermangelung echter Götter selbst Gott, im guten, wie im schlechten Wortsinn.

Wir beschränken uns heute nicht mehr nur auf unser vorgegaukeltes ewiges Leben. Nein, der Trend des 20. und 21.Jahrhunderts ist die Tierrettung. Von der Mikrobe unserer Mundflora bis zu Wal, alles muss erlöst werden von seinem drohenden Ende. Dafür schaffen wir nicht nur eine überdimensionierte, verfressenen Menschheit, sondern auch gleich Heerscharen von Wesen, die es so ohne uns gar nicht in Massen gäbe. Ich persönlich begrüße die Wal Rettung natürlich, es sind so majestätische Tiere. Doch ohne uns müssten viele bedrohte Tierarten überhaupt nicht gerettet werden. Darüber sind sich die wenigsten Menschen im klaren. Tatsache ist, man muss nicht alles essen, was was man essen kann. Diese Aussage kann man gerne differenzieren, muss dass aber nicht. Wale mag ich, für mich ein Grund, sie nicht zu essen.

Doch eine Gilde von Personen gibt es, die heute vorleben wollen, wie der Mensch der Zukunft sein soll und isst. Ein Steve Jobs, Friede seiner veganen Asche und viele andere Promis leben vegan. Predigen den Verzicht von Fleisch und tierischen Eiweißen. Verbreiten ihre Heilslehre in der Welt. Und wie bei allen Fanatikern, genug Dummköpfe, die nichts hinterfragen rennen hinterher. Ziemlich verrückt, wenn man es tief wissenschaftlich betrachtet. Denn der Verzehr von tierischen Eiweißen gehört zu unseren natürlichen Nahrungsquellen und kein Veganer dieser Welt kann beweisen, dass seine Ernährungsform die Wahre ist. Egal wie pseudo- wissenschaftlich er argumentiert.

Die Diskussion, ob es gesünder sei oder nicht, sei dahingestellt. Denn hier wird mit religiösen Eifer Information manipuliert, hin gebogen und verwässert, wie es den Jüngern gefällt. Die Gleiche Art, wie die Religion Gott beweist, nur eben zeitgemäßer. Die Suche nach der wissenschaftlichen Wahrheit, ist dabei längst uninteressant, wie bei jeder Religion. Vegane Ernährung ist eine neue Ersatzreligion geworden.
Doch eins sei bemerkt, laut wissenschaftlichen Studien, ist bei Veganern ein Rückgang der Fruchtbarkeit zu erkennen. Schlägt die Natur hier schon zurück? Eigentlich ist auch diese Frage nicht relevant. Denn die Zeit wird es zeigen, ob Veganer die Zukunft sind oder nur eine menschliche Geistesstörung. Und nicht vergessen auch Steve Jobs ist Tod.

Etwas anders liegt es da mit den Vegetariern. Sie verzichten auf Fleisch, nicht aber auf das Eiweiß tierischer Produkte. Natürlich spielt auch da, viel falsch verstandene Tierliebe mit, aber auch ein gesunder Protest, gegen die heutige, unwürdige Massentierhaltung. Fakt ist ihre Ernährungsphilosopie kommt einer uns gerechten Ernährung wohl am nächsten. Natürlich ist der völlige Verzicht auf Fleisch auch Unfug. Doch der Gedanke, unseren übermäßigen Fleischkonsum auf ein gesundes Minimum zu reduzieren, ist nicht falsch. Das beweist die Wissenschaft. Unser Verdauungstrakt ist der eines Allesfressers oder auch anders ausgedrückt, der eines Steinzeitmenschen von vor über 10.000 Jahren. Daran ändert unsere gesamte geistige Evolution nichts. Unsere Ahnen ernährten sich von Beeren, Wurzeln, wilden Gemüsen, gesammelten Eiern aus wilden Vogel Gelegen und wenn ihnen das Jagdglück hold war, dann gab es auch mal von Fleisch. Doch täglich Fleisch, das war nicht die Regel. Und genau so funktioniert unser Verdauungssystem noch heute. Mögen die Vegetarier wohl etwas übertreiben, mit dem Fleischverzicht, doch sie leben tatsächlich gesünder. Wenn sie sich klug machen, was ihrer Ernährung wirklich gut tut.

Würden wir Vollwertköstler uns ein wenig mehr an den Vegetariern orientieren, dann hätten wir bald viele unserer Ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten überwunden und bräuchten uns nicht weiter mit Fleisch aus Massentierhaltung vergiften lassen, dass wider jeder artgerechten Haltung ist und uns immer mehr verfetten, verkalken und schneller altern lässt. Vollgepumpt mit Medikamenten, Schadstoffen und was weiß noch, macht es uns krank. Doch wenn wir nur einmal in der Woche Fleisch essen würden oder zweimal, würde unsere ganze so toll industriell organisierte Massentierhaltung überflüssig oder zumindest drastisch reduziert. Wenn diese Erkenntnis vom ein wenig mehr Steinzeitmensch sich in der Ernährung durchsetzen würde, wären wir tatsächlich näher am Traum von ewiger Jugend und zumindest höherer Lebenserwartung. Näher als uns unser ganzer Fortschritt in 2000 Jahren christlicher Geschichte bis ins 21. Jahrhundert, in Europa gebracht hat. Und tatsächlich wir wären der Abschaffung von menschlichen und tierischen Leid etwas näher gekommen. Wir wären etwas zivilisierter.

Wir brauchen keine hyper-moralischen Menschen, um unsere Evolution voranzutreiben, um bessere Menschen zu werden. Was wir brauchen, ist unser gesamter Verstand der Menschheit, um zu erkennen, was gut und was schlecht für uns ist. Ein kollektives Umdenken.

Wir können ruhig weiter den Traum von ewigen Leben träumen und es mag sein, wir verwirklichen ihn eines Tages sogar, wie auch immer. Doch dass wird eine Zeit sein, in der wir nicht nur nach den Sternen greifen, sondern in einer Zeit, da wir in den Sternen leben, als eine Zivilisation, die eine Galaxie erobert. Denn dort ist jede Menge Platz für Unsterblichkeit.

George W. Lästerbacke



Donnerstag, 24. Oktober 2013

Dislike für "Gegenhund.org"?


Über das Thema Hundehaltung sollte man doch mal laut nachdenken. Auch wenn das Thema gerne tabuisiert werden sollten und diverse TV Kanäle, wie Pro7 mit der Sendung Taff gegen diese Seite sturmlaufen. Diese Seite, die unzweifellos geschmacklos ist und provozieren will, sollte vielleicht nur zum Nachdenken anregen. Denn die Tierquälerei, fängt nicht erst beim töten und foltern an, sie beginnt da, wo wir eine ganze Rasse wilder und stolzer Tiere vergewaltigen. Aus purem, egoistischen Eigennutz, und das nur, um unsere eigenen Unzulänglichkeiten, in Sachen Kommunikation zu kaschieren.

Heute wurde ich wieder aufgefordert diese Facebook Seite, die sich gegen eine Internet Seite, welche sich “Gegenhund.org“ nennt zu liken. Ich like prinzipiell viele Seiten auf FB, wenn ich ihre Inhalte für sinnvoll, witzig oder irgendwie interessant halte. Da ich mich nicht als Standard Facebook Blödi von definiere schaue ich dort, wo ich um meine "gefällt mir" Angabe gebeten werde, auch genauer hin. Und wenn ich aufgefordert, werde gegen eine Internetseite zu protestieren, schaue ich mir auch diese erst recht Seite zuerst an.

Bei besonders eingehender Betrachtung von “Gegenhund.org“ konnte ich feststellen, das diese Seite legale Inhalte verbreitet, die sich gegen Hundehaltung richtet. Natürlich in einer besonders provokanten, sehr schwarzhumorigen Art, bei der ich geneigt bin zu sagen, holla schlechter Geschmack lässt grüßen. Die Seite ist wohl für sensible Hundehalter, die ihren geliebten, vermenschlichten Partner und sich angegriffen fühlen äußerst verstörend. Dafür habe ich zwar rein menschlich Verständnis, aber warum sollte ich deswegen, einer Internet Seite welche, wenn man sein marodes Hirn tatsächlich bemühen würde, nur eins bietet einen Denkanstoß. Böse Satire im Interesse von Mensch und Hund. Warum soll ich disliken? Die Seite ist extrem boshaft. Na und? Sie verletzt sowieso nur fehlgeleitete Gefühle. Indirekt greift sie Menschen an, deren Hirne sie selbst freiwillig auf Walnuss Größe reduziert haben. Sonst hätten sie früher darüber nachgedacht, ob sie Hunden damit eine Freude machen der Clown, die Gefühlsprothese oder der Ersatz für menschliche Nähe zu sein. in ihrem Leben zu sein.

Wenn man nicht schon am Inhalt der Seite erkennen würde, dass sich hier intelligente Zeitgenossen mit extremer Provokation befassen, sich Gedanken darüber gemacht haben, wie man Tiere vor dem Menschen schützen kann. So würde ich diese Gegenhund-Seite als weit unter der Grenze des guten Geschmacks ansehen. Aber hier mache ich eine Ausnahme, denn wachrütteln geht heute nur noch mit Polemik, Populismus und Hetze. Das beweist doch unsere Bundesregierung in neuerer Zeit ständig. Jeder Mensch, der sich nicht provozieren lässt und ernsthaft anfängt nachzudenken, wird feststellt, das Hunde nicht die Opfer von Gegenhund.org sind, sondern die Nutznießer. Denn bekämpfe ich Hundezucht und Haltung, mache ich den Weg frei für die Einsicht, dass wir kein Recht haben eine ganze Tierrasse zu vergewaltigen.

Tierschutz bezieht sich nicht nur auf leidende Tiere in Massentierhaltung oder aus Laborversuchen. Der Wolf, unser heutiger armer Hund, ist wohl sachlich betrachtet, eines der größten Vergewaltigungsopfer menschlichen Züchterwahns oder besser ausgedrückt, der Degenerationsversuche jeder Art. Wilde Tiere, die erst zum Nutzvieh degradiert wurden und später letztlich jeder Würde beraubt wurden, indem man sie zu “Knuddeltieren“ degradierte. Ein gesundes artgerechtes Leben in einer Menschenfamilie. Der dämlichste, unreflektierteste Spruch von Möchtegern Tierschützern, den ich je gelesen habe.

Ich möchte mich tot lachen, aber der Spruch ist so abgrundtief dumm und produziert viel Elend. Vielleicht ist es noch nicht aufgefallen, aber Hunde stammen direkt vom Wolf ab. Überlässt man sie sich selbst beginnen sie in kurzer Zeit wieder natürliche Instinkte zu entwickel und bilden Rudel. Sie leben in einem Verband von Artgenossen, wie sie es seit Millionen Jahren taten. Sie pfeifen auf den Menschen. Das ist mehrfach durch Studien in freier Wildbahn nachgewiesen. Sie benötigen den Menschen nicht, sie sind immer noch wilde Tiere mit eben solchen Instinkten. Doch sie werden vermenschlicht von Leuten, die ein logisch denkender Mensch als die eigentlichen Tierquäler bezeichnen würde. Hundezüchter und Hundehalter. Denn diese Leute schützen nicht, sondern berauben den Hund seiner Freiheit, seines Wesens und seiner Bestimmung in der Natur. Schlimmer noch sie produzieren immer skurrilere Abstrusitäten, welche sie dann Zuchterfolg nennen.

Ich halte Hundehaltung für unsinnig und schwachsinnig. Je nach Grad der Kurzsichtigkeit und Verblödung, die man bereits als gesellschaftlich akzeptiert betrachten darf. Schwachsinn wird nicht Klugheit, nur weil Millionen Menschen daran glauben. Das ist nichts anderes als eine Ersatzreligion.

Besonders das Halten von Hunden in Stadtwohnungen hat ganz sicher nichts mit Tierliebe zu tun, bestenfalls, krankhaft pervertierte Tierliebe. Insbesondere, wenn ich die Karikaturen von Hunden sehe, die kleiner wie Katzen sind, die einzig zu dem Zweck gezüchtet sind, auf kleinen Raum mit den Liebesattacken ihrer menschlichen Partner zu existieren. Der Hund weiß doch gar nicht mehr, welcher stolzen und schönen Rasse er einmal zugehörig war.

Eine echt kranke Gesellschaft, die immer noch nicht zu der Erkenntnis gekommen ist, das Tiere keine Clowns, Gesellschafter, Seelentröster oder sonst welcher, geeigneter Menschenersatz sind. Sondern in die freie Wildbahn gehören. Weil sie letztlich, wie wir auch nur in Freiheit wirklich gedeihen können und ihrem natürlichen Wesen nach leben können.

Die Argumentation, dass sie in der Freiheit nicht überleben, ist ebenso unreflektiert und dumm. Den Millionen frei geborener oder ausgesetzter Tiere kommen hervorragend ohne uns Menschen aus. Sie beweisen das Gegenteil.

Also bitte, warum sollte ausgerechnet ich “Gegenhund.org“ disliken? Weil Intelligenz auf der Welt Mangelware ist und ich mich lieber mit der Blödheit meiner Zeitgenossen solidarisiere? Deshalb soll ich dann vermutlich auch, eine FB-Seite verblödeter Hundehalter liken? Nein, denn oberflächlich betrachtet, sind Hundehalter vielleicht nett und tierlieb. Doch sachlich gesehen, sind sie nur egoistisch und oberflächlich genug, nicht über ihr ach so geliebtes Tier nachzudenken. Würden sie darüber nachdenken was ein Hund möchte, wüssten sie, dass diese Hundezucht-Industrie und der ganze Klimbim, der um Hunde veranstaltet wird, nur dazu dient, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Nicht aber die eines Hundes oder einer ganzen Spezies.

Der Hund ist nur der treudoofe Clown, der versucht zu gefallen, weil er es nicht anderes mehr kennt. Bei uns in der Region, ist das Thema Hunde aus Polen immer groß geschrieben. Daran denke ich immer, wenn ich das Gerede über miserable Züchter höre. Deutschen Hunden geht es wirklich besser? Ich denke nicht, sie vegetieren nur luxuriöser. Sie sind wie fast alle Hunde, nur die Opfer von Hunde haltenden Menschen und Züchtern. Menschen die von Tierschutz nichts verstanden haben. Denn echter Tierschutz ist, Tiere so leben zu lassen, wie es ihrem natürlichen Wesen entspricht. Bei Hühnern und anderem Zuchtvieh hat man das längst erkannt und bekämpft so gut es geht, wenn man gegen eine Lobby arbeitet. Aber nachhaltig die Hunde zu schützen, ist wohl auch im 21. Jahrhundert noch eine zu hohe Denksportaufgabe.

Der Hundehalter an sich, ist sicher kein Unmensch, doch sicher auch keine Tierschützer. Sonst würde er aufzuwecken und dafür sorgen, dass kein Züchter mehr Geld mit Hunden verdient. Würde jeder Hundebesitzer sagen, dass ist mein letzter Hund und weitererzählen warum, dann gäbe es bald keine Neuverkäufe mehr. Man könnte die Gestattung von Zucht unterbinden, dann hätte das Elend des Hundes in absehbarer Zeit ein Ende. Sie könnten wieder in die Wälder, Wiesen und Felder ziehen und einfach nur das sein, was sie sind Wölfe. Doch dazu muss man echte Tierliebe entwickeln, nicht fördern, dass Hunde für die emotionalen Krüppel dieser Welt gezüchtet werden.

Gleiches gilt auch für die Massentierhaltung. Unsere Gesellschaft ist technisch längst soweit, ohne diese Tierhaltung zu existieren, wenn sie nur wöllte. Auch wir hätten etwas mehr von unserem natürlichen Wesen zurück, müssten wir für ein Stück Fleisch wieder jagen. Doch dazu müssten wir radikal umdenken. Am Ende würde es uns allen mehr Lebensqualität geben.

© Blasphemous Jaw

Freitag, 22. Juli 2011

TROLLE im Net


Horizonterweiterung in Sachen Troll im Internet - Oh mein Gott ich bin von Trollen umgeben !

Der Hintergrund dieses Beitrages ist, eine Einladung zu einer Veranstaltung, die ich durchaus in Ordnung fand und diese auch sachlich kommentierte und würdigte wollte.

George W. Lästerbacke
gepostet an
EINE SCHWEIGE MINUTE FÜR ALLE GETÖTETEN TIERE !
( Veranstaltung bei FB zum Thema Tierschutz und Massentierhaltung )

Eigentlich eine schöne Idee, ich finde man sollte jedes Tier zu Lebzeiten mit Respekt behandel, es ist auch ein Wesen mit Gefühlen.Rudimentär vielleicht, doch vorhanden. Wenn man es mit Liebe und Respekt glücklich leben lässt, tun wir uns selbst einen Gefallen. Sie sind gesünder und schmecken besser. Deshalb zolle ich meinem Essen zu Lebzeiten, den notwendigen Respekt gegenüber seinen Bedürfnissen. Wenn ich nun mal eine Minute opfere, um den Tieren dafür zu danken, das sie für mich gestorben sind und dass sie mich oft köstlich ernährt haben, dann ist das sehr sinnvoll und schön. Da ich finde, das zu wenig Menschen, die gerne Fleisch essen, sich vernünftig Gedanken machen, dass ihr Essen auch ein Lebewesen ist, das ein Recht hat ein schönes Leben zu führen, bis es seinen Zweck als Nahrung erfüllt.

Was ich nicht wusste, es war ein Vegetarier und Veganer Spielplatz. Auf Grund meines Postes, wurde ich natürlich, sofort attackiert. Obwohl ich nur meine Zustimmung bekundete, das wir unserer Nahrung gegenüber etwas mehr Respekt an den Tag legen sollte und auch ich für eine artgerechte Haltung und Tierquälerei bin. Sachliche Argumente von vegetarischer Seite fehlten leider. Nur mehr oder wenige Argumentationsfreie Kommentare. Insbesondere ist mir aufgefallen, das Leute, die sich als Allesesser und somit auch Fleischesser outeten attackiert wurden, als Trolle bezeichnet wurden. Also suchte ich mir eine Definition zum Thema Internet Troll. natürlich wurde ich schnell fündig, bei Wikipedia.

Der Begriff Troll wird in der Netzkultur für eine Person verwendet, die mit ihren Beiträgen in Diskussionen oder Foren unter Umständen stark provoziert, ohne dabei auf sachliche Argumentation wert zu legen. Mutmaßliches Ziel des Trolls ist das Stören der ursprünglich an einem Sachthema orientierten Kommunikation und das Erlangen von Aufmerksamkeit.

Wenn wir diese Definition nun mal auf die auf der Seite fortlaufenden Diskussionen anwenden, die Veranstaltung ist für den 1.08.2011 geplant gewesen. Dann fällt etwas auf, genau diese Definition trifft offensichtlich am ehesten auf die Personen zutrifft, die sie auf andere Personen anwenden. Denn in der Diskussion ging es um Respekt vor Tieren, nicht darum seine Intoleranz gegenüber anders Denkenden zu demonstrieren. Das Vegetarier und Veganer oft nun einmal aus sachlichen Gründen, wenig Argumente haben ist klar. Denn sachlich betrachtet, geht es hier um ethische Fragen. Ethik und Logik, das passt selten. Wenn sie Ihre Lebensform schon fanatisieren wollen und als Ersatzreligion betrachten, sollten Sie doch wenigstens akzeptieren, das andere Menschen auch respektvoll mit Tieren umgehen können und sich um Ihr Wohlergehen sorgen, solange das Tier lebt. Ich komme zu der Erkenntnis, das der Begriff Troll, vermutlich von Menschen geprägt wurde, die selbst nicht in der Lage sind ein Thema geistig zu Ende zu denken und Einlassungen Anderer nicht tolerieren. Denn ein offener Mensch kann doch ignorieren, wenn es wirklich dümmliche Kommentare gibt. Darauf reagiert man einfach nicht. Ich lasse doch Trottel auch, auf der Strasse stehen und gehe weiter, in der Hoffnung, alsbaldig mit klügeren Menschen zu reden.

Besonder interessant, der Hinweis einer Dame auf eine Anti Troll Initiative. Das Profil, war dann doch an Erkenntnissen reich. Die Dame interessiert sich für echte Trolle, Elfen und Feen. Es bleibt dem Leser überlassen, ob diese Dame, soviel Kompetenz hat, zu unterscheiden, ob ein Kommentator ein Troll ist, oder doch eher in der Realität lebt, von der Sie sich offensichtlich distanziert.

Don't feed the trolls! Anti Troll Initiative - füttere keine Trolle!
www.diskussion-forum.de Füttere keine Trolle! Anti Troll Initiative: Don't feed the trolls! Eine Initiative gegen Trolle, die Wahnauslebung und den Aggressionsabbau via Internet.

Zum Schluß muss ich sagen, so mancher Troll scheint nur ein unerwünschter Kommentator zu sein, der es wagt, eine andere Meinung zu vertreten. Und sein Trolldasein erwächst aus der Dummheit und Intoleranz der anderen. Nimmt man regelmäßig an FB Diskusionen Teil, stellt man fest Facebook ist ein Troll Zentrum, Oh mein Gott!

George W. Lästerbacke