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Donnerstag, 17. Oktober 2019

Tierversuche sind scheiße, oder?


Ich las auf Twitter folgenden Tweet eines Users. Er bezog sich auf eine bevorstehende Demonstration gegen Tierversuchslabore.

Zitat:"Ich bin bestimmt ein Tierfreund, aber es gibt mehr als Schwarz und Weiß. Wollen wir die Forschung einstellen, und andere Länder betreiben die Forschung auf einem deutlich niedrigeren Level? Verantwortung vor dem Geschöpf. 🤔"

Ich glaube in diesen Worten drückt sich das Problem vieler Menschen aus, die zwar auf eine gewisse Art das "Gutmenschentum" am Tier verfechten, aber gleichzeitig auch nicht den moralischen Balanceakt vollziehen wollen, ihre ganzheitliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung zu hinterfragen. Eine mehrfache moralische Fragestellung zum Leben.
Eigentlich ist das eine so ausschweifende Fragestellung, dass diese wohl von 1000 Autoren nicht befriedigend beantwortet werden könnte. Und doch, vielleicht, mit weniger Fragestellung, jeden anregen könnte, sich selbst und seinen Standpunkt zu hinterfragen und sich neue Perspektiven zu erschließen.

Die meisten Antworten im Leben laufen eben doch auf Schwarz und Weiß hinaus und sind nicht bequem. Aber umsetzbar in die verschiedensten Lebenskonzepte, wenn man den eigenen egoistischen Horizont beiseite lässt. Ich will diese Art der Perspektive mal ermöglichen, ohne jemanden zu verwehren sich hinter seinen scheinbaren Gegenargumenten zu verstecken. Ich lasse bewusst weg, was man Humanismus, Ethik oder Moral nennt, nur Fakten erfragen ist das Ziel.
Es ist ein geistiges Dilemma, kann man ein Geschöpf über ein anderes stellen? Wo zieht man die Grenze der Empfindungsfähigkeit und der Empathie. Welches Leben darf für ein anderes leiden? Und viele andere Fragen sind hier möglich, sie würden aber unser geistiges Dilemma nur noch vertiefen.

Ein Fakt hingegen ist, Tiere jagen um zu essen, das liegt in unserer Natur, dass ist nicht verwerflich, es ist eine Veranlagung, eben ein Diktat der Natur. Fakt ist aber auch, Tiere zu quälen, dass ist purer Eigennutz. Und was mehr sind den Tierversuche?
Sie nützen keinem Tier, sondern nur dem Menschen. Ebenso, wie Tierhaltung, egal welcher Art, keinem einzigen Tier nützt, nur eben dem Menschen. Zucht und Tierhaltung und auch die Landwirtschaft dienen nur einem Grund, die natürliche Art des Menschen zu Leben, nämlich sein Essen zu jagen oder auch pflanzliche Nahrung zu sammeln zu untergraben.

Mittlerweile haben wir diese Art zu leben, völlig unter Bergen von Gesetzen, Verordnungen, Bestimmungen Erfindungen und moralinsauren Debatten begraben, so dass wir selbst nicht mehr wissen, wer wir sind. Als Alibi dient uns die Zivilisation und Wachstum. Diese zwei Argumente sollen verbergen, dass wir Jäger und Sammler waren und es hilft zu vergessen, wo unsere Wurzeln sind.

Ergo? Wenn wir ehrlich sind, die Dinge sind doch Schwarz/Weiß, bei faktischer Betrachtung. Wir vergraben nur alles unter Pseudo-faktischen Behauptungen. All unsere Zivilisation und unser Wachstum, auf die wir uns berufen basiert nur auf der Lüge, dass wir das alles zum Wohl aller tun. Wobei wir natürlich nur uns selbst meinen, wir tun dies für unsere eigene Spezies und der Rest ist nur gefühlsdusliges Gerede. Denn am Ende zählt nur der Fortbestand der eigenen Art. Dessen sollten wir uns bewusst sein, schon unser Biblisches Motto ist Gott sagt "Macht euch die Welt untertan." und das tun wir täglich. Die ganze Expansion unserer Spezies ist aggressiv und eigennützig. Wir sind so viel mehr, als uns unserer natürliche Lebensweise als Jäger & Sammler gestatten würde.
Das ist die Basis, auf der wir über leidende Tiere diskutieren können oder wir geben es einfach zu, wir sind das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten. Wer das ändern möchte, der muss viel tiefer nach der Ursache graben, warum wir dass tun, was wir tun.
Zum Wohle der Menschheit könnten wir auch einfach so weitermachen, wie immer. Wir sollten dabei nur nicht soviel lamentieren, wir wollen die Krone der Schöpfung sein, dann sollten wir auch majestätisch das Leid ignorieren können.
Und nun frage ich, hat mich überhaupt jemand verstanden?

George W. Lästerbacke

PS ... und ja, ich finde Tierversuche scheiße, absolut nichts, was ich als nötig erachte rechtfertigt noch Tierversuche. Zumindest in Zeiten von Hochtechnologie, sollte der Mensch, der dem Menschen helfen will, wie immer er testen will, dass am Menschen tun, in Simulationen oder wo auch immer, aber nicht an empfindungsfähigen Kreaturen. Das macht ihn zu einem miesen Bastard und er will doch besser sein, als andere Kreaturen.
Doch keine Angst, diese Ansicht ist ganz privat.

Sonntag, 8. Februar 2015

TODESANGST, JUGENDKULT, VEGANER & CO


Der Tod, die Unsterblichkeit, der Kult der ewigen Jugend, die Veganer, die Vegetarier und der Rest der Menschheit.

Der Tod gehört, wie die Geburt zur Notwendigkeit des Lebens. Es bleibt niemand auf ewig. Das mag in vielen Fällen nur ungern in unsere Realität passen. Doch es ist eben der natürliche Gang von erwachen, erblühen, erleben und vergehen. Dass ist ein real existierender Fakt. Dieser unabänderliche Faktor Tod, den die Natur vorgibt, um die evolutionäre Entwicklung aller Lebewesen zu ermöglichen und der uns ein gutes Dasein, wenn auch nur für kurze Zeit beschert, sorgt dafür dass die Ressourcen für alle Lebensformen ausreichen.

Was nach dem Tod kommt, darüber hat Jeder eine andere Ansicht oder auch nicht. Doch die Einsicht in die Notwendigkeit, die hat eigentlich jeder vernünftige Mensch. Regt man eine Diskussion an, die den der Horror, der uns erwartet sollte die Unsterblichkeit einst ausbrechen, wird sich auch der Letzte dessen bewusst. Dauerhaftes Wachstum und Expansion, sind für Lebewesen auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen ebenso unmöglich, wie für die Wirtschaft. Der ewige Kreislauf ist Entstehung und Vergehen.

Der Mensch als Lebensform hat dass in der Masse schon verstanden. Will sich nur ephimerisch damit nicht abfinden. Darum flüchtet er sich gern in mystische Konstrukte vom Leben nach dem Tod. Uns macht nicht der Tod an sich Angst, sondern der totale Schnitt ins nichts. Kurz gesagt, unser Intellekt will nicht verstehen, dass wir plötzlich in einem schwarzen Loch verschwinden. Denn darauf ist unser Intellekt nicht ausgerichtet. Wir wollen Überleben, komme was da wolle. Unzählige Religionen leben davon, durch verbreiten von Gottesfurcht und Todesangst. Was dem Gläubigen das Paradies ist, ist dem Atheisten die Utopie.

Die Kaste der Kapitalisten hat auch nie verstanden, das Wachstum und Expansion auf ewig, nicht funktioniert. In religiöser Manier zelebrieren sie im 21.Jahrhundert ihren Glauben an das ewige Wachstum. Nun gut, dies Dummheit sei nur am Rande erwähnt. Denn über kurz oder lang, ist auch der Kapitalismus krank. Dass sehen wir regelmäßig in neuen Krisen. Klar ist jedoch, jegliche Religionen bedienen nur diese Verdrängung der Todesangst. Natürlich ist das dumm, doch auch wieder klug, denn es dient unserem Seelenheil. Ein wenig, wie Kapitalismus, nur nicht so folgenreich für die Menschheit. Denn gestorben wird doch, auch wenn mit Jammern und Wehklagen.

Trotzdem verdrängen und verzögert wir den Tod, solange wie es nur möglich ist. Die Gewissheit um das notwendige der Vergänglichkeit unseres Seins, verstehen wir gut und doch versuchen wir es zu bestreiten. Durch Religion, Wissenschaft und andere Ausflüchte.

Der Mensch von heute begreift sich oft als unzerstörbares Wesen, besonders in der Jugend, will er vom Tod nichts hören. Dabei wäre es von Vorteil, wenn er sich als sterbliches Individuum begreift, in einer Reihe von stolzen Ahnen, die als Ganzes, die Menschheit ausmachen. Man kann das wohl auch auf das schizophrene kapitalistische Gesellschaftssystem schieben, dass den Tod an sich verneint. Ich spiele da bewusst auf den Glauben vom ewigen Wachstum an, der sich im heutigen Zeitgeist widerspiegelt. Dabei haben wir doch ein riesen Spektakel aus unserem Ende gemacht und selbst damit wird gutes Geld verdient.

Wir verlängern unseren lebenslangen Todeskampf und unsere Jugendlichkeit mit allen Mitteln, die uns unser Intellekt an die Hand gibt. Von der Kosmetikindustrie mit ihren abertausende Cremes, gegen Falten, Runzeln und Co, über eine völlig ausufernde Schönheitschirurgie Industrie, bis hin zur menschlichen Ersatzteil Produktion. In Würde altern, das scheint völlig aus der Mode gekommen zu sein.

Wenn wir ein Auge auf die Sterberate von Säuglingen werfen, insbesondere in den Industrieländern, dann ist diese unnatürlich niedrig. Natürlich ist es toll, dass wir heute bereits Frühgeburten mit sechs Monaten und früher am Leben erhalten können. So verschonen fürs erste die Eltern vor dem Schmerz und Leid, des Verlustes eines Kindes. Doch will unsere menschliche Natur, die sich ständig in einem natürlichen evolutionärem Wandel befindet dass wirklich? Nein ich glaube nicht. Das menschliche Wesen ist ein Prozess des Entstehens und des Vergehen. Dass hat die Evolution so vorgesehen, nicht alles was geboren muss überleben. Missgebildeten Kindern, die ein Leben lang keinen Nutzen für die soziale Gemeinschaft und die Evolution darstellen, möchte ich hier gar nicht reden. Es kommt mir falsch vor, dass zu thematisieren. Denn frei von emotionaler Selbstzensur bin auch ich nicht. Doch bei allem Verständnis für die Gefühle von Eltern, die aus gesundheitlichen Gründen ein Kind verlieren, wir gehen schon heute viel zu weit, mit unseren Eingriff in die Natur menschlichen Lebens. Wir greifen zu sehr ein in Entstehen und Vergehen. Wir versuchen dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Freuen uns, wenn es uns gelingt. Doch über die langfristigen Folgen, denken wir nicht nach.

Anstelle dass wir unsere neuen Möglichkeiten nutzen, um zu erkennen, wo die Natur der Geburt von Leben Grenzen setzt, erhalten wir Leben. Dort wo der natürliche Kreislauf des Lebens den unweigerlichen Tod vorbestimmt hatte. Wir akzeptieren nicht, das kurze, tiefe Unglück der Trauer, um ein verlorenes Kind, nein wir verlängern das Elend um ein ganzes Leben. Unserer Welt ist heute schon überbevölkert, aber oft nicht im Sinne einer gesunden Evolution, sondern in unserem kranken Wahn, dem Tod von der Schippe zu springen. Oder Einfach nur, weil uns Irre gesellschaftlich akzeptierte Sekten erklären, das Kondome und andere Modernen Mittel zur Verhütung nicht Gott gewollt wären. Und dass von ein Kaste notorischer katholischer Mastrubatoren, die ihre Fortpflanzungstriebe verleugnen und Sex bestenfalls im Dunkeln haben. Wir spielen in Ermangelung echter Götter selbst Gott, im guten, wie im schlechten Wortsinn.

Wir beschränken uns heute nicht mehr nur auf unser vorgegaukeltes ewiges Leben. Nein, der Trend des 20. und 21.Jahrhunderts ist die Tierrettung. Von der Mikrobe unserer Mundflora bis zu Wal, alles muss erlöst werden von seinem drohenden Ende. Dafür schaffen wir nicht nur eine überdimensionierte, verfressenen Menschheit, sondern auch gleich Heerscharen von Wesen, die es so ohne uns gar nicht in Massen gäbe. Ich persönlich begrüße die Wal Rettung natürlich, es sind so majestätische Tiere. Doch ohne uns müssten viele bedrohte Tierarten überhaupt nicht gerettet werden. Darüber sind sich die wenigsten Menschen im klaren. Tatsache ist, man muss nicht alles essen, was was man essen kann. Diese Aussage kann man gerne differenzieren, muss dass aber nicht. Wale mag ich, für mich ein Grund, sie nicht zu essen.

Doch eine Gilde von Personen gibt es, die heute vorleben wollen, wie der Mensch der Zukunft sein soll und isst. Ein Steve Jobs, Friede seiner veganen Asche und viele andere Promis leben vegan. Predigen den Verzicht von Fleisch und tierischen Eiweißen. Verbreiten ihre Heilslehre in der Welt. Und wie bei allen Fanatikern, genug Dummköpfe, die nichts hinterfragen rennen hinterher. Ziemlich verrückt, wenn man es tief wissenschaftlich betrachtet. Denn der Verzehr von tierischen Eiweißen gehört zu unseren natürlichen Nahrungsquellen und kein Veganer dieser Welt kann beweisen, dass seine Ernährungsform die Wahre ist. Egal wie pseudo- wissenschaftlich er argumentiert.

Die Diskussion, ob es gesünder sei oder nicht, sei dahingestellt. Denn hier wird mit religiösen Eifer Information manipuliert, hin gebogen und verwässert, wie es den Jüngern gefällt. Die Gleiche Art, wie die Religion Gott beweist, nur eben zeitgemäßer. Die Suche nach der wissenschaftlichen Wahrheit, ist dabei längst uninteressant, wie bei jeder Religion. Vegane Ernährung ist eine neue Ersatzreligion geworden.
Doch eins sei bemerkt, laut wissenschaftlichen Studien, ist bei Veganern ein Rückgang der Fruchtbarkeit zu erkennen. Schlägt die Natur hier schon zurück? Eigentlich ist auch diese Frage nicht relevant. Denn die Zeit wird es zeigen, ob Veganer die Zukunft sind oder nur eine menschliche Geistesstörung. Und nicht vergessen auch Steve Jobs ist Tod.

Etwas anders liegt es da mit den Vegetariern. Sie verzichten auf Fleisch, nicht aber auf das Eiweiß tierischer Produkte. Natürlich spielt auch da, viel falsch verstandene Tierliebe mit, aber auch ein gesunder Protest, gegen die heutige, unwürdige Massentierhaltung. Fakt ist ihre Ernährungsphilosopie kommt einer uns gerechten Ernährung wohl am nächsten. Natürlich ist der völlige Verzicht auf Fleisch auch Unfug. Doch der Gedanke, unseren übermäßigen Fleischkonsum auf ein gesundes Minimum zu reduzieren, ist nicht falsch. Das beweist die Wissenschaft. Unser Verdauungstrakt ist der eines Allesfressers oder auch anders ausgedrückt, der eines Steinzeitmenschen von vor über 10.000 Jahren. Daran ändert unsere gesamte geistige Evolution nichts. Unsere Ahnen ernährten sich von Beeren, Wurzeln, wilden Gemüsen, gesammelten Eiern aus wilden Vogel Gelegen und wenn ihnen das Jagdglück hold war, dann gab es auch mal von Fleisch. Doch täglich Fleisch, das war nicht die Regel. Und genau so funktioniert unser Verdauungssystem noch heute. Mögen die Vegetarier wohl etwas übertreiben, mit dem Fleischverzicht, doch sie leben tatsächlich gesünder. Wenn sie sich klug machen, was ihrer Ernährung wirklich gut tut.

Würden wir Vollwertköstler uns ein wenig mehr an den Vegetariern orientieren, dann hätten wir bald viele unserer Ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten überwunden und bräuchten uns nicht weiter mit Fleisch aus Massentierhaltung vergiften lassen, dass wider jeder artgerechten Haltung ist und uns immer mehr verfetten, verkalken und schneller altern lässt. Vollgepumpt mit Medikamenten, Schadstoffen und was weiß noch, macht es uns krank. Doch wenn wir nur einmal in der Woche Fleisch essen würden oder zweimal, würde unsere ganze so toll industriell organisierte Massentierhaltung überflüssig oder zumindest drastisch reduziert. Wenn diese Erkenntnis vom ein wenig mehr Steinzeitmensch sich in der Ernährung durchsetzen würde, wären wir tatsächlich näher am Traum von ewiger Jugend und zumindest höherer Lebenserwartung. Näher als uns unser ganzer Fortschritt in 2000 Jahren christlicher Geschichte bis ins 21. Jahrhundert, in Europa gebracht hat. Und tatsächlich wir wären der Abschaffung von menschlichen und tierischen Leid etwas näher gekommen. Wir wären etwas zivilisierter.

Wir brauchen keine hyper-moralischen Menschen, um unsere Evolution voranzutreiben, um bessere Menschen zu werden. Was wir brauchen, ist unser gesamter Verstand der Menschheit, um zu erkennen, was gut und was schlecht für uns ist. Ein kollektives Umdenken.

Wir können ruhig weiter den Traum von ewigen Leben träumen und es mag sein, wir verwirklichen ihn eines Tages sogar, wie auch immer. Doch dass wird eine Zeit sein, in der wir nicht nur nach den Sternen greifen, sondern in einer Zeit, da wir in den Sternen leben, als eine Zivilisation, die eine Galaxie erobert. Denn dort ist jede Menge Platz für Unsterblichkeit.

George W. Lästerbacke



Montag, 8. Dezember 2014

Weihnachten und Diätenwahn

Abnehmen, ist das wirklich so schwer?


Die Adventswochen und Weihnachten sind da, die wunderbare Zeit der Liebe, der Familie und des Fressens. Oft gehen Menschen damit um, als täten sie Verwerfliches, dennoch stopfen sie sich mit Süßigkeiten und Fetten zu. Deswegen muss ich kein schlechtes Gewissen haben, ich muss einfach nur verstehen dass, das Jahr 365 Tage hat, auch das Prassen gehört zum Lebe, alles zu seiner Zeit. Ich muss es aber nicht das ganze Jahr tun.

Ich möchte euch heute meine Erfahrungen weiter geben, um zu helfen, endlich aus dem Kreislauf von Gewichtsreduktion und wieder Zunahme zu durchbrechen. Einfach für immer schlank. Geht das? Ja es geht.

Vorab ein paar Worte
Um ein paar Sachen übers Abnehmen zu sagen. Es ist weniger anstrengend, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet. Die Mischung macht es, bei einer "Diät". Nicht stur einer Linie folgen, sondern Abwechslung bieten und auch Neues versuchen.

Ich kann von mir behaupten, ich habe es geschafft. Einst zum Höhepunkt meiner Fettleibigkeit hatte ich 170 Kilo. Heute sind es 90 Kilo. Doch das habe ich mir erarbeitet über 10 Jahre lang. Dabei habe ich weder gehungert, noch habe ich mich in Sportstudios geschunden. Ich habe im üblichen Sinne noch nicht einmal Diät gemacht.

Erst einmal muss man sich von dem Gedanken verabschieden, das man Diät macht. Das ist ein Gedanke der eher frustriert und sich anhört, als ob er lauter Verbote enthält. Abnehmen ist auch Psychologie und Verbote schaden nur, dass weiß eigentlich Jeder. Also nützen sie uns beim Abnehmen auch nicht. Ich habe mir immer gesagt, ich erfinde mich neu und lasse mir nichts verbieten, nicht einmal von mir selbst.

Was macht man nun daraus, wo liegen oft unsere Probleme?
Ich war ein absoluter Fleisch Junkie. Es ist nicht falsch, wenn ich behaupte, es gab Zeiten, da waren es 5 Kilo in der Woche, die ich wegputzte. Angefangen hat das bereits in der Kindheit. Meine Eltern, die Kinder der Nachkriegsgeneration kannten noch Hunger und Mangel. So also lebten sie auch, als Erwachsene, immer genug auf dem Tisch, natürlich nur vom Besten aus ihrer Sicht. Ich wuchs also auf mit dem paradiesischen Tischlein deck dich, das natürlich immer Gutes, Fettes und herzhaftes bot, natürlich auch Kuchen und andere Leckereien. Das war immer reichhaltig und schmackhaft, doch nicht unbedingt das, was mein Körper brauchte. Auch wenn meine Eltern es gut meinten, Wissen um gesunde reichhaltige und trotzdem schmackhafte Ernährung. Fehlanzeige und Diäten, natürlich Unfug.

Lange Rede kurzer Sinn, fettleibig wurde ich auch durch Unwissen und Generationsfehler. Ein dicker Mensch hat schon in der Kindheit die Fettleibigkeit gelernt, selbst wenn sie da noch nicht da ist. Das Elternhaus hat versagt. Die Behauptung dicke Eltern erziehen dicke Kinder, ist nicht aus der Luft gegriffen, das ist ein Fakt. Gründe gibt es viele. Bei mir, da war es eben das Generationen Problem.

Und was machen wir nun?
Wie oben schon erwähnt, wir müssen uns und unsere Ernährung neu erfinden. Ich werde euch hier nicht die Arbeit abnehmen euch via Internet zu bilden und zu erfahren, was nötig ist um schlank zu werden, oder besser gesagt, euer Wohlfühlgewicht zu finden. Ich habe es gefunden und es ist schön. Aber ein paar Tipps, wie ihr euren Weg findet habe ich.

Wenn ihr einen Diät Coach wollt, dann müsstet ihr mich bezahlen und auch dann läge es an euch und nicht an mir, wenn ihr abnehmt. Denn euer Wille zählt. Weil ihr möchte nicht mehr mit einer vermanschten Figur leben, ich schaue höchstens weg, denn ich weiß, dass ihr einen schlanken Menschen als Geisel haltet. Dicke kultivieren meist nur ihre Defizite, die sie nicht bekämpfen, sie sind nicht schwach, doch stellen sie sich so dar. In der heutigen Welt, ist jeder der zu viel auf den Hüften hat einer zu viel. Gewinner Typen sind heute schlank, behauptet die Werbung und leider hat sie damit sogar recht. Ich bin ein Gewinnertyp und fühle mich auch so. Denn ehrlich, jede Konfektionsgröße weniger steigerte mein Selbstbewusstsein, meine Fähigkeit mich im Kollektiv zu behaupten und meine Lebensfreude. Weil ich mich wohl fühle. Früher dachte ich, ich fühle mich wohl, heute weiß ich es.

Das war nun der Teil, den man wohl Kopfwäsche nett, nicht unbedingt nett, aber ehrlich und Ehrlichkeit zu sich selbst, ist das Erste was nötig ist. „Ich will so bleiben wie ich bin“, das passt bestenfalls zu „Du darfst“ Modells, aber die waren nie fett und werden es wohl auch nie sein, auch dafür gibt es Gründe.

Was macht unseren Körper in Sachen Ernährung aus? Ein wenig Grundwissen.
Das Grundwissen ist der Grundstein beim abnehmen, da hilft keine Brigitte Diät oder anderer Schwachsinn. Unser Körper tickt eigentlich ganz simpel. Egal was wir rein stopfen, er wandelt es in Zucker und Spurenelemente, die wir zum leben benötigen und er hat einen Grundumsatz an Kalorien, die er verbrennen muss um zu überleben. Er ist variabel, je nach der Art wie wir leben. Grundsätzlich gilt für Frauen, minimal 1200 Kalorien und Männer 1800 Kalorien. Der Wert muss nun in etwa auf Größe und dem Lebensstil angepasst werden. Wer diese Werte nicht überschreitet, wird bereits automatisch nicht mehr zunehmen oder auch schon abnehmen.

Der Alltag und das Abnehmen
An der alten Regel Kalorien zählen ist also schon etwas dran. Es spielt auch keine Rolle, ob Gemüse, Fett, Schokolade oder Kuchen. Der Wert ist stabil. Ihr könnt also im Prinzip Alles essen. Am Anfang einer Nahrungsumstellung solltet ihr also erst einmal lernen zu wissen, was viele Lebensmittel an Kalorien enthalten, das ist heute einfach die Kalorien Angaben stehen fast überall drauf gedruckt und für den Rest gibt es das Internet. Es gehört eben auch dazu, das ihr lernt euch für eure Ernährung Zeit zu nehmen, beispielsweise im Supermarkt.
Am einfachsten ist es am Anfang, ihr macht euch einen Einkaufszettel und schreibt dort auf, was ihr essen möchtet. Nicht daran orientiert, was die wenigsten Kalorien hat, das kommt später von allein, ohne das ihr es sofort bemerkt. Aber dann im Supermarkt, dort schaut ihr euch die Lebensmittel genauer an, den dort könnt ihr vergleichen. Eure Lieblingswurst als Beispiel, sicher gibt es davon mehr als eine Sorte und Variante. Schaut darauf welche davon weniger Kalorien hat, als die Sorte, die ihr sonst bevorzugt. Versuch diese Sorte einmal. Das macht ihr mit allen anderen Lebensmitteln auch. Ihr werdet merke ihr werdet bereits unnötige Kalorien beim Einkauf sparen.
Mir persönlich hat es sehr geholfen, das ich grade bei Wurstprodukten einfach auf Geflügelprodukte umgestiegen bin, natürlich nicht ausschließlich, den unser geliebtes Schweinefleisch hat auch leckere und auch magere Teile, doch da ist es besser auf reine Fleischteile umzuschwenken. Schinken, Fleischaufschnitt und mehr. Den Wurst enthält nun mal viel Fett, besonders Streichwürste. Doch wir sollten Fett wirklich reduziere, den viel Energie gibt es, aber leider wenig Füllmenge. Wir müssten also sehr wenig essen, auch wen wir Hunger habe, aber wer möchte schon hungern. Doch das ist zum Glück nicht nötig.

Im Prinzip müsst ihr lernen, was ich schon erwähnte. Die Mischung macht es bei der Beispielen von Diäten gibt es durchaus viel gute Ansätze, doch jede Einzelne für sich taugt nur soviel, wie sie als Diät alltagstauglich ist. Auf Dauer alltagstauglich ist kaum eine Diät, was nicht zwingend an der Diät liegt, sondern an unsere menschlichen Natur, die es liebt Abwechselung zu haben.

Trennkost ist so eine Sache, man kann damit in Sachen Gewichtsreduktion super gute Ergebnisse erzielen. Aber man sollte im Prinzip jede Diät Variante nicht länger wie eine Woche durchziehen und dabei immer beachten, das man Schritt für Schritt einige üble, alte Gewohnheiten ablegt und sich selbst und die Reaktionen des Körpers beobachten. Ich zum Beispiel gehe nur einmal in der Woche auf die Waage und kann somit gut reagieren, wenn ich mal etwas über die Stränge geschlagen bin. Ohne das ich mich verrückt machen muss. Mal 500 Gramm zugenommen? Kein Problem, einfach mal einen Tag mit leichten Gemüseeintopf und anderen frischen Sachen dazwischen geschoben, dann passt es wieder. Auch Safttage können, wenn es gefällt eingelegt werden, ist gesund und hilft gleich noch zu entschlacken. Doch die Hauptregel ist einfach. Mache dein Essen so gut es geht selbst und so wie es dir schmeckt, schaue dir ruhig etwas von anderen Menschen ab. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein. Ich habe auch oft mal bei den Vegetariern geklaut, wenn man nicht dauernd Gemüse verputzen muss, dann schmeckt auch Grünfutter. Die Vegetarier haben unter dem teils wenig genießbaren Zeugs auch echt Brauchbares. Fertige Mischungen für Körnerbratlinge als Empfehlung für Nichtvegetarier von mir. Wenn man diese Mischungen anstelle von Brötchen oder Paniermehl in Buletten oder Hackbraten verwendet, ihr glaubt es nicht, wie lecker das gebratene Hackfleisch werden kann und es sättigt viel besser. Übrigens Hacksteaks, Buletten und Hackbraten aus Putenhack kann ich nur empfehlen, außerdem esst viele Vollkornprodukte. Ihr glaubt gar nicht wie fit man sich nach den ersten Wochen fühlt, wenn auch der Darm wieder in Schwung gekommen ist.

Randbemerkungen zu Lebens- und Werbelügen
Es gibt dabei auch noch zu erwähnen, wir sind von unserer Physiognomie her immer noch Steinzeitmenschen sind, das heiß zumindest unser Verdauungstrakt. Das ist vielen nicht bewusst, die Fortschritte , die unsere Zivilisation erst ermöglichten, sind auch unser Schwachpunkt. Wir Sind Nachfahren der Jäger und Sammler, wir ernähren uns eigentlich wider unserer natürlichen Anlagen. Weder kennt unser Verdauungssystem, Milchprodukte, noch Weizenprodukte oder übermäßigen Fleischgenuss. Wir lebten damals von Wurzeln, Beeren, wild wachsenden Getreidepflanzen. Es gab nicht so viel Überfluss. Deshalb müssen wir, wenn wir unser Leben ändern auch darauf achten.
Milchprodukte benötigt unser Körper eigentlich überhaupt nicht, das ist wissenschaftlich erwiesen. Nach dem Abstillen von der Muttermilch, brauchen wir diese als Hauptnahrung gedachte Milch nicht mehr. Muttermilch ist nicht mit tierischer Milch zu vergleichen. Das ihr täglich Milch verzehrt ist ein Fehlverhalten, das bei vielen Menschen zu Laktoseintoleranz führt, die nur eine natürliche Körperreaktion ist. Auch die Gluten im Weizen führen zu immer mehr Verdauungsproblemen, weil unser Darm sie zwar verarbeitet, so gut er kann, doch grade der übermäßige Konsum macht uns krank. Das Gleiche gilt für zu viel Fleisch, wir essen Fleisch oft als Wurst, das kann unser Körper recht gut verwerten, doch dazu noch der Konsum von zu viel echten Fleisch, das ist zu viel des Guten. Sachlich betrachtet ist der Konsum von bis zu 500g Fleisch in der Woche noch nicht problematisch, doch überprüft euch selbst, wie viel verzehrt ihr? Ich denke einfach es zu viel, bei ehrlicher, selbstkritischer Betrachtung. Die Werbung musste es euch verkaufen, zu Zeiten der Milchseen, Getreideberge und Fleischberge in der EU musste das Zeug einfach weg und ihr ward die Konsumenten. Der Verkauf von essbaren Lebenslügen.

So einfach ist das zu erklären, heute ist eine Multi- Milliarden Industrie damit beschäftigt euch eigentlich krank zu machen, durch das Essen. Von diversen Giften in der Nahrung und anderen Stoffen, will ich gar nicht erst anfangen. Jeder weiß es und kann selbst viel tun. Es ist an euch, das wahre Essen wieder in richtige Bahnen zu lenken. Ihr selbst müsst lernen gegen Werbung resistent zu werden und eigene Wege zu finden, eigene Schlüsse zu ziehen. Das Internet und die Medien können euch unterstützen, wenn ihr nicht alles, ohne zu hinterfragen hinnehmt. Ich bezeichne mich heute als Vollwertköstler und gönne mir auch die “verbotenen“ Früchte ab und an gerne. Doch eben immer in Kombination mit dem Gesunden, was der Körper braucht, das überwiegt einfach. Mein Kopf entscheidet, wann ich vernünftig bin und wann nicht, das ist ein Luxus. Die Freiheit der Entscheidung. Deshalb geht es mir gut. Weizenprodukte, Milchprodukte oder Fleisch verwende ich nur, wenn ich es nötig finde oder aber, des Genusses wegen. Es gibt viele leckere Vollkorn Varianten, die gut schmecken. Gelegentlich esse ich auch einen Jogurt und nehme Milch in den Kaffee, doch es ist nur sehr wenig im Gegensatz zu alten Zeiten. Auch mein Steak oder mein geliebtes Geflügel steht noch auf der Verzehr Liste, doch eher zum Wochenende, dann wenn auch die Zeit für Genuss da ist. Das alte englische Sprichwort “Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.“ ist ein Synonym für Erfahrungswerte, die man nur erlangt, wenn man sich selbst die Chance gibt.
Fazit
Ich habe wie jeder Anderer auch meine kleinen Zipperlein und auch ein oder zweimal im Jahr eine Erkältung, doch bin ich allgemein, tatsächlich gesünder als mancher Zeitgenosse mit Dreißig.

Ich kann euch nur sagen versucht es einfach mal mit Phantasie und Begeisterung an eure Neuerschaffung zu gehen, ihr werdet es lieben. Verzicht ist der falsche Weg wenn man ernsthaft Gewicht reduzieren möchte, aber auch der falsche Grund ist hinderlich, zum Beispiel die Bikini Figur. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein.

Ich habe vor 10 Jahren damit angefangen und ich liebe mich, wie ich heute bin. Alle meine Tipps haben den Alltagstauglichkeitstest überstanden und ich lebe heute gut damit. Nie wieder dumme Bikini Diäten und solche Sachen, einfach neu anfangen und die Welt des Geschmacks neu erleben. Ich habe heute höchstens einen Nachteil, ich vertrage zu fettige Sachen nicht mehr, mein Körper will das einfach nicht mehr. Doch meine geliebte Schokolade, die esse ich heute noch, wenn auch nicht mehr so häufig, wie früher, ich brauch das einfach nicht mehr. Wie ich sagte, Alles was ich schreibe dient nur dazu, euch zu inspirieren, selbst aktiv zu werden, euch zu informieren und zu bilden. Ich werde euch dies Arbeit nicht abnehmen. Und ihr könnt es schaffen auf Dauer schlank zu sein. Das verspreche ich.

© George W. Sobotta

Sonntag, 9. März 2014

Frühling und der Diäten Wahn.


Abnehmen, ist das wirklich so schwer?

Der Frühling ist da und die wunderbare warme Zeit des Jahres beginnt. Ich möchte euch heute meine Erfahrungen weiter geben, um zu helfen, endlich aus dem Kreislauf von Gewichtsreduktion und wieder Zunahme zu durchbrechen. Einfach für immer schlank. Geht das? Ja es geht.

Vorab ein paar Worte
Um ein paar Sachen übers Abnehmen zu sagen. Es ist weniger anstrengend, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet. Die Mischung macht es, bei einer Diät. Nicht stur einer Linie folgen, sondern Abwechslung bieten und auch Neues versuchen.

Ich kann von mir behaupten, ich habe es geschafft. Einst zum Höhepunkt meiner Fettleibigkeit hatte ich 170 Kilo. Heute sind es 90 Kilo. Doch das habe ich mir erarbeitet über 10 Jahre lang. Dabei habe ich weder gehungert, noch habe ich mich in Sportstudios abgeschunden. Ich habe im üblichen Sinne noch nicht einmal Diät gemacht.

Erst einmal muss man sich von dem Gedanken verabschieden, das man Diät macht. Das ist ein Gedanke der eher frustriert und sich anhört, als ob er lauter Verbote enthält. Abnehmen ist auch Psychologie und Verbote schaden nur, dass weiß eigentlich Jeder. Also nützen sie uns beim Abnehmen auch nicht. Ich habe mir immer gesagt, ich erfinde mich neu und lasse mir nichts verbieten, nicht einmal von mir selbst.

Was macht man nun daraus, wo liegen oft unsere Probleme?
Ich war ein absoluter Fleisch Junkie. Es ist nicht falsch, wenn ich behaupte, es gab Zeiten, da waren es 5 Kilo in der Woche, die ich wegputzte. Angefangen hat das bereits in der Kindheit. Meine Eltern, die Kinder der Nachkriegsgeneration kannten noch Hunger und Mangel. So also lebten sie auch, als Erwachsene, immer genug auf dem Tisch, natürlich nur vom Besten aus ihrer Sicht. Ich wuchs also auf mit dem paradiesischen Tischlein deck dich, das natürlich immer Gutes, Fettes und herzhaftes bot, natürlich auch Kuchen und andere Leckereien. Das war immer reichhaltig und schmackhaft, doch nicht unbedingt das, was mein Körper brauchte. Auch wenn meine Eltern es gut meinten, Wissen um gesunde reichhaltige und trotzdem schmackhafte Ernährung. Fehlanzeige und Diäten, natürlich Unfug.

Lange Rede kurzer Sinn, fettleibig wurde ich auch durch Unwissen und Generationsfehler. Ein dicker Mensch hat schon in der Kindheit die Fettleibigkeit gelernt, selbst wenn sie da noch nicht da ist. Das Elternhaus hat versagt. Die Behauptung dicke Eltern erziehen dicke Kinder, ist nicht aus der Luft gegriffen, das ist ein Fakt. Gründe gibt es viele. Bei mir, da war es eben das Generationen Problem.

Und was machen wir nun?
Wie oben schon erwähnt, wir müssen uns und unsere Ernährung neu erfinden. Ich werde euch hier nicht die Arbeit abnehmen euch via Internet zu bilden und zu erfahren, was nötig ist um schlank zu werden, oder besser gesagt, euer Wohlfühlgewicht zu finden. Ich habe es gefunden und es ist schön. Aber ein paar Tipps, wie ihr euren Weg findet habe ich.

Wenn ihr einen Diät Coach wollt, dann müsstet ihr mich bezahlen und auch dann läge es an euch und nicht an mir, wenn ihr abnehmt. Denn euer Wille zählt. Weil ihr möchte nicht mehr mit einer vermanschten Figur leben, ich schaue höchstens weg, denn ich weiß, dass ihr einen schlanken Menschen als Geisel haltet. Dicke kultivieren meist nur ihre Defizite, die sie nicht bekämpfen, sie sind nicht schwach, doch stellen sie sich so dar. In der heutigen Welt, ist jeder der zu viel auf den Hüften hat einer zu viel. Gewinner Typen sind heute schlank, behauptet die Werbung und leider hat sie damit sogar recht. Ich bin ein Gewinnertyp und fühle mich auch so. Denn ehrlich, jede Konfektionsgröße weniger steigerte mein Selbstbewusstsein, meine Fähigkeit mich im Kollektiv zu behaupten und meine Lebensfreude. Weil ich mich wohl fühle. Früher dachte ich, ich fühle mich wohl, heute weiß ich es.

Das war nun der Teil, den man wohl Kopfwäsche nett, nicht unbedingt nett, aber ehrlich und Ehrlichkeit zu sich selbst, ist das Erste was nötig ist. „Ich will so bleiben wie ich bin“, das passt bestenfalls zu „Du darfst“ Modells, aber die waren nie fett und werden es wohl auch nie sein, auch dafür gibt es Gründe.

Was macht unseren Körper in Sachen Ernährung aus? Ein wenig Grundwissen.
Das Grundwissen ist der Grundstein beim abnehmen, da hilft keine Brigitte Diät oder anderer Schwachsinn. Unser Körper tickt eigentlich ganz simpel. Egal was wir rein stopfen, er wandelt es in Zucker und Spurenelemente, die wir zum leben benötigen und er hat einen Grundumsatz an Kalorien, die er verbrennen muss um zu überleben. Er ist variabel, je nach der Art wie wir leben. Grundsätzlich gilt für Frauen, minimal 1200 Kalorien und Männer 1800 Kalorien. Der Wert muss nun in etwa auf Größe und dem Lebensstil angepasst werden. Wer diese Werte nicht überschreitet, wird bereits automatisch nicht mehr zunehmen oder auch schon abnehmen.

Der Alltag und das Abnehmen
An der alten Regel Kalorien zählen ist also schon etwas dran. Es spielt auch keine Rolle, ob Gemüse, Fett, Schokolade oder Kuchen. Der Wert ist stabil. Ihr könnt also im Prinzip Alles essen. Am Anfang einer Nahrungsumstellung solltet ihr also erst einmal lernen zu wissen, was viele Lebensmittel an Kalorien enthalten, das ist heute einfach die Kalorien Angaben stehen fast überall drauf gedruckt und für den Rest gibt es das Internet. Es gehört eben auch dazu, das ihr lernt euch für eure Ernährung Zeit zu nehmen, beispielsweise im Supermarkt.
Am einfachsten ist es am Anfang, ihr macht euch einen Einkaufszettel und schreibt dort auf, was ihr essen möchtet. Nicht daran orientiert, was die wenigsten Kalorien hat, das kommt später von allein, ohne das ihr es sofort bemerkt. Aber dann im Supermarkt, dort schaut ihr euch die Lebensmittel genauer an, den dort könnt ihr vergleichen. Eure Lieblingswurst als Beispiel, sicher gibt es davon mehr als eine Sorte und Variante. Schaut darauf welche davon weniger Kalorien hat, als die Sorte, die ihr sonst bevorzugt. Versuch diese Sorte einmal. Das macht ihr mit allen anderen Lebensmitteln auch. Ihr werdet merke ihr werdet bereits unnötige Kalorien beim Einkauf sparen.
Mir persönlich hat es sehr geholfen, das ich grade bei Wurstprodukten einfach auf Geflügelprodukte umgestiegen bin, natürlich nicht ausschließlich, den unser geliebtes Schweinefleisch hat auch leckere und auch magere Teile, doch da ist es besser auf reine Fleischteile umzuschwenken. Schinken, Fleischaufschnitt und mehr. Den Wurst enthält nun mal viel Fett, besonders Streichwürste. Doch wir sollten Fett wirklich reduziere, den viel Energie gibt es, aber leider wenig Füllmenge. Wir müssten also sehr wenig essen, auch wen wir Hunger habe, aber wer möchte schon hungern. Doch das ist zum Glück nicht nötig.

Im Prinzip müsst ihr lernen, was ich schon erwähnte. Die Mischung macht es bei der Beispielen von Diäten gibt es durchaus viel gute Ansätze, doch jede Einzelne für sich taugt nur soviel, wie sie als Diät alltagstauglich ist. Auf Dauer alltagstauglich ist kaum eine Diät, was nicht zwingend an der Diät liegt, sondern an unsere menschlichen Natur, die es liebt Abwechselung zu haben.

Trennkost ist so eine Sache, man kann damit in Sachen Gewichtsreduktion super gute Ergebnisse erzielen. Aber man sollte im Prinzip jede Diät Variante nicht länger wie eine Woche durchziehen und dabei immer beachten, das man Schritt für Schritt einige üble, alte Gewohnheiten ablegt und sich selbst und die Reaktionen des Körpers beobachten. Ich zum Beispiel gehe nur einmal in der Woche auf die Waage und kann somit gut reagieren, wenn ich mal etwas über die Stränge geschlagen bin. Ohne das ich mich verrückt machen muss. Mal 500 Gramm zugenommen? Kein Problem, einfach mal einen Tag mit leichten Gemüseeintopf und anderen frischen Sachen dazwischen geschoben, dann passt es wieder. Auch Safttage können, wenn es gefällt eingelegt werden, ist gesund und hilft gleich noch zu entschlacken. Doch die Hauptregel ist einfach. Mache dein Essen so gut es geht selbst und so wie es dir schmeckt, schaue dir ruhig etwas von anderen Menschen ab. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein. Ich habe auch oft mal bei den Vegetariern geklaut, wenn man nicht dauernd Gemüse verputzen muss, dann schmeckt auch Grünfutter. Die Vegetarier haben unter dem teils wenig genießbaren Zeugs auch echt Brauchbares. Fertige Mischungen für Körnerbratlinge als Empfehlung für Nichtvegetarier von mir. Wenn man diese Mischungen anstelle von Brötchen oder Paniermehl in Buletten oder Hackbraten verwendet, ihr glaubt es nicht, wie lecker das gebratene Hackfleisch werden kann und es sättigt viel besser. Übrigens Hacksteaks, Buletten und Hackbraten aus Putenhack kann ich nur empfehlen, außerdem esst viele Vollkornprodukte. Ihr glaubt gar nicht wie fit man sich nach den ersten Wochen fühlt, wenn auch der Darm wieder in Schwung gekommen ist.

Randbemerkungen zu Lebens- und Werbelügen
Es gibt dabei auch noch zu erwähnen, wir sind von unserer Physiognomie her immer noch Steinzeitmenschen sind, das heiß zumindest unser Verdauungstrakt. Das ist vielen nicht bewusst, die Fortschritte , die unsere Zivilisation erst ermöglichten, sind auch unser Schwachpunkt. Wir Sind Nachfahren der Jäger und Sammler, wir ernähren uns eigentlich wider unserer natürlichen Anlagen. Weder kennt unser Verdauungssystem, Milchprodukte, noch Weizenprodukte oder übermäßigen Fleischgenuss. Wir lebten damals von Wurzeln, Beeren, wild wachsenden Getreidepflanzen. Es gab nicht so viel Überfluss. Deshalb müssen wir, wenn wir unser Leben ändern auch darauf achten.
Milchprodukte benötigt unser Körper eigentlich überhaupt nicht, das ist wissenschaftlich erwiesen. Nach dem Abstillen von der Muttermilch, brauchen wir diese als Hauptnahrung gedachte Milch nicht mehr. Muttermilch ist nicht mit tierischer Milch zu vergleichen. Das ihr täglich Milch verzehrt ist ein Fehlverhalten, das bei vielen Menschen zu Laktoseintoleranz führt, die nur eine natürliche Körperreaktion ist. Auch die Gluten im Weizen führen zu immer mehr Verdauungsproblemen, weil unser Darm sie zwar verarbeitet, so gut er kann, doch grade der übermäßige Konsum macht uns krank. Das Gleiche gilt für zu viel Fleisch, wir essen Fleisch oft als Wurst, das kann unser Körper recht gut verwerten, doch dazu noch der Konsum von zu viel echten Fleisch, das ist zu viel des Guten. Sachlich betrachtet ist der Konsum von bis zu 500g Fleisch in der Woche noch nicht problematisch, doch überprüft euch selbst, wie viel verzehrt ihr? Ich denke einfach es zu viel, bei ehrlicher, selbstkritischer Betrachtung. Die Werbung musste es euch verkaufen, zu Zeiten der Milchseen, Getreideberge und Fleischberge in der EU musste das Zeug einfach weg und ihr ward die Konsumenten. Der Verkauf von essbaren Lebenslügen.

So einfach ist das zu erklären, heute ist eine Multi- Milliarden Industrie damit beschäftigt euch eigentlich krank zu machen, durch das Essen. Von diversen Giften in der Nahrung und anderen Stoffen, will ich gar nicht erst anfangen. Jeder weiß es und kann selbst viel tun. Es ist an euch, das wahre Essen wieder in richtige Bahnen zu lenken. Ihr selbst müsst lernen gegen Werbung resistent zu werden und eigene Wege zu finden, eigene Schlüsse zu ziehen. Das Internet und die Medien können euch unterstützen, wenn ihr nicht alles, ohne zu hinterfragen hinnehmt. Ich bezeichne mich heute als Vollwertköstler und gönne mir auch die “verbotenen“ Früchte ab und an gerne. Doch eben immer in Kombination mit dem Gesunden, was der Körper braucht, das überwiegt einfach. Mein Kopf entscheidet, wann ich vernünftig bin und wann nicht, das ist ein Luxus. Die Freiheit der Entscheidung. Deshalb geht es mir gut. Weizenprodukte, Milchprodukte oder Fleisch verwende ich nur, wenn ich es nötig finde oder aber, des Genusses wegen. Es gibt viele leckere Vollkorn Varianten, die gut schmecken. Gelegentlich esse ich auch einen Jogurt und nehme Milch in den Kaffee, doch es ist nur sehr wenig im Gegensatz zu alten Zeiten. Auch mein Steak oder mein geliebtes Geflügel steht noch auf der Verzehr Liste, doch eher zum Wochenende, dann wenn auch die Zeit für Genuss da ist. Das alte englische Sprichwort “Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.“ ist ein Synonym für Erfahrungswerte, die man nur erlangt, wenn man sich selbst die Chance gibt.
Fazit
Ich habe wie jeder Anderer auch meine kleinen Zipperlein und auch ein oder zweimal im Jahr eine Erkältung, doch bin ich allgemein, tatsächlich gesünder als mancher Zeitgenosse mit Dreißig.

Ich kann euch nur sagen versucht es einfach mal mit Phantasie und Begeisterung an eure Neuerschaffung zu gehen, ihr werdet es lieben. Verzicht ist der falsche Weg wenn man ernsthaft Gewicht reduzieren möchte, aber auch der falsche Grund ist hinderlich, zum Beispiel die Bikini Figur. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein.

Ich habe vor 10 Jahren damit angefangen und ich liebe mich, wie ich heute bin. Alle meine Tipps haben den Alltagstauglichkeitstest überstanden und ich lebe heute gut damit. Nie wieder dumme Bikini Diäten und solche Sachen, einfach neu anfangen und die Welt des Geschmacks neu erleben. Ich habe heute höchstens einen Nachteil, ich vertrage zu fettige Sachen nicht mehr, mein Körper will das einfach nicht mehr. Doch meine geliebte Schokolade, die esse ich heute noch, wenn auch nicht mehr so häufig, wie früher, ich brauch das einfach nicht mehr. Wie ich sagte, Alles was ich schreibe dient nur dazu, euch zu inspirieren, selbst aktiv zu werden, euch zu informieren und zu bilden. Ich werde euch dies Arbeit nicht abnehmen. Und ihr könnt es schaffen auf Dauer schlank zu sein. Das verspreche ich.

© George W. Lästerbacke

Dienstag, 8. Oktober 2013

Schützt unsere Pflanzen!!!

In den letzten Jahren fallen immer mehr extremistische Veganer auf, die uns alle missionieren wollen zu essen, wie die Karnickel.

Es ist eine Notwendigkeit, eine Gegenbewegung ins Leben zu rufen. Wer bitte soll denn die Pflanzen, die doch im Gegensatz zu Tieren völlig wehrlos sind und doch so schön, vor den Veganern schützen?

Wir, die nur Wesen essen, die uns in die Augen schauen konnten und wenigstens theoretisch, die Chance hatten vor uns wegzulaufen. Nur wir können das. Mutige Kerle, die ihr Essen im Kampf verdienen wollen. Die auch morgen noch durch Felder, Wälder, Wiesen und Auen streichen wollen, um ihre Nahrung zu erlegen und nicht in Gewächshäusern dahin meucheln.

Steht auf ihr Liebhaber von Rindersteak, Wildbrät, Putenkeule und Schnitzel, sagt nein, zum sinnlosen meucheln unschuldiger Pflanzen, damit wir uns auch morgen noch an dem Duft schöner Blumen und frischer Gräser erfreuen können. Schützt unsere Pflanzen!!!

George W. Lästerbacke

Sonntag, 17. Juni 2012

Schleichwerbung, Gurus & Geschäfte.


Schleichwerbung, Gurus & Geschäfte. Wer selber denkt lebt am besten.

Heute ist mir wider aufgefallen die missionierenden "Erwachten" sind wieder unterwegs. Nein nicht der üblich, als Mainstream, der uns mit einer Mischung aus Wahrheit, Halbwahrheiten und dreisten Lügen und den üblichen Geschwätz unserer Ritter der Schwaffelrunde, auch kurz Regierung genannt versorgt.
Nein,i ch meine die sogenannten "Erwachten", die nennen sich ja oft gerne selber so, was einen normalen Menschen schon misstrauisch machen sollte. Es klinkt nach Missionierung, nicht nach ehrlicher Information. Würde auf der Information der "Wachturm" stehen, kaum einen würde es interessieren.
Doch man wird heute überall mit Halbwahrheiten bombardiert und besonders diese Missionare gehen auf Dummenfang, wobei Dummenfang hier nicht bedeutet, tatsächliche Dumme zu fangen. Sondern Menschen, die anfällig sind für mangelnde selektive Wahrnehmung. Gestresste, frustrierte, überarbeitete Menschen. Also 99% der Bürger schätze ich, da diese Attribute in Teilen auf fast Jeden zutreffen können.

Ich wurde heute früh schon verschaukelt, vom - Zentrum der Gesundheit - Ein Beitrag über gesunde Ernährung erregte mein Interesse. Gesunde Ernährung, interessiert doch Jeden. Ich folgte also einen Link und landete bei einen Beitrag zur gesunden Ernährung.
Morgenlich etwas faul und Lustlos konsumierte ich den Beitrag. Wurde erst immer gelangweilter, da es nicht eine Info gab, die man nicht als halbwegs allg. gebildeter Mensch schon kennt. Als ich eben, angeödet wegklicken wollte, da ging es langsam in Vergleiche zu Ernährung von Tier und Mensch über. Fast schon mit lustigen Vergleichen drapiert.
Ich habe also, doch weitergelesen. Nach all dem halb wahren und Fakten, war mein Interesse doch wieder da. Und was soll ich sagen, von allesfressenden Schweinen, Raubvögeln über Wölfe die bekanntlich Fleischfresser sind, ging es direkt zu unseren direkten Verwandten, den Schimpansen. Die bekanntlich Tiere, die sich in großen Teilen vegetarisch ernähren, aber auch zum kleineren Teil von tierischen Eiweiß. Ich hätte schon bei dem Schweine Vergleich misstrauisch werden müssen.

Aber halb sieben Uhr morgens, eben noch nicht ganz wach brauchte ich wirklich 5-10 min, um zu bemerken, das ich einer veganen Seite aufgesessen war. Der Blick an die Seite mit den anklickbaren Beitragen hätte auch gereicht und mir viel Zeit gespart. Die Seite, die mit billiger Suggestion, allerlei vielleicht gesundes Zeugs verkauft und die Leute genauso verarscht, wie jeder Lebensmittel vergiftende Konzern vom Typus Nestle & Co, hätte ich mir gespart.
Nach ein wenig suchen, wen wundert es eine GmbH. Die sich Institut nennt. Warenhandels Kundenverschaukeler hätte besser gepasst.
Ich wollte Euch hiermit eigentlich nur sagen, Leute lasst Euch nicht verschaukeln, informiert Euch aus seriösen Quellen und besonders, wenn Ihr denkt Euer Leben muss sich ändern, DENKT selbst und lernt. Das ist nicht so schwer. Gurus findet Ihr an jeder Straßenecke, dort geht Ihr auch weiter.

Meine Oma hatte einen Lieblingsspruch zum Thema " Kommen Sie rein, kommen Sie ran! Hier werden Sie genau so beschissen, wie neben an. Selten wurde Kapitalistmus und Religion kurz und treffend beschrieben, als mit diese Ausspruch.

Heute früh hatte ich eine Ergänzung vergessen. Die muss ich Euch noch liefern. Nicht mal, das diese Seite einfach nur schlecht argumentiert, bei genaueren nachlesen. Die teils wirklich abstruse Art der der Argumentation. Diese erschreckt schon und lässt nichts gutes Ahnen. Ziel ist nur aggressives Marketin, um Leute mit billigsten Methoden zu ködern.

Die Tiervergleiche hatte ich schon erwähnt, aber die Auslegung, warum der Mensch nun mal von Natur aus Veganer werden sollte. Herrlich Erst einmal natürlich die Sache mit den Affen. Die ja wirklich sehr viel Planzenkost verwerten. Doch kein Wort darüber, das Schimpansen, sogar gelegentlich zum verspeisen von Artgenossen neigen. Meist Tiere anderer Gruppen, mit denen sich die pussierlichen Tierchen bekriegen. Ihr Gebiss, ist genau wie das von Menschen, absolut auf gemischte Kost, auch Fleisch ausgelegt. Aber das ist gar nich das Witzigste. Der Mensch ist von der Natur nicht als Raubtier geplant, falsches Gebiss, keine Klauen und Krallen, zu ungelenk. Ich glaube die Herrschaften halten Ihre Leserschaft für völlig verblödet. Was ich natürlich im Einzelfall, nicht in abrede stellen will, aber generell? Der Mensch und der Schimpanse haben eins gemeinsam, die Nutzung eines recht hohen Intellekts. Der Planung und Nutzung von Werkzeugen und Waffen ermöglicht. Somit wird er zum gefährlichsten Raubtier überhaupt. Das ist wohl keine Neuigkeit, denke ich. Aber Intellekt bei der Jagt? Nein. Ich muss wie ein Wolf oder Raubvogel ausgestattet sein, um Beute zu machen. Eine wahrlich abstruse Logik.

George W. Lästerbacke

Freitag, 22. Juli 2011

TROLLE im Net


Horizonterweiterung in Sachen Troll im Internet - Oh mein Gott ich bin von Trollen umgeben !

Der Hintergrund dieses Beitrages ist, eine Einladung zu einer Veranstaltung, die ich durchaus in Ordnung fand und diese auch sachlich kommentierte und würdigte wollte.

George W. Lästerbacke
gepostet an
EINE SCHWEIGE MINUTE FÜR ALLE GETÖTETEN TIERE !
( Veranstaltung bei FB zum Thema Tierschutz und Massentierhaltung )

Eigentlich eine schöne Idee, ich finde man sollte jedes Tier zu Lebzeiten mit Respekt behandel, es ist auch ein Wesen mit Gefühlen.Rudimentär vielleicht, doch vorhanden. Wenn man es mit Liebe und Respekt glücklich leben lässt, tun wir uns selbst einen Gefallen. Sie sind gesünder und schmecken besser. Deshalb zolle ich meinem Essen zu Lebzeiten, den notwendigen Respekt gegenüber seinen Bedürfnissen. Wenn ich nun mal eine Minute opfere, um den Tieren dafür zu danken, das sie für mich gestorben sind und dass sie mich oft köstlich ernährt haben, dann ist das sehr sinnvoll und schön. Da ich finde, das zu wenig Menschen, die gerne Fleisch essen, sich vernünftig Gedanken machen, dass ihr Essen auch ein Lebewesen ist, das ein Recht hat ein schönes Leben zu führen, bis es seinen Zweck als Nahrung erfüllt.

Was ich nicht wusste, es war ein Vegetarier und Veganer Spielplatz. Auf Grund meines Postes, wurde ich natürlich, sofort attackiert. Obwohl ich nur meine Zustimmung bekundete, das wir unserer Nahrung gegenüber etwas mehr Respekt an den Tag legen sollte und auch ich für eine artgerechte Haltung und Tierquälerei bin. Sachliche Argumente von vegetarischer Seite fehlten leider. Nur mehr oder wenige Argumentationsfreie Kommentare. Insbesondere ist mir aufgefallen, das Leute, die sich als Allesesser und somit auch Fleischesser outeten attackiert wurden, als Trolle bezeichnet wurden. Also suchte ich mir eine Definition zum Thema Internet Troll. natürlich wurde ich schnell fündig, bei Wikipedia.

Der Begriff Troll wird in der Netzkultur für eine Person verwendet, die mit ihren Beiträgen in Diskussionen oder Foren unter Umständen stark provoziert, ohne dabei auf sachliche Argumentation wert zu legen. Mutmaßliches Ziel des Trolls ist das Stören der ursprünglich an einem Sachthema orientierten Kommunikation und das Erlangen von Aufmerksamkeit.

Wenn wir diese Definition nun mal auf die auf der Seite fortlaufenden Diskussionen anwenden, die Veranstaltung ist für den 1.08.2011 geplant gewesen. Dann fällt etwas auf, genau diese Definition trifft offensichtlich am ehesten auf die Personen zutrifft, die sie auf andere Personen anwenden. Denn in der Diskussion ging es um Respekt vor Tieren, nicht darum seine Intoleranz gegenüber anders Denkenden zu demonstrieren. Das Vegetarier und Veganer oft nun einmal aus sachlichen Gründen, wenig Argumente haben ist klar. Denn sachlich betrachtet, geht es hier um ethische Fragen. Ethik und Logik, das passt selten. Wenn sie Ihre Lebensform schon fanatisieren wollen und als Ersatzreligion betrachten, sollten Sie doch wenigstens akzeptieren, das andere Menschen auch respektvoll mit Tieren umgehen können und sich um Ihr Wohlergehen sorgen, solange das Tier lebt. Ich komme zu der Erkenntnis, das der Begriff Troll, vermutlich von Menschen geprägt wurde, die selbst nicht in der Lage sind ein Thema geistig zu Ende zu denken und Einlassungen Anderer nicht tolerieren. Denn ein offener Mensch kann doch ignorieren, wenn es wirklich dümmliche Kommentare gibt. Darauf reagiert man einfach nicht. Ich lasse doch Trottel auch, auf der Strasse stehen und gehe weiter, in der Hoffnung, alsbaldig mit klügeren Menschen zu reden.

Besonder interessant, der Hinweis einer Dame auf eine Anti Troll Initiative. Das Profil, war dann doch an Erkenntnissen reich. Die Dame interessiert sich für echte Trolle, Elfen und Feen. Es bleibt dem Leser überlassen, ob diese Dame, soviel Kompetenz hat, zu unterscheiden, ob ein Kommentator ein Troll ist, oder doch eher in der Realität lebt, von der Sie sich offensichtlich distanziert.

Don't feed the trolls! Anti Troll Initiative - füttere keine Trolle!
www.diskussion-forum.de Füttere keine Trolle! Anti Troll Initiative: Don't feed the trolls! Eine Initiative gegen Trolle, die Wahnauslebung und den Aggressionsabbau via Internet.

Zum Schluß muss ich sagen, so mancher Troll scheint nur ein unerwünschter Kommentator zu sein, der es wagt, eine andere Meinung zu vertreten. Und sein Trolldasein erwächst aus der Dummheit und Intoleranz der anderen. Nimmt man regelmäßig an FB Diskusionen Teil, stellt man fest Facebook ist ein Troll Zentrum, Oh mein Gott!

George W. Lästerbacke