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Samstag, 11. November 2017
Der Koala
Der Koala ist ein faules Schwein,
pennt 18 Stunden und findet, das
noch fein.
Er tut nur Eukalyptus fressen und
dann, auch nur bestimmte Sorten.
Er kann das Zeug noch nicht mal
horten. Weil frisch muss es sein,
für den veganen Konsorten.
Nur beim Sex, da wird er rege,
jagt was ihn stört, aus dem
Gehege. Erfolgreich ist er jedoch
kaum. Grad ein Jungtier bleibt im
Baum.
Er ist auch nicht besonders klug,
was sein häufiger Unfalltod, wohl
ausreichend beweisen tut.
Drum fragt man sich, was ist da
dran, das man diese Art, erhalten
kann? Denn Artenschutz, der ist
oftmals klug, doch auf Koalas, hat
das keinen Bezug.
George W. Lästerbacke
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Donnerstag, 2. November 2017
Meine Haustiere und ich ...
Nicht vegetarische Geschichten über meine tierischen Lebensabschnittsgefährten.
Vorwort
Ich persönlich verspürte nie Ambitionen mir Tiere zu halten. Was möglicher Weise dem Umstand geschuldet war, dass ich später als Hochbegabt diagnostiziert werden sollte.
Bewusst benutze ich das Wort diagnostiziert, da Hochbegabung in den allermeisten Fällen, außer vielleicht bei begnadeten Musikern, oft als störend von der Umwelt wahrgenommen wird. Also irgendwie krank.
Bei mir äußerte sich diese Begabung allerdings, eher in maßloser Neugier und Wissensdurst. Weshalb ich bereits in frühster Kindheit in meinem Umfeld den Spitznamen “www“ verpasst bekam.
Allerdings, war hiermit nicht, das heute allseits beliebte Internet gemeint. Das wurde in dieser Zeit noch militärisch genutzt und war grade erst erfunden worden.
Nein, gemeint war meine nervige Angewohnheit, jeden über alles genaustens zu befragen. Das “www“ stand also für “Wieso, weshalb, warum?“ und nicht “WorldWideWeb“.
Darum auch die Antriebslosigkeit meiner Person, sich ein Haustier zu halten. Es gab eigentlich keinen Grund, meine Zeit mit irgendwelchen lebenden Kuscheltieren zu verschwenden. Ich war immer mit dem begreifen der Welt beschäftigt.
Ich hatte eigentlich keine Zeit für Viehzeug.
Doch meine Eltern sahen das anders. Irgendwann sagte mein Vater, ich im zarten Alter von sechs Jahren. Es ist Zeit, das der Junge lernt Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen und ernsthafter zu werden.
Auslöser war meine Klassenlehrerin Frau Tomaschewski. Eine furchtbarer Name, den eigentlich nur ich, in der Klasse fehlerfrei schreiben konnte und eine ätzende Pädagogin.
Die Frau unterrichtete Geographie, Kunst und kam frisch von der Uni, hatte also keinen blassen Schimmer, wie man mit Kindern umgeht. Sie unterrichtete also zwei Unterrichtsfächer, welche völlig sinnlos sind, wenn man auch nur, eine durchschnittlich begabte Intelligenz besitzt.
Geographie ist ein Fleißarbeit, um sich die Lage von Ländern, Hauptstädten und einige nationale Eigenheiten einzuprägen. Das kann jeder der sich Atlas oder Globus im Laden kauft und einen Reiseführer lesen kann, vorausgesetzt, dass ihn Geographie interessiert.
Und Kunsterziehung? Nun ja, wo Talent ist bedarf es keiner Lehrer, sondern fachkundiger künstlerischer Anleitung zur Förderung des Talentes, also Kunstkurse geleitet von aktiv als Künstler tätigen Menschen. Und wo kein Talent ist, kann man sich die Zeit auch sparen. Denn Talentfreie Künstler haben wir schon genug.
Diese Frau, die nebenbei bemerkt, zeichnen konnte, wie eine Fünfjährige auf LSD und selbst Vertreter, der Art Brut Malerei zum grinsen gebracht hätte, war schuld, das mein Vater meinte, ich bräuchte ein Haustier.
Sie schwärzte mich bei meine Eltern an. Ich würde die anderen Kinder der Klasse immerzu anstiften, Unfug zu machen. Sie könne es nur nicht, so recht beweisen.
Aus der erworbenen Sachkenntnis, seiner Versuche, mich zu erziehen, schloss mein Vater nun, das an den Behauptungen meiner Klassenlehrerin etwas dran sein könnte.
Forsch schritt er nun zur Tat und leitete die erzieherische Maßnahme Haustier gegen mich ein.
Goliath
Das Resultat war Goliath. Ein Goldhamster, samt der dazugehörigen Ausstattung. Ein Käfig mit Laufrad, Rutsche und Haus. Der Käfig, der auf den Zwergenhaften Wuchs des Tieres umgelegt, praktisch eine riesengroße Villa war, war eine teure Anschaffung. Die der Größe der Aufgabe, mich umzuerziehen angemessen schien.
Den Namen Goliath wählte ich natürlich mit Bedacht, in spöttischer Absicht. Sie wissen, die Geschichte mit David und Goliath. Der Hamster war so mickerig, das er wenigstens einen großen Namen tragen sollte. Vielleicht fände sich auch noch ein David, der ihn mir wieder vom Hals schaffen würde.
Goliaths Leben, war erwartungsgemäß kurz aber erfüllt. In den zwei Jahren seiner eher sinnfreien Existenz, schaffte ich es sogar, das stupide Tier regelmäßig zu füttern, so das er nicht verhungerte. Meisten schlief er, oft lief er in seinem Rad, nur die Rutsch benutzte er nie. Es sei den, er tat dies heimlich, um mich zu verarschen.
Dank einer Sandkastenfreundin, welche ein Goldhamster Weibchen besaß, wurde er sogar Vater.
Sie wollte sehen, wie es zwei Hamster treiben. Mit etwas Glück und Geduld klappte das Experiment. Und durch den Verkauf des Hamsternachwuchses besserten wir sogar unser Taschengeld auf. Was sie wiederum, in so eine Hochstimmung versetzte, das wir anschließen Doktor spielten.
Was mich wiederum zu der Erkenntnis brachte, das Haustiere auch etwas Gutes haben können. Jedenfalls solange man eine Muschi sehen möchte.
Goliaht machte sogar als Erschrecker Karriere. Ein Umstand, der mir großen Freude machte.
Und das kam so.
Eines Tages vergaß ich die Käfigtür zu schließen und Goliath büchste aus. Ich weiß bis heute nicht genau, wie er es aus der Wohnung schaffte, vielleicht hatte er, eine Hochbegabung fürs flüchten. In Ergebnis aber, war er weg.
Nach einem Tag der Suche, den unsere Familie größtenteils im knien und auf allen Vieren verbrachte, gaben wir auf. Goliath war fort und ich täuschte Betroffenheit vor.
Doch dann, zwei Tage später, grellte ein Schrei durchs Hausflur. Eigentlich kein einfacher Schrei, sondern eher die Mutter aller Schreie, so laut, so hysterisch, so erschreckend, wie in einem guten Alfred Hitchcock Thriller.
Ich stürmte aus der Wohnung, stürze hastig die Treppe hinunter und sah die vor Angst sprichwörtlich zur kreischenden Salzsäule erstarrte Frau Müller, aus dem zweiten Stock. Nun verstand ich auch ihre, sich ständig überschlagenden Worte. Als ihr hysterisches Kreischen in heißeres Wimmern überging. „Eine Ratte, eine Ratte … eine Ratte!!!“
Ein kurzer Blick, hinunter auf die Kellertreppe und mir erschloss sich, ihr Problem.
Da unten hockte mein einst schneeweißer Goliath, wohl auch vom Geschrei der Frau Müller paralysiert, in graues Fell gehüllt und hoffte vermutlich auf Rettung.
Ich gab Entwarnung und klärte Frau Müller auf.
Diese stellte erleichtert fest, das zwei Tage im Keller, wohl alles grau färben würde, was dort durch wuselt. Die Verwechslung mit einer Ratte, war ihr sichtlich peinlich. Doch sie zeigte sich erfreut, dass ich nun mein geliebtes Haustier wieder hätte.
Goliath wurde sogar noch für seine ungewollte Erschrecker-Aktion belohnt, Frau Müller spendierte am nächsten Tag noch Hamsterleckerlies.
Nicht lange nach seinen Ausflug in den Untergrund starb Goliath dann, ohne je David zu treffen. Aber er hatte Sex.
Hannibal
Hannibal war ein Zwergkaninchen. Welches kurz nach dem Ableben Goliaths in mein Leben trat. Der Grund, ich hatte etwas zu sehr auf die Tränendrüsen gedrückt, als Goliath von uns ging. Ich hatte einfach noch nicht zu 100% gelernt, immer das richtige Maß an Emotionen zu spielen, die das Leiden eines Kindes so darstellen, das die gewünschte elterliche Reaktion folgte. Obwohl ich dank Tagelanger Übung vor dem Badezimmerspiegel, schon das perfekt schmollende Kind geben konnte. Mein Schmollmund ist bis heute unübertroffen. Auch wenn ich ihn im heutigen Alter, nur noch mit einem humorvollen Augenzwinkern benutze, komme ich damit bei meiner Frau immer noch durch.
Doch bei dem Hamster hatte ich eindeutig zu viel Verlustschmerz simuliert. Veranlassung genug für meine Mutter, diese herzensgute Frau, im Zoofachhandel, einen Ersatz für den verblichenen Hamster zu beschaffen. Da aber, die Hamster grade aus waren, betörte der Charme, eines niedlichen Langohrs und die Aussage der Verkäuferin, das dieses Tier kaum noch wachsen würde, meine Mutter so stark, das sie ihn mit nach Hause nahm.
Und verflixt, ich hatte schon wieder so ein nagendes Vieh am Hals.Welch ein Fehler das war, wurde meiner Mutter, erst einige Zeit später klar.
Wenigstens war mit Hannibal, die Phase der Nagetierhaltung für meine Eltern vorbei. Sie wurden im Laufe der nächsten Zeit, von der Erkenntnis bestrahlt, das Nagetiere einfach nicht die idealen Haustiere sind.
Warum, dazu kommen ich jetzt.
Während ich mich damit vergnügte, dieses wesentlich interessanter Nagetier zu beobachten und ihm einen Namen zu geben, hoffte meine Mutter das Beste.
Denn mein Vater hatte ihr lachend erklärt, nachdem er das sogenannte Zwergkaninchen begutachtet hatte, das man sie über den Tisch gezogen habe. Er sei sich sicher, dies sei ein ganz normales Kaninchen, von der Art, die wir sie immer am zweiten Weihnachtsfeiertag essen.
Und mein Vater verstand etwas von Kaninchen, schließlich zog er jedes Jahr, drei Tiere im Garten groß, eben wegen des weihnachtlichen Festmahls.
Wiederum lag es meiner Mutter, zu mindestens zu diesem Zeitpunk noch fern, etwas zu essen, was einen Namen hatte. Und ich hatte grade beschlossen, das Kaninchen Hannibal zu nennen.
Nun gut, eben passte Hannibal noch in den überdimensionierten Meerschweinchenkäfig, der einst Goliaths Heim war, doch nur einige Wochen später, war er bereits zu groß für diese Behausung. In dieser Zeit hatte er sich auch schon durch die ganze Wohnung genagt. Mein Schlafsofa war sein erstes Opfer. Denn das oldschool Modell, stammte noch von meiner Oma und war, ein sehr bequemes Sofa.
Tatsächlich war es noch mit Stroh ausgepolstert. Dieses Stroh, war zwar Jahrzehnte alt, mundete Hannibal aber offensichtlich hervorragend. Vielleicht war es für Karnickel so etwas, wie die Grande Reserva unter den Strohsorten. Hannibal amüsierte sich jetzt prächtig in Freiheit, denn das Gitter des Käfigs musste ja entfernt werden. Er fraß und schlief noch gelegentlich in verbleibenden Unterboden.
Aber hauptsächlich vergnügte er sich damit, dem Inventar der Wohnung anzunagen. Heute das Fernsehkabel, morgen der angefressene Couchtisch. Man glaubt gar nicht, wie schnell ein Kaninchen eine Wohnung verschrotten kann und dazwischen, meine Mutter, die ständig mit dem Staubsauge durchs Haus flitze, um die Hinterlassenschaften, des von ihr angeschafften Monsterkarnickels zu beseitigen.
Mutter war nervlich bald am Ende. Doch Hannibal war unbeeindruckt. Das Beste für mich jedoch war, er mochte nur mich und biss jeden anderen. Ich war sein Herr und Meister. Nur das nagen, das konnte auch ich ihm nicht verbieten. Denn das nagen ist nun mal seine Natur.
Während ich also, irgendwie gefallen an dem Tier fand, welches mir ständig, ohne angeleint zu sein, wie ein Köter, überall hin folgte.
Es ist eine Tatsache, das mich das Tier, sogar einmal in den Supermarkt begleitete. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass das Tier mit mir unbemerkt, aus der Haustür geschlüpft war und wurde erst im Supermarkt darauf angesprochen. Ich musste Hannibal dann natürlich wieder Heim bringen.
Ein hartes Frustpotential baute sich hingegen, bei meiner Mutter auf. Was ich auch verständlich fand, den dieser Albtraum eine Kaninchens, richtete mehr Schaden an, als es ein Haustier tun sollte. Ich stimmte “schweren“ Herzens zu, das Hannibal zu den anderen drei Kaninchen in den Garten kommt. Ich atmete heimlich durch, als das Vieh endlich weg war.
Mein Vater lachte nur, als meine Mutter aufgab.
Aber auch nicht lange.
Hannibal, der inzwischen staatliche fünf Kilo wog, drehte nämlich in der Gegenwart von Artgenossen völlig frei.
Es zeigte sich, das die Namenswahl für das Tier passender war, als ich selbst erwartet hätte. Denn er biss in der ersten Nacht, die er im Garten verbrachte, alle drei Kaninchen, welche für das Weihnachtsfest verplant waren tot. Am Ende verschenkte mein Vater Hannibal an einen befreunden Züchter.
Und das Schönste an der Geschichte, es gab nie wieder Kaninchen zu Weihnachten.
Lohengrin
Nach einer langen und glücklichen Tier freien Zeit, trat dann, oder richtig formuliert flog dann, Lohengrin in mein Leben. Ich war ein pubertierender dreizehnjähriger Teenager und natürlich interessierte ich mich auch fürs vögeln.
Deshalb hielt ich es für ein Zeichen, das ausgerechnet ein sehr talentierter Vogel, eines Tages durch mein Fenster flatterte.
Jawohl, dieser hübsche weiße Nymphensittich mit seinen gelben Kamm, welcher ihn aussehen ließ wie einen kleinen Kakadu, flog eines Tages im Spätsommer durch mein Zimmerfenster. Und er blieb.
Denn, obwohl ich das Fenster erst am späten Abend schloss, flog er nicht mehr davon. Dafür zwitscherte er ohne Unterlass, eine mir unbekannte Melodie, die sich sehr nach strukturierte Musik anhörte. Meine Mutter, die abends nach Hause kam, hörte nur kurz hin und klärte mich auf. Es war eine Wagner Oper, namens Lohengrin. Daher wählte ich den Namen Lohengrin für den Vogel. Soweit so gut, nun hatte ich eine überaus begabten Vogel, der wohl einem intellektuell, gebildeten Haushalt entfleucht war, als neuen Mitbewohner.
Schnur stracks begab ich mich am nächsten Tag, in den Zoofachhandel, wo ich einen sehr geräumigen Käfig erwarb. Schließlich konnte der kleine Scheißer, ja nicht ganztägig in meinem Zimmer herum flattern und mir die Bude zu scheißen. Nun ja, ich hatte die Rechnung ohne Lohengrin gemacht. Zwar ging der Vogel zum futtern, immer artig in seine Behausung, reagierte aber auf alle Versuche, ihn festzusetzen eher unwillig. Immer wenn ich ihn einsperrte, fing er an, ununterbrochen Wagener-Opern zu zwitschern. Und nicht nur den Lohengrin. Sein Vorbesitzer war wohl ein echter Wagener Fan.
Nur wenn ich die Käfigtür offen ließ, dann war er ruhig. Im Laufe der Zeit entwickelte das Vögelchen einige Eigenarten. Nicht nur das er immer gerne Wagner intonierte, nein, er zeigte sich auch äußerst Sprachbegabt.
Waren „Guten Morgen“, „Guten Abend“ und „Schlaf gut“, noch Gesellschaftsfähig, so lernte er doch schnell auch, jede Art von Schimpfwörtern, die einem, eben mal raus flutschen.
Ich weiß nicht, welchen Wortschatz Lohengrin von seinem Vorbesitzer mitbrachte, aber „Fick die Alte“ und “Ja, gib es mir Baby!“ Hatte er nicht von mir.
Ich war ein pubertierender Teenager, der auf das Erste mal hoffte und keinesfalls, derartige Redewendungen schon nutzte.
Mein erstes Date in meinem Kinderzimmer, wurde dann auch von Lohengrin erfolgreich torpediert.
Endlich hatte ich Beata aus der Parallel- Klasse überredet, dass wir uns nicht zum Eis essen und herum knutschen in der Stadt treffen, sondern bei mir. Da funkt mir dieser blöde Vogel auch schon dazwischen.
Die ganze Zeit, während Beatas Besuch, benahm er sich super gut und sie fand ihn echt toll.
Aber kaum knutschen wir herum, ich fingerte eben noch verzweifelt an ihrem BH, während sie schon, durch die Hose, an meiner nicht mehr zu verbergenden Erektion, herum spielte, da legte der Vogel los. Er kreischte unüberhörbar „Ja, gib es mir Baby!“ und „Fick die Alte!“. Ein, zwei mal überhörte Beata Lohengrins verbalen Einlagen, aber dann unterbrach sie ihr wundervolles Treiben an mir.
Ziemlich angepisst, stellte sie fest, dass sie wohl nicht das erste Mädchen auf dieser Couch sei und alle meine Liebesschwüre, wohl nur dazu dienten, sie ins Bett zu bekommen.
Ich versuchte sie zu beschwichtigen, beteuerte meine Unschuld. Ich versuchte sogar, mit einer Flasche Rosenthaler Kardarka, einem Rotwein, den ich aus Mutters Weinregal stibitzte, die Situation zu retten.
Ein halbes Glas Wein, machte Beata auch wieder etwas versöhnlicher und der Umstand, das Lohengrin sich an unseren Weingläsern schamlos bediente, erheiterte sie sogar mächtig.
Das rettete jedoch nicht den Nachmittag, an welchen ich meine Unschuld verlieren wollte. Denn als Beata ihr Glas Wein endlich geleert hatte, schlief sie ein.
Das Ende vom Lied, ich saß mit einem besoffenen Nymphensittig und einer vom Wein eingeschläferten, süßen Brünetten da. Welche durchschlief, bis ihr Bus fuhr.
Wenigstens erheiterte mich Lohengrin. Der Vogel war so besoffen, das er nur noch mit hängenden Flügeln, über den Teppich torkelte.
Als er einsah, das er es nicht mehr schaffen würde, seinen Käfig fliegend zu erreichen, da seine Flügel hartnäckig den Dienst verweigerten, zog er sich in eine Ecke des Zimmers zurück. Hier intonierte er noch ein wenig Wagner Opern und schlief irgendwann ein.
Ich lernte daraus, das ich, wenn ich Damenbesuch habe, besser den Vogelkäfig mit einer dunklen Decke abdecke. Und ich schaffte es mit dieser Vorsichtsmaßnahme, doch noch Beata und einige andere Mädels flachzulegen.
Die gelegentlichen Sauftouren Lohngins tolerierte ich, wenn ich Partygäste hatte. So kamen wir, Lohengrin und ich wunderbare 5 Jahre miteinander zurecht, bis ich zum Studium ging.
Irgendwann rief meine Mutter an, das Lohengrin ihr durchs Fenster entwischt sei. Ich tröstete sie, er war mein Freund, nicht deiner. Vermutlich sucht Lohengrin sich nun, einen neuen Besitzer zum Party machen.
Vielleicht ist er aber auch zu der großen Vögelei im Himmel aufgebrochen und denkt noch manchmal an mich.
So lieber Leser, weitere Geschichten zu meinen Tierischen Begleitern folgen demnächst.
George W. Lästerbacke
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Montag, 20. Juni 2016
Die Ernährung der Zukunft
Ich habe gehört, das es neben den alternativen Ernährungsformen für den Menschen, wie die Vegetarier und Veganer, nun Menschen gibt, die bevorzugen einen völlig neuen, absolut anderen Trend. Dabei sei nur nebenbei bemerkt, das insbesondere Vegetarier, Veganer und andere die Pflanzenwelt bedrohenden Ernährungsfetischisten, in Anbetracht dessen, das in den letzten Jahren zunehmend wissenschaftlich belegt nachgewiesen wurde, das Pflanzen, sowohl Gefühle, als auch hoch komplexe soziale Interaktionen untereinander haben, ein neues Problembewusstsein entwickelt werden müsste.
Doch nun gibt es die Steinbeißer. Sie sollen die endgültige Form der ultimativen Lebensart darstellen. Die Steinbeißer achten Flora und Fauna absolut. Die ultimative Ernährungsform der Zukunft für Tierliebhaber und Baumanbeter. Vielleicht auch bald dein neuer Weg zum Seelenheil. Das lutschen an Steinen, den beißen geht ja nicht wirklich. Dieser Trend ist absolut nachvollziehbar. Denn unzählige Studien belegen, das der Stein tatsächlich als die unbelebteste Materie des Universums gelten darf, diese Form der Ernährung Zeitsparend ist und allerorts stehts verfügbar.
Waren Vegetarier als der Tierliebe verfallene Menschen noch belächelt worden, so wurden Veganer als logische, der evolutionären Weiterentwicklung des Menschen zwar zuwiderlaufende Fortsetzung des Vegetarismus, so wurden die Veganer zu religiösen Revoluzzern der neuen Ernährungsformen. Die Veganer galten, als ein Übergang in eine zivilisierte Welt, in der man das Leben achtet. So sind die steinbeißenden, liebevoll Steinies genannt, die Endphase der Ernährungstechnischen Erleuchtung.
Kein lebendes Wesen, ob Tier oder Zucchini, ist nun mehr in Gefahr. Die Neandertalern, die Fleischfresser, welche ihrem Essen noch in die Augen sehen wollten und diesem Essen eine, zumindest theoretisch vorhandene Chance gaben wegzulaufen. Oder die Vegetarier, die sich nur Nahrung suchten, die sich nicht wehren konnte und auch nicht weglaufen. Und sogar, die Veganer, die sich über die Milch saufenden und Eier klauenden Vegetarier hinweg setzten, diese Relikte Ernährungstechnischer Psychopathen sind jetzt die Auslaufmodelle der Evolution.
Selbst der Hunger der Welt kann nun auf lange Sicht gestillt werden. Nur auf Grund der scheinbar unerschöpfliche Mengen von Steinen, der planetaren Baumasse unseres schönen Planeten. Obwohl zu befürchten steht, das auch das in Millionen von Jahren Probleme bringt, wenn man den "Ast" frisst auf dem man sitzt. Allerdings unsere ganzen Endzeit-Propheten machen uns Hoffnung auf ein schnelles Ende der Menschheit.
Bleiben nun die ungeklärten Fragen, haben Steine Gefühle und was machen wir, wenn die Endzeit-Propheten nicht recht haben, und wann haben wir die Erde verzehrt?
George W. Lästerbacke
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Zivilisationskrankheiten, das Steinzeitrezept

Der Kampf für einen würdiges Leben und Sterben der Tiere, die wir essen, ist sicher nichts Falsches. Der Respekt vor dem Tier und seinem Leben, das es in unseren Dienst führt, sollte uns durchaus am Herzen liegen. Denn die Artgerechte Haltung und Wohlbefinden des Tieres, sichert auch die Qualität unserer Nahrung. Mit Antibiotika und anderer Chemie vollgepumpte Tiere, aus Massentierhaltung sind auch für uns nicht gesund. Viele von uns wissen nicht mehr, wie sauberes, (fast) natürlich gewachsenes Fleisch schmeckt. Unser natürlicher und gesunder Lebensstil ist davon abhängig.
Ich erwähne das nur am Rande, aber wisst ihr noch, wie ein Eisbein vor 1990 schmeckte und aussah? Es hatte ordentlich Speck unter der Schwarte, viele Leute schnitten das ab, besonders die Frauen, ganz klar. Doch Tatsache ist, es war auch für den Gar-Prozess ein Geschmacksträger. So ein Eisbein war ein Hochgenuss. Dem man nur nicht zu oft frönen durfte. Sonst blieb es auf der Hüfte. Viele Alt-Bundesbundesbürger kennen das vermutlich nicht mehr, viele ältere Ostdeutsche schon. Trotz der Massentierhaltung, wurde im Osten kaum Hochleistungsfutter verfüttert, sonder Feldfrüchte und ein nicht unwesentlicher Anteil Essensrest. Die LPG, einst Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft genannt, stellte an jedem Müllplatz eigene Tonnen für Speisereste und ähnliches ab. Die DDR Version der Bio-Tonne. Auch wurde nicht versucht natürliche Fettanteile weg zu züchten. Und Antibiotika wurden nicht vorbeugend dem Futter beigemengt, sondern nur bei Bedarf verabreicht. Die Tiere bekamen in der warmen Jahreszeit Auslauf, so gut es ging. Weiden waren die Regel nicht die Ausnahme. All das sorgte für den guten Geschmack des Fleisches. Eine Qualität, die ich heute nur noch beim Bauern in Polen bekomme.
Wir sind für den Verzehr von kleineren Mengen Fleisch und viel pflanzlicher Kost geschaffen, in Kombination mit ausreichend Bewegung. Darüber wollte ich gern mal in einer Facebook Diskussion hinweisen. Ich bot den Leuten den Link zu der Dokumentation Steinzeitrezept an.
Das es sinnlos ist mit Veganer und Vegetarier zu diskutieren stellte sich an den Reaktionen heraus.
Reiner Dogmatismus. Wir sind Allesfresser und sie, die Veganer und Vegetarier sind allwissend. Haarsträubend! Schade wenn man auf Schwachköpfe trifft, wo doch einen Konsens zu finden viel wichtiger ist. Eine Blockierung der offenen Denkweise, um sich selbst zu erkennen, ist darin zu erkennen. Praktisch bis zur Selbstverleugnung des eigenen Wesens. Tierliebe ok, gegen die heute übliche Massentierhaltung, eher eine Massentier-Vergewaltigung zu protestieren, auch in Ordnung. Aber die Lösung im Fleischverzicht zu suchen, ist möglich, aber unnötig. Man muss bei der Tierhaltung anfangen, denn da liegt es im Argen.
Laut Vielzahl von im Internet zu findenden Studien, ist vegetarische Lebensweise durchaus nicht ohne Sinn. Doch vegane Ernährung hingegen ist nicht wirklich der Gesundheit zuträglich. Diese Ernährungsform ist wider unserer Natur. Letztlich schadet uns auch Alkohol und Nikotin, unser Körper kann damit nicht wirklich etwas anfangen. Von den Giftstoffen in unserer Nahrungskette rede ich erst gar nicht. Veganer sind nach meinem Erleben, schlicht Extremisten in ihrer Weltanschauung. Und nichts was sie argumentativ ins Feld führen, hält einer tieferen Prüfung stand. So entstehen wohl Religionen. Ich denke Wir Allesfresser und Vegetarier sind noch ganz unbelehrbar. Deshalb empfehle ich euch diese Doku.
Das Resümee, der Dokumentation "Das Steinzeit Rezept" ist für Fleisch-Liebhaber und Vegetarier sicher sehr interessant. Deshalb meine Empfehlung. Es gibt sicher ein paar Anregungen, die man im täglichen Leben umsetzen kann, um seine geistige und körperliche Gesundheit auch im 21. Jahrhundert zu fördern. Für Veganer ist das nichts, ich versuche auch nicht Hardcore Baum-Anbetern, die Welt zu erklären. Das tun sie schon selbst, leider nur ziemlich verdreht.
Das Steinzeitrezept, meine Video Empfehlung:
https://www.youtube.com/watch?v=OB_L9mPdHR4
DER LINK ZUR SENDUNG AUCH IN DER ÜBERSCHRIFT-Doppelklick
George W. Lästerbacke
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Donnerstag, 16. Juli 2015
10 Gründe, warum ich Veganer als Follower blockiere
1. Mich nerven religiöse Fanatiker.
2. Mich nerven sinnfreie Diskussionen.
3. Sie verstehen nur, was sie wollen. Nicht aber meine Tweets.
4. Wenn sie verstanden haben, was ich denke blocken sie mich.
5. Aussterbende Spezies, vermisse ich eh nicht.
6. Kein Argument zu gesunder Ernährung, das ich nicht schon widerlegt hätte.
7. Sie sind penetrant.
8. Sie sind in der Regel eher dumm und intolerant.
9. Sie wissen nicht mal, das Soja Gift ist.
10. Habe eh zu viele Follower.
Braucht man mehr Gründe?
Georg W. Lästerbacke
2. Mich nerven sinnfreie Diskussionen.
3. Sie verstehen nur, was sie wollen. Nicht aber meine Tweets.
4. Wenn sie verstanden haben, was ich denke blocken sie mich.
5. Aussterbende Spezies, vermisse ich eh nicht.
6. Kein Argument zu gesunder Ernährung, das ich nicht schon widerlegt hätte.
7. Sie sind penetrant.
8. Sie sind in der Regel eher dumm und intolerant.
9. Sie wissen nicht mal, das Soja Gift ist.
10. Habe eh zu viele Follower.
Braucht man mehr Gründe?
Georg W. Lästerbacke
Sonntag, 8. Februar 2015
TODESANGST, JUGENDKULT, VEGANER & CO
Der Tod, die Unsterblichkeit, der Kult der ewigen Jugend, die Veganer, die Vegetarier und der Rest der Menschheit.
Der Tod gehört, wie die Geburt zur Notwendigkeit des Lebens. Es bleibt niemand auf ewig. Das mag in vielen Fällen nur ungern in unsere Realität passen. Doch es ist eben der natürliche Gang von erwachen, erblühen, erleben und vergehen. Dass ist ein real existierender Fakt. Dieser unabänderliche Faktor Tod, den die Natur vorgibt, um die evolutionäre Entwicklung aller Lebewesen zu ermöglichen und der uns ein gutes Dasein, wenn auch nur für kurze Zeit beschert, sorgt dafür dass die Ressourcen für alle Lebensformen ausreichen.
Was nach dem Tod kommt, darüber hat Jeder eine andere Ansicht oder auch nicht. Doch die Einsicht in die Notwendigkeit, die hat eigentlich jeder vernünftige Mensch. Regt man eine Diskussion an, die den der Horror, der uns erwartet sollte die Unsterblichkeit einst ausbrechen, wird sich auch der Letzte dessen bewusst. Dauerhaftes Wachstum und Expansion, sind für Lebewesen auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen ebenso unmöglich, wie für die Wirtschaft. Der ewige Kreislauf ist Entstehung und Vergehen.
Der Mensch als Lebensform hat dass in der Masse schon verstanden. Will sich nur ephimerisch damit nicht abfinden. Darum flüchtet er sich gern in mystische Konstrukte vom Leben nach dem Tod. Uns macht nicht der Tod an sich Angst, sondern der totale Schnitt ins nichts. Kurz gesagt, unser Intellekt will nicht verstehen, dass wir plötzlich in einem schwarzen Loch verschwinden. Denn darauf ist unser Intellekt nicht ausgerichtet. Wir wollen Überleben, komme was da wolle. Unzählige Religionen leben davon, durch verbreiten von Gottesfurcht und Todesangst. Was dem Gläubigen das Paradies ist, ist dem Atheisten die Utopie.
Die Kaste der Kapitalisten hat auch nie verstanden, das Wachstum und Expansion auf ewig, nicht funktioniert. In religiöser Manier zelebrieren sie im 21.Jahrhundert ihren Glauben an das ewige Wachstum. Nun gut, dies Dummheit sei nur am Rande erwähnt. Denn über kurz oder lang, ist auch der Kapitalismus krank. Dass sehen wir regelmäßig in neuen Krisen. Klar ist jedoch, jegliche Religionen bedienen nur diese Verdrängung der Todesangst. Natürlich ist das dumm, doch auch wieder klug, denn es dient unserem Seelenheil. Ein wenig, wie Kapitalismus, nur nicht so folgenreich für die Menschheit. Denn gestorben wird doch, auch wenn mit Jammern und Wehklagen.
Trotzdem verdrängen und verzögert wir den Tod, solange wie es nur möglich ist. Die Gewissheit um das notwendige der Vergänglichkeit unseres Seins, verstehen wir gut und doch versuchen wir es zu bestreiten. Durch Religion, Wissenschaft und andere Ausflüchte.
Der Mensch von heute begreift sich oft als unzerstörbares Wesen, besonders in der Jugend, will er vom Tod nichts hören. Dabei wäre es von Vorteil, wenn er sich als sterbliches Individuum begreift, in einer Reihe von stolzen Ahnen, die als Ganzes, die Menschheit ausmachen. Man kann das wohl auch auf das schizophrene kapitalistische Gesellschaftssystem schieben, dass den Tod an sich verneint. Ich spiele da bewusst auf den Glauben vom ewigen Wachstum an, der sich im heutigen Zeitgeist widerspiegelt. Dabei haben wir doch ein riesen Spektakel aus unserem Ende gemacht und selbst damit wird gutes Geld verdient.
Wir verlängern unseren lebenslangen Todeskampf und unsere Jugendlichkeit mit allen Mitteln, die uns unser Intellekt an die Hand gibt. Von der Kosmetikindustrie mit ihren abertausende Cremes, gegen Falten, Runzeln und Co, über eine völlig ausufernde Schönheitschirurgie Industrie, bis hin zur menschlichen Ersatzteil Produktion. In Würde altern, das scheint völlig aus der Mode gekommen zu sein.
Wenn wir ein Auge auf die Sterberate von Säuglingen werfen, insbesondere in den Industrieländern, dann ist diese unnatürlich niedrig. Natürlich ist es toll, dass wir heute bereits Frühgeburten mit sechs Monaten und früher am Leben erhalten können. So verschonen fürs erste die Eltern vor dem Schmerz und Leid, des Verlustes eines Kindes. Doch will unsere menschliche Natur, die sich ständig in einem natürlichen evolutionärem Wandel befindet dass wirklich? Nein ich glaube nicht. Das menschliche Wesen ist ein Prozess des Entstehens und des Vergehen. Dass hat die Evolution so vorgesehen, nicht alles was geboren muss überleben. Missgebildeten Kindern, die ein Leben lang keinen Nutzen für die soziale Gemeinschaft und die Evolution darstellen, möchte ich hier gar nicht reden. Es kommt mir falsch vor, dass zu thematisieren. Denn frei von emotionaler Selbstzensur bin auch ich nicht. Doch bei allem Verständnis für die Gefühle von Eltern, die aus gesundheitlichen Gründen ein Kind verlieren, wir gehen schon heute viel zu weit, mit unseren Eingriff in die Natur menschlichen Lebens. Wir greifen zu sehr ein in Entstehen und Vergehen. Wir versuchen dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Freuen uns, wenn es uns gelingt. Doch über die langfristigen Folgen, denken wir nicht nach.
Anstelle dass wir unsere neuen Möglichkeiten nutzen, um zu erkennen, wo die Natur der Geburt von Leben Grenzen setzt, erhalten wir Leben. Dort wo der natürliche Kreislauf des Lebens den unweigerlichen Tod vorbestimmt hatte. Wir akzeptieren nicht, das kurze, tiefe Unglück der Trauer, um ein verlorenes Kind, nein wir verlängern das Elend um ein ganzes Leben. Unserer Welt ist heute schon überbevölkert, aber oft nicht im Sinne einer gesunden Evolution, sondern in unserem kranken Wahn, dem Tod von der Schippe zu springen. Oder Einfach nur, weil uns Irre gesellschaftlich akzeptierte Sekten erklären, das Kondome und andere Modernen Mittel zur Verhütung nicht Gott gewollt wären. Und dass von ein Kaste notorischer katholischer Mastrubatoren, die ihre Fortpflanzungstriebe verleugnen und Sex bestenfalls im Dunkeln haben. Wir spielen in Ermangelung echter Götter selbst Gott, im guten, wie im schlechten Wortsinn.
Wir beschränken uns heute nicht mehr nur auf unser vorgegaukeltes ewiges Leben. Nein, der Trend des 20. und 21.Jahrhunderts ist die Tierrettung. Von der Mikrobe unserer Mundflora bis zu Wal, alles muss erlöst werden von seinem drohenden Ende. Dafür schaffen wir nicht nur eine überdimensionierte, verfressenen Menschheit, sondern auch gleich Heerscharen von Wesen, die es so ohne uns gar nicht in Massen gäbe. Ich persönlich begrüße die Wal Rettung natürlich, es sind so majestätische Tiere. Doch ohne uns müssten viele bedrohte Tierarten überhaupt nicht gerettet werden. Darüber sind sich die wenigsten Menschen im klaren. Tatsache ist, man muss nicht alles essen, was was man essen kann. Diese Aussage kann man gerne differenzieren, muss dass aber nicht. Wale mag ich, für mich ein Grund, sie nicht zu essen.
Doch eine Gilde von Personen gibt es, die heute vorleben wollen, wie der Mensch der Zukunft sein soll und isst. Ein Steve Jobs, Friede seiner veganen Asche und viele andere Promis leben vegan. Predigen den Verzicht von Fleisch und tierischen Eiweißen. Verbreiten ihre Heilslehre in der Welt. Und wie bei allen Fanatikern, genug Dummköpfe, die nichts hinterfragen rennen hinterher. Ziemlich verrückt, wenn man es tief wissenschaftlich betrachtet. Denn der Verzehr von tierischen Eiweißen gehört zu unseren natürlichen Nahrungsquellen und kein Veganer dieser Welt kann beweisen, dass seine Ernährungsform die Wahre ist. Egal wie pseudo- wissenschaftlich er argumentiert.
Die Diskussion, ob es gesünder sei oder nicht, sei dahingestellt. Denn hier wird mit religiösen Eifer Information manipuliert, hin gebogen und verwässert, wie es den Jüngern gefällt. Die Gleiche Art, wie die Religion Gott beweist, nur eben zeitgemäßer. Die Suche nach der wissenschaftlichen Wahrheit, ist dabei längst uninteressant, wie bei jeder Religion. Vegane Ernährung ist eine neue Ersatzreligion geworden.
Doch eins sei bemerkt, laut wissenschaftlichen Studien, ist bei Veganern ein Rückgang der Fruchtbarkeit zu erkennen. Schlägt die Natur hier schon zurück? Eigentlich ist auch diese Frage nicht relevant. Denn die Zeit wird es zeigen, ob Veganer die Zukunft sind oder nur eine menschliche Geistesstörung. Und nicht vergessen auch Steve Jobs ist Tod.
Etwas anders liegt es da mit den Vegetariern. Sie verzichten auf Fleisch, nicht aber auf das Eiweiß tierischer Produkte. Natürlich spielt auch da, viel falsch verstandene Tierliebe mit, aber auch ein gesunder Protest, gegen die heutige, unwürdige Massentierhaltung. Fakt ist ihre Ernährungsphilosopie kommt einer uns gerechten Ernährung wohl am nächsten. Natürlich ist der völlige Verzicht auf Fleisch auch Unfug. Doch der Gedanke, unseren übermäßigen Fleischkonsum auf ein gesundes Minimum zu reduzieren, ist nicht falsch. Das beweist die Wissenschaft. Unser Verdauungstrakt ist der eines Allesfressers oder auch anders ausgedrückt, der eines Steinzeitmenschen von vor über 10.000 Jahren. Daran ändert unsere gesamte geistige Evolution nichts. Unsere Ahnen ernährten sich von Beeren, Wurzeln, wilden Gemüsen, gesammelten Eiern aus wilden Vogel Gelegen und wenn ihnen das Jagdglück hold war, dann gab es auch mal von Fleisch. Doch täglich Fleisch, das war nicht die Regel. Und genau so funktioniert unser Verdauungssystem noch heute. Mögen die Vegetarier wohl etwas übertreiben, mit dem Fleischverzicht, doch sie leben tatsächlich gesünder. Wenn sie sich klug machen, was ihrer Ernährung wirklich gut tut.
Würden wir Vollwertköstler uns ein wenig mehr an den Vegetariern orientieren, dann hätten wir bald viele unserer Ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten überwunden und bräuchten uns nicht weiter mit Fleisch aus Massentierhaltung vergiften lassen, dass wider jeder artgerechten Haltung ist und uns immer mehr verfetten, verkalken und schneller altern lässt. Vollgepumpt mit Medikamenten, Schadstoffen und was weiß noch, macht es uns krank. Doch wenn wir nur einmal in der Woche Fleisch essen würden oder zweimal, würde unsere ganze so toll industriell organisierte Massentierhaltung überflüssig oder zumindest drastisch reduziert. Wenn diese Erkenntnis vom ein wenig mehr Steinzeitmensch sich in der Ernährung durchsetzen würde, wären wir tatsächlich näher am Traum von ewiger Jugend und zumindest höherer Lebenserwartung. Näher als uns unser ganzer Fortschritt in 2000 Jahren christlicher Geschichte bis ins 21. Jahrhundert, in Europa gebracht hat. Und tatsächlich wir wären der Abschaffung von menschlichen und tierischen Leid etwas näher gekommen. Wir wären etwas zivilisierter.
Wir brauchen keine hyper-moralischen Menschen, um unsere Evolution voranzutreiben, um bessere Menschen zu werden. Was wir brauchen, ist unser gesamter Verstand der Menschheit, um zu erkennen, was gut und was schlecht für uns ist. Ein kollektives Umdenken.
Wir können ruhig weiter den Traum von ewigen Leben träumen und es mag sein, wir verwirklichen ihn eines Tages sogar, wie auch immer. Doch dass wird eine Zeit sein, in der wir nicht nur nach den Sternen greifen, sondern in einer Zeit, da wir in den Sternen leben, als eine Zivilisation, die eine Galaxie erobert. Denn dort ist jede Menge Platz für Unsterblichkeit.
George W. Lästerbacke
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Montag, 8. Dezember 2014
Weihnachten und Diätenwahn
Abnehmen, ist das wirklich so schwer?
Die Adventswochen und Weihnachten sind da, die wunderbare Zeit der Liebe, der Familie und des Fressens. Oft gehen Menschen damit um, als täten sie Verwerfliches, dennoch stopfen sie sich mit Süßigkeiten und Fetten zu. Deswegen muss ich kein schlechtes Gewissen haben, ich muss einfach nur verstehen dass, das Jahr 365 Tage hat, auch das Prassen gehört zum Lebe, alles zu seiner Zeit. Ich muss es aber nicht das ganze Jahr tun.
Ich möchte euch heute meine Erfahrungen weiter geben, um zu helfen, endlich aus dem Kreislauf von Gewichtsreduktion und wieder Zunahme zu durchbrechen. Einfach für immer schlank. Geht das? Ja es geht.
Vorab ein paar Worte
Um ein paar Sachen übers Abnehmen zu sagen. Es ist weniger anstrengend, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet. Die Mischung macht es, bei einer "Diät". Nicht stur einer Linie folgen, sondern Abwechslung bieten und auch Neues versuchen.
Ich kann von mir behaupten, ich habe es geschafft. Einst zum Höhepunkt meiner Fettleibigkeit hatte ich 170 Kilo. Heute sind es 90 Kilo. Doch das habe ich mir erarbeitet über 10 Jahre lang. Dabei habe ich weder gehungert, noch habe ich mich in Sportstudios geschunden. Ich habe im üblichen Sinne noch nicht einmal Diät gemacht.
Erst einmal muss man sich von dem Gedanken verabschieden, das man Diät macht. Das ist ein Gedanke der eher frustriert und sich anhört, als ob er lauter Verbote enthält. Abnehmen ist auch Psychologie und Verbote schaden nur, dass weiß eigentlich Jeder. Also nützen sie uns beim Abnehmen auch nicht. Ich habe mir immer gesagt, ich erfinde mich neu und lasse mir nichts verbieten, nicht einmal von mir selbst.
Was macht man nun daraus, wo liegen oft unsere Probleme?
Ich war ein absoluter Fleisch Junkie. Es ist nicht falsch, wenn ich behaupte, es gab Zeiten, da waren es 5 Kilo in der Woche, die ich wegputzte. Angefangen hat das bereits in der Kindheit. Meine Eltern, die Kinder der Nachkriegsgeneration kannten noch Hunger und Mangel. So also lebten sie auch, als Erwachsene, immer genug auf dem Tisch, natürlich nur vom Besten aus ihrer Sicht. Ich wuchs also auf mit dem paradiesischen Tischlein deck dich, das natürlich immer Gutes, Fettes und herzhaftes bot, natürlich auch Kuchen und andere Leckereien. Das war immer reichhaltig und schmackhaft, doch nicht unbedingt das, was mein Körper brauchte. Auch wenn meine Eltern es gut meinten, Wissen um gesunde reichhaltige und trotzdem schmackhafte Ernährung. Fehlanzeige und Diäten, natürlich Unfug.
Lange Rede kurzer Sinn, fettleibig wurde ich auch durch Unwissen und Generationsfehler. Ein dicker Mensch hat schon in der Kindheit die Fettleibigkeit gelernt, selbst wenn sie da noch nicht da ist. Das Elternhaus hat versagt. Die Behauptung dicke Eltern erziehen dicke Kinder, ist nicht aus der Luft gegriffen, das ist ein Fakt. Gründe gibt es viele. Bei mir, da war es eben das Generationen Problem.
Und was machen wir nun?
Wie oben schon erwähnt, wir müssen uns und unsere Ernährung neu erfinden. Ich werde euch hier nicht die Arbeit abnehmen euch via Internet zu bilden und zu erfahren, was nötig ist um schlank zu werden, oder besser gesagt, euer Wohlfühlgewicht zu finden. Ich habe es gefunden und es ist schön. Aber ein paar Tipps, wie ihr euren Weg findet habe ich.
Wenn ihr einen Diät Coach wollt, dann müsstet ihr mich bezahlen und auch dann läge es an euch und nicht an mir, wenn ihr abnehmt. Denn euer Wille zählt. Weil ihr möchte nicht mehr mit einer vermanschten Figur leben, ich schaue höchstens weg, denn ich weiß, dass ihr einen schlanken Menschen als Geisel haltet. Dicke kultivieren meist nur ihre Defizite, die sie nicht bekämpfen, sie sind nicht schwach, doch stellen sie sich so dar. In der heutigen Welt, ist jeder der zu viel auf den Hüften hat einer zu viel. Gewinner Typen sind heute schlank, behauptet die Werbung und leider hat sie damit sogar recht. Ich bin ein Gewinnertyp und fühle mich auch so. Denn ehrlich, jede Konfektionsgröße weniger steigerte mein Selbstbewusstsein, meine Fähigkeit mich im Kollektiv zu behaupten und meine Lebensfreude. Weil ich mich wohl fühle. Früher dachte ich, ich fühle mich wohl, heute weiß ich es.
Das war nun der Teil, den man wohl Kopfwäsche nett, nicht unbedingt nett, aber ehrlich und Ehrlichkeit zu sich selbst, ist das Erste was nötig ist. „Ich will so bleiben wie ich bin“, das passt bestenfalls zu „Du darfst“ Modells, aber die waren nie fett und werden es wohl auch nie sein, auch dafür gibt es Gründe.
Was macht unseren Körper in Sachen Ernährung aus? Ein wenig Grundwissen.
Das Grundwissen ist der Grundstein beim abnehmen, da hilft keine Brigitte Diät oder anderer Schwachsinn. Unser Körper tickt eigentlich ganz simpel. Egal was wir rein stopfen, er wandelt es in Zucker und Spurenelemente, die wir zum leben benötigen und er hat einen Grundumsatz an Kalorien, die er verbrennen muss um zu überleben. Er ist variabel, je nach der Art wie wir leben. Grundsätzlich gilt für Frauen, minimal 1200 Kalorien und Männer 1800 Kalorien. Der Wert muss nun in etwa auf Größe und dem Lebensstil angepasst werden. Wer diese Werte nicht überschreitet, wird bereits automatisch nicht mehr zunehmen oder auch schon abnehmen.
Der Alltag und das Abnehmen
An der alten Regel Kalorien zählen ist also schon etwas dran. Es spielt auch keine Rolle, ob Gemüse, Fett, Schokolade oder Kuchen. Der Wert ist stabil. Ihr könnt also im Prinzip Alles essen. Am Anfang einer Nahrungsumstellung solltet ihr also erst einmal lernen zu wissen, was viele Lebensmittel an Kalorien enthalten, das ist heute einfach die Kalorien Angaben stehen fast überall drauf gedruckt und für den Rest gibt es das Internet. Es gehört eben auch dazu, das ihr lernt euch für eure Ernährung Zeit zu nehmen, beispielsweise im Supermarkt.
Am einfachsten ist es am Anfang, ihr macht euch einen Einkaufszettel und schreibt dort auf, was ihr essen möchtet. Nicht daran orientiert, was die wenigsten Kalorien hat, das kommt später von allein, ohne das ihr es sofort bemerkt. Aber dann im Supermarkt, dort schaut ihr euch die Lebensmittel genauer an, den dort könnt ihr vergleichen. Eure Lieblingswurst als Beispiel, sicher gibt es davon mehr als eine Sorte und Variante. Schaut darauf welche davon weniger Kalorien hat, als die Sorte, die ihr sonst bevorzugt. Versuch diese Sorte einmal. Das macht ihr mit allen anderen Lebensmitteln auch. Ihr werdet merke ihr werdet bereits unnötige Kalorien beim Einkauf sparen.
Mir persönlich hat es sehr geholfen, das ich grade bei Wurstprodukten einfach auf Geflügelprodukte umgestiegen bin, natürlich nicht ausschließlich, den unser geliebtes Schweinefleisch hat auch leckere und auch magere Teile, doch da ist es besser auf reine Fleischteile umzuschwenken. Schinken, Fleischaufschnitt und mehr. Den Wurst enthält nun mal viel Fett, besonders Streichwürste. Doch wir sollten Fett wirklich reduziere, den viel Energie gibt es, aber leider wenig Füllmenge. Wir müssten also sehr wenig essen, auch wen wir Hunger habe, aber wer möchte schon hungern. Doch das ist zum Glück nicht nötig.
Im Prinzip müsst ihr lernen, was ich schon erwähnte. Die Mischung macht es bei der Beispielen von Diäten gibt es durchaus viel gute Ansätze, doch jede Einzelne für sich taugt nur soviel, wie sie als Diät alltagstauglich ist. Auf Dauer alltagstauglich ist kaum eine Diät, was nicht zwingend an der Diät liegt, sondern an unsere menschlichen Natur, die es liebt Abwechselung zu haben.
Trennkost ist so eine Sache, man kann damit in Sachen Gewichtsreduktion super gute Ergebnisse erzielen. Aber man sollte im Prinzip jede Diät Variante nicht länger wie eine Woche durchziehen und dabei immer beachten, das man Schritt für Schritt einige üble, alte Gewohnheiten ablegt und sich selbst und die Reaktionen des Körpers beobachten. Ich zum Beispiel gehe nur einmal in der Woche auf die Waage und kann somit gut reagieren, wenn ich mal etwas über die Stränge geschlagen bin. Ohne das ich mich verrückt machen muss. Mal 500 Gramm zugenommen? Kein Problem, einfach mal einen Tag mit leichten Gemüseeintopf und anderen frischen Sachen dazwischen geschoben, dann passt es wieder. Auch Safttage können, wenn es gefällt eingelegt werden, ist gesund und hilft gleich noch zu entschlacken. Doch die Hauptregel ist einfach. Mache dein Essen so gut es geht selbst und so wie es dir schmeckt, schaue dir ruhig etwas von anderen Menschen ab. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein. Ich habe auch oft mal bei den Vegetariern geklaut, wenn man nicht dauernd Gemüse verputzen muss, dann schmeckt auch Grünfutter. Die Vegetarier haben unter dem teils wenig genießbaren Zeugs auch echt Brauchbares. Fertige Mischungen für Körnerbratlinge als Empfehlung für Nichtvegetarier von mir. Wenn man diese Mischungen anstelle von Brötchen oder Paniermehl in Buletten oder Hackbraten verwendet, ihr glaubt es nicht, wie lecker das gebratene Hackfleisch werden kann und es sättigt viel besser. Übrigens Hacksteaks, Buletten und Hackbraten aus Putenhack kann ich nur empfehlen, außerdem esst viele Vollkornprodukte. Ihr glaubt gar nicht wie fit man sich nach den ersten Wochen fühlt, wenn auch der Darm wieder in Schwung gekommen ist.
Randbemerkungen zu Lebens- und Werbelügen
Es gibt dabei auch noch zu erwähnen, wir sind von unserer Physiognomie her immer noch Steinzeitmenschen sind, das heiß zumindest unser Verdauungstrakt. Das ist vielen nicht bewusst, die Fortschritte , die unsere Zivilisation erst ermöglichten, sind auch unser Schwachpunkt. Wir Sind Nachfahren der Jäger und Sammler, wir ernähren uns eigentlich wider unserer natürlichen Anlagen. Weder kennt unser Verdauungssystem, Milchprodukte, noch Weizenprodukte oder übermäßigen Fleischgenuss. Wir lebten damals von Wurzeln, Beeren, wild wachsenden Getreidepflanzen. Es gab nicht so viel Überfluss. Deshalb müssen wir, wenn wir unser Leben ändern auch darauf achten.
Milchprodukte benötigt unser Körper eigentlich überhaupt nicht, das ist wissenschaftlich erwiesen. Nach dem Abstillen von der Muttermilch, brauchen wir diese als Hauptnahrung gedachte Milch nicht mehr. Muttermilch ist nicht mit tierischer Milch zu vergleichen. Das ihr täglich Milch verzehrt ist ein Fehlverhalten, das bei vielen Menschen zu Laktoseintoleranz führt, die nur eine natürliche Körperreaktion ist. Auch die Gluten im Weizen führen zu immer mehr Verdauungsproblemen, weil unser Darm sie zwar verarbeitet, so gut er kann, doch grade der übermäßige Konsum macht uns krank. Das Gleiche gilt für zu viel Fleisch, wir essen Fleisch oft als Wurst, das kann unser Körper recht gut verwerten, doch dazu noch der Konsum von zu viel echten Fleisch, das ist zu viel des Guten. Sachlich betrachtet ist der Konsum von bis zu 500g Fleisch in der Woche noch nicht problematisch, doch überprüft euch selbst, wie viel verzehrt ihr? Ich denke einfach es zu viel, bei ehrlicher, selbstkritischer Betrachtung. Die Werbung musste es euch verkaufen, zu Zeiten der Milchseen, Getreideberge und Fleischberge in der EU musste das Zeug einfach weg und ihr ward die Konsumenten. Der Verkauf von essbaren Lebenslügen.
So einfach ist das zu erklären, heute ist eine Multi- Milliarden Industrie damit beschäftigt euch eigentlich krank zu machen, durch das Essen. Von diversen Giften in der Nahrung und anderen Stoffen, will ich gar nicht erst anfangen. Jeder weiß es und kann selbst viel tun. Es ist an euch, das wahre Essen wieder in richtige Bahnen zu lenken. Ihr selbst müsst lernen gegen Werbung resistent zu werden und eigene Wege zu finden, eigene Schlüsse zu ziehen. Das Internet und die Medien können euch unterstützen, wenn ihr nicht alles, ohne zu hinterfragen hinnehmt. Ich bezeichne mich heute als Vollwertköstler und gönne mir auch die “verbotenen“ Früchte ab und an gerne. Doch eben immer in Kombination mit dem Gesunden, was der Körper braucht, das überwiegt einfach. Mein Kopf entscheidet, wann ich vernünftig bin und wann nicht, das ist ein Luxus. Die Freiheit der Entscheidung. Deshalb geht es mir gut. Weizenprodukte, Milchprodukte oder Fleisch verwende ich nur, wenn ich es nötig finde oder aber, des Genusses wegen. Es gibt viele leckere Vollkorn Varianten, die gut schmecken. Gelegentlich esse ich auch einen Jogurt und nehme Milch in den Kaffee, doch es ist nur sehr wenig im Gegensatz zu alten Zeiten. Auch mein Steak oder mein geliebtes Geflügel steht noch auf der Verzehr Liste, doch eher zum Wochenende, dann wenn auch die Zeit für Genuss da ist. Das alte englische Sprichwort “Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.“ ist ein Synonym für Erfahrungswerte, die man nur erlangt, wenn man sich selbst die Chance gibt.
Fazit
Ich habe wie jeder Anderer auch meine kleinen Zipperlein und auch ein oder zweimal im Jahr eine Erkältung, doch bin ich allgemein, tatsächlich gesünder als mancher Zeitgenosse mit Dreißig.
Ich kann euch nur sagen versucht es einfach mal mit Phantasie und Begeisterung an eure Neuerschaffung zu gehen, ihr werdet es lieben. Verzicht ist der falsche Weg wenn man ernsthaft Gewicht reduzieren möchte, aber auch der falsche Grund ist hinderlich, zum Beispiel die Bikini Figur. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein.
Ich habe vor 10 Jahren damit angefangen und ich liebe mich, wie ich heute bin. Alle meine Tipps haben den Alltagstauglichkeitstest überstanden und ich lebe heute gut damit. Nie wieder dumme Bikini Diäten und solche Sachen, einfach neu anfangen und die Welt des Geschmacks neu erleben. Ich habe heute höchstens einen Nachteil, ich vertrage zu fettige Sachen nicht mehr, mein Körper will das einfach nicht mehr. Doch meine geliebte Schokolade, die esse ich heute noch, wenn auch nicht mehr so häufig, wie früher, ich brauch das einfach nicht mehr. Wie ich sagte, Alles was ich schreibe dient nur dazu, euch zu inspirieren, selbst aktiv zu werden, euch zu informieren und zu bilden. Ich werde euch dies Arbeit nicht abnehmen. Und ihr könnt es schaffen auf Dauer schlank zu sein. Das verspreche ich.
© George W. Sobotta
Die Adventswochen und Weihnachten sind da, die wunderbare Zeit der Liebe, der Familie und des Fressens. Oft gehen Menschen damit um, als täten sie Verwerfliches, dennoch stopfen sie sich mit Süßigkeiten und Fetten zu. Deswegen muss ich kein schlechtes Gewissen haben, ich muss einfach nur verstehen dass, das Jahr 365 Tage hat, auch das Prassen gehört zum Lebe, alles zu seiner Zeit. Ich muss es aber nicht das ganze Jahr tun.
Ich möchte euch heute meine Erfahrungen weiter geben, um zu helfen, endlich aus dem Kreislauf von Gewichtsreduktion und wieder Zunahme zu durchbrechen. Einfach für immer schlank. Geht das? Ja es geht.
Vorab ein paar Worte
Um ein paar Sachen übers Abnehmen zu sagen. Es ist weniger anstrengend, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet. Die Mischung macht es, bei einer "Diät". Nicht stur einer Linie folgen, sondern Abwechslung bieten und auch Neues versuchen.
Ich kann von mir behaupten, ich habe es geschafft. Einst zum Höhepunkt meiner Fettleibigkeit hatte ich 170 Kilo. Heute sind es 90 Kilo. Doch das habe ich mir erarbeitet über 10 Jahre lang. Dabei habe ich weder gehungert, noch habe ich mich in Sportstudios geschunden. Ich habe im üblichen Sinne noch nicht einmal Diät gemacht.
Erst einmal muss man sich von dem Gedanken verabschieden, das man Diät macht. Das ist ein Gedanke der eher frustriert und sich anhört, als ob er lauter Verbote enthält. Abnehmen ist auch Psychologie und Verbote schaden nur, dass weiß eigentlich Jeder. Also nützen sie uns beim Abnehmen auch nicht. Ich habe mir immer gesagt, ich erfinde mich neu und lasse mir nichts verbieten, nicht einmal von mir selbst.
Was macht man nun daraus, wo liegen oft unsere Probleme?
Ich war ein absoluter Fleisch Junkie. Es ist nicht falsch, wenn ich behaupte, es gab Zeiten, da waren es 5 Kilo in der Woche, die ich wegputzte. Angefangen hat das bereits in der Kindheit. Meine Eltern, die Kinder der Nachkriegsgeneration kannten noch Hunger und Mangel. So also lebten sie auch, als Erwachsene, immer genug auf dem Tisch, natürlich nur vom Besten aus ihrer Sicht. Ich wuchs also auf mit dem paradiesischen Tischlein deck dich, das natürlich immer Gutes, Fettes und herzhaftes bot, natürlich auch Kuchen und andere Leckereien. Das war immer reichhaltig und schmackhaft, doch nicht unbedingt das, was mein Körper brauchte. Auch wenn meine Eltern es gut meinten, Wissen um gesunde reichhaltige und trotzdem schmackhafte Ernährung. Fehlanzeige und Diäten, natürlich Unfug.
Lange Rede kurzer Sinn, fettleibig wurde ich auch durch Unwissen und Generationsfehler. Ein dicker Mensch hat schon in der Kindheit die Fettleibigkeit gelernt, selbst wenn sie da noch nicht da ist. Das Elternhaus hat versagt. Die Behauptung dicke Eltern erziehen dicke Kinder, ist nicht aus der Luft gegriffen, das ist ein Fakt. Gründe gibt es viele. Bei mir, da war es eben das Generationen Problem.
Und was machen wir nun?
Wie oben schon erwähnt, wir müssen uns und unsere Ernährung neu erfinden. Ich werde euch hier nicht die Arbeit abnehmen euch via Internet zu bilden und zu erfahren, was nötig ist um schlank zu werden, oder besser gesagt, euer Wohlfühlgewicht zu finden. Ich habe es gefunden und es ist schön. Aber ein paar Tipps, wie ihr euren Weg findet habe ich.
Wenn ihr einen Diät Coach wollt, dann müsstet ihr mich bezahlen und auch dann läge es an euch und nicht an mir, wenn ihr abnehmt. Denn euer Wille zählt. Weil ihr möchte nicht mehr mit einer vermanschten Figur leben, ich schaue höchstens weg, denn ich weiß, dass ihr einen schlanken Menschen als Geisel haltet. Dicke kultivieren meist nur ihre Defizite, die sie nicht bekämpfen, sie sind nicht schwach, doch stellen sie sich so dar. In der heutigen Welt, ist jeder der zu viel auf den Hüften hat einer zu viel. Gewinner Typen sind heute schlank, behauptet die Werbung und leider hat sie damit sogar recht. Ich bin ein Gewinnertyp und fühle mich auch so. Denn ehrlich, jede Konfektionsgröße weniger steigerte mein Selbstbewusstsein, meine Fähigkeit mich im Kollektiv zu behaupten und meine Lebensfreude. Weil ich mich wohl fühle. Früher dachte ich, ich fühle mich wohl, heute weiß ich es.
Das war nun der Teil, den man wohl Kopfwäsche nett, nicht unbedingt nett, aber ehrlich und Ehrlichkeit zu sich selbst, ist das Erste was nötig ist. „Ich will so bleiben wie ich bin“, das passt bestenfalls zu „Du darfst“ Modells, aber die waren nie fett und werden es wohl auch nie sein, auch dafür gibt es Gründe.
Was macht unseren Körper in Sachen Ernährung aus? Ein wenig Grundwissen.
Das Grundwissen ist der Grundstein beim abnehmen, da hilft keine Brigitte Diät oder anderer Schwachsinn. Unser Körper tickt eigentlich ganz simpel. Egal was wir rein stopfen, er wandelt es in Zucker und Spurenelemente, die wir zum leben benötigen und er hat einen Grundumsatz an Kalorien, die er verbrennen muss um zu überleben. Er ist variabel, je nach der Art wie wir leben. Grundsätzlich gilt für Frauen, minimal 1200 Kalorien und Männer 1800 Kalorien. Der Wert muss nun in etwa auf Größe und dem Lebensstil angepasst werden. Wer diese Werte nicht überschreitet, wird bereits automatisch nicht mehr zunehmen oder auch schon abnehmen.
Der Alltag und das Abnehmen
An der alten Regel Kalorien zählen ist also schon etwas dran. Es spielt auch keine Rolle, ob Gemüse, Fett, Schokolade oder Kuchen. Der Wert ist stabil. Ihr könnt also im Prinzip Alles essen. Am Anfang einer Nahrungsumstellung solltet ihr also erst einmal lernen zu wissen, was viele Lebensmittel an Kalorien enthalten, das ist heute einfach die Kalorien Angaben stehen fast überall drauf gedruckt und für den Rest gibt es das Internet. Es gehört eben auch dazu, das ihr lernt euch für eure Ernährung Zeit zu nehmen, beispielsweise im Supermarkt.
Am einfachsten ist es am Anfang, ihr macht euch einen Einkaufszettel und schreibt dort auf, was ihr essen möchtet. Nicht daran orientiert, was die wenigsten Kalorien hat, das kommt später von allein, ohne das ihr es sofort bemerkt. Aber dann im Supermarkt, dort schaut ihr euch die Lebensmittel genauer an, den dort könnt ihr vergleichen. Eure Lieblingswurst als Beispiel, sicher gibt es davon mehr als eine Sorte und Variante. Schaut darauf welche davon weniger Kalorien hat, als die Sorte, die ihr sonst bevorzugt. Versuch diese Sorte einmal. Das macht ihr mit allen anderen Lebensmitteln auch. Ihr werdet merke ihr werdet bereits unnötige Kalorien beim Einkauf sparen.
Mir persönlich hat es sehr geholfen, das ich grade bei Wurstprodukten einfach auf Geflügelprodukte umgestiegen bin, natürlich nicht ausschließlich, den unser geliebtes Schweinefleisch hat auch leckere und auch magere Teile, doch da ist es besser auf reine Fleischteile umzuschwenken. Schinken, Fleischaufschnitt und mehr. Den Wurst enthält nun mal viel Fett, besonders Streichwürste. Doch wir sollten Fett wirklich reduziere, den viel Energie gibt es, aber leider wenig Füllmenge. Wir müssten also sehr wenig essen, auch wen wir Hunger habe, aber wer möchte schon hungern. Doch das ist zum Glück nicht nötig.
Im Prinzip müsst ihr lernen, was ich schon erwähnte. Die Mischung macht es bei der Beispielen von Diäten gibt es durchaus viel gute Ansätze, doch jede Einzelne für sich taugt nur soviel, wie sie als Diät alltagstauglich ist. Auf Dauer alltagstauglich ist kaum eine Diät, was nicht zwingend an der Diät liegt, sondern an unsere menschlichen Natur, die es liebt Abwechselung zu haben.
Trennkost ist so eine Sache, man kann damit in Sachen Gewichtsreduktion super gute Ergebnisse erzielen. Aber man sollte im Prinzip jede Diät Variante nicht länger wie eine Woche durchziehen und dabei immer beachten, das man Schritt für Schritt einige üble, alte Gewohnheiten ablegt und sich selbst und die Reaktionen des Körpers beobachten. Ich zum Beispiel gehe nur einmal in der Woche auf die Waage und kann somit gut reagieren, wenn ich mal etwas über die Stränge geschlagen bin. Ohne das ich mich verrückt machen muss. Mal 500 Gramm zugenommen? Kein Problem, einfach mal einen Tag mit leichten Gemüseeintopf und anderen frischen Sachen dazwischen geschoben, dann passt es wieder. Auch Safttage können, wenn es gefällt eingelegt werden, ist gesund und hilft gleich noch zu entschlacken. Doch die Hauptregel ist einfach. Mache dein Essen so gut es geht selbst und so wie es dir schmeckt, schaue dir ruhig etwas von anderen Menschen ab. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein. Ich habe auch oft mal bei den Vegetariern geklaut, wenn man nicht dauernd Gemüse verputzen muss, dann schmeckt auch Grünfutter. Die Vegetarier haben unter dem teils wenig genießbaren Zeugs auch echt Brauchbares. Fertige Mischungen für Körnerbratlinge als Empfehlung für Nichtvegetarier von mir. Wenn man diese Mischungen anstelle von Brötchen oder Paniermehl in Buletten oder Hackbraten verwendet, ihr glaubt es nicht, wie lecker das gebratene Hackfleisch werden kann und es sättigt viel besser. Übrigens Hacksteaks, Buletten und Hackbraten aus Putenhack kann ich nur empfehlen, außerdem esst viele Vollkornprodukte. Ihr glaubt gar nicht wie fit man sich nach den ersten Wochen fühlt, wenn auch der Darm wieder in Schwung gekommen ist.
Randbemerkungen zu Lebens- und Werbelügen
Es gibt dabei auch noch zu erwähnen, wir sind von unserer Physiognomie her immer noch Steinzeitmenschen sind, das heiß zumindest unser Verdauungstrakt. Das ist vielen nicht bewusst, die Fortschritte , die unsere Zivilisation erst ermöglichten, sind auch unser Schwachpunkt. Wir Sind Nachfahren der Jäger und Sammler, wir ernähren uns eigentlich wider unserer natürlichen Anlagen. Weder kennt unser Verdauungssystem, Milchprodukte, noch Weizenprodukte oder übermäßigen Fleischgenuss. Wir lebten damals von Wurzeln, Beeren, wild wachsenden Getreidepflanzen. Es gab nicht so viel Überfluss. Deshalb müssen wir, wenn wir unser Leben ändern auch darauf achten.
Milchprodukte benötigt unser Körper eigentlich überhaupt nicht, das ist wissenschaftlich erwiesen. Nach dem Abstillen von der Muttermilch, brauchen wir diese als Hauptnahrung gedachte Milch nicht mehr. Muttermilch ist nicht mit tierischer Milch zu vergleichen. Das ihr täglich Milch verzehrt ist ein Fehlverhalten, das bei vielen Menschen zu Laktoseintoleranz führt, die nur eine natürliche Körperreaktion ist. Auch die Gluten im Weizen führen zu immer mehr Verdauungsproblemen, weil unser Darm sie zwar verarbeitet, so gut er kann, doch grade der übermäßige Konsum macht uns krank. Das Gleiche gilt für zu viel Fleisch, wir essen Fleisch oft als Wurst, das kann unser Körper recht gut verwerten, doch dazu noch der Konsum von zu viel echten Fleisch, das ist zu viel des Guten. Sachlich betrachtet ist der Konsum von bis zu 500g Fleisch in der Woche noch nicht problematisch, doch überprüft euch selbst, wie viel verzehrt ihr? Ich denke einfach es zu viel, bei ehrlicher, selbstkritischer Betrachtung. Die Werbung musste es euch verkaufen, zu Zeiten der Milchseen, Getreideberge und Fleischberge in der EU musste das Zeug einfach weg und ihr ward die Konsumenten. Der Verkauf von essbaren Lebenslügen.
So einfach ist das zu erklären, heute ist eine Multi- Milliarden Industrie damit beschäftigt euch eigentlich krank zu machen, durch das Essen. Von diversen Giften in der Nahrung und anderen Stoffen, will ich gar nicht erst anfangen. Jeder weiß es und kann selbst viel tun. Es ist an euch, das wahre Essen wieder in richtige Bahnen zu lenken. Ihr selbst müsst lernen gegen Werbung resistent zu werden und eigene Wege zu finden, eigene Schlüsse zu ziehen. Das Internet und die Medien können euch unterstützen, wenn ihr nicht alles, ohne zu hinterfragen hinnehmt. Ich bezeichne mich heute als Vollwertköstler und gönne mir auch die “verbotenen“ Früchte ab und an gerne. Doch eben immer in Kombination mit dem Gesunden, was der Körper braucht, das überwiegt einfach. Mein Kopf entscheidet, wann ich vernünftig bin und wann nicht, das ist ein Luxus. Die Freiheit der Entscheidung. Deshalb geht es mir gut. Weizenprodukte, Milchprodukte oder Fleisch verwende ich nur, wenn ich es nötig finde oder aber, des Genusses wegen. Es gibt viele leckere Vollkorn Varianten, die gut schmecken. Gelegentlich esse ich auch einen Jogurt und nehme Milch in den Kaffee, doch es ist nur sehr wenig im Gegensatz zu alten Zeiten. Auch mein Steak oder mein geliebtes Geflügel steht noch auf der Verzehr Liste, doch eher zum Wochenende, dann wenn auch die Zeit für Genuss da ist. Das alte englische Sprichwort “Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.“ ist ein Synonym für Erfahrungswerte, die man nur erlangt, wenn man sich selbst die Chance gibt.
Fazit
Ich habe wie jeder Anderer auch meine kleinen Zipperlein und auch ein oder zweimal im Jahr eine Erkältung, doch bin ich allgemein, tatsächlich gesünder als mancher Zeitgenosse mit Dreißig.
Ich kann euch nur sagen versucht es einfach mal mit Phantasie und Begeisterung an eure Neuerschaffung zu gehen, ihr werdet es lieben. Verzicht ist der falsche Weg wenn man ernsthaft Gewicht reduzieren möchte, aber auch der falsche Grund ist hinderlich, zum Beispiel die Bikini Figur. Nur wirkliches Interesse für dich und nicht das Äußerliche sollten der Antrieb sein.
Ich habe vor 10 Jahren damit angefangen und ich liebe mich, wie ich heute bin. Alle meine Tipps haben den Alltagstauglichkeitstest überstanden und ich lebe heute gut damit. Nie wieder dumme Bikini Diäten und solche Sachen, einfach neu anfangen und die Welt des Geschmacks neu erleben. Ich habe heute höchstens einen Nachteil, ich vertrage zu fettige Sachen nicht mehr, mein Körper will das einfach nicht mehr. Doch meine geliebte Schokolade, die esse ich heute noch, wenn auch nicht mehr so häufig, wie früher, ich brauch das einfach nicht mehr. Wie ich sagte, Alles was ich schreibe dient nur dazu, euch zu inspirieren, selbst aktiv zu werden, euch zu informieren und zu bilden. Ich werde euch dies Arbeit nicht abnehmen. Und ihr könnt es schaffen auf Dauer schlank zu sein. Das verspreche ich.
© George W. Sobotta
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Dienstag, 8. Oktober 2013
Schützt unsere Pflanzen!!!
In den letzten Jahren fallen immer mehr extremistische Veganer auf, die uns alle missionieren wollen zu essen, wie die Karnickel.
Es ist eine Notwendigkeit, eine Gegenbewegung ins Leben zu rufen. Wer bitte soll denn die Pflanzen, die doch im Gegensatz zu Tieren völlig wehrlos sind und doch so schön, vor den Veganern schützen?
Wir, die nur Wesen essen, die uns in die Augen schauen konnten und wenigstens theoretisch, die Chance hatten vor uns wegzulaufen. Nur wir können das. Mutige Kerle, die ihr Essen im Kampf verdienen wollen. Die auch morgen noch durch Felder, Wälder, Wiesen und Auen streichen wollen, um ihre Nahrung zu erlegen und nicht in Gewächshäusern dahin meucheln.
Steht auf ihr Liebhaber von Rindersteak, Wildbrät, Putenkeule und Schnitzel, sagt nein, zum sinnlosen meucheln unschuldiger Pflanzen, damit wir uns auch morgen noch an dem Duft schöner Blumen und frischer Gräser erfreuen können. Schützt unsere Pflanzen!!!
George W. Lästerbacke
Es ist eine Notwendigkeit, eine Gegenbewegung ins Leben zu rufen. Wer bitte soll denn die Pflanzen, die doch im Gegensatz zu Tieren völlig wehrlos sind und doch so schön, vor den Veganern schützen?
Wir, die nur Wesen essen, die uns in die Augen schauen konnten und wenigstens theoretisch, die Chance hatten vor uns wegzulaufen. Nur wir können das. Mutige Kerle, die ihr Essen im Kampf verdienen wollen. Die auch morgen noch durch Felder, Wälder, Wiesen und Auen streichen wollen, um ihre Nahrung zu erlegen und nicht in Gewächshäusern dahin meucheln.
Steht auf ihr Liebhaber von Rindersteak, Wildbrät, Putenkeule und Schnitzel, sagt nein, zum sinnlosen meucheln unschuldiger Pflanzen, damit wir uns auch morgen noch an dem Duft schöner Blumen und frischer Gräser erfreuen können. Schützt unsere Pflanzen!!!
George W. Lästerbacke
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Sonntag, 17. Juni 2012
Schleichwerbung, Gurus & Geschäfte.

Schleichwerbung, Gurus & Geschäfte. Wer selber denkt lebt am besten.
Heute ist mir wider aufgefallen die missionierenden "Erwachten" sind wieder unterwegs. Nein nicht der üblich, als Mainstream, der uns mit einer Mischung aus Wahrheit, Halbwahrheiten und dreisten Lügen und den üblichen Geschwätz unserer Ritter der Schwaffelrunde, auch kurz Regierung genannt versorgt.
Nein,i ch meine die sogenannten "Erwachten", die nennen sich ja oft gerne selber so, was einen normalen Menschen schon misstrauisch machen sollte. Es klinkt nach Missionierung, nicht nach ehrlicher Information. Würde auf der Information der "Wachturm" stehen, kaum einen würde es interessieren.
Doch man wird heute überall mit Halbwahrheiten bombardiert und besonders diese Missionare gehen auf Dummenfang, wobei Dummenfang hier nicht bedeutet, tatsächliche Dumme zu fangen. Sondern Menschen, die anfällig sind für mangelnde selektive Wahrnehmung. Gestresste, frustrierte, überarbeitete Menschen. Also 99% der Bürger schätze ich, da diese Attribute in Teilen auf fast Jeden zutreffen können.
Ich wurde heute früh schon verschaukelt, vom - Zentrum der Gesundheit - Ein Beitrag über gesunde Ernährung erregte mein Interesse. Gesunde Ernährung, interessiert doch Jeden. Ich folgte also einen Link und landete bei einen Beitrag zur gesunden Ernährung.
Morgenlich etwas faul und Lustlos konsumierte ich den Beitrag. Wurde erst immer gelangweilter, da es nicht eine Info gab, die man nicht als halbwegs allg. gebildeter Mensch schon kennt. Als ich eben, angeödet wegklicken wollte, da ging es langsam in Vergleiche zu Ernährung von Tier und Mensch über. Fast schon mit lustigen Vergleichen drapiert.
Ich habe also, doch weitergelesen. Nach all dem halb wahren und Fakten, war mein Interesse doch wieder da. Und was soll ich sagen, von allesfressenden Schweinen, Raubvögeln über Wölfe die bekanntlich Fleischfresser sind, ging es direkt zu unseren direkten Verwandten, den Schimpansen. Die bekanntlich Tiere, die sich in großen Teilen vegetarisch ernähren, aber auch zum kleineren Teil von tierischen Eiweiß. Ich hätte schon bei dem Schweine Vergleich misstrauisch werden müssen.
Aber halb sieben Uhr morgens, eben noch nicht ganz wach brauchte ich wirklich 5-10 min, um zu bemerken, das ich einer veganen Seite aufgesessen war. Der Blick an die Seite mit den anklickbaren Beitragen hätte auch gereicht und mir viel Zeit gespart. Die Seite, die mit billiger Suggestion, allerlei vielleicht gesundes Zeugs verkauft und die Leute genauso verarscht, wie jeder Lebensmittel vergiftende Konzern vom Typus Nestle & Co, hätte ich mir gespart.
Nach ein wenig suchen, wen wundert es eine GmbH. Die sich Institut nennt. Warenhandels Kundenverschaukeler hätte besser gepasst.
Ich wollte Euch hiermit eigentlich nur sagen, Leute lasst Euch nicht verschaukeln, informiert Euch aus seriösen Quellen und besonders, wenn Ihr denkt Euer Leben muss sich ändern, DENKT selbst und lernt. Das ist nicht so schwer. Gurus findet Ihr an jeder Straßenecke, dort geht Ihr auch weiter.
Meine Oma hatte einen Lieblingsspruch zum Thema " Kommen Sie rein, kommen Sie ran! Hier werden Sie genau so beschissen, wie neben an. Selten wurde Kapitalistmus und Religion kurz und treffend beschrieben, als mit diese Ausspruch.
Heute früh hatte ich eine Ergänzung vergessen. Die muss ich Euch noch liefern. Nicht mal, das diese Seite einfach nur schlecht argumentiert, bei genaueren nachlesen. Die teils wirklich abstruse Art der der Argumentation. Diese erschreckt schon und lässt nichts gutes Ahnen. Ziel ist nur aggressives Marketin, um Leute mit billigsten Methoden zu ködern.
Die Tiervergleiche hatte ich schon erwähnt, aber die Auslegung, warum der Mensch nun mal von Natur aus Veganer werden sollte. Herrlich Erst einmal natürlich die Sache mit den Affen. Die ja wirklich sehr viel Planzenkost verwerten. Doch kein Wort darüber, das Schimpansen, sogar gelegentlich zum verspeisen von Artgenossen neigen. Meist Tiere anderer Gruppen, mit denen sich die pussierlichen Tierchen bekriegen. Ihr Gebiss, ist genau wie das von Menschen, absolut auf gemischte Kost, auch Fleisch ausgelegt. Aber das ist gar nich das Witzigste. Der Mensch ist von der Natur nicht als Raubtier geplant, falsches Gebiss, keine Klauen und Krallen, zu ungelenk. Ich glaube die Herrschaften halten Ihre Leserschaft für völlig verblödet. Was ich natürlich im Einzelfall, nicht in abrede stellen will, aber generell? Der Mensch und der Schimpanse haben eins gemeinsam, die Nutzung eines recht hohen Intellekts. Der Planung und Nutzung von Werkzeugen und Waffen ermöglicht. Somit wird er zum gefährlichsten Raubtier überhaupt. Das ist wohl keine Neuigkeit, denke ich. Aber Intellekt bei der Jagt? Nein. Ich muss wie ein Wolf oder Raubvogel ausgestattet sein, um Beute zu machen. Eine wahrlich abstruse Logik.
George W. Lästerbacke
Samstag, 25. Dezember 2010
Der Gänsebraten als Stromfresser?
Der etwas verwirrt wirkende Beitrag zum Thema Gänsebraten, scheint der Theorie, die ich vor einiger Zeit von Forschern vernahm, das vegetarische und vegane Kost dauerhaft den IQ senkt, recht zu geben. Wer mit gesunden Verstand würde Menschen vorschreiben wollen, doch lieber Steaks zum Weihnachtsfest, anstatt Gänsebraten zu essen. Da es zuviel Strom kostet. Entschuldigung, doch wie bescheuert ist das den? Das hört sich ungefähr so dämlich an, wie die Forderung der Grünen in Berlin, Weihnachtsmärkte in Wintermärkte um zu benennen. Denn islamische Mitbürger empfinden dass, als Ausgrenzung. Weder habe ich jemals gehört dass, die Weihnachtsgans als lieb gewordene Tradition der energietechnische Supergau des Abendlandes würde, noch das sich muslimische Mitbürger durch unsere Traditionen ausgegrenzt fühlen. Da hörte ich noch nicht mal aus radikalen Salafisten Kreisen von. Ich könnte mit Argumentation Tierschutz umgehen, weil dort noch vieles im Argen liegt, doch der erhöhte Stromverbrauch, ich bitte mal um etwas mehr Verstand. Gut vielleicht kann man von Beiträgen auf einer Plattform, wie Utopia auch nichts anderes erwarten. Den Utopien sind, was sie sind Utopien, eben einfache Spinnereien, die mit zeitgemäßen Faktenwissen seriöser klingen sollen.
Ich zitiere einmal nachfolgende Quelle:
Blog von Sabine Letz - Utopia -
Alles zum Thema: Gesundheit & Ernährung 4 Weihnachten: Gänsebraten als Stromfresser
erstellt am 23.12.2010 um 17:05
"Obwohl sich sehr viele Utopisten vegetarisch oder vegan ernähren, möchte ich diese Fakten nicht vorenthalten: Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat festgestellt, dass an Weihnachten der Stromverbrauch aller Haushalte in Deutschland steigt, weil so viele da ihren traditionellen Gänsebraten schmoren. Das klingt zunächst lustig und ein wenig seltsam. Dahinter steckt aber, dass der Stromverbrauch um etwa ein Drittel ansteigt, weil unbedingt die Gans an Weihnachten aufgetischt werden muss und so ein Gänsebraten dauert bekanntermaßen, dass frisst natürlich Strom. Laut des besagten Verbandes, werde am ersten Weihnachtsfeiertag wegen der Gänse im Ofen so viel Strom mehr verbraucht, der in seiner Gesamtsumme vergleichbar sei mit dem jährlichen Stromverbrauch von rund 34.000 Haushalten mit drei Personen. Das ist eine saftige Bilanz und eine böse Überraschung. Wie wäre es mal mit Kurzgebratenem, wenn es denn unbedingt Fleisch sein muss.
Ich persönlich werde bestimmt nicht auf meine Gans verzichten, einmal im Jahr, im Kreise der Familie. Sicher auch kein anderer Deutscher, der denken kann,
denn wir wissen alle, dass es sicher nicht an unserer Weihnachtsgans liegt, dass wir eine eher schlechte Strombilanz haben. Es liegt an den vielen unnützen Helfern, die uns das kapitalistische System als Konsum aufdräng, da es nur mit ständigem Wachstum überleben kann. Vieles was früher ohne Strom funktionierte, wird Weihnachten nun aus Faulheit eingesetzt, was gar nicht sein müsste. Ich habe meine eigene Strategie in der Küche. Keine elektrischen Helfer, außer üblicher Weise der Herd, das spart Energie, bei der Zubereitung und auch beim Abwasch.
Ich wünsche euch ein fröhliches Weihnachtsfest.
George W. Lästerbacke
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