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Samstag, 3. August 2019

Die Realität der deutschen Linken


Die Linke in Deutschland hat sich in Zeiten sozialer Marktwirtschaft und der Fettlebe durch Konsum, die bis in die tiefen 1990er und teilweise heute reicht, in Nebenschauplätze der Weltrettung verrannt, weil sie in der Bedeutungslosigkeit versank.

Nun, da sie wieder im sich Hemmungslos globalisierenden Raubtier-Kapitalismus gebraucht wird, ist die echte Linke fast nicht mehr existent. Nur noch halbgebildete Spinner und ein paar, oft leicht bis schwer verwirrte Alte sind die relevant lauten. Die Stimme der Vernunft ist fremd geworden.

Daher ist das Interesse am Arbeitnehmer und den Schwächsten eher gering.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 7. Juli 2019

Reif für die Seebrücke?


Es gibt in der letzten Zeit wieder Diskussionen um die Wirtschaftsemigration aus Afrika. Ein Vorschlag, man möge doch eine Seebrücke einrichten. Problem hierbei, auch eine #Seebrücke löst nicht ein Problem bei den Fluchtursachen. Es ist nur ein weiterer Weg, dummen und naiven Menschen zu verschweigen, das imperiale EU-Politik, die Afrika als kolonialen Absatzmarkt für ihre Konzerne betrachtet das Hauptproblem neben vielen anderen, von westlichen Konzernen gesteuerten Fehlentwicklungen. Lösungsansätze sind nicht Seebrücken und Massenmigration, sondern eine Kehrtwende der EU-Export- und Wirtschaftspolitik.

Aber wir bekommen wieder eine schlichte Lösungsargumentation. In Libyen sitzen geschätzte eine Millionen Menschen, die nach Europa wollen. Bevor diese nun versuchen mit Hilfe krimineller Schlepper einzureisen, solle man diese doch mittels einer Seebrücke nach Deutschland bringen. Deutschland hat die Kapazitäten dafür und ist wirtschaftlich stark genug.

Natürlich folgt der schlichten Argumentation das Wehklagen, wieso keine deutsche Partei auf den Zug Seebrücke aufspringt. Wenn wir mal die unzähligen logischen, wirtschaftlichen Argumente weglassen, die diese Weltretter-Fraktion sowieso nicht hören will und einfach ausblendet, so gibt es doch einen ausschlaggebenden Punkt, warum Parteien auf eine Seebrücke nicht eingehen können, den die junge Dame natürlich geflissentlich weglässt.

Wir reden im Mittelmeer nicht von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien oder politisch Verfolgten bestimmter Regime. Denen unser Staat aus humanitären Gründen Asyl gewähren könnte, was er in begründeten Fällen auch tut und hier sehr großzügig agiert.

Wir reden von einer Seebrücke für illegale Wirtschaftsmigranten, welche sowohl nach nationalen, als auch internationalen Recht keine Basis für politisches Asyl haben.
Hier wird es weder in echten Parteien noch in der Bevölkerung eine mehrheitliche Basis geben, die sagt, wir schaffen das. Denn für massenhafte illegale Einwanderung in ein Sozialsystem, die ohne jede Gegenleistung erfolgt, kann es keine Lösung geben.
Es sei denn, man legalisiert diese für ganz Europa.
Ein Entgegenkommen Europas wäre, Asylverfahren in Afrika einzuführen, um dort die Prüfung eines Asylanspruches durchzuführen. Möglicherweise, würde dies auch das Bewusstsein in Afrika erhöhen, dass die illegalen Überfahrten nach Europa unnötig sind, was nicht damit gleichzusetzen ist, dass diese aufhören. Aber unter Umständen stark zurückgehen. Denn auch Asylverfahren vor Ort, würden nur geringe Promille Zahlen von Menschen ermöglichen, eine Asylberechtigung zu erhalten oder aber eine legale Einwanderung genehmigt zu bekommen.
Aber das Rechtsempfinden auch in Afrika würde gestärkt und die globale Fairness. Die Seebrücken-Idee hingegen arbeitet gegen jede Rechtsordnung und ist somit gar nicht diskutabel.

Das Grundproblem der Seebrücke ist nun klar, dazu kommt noch, die tatsächliche Zerrissenheit und die teilweise Radikalität der Gesellschaft, die durch die schwereren Fehler der Flüchtlingskrise 2015 verursacht wurden. 
Als ICEs mit Tausenden Menschen in Deutschland angekommen sind, haben so einige geklatscht und gejubelt. Sie wurden von etwas kritischer denkenden Bürgern Bahnhofsklatscher genannt, nicht sehr nett, aber schon ein Weitblick für mögliche Spätfolgen in der Bevölkerung klang hier an.
Tatsächlich waren das auch bewegende Momente, aber sachlich gesehen hätte man weiter denken müssen. Werde ich auch bei dem 10.000sten klatschen, werde ich auch bei den 100.000sten klatschen, werde ich auch bei den 1.000000sten noch klatschen ohne zu bedenken, das hier nicht nur Menschen in Not kommen, sondern Menschen mit Bedürfnissen aus anderen Kulturen, denen ich gerecht werden muss. Denn zu erwarten, dass diese Menschen meinen Ansprüchen gerechte werden, darauf kommen wohl nur linke Herrenmenschen.
Die kurzfristige Euphorie weniger Personen, verbunden mit dem Versagen der Presse und der Politik auf ganzer Linie, sorgte für schnelle Verkaterung. Schlimmer noch spaltete die Gesellschaft langfristig.
Die Medien zeigten von 1000 Menschen nur die ganz wenigen Frauen und Kinder, was nicht unwesentlich dazu geführt hat, das jede Kritik als Rassismus und Nazitum abgebügelt wurde.Sachliche Kritik konnte so von der Politik mundtot gemacht werden, wie zu schlimmsten Zeiten des Stalinismus. Richtig ist, was Merkel-Linie ist. Selbsttätiges Denken oder eigene Meinung nicht erwünscht.
In kürzester Zeit, konnte man die Totalisierung und das aufhetzen einzelner Bevölkerungsgruppen gegeneinander beobachten, wie man es in der Bundesrepublik nicht vermutet hätte. Immer erfolgreich promotet von den Speichel leckenden Medien.

Natürlich gab und gibt es schlimme Meinungen, die selbst die Idee unseres Grundgesetzes konterkarieren, aber jeden Kritiker der Regierungslinie zum Nazi zumachen, hat auch normale Bürger zu radikalen Rändern geführt. Zum Glück ist es Österreich und Mazedonien gelungen die Balkanroute einigermaßen zu schließen. Dicht ist sie nicht, da gibt es noch Probleme, aber ein wenig Kontrolle ist zurück erlangt. Was wohlgemerkt kein Verdienst deutscher Politik ist. 

Deutschland braucht jetzt dringend eine Atempause und keine Seebrücke. Niemand weis, welche Probleme aus 2015 noch noch folgen.

Nun das Déjà-vu .... Seebrücke.

Da behauptet eine Aktivistin Deutschland kann 1.000000 Menschen evakuieren und Deutschland soll pro aktiv voran gehen und alle Flüchtlinge aufnehmen. 
Das ist ihre Meinung ok, aber die Gesellschaft? Schweigt!

Jeder weis das die 1.000000 nicht zu schaffen sind, jeder weis das etwas später wieder 1.000000 Menschen in Libyen warten werden.
Jeder kann sich denken, das die Menschen in Nahen Osten die Sache beobachten und auch einen "Marsch der Hoffnung" starten könnten. 
Trotzdem haben die NGOs und andere soviel Macht, das sich keiner traut die schlimme Wahrheit auszusprechen. Menschen sterben nicht im Mittelmeer, weil Deutschland sich nicht öffnet. Nein, sie sterben, weil die Politik nicht angemessen reagiert. Weil sie längst Konzernen die Profite sichern muss und Profit und Wirtschaftskraft, eben vor Humanismus und zivilisierten Verhalten agiert.

Die Nazikeule hat immer noch so viel Schwung, dass diese sogar mathematische Realitäten zerschlägt, doch nicht die Lügen der Europapolitik.

Wenn ich Oberbürgermeister eines sicheren Hafen wäre und ich höre die Seebrücke will 1.000000 Menschen holen und Deutschland soll erstmal alle Flüchtling alleine aufnehmen, ich würde aber sofort ein ganz lautes "Moment mal" ausrufen.

Macht aber keiner... wegen der Nazikeule. 

Das Ergebnis einer radikalisierten Gesellschaft, ein noch gespalteneres Deutschland und Schleuser die ganz zufällig ein Boot mit hohen Anteil Minderjährige rausschicken und somit in große Gefahr bringen. 
PR-Gags mit möglichen afrikanischen Opfern, als Kollateralschäden für eine Seebrücke, die niemanden nutzt. Das nennt man Skrupellos.
Denn sind die eine Millionen gerettet, werden die nächsten kommen, immer und immer wieder.
Mich sollte es nicht wundern, wenn demnächst Boote nur mit schwangeren Frauen und kleinen Kindern auf dem Meer festsitzen oder auch ertrinken.
Die Schleuser und andere Provokateure sitzen, gut mit Geld gepolstert am langen Hebel.

Aber muss das so kommen, zum zweiten Mal?

Wir brauchen Glasnost und Perestroika in der Migrationsfrage, aber zur Zeit hat jede ideologisch verhärtete Seite nur einfache populistische Antworten. 
Die einen sagen "alle weg" und die anderen "alle rein, Deutschland voran."

Beides ist extrem gefährlich...

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 24. April 2019

Boris Palmers Shitstorm


Wie produziert man einen Shitstorm? Sehr lebendig demonstrierte dies am 23.04.2019 Boris Palmer mit einem einfachen Post auf Facebook. Er postete einen Screenshot der DB Online Auskunft mit der illustrierten Werbung und folgenden Text.
Wörtliches Zitat:

"Der Shitstorm wird nicht vermeidbar sein. Und dennoch: Ich finde es nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die „Deutsche Bahn“ die Personen auf dieser Eingangsseite ausgewählt hat. Welche Gesellschaft soll das abbilden?

PS: Eine Stunde später tobt der Shitstorm. Wie vorhergesehen. Alle, die mich jetzt fragen, warum ich dieses Thema aufgreife, frage ich zurück: Wenn die Auswahl dieser Bilder vollkommen belanglos, normal, unbedeutend ist, warum regt ihr euch dann so auf?

Was wir hier diskutieren, ist Identitätspolitik. Und zwar von Recht wie Links. Die einen sagen, man wisse nicht mehr, in welchem Land man lebt, die anderen bekämpfen alte weiße Männer. Und gemeinsam haben die Identitätspolitiker es ziemlich weit damit gebracht, uns zu spalten.

PPS: Nach vier Stunden sind es 1500 Kommentare. Schlicht zu viele. Ich werde das nicht lesen oder antworten."




Die Antwort der Deutschen Bahn AG auf den Facebook Post Boris Balmers lies nicht allzu lange auf sich warten, allerdings verlagerte man diese noch Publikumswirsamer auf Twitter. Eine Antwort, die offensichtlicher und populistischer nicht ausfallen konnte. Wie kann es ein Herr Boris Palmer eigentlich wagen, die schöne bunte Multi-Kulti Werbewelt der Staatsbahn in Frage zu stellen? Böser rechter Grüner Boris Palmer. Der typische Beissreflex von Bütteln einer Staatstragenden Ideologie. Nicht etwa darstellen, was man Aussagen möchte, sondern sofort mit der angepassten, aber größtmöglichen Keule auf den Kritiker hauen.
Zitat der Deutsche Bahn AG, vom Twitter Account am 23.04.2010

"Herr #Palmer hat offenbar Probleme mit einer offenen und bunten Gesellschaft. Solch eine Haltung lehnen wir ab. Nico Rosberg, Nazan Eckes und Nelson Müller sind positive und repräsentative Identifikationsfiguren. Die DB freut sich, mit ihnen zusammenzuarbeiten."

Subtext:
Herr Palmer wird mit der Unterstellung, Probleme mit der offenen, bunten Gesellschaft zu haben, sofort in die rechte Ecke gedrückt und gleichzeitig wird mit standardisierter Routine vorgetragen, dass Nico Rosberg, Nazan Eckes und Nelson Müller positive und repräsentative Identifikationsfiguren sind. Ich persönlich glaube schon, dass jede der genannten und abgebildeten Personen mit oder ohne Migrationshintergrund positive Identifikationsfiguren darstellen, die bestens in unserem Land integriert sind. Insofern finde ich die Aussage in Ordnung. Doch wenn ich von vier dargestellten Personen plus einem Kind, mit Migrationshintergrund auf diesem Bild spreche und dann nur eine Person sehe, die wohl ohne Migrationshintergrund ist, dann sollte man nicht von repräsentativ für eine bunte und offene Gesellschaft sprechen, denn dass ist nicht repräsentativ, weil die Mehrzahl der Deutschen eben keinen Migrationshintergrund hat. Fünf Migranten und ein Deutsche, das wirkt nicht als Botschaft, denn es kommt seltsam verfälschend rüber, wenn ein Herr Palmer hier schon fragt, was sagt dann der normale Deutsche dazu, liebe Deutsche Bahn AG.
Und ich frage noch etwas. Vor einigen Wochen sah ich zufällig eine Werbung der DB AG für Auszubildende. Dort sah ich aus meiner Sicht nur glückliche Bewerber, scheinbar ohne Migrationshintergrund. Was sagt dass über den Arbeitgeber Deutsche Bahn AG aus? Glückliche Bahnkunden mit Migrationshintergrund, aber Migranten als Arbeitskräfte nicht erwünscht? Ich weis, dass man das im Volksmund, den Spieß umdrehen nennt, aber ich finde, sie haben sich dass verdient.
Denn ob ihre Imagewerbung einfach nur dumm, doppelmoralisch oder gar rassistisch ist, entscheide ich nicht so schnell, wie sie über einen Boris Palmer urteilen.
Ich frage lieber, ob sie ein Problem mit dem ganzheitlichen Konzept von Werbung haben, dass die Leitlinie eines Unternehmens vermarktet.

Boris Palmers beantwortete die Antwort der Deutschen Bahn AG wiederum auf Facebook vom 23.04.2019. Denn Twitter mit 300 Zeichen, taugt für schnöden Populismus, aber nun mal nicht für eine sachliche Antwort
Wörtliches Zitat:


Liebe Deutsche Bahn AG,

"Danke für deine Antwort auf Twitter. Leider beginnt diese jedoch mit einer Unterstellung. Ich habe kein Problem mit einer offenen und bunten Gesellschaft. In meiner Aussage, dass ich die Kriterien der Bildauswahl nicht verstehe, steckt auch keine Haltung, die es zu bekämpfen gilt.

Für mich als Betrachter sind diese fünf Bilder von Personen, die ich nicht kenne, in der Auswahl erklärungsbedürftig. Nur eine der fünf Personen scheint keinen Migrationshintergrund zu haben. Das ist ungewöhnlich und ich würde gerne die Absicht dahinter verstehen.

Wenn die Bahn aktuell eine offiziell erklärte Kampagne für Toleranz, Migration und Vielfalt durchführt, ist die Auswahl nachvollziehbar. Dann hat die Bahn entschieden, ein bestimmtes Gesellschaftsbild zu propagieren. Das kann sie tun, aber eine gesellschaftliche Debatte darüber sollte dann auch fair geführt werden.

Wenn die Bilder nicht im Zusammenhang mit einer Kampagne stehen – ich habe leider keinen entsprechenden Hinweis gefunden, vielleicht geben Sie mir den noch? – frage ich mich einfach, warum Menschen ohne erkennbaren Migrationshintergrund auf der Seite der Deutschen Bahn nur noch als Minderheit dargestellt werden.

Es gibt ihm Rahmen der Debatte über Identitätspolitik und alte weiße Männer die These, man müsse denen, die bisher nicht aufgrund ihrer Identität diskriminiert wurden, eine eigene Diskriminierungserfahrung zuteil werden lassen, um sie sensibler für Diskriminierung zu machen. So könnte man es deuten, wenn alte weiße Männer in der Bildauswahl der Deutschen Bahn nicht mehr vorkommen.

Für meine Begriffe ist das präzise die Trennlinie zwischen Antidiskriminierungspolitik, die von den meisten Menschen in Deutschland vollständig unterstützt wird, auch von mir, und einer neuen Form der Spaltung der Gesellschaft anhand von Merkmalen, für die niemand etwas kann, diesmal aber unter der Fahne der Antidiskriminierung. Benachteiligungen abbauen, ist immer und überall richtig. Neue Benachteiligungen für andere als Ausgleich für bestehende Benachteiligungen aufbauen, das ist nicht zielführend.

Und sollte diese Form der Identitätspolitik der Sinn Ihrer Bildauswahl gewesen sein, dann stört mich keines der Bilder, aber der Gedanke hinter der Auswahl."


Subtext:
Ich denke Boris Palmer hat sich mit seinem vorhergesagten Shitstorm selbst übertroffen. Er sagt uns, die ideologisierte Gesellschaft springt über jedes Stöckchen, welches man ihm hinhält. Er hat dem Affen Zucker gegeben, wie man so schön sagt und kann sich zufrieden zurück lehnen, denn er ist im Gespräch.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 21. Februar 2019

Ein offener Brief für Sawsan Chebli


Sehr geehrte Frau Sawsan Chebli

Ich schreibe ihnen heute einmal von Mensch zu Mensch und von deutschem Staatsbürger zu deutschem Staatsbürger. Seit längerem lese ich bei ihren Tweets auf Twitter mit. Durch viele Äußerungen haben sie alles getan, um Zuhörer und Mitleser zu finden. Genug Kritiker und Beifallklatscher haben sie ja gefunden. Doch ich dachte mir, ich schreibe ihnen heute einmal, um ihnen vielleicht auch ein klein wenig, bei ihrer Missionierung Anregungen zu geben. Denn sie twittern zwar offiziell, ganz privat, aber das mit missionarischen Eifer. Deshalb auch mein ganz privater, offener Brief für Sie.

Ich erwarte auch keine Antwort, weil ich den Eindruck habe, dass sie sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Deshalb versuchen sie, was ich schreibe, als Inspiration für ihre Arbeit zu sehen.

Persönlich finde ich es toll, dass sie sich sehr für Integration einsetzen und auch ihre Meinung vertreten. Auch Standpunkte zum Antisemitismus und andere Themen kann ich durchaus teilen. Mir ist auch egal, ob sie sich überteuerte Uhren kaufen, solange sie diese bezahlen können, ist das in Ordnung. Mir geht es eher um etwas Grundsätzliches, mir scheint, dass sie selbst in Sachen zwischenmenschlicher Kommunikation schwächeln und so auch ihrem Einsatz in der Integrationsarbeit einen Bärendienst erweisen.
Damit will ich ausdrücken, dass man wirklich wahrhaftig wirken sollte und nicht wie die ewige Nörglerin.
Ich spiele hier nicht auf irgendwelche sprachlichen Ausrutscher oder ihre Qualifikationen an, zu den Themen, die sie aufgreifen. Ich rede schlicht davon, dass sie oft wirken, als würden Sie nicht verstehen, wie die Menschen ticken. Denn genauso muss man Ihre Äußerungen oft auffassen, in der Breitenwirkung.

Es ist hier nicht notwendig sie im Wortlaut zu zitieren und dann ellenlang über ihre Äußerungen zu schwadronieren. Eher möchte ich Sie auffordern, reden Sie bitte einmal mehr mit ganz normalen Menschen auf der Straße und lernen, wie diese denken und dann können Sie weiterhin über, zum Beispiel Integration sprechen. Insbesondere meine ich hier nicht, dass sie in ihrem Berliner Umfeld, wo sie jeder kennt, noch einen Kaffee Latte mehr mit Bekannten schlürfen sollen, sondern, dass sie Deutschland bereisen und mit ganz normalen Deutschen reden. Ohne Termindruck, einfach improvisiert, vielleicht mal im Urlaub von Hamburg nach Bayern und von Sachsen nach Mecklenburg Vorpommern.

Ich tue das oft, weil ich es als Teil meiner Arbeit sehe, Menschen zu verstehen. Und Sie können mir glauben, auch mir fällt es gelegentlich schwer, mich in jedermann hineinzuversetzen. Doch ich tue es, weil auch mein Leben sonst am real existierenden Menschen vorbei geht. Auch schreiben kann von der echten Welt entfremden und dann taugt alles, was ich publiziere nichts mehr.

Aber, jemand wie Sie Frau Chebli, der häufig und gerne über Integration redet, sollte auch die Mentalität der Menschen verstehen, in deren Land andere Menschen sich integrieren sollen. Das ist aktive Integrationsarbeit. Denn diese Integrationswirkungen, müssen Sie nicht in ihren Kreis von Bekannten, Freunden und Politikern erfahren, sondern in der Welt des einfachen Bürgers. Und dieser Bürger tickt noch weniger ähnlich, wie ihr Bekanntenkreis aus dem politisch korrekten Berliner Paralleluniversum.
Berlin ist eine Großstadt, ein teils recht buntes Multi-Kulti Universum und sie gehören heute sogar zu dem privilegierten Teil des Selbigen.
Das finde ich schön, denn Sie haben etwas erreicht und dass ist Beileibe schon eine reife Leistung. Und doch sind Sie sehr Weltfremd, wenn es darum geht, was Integration über Generationen leisten muss. Weil sie gewisse Verhaltensmuster als Ausgrenzung empfinden, heißt es nicht, dass es auch Ausgrenzung ist. Oft ist es einfach nur Höflichkeit oder auch Interesse. Denn der Deutsche an sich, ist freundlich und an seinem Umfeld interessiert.

Ich erwähne hier einmal, Sie erregten sich, dass sie auf einem Flug in englisch von einer deutschen Stewardess angesprochen wurden und sie ärgern sich darüber, dass Menschen sie nach ihrer Herkunft fragen und erstaunt sind, dass sie eine deutsche Akademikerin sind. Weil sie sich aus gutem Grunde als Deutsche sehen, denn so würde auch ich Sie sehen.
Doch der einzige Grund für mich, sie sofort als Deutsche zu sehen ist, ich habe schon einige Informationen über ihren Migrationshintergrund aus den Medien.

Und nun eine für sie vermutlich nicht schockierende Information. Ich bin mir sicher, sie besitzen einen Spiegel, für andere Menschen, die sie nicht kennen, sehen sie aus, als könnten sie eine Touristin/Migrantin sein.
Und hier fängt ihre kommunikative Schwäche unter anderem an, sie weigern sich diesen Aspekt zu akzeptieren. Zu recht sehen sie sich als Deutsche und doch wirken sie auf Menschen, die sie nicht kennen erst einmal fremd. Was bei ihrem Erscheinungsbild, mögen sie auch noch so sehr einen westlichen Modestil folgen, nicht überraschend ist. Es ist aber auch nichts Böses, wenn andere Menschen sie darauf hin geographisch, als nicht Deutschstämmig einschätzen. Das liegt in der Natur der Dinge, dass wir ein einzigartiger und manchmal anders wirkender Mensch sind. So hat uns die Natur erschaffen, einmalig anders.

Gesunde zwischenmenschliche Kommunikation beruht aber darauf, dass man zuerst erkennt, sie sind ein Mensch und dann darauf zu erkennen, dass es kleine Unterschiede gibt, die unser Interesse erregen. Manchmal ziehen wir auch voreilige Schlüsse. Das ist im Einzelfall möglicher Weise etwas störend, doch dass ist das Leben. Und grade Menschen die bereits aktiv integriert sind in unsere Gesellschaft, sollten hier ihre Vorbildwirkung leben. Sie sollten besonders kommunikativ sein, wenn sie im Rampenlicht stehen.

Und so mag es geschehen, dass eine deutsche Flugbegleiterin in einem deutschen Flugzeug, einer deutschen Staatsbürgerin einen Kaffee in englischer Sprache anbietet. Weil sie diensteifrig, etwas voreilig auf Grund ihres Aussehens geschlossen hat, sie wären ein Gast in Deutschland und die Flugbegleiterin, Ihnen Frau Chebli höflicher Weise den Kaffee in einer Sprache anbieten wollte, die Sie verstehen.
So wird es auch immer wieder vorkommen, dass sie Frau Chebli von Fremden in einem Gespräch gefragt werden, woher sie kommen. Denn dies ist kein Beweis für Ignoranz in Sachen integrierter Migrantenkinder, sondern der Beweis, das sich der Mensch untereinander näher Kennenlernen möchte.
Es ist eine Frage der Höflichkeit, Informationen über den anderen zu bekommen, um aufeinander eingehen zu können. Ein Soziologe würde ihnen das jetzt ausführlicher erläutern, aber ich denke, sie sind klug genug, das zu verstehen, wenn sie das wollen.

Den Standarddeutschen gibt es eben nicht, es gibt nur den Deutschen und dieser hat auch immer eine Herkunft, nach der jemand fragen wird. Ich bin Deutscher und sehe wohl auch durchschnittlich deutsch aus. Trotzdem werde ich auf Reisen durch Deutschland überall gefragt, wo ich den genau her stamme.
Das liegt daran, dass auch ich sprachliche Nuancen aufweise, die mich, als nicht unbedingt, den regional ansässigen Deutschen zuordnet. Und wenn sie das verstanden haben, werden sie eben verstehen, dass niemand sie ausgrenzt, sondern viele Menschen versuchen, sie einfach in ihr Weltbild zu integrieren. Weltbilder unterliegen nun mal dem ständigen Wandel, wie der Zeitgeist.

Ich empfinde es als höflich, in Gespräche einzubinden, woher ich komme. Das interessiert die Menschen, weil es völlig normal ist. Und in langen Gesprächen flechte ich sogar ein, dass mein allererster urkundlich erwähnter Urahn, im 11. Jahrhundert in Köln lebte und Advokat war. Wenn ich dann noch bemerke, dass man auch “schwarze Schafe“ im Stammbaum erwähnen muss, lachen in der Regel alle und ich bin in einer unbekannten Ecke Deutschlands schneller integriert als gedacht. Denn ich stelle mich, wie ein Mensch dar, der wie ich und du ist, den die anderen Menschen schon ein wenig Kennenlernen konnten. Offenheit und Humor kommen immer gut an.

Und um auf die Integration, ihrem Anliegen zurückzukommen. Jeder Migrant wird noch über Generationen seine Geschichte erzählen müssen, dass heißt aber nicht, dass er nicht als Deutscher akzeptiert ist. Aber er kann noch mehr erzählen, als die meisten Deutschen ohne Migrationshintergrund.

Und wenn Sie mir jetzt noch nicht folgen können, dann erkläre ich es ihnen auf Wunsch auch gerne persönlich.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Werner Sobotta aka George W. Lästerbacke

Dienstag, 5. Februar 2019

Integration für Anfänger?


Bevor ich meine Gedanken weiter niederschreibe, will ich allem voran ein Zitat stellen. Es ist ein Tweet von Twitter. Er stammt von einer SPD Staatssekretärin, sie ist Deutsche mit Migrationshintergrund, welche mittlerweile schon fast jedem, wenigstens auf Twitter bekannt ist. Denn sie twittert unermüdlich, früh, mittags und abends. Das tut sie natürlich privat, so steht es wenigstens in ihrem Profil. Wenn sie dies auch von der Arbeitsstelle und anderen dienstlichen Verpflichtungen aus tut. Sie hat auch zu den vielfältigsten Themen eine Meinung, die soll sie auch haben dürfen. Was sie allerdings nicht zur beliebtesten Frau auf der Plattform macht, aber sicher zu einen Quoten-Hit für Twitter.
Nein, ich meine nicht, dass sie eine Quotenfrau ist, auch wenn einem ab und zu, bei ihren Tweets schon mal der Gedanke kommen kann, dass sie nicht mit reiner Qualifikation und Raffinesse an den B11 besoldeten Job auf Staatssekretärsebene gekommen sei. Aber ich spekuliere nicht, das weis das Personalbüro des Ministeriums sicher besser.

Der originale Tweet aus dem Januar 2019:
„Dieser Gesichtsausdruck einiger Leute, wenn man nach seiner #Herkunft gefragt wird, weil "man ja so gut #Deutsch spricht", sie dann erfahren, dass man hier geboren und #Akademiker ist. Als ob sie Außerirdische gesehen hätten. "Und dann noch Journalist und Freiberufler!"

Das die Dame faktisch pausenlos mit ihrem Migrationshintergrund kokettiert und gerne betont, wie weit sie es als Kind von Migranten gebracht hat, mag irritieren, aber gut. Es ist wohl ihre Sache, wie weit man sich in seine Herkunft steigert. Ich meine ich kenne auch so einige Supergermanen. Mich persönlich interessiert das weniger. Ich weis, wo ich geboren bin, mag meine Herkunft und meine Heimat. Wer dass immer wieder gewichtet, will für mich nur Aufmerksamkeit erhaschen, denke ich. Aber auch dass ist heute nicht das Thema.

Viel mehr geht es mir um Integration und seltsame Ansichten dazu, auch die Ansichten dieser SPD-Staatssekretärin. Wir wissen alle, das Integration ein Generationenprojekt ist, würde ich meinen. Das sagt uns die persönliche Erfahrung oder auch erworbenes akademisches Wissen. Es scheint nur für die zitierte Dame und so einige aus der gleichen politischen Fraktion, schwer zu sein diesen Umstand zu verstehen.

Ich gehe davon aus, dass Deppen, die meinen dass man Menschen anhand von Rassen unterscheidet, hier sowieso nicht mitlesen. Denen klingt das vermutlich zu akademisch, was es natürlich nicht ist. Wir reden hier eher von Allgemeinwissen und Erfahrungswerten.
Die Biologie macht uns alle gleich, mögen wir uns auch in optischen Facetten unterscheiden. Lassen wir alle Äußerlichkeiten weg, sind wir alle nur Homo Sapiens. Das macht uns alle gleich. Egal, wie sehr wir uns in Charakter, Temperament, Sprache und Kultur unterscheiden, wir bleiben doch Menschen. Kommen wir auch aus den verschiedensten Ecken der Welt, es ändert sich nichts an unserer Biologie. Damit ist das Thema für mich auch durch.

Ganz anders ist das allerdings mit Integration. Hier weis der Soziologe, wenigstens der ohne linke Scheuklappen, dass die Integration in eine Gruppe nicht über Nacht funktioniert. Egal wie wild entschlossen ein Fremder ist, sich zu integrieren, es ist doch die Regel, dass er auf eine geschlossene homogene Gruppe, in die er einwandert, zumindest kulturell und oft auch optisch fremd wirkt. Dieser Umstand ist einfach nachzuvollziehen.
Ein Beispiel wären Deutsche, die in die USA einwanderten. Sie gründeten ganze Siedlungsgebiete, lebten und arbeiteten dort, wie jeder andere Amerikaner und erst in der dritten und vierten Generation, waren sie wirklich angekommen, weil sie sogar ihre ursprüngliche Sprache verlernten. Was nicht heißt, dass diese Deutschstämmigen nicht schon früher persönlich bestens integriert waren. Doch auch für den alteingesessenen Amerikaner waren sie, eben auch aus den verschiedensten Gründen, noch über Generationen die Deutschen. Integration ist abgeschlossen, wenn niemand mehr fragt, woher du kommst und dafür gibt es viele Faktoren. Wobei der Vergleich zwischen den USA und Deutschland immer etwas hinken muss, denn die USA sind durch Einwanderung entstanden. Deutschland kennt nur die sehr verzögerte Einwanderung, entweder durch die Völkerwanderungen, welche sich über Jahrhunderte streckten, in Gebiete germanischer Stämme oder aber kleiner Gruppen. Wobei es keine Rolle spielt, aus welchen Gründen diese Einwanderung stattgefunden hat.
Wir können auch noch das Beispiel Russlanddeutscher nennen. Mittlerweile sind viele von ihnen schon in der zweiten und dritten Generation in Deutschland und es gibt keinen Unterschied zwischen einem hier seit Hunderten von Jahren ansässigen Deutschen und ihnen. Und doch, ein feiner Beobachter erkennt noch den Russlanddeutschen, obwohl dieser bereits hier geboren wurde. Und dass wo diese Personen faktisch nicht mal wirklich eine andere ethnische Gruppe sind.
Sie waren lediglich einige Jahrhunderte nicht im eigenen "Stammesgebiet" und haben sich natürlich auch außerhalb ihrer Gruppe mit Angehörigen anderer Gruppen vermehrt. Was meistens kaum sichtbare äußerliche Spuren hinterlassen hat. Aber es zeigt, wie fein das innerer Radar des Menschen justiert ist, wenn es um die Wahrnehmung von Fremden geht. Ganz bewusst lasse ich das Kapitel der erzwungenen Merkel-Einwanderung aus. Denn hier geht es um Politik und Dominanz einer Politischen Kaste, welche jegliche Bodenhaftung, auch im Bezug auf Einwanderung verloren hat und schon heute weis, dass dies in dieser Form ein Fehler war, den wohl einige Generationen gemeinsam mit den Neuzugängen ausbaden müssen. In Europa ist vielleicht Deutschland die neue USA, wenn man es nur von der Seite der Einwanderung betrachtet.

Heute haben wir die bewusste Scheu vor dem Fremden längst hinter uns gelassen. Die Aufgeklärten unter uns, versuchen es heute eher mit der Neugier auf das neue unserer Mitmenschen. Einige tun dies völlig Vorbehaltlos, andere wiederum nicht. Denn fest verwurzelt im Unterbewussten ist dieser Instinkt noch vorhanden. Diese kleine Portion Skepsis, die uns früher, als wir noch in Sippen lebten, oft das Überleben sicherte. Und auch damals schon nahmen wir Fremde auf, nur eben verhaltener. Es war nicht so selbstverständlich wie heute, meistens waren es wirtschaftliche Gründe oder auch genetische Vielfalt, die wir benötigen, welche eine Öffnung ermöglichte. Auch hier könnte man viele historische Beispiele bringen.

Und wenn wir wieder auf den zitierten Tweet zurückgreifen, dann darf man ruhig fragen, wie verblendet muss ein Mensch sein, um das nicht zu begreifen oder wie fixiert auf sich selbst?

Ich verstehe zwar absolut die Kinder von Migranten, die gelegentlich genervt sind, wenn sie vermutlich zum x-ten male gefragt werden, woher sie kommen. Sie verstehen sich als Deutsche, was auch gut so ist. Doch es fragt niemand aus Boshaftigkeit, sondern er zeigt Interesse an seinen Mitmenschen und man kann ihm dann sogar noch die kurze oder lange Version seines Lebens erzählen. Wenn diese Sorte Menschen mit Migrationshintergrund verstehen, dass sie aktiv an der Integration vieler Menschen arbeiten, wenn sie ihre Geschichte erzählen, dann sind sie definitiv integriert und haben Integrationsprozesse verstanden. Sie helfen tatsächlich eine buntere Gesellschaft zu schaffen. Denn auch fremd wirken, kann normal werden, wenn man Geduld zeigt.
Manchmal hilft es eben, in den Spiegel zu sehen und festzustellen, ja es stimmt, ich sehe anders aus. Also bin ich tolerant und geduldig, ich erzähle dem anderen von mir. Der andere wird vielleicht überrascht sein, was für eine tolle Deutsche ich geworden bin und sich mit mir freuen.
Denn positiv auf Menschen zugehen und zeigen, dass wir alle gleich sind, dass müssen wir alle tun. Dass ist keine Einbahnstraße für alteingesessene Einheimische, dass ist Integrationsarbeit für alle Deutschen, auch für die mit Migrationshintergrund.

Irgendwann hört sicher auch die nervige Fragerei auf. Wenn man oft genug Fragen beantwortet hat, vielleicht auch bei den Kindern der Frau von der SPD, die denkt dass alle Deutschen sofort erraten, dass sie eine Deutsche ist. Obwohl auch sie sicher, außer einer Rolex, einen Spiegel besitzt.

Diese Frau, die sich darüber lustig macht, dass Menschen noch staunen und überrascht sind, hat selbst noch viel zu lernen.

George W. Lästerbacke




Mittwoch, 24. Oktober 2018

Der UN-Migrationspakt


Ein kurzer Kommentar
Das Dokument ist sowohl in englischer als auch deutscher Sprache in im Netz zu finden. Wer sich wirklich informieren will, sollte es auf jeden Fall selbst lesen und sich dann seine Meinung unvoreingenommen bilden.

Meine persönliche Meinung dazu und dieser Meinung muss man sich nicht anschließen ist, dieser Migrationspakt ist ein Alibi-Papier für Staaten, die Migration aggressiv forcieren möchten und sich dabei auf ein international anerkanntes Gremium berufen wollen. Dafür gibt es einen einzigen Grund, um die eigene Bevölkerung nicht völlig vor den Kopf zu stoßen. Denn man möchte auch noch wählbar in der Heimat bleiben. Eine Regierung die sich aber so offen zur Massenmigration bekennt und eine Bevölkerungsverdünnung, hier trifft der inflationär benutze Begriff Umvolkung wohl auch ins Schwarze, hingegen ist die Regierung die dass so betreiben würde unwählbar. Denn diese Migrationspakt ist unter andere Dingen, die man feststellen könnte, auch zu tiefst undemokratisch.

Also nennt man es nicht gerne Umvolkung. Schuld sind natürlich immer andere Gremien, wie die United Nations und andere Gründe. Wer von Zahlen, wie die zum Teil von 130 Millionen Migranten angestrebten redet und inoffiziell durch den Raum schweben lässt macht sich unbeliebt, egal wie er es formuliert.
Denn dass wären in Europa ein Bevölkerungsneuanteil von deutlich über 10 Prozent und bei den neuen Migranten darf man ruhig von Einwanderern reden, welche potentiell Geburtenstark sind. Dass heißt, ihr anfänglicher Bevölkerungsanteil wird sich sprunghaft vergrößern.
Über die möglichen Arten der Hintergründe wollen wir hier nicht spekulieren, aber unsere rot-grünen Vordenker mit ihrem eingefleischten Anti-Deutschtum erklären das schon selbst gerne und oft.

Hier wird schleichend ein freiwilliger Pakt zum Gesetz erhoben, von denen die diesen Pakt als Rechtfertigung ihrer Menschenplan-Ziele brauchen und vor allen Dingen wollen.

Der Schwerpunkt liegt hierbei bei den großen EU Staaten. Die USA haben sich nicht an diesem Migrationspakt beteiligt. Sie zogen sich aus den Verhandlungen zurück mit der Begründung, das Abkommen sei mit der Souveränität der Vereinigten Staaten nicht vereinbar. Ungarn und andere Staaten haben bereits einen Rückzug aus der Vereinbarung diskutiert, bez. angekündigt und so einige Mitbürger begreifen vielleicht die Tragweite dieses Paktes mit dem Teufel gar nicht. Der Teufel steht hierbei für den Raubtier-Kapitalismus dem jedes Mittel recht ist, um an billige Arbeitssklaven zu kommen.
Die USA verweigern sich nicht ohne Grund, denn wer das Abkommen, welches tatsächlich freiwillig ist und nicht bindet unterzeichnet, kann von denen, die den Migrationspakt auf ihrer inner- und überstaatlicher Ebene ratifizieren, am Ende doch unter Druck gesetzt werden. Auch die staatliche Souveränität ist sehr relativ am Ende eines “Paktes“. Hier gilt dann, wer A sagt muss auch B sagen. Jeder der anderes behauptet streut Sand in die Augen der anderen Betroffenen, wie den Bürgern der EU, welche schon jetzt jeder staatlichen Willkür ausgesetzt sind, die man sich vorstellen kann.

Dieses Papier zur globalen Migration ist ein radikaler Zukunftsentwurf und man wird ihn auf die eine oder andere Art durchsetzen, wenn er erst einmal unterzeichnet ist.

Hier spiele ich bewusst einmal das Orakel, dieser Pakt wird mehr trennen, als vereinen. Es gab schon weniger brisante Papiere die am Ende Kriegerische Handlungen rechtfertigten.

George W. Lästerbacke

Samstag, 5. August 2017

Die erste Welle?


Seit 2015 wird Europa mit sogenannten Flüchtlingen aus Afrika überschwemmt. Ich rede nicht von den Menschen, die vor dem Terror des Assad Regimes oder des IS aus Syrien zu uns geflohen sind, denn das sind nach der Definition unseres Asylrechts wirklich Flüchtlinge.

Nein ich rede von Afrikanern, welche auf Grund von Versprechungen auf das gelobte Land Europa und speziell auch Deutschland, die gewagte Reise über das Mittelmeer antreten, um von unserem Reichtum zu partizipieren und ein besseres Leben zu führen.

Heute darf man mal wieder einige berechtigte Fragen stellen. Die Sachverhalte, die ich oben genannt grob umrissen habe, sind jedem Politiker und der angeschlossenen Staatsmedien bekannt. Man weiß also, das Menschen sich absichtlich in Gefahr begeben, Seenotfälle vortäuschen, um dann gerettet zu werden und so relativ sicher nach Europa kommen, wo sie Erstens kaum Angst vor Abschiebung haben müssen und Zweitens recht erhebliche Sozialleistungen erhalten.

Dieses Verhalten ist aggressiv, passiv darauf angelegt dem Volksvermögen des europäischen Steuerzahlers zu schaden. Denn fast niemand dieser „Flüchtlinge“ hat ein Anrecht, auf die Leistungen, die er sich durch die halsbrecherische Reise über das Mittelmeer erzwingt.

Sprich, man kann von einer Aggression gegen Europa sprechen. Ganz davon zu schweigen, das seit 2014 etwa 10.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken sind. Die nie gestorben wären, wenn Europa seiner Pflicht nachkommen würde, die Außengrenzen zu sichern und zu verteidigen, gegen eine aggressive, illegale Einwanderungswelle.

Hier stellt sich die Frage, welche Politik wird verfolgt, wenn Menschen zwar gerettet werden, aber nicht, zum Beispiel wieder an die Behörden, wie in Libyen zurück überstellt werden? Sondern munter nach Italien oder Griechenland und somit nach Europa hinein importiert werden, mit allen bekannten Konsequenzen. NGO und Bundeswehr Schlepperschiffe, ich wollte sagen Wassertaxis werden sogar von unseren Steuergeldern mit finanziert.

Das Grenzsicherung funktioniert, hat Australien erfolgreich demonstriert. Sie haben innerhalb kurzer Frist, durch konsequentes Handeln die illegale Einreise über den Seeweg gestoppt. Keine Toten mehr, keine illegalen Einwanderer. Nur durch die konsequente Umsetzung rechtlicher Bestimmungen.

Die Frage stellt sich, sind europäische und deutsche Behörden unfähig oder unwillig? Und fügen so wissentlich den europäischen Völkern schaden zu, der sowohl finanziell, als auch kulturell nicht absehbar ist.

Ist das Zwangsmigration, weil die europäische Union beschlossen hat, das Europa 70 Millionen Zuwanderer braucht? Ausgetragen auf dem Rücken von Europäern und unwissenden Afrikanern?

Es scheint so, denn offensichtlich ist der Plan ähnlich dem, der vor Jahrhunderten zur fast industrialisierten Sklaverei in Amerika führte. Menschen werden auf Booten in eine neue Welt gebracht, um zu arbeiten. Natürlich ist das heute subtiler und weitsichtiger gestaltet. Wurden die Afrikaner früher entführt und versklavt, so lockt man sie heute mit Sozialleistungen. Vielleicht kostet die erste Generation noch Geld, doch langfristig gesehen, werden die Kinder und Kindeskinder dieser Afrikaner billige Lohnsklaven werden. Denn um einen Bevölkerungsaustausch in Europa vorzunehmen, wie viele NWO-Gegner argwöhnen, ist die angepeilte Zahl von 70 Millionen Einwanderern in den nächsten Jahren schlicht noch zu wenig. Auch wenn hiermit bereits ein rein biologischer Verdrängungswettbewerb entsteht. Welcher letztendlich die Einwohnerzahlen Europas rasant steigen lassen wird, aber nicht die Europäer auslöscht. Doch um eine neue Schicht billiger Arbeitskräfte und neuer Konsumenten zu sichern, ist das Vorgehen nachvollziehbar.

Ob diese erste Welle von illegaler Einwanderung der Anfang einer Verschwörung gegen die Völker Europas ist, weil diese zu dumm sind, selbst zu entscheiden, was sie möchten? Wie die Politik wohl meint, oder doch eher ein wirtschaftlicher Eingriff, das wird erst die Zukunft zeigen.

George W. Lästerbacke


Samstag, 16. Juli 2016

Hass-Sprech - Wahnsinn mit System?


Der neue Herr und Bestimmer, über das was richtig oder falsch ist, wenn es um das Wort geht, Heiko Maas hat heute wieder sein Projekt "Unterdrückung der Meinungsfreiheit und die Jagt auf Dummschwätzer" moderiert. Der kleine Ideologe mit der großen Schnauze, wenig Intellekt und großen Vorbildern in der Deutschen Geschichte, freut sich, das er mit Ex-Stasis, anderen dubiosen Gestalten, jedem billigen Denunzianten im Land und von ihm vergewaltigten Betreibern sozialer Netzwerke ein erfolgreiches Terror-Instrument im Internet geschaffen hat, ist aber noch nicht zu Frieden. Zu wenige Opfer und zu wenig Löschungen im Net. Dabei könnte er doch zufrieden sein. Er hat es mit seinen Hetzkampagnen, bis auf die Straße geschafft. Die Post-Internetgemeinde 60+ ist oft so eingeschüchtert, dass sie sagen: "Ich sage lieber nichts gegen sogenannte Flüchtlinge und Merkel", sonst komm ich noch in den Knast. Mielke wäre stolz auf solchen Nachwuchs. Heiko Maas, ein lupenreiner Pseudo-Demokrat glänzt vermutlich auch nur mit falscher Bescheidenheit, wo er doch nun ein ganzes Volk terrorisieren und disziplinieren kann. Viele Menschen denken wie ich, sie Herr Maas und ihr seltsam abstruses Gefolge sind hoffentlich eine geschichtliche Eintagsfliege. Niemand braucht in Deutschland nochmal zwölf Jahre einer Terrorherrschaft, die letztlich das ganze Land ins Unglück stürzte. Ideologen und Zensoren, die Andersdenkende jagen sind seit Göbbels und Mielke verpönt. Die Masse der Deutschen hat aus der Tyrannei eines Adolf Hitler gelernt. Die deutschen Politiker leider nicht. Ich sage, wir, die "schweigende" Mehrheit, sehen einiges anders Herr Mielke-Verschnitt.

Ich denke nicht, das Hasskomentatoren eine Demokratie bereichern, sollten aber auch keine Gefährdung dieser verursachen. Denn dazu sind diese kleinen Wichte, die sich im Netz allzu wichtig tun, zu unbedeutend. Bestehendes Strafrecht ist ausreichend, um besonders üble Zeitgenossen zu disziplinieren. Diese können sich nicht mal einen richtigen Anwalt leisten, werden aber vor Gericht in unangemessener Art und Weise fertig gemacht.

Während übelste Straftäter die von Vergewaltigung bis zum Mord, sehr viel kriminelle Energie zu bieten haben, im direkten Vergleich, heute mit Glacehandschuhen angefasst werden. Ich denke, viele von den Großfressen sind unbedarfte, einfach Dummschwätzer mit der eine Demokratie umgehen können muss. Meinungsfreiheit ist ein zu hohes Gut, um es leichtfertig zu opfern. Gleichzeitig gibt es einen Freifahrtsschein für Ideologen und Zensoren, die jede Art von Kritik an Regierung, Politik und Parteien mundtot machen möchten und hier das Werkzeug dazu in die Hand bekommen.

Zensur und politische Verfolgung in einer Demokratie ist theoretisch unvorstellbar. Doch heute in der Bundesrepublik Staatsräson. Und ehrlich, der Rest Demokratie, der in der Bundesrepublik noch rudimentär verblieben ist, überzeugt nicht. Dieser Umstand führt dazu, das viele Bürger bereits feststellen, wir leben in einer Diktatur. Und gut, wer das Treiben der feiste, alte böse Frau sieht, die einst leicht spöttisch, als Mutti bezeichnet wurde, der möchte das auch fast glauben. Demokratie trägt sich aus dem Volk, nicht aus einer Ideologie und wenn sie noch so sehr behauptet, sie wäre die einzig wahre Meinung. Wenn Ex-Stasi Mitarbeiter darüber wachen, das der Bürger nur das sagt, was die Politik hören möchte und dieses Beschnüffeln auch noch aus Steuern finanziert wird, um die Meinungsfreiheit zu kontrollieren, dann ist das Ende der Geduld erreicht.

Hier ist die Grenze erreicht, wo Widerstand zur Pflicht wird. Widerstand den selbst das Grundgesetz einfordert. Noch gibt es eine Chance durch Wahlen etwas zu verändern. Wenn die Deutschen allerdings diese Chance 2017 verstreichen lassen, dann sei ihm gegönnt was kommt. Denn Demokratie trägt sich nur aus dem Volk, nicht aus einer Ideologie, die herrschen kann, weil ein Volk von Phlegmatikern es zulässt.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 21. April 2016

Die Renten-Enten


Die Erhöhung des Renteneintrittsalter, Demographie, Geburtenraten und anderer Blödsinn.

Persönlich empfinde ich es immer als politisch peinlich, wenn jeder unbedeutende Hinterbänkler oder auch bekannte Politiker aus dem Bundestag heraus, irgendwann anfängt über das Renteneintrittsalter zu schwadronieren. Dabei stoße ich mich nicht am Thema selbst, sondern eher an der intellektuellen Unfähigkeit, das Thema immer wieder mit den gleichen ausgelutschten Argumenten neu aufzuwärmen. Denn das Thema selbst ist immer aktuell.

Man könnte diesen unglücklichen Heini, den Dr. Norbert Blüm von der CDU vielleicht als Beginn der Reigens schwadronierenden, weltfremder Politiker nennen, die eine unsubstanzielle Renten-Debatte angestoßen haben. Schon 1986 verschaukelte dieser die Deutschen mit der Aussage „Die Renten sind sicher.“, obwohl er es besser wusste. Ein Zitat, das irrtümlicher weise ihm zugeschrieben wurde, in Wahrheit aber aus der Feder einer Werbeagentur stammte. Die Aussage war natürlich rein populistischer Natur, denn auch ein Norbert Blüm wusste schon damals, dass es Problem mit Geburtenrückgang, demographischen Wandel und anderen Faktoren geben wird. Das deutsche Rentensystem ist auf zumindest stabile Geburtenraten, die nachwachsende Beitragszahler produzieren angewiesen und auf die Verlässlichkeit, das der Rentenempfänger ein statistisches Höchstalter erreicht. Beide Faktoren waren bereits Mitte der 1980 Jahre reine Makulatur. Da die Deutschen immer weniger Kinder bekamen und immer älter wurden. Ob man ihm nun bewusstes Lügen oder aber einfache Blindheit vorwirft, sei jeden selbst überlassen. Von Leuten die in 4 Jahreszeiträumen denken, kann man wohl nichts anderes erwarten.

Obwohl diese prekären Umstände in Rentenfragen schon lange bekannt sind, einer muss immer wieder damit anfangen, ohne nachweislich gerechte und sozial verträgliche Lösungen anzubieten. Neuester Quatschkopf im Wiederkäuer Modus, Berufspolitiker Dr. Schäubele. Einer der bereits so lange dem echten Leben, dem Alltag des normalen Bürgers und Arbeitnehmers entrissen ist, dass man getrost sagen kann, ein Schreibtischtäter aus dem Elfenbeinturm. Wobei der Begriff Elfenbeinturm sich ursprünglich mal als Metapher für weltfremde Wissenschaftler etablierte, so lässt er sich doch auch auf Politiker genauso gut anwenden. Es wird eine menschliche und fachliche Kompetenz unterstellt, die bei Politikern mit jahrzehntelanger Abkopplung vom einfachen Bürger sehr fraglich ist. Schäubele möchte ich seine Fachkompetenz in ureigensten Arbeitsbereich nicht absprechen, aber im kreativen und epischen Bereich, ist es nicht weit her damit. Denn was auf der Straße und in den Köpfen vorgeht, davon weiß er schon lange nichts mehr. Er mag ein echtes Arbeitstier sein und erstaunlich belastbar, doch das mag auch seinem Schicksal geschuldet sein, das ihn an den Rollstuhl fesselt. Während manche dieser gehandikapten Menschen sich in ihr Schicksal ergeben, werden andere zu unermüdlichen Kämpfern, die sich und der Welt beweisen wollen, dass sie gebraucht werden. Schäuble zähle ich unbedingt zur zweiten Kategorie und finde das bewundernswert. Trotzdem, wenn er von der Anhebung des Rentenalters redet, dann ist grade er nicht das Maß der Dinge. Er beweist nur, der letzte Mensch der als Visionär in Sachen Altersversorgung und sozialer Systeme gelten darf, war Kaiser Wilhelm I., der 1881 begann die Sozialsysteme, welche bis dahin eher privater Initiativen in Gilden und Zünften entsprangen, per Gesetz zu ordnen und ein staatliches Pflichtversicherungssystem zu etablierte. Das geschah zwar unter dem Druck des wachsenden Einflusses der Sozialdemokratie, doch es war wirklich Visionär. Deutschland wurde damit im globalen Maßstab zum Vorreiter eines Sozialstaates.

Warum ich nun Schäubele und Co in Frage stelle, wollt ihr wissen?
Man kann hier einiges in frage stellen:
Seine Berufskaste, ich will sie mal intellektuelle Arbeiter nennen, arbeitet nicht körperlich. Diese Leute haben ein ganz anderes Weltbild. Das ist natürlich, denn zumindest geistig, sind sie so konditioniert, dass für sie, das Renteneintrittsalter eine untergeordnete Rolle spielt. Wie viele Schauspieler es ausdrücken würden, sie möchten auf der sprichwörtlichen großen Bühne abtreten. Das fällt oft auch leicht, aus der Perspektive intellektueller Arbeiter, denn übliche Verschleißerscheinungen, die mit täglicher körperlicher Arbeit verbunden sind, fallen weg. Was sie benötigen, dass ist geistige Fitness und diese trainieren sie praktisch täglich. Ein siebzig jähriger Schauspieler, Wissenschaftler oder Politiker, das ist kein ungewohntes Bild in unserer Welt. Aber siebzig Jährige in Fabrikhallen, im Supermarkt, auf Baustellen oder in anderen Bereichen, das ist eher die Ausnahme, als die Regel. Auch aus gutem Grund, ihre oft mehr als 40-50 Jahre andauernde körperliche Tätigkeit hinterlässt unauslöschliche Spuren des Verschleißes an ihren Körpern. Die damit verbundenen Unannehmlichkeiten und Befindlichkeiten, kann ein intellektueller Arbeiter gar nicht nachempfinden, denn ihr ureigenstes und wichtigstes Arbeitsgerät, das Gehirn verschleißt wesentlich langsamer. Wenn man mal Alter- und Krankheisssbedingte Veränderungen vernachlässigt.

Doch grade hier versagen nun dies intellektuellen Arbeiter, sprich Politiker. Welche nur mit Statistik, Demographie und anderen Hilfsmitteln arbeiten, an einem Punkt, an dem sie mit Umdenken beschäftigt sein sollten. Hierbei nützt auch die unselige Debatte über den Nutzen von Flüchtlingen für unser Rentensystem nichts. Immer wieder die gleiche Leier, Rentenniveau senken, Lebensarbeitszeit erhöhen, private Absicherung und die tollen Fachkräfte aus Syrien oder Afrika, die helfen sollen unser Rentensystem zu retten. Ich kann das ganze unreflektiert und absolut unkreative Geschwätz nicht mehr hören. Wir stehen vor der Aufgabe, sowohl das Renten-, als auch die Sozialsysteme im allgemeinen umzugestalten und fit für das 21. Jahrhundert zu machen und dass in einer Weise, die allen Menschen gerecht wird. Doch unseren Politik Profis fällt nichts besseres ein, als das Leistungsniveau der Sozialsysteme, wieder auf das Niveau von Kaiser Wilhelm zurückzudrehen. Wie viel geballte Unfähigkeit will man denn noch vorführen? Denn längst ist das Bild von Arbeit im Umbruch, kann nicht mehr nur in Lebensarbeitszeit verstanden werden, oder in dem täglichen das acht Stunden einerlei eines normalen Arbeiters, dass ist nicht mehr das Maß der Dinge. Es entstehen Millionen neuer Mini-Jobs, neue Service-Bereiche entstehen, Produktionen werden automatisiert, Arbeitskraft freigesetzt, die neue Potentiale schaffen kann. Das 21 Jahrhundert wird auch in Sachen Arbeit im Wandel kreativer, als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Diese Herkules-Aufgabe gilt es zu bewältigen. Und das funktioniert nicht, indem man Altes immer nur neu aufzulegen. Man muss neue Ideen entwickeln.

Viele Menschen ahnen, dass es für sie hoffnungslos ist, auf Altersrente zu setzen. In Zeiten, in denen Staaten pleite gehen ist Altersarmut keine Befürchtung mehr, sondern bereits harte Realität. Ähnlich wie Kinderarmut und Armut bei Arbeitnehmern, bei denen das Arbeitseinkommen nicht mehr zum menschenwürdigen Leben reicht. Und dass hier in Europa, wo ganz andere Standards gelten, als in verarmten Ländern dieser Welt. Heute beginnen Menschen und wenige Regierungen andere Wege zu gehen oder wenigstens zu andenken und das ist gut so. Doch deutsche Politiker entlarven sich ständig selbst, als Zukunftsunfähig. Ein möglicher Ansatz zum Neuanfang ist das Bedingungslose Grundeinkommen, das gleich mehrere Probleme des Sozialstaates lösen könnte, ohne totalitäre, von Oben gesandte und mit Lobpreisung präsentierte Flickschusterei, die am Ende doch versagen muss.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 10. April 2016

Ich bin ein Flüchtlingskind


Genau genommen bin ein Kind von Flüchtlingskindern. Ich habe auch nie unter Krieg und Verfolgung gelitten oder wurde von Kriegsereignissen traumatisiert. Nein, ich hatte eine tolle Kindheit, wunderbare Eltern und bin in einem Land aufgewachsen, das sich dem Humanismus verschrieben hatte. Denn ich wurde 1966 geboren, mir ging es nie schlecht. Doch bereits an der Überschrift könnt ihr ermessen, wie manipulativ man schreiben kann. Denn ehrlich, einige von euch hätten diesen Beitrag nicht angeklickt, wäre da nicht die Headline “Ich bin ein Flüchtlingskind“ gewesen. So wie ich euch eben etwas manipulierte, tun es die Medien jeden Tag. Den Wörter schaffen Realitäten, politische Realitäten, nicht aber die Wahrheit unserer realen Welt.

Meine Eltern und ihre Großeltern flohen nicht vor der Armut oder aus Elendsvierteln, sondern vor russischen Bomben, Gefangenschaft, Tod und oft sehr wütenden Russen. Meine Oma wurde vergewaltigt, meine Mutter wurde schwer krank und andere Familienmitglieder starben sogar. Doch ich mache den Russen daraus auch keinen Vorwurf, denn die Deutschen Armeen massakrierten, folterten und töteten bis 1942 -1945 sage und schreibe 27 Millionen Russen. Viele davon Soldaten, aber sehr viele auch Zivilisten, Frauen und Kinder. In diesem Krieg brachte fast jede Familie in Russland seine Opfer und sie waren keine Invasoren, sondern Opfer der deutschen Invasoren. Ich verstehe die Wut und Verbissenheit, mit der die Russen zurück schlugen. Ich verstehe, das Menschen, die das erlitten haben, auch böse zu Menschen sind, die ebenso wenig Schuld am Krieg trugen, wie sie selbst. Denn man kann eben auch das Volk hassen, das dieses Elend erst ermöglichte, indem es einem falschen Verführer namens Hitler gewähren ließ. Ich verstehe, dass die Russen erst aufhörten zu töten und zu brandschatzen, als sie in Berlin ihre rote Fahne auf dem Brandenburger Tor wehen ließen und der verhasste Hitler Geschichte war. Denn ich bin ein Mensch und hätte vielleicht auch so reagiert, nicht immer diktiert uns der Verstand, oft ist es die verletzte Seele.

Über die Politik und das Leben nach Hitler kann man jedoch sagen, ab da führten sich die Russen nicht schlimmer oder besser auf, als die anderen Besatzer. Wenn auch in den westlichen Medien gerne behauptet wird, die westlichen Alliierten hätten den 2. Weltkrieg gewonnen. Die Wahrheit ist, die Russen waren das Volk, das den Krieg beendete, und diesen Sieg mit viel zu vielen Leben bezahlte. Aber dass ist hier nicht das Thema.

Hier geht es um Manipulation. Allein mit dem Wort Flüchtling, versucht man uns zu manipulieren. Denn viele der Menschen, die in dieser sogenannten Flüchtlingskrise kommen, sind einfach nur Einwanderer, die aus dem Elend ihres Lebens entfliehen wollen. Niemand verlässt seine Heimat, wenn er dort eine Perspektive für sich sieht. Aber viel würden gehen, wenn sie von einem gelobten Land hören.

Die echten syrischen Flüchtlinge, die dem blutigen Bürgerkrieg entfliehen wollen, sind in der Minderheit unter diesen Einwanderern. Schlimmer noch, sie sitzen zu großen Teilen und zu Millionen in Flüchtlingslagern an der türkischen Grenze fest und kommen erst gar nicht dazu, die Hilfe zu genießen, die unser deutsches Grundgesetz anbietet. Doch diese Menschen benötigen unserer Hilfe, denn sie sind die Flüchtlinge, die unser Grundgesetz meint. Wie meine Eltern und Großeltern.

Doch deutsche Politiker machen dass, was sie am besten können, lügen, betrügen und manipulieren. Man kann auch sagen, sie machen falsch, was falsch zu machen ist.

Sie nennen jeden Einwanderer nun Flüchtling, was suggerieren soll, das er ein Recht auf unsere Hilfe hat, ein Recht unsere Sozialsysteme zu nutzen und ein Recht hier zu leben. Damit nimmt die Merkel Regierung in Kauf, das die wirklich hilfsbedürftigen Flüchtlinge aus Syrien am Ende leer ausgehen. Und dass ist der eigentlich empörende Aspekt. Dass ist der Grund, warum ich das Wort Flüchtlinge nur ungern benutze, aber vom Mainstream dazu gezwungen werde. Denn selbst die außerparlamentarische Opposition ist der verbalen Manipulation erlegen. Auch sie reden oft von Flüchtlingen. Der CSU Mann Seehofer und andere brachten es auf den Punkt, als er sagte „Wir können nicht das Sozialamt der Welt sein.“ Wofür er, wie sollte es auch anders sein, natürlich von der Asyllobby gescholten wird, aber trotzdem Recht hat. Es gibt nämlich kein Grundrecht auf Einwanderung nach Deutschland, weil es zu Hause Perspektivlos ist, weil ich in Armut lebe. Das ist eine Illusion, die vor Lügnern und Betrügern verkauft wird.

Heute wenden wir in Deutschland Milliarden Euro dafür auf, Menschen aus Nordafrika und anderen Regionen durchzufüttern, die einfach nur arm sind. Menschen, die nicht hier wären, wenn wir uns darauf konzentriert hätten richtige Entwicklungshilfe in den Ländern zu leisten, in denen es notwendig wäre. Doch Jahr für Jahr flossen im Durchschnitt mickrige 500 Millionen nach Afrika, in oft Fragwürdige Projekte. Wir vertiefen immer noch selbst das Elend in den betroffenen Regionen, mit der Ausfuhr von EU subventionierten Milchseen und Fleischbergen, welche dort, die heimische Wirtschaft und die Bauern ruinieren. Welchen diesen die Lebensgrundlage entziehen, mit konkurrenzlos günstigen Preisen, die durch unsere Steuern subventioniert werden. Wir lassen es zu, das global agierende US-Konzerne Rohstoffe Plündern und an Warentermin Börsen, die Preise von Lebensmitteln nach belieben manipulieren. Wir unterstützen Kriege, die nur Energiekonzernen nützen und klatschen dazu noch Beifall.

Unsere Regierungen fördern die Not, die diese Wirtschaftsmigranten Bewegung vom armen Afrika nach Europa unterstützen. Und wir sind die Idioten, die diese Regierungen, die nur noch Marionetten von Konzern und Lobbygruppen sind wählen. Dabei ist sogar dem einfachen Bürger klar, dass das gesamte kapitalistische System in der heutigen Form am Ende ist, doch wir machen weiter, in dem wir wählen und konsumieren, ohne zu überlegen, was wir am Ende damit auslösen..

Das Resultat, ist eine Invasion von Analphabeten, ungebildeten armen Menschen aus Macho-Gesellschaften, mit einem kulturellen Hintergrund einer mittelalterlichen Islam steht im Land und erwartet, das es Häuser und Autos und Manna aus den Sozialsystemen regnet. Weil ihnen das erzählt wurde und sie dafür an Schlepper und Betrüger eine Menge Geld bezahlt haben. Und sie bringen gleich ihre Werte und Ansichten mit, mit denen sie im Mittelalter des 11. Jahrhunderts in Europa noch hätten überleben können. Doch wir leben im 21. Jahrhundert und wollen uns ihre Werte nicht mehr zu eigen machen. Doch das alles sollen wir tolerieren. Wir sollen auch glauben, das dieses alles Fachkräfte sind. Die Regierung meint, wir nennen sie nun alle Flüchtlinge, faseln von Toleranz und Integration, dann ist alles paletti.

Ist es aber nicht, wenn die einen herkommen, um von den Sozialsystemen zu partizipieren, in welche sie nie nur einen Cent eingezahlt haben und das ohne die Not von Krieg und Vertreibung. Jedoch andere, die vor dem Krieg und Verfolgung fliehen in Flüchtlingslagern hungern, kaum medizinische Versorgung haben und auf engsten Raum mit ihren Kindern vegetieren müssen. Während hier Muslime meinen, sie müssen ihre religiösen Kämpfe in Asylunterkünften austragen und sich beschweren, dass ihnen das Essen nicht passt. Zumal deren Perspektive in Deutschland sehr fragwürdig ist.

Wir dürfen uns von der Politik nicht mehr manipulieren lassen, wir müssen die Welt und die Politik verändern, indem wir nicht jeden wählen und nicht jeden Einwanderer Flüchtling nennen. Wir sind es, die klare Fronten aufzeigen sollten, in einer Situation, in der die Politik das eigene Volk zum Feind erklärt. Wir müssen Subjekte, wie SPD-Gabriel, CDU-Tauber, Stasi Maas, Grünen Roht und unzählige andere stoppen, die unser Volk unterdrücken und drangsalieren. Wir müssen unser Land und unsere Werte schützen und ein Klima schaffen, in dem die wirklichen Flüchtlinge einen Platz finden, der es ihnen ermöglicht in Deutschland zu leben und sich zu integrieren. Egal ob sie bleiben wollen oder später wieder in ihre Heimat gehen. Nur so haben wir die Chance auch unsere Werte zu exportieren. Denn noch haben wir wenigstens demokratisch Wahlen, um Politik zu verändern. Wir sind nicht völlig wehrlos, wenn wir nur unseren Verstand benutzen.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Die Gesellschaft der Toleranten soll erstehen, wollen wir so sein oder sollen wir so sein?

Toleranz ist eine Tugend, wird uns von Politikern gesagt, um uns immer öfter zu erpressen, bessere Menschen zu sein. Doch der Begriff Toleranz kommt aus dem lateinischen und bedeutet nichts anderes, als 'ertragen und erdulden'. Ein Machtinstrument zu Unterdrückung, des freien Willens.

Das unreflektierte und kritiklose dulden von neuen und anderen Dingen, Sachverhalten und Verhaltensweisen. Das ist die Tugend, die uns deutsche Politik verordnen will. Das ist die Moral von 'wenn man dich auf die Linke schlägt,so halte auch die Rechte hin'. So steht es in der Bibel geschrieben, doch da steht auch 'Auge um Auge und Zahn um Zahn.' Das allerdings fordert Niemand von uns, nur Toleranz, also ertragen und erdulden. Diese Tugend braucht Niemand, außer Sklavinnen und Sklaven im BDSM Bereich. Doch die Politik will Sklaven die tolerant sind, wie im alten Rom.

Es wundert mich, das Diktatoren das Wort Toleranz nie für sich entdeckte, da mussten erst Demokraten kommen, in den Farben des Regenbogens.

Was wir aber wollen und für das Miteinander in einer globalen Gesellschaft brauchen, ist Weltoffenheit. Das ist Tugend Mit dem Verstand und dem herzen sehen zu können. Hingehen, hinsehen und verstehen, eine Tugend, die es auch gestattet kritisch zu hinterfragen und miteinander im Dialog leben zu können.

Euer George W. Lästerbacke