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Freitag, 22. September 2017
Was Trump uns verschweigt
Bei all dem Herumgezicke zwischen US- Alterspräsident Donald Trump und dem jungen Kim Jong Un, der immer noch wirkt, wie ein zu dicker, kleiner Junge, der es einst auf dem Schulhof schwer hatte, wegen ihrer Atomraketen, wer hat die Größere und so. Gehen die wichtigen Informationen verloren.
So verschweigt uns Donald Trump doch Wesentliches. Während sich die beiden Oberhäupter zweier Atomwaffen besitzender Länder, ankeifen, wie alte Weiber über ihre Waschzuber hinweg und so tun, als wären sie Feuerspeiende Drachen, da erntet Kim Jong Un Äpfel.
Tatsächlich, das verhungernde Nordkoreanische Volk hat Apfelplantagen. Und der greise Donald Trump macht uns weiß, die würden dort, in Nordkorea nur am leeren Reisnapf vor sich hin hungern. Während Kim Jong Un munter sein Geld für Atombomben verbrät.
Was soll man dem Donald Trump überhaupt noch glauben? Das Kim Jong Un eine kurze Lunte hat, ja schon klar. Doch ist Trump sein Atomständer tatsächlich so dick, wie er behauptet?
Immerhin wissen wir schon länger, das es um seine konventionellen Truppen nicht so gut bestellt ist. Schließlich muss er sogar schon die Bundeswehr um Hilfe bitten. Die Bundeswehr! Ich bitte sie. Obwohl, sollte Kim Jong Un mit Äpfeln schmeißen, das könnte noch gehen. Sozusagen ein bundesdeutscher Fruit-shield.
Zu bemerken wäre, typisch deutsche Politik. Ein neuer Krisenherd am anderen Ende der Welt entsteht und wir erfahren von dem möglichen neuen Auslandseinsatz der Bundeswehr erst wieder nach der Bundestagswahl.
George W. Lästerbacke
Samstag, 5. August 2017
Die erste Welle?
Seit 2015 wird Europa mit sogenannten Flüchtlingen aus Afrika überschwemmt. Ich rede nicht von den Menschen, die vor dem Terror des Assad Regimes oder des IS aus Syrien zu uns geflohen sind, denn das sind nach der Definition unseres Asylrechts wirklich Flüchtlinge.
Nein ich rede von Afrikanern, welche auf Grund von Versprechungen auf das gelobte Land Europa und speziell auch Deutschland, die gewagte Reise über das Mittelmeer antreten, um von unserem Reichtum zu partizipieren und ein besseres Leben zu führen.
Heute darf man mal wieder einige berechtigte Fragen stellen. Die Sachverhalte, die ich oben genannt grob umrissen habe, sind jedem Politiker und der angeschlossenen Staatsmedien bekannt. Man weiß also, das Menschen sich absichtlich in Gefahr begeben, Seenotfälle vortäuschen, um dann gerettet zu werden und so relativ sicher nach Europa kommen, wo sie Erstens kaum Angst vor Abschiebung haben müssen und Zweitens recht erhebliche Sozialleistungen erhalten.
Dieses Verhalten ist aggressiv, passiv darauf angelegt dem Volksvermögen des europäischen Steuerzahlers zu schaden. Denn fast niemand dieser „Flüchtlinge“ hat ein Anrecht, auf die Leistungen, die er sich durch die halsbrecherische Reise über das Mittelmeer erzwingt.
Sprich, man kann von einer Aggression gegen Europa sprechen. Ganz davon zu schweigen, das seit 2014 etwa 10.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken sind. Die nie gestorben wären, wenn Europa seiner Pflicht nachkommen würde, die Außengrenzen zu sichern und zu verteidigen, gegen eine aggressive, illegale Einwanderungswelle.
Hier stellt sich die Frage, welche Politik wird verfolgt, wenn Menschen zwar gerettet werden, aber nicht, zum Beispiel wieder an die Behörden, wie in Libyen zurück überstellt werden? Sondern munter nach Italien oder Griechenland und somit nach Europa hinein importiert werden, mit allen bekannten Konsequenzen. NGO und Bundeswehr Schlepperschiffe, ich wollte sagen Wassertaxis werden sogar von unseren Steuergeldern mit finanziert.
Das Grenzsicherung funktioniert, hat Australien erfolgreich demonstriert. Sie haben innerhalb kurzer Frist, durch konsequentes Handeln die illegale Einreise über den Seeweg gestoppt. Keine Toten mehr, keine illegalen Einwanderer. Nur durch die konsequente Umsetzung rechtlicher Bestimmungen.
Die Frage stellt sich, sind europäische und deutsche Behörden unfähig oder unwillig? Und fügen so wissentlich den europäischen Völkern schaden zu, der sowohl finanziell, als auch kulturell nicht absehbar ist.
Ist das Zwangsmigration, weil die europäische Union beschlossen hat, das Europa 70 Millionen Zuwanderer braucht? Ausgetragen auf dem Rücken von Europäern und unwissenden Afrikanern?
Es scheint so, denn offensichtlich ist der Plan ähnlich dem, der vor Jahrhunderten zur fast industrialisierten Sklaverei in Amerika führte. Menschen werden auf Booten in eine neue Welt gebracht, um zu arbeiten. Natürlich ist das heute subtiler und weitsichtiger gestaltet. Wurden die Afrikaner früher entführt und versklavt, so lockt man sie heute mit Sozialleistungen. Vielleicht kostet die erste Generation noch Geld, doch langfristig gesehen, werden die Kinder und Kindeskinder dieser Afrikaner billige Lohnsklaven werden. Denn um einen Bevölkerungsaustausch in Europa vorzunehmen, wie viele NWO-Gegner argwöhnen, ist die angepeilte Zahl von 70 Millionen Einwanderern in den nächsten Jahren schlicht noch zu wenig. Auch wenn hiermit bereits ein rein biologischer Verdrängungswettbewerb entsteht. Welcher letztendlich die Einwohnerzahlen Europas rasant steigen lassen wird, aber nicht die Europäer auslöscht. Doch um eine neue Schicht billiger Arbeitskräfte und neuer Konsumenten zu sichern, ist das Vorgehen nachvollziehbar.
Ob diese erste Welle von illegaler Einwanderung der Anfang einer Verschwörung gegen die Völker Europas ist, weil diese zu dumm sind, selbst zu entscheiden, was sie möchten? Wie die Politik wohl meint, oder doch eher ein wirtschaftlicher Eingriff, das wird erst die Zukunft zeigen.
George W. Lästerbacke
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Sonntag, 30. April 2017
Abrechnung - Das Merkel Trauma
Oft wenn ich unterwegs bin und mit Leuten rede, höre ich, wie toll diese Frau Merkel doch ist. Insbesondere von CDU- Mitgliedern und noch spezieller von CDU Bundestagsabgeordneten, nicht etwa von CDU-Wählern, schon gar nicht von ganz normalen Bürger. Wenn ich diesen Mitsechziger Bundestagsabgeordneten “Oberlehrern“, meiner freundliche Umschreibung für Klugscheißer zuhöre, dann fällt es mir schwer, einen besserer Begriff als Merkel Groupie für diese zu finden.
Ist es eine Oberlehrer aus dem Westen Deutschlands, dann höre ich zu, und denke mir `gut, du hast sowieso nichts besseres gelernt und die Drogenexzesse in deiner Jugend waren sicher auch nicht so gut für dich`. Aber wenn ich so etwas von einem gebildeten Ostdeutschen höre, dann frage ich mich ernsthaft, merkt der noch irgendetwas?
Den bekanntlich war das Ostdeutsche Bildungssystem sehr solide und am Ende so gut, dass seine Schüler eine Diktatur zu Fall brachten, nur mit Worten.
Nebenbei bemerkt:
Das erwartet man von einem Westdeutschen Politiker gar nicht, welche in der Politik Karriere machen können, obwohl sie Steine und Molotow Cocktails geworfen haben, seltsame Bildungswege gegangen sind, Doktortitel kaufen, Pädophilie befürworten und Drogenkonsumenten waren oder sind.
Denn wenn wir uns heute mal anschauen, was Frau Merkel diesem Land gebracht hat, fragt man sich doch, was bitte sieht man nicht, was diese Frau gegen die Wand setzt?
Man könnte eventuell zu Entschuldigung vortragen, Merkel hat einen Staat von SPD und Grünen übernommen, der mit der einstigen Bundesrepublik in einer Gesellschaft, die von den Früchten der sozialen Marktwirtschaft zerrte, nicht mehr viel gemein hat. Doch das wäre es auch schon an Entschuldigung, wenn sie etwas Zeit gebraucht hätte, um das Land wieder auf die Füße zu stellen und die praktisch landesverräterische, neo-liberale Politik von SPD und Grünen wieder rückgängig zu machen.
Denn Deutschland ist groß und leistungsfähig geworden, durch das deutsche Volk, das fleißig materielle und geistige Werte schuf, die in der Welt etwas bedeuteten und Anerkennung finden. Ein Volk, das sich nach dem zweiten Weltkrieg neu und besser erfand. Das Volk war der Macher, dem die Früchte seiner Arbeit zustanden und Merkels Verpflichtung wäre es gewesen, die offensichtlichen Fehler einer rot-grünen Koalition, wieder zu beseitigen und das Volk an Reichtum und Führung zu beteiligen.
Gedankenstrich:
Wahrscheinlich bin ich schon für den letzten Satz ein rechter Hetzer, in den Augen rot-grün-schwarzer Kapital-Ideologen, deshalb mache ich hier gleich weiter.
Doch Merkel änderte nichts, im Gegenteil, sie verfolgte den Weg der SPD und der Grünen konsequent weiter. Die Spaltung der Gesellschaft zu Gunsten von Raubtier-Kapitalismus und Banken. Die Finanzkrise zu managen wurde als Erfolg verkauft, doch die Realität ist, diese Krise kostete tausende Milliarden Euro Steuergelder, zur Rettung von Banken, Spekulanten und Autonomie von Staaten und Völkern.
Es ist eine Dauerkrise, denn die Träume von Geld aus nichts zu erschaffen, scheitern immer wieder an der Realität.
Dann platzt wieder eine Blase und noch eine. Zahlen tut am Ende immer der Steuerzahler. Nicht Frau Merkel und Co, die längst Geschäftspartner sind von denen, die diese Krise befeuern aus Gier und dem Hass gegen jeden, der über Geld, Arbeit und Kreativität anders denkt.
Oder die auch HartzIV Behörde. Diese heißt sinniger weise ARGE. Man könnte lästern, das käme von arg, was heißt, etwas liegt im argen, ist also nicht richtig.
Diese ARGE hat heute die geistige Qualitäten, einer Eichmann-Behörde unter Hitler, sie zerstört und versklavt Menschen und hilft praktisch gar nicht, das Leben zu meistern.
Fördern und fordern, war ihre Aufgabe. Arbeit zu schaffen, von der man leben kann und Elend zu vermeiden, die Idee. Heute fehlen nur noch die Lager und den Gaskammern.
Genug willige Mitarbeiter gäbe es sicher, die unfähig sind ihre Verordnungen und Regeln zu kennen, aber fähig genug, Menschen die Hilfe brauchen mit ihrer eigenen Unfähigkeit zu drangsalieren.
Das System funktioniert eben nur so. Wenn dumme Politiker sich an den Geldadel verkaufen und keine Ahnung haben, was sie tun. Besonders wenn die Chefs der ARGE auch noch Provisionen kassieren, wenn sie Geld bei den Schwächsten einsparen, anstatt Arbeit zu vermitteln, die so bezahlt ist, das es zum Leben ausreicht.
Dabei werden unsere Steuergelder verschwenden, wie immer. Die Beispiele sind so vielfältig, wie die Schikanen für die Menschen, die der Arge in die Hände fallen.
Menschen, die zwei oder drei Jobs nachgehen, aus Angst zur ARGE gehen zu müssen, sind heute keine Seltenheit mehr.
Menschen, die Arbeiten und trotzdem zur ARGE müssen auch nicht. Merkel hat das System nicht verbessert, nein, sie hat es erst zur absurden Blüte getrieben. Raubtier-Kapitalismus in einem europäischen Billiglohnland namens Deutschland. Gefördert von einem Amt, das sicher nicht weiß, was es tut.
Merkel hat auch den Abbau der Bürgerrechte noch viel weiter getrieben, wie rot-grün es anfing und nun zur Krönung auch noch die Meinungsfreiheit faktisch abgeschafft. Dazu brauchte sie natürlich Hilfe, doch die SPD und Grüne hab ja immer gute Leute, wie Herrn Maas und Frau Roht. Ein paar Ex-Stasi-Mitarbeiter sind hier auch immer hilfreich.
Ein Sturmtrupp wie die Antifa, die finanziert mit Steuermitteln politische Gegner drangsaliert und bedroht ist da auch praktisch, ein paar brennende Polizeiwagen, brennende Autos politischer Gegner und zusammengeschlagene AfD Politiker sind da politisch schon korrekt, hinter vorgehaltener Hand oder auch ganz offen. Denn man hat ja damit nichts zu tun.
Kriegseinsätze der Bundeswehr sind heute völlig normal. Das Völkerrecht, wen interessiert das noch? Dabei war das Deutschland, das ich mal kannte, ein Land, das von sich selbst sagte, es darf von Deutschen Boden kein Krieg mehr ausgehen. Und doch führen die USA von Deutschland aus Krieg, überall wo sie die Profitinteressen ihres militärisch-industriellen Komplexes vertreten müssen. Und wir tragen die Bomben.
Die sogenannte Flüchtlingskrise, Merkel hat hier nichts im Griff. Sie behandelt Symptome, wo es gilt die Krankheit zu bekämpfen. Sie bessert Probleme nach, die wir ohne sie gar nicht hätten. Da wir Gesetze haben, die Einreise und Asyl regeln, welche Merkel nur nicht interessieren. In dieser Zeit, die hier verschwendet wird, wird das Land geflutet, mit einigen Menschen, die wir tatsächlich vor den Folgen von Krieg und Verfolgung schützen müssen.
Aber in Wahrheit und der Masse von Wirtschaftsflüchtlingen, die die Leistungsfähigkeit unserer Sozialsysteme an ihre Grenzen bringen und die hier nichts zu suchen haben. Weil sie Einwanderer sind, aber keine Flüchtlinge. Einwanderung unterliegt anderen Regeln, als die Flucht vor den Schrecken eines Krieges.
Es gibt eben keinen Anspruch, sein Leben zu verbessern, auf Kosten anderer. Nur die Chance mit eigener Kraft, in einem neuen Land anzufangen, das dich braucht. Das nennt man eben Einwanderung.
Denn das Deutschland dass die Leistungen erbracht hat, um anderen zu helfen, war eine Solidargemeinschaft, nicht aber das Sozialamt der Welt.
Merkel hat auf ganzer Linie versagt, herrscht mit Ignoranz, Arroganz und wie ein Potentat über das Land und es gibt tatsächlich Idioten, die das gestatten, sie lobpreisen und diese Frau wählen. Da fragt man sich doch, sind die irre oder traumatisiert?
Das Trauma Merkel. Unser Deutschland sollte eine Demokratie sein, doch das Letzte, was von der Demokratie geblieben ist, man kann Merkel und Co abwählen.
Ob man etwas bessere bekommt, weiß man nicht, aber den Versuch ist es allemal wert. Auch wenn Altparteien keine Option sind, so gibt es doch neue Kräfte, denen man zuhören sollte, denen man eine Chance geben muss zu beweisen, dass sie es besser können. Und ich meine nicht, das nun jeder ausschließlich AfD wählen muss, denn es gibt andere, wenig beachtete Alternativen für Deutschland, die ungerechtfertigt unter Sonstige abgelegt sind.
George W. Lästerbacke
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Freitag, 22. August 2014
Das ist Krieg
Irgendwo in dieser Welt, vielleicht grade heute passiert es.
Direkt neben einem Granatentrichter liegt ein Militärstiefel, mitten im grünen Gras. Er glänzt in der Sonne, feines Rindsleder, gutes Profil. Wer schmeißt so etwas weg, frage ich mich.
Da sehe ich es in dem Stiefel steckt noch ein Bein, eine Wade, nur ein Stumpf, blutiges zerfasertes, zerrissenes Fleisch, gesplitterte Knochen. Eben noch voller Leben, nun nur noch ein blutiger Stück Fleisch, Haut und Knochen, umkreist von Schmeißfliegen.
Es ist der Unterschenkel von Soldat Tomy, so nannten ihn seine Freunde, damals an der Schule. Tom mochte Fußball, spielte auch mal gerne Ego Shooter. Seine Mutter kochte gerne Spagetti Bolognese für ihn, sein Vater fuhr mit ihm zu seinen Auswärtspielen und zum angeln. Seine Schwester ging mit ihm gemeinsam zu Gothic Konzerten. Sie mochten das morbide Feeling, auch wen sie keine Gothics waren.
Tom war 18 Jahre, fand trotz guter Noten keine Ausbildungsstelle, lebte von Stütze, als er die Werbung im Fernsehen sah. Komm zur Armee, lerne einen Beruf, lerne Kameradschaft und erlebe die neuste Technik, lass dich gut bezahlen, stelle was dar. Damals sagte Tom Niemand, das er auch in den Krieg ziehen müsste, es war Frieden.
Tom wurde ein guter Soldat, ein Berufssoldat. Er erlernte einen Beruf, trug eine schicke Uniform und wenn er nach Hause fuhr, da war er wer, stellte etwas dar.
Jetzt ist Tomy nur noch ein amputierte Unterschenkel, tot und von einer Granate zerfetzt, irgendwo liegt sein Kopf, mit schreckgeweiteten Augen. Niemand wird ihm die Augen schließen, Niemand wird seine zerfetzten Körperteile aufsammeln. Alle sind tot, irgendwo im Niemandsland.
Nur seine Familie wird um Tom weinen, der in einem Krieg gestorben ist, der nicht seiner war. Sinnlos, erbarmungslos, nur für die Andere von Vorteil.
Das ist Krieg
© Georg W. Lästerbacke
Direkt neben einem Granatentrichter liegt ein Militärstiefel, mitten im grünen Gras. Er glänzt in der Sonne, feines Rindsleder, gutes Profil. Wer schmeißt so etwas weg, frage ich mich.
Da sehe ich es in dem Stiefel steckt noch ein Bein, eine Wade, nur ein Stumpf, blutiges zerfasertes, zerrissenes Fleisch, gesplitterte Knochen. Eben noch voller Leben, nun nur noch ein blutiger Stück Fleisch, Haut und Knochen, umkreist von Schmeißfliegen.
Es ist der Unterschenkel von Soldat Tomy, so nannten ihn seine Freunde, damals an der Schule. Tom mochte Fußball, spielte auch mal gerne Ego Shooter. Seine Mutter kochte gerne Spagetti Bolognese für ihn, sein Vater fuhr mit ihm zu seinen Auswärtspielen und zum angeln. Seine Schwester ging mit ihm gemeinsam zu Gothic Konzerten. Sie mochten das morbide Feeling, auch wen sie keine Gothics waren.
Tom war 18 Jahre, fand trotz guter Noten keine Ausbildungsstelle, lebte von Stütze, als er die Werbung im Fernsehen sah. Komm zur Armee, lerne einen Beruf, lerne Kameradschaft und erlebe die neuste Technik, lass dich gut bezahlen, stelle was dar. Damals sagte Tom Niemand, das er auch in den Krieg ziehen müsste, es war Frieden.
Tom wurde ein guter Soldat, ein Berufssoldat. Er erlernte einen Beruf, trug eine schicke Uniform und wenn er nach Hause fuhr, da war er wer, stellte etwas dar.
Jetzt ist Tomy nur noch ein amputierte Unterschenkel, tot und von einer Granate zerfetzt, irgendwo liegt sein Kopf, mit schreckgeweiteten Augen. Niemand wird ihm die Augen schließen, Niemand wird seine zerfetzten Körperteile aufsammeln. Alle sind tot, irgendwo im Niemandsland.
Nur seine Familie wird um Tom weinen, der in einem Krieg gestorben ist, der nicht seiner war. Sinnlos, erbarmungslos, nur für die Andere von Vorteil.
Das ist Krieg
© Georg W. Lästerbacke
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Samstag, 2. Februar 2013
Die Erde hat mich wieder!
Über Flugangst, bewaffnete Drohnen und überwundene Ängste, die doch immer bei dir sind.
Es ist erstaunlich, ich bin mehr geflogen, als viele andere Menschen. Aber ich tue es immer noch mit einen unguten Gefühl. Ich weiß das es unlogisch ist Flugangst zu haben. Ich mag es sogar zu fliegen. Die Aussicht auf einen Sonnenaufgang über den Wolken, dass ist einfach unbezahlbar. Ähnlich dem Blick über den Grand Canyon, von einer Gläsernen Plattform aus. Man ist beeindruckt von der Erhabenheit und dem schier unendlichen Blick über die Welt. Aber jedes mal, spüre ich ein unbestimmtes Gefühl von Angst, ähnlich dem Gefühl, dass man gelegentlich verspürt, wenn man in einen dunklen Keller kommt, irrational und doch nicht zu ignorieren.
Die menschliche Psyche, ist einfach immer noch steinzeitlich, wie unsere Körper selbst. Das gestehen wir ungern ein, der Homo Modernus Individualis des 21. Jahrhunderts sollte keine Ängste mehr kennen. Doch es ist ein Fakt, unsere urzeitlichen Ängste dominieren uns, mal mehr, mal weniger. Die Angst im dunklen Keller, ist dabei sogar viel logischer, als die Flugangst. Den die Angst in der Dunkelheit ist evolutionistisch erklärbar.
Die Flugangst dagegen, ist durch unsere Erfahrungen in unserem Zivilisationsalltag zu suchen, also erworben. Unbewusst antrainiert, wie ein pawlovscher Reflex. Wir besitzen für das Fliegen keinen natürlichen „Warnrezeptor“. Die Natur hat niemals vorgesehen, dass wir fliegen. Wir haben durch unsere Entwicklung in der zivilisierten Welt gelernt, dass Flugzeuge abstürzen können. Ergo, Schlussfolgern wir unbewusst, das wir in dem von uns betretenen Flugzeug sterben können. Auf diese Art haben wir eine modifizierte Art der Todesangst erlernt. Ich empfinde diese Vorgang in meiner Psyche als extrem störend, auch wenn es mich nicht davon abhält zu fliegen. Mein Verstand, gepaart mit Lustgefühl und ein paar kleineren Urängsten, die ohne Zweifel auch für das Überleben wichtige Funktionen haben, würde mir reichen.
Diverse abstrakte, eher geistiger Unreflektiertheit geschuldeten, schwachsinnige Ängste vor Spinnen, Bienen und anderen wenig bedrohlichen Getier sind sowieso heilloser Unfug. Diese sind schon Generationsübergreifend, als sinnfreie Hysterika, meist von mütterlicher Seite vererbt. Diese Ängste sind einfach dumm. Nicht weitergereichte Weisheit, sondern weitergereichte Dummheit.
Über aus traumatische Erfahrungen und daraus resultierende Ängste, möchte ich nicht spekulieren. Diese sind für die Betroffenen ein übles Los. Das sie nur mit viel Überwindung und Anstrengung aufarbeiten können. Aber auch müssen, wenn sie glücklich leben möchten.
Täglich erfährt man etwas über seine Ängste. Obwohl ich, als allgemein eher taff gelte. Habe ich diese Erfahrung vor kurzen, im Zusammenhang mit einer Reise in meine Vergangenheit als „Denkmaschine“ auch wieder erfahren müssen. Ein bereits geschlossenes “Buch“ in unserer Seelenbibliothek, aktiviert immer wieder die unangenehmen Erinnerungen, somit auch unbegründete Ängste.
Diese Erregung, die dich erfasst, wenn man plötzlich gebeten wird Entscheidungen zu fällen, die man in der Vergangenheit schon gefällt hat. Immer rational und logisch orientiert an scheinbaren Fakten und den eigenen vernünftigen Gedankengängen folgend.
Trotzdem weiß man, dass man oft nicht nur eine rationale, auf harten Fakten beruhende Entscheidung fällt, sondern es Menschenschicksale betrifft. Spätestens dann, wenn man den „Elfenbeinturm“ seit längeren verlassen hat, erreicht man diese Klarheit.
Aus dem Elfenbeinturm sieht so eine Entscheidung oft noch ganz anders aus. Aber mit dem Abstand der Zeit funktioniert das Gewissen dann oft doch. Die menschliche Psyche ist wirklich sehr unpraktisch.
Es ist ein wenig so, als ob man die aktuelle Diskussion zu Anschaffung von bewaffneten Drohnen für die Bundeswehr betrachtet.
Soldaten, die dort sitzen und diese Waffen bedienen, die werden das immer aus der Sicht eines Videospielers betrachten, der eine phantastische 3D Grafik im Spiel hat. Nicht mehr, es berührt sie wie einen World of Warcraft Gamer. Nicht wie einen Menschen, der andere tötet.
Doch irgendwann, wenn die Video-Krieger aus ihren „Bunker“ heraus sind, wieder in der echten Welt angekommen. Vermutlich erst dann, nach vielen Jahren, verstehen sie, dass sie Menschen getötet haben.
Auch wenn sie nach ihrem gültigen Werte System, das Richtige getan haben. Sie werden sich auf einer rationalen Ebene sagen können, es war richtig, was ich getan habe. Doch ihre Seele wird belastet sein, dem Einen wird es nicht so schwer schaden. Weil er ein gesundes rationales Denken an den Tag legt, doch anderen macht es kaputt.
Sicher ist nur eins, spurlos und ohne Leid gehen Ängste an Niemanden vorbei. Dass ist auch unserer Zivilisation geschuldet. Die zweierlei Maß anlegt. Du sollst töten, weil die Politik, sagt es ist gerecht. Oder du sollst nicht töten, weil es unmoralisch ist. Es ist nicht verwunderlich, das wir damit überfordert sind. Es ist schon so, das Töten ist eine tief in uns schlummernde urzeitliche Programmierung. Sonst könnten wir gar nicht töten. Doch das Töten ist von unserer Zivilisation, offiziell seit es Gesetzte gibt geächtet. Auch diese Verbot haben wie erworben und es ist Bestandteil unserer Gefühlswelt. Das der Konflikt zwischen erlaubten Töten und verbotenen Töten uns krank macht, ist nur zu gut zu nachvollziehbar.
Ich kann es selbst spüren. Ich bin total müde und absolut wach, nach Ereignissen, die aus der Vergangenheit kommen und dich ab und zu einholen.
Aufgekratzt von der Erregung der Entscheidung. Der seltsame Modus einer Denkmaschine. Welchen ich heute versuche, durch Banalitäten zu überdecken. Der vergebliche Versuch, eine Leiche mit einen Seidentuch zu verschönern.
Wenn ich meine Ängste und inneren Konflikte, auch überwunden habe. Wird es doch, immer wieder auf's Neue bedeuten. Ich bin wieder da. Das Alte mit mir, doch dem Neuen nicht im Wege stehend.
So sage ich nach jedem Flug, die Erde hat mich wieder!
George W. Lästerbacke
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