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Donnerstag, 28. Februar 2019

Facebook Kommentar für Dirk Lehmann


Dirk Lehmann
Um ihrer Bitte nach Analyse nachzukommen.
Dazu zitiere ich sie und mich zur Erinnerung:

Georg Werner Sobotta
„So unangenehm lästig die Insekten auch sind, so gehören sie doch zum Ökosystem und wir werden sie noch vermissen. Weil wir Giftmischern, wie Monsanto gestatten, die Welt zu vergiften.“
Dirk Lehmann
„Ich vermisse die ganz sicher nicht“
Georg Werner Sobotta
„So vernagelt, wie du tust, muss man dir das glatt glauben.“
Dirk Lehmann
„Sehr dämliche Aussage...... aber was will man erwarten von jemandem der nur auf kurze Sicht denken kann?“

Analyse:
Dirk Lehmann
Herr Lehmann lässt offen worauf sich „Sehr dämliche Aussage“ bezieht, deshalb zwei Varianten der Analyse.

Aussage Analyse (Variante 1)
Die Annahme ist „Sehr dämliche Aussage“ bezieht sich auf meine Ursprungsantwort. Hier wäre festzustellen, der erste Teil meiner Aussage bezieht sich auf wissenschaftliche Feststellungen, die praktisch seit Darwin bekannt sind. Verschiedenste Öko-Systeme interagieren miteinander und beeinflussen sich. Das heißt der Verlust einzelner Insektenarten mag kurzfristig noch ohne sichtbare Folgen bleiben, doch langfristig sind sie alle Teile der Nahrungskette. Das wiederum heißt, wir vermissen heute die Mücken oder andere Kerbtiere noch nicht, morgen, aber sehr wohl, die eine oder andere Tierart, die sich von diesen Insekten ernährt. Und so geht die Kette weiter. Auffällig wird es nur wenn Insektenarten, wie die Bienen wegfallen, denn hier ist unsere Nahrungskette bis zu 80% direkt betroffen. Sie, Dirk Lehmann, mögen die Insekten ja nicht direkt vermissen. Was ich natürlich im echten Leben nachvollziehen kann, auch ich hege nur begrenze Toleranz für das Krabbelgetier. Aber selbst auf meine so kurze Sicht denkend, wie sie es formulierten. Ich würde 80% nicht mehr verfügbaren Lebensmitteln schon vermissen. Jedes Artensterben auf dem Planeten, zog langfristig eine Welle von noch mehr Artensterben nach sich.
Zur meiner Aussage über Giftmischer wie Monsanto & Co vergiften die Welt, kann ich auch gut stehen. Denn längst sind speziellere, nicht Chemische Mittel verfügbar, die nicht alle Insektenarten pauschal ausrotten, sondern spezielle Schädlinge eindämmen. Das würde aber deutlich Verluste in den Gewinnmargen bedeuten und mehr Forschungsaktivität, um etwa Patente zu erwerben oder Massenproduktion unschädlicher Mittel selbst umzusetzen.

Analyse:
Dirk Lehmann Aussage
(Analyse Variante 2)
„Sehr dämliche Aussage“ bezieht sich auf meine Aussage „So vernagelt, wie du tust, muss man dir das glatt glauben.“ Hier wage ich zu behaupten, dass man jemanden, der mein, in Variante 1 meiner Analyse, angeführtes Grundschulwissen zu Insekten und Ökosystemen, welches Allgemeinbildung ist, als vernagelt bezeichnen darf. Denn vernagelt bedeutet ja nicht dumm, sondern es bedeutet nur offensichtlichen Argumenten nicht zugänglich. Etwas, was Dirk Lehmann andererseits oft Menschen, die nicht seiner Meinung sind, gerne unterstellt.
Ich meine, Dirk Lehmann ist lediglich persönlich etwas angepisst und weigert sich daher, weiter zu denken. Ich unterstelle ja nicht, dass er, nicht weiter denken kann, sonst hätte ich geschrieben "vernagelt bist", ich schrieb "vernagelt tust". Ich meine Menschen, die nach dem Motto Leben >>Ich habe eine Meinung, verwirren sie mich nicht mit Argumenten.<<, haben wir doch schon genug bei Roten und Grünen. Konservative sollten hier aufgeschlossener werden.

Aber nun weiter mit Dirk Lehmanns Aussagen:
„Hier sind es die Insekten die verschwinden, dort der Eisbär und im Meer die Fische !
Jedesmal wird eine Ursache benannt!
Nur die Ursache die für alles verantwortlich ist wird nicht benannt!
Weil man dafür weiter schauen muss und die Erkenntnis dann weh tut.“

Analyse:
Natürlich werden Ursachen benannt. Denn die Lösungen von Problemen, setzt Ursachenforschung voraus. Ob man bei der Erkenntnis der Ursache richtig liegt, steht auf einem anderen Blatt. Die eine Ursache gibt es selten. Es ist wie immer, es wirken viele Dinge aufeinander ein. Denn die einfache Auflösung, Firma XY kippt Gift ins Meer und an diesem Ort sterben alle Fische, gibt es zwar, weil Ursache und Wirkung direkt nachvollziehbar sind. Doch sind es eben oft keine Einzelereignisse, sondern Wechselwirkungen. Wenn jemand wirklich die eine Ursache benennen möchte, dann muss er wohl in unserer Gesellschaft selbst die Ursache suchen. Denn Geld und egoistische Profitgier sind ein Ansatz vieler Probleme und auch dass ist noch zu kurz gedacht. Denn der Faktor Mensch ist wesentlich tiefgründiger, als das Kapitalistische Gesellschaftssystem. Das beweisen alle bis Dato existenten Gesellschaften. Dem Mensch an sich fehlt es an Weitsicht. Wahlperioden oder 5-jahres Pläne verengen den Horizont noch mehr. Der Tamtam, um den vom Menschen gemachten Klimawandel, beweist unsere kurze Sicht, gefördert von einer Gesellschaft, die schnell den Menschen als Ursache des Klimawandels ausgemacht hat. Die Ursache ist praktisch, obwohl als Tatsache nur existiert, dass es einen Klimawandel gibt. Diesen gab es natürlich, seit es Klima gibt. Aber bekämpfen kann man nur was man auch verdammen kann, hier Mensch und Fortschritt. Der praktische Nebeneffekt mit Angst und Schuldgefühlen, macht man hervorragend Geld. Nachteil, auf die echten Folgen eines Klimawandels, sind wir trotzdem nicht vorbereitet. Denn es ist lukrativer Symptome zu bekämpfen, als Vorbereitungen zu finanzieren. Nicht dass viele technische Dinge, die heute unter der Prämisse Klimawandel schlecht wären, aber eine andere Gesellschaft, würde diese Ressourcen anders und besser nutzen können, die wir heute verschwenden.
Um unsere großen Probleme zu lösen, brauchen wir weniger punktuelle Lösungen, als denn, generell weitere Visionen einer gedanklich unbegrenzteren Gesellschaft. Die selbst auferlegten Grenzen schränken uns ein. Wir sind alle etwas vernagelt, der eine mehr, der andere weniger.

Dirk Lehmanns Aussage:
"Der Menschen, sein zunehmen (Bevölkerungsdichte) und sein ständiges ausbreiten auf diesem Planeten ist das Problem.

Jeder neue Erdenbürger benötigt mehr Nahrung und mehr Energie...... die dann auf der gleichen Ackerfläche erzeugt werden muss....... der Ertrag muss erhöht werden was den Einsatz von Dünger und Giften nötig macht .

Labbert nicht rum, heult nicht über jede Fliege ..... sondern sorgt dafür das der Überbevölkerung und dem Überkonsum in den reichen Ländern Einhalt geboten wird:"

Analyse:
Im Prinzip hat Dirk Lehmann nicht unrecht. Aber nur im Prinzip. Denn er predigt letztendlich den Verzicht. Den Verzicht auf Fortpflanzung und Konsum. Das sind aber nur neue Regeln, die für die Masse der Menschen sowieso nicht funktionieren. Natürlich ist es Blödsinn das Rad ständig neu zu erfinden, nichts anderes tut aber Kapitalismus. Immer etwas neues und dann gibt es diese Errungenschaften, als Scheiße in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Wir verschwenden unsere Energien sinnlos.
Denn was vielleicht Dirk Lehmann nicht weis, es gibt kein wirkliches Überbevölkerungsproblem. Dass ist reiner Mainstream. Forschungen und Analysen beweisen, die jedem der es will zugänglich sind und selbst, wenn es über Youtube wäre, welches ich nicht unbedingt als ausschließliche Quelle für Allgemeinbildung empfehle. Dass der Planet Problemlos mit 10-12 Milliarden Menschen fertig wird. Und das nur unter Berücksichtigung heutiger, erprobter Technologien, von neuen Bahnbrechenden Entwicklungen rede ich hier nicht. Der Planet hält eine Population so stabil, wie er sie verkraftet, könnte man sagen. Wenn auch klar ist, dies ist eine verkürzende Metapher. Denn wie immer ist es komplizierter. Aber verkürzt gesagt, es ist bewiesen, dass die Geburtenraten schon jetzt, in Kulturen mit wachsendem Wohlstand rückläufig sind. Und der Wohlstand wächst global. So dass sich die Bevölkerungszahlen immer auf einem Punkt stabilisieren, den unsere globalen Systeme grade noch tolerieren. Hinzu kommt, wir lernen viel und schnell. Auch wenn diese Aussage das Prinzip Hoffnung strapaziert. Aber schon in wenigen Jahrzehnten, werden wir das Sonnensystem kolonisieren. Ich mache mir wenig Sorgen, um Überbevölkerung, aber dass ändert nichts daran, dass wir uns daran gewöhnen müssen mit Umverteilung von oben nach unten zu leben, bis wir die Waage gefunden haben, an deren Punkt alle mehr oder minder gleich reich sind. Das ist auch der Punkt, an dem sich niemand mehr die Frage stellen muss ob es ein wenig mehr sein könnte.

Ok, dass war jetzt vielleicht nicht die Analyse, die Dirk Lehmann erwartet hat, aber vielleicht versteht er jetzt, was zu kurz gedacht ist.

Samstag, 10. November 2018

“Alles fließt“ Das Internet, das Leben und die Liebe.


Das Internet als Plattform der Begegnung ist vermutlich die innovativste, unfreiwillige Erfindung des 20.Jahrhunderts. Niemand hätte gedacht, das diese Plattform, die für den Kontakt von Militärs und Wissenschaftlern erdacht wurde, in der Zukunft zur Informationsbörse, Dating-Plattform, Datenautobahn, Shoppingmeile und Sprachrohr für Jedermann würde.

Die entwickelte Eigendynamik des Mediums macht klar, es war Zeit für globale Vernetzung. Eine nächste Ebene menschlicher Kommunikationsform. Das ist natürlich nur ein Spiegel aktueller Gesellschaft.
Sowohl die Dummen, als auch die Klugen nutzen das Internet und natürlich die völlig normale Masse. Im Internet herrscht eine völlig eigene Ordnung, die man als Schwarmintelligenz bezeichnen könnte. So produktiv, destruktiv oder innovativ, wie man sie eben manipuliert, wobei wie im richtigen Leben nur wenige Einflüsse den Schwarm lenken.
Dabei ist das Internet immer noch demokratisch, anarchisch und noch relativ frei. Abgesehen von einigen staatlichen und privaten Stalking Aktionen, denen man als versierter User noch vorbeugen kann. Wobei sich zeigt, der Staat versucht mit allerlei Mitteln die Kontrolle wieder zu erlangen und die nahe Zukunft wird zeigen, wer gewinnt, die Macht oder die Masse.

Das Netz hat auch gegenüber der echten offline Welt einen großen Vorteil. Besonders lästige Nutzer, die klickt man hier einfach weg. Da gibt es vielerlei Wege. Doch versucht mal in der realen Welt dort draußen, eure Nachbarn auf die “ignoriert“ Liste zu setzen.
Aber schön ist es trotzdem, den das Blockieren von Usern ist die Adaption des Erschießens im neuen Jahrhundert. Man löst ein Problem endgültig, ganz ohne Blutvergießen. Ich finde besser kann man Humanismus nicht leben.

Natürlich ist es so, das durch die häufige Dominanz der Dummen und der Dummheit viel Gutes und Interessantes verdorben wird. Doch wer gut zu unterscheiden weis, dem kann das Internet helfen, sich die Welt noch viel intensiver zu erschließen. Wer klug zu trennen versteht zwischen on und off, besonders auf emotionaler Ebene. Derjenige der weis das hinter den Nullen und Einsen der binären Zahlencodes, deren sich unsere Kommunikationsmaschinen, die PCs, Laptops, Tabletts und Handys bedienen auch Menschen stehen, aber oft hinter einer Maske, der kann mit diesem Medium wunderbar umgehen und die beiden Welten gut verknüpfen.

Wer diese einfache Regel missachtet, setzt beim Umgang mit dem Medium Internet, die Dramen der offline Welt im Internet nur fort. Das ist dumm. Im Laufe der Jahre, die ich nun schon mit dem Internet lebe, welches zum Teil auch meinen Lebensunterhalt finanziert, bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass das online Leben erschreckend real sein kann.

Bis vor einiger Zeit lächelte ich noch über online Dates, doch auch da musste ich verstehen, das es zwar richtig ist, wie ich im allgemeinen darüber denke. Doch auch zwischen Einsen und Nullen die Emotionen glühen können.
Ich halte viele Onlineangebote in Sachen Dating und Erotik für eine ziemlich blöde Fleischbeschau und natürlich oft Zeit und Geldverschwendung. Es gibt sehr viele Fakes und falsche Träume, besonders bei kommerziellen Anbietern. Doch es ist in einigen Fällen möglich im Internet einen Partner kennen und lieben zu lernen, wenn man nicht zu intensiv sucht, sondern sich einfach findet. Grundsätzlich ist man beim Onlinedating gut beraten, mehr auf die Qualität des eigenen Angebots zu achten, als nach Schnäppchen zu suchen. Diese Gelegenheiten finden sich von allein.

Diese Dating-Plattformen, wie sie auch alle heißen mögen, halte ich für relativen Unfug. Das ist etwas für die verzweifelt Suchenden, die zu ungeschickt oder dumm sind zu verstehen, dass es den Menschen der auf sie wartet, da draußen offline gibt.
Es sind nichts anderes als eine mehr oder weniger der Fleischbeschau dienenden Theke, ohne wirklichen persönlichen und intellektuellen Hintergrund.
Denn wenn etwas mit Hilfe dieser Plattformen funktioniert, würde es immer passen, auch ohne Internet. Aber ich verurteile es nicht, weil wie gesagt, manchmal passt es eben doch und Ausnahmen bestätigen die Regel.

Doch eine Beziehung entsteht nicht auf Grund ein paar besonders scharfer Fotos, sie entsteht, weil sich zwei Menschen auf einer geistigen, emotionalen Ebene verstehen sollen, wollen und können. Ich konnte diese Erfahrung schon machen. Eine Frau zu finden, die ich nicht suchte.

Irgendwann war Sie in den Kommentaren meiner Artikel, irgendwann interessierte sie mich auf Grund, der Dinge die sie schrieb und irgendwann hatte ich ihre Telefonnummer im Postfach. Nicht ich habe sie gesucht, sondern sie hat mich gefunden.

Es entstand das Bedürfnis mit Ihr zu reden. Die nächste Ebene der Interaktion. Plötzlich war da diese Stimme, mit der Zeit wurde das Gefühl, das viel verbindet, unversehens extrem stark. Irgendwann sagte sie „Ich liebe Dich“ und ich wusste, darauf habe ich gewartet. Wir haben uns verliebt. Einfach so, online und am Telefon. Ohne die üblichen Werdegänge. Er sieht sie, er spricht sie, er will Sie und umgekehrt.

Die normalerweise die Liebe unterstützende biochemische Wirkungskette, war nicht notwendig um Liebe zu schaffen, es war nur der Geist. Der Rest kam dann offline, von ganz allein. Das der Körper, dann das Regiment übernahm und das Kommando gab, jetzt ist es Zeit diese geistige Liebe zu verkörperlichten, scheint mir nur logisch. Sexualität gehört nun mal zu einer Beziehung. Dieses Voranschreiten einer Beziehung folgt tatsächlich sehr den Ideen Platos, seiner Vorstellung platonischer Liebe. Die alles andere als vergeistigt und körperlos war, wie von vielen eher dummen, unbelesenen Personen gerne behauptet wird. Es gab nur Eines in dieser online entstandenen Liebe zu erst, es war der Geist, dann der Körper.

Es ist Vieles schon um so klarer, wenn der Geist ehrlich begehrt. Dass die Körper Chemie stimmt, ist dann der zweite Schritt, nicht der Erste. Der Geist, hat schon immer die Oberhand über das Körperliche besessen, wenn man ihm nur die Chance dazu lässt. Goethe und Charlotte von Stein sind als das klassische Liebespaar der geistigen Paarung berühmt geworden.

Hatte er, Johann Wolfgang von Goethe auch zahllose Liebschaften, so war sie, Charlotte von Stein, doch wohl seine einzig wahre Liebe. Um die Last der Entfernung zu überbrücken, schuf er sich die Möglichkeit seine Charlotte anders zu erfahren. In einen Briefwechsel nach einen Italien Aufenthalt, bat er sie sogar, um Zusendung eines Paares getragener Schuhe, die ihren Duft konservierten. Höschen waren damals noch nicht so in Mode.

Philosophie, die wörtlich übersetzt “alles fließt“ bedeutet, passt heute besser den je in unser Leben. In den Zeiten, da wir unsere Betrachtungen so gravierend verändern.

Aber wahre Liebe, bleibt wahre Liebe. Ein Gefühl kann man nicht neu erfinden. Doch neu, im alten Sinne entdecken. Trotz oder grade, wegen des Internets.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 23. September 2018

Wie erkenne ich einen Faschisten?


Wie erkenne ich einen Faschisten, egal welcher politischen Couleur, in meiner Timeline?

Verbale Strategien von Faschisten, die Erste:

Ausgangsposition:
Du schreibst über deine persönliche Meinung zu politischen Lage. In der Regel ein Ergebnis deiner hoffentlich umfassenden Meinungsbildung. Dafür wirst du pausenlos von Ideologen mit faschistoiden Ansichten attackiert, beschimpft, herabgesetzt, ohne aber einen echten Dialog angeboten zu bekommen.
Bestenfalls ideologische Phrasen. Zu recht lässt du einmal in zivilisierter Form Dampf ab, aber eben ohne jede andere Meinung herabzuwürdigen, sondern um sie mit der Realität zu konfrontieren und immer noch Dialogbereit.

Dann kommt ein Faschist:
Verbale Strategie, direkter Angriff:
Eine in einer Frage postulierte Unterstellung, die in der Regel mit deiner Äußerung nur eins gemein hat, einen Standpunkt den der Fragesteller nicht mit seinem politischen Gegner teilt, dir aber automatisch politische Nähe zu diesem Gegner unterstellt. Das nennt man Generalverdacht, völlig normal für Ideologen und Diktaturen. So funktioniert auch jede mafiöse Vereinigung, bist du nicht für mich, bist du gegen mich.

Ein Beispiel für solch eine Frage:
Darf ich Deine Zeilen als Aufforderung auffassen, künftig die Gruppe/Partei XYZ zu wählen? Ich bitte Dich um eine klare Antwort...


Solche Unterstellungen sind natürlich Quatsch, denn ein gleicher Standpunkt heißt lange nicht eines Geistes. Aber dass ist entweder Strategie, heute seit 1933 erstmalig wieder gut in den gesteuerten Medien zu beobachten oder eben Dummheit. Dumme Menschen brauchen Feindbilder.
Ob es eine ethnische Gruppe ist, eine politische Gruppierung oder auch eine Partei, es kann aber eben auch die einfache Bevölkerung eines Landes sein, die nicht hinter der Regierungspolitik steht.
Deutschlands Geschichte wurde schon zu oft von dieser Füllmenge an Hohlköpfen dominiert, denn ohne diese geht es nicht. Egal wie man das Blatt wendet. Denn diese Hohlköpfe sind das Bodenpersonal fürs Grobe, ob verbal oder auch gewalttätig. Aber das reicht wohl, denn jeder weis, was ich hiermit ausdrücken möchte.

Beispiel, eine mögliche Antwort:
Was man wählt ist jedem selbst überlassen. Ich habe mich da noch nicht festgelegt.

Es ist völlig normal sich nicht festzulegen, denn der Selbstdenker will möglichst lange, möglichst viel Input.

Ein Faschist hat dich nun aber bereits gedanklich in eine Schublade verfrachtet. Zum Beispiel der Nazi oder fast genauso schlimm, der potentieller XYZ Wähler. Denn der ist sowieso Nazi.
Der Faschist will eine klare Positionierung, denn jeder der nicht seiner Meinung ist ist sowieso ein Gegner. Sein Denkprozess ist dank Vorverurteilung bereits vor langer Zeit beendet worden. Er radikalisiert sich nur noch.

Dass du möglicherweise selbst zu deiner Meinung gekommen bist, auf Grund von freier Meinungsbildung, dass ist für Faschisten undenkbar. Denn schließlich hat der Faschist von seiner politischen Gruppierung/Partei erfahren oder auch aus den Medien, das alles Nazi ist, was nicht seine Meinung teilt.
Also ist zum Beispiel die Gruppierung/Partei XYZ schuld und wie jeder Ideologe weis, dass sind alles Nazis. Man nennt es auch Nazikeule.
So wird selbst der hier geborene Schwarzafrikaner oder Jude zum Nazi, wenn er aus Sicht eines Faschisten falsch denkt. Es benötigt keiner Diskussion oder dem Austausch von Argumenten, denn sie haben bereits die absolute Wahrheit. So dümmlich und frei von Argumenten tickt der Faschisten. Er macht nicht ein Problem zu seinem Anliegen sondern den, der das Problem beim Namen nennt.

Ein Demokrat hingegen will erst einmal reden und deine Probleme zum angesprochenen Themenbereich hören. Später diskutiert er mit dir und muss mit gutem Recht nicht deiner Meinung sein, aber ihr werdet höchstwahrscheinlich einen Konzens finden mit dem beide Gesprächspartner leben können.

Darum merke, es ist Sinn einer Gesellschaft einen Konzens zwischen Gruppen mit ähnlichen Interessen zu finden. Aber es ist sinnlos vergeudete Lebenszeit den Disput mit Faschisten zu vergeuden, man sollte sie ignorieren, solange sie keine Argumente haben, den sie sind nur der laute Rand. Aber auch ein Rand wandelt sich und hat Hoffnung in der Gesellschaft aufzugehen, er braucht nur länger dazu.


Ende Lektion 1

George W. Lästerbacke

Sonntag, 12. März 2017

Die Facebook Guppentherapie :)



Ein vergnüglicher Zeitvertreib des 21. Jahrhunderts ist Facebook. Gaffen, liken, kommentieren. Die Themen Vielfalt ist groß und für jeden Geschmack etwas dabei. Wie derartige Threads von Veronica Ferres, zu Friedrich Nietzsche kommen ist erstaunlich. Hier ein schönes Beispiel, wie eine kleine Meldung sich entwickeln kann.

Doch zuvor stelle ich euch natürlich, die Charakter vor, alle Beteiligten sind Mitglieder der Facebook Gruppe „Idioten WG“, die ich aus Zeitmangel leider einstellen musste.
Natürlich wurden die Namen der Kommentatoren verfremdet. Hier die Protagonisten.

Hug O.: Viel wissen wir über Ihn nicht, wie über die meisten Akteure. Doch das entnehmen wir dem Profil. Um die 30 Jahre alt. Sammelt Portraits von Filmstars, irgendwie beschäftigt er sich auch wissenschaftlich damit. Er ist auch gegen Atomkraft.
Schnuckelchen: Sie ist definitiv unter intellektuell abzulegen.
Beruflich vielseitig, in den Medien tätig und Kunstschaffende.
Die Fürstin. Sie ist erworbener Weise blaublütig und ich glaube von der Herkunft heißblütig. Also eine interessante Figur. Sie sagt nur nichts, lacht nur immer. Deswegen ohne eigene Spur im Thread
Der Dichter: Ein publizierender, sich selbst nicht zu ernst nehmender Weltbetrachter. Ein wenig ein Philosoph. Immer einen Standpunkt vertretend, gerne seine Meinung auch anpassend. Seine Stärke betrachtende, untrüglich in Dichtung und Schrift.
Maria Magdalena: Eine umtriebige Dame, die sich für viele gute Dinge einsetzt und gerne spöttische Kommentare generiert. Dabei schreibt Sie oft alles groß. Ob das nun Faulheit ist, oder aber wirklich Schreien darstellen soll, das bleibt offen. Ich gehe davon aus, das dem Leser bekannt ist, das durchgehende Großschreibung im Internet als schreien aufgefasst wird.
Der Kurze: Wie sein Name suggeriert, er ist nur kurz da.
Alexander Hoffmann: Kein Plan wer der war.
George W. Lästerbacke: Über mich muss ich sicher nicht berichten. Halt der AvD (Arschloch vom Dienst) und Westentaschenphilosoph.

Die ursprüngliche gepostete Meldung:

Eine gute und eine schlechte Nachricht, zuerst die gute: Gerade wurde gemeldet, dass Veronika Ferres (52) in höchster Höhe in einer Seilbahn stecken geblieben ist, mit ihr blieb Ulrich Noethen (57) Nun die schlechte Nachricht: Sie wurde nach wenigen Minuten wieder befreit...

Schnuckelchen:
.. und wie war das mit China und dem Sack Reis...??? ...lach

Hug O.:
Schnuckelchen... das ist etwas ganz anderes. Den Sack in China kennt niemand, den Sack aus Deutschland siehst du auf jedem roten Teppich!

Schnuckelchen:
Und dennoch ist der Sack in China auch nur umgefallen....

Alexander Hoffmann:
Stimmt. Na ja, ich hatte gehofft, die Situation in der Seilbahn hält für immer! ;-)

Schnuckelchen:
Aber ich sagte ja auch das mich die Ferres sooooooooooooo wenig interessiert, wie... ;)

Maria Magdalena:
PLAEDIERE AUCH FUER DEN SACK DEN CHINESISCHEN. WAR DAS NUN LANG- ODER RUNDKORN BZW BASMATI??? DAS SIND TIEFGREIFENDE FRAGEN DIE ENDLICH EINGEHEND GEKLAERT GEHOEREN ... GAR NICHT ZU REDEN VOM SACK. WELCHE FARBE HATTE DER / NATURMATERIAL ODER CHEMISCHE FASERZUSÄTZE ... FARBE IST RELEVANT ... HERSTELLER ... PRODUKTNUMMER ... DAS SIND DIE WIRKLICHEN WICHTIGEN THEMEN DES LEBENS!

Hug O.:
Wie man es nimmt, Maria. Der Sack in China ist so furchtbar weit weg, aber der Sack in der Seilbahn ist so furchtbar nahe.

George W. Lästerbacke:
Ihr philosophiert hier zu viel über Säcke, die interessieren mich nicht. Veronica Ferres hingegen in der Seilbahn, da wäre ich auch gern mal stecken geblieben.

Der Dichter:
Wer ist Veronika Ferres?

Der Kurze:
War sie allein in der Seilbahn, oder waren da auch noch andere mit dabei? Vielleicht sogar jemand Interessantes?

Maria Magdalena:
Sack ... Sack ... Das war mal! Ich bin wohl, die Einzige die, die Meldung erschüttert bis ins Mark. Seit wann verkauft IKEA Kleiderständer in der Seilbahn ?


George W. Lästerbacke.
Guten Morgen , Veronica Ferres, ist eine deutsche Schauspielerin. Gar nicht schlecht. Leider nie nackt. Deswegen nicht darüber nachdenken. Besser gleich Gina Wild oder Heike Schäfer Filme ausleihen, Pornos sind offen und leicht verständlich. Moins übrigens allen!

Der Dichter:
Die Namen Gina Wild und Heike Schäfer hör ich auch zum ersten Mal. Bin schon extrem ungebildet und sicher nicht von ungefähr in der Idioten-WG gelandet

George W. Lästerbacke:
Nein ich vermute, das liegt eher daran, das ausländische Synchron Stöhner, deutsch als extrem schwierig empfinden. Und du in Montenegro so etwas nicht ausleihen kannst. Oder aber du hast recht. Woher soll ich das wissen. Hab genug mit den Idioten zu tun.

Der Dichter:
Das heutige Deutsch ist auch für mich extrem schwierig, manchmal empfinde ich ihm gegenüber extreme Ratlosigkeit und fühl mich extrem als Ausländer. Mit dem Fortschritt Schritt zu halten ist eine recht mühsame Sache, irgendwie schaffe ich das nicht.

George W. Lästerbacke:
Wozu auch? Die Deutschen verstehen es ja selbst nicht. Also kannst du Dich entspannt zurücklehnen und sagen "nix verstehen". Versuch das mal als Deutscher.

Der Dichter:
Manchmal scheint mir sogar, dass es sich mit der Substanz der neudeutschen Sprache ähnlich verhält wie mit jener der neudeutschen Promis: dass da nämlich gar nix mehr vorhanden ist, das man verstehen sollte oder könnte oder das einem ehrliches Interesse ablocken würde.

Wie ein vor-neudeutscher Autor (Friedrich Nietzsche), mit Grausen in die Zukunft blickend, sich ausdrückte: "Alles ist leer, alles gleich, alles war"

George W. Lästerbacke:
Neudeutsch "Matrix", Nietzsche war ein kluger Mann. Man sagt er wäre im Wahnsinn gestorben. Syphilitisch bedingt, also auch sozusagen zu viel Porno, nur eben live und somit infektiös. Glaub ich aber nicht wirklich. Ich denke er ist nur zur Vernunft gekommen, doch wer sollte es merken?

Der Dichter:
Zum Schluss wurde er, glaub ich, tatsächlich verrückt; d.h. verlor vollständig Übersicht und Kontrolle. Aber wenn man sieht, was los ist und worauf das alles hinausläuft, und auch sieht, dass ringsum kaum einer wat merkt, isses sicher recht schwierig, nicht verrückt zu werden.

George W. Lästerbacke:
Verrückt, ist der heutige gesellschaftliche "Ist" Zustand. Also war er doch vernünftig. Wenn ich der Logik, deiner Argumentation folge. ;-D Außerdem, beim Sex ist es doch ganz gut, die Übersicht und Kontrolle zu verlieren, macht mehr Spaß. Und wenn man es mit verheirateten Frauchen treibt, ist es sogar gesünder, wenn es niemand merkt.

Der Dichter:
Anfangs war er vernünftig, also verrückt im Sinne des braven Bürgertums. Später verlor er - möglicherweise aus Verzweiflung; weiß nicht - die Kontrolle und die Übersicht. Er wurde also verrückt sowohl im bürgerlichen als auch in meinem Sinne (der bürgerliche Verrücktheitsbegriff ist weiter gefasst, umfasst restlos alles, was in den bürgerlichen Kopf nicht reinpasst)

George W. Lästerbacke:
Dann sind aber die bürgerlichen Köpfe verrückt, weil Sie haben, die gleiche Kopfgröße. Wenn Sie da nicht genug hinnein bekommen, dann sind Sie doch verrückt, zu krank Ihre Gehirne zu benutzen. Und überhaupt, was ist mit dem Sex?

George W. Lästerbacke:
Ich denke sowieso, das die Masse der Menschen verrückt, beziehungsweise geistig behindert ist. Anders lässt sich der Zustand der Welt nicht erklären. Die meisten wissen was richtig ist, doch kaum einer tut das Richtige.

Ok, du willst nicht über Sex reden? Scheiß Philosophen, aber gut.

Der Dichter:
Ich will schon über Sex reden, kann es aber nicht, bin katholisch erzogen und trinke nicht.

Ob wirklich so viele wissen, was "richtig" ist? Wie erwähnter Nietzsche ganz richtig sagt: "Was gut und böse ist, das weiß noch keiner, es sei denn der Schaffende."
Iss alles gar nicht so einfach

George W. Lästerbacke:
Ich denke die meisten wissen, humanistisch betrachtet, was das Richtige ist. Praktisch betrachtet, kennen Kinder zum Beispiel in jüngeren Jahren keinen Rassismus, sie mögen sogar Tiere aller Art. Später jedoch essen sie auch die Selbigen. Wobei Fleisch essen vermutlich richtig und falsch ist, eine Frage des Mass haltends. Alles durch falsche Umfeld Einflüsse erlernt, oder überliefert. Die Quelle des Übels allerdings ist schwer auszumachen, entweder genetischer Nationalsozialismus (Ich habe darüber an anderer Stelle referiert) oder es gibt doch das essenziell Böse. In manchen Kulturen, der alte Feind genannt.

Der Dichter:
Du darfst Kinder nicht mit Erwachsenen gleichsetzen. Kinder sind zunächst klüger als Erwachsene und verblöden erst nach und nach durch den verderblichen Einfluss letzterer. Und Leute, die kluge Moralpredigten halten und im Grunde ihrer Seelen Spießer bleiben (früher hatte ich viel mit solchen zu tun. Inzwischen halte ich mich auf Distanz) braucht man gar nicht ernst zu nehmen, die wissen oft noch viel weniger als diejenigen, die den Mund halten.


Georg W. Lästerbacke:
Eigentlich wollte ich meinen vorherigen Kommentar genau so verstanden wissen. Und was den Kontakt mit anderen, moralisierenden Wesen der menschlichen Spezies betrifft pflege ich den Kontakt gerne. Ich sähe dann gerne den Zweifel, die Saat des Bösen und des Guten. Es ist soziologisch gesehen ein interessantes dauerhaftes Feldexperiment. Was mich durchgängig erheitert, jedenfalls meistens. Manchmal ist es auch betrüblich.

Ich hoffe diese Thread war für euch von intellektuellem Nutzen, denn ich kapiere ihn immer noch nicht.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 12. Januar 2017

Die Twitter Krake


Es ist sicher, über Twitter wurde schon viel Kluges geschrieben. Darum muss ich mich dem schon in die Tastatur gedrückten Weisheiten kaum anschließen, dafür gibt es echte und gefakte Experten. Ich bin nur Nutzer.

Ich pauschal feststellen, was hier läuft, als unbedarfter Nutzer. Das ist für einen Nutzer, alles andere als erfreulich, von seriös mag ich hier nicht einmal mehr reden. Ich weiß nicht genau, wie viele dieser Twitternerds unter ihrem Twitterkönig, auch SEO genannt dienen, welche sinnvollen und hirnrissigen Regeln es gibt. Wenn ich sehe, wie diese Plattform mit Accounts überschwemm ist, die Pornos und Propaganda des Islamischen Staates verbreiten und Hetze rot-grüner ideologisierter Irrer gegen Andersdenkende, dann sag ich, eure Regeln sind für den Arsch, ihr witzlosen Sitten und Moralwächter. Ich muss auch nicht alle Regeln kennen, den ich bin ein normaler Nutzer, der dieses Netzwerk nutzt, um seine Ideen zu verbreiten und auch Menschen kennen zu lernen.

Trotz der hirnrissigen und völlig unzeitgemäßen 140 Zeichen Regelung bei Twitter, man kann kommunizieren. Es ist nur etwas mehr Schwung in der Gehirnmasse nötig, um die Info in 140 Zeichen zu verpacken. Aber das ist nicht schlimm, den Facebook beweist, es ist nicht unbedingt die Anzahl der Zeichen ist, welche rege geistige Kommunikation ausmachen, sondern der Intellekt aus wenig mehr zu machen.

Immer noch besser, wie die Denunzianten-Plattform Facebook. Wobei weniger Denunzianten bei Twitter vermutlich der Unfähigkeit von Twitter Zsern zuzuschreiben ist, als der Unschuld der Betreiber. Twitter ist eben auch hier eher 20. Jahrhundert. Denunzianten wird es zwar leicht gemacht, doch diese müssen noch noch denken. Ein schwieriges Unterfangen, besonders für Denunzianten, welche ihre geistige Armut schon durch das denunzieren on anderen Nutzer beweisen. Einigen Usern fällt es schwer richtig anzuscheißen. Nun ja, Twitter ist im digitalen Zeitalter, so etwas von Steinzeit, dass die Nutzer wohl schon als intellektuelle Nostalgiker gelten dürfen. Allerdings sind die Schikanen, mit denen man rechnen muss absolut zeitgemäß und genauso lästig, wie bei Facebook und Co.

Da sich Twitter sowohl politisch, als auch rechtlich von diversen Politikeinflüssen nicht lossagt, sondern den Arsch hinhält und fragt, von wem man sich ficken lassen darf. Offensichtlicher Grund, Angst vor Abschaltung und Repressalien aus der Politik. Ob in der Türkei oder Deutschland, die kleinen sogenannten Internetpioniere von einst, scheißen sich in die Hose. Sie haben Angst Geld zu verlieren. Wobei Twitter beim Geldverdienen gegen Facebook wohl eher als Amateur gelten darf, nun ja, eine schlechte Personaldecke schätze ich. Der User ist auch hier nur ein willkommenes Stück Nutzvieh, mehr nicht. Wenn auch nur schlecht gemolken.

So gesehen bin ich auch Nutzvieh, ein Umstand der mich aber nicht sehr stört, den mir nutzt Twitter auch. Allerdings erwartet ich wenigstens, in Ruhe gelassen zu werden, solange ich nicht gegen geltendes Recht verstoße. Mache ich auch nicht. Ich sage nur frei meine Meinung, ohne andere Personen anzugreifen, Dinge worauf man heute eben achtet. Ich bin Autor und sollte somit das Wort halbwegs intelligent verwenden können. Außerdem hat meine Mutter mich gut erzogen. Ich bin ein Arsch, das mag sein, aber ich sage immer noch “Sie Arschloch!“

Also kommen wir zum Kern der mich ärgert, oder auch anders ausgedrückt, ich lass mir nicht gerne von Automaten und Leuten, die mehr vor dem Monitor onanieren, als in einer echten Frau abspritzen auf der Nase herum tanzen. Ich bin ein Typ altmodischer Mann, der Frauen die Tür aufhält, Blumen schenkt und Arschgeigen auf die Fresse haut. Weil reden gelegentlich ohne Sinn ist, obwohl ich Probleme durchaus lieber verbal löse, wenn ein Gespräch Sinn macht. Sonst sehe ich das pragmatisch. Gewalt ist manchmal eben doch eine Lösung. Denn die blutige Nase, sollte nicht die eigene sein. Unsere Welt ist der Beweis.

So gesehen sind hinterhältige Attacken von Administratoren so ziemlich das Letzte, das ich hinnehme will. Doch du bist wehrlos gegen überbezahlte Nerds, deren Produktivität als Gegenwert für die Menschheit eine negative Bilanz aufweißt und die sich sonst wo verkriechen. Das ist nicht akzeptabel und ich wünsche diesen bestenfalls mathematisch IQ Begabten die Pest oder Ebola an den Hals. Im optimalen Fall hätte ich gerne die Koordinaten, der Rattenlöcher, in denen sie sich verstecken und Menschen schikanieren. Warum? Ich hatte mal eine solide Ausbildung bei den Raketentruppen, bevor ich meine Talente an gut zahlende Regierungen und Unternehme verkaufte. Also vor der Frühpensionierung.

Warum ich nun tobe? Ich bin seit 2010 bei Twitter, habe mir 3338 Follower aufgebaut und folgte diesen Usern auch- Jede User war verdient. Der regelmäßige Schwund von Usern, der wahllos erfolgte kann nicht als gewollt gelten, da er wahllos erscheint. Aber meine gesamten User? Diese wurden alle entfolgt. Ich brauche Tage, um sie wieder einzufangen. Auch wenn Twitter nach drei Tagen den vorherigen Zustand halbwegs herstellte. Die ersten 1700 Followern musste ich manuell wieder folgen, das kostet viel Zeit. Das reicht doch wohl, um richtig verärgert zu sein, für mich in jedem Fall. Das einzige, was ich mir angeblich zu schulden kommen ließ, ich hätte automatisiertes Verhalten an den Tag gelegt. So unterstellte Twitter. Wann und wo, keine Begründung, ich wurde auch nicht gesperrt. Habe aber nun fast 200 Follower weniger, folge aber 700 mehr. Nerd Terror, ganz simpel. Zum Glück ziehe ich meine Besucher im Blog größtenteils über Google, so das Twitter mir mal den Buckel runterrutschen kann. Ich diesen Artikel schreiben kann, selbst wenn mich diese Hilfsschüler des Lebens, die ihre Scheißregeln und Technik nicht beherrschen sperren.

George W. Lästerbacke

Montag, 26. September 2016

Schnüffelsoftware, 37 mio gelesene Mails, Muster Email.


Es ist ja schon eine Weile her, NSA-Affaire und Co. Wieder ohne Konsequenzen für Politik, Verantwortliche und Unverantwortliche. Aber ein sollte bleiben, der lästerlicher Blick zurück. Denn eines bleibt uns von diesen Geschichten, die wir nun wohl öfters hören werden erhalten. Die Erfahrung, dass uns Software aller Art kontrolliert, beschnüffelt und zensiert, ob in unserem privaten Kontakten oder sozialen Netzwerken.

Die Realität heute, der Bürger wird immer unwichtiger. Einst, da kümmerte man sich noch, was das Volk so denkt. Heute lesen Sie Emails, Post und Tweets. Aber nicht deine, denn du bist noch zu uninteressant. Du musst heute Terrorist, Politiker bei der AfD, den Linken, der NPD oder wenigstens im Staatsdienst sein, sonst bist du völlig uninteressant.
Die Schnüffler haben nicht mal Lust selbst zu lesen, deshalb schuften diverse Softwaretypen, die nach Schlagworten suchen. Das schafft wiederum die Chance für uns Normalos, endlich mal wieder wahrgenommen zu werden. Schlagworte-Suche ist das Zauberwort.
Atom, Plutonium, Atombombe, Anschlag, Bombe, Dünger, Waffen, Chaos und viele andere Worte, die wir selten benutzen, diese erregen das Interesse der Software und somit der staatlichen Schnüffler.

Eine Muster-email muss her, damit alle die unbeachteten Bürger, wieder für den Staat von Interesse sind. Wir wollen schließlich auch gelesen und wahrgenommen werden.
Natürlich sollte diese Mail nicht darauf schließen lassen, dass der Verfasser ein Terrorist, ein Linker oder Rechter ist. Normalo muss er bleiben, sonst landet er noch in Guantanamo. Aber ich versichere Euch, versendet ihr diese Mail, werdet ihr zumindest gelesen.

Die Muster-email für Aufmerksamkeitsdefizit geplagte.

Liebe Tante Clara

Ich habe schon lange nichts mehr von Dir gehört und dachte, ich frage mal nach, wie es Dir geht. Und ich erzähle dir, was bei mir so los ist. Keine Panik ich werde dich jetzt nicht mit explosiven Infos stressen. So Bombe aufregend ist mein Leben als Autor auch nicht. Es geht mir recht gut. Vor Monaten las ich auf einem Anschlag in meiner Stamm Disco, das dort ein Speed-Dating veranstaltet wird. Das interessierte mich natürlich. Zwar setzte ich keine großen Erwartungen darauf, letztlich hängen diese Art Anschläge heute von Berlin, über Frankfurt bis München überall, doch meistens klappt es mit der Liebe nicht. Aber, du wirst es nicht glauben, ich war beim diesem Speed-Dating und lernte zehn Frauen an einem Abend kennen. Eigentlich ein Chaos, dieses Speed-Dating. Typisch diese Erfindung der Amerikaner. Doch irgendwie interessant.
Zwei der Damen, ok Damen trifft es nicht so gut, aber egal, hätten echt einen Berechtigungsschein als Waffe benötigt. Die eine war so eine rechtsextreme Amazone, aber sehr sexy. Doch politisch, waren wir dann doch zu indifferent. Die andere Dame war so eine Abgeordnete der Linken, aber nicht linksextrem und Pazifistin, halt die Sorte gegen Atomenergie, für Soziale Sicherheit, gegen Atombomben und so so vieles anderes gegen dass man protestieren kann. Schön war auch, dass sie nicht so eine Vegetarierin oder Veganerin war, die können ziemliche religiöse Fanatiker werden mit ihrer Lebensphilosophie. So wie Islamisten, wo jeder gleich Al Qaida oder den Islamischen Staat dahinter vermutet.
Nun, was soll ich sagen, sie ist jetzt meine Freundin und es knistert bei uns gewaltig. Sie ist schon ein wenig verstrahlt und so, aber es ist Liebe.

Aber nun genug von mir. Apropos verstrahlt, nimmst du immer noch diese Jodtabletten, gegen das Plutonium, dass du in den 1986ern vielleicht mit den Tschernobyl Gemüse gegessen hast? Baust du auch wieder im Garten eigenes Gemüse an? Einer meiner Freunde ist Großhändler für Düngemittel. Ich könnte Dir da einen guten Rabatt für Dünger besorgen. Ammoniumnitrat wird ja auch immer teurer. Wenn du Dünger benötigst, liebe Tante Clara, ich helfe gern.

Jetzt muss ich leider erst einmal schließen.

Ganz liebe Grüße von
deinem Neffen

George W. Lästerbacke

Montag, 4. Januar 2016

“Arschloch“ & "Drecksnazi" die neue politische Diskussionskultur der CDU!


Es ist noch nicht lange her, Anfang des 2015/2016, da fand die Politik und ihre wirren, korrupten Vertreter nur noch Schimpfworte für weite Teile der deutschen Bevölkerung. Heute klingt das Stellenweise anders, doch eigentlich ist alles beim Alten. Das Volk wird immer noch verarscht und beschimpft. Aber die besten Ausrutscher sollte man nicht vergessen, vor der Bundestagswahl 2017.

Und in den Tagen der offenen Feindseligkeit, da wollen wir doch auch mal mitdiskutieren. Der Herr CDU-Generalsekretär; der Peter Tauber attackiert sogenannte Facebook-Hetzer: „Diese Menschen mit ihren kranken Hirnen“ Was war passiert? Einen Facebook-Nutzer, der Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Geisteskrankheit unterstellte, betitelt er am Neujahrstag kurzerhand als „Arschloch“. Aber offensichtlich hat er Tauber auch auf Twitter auch sein Tourtet entdeckt, einen missliebigen Tweet, der eher noch höflich klang, kommentierte er mit "Drecksnazi".

Auf eine gewisse Art möchte ich diesem “Volksvertreter“ ( leider haben wir ja für diese Steuer finanzierten Serienverscheißerer, die sich Politiker nennen keinen angemessenen, halbwegs kultivierten Bezeichnung, die der Stimmung im Volk gerecht wird ), ja fast recht geben. Es muss in einer Streitkultur auch mal möglich sein, sich gegenseitig auch mal deftig zu beschimpfen. Ohne das gleich jeder, wie eine Pussy Anwälte und Strafbehörden bemüht. Ein Disput bekommt dann tatsächlich etwas Bodenständiges. Allerdings sollten dann, am Ende auch beide Streithähne bereit sein, in einen vernünftigen Dialog zu treten und sich vielleicht auch zu entschuldigen. Dass würde ich unter robuster Demokratie verstehen.

Doch hier ist schon der erste Haken, lt. Umfragen (dass kann der Scheinheilige Streitkulturfan gerne nachprüfen ) sehen 60% der Deutschen sich mit einer Diktatur im Lande konfrontiert. Es herrscht ein Angstklima vor den Regierenden und ihren Handlangern.

Diese sind selbst so unglaubwürdig geworden sind, das niemand ihnen mehr zuhören mag. Wir hören heute CDU, was Christlich Demokratische Union heißen soll. Die meisten Menschen suchen aber schon lange den Sinn dieses Namens. Christlich ist an dieser Partei nichts und demokratisch, da rollt jeder nur mit den Augen oder grinst müde. Denn demokratisch ist wohl nichts und niemand, der Parteiräson von seinem Abstimmungsvieh in der Partei verlangt, anstelle von demokratischer Entscheidungsfindung.

Deswegen verlangen viele Bürger der BRD, von den Mitgliedern der Junta Merkel wenigstens Respekt im Umgangston, denn von der Demokratie ist ja nun nicht mehr viel übrig. Also nehmen sie dem CDU Tauber, die – Arschloch - Äußerung übel. Die Hämme in über 2000 Kommentaren gegen Tauber überwiegt, auch wenn immer ein paar Klugscheißer dazwischen sind. Mal abgesehen davon, dass das ARSCHLOCH begrifflich im strafrechtlichen Sinne eine relevante Äußerung ist. Hingegen dass unterstellen/vermuten von Geisteskrankheiten pur Theorie und somit auch nicht strafbar. Man könnte es auch als komödiantische Häme auslegen. Auch wenn man damit in Europa auf viel Verständnis stößt, wie wir wissen. Es war doch ein Engländer, der der Kanzlerin zuerst Verwirrtheit unterstellte und von einem deutschen Hippi-Staat sprach. Sogar Donald Trump, war schon so frech, der Kanzlerin im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise, irrationales, geistesgestörtes Verhalten vorzuwerfen. Wer Merkel und Co zuhört, was und wie sie sich über den Islam äußern, dem bleiben ja nur zwei Möglichkeiten, was er denken können. Entweder ist da wer wirr im Kopf oder einfach nur komplett Inkompetent und politisch ungebildet.

Sowohl Rinderwahnsinn, als auch Inkompetenz in der Politik würden einiges erklären, so würde ich es Herr Tauber sagen. Ich persönlich halte ihn und seine schlecht erzogenen mit Kraftausdrücken, um sich werfenden Kollegen in der GroKo ja schlicht für Inkompetent und für überfällig, sie aus dem Amt zu entfernen.

Denn sie haben genauso wenig Argumente, um die Vielzahl der Rechtsbrüche ihrer Kanzlerin zu erklären, wie die vielen Dummen auf Facebook, wie Tauber es formulierte. Und wenn sie mich Herr Tauber, nun ein Arschloch nennen möchten, dann tun sie es ruhig. Denn ich kann damit umgehen, da ich weiß, von wem es kommt. Ich halte sie für einen überbezahlten, inkompetenten, rechthaberischen, lupenreinen Antidemokraten.


Einer der versucht die Politik einer Frau zu rechtfertigen, die diese Politik selbst nicht mehr logisch rechtfertigen kann. Hätte die Kanzlerin das Kommando auf einem Schiff, hätte der Schiffsarzt auf Grund der Intervention der Führungsoffiziere, vermutlich längst eine Untersuchung ihres Geisteszustandes angeordnet. Wenn so eindeutig falsche Signale von der Kommandantin für den Kurs des Schiffes kommen und die Besatzung mit Meuterei droht. Es zeigt aber auch, wie unfähig die Führungscrew der Kanzlerin darin ist, sie zu kontrollieren.

Denn es steht außer Frage, dass die Dame falsche Signale an das Volk und die Welt sendet. Man muss keine Geisteskrankheit unterstellen, aber man muss sicherstellen, dass diese Krankheit nicht existiert. Taubers Kanzlerin ist der opportunistischste Staatsführer, den dieses Land seit 1945 (mal abgesehen von Adenauer, aber der hatte wenigstens Charisma und Stil) gesehen hat. Dieser Opportunismus würde das Handeln der Kanzlerin auch erklären, allerdings wiederum von wenig Kompetenz zeugen.

Es würde aber nicht erklären, wieso sie und ihre Kollegen nicht dagegen steuern, wo sie doch behaupten Demokraten zu sein. Was ihnen Herr Tauber offen gesagt, wohl niemand in diesem Land mehr glaubt. Denn an ihren Posten hängende Speichellecker, können nicht gleichzeitig Demokraten sein. Doch eine Erkenntnis hat sein verbaler Fehltritt wohl vermittelt, die CDU ist unwählbar.

Um so vieles möchte ich diese Facebook-Diskussion einfach mal ergänzen. Ich hoffe ihr hattet so viel Spaß, wie ich dabei. Mal Luft abzulassen, sollten wir uns eben alle mal gönnen. Und zugegeben, lieber als diese rot – grünen Denunzianten, ist mir ein vergaloppierter Herr Tauber doch noch. Auch wenn ich ihn für einen kommunikativen Schwachkopf halte, denn wer so etwas auf Facebook oder Twitter austrägt, insbesondere als führender Politiker einer sogenannten christlichen Volkspartei, kann doch nicht alle Latten am Zaun haben, befürchte ich. Die Merkelsche Chaospolitik, die er inbesondere mit trägt, spricht nun auch nicht grade, für gesunden Menschenverstand

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 25. Juni 2015

Warum Facebook stinkt.


Heute hatte ich wieder mal das Vergnügen, zu lesen, wie eine Freundin sich auf Twitter erregte, was für Arschlöcher doch auf Facebook abhängen. Der Grund, sie hatte ein Bild oder so gepostet, das irgendeinem Moralapostel missfiel. Sie wurde an die Facebook - Sicherheit gemeldet. Eine Truppe von 300 Leuten, die die Meldungen von Usern prüfen muss, ob gegen irgendwelche der teils abstrusen Facebook Regeln verstoßen haben. Ich will mal meinen, abstrus ist ja schon, dass dreihundert Menschen über eine Milliarde User überwachen sollen. Wenn man nur annimmt, das von den eine Milliarden Usern, nur 1% wissentlich oder unwissentlich gegen die Regeln für Facebook Bilder verstößt, wären das 10 Millionen Verstöße täglich. Wenn man davon ausgeht, das nur 1% der "bösen" User-Beiträge durch schwachköpfige Denunzianten gemeldet wird, wären das noch 100.000 Bilder, die 300 Menschen in 24 Stunden überprüfen müssen.

Glaubt ihr ernsthaft, dass das funktionieren kann? Im Leben nicht! Es liegt nahe, das Facebook, also mit Programmen arbeitet, die helfen gemeldete Bilder zu prüfen. Das würde auch die hohe Quote von Fehlern bei der Auswertung der Meldung erklären. Es gibt Fälle, in denen wurde eine männliche Glatze als weibliche Brust identifiziert und der User, der das Bild postete wurde, gesperrt. Denn Facebook ist ja kein Rechtsstaat, sondern schlichtweg ein Unternehmen, das seine eigenen Gesetze macht. Da wird man schon mal versehentlich, wegen einer Glatze gesperrt. Ein Vetorecht mag der User ja haben, doch praktisch betrachtet, weiß er nicht mal, wo er dieses Veto abgeben kann. Denn Facebook ist nichts weiter, als eine anonyme Datenkrake. Datenschutz oder Bürgerrechte sind hier wenig bis gar nichts Wert.

Einfacher gesagt, es funktioniert nicht anders, wie eine Diktatur. Jeder, der bereits solche Probleme mit Facebook hatte, wird das sicher bestätigen können. Ich glaube, die wenigsten beschäftigen sich mit dem Innenleben von Facebook. Ich wollte euch dies nur mal darlegen, wie ihr in die Fänge der Datenkrake geraten könnt und warum ihr fast nichts dagegen tun könnt. Ebenso wenig könnt ihr euch vor den freiwilligen Facebook IMs schützen, die euch melden. Denn sind wir ehrlich, wer bitte kennt den alle seine Facebook-Freunde wirklich persönlich? Diese Regel ist in einem Netzwerk, das für sich beansprucht, die Welt zu verbinden, die erste abstruse Regel, die es selbst aufgestellt hat. Oder besser sein geldgieriger rothaariger Chef namens Zuckerberg, der ein Studiosus Netzwerk gründete und selbst hier schon intellektuell überfordert war. Mancher behauptet, er wäre ein Betrüger und Blender. Seine Unfähigkeit, ein weltweites Netzwerk wirklich effektiv und User freundlich zu führen, untermauert diese Behauptung augenscheinlich.

Aber nun zu dem eigentlichen Thema, der Anscheißerei auf Facebook. Facebook darf für sich in Anspruch nehmen, das größte soziale Netzwerk, fast schon repräsentativ für die Menschheit, zu betreiben. Denn hier ist fast jeder vertreten, der eine starke Internetaffinität hat. Kurz gesagt ein Querschnitt durch die menschlichen Gesellschaften.

Doch an diesen Punkt müssen wir eben feststellen, der Querschnitt menschlicher Gesellschaften bedeutet eben auch, wir haben es mit einen Querschnitt des Intelligenzquotienten zu tun, wie wir ihn auch in jeden Affenhaus eines größeren Zoos finden. Habt ihr schon mal in Ruhe ein Affenhaus angeschaut, im Großen und Ganzen benehmen sich die Affen, da nicht anders, wie eure Nachbarn. Es gibt die lieben Affen, die Duckmäuser und die zänkischen Affen. Nur ein wenig Ethik, Technologie und Kultur unterscheidet uns davon. Und vielleicht die Stimmbänder und der Ringmuskel, den wir haben, damit wir nicht auf die Straße kacken. Wir sehen unsere Gesellschaft, so wie sie tatsächlich ist, in ihrer puren, nackten Existenz. Jeder will nur seinen albernen Willen durchsetzen oder auch in Ruhe gelassen werden.

Was fehlt, ist eben nur Ethik, Technologie und Kultur. Doch wenn ihr eure Nachbarn beobachtet, glaubt ihr im Ernst, einer von denen ist für die Ethik, die Technologie und die Kultur, der sich unsere Gesellschaft so rühmt verantwortlich? Sicher nicht. Denn das, was unsere Gesellschaft ausmacht, kommt nur von wenigen Hochbegabten Menschen mit einem IQ von >140 und mehr. Sie haben mit den meisten Äffchen nur noch den Körper und eine ähnliche Gefühlswelt gemein. Die Masse der Menschheit hat einen IQ von 80-100. Genau, wie die Affen, über die ihr euch im Zoo amüsiert. Und könnten diese Affen einen PC bedienen und hätten sie einen Facebook Account, sie würden sich genau so benehmen. Die einen wären laut und lärmend, die anderen die Duckmäuser, die es unerkannt, denen die sie sonst dominieren mal können zeigen, in dem sie den Anscheißer geben, für scheinbar nützliche Regeln.

Wehe du zeigst eine Brust, das ist böse. Oft sind diese Anscheißer sogar noch so dumm, dass sie sogar falsche Bilder und Texte melden. Doch das interessiert ein automatisiertes System, wie oben erwähnt kaum. Denn Hauptsache ist, die Regeln werden geschützt. Die meisten dieser User haben sogar Stimmbänder und Ringmuskel völlig zu unrecht, denn sie gehörten zu den anderen Affen in den Dschungel. Dort wo sie mit ihrem niedriger IQ, unter sich sind und weniger Schaden hinterlassen, bei denen, die versuchen einfach Mensch zu sein.

Doch leider ist es, wie es ist, wir müssen unter diesen Affen leben und sie irgendwie ertragen. Ob auf Facebook oder im echten Leben. Klar die meisten sind so dämlich, sie können sich kaum den Arsch richtig abwischen und sich sauber halten, das riecht man oft genug, wenn man im Supermarkt einkaufen ist. Trotz Deo und Seife sie stinken, die einen mehr, die anderen weniger. Aber eigentlich stinken fast alle.

An dem Tag, an dem meine Freundin in der USA das verstanden hat, wird sie sich auch nicht mehr aufregen müssen. Sie achtet dann mehr darauf, sich über die Affen zu amüsieren und ihnen kein Futter mehr zu geben.


Seht diesen Text einfach als Satire auf das echte Leben, dann habt ihr verstanden, was ich euch sagen möchte.

Dass ich heute noch an diesen Text anknüpfen darf, verdanken wir unserer Regierung. Hier ist der oben besprochene statistische Affe natürlich auch vertreten. Das seid der Ukrainekrise und der Flüchtlingskrise immer niedere Gestalten ins Rampenlicht treten, mag traurig sein, aber ist nur logisch. Zensur greift auf Facebook um sich. Hier können nicht mal Affen mehr mithalten. Deutsche Politiker unterbieten sogar das Niveau eines Affenhauses im Zoo noch um Meilen. Und das Zuckerberg dieses Spiel trägt, bestätigt nur, dass was ich oben über ihn schrieb.

George W. Lästerbacke

Freitag, 5. Dezember 2014

Lobet den Herrn Mark Zuckerberg

Wenn ich bei Facebook bin, kommt bei mit immer ein wenig Ostalgie auf. Als alter Ossi fühle ich mich, wie in der alten offline DDR. Alle müssen ordentlich ihren Namen an der Klingel zu stehen haben, am besten mit Beruf, der Verwandtschaft und der geschlechtlichen Orientierung prahlen. Du musst wieder darauf achten, was du sagst oder was du schreibst, sonst wirst du von einem der vielen freiwilligen informellen Mitarbeitern gemeldet. Die Denunzianten machen dies, hier in facebook sogar gerne umsonst. In der DDR bekamen IMs oft einen Obolus oder eine kleine Belohnung von der Stasi. Ein toller Zusammenhalt ist das hier.

Facebook ist, die Sozialistische Einheitspartei und legt fest, was moralisch und was unmoralisch ist, was richtig oder falsch, die Geheimdienste schnüffeln inoffiziell deine richtige Gesinnung aus. Der Herr Zuckerberg macht das erst möglich, weil er freundlicher Weise Zugriff gewährt. Eher dämlich, wie man es von früher auch gewöhnt war, sind die meisten Leute sowieso. Nur das hier auf facebook, die soziale Wärme und die soziale Sicherheit fehlt, die ich in der DDR gewöhnt war, das ist schade. Wenigstens haben wir hier in Deutschland ja unsere alten Landsmänner Joachim Gauck und Angela Merkel als Regierung. Ist ja auch was.

Und für die fehlende Soziale Sicherheit, da habe ich ja, jede Menge Werbung mit Angeboten, die mir Geld sparen, User die mich in einer Tour reich machen möchten und jede Menge scheiß Herzchen Postings.

Danke Mark Zuckerberg, dass du facebook gemacht hast, was würde ich den sonst nur den ganzen Tag anstellen. Bestimmt käme ich nur auf blöde Ideen.

untertänigst dein
George W. Lästerbacke

Sonntag, 9. November 2014

Gute Gründe, bei Facebook zu bleiben


Nach einem äußerst schönen Samstag, mit Sonne satt, den ich mit einer mir lieben Person verbrachte und einem Abend mit moderatem Genuss von Scotch, einer Zigarre und anderen hedonistischen Vergnügungen, darf ich mal wieder philosophieren oder besser bilanzieren. Heute möchte ich Bilanz ziehen, was Facebook, in den letzten vier Jahren für mich brachte.

Nach vier Jahren, in den ich immer mehr feststellte, das dieses Medium eher der Belustigung an menschlicher Unzulänglichkeiten und Dummheit dient und ich deshalb auch mehr und mehr, Ernsthaftes aus diesen sozialen Netzwerk heraus hielt, muss ich doch feststellen, das ein vollständiges verlassen dieser Plattform falsch wäre.

Da ich hier, die zehn interessantesten Menschen, der letzten vier Jahre traf. Wenn diese Menschen wohl auch, weitestgehend für verrückt oder exzentrisch gehalten werden, sind sie ein Funke der Hoffnung für die Zukunft der Menschheit. Zwischen dem in der Regel genetisch missratenen, Intelligenz und Verstand ignorierenden menschlichen Langweilern, Schattenexistenzen und Mitläufern findet man Hoffnung. Durch solche Individuen, die sich ihrer Individualität und Kreativität bewusst sind, bemerkt man das Potential, das noch in einigen Menschen schlummert.

Die einzige Frau, die ich nicht nur als Lustobjekt, Muse oder Nervensäge oder schlicht für überflüssig betrachte, traf ich auch auf facebook. Die einzige Frau, die ich, auch wenn ich nicht mit ihr physisch zusammen leben möchte, immer respektieren und lieben werde, ist Lustobjekt, Muse und Nervensäge in einer Person, also eine echte Frau. Kein pseudo- selbstbewusstes, weinerliches Bündel falsch verstandener Emotionen und Feminismus, in einer geistesgestörten Gesellschaft. Diese wahre Frau habe ich mich unsterblich verliebt und werde sie immer lieben. Abseits des Mainstreams der Liebe den, die kranke katholische Kirche seit 2000 Jahren und Walter von der Vogelweide im Mittelalter, in die gestörten Hirne meiner Mitmenschen, der westlichen Zivilisation pflanzte. Gelegentlich ist diese Frau, die Auszeit, die man sich gönnen darf, von all dem Schwachsinn, dem man täglich erlebt.

Mein Facebook Fazit ist, also durchaus positiv. Zwischen all den grauen Kieseln im Fluss des Lebens, konnte ich hier die wenigen Edelsteine finden, die ich sonst vermutlich nie kennengelernt hätte. Ohne die Erfindung, eines Schwachkopfes, der gar nicht weiß, was er da eigentlich erfunden hat, wäre diese Chance nicht möglich gewesen. Ein Umstand, der wieder beweist, das nicht der Erfinder einer Idee, das Genie dieser Idee erkennen muss, sondern der, der sie zu nutzen weiß.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 27. August 2014

Kapitalismus, Kartenleger und Blender

Mal kurz über unsere Gesellschaft und unser allgemeines Konsumverhalten nachgedacht.

Da erregte sich heute auf Facebook eine Dame über einen Typen, einen QUESTICO Kartenleger der, als Hellseher Scharlatan, in der BILD Zeitung verrissen wurde. Ich frage mich ehrlich, warum man sich in der heutigen Zeit noch über so etwas aufregen sollte, das es solche Deppen in der Esoterik Szene gibt. 

Die Deppen verdienen damit Geld und sind eigentlich gar keine Deppen, eher gerissene Blender, die viel blöderen Deppen das Geld abzunehmen. Ich kenne sogar einen dieser Blender persönlich, eigentlich ist er nur ein Mensch mit guten psychologischen Verständnis, der sein Verständnis für menschliche Psyche und Gefühl, etwas anders verpackt anbietet. 

Denn sonst würde ihn Niemand dafür bezahlen, so verdient er damit bis zu 6000 Euro monatlich. Somit sind diese “Deppen“ ein gut funktionierendes Rädchen in einer riesigen Konsumindustrie für Deppen und er ist ordentlicher Steuerzahler. Nicht einfach nur von Deppen für Deppen, sondern es ist ordentlicher Kapitalismus. 

Die Wahrheit wird wenig geschätzt vom Konsumenten, warum sollten die Verkäufer dann nicht Träume, Illusionen und Lügen verkaufen. Die Einen drehen die jeden Scheiß an, den du gar nicht brauchst, die Anderen verkaufen ungesunde Lebensmittel und die Nächsten verkaufen eben Illusionen. Immer noch besser als Politiker, die verkaufen nur Verarsche und nur um nochmal an die Quelle der Erregung zurück zu erinnern, das war die BILD Zeitung. Ist dieses Revolverblatt nicht der größere Blender und Scharlatan, gegenüber so einem kleinen Questico Hellseher?

George W. Lästerbacke

Samstag, 2. November 2013

Weisheiten, Zitate und anderer Schwachsinn

Weisheiten aus dem Volksmund, Realität und wozu Weisheiten eigentlich gut sind, wenn Keiner etwas daraus macht.

„Ein Leben ohne Freude ist wie ein Leben ohne Sonne“ 

Ein deutsches Sprichwort. 
Das hört sich für mich aus dem Volksmund deutscher Muffel, Spießbürger Kultur und Mettschnäuzchen Tradition, die inhaltlich hauptsächlich auf sinnlosen Besäufnissen mit verbrannten Grillfleisch in den Sommermonaten und ein paar zwangsverpflichten saisonalen Pappnasen in Köln besteht, fast schon sarkastisch an.

Insbesondere wenn ich noch dazu zähle, das der Rest der Freude in Deutschland sich meistens über einen Musikmarkt definiert, der zu über 60 Prozent von deutscher Krachbum Tuba Volksmusik Geselligkeit ala Napalm Duo oder Zillertaler Atombomben Gekreische dominiert wird. Welche dann wiederum, bei zu viel Bier und toten Grill Getier zelebriert wird oder aber von Gangster rappenden Jünglingen, die sich in ihre bereits vollgeschissen, aussehenden Hosen machen würden, wenn es mal aus richtigen Waffen knallt.

Nun da wir Herbst haben und Sonne langsam zu Fremdwort wird, da wird wieder nur an der Jahreszeit gemäkelt. Anstatt wir uns ein Beispiel nehmen an freundlichen Nachbarvölkern und mal so richtig die Sau raus lassen.

Eben jetzt, nach der Bundestagswahl könnte auch der träge Deutsche doch mal wirklich Freude haben. Die Regierung geht uns Allen auf den Sack und wir könnten wieder mit Regenschirm auf die Straße gehen und Party machen. Ein paar Plakate hier, ein paar Sprechchöre da, ab und zu eine lustige Straßenschlacht. Die Polizei hat uns ja im Sommer mit Wasserwerfern abgekühlt, nun könnten wir uns mit Regenschirmen revanchieren und im Internet finden lustige Bauanleitungen für Molotow Cocktails. Aber nein, die deutschen Spaßbremsen nutzt nicht mal die Gelegenheit, bei so viel schlechten Wetter in, in schlechte Stimmung zu kommen.

Den Nachbarn überlässt man den Spaß und die Freude zu revoluzzen, den eigenen Hintern bewegt man nicht von Sofa. Dann braucht man noch mehr lehrreichen Weisheiten auf Facebook, Twitter & Co, um sich zu beweihräuchern. Also was sollen solche scheiß Sprüche? Nun leben wir wieder Monate ohne Sonne, wollt ihr nun auf Freude verzichten? Na dann, aber ohne mich. Ich will auch ohne Sonne Spaß und ohne Sonne geht immer was.

© Blasphemous Jaw

Freitag, 30. August 2013

VIRUS WARNUNG

-bitte teilen, warnt eure FREUNDE-

Neue heimtückische Schadsoftware erkannt. Angriffen werden hauptsächlich sogenannte Single Computer, insbesondere Modelle männlicher Nutzer. Verbreitungswege sind zur Zeit Internetplattformen wie Facebook, Jappy und anderer Dating Portale.

Das Programm schleicht sich oft über Links und versteckt in Fotodateien in privaten Chats ein. Vermeiden sie das öffnen von Links oder Bildern. Haben sie ein infiziertes Objekt einmal geöffnet, sind Gegenmaßnahmen fast nutzlos. Die Schadsoftware setzt sich tief in den Dateien des Betriebssystems fest und greift von dort in viele Unterhaltungs- und Spiele Programme ein, macht sie unbrauchbar oder löscht diese sofort.

Betroffen sind Programme Saufen 8.0, Zocken mit Freunden 7.0, Um die Häuser ziehen 5.0, Vögeln ohne Reue 4.0 und Kinderlos 1.0. Erkennbar ist die Aktivität nur am häufigen Absturz derartiger Programme.

Die Schadsoftware mit Namen Gattin 1.0 ist nur schwer wieder aus dem System zu entfernen und kann zu erheblichen Nerven und Software Verlusten führen.

Wir raten vorläufig dringend von der Nutzung privaten Chats ab.

Lästerbacke Data Inc.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Facebook Blockade

Ich wurde blockiert

Margarete Görges (Die Linke) hat mich blockiert, weil ich ihren Hinweis auf die Bundestagsdebatte am heutigen Tag kommentierte. Komisch diese Demokraten, Meinungsfreiheit ist wohl nur schön, wenn man immer der gleichen Meinung ist.

Diese Politiker, taugen tatsächlich nur noch für den Jahrmarkt.

Original Dialog Auszug aus Facebook

George W. Lästerbacke
Danke für den Warnhinweis, also Phönix erst wieder Nachmittag einschalten.
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Margareth Gorges
PARDON ich finde solche Anmerkungen einfach grotesk ! Es ist mehr als wichtig die Debatten zu verfolgen - nur so kann man sich einmischen !
vor 10 Minuten · Gefällt mir

George W. Lästerbacke
Und dem Wahnsinn applaudieren? Nein danke, ich höre nur Menschen zu, die an ernst zunehmenden, sachbezogenen Lösungen interessiert sind. Das sehe ich dort zwar Ansätze, einiger weniger guter Leute. Doch es kommt wie immer Nichts positives heraus. Da Parteireason denkt, nicht Verstand. Wenn etwas grotesk ist, dann eine Bundestagsdebatte. Ein Panoptikum der Blödheit mit akademischen Abschluss. Eine Beleidigung jeden wachen Intellektes. Gut, wenn man dafür bezahlt wird, ist es sicher Pflichtprogramm. Obwohl ich die vielen leeren Plätze bei den Debatten, dabei auch nicht übersehen kann.
Danke für ihre Aufmerksamkeit.
vor 2 Minuten · Gefällt mir

Politische, menschliche Realsatire, so lächerlich, das ich sie dokumentieren will. Nur ein Beispiel, wie Kommunikativ unbegabt unsere Politiker sind. Ich will natürlich nicht auf der Linken rum prügeln, das hier kann dir bei Jeden politischen Möchterern Denker passieren.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 22. Mai 2013

Egal was wir tun, wir machen es falsch ..

Eine besondere Lektion für Männer.

Neulich kam mir dieser Satz zu Ohren "Die schlechten Männer sind wie die Schwefelhölzer, die überall Feuer fangen. Die guten Männer jedoch sind wie die schwedischen Streichhölzer, sie entflammen sich nur an der eigenen Schachtel."

Was soll uns das sagen? Quasi bestätigt dieser Satz jeden weiblichen Anspruch auf männliche Monogamie. Hat das Weib erst einmal seine Krallen in das Fleisch des männlichen Opfers geschlagen und nennt es Liebe, dann setzt es automatisch Monogamie voraus. Diese Aussage sollte also Frauen gefallen, denkt man(n). Diese Worte, durch und durch klischeehafte Bestätigung für den weiblichen Irrglauben und das aus dem Munde eines Mannes.

Dieser Mann frönt seiner Männlichkeit natürlich nur theoretisch, da er katholischer Priester ist, mit dem Hang zu witzigen Predigten. Doch er ist ein Mann, sozusagen ein deutscher Don Camillo.
Bekanntlich reagierte dieser, sich eher an Glocken ab, die an einen Seil zum klingen gebracht wurden, nicht an Frauen. Etwas anderes lässt das Zölibat nicht zu.

Doch was passiert? In dieser humorlosen feministischen Welt, erfreuen sich die Frauen nicht daran, das dieser aufrechte Mann. ihre sexuellen Allmachtsphantasien bedient. Es kommt anders als erwartet.

Frauenverbände ziehen boshaft darüber her, das der Mann, das Wort Schachtel verwendet. Undank ist der Welt Lohn. Wir als Männer des Alltages können daraus nur lernen, egal was wir sagen, den Frauen werden wir es nie recht machen können.



© George W. Lästerbacke

PS Besucht mich doch mal auf Facebook. Link Doppelklick in der Überschrift.

Mittwoch, 3. April 2013

FACEBOOK KRITIK

Facebook - tickt da Alles richtig?

Ich lach mich irgendwie immer wieder schief, wenn ich über facebook nachdenke. In der Sache finde ich es völlig in Ordnung, das man in einen sozialen Netzwerk Regeln braucht. Wer hier lange genug unterwegs ist, ich bin es so seit 3 Jahren. Der weis, das die Rate an völlig durch geladenen bis völlig bekloppten Leute hier dem statistischen Durchschnitt der Bevölkerung entspricht und der Umgang etwas geregelt werden sollte. Aber manche Regeln lassen sich für ein soziales Netzwerk, mit selbst behaupteten 1 mrd. Usern kaum mit logischen Menschenverstand erklären. Im besten Fall mit einer gewissen faschistoiden (für die selbsternannten Niederfrequenzdenker unter den Lesern, ist die heute bekannte Verwendung im allg. Sprachgebrauch auf Wikipedia erklärt, also mal Google ankurbeln) und diktatorischen Grundhaltung der Betreiber.

Die Sache mit den Freundschaftsanfragen zum Beispiel. Täglich schlägt mir FB irgendwelche Leute vor, aber wenn ich es wagen würde die Anzufragen, klappt es wohl bald mit einer Sperre. Weil kennst du den nicht persönlich, kannst du gemeldet werden. Normal ist es doch wohl eher, das der User selbst entscheidet, mit wem er sich befreunden möchte. Soziale Netzwerke sehe ich als Möglichkeit, Menschen kennenzulernen. Nicht das ich dann für so etwas im Facebook Knast ( wird ja mittlerweile allg. so genannt) lande. Gut ich stelle sowieso kaum Anfragen, aber Andere möchten das. Es ist doch toll, das man hier die Möglichkeit hat, Menschen und auch ihr Tun kennen zulernen, die man sonst wohl nie hätte treffen können. Selbst Sprachbarrieren sind nicht mehr so kompliziert. Ich kann dadurch mein eingerostetes Schulenglisch regelmäßig verbessern.

Aber das beste ist, diese tolle Pornosicherheits Abteilung. Hier on FB findet sich überall richtige harte Hardcore Seiten mit deftigsten Videos, wo ich sage ok, das muss hier nicht öffentlich sein. Aber die sperren hier User für völlig harmlose Bilder, bei denen wohl der frivole Charakter nicht zu übersehen ist, aber keinerlei Pornographie im Spiel ist, geschweige den Genitalien oder Brüste zu sehen sind. Es wurden auch schon Leute gesperrt, wegen griechischen Statuen, die nackt waren. Lächerlich finde ich.
Schlimm genug, das es völlig verklemmte Idioten gibt, die sich über so etwas im 21 Jhd. aufregen und die Leute anscheißen. Das ist dann meist die Sorte Doppelmoralisten, die sich erst über Jeden, der in den Puff geht aufregen. Dann aber, ihr Auto hinter dem Puff parken, damit keiner sieht, das sie selber in den Puff trampeln. Da fragt man sich, was diese Sicherheitstruppe überhaupt ist, ein verkleisterte Puritanerhaufen, der nur auf Hardcore steht, weil da sperrt offensichtlich Keiner die Seiten. Das würde für mich vieles erklären.

Ich will auch gar nicht über diesen ständigen Wahn nachdenken, ständig etwas an den Erscheinungsbildern der Profile/Chroniken ändern. Das nervt wohl viele Leute.

In jeden Fall spricht das was hier Abläuft nicht für gesunde Geschäftsführung und Personal, schon gar nicht von gesunden Demokratieverständnis.. Aber wenigstens waren die Aktien heiß, schneller konnte man kein Geld verbrennen.

© George W. Lästerbacke

Dienstag, 1. Januar 2013

Das Prinzip Hoffnung, eine Neujahrsansprach und der Jahreswechsel.


Liebe Bürger und Bürgerinnen.

Es gilt das Prinzip Hoffnung zum Jahreswechsel. Gewissermaßen eine kollektive Zwangsneurose. Das traditionelle Vertreiben der Geister des alten Jahres durch Lärm, wurde in unserer Zeit lediglich, um das Feuerwerk und übermäßigen Alkoholgenuss ergänzt. Der wiederum eher dem chemischen Betäuben der Geister gleicht. Im Gegensatz zu unseren Altvorderen, werden diese Geister heute definitiv mit in das neue Jahr herüber geleitet. Die Geister, die nicht einer geistig gesunden, freien und toleranten Gesellschaft entspringen, sondern den moralischen und menschlich Ideen, kranker neoliberaler Köpfe.

Die Köpfe, die unser Land dominieren. Die Köpfe, die das Individuum längst als Humankapital betrachten und unter Freiheit verstehen, den Bürger in einer Spirale aus Konsumwahn und Wachstum gefangen zu halten. Die Köpfe, für die sozial, Demokratie und Menschenwürdigkeit nur noch als Alibibegriffe Geltung haben, um das Volk und schlimmer noch, auch sich selbst zu blenden.

Das, das Prinzip Hoffnung nicht funktioniert, bemerken die viele Bürger schon in den ersten Stunde im neuen Jahres. Wenn sich die Katze auf der Zunge und der Kater im Kopf meldet. Die Bürger, die diese akuten Vorschäden des alten Jahres unmittelbar spüren.
Der Rest der Bürgerschaft bemerkt es Tage später, beim Blick in den Geldbeutel, bei Behördenbesuchen ect. Im normalen Alltag eben, das sich Nichts, aber auch gar Nichts geändert hat.
Die akuten und diffusen Ängste vor einer Zukunft, in der viele Menschen nicht mehr sicher sein können, das sie sich das Dach über dem Kopf oder die lebensnotwendige Energie unserer Zeit, noch leisten können werden. Alle diese Ängste sind noch da.

Das gesellige, oft versoffene Getue an Silvester ändert nichts an unseren, immer mehr versagenden Prinzip Hoffnung. Es ist nur noch Selbstbetrug und ein Grund mehr, der Realität zu entfliehen, diese Jahreswechselfeier.

Das hilflose, inhaltslose Geschwätz, was uns Politiker in Neujahrsansprachen verkaufen, zeigt nur, das keine Lösungen vorhanden sind sind.

Die Neujahrsansprache unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, von 3 Minute und 40 Sekunden Dauer, zeig deutlich, Sie hat den Bürgern nichts zu sagen. Sie füllt Ihre minimalistische Neujahrsansprache mit 60 Sekunden, Aufzählung von Jubiläen, die uns bevorstehen. Erzählt von den niedrigsten Arbeitslosen Zahlen und der höchsten Beschäftigungsrate, als Verdienst ihrer Regierung. Obwohl Sie sehr gut weis, das sowohl die Zahlen, als auch ihre Hintergründe Makulatur sind. Das diese Zahlen auf Kosten von Qualität der Arbeit und sozialen Errungenschaften dieses Landes und seiner Bürger geht.
Wohin man schaut, Lüge und Halbwahrheit.
Das die Kanzlerin, dann doch erwähnt, das es in 2013 mit der Lage in der Wirtschaft eher schlechter wird, das wird sofort mit dem Prinzip Hoffnung relativiert.
Als Füllstoff zum Schluss noch die herzergreifenden Beispiele, der medizinischen Wunder deutscher Forschung, die das Leben eines kleinen Jungen und einer jungen Frau verbessern.
Wie wenig positives, muss man seinen Bürgern zu sagen haben, um so eine Neujahrsansprache zu präsentieren. Die vermutlich auch eine der kürzesten war, in der deutschen Geschichte. Vorgetragen in Stil und Ton einer Grabrede. Die Kanzlerin, als Bestatter in Deutschlands, das würde passen. Genau wie diese Rede ohne Optimismus und Lösungsvorschläge.

Es ist wohl an der Zeit, alternative Kandidaten für Neujahrsansprachen zu suchen. Die Dinge beim Namen nennen, den Bürger wieder für würdig halten eigene Gedanken und Ideen zu haben und die Führungsstil, nicht nur für eine Regierung aufweisen, sondern für ein Volk.

In diesen Sinne wünsche ich Euch, den Bürgern und Bürgerinnen dieses Deutschlands, ein gesundes, neues Jahr. Glück, Frieden und die Erleuchtung, das nur Ihr in diesen Land etwas zum Besseren wenden könnt.
George Dabbellju
Kanzler Light on
Facebook

Dienstag, 4. Dezember 2012

Wer arbeitet ist dumm?

Sanktionshungern und Arbeit

Mein Beitrag zur Aktion von Ralph Boes.
Zum weiterlesen auf Facebook,bitte die Überschrift doppelklicken.

Samstag, 27. Oktober 2012

Facebook, wo sind die Chancen, wo die Gefahr? Auszüge aus einer Unterhaltung über Facebook

Sarah-Sophie:
Das Gedanken und Gefühle der Anderen, so viel leichter zu sehen sind, das führt auf eine andere Ebene. Menschen die wir Draussen sehen, die sehen wir nur oberflächlich, durch soziale Netzwerke ist es möglich tiefer in sie einzudringen.
Gedanken und Gefühle sind eine Ebene unter der Ebene des Handelns und Redens, was wir von Fremden wahrnehmen. Auch ein Gedanke wird verursacht durch die Vorgänge im Gehirn, die wieder eine neue Ebene mit eigenen Gesetzen darstellen würde, bis es zu den Atomen geht und immer weiter. Aus diese Perspektive betrachtet, ist Facebook im ganzen eine moderne, neue Naturwissenschaft der Menschenheit.

George W.:
Auf einer Prosa Ebene gut analysiert. Man könnte Facebook einen einen gigantischen Feldversuch des Menschseins in sehr vielen seiner Facetten betrachten. Es bietet Unterhaltung, Kontaktmöglichkeiten, Meinungsbildung und Emotionen. Ohne Zweifel, eine echte Bereicherung.
Ich betrachte es so, das es auch einen gewissen Einfluß auf meine Persönlichkeit ausübt. Nicht im Grundsatz, doch in kleinen Nuancen und ich muss feststellen, es sind kleine, positive Veränderungen. Die natürlich nur mein Blick auf die Welt erweitern, nicht zwingend ändern. Aber auch Erweiterungen sind im gewissen Sinn langsame Wege zu möglichen Änderungen.
Facebook ist eine weitere Chance auf erweiterte Kommunikation und Verständnis, aber ein Zuckerberg setzt auf kulturelle Zensur, somit eine Diktatur, nicht auf Demokratie, das einzige Problem.
Er beschäftigt eine FB Polizei, die zum Beispiel, nach Facebook Richtlinien gezielt Meldungen von „pornographischen Bildern“ sucht, soweit ist das in Ordnung. So etwas hat in sozialen Netzwerken nichts zu suchen. Das kranke daran ist, in FB wimmelt es von Videos und Fotos, die jeden zugänglich sind, mit echt üblen Darstellungen. Gleichzeitig, werden User, die ein harmloses brustfrei Foto im Bikini oder auch Darstellungen von namhaften Künstlern von Nacktheit posten, gnadenlos von einen anonymisierten System drangsaliert. Das ist auf Facebook ein direkter Grund zur Sperrung und Löschung.
Es ist lächerlich, aber wahr. Hingegen werden abstoßendste Abbildungen, von Verstümmelungen ect. problemlos Geduldet. Wer es genauer wissen will, sollte mal Facebook Polizei googeln. Er wird mit etwas Geduld, erstaunliches dazu finden. Das Facebook, dann auch noch geistige Tiefflieger zur Denunziation auffordert, die gerne auf Grund ihrer minderen Geistesleistung, natürlich auch einen Rembrandt anstößig finden können ist schon krank. Dieses Art von Denunzierungen ist vorhersehbar und so wird jeder Art von Boshaftigkeit und Moralverdrehung explizit Vorschub geleistet.
Noch schlimmer ist, das diese sogenannte FB Polizei, dann aber auch gnadenlos, ohne Einzelfallprüfung, auf User los geht, bis hin zur Account Löschung, bei drei Verstößen. Das hat weder mit Rechtsstaatlichkeit noch mit Moral zu tun, das ist schlicht die Definition einer Diktatur und ihrer Auswüchse. Verursacht, durch schlechtes Arbeit der Betreiber. Es sitzen ca 300 Facebook Zensoren hinter Monitoren und und überwachen ca 1 Mrd User weltweit. Das diese Vorgehen nicht funktionieren kann, ist logisch. Es kann nur zu unmöglichen Reaktionen, seitens des Zensus führen.
Facebook ist auf Grund seiner Historie, auf den moralischen Stand eines kleinstädtischen Universitäts- Netzwerks stehen geblieben, aber gewuchert wie ein Geschwür.
Das Regeln, die vielleicht in einen kleinen übersichtlichen Netzwerk Sinn machen, in einen gewaltigen, weltweiten Netztwerk absurd sind. Darauf scheint der Erfinder nicht zu kommen.
Der Sinn von so großen Netzwerken ist, das Menschen sich vernetzten können, die sonst vielleicht, den Gegenüber nie kennengelernt hätten. Das macht Sinn und nützt zum teil auch der Gesellschaft.
Das es dann, unsinnig ist zum Beispiel, nur Freunde zu adden, die einen persönlich bekannt sind, das zerstört die Idee eines globalen Netzwerkes und die freiheitliche Idee des Internets in Gänze.
Ich kenne User, die haben nach mehrmaligen Verstößen gegen diese Regel 30 Tage eine Sperre für Freundschaftsanfragen bekommen. Wie lächerlich ist das den? Zuckerberg führt sich selbst ad absurdum, wenn er Freundschaften genehmigt, bis 5000 Personen.
Wer von denen, die diese Freundes-Zahl erreicht haben, möchte behaupten, dass er diese auch Alle persönlich kennt? Es geht hier um netzwerken, es ist nicht nötig Jeden persönlich zu kennen, es reicht, das es gelegentliche interessante Schnittstellen bei speziellen Thematiken gibt.
Doch genau das beharren auf veralteten Mustern, macht das Netzwerk auch anfällig für Diktatur ähnliches Verhalten.
Schon, das Ablehnen einer Person, die für mich uninteressant erscheint, kann dazu führen, wenn mehr als sechs Andere auch ablehnen, das genau diese Person gesperrt wird und auch in der Zeit der sperre keine neuen, vielleicht interessante Kontakte mehr herstellen kann. Das ist einfach nur dumm. Eine unvermeidliche Folge Schlechter Arbeit eines Zuckerberg und Co, dem wohl Mental, sein geistiges Kind Facebook entglitten ist. Es ist sogar noch schlimmer, ich füge ohne es zu wissen, einer mir unbekannten Person Schaden zu, wenn auch nur virtuell. Das war nicht mein Interesse, aber das System identifiziert diese Person, einfach als Störenfried/Schädling.


Sahra-Sophie:
Das ist ja das gruselige, dass sich die Welt, zumindest teilweise, einer Diktatur unterwirft und die Meisten es nicht mal realisieren. Dann aber, fragen sich die Menschen, wie so etwas, wie Hitler nur passieren konnte.
Noch ist alles freiwillig und die Menschen können das Meiste selbst entscheiden, deshalb wirkt es harmlos aber so etwas kann sich auch verändern.
Ich bin nicht gerne bei Facebook, weil mein Instinkt dagegen arbeitet solange, wie du sagst, keine Demokratie und Rechtsstaatlichkeit herrscht.
Nur weis man eben nicht, in welche Richtung es sich entwickelt und falls es sich in Richtung friedliche Demokratie, ohne viele Gesetze entwickelt könnte man beweisen, dass es möglich ist, auch in der echten Welt friedliche zusammen zu leben . Da dieses tiefer eindringen in andere Menschen, uns die Möglichkeit gibt, Menschen im echten Leben mit mehr Respekt zu behandeln

George W.:
Glaube an das Gute in Facebook und vertraue auf das Schlechte, mein Resümee.

© George W. Lästerbacke

Samstag, 21. April 2012

Musen auf Facebook, Inspiration, Milchkaffee, Zeitmaschinen, bloggen, Ich und Sex.



Es mag an und in Facebook Vieles zu bemängeln geben. Doch Facebook hat auch unbestreitbare Vorteile. Neben den Millionen, oberlehrerhaften Besserwissern, Klugscheißern und Dummköpfen, die in der Regel ihre unausgegorenen Gedanken hinwerfen und ihre gedanklichen Ergüsse für die absolut Wahrheit halten, trifft man täglich auch auf die Klugen, oft leiseren Menschen. Personen die, die Zeit, welche man online opfert, wettmachen. Die Personen, die uns etwas lehren und geben, ohne Fanatismus und Penetranz. Personen, die von uns etwas lernen. Menschen, die uns Inspiration geben. Oft sind es Menschen gleichen Geschlechts, die uns zu interessanten Diskussionen und Gedanken anregen, resultierend aus der Erlebnis- und Gefühlswelt eines Mannes.

Oft sind es auch diese weiblichen Partner im Netz, die so wunderbar anders sind als wir Männer und uns doch so gleichen. Die Musen, die uns zum Schreiben anregen oder zum träumen. Vielleicht auch zum verträumten schreiben. Ich trage nicht gern Masken, vermeide die Charaden des Alltags, will authentisch sein. Ich verstehe mich als dass essenzielle Fleisch gewordene Gute & Böse, Jing & Yang. Jemand der, die Mitte gefunden hat, um sein Leben lebenswerter zu machen.

Ich provoziere, diskutiere und lästere gern, um mich und meine Umwelt geistig wachsen zu lassen und wachsam zu bleiben. Wenn ich auf Facebook einmal wieder so eine Muse treffe, dann freue ich mich. Weil ich so weit entfernt bin, nur diese geistige Nähe ausschöpfen und genießen kann. Dass ich, nicht mit Ihr schlafen »muss«. Die Formulierung mit ihr »schlafen«, ist in diesem Fall natürlich im übertragenen Sinne zu verstehen. Es ist die Vermeidungsstrategie, körperlicher Nähe zu zulassen und geschlechtsneutral eigenen Gemeinsamkeiten zu entdecken. Einfacher ausgedrückt, der Wegfall, des Balzverhaltens. Man verheddert sich zu schnell in Balz- und Werberitualen, das geistige Befruchten ist schön und lässt Freiräume. Entfernung empfinde ich im diesem speziellen Fall als Freiheit. Wobei ich natürlich nicht in Abrede stellen möchte, dass diese geistige Harmonie des Intellekts und oder aber auch der anregende Disput, eine hochgradig sexuelle Spannung aufbaut, die sich bei gegenseitigen Gefallen und stimmiger »Chemie« schnell in körperliche Begierde wandeln kann. Die Entfernung befreit von einigen direkten Einflüssen. Das miteinander “Schlafen“, ist dann, also weniger ein Muss, als eine spätere Konsequenz der geistigen Interaktion. Was ein absolut wunderbares Ende, eines über Tage und Wochen geführten online Gespräches sein kann. Die Entfernung macht dass jedoch oft unmöglich. Was auch gut so ist.

Denn so gerne ich den Hurensohn darstelle, der ich vermutlich wohl auch bin, so sehr schätze ich Abstand. Der es mir ermöglicht vergeistigt und individuell zu sein. Ohne die Belastung des direkten zwischenmenschlichen Kontakts. Denn unsere Individualität im Denken unterscheidet uns von schlichten Herdenvieh. Der Ruf der Natur ist ein natürlicher Zwang, der uns zu oft verbindet. Dort wo Distanz angesagt wäre, um frei zu denken.

Deshalb mag ich Facebook. Es befreit uns oft von natürlichen und kulturellen Zwängen. Auch wenn diese Zwänge, die uns oft selbst auferlegten Fesseln, so schön sein können.

Ich blogge auch öfters fast zwanghaft dem Drang folgend, meine augenblicklichen Gedanken nicht zu verlieren. Ich betrachte meine Blogs als geistiges Zwischen- und Endlager. Oftmals ist die Ansicht »Was interessiert mich, mein Geschwätz von gestern.«, die beste Sicht auf die eigene Gedankenwelt. Den auch Gedanken unterliegen einem evolutionären Prozess, sonst sind sie nichts wert. Doch auf das Archiv der eigenen Gedanken und Ansichten zurück greifen zu können, ohne Bände von zu Papier gebrachten Gedanken wälzen zu müssen, das ist der Vorteil, des Menschen im 21. Jahrhundert.
Seine Gedanken in der Unendlichkeit des Internets verwahrt zu wissen ist gut. Zwischen Nullen und Einsen, sind unsere Ideen verewigt, ohne uns zu behindern. Wie können zurücksehen, ändern und löschen, doch irgendwo im Nirgendwo, da sind Sie dann doch, die Echos unseres Selbst, von gestern. Das Internet ist unsere private Zeitmaschine, die dem Geist vorbehalten ist.

Einen wunderbaren großer Milchkaffee trinken, auch einen Zwang, dem ich mich nur zu gern hingebe. In sich ruhend, in der Sonne sitzen im Straßencafé oder beim Bäcker, Kaffee trinken, vielleicht mit Bekannten oder unbekannten Menschen reden. Die Menschen im Vorbeigehen betrachten. Mitten im vorbei hastenden Leben und doch mit sich und einem Milchkaffee allein.
Die Welt betrachten vorbei gleiten lassen und später genau über diese Welt oder Andere schreiben zu können. Diese Art Zwänge bestimmen uns. Es sind diese freiwilligen Augenblicke, die fesseln und befreien.

Der Mensch scheint mir immer zwanghaft in einem Kreislauf gefangen. Doch so lange dieser Kreislauf freiwillig ist, so lange ist auch der Kreislauf Freiheit. Es ist eine andere Art von sich fallen lassen.


George W. Lästerbacke