Posts mit dem Label Intellektuell werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Intellektuell werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 3. Juni 2019

😜 INTELLIGENZTEST 😜


So liebe Freunde. Heute habt Ihr wieder das zweifelhafte Vergnügen, etwas von mir zu lesen, zu einem Thema, was so überhaupt und sowieso nicht geplant war.

Die Ursache, es ist Sonntag und ich habe keine Lust, bei -1 Grad Celsius raus zugehen. Denn der Himmel ist wolkenverhangen, aber es regnet leider nicht. Wäre das der Fall, könnte man Blitzeis erwarten. Das heißt ich könnte mich dann mit vergnügen, an das Fenster setzten und Passanten dabei zu zusehen, wie sie auf dem gefrorenen H20 Pirouetten drehen, bis sie irgendwann einsehen, dass die Schwerkraft doch stärker ist, um dann schnell das Fenster aufzureißen und Interesse an ihrem Gesundheitszustand zu heucheln. Aber diesen Spaß vergönnt mir Petrus nicht und meine Freundin habe, ich heute schon nackt gesehen. Schließlich will ich sie nicht ständig von der Hausarbeit abhalten. Also folglich muss ich schreiben und Ihr müsst lesen. Ich weis, Ihr seid viel zu neugierig, um es nicht zu tun.

Ein Thema habe ich auch schon. Das verdanke ich dieser Poetry Slamerin Lisa Eckhardt, die Gott sei Dank, vor wenigen Jahren aus der Versenkung der österreichischen Poetry Slamer Szene, auf deutschen Kabarettbühnen auftauchte, um in ihrer bitterbösen, zynischen Art, wieder Freude unter den Intelligenteren von uns zu verbreiten. Die Frau ist sensationell boshaft und sehr unterhaltend. Diese Lisa Eckhardt referierte nun über Intelligenz. Ein unerschöpfliches Thema, ich schalte sie nach fünf Minuten auf Pause, um sie später zu genießen und griff mir die Tastatur. Weil auch ich Lust verspürte, mich dazu zu äußern.

Nun ist Intelligenz nicht unbedingt jedermanns Fachgebiet. Was mich aber nicht davon abhalten wird, hier meine eigenen Gedanken für Euch zu äußern.

Intelligenz ist ja ein Naturprodukt, sie ist tatsächlich 100% Bio, ganz anders, wie es auf vielen Produkten im Supermarkt behauptet wird. Dort ist oft nicht mal der Aufdruck auf der Verpackung Bio, geschweige denn der Inhalt. Deswegen kaufe ich auch in der Regel, völlig normale Dinge im Supermarkt und spare eine Menge Geld.

Doch zurück zu Intelligenz. Diese hat zum Glück nichts mit Bildung zu tun, Bildung ist eingebildete Intelligenz, deswegen bezeichnet man überstudierte Fachidioten, in der Regel auch als Intellektuelle. Die besonders Doofen unter ihnen, nennen sich sogar selbst so. Also, sollte euch mal einer von diesen überzüchteten Bildungsopfern über den Weg laufen, könnt ihr ganz leicht testen, ob er intelligent oder intellektuell ist. Ihr sagt irgendetwas Dummes, vorausgesetzt, ihr wisst, dass es dumm ist. Sonst habt ihr natürlich keine Chance, den Test erfolgreich abzuschließen.

Wenn nun euer gegenüber versucht, die von euch falsch betrachtete Sachlage, auf Grund seiner überragenden Expertenkenntnisse zu erklären, auf die er sich natürlich gerne beruft, meist unter Angabe seiner Studienzeit und dem Verweis, dass sein Wissen von einer Elite-Uni stammt, dann könnt Ihr sicher sein, es ist ein Intellektueller.
Also eher die Idioten unter den Intelligenten. Versucht Euch aber eine Person in aller Ruhe, zu erklären, dass Ihr falsch liegt, ohne seine Kompetenz besonders herauszustellen, dann habt Ihr gute Chancen, einen intelligenten Menschen getroffen zu haben.
Bei nicht Akademikern ist es ebenso einfacher zu unterscheiden, die Intelligenten argumentieren und sie geben euch Anregung zum nachdenken, sie hören sich einfach interessant an. Der Rest? Der labern einfach nur Bullshit.

Intelligenz hat nämlich nur in zweiter Linie mit Bildung zu tun, deshalb definiert sie sich auch ebenso einfach. Das schnelle Erkennen und Lösen von Problemen, dass ist Intelligenz. Alles andere ist dumm oder Philosophie.

Hierbei schadet Bildung natürlich auf keinen Fall, allerdings nutzt sie auch nicht allzu viel, wenn man nicht besonders intelligent ist. Wir können hier das Beispiel, einer allseits bekannten Physikerin nehmen. Ihre Doktorarbeiten waren hervorragen gearbeitet, sagte ein Mentor, aber eben nichts besonderes. Pedantisches Handwerk, weniger neue wissenschaftliche Denkansätze. Betrachtet man ihr heutiges wirken im Staatsdienst, so sieht man, sie versagt und spielt eher Mau Mau, als Poker.
Doch auch hier ist ihr Erfolg, ihrem Fleiß und nicht ihrer Brillanz zuzuschreiben. Doch solche Karrieren sind nur in der Politik möglich, wo Falschspielen wichtiger ist, als logisches Denken. Auch wenn ein hoher IQ, einen Falschspieler, extrem nützlich sein kann. So gilt doch eher, ein Arschloch sein, ist am dienlichsten. Und die Konkurrenz in Sachen Intelligenz ist in der Politik, sowieso nicht allzu stark.
Das dürfen wir jederzeit erleben, wenn unsere Spitzenpolitiker, ihr Maul aufreißen.
Ich habe da ein Zitat von Frau Merkel, unserer amtierenden Bundeskanzlerin, welches ich persönlich zur Zeit, als das Dämlichste, was zur Zeit auf dem Zitaten-Markt verfügbare betrachte.
Merkel erklärte den Satz „Wir schaffen das!“ bei der Talkshow Anne Will in 2017 so.
Zitat:

„Deutschland ist ein starkes Land, ein tolles Land. Ich mag mein Land. Aber nicht nur ich mag mein Land, Millionen andere mögen dieses Land. Dann ist doch die Aufgabe einfach, das man da so ran geht, dass man das schafft. Dann kann man das auch schaffen. Und ich habe überhaupt keinen Zweifel und stellen sie sich mal vor, wir würden jetzt alle miteinander erklären, wir schaffen das nicht. Ja und dann? Das geht doch nicht!“

Dass ist zum lachen? Nein es ist einfach lächerlich dumm. Denn ein intelligenter Mensch, könnte diesen Satz doch vernünftig kommentieren. Merkel mag gebildet sein, aber diese Aussage beweist nur eines, alles, was sie nicht vorgefertigt ablesen kann, wird politische Parole und dieses auch noch in einer Qualität, das man es für eine Parodie halten könnte. Wirklich intelligente Menschen stammeln, so etwas nicht zusammen. Würde Merkel jemand richtig zuhören, wäre sie längst aus dem Geschäft.

Oder denkt mal an Mister Freiheit, den Labersack Gauck, Ex-Paffe, Wendehals und Ex-Bundespräsident. Gott, dem zu zuhören, war schon gruselig. Besonders, wenn er in jedem Zeiten Satz von Freiheit faselte und Gleichschaltung der Meinung meinte. Ich nannte ihn immer Bundespräservativ. Warum? Weil man so etwas, als Bundespräsident, ein zweites mal verhüten sollte.

Aber in der Regel, reden wir hier, doch eher vom durchschnittlichen IQ, dessen sich niemand schämen muss, denn er reicht, in der Regel, um den Alltag zu meistern. Auch wenn man sich dann, des öfteren belehren lassen muss, hat man den Fleiß und die Willensstärke, kann man sich ein schönes, entspanntes Leben mit dem Durchschnitts-IQ machen. Ständiges Denken erschwert sowieso nur den Alltag. Problematisch wird es erst, wenn der IQ und die Schuhgröße korrespondieren, weil sie in etwa gleich groß sind.

Diese Leute besitzen natürlich auch Beratungsresistenz, wie ein Stück Knäckebrot, besser man geht ihnen aus dem Weg. Denn oft neigen sie dazu, rechthaberisch und zänkisch zu sein, jeder von euch kennt sicher so einen Kandidaten. Der einen Standpunkt hat, den er wider jedes halbwegs logischen Arguments verteidigt.

Menschen dieses Schlages haben die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege, diese weis auch nach zwei Sekunden nicht mehr, das sie gegen das Fensterglas geflogen ist und versucht also weiter, Stundenlang, durch das scheinbar unsichtbare Glas zu fliegen. Und dass, obwohl sie beneidenswert gute Augen hat, aber eben nur bemerkenswert wenig Gehirn.
Bei diesen Menschen, kann man nicht helfen und man kann nicht gewinnen. Weil Niveau eben von unten, wie Arroganz aussieht. Auf Twitter trifft man viele dieser Personen, oft aus dem extremen linken oder rechten Spektrum. Diskussionen sind zwecklos, weil Argumentationen nicht wahrgenommen werden. Wer Beispiele such, besonders in sozialen Netzwerken wird man hier schnell fündig.

Man könnte jetzt sicher noch viel über Intelligenz schreiben, oder über Intellektuelle, aber sicher langweilt euch dass dann, denn dies hier, wird ja kein Bühnenprogramm. Wo solche Texte eher kurzweilig wirken und Spaß machen.

George W. Lästerbacke

Samstag, 15. Juli 2017

Glaube, Intelligenz und Biologie


Was halten sie vom Glauben?
Ich persönlich zweifle eher, als ich glaube. Vielleicht ist der Zweifel mein Glaube. Dieses Sicht ist sehr sachlich, huldigt der Moderne und ist trotzdem Bürgerlich. Atheismus ist schließlich kein Allgemeingut von Revoluzzern. Allerdings, nicht Glauben und alles in Zweifel zu ziehen, ist ein wenig wie, wenn man Bälle ins aus befördert, man gewinnt man kein Spiel. Besser ist, man spielt das Spiel.

Wieso tauchen in der Geschichte immer wieder Glaubenslehren auf und verschwinden wieder? Das ist doch mal eine interessante Frage. Aus gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder politischen Gründen?Die häufigste Antwort darauf ist, es ist der menschliche Geist, der für alles, was er nicht erklären kann, die Lösung im der Esoterik sucht. Doch ich finde, dass ist zu kurz gedacht. Ich denke eher, unsere Geschichte ist die Müllhalde unserer Biologie. Das lehrt uns die Vernunft und die Beobachtung der Realität.

Das ist die Antwort, die niemand hören will, die wir aber am genauesten betrachten sollten, um gute Arbeit zu leisten. Jede Möglichkeit für ein gewinnbringende Idee, entspringt der Unfähigkeit anderer, ein vermeintlich unlösbares Problem zu lösen.

Der Glaube an Mythen, Ideologien, Religionen oder Legenden, ist eine unmittelbare Folge unserer Biologie. Nicht mehr und nicht weniger. Man kann niemanden von etwas überzeugen, was er nicht aus biologischen Zwang benötigt oder scheinbar benötigt.

Der Glaube ist eine instinktive Antwort, auf Aspekte des Daseins, die wir glauben nicht anders erklären zu können. Nur völlige Transparenz in unserer Welt, könnte das ändern.

Sei es das moralische Vakuum, das wir um uns wahrnehmen, die Gewissheit des Todes, das Rätsel des Ursprungs der Dinge oder der Sinn des Lebens oder aber sein fehlen.

Das sind so elementare Fragen, auf die wir keine Antworten geben können, weil wir uns selbst so, in Sicht und Geist beschränken. Eigentlich wäre jede Theorie besser als zu glauben, weil sie uns neue Wege des Denkens aufzeigt. Doch wir legen uns zur Abwehr eine emotionale Antwort zurecht, weil es der Weg des geringsten Widerstandes ist.

Glauben, Religion und Ideologie ist eine Fiktion, die unserer Biologie Rechnung trägt. Das ist notgedrungen jede Interpretation der Wirklichkeit, weil wir diese nicht verstehen.

Könnte ich ebenso gut, etwas erfinden, woran man glauben, es leben und dafür töten kann? Ja, das könnte man wohl. Ich würde also dem Volk das Wasser zum saufen geben und selbst Wein trinken. Ich erfinde eine Religion, Ideologie und bereichere mich. Selbst das ist rein in unserer Biologie begründet.Das anhäufen von Macht und Reichtum, ist ein Urinstinkt, hergeleitet vom Essen und Führungsanspruch im Rudel.

Doch sollte das Erfinden, denn dann nicht ein Intellektueller tun? Nein, denn ein Intellektueller ist eben jemand, der sich grade nicht durch seinen Intellekt auszeichnet. Er bezeichnet sich selbst als Intellektuellen, weil er, um seine naturgegeben Unfähigkeiten zu kompensieren versucht, die er tief in Sich erahnt.

Der Inkompetente tritt immer als Experte auf, der Grausame als Samariter, der Sünder als Frömmler, der Banker als Wohltäter, der Egoist als Patriot, der Arrogante als Demütiger, der Plebejer sieht sich gern als edler Herr und der Einfaltspinsel, eben als Intellektueller.

Was die Welt sucht, ist das Gegenteil eines Intellektuellen, nämlich jemand Intelligentes. Dem sie lauschen kann, eine Verführer, Schmeichler und Dominator. Und hierbei spielt es keine Rolle, ob er den Menschen nur Gutes will, oder aber das Verderben bringt. Denn Intelligenz gut genutzt verführt, ganz gleich wozu.

Amen

George W. Lästerbacke