Posts mit dem Label Feuilleton werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Feuilleton werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 1. März 2022

In Russland wohnen keine Aliens

Das in Russland keine Aliens wohnen, betrachte ich als Tatsache, bis mir jemand das Gegenteil beweist. Auch wenn wir uns seit Jahren Propaganda anhören, als wäre Russland ein anderer Stern. Nein Russland ist ein anderes Land in Europa, mit Menschen, mit sehr menschlichen Menschen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen, auch mit einem Herrn Putin. Es hört sich eben schwierig an, zu sagen, eine Partnerschaft mit Russland ist anzustreben. Weil wir grade einen Krieg in Europa erleben. Krieg ist hässlich, Krieg ist inaktzeptabel und vieles mehr kann man dazu sagen und doch, es gibt eine Zeit nach dem Krieg. Eine Zeit der Abrechnung von Fehlern und der der zwingenden Neubewertung von Beziehungen. Eine Zeit des Neuanfangs, grade Deutschland muss das wissen und deshalb ist die Aussage im Kern richtig, dass wir eine Partnerschaft mit Russland brauchen. Ein Ausschluss Russlands aus der Gemeinschaft Europas produziert keinen dauerhaften Frieden. Eine längst überfällige europäische Reintegration Russlands mit Putin, die Europa aus Ideologischen Gründen und falsch verstandener Hörigkeit zur US Administration ablehnte, sollte nun angestrebt werden, denn hingegen aller Behauptungen ist sie von Vorteil für alle Beteiligten. Wir müssen nicht auf US Partner verzichten, aber sie müssen akzeptieren, das #Russland europäischer Partner ist, mit dem nur Europa sich auseinandersetzen und leben muss. Wirtschaftsinteressen und Geopolitische Gier einer einzelnen Nation über dem Atlantik, sind nicht unsere wichtigsten Interessen. Die Atlantikbrücke ist wesentlich Risikoreicher, wenn auch wünschenswert, als eine Straße nach Moskau. Hätten wir Putins ausgestreckte Hand nicht so oft weggeschlagen, stände er heute nicht in der Ukraine. Wir selbst sind die Ignoranten, die russische Sicherheitsinteressen für belanglos hielten, nun lernen wir, sie sind es nicht. Es ist vernünftig eine enge Anbindungen zu schaffen, denn diese sind Hemmschwellen gegen Gewalt und wirtschaftlich vorteilhaft für uns. George W. Lästerbacke

Donnerstag, 25. November 2021

Der vernetzte Staatsstreich?

Sicher ist der Virus da und er ist durchaus für einige Bevölkerungsgruppen eine echte Gefährdung, dass aber ist auch eine Virusgrippe, die uns seit vielen Jahren ein treuer, wenn auch unangenehmer Begleiter ist. Und dieser Virus wird bleiben, soviel ist sicher. Eigentlich darf daraus allein, schon jeder seine Schlussfolgerungen ziehen. Doch vielleicht reicht der Bildungstand in Deutschland selbst schon lange nicht mehr, um sich eine eigene, halbwegs fundierte Meinung zu bilden. Das Segment Verblödung ist schon zu lange fester Bestandteil der Bildung. Bei genaueren hinsehen, kann man das sogar über geographische Verteilung und Generationen beobachten. Aber das wäre ein anderer Beitrag. Ich gehöre selbst zu dieser Gruppe stärker gefährdeter Personen und habe mich, nach Abwägung entschieden, mich trotz statistischer Bedenken impfen zu lassen und achte auch nach der Impfung selbst auf mich. Mehr als diese Eigenverantwortung und der eigenen Entscheidung bedarf es nicht, doch medial wird hier ein Regime promotet, das dies anders sieht. Und nicht aus Gründen der Volksgesundheit. Es geht nur um darzustellen, das Europa, explizit hier Deutschland einen scheinbaren Technologievorsprung in der Gen-Therapie macht. Über die Lukrativität für sogenannte Profiteure auch unter den Volksvertretern will ich gar nicht erst spekulieren. Schon der vorgenannte Grund scheint jedes Mittel zurechtfertigen. Volksverhetzung, Fake News, Nötigung einer ganzen Gesellschaft. Und ich sage es zum wiederholten mal, ohne die dazu passenden Meldungen zitieren zu müssen, wir wurden gezielt und absichtlich betrogen, um zu testen, wie weit man gehen kann, mit teils völlig aus der Luft gegriffenen, wirkungslosen Maßnahmen, Tests mit einer 80% falschpositiv Rate und Panikmache, um die Demokratischen Prozesse außer Kraft zu setzen. Dass ist erfolgreich geglückt. Ein Konglomerat aus Altparteien ist es gelungen, nicht mehr oder weniger als einen Staatsstreich gegen das eigene Volk zu führen, um sich alle Machtpositionen dauerhaft mit wechselnden Akteuren zu sichern, um eine Demokratie zu simulieren. Und ob sie in der "Opposition" schmollen und lästern, sie sind alle eins. Glaubt ihr euch geht es besser, weil es noch keine Gulags gibt oder ihr noch Eure Meinung sagen könnt, wenn auch oft nur noch im Netz oder flüsternd? Dann schaut mal, wie vielen in diesem Land schon seit langen, nicht erst seit Corona oder der sogenannten Flüchtlingskrise das Maul gestopft wurde, wer schon alles im Gefängnis saß, Geldstrafen bezahlen musste, für die verschiedensten Aussagen und Umtriebe, wie man es wieder nennt. Und nun mit Corona wird jeder schneller zum Staatsfeind, als er denken kann. Ein echter Widerstand wurde im Keim erstickt und nun gehen die Schafe weiter artig wählen. Ein paar murren noch, wählen vielleicht Protest, aber auch der Protest den ihr wählt, wird verstummen, sobald er an die steuerfinanzierten Tröge der Parlamente kommt und an der Macht beteiligt wird. Zum Glück sind hier die Altparteien noch auf Konfrontationskurs mit AfD & Co, aber wie lange noch, dann verkaufen auch die Euch für ein paar Silberlinge. Bemerkenswert, es ist geglückt gut 70%, vermutlich bald auch mehr, der Bevölkerung mit einem Impfstoff zu blenden oder auch durch Maßnahmen zu nötigen, der nur eine bedingte Zulassung hat und keine Haftung des Herstellers. Bemerkenswert deshalb, weil wären die Impfstoffe ein Auto, so hätte kein Deutscher dieses jemals gekauft, keine Gewährleistung bei Schäden, keine garantierte Zusicherung von Eigenschaften, nur versprochene und nur die wage Aussicht, wenn was passiert sorgt der Staat sich um Dich. Es bleibt nur ein Verdacht, der Deutsche ist dümmer als gedacht. George W. Lästerbacke

Freitag, 30. Juli 2021

Realitätscheck Deutsche Bahn

Nach 25-jähriger Bahnloser Fortbewegung, in denen ich dieses hochmoderne deutsche, einst von mir in jungen Jahren gern genutzte Verkehrsmittel trotzdem gar nicht vermisste, fällt mir heute auf, auf welche olfaktorischen Highlights ich wohl verzichtet habe, während meiner Abstinenz. Knoblauchausdünstungen, Schweißgeruch, ein wenig Käsefuß, eine Prise Energiedrink, abgestandener Kaffee vermischt mit Deodorants verschiedener Duftrichtungen. Odeur la PuffPuff konnte man es wohl nennen. So nannte ich damals, als kleiner Jüngling noch meine Holzeisenbahn, das erwähne ich nur, damit hier niemand etwas verwechselt. Würde die Bahn diesen Duft in Flaschen abfüllen könnte man es heute auch schlicht "Mief" nennen, denn das hat ja schon wieder diesen gewissen Gossenchic. Aber Spaß bei Seite, sind dies Klimaanlagen eigentlich auch an oder ist das eher so etwas Nostakgie, die in manchen Bahnwagons mitfährt? Doch bei unserem Edeltransporteur für Mastfleisch gibt man sich ja Stilvoll und modern, also tun wir mal auch so. Obwohl ich anmerken möchte, noch immer glänzt die Bahn vermutlich nur auf der Langstrecke im ICE, möchte man mal die Landpartie wagen, so denkt man schon, bis auf die aktualisierten Gefährte, man steckt noch in der deutschen Reichsbahn fest. Nur dass es an der gleichen Gemütlichkeit fehlt und dem Ostdeutschen Schmuddelcharme. So braucht man doch schon für die Reise von Wolfenbüttel bis nach Eisenhüttenstadt gute sechs Stunden mit drei mal umsteigen. Wolfenbüttel liegt übrigens unweit von Braunschweig, welches ich eher von der allseits bekannten Wurst Braunschweiger, bei uns auch Panzerfett genannt kenne, als aus eigenen Erleben. Wolfenbüttel hingegen kann man einen gewissen Charme nicht absprechen, immerhin hat es bei denen immerhin noch für ein Schloss gereicht und jede Menge Fachwerkfassade, was den Wohnraum wenigstens äußerlich attraktiv erscheinen lässt. Da kann Eisenhüttenstadt natürlich mit seinen knapp 71 Jahren nicht mithalten. Aber immerhin als erste sozialistische Planstadt hat man eben andere Qualitäten. Erstklassigen Wohnraum mit viel Grünanlagen, sehr spezielle, großzügige Architektur fürs arbeitende Volk eben und man lebt in einem Flächendenkmal. Doch wieder zurück zur Deutschen Bahn. Reisekomfort ist dann doch anders und 41 Euro, was für mich immer noch den Gegenwert von 82 DM bedeutet, ist wohl auch alles andere als günstig. Da lobe ich mir doch die gute alte Reichsbahn mit ihren Bummelzügen. Oder ich bleib lieber beim Auto. Der Preis kommt etwa auf das Gleiche heraus und ergreift mich nicht während der Fahrt noch ein Fressflash an der Autobahn Raststätte, könnte ich wohl sogar noch etwas sparen, abhängig davon welches meiner drei Autos ich wähle. Anmerkung: Das hier sollte man nicht als Tatsachenbericht sehen, es spricht eher manchen Bahnreisenden aus der Seele und sollte satirisch klingen. Denn klar weiß ich das es anders geht und sicher bemüht sich die Deutsche Bahn. Doch wenn man einfach nicht überall gleiche Standards fährt, so sollte man eben auch mit dem knurrenden Gast rechnen, der nicht ständig im ICE umher düst und mit einer Bahncard. Und hier spricht man nicht mal die dubiose Praktiken an, Bahnhofsgebäude zu verkaufen und dann dem Verfall unter Spekulanten zuzusehen. Ein Bahnhof ist ein Aushängeschild für Städte und der, der die Bahn betreibt, sollte auch soviel gesellschaftlichen Anstand besitzen, dort selbst zu investieren. George W. Lästerbacke

Montag, 12. Juli 2021

Forschung, Rüstung und falsche Prioritäten

Ich hatte gestern ein anregendes Gespräch zum Thema Meereserkundung mit einem Biologen. Sicher vertreten wir in Sachen Neugier und unserem Planeten ähnliche Standpunkte. Man darf spekulieren, was das Zeug hält, denn 70% unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt, viele Punkte unseres Ozeans sind ohne weitere Hilfsmittel und durchaus viel Geld nicht erreichbar. So das wir kaum 5% dieses Lebensraumes kennen, geschweige denn allzuviel über das Leben dort wissen. Wir tun aber gerne so, als würden wir unsere Welt verstehen. Dabei sind uns sogar die nachgewiesene Intelligenz von Delfinen und Tintenfischen fast fremd oder relativ egal, von weiteren, vielleicht deutlich höher entwickelten Intelligenzen, vielleicht sogar mit Technologie am Meeresgrund träumen wir nicht mal. Eher phantasieren wir von Aliens aus den weiten des Universums. Wobei das Erforschen unserer Ozeane und ihr Leben unser Wissen über solche nicht irdischen Existenzen, um einiges weiter bringen könnte, zumindestens unsere Vorstellungskraft davon. Leider verpulvert man schon unvorstellbar viel Geld für Rüstung und grade für wichtige Forschungen, wie Meereserkundung, Technologien oder Klima und Technologien wird nur ein Bruchteil davon aufgewendet. Obwohl wir hier von existenziell wichtigen Technologien und Wissen sprechen. Diese Liste könnte man mit verschiedensten Prioritäten lange fortführen, bis man irgendwann zu der Frage kommt, wie wichtig ist Militärtechnologie, Rüstungsausgaben ect. für unsere Zukunft? Und die Antwort wäre einfach. Aber eigentlich müssen wir uns schon glücklich schätzen, das wenigstens ein noch paar Milliardäre mit Visionen haben, sonst wäre auch der Weltraum fast noch Neuland, wie unsere überqualifizierte, aber eher Visionsfreie Kanzlerin es formulieren würde. Es bleibt zu hoffen, dass das Bewusstsein wächst, dass das Wissen über unsere Welt uns das Überleben sichern wird. Vielleicht schwimmt in unseren Ozeanen sogar schon dieser Geist der Intelligenz und mit dem Bewusstseins, wie Prioritäten zu setzen sind und schaut uns zu, wie wir eher unintelligent unsere Ressourcen für Sinnloses verschwenden und beobachtet uns argwöhnisch, weil wir unqualifiziert auch ihren Lebensraum bedrohen. Denn wer oder was dort unten existieren kann, ist beileibe nicht so von Technologie abhängig wie wir, was aber nicht ausschließt, dass sie diese auch weiter entwickeln, wenn wir sie unbewusst durch unser Treiben bedrohen. Deshalb sind unsere Forschungen in der Tiefsee im weitesten Sinne vielleicht sogar eine "Friedensmissionen". Und es ist mehr als beschämend, dass wir dutzende Atom getriebene U-Boote und hunderte andere konventionel betrieben U-Boote haben, die nur zur Bedrohung anderer Nationen brauchbar sind, aber nur drei U-Boote auf der Welt, die je den Marianengraben mit fast 11.000 Meter Tiefe erreichen können. Das nur als Beispiel und vielleicht auch gedankliche Anregung für Euch. George W. Lästerbacke

Donnerstag, 29. April 2021

Zur Corona-Lage der Nation

Einfach realistisch zur Corona-Lage der Nation: Egal, ob man den Umgang der Bundesregierung mit der Pandemie als kopflose, panische Hühnerstall Politik und Zeichen völliger Inkompetenz betrachten will oder als Putsch gegen die Demokratie, wobei beide Auslegungen zumindest nicht einer gewissen Logik entbehren. Man sieht, dass es mit der Eindämmung nicht funktioniert, denn ein neuer Virus mach sein Ding. Er erobert mutiert und zieht um den Globus, so lange, bis er es sich im neuen Wirt gemütlich gemacht hat und schlicht das tut, was ein Virus eben tut, er pflanzt sich fort und passt sich an. Er mutiert, um möglichst effektiv seiner Vermehrung zu frönen und dabei den Wirt möglichst wenig Schaden zuzufügen. Denn das tun Viren im Regelfall. Auch Corona wird in Zukunft nur noch einer von vielen Viren sein, die grassieren. Vielleicht gefährlich wie die Virusgrippe, also eine Gefahr, die man immer kontrollieren sollte und gegebenenfalls mit modifizierten Impfungen darauf reagieren. Was heute schon seit Jahrzehnten gängige Praxis ist, ohne Impfzwang und Panikmache. Vielleicht mutiert das Virus auch nur zum Schnupfen. Der ist schlimmstenfalls lästig, aber nicht tödlich. Denn Corona gehört auch zur Familie von Schnupfenviren und schon jetzt erreicht er kaum das geringe tödliche Potential einer Virusgrippe. Aber noch ist er in der Phase der Anpassung an den Wirt Mensch und ob er sich abschwächt oder die Sterblichkeitsrate stabil niedrig bleibt, dass ist Spekulation. Doch eines ist Fakt, wir können diesen Prozess kaum unterbinden und wir reden hier nicht von der Pest oder Ebola. Die Bedrohungslage ist mehr als überschaubar und mit einer vernünftigen Vorsorge, welche die Bundesregierung trotz Vorgaben und Empfehlungen von WHO und RKI nicht traf, wären wir heute nicht in wirtschaftlicher und sozialer Schieflage. Doch selbst Korrekturen dieser Politik kann man nicht erkennen. Was natürlich die Annahme extrem befeuert, dass es sich erst um die kopflose Hühnerstallpolitik von inkompetenten Politikern und dann um eine Ausnutzung der Lage zur Demokratieschwächung handelt. Das durch gezielte Panikmache, manipulative Medienberichterstattung und teils absurde Zahlenspielereien Mitläufer und Hobbyvirologen aller möglichen politischen Schattierungen zur Unterstützung von Regierungspolitik aktiviert werden, spricht auch nicht für redliche Absichten. Allerdings scheint diese Verdummungsmethodik ausreichend, um weiterhin Mehrheiten für eine Altparteien Koalition (Egal wie die einzelnen Parteien heißen) zu sichern, die im Sinne von Machterhalt, Selbstbedienung und Profiteliten agieren. Leider spricht es auch weder für die Zukunft dieses Landes noch für sein Volk, wenn eine Masse sich wie blöckende, verängstigte Schafe hinter eine desaströse Regierungspolitik stellen und Millionen Menschen mit anderer Meinung sich von einer massiven Unterzahl von Politischen Hassadeuren und ihren mehr als dürftigen Sicherheitaapperat unterdrücken lassen, als wären sie eine Minderheit. Das spricht nur dafür, dass der der am lautesten kreischt, das politische Zepter halten kann, in einer Zeit multimedialer Dominanz sind das verdammt schlechte Karten für Sofarevoluzzer. Es liegt kein Duft von Veränderung in der Luft, aber das Aroma der Diktatur kann man schon auf der Zunge spüren, einen bitteren Vorgeschmack aus der Merkel Ära und Schlimmerem, was wohl folgen wird. George W. Lästerbacke

Samstag, 19. September 2020

Ängstliche Dekadenz, der Totentanz einer Gesellschaft.



Die Schlagzeile: Am Heidelberger Hauptbahnhof: Männer prügeln Mädchen (11) krankenhausreif - warum hat niemand eingegriffen?

Die moralinsaure Skandal-Schlagzeile einer Verantwortungslosen, aber käuflichen Presse, deren eigene Besoldungsgruppen nur daran orientiert sind, wie umsichtig Clickbait- und Verkaufszahlen erhöht werden, um allerlei Mist darüber, darunter und mittendrin anzupreisen. Ein Werbemedium ohne journalistische Substanz, also der Standard der Qualitätsmedien 2020.

Darunter natürlich empörte Kommentare, von meist nicht weniger billigen Heuchlern, wie der Journaille selbst, die entsetzt von den Menschen sind, die nicht einschreiten.

Doch ich frage mich, was wollt ihr eigentlich? Klar schwimmt heute jeder in seiner eigenen Blase und blubbert, aber so blind zu sein, den IST Zustand seine Gesellschaft zu erkennen, kann doch niemand sein. Selbst aus seiner ganz eigenen Blase heraus, müsste man das sehen.

Zivilcourage ist in diesem Land ein Fremdwort geworden, wie Ehre, Loyalität oder Aufmerksamkeit. Es sind rein fiktive gedankliche Konstrukte, die man als Worthülsen hört, im Fernsehen bei fiktiven Helden bewundert, aber im echten Leben gibt es das nicht mehr. Es ist eine ohne Kodex, von Lumpen und Waschlappen dominierte kapitalistische Gesellschaft geworden, in der jeder für sich allein stirbt. 

Und seit auch noch die Angst vor spontaner, unberechenbarer Gewalt massiv grassiert und das persönliche Sicherheitsgefühl, in der sich der Deutsche wähnte weggespült wurde, heißt es, hilf dir selbst. Denn sonst tut es niemand. Viele sehen weg, andere sehen zu, doch selbst wenn jemand das alltäglich gewordene Smartphone zückt, um wenigstens die Polizei zu rufen, ist das heute schon Glück. Denn es kann sein, das tut er nur, weil er die Szene filmen will, für YouTube, Facebook & Co. Das einzige, was euch heute noch bleibt, wenn ihr ein Opfer seit, ist die Beobachtung der dekadenten Ignoranz, der Totentanz einer Gesellschaft. 

George W. Lästerbacke


Mittwoch, 26. August 2020

Jim Knopf - Eine Rassismus Parodie



Nun ist es wieder soweit die Rassismus Debatte erreicht wieder mal ein Kinderbuch "Jim Knopf" ist nun nicht mehr tragbar. Eine Kita-Leiterin hat das erkannt. Ich persönlich sehe den Inhalt etwas anders, aber wer bin ich schon?

In diesem Buch wird Ungleichbehandlung thematisiert und Jim Knopf wird als liebe und gute Person beschrieben. Und in diesen Dimensionen denkt das Zielpublikum die Kinder. Es ist ein Kinderbuch, Kinder kennen keinen Rassismus, sie gehen ohne die Vorurteile der Erwachsenen an solche Geschichten heran. Das ist belegt durch wissenschaftliche Forschungen. Der Begriff Negerkind ist für Kinder nicht mit Unterdrückung verbunden, hilft sogar bei der Orientierung. Denn früh zu erfahren, wie bunt unserer Welt schon von der Hautfarbe ist, erweitert den Horizont, wenn wir das den als Teil unserer Welt vermittelt bekommen. Hier sollen Pädagogen aufklärend wirken und sich nicht als Zensoren aufspielen. Abgesehen davon, das eigentlich von dem Begriff Neger, der nichts anderes bedeutet als Schwarzer, überhaupt keine Diskriminierung ausgeht. Es ist lediglich eine Beschreibung für oberflächliche erste Eindrücke eines Menschen. Ich habe noch nie gehört, das sich ein Weißer von dem Begriff Weißer diskriminiert fühlte, käme wohl auch komisch rüber. Hier wird eine Scheindebatte über Oberflächlichkeiten politisch gewollt befeuert, um von echten gesellschaftlichen Problemen abzulenken, die einzelne Gruppen, aber auch die Gemeinschaft der Menschen betreffen.

Wenn man sich auf Schimpfworte wie Nigger oder Kartoffel einschießt und diese als diskriminieren bekämpft, finde ich das völlig richtig, denn hier gibt es nachvollziehbare Gründe das zu unterbinden. Sie sind geeignet an Hand von Oberflächlichkeiten zu diskriminieren.

Diese gesamte Debatte um Negerküsse, Mohrenstraße etc. geht mir mächtig auf die Nerven und als bekennender Anhänger von Realpolitik ärgere ich mich. Man sollte Rassismus Themen besprechen, aber sie nicht bis in die Unverständlichkeit zur Satire machen. Wir haben auf dieser Welt wirklich größere Probleme. Klimawandel, Insekten- und Vogelsterben, die Natur als Lebensgrundlage aller Völker zu schützen, die durch unser Treiben erheblich gefährdet ist. Fakten die uns in der Rückkopplung als menschliche Gemeinschaft erheblich bedrohen. Wenn wir unsere Grundlagen gefährden oder auch nur in Teilen verlieren, geht es bei unseren Kindern und Enkeln, um das nackte Überleben der Spezies.

In manchen Regionen eher, in anderen später und es ist egal ob man Neger, Farbiger, Weißer, Schwarzer, Latino, Asiate, Sauerkrautfresser, Froschfresser, Kartoffel und was weiß ich welche Schubladenbegriffe es noch alles gibt ist. Es geht immer nur um Menschen, die gemeinsam überleben wollen, als eine Spezies.

Die Geschichtsrevisoren haben längst ein unerschöpfliches Feld entdeckt, auf dem man ohne jede größere geistigen Talente ein Beschäftigungsfeld findet, das relativ gesichert Einkünfte generiert. Wer oft staatlich alimentiert, in von ihm gesicherten Angestelltenverhältnissen lebt und ein ansonsten bedeutungsloses Leben führt, oft in Lehrverhältnissen, der muss heute nur erkennen, der Rassismus gibt, zumindest seinem Leben einen Sinn und mit etwas Glück auch mediale Bedeutung.
Das hier nur der pure Egoismus wütet und durch Ablenkung vom wesentlichen allen Menschen schadet, das sehen diese Kleingeister gar nicht.

Sicher muss man über die Fehler der Geschichte debattieren, aber wer diese Geschichte revidieren will, der läuft menschlich auf das Fatalste aus dem Ruder und ist verdammt Geschichte zu wiederholen, auf die eine oder andere Art.

Er/Sie und Diverse rettet die Welt vor Rassismus, natürlich auch alle, die gar nicht wussten, das sie gerettet werden wollen. Man rettet Bücher und Straßen, die durch Rassismus kompromittiert sind, ob sie wollen oder nicht.

"Jedem seine 15 Minuten Ruhm.", das bekommt dadurch ganz neue Dimensionen. Antifaschist, Antirassist, AntiAntiAktivist frei nach dem Wendler "Geboren um zu blöcken".

George W. Lästerbacke

Samstag, 8. August 2020

Alles Gender oder Gaga?

Vorwort: Da Leben ist heute eine Satire, nehmt als eine solche und seit wachsam, genau wie diesen Beitrag satirisch ist. Selbst wenn Euch das Lachen im Hals steckenbleiben möchte.
FlinkFeed ist eine Onlineplattform, die sich mit Gesellschaft, Feminismus und Genderthemen befasst. Dabei stellt die Redaktionen im Regelfall Personen, Aussagen und Ereignisse rund um das Thema dar, zitiert und überlässt es dem Leser, es ernsthaft zu analysieren oder aber selbst die Satire zu erkennen, die nur der Mensch und das Leben produzieren kann, besser als jeder Spaßvogel. Wertungsfrei aber korrekt. Weshalb man auch nicht sagen kann, es ist Satire, den zur Satire wird es ja erst im Kopf des Lesers, ganz nach politischen Gusto und intellektueller Leistungsfähigkeit.
Lachen, den Kopf ungläubig schütteln, einfach erbost sein oder begeistert klatschen und den zitierten Aussagen zustimmen, dass ist hier die Freiheit des Konsumenten des geschriebenen Wortes. Also könnte man über die Plattform sagen, wer sich gerne mit dem ganz normalen Wahnsinn befasst, jemand der sich gerne mit dem Normierungswahn von Ideologen und ihren geistigen Ausdünstungen unterhält, der bekommt hier das volle Programm, Abseits vom Mainstream, dem Ursprung aller modernen, geistigen Entgleisungen.
Worum geht es?
"Aufrecht stehende Gebäude, die in den Himmel ejakulieren"
Feministin wirft Städten Sexismus vor!
Eine neuere Headline bei FlinkFeed, aus dem Beitrag zitiere ich für Euch:
"Aufrecht stehende Gebäude, die in den Himmel ejakulieren« – Feministin wirft Städten Sexismus vor!
Hochhäuser erinnern die kanadische Feministin Leslie Kern an Penisse. Jetzt hat sie ein Buch darüber geschrieben! Darin lernt man, dass städtische Architektur eigentlich nur „toxische Männlichkeit“ und „männliche Macht“ ausdrückt. Typisch westliche Städte sind nichts weiter als bedrohliche Phallus-Wälder. Die Feministin sieht nur einen Ausweg: die Polizei abschaffen!
Sind Hochhäuser Symbole der Diskriminierung?
Dunkle Gassen, Glasdächer, Straßennamen und Männerstatuen, all das sind für die Feministin Leslie Kern Symbole gelebter „Gender-Ungleichheit“.
Ganz besonders schlimm findet sie Hochhäuser: In Leslie Kerns Vorstellung sind es Penisse, die ihr überall auflauern!„Ein Gebäude, egal wie sehr es an einen Penis erinnert, kann nicht frauenfeindlich sein, oder?“, fragt sie suggestiv. „Bestimmt sind Hochhäuser und Glasdächer nicht verantwortlich für sexuelle Belästigung und Lohnunterschiede, oder etwa doch?“
Vergewaltigende Hochhäuser?
So weit geht die Autorin glücklicherweise doch nicht, betont aber, dass Städte auf jeden Fall Gender-Diskriminierung abbilden würden. Als Beleg zitiert sie die feministische Geographin Jane Darke mit den Worten: „Unsere Städte sind ein Patriarchat, in Form von Steinen, Ziegeln, Glas und Beton.“
Für die Leslie Kern ist klar: Städte tragen die Normen ihrer Erbauer in sich und Sexismus sei eine „tief verwurzelte Norm“. Wie genau Gebäude Frauen unterdrücken, erklärt sie auch: Dafür verweist sie auf das Buch „Hochhaus-Verführung, Hochhaus-Vergewaltigung“ der Architektin Dolores Hayden. Für die steht der „Büro-Turm in einer Reihe mit Monumenten, die an Penisse erinnern.“ Der vermeintliche Beweis: Architekten würden von „Sockel, Schaft und Spitze“ sprechen.
Frauen fühlen sich in Städten unsicher die Lösung: Einfach die Polizei abschaffen! Ob jetzt alle Gegenstände, die Sockel, Schaft und Spitze haben, geheime Penis-Symbole sind, lässt Leslie Kern offen. 
Dafür hat sie noch eine ganz andere Theorie: „Fragen Sie jede Frau, die einen Kinderwagen in den Bus mitnehmen will, ihr Kind im Park an der Brust füttern oder nachts joggen will. Die Stadt sendet ihr die Nachricht: Dieser Ort ist nicht für dich.“ 
Man kann also beruhigt sein: Der Grund, dass Frauen nachts nicht gerne alleine joggen, sind nicht etwa Kriminelle, sondern Hochhäuser, die an Penisse erinnern. Immerhin hat die Autorin Leslie Kern am Ende ihres Buches „Feminist City“ für die beschriebenen Probleme auch eine Lösung parat: „Entzieht der Polizei die finanziellen Mittel und investiert sie ins öffentliche Leben.“ Denn wie jeder weiß, fühlt man sich nachts alleine in dunklen Großstadt-Straßen mit hoher Kriminalität ohne Polizei am wohlsten, gerade als Frau."
Soweit hier aus dem zitierten Beitrag von FlinkFeed.
Natürlich kann der Leser nun auch in gewissen grade verwirrt sein, denn nicht jedem muss einleuchten, was die Dame eigentlich will. Insbesondere, wenn sie bei aller Kritik an Städtebau und patriarchalischer Phallus-Architektur auch noch die Abschaffung der Polizei fordert. Da stellen sich schon Fragen. Hier beleuchtet vielleicht die Anmerkung, dass die kanadische Feministin Leslie Kern auch ein lauter Teil der Black Life Matter ist, sie ist wohl auch ein treibendes Element, denn man muss schon etwas gegen die Polizei haben, so als BLM Aktivistin, da diese unbedingt Teil der Stadt von heute ist und irgendwie dann auch städtische Phallus Architektur. Das klingt logisch, denn immerhin ist die Dame ja assoziierte Professorin für Geografie und Ökologie und Direktorin der Frauen- und Geschlechterstudien an der Mount Allison University. Sie lehrt Geografie mit einem Fokus auf urbane, soziale und feministische Bewegungen. Sie belehrt also junge Menschen für das Leben, somit müssen wir sie ernst nehmen, oder? Ganz davon abgesehen, dass sie mit ihrem etwas wirr klingenden neuartigen Ansichten, mal wieder PR für ihr neues Buch macht.
Es scheint aber wohl so, als müssen wir Leslie Kern tatsächlich ernst nehmen, denn neben dem Effekt, dass wir es hier mit reinrassigen Ideologen zu tun haben, denen es nicht um Frauenrechte, Rassismus oder Menschenrechte überhaupt geht, das sind alles nur populistische Attitüden, betrachten wir Menschen, die unsere Gesellschaft nicht reformieren wollen, sondern von Grund auf zerstören wollen, um sie dann irgendwie neu aufzubauen, inclusive der romantischen Liebe. 
Wobei das Motto wohl scheint, die Diffamierung jeder anerkannten Werte, mit denen Menschen seit Jahrtausenden recht gut existieren, ist das Endziel. Doch eine Definition, wie das neue Utopia aussehen soll, die gibt uns Leslie Kern nicht. Will sie eine Welt nach den Werten eines neuen himmlischen Paradieses in dem sich alle Geschlechte pausenlos lieb haben schaffen, eine orwellsche, apokalyptische Diktatur unter faschistischen Vorzeichen und Genderneutral, was endlich bedeuten würde, das sie Geschlechterbewusstsein ausradieren möchte, inclusive der romantischen Liebe oder was will sie? 
Denn Utopisten sollten doch wenigstens auch eine vorzeigbare Utopie haben, ein lesbares Manifest oder ist das seit Marx aus der Mode gekommen? Gut es gab in den letzten Jahren einige Manifeste, aber oft waren sie von verwirrten Mördern verfasst und fanden deutlich weniger Anklang in der Gesellschaft, als der Verfasser erwartet hatte. 
Steht hier nicht schon die Frage im Raum, ob da visionäre Genies oder aber völlig Wahnsinnige agieren. Da sich Menschen wie Leslie Kern ja nicht so richtig in die Karten sehen lassen und wir immer nur Brocken vorgesetzt bekommen, was sie denn wollen könnten. Aber selbst diese Brocken sorgen bereits für Verwirrung und Erschrecken in der Breite der Bevölkerung. Vielleicht ein Grund kein neues ganzheitliches Gesellschaftsmodell vorzustellen? 
Immerhin hat eine Scharr von Alchemisten, es bereits heute geschafft ( Ich bezeichne Menschen wie Leslie gerne als Alchemisten. ), dass sie praktisch Fakten frei arbeiten und ihre Ideologie in etwas zu verpacken, was sie in kürzester Zeit als Wissenschaft präsentierten. 
Heute produzieren die höchst fragwürdigen Genderstudies sogar schon Doktoren und Professoren mit Einfluss in höchste politische Kreise und Gesetzgebung. Unmittelbare Folgen sind beim gesellschaftlichen Wandel festzustellen, der kaum Mehrheiten hat. 
Also könnte man bereits von Demokratie zersetzenden Einflüssen reden. Das aber macht mich höchst misstrauisch.
Wir reden nicht vom Gerede einzelner Genies oder auch Irrer, sondern von gelehrten Thesen, die an unsere Kinder weiter gegeben werden. Die Zukunft der Menschheit aber, sollte besser gestaltet werden, als durch Ideologen, die sich im Gefängnis ihrer Ideen befinden. 
Deshalb schreibe ich auch über das scheinbar absurde und beantworte auch Fragen, die vielleicht berechtigt, vielleicht unhöflich erscheinen.
In einem Gespräch zu dem oben zitierte Beitrag von FlinkFeed, den ich Euch auch nochmal in Kopie als Link in die Überschrift meines Beitrages kopiert habe, wurden bereits viele ziemlich böse und auch lästerliche Fragen gestellt, Und weil das Thema gefährlicher ist, als es wahrgenommen wird, kann ich nicht anders, als eine dieser Fragen hier nochmal etwas ausführlicher zu beantworten. 
Dass ich mir eine gewisse Ironie vielleicht nicht verkneifen kann, liegt ganz simpel daran, das mir alles zu diesem Thema nur noch absurd und karikiert vorkommt. Alles was dieses Thema Gender durchaus diskutabel macht und auch gesellschaftlich wichtige Aspekte enthält, verblasst mittlerweile vor Diskussionen, wie sie sogenannte Feministinnen, wie Leslie Kern vom Zaun brechen.

Nun zu einer Frage eines Gesprächspartners: 
"Kann man sich mit so etwas anstecken und ist man mit einer anderen sexuellen Orientierung als der Heterosexuellen besonders disponiert?"

Antwort:
Georg W. Lästerbacke 
Auf deine Frage lieber Kommentator eingehend, meine etwa 40- jährigen Feldstudien an Frauen haben hier keine eindeutigen Ergebnisse zu einer Ansteckungsgefahr produziert. So das man zu 100% sagen könnte das die sexuelle Orientierung das Zünglein an der Waage sein, welches zwischen Wahn und natürlicher Gelassenheit liegt. 
Natürlich neigen Frauen ganz offensichtlich, zumindest der Gelegenheit geschuldet zur Bi-Sexualität. Stärker als der Mann, der doch selbst in anderen sexuellen Konstellationen, wie Männlein und Weiblein, das althergebrachte "rein-raus" Spiel favorisiert. Doch bei völliger Verweigerung der naturgegebenen Anforderungen in diesem Bereich ( freier formuliert bei Phallusmangel ), was auch auf schlechten Erfahrungen mit Männern basieren kann und nicht unbedingt als angeboren Neigung klassifiziert werden muss, ist es ähnlich, wie bei Veganern. Die stete Selbstverleugnung der eigenen natürlichen Bedürfnisse führt zu gewissen, fast religiösen und fanatischen Überreaktionen, die schnell wahnhafte Züge annehmen können. Wir alle kennen den Witz über Veganer Woher weiß man, das jemand Veganer ist? Er erzählt es bei jeder Gelegenheit. Wobei ich gar nichts gegen Veganer an sich habe, nur das ihr etwas wunderliches Kommunikationsverhalten halt schon Popkultur ist. 
Was ich jedenfalls bei den Probanden meines privaten Studienbereiches des Lebens, aus Gesprächen zur Kenntnis nehmen konnte. In den Einzelfällen würde ich hier so schlussfolgern wollen, wie bereits oben ausgeführt, dass ist aber keineswegs eine Pauschalisierung. 
Ich denke hier gerne ohne Pauschalisierung oder allgemeine Wertung, da es mir persönlich völlig egal ist, wer mit wem, was anstellt. Das gehört für mich eigentlich zur Privatsphäre einer Person. 

Wir sind ja hier nicht in der neueren US TV Serien, wo uns ständig in Wort und Bild mitgeteilt wird, wer mit wem, wann wie oft usw, obwohl wir eigentlich nur sehen wollen, wer wen umlegt, nicht aber flachlegt.

George W. Lästerbacke



Mittwoch, 5. August 2020

Polizei in der Krise

 

Zunehmend mehren sich die Stimmen in und um den Polizeiapperat, die leider zu oft nur hinter vorgehaltener Hand über den Respektverlust der Bevölkerung, insbesonderer spezielle Gruppen von Mitbürger reden. Hinter vorgehaltener Hand, weil man Angst vor beruflichen Konsequenzen hat. Welche für Beamte naturgemäß Existenz gefährdend sein können. Meinungsfetzen in Medien sind auch zahlreich, doch niemand spricht über den "Kasus Knacktus" und bringt das Problem klar auf den Tisch. Denn auch die Polizei hat ein Demokratie-Problem, weniger von innen, denn Polizei ist eine Institution mit Befehlskette, das kann ein Beamter akzeptieren. Aber zunehmend werden sie von außen bedrängt, von politischen Stümpern, Karrieristen, System Nutznießern und man kann es kaum anders formulieren, von Putschisten, denen die Demokratische Grundordnung mit ihren Freiheiten ein Dorn im Auge ist gegängelt

In Europa wurde etwas geschafft, was in vielen Teilen der Welt die Ausnahme ist, die Polizei war Respekts und Autoritätsorgan, Freund und Helfer. Es gibt immer noch ein gewisses "Urvertrauen", dass die Polizei hilft und unabhängig ist. Sie sorgt für Ordnung und klopft denen auf die Finger, die unsere gemeinsamen Spielregeln nicht einhalten. Noch wichtiger, man kann sich ihre Gunst nicht erkaufen. 

Doch dieses Bild wird zunehmend gefährdet und ganz unschuldig ist die Polizei daran nicht. 

Nein ich will nicht sagen, das ein paar schwarze Schafe ein ganzes Polizeisystem kompromittieren. Oder unterstellen, wie es andere tun, die Zuwanderung aus Ländern, in denen das vorgenannte positive Image der Polizei eben nicht existiert wäre Schuld. Das sehe ich anders. 
Am Imageverlust trägt wohl im hohen Maße die Politik schuld, nicht die Polizei. Denn hier werden von der Politik falsche Signale gesetzt. Wobei man hier dann verschiedenste Punkte zu aufführen könnte, doch das würde zu weit führen. Dieses absolut positive europäische Bild der Polizei wird zunehmend gefährdet, doch ganz unschuldig ist die Polizei daran auch wieder nicht, denn sie vertritt ihr Image nicht konsequent gegen die innere Politik, die dieses Zusehens demontieren lässt, aus einer Vielzahl Machtpolitischer Interessen. Die Polizei lässt sich seit Jahrzehnten praktisch "entmannen". Muss den Kopf für verschiedenste Lobbygruppen hinhalten, von denen sich die Regierung am Ende einzig nur Wählerstimmen verspricht. Man opfert aber die Sicherheitsstrukturen eines Staates nicht für eine Regierung, die sich offensichtlich mit allen Mitteln an der Macht halten möchte, und dafür selbst mit "Satan", im übertragenen Sinn der politische Erzfeind koalieren würde. Aber die Polizei positioniert sich dazu nicht.

Auf der einen Seite steht die Polizei, die politisch gewollte Schreihälse und Randalierer gewähren lässt muss, wenn auch auf Anweisung von Oben, auf der anderen Seite, die politische Opposition, die teils aufs gröbste auch von einzelnen Gruppen der Polizei angegangen wird und somit zum auch Instrument von Unterdrückung der anderen Meinungen macht. Wobei hier bereits von einer durchweichen des Sicherheitsapparates durch Parteibuchbesetzung gesprochen werden kann. Es gibt auch nicht die Polizei aus Bürgersicht, der Bürger sieht hier schon einen in sich greifenden Sicherheitsapparat, der Zusehens als Bedrohung persönlicher und politischer bürgerlicher Freiheiten wahrgenommen wird. 

Hier fehlt es an dem Eindruck, dass der gesamte Apparat und die Polizei neutral handelt. Der kontinuierliche demokratische Glaubwürdigkeitsverlust der Regierung überträgt sich unmittelbar auf sämtliche Sicherheitsbehörden, wenn die allen Taten und Handlungen unkritisch und nicht kommentierend zusehen. Diese auch noch tatkräftig unterstützen.
Beispiel: Wenn Corona Leugner, wegen der selben Auflagen zur Hygiene für Demos, ihre Meinung nicht mehr äußern dürfen, was sachlich korrekt ist, wenn es Verstöße gegen die Regeln gibt, aber die BLM Demonstranten in Berlin ohne Konsequenzen ihr Ding machen können, ohne das die Polizei dort durchgreift, dann stellt das die Autorität und die Neutralität der Polizei in Frage. Denn hier versagt aus politischen Interesse das Gleichheitsprinzip. Man braucht auch nicht mehr mit Recht und Unrecht argumentieren, denn der Volksmund sagt nicht umsonst "Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig." Denn hier geht es um gefühltes Unrecht.

Wenn einfache Menschen urteilen, sehen sie nur, das da etwas nicht passt. 
Denn es gilt für jeden das gleiche Recht und das gleiche Grundgesetz. Und so geht mit dem Image der Regierung auch das Image des Freund und Helfers, der freundlichen, aber konsequenten Polizei zum Teufel. 

Diese Gesellschaft soll gespalten sein, es ist der politische Wille und Agenda und das bereits seit der Regierung Schröder. Auch die Polizei ist hier nur ein Bauer im Spiel. 
Doch jeder selbst trägt dazu bei, diese Gesellschaft zu spalten oder aber arbeitet dem antidemokratischen Treiben aktiv entgegen. Wer seine Standpunkte nicht kommuniziert wird nur noch als Teil einer Befehlskette wahrgenommenen. Es etablieren sich falsche Feindbilder. 

Es ist an der Zeit, das auch die Polizei öffentlich Positionen bezieht, denn die Polizei ist kein politisches Neutrum und Erfüllungsgehilfe einer politischen Strömung, wir sprechen hier von Menschen die Polizisten sind. Menschen die öffentlich von Vandalen und Spinnern brüskiert werden und die das klaglos hinnehmen. Menschen die öffentlich bedroht, bespuckt und angegriffen werden. Menschen die eigentlich immer unseren Respekt verdient haben. Freunde, Verwandte, Bekannte. Polizisten die aber nicht klar sagen, hier hat der Staat hart durchzugreifen, Grenzen zu setzen, um allen friedlichen Menschen zu zeigen, wir sind dafür die da, für die  Recht und Ordnung nicht nur Phrasen sind. 

Denn wenn der Polizei schon die Lobby in der Politik offensichtlich zunehmend fehlt, dann muss sie sich selbst ein besserer Lobbyist sein.

Die Polizei degradiert sich sonst selbst in den Augen der Öffentlichkeit zum Erfüllungsgehilfen der einen und zum Prügelknaben der anderen Seite, wobei die Grenzen verschwimmen. Wer nicht Teil der Lösung ist, um Machtstrukturen, die an der falschen Stelle verfestigt sind wieder aufzubrechen und als Vorbild für Richtig oder Falsch steht, der ist selbst ein Teil des Problems. 

Ich ahne aber, dass die Polizei im allgemeinen und im speziellen ihre Führung in den Ländern, das anders sieht. Doch genau das lässt Radikalen und auch Kriminellen den Spielraum, dass sie spalten, Feindbilder etablieren und der Polizei, nicht nur im Fragen des Images irreparablen Schaden zufügen. 

Die Folge sind zunehmende Angriffe die den Respektverlust deutlich machen.

Und ohne das die Polizei nun deutlich offensiver in der Öffentlichkeit wirkt, sehe ich wenig erfreuliche Perspektiven für die gesamte Gesellschaft.

Samstag, 1. August 2020

Die zweite Welle


Geschätzte Bürger. 
Das RKI und Presse haben schon deutlich, die zweite Corona Welle ausgemacht, sie rollt bereits. Die bedrohlich steigenden Zahlen, dass ist absolut glaubwürdig. Da ich ein mustergültiger Bürger bin und ganz sicher kein Nazi, der alles kritisiert, was die Regierung sagt und das RKI, verfalle ich nicht in Schockstarre nur in die gewünschte Panik und bin natürlich gewappnet. Wenn ich auch so rein Seuchen technisch gedacht hätte, eine zweite Welle kommt vielleicht erst im September/ Oktober, weil Viren dieser Art doch eher Schmuddelwetter schätzen, also den hinterhältigen Eindruck der saisonalen Aktivität erwecken. So sprechen doch die astronomischen Zahlen von RKI und Bundespresse eine andere Sprache. 

Aber zum Schutz vor der zweiten Welle mitten im Hochsommer, habe ich nun bereits Ganzkörper-Kondome angeschafft und fleißig Masken genäht, denn das RKI warnt nicht ja nicht umsonst. 
Auch für den nächste Lockdown habe ich bereits Klopapier, Lebensmittel und anderes eingelagert und die Abmeldung der PKWs für einige Monate online vorbereitet. Dies Luftverpester braucht man eh nicht. Das wenige, was es dann noch im Supermarkt bekommt, passt sowieso in das Fahrradkörbchen. 

Übrigens, auch einen Besuch im Baumarkt habe ich absolviert. Ich habe Bretter gekauft um die Fenster zu vernageln. Denn wenn die Zombie, ääähm Corona Horden erst wieder durch die Städte walzen, um Klopapier, Nudeln und Hefe zu erbeuten, dann sind meine Vorräte schon mal gesichert. 😀

George W. Lästerbacke 

PS Das ist natürlich alles Satire 😀

Anmerkung: Ich will gar nicht in Abrede stellen, dass wir als Gemeinschaft alle auf uns achten sollten, denn der Virus ist real, egal was man so verbreitet und völlig harmlos für jeden ist er nun mal nicht. Ich empfehle nur, selbst weiter objektiv und kritisch zu denken und nicht mit fremder Zunge zu reden. Macht euch klar, das eine andere Meinung nicht gleich ein Idiot bedeutet und ein paar mehr vorübergehende Regeln, kein Weltuntergang sind, das hier ist kein Klassenkampf, sondern nur eine Übung in gegenseitigen Respekt. Denn es gibt tatsächlich Menschen, die auch Angst vor dem Virus haben, ob nun zu recht oder nicht, sollte Zweitrangig sein. Es sollte gelten, lieber etwas zu vorsichtig, als unvorsichtig, also kann man auch mal Maske tragen. Und ein paar Hygienevorschriften mehr hinnehmen. Doch wir haben auch die Pflicht Ruhe zu bewahren und umsichtig zu handeln. Panikmache ist Blödsinn und kontraproduktiv. Diesen medialen Panik schürenden Schwachsinn sollte man bürgerliche Vernunft entgegensetze. Nur ein Aspekt, Höchststand der Infektionen im Mai. Testungen 400.000 pro Woche. Status August, Testungen mindestens 650.000 pro Woche. Natürlich steigen die Zahlen auch deshalb, auch der Corona-Müdigkeit geschuldet, selbstverständlich. Aber längst noch keine zweite Welle. Wie gesagt, wohl eher seichte Durchseuchung auf dem Wege zur Herdenimmunität, was längst nicht heißt, es wäre vorbei. Unsere Wachsamkeit darf nicht einschlafen. Das Leben ist voller Risiken und endet immer tödlich, deshalb gelassen bleiben. Doch wir müssen nicht gleich die Welt anhalten, nur uns etwas bremsen.

Freitag, 24. Juli 2020

Reflexionen


Das Zitat eines Kollegen der schreibenden Zunft, hat mich inspiriert über uns, den Menschen etwas nachzudenken.

"Am liebsten klagen wir über anderer Leute Untaten, die unsere eigenen sein könnten." Karl Feldkamp (Autor)

Und hier einige kurze Gedanken dazu:

"Haltet den Dieb!" ruft der Dieb.
Sich zu verstellen, das sind evolutionäre Elemente, unbewusste und bewusste Überlebensstrategien.

Masken fallen zu lassen macht uns angreifbar. Es mag uns, nach unserem Äonen, in denen wir uns vom dem Primatenrudel, über die Sippe, dann in Jahrtausenden zu eine hochentwickelten Zivilisation mit dem ewigen Geschwätz vom Humanismus, Nächstenliebe und anderem Blabla, dass wir uns selbst erzählen erscheinen, als ob wir, die sogenannte "Krone der Schöpfung", natürlich keine Tiere mehr sind. Wir sind der Fortschritt, wir sind alles was wir uns selbst gern verkaufen und es stimmt sogar, aus unserer eher mickrigen Perspektive. Aber wenn wir tiefer schürfen, so sehen wir nur, dass wir wohl viele unserer nützlichen Instinkte haben verkümmern lassen und das zu Gunsten einer pseudo sozialen Interaktion, die das Zusammenleben zwar vereinfacht, aber zum großen Teil unsere Natur missachtet. Dass das nicht gut funktioniert, sieht man an der zunehmenden Zahl von Psychiatrischen Problemen, die der Mensch nur durch seine Maskierung versucht zu verschleiern. Oder schlimmer noch, an einer Schwemme von Psychoanalytikern, die gar nicht in so vielen Köpfen wühlen können, wie sie sollten, um unsere geknickten Seelen zu retten. Das können sie auch gar nicht, weil sie eher Kurpfuscher artig ein Bild von uns zusammen setzen, das wir selbst gezeichnet haben, eine Wunschvorstellung, wie wir sein sollten.

Aber tief in uns schlummert immer noch der Primat, der wenn er überleben will Tarnungen nutzt, Masken trägt und wenn er stark genug ist, den anderen das Futter klaut. Wir sind aber immer noch was wir sind und einzig Bindungen und die Frage des Futterangebotes hält uns in der Balance zwischen Gut und Böse. Welches natürlich auch nur Konstrukte unseres Intellekts sind, um uns selbst zu positionieren und zu erziehen, um in einer wachsenden Gesellschaft zu überleben. Doch sind wir ehrlich, so drehen wir uns diese selbst auferlegten Regeln, wie wir es grade brauchen.

Natürlich nützt uns diese Selbsterkenntnis wenig, wenn wir in der zivilisierten Gesellschaft überleben wollen, denn sie ist, wie sie ist, jedoch können wir uns helfen, wenn wir uns wieder etwas auf die echte Realität des seins konzentrieren, nicht in Regelwerken und Lügen verkümmern.

Sich selbst finden und die eigene Orginalität, das würde uns alle zu besseren, ehrlicheren Menschen machen, die mit Regeln gut leben können, weil sie allen nützen, wir aber doch das Tier in uns schulen können, selbst zu sein. Denn das Gefängnis zwischen Konformität und teils schwersten esoterischen Spinnereien von Liebe, Licht und dem super guten Menschen, das sind wir nicht und ob wir wohl einst besser sein werden, ist wohl das einzige. was wirklich in den Sternen steht.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 21. Juli 2020

Die Wahrheit & die Lüge


Zu dem meisterlichen Gemälde "Die Wahrheit kommt aus dem Brunnen" (Abbildung), von Jean-Léon Gérôme, 1896, gibt es eine schöne Geschichte des 19. Jahrhunderts, welche nie an Aktualität verloren hat und in unserer Zeit besser den je passt. Eine Geschichte über die Dreistigkeit der Lüge und die Dummheit der Menschen, die praktisch nahtlos an die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider anschließt".

Die Wahrheit und die Lüge treffen sich eines Tages.
Die Lüge sagt zur Wahrheit: "Heute ist ein wunderbarer Tag"! Die Wahrheit blickt in den Himmel und seufzt "Der Tag ist wirklich schön."
Sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen schließlich neben einem Brunnen an. Die Lüge erzählt der Wahrheit: "Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!" Die Wahrheit, erneut etwas misstrauisch, schaut in das Wasser, richt an dem Wasser und kostet es sogar und befindet, dass es wirklich sehr gutes Wasser ist, rein und klar. Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden. Plötzlich kommt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon.
Die wütende Wahrheit springt aus dem Brunnen und rennt hinter der Lüge her, doch diese ist bereits verschwunden. Um die Lüge zu finden und ihre Kleidung wieder zurückzubekommen, zieht die Wahrheit los. Die Menschen, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und angewidert ab.
Die arme Wahrheit kehrt zum Brunnen zurück und verschwindet für immer und versteckt darin ihre Scham.
Seither reist die Lüge um die Welt, verkleidet als die Wahrheit, befriedigt die Bedürfnisse der menschlichen Gesellschaft, denn die Welt hat auf keinen Fall den Wunsch, der nackten Wahrheit zu begegnen.

Überliefert aus dem Französischen, Autor unbekannt.
Bearbeitet von:

George W.Lästerbacke

Sonntag, 14. Juni 2020

Zeitgeist: Hass


Früher gab es sehr viele Menschen, die in großen Teilen wertkonservativ waren und Veränderungen misstrauisch beäugten. Das betraf im allgemeinen alle Vorgängergeneration. Die Jungen waren für Veränderung und Experimente aufgeschlossener. Das war niemals anders.

Man nannte die Alten oft Spießer und innovative gesellschaftliche Veränderungen eroberten die Welt trotzdem. Auch gegen massive Widerstände. Geduld, argumentieren und auch das vorleben neuer Modelle des Zwischenmenschlichen, waren hier die langfristigen die Veränderer der Weltbilder.

Heute gibt es diese Menschen immer noch und immer wieder, die Spießer und die Pioniere. Aber heute nennt man die Wertkonservativen Nazis. Und das nur, weil die folgenden Generationen zunehmend verblöden und nicht mal mehr akzeptieren können, das Wandel Zeit braucht und Durchhaltevermögen. Sie sind nicht zur friedlichen Koexistenz fähig, dem wichtigste Element für das Überleben einer demokratischen Gesellschaft. Die neue Generation wird immer mehr zu Hatern. Der Generationenkonflikt auf neuem Niveau. Geschaffen von einer radikalisierten Parteienlandschaft, dominiert von rot-grünen Ideologien und der Unterwanderung des Bildungssystems durch diese. Politische Hetze statt Naturwissenschaft.

Man kämpft gegen den inneren Nazi seiner selbst und der Kämpfer wird doch irgendwann auch zum Nazi seiner eigenen menschlichen Natur. Niemals gab es so viele Heuchler, wider der eigenen Existenz und des eigenen Wesens, wie heute.

Mir war der Spießer lieber.

George W. Lästerbacke

Freitag, 12. Juni 2020

Gegen Trump, ist heute gegen Rassismus.


Die neue Speerspitze von links-grün. Unreflektierte Verallgemeinerungen von Rassismus Vorwürfen, ohne echte Fakten, aber viel Bauchgefühl.

Die beste Populismus-Waffe der Neuzeit und ihr bestes Produkt ist künstlich hochgespielte Rassismus Einzelfallbeispiele von Polizeigewalt, aber auch die kleinen Dinge des Alltags, wie Mohrenküsse, Afrika Kekse, institutionelle Namen und anderes.

Niemand kann für Rassismus sein, es sei denn er ist Rassist. In Deutschland ist für Trump sein, auch Rassist sein.
Und der Rassismus Vorwurf ist auch die verbale Kanone des kleinsten "Mannes", solange er nur nicht weiß ist. Er kann die Karte spielen, wann er will.

Die Diskussion von post-faktisch, bis hin zur Geschichtsfälschung ist immer politisch korrekt, solang sie sich an diese Richtung hält. Versachlichung allein, ist schon Rassismus. Selbst die Feststellung, das die Rassismus Diskussion wissenschaftlich nicht zu untermauern ist, sondern ein ethnisch-sozio-ökonomisches Problem darstellt, was unwiderlegbar zu beweisen ist, ist bei den politischen Dumpfbacken rassistisch. Denn man kann es mit Fakten unterlegen.

Dabei kommt es aber keinem in den Sinn, das grade der Missbrauch der Ethnien Diskussion für politische Debatten, die eigentlich das Ziel verfolgen politische Gegner wie Trump zu diskreditieren, so wie es in Deutschland passiert der Diskussion der Rassismus Debatte herbe Schäden zufügen kann.

Hierzu brauch man nur Psychologen oder Kommunikationswissenschaftler befragen.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 11. Juni 2020

Das Anthropozän


Die Ära des Menschen das, die Wissenschaft klangvoll Anthropozän nennt. Eigentlich ist es schon etwas hochnäsig eine ganze Ära eines Planeten nach seiner eigenen, unbedeutenden Spezies zu benennen. Aber gut, wir sind so und wir können das, weil wir angeblich die einzige Spezies sind, die sich ihrer wirklich bewusst ist. Wobei die Definition Anthropozän, hergeleitet von Ánthropos im Altgriechischen "Mensch" und kainós "neu" bedeutet. Anthropozän bedeutet somit, ein neues geologisches Zeitalter, das vom Menschen bestimmt ist. Soweit zur Formalie.

Wobei sich dann schon die Frage aufdrängt, wieso geologisches Zeitalter? Wittert der Mensch vielleicht doch schon seine Bedeutungslosigkeit und bezieht geologisches auf seine einst zukünftigen, zahlreichen Knochenfunde, die mögliche Ausgräber in der Zukunft machen werden? Immerhin wird geschätzt, das seit Anbeginn unserer Spezies bereits etwa 112 Milliarden Menschen den Planeten bewohnt haben, Tendenz noch steigend. Das könnte man dann ja doch optimistisch nennen.
Doch von dem ungebrochenen Willen, mit dem Begriff Anthropozän den Höhenflug von Geist und Erkenntnis des Menschen darzustellen zeugt es ja nicht unbedingt. Selbst wenn man sich anstrengt, in die Geologie der Erde greift der Mensch doch eher weniger ein. Hier dürfte selbst allerlei Erdwurm Getier weiter vorne liegen. Betrachtet man deren schiere Masse an Erdarbeiten.

Doch nun zu meiner persönlichen Sicht auf die Namensgebung.
Ich hätte dann für das Anthropozän vermutlich eine andere Namensgebung gefunden. Vielleicht Lateinisch beeinflusst, nicht so Erdgebunden. Wenn schon eine Ära des Menschen, dann mit etwas mehr Pathos. Aber das ist bekanntlich Geschmackssache. Ich könnte mir vorstellen, das unser allseits bekannter, öffentlich-rechtlicher Wissenschaftstheologe Harald Lesch, hier auch ein besserer Name eingefallen wäre.

Soweit so gut, nun haben wir dieses Anthropozän und was machen wir daraus?
Wir haben viele geistige Höhenflüge, unzweifelhaft erfüllen wir auch den alttestamentarischen Auftrag, macht euch die Erde Untertan und wenigstens ein größerer Anteil an Menschen kommt fast ohne Götter aus. Idole lasse ich jetzt mal als Splin gelten, weil ihre Existenz meistens nicht so mörderische Auswirkungen haben, wie die Götter aller Art.

Aber sonst suhlen wir uns im Fortschrittswahn und es ist unübersehbar, einige wenige sind für den technischen Fortschritt verantwortlich, doch die Mehrheit ist dumm und benutzt ihn nur stumpfsinnig. Intellektuell kaum leistungsfähiger wie Bonobos, nur mit dem zivilisatorischeren Anstrich. Ihr kaum vorhandener Intellekt versumpft in Smartphones und Internet. Die nächste Evolutionsstufe der großen Denker wird wieder wenigen überlassen, dafür kommt die nächste Stufe der technischen Revolution.

Autos werden alleine den Weg finden, fahren und lenken sowieso, 3D Druck ersetzt Produktionsketten und revolutioniert die heimische Küche. Und der minderbegabte Mensch? Er verlernt noch mehr überlebenswichtige Techniken, rutscht irgendwann vielleicht in eine virtuelle Realität ab. Wird zum schieren Fleischbatzen, der umhegt von Maschinengeistern, seiner Existenz nicht mehr würdig.

Vielleicht heißt das Anthropozän dann das Menschen Zeitalter der technisch bedingten Degeneration, lateinisch auch "De populo age technica degeneratum".

Ich glaube das Benennungen mit Begriffen wie Anthropozän zwar sicherlich dem Ego einiger schmeicheln, aber wir sollten schnell verstehen, das wir soeben dabei sind, zu verlernen wir selbst zu sein und darin auch die größte Gefahr für die Menschheit besteht auszusterben und vergessen zu werden.

Was aber nutzen klangvolle Begrifflichkeiten, wenn es einst nicht mal mehr Menschen gibt, die unsere Geschichtsbücher lesen können? Natürlich brauchen wir Fortschritt mehr den je, doch aber nicht um zu verlernen zu leben, sondern um uns zu entwickeln. Wir benötigen Bildungsoffensiven auf breiter Front. Die Dummköpfe regieren schon zu lange und das meine ich politisch, ohne Ansicht der politischen Strömung.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 18. August 2019

Moderne Medien-Strategie:


Es gibt keine Nachrichten.

Dann erfinden wir welche.

Das geht?

Glaubt doch keiner.

Doch.

Ok, dann machen wir es.

Wie geht das?

Ganz einfach wir nehmen etwas Wahres, etwas was keiner nachprüfen kann, was aber plausibel klingt und/oder eine dreiste Lüge.

Beispiel?

Die Dinosaurier starben durch den Klimawandel aus.

Genial!

So machen wir es, das wird eine neue Überlebensstrategie für uns!

Wieso?

Ganz einfach, wenn uns ein anderer nachahmt, decken wir dass auf und nennen es Fake News.

Wenn die Nachricht aber richtig ist?

Dann nenne wir sie eine dreiste Lüge und uns nennen wir Faktenfinder.

Aber wenn uns einer draufkommt?

Dann nennt er sich eben auch Faktenfinder und es steht Aussage gegen Aussage. Dann bekämpfen wir alle Fake News.

Genial!

Also brauchen wir gar keine Nachrichten mehr?

Doch unbedingt!

Wieso?

Schon wieder vergessen? Etwas Wahres, etwas was keiner nachprüfen kann, was aber plausibel klingt und/oder eine dreiste Lüge.

Georg W. Lästerbacke

PS: Satire

Donnerstag, 15. August 2019

Berlin, Görlitzer Park


In Berlin steht der Görlitzer Park als Zentrum von Drogenkriminalität ständig im Focus. Nun fordert die CDU mal wieder eine Null-Toleranz-Politik. Ein Vorgehen, welches man vom RRG Senat in Berlin vermutlich sowieso nicht erwarten kann.

Nun hört sich Null-Toleranz Politik aus dem Munde der CDU für mich schon höhnisch an, wenn ich bedenke, das grade viele der dortigen Drogendealer im weitesten Sinne, als Gäste der Bundesregierung gelten dürfen. Außerdem verschiebt diese Politik eben nur das Problem, wo anders hin. Sie löst es nicht.

Doch in diesem Zusammenhang mit dem Park, ist das wohl die einzige Lösung, im gleichen Atemzug mit der Schließung des Parkes in den Nachtstunden. Es ist öffentlicher Raum, der für den Bürger zur angstfreien Nutzung verfügbar sein sollte. Dafür zahlt der Bürger auch Steuern und Abgaben, so das er einen schönen, gepflegten und erholsamen Ort in der Stadt finden kann. Das alles ist hinfällig, wenn verantwortungslose Politiker in der Stadtregierung anders sehen. Hier kann nur ein hartes Durchgreifen die geforderte Naherholungsqualität des Parkes wieder herstellen. Ohne wenn und aber. Und die Duldung von Kriminalität sollte nicht im Interesse der Allgemeinheit sein, egal wo.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 14. August 2019

Greta Thunberg und die erstaunlich lukrativen Geschäfte ihrer Hintermänner


In einem Gastbeitrag von "The European" über Greta Thunberg und die erstaunlich lukrativen Geschäfte ihrer Hintermänner, vom 13.08. 2019 will Focus Online uns allen mal investigativ verkaufen, was eh schon die Spatzen von den Dächern pfeifen, Gretas Botschaft wird missbraucht. Einen Link zum Beitrag könnt ihr unten finden, um ihn in den Browser zu kopieren.

Ist das eine Maßnahme des Focus, um zu versuchen, von dem eigenen lädierten Image noch etwas mit der Wahrheit zu retten, oder nur der Versuch weiter mit dem Strom zu schwimmen, nur eben etwas langsamer?

Es ist typisch Mainstream, jeder schreibt, was alle längst wissen. Der kommerzielle, geistige Kindesmissbrauch ist in voller Fahrt und das Kind steht ihm nur moralisch vor. Weil Hintergründe und Hintermänner nun mal Schreihälse und Profiteure niemals interessiert haben. Die Greta Kampagne würde unter umgekehrten Vorzeichen genauso gut laufen und hätte genauso viele Kritiker. Dann bräuchten wir mehr Co2, um eine Eiszeit zu verhindern und jeder der nicht mit dem Auto zum Klo fährt wäre böse.

Weil, wie man eine neue Gelddruckmaschine anwirft und letztendlich am laufen hält ist egal, man muss nur genug niederfrequent laufende Gehirne finden, die Beine haben, um hinterher zurennen und Mäuler, die hysterisch kreischen können. Da tut es dann auch nichts zur Sache, wenn man noch ein paar sowieso schon Bildungsferne Schüler unseres maroden Schulsystems auffordert, sich noch etwas weniger zu bilden und diese Freitags lieber durch die Straßen treibt, als sie weiter hoffnungsvoll zu beschulen.

Und natürlich braucht man massenhaft PR, durch eine sich stark mit der niederfrequenten Gehirn Szene identifizierende Medienwelt. Aber dafür wurde ja lange genug mit rot-grüner Qualifikation in Deutschland vorgearbeitet.

Fakten recherchieren, hinterfragen oder gar noch alternative Vorschläge publizieren, Fehlanzeige. Wozu auch, wenn abschreiben und wiederkäuen reicht. Nur erfolgreich reflektieren und hinterfragen wäre gefährlich.

Greta ist nur ein Messias mehr, der verspricht das Meer zu teilen und dann doch am Ende alle nasse Füße bekommen. Außer die Finanzhaie, die haben ihre Profite dann längst in trockenen Tüchern.

George W. Lästerbacke

Linkverweis zum oben genannten Artikel ( https://www.focus.de/finanzen/news/gastbeitrag-von-the-european-greta-thunberg-und-die-erstaunlich-lukrativen-geschaefte-ihrer-hintermaenner_id_11028183.html )

Sonntag, 23. Juni 2019


Philosophisch-weltliche Bibel Notiz:

Neues Testament, Matthäus 5, 38
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn (Zitat: Altes Testament).

Neues Testament, Matthäus 5, 39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.

Anmerkung:
Ich persönlich denke, hier irrte Jesus so gewaltig, dass es schon fast an ein Wunder grenzt, dass das Christentum überhaupt zu einer Weltreligion aufsteigen konnte. Denn er predigt Pazifismus, der zwar nicht explizit einfordert, keine geistige Vergeltung einzufordern, doch dem menschlichen Naturell Konflikte mit Gewalt zu lösen, völlig entgegensteht.
Denn Jesus wurde in seiner Weltanschauung stehts von seinem Gefolge verraten. Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Christentums und auch der Menschheitsgeschichte. Das muss ich nicht gesondert erläutern, das weis jeder.

Auch wenn der Gedanke ehrenwert ist, Konflikte gewaltfrei oder auch ohne Widerstand zu lösen, so heißt es doch nicht mehr oder weniger, als sich dem Bösen zu ergeben und zu hoffen, dass es dadurch besser wird. Deshalb halte ich das Alte Testament immer noch für die aktuellere Botschaft, Exodus 21:24 sagt aus Auge um Auge .. Böses vergilt man mit Bösem.

Jesus hätte vielleicht gleich besser die Diplomatie erfunden, in der der geistige Widerstand vor substanzielle Gewalt gestellt wird, diese aber nicht ausschließt. Leider hörte Jesus aber nie etwas von Gleichgewicht des Schreckens. Jeder kann jeden auslöschen, als Option ist eine Sprache, die die gesamte Menschheit versteht. Wenn auch gleich diese Sprache suboptimal ist, so hat sie wohl mehr Leben gerettet, als es jeder Bibelspruch je vermochte.

George W. Lästerbacke

Montag, 3. Juni 2019

😜 INTELLIGENZTEST 😜


So liebe Freunde. Heute habt Ihr wieder das zweifelhafte Vergnügen, etwas von mir zu lesen, zu einem Thema, was so überhaupt und sowieso nicht geplant war.

Die Ursache, es ist Sonntag und ich habe keine Lust, bei -1 Grad Celsius raus zugehen. Denn der Himmel ist wolkenverhangen, aber es regnet leider nicht. Wäre das der Fall, könnte man Blitzeis erwarten. Das heißt ich könnte mich dann mit vergnügen, an das Fenster setzten und Passanten dabei zu zusehen, wie sie auf dem gefrorenen H20 Pirouetten drehen, bis sie irgendwann einsehen, dass die Schwerkraft doch stärker ist, um dann schnell das Fenster aufzureißen und Interesse an ihrem Gesundheitszustand zu heucheln. Aber diesen Spaß vergönnt mir Petrus nicht und meine Freundin habe, ich heute schon nackt gesehen. Schließlich will ich sie nicht ständig von der Hausarbeit abhalten. Also folglich muss ich schreiben und Ihr müsst lesen. Ich weis, Ihr seid viel zu neugierig, um es nicht zu tun.

Ein Thema habe ich auch schon. Das verdanke ich dieser Poetry Slamerin Lisa Eckhardt, die Gott sei Dank, vor wenigen Jahren aus der Versenkung der österreichischen Poetry Slamer Szene, auf deutschen Kabarettbühnen auftauchte, um in ihrer bitterbösen, zynischen Art, wieder Freude unter den Intelligenteren von uns zu verbreiten. Die Frau ist sensationell boshaft und sehr unterhaltend. Diese Lisa Eckhardt referierte nun über Intelligenz. Ein unerschöpfliches Thema, ich schalte sie nach fünf Minuten auf Pause, um sie später zu genießen und griff mir die Tastatur. Weil auch ich Lust verspürte, mich dazu zu äußern.

Nun ist Intelligenz nicht unbedingt jedermanns Fachgebiet. Was mich aber nicht davon abhalten wird, hier meine eigenen Gedanken für Euch zu äußern.

Intelligenz ist ja ein Naturprodukt, sie ist tatsächlich 100% Bio, ganz anders, wie es auf vielen Produkten im Supermarkt behauptet wird. Dort ist oft nicht mal der Aufdruck auf der Verpackung Bio, geschweige denn der Inhalt. Deswegen kaufe ich auch in der Regel, völlig normale Dinge im Supermarkt und spare eine Menge Geld.

Doch zurück zu Intelligenz. Diese hat zum Glück nichts mit Bildung zu tun, Bildung ist eingebildete Intelligenz, deswegen bezeichnet man überstudierte Fachidioten, in der Regel auch als Intellektuelle. Die besonders Doofen unter ihnen, nennen sich sogar selbst so. Also, sollte euch mal einer von diesen überzüchteten Bildungsopfern über den Weg laufen, könnt ihr ganz leicht testen, ob er intelligent oder intellektuell ist. Ihr sagt irgendetwas Dummes, vorausgesetzt, ihr wisst, dass es dumm ist. Sonst habt ihr natürlich keine Chance, den Test erfolgreich abzuschließen.

Wenn nun euer gegenüber versucht, die von euch falsch betrachtete Sachlage, auf Grund seiner überragenden Expertenkenntnisse zu erklären, auf die er sich natürlich gerne beruft, meist unter Angabe seiner Studienzeit und dem Verweis, dass sein Wissen von einer Elite-Uni stammt, dann könnt Ihr sicher sein, es ist ein Intellektueller.
Also eher die Idioten unter den Intelligenten. Versucht Euch aber eine Person in aller Ruhe, zu erklären, dass Ihr falsch liegt, ohne seine Kompetenz besonders herauszustellen, dann habt Ihr gute Chancen, einen intelligenten Menschen getroffen zu haben.
Bei nicht Akademikern ist es ebenso einfacher zu unterscheiden, die Intelligenten argumentieren und sie geben euch Anregung zum nachdenken, sie hören sich einfach interessant an. Der Rest? Der labern einfach nur Bullshit.

Intelligenz hat nämlich nur in zweiter Linie mit Bildung zu tun, deshalb definiert sie sich auch ebenso einfach. Das schnelle Erkennen und Lösen von Problemen, dass ist Intelligenz. Alles andere ist dumm oder Philosophie.

Hierbei schadet Bildung natürlich auf keinen Fall, allerdings nutzt sie auch nicht allzu viel, wenn man nicht besonders intelligent ist. Wir können hier das Beispiel, einer allseits bekannten Physikerin nehmen. Ihre Doktorarbeiten waren hervorragen gearbeitet, sagte ein Mentor, aber eben nichts besonderes. Pedantisches Handwerk, weniger neue wissenschaftliche Denkansätze. Betrachtet man ihr heutiges wirken im Staatsdienst, so sieht man, sie versagt und spielt eher Mau Mau, als Poker.
Doch auch hier ist ihr Erfolg, ihrem Fleiß und nicht ihrer Brillanz zuzuschreiben. Doch solche Karrieren sind nur in der Politik möglich, wo Falschspielen wichtiger ist, als logisches Denken. Auch wenn ein hoher IQ, einen Falschspieler, extrem nützlich sein kann. So gilt doch eher, ein Arschloch sein, ist am dienlichsten. Und die Konkurrenz in Sachen Intelligenz ist in der Politik, sowieso nicht allzu stark.
Das dürfen wir jederzeit erleben, wenn unsere Spitzenpolitiker, ihr Maul aufreißen.
Ich habe da ein Zitat von Frau Merkel, unserer amtierenden Bundeskanzlerin, welches ich persönlich zur Zeit, als das Dämlichste, was zur Zeit auf dem Zitaten-Markt verfügbare betrachte.
Merkel erklärte den Satz „Wir schaffen das!“ bei der Talkshow Anne Will in 2017 so.
Zitat:

„Deutschland ist ein starkes Land, ein tolles Land. Ich mag mein Land. Aber nicht nur ich mag mein Land, Millionen andere mögen dieses Land. Dann ist doch die Aufgabe einfach, das man da so ran geht, dass man das schafft. Dann kann man das auch schaffen. Und ich habe überhaupt keinen Zweifel und stellen sie sich mal vor, wir würden jetzt alle miteinander erklären, wir schaffen das nicht. Ja und dann? Das geht doch nicht!“

Dass ist zum lachen? Nein es ist einfach lächerlich dumm. Denn ein intelligenter Mensch, könnte diesen Satz doch vernünftig kommentieren. Merkel mag gebildet sein, aber diese Aussage beweist nur eines, alles, was sie nicht vorgefertigt ablesen kann, wird politische Parole und dieses auch noch in einer Qualität, das man es für eine Parodie halten könnte. Wirklich intelligente Menschen stammeln, so etwas nicht zusammen. Würde Merkel jemand richtig zuhören, wäre sie längst aus dem Geschäft.

Oder denkt mal an Mister Freiheit, den Labersack Gauck, Ex-Paffe, Wendehals und Ex-Bundespräsident. Gott, dem zu zuhören, war schon gruselig. Besonders, wenn er in jedem Zeiten Satz von Freiheit faselte und Gleichschaltung der Meinung meinte. Ich nannte ihn immer Bundespräservativ. Warum? Weil man so etwas, als Bundespräsident, ein zweites mal verhüten sollte.

Aber in der Regel, reden wir hier, doch eher vom durchschnittlichen IQ, dessen sich niemand schämen muss, denn er reicht, in der Regel, um den Alltag zu meistern. Auch wenn man sich dann, des öfteren belehren lassen muss, hat man den Fleiß und die Willensstärke, kann man sich ein schönes, entspanntes Leben mit dem Durchschnitts-IQ machen. Ständiges Denken erschwert sowieso nur den Alltag. Problematisch wird es erst, wenn der IQ und die Schuhgröße korrespondieren, weil sie in etwa gleich groß sind.

Diese Leute besitzen natürlich auch Beratungsresistenz, wie ein Stück Knäckebrot, besser man geht ihnen aus dem Weg. Denn oft neigen sie dazu, rechthaberisch und zänkisch zu sein, jeder von euch kennt sicher so einen Kandidaten. Der einen Standpunkt hat, den er wider jedes halbwegs logischen Arguments verteidigt.

Menschen dieses Schlages haben die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege, diese weis auch nach zwei Sekunden nicht mehr, das sie gegen das Fensterglas geflogen ist und versucht also weiter, Stundenlang, durch das scheinbar unsichtbare Glas zu fliegen. Und dass, obwohl sie beneidenswert gute Augen hat, aber eben nur bemerkenswert wenig Gehirn.
Bei diesen Menschen, kann man nicht helfen und man kann nicht gewinnen. Weil Niveau eben von unten, wie Arroganz aussieht. Auf Twitter trifft man viele dieser Personen, oft aus dem extremen linken oder rechten Spektrum. Diskussionen sind zwecklos, weil Argumentationen nicht wahrgenommen werden. Wer Beispiele such, besonders in sozialen Netzwerken wird man hier schnell fündig.

Man könnte jetzt sicher noch viel über Intelligenz schreiben, oder über Intellektuelle, aber sicher langweilt euch dass dann, denn dies hier, wird ja kein Bühnenprogramm. Wo solche Texte eher kurzweilig wirken und Spaß machen.

George W. Lästerbacke