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Dienstag, 1. März 2022

In Russland wohnen keine Aliens

Das in Russland keine Aliens wohnen, betrachte ich als Tatsache, bis mir jemand das Gegenteil beweist. Auch wenn wir uns seit Jahren Propaganda anhören, als wäre Russland ein anderer Stern. Nein Russland ist ein anderes Land in Europa, mit Menschen, mit sehr menschlichen Menschen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen, auch mit einem Herrn Putin. Es hört sich eben schwierig an, zu sagen, eine Partnerschaft mit Russland ist anzustreben. Weil wir grade einen Krieg in Europa erleben. Krieg ist hässlich, Krieg ist inaktzeptabel und vieles mehr kann man dazu sagen und doch, es gibt eine Zeit nach dem Krieg. Eine Zeit der Abrechnung von Fehlern und der der zwingenden Neubewertung von Beziehungen. Eine Zeit des Neuanfangs, grade Deutschland muss das wissen und deshalb ist die Aussage im Kern richtig, dass wir eine Partnerschaft mit Russland brauchen. Ein Ausschluss Russlands aus der Gemeinschaft Europas produziert keinen dauerhaften Frieden. Eine längst überfällige europäische Reintegration Russlands mit Putin, die Europa aus Ideologischen Gründen und falsch verstandener Hörigkeit zur US Administration ablehnte, sollte nun angestrebt werden, denn hingegen aller Behauptungen ist sie von Vorteil für alle Beteiligten. Wir müssen nicht auf US Partner verzichten, aber sie müssen akzeptieren, das #Russland europäischer Partner ist, mit dem nur Europa sich auseinandersetzen und leben muss. Wirtschaftsinteressen und Geopolitische Gier einer einzelnen Nation über dem Atlantik, sind nicht unsere wichtigsten Interessen. Die Atlantikbrücke ist wesentlich Risikoreicher, wenn auch wünschenswert, als eine Straße nach Moskau. Hätten wir Putins ausgestreckte Hand nicht so oft weggeschlagen, stände er heute nicht in der Ukraine. Wir selbst sind die Ignoranten, die russische Sicherheitsinteressen für belanglos hielten, nun lernen wir, sie sind es nicht. Es ist vernünftig eine enge Anbindungen zu schaffen, denn diese sind Hemmschwellen gegen Gewalt und wirtschaftlich vorteilhaft für uns. George W. Lästerbacke

Montag, 7. März 2016

Putin im Interview mit BBC Journalisten


Warum Putin der große Satan sein muss

Ich möchte das Interview an dieser Stelle einfach mal kommentieren,
denn ich denke, wir alle sollten genauer zuhören, besonders in Zeiten, in denen wir den Mainstream Medien keinen Glauben mehr schenken können. Das Interview im Anschluss.

Der Fakt ist einfach, Putin stört US-Interessen und nichts, was er im Interview sagt ist falsch. Putin hat recht, wer er hält sich an sein Landespolitik, an die Interessen seines Volkes und an ein paar Staaten mit ähnlichen Interessen hält und verbündete. Denn Russland ist geopolitisch und real ein sehr autonomes Land. Alles was Russland benötigt, ist auf eigenen Territorien zu Haufe vorhanden, vom Gold, über Erze aller Art, seltenen Erden, bis zu noch reichhaltigen Öl- und Gasreserven. Technologisch hat Russland längst aufgeholt, was in der UDSSR vernachlässigt wurde. In Sachen Technologie und Wissenschaft könnte man das Land als Supermacht bezeichnen. Nicht ohne Grund exportiert sich Moderne Waffentechnologie hervorragend in alle Welt. Selbst wenn die ganze Welt Russland boykottieren würde, es wäre völlig allein im Stande zu existieren. Man darf ruhig sagen, Russland ist eine goldene Gans, die sich nicht schlachten lässt.

Russlands Unabhängigkeit und seine Unantastbarkeit vom Rest der Welt, sind der USA und Somit den wahren Machthabern der USA aus dem militärisch-industriellen Komplex ein Dorn im Auge. Denn Konzerne, welche die US Regierung schmieren, können sich dort nicht ausbreiten, weil Putin zwar Burgerbrater herein lässt, aber strategisch wertvolle Rohstoffe wie Öl- und Gasreserven selbst verwertet.

Ein Problem des Westens ist, man kann keinen heißen Krieg gegen Russland anzetteln, den Militärexperten großer Denkfabriken sagen, die NATO ist nicht in der Lage einen konventionellen Krieg gegen Russland zu gewinnen. Selbst ein atomar geführter Krieg, würde nur die USA in die Knie zwingen. Denn nach einem atomaren Schlagabtausch würde der Krieg wieder konventionell geführt werden. Und hier ist Russland nun mal der stärkere Gegner.

Versuche doch jemand mal Russen im einfachen Volk zu finden, die Putin abwählen möchten. Ihr würdet überrascht sein, wie wenige Menschen im Volk das möchten.

Die sogenannte russische Opposition besteht nur aus reichen Oligarchen und Laufburschen dieser Oligarchen, die Putin weg haben möchten, um ungestört eigene Geschäfte machen zu können und Russland dann Scheibchenweise zu verscherbeln. Viele der Vorzeige- Oppositionellen können nur überleben, weil Superreiche Oligarchen sie aushalten. Putins Macht basiert gar nicht auf seiner angeblichen Terrorherrschaft, sondern auf einer sehr stabilen Basis im Volk. Denn dem Volk ging es nach den ersten Wirren der Jahren nach Gorbatschow niemals so gut wie heute. Das Einkommen der Russen hat sich seit Putins Machtantritt fast zwanzigfach gesteigert. Und am Ende zählt, was unterm Strich fürs Volk übrig bleibt. Die Bilder von zehntausende Demonstranten gegen Putin sollen eine Botschaft vermitteln, die nicht zieht. Wenn man erst einmal hinter die Kulissen geschaut hat.

Das arme unterdrückte russische Volk braucht die Unterstützung der westlichen Demokratien. Jedoch sind es grade diese sogenannten Demokratien, die medial gegen Putin hetzen. Oft mit getürkten Anschuldigungen und falschen Augenzeugenberichten. Denn grade dem US-amerikanischen Konzernen fehlen die fetten Gewinne aus dem Jahrzehnte andauernden kalten Krieg gegen den Ostblock und die UDSSR. Doch nun ändert sich dieser Umstand wieder, weil Putin ein ganz böser Antidemokrat ist, sagen jedenfalls die westlichen Medien. Sein Feldzug gegen den Islamischen Staat oder auch der der MH17 Abschuss sind willkommener Grund Fakten zu manipulieren ein Reizklima gegen Putin zu erzeugen und übelste Hetze zu treiben. Doch nun ändert sich die Lage wieder, der kalte Krieg ist im vollen Gange. Im Schatten der künstlich befeuerten Flüchtlingskrise in Europa wird munter wieder aufgerüstet. Und wenig überraschend ist, die Flüchtlingskrise entfaltet ihre größte Blüte in Deutschland.

An dieser Stelle gestatte ich mir zu spekulieren. Bei dem Versuch den neuen kalten Krieg anzuheizen zeigte sich nämlich folgendes Problem. Ausgerechnet in Deutschland drohte die Basis, also das Volk abtrünnig zu werden. Es wollte den neuen kalten Krieg gegen Russland nicht mittragen. Der Kanzlerin Angela Merkel, die bekanntlich der treueste Vasall der US- Administration in Europa ist, stand plötzlich allein mit ihrer Freundschaft zur USA da. Das Volk drohte auszuscheren und Partei für Russland zu ergreifen. Die Flüchtlingskrise war hier die gute Gelegenheit von Russland abzulenken, aber trotzdem den kalten Krieg anzuheizen. Die Welt der USA ist somit wieder in Ordnung. Der Bedarf an eigentlich nicht benötigten Waffen wird künstlich geschaffen. Unzählige Raketensysteme werden entlang der russischer Grenzstaaten stationiert und viele andere Aktivitäten in diesem Bereich ergriffen. Der Dollar rollt wieder neue Waffensystem werden entwickelt und zu absurd hohen Preisen bestellt. Alles ist wieder gut für dem militärisch-industriellen Komplex in der USA.

Hier nun mal ein Vergleich der Militärausgabe des Jahr 2014 für die Kontrahenten USA und Russland. Die USA gaben in diesem Jahr 610 Milliarden Dollar für ihren Rüstungsetat aus. Russland wendete 2014 dagegen 84,5 Milliarden US- Dollar auf. Damit wäre wohl die Frage beantwortet, wer den kalten Krieg nötiger braucht. Die USA oder Russland. In den USA ist der militärisch-industrielle Komplex der Nutznießer hoher Rüstungsetats. Wer lenkt die US- Administration, wie ein Puppenspieler? Richtig, die Schattenmänner des militärisch-industriellen Komplexes.

Ihr meint meine Behauptung, dass die Flüchtlingskrise künstlich angefeuert wird ist Quatsch. Nun ich habe ein paar Indizien gefunden. Nach Aussagen mehrere europäischer Geheimdienstquellen wurden in 2015 oft Flüchtlingspassagen nach Deutschland von US-NGO Hilfsorganisationen finanziert. Auch Schlepperbanden sollen direkt oder indirekt Geld erhalten haben. Überall in Krisengebieten, besonders in Nordafrika sollen hunderttausende gefälschte Syrische Pässe aufgetaucht sein, angebliche Herkunft Syrien. Sozusagen Asylberatungen in Broschüren Form wurden massenhaft verteilt, diese sind tief in Afrika auch gesichtet worden. Das hochgelobte Land war natürlich Deutschland. Nun mal zwei einfache Fragen. Glaubt ihr, die Assad Regierung hortete hunderttausende blanko Pässe im Land, die dann geklaut werden? Obwohl kaum ein Syrer jemals einen Reisepass brauchte? Die Masse der Syrer sind viel zu arm gewesen, um ins Ausland zu reisen. Oder Glaubt ihr, die Nordafrikanischen Schlepperbanden investieren in Reisewerbung, nach dem Motto “Für ein paar tausend Euro, ab in das Land wo Milch und Honig fließen.“ und überschwemmt damit Afrika? Oder glaubt ihr tatsächlich, das Angela Merkel nicht wusste, wie ihre Einladung nach Deutschland in den Arabischen Ländern ankommt?
Natürlich sind das nur Indizienbeweise, doch sie regen die Phantasie an.

Das ganze große Spiel ist so einfach zu durchschauen, man müsste blind, taub oder so dumm sein, dass es polizeilich verboten werden sollte, um nicht zu kapieren was hier für ein mieses Spiel läuft.

Wäre ich ein gläubiger Mensch, so würde ich sagen “Gott sei Dank, sind die Bürger in Deutschland schon soweit informiert, dass sie vielen Enten der Lügenpresse, den TV- und digitalen Medien, die mittlerweile staatlich kontrolliert sind und der verlogenen Politiker Kaste nicht mehr auf den Leim gehen.“

Ich möchte Putin hier eben sowenig als Schäfchen hinstellen oder auch als Teufel. Er ist ein Ex- Geheimdienstler und hat sicher noch ein paar unerfreuliche Überraschungen für Feinde in der Hinterhand. Doch wie jeder gute Geheimdienstler, ist er auch bestens mit Diplomatie und politischem Poker vertraut. Dass ist der Grund, weshalb er ein so guter Politiker ist. Es würde nicht mal eine Rolle spielen, ob er sein Land und das Volk liebt, wichtig ist, er vergisst nicht, wer am Ende seine Rechnungen bezahlt, nämlich das russische Volk. Nennt mir einen Politiker in Deutschland, von dem man das heute ruhigen Gewissens behaupten könnte?

George W. Lästerbacke

Hier nun das Interview:


Übersetzung:
Bertrand Cézoé, Facebook

Die ausführliche Antwort von Putin auf die Frage eines BBC-Journalisten, warum Russland sich so aggressiv verhält.

Putin: Ich danke ihnen vielmals für diese Frage. Zuerst bezüglich unserer Militärübungen, Flugmanöver und Aufbau von unseren Streitkräften. Sie haben vorhin gesagt, Russland habe erheblich zu der Anspannung beigetragen, die wir jetzt in der Welt beobachten. Russland hat tatsächlich seinen Beitrag dazu geleistet, aber nur in dem Sinne, dass Russland immer härter und härter seine nationalen Interessen verteidigt. Wir attackieren den Westen nicht, ich meine „attackieren“ im politischen Sinne des Wortes, wir greifen niemanden an, wir verteidigen ausschließlich unsere Interessen. Und die Unzufriedenheit unserer westlichen Partner, vor allem der US-Amerikaner, ist damit verbunden, dass wir genau das tun. Und es ist nicht damit verbunden, das wir im Sicherheitsbereich angeblich irgendwelche Handlungen vornehmen, die die Anspannung provozieren.

Ich werde das erläutern: Sie sprachen über Flüge unserer Kampfjets, einschließlich Flüge unserer strategischen Flugzeuge. Wissen sie überhaupt, dass Russland Anfang der 1990-er Jahre die Flüge der strategischen Flugzeuge in weit entlegenen Patrouillengebieten, wie es die UdSSR tat, vollständig eingestellt hat? Das haben wir vollständig eingestellt. Währenddessen die US-amerikanischen strategischen Flugzeuge mit nuklearen Waffen an Bord ihre Flüge fortsetzten. Wozu? Gegen wen? Wer hat sie bedroht? Wir aber flogen nicht, von Jahr zu Jahr flogen unsere Flugzeuge nicht. Nur vor 2-3 Jahren haben wir diese Flüge wieder aufgenommen. Also wer provoziert hier wen, etwa wir?

Also wir haben nur 2 Militärbasen im Ausland, und das nur in den von Terror gefährdeten Gegenden, eine in Kirgisien, als dort die Terroristen aus Afghanistan einmarschierten, haben wir dort eine Militärbasis auf bitte des damaligen kirgisischen Präsidenten Akaev eingerichtet. Und eine Basis in Tadschikistan, auch an der Grenze zu Afghanistan. Ich glaube auch sie sind daran interessiert, dass dort alles ruhig bleibt. Die Stationierung von Basen dort ist begründet, nachvollziehbar und zweckmäßig. Die US-amerikanischen Militärbasen sind dagegen um den ganzen Erdball verteilt, und sie unterstellen uns, wir würden uns aggressiv verhalten? Wo ist hier gesunder Menschenverstand? Was machen die US-Streitkräfte in Europa, einschließlich taktische US-Nuklearwaffen? Was machen sie dort?

Hören Sie, unser Militärbudget für das nächste Jahr ist gewachsen. In Dollar umgerechnet sind es in etwa 84,5 Milliarden Dollar, wenn ich mich nicht irre. Und das Militärbudget vom Pentagon ist 10 mal größer, es beträgt in etwa 610 Milliarden Dollar, der US-Kongress hat es vor kurzem bewilligt. Und sie wollen uns sagen, dass wir eine aggressive Politik betreiben? Hat man überhaupt den gesunden Menschen-Verstand oder nicht? Sind es etwa wir, die ihre Streitkräfte an die Grenzen der USA oder der anderen Staaten vorrücken? Wer ist es, der die NATO-Basen zu uns vorschiebt? Wer schiebt die NATO und die militärische Infrastruktur zu uns vor? Das sind nicht wir!

Hört auf uns überhaupt jemand diesbezüglich? Führt man mit uns irgendeinen Dialog darüber? Nein, überhaupt nicht. Uns sagt man immer nur eins: „Es geht sie nichts an. Ein jedes Land hat das Recht, seine Methode zur Gewährleistung seiner Sicherheit zu wählen.“ Na gut, dann werden auch wir dasselbe tun. Warum ist es uns verboten, dies zu tun?

Und zum Schluss... Ich habe schon über das Raketenabwehrsystem gesprochen. Wer hat das Raketenabwehrsystem-Abkommen (ABM-Vertrag) einseitig gekündigt, das zweifellos eines der wichtigsten Bausteine des ganzen internationalen Sicherheitssystem war? Waren das etwa wir? Nein, das waren die Vereinigten Staaten. Sie haben einseitig gekündigt. Die USA schaffen uns Bedrohungen, sie bauen die Elemente des strategischen Raketenabwehrsystems nicht nur in Alaska auf. Das tun sie auch in Europa, in Rumänien und Polen, direkt vor unserer Grenze. Und sie wollen uns sagen, dass wir eine aggressive Politik betreiben. Die Frage, ob wir gleichberechtigte Beziehungen mit dem Westen wollen? Ja, das wollen wir. Aber das nur vorausgesetzt, dass unsere nationalen Interessen respektiert werden, sowohl im Sicherheitsbereich als auch im Bereich der Wirtschaft. Wir haben etwa 19 Jahre lang die Verhandlungen über Russlands Beitritt zu WTO geführt. Dabei sind wir auf zahlreiche Kompromisse eingegangen. Und wir sind immer davon ausgegangen, dass diese WTO- Vereinbarungen Vertragsfest und unerschütterlich sind.

Wer in dem Ukraine Konflikt Recht hat und wer nicht, davon will ich jetzt nicht sprechen, nach meinem Verständnis ist unsere Position die Richtige. Aber jetzt lassen wir das beiseite. Ich habe darüber schon mehrmals gesprochen und ich finde, dass unsere westlichen Partner in Bezug auf die Ukraine-Krise falsch liegen. Wir sind also der WTO beigetreten, da gibt es handfeste Handelsregeln. Diese Regeln wurden gebrochen, die Regeln des internationalen Völkerrechts wurden gebrochen und die grundlegende UN-Charta wurde gebrochen als gegen Russland nicht legitime ein einseitige Wirtschaftssanktionen verhängt wurden. Liegen wir hier wieder im Unrecht? Wir wollen mit dem Westen ganz normale Beziehungen pflegen, im Sicherheitsbereich, im Kampf gegen den Terrorismus, im Bereich der Nicht-Verbreitung der Kernwaffen. Wir wollen die Zusammenarbeit im Bereich der Drogenbekämpfung, organisierte Kriminalität. Vorbeugung der Infektionskrankheiten einschließlich des Ebola-Virus. All das werden wir gemeinsam machen, einschließlich im Bereich der Wirtschaft. Wenn das unsere westlichen Partner wollen.

Sie haben gesagt, dass die Berliner Mauer gefallen ist und jetzt beobachten wir die Errichtung von neuen Mauern. Ich werde diese Frage beantworten und hoffe, dass sie mit mir diesbezüglich einverstanden sein werden, wir sehen die Errichtung von Mauern nicht erst seit heute. Sie sind doch ein Spezialist für Deutschland und Europa. Hat man uns nach dem Fall der Berliner Mauer nicht etwa gesagt, es werde keine NATO-Osterweiterung geben? Diese ist jedoch sofort losgegangen! Es gab zwei Wellen der NATO-Osterweiterung, ist das etwa keine Mauer? Ja, es ist keine materielle , echte Mauer, es ist eher eine virtuelle, unsichtbare Mauer, aber man begann mit der Errichtung dieser Mauer. Und das US-Raketenabwehrsystem in Europa entlang unserer Grenze, ist das etwa keine Mauer? Verstehen sie doch, niemand hat das gestoppt, darin liegt doch das Hauptproblem der heutigen internationalen Beziehungen. Unsere Partner haben nicht gebremst, sie sind zum Schluss gekommen, sie seien die Sieger, sie seien jetzt ein Imperium und andere seien Vasallen, die es unterzukriegen gilt. Darin liegt das Problem. Sie haben nicht aufgehört, die Mauer überall weiter zu bauen, ungeachtet unserer Versuche und Gesten gemeinsam ohne Trennlinien zu arbeiten, in Europa und insgesamt in der ganzen Welt. Ich denke, unsere unbeugsame Position zu verschiedenen Situationen in der Welt auch zu der Ukraine, muss unseren westlichen Partnern zu verstehen gegeben werden. Der beste richtige Weg ist es, damit aufzuhören, immer neue Mauern zu bauen. Und damit anzufangen, einen gemeinsamen humanitären Raum, einen gemeinsamen Sicherheits- und Wirtschaftsraum aufzubauen.

-Ende-

Montag, 19. Oktober 2015

Putin macht sich unsichtbar ...


Liebe Leute!
Auch wenn man vor lauter Flüchtlingen den Putin nicht mehr sieht, nicht vergessen, es gibt auch noch andere Themen. Zumal die Asylbewerber scheinbar das Abfackeln von Unterkünften nun selbst zu übernehmen scheinen. Wenn man nach Hamburg und demnächst wohl auch bundesweit ins Land schaut. Somit ist das Gewaltmonopol der rechtsextremen Gefährderszene in Sachen zündeln ist gebrochen. Selbst FickiFicki an Silvester und nicht detonierende russische Handgranaten in Asylbewerberheimen sind nur kurze Medienhöhepunkte und bald vergessen. Somit ist zwischen Flüchtlingskrise, dem Austausch von Nazi Beschimpfungen und Merkel-Chaos wieder ein Platz für andere Neuigkeiten. Auch wenn der deutsche Gutmensch immer noch nicht ruhig schlafen kann.

Oben lest ihr es ja schon die Headline “Putin macht sich unsichtbar.“ Wähle ich nicht grundlos. Auch wenn ich das nur als Metapher meine. Nein der Putin lässt nun einen Tarnkappen-Panzer entwickeln. Dass finde ich zwar technisch innovativ, denn auf dem Übungsgelände Tschebarkul wurden die ersten Feldtests der innovativen, anti-icing, absorbierenden und dekontaminierenden Beschichtung für Panzertechnik durchgeführt. Wenn ihr jetzt wissen möchtet, was das bedeutet, fragt besser das Internet. Denn von dem technischen Kauderwelsch verstehe ich nichts. Offensichtlich ist die bahnbrechende Entwicklung ohne durchdachtes politisches Kalkül öffentlich gemacht worden, oder doch. Davon verstehe ich auch nichts, im übrigen.

Doch eins verstehe ich, nun wird die ukrainische Regierung Alarm schlagen. Der Pedro Proschenko, dieser Schokoladen-Oligarch mit Präsidenten Mandat der USA und der EU, ist ja in Sachen Propaganda immer sehr einfallsreich. Die Ost-Ukraine wird nun voller unsichtbarer russischer Panzer sein, wird es nun vermutlich bald heißen. Wer unsichtbare Panzer hat, der hat auch eine unsichtbare Armee. Dieser bestechenden Politiker Logik kann sogar die EU folgen. Jetzt wird es der ukrainischen Regierung leicht fallen, die großen russische Gefahr, direkt zu inszeniert. Der großen Satan Putin, der natürlich ebenfalls unsichtbar im Donbass steht, mit unsichtbaren Panzern und unsichtbaren Soldaten. Die EU muss nur noch unsichtbares Geld an sie schicken, damit Pedro die unsichtbare russische Gefahr sehr gut unsichtbar bekämpfen kann. Das die europäische Union dann mal schnell für die neue Hightech Grenze der Ukraine 500 Millonen Euro springen lässt, ist kein Ding. Die EU finanziert seit ihrer Gründung Luftschlösser.

Sind das nicht gute Neuigkeiten aus der Ukraine? Endlich wieder Kriegsberichterstattung von der bald unsichtbaren Front. Allen voran sicher die Merkel-Medien, an vorderster Front die Springerpostillen und der Spiegel.

Eins wäre im Zusammenhang mit Putin wohl noch interessant und somit erwähnenswert, der dritte Weltkrieg fällt vorerst aus. Wieso ich darauf komme? Eine neue Meldung in den Medien, die wohl von den meisten Lesern übersehen wurde. Die NATO hat vor einiger Zeit, eine Studie bei einer renommierten US-Denkfabrik in Auftrag gegeben, welche sich mit Militär-strategischen Fragen befasst. Die Fragestellung: Könnte die Nato in einem konventionellen Krieg gegen Russland bestehen? Die Antwort, die natürlich etwas ausführlicher ausgefallen ist, als meine, war nein. Was für mich weniger überraschend war, als es sich für die meisten Leser. Denn davon verstehe ich etwas. Dass tut aber hier nichts zur Sache. Kurz zusammengefasst, stellte die Studie fest, die Gebiete der EU-Osterweiterung und das Baltikum, wären praktisch in weniger als einer Woche überrannt. Somit würden russische Truppen faktisch mitten in Europa stehen, mit dem Feldstecher direkt die Siegessäule in Berlin im Blick. Es ist also unwahrscheinlich, dass die Nato wirklich Ärger mit Putin haben möchte. Denn selbst, wenn irgendeiner dieser gefährlichen Wirrköpfe bei der NATO auf die Idee käme Atomwaffen einzusetzen, würde dass an der konventionellen Überlegenheit der Russen nichts ändern.


George W. Lästerbacke

Sonntag, 24. August 2014

Der Abschuss von Itavia Flug 870

Eine Verschwörung im großen Stil, die 34 Jahre später langsam ans Licht kommt, doch noch lange nicht aufgeklärt wurde. Genau wie Malaisen Airlines Flug MH17?

Mit allem Recht der Welt wird darauf bestanden, die Umstände, die in der Ukraine zum Absturz des Mailasien Airlines Fluges MH17, der zum Tod von 298 Personen geführt haben, zu klären. Wer hat das Flugzeug von wo aus beschossen? Die Schuldigen müssen ermittelt, genannt und bestraft werden. Die Angehörigen und Hinterbliebene der Opfer haben ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren. Darüber herrscht völlige Einigkeit, wenigstens offiziell. Das Geschehen vom Donnerstag dem 17.07.2014 wirklich restlos aufgeklärt werden soll, daran zweifeln nicht zu unrecht, viele Menschen. Wird das tragische Geschehen im Augenblick doch zur massiven Hetze gegen Russland und als Chance genutzt, einen neuen kalten Krieg zu entfachen. Politisch zumindest, darf man, wenn man klaren Menschenverstand und ein reines Gewissen voraussetzt, der EU und US Politik unterstellen, das an einer Aufklärung wenig Interesse besteht.
Denn eine besserer Gelegenheit, als der tragische Tod von 298 Zivilisten, um den Erzrivalen Putin in Russland und in den Augen der Weltöffentlichkeit zu kompromittieren, wird sich kaum noch einmal ergeben. Und Vertuschungen haben auch in Europa beste Tradition, wie wir im nachfolgenden lesen können. Eine Story aus der Geschichte vor 34 Jahren, die sich wie aus der Feder eines Krimi Autoren liest und doch mitten in Europa passiert ist, vielleicht genau so, grade wieder passiert, bei Flug MH17 der Malaisen Airlines.

Vor 34 Jahren, als im Mittelmeer vor der Insel Ustica, 140 Kilometer nördlich von Palermo, eine Passagiermaschine DC9 der Fluglinie Itavia ins Meer stürzte, 81 Menschen starben. Damals setzten französische und italienische Geheimdienstler und Militärs alles dran, die Wahrheit zu vertuschen. Die Öffentlichkeit wurde schlicht belogen. Beweismittel wurden manipuliert, vernichtet und mindestens 13 direkt oder indirekt involvierte Personen, die über die Ereignisse mehr wussten, als den Geheimdiensten lieb war, starben überraschend. Eine Mann erlitt mit 37 Jahren einen Herzinfarkt, drei Personen starben bei Autounfällen, drei stürzten mit einem Flugzeug ab, drei fand man erhängt, einer wurde erstochen, zwei wurden erschossen. Das ist der Stoff für Verschwörungstheorien.

Italiens ehemaliger Staatschef Giorgio Napolitano, ein Mann, der seine Worte sorgfältig zu wählen pflegt, sagte 2010 anlässlich des 30. Jahrestages der Tragödie: „Es gibt Spuren einer Verschwörung im Fall Ustica, vielleicht auch eine internationale Intrige, die wir in Erinnerung rufen müssen.“
In der Hauptsache ist es dem italienischen Staatsanwalt Rosario Priore, der mehr als zehn Jahre lang die Ermittlungen geführt hat, ist zu verdanken, dass der Absturz nicht einfach als Unglück abgebucht werden konnte, sondern als Abschuss entlarvt wurde. Wenn wohl auch nur versehentlich. Doch kaum Jemand würde in Friedenszeiten den absichtlichen Mord an Zivilisten unterstellen wollte. Auch wenn in unserer perfiden Welt fast nichts mehr undenkbar scheint.

„Strage di Ustica“
Das Blutbad von Ustica, so nennen die Italiener die Katastrophe heute noch.
Eine DC-9 der kleinen, italienischen Fluggesellschaft Itavia, Flug 870 startete in Bologna am 27.06.1980, um 20.08 Uhr. Da waren das Check Inn und alle notwendigen Formalitäten erledigt. Die Maschine hob mit Reiseziel Palermo ab. An Bord waren 77 Menschen, darunter 13 Kinder und vier Crew Mitglieder. Das letzte Signal des Transponder der Maschine wird um 20.59 Uhr aufgezeichnet, sie verschwindet von den Radarschirmen. Noch war völlig unklar, was passiert ist.
Drei Wochen später gibt der Verteidigungsminister Italiens Lelio Lagorio bekannt, im Sila Gebirge in Süditalien, ist ein libysches Militärflugzeug abgestürzt. Die Trümmer eines libyschen Kampfjets russischer Bauart und der tote Kampfpilot werden schnell gefunden. Gerichtsmediziner kommen aufgrund der fortgeschrittenen Verwesung der Leiche zum Ergebnis, das Flugzeug müsse zirka drei Wochen früher in den Bergen abgestürzt sein. Untersuchungen von Flugsicherheitsexperten vertraten die Meinung, das die sieben Löcher im Wrack, wie sie Projektile von Bordkanonen hinterlassen, darauf hin deuteten, dass das Flugzeug abgeschossen wurde.
Wieder zurück zu Flug Itavia-Flug 870. Die Hypothesen, ein technischer Defekt, Materialermüdung oder eine in der Toilette platzierte Bombe, habe zum Absturz des Linienfluges geführt, ließ sich ab1991 nicht mehr aufrechterhalten. Da waren 96 Prozent der Flugzeugteile aus 3700 Meter Meerestiefe geborgen. Die Toiletteneinrichtung war unbeschädigt. Die Bullaugen des Flugzeugs waren sämtliche intakt, ein Umstand, der Experten zufolge eine Explosion an Bord ausschließen lässt.

Die Radaraufzeichnungen und Dokumente, die zur Aufklärung der Katastrophe hätten beitragen können, wurden auf Befehl des Militärs und vermutlich Regierungskreisen systematisch vernichtet. Doch wie oft bei solchen Vertuschungsaktionen, etwas wird immer übersehen. Zwei Radarsignale, die auf dem Radarschirm des Flughafens Rom Ciampino, kurz vor dem Absturz der DC-9 aufgefangen wurden, kamen nach Auffassung eines US Luftfahrexperten, der vor Gericht als Zeuge zitiert wurde, mit Sicherheit von einem Militärflugzeug. Auch aus einer übersehenen Aufzeichnung der Radarstation von Poggio Ballone, bei Grosseto geht hervor, dass von der französischen Luftwaffenbasis in Solenzara auf Korsika, kurz vor dem Unglück zwei französische Jagdflugzeuge aufstiegen und Richtung Süden, Richtung Ustica, abdrehten. Das französische Verteidigungsministerium hatte immer behauptet, von 17.00 Uhr an habe es auf Solenzara am 27.06.1980 keine Flugaktivitäten mehr gegeben. Das war schlicht gelogen.
Wir erinnern uns, Itavia-Flug 870 startete am am 27.06.1980, um 20.08 Uhr vom Flughafen Bologna. Erst im Mai 2014 haben die Franzosen zum ersten Mal zugegeben, dass auf Solenzara bis nach Mitternacht Betrieb herrschte. Aus einem gutem Grund.

Im Jahre 1999 veröffentlichte der römische Staatsanwalt Rosario Priore seinen Ermittlungsbericht. Er kam zum folgendem Ergebnis: Der Absturz der DC-9 Itavia-Flug 870 erfolgte nach einer militärischen Abfangaktion, die DC-9 wurde abgeschossen.

Francesco Cossiga, der zur Zeit der Katastrophe als Ministerpräsident mehr zur Vertuschung als zur Aufklärung der Katastrophe beitrug und späterer Staatspräsident Italiens, erklärte im Jahr 2007 im Fernsehen: „Die Franzosen wussten, dass das Flugzeug des libyschen Staatschefs Gaddafi vorbeifliegen würde. Die Franzosen haben ein Flugzeug bemerkt, das sich hinter die DC-9 gesetzt hatte, in der Hoffnung, vom Radar nicht erfasst zu werden. Es waren die Franzosen, die dann von einem Kampjets aus eine Rakete abgefeuert haben.“ Ein Jahr später wurde von Francesco Cossiga bezeugt: „Es waren unsere Geheimdienste, die Staatssekretär Giuliano Amato und mich informierten, dass es die Franzosen waren.“ Die Maschine Gaddafi sei, kurz nachdem Start in Lybien, vom Sismi, dem italienischen, militärischen Geheimdienst, über die französischen Absichten, die Maschine anzugreifen informierten worden und sei umgekehrt. Der geplante Luftschlag der Franzosen, gegen den libyschen Staatschef wurde so vereitelt. Ein geplanter politischer Mord, ein Attentat, wie immer man es nennen will, mit weitreichenden Konsequenzen für 81 Menschen, die keine Ahnung davon hatten, was geschieht. Die Ahnungslos starben.

Zwei libysche MIGs befanden sich über dem tyrrhenischen Meer. Sie waren vermutlich auf dem Rückflug von Wartungsarbeiten in Jugoslawien, als sie über italienischem Gebiet entdeckt wurden. Eine Maschine könnte versucht haben, im Radarschatten des Passagierflugzeuges den französischen Verfolgern zu entkommen. Aus Versehen wurde dann die DC-9 der Fluggesellschaft Itavia von einer Luft-Luft-Rakete getroffen. Eine MIG wurde wahrscheinlich verfolgt und über Kalabrien abgeschossen.
Francesco Cossigas überraschenden Stellungnahmen führte dazu, das die Ermittlungen im Fall Ustica wieder aufgenommen wurden. Trotz viele offener Fragen, fest steht inzwischen jedoch, das im Raum über dem tyrrhenischen Meer in der Region nördlich von Ustica zur Zeitpunkt der Katastrophe elf Militärflugzeuge im Einsatz waren. Vermutet wird, das es zu Luftkämpfen zwischen Kampfjets der französischen und italienischen Luftwaffe auf der einen Seite und zwei libyschen MIGs andererseits gekommen ist.
Im Luftraum über der Insel Elba, war auch eine der beiden in Europa stationierten amerikanischen Awacs- Flugzeuge im Einsatz. Es ist also höchst unwahrscheinlich, dass die Amerikaner nicht wissen, was sich damals ereignet hat.

Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi hat rückhaltlose Aufklärung versprochen. Geheime Dokumente, die in den Archiven lagern, würden öffentlich gemacht. Selbst Frankreich signalisiert Kooperationsbereitschaft. Ein italienischer Staatsanwalt durfte ehemalige französische Militärs vernehmen, die 1980 auf der Luftwaffenbasis von Solenzara stationiert waren.
Nun könnten neuen Ermittlungen doch noch zu einem öffentlichen Prozess führen. Die Angehörigen der Opfer des Fluges Itavia-Flug 870 haben genau, wie alle anderen Opfer in der zivilen Luftfahrt, die zu sogenannten Kollateralschäden wurden, ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren.

Auch wird spekuliert, ob amerikanische Jets direkt eingegriffen haben, da die Attentatstheorie sehr wahrscheinlich ist. staatlich angeordneter Mord an einem Staatschef durch die USA, ist heute sicher nichts, was wir uns nicht vorstellen könnten.

Es sei als erstes positives Ergebnis zu verzeichnen, wenigstens haben die Angehörigen, der Oper inzwischen eine Entschädigung von 110 Millionen Euro erhalten. Das höchste Gericht Italiens in Rom, hält es im vergangenen Jahr für erwiesen, dass sich am 27. Juni 1980 in den Himmeln über Ustica eine Luftschlacht ereignete. Der italienische Staat habe gröblich seine Pflicht, die Sicherheit der zivilen Luftfahrt zu gewährleisten verletzt.

1,6 Millionen Seiten umfassen die Ermittlungsakten der Ustica Katastrophe, über dreitausend Zeugen wurden angehört, 120 Gutachten erstellt. Ein Prozess, der Ursachen und Schuld klären können, wurde jedoch nie eröffnet, da die Täter unbekannt sind. Es wird die nähere Zukunft zeigen, ob die ganze Wahrheit ans Licht kommt und Schuldige sich verantworten müssen, genau wie bei Flug MH17. Denn aufgeklärt ist auch das Blutbad von Ustica noch lange nicht.

© George W. Lästerbacke

Mittwoch, 30. Juli 2014

Der neue kalte Krieg


Politik ist eben doch nur Schwarz und Weiß

Ich glaube die meisten Menschen fragen sich seit geraumer Zeit, was los ist, in der Welt. Trotz des Sieges über den Kommunismus und somit dem Siegeszug des Kapitalismus auf der Welt und einer geraumen Zeit Frieden, Freude, Eierkuchen gibt es nun schon seit Jahren immer mehr Zankäpfel zwischen den Supermächten und ihren Satellitenstaaten. Waren es erst unterschiedliche Auslegungsfragen zum Kapitalismus (Populisten und Menschen mit eher niedriger Gehirnleistung nenne Kapitalismus heute noch Demokratie), so wirkt es heute schon wieder eher, wie Kriegstreiberei.

Russland sei nur als Beispiel angeführt, der stetig eskalierende Ukraine Konflikt. Doch das ist alles nur Makulatur, für die Milliarden dummer Statisten. Es geht gar nicht um Krieg, zu teuer, zu viel sinnloses töten vom wichtigsten Gut des Kapitalismus, dem Konsumenten, das kann sich Niemand leisten. Doch die Show, immer entlang am Abgrund, die kann man am laufen halten.Schon schürt man im Rahmen des Ukraine Konflikts, wieder Angst vor Atomwaffeneinsatz, Putin wird zum Dämon aufgebläht. Doch heimlich hinter den Kulissen wird verhandelt. Die "Friedenstifter" werden es schon richten. Damit die Bauern auf dem Schachbrett immer ehrfurchtsvoll nach oben schauen und dankbar sind, leben, konsumieren und arbeiten zu können. EU und Deutschland sind dabei auch wieder nur Statisten oder auch nützliche Idioten.

Es geht nur um das eine Ziel, den Status Quo des kalten Krieges wieder herzustellen. Der kalte Krieg, der die Jahrzehnte nach dem zweiten Weltkrieg beherrschte. Denn nur dieser Konkurrenzkampf zweier Ideologien bescherte, zumindest den Ländern der westlichen Hemisphäre Wohlstand und Erfolg. Und auch den Ländern des Ostblocks ging es niemals besser, als zu Zeiten des eisernen Vorhanges.Heute muss man nicht mal mehr ideologische Feindbilder aufbauen, es reicht die Wertesysteme zu verschieben, den kapitalistische Gesellschaften sind sowohl USA, als auch Russland. Ebenso, wie die nütlzichen Idioten EU und Deutschland.

Erst als der kalte Krieg vorbei war, begriffen der Kapitalist und der Ideologe, das sie ohne Feindbild nicht existieren können. In der Hauptsache natürlich der gigantische industrielle - militärische Komplex, denn dort sitzt die Macht und das Geld, die ohne Angst Szenario ihren Einfluss verlieren würden. Wenn man das Volk nicht mit einer permanenten, latenten Bedrohung unter Kontrolle hält, merkt das Volk irgendwann, das es betrogen wird. Das gehört es zu verhindern. So einfach ist das im Prinzip erklärt. Was heute in der Welt vorgeht. Einfach nur das Gehirn einschalten und denken. Eigentlich ist Politik eben doch nur Schwarz oder Weiß.

© George W. Lästerbacke


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Donnerstag, 24. Juli 2014

Unser MdB und Russland

Das unser Bundestagsabgeordneter für Eisenhüttenstadt, Beeskow und Frankfurt/Oder ein weich gespülter, linientreuer CDU Vertreter ist, dass ist mir bei unserer ersten Begegnung schon aufgefallen, aber dieses Statement nun ....

Da hat er sich für meine Sichtweise, als CDU Bundestagsabgeordneter soeben in die ultra-rechte Szene der politischen Kriegstreiber und Unterstützer gekickt. Unreflektiert jede USA - EU Behauptungen, die faktisch unbewiesen sind, als Tatsachen präsentieren, um politisch zu Punkten, dass ist unseriös. Daraus bereits Forderungen gegen politische Gegner wie Russland zu formulieren ist dumm und dreist, da noch alle Fragen, um die Schuld offen sind.

Das er ein Merkel Jünger ist ok, kann man akzeptieren, dass ist Ansichtssache. Doch mit solchen politischen Statements zu so tragischen Themen, in denen nur Spekulationen, die Wirklichkeit sind, beweist er nur eins, politische Unreife. Mitläufer Mentalität überrascht mich zwar nicht, aber ....

Nun zitiere ich ihn mal.

"Zweifel an Russlands Eignung als WM-Ausrichter: Nach dem Abschuss des malaysischen Passagierflugzeuges über der Ukraine wird zunehmend darüber diskutiert, Russland die Ausrichtung der Fußball-WM 2018 zu entziehen. Dazu möchte ich folgendes festhalten: Ich kann mir nicht vorstellen, wie man in dieser Zeit, unter dieser Regierung in Russland, in diesem Land fröhliche und schöne sportliche Spiele weltübergreifend durchführen kann."

Da sage ich nur Pfui, Herr MdB Patzelt, das hier ist schon Fremdschämen für mich. Hier sind 298 Menschen gestorben, die ein Recht haben, dass ihr Tod aufgeklärt wird und sie beteiligen sich an einer billigen Hetzkampange mit nicht bewiesenen Anschuldigungen gegen Russland. Das ist peinlich.

George W. Lästerbacke

Freitag, 18. Juli 2014

Der Abschuss von Flug MH17, Chronologie & Fazit.

Chronologie zur Black Box von MH17

mit Updates am 09.09.2014
/17.09.2014/
07.10.2014/ 14.11.2014/ 27.04.2015/ 02.06.2015 Update Dienstag, den 13.10.2015 Update, 21.05.2016, Update 07.12.2017


Wer schoss auf MH17?

Bevor ihr meinen nachfolgenden Artikel zu MH17 lest, für alle, die sich fragen, was mit den Flugschreiber Daten geschehen ist, hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse um die Flugschreiberdaten und anderer Geschehnisse. Alle verwendeten Daten in der Zusammenfassung sind öffentlich verfügbare Informationen.

18.07.2014 Regierungstreue ukrainische Rettungskräfte haben inzwischen mindestens einen Flugschreiber der Boeing 777-200 Flug MH17 sichergestellt. Einige Quellen sprechen sogar von zwei Geräten in regierungstreuen Behörden. Es blieb aber unklar, wo sich das oder die Geräte befinden.

22.07.2014 Die pro-russischen Separatisten in der Ost-Ukraine haben die Flugschreiber der abgestürzten Boeing 777 an malaysische Experten übergeben. Die beiden Geräte seien in gutem Zustand, sagte einer der Fachleute bei der Aushändigung im ostukrainischen Donezk der Nachrichtenagentur Reuters zufolge. Beide Seiten hätten ein Dokument unterzeichnet, mit dem die Übergabe amtlich gemacht wurde.

24.07.2014 Die Daten aus dem Stimmenrekorder der über der Ost-Ukraine abgestürzten Malaysia-Airlines-Maschine sind nach Ansicht der niederländischen Ermittler nicht manipuliert worden. "Der Cockpit-Rekorder war beschädigt, aber die Speicher waren intakt", teilte der niederländische Sicherheitsrat mit. Die Niederlande leiten die Untersuchung zum mutmaßlichen Abschuss von Flug MH17, weil der größte Teil der Passagiere von dort stammte. Britische Experten haben am Donnerstag mit ihrer Arbeit begonnen, die binnen zwei Tagen abgeschlossen sein soll. Sie laden nun alle Daten von den Geräten, um durch deren Analyse so schnell wie möglich Rückschlüsse ziehen zu können, was in 10.000 Höhenmetern über der östlichen Ukraine geschah. Man habe bereits nutzbare Daten von den Geräten geladen, hieß es.

08.08.2014 Wim van der Weegen, Sprecher des niederländischen Sicherheitsrats OVV, der mit den Ermittlungen beauftragt ist sagte "Wir haben beide Flugdatenschreiber erfolgreich ausgelesen und analysieren jetzt die Aufzeichnungen, das ist ein Vorgang, der Zeit braucht. Außerdem müssen die Daten im Zusammenhang mit anderen Informationen betrachten werden, erst im Gesamtpaket würden die Angaben öffentlich gemacht. Wir haben uns dagegen entschieden, Teilergebnisse bekannt zu geben". Die brisante politische Lage spielt bei der Untersuchung eine Rolle.
George Blau, Leiter des Flugdatenschreiber Labors bei der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig (BFU), die ebenfalls an den Ermittlungen beteiligt ist, äußerte "Es ist davon auszugehen, dass eine internationale Untersuchungskommission in dem vorliegenden Spannungsfeld besondere Zeit aufwenden wird, um ihre Ergebnisse zu präsentieren".
Der OVV hatte geplant, innerhalb eines Monats erste Untersuchungsergebnisse vorzulegen. Ein korrektes Vorgehen, nach den Regeln der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation. Doch wegen der komplizierten Lage in der Ukraine wird sich dieser Zwischenbericht wohl verzögern. Sprecher van der Weegen sagt "Um einige Wochen. Erst dann, in diesem Dokument gibt es, eine offizielle Stellungnahme zu den auf den Flugschreibern gespeicherten Daten.“

Ergänzung vom 09.09.2014
Der erste Bericht zum Abschuss, wohl das Ende vom Lied
Es ist amtlich, was sowieso schon jeder Interessierte wusste, Flug MH17 wurde abgeschossen. Wesentlich neue Erkenntnisse werden also nicht mehr kommen. Die USA mauern bei AWACs Radaraufzeichnungen, die ukrainische Regierung sowieso, dass wird sich sicher auch nicht ändern. Denn offensichtlich hat kein Offizieller im Westen, ein Interesse an einer tatsächlichen Aufklärung, wer den wohl am Tod von 298 Zivilisten schuld ist. Offiziell ist Russland oder die Separatisten schuld. Praktischer Weise kann man damit die völlig Sinn freien Sanktionen gegen Russland rechtfertigen. Somit wäre ein anderes Ergebnis der Untersuchung politisch nicht vertretbar. Ein Abschuss durch ukrainisches Militär, das steht nicht mal zur Debatte. Obwohl das ein nicht unwahrscheinliches Szenario wäre. Doch der ukrainische Präsident Proschenko, als NATO und EU Freund ist unantastbar. Proschenko wird politisch gebraucht, wenn er auch sein Volk dahin meucheln lässt. Darum wird nun gemauert und geschwiegen.Die Bundesregierung unter Angela Merkel ist, tiefst möglich in den Sumpf des Schweigens verwickelt. Auf Anfrage der Links Partei, wurde erklärt, das Funkverkehr, als auch Details des vorläufigen Berichts streng geheim sind. Seltsam, wenn man doch so sehr an Aufklärung interessiert ist.

Unser Rechtssystem, das darauf basiert, das der Angeklagte unschuldig ist, bis zum Beweis seiner Schuld. Das wurde am 17.07.2014 außer Kraft gesetzt. Zu günstig war der Zeitpunkt, um den russischen Bären Putin, der ständig sein eigenes Ding macht zu sanktionieren. Die mediale Hetzjagd begann direkt nach dem Abschuss und wird nun nur noch ungern am köcheln gehalten. Wenn nicht so viele Menschen fragen würden. Wäre das Thema schon abgehakt. Russland böse, Proschenko gut.

Putin der Dämon. Politik nach Geschmack der USA und der lernfähigen EU. Man muss eine Lüge nur lange genug erzählen, dann wird diese wahr. Der abschließende Bericht soll dann in ca einem Jahr kommen, bis dahin hat das Wahlvolk schon längst vergessen, das so viele Fragen offen waren. In diesen menschen verachtenden Spiel. Nach den 298 Toten fragt doch hier schon länger Niemand mehr.

Neues Update vom 17.09.2014:
Eine weltweit agierende Wirtschaftsdetektei in Deutschland, hat aus anonym bleibender Quelle 30 Millionen Euro erhalten, um die Hintermänner und Unterstützer des Abschusses von MH17 zu entlarven. Das finde ich hervorragend, egal wer ermittelt wird. Die Opfern erfahren dann Gerechtigkeit.

Eine Anmerkung zwischendurch:
Nach verfügbaren Meldungen, die ich nur so wiedergeben kann, ohne sie als wahr zu präsentieren, überflog die Maschine des russischen Präsidenten etwa 30 Minuten vor MH17 den ukrainischen Luftraum. Das ist wohl kein Geheimnis, wurde aber in den offiziellen Medien nie erwähnt. Augenzeugen berichteten von Beschuss mit Raketen eines Kampfjet auf MH17. Hier drängen sich Parallelen zum Abschuss von Itavia Flug 870 auf. Damals galt die Attacke französischer Kampfjets dem libyschen Präsidenten Gaddafi. Seit 34 Jahren wurde der Abschuss dieses Passagierjets vertuscht. Die Wahrheit kommt nur langsam an den Tag. War Putins Maschine, das eigentliche Ziel? Eine tragische Verwechslung, es wäre nicht das erste Mal. Wer mehr zu Itavia Flug 870 lesen möchte. Bitte die Überschrift Doppelklicken, sie ist der Link zu meinem Artikel über diesen Abschuss.


>Update 07.10.2014
Hier ein Link zu einem Artikel auf Radio Stimme Russlands. Er bezieht sch auf eine PDF zu einer kleinen Anfrage im Bundestag, in dem die ukrainischen Separatisten praktisch entlastet werde. Der Pdf Link im Artikel. Den Link in euren Browser kopieren. http://german.ruvr.ru/radio_broadcast/4006363/278314031/


Update 14.11.2014
Ein Satellitenfoto macht die Runde. Luftraum über der Ukraine. Macht euch selbst ein Bild.



Zum Satellitenfoto noch bemerkt: Das Foto wurde als mit Photoshop bearbeitet entlarvt. Von einer investigativen Organisation, der Geheimdienst nähe nachgesagt wird. Jürgen Bräutigam, ehemals ARD Redakteur bezweifelt im Juni 2015, in einer offiziellen Medienbeschwerde die vorgenannte Organisation als obskure Quelle. Ich persönlich meine nur, der russische Geheimdienst oder wer auch immer muss auf Photoshop zurückgreifen, um Satellitenfotos zu fälschen? Denkt mal darüber nach.

>Update 27.04.2015
So liebe Freunde, nun nachdem wir fast ein halbes Jahr nur drum herum Gerede über das Desaster MH17 gehört haben, ist es amtlich. Bereits einen Tag vor dem Abschuss von MH17, waren bereits alle europäischen Regierungen, insbesondere unsere Bundesregierung informiert, das sich die Gefahrensituation im Ukrainischen Luftraum gefährlich zugespitzt hat und in der Sache alle Fluggesellschaften hätten informiert werden müssen. Jedoch gab es keine Warnung der Bundesregierung. 80 zivile Maschinen wurden ohne Warnung in für die Region dort durchgelotst. Der anerkannte Massenmörder, ich wollte sagen der Präsident der Ukraine hält es für nicht nötig seinen Luftraum zu sperren. Und unserer Regierung lässt Zivilisten, auch deutsch Lufthansa Maschinen über Kriegsgebiet fliegen. Muss man dazu mehr sagen? Nein, die Sicherheit der Bürger interessiert die Bundesregierung offensichtlich nicht. Hierzu auch ein interessanter Beitrag in der SZ. Der link für euren Browser ( http://www.sueddeutsche.de/politik/abschuss-von-flug-mh-der-luftraum-haette-gesperrt-werden-muessen-1.2452966)

Update 02.06.2015
Wer schoss auf MH17? Der BUK Hersteller stellt klar:
Auf der heutigen Pressekonferenz des BUK-Herstellers Almaz-Antey, hat dieser bekannt gegeben, dass ihren Recherchen und Analysen zu Folge eine BUK-Rakete vom Typ 9M38-M1 den Flug MH17 zum Absturz brachte. Der BUK-Hersteller betonte, dass dieser Typ nicht vom russischen Militär genutzt wird, jedoch noch immer von der ukrainischen Armee. Das ukrainische Militär regierte umgehend auf die Darlegungen von Almaz-Antey und gestand den Besitz von BUK M1 ein, betonte aber gleichzeitig, dass sich das Gebiet, aus der der mutmaßliche Abschuss erfolgte, zu dem fraglichen Zeitpunkt nicht unter ihrer Kontrolle befand.

Quelle: RT
Link: ( http://www.rtdeutsch.com/21482/headline/pressekonferenz-von-buk-hersteller-nach-mh17-analyse-russisches-buk-system-nicht-verantwortlich-fuer-abschuss/ )

Nun mehr von mir:

Der Abschuss von Flug MH17

Der tragische Abschuss eines malaiischen Passagierflugzeuges am Donnerstag dem 17.07.2014, der uns als einfache Menschen tief berührt und Trauer um fast 300 sinnlose, unbeteiligte Opfer auslöst, in der Politik und Militärkreisen nennt man dass, nur einen Kollateralschaden.

Ein willkommenes Fressen für die kranke EU - USA Politik im Kampf um die Vorherrschaft der NATO in der Ukraine. Ein neuer, höchst willkommener Vorwand, um weiter Hetze gegen Separatisten in der Ukraine zu betreiben. Auch ein Vorwand um weitere Versuche, die Kremlführung zu diskreditieren, zu rechtfertigen. Interessant zu beobachten, wie sehr sich Medien in staatlich gesteuerte Hetzblätter verwandeln können. Wie der Spiegel, der in beispielloser Manier eine Hetzte gegen das Putin gesteuerte Russland los getreten hat. Man könnte sagen, in bester "Stürmer" Manier. Wohl gemerkt, ohne jeden handfesten Beweis, das Russland in irgendeiner Art und Weise in den tragischen Abschuss einer zivilen Passagiermaschine verwickelt wäre. Da muss man sich schon gefallen lassen, das man Verluste bei der Auflage, Kritik, bis hin zu Vergleichen mit dem Nationalsozialistischen Hetzblatt der NSDAP „Stürmer“ erlebt. Zumal nach unbestätigten Berichten ausgerechnet vom Spiegel über 600 Blogger im Internet angeheuert wurden, die auf fester Basis von 450 Euro monatlich, als sogenannte Internet „Trolle“ gezielt in Pro Russischen Foren und sozialen Netzwerken Zweitracht und Desinformationen verbreiten sollen. Aufgetaucht ist ein Brief, in den der Spiegel, die Zahlung von offenen Beträgen, gegenüber einem Landtag in Ostdeutschland einfordert, in dessen Auftrag die Anti-russische Kampagne läuft. Da ich den Wahrheitsgehalt nicht nachprüfen kann, erwähne ich diesen Umstand nur am Rande und mit Fragezeichen. Aber unmöglich scheint heute vieles nicht mehr.

Jedoch sollten wir uns eingestehen, unsere Politiker kennen kein Mitleid mit den Opfern, diese Heuchler werden eben nun wieder versuchen politisches Kapital daraus zu schlagen. Einige male auf die Tränendrüse gedrückt und dann wird wohl das Wettern auf Moskau und natürlich die Separatisten weitergehen, den diese Leute stehen den Großmachtstreben von USA, NATO und dem Mitläufer in der EU nun mal im Wege. Die völlig überzogene Reaktion mit extremen Wirtschaftssanktionen gegen Russland zeigen uns das deutlich. Schuldzuweisung und Reaktion, ohne haltbare Beweise. Eine Vorgehensweise eingefleischter Diktatoren dieser Welt. An eine Demokratie in Europa glauben schon länger nur noch wenige, eher niederfrequent denkende Bürger. Selbst die Mehrheit der Bundesbürger, ca 60% glauben laut einer aktuellen Umfrage, Deutschland ist eine Diktatur. Doch das die eher USA und Kapital gesteuerten europäischen Regierungen so unüberlegt und in diesem Ausmaß Amok laufen, dass ist sogar für mich neu und überraschend. Denn die Folgen für die deutsche und europäische Wirtschaft sind noch gar nicht überschaubar.

Im realistisch betrachteten Fall, sind diese ukrainischen Separatisten kaum in der Lage, so eine große Passagiermaschine in 10.000 Meter Höhe anzugreifen, doch glaubt man ihren eigenen Großmäuligkeit, hätten sie ein oder zwei russische BUK Luftabwehrraketensysteme von der ukrainischen Armee erbeutet. Was sie nun natürlich doch dementieren, aber einmal großspurig behauptet, wird das schnell und gerne zur westlichen Propaganda Wahrheit. Das ist dumm gelaufen. Mit diesem Waffensystem wären sie absolut in der Lage, ein solches Passagierflugzeug vom Himmel zu holen. Der Haken ist allerdings, Experten sagen, das System kann nur von gut eingearbeiteten Fachleuten bedient werden und ist kaum in ein paar Tagen zu erlernen. Allerdings, sollten die Separatisten, es geschafft haben, die erbeuteten Waffensysteme in Gang zu bringen, wenn auch nur versehentlich und sind für den Abschuss von Flug MH17, dann haben sie sich jetzt wohl ihr eigenes Grab geschaufelt. Den westliche Medien arbeiten pausenlos daran, das ramponierte Image der Separatisten noch mehr zu ramponieren. 300 Tote unschuldige, internationale Opfer, in einen Bürgerkrieg, den ich nur als Stellvertreterkrieg für die Supermächte verstehen kann, das hebt ihre Glaubwürdigkeit in den Augen der Öffentlichkeit völlig auf. Auch wenn ihre Ziele noch so nachvollziehbar sind, diesen Abschuss verzeiht die Öffentlichkeit niemals. Mit recht muss ich sagen, denn es zeugt von Verantwortungslosigkeit im Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Wie könnte man erwarten, das solche Menschen eine Revolution anführen?

Wiederum besteht auch die Möglichkeit, das der militante Präsident diese Provokation inszenieren ließ, den ein Menschenleben scheint für ihn nicht viel zu zählen. Denn es gibt Bilder, Gerüchte und Beweise von Radarbildern und Satellitenbildern der russischen Luftverteidigung, das ein oder zwei ukrainischer Kampfjets der nahe Flug MH17 war, zum Zeitpunkt des Absturzes. Ich erwähnte diese Bilder oben unter Updates. Bilder vom Cockpit der verunglückten Maschine, die ein deutscher Luftfahrt Experte ins Netz stellte, deuten auf Beschuss mit 30 mm Bordgeschützen eines SU-25 hin. Einem Kampfjet, der vom ukrainischen Militär eingesetzt wird und von den Russen gebaut wurde. Die tollen Beweise, die vom ukrainischen Geheimdienst gleich nach dem Unglück präsentiert wurden und sich natürlich schnell als Fake entpuppten, machen die Geschichte vom Abschuss durch Separatisten auch nicht eben glaubwürdiger. Erstaunlich ist auch Russland stellte Luftraumdaten zur Verfügung, doch was ist mit den Daten der Nato, wo sind die Daten zweier AWACs Flugzeuge, die Funkgespräche mit dem Tower, Satellitenfotos ect.? Das wir unser Wissen aus den Medien eher in die Kategorie Lügen, Halbwahrheiten, Propaganda und andere Märchen einordnen müssen, ist sicher den meisten meiner Leser klar. Wir werden wohl selbst entscheiden müssen, welchen Lügen oder Halbwahrheiten wir glauben wollen. Eine selbst gebildete Meinung bringt uns sicher am weitesten, denn ob wir die ganze Wahrheit erfahren, das steht in den Sternen. Wie immer in unserer Zeit von Informationsüberflutung gilt also, selbst denken, ist besser, als der Glauben.

Fakt ist, waren es die Separatisten, die fast 300 unschuldige Menschen töteten, dann geht die Spielrunde der Großmächte wohl an den pro NATO Präsidenten der Ukraine Proschenko. Der erst vor kurzem tönte „Für jeden toten ukrainischen Soldaten werden hunderte Separatisten getötet.“

Eine gute Frage ist nun von mir „Möchte eigentlich ein normaler Mensch einen derartig mörderisch eingestellten Partner haben, politisch und menschlich gesehen?“ Klare Antwort „Nein, ich möchte so einen mörderischen und menschenverachtenden Politiker, wie den Präsidenten Protschenko nicht haben, kein anständiger Mensch möchte so Jemanden haben.“ Skrupellose und dumme Politiker der EU, der USA und der NATO schon. Weil er ihren Weltmacht Allüren nützlich ist. Eine Hetzt betreibt, die nicht mal unmöglich erscheinen lässt, dass Jemand einen dritten Weltkrieg anzetteln möchte. Ein eher unwahrscheinliches Szenario, doch für den einfachen Bürger hört sich das so an. Angst und Unsicherheit zu schüren, das wiederum nützt der Politik.
So weit ist es heute bereits gekommen, in einer Welt voller angeblicher Demokraten. Mit jeder falschen Ratte, die unser Lied singt, machen wir gemeinsame Sache. Schlimm ist nur, wenn das auch noch auf dem Rücken unschuldiger Opfer passiert. Heute sind es die unglücklichen Passagiere und ihre Familien des Fluges MH17 und morgen?

Zu guter Letzt, meine persönliche Meinung als Fazit
Nachdem ich, so viele Infos aus den verschiedensten Quellen, die der Mainstream und alternative Medien hergeben geistig verarbeitet habe, meine eigene Theorie zum Ablauf der Dinge.

Beziehungsweise möchte ich mich im Großen und Ganzen der Theorie von Peter Haisenko, Ex-Lufthansa Pilot und Mitbetreiber der Plattform Anderworld.com anschließen, die unter Berücksichtigung aller Informationen die glaubhafteste ist.

Diese Theorie besagt in Kurzform, der Jet wurde von einer ukrainischen SU-25 mit einer Luft-Luft Rakete mit Infrarot Suchkopf angegriffen. Dieser zerstörte ein Triebwerk. Was aber nicht dazu führte, dass MH17 zum Absturz gebracht wurde, Die Maschine blieb noch Flugfähig.

Die nicht veröffentlichten, Kommunikationsdaten aus dem Cockpit und die Beschlagnahmung von Daten des Flughafen Towers durch den ukrainischen Geheimdienst, lassen vermuten, das wichtige Rückschlüsse auf den Anschlag, eben aus diesen Gesprächs- und Geräuschdaten gezogen werden könnten. Denn nachdem Passagiere mit aufgesetzten Sauerstoffmasken gefunden wurden, ist klar, das MH17 nicht augenblicklich zerstört wurde. Vielmehr ist zu vermuten, dass die SU-25, MH17 nach dem nicht wirkungsvollen Raketenangriff den Jet umflog, um das Cockpit mit den ca 30 mm Bordkanonen anzugreifen. Da nur so, ein endgültiger Abschuss möglich war.

Die BUK Theorie ist unwahrscheinlich, da am mittleren und hinteren Teil des Flugzeuges der Malaysier Airlines keine markanten Zerstörungen durch Schrapnelle, wie sie eine BUK hinterlässt gefunden wurden. Ebenso nicht bei den Leichen der Passagiere. Jedoch das Cockpit der Maschine typische Zerstörungen von Beschuss mit Bordgeschützen zeigt.

Auch kann als bestätigt gelten, das eine SU-25 einen ukrainischen Militärflugplatz im Zeitfenster des Abschusses verlassen hat, voll bewaffnet. Aber ohne Raketen zurückkehrte. Auch ist es unwahr, das eine SU-25 die Flughöhe des MH17Jets hätte nicht erreichen können. Die eingeschränkte Flughöhe der SU-25 bis siebentausend Meter bezieht sich nur auf die Sauerstoffversorgung des Piloten, der ab dieser Höhe zusätzlichen Sauerstoffversorgung benötigt. Ist diese Voraussetzung geschaffen, was wohl außer Frage steht, kann eine SU-25 auch eine Flughöhe bis 14tds Meter erreichen. Die Russischen Radartaten ergaben frühzeitig, das eine ukrainische SU-25 im Luftraum von MH17 registriert wurden.
Es gibt noch weitere Fakten, die man hier Seitenweise auflisten könnte, doch schon das hier aufgeführte, ergibt ein recht wahrscheinliches Szenario eines gezielten Abschusses.

Man kann jetzt nur noch über die Auftraggeber und den Auftrag spekulieren. Ein rechter ukrainischer Oligarch mit viel Geld, der den Konflikt gegen Russland forcieren will, kauft sich Militärs? Präsident Proschenkow selbst oder kriegswillige Militärs? Oder gar einer der US-Investoren in der Ukraine, der seine Investitionen geschützt wissen will? Auch einen Verwechslung mit der Maschine Putins, die sich im Zeitraum des SU-25 im Umkreis von 200-400 Km befunden haben soll wäre denkbar. Hier sei die nicht bestätigte Äußerung des Piloten, der SU-25 erwähnt, der gesagt haben soll „Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort.“

Es wird vermutlich nie alles offen gelegt werden, da die Politik von Nato und EU offensichtlich mit jeder Art von Mördern gemeinsame Sache macht, wenn es strategische Vorteile bringt.

Wir wissen nur eins, es wird vertuscht, manipuliert und gelogen. Mit Hilfe der willigen Mainstream Medien in der Welt. In Deutschland tat sich der Spiegel in bester Stürmer Manier als Hetz-Blatt gegen Russland hervor. Schön, das wenigstens viele Leser dieses Presseerzeugnisses, dem Verlag die Quittung gaben. Wir lernen nur eins daraus, der Politik und der Wirtschaft bedeuten Menschenleben nichts.

Update Dienstag, den 13.10.2015
Nun ist der Abschlussbericht aus Holland da. Wie nicht anders zu erwarten, steht dort drinnen, dass der Flug MH17 von einer BUK Rakete russischer Bauart angeschossen wurde und die Rakete von einem Gebiet abgeschossen wurde, das von Separatisten kontrolliert wird. Was hätte man auch sonst schreiben sollen, wo doch die Schuldigen bereits Stunden nach dem Unglück ausgemacht waren. Deshalb erspare ich mir die Details, wer diese Nachlesen will, kann dies selbst tun.

Interessant ist vielleicht, auch der Hersteller des Raketensystems hat so etwas, wie einen Abschlussbericht geliefert. Da diesen indirekt "Beteiligten" des Vorfalls der Zugang zu Ermittlungsakten verwert wurde, sind diese Aussagen nur auf das vorhandene Fachwissen zurückzuführen. Die Kernaussage ist: Wenn MH17 mit einer BUK angeschossen wurde, dann von außerhalb des damals von Separatisten kontrollierten Gebietes. Dem Hersteller könnte man zu Gute halten, das er dazu in der Lage ist, das Flugverhalten seiner Geschosse richtig einzuschätzen. Ob einer der Berichte mehr Wahrheitsgehalte bietet, als der andere, dass hingegen dürfte eine Glaubensfrage sein. Denn für die Unwahrheit hätten beide Seiten letztlich gute Gründe. Was bleibt sind fast 300 Opfer der Politik, deren Mord wohl nur durch Abfindungen an Hinterbliebene gesühnt wird, nicht aber durch die Aufklärung und der Bestrafung der Täter. Den diese waren wohl die Kommandierenden der SU-25 der Ukrainischen Luftwaffe. Einen wunderbaren Beitrag des deutschen Piloten . Auf seiner Webside AnderWorld kann man den JIT Bericht kommentier nachlesen.

Link für den Browser:
http://www.anderweltonline.com/wissenschaft-und-technik/luftfahrt-2015/mh-17-der-politische-abschlussbericht/

Update 07.12.17 unter diesem Link: https://de.sputniknews.com/politik/20171207318601967-mh17-absturz-boeing-ex-major/

Ich ekle mich vor dieser neuen Welt. Doch solange ich darüber schreiben kann und die Dinge beim Namen nennen darf, werde ich das tun. Das politisch motivierte Schweigen Russland zeigt, dass selbst absichtlich fälschlich Angeklagte bereit sind, um des politischen Friedens Willen, die groß angelegte Lügen- und Vertuschungskampagne im Interesse Kiews zu unterstützen.


© George W. Lästerbacke

Mittwoch, 27. April 2011

Der SUPERGAU - Unruhen in der EU



Der Link in dem von mir kommentierten Artikel von Koop-Online ist in der Überschrift Freunde. Die illustrierende Fotomontage von DocGermanicus (Facebook)

In der Zukunft ein wenig optimistisches Szenario, jedoch ein wohl nicht unrealistisches Zukunftsbild, dass hier beschrieben wird. Ich will mir zwar nicht vorstellen, das es schon in 2010er Jahren soweit sein soll, doch es ist in näherer Zukunft zu vorstellbar. Zukunftsforscher Gerald Celente sagte diesen Zusammenbruch und das Chaos in der EU bereits für 2011 voraus, doch er irrte. Wenn auch nur im Datum, wie ich befürchte.

Ich sage Menschen "Bitte geht in physische Geldanlagen, Gold, Edelmetalle, Immobilien und Diamanten mit eurem Geld, es ist das Einzige, dass euch vielleicht in Zukunft rettet." Sie nennen mich dann Pessimisten. Wenn ich sage "Ihr solltet euch überlegen Lager zu mieten und dort haltbare Konserven lagern, um euch abzusichern und daraus später Kapital zu schlagen in der großen Krise, die kommen wird." Dann übertreibe ich, sagen sie. Doch haben Sie wirklich zugehört? Nein sie folgen dem medialen Bild vorgegaukelter Sicherheit, da sie nur so weiterhin gute Konsumsklaven sind. Es gilt das Prinzip Hoffnung, doch es sollte das Prinzip handfester Vorsorge gelten.

Unser gesamtes, mittlerweile fast nur noch Internet basierte Leben, dass unser Geld verwaltet, ist eine Illusion aus Einsen und Nullen. Wenn der Zusammenbruch kommt, bleiben nur noch Nullen. Doch das echte Leben ist nun mal keine Programmierung, sondern erschreckend real. Diese Menschen, die mich für einen Pessimisten halten, werden vielleicht die Verlierer sein, Jahre später. Wenn ich mit Gleichgesinnten Vorbereitungen treffe, die außerhalb des staatlichen Gewaltmonopols liegen, bin ich fast schon ein Fanatiker. Wenn ich dass offiziell bekannt machte würde. Aber ich schätze, wer der Dumme ist, das wird sich zeigten. Die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm.

Ergänzend muss ich sagen, meine persönlichen Strategien, kann ich hier natürlich nicht darstellen. Dass der Ankauf von Gold, Diamanten und anderen materiellen Werten, nicht über die System typischen Wege erfolgen kann, ist klar. Da das bestehende System nur der Wertschöpfung seelenloser Konzerngebilde dient. Wer Gewinnmaximierung wünscht, dem sollte dass halbwegs klar sein, es bedarf Gruppen von Investoren, um da mitmischen zu können. Der Ankauf von Lebensmitteln, Konserven und Dingen des Alltages sollte wohl organisiert sein, auch das funktioniert am besten in der Gruppe. Betrachtet dies nur als gedankliche Anstoß. Wenn ihr euch eure eigene "Arche" schafft.

George W. Lästerbacke