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Montag, 3. Juni 2019

😜 INTELLIGENZTEST 😜


So liebe Freunde. Heute habt Ihr wieder das zweifelhafte Vergnügen, etwas von mir zu lesen, zu einem Thema, was so überhaupt und sowieso nicht geplant war.

Die Ursache, es ist Sonntag und ich habe keine Lust, bei -1 Grad Celsius raus zugehen. Denn der Himmel ist wolkenverhangen, aber es regnet leider nicht. Wäre das der Fall, könnte man Blitzeis erwarten. Das heißt ich könnte mich dann mit vergnügen, an das Fenster setzten und Passanten dabei zu zusehen, wie sie auf dem gefrorenen H20 Pirouetten drehen, bis sie irgendwann einsehen, dass die Schwerkraft doch stärker ist, um dann schnell das Fenster aufzureißen und Interesse an ihrem Gesundheitszustand zu heucheln. Aber diesen Spaß vergönnt mir Petrus nicht und meine Freundin habe, ich heute schon nackt gesehen. Schließlich will ich sie nicht ständig von der Hausarbeit abhalten. Also folglich muss ich schreiben und Ihr müsst lesen. Ich weis, Ihr seid viel zu neugierig, um es nicht zu tun.

Ein Thema habe ich auch schon. Das verdanke ich dieser Poetry Slamerin Lisa Eckhardt, die Gott sei Dank, vor wenigen Jahren aus der Versenkung der österreichischen Poetry Slamer Szene, auf deutschen Kabarettbühnen auftauchte, um in ihrer bitterbösen, zynischen Art, wieder Freude unter den Intelligenteren von uns zu verbreiten. Die Frau ist sensationell boshaft und sehr unterhaltend. Diese Lisa Eckhardt referierte nun über Intelligenz. Ein unerschöpfliches Thema, ich schalte sie nach fünf Minuten auf Pause, um sie später zu genießen und griff mir die Tastatur. Weil auch ich Lust verspürte, mich dazu zu äußern.

Nun ist Intelligenz nicht unbedingt jedermanns Fachgebiet. Was mich aber nicht davon abhalten wird, hier meine eigenen Gedanken für Euch zu äußern.

Intelligenz ist ja ein Naturprodukt, sie ist tatsächlich 100% Bio, ganz anders, wie es auf vielen Produkten im Supermarkt behauptet wird. Dort ist oft nicht mal der Aufdruck auf der Verpackung Bio, geschweige denn der Inhalt. Deswegen kaufe ich auch in der Regel, völlig normale Dinge im Supermarkt und spare eine Menge Geld.

Doch zurück zu Intelligenz. Diese hat zum Glück nichts mit Bildung zu tun, Bildung ist eingebildete Intelligenz, deswegen bezeichnet man überstudierte Fachidioten, in der Regel auch als Intellektuelle. Die besonders Doofen unter ihnen, nennen sich sogar selbst so. Also, sollte euch mal einer von diesen überzüchteten Bildungsopfern über den Weg laufen, könnt ihr ganz leicht testen, ob er intelligent oder intellektuell ist. Ihr sagt irgendetwas Dummes, vorausgesetzt, ihr wisst, dass es dumm ist. Sonst habt ihr natürlich keine Chance, den Test erfolgreich abzuschließen.

Wenn nun euer gegenüber versucht, die von euch falsch betrachtete Sachlage, auf Grund seiner überragenden Expertenkenntnisse zu erklären, auf die er sich natürlich gerne beruft, meist unter Angabe seiner Studienzeit und dem Verweis, dass sein Wissen von einer Elite-Uni stammt, dann könnt Ihr sicher sein, es ist ein Intellektueller.
Also eher die Idioten unter den Intelligenten. Versucht Euch aber eine Person in aller Ruhe, zu erklären, dass Ihr falsch liegt, ohne seine Kompetenz besonders herauszustellen, dann habt Ihr gute Chancen, einen intelligenten Menschen getroffen zu haben.
Bei nicht Akademikern ist es ebenso einfacher zu unterscheiden, die Intelligenten argumentieren und sie geben euch Anregung zum nachdenken, sie hören sich einfach interessant an. Der Rest? Der labern einfach nur Bullshit.

Intelligenz hat nämlich nur in zweiter Linie mit Bildung zu tun, deshalb definiert sie sich auch ebenso einfach. Das schnelle Erkennen und Lösen von Problemen, dass ist Intelligenz. Alles andere ist dumm oder Philosophie.

Hierbei schadet Bildung natürlich auf keinen Fall, allerdings nutzt sie auch nicht allzu viel, wenn man nicht besonders intelligent ist. Wir können hier das Beispiel, einer allseits bekannten Physikerin nehmen. Ihre Doktorarbeiten waren hervorragen gearbeitet, sagte ein Mentor, aber eben nichts besonderes. Pedantisches Handwerk, weniger neue wissenschaftliche Denkansätze. Betrachtet man ihr heutiges wirken im Staatsdienst, so sieht man, sie versagt und spielt eher Mau Mau, als Poker.
Doch auch hier ist ihr Erfolg, ihrem Fleiß und nicht ihrer Brillanz zuzuschreiben. Doch solche Karrieren sind nur in der Politik möglich, wo Falschspielen wichtiger ist, als logisches Denken. Auch wenn ein hoher IQ, einen Falschspieler, extrem nützlich sein kann. So gilt doch eher, ein Arschloch sein, ist am dienlichsten. Und die Konkurrenz in Sachen Intelligenz ist in der Politik, sowieso nicht allzu stark.
Das dürfen wir jederzeit erleben, wenn unsere Spitzenpolitiker, ihr Maul aufreißen.
Ich habe da ein Zitat von Frau Merkel, unserer amtierenden Bundeskanzlerin, welches ich persönlich zur Zeit, als das Dämlichste, was zur Zeit auf dem Zitaten-Markt verfügbare betrachte.
Merkel erklärte den Satz „Wir schaffen das!“ bei der Talkshow Anne Will in 2017 so.
Zitat:

„Deutschland ist ein starkes Land, ein tolles Land. Ich mag mein Land. Aber nicht nur ich mag mein Land, Millionen andere mögen dieses Land. Dann ist doch die Aufgabe einfach, das man da so ran geht, dass man das schafft. Dann kann man das auch schaffen. Und ich habe überhaupt keinen Zweifel und stellen sie sich mal vor, wir würden jetzt alle miteinander erklären, wir schaffen das nicht. Ja und dann? Das geht doch nicht!“

Dass ist zum lachen? Nein es ist einfach lächerlich dumm. Denn ein intelligenter Mensch, könnte diesen Satz doch vernünftig kommentieren. Merkel mag gebildet sein, aber diese Aussage beweist nur eines, alles, was sie nicht vorgefertigt ablesen kann, wird politische Parole und dieses auch noch in einer Qualität, das man es für eine Parodie halten könnte. Wirklich intelligente Menschen stammeln, so etwas nicht zusammen. Würde Merkel jemand richtig zuhören, wäre sie längst aus dem Geschäft.

Oder denkt mal an Mister Freiheit, den Labersack Gauck, Ex-Paffe, Wendehals und Ex-Bundespräsident. Gott, dem zu zuhören, war schon gruselig. Besonders, wenn er in jedem Zeiten Satz von Freiheit faselte und Gleichschaltung der Meinung meinte. Ich nannte ihn immer Bundespräservativ. Warum? Weil man so etwas, als Bundespräsident, ein zweites mal verhüten sollte.

Aber in der Regel, reden wir hier, doch eher vom durchschnittlichen IQ, dessen sich niemand schämen muss, denn er reicht, in der Regel, um den Alltag zu meistern. Auch wenn man sich dann, des öfteren belehren lassen muss, hat man den Fleiß und die Willensstärke, kann man sich ein schönes, entspanntes Leben mit dem Durchschnitts-IQ machen. Ständiges Denken erschwert sowieso nur den Alltag. Problematisch wird es erst, wenn der IQ und die Schuhgröße korrespondieren, weil sie in etwa gleich groß sind.

Diese Leute besitzen natürlich auch Beratungsresistenz, wie ein Stück Knäckebrot, besser man geht ihnen aus dem Weg. Denn oft neigen sie dazu, rechthaberisch und zänkisch zu sein, jeder von euch kennt sicher so einen Kandidaten. Der einen Standpunkt hat, den er wider jedes halbwegs logischen Arguments verteidigt.

Menschen dieses Schlages haben die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege, diese weis auch nach zwei Sekunden nicht mehr, das sie gegen das Fensterglas geflogen ist und versucht also weiter, Stundenlang, durch das scheinbar unsichtbare Glas zu fliegen. Und dass, obwohl sie beneidenswert gute Augen hat, aber eben nur bemerkenswert wenig Gehirn.
Bei diesen Menschen, kann man nicht helfen und man kann nicht gewinnen. Weil Niveau eben von unten, wie Arroganz aussieht. Auf Twitter trifft man viele dieser Personen, oft aus dem extremen linken oder rechten Spektrum. Diskussionen sind zwecklos, weil Argumentationen nicht wahrgenommen werden. Wer Beispiele such, besonders in sozialen Netzwerken wird man hier schnell fündig.

Man könnte jetzt sicher noch viel über Intelligenz schreiben, oder über Intellektuelle, aber sicher langweilt euch dass dann, denn dies hier, wird ja kein Bühnenprogramm. Wo solche Texte eher kurzweilig wirken und Spaß machen.

George W. Lästerbacke

Montag, 19. Februar 2018

DIE GOTT-LOSEN?


Von Dogmen aller Art, der Realität und dem echten Leben.

Wenn man als Unbelehrbarer Darwin nicht mag, weil er einem Gottesbeweis im Wege steht oder es einem schlicht nicht passt, das wir vom Affen abstammen könnten, dann bastelt man sich eben eine eigene Theorie. Die einen kommen mit ID, also intelligentem Designe, die pseudo-wissenschaftlich angehauchte Kreationiste, die auch immer gleich ein altes Kochbuch für Dinosaurier dabei haben, denn wir lebten ja mit Dinos. Natürlich nicht zu vergessen sind Reptiloiden Gläubige und andere Aliens aller Art, sowie Flachweltler und Hohlweltler rund um den Globus.

Am Ende sind es alles mehr oder minder bescheuerte Theorien. Alle haben Lücken und jeder kann echte oder falsche Argumente pro oder kontra finden oder erfinden. Einige sind nur logischer als andere oder auch nicht. Für mich ist Darwin am Ende logischer und in sich schlüssiger, auch wenn seine Theorie viele Fragen noch nicht beantworten kann. Doch es ist immer so, ist eine Frage beantwortet, dann stellen sich zehn neue. Ein Umstand, der dem intelligenten, neugierigen Menschen anstachelt weiter zu erforschen. Nur das der eine den ultimativen Beweis sucht, um am Ende endlich sagen zu können, ich habe Gott bewiesen und dann praktisch Arbeitslos ist und der andere forscht, um der menschlichen Neugier willen. Das forschen um der Neugier willen und um uns weiter zu bringen, finde ich logisch und sympathischer. Wenn man gewisse Internetforen oder Youtobe besucht kann man auch schnell erforschen, welcher intellektuellen Gruppe so mancher Darwin Gegener zu zuordnen ist, allein an der Sprachkultur.

Denn der Gottesbeweis läuft auf Stagnation hinaus und die Alien-Technologie, die bei unserer Erschaffung geholfen haben soll, hört sich oft an, als ob sie sogar im 21. Jahrhundert, mit unserem begrenzten Wissen wenig Sinn macht. Besonders dieser grassierende Anunaki Blödsinn. Das wir aus Urtypen eines primitiven Vorfahren, als Sklaven erschaffen wurden, um Gold für liebe Aliens zu schürfen. Die ganze Theorie ist so in sich dämlich, das es erstaunlich ist, das sie wirklich jemand glaubt. In jedem Fall, müssen diese Menschen wirklich verzweifelt sein, denn glauben sollte doch auch einen positiven aspekt von der eigenen Existenz darstellen. Wie, Gott schuf den Menschen nach seinem Vorbild und so weiter. Gott schuf dich als Halbaffen, um ihm als Sklave zu dienen, hört sich für mich nicht positiv an. Einige gezielte Fragen dazu, und die Antworten, die wir uns selbst geben können, sind sehr zweifelhaft.

Ähnlich ist es mit der ID, nur das diese Theorie, viel ausgefeilter ist, bis man genauer hinschaut. Dann fällt auf, das sie vom verschweigen von Fakten und Ideen, bis zum Lückenspringen in der darwinschen Evolutionstheorie lebt. Am Ende kann das auch einer, der nicht wissenschaftlich arbeitet feststellen. Durch genaueres nachdenken, nachhaken in der Literatur und im vorhandenen Wissen des Internets, werden die Fakes unter den Theorien leicht bloßgestellt. ID und Alien Theorien, sind eher etwas für Menschen, die den Darwin Award gewinnen könnten. Selbst, wenn sie sich mit Doktortitel schmücken. Nicht ohne Grund findet man deren Anhänge besonders stark vertreten in den USA. Dort weiß sowieso grade mal die Hälfte der Bevölkerung, das zwischen den Kontinenten Wasser ist.

Natürlich wirft zum Beispiel die kambrische Explosion, mit der in wenigen Millionen Jahren plötzlich auftretenden millionenfachen Artenvielfalt Fragen auf. IDler verkürzen und lassen weg, um dann zu behaupten, hier wäre ein Beleg für ID. Faktisch der Beweis, das eine höhere Macht die Hände im Spiel hätte, bevorzugter Weise natürlich Gott. Auch wenn sie dies in ihren Beiträgen selten so deutlich formulieren. Das ist eine Manipulation von vorliegenden Thesen und Fakten. Man fragt zwar wieso das höhere Leben so “plötzlich“ passiert, hat aber auch sofort die Antwort parat, welche alles andere theoretische und faktisch Wissen ignoriert. „Das kann unmöglich Evolution sein“ sagen die IDler weil es zu schnell, zu viel und zu gewaltig war. Hier muss eingegriffen worden sein. Weil es davor ja auch keine Fossilien mehr gibt.

Das hört sich nicht mal im ersten Versuch, wirklich glaubhaft an, es sei den man will glauben oder muss, weil man nicht klug genug ist. Denn jeder der es genauer wissen will, der kann sich heute im Internet, wenn auch recht grob informieren, das es auch vorher Leben gab. Augenscheinlich eher auf meist auf bakterieller Ebene und auch größere Weichteiler, also primitiv, aber etwas war da und dieses Leben ist fossil erhalten.
Das es keine anderen Fossilien gibt, ist schon mal falsch. Es gibt erst recht keinen Beleg, das keine größeren Fossilien gibt, sie sind vielleicht nur noch nicht gefunden. Und es gibt tausend andere Möglichkeiten, schließlich reden wir von einem Zeitraum von über 500 Millionen Jahren. Die Erde ist zu 70 Prozent von Ozeanen bedeckt, alle Geheimnisse werden wir vielleicht nie lüften.

Wer sich nur etwas mit Bildung von Fossilien beschäftigt, weiß, das jedes Fossil ein Glücksfall ist. Milliarden von Dinosauriern durchstreiften unseren Planeten und doch finden wir prozentual nur Bruchteile, meist unvollständige Skelette. Selbst dieser Umstand erklärt vieles, ohne dass man fragen muss.
Zu diesem Thema Dinosaurier habe ich noch einen eigenständigen Text geschrieben, dessen Link ich hier in kürze Einfügen werde. Es wäre sonst zu umfangreich.

ID ist also eher eine Konstruktion von ich will, das es so ist, als ernst zu nehmende Forschung. Kindlicher Rechthaberei, wenn man es so sagen möchte, aus meiner Sicht. Auch nur eine Sicht, diese kann zwar auch nicht objektiv sein, versucht es aber wenigstens.

Dabei schließe ich letztlich nicht mal aus, das es einen Gott gibt oder wir von Aliens beeinflusst wurden oder Lebenssporen aus dem All, von Himmelskörpern zu uns kamen. Ich mache mir nur die glaubhafteste Theorie zu eigen, welche nicht ohne echte Belege arbeitet. Es spielt am Ende auch keine Rolle, wer recht hat.

Denn letztlich sind wir in unserem Leben, heute auf uns selbst gestellt. Fünf mal am Tag beten, nach Alien Artefakten suchen oder beichten gehen, nichts davon macht mein Leben objektiv besser. Es stiehlt mir nur die Zeit, mich mit Dingen zu beschäftigen, die mir Spaß machen, mich interessieren oder meinen Lebensunterhalt zu finanzieren helfen. Die Realität passiert heute.

Es gibt dabei unzählige Beispiele, die nicht unbedingt der Gottesbeweis sein müssen. Eine Ideologie will auch unbedingt beweisen, das sie richtig ist und verpasst oft den Moment des Wechsels der Paradigmen.

Die Frage wo das Problem ist, brauchst du dir nicht stellen, weil die Antwort offensichtlich ist. Wissenschaft ist auch eine Glaubensfrage und wie alle Ideologien, die erst mal erstellt und akzeptiert sind, nur schwer neuen Argumenten zugänglich.

Wenn ihr es sachlich betrachtest, hören sich Ägyptologen und ihre Pyramidentheorien vom Grabmal auch gut an. Schaut man aber genauer hin und befragt Bauexperten, Mathematiker und andere, sagen die „mmh, aber“.

Ägyptologen können sich anhand ihrer Funde, viele schöne Geschichten zusammen dichten, welche dann in Bücher geschrieben stehen. Doch sie sind nicht Experten genug, um auch andere Möglichkeiten zu prüfen. Also gilt, als ideologisches Paradigma, was man sich zusammengereimt hat. Und wer etwas anderes behauptet, ist ein Ketzer.

Sicher der Blödsinn, mit Ufo Landeplätzen und anderen Spinnereien ist unglaubwürdig, weil wissenschaftlich tatsächlich zu widerlegen. Doch es fängt schon bei der Altersbestimmung an. Sie können zwar das Alter und den Ort des benutzen Gesteins bestimmen, nicht aber ob die Pyramiden nun 5.000, 10.000 oder 20.000 Jahre alt sind. Das schließen sie dann aus passenden Funden, welche sie zum Teil wirklich datieren können. Natürlich auf Basis ihrer Theorien.

Letztlich sind und bleiben es Vermutungen. Würden sie ihrer Kreativität und unparteiischen Experten freien Lauf lassen, wären es vielleicht tatsächlich Botschaften viel älterer Zivilisationen. Das nenne ich hier auch nur als eine Möglichkeit. Was ich genauso für möglich halte, wie die Möglichkeit, dass die Pharaonen später daraus eine Kultstätte für sich machten.
Aber für Ägyptologen bleiben es Grabmale, obwohl nie eine Mumie in den Pyramiden gefunden wurde, schon gar nicht die eines Pharaos.
Dogma stört eben die Forschung und mal eben sagen, Entschuldigung, wir haben uns geirrt, ist heute doch nicht so simpel, wie gedacht. Eben aus Dogmatismus und aus dem Grund Geld, wie sollte es auch anders sein.

Ich kann unvoreingenommen sein und du auch. Aber ich halte zumindest nichts von stagnierenden Glauben und Ideologie. Denn Wandel ist unser Leben. Ich habe nenne hier, auch nur als Beispiel, ich habe mit 30 festgestellt, das ich sterblich bin.
Natürlich hab ich das schon vorher gewusst, aber ich hab es verdrängt, was man als Dogma der Jugend bezeichnen könnte. Heute lasse ich den Gedanken zu, und es geht mir dadurch nicht schlechter. Auch wenn ich heute gelegentlich darüber nachdenke, das es Risiken gibt, die man nicht braucht, weil sie mein Leben unnötig verkürzen könnten. Man passt sich eben an, an die Gegebenheiten des Lebens.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 27. August 2017

Es gibt keine Instanz über der Vernunft



Siegmund Freud, der österreichischer Psychiater, Begründer der Psychoanalyse, (*6. 5.1856 Freiberg, Mähren, Δ 23. 9. 1939 London) Aber niemanden interessiert sich mehr so recht für ihn, außer als Fußnote. Das finde ich Schade. Hat er doch, wie keine andere Person, die menschliche Psyche versucht zu entschlüsseln und gesellschaftlicfhe Zusammenhänge aufzuzeigen. Seine Folgerungen über Religion und Seelenzustand, waren bahnbrechende gesellschaftliche Kritik.

Der Begründer der Psychoanalyse gilt als einer der einflussreichreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Freud ist ein vehementer Kritiker der Religion Schon als Schüler wird er zum überzeugten Atheisten. Aus seiner Theorie des Unbewussten leitet Freud später seine Religionskritik ab und erklärt Religion zur Zwangsneurose. Er bezeichnet sich selbst als einen Feind der Religion „in jeder Form und Verdünnung".

Freud stammt aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Er studiert Medizin in Wien, promoviert und habilitiert sich dort 1885. Er ist Dozent an der Universität, und eröffnet seine eigene neurologische Praxis. Seine Forschungsergebnisse sind lange umstritten, erst 1902 erhält er eine außerordentliche Professur. In den zwanziger Jahren erscheinen zahlreiche von Freuds zentralen Werken, die seinen internationalen Ruhm als Psychoanalytiker begründen.

Schon zu dieser Zeit bringt der zunehmende Antisemitismus Freud und seine Familie auch in Wien in Bedrängnis. „Ich betrachtete mich geistig als Deutschen, bis ich die Zunahme des antisemitischen Vorurteils in Deutschland und Deutschösterreich bemerkte", schreibt Freud 1926: „Seit dieser Zeit ziehe ich es vor, mich einen Juden zu nennen." Die Nazis verbrennen 1933 seine Schriften und treiben ihn nach der Besetzung Österreichs 1938 ins Exil nach London. Dort entzieht er sich 1939 der weiteren Verschlimmerung seines Krebsleidens – gegen das er seit 1922 angekämpft hat – mit Hilfe einer Überdosis Morphium.

Zitat:
»Wenn die Wahrheit der religiösen Lehren abhängig ist von einem inneren Erlebnis, das diese Wahrheit bezeugt, was macht man mit den vielen Menschen, die ein solches Erlebnis nicht haben? Wenn der Eine aus einem ihn tief ergreifenden ekstatischen Zustand die unerschütterliche Überzeugung von der realen Wahrheit der religiösen Lehren gewonnen hat, was bedeutet das dem Anderen? Allein dieses Credo ist nur als Selbstbekenntnis interessant, als Machtspruch ist es ohne Verbindlichkeit. Es gibt keine Instanz über der Vernunft.«

Dienstag, 18. Juli 2017

Weltfrieden


Darüber wurde wohl schon, seit es Philosophen gibt, unendlich nachgesonnen. Was dieses Nachsinnen bis Dato gebracht hat, das können wir alle erkennen, wenn wir über unseren kleinen Horizont hinweg sehen.

Nun bin ich kein Philosoph, aber immerhin ich schreibe. Und gelegentlich werde ich auch gebeten, im Auftrag zu schreiben. Das hier ist so ein Fall. Das hier ist nur ein kurzer Exkurs zum Thema, ein Entwurf für eine längere Abhandlung. Eigentlich halte ich es für Blödsinn über den Weltfrieden zu schreiben. Doch wie heißt es so schön “Geld stinkt nicht.“. Außerdem wurde meiner Eitelkeit geschmeichelt. Zitat „Ich möchte nicht, das ein Intellektueller diese Thema beschreibt, sondern ein Intelligenter“, also lest.

Der Weltfrieden ist eine Utopie. Die Utopie ist gleich einem nicht zu erreichenden Ideal, ähnlich der Ideologie. Jedenfalls im Bezug auf die auf unserem Globus vorherrschende Spezies Mensch und seine Gesellschaften.

Bereits die vielen Gesellschaften, mit ihren andersartig gewichteten Wertvorstellungen sind ein Grund, Weltfrieden für nicht realisierbar zu halten. Wer westlich dekadente, von Toleranzdenken zerfressene Gesellschaften, die am ehesten eine Chance auf Weltfrieden vorspiegeln betrachtet, bemerkt unschwer, diese Gesellschaften leben bereits in einem Bürgerkrieg. Einem Krieg in dem Minderheiten mit medialer, politischer und militärischer Oberhand, zwanghaft den gesunden Menschenverstand, gegen Toleranz- Ideologien ausgetauscht haben.

Dies Minderheiten erhalten sich passiv vom Volksvermögen und korrupter Katzbuckelei vor dem Großkapital. Sprich, sie verhalten sich wie Religionen, Wasser predigen und Wein saufen. Genauso schizophren ist auch die Politik für den Menschen.

"Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft" Dieses Zitat wird Aristoteles zugeschrieben, ist aber nicht belegbar. Doch der Begriff Toleranz, der im 16. Jahrhundert dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt wurde, passt zum Zitat und zum umgangssprachlichen Kontext der antiken Zeit des Aristoteles.

Ein weiter Hinderungsgrund für den Weltfrieden sind natürlich die Religionen, die wie alle Machtsysteme nur Machterhalt und Bereicherung einzelner Gruppen im Blick haben. Je bösartiger und intoleranter die Religion, um so lauter propagiert sie den Frieden. Dass sie damit eine Friedhofsruhe mit gleichgeschalteter Meinung meinen, entgeht höchsten westlichen Politikern, deren jämmerliche Gestalt eher der Karikatur eines durchschnittlichen Menschen ähnelt, als dem Bild eines Menschen mit Verstand.

Der letzte ausschlaggebende Grund, warum Weltfrieden eine Utopie ist, ist die Masse der Menschen. Geistig unterentwickelt schielen sie neidisch, auf alles, was ihr Nachbar hat und vermuten immer Böses im weitesten Sinne, wie der Nachbar wohl dazu gekommen ist. Das dieser sich seinen kleinen “Reichtum“ erarbeitet haben könnte, diese Idee liegt fern. Ergo, daraus folgt, kleine egoistische Idioten, die von großen egoistischen Idioten geführt werden können Weltfrieden einfach nicht.

Obwohl der Mensch an sich eher eine harmonische Kreatur in einer kleinen Gruppe darstellt, fehlt es ihm an der Intelligenz, großen Zusammenhänge zu erkennen, welche Weltfrieden erst möglich machen.

Die größte Hoffnung die uns bleibt ist, das die Zukunft es uns so bald nicht erlaubt, interstellare Reisen zu machen, auf denen wir vielleicht tatsächlich auf intelligentes Leben treffen, das es geschafft hat, friedlich miteinander zu leben. Denn vermutlich würden wir es zerstören. Wenn die Zeit für uns arbeitet, werden wir vielleicht irgendwann intelligent genug sein, für den Weltfrieden, aber nur vielleicht.

George W. Lästerbacke

Freitag, 24. Februar 2017

Evolution, Kreation und BlaBla


Der Gottesbeweis?

Wisst ihr, wie das mit der Evolution läuft? Eigentlich ist es recht simpel. Die Natur arbeitet nach dem Prinzip Versuch, Erfolg und Fehlschlag. In der Sache, wie jeder Naturwissenschaftler. Wenn eine Art auf Grund seiner Artspezifischen Merkmale in seiner Umwelt überlebt, ist es ein Erfolgsmodell. Kann sich diese Art jedoch seinem Lebensraum nicht ausreichend anpassen, so stirbt diese Art aus. Also definitiv kein Erfolgsmodell. Die Evolution versucht nun etwas anderes.

Nun fragt ihr euch, wo sollte das ein Gottesbeweis sein? Eher beweist es, das Darwin recht hat. Ja und nein. Warum? Wie ich oben schon erwähnte, Wissenschaftler arbeiten nicht anders. Sie könnten also Gott spielen.

Die Intelligent Design Jünger, die sogenannten Kreationisten behaupten nun, das wir und die Dinosaurier sich den selben Spielplatz, unsere Erde zur gleichen Zeit teilten, so vor 6000-10.000 Jahren. Wenn diese dusslige Theorie genauer interessiert, einfach mal bei Google versuchen. Daraus folgernd behaupten sie, das könne nur ein Gott schaffen, niemals aber die Evolution.

Der Denkfehler dabei ist nur, es gibt keine echten Beweise für diese These und ehrlich, es gibt Abermillionen oder gar Milliarden Arten auf unserer Welt. Viele davon kennen wir nicht mal. Und es gab diese Artenvielfalt schon lange vor unserer Zeit. Dafür wiederum gibt es Beweise. Abermillionen Arten kommen und gehen. Ich glaube persönlich nicht, das ein einzelner Gott das kann. Einfach mal den Harry Potter Zauberstab schwingen und schwuppdiwupp, es kräucht und fleucht.

Die großen Weltreligionen wollen uns die Harry Potter Sache verkaufen, dabei merkt man schon beim lesen ihrer Bücher, das sie voneinander abgeschrieben haben. Billige Plagiatoren, die die Welt beherrschen. Irgendwie traurig und armselig. Eher eine Vermutung zuträglich, das hier kleine Wichtigtuer am Werk waren, als den Glauben an Götter zu fördern.

Natürlich steht es uns frei, zu glauben, was wir wollen, aber so offensichtlicher Blödsinn? Das zeugt doch von wenig Phantasie und Intelligenz.

Denn der Mensch alleine wäre dann noch der Gottesbeweis. Er überlebt in extrem Unterschiedlichen Umweltmilieus, ist nur mäßig intelligent und glaubt doch an einen Schöpfer. Das heißt er hat gar kein Selbstbewusstsein, dass das was er schafft nur von ihm sein könnte.

Das hört sich für mich nicht an, wie ein Erfolgsmodell. Denn wir sollten uns unserer bewusst sein. Immerhin behaupten die Gottesabeter ja, wir seien die Krone der Schöpfung, was voraussetzt, dass wir doch ein Erfolgsmodell sind.

Ich weiß, das hört sich etwas wirr an, doch ich habe ja die Religion nicht erfunden. Und nimmt man sich nur mal die religiösen Fanatiker als Beispiel, dann gibt es doch berechtigte Zweifel, das ein Gott solche Kreaturen schafft, die näher am Affen sind, als an einer intelligenten Lebensform. Eher mag ich dann schon an den Eingriff intelligenter Außerirdischer glauben und selbst diese hätten ziemlich gepfuscht, beim Versuch eine intelligente Spezies zu schaffen. Denn sich ständig gegenseitig umbringen zu wollen, zeugt von wenig Intelligenz, auf einem Planeten, der so viele Ressourcen hat.

Nur so eine kurze Überlegung von mir. Ich will hiermit weder extremistischen Islamischen Fanatiker, noch christlichen Sektierern oder sonst wem, auf die Füße treten, denn sie würden es sowieso nicht kapieren.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 16. Oktober 2016

Man seid ihr doof


Über die Dummheit vieler Zeitgenossen könnte man Romane schreiben. Dummheiten, die man selbst produziert hat würden auch Bände füllen. Wobei Dummheit eine geistige Einschränkung ist, aber verzapfte Dummheiten oft nur von vorübergehenden geistigen Aussetzern zeugen. Gelegentlich braucht es auch nur ein Beispiel, um zu demonstrieren, wie verblödet Menschen und unsere Gesellschaft sein können, jedoch trotzdem existieren können. Gestern war wieder so ein Höhepunkt. Und wenn ich Zeit finde schreibe ich auch darüber. Ob es euch gefällt, überlasse ich euch.

Ich kam zu einer Unterhaltung dazu, bei der sich zwei absolute Normalos, ältere Damen, die ich kenne unterhielten. Grundsätzlich wie immer nett, aber langweilig. Themen: Alles wird teurer, Krankheiten und natürlich Merkel und ihre Flüchtlinge und das denen alles in den Arsch geschoben wird. Während die Deutschen zu kurz kommen. Nun, wie ich schon sagte sterbenslangweilig. Ich hörte zu enthielt mich meiner Kommentare, die ich schon etwas differenzierter formuliert hätte, doch die alten Mädels hätten denen sowieso nicht folgen können. Und Missverständnisse wollte ich nicht provozieren. Schließlich wohnen sie bei mir und man ist friedlichen Zusammenleben interessiert.

Aber es kam, wie es kommen musste, immer wenn ich glaube, meine loses Mundwerk könnte schadlos benutzt werden, irre ich. Der Faktor Dummheit meiner Gegenüber ist einfach unkalkulierbar. Plötzlich schwenkte sie auf Merkels Hamsterkauf-Empfehlung und die Feststellung, wer das wohl wieder bezahlen muss. Denn natürlich, die Bild-Zeitung Information hatten sie wieder nur halbherzig geistig verarbeitet. Ich ließ mich doch dazu hinreißen etwas zu äußern. Ich sagte, Merkel könnte doch auch mal was für die deutsche Haushalte springen lassen, aus der Staatskasse, weil Kohle ist wohl genug da. Da hackten die beiden alten Weiber auf mir herum, dass das ja wieder nur von so einem Schriftsteller, so nennen sie mich immer, kommen kann, der lieber von anderen kassiert, als selbst zu bezahlen. In hier Vorstellung haben Autoren immer noch Bestseller Status, Mercedes und Haus, oder aber sie leben von Stütze. Jedenfalls nichts seriöses, wie putzen oder Bagger fahren. Auch ein unausrottbares Vorurteil, in der Szene des Prekariats.

Ich bediente nur den Grundtenor ihrer vorhergehenden Gespräches, halt Neudeutsch Smal Talk. Aber wer so weit denk, wie er scheißt, der weiß gar nicht, was er erzählt. Obwohl man gelegentlich denen mit dem „gesunden“ Menschenverstand ja mal zustimmen kann. Wenn sie nicht ganz falsch liegen mit dem was sie so ausbrüten. Aber selbst die Bestätigung ihrer Standpunkte bringt nichts, weil sie haben gar keine Standpunkte, sondern sie wollen nur ihr Vorurteile bedienen. Und selbst dann kommen nur solche Flops raus. Eine Erkenntnis, die ich immer von neuen bestätigt bekomme, wenn ich mit niederfrequent Denkenden kommuniziere. Oft kann das sogar recht lustig werden, denn die meisten Leute halten mich für klug, vielleicht haben sie sogar recht, aber das nutzt mir auch nichts. Ich wäre lieber mal richtig clever, also so eine Mischung aus klug und Schlitzohr.

George W. Lästerbacke

Freitag, 19. Juni 2015

Warum unsere Welt so ist, wie sie ist?



Das fragen mich des öfteren Menschen, mit denen sich mehr oder weniger zufällig trifft. Vermutlich fragen sich das auch viele andere Menschen im Stillen des Öfteren. Doch erstaunlicherweise wird die Frage selten oder gar nicht laut, in der Öffentlichkeit gestellt. Sicher liegt das auch daran, das es sachlich gesehen eine philosophische Frage ist, die scheinbar zu viele Antworten hat. Dabei haben viele Menschen einfach Angst vor der Philosophie. Obwohl diese eigentlich eine total lockerer Sparte der Kunst des Denkens ist und ganz sicher keine exakte Wissenschaft. Ich finde den Respekt vor der Philosophie ziemlich lächerlich, kann doch jeder der Lust auf das etwas abstraktere Denken hat, hierbei mitmachen.

Oder liegt es am Charakter der Frage?
Es ist eine Frage, die entweder sehr substanziell beantwortet werden muss oder aber die Religion gibt die Antwort. Die Wahrheit ist, niemand möchte die Antwort hören, denn die objektive Wahrheit ist schmerzhaft. Das ist meine Vermutung. Würden wir die Frage substanziell beantworten, würde die Wahrheit in der Masse der Teilantworten verschwinden, wir könnten gewaltige Bibliotheken damit füllen und neue Weltanschauungen darauf gründen. Fällt euch dabei etwas auf? Jeder der fragt, bekäme die Antwort, die ihm gefallen würde. Denn es ginge nie um das große Ganze.

Willkommen in unserer Gegenwart. Wir sind schon in dieser Periode, spätestens seit der frühen Antike, als sich die Philosophie etablierte, können wir es faktisch schriftlich beweisen. Eine große Zahl gelehrter und weniger gelehrter Menschen versuchet diese Frage bereits zu beantworten, ohne zu wissen, wie die Frage lautet. Ein Grund, warum unserer Welt ist, wie sie ist.

Würde uns die Religion, diese Frage beantworten, liefe es darauf hinaus, das diese Welt Gottes Wille ist. Eine beruhigende Antwort, doch wenig substanziell. Darum glauben nicht mal wirklich religiöse Menschen daran. Tun aber so als ob sie glauben, aus intellektueller Bequemlichkeit oder aber, weil ihr Intellekt nicht weiter reicht. Der berühmte Ausspruch »Helf dir selbst, dann hilft dir Gott.« bringt diese Dilemma der Religion gut zum Ausdruck.

Doch die Wahrheit ist, auf der einen Seite, dass wir auf unserer schmalen Zeitachse der Existenz gar nicht das Funktionieren des Universums verstehen können, denn wir werfen nur kurze Blicke auf das Geschehen in unserem Universum. Die andere Seite ist, unsere Existenz ist Zufall, kein großer Planer hat sich Gedanken gemacht, dass wir immer neue Fragen haben. Das jede Antwort nur neue Fragen aufwirft. Das ist eine Tatsache.

Deshalb könnten wir die Frage, warum unsere kleine Welt, so ist, wie sie ist, trotzdem durchaus beantworten. Wenn wir es wollten. Denn unsere übersichtliche Existenz ist vielleich im Ganzen betrachtet, ein Wirrwarr, doch die Quelle allen Übels ist leicht zu lokalisieren, wenn man ehrlich ist. Ich gehe dabei natürlich von dem halbwegs intelligenten Menschen aus, der die darvinsche Evolutionstheorie als Basis, der Entstehung allen Lebens akzeptiert. Es spielt dabei keine große Rolle, ob er glaubt, die Sporen des Lebens kamen aus dem All, oder ob er glaubt, das Leben entstand auf der Erde. Denn das Leben ist da und Darvin hat uns wenigstens halbwegs plausibel erklärt, wie es sich so manigfaltig entwickeln konnte. Auch Detailfragen sind somit unwichtig.

Warum ist unsere Welt nun so, wie sie ist?
Hier meine Antwort zur Frage. Die Evolution, ein sporadischer Vorgang, der eher nach dem Prinzip versuchen und Gelingen oder Misserfolg abwarten funktioniert. Das hat jedoch leider einfach nur Scheiße funktioniert, wenigstens im Bezug auf uns Menschen und diesen Einzelfall der Intelligenz. Doch dass liegt nur an der Entwicklung der Intelligenz. Bei den meisten hauptsächlich Instinktgesteuerten Wesen funktioniert das evolutionäre Konzept recht gut.

Doch wir sind anders, wir waren der Versuch Intelligenz zu erschaffen oder aber eben auch nur eine Laune der Evolution. Ein Versuch der natürlich immer noch läuft. Auch mit der Frage darum könnten wir wieder riesige Bibiliotheken füllen. Doch wir vereinfachen an diesem Punkt und treffen einfache Feststellungen zum Istzustand der Menschheit.

Die Evolution hat Jahrmillionen herumprobiert, um ein Wesen, wie wir es sind zu erschaffen. In den Zeitmaßen des Universums hatte die Evolution erst vor wenigen Augenblicken Erfolg. Sie erschuff zwei Menschenrassen, den Neandertaler und den modernen Homo sapiens.

Beide Rassen entwickelten Kultur und funktionierende soziale Strukturen. Warum der Neandertaler ausgestorben ist, ist nicht ganz klar. Es gibt eine Vielzahl von Theorien, doch ehrlich, vermutlich sind sie alle Humbug. Denn es ist Fakt, wirklich verstehen, können wir die Evolution nur sehr oberflächlich.

Intelligenz
Mit dem aufflammen von Intelligenz bei dem Humanoiden, waren nicht nur mehr der Faktor Instinkt zu beachten, sondern auch der Intellekt. Der Intellekt, der uns als neue Spezies zu so facettenreichen Wesen macht, als das wir wirklich verstehen, was wohl geschehen ist, in unserer Evolutionsgeschichte. Es geht nun nicht mehr nur um das pure Überleben, die Instinkte, es geht um kulturelle Werte. Ob der Kannibalismus oder das Töten. Verhaltensweisen, welche in der Tierwelt völlig normal sind, bei uns Menschen wird dieses Verhalten mit kulturellen Werten vermischt. Kultur jedoch, dass ist keine Sache der Evolution, sondern nur noch eine Frage, des Intellektes. Der Kannibalismus oder auch das Töten, das sind auch nur wahllos genannte Beispiele. Ich will nur zeigen, hier geht es um viel mehr, als das nackte Überleben, dem Urinstinkt allen Lebens.

An diesem Punkt klärt sich auch das Problem. Unsere Intelligenz, der Punkt, wo die Evolution sozusagen Scheiße gebaut hat. Hier verließ die Evolution, sozusagen ihr angestammtes Aufgabengebiet Leben zu kreieren.

Selbst in der einzigen überlebenden Rasse, dem Homo sapiens, sind die Unterschiede der Intelligenz so gravierend, dass man bereits von einer breiten Masse ziemlich dummer Menschen reden kann, etwa 99,7% (IQ 80-100) der Weltbevölkerung und 0,3% von Menschen, die deutlich darüber liegen. IQ Werten von 140 – 228 wurden ermittelt. Dieser Teil der Menschheit entwickelt Ideen und Technologien, die der Rest der Menschen bestenfalls nutzen kann, jedoch kaum noch verstehen kann oder will. Dann gibt es noch die Gruppe mit einem IQ von 100-140. Diese Gruppe stellt faktisch die geistigen Eliten, ohne dafür tatsächlich geistig qualifiziert zu sein. Nutzt aber das hohe intellektuelle Leistungslevel der wirklichen geistigen Elite und missbraucht es nur zu oft für seine egoistischen Ziele. Diese Diskrepanz in unserem Intellekt ist das ganze Problem in der Welt. Deshalb ist unsere Welt, wie sie ist.

Die Dummen sind in der Überzahl und nutzen den Intellekt einiger weniger Menschen für Machtmissbrauch und Unsinniges. Eine einfache Aussage, »Sie wissen nicht was sie tun«, die Masse der Menschen kann die Konsequenzen ihres Tuns nur beschränkt zu Ende denken. Deshalb herrsch Mord und Totschlag, Hunger, Angst und Krieg auf einer Welt, die genug zu Essen hat, reich ist und wunderschön.

Es ist leider eine Frage der Zeit, bis die Evolution, eine neue Art der geistigen Evolution, die der Mensch selbst steuern kann und muss, es schafft, das Level der Intelligenz merklich zu steigern. Es braucht Zeit, bis der Mensch den Nutzen des ewigen friedlichen Zusammenlebens erkennt.

Wollen wir hoffen, das unsere Spezies bist dahin überleben wird und sich nicht selbst auslöscht. Wobei an dieser Stelle bemerkt sei, hier kommt die gute Arbeit der Evolution zum tragen. Es ist praktisch kaum möglich, das die Menschheit sich völlig ausrottet, hier hat die Evolution ein sehr robustes und anpassungsfähiges Wesen erschaffen. Was immer wieder aufsteht und sich neu erfinden kann. Selbst wenn nur noch wenige Zehntausende sind, die nach einer selbstverschuldeten Katastrophe übrig blieben.

In einer Zukunft, in der wir verstanden haben, mit einem gestiegenen Massen-Intellekt, der uns das rationale Denken ermöglicht, dort erwartet uns tatsächlich eine goldene Zukunft für alle Menschen.

Doch es kann noch eine gefühlte Ewigkeit dauern. Denn die auch die geistige Evolution hat alle Zeit der Welt sich zu versuchen, egal wie oft wir auch aktiv daran arbeiten werden.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 9. Juni 2015

Die Welt ist Scheiße ...


Warum ich euch das heute aufschreibe? Ich bin ehrlich, ich habe Langeweile. Ich warte auf den Schornsteinfeger. Das Wetter in Deutschland gleicht oft eher einem trüben Oktobertag, als einem schönen Frühlings- oder Sommertag. Ich bin gestern 49 Jahre alt geworden, ein Umstand den ich nicht so schlimm finde, wir altern nun mal. Wenn ich mich darüber ärgern würde, wäre ich trotzdem 49 Jahre alt. Also trage ich es mit Fassung.

Eigentlich eine Menge Themen, über die ich hier und heute etwas aufschreiben könnte. Doch in Gänze auch wieder nichts, was den Leser wirklich interessiert. Also schreibe ich einfach, was mir grade wieder so bei der morgendlichen Lektüre im Internet aufgefallen ist. Selbst dass, möchte nicht schreiben. Doch es ist Fakt, die Welt ist Scheiße und dass darf man schreiben.

Nein, ich habe keine Depressionen. Und ja, eigentlich geht es mir gut. Ich habe die Nacht mit einer wunderschönen 22-jährigen Blondine verbracht und ich habe sehr gut gefrühstückt. Auch mein Geburtstag war ein schöner Tag, nur mit der engsten Familie, zwei Ex-Frauen, meinen beiden Töchtern und meiner geliebten Freundin, übrigens nicht die eben erwähnte 22-jährige. Ich lebe in einer offene Beziehung und da darf man(n) so etwas tun. Diese Dame war sozusagen ein Geburtstagsbonus. Und nein, ich hasse auch die Welt nicht, ich schaue mir nur ihre vielen Facetten gerne genauer an und gönne mir so, eine gewisse Objektivität, soweit Objektivität einem Individuum möglich ist.

Wieso ich nun einfach behaupte, dass die Welt Scheiße ist? Genau wegen dieser Objektivität, die ihr euch mit eurem krankhaften Focus auf einzelne Episoden des Alltages oft nicht zugesteht. Dabei lebt es sich in all der Fäkalien, so wie ich das alltägliche menschliche Fehlverhalten nennen möchte, doch gar nicht so übel. Man muss nur Härte zeigen und gesunde Ignoranz walten lassen. Denn zugegeben, die Natur, die uns umgibt und auch viele materielle Errungenschaften, die der Geist einzelner Menschen erdachte, bereiten doch Freude. Sieht man mal davon ab, dass die Welt von einer Überzahl dummer und mieser Zeitgenossen besiedelt ist, so findet man auch immer wieder Menschen, die man zumindest nett finden kann.

Aber schauen wir uns doch mal um, werfen einen Blick auf das große Ganze in Momentaufnahmen. Diese Momentaufnahmen hier, kann man andenken, doch dass reicht doch bereits, um zu sagen, die Welt ist Scheiße.

Nehmen wir doch nur mal das Wetter, ich zahle dauernd wo drauf, wegen der Erderwärmung. Trotzdem friere ich an einen späten Frühlingstag und schwitze neuerdings sogar im Dezember, weil ich nur die Wintersachen im Schrank habe, draußen aber 14 Grad herrschen. Dass ist doch Scheiße!

Oder nehmen wir nur mal den G7 Gipfel, als ein weiteres Beispiel. Eine Ansammlung von korrupten Politik-Psychopathen, leidlich gesteuert von Hintermännern, die nur die nur das große Geld im Sinn haben und die Machtentfaltung. Finanziert werden sie durch ihre Bevölkerung. Sie mimen die Friedensengel, bereitet aber den nächsten 50 Jahren kalten und heißen Krieg den Weg. Ein wenig Pech da, ein wenig Inkometenz hier, den diese Idioten können einfach nicht alles kontrollieren und es könnte es zumindest partiell, wieder mal ein heißer Krieg werden. Natürlich wieder in Europa oder sonst wo in der Welt. Denn der Größte Kriegstreiber in der Welt, die USA, werden sich hüten, den Krieg in ihr Land zu bringen. Die eigene Bevölkerung würde dies US-Politikern die Köpfe wegschießen. Zwei Weltkriege haben nicht gereicht, der militärisch -industrielle Komplex lebt nur gut, vom Krieg außerhalb der USA.

Einen offizielle Grund finden sie immer. Ob es eine unbedeutende Bananenrepublik unter Führung eines faschistoiden Schokoladenfabrikanten,wie die Ukraine ist oder ein Amok laufender Nato-Partner, wie die Türkei. Die in Syrien russische Kampfjets angreift. Praktisch gesehen ist es eine geopolitische Strategie, bei der Ukraine geht es nur um die Krim und den Flottenstützpunkt der Russen, den sich die NATO zu gerne unter den Nagel gerissen hätte. Mehr ist da eigentlich kaum zu holen, außer etwas Ölschiefer. Und in der Türkei? Da interessiert Syriens Öl.

Um ihre wirtschaftliche Interessen zu verteidigen, zeigt man auf einem 360 Millionen Euro teuren PR-Gag, genannt G7- Gipfel Einigkeit und kümmert sich einen Scheißdreck, um die echten Probleme der Welt. Früher hätte man einen Drecksack, wie diesen Präsidenten Proschenko einfach weggeballert und es wäre wieder Frieden im Land. Heute ist diese Clown Partner von NATO und EU. Wir finanzieren diesen Nazi mit unseren Steuermitteln und schauen zu, wie tausende Menschen in einem Bürgerkrieg ermordet werden. Dass ist doch Scheiße!

Wenn interessiert schon, das in Afrika und der Welt Millionen Kinder verhungern, Millionen Menschen am Existenzminimum leben. Nicht weil sie zu dumm sind zum arbeiten oder sonst welche intellektuellen Leistungen, die sie erbringen müssten, um ein gutes Leben zu führen. Sondern weil eben die Vertreter dieser G7 dafür sorgen, das die Not immer so bleiben soll. Die Not resultiert nämlich aus dem Umstand, dass diese Menschen sich gar nicht selbst aus dem Elend befreien können. Denn Multimilliarden Dollar schwere Konzerne und Wirtschaftsgebilde existieren davon, mit Rohstoffen und Lebensmitteln zu spekulieren, daraus resultiert das Elend, weil den Menschen die Existenzgrundlage entzogen wird und sie als Sklaven von den Almosen der Wirtschaftsgiganten existieren müssen. Nicht zuletzt sind es diese G7 Staaten und die EU, die afrikanische Märkte mit billigen Lebensmittel aus Überproduktion überfluten, was dazu führt, dass die einheimische Produktion zerstört wird. Denn die subventionierten Lebensmittel sind billiger, als die aus der Region. Das wird dann auch noch als Wirtschaftshilfe deklariert, obwohl es als Wirtschaftssabotage bezeichnet werden sollte. Diesen perversen Idioten sind der G7-Gipfel. Der Gipfel der Verlogenheit, Dreistigkeit und der Dummheit. Ein Hauptakteur der US-Vasallen heißt Merkel, auch Mutti genannt. Der Boss dieser Mafia von inkompetenten Idioten, ist der austauschbare US-Präsident Obama. Und auch dieser ist nur eine Marionette der US-Wirtschaft. Insbesondere in den USA ist er der Hofnarr des militärisch – industriellen Komplexes, ohne den dieses Land, dass sich gerne als Weltpolizist aufführt und seine Pseudo-Demokratie in alle Welt exportiert, längst in der Bedeutungslosigkeit versunken wäre. Dass ist doch auch Scheiße!

Wollt ihr noch mehr Beispiele? Nehmen wir mal meine nette Stadt Eisenhüttenstadt. Die Stadt ist ziemlich Pleite, obwohl 60 Millionen Euro eigentlich Peanuts sind, wenn man Ex-Deutsche Bankvorstand Ackermann glauben darf. Wir hat eine Linke als Bürgermeisterin. Offen gesagt eine nette Frau, und vormals Grundschullehrerin. Was denkt ihr? Kennt ihr Grundschullehrer? Emotional gleichen sich ihren zu erziehenden Kindern oft an, mal nett und verspielt, dann wieder zänkisch. Eine gute Wahl für einen Bürgermeisterin? Das ist fraglich. Doch sie ist nur die Spitze des Eisberges, des politischen Elends. Ich spreche oft mit den führenden Köpfen von Parteien in der Stadt. Ich bin Blogger und die Sicht auf unsere Welt, vieler regionaler Politiker kenne ich. Mehr als einmal trank ich mit der Bürgermeisterin Kaffee und mit einigen Parteivertretern habe ich inoffiziell beim Bier gesessen. Alles ziemlich gekünstelt anfangs, doch mit der Zeit kannte man sich und dann würde es interessanter. Ein Treffen war besonders aussagefähig, ein Treffen mit Herren der SPD , der CDU und der Bürgermeisterin. Als die Bürgermeisterin sich bei diesem Treffen verabschiedet hatte, zerrissen sich die anderen Parteibonzen erstmal das Maul über die Unfähigkeit der Dame von der Linkspartei. Wobei zu bezweifeln ist, dass einer der Herren es besser könnte. Ihr Statement am Schluss der bierseligen Runde war, „Wir schmeißen der linken Tante im Stadtparlament, nur Knüppel zwischen die Beine, machen die Stadt unregierbar.“ Kein leeres Versprechen, im Rückblick. In de Sache passiert in der Stadt kaum etwas, worin sich die Parteien einig seien müssen. Die Sitzungen des Stadtparlaments sind in der Regel eine Farce. Doch ihr Unterhaltungswert ist hoch, dazu braucht man dazu nicht mehr schreiben, es sagt alles aus. Politische Schwachköpfe und Egomanen regieren eine Stadt kaputt, ganze Staaten, ganze Regionen unserer Welt. Es heißt ein Idiot ist ein Nachbar, viele Idioten bilden eine Partei. Solche Menschen zu kennen, die den Anspruch erheben moralische Vorbilder zu sein, zu kennen, mag von Vorteil sein. Aber eigentlich will man das gar nicht. Dass ist auch Scheiße!

Noch mehr Beispiele? Nehmt die Religionen, sie geben sich genau so freundlich, vertreten doch am Ende nur die Interessen weniger Menschen im Klerus. Sie existieren nur, weil sie genug dumme Menschen finden, die an Gott glauben. Obwohl seine göttliche Existenz jeder Rationalität entbehrt und das göttliche Bodenpersonal wirklich Scheiße ist. Sie produzieren am Ende nur eins, Zwietracht, Elend und Leid. Ihr angeblicher Gemeinnutz ist Charade. Weil jeder Glauben am Ende doch nur Engstirnigkeit und begrenzte Horizonte bedeutet. Deshalb ziehen Religionen auch meistens vorsichtig formuliert, Menschen an, deren Denkleistung reduziert ist. Ein durchschnittlicher Intelligenzquotient unter 100 unterstreicht das. Laut Statistik genau genommen um 97 für Gläubige, so habe ich neulich lesen können.

Doch auch intelligentere Menschen haben ihre Religionen, nur nennen man diese dann Ideologie. Ob Kommunismus, Sozialismus oder auch Kapitalismus. Hier fängt der Mensch dann, wieder besseren Wissens im Interesse der Menschheit an, seinen eigenen Intellekt herunterzufahren und dem großen Ganzen zu dienen. Warum, ganz simpel der Mensch ist, ein Herdentier und ordnet sich gern unter. Der Mensch ist einfach ausgedrückt, auch nur Scheiße.

Darum ist unsere Welt so Scheiße, nur wenige Menschen sind wirklich intelligent und von den wenigen Intelligenten, trauen sich viele nicht, ihre Gedanken an die anderen weiterzugeben. Doch die, die dass tun, werden nicht gehört oder aber verspottet, weil die dumme Masse sie gar nicht verstehen würde.

Dieser Planet ist reich, hat genug von allem, hat zu essen für alle, das Problem ist nur, die Dummheit und die Gier frisst seine Seele auf. Es wird wohl noch tausende Jahre dauern, bis die Evolution die Masse so intelligent gemacht hat, dass sie eine einige und zufriedene Menschheit schaffen wir. Darum ist unsere Welt Scheiße. Denn uns bleibt nur die Hoffnung.

Und dieser dämliche Schornsteinfeger ist immer noch nicht da. Menoooo ...

© George W. Lästerbacke

Sonntag, 8. Februar 2015

Innerer Frieden ist Selbstschutz gegen äußere Provokation.


In einer kürzlich geführten Diskussion zu der in der Überschrift getroffenen Aussage, äußerte eine Teilnehmerin, das der innere Frieden eine sehr labile Sache sei. Dazu müsste man sicher erst einmal versuchen, zu erklären, was ist denn der innerer Frieden. Nur so kann man darüber urteilen, ob der innere Frieden ein stabiler oder labiler Geisteszustand ist.

Innerer Frieden ist nicht labil, behaupte ich.
Der Begriff beschreibt einen Zustand geistiger Ausgeglichenheit. Einen Zustand in dem man sich selbst erkannt hat, sein Stärken, seine Schwächen, die eigene Leistungskraft. Man kann selbst erkennen, was gut tut und was nicht. Man kann selbst definieren, wo man steht, stehen kann oder stehen könnte.

Innerer Frieden ist eine ordentliche Portion Realitätssinn, gewürzt mit eine Prise Wünsche und Träume, der Fähigkeit intelligent zu genießen und auch das Talent zu einer gewissen Verrücktheit, um sich über das Normale hinwegzusetzen. Die Erkenntnis gesellschaftliche Konventionen zu leben, zu hinterfragen und gegebenen Falles zu ignorieren. Der Innere Frieden beginnt damit, rational zu denken und die scheinbare Unberechenbarkeit des Lebens zu entzaubern. Wenn man diesen Zustand erreicht hat, sind die tatsächlichen Unwägbarkeiten des Lebens zwar immer noch überraschend, sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne, doch man hat das Werkzeug, gut und gelassen damit umzugehen. Das ist innerer Frieden, wie ich ihn begreife. Sich selbst und seine Umwelt zu begreifen, zu verstehen und auch aktiv zu verändern. Ist dieser Geisteszustand erreicht, dann ist dieser Zustand alles andere als labil. Er ist die Basis für ein ganzes, erfülltes Leben.

Und es stimmt natürlich, wer diesen geistigen Zustand des inneren Friedens erreicht hat, wird mit Provokationen wesentlich rationaler umgehen und kann im gegebenen Falls auch viel besser umgehen. Einfach deshalb, weil man mit gut durchdachten Überzeugungen eine gesunde Argumentation führen kann. Man muss nicht mit Fanatismus, Boshaftigkeit, Falschheit oder Gewalt andere Menschen überzeugen. Man muss nur die Geduld aufbringen, bis die anderen Menschen den inneren Frieden gefunden haben. Wenn man sich sicher ist, recht zu haben. Denn man legt sich keinen Panzer der Ignoranz an, sondern einen seidenweichen Kokon des Selbstschutzes, der blödsinniges Verhalten draußen hält, aber für Argumentation und Dialog offen bleibt.

In der Physik und der Biologie, den Wissenschaften, die für unsere Existenz praktisch am relevantesten sind, gibt es die Erklärung von Diffusion und Osmose auf zellularer und molekularer Ebene. Wendet man diese Lehre, des durchdringen und durchmischen von Stoffen auf unsere Psyche, man kann auch sagen auf Seele und Geist an, so erkennen wir einfach erklärt, wie man einerseits gesellschaftlich erfolgreich kommunizieren kann und anderseits den Zustand inneren Friedens erreicht.

Diese Überlegungen, die ich hier in Worte zu fassen versucht habe, auf sich selbst zu übertragen, mag manchen von euch vielleicht in die Lage versetzen, sich einmal selbst zu hinterfragen, um festzustellen ob er mit sich selbst im Reinen ist. Ob innerer Frieden nur zwei Worte für ihn sind oder gelebter Alltag.


© George W. Lästerbacke

Donnerstag, 20. November 2014

Der innere Frieden

Allerorts höre ich intellektuelle Diskussionen, das verhindert werden muss, das einzelne gesellschaftliche Gruppen aufeinander los gehen und die Scharfmacher geächtet werden müssen. Ob Hooligans gegen Salafisten, Kurden gegen Salafisten, Nichtraucher gegen Raucher oder andere politische Zwischenlager. Doch die Realität, wollen nicht mal die erkennen, die sich zu einer geistigen Elite rechnen dürfen. Die Menschen, die einen IQ, deutlich über dem Bevölkerungsdurchschnitt haben. Nicht etwa dass, was man in Deutschland Bildungselite nennt. Dort sitzen ebenso viele gefährliche Dummköpfe.

Es ist eine Illusion, diese Scharfmacher zu ächten, in Deutschland hält allein das Phlegma der Bürger noch den Deckel auf dem, was man Bürgerkrieg nennt. Doch das Gedankengut derer, die vergiftete Ideen produzieren, ist längst in der Bevölkerung angekommen. Es ist der Unwille, sich selbst durch eigenes denken, eine Meinung zu bilden und die schlichte Dummheit der Bevölkerung, die im Durchschnitt schon an der IQ Grenze von 100 scheitert, in der Masse. Äffchen in Menschenkostümen sind leicht zu verführen. Es dauert vielleicht noch, bis der Funke zündet, doch er wird zünden. erst dann werden viele Menschen wieder verstehen, wie gut es ist friedlich zusammen zu leben. Viele tote Familienmitglieder später. Eine gesellschaftliche Gesetzmäßigkeit, besonders im Kapitalismus.

Der Kapitalismus, der durch massenhafte mediale Beschallung mit privaten Kleinkriegen, manipulierten politischen Storys und einer Welle von unnötigen Konsum-Orgien für anhaltende Verdummung der Gesellschaft sorgt und sogar die Bildung von, sich zunehmend feindlichen Gruppen fördert. Markenfetischismus ist auch nicht zu unterschätzen.

Das marode, fehlgeleitete dumm schwätzende Politik und Bildungssystem tut sein weiteres. Schon wenn ich bedenke, mit wie vielen untergründig dämlichen Lehrern ich in den letzten Jahren reden musste, da ich zwei schulpflichtige Kinder habe, wird mir schlecht. In einer anderen Welt, als dieser hätte ich meinen Kindern, den Umgang mit diesen Wirrköpfen untersagt. Denn hier werden verblendete Erwachsene erzogen, keine mündigen Bürger. Selbst der Verfassungsschutz Chef warnt vor der eskalierenden Lage in Deutschland und Europa. Doch wer hört schon hin?

Frau Merkel sicher nicht. Sie und ihr Regierungsklüngel in unheiliger Allianz mit opportunistischen Grünen, linken Weltverbesserern und extremen Linken beginnen nun, das Land in die größte Katastrophe seit Adolf Hitler zu stürzen. Die unkontrollierte Einreise von Millionen illegaler von Migranten, unter dem Deckmantel des Asyls und unter dem Schutz der Regierung. Fördert nicht nur den Rechtsbruch der illegalen Einreise, er versucht durch Außerkraftsetzung von Absatz 4 der Asylgesetze diese auch zu legalisieren. Denn nun benötigt man nicht mal mehr gültige Papiere, wenn man nur das Zauberwort Asyl aussprechen kann. Der Innenminister als illegaler Fluchthelfer. Sonderzüge die Flüchtlinge aus Österreich holen, mehr Rechtsbeugung braucht kein Land. Beachtet man dabei, dass die Flüchtlinge ca 70% Alleinreisende junge Männer zwischen 25-40 mit Machokulturellem Weltbild sind, braucht man nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, was in uns in Zukunft erwartet. Sexuell frustrierte Männer, die durch deutsche Straßen laufen. Alsbald frustriert, vom Asylverfahren, von schlechter Unterbringung, keine reale Chance auf Arbeit und ohne die Möglichkeit, den Natürlichen sexuellen Drang zu befriedigen. Nur ein unerwartet erschreckender Effekt einer völlig verfehlten Reaktion auf die steigenden Flüchtlingswellen. wer dieser offensichtlich geistig kranken Politiker, will denn nun noch den inneren Frieden als nicht gefährdet bezeichnen? Dabei ist das nur eine der schon jetzt zu bemerkenden Nebenwirkungen. Auf das Konto dieser Merkel-Regierung wird jeder Tote, der bei Unruhen stirbt und jede vergewaltigte Frau die durch Asylbewerber zum Opfer wird gehen. Denn nun prallen aufgeklärte westliche Kultur und Mittelalter aufeinander. Selbst der deutsche Michel erwacht nun langsam und das wird nicht gut ausgehen. So prophezeie ich. Leider wird es dabei keine Win-Win Situation geben. alle werden verlieren.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 12. August 2014

Humanismus oder auch die Menschlichkeit

Die Frage warum viele Menschen sich übernatürliche Kräfte wünschen anstelle von Menschlichkeit, wurde oft aufgeworfen.

Die einfache Antwort auf diese Frage wäre:
Es fehlt dem beiweiten größten Anteil der Menschheit der Intellekt dafür. Doch ich will darauf wenigstens ausführlich antworten. Analytisches denken und soweit es einem subjektiv orientierten Wesen möglich ist, dessen objektives Mitgefühl machen die echte Menschlichkeit aus.

Der durchschnittliche Mensch hingegen bewertet nur mit seinen billigen Gefühlen, als Maß der Dinge. Nicht aber mit der Logik, als analytisches Instrument. So ist unweigerlich die Folge, das nicht objektive Sicht Menschlichkeit fördert, sondern eher kontraproduktive Gefühlsdudelei das Handeln bestimmt. Emotionales Chaos aber, ist keine Menschlichkeit, sondern eher Spiegel einer sich idiotisch verhaltenden menschlichen Gemeinschaft.

Hormon gesteuerte Instinkte könnte man diese billigen Gefühle nennen, wenn dies auch sehr (end)poetisiert klingt. Alles was nicht vernünftig bedacht ist ist "billig", wobei billig für wertlos steht. Allerdings erschließt sich diese Erkenntnis wohl nur den Wenigen, was auch wieder eine Frage intellektueller Leistungsfähigkeit ist.
Womit wir dann bei der Harmonie von EQ und IQ angekommen wären. Es gibt wenige Menschen mit hohem EQ und noch weniger Menschen mit hohen IQ. Wenn man unter dieser Minderheit noch die Wenigen heraus nimmt, die tatsächlich einen hohen EQ und IQ haben, erst dann, hat man Jemanden gefunden, der zeigen kann, was den wirkliche Menschlichkeit ist. Denn echte Menschlichkeit heißt nicht nur bedingungslos auf das Gute im Menschen zu vertrauen, sondern auch grundsätzliches, immer wiederkehrendes Fehlverhalten zu berücksichtigen und darauf mit Geduld und Güte, aber auch notwendiger Härte und Konsequenz zu reagieren.

Ich denke der Mensch ist grundsätzlich Gut, den das Böse an sich existiert nicht. Es sind nur gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die das “Böse“ scheinbar erschaffen. Menschlichkeit leben, ist der zweite Schritt, sie zu lehren, der dritte Schritt, sie zu verstehen ist jedoch, dass ist der erste und wichtigste Schritt. Der Fehler von zu wenig Intellekt ist, die Menschlichkeit lehren zu wollen, laut und oft ohne Menschlichkeit zu verstehen und zu leben. Grade die Personen die, die Menschlichkeit oft predigen, sind tatsächlich, oft die schlechtesten Vorbilder. Weil sie sich mit Menschlichkeit maskieren. Man könnte an dieser Stelle Mutter Theresa, als ein Beispiel von vielen nennen. Oft als löbliches Beispiel für Menschlichkeit genannt, doch genauer hingesehen, auch nur eine religiöse Fanatikerin mit äußerst fragwürdigem Hintergrund und Methodik. Das lässt sich leicht nachprüfen. Abseits der Mainstream orientierten Legendenbildung waren viele Heilige eher unheilig.

Man könnte nun feststellen, das es ca 0,3% der Weltbevölkerung gibt, die tatsächlich einen IQ von > 140 haben, bei denen der EQ mit Sicherheit oft nicht allzu hoch ist, der Begriff des Nerds kommt nicht von ungefähr.

Also dürfte der Prozentsatz von Menschen mit ausgewogenen EQ/IQ noch deutlich geringer liegen, was folgern lässt, das Menschlichkeit wohl eher ein Fremdwort bleiben wird. Den die wahre Menschlichkeit ist wohl eher in homöopathischen Dosierungen im menschlichen intellektuellen Gemeinpool vorhanden. Die Homöopathie hingegen gilt eher, als Glaubensfrage, als den, wäre ihre Wirksamkeit erwiesen. So gesehen eine schlechte Ausgangsposition für echte Menschlichkeit.

Die oben aufgeworfene Frage sollte hiermit mit der nötigen Ausführlichkeit beantwortet sein. Es ist eben einfacher, sich übernatürliche Kräfte zu wünschen, als Menschlichkeit zu verstehen. Denn dazu müsste man erst einmal beginnen sich selbst kennenzulernen und dann versuchen die eigene und die Menschlichkeit aller Menschen zu verstehen.

Ich habe viele Jahrzehnte gebraucht, um Menschlichkeit in ihrer Größe ein wenig zu verstehen und ich glaube heute ein ungefähres Bild davon zu haben, doch ob ich sie wirklich jemals vollständig verstehen werde, dass ist eine Frage, ob die menschliche Natur dieses überhaupt zulässt. Vielleicht ist es in der Kürze unserer Lebenszeit gar nicht möglich. Aber das Nachdenken darüber sollte nicht enden.

© George W. Lästerbacke