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Montag, 6. April 2020
Corona Life
Ich persönlich empfinde es zwar etwas unschön, im Moment nicht meine tägliche Kugel Eis im Eiscafé meiner Wahl zu genießen oder beim Vietnamesen meine wöchentliche Frühlingsrolle zu knabbern, aber ich muss mich doch nicht wirklich einsperren. So nehme ich das ganztägige Gejammer einiger Leute in sozialen Netzwerken war. Die Kontaktsperre ist doch keine Ausgangssperre und doch spielen es einige dazu hoch. Man kann mit dem Hund raus, man kann Sport treiben, man kann in den Garten fahren. Die Auflagen sind moderat und machen größtenteils zur Verkleinerung von Infektionswegen Sinn. Man hält halt, bei einem Plausch mit dem Nachbarn oder Bekannten etwas Abstand, man schleckt jetzt halt ein Eis aus dem Supermarkt und, nun ja meine Frühlingsrollen, die lassen sich nun nicht ersetzen. Aber es gibt wohl auch kein verfassungsmäßiges Grundrecht auf Frühlingsrolle.
Selbst wenn es eine Atemschutzmaskenpflicht gäbe, bricht sich doch keiner einen Zacken aus der Krone, diese zu tragen. Denn jede kleine Mitwirkung kann einige oder auch die eigene Infektion vermeiden. Seit nun amtlich ist, das Corona Viren drei Stunden in der Luft überleben können ist die Maske eine zusätzliche Option. Auch wenn die Regierung bewiesen hat, das sie in Sachen Vorsorge im Zivilschutz-Sektor reichlich inkompetent ist, denn Klinikpersonal und Helfer ohne Schutz, dafür sind sie, die Merkel-Groupies voll verantwortlich. Seit 2013 liegen hier Empfehlungen des Robert Koch Instituts zu Schutzbekleidung und Desinfektionsmitteln vor, die nicht umgesetzt wurden. Natürlich sollte das Infektionsrisiko über die Luft trotz allem gering sein, da es eine gewissen Zahl von Viren bedarf, um infektiös zu sein, trotzdem, eigentlich gilt doch dem Deutschen sonst "doppelt hält besser.". Einige Menschen verhalten sich für mich durchaus nicht logisch, in diesen schwierigen Zeiten, Gesundheit, ob die eigene oder die andere sollte doch ein hohes Gut sein. Aber schon diese Hamsterkäufer lassen wohl erahnen, wie viele geistig Minderbewaffnete durch das Land ziehen. Hauptsache den Arsch wischen bis 2022.
Ich muss zu der Situation sagen, mein Leben war lange nicht so entspannt. Ich kann mal volle 8 Stunden ausschlafen. Für mich persönlich, der ich stehts von zu Hause arbeite, aber oft zu Terminen raus muss, stellt es sich weniger bedrückend dar, mal ne Teil-Auszeit zu nehmen.
Ich bedauere eher, die armen Mitmenschen, die unser komfortables Leben am laufen halten müssen, wie Retter und Dienstleister und betone, denen muss man täglich danken. Denn sie arbeiten, während andere relativ geschützt abwarten können.
Wer sich selbst einsperrt ist doch selbst schuld. Und wer vorher soziale Kontakte hatte, der kann auch heute stundenlang mir selbigen kommunizieren, das jetzt in der Hauptsache halt online. Selbst Oma und Opa sind heute vernetzt. Denn jeder der seine Lieben liebt, hat diese längst vor Corona in die Geheimnisse der online Kommunikation eingeweiht.
Man sollte sich nun die Fragen stellen und auch selbst beantworten.
Vermisse ich für eine Weile einige Dinge?
Ja mit Sicherheit.
Blase ich deshalb Trübsal und gackere Blödsinn im Internet?
Nein, den das Leben bietet immer noch eine Menge, wenn auch auf kleinerer Flamme, dafür aber nicht auf ewig.
So viel für heute und denkt positiv Leute.
George W. Lästerbacke
Freitag, 20. Dezember 2019
Das Leben ist ein Perserteppich
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass das Leben wie ein schöner edler Perserteppich aus Seidenfäden sei, der mitten in einem Raum aufgehängt wurde.
Die meisten von uns sitzen vor seiner Rückseite und sehen nur unklar, wo die vielen tausend handgeknüpften Fäden sich treffen und verzweigen und nehmen es hin.
Doch manche von uns versuchen immer fort, durch die Erweiterung ihres Wissens, ihren Platz im Raum zu verändern und es zu schaffen, auf der Seite zu sitzen, von der sie, die vordere Seite sehen können, um den Glanz und Pracht der wahnsinnig schönen Motive des Lebens zu erkennen.
Es liegt allein an uns, ob wir die wirkliche Schönheit erkennen können oder eben immer nur die fade, matte Rückseite sehen.
George W. Lästerbacke.
Freitag, 4. Oktober 2019
Ein Apokalyptisches Szenario
Übere Blauäugigkeit und das private Ende der Welt, wie man sie kennt.
Nein, natürlich geht es nicht um den Untergang unserer schönen Welt in Klimakatastrophen, Feuer, Pech und Schwefel. Damit sollen sich Wissenschaftler, Gläubige und Sektierer auseinandersetzen, davon haben wir ja genug. Nein, es geht nur um die ganz private Apokalypse, die jeden treffen kann und die doch vermeidbar wäre.
Wenn man Blauäugige und zu gutgläubige Menschenliebe nicht zur obersten Priorität seines Handelns macht, sondern Objektivität und Vertrauen walten lässt, um seine Existenzgrundlage nicht gewaltsam zu verspielen, nur dann hat man gute Karten im Leben.
Denn unsere Mitmenschen sind nicht grundlegend schlechte Menschen, wenn wir auch ein paar besonders bösartige Exemplare kennen, aber beim Geld hört eben die Freundschaft auf.
Und nun erzähl ich Euch mal die Geschichte einer plötzlichen privaten und wirtschaftlichen Apokalypse. Dies ist kein Plädoyer gegen Freundlichkeit und Vertrauen, sondern ein Plädoyer für mehr gesunde Skepsis, als nur blindes Vertrauen und etwas voraus denkende Eigensicherung. Ohne dabei ein paranoides Misstrauen zu fordern, sondern der Verweis darauf, dass die Notwendigkeit ein Gespür für gesundes Hinterfragen zu entwickeln, immer gegeben ist. Heute stellt es eine Überlebensberechtigung oder aber den Absturz dar, zu vertrauensselig zu sein.
Die Geschichte beginnt alltäglich.
Ein junger Mann startete nach einigen Turbulenzen in der Jugend und einem guten Job, den er perfekt beherrschte, eine Karriere in die Selbständigkeit. Genaugenommen wurde ihm diese von einem Marktführenden Unternehmen nahegelegt. Er hatte also gesicherte Aufträge und konnte so gut durchstarten. Er arbeitete für seine 14 Angestellten einen Vorarbeiter ein, der seine organisatorischen Aufgaben erledigt, kontrolliert weiter alle Vorgänge und es läuft super, so super, das er sich nur noch um die Finanzverwaltung kümmert und um die Akquise neuer Aufträge. Kurz gesagt, er muss nicht mehr allzu viel arbeiten.
Nach Jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Vorarbeiter und so etwas, wie einer gewachsenen Vertrauensbasis, entschließt er sich, diesem das Geschäft völlig zu überlassen, macht ihn zum Geschäftsführer und sieht sich nur noch als Finanzverwalter, Akquisiteur und stiller Teilhaber im Hintergrund. Denn er möchte expandieren, angesparte Gewinne reinvestieren und die noch ungenutzte Kreditlinie der Firma nutzen, denn die Firma ist frei von jeden Schulden gegenüber Dritter. Insgesamt eine anfängliche Investition von knapp 1 Millionen Euro, in der ersten Phase. Um zu expandieren geht er in die neuen Bundesländer, weil das Unternehmen für dass er arbeitet, grade dort neue Aufträge vergibt. Er sichert sich diese und beginnt damit, eine Filiale zu errichten, von wo aus er die neuen Gebiete erschließen kann.
Nach 14 Tagen steht die erste Infrastruktur. Bestellungen für Büroausstattungen, Fuhrpark und anderes werden getätigt, eine Kreditlinie der Hausbank wurde problemlos gewährt. In den nächsten Wochen sollten ca 15 Vollzeit-Arbeitsplätze geschaffen werden und nochmal ca 26 Arbeitsplätze in 2020. Ein Lukratives Geschäft für die Firma und die Menschen der Region, den Löhne sollten nach Westdeutschen Standards gezahlt werden.
Doch dazu sollte es nicht kommen.
Denn unser junger Freund hatte zu viel Vertrauen in die Menschen und einen nicht astreinen Gesellschaftsvertrag, den es nun vor Gericht zu prüfen gilt. Da ihm, sein Geschäftspartner mit wenigen Federstrichen und vermutlich einigen Telefonaten alle Zugriffsrechte auf Konten und die Möglichkeiten für die Firma zu arbeiten entziehen konnte.
Man nennt das auch eine kalte Übernahme.
Der Grund dafür, der Geschäftspartner wurde zwar fürstlich entlohnt für seinen, im Grunde genommen 35 Stunden Wochenjob, doch er hatte keine Gewinnbeteiligung und der Gewinn nach Steuern konnte sich sehen lassen. Es waren mehrere zehntausend Euro im Monat. Geld macht gierig, dass ist unsere Lektion.
Perfide daran ist nur, dass sein Geschäftspartner damit zum einen viele, neue Arbeitsplätze sabotiert hat und ihn, anders herum gesehen insofern, um jede Gegenwehr im Keim zu ersticken, Betrugsanzeige gegen unseren ehemaligen Jungunternehmer erstattet hat. Sprich er ist auf Jahre nicht nur in zivile Rechtsstreitigkeiten verwickelt, sondern muss nun auch noch beweisen, dass er nichts Unrechtes getan hat. Etwas zwar relativ problemlos sein wird, da hier die verschiedensten Geschäftsaktivitäten per Unterlage, zu denen er autorisiert war, belegt werden können, doch auch hier gilt Justitias Mühlen malen langsam. Unschuldig ist man erst, wenn ein Gericht dies feststellt.
Also Leute, wir lernen heute wieder einmal daraus, bleibt Mensch, aber seit trotzdem Wachsam, sonst endet vieles was gut ist, trotzdem in der Apokalypse deines Lebens.
George W. Lästerbacke
Samstag, 29. Dezember 2018
Über Demokratie, Raubritter und Kriegsgefahren
Demokratie ist ein Verkaufsschlager, weil es sich gut anhört. Die antike Herrschaftsstruktur griechischer Stadtstaaten garantierte schließlich dem Bürger Mitbestimmung.
Was gerne vergessen wird zu erwähnen, der Bürger war schon der besser gestellte, wohlhabende Mitbewohner. Künstler, Händler und Beamte. Die schwer arbeitende Klasse von Leibeigenen, Sklaven und anderen armen Untertanen waren nicht an dieser Demokratie beteiligt.
Deshalb hielt diese Demokratie auch nur etwa 70 Jahre, bevor sie wieder mehr oder weniger dem Kriegsdrang folgend, eine aus neuem Adel bestehende Diktatur wurde. Politische Ähnlichkeiten zu heute sind natürlich reiner Zufall.
Der Moderne Staat europäischer Prägung entstand doch eher auf der Basis von Adelshäusern und deren Grundlage war nicht selten die Reichtümer die das Raubrittertum, Räuber und Banditen anhäuften. Schutzgeld, rauben und plündern bildeten die Basis der Mächtigen und die harte Arbeit Leibeigener und freier Bauern. Daran hat sich auch heute noch nicht viel verändert.
Der Moderne Staat bietet Schutz vor allerlei Unbilden des Lebens, nur dass er heute auf Grund der breiteren Bürgerbeteiligung schon viel netter wirkt als die Raubritter. Denn Schutzgelder kassieren und ausplündern, dass heißt heute Steuern, Gebühren und Abgaben zahlen.
Solange der Bürger nur artig sein Einkommen mit dem Staat teilt. Der Staat, der dafür einen gewissen Anteil in Form von Wohltaten an den Bürger zurück reicht, wird aber schnell ungehalten, wenn der Bürger aufmüpfig wird und sich weigert zu zahlen.
Und die Demokratie? Nun die besteht heute schon wieder nur auf dem Papier. Heute dürfen zwar alle Bürger wählen, aber was wählt man denn? Ein paar Parteien, vorne dran eine Parade von kleinen Königen, die mehr oder weniger immer wieder beweisen, dass sie es nicht drauf haben und das Geld der Bürger verpulvern. Mal ganz davon abgesehen, das diese Parteien nicht mal fünf bis acht Prozent der gesamten Bevölkerung vertreten, wenn man die Mitgliederzahlen betrachtet. So sollte man doch nicht mehr von einer Bürger-Demokratie reden, bestenfalls von einer Parteien-Oligarchie. Und die versteht sich, wie eben die Raubritter auch besser auf das nehmen, als das geben. Weniger als Bürgervertretung, als mehr Selbstzweck. Wie die Religion verbreiten sie ihre Wahrheit und verteidigen diese als Alternativlos.
Raubrittertum ist auch nur so erfolgreich, wie der Raubritter selbst und immer öfter zieht die Demokratie nun wieder das “Schwert“, um den Bürger zu disziplinieren. Man findet wohl wieder zurück zu seinen Ursprüngen.
Gäbe es nicht schon längst durch Bürger erkämpfte Institutionen, wie Krankenversicherung und andere soziale Errungenschaften. Unsere Modernen Raubritter würden auch diese wieder einstampfen. Doch das Rad der Zeit dreht sich nun mal nur schwer zurück. Vielleicht sind unsere Raubritter-Demokraten deshalb nun wieder auf dem Kriegspfad, um die Uhr in Europa wieder auf Null zu stellen und nochmal anzufangen, ohne den demokratischen Schnick Schnack.
Denn der wählende Bürger erweist sich trotz massiver medialer Gehirnwäsche, die oft luxuriös finanziert, durch den zwangsweise erhobenen Rundfunkbeitrag betrieben wird, als renitenter Querulant. Wir brauchen nur nach Frankreich zu blicken, wo die #Gelbwesten unnötig Ärger machen, während sich der Präsident mehr um seine Maniküre und Make-up sorgt, als um das Volk. Dass sind schon Allüren eines Königshauses würdig. Von versoffenen EU Kommissaren wollen wir mal hier erst gar nicht reden.
George W. Lästerbacke
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Mittwoch, 26. September 2018
Kleine Philosophie zum Glück
Man könnte ein ganzes Essay, nein vermutlich unendliche philosophische Werke über das Glück schreiben und dabei doch verkennen, dass es etwas gibt, was dem Glück aller Menschen und letztlich jedes einzelnen von uns im Wege steht. Also fasse ich mich kurz und schreibe über unser größtes Problem. Ich werde euch auch nicht mit hochtrabenden BlaBla beschäftigen, nein ich halte mich auch an den alltäglichen Wahnsinn.
Über die kognitive Beschränktheit
Im allgemeinen ist kognitive Beschränktheit eine zwar traurige, aber evolutionär sehr verständliche Eigenschaft. Unseren Ahnen nutzte der Blick über den Tellerrand eher wenig. Nahrung suchen, das Weibchen beglücken, zum Zwecke der Nachwuchsförderung und der Zerstreuung waren Hauptlebensinhalte und natürlich die Verteidigung der eigenen kleinen sozialen Einheit, der Sippe. Die meiste Zeit der Geschichte waren wir nur sehr wenige Menschen. Es gab kaum Notwendigkeiten etwas aufzuteilen, zu erobern oder gar großzügig zu verteilen damit es gerechter auf der Welt zu geht. Dass ist der Hauptgrund unserer sehr verbreiteten kognitiven Beschränktheit.
Unsere bekannte Zivilisation ist erst nach der letzten Eiszeit entstanden und somit größere Gemeinschaften, bei denen nun der Weitblick von Nöten war, gibt es erst seit vielleicht 10.000-15.000 Jahren, hierüber wird noch viel spekuliert, da archäologische Funde dieser Zeit eher Ausnahmen sind. Aber diese kurze Phase ist in der menschlichen, insbesondere der geistigen Evolution lächerlich kurz, die Nennung der Zeitspanne soll das nur verdeutlichen.
Viele von uns sind eben noch der Sinnbildliche Urmensch, unser Durchschnittlicher IQ liegt bei 80-100, also ziemlich gleichauf mit Schimpansen. Da wird schon einer mit einem IQ von 120 zum über den Tellerrand Gucker, also zum bedingt kognitiv Unbeschränkten, einer mit IQ > 140 zum Genie und die Minderzahl derer die noch signifikant darüber liegen zum globalen Visionär. Diese Visionäre sind aber die Ausnahme und nicht die Regel.
Das sollte man beachten, denn alle Erfolge, der sich die heute explodierende Menschheit rühmt sind Erfolge eben der wenigen Visionäre, denen viele kleine Äffchen nachlaufen oder eben auch nicht. Das kommt eben auf die kognitive Beschränktheit der Masse an. Diese macht sie heute noch extrem manipulierbar.
Wobei diese Beschränktheit auch Visionäre plagen kann, denn was nutzt ein Weltparlament, das von egoistischen Äffchen besetzt wird oder eine neue Seidenstraße, die nur noch zu mehr Ungerechtigkeiten dort führt, wo der Fortschritt einst herkam?
Globales Denken und Visionen setzt nämlich auch voraus die geistige Ressource Mensch zu haben, die damit im Geiste umgehen kann. Doch daran mangelt es, was ich oft genug bedauere. Globalisierung ist eine vielschichtige Angelegenheit, die zu mehr Verteilungskämpfen führt, als uns lieb sein mag. Denn um nichts anderes geht es im Moment in der Modernen Welt, sie wird von Macht- und Geldinteressen weniger Menschen dominiert. Das merkt mit der Zeit sogar der kognitiv Beschränkteste. Der Mensch steht der Menschheit selbst im Wege. Und vom bemerken über das Erkennen, bis hin an Lösungen zu arbeiten ist es ein steiniger Weg. Erleuchtung ist im Moment noch das Hauptgeschäftsmodell der Religionen und einiger Ideologen.
Die Begeisterung für Fortschritte, wie einer neuen Seidenstraße nach China, dem SpaceX Projekt, der europäischen Union, Globalisierung oder einem Weltparlament in allen Ehren und ja es sind Chancen.
Doch im Augenblick eher in den falschen Händen Seelenloser Konzerne und saublöder, unfähiger und korrupter Politiker. Nur wenigen Menschen traut man heute zu die Menschheit wirklich in die Zukunft zu führen. Visionäre wie Elon Musk sind sicher Hoffnungsträger technischer Innovation, aber noch fehlt es an den großen Geistern für die gesellschaftliche Innovation die Herz und Hirn der Menschen erreicht. Wir brauchen eine Gesellschaft, die nicht in ständiger Konkurrenz zueinander agiert, sondern im Wettbewerb miteinander steht in dem es darum geht, wer backt die größten Brötchen für alle Menschen. Eine Gesellschaft die sich freuen kann über den Erfolg des anderen und stehts guter Hoffnung ist, nicht voller Neid, Hass, Misstrauen und Gewalt. Doch dafür reicht eben der einzelne Visionär nicht, mag er auch noch so weit seiner Zeit voraus sein.
Vielleicht braucht es noch Jahrhunderte oder Jahrtausende, bis der Mensch in der Masse den Sinn der globalen Kooperation erkennt. Die Kooperation die unzweifelhaft, wenn die Macht und Profitinteressen kleiner Gruppen wegfallen zu neuen ungeahntem Wohlstand führen kann und technischen Fortschritt von dem wir heute nicht mal zu träumen wagen. Aber dass ist nichts weiter als Utopie, frei von der Realität des Modernen Menschen.
Es ist doch erstmal am wichtigsten uns zum Beispiel in unserem kleinen Land untereinander so zu verständigen, dass wir getrost allen anderen zeigen können, schaut mal her, wir leben glücklich und zufrieden und euch könnte es auch so gehen, anstatt das ihr ständig zankt. Wir müssten als erfolgreiche Wirtschaftsmacht ein Beispiel geben, nicht vorgeben das Schlaraffenland zu sein in dem einem Leistungslos die gebratenen Tauben in den Mund fallen.
Aber Pustekuchen, selbsternannte rote, grüne und schwarze "Visionäre" deren Tellerrand schon eher einer Schüssel ähnelt, faseln von "Wir schaffen das". Sie kommen gar nicht erst so hoch, um über den Rand in die Welt zu schauen und drängen das Land mit ihren Multi-Kulti Phantastereien an den Rand des Bürgerkrieges.
Weil sie in ihrem Leben noch keine Minute richtig für den Reichtum des Landes gearbeitet haben, aber die Welt mit eben diesem Reichtum beglücken wollen und gleichzeitig das Land mit fremder Kultur fluten, dessen Ausmaß die eigene Bevölkerung noch gar nicht versteht.
Einströmende Migranten wollen erst recht nicht verstehen, warum sollten sie auch? Wenn ihnen das blaue vom Himmel versprochen wird, ohne jede Gegenleistung. Fast niemand guckt dem geschenkten Gaul ins Maul. Das Wort Asyl ist das neue Sesam öffne dich zum Goldschatz Deutschland.
Was muss ein Ungebildeter oder Analphabet mehr verstehen? Er tickt noch einfacher wie jeder Deutsche, eben eine Frage des Tellerrandes.
Und schon keifen rot-grün-schwarze Weltfremde Gutmenschen von Nazis und die anderen Gutbürgerlichen von Invasoren. Recht hat zwar keiner von beiden, das Vokabular verschärft aber das Problem nur noch. Denn dass ist erstklassige Kriegsrhetorik doch löst es nicht eines der daraus resultierenden Probleme.
Nämlich das Problem, dass der eine der normale Deutsche seine erarbeiteten Felle davon schwimmen sieht und der andere, der Migrant denkt, er muss sie nicht mal aus dem Fluss fischen, weil sie ihm ja trocken umgehängt werden, wie es versprochen wurde. Wieder ein Beleg allgemeiner kognitiver Beschränktheit.
Darüber das durch dumme Phantastereien jede einfache Logik einer sozialen Gesellschaft außer Kraft gesetzt wurde, redet oder denkt kaum einer nach.
Dass nennt man tatsächlich kognitiv beschränkt. Aber wie schon bemerkt, ist das völlig normal für Menschen.
Und das genau die selben Friede, Freude, Eierkuchen Politiker, Fanatiker und Multi-Kulti Phantasten mit Begeisterung Kriege in aller Welt vorbereiten und führen, die nur den Profitinteressen fremder und eigener Konzerne dienen ist leider genau der selben kognitiven Beschränktheit zu verdanken.
Wenn die Welt auch nur annähernd reif für Globalisierung, Öffnung und globale Gleichheit wäre, würde sie Religionen und Ideologien aus dem Öffentlichen Raum verbannen. Gleich noch dazu Staaten, wie die USA und Konsorten die Massen mordend durch die Welt ziehen und das unter dem Banner der Demokratie, wobei es nur um Profit und Machtinteressen geht global isolieren.
Solange bis deren Politiker und Völker begreifen, das Globalisierung nicht heißt den einzelnen Staat und Gruppen zu bereichern, sondern alle Menschen.
Das wäre eine logistische und auch humane Aufgabe, die nur ein Weltparlament erfüllen könnte für das der Menschheit aber die geistige Reife fehlt.
Und auch uns stände etwas mehr Verzicht und Demut zum Wohle aller nicht schlecht. Denn eine bessere Welt fängt vor unserer Tür an. Ich schließe mich bei der Unreife und kognitiver Beschränktheit auch nicht aus, aber wenigstens versuche ich darüber nachzudenken.
Denkt mal über meine Worte nach, wenn ihr von den Chancen und der kognitiven Beschränktheit anderer philosophiert. Seht ihr alle Facetten, habt ihr verschiedene Blickwinkel und wollt ihr daraus die hoffentlich richtigen Schlüsse ziehen? Der Mensch ist nicht böse, er tut nur böse Dinge, weil er das Ganze nicht erkennt. Das Ganze aber ist gut und friedlich. Selbst unser Überlebenskampf ist nur ein Produkt unserer Unfähigkeit gerecht zu sein. Nietzsche sagte sinngemäß, "Der Mensch muss den Menschen überwinden.". Mehr Wahrheit braucht es nicht, denn er wollte uns damit nur sagen, dass wir erst eine neue Ära des Glücks erreichen, wenn wir unsere eigene kognitive Beschränktheit überwinden.
George W. Lästerbacke
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Montag, 2. April 2018
UFOs - UND ES GIBT SIE DOCH
Das Thema UFOs ist heute kein Tabu-Thema mehr und wo immer ich darüber diskutiere, stellt man fest, dass viele Menschen daran glauben, aber nicht wirklich etwas mit dem Thema anzufangen wissen. Bei den harten UFO Fanatikern gelte ich als Ungläubiger, aber das stimmt nicht, ich glaube durchaus daran, das es UFOs gibt.
Der Unterschied ist nur, ich gehe anders an das Thema heran. Ich streite gar nicht ab, das es Aliens gibt. Das wäre auch ziemlicher Unfug, bei den Milliarden Sternen und Planeten da draußen und den vielen Spielarten des Lebens, die wir grade anfangen zu verstehen.
Die andere Herangehensweise an das Thema fängt schon damit an, was bedeutet die Bezeichnung UFO?
Was UFO bedeutet, weis heute eigentlich jeder Mensch, nämlich unbekanntes fliegendes Objekt, oder auch fälschlicher Weise, fliegende Untertasse genannt. Denn Jack Arnold, der erste, der das Phänomen, welches er über der Wüste Nevadas beobachtete, wurde von der berichtenden Presse falsch zitiert. Die Presse, welche praktisch den Begriff fliegende Untertasse kreierte, obwohl Arnold eher flache, dreieckigen Objekte, die Bumerang Form beschrieb hatte, formuliert eben lieber medial wirksam, hier fängt die Legendenbildung schon an. Der Presse gefiel nicht was der Augenzeuge sagte, also wurde die Erscheinung, griffig in Flying Saucers umbenannt und schrieb Geschichte.
In der Folge kommt es seit damals zu unzähligen Sichtungen von fliegenden Untertassen.
Nun könnte man behaupten, dies wären alles Hirngespinsten, besonders, wenn man berücksichtigt, dass viele Sichtungen in der USA stattfinden. Wo die Bevölkerung besonders “Phantasiebegabt“ ist und sowieso an einer gewissen, ewigen Paranoia gegenüber allem Fremden und der Regierung leidet.
Aber das wäre nicht fair, alle als Spinner abzutun, die jemals ein UFO sahen. Betrachtet man die schiere Masse der Sichtungen und die Bevölkerungsstruktur, so hat faktisch jede Bildungsschicht ihre Vertreter, die Zeuge ungewöhnlicher Phänomene waren. Zudem sich unter den Zeugen sogar allgemein, als sehr zuverlässig geltende Menschen befinden, wie Polizisten, Piloten und Armeeangehörige. Diese Menschen alle als Wichtigtuer und Spinner hinzustellen, dass ist schlicht falsch und arrogant. Natürlich ist auch die Zahl der Menschen mit Hirngespinsten nicht unterzubewerten, aber als gesichert betrachten werden kann, da draußen ist etwas.
Denn was hätten ein Ex- Luftwaffengeneral, ein Ex-US-Präsident, ein Senator und Gouverneur, oder ein Luftwaffenoberst davon, zu berichten, das sie gegen UFOs gekämpft haben, oder wenigstens ein UFO gesehen zu haben. Sind das Angeber, Spinner oder Leute, die aus schierer Langerweile Geschichten erzählen? Wohl eher nicht, denn diese Personen haben einen Ruf zu verlieren. Sie haben tatsächlich etwas erlebt, was zum Teil auch belegt werden kann.
Die Frage ist doch nur, was erlebten all die Zeugen, die eine Begegnung hatten? Wenn wir 99% der Storys mit Psychologie und anderen Wissenschaften erklärt haben, dann bleibt da immer noch ein stattlicher Rest, den wir nicht erklären können.
Auch nicht, wenn wir mit einschließen, das grade die US-Regierung, andere Regierungen und natürlich das Militär, die nahezu alles vertuschen, bis hin zu Desinformationskampagnen, für Vorgänge, welche geheim bleiben sollen.
Etwas ist da draußen, und die Antwort darauf, ob es irdischer Natur ist oder aber doch Aliens involviert sind, diese wird uns vorenthalten. Wir sind alle Opfer einer falschen Informationspolitik.
Ich persönlich bin kein großer Anhänger von Alientheorien, da diese oft abstrus klingen und wenn man sie nachprüfen will, wenigstens in der Theorie, noch abstruser werden, wie der Humbug mit den Annunaki, nur als Beispiel. Nur allzu oft unterstellen diese menschliche Gedankengänge. Aber vorauszusetzen, das Aliens unbedingt ticken, wie wir, das halte ich für zu kurz gedacht, abgesehen von oft völlig unlogischen Behauptungen. Man erinnere sich an medizinische Versuche, Invasionsvorbereitungen, Goldabbau der Annunaki und uns, als Sklavenrasse und so weiter. All das würden wir doch Aliens an tun, wenn wir es könnten.
Wiederum kann ich weder gute, noch böse Absichten von Aliens abstreiten, denn überlegene Technologie bedeutet nicht gleichzeitig geistige Größe. Dass beweist der Mensch wohl zu genüge selbst. Aber am Ende sind es alles nur Theorien.
Meine Meinung ist, es mag da draußen im Universum Millionen von Alien Zivilastionen geben, aber es gibt wohl auch unzählige Gründe, die dagegen sprechen, dass sich Aliens mit uns befassen wollen. Außer man glaubt, Aliens finden Safariparks ganz toll.
Es gibt aber sehr viele Gründe, die es als realistisch erscheinen lassen, dass die Vielzahl von dem, was wir allgemein als UFO Phänomen betrachten, irdische Erklärungen hat. Was kennen wir denn wirklich von unserem Planeten? Es ist nicht allzu viel.
Grade erst haben wir erkannt, das es noch eine intelligente Spezies auf dem Planeten gibt, die Delfine. Und schon deren Intelligenz funktioniert so anders, das wir sie fast nicht erkannt haben. Sondern sie für gelehrige Papageien hielten. Wieso auch, sollten wir diese Intelligenz erkennen? Ihr Lebensraum ist so anders, wie der unsere, klar dass ihre Intelligenz ganz anders funktioniert.
Wer kann denn nun behaupten, es gibt keine intelligenten Lebensformen in unserer Atmosphäre oder dem Erdmantel, die sich ganz anders manifestieren. Eben auch als Lichtkugeln und Energie, UFOs und was weis ich noch alles.
So reizvoll oder auch erschreckend die Aussicht auf Leben von anderen Planeten für Menschen ist, Leben, das uns besucht und vielleicht sogar erforscht, so wäre es für mich doch nur die zweite Option. Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass wir das Universum, des Lebens auf unseren Planeten noch gar nicht in seiner ganzen Vielfalt wahrgenommen haben.
Ich frage euch, wie wahrscheinlich ist es, wenn wir auf einem von 70% Wasser bedeckten Planeten leben, dessen Mantel aus tausenden Kilometern Gestein, Lava und Mineral besteht, von dem wir selbst schätzen, das wir kaum 15% der auf unserem Planeten lebenden Tierarten kennen, dass es hier nicht noch anderes intelligentes Leben gibt, dass uns interessiert beäugt und auch vorsichtig bis ängstlich gegenüber steht? Nehmen wir nur die ständig neu entdeckten xxtremophilen Lebensformen, bis hin zum praktisch unsterblichen Bärtierchen. Wer will sagen, dass diese, die höchst entwickelten Lebensformen ihrer Art sind? Vielleicht meiden sie uns nur und ihre intelligenten Vertreter und erforschen uns längst. Habt ihr schonmal an diese Option gedacht? Das wir die Krone der Schöpfung sind, das erzählen uns doch auch nur religiös im Denken leicht eingeschränkte Menschen, ohne jeden Beweis dafür. Warum glaubt ihr das denn und nicht, das es auch andereirdische Möglichkeiten gibt?
Wir sollten nicht ständig misstrauisch nach oben sehen, sondern tatsächlich unseren Regierungen und Forschern kritisch auf die Finger sehen, die möglicherweise die wirklich interessanten Dinge vor uns geheim halten. Aber vor allen Dingen sollten wir unsere Umwelt noch interessierte betrachten. Denn auch UFOs und "Dämonen" könnten sehr irdisch sein, befürchte ich. Denn Wissen ist Macht und nichts wissen, macht eben doch etwas.
Dem Besuch von Außerirdischen stehe ich jedenfalls eher gelassen gegenüber, weil ich glaube, wenn diese Aliens anklopfen, hören wir es. Diese spielen vermutlich kein Verstecke mit uns, schon gar nicht über viele Jahrtausende, denn UFOs sind so alt, wie das Bewusstsein der Menschheit.
Und noch etwas zu den Aliens, seit dem immer noch ungeklärten Roswell Zwischenfall sollte jedem klar sein, wenn sie uns tatsächlich besuchen, dann packtieren sie längst mit den Mächtigen und haben tatsächlich keine guten Absichten. Warum? Sie könnewn uns sicher mindestens so gut abhören und ausspionieren, wie die NSA & Co und denen entgeht nicht viel. Also wüssten sie, dass auf unserem Planeten etwas gewaltig schief läuft, unternehmen aber nicht wirklich etwas dagegen. Nun frage ich euch, würdet ihr jemanden trauen, der mit jemanden zusammenarbeitet, wie der US-Regierung oder anderen Ganoven, die seit Jahrzehnten den Weltfrieden bedrohen und skrupellos überall auf der Welt Kriege führen und Menschen töten? Aliens die das tun würden, den kann man nicht weiter trauen, als der Sorte, die mit Adolf Hitler uns seinen Schergen packtiert hätten.
Die andere Option wäre, diese Aliens erforschen uns, wie wir unsere Baktierien und unserer Regierungen sind dagegen machtlos. Das Pro dazu wäre, das UFOs konfrontationen mit unserem Militär vermeiden und wenn es doch dazu kommt, verhalten sie sich eher defensiv. Selbst wenn sie angegriffen werden, schalten sie im Regelfall nur kurzfristig die Eletronik ab, die gefährliche Angriffswaffen steuert, wie Luft/Luft Raketen von Militärjets. Aber auch hier gibt es ein Kontra. Sie halten uns für so unterentwickelt, dass wir interessant genug sind, uns in unserer Petrischale zu beobachten, aber wir sind nicht interessant genug, um mit uns zu reden.
Doch die Option, der irdischen Lebensformen, die ich favorisiere, würde hier vieles logischer erklären. Zurückhaltung, dauerhafte Präsenz und die Vorsicht uns gegenüber. Nimmt man dann noch dazu, das unsere Militärs, Regierungen und Konzerne auch immer etwas geheim halten wollen, passt viel mehr im Puzzle. Mal ganz von unserer Unwissenheit abgesehen.
Das ist die theoretische Realität, auf die sich jeder selbst einen Reim machen muss.
George W. Lästerbacke
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Montag, 19. Februar 2018
DIE GOTT-LOSEN?
Von Dogmen aller Art, der Realität und dem echten Leben.
Wenn man als Unbelehrbarer Darwin nicht mag, weil er einem Gottesbeweis im Wege steht oder es einem schlicht nicht passt, das wir vom Affen abstammen könnten, dann bastelt man sich eben eine eigene Theorie. Die einen kommen mit ID, also intelligentem Designe, die pseudo-wissenschaftlich angehauchte Kreationiste, die auch immer gleich ein altes Kochbuch für Dinosaurier dabei haben, denn wir lebten ja mit Dinos. Natürlich nicht zu vergessen sind Reptiloiden Gläubige und andere Aliens aller Art, sowie Flachweltler und Hohlweltler rund um den Globus.
Am Ende sind es alles mehr oder minder bescheuerte Theorien. Alle haben Lücken und jeder kann echte oder falsche Argumente pro oder kontra finden oder erfinden. Einige sind nur logischer als andere oder auch nicht. Für mich ist Darwin am Ende logischer und in sich schlüssiger, auch wenn seine Theorie viele Fragen noch nicht beantworten kann. Doch es ist immer so, ist eine Frage beantwortet, dann stellen sich zehn neue. Ein Umstand, der dem intelligenten, neugierigen Menschen anstachelt weiter zu erforschen. Nur das der eine den ultimativen Beweis sucht, um am Ende endlich sagen zu können, ich habe Gott bewiesen und dann praktisch Arbeitslos ist und der andere forscht, um der menschlichen Neugier willen. Das forschen um der Neugier willen und um uns weiter zu bringen, finde ich logisch und sympathischer. Wenn man gewisse Internetforen oder Youtobe besucht kann man auch schnell erforschen, welcher intellektuellen Gruppe so mancher Darwin Gegener zu zuordnen ist, allein an der Sprachkultur.
Denn der Gottesbeweis läuft auf Stagnation hinaus und die Alien-Technologie, die bei unserer Erschaffung geholfen haben soll, hört sich oft an, als ob sie sogar im 21. Jahrhundert, mit unserem begrenzten Wissen wenig Sinn macht. Besonders dieser grassierende Anunaki Blödsinn. Das wir aus Urtypen eines primitiven Vorfahren, als Sklaven erschaffen wurden, um Gold für liebe Aliens zu schürfen. Die ganze Theorie ist so in sich dämlich, das es erstaunlich ist, das sie wirklich jemand glaubt. In jedem Fall, müssen diese Menschen wirklich verzweifelt sein, denn glauben sollte doch auch einen positiven aspekt von der eigenen Existenz darstellen. Wie, Gott schuf den Menschen nach seinem Vorbild und so weiter. Gott schuf dich als Halbaffen, um ihm als Sklave zu dienen, hört sich für mich nicht positiv an. Einige gezielte Fragen dazu, und die Antworten, die wir uns selbst geben können, sind sehr zweifelhaft.
Ähnlich ist es mit der ID, nur das diese Theorie, viel ausgefeilter ist, bis man genauer hinschaut. Dann fällt auf, das sie vom verschweigen von Fakten und Ideen, bis zum Lückenspringen in der darwinschen Evolutionstheorie lebt. Am Ende kann das auch einer, der nicht wissenschaftlich arbeitet feststellen. Durch genaueres nachdenken, nachhaken in der Literatur und im vorhandenen Wissen des Internets, werden die Fakes unter den Theorien leicht bloßgestellt. ID und Alien Theorien, sind eher etwas für Menschen, die den Darwin Award gewinnen könnten. Selbst, wenn sie sich mit Doktortitel schmücken. Nicht ohne Grund findet man deren Anhänge besonders stark vertreten in den USA. Dort weiß sowieso grade mal die Hälfte der Bevölkerung, das zwischen den Kontinenten Wasser ist.
Natürlich wirft zum Beispiel die kambrische Explosion, mit der in wenigen Millionen Jahren plötzlich auftretenden millionenfachen Artenvielfalt Fragen auf. IDler verkürzen und lassen weg, um dann zu behaupten, hier wäre ein Beleg für ID. Faktisch der Beweis, das eine höhere Macht die Hände im Spiel hätte, bevorzugter Weise natürlich Gott. Auch wenn sie dies in ihren Beiträgen selten so deutlich formulieren. Das ist eine Manipulation von vorliegenden Thesen und Fakten. Man fragt zwar wieso das höhere Leben so “plötzlich“ passiert, hat aber auch sofort die Antwort parat, welche alles andere theoretische und faktisch Wissen ignoriert. „Das kann unmöglich Evolution sein“ sagen die IDler weil es zu schnell, zu viel und zu gewaltig war. Hier muss eingegriffen worden sein. Weil es davor ja auch keine Fossilien mehr gibt.
Das hört sich nicht mal im ersten Versuch, wirklich glaubhaft an, es sei den man will glauben oder muss, weil man nicht klug genug ist. Denn jeder der es genauer wissen will, der kann sich heute im Internet, wenn auch recht grob informieren, das es auch vorher Leben gab. Augenscheinlich eher auf meist auf bakterieller Ebene und auch größere Weichteiler, also primitiv, aber etwas war da und dieses Leben ist fossil erhalten.
Das es keine anderen Fossilien gibt, ist schon mal falsch. Es gibt erst recht keinen Beleg, das keine größeren Fossilien gibt, sie sind vielleicht nur noch nicht gefunden. Und es gibt tausend andere Möglichkeiten, schließlich reden wir von einem Zeitraum von über 500 Millionen Jahren. Die Erde ist zu 70 Prozent von Ozeanen bedeckt, alle Geheimnisse werden wir vielleicht nie lüften.
Wer sich nur etwas mit Bildung von Fossilien beschäftigt, weiß, das jedes Fossil ein Glücksfall ist. Milliarden von Dinosauriern durchstreiften unseren Planeten und doch finden wir prozentual nur Bruchteile, meist unvollständige Skelette. Selbst dieser Umstand erklärt vieles, ohne dass man fragen muss.
Zu diesem Thema Dinosaurier habe ich noch einen eigenständigen Text geschrieben, dessen Link ich hier in kürze Einfügen werde. Es wäre sonst zu umfangreich.
ID ist also eher eine Konstruktion von ich will, das es so ist, als ernst zu nehmende Forschung. Kindlicher Rechthaberei, wenn man es so sagen möchte, aus meiner Sicht. Auch nur eine Sicht, diese kann zwar auch nicht objektiv sein, versucht es aber wenigstens.
Dabei schließe ich letztlich nicht mal aus, das es einen Gott gibt oder wir von Aliens beeinflusst wurden oder Lebenssporen aus dem All, von Himmelskörpern zu uns kamen. Ich mache mir nur die glaubhafteste Theorie zu eigen, welche nicht ohne echte Belege arbeitet. Es spielt am Ende auch keine Rolle, wer recht hat.
Denn letztlich sind wir in unserem Leben, heute auf uns selbst gestellt. Fünf mal am Tag beten, nach Alien Artefakten suchen oder beichten gehen, nichts davon macht mein Leben objektiv besser. Es stiehlt mir nur die Zeit, mich mit Dingen zu beschäftigen, die mir Spaß machen, mich interessieren oder meinen Lebensunterhalt zu finanzieren helfen. Die Realität passiert heute.
Es gibt dabei unzählige Beispiele, die nicht unbedingt der Gottesbeweis sein müssen. Eine Ideologie will auch unbedingt beweisen, das sie richtig ist und verpasst oft den Moment des Wechsels der Paradigmen.
Die Frage wo das Problem ist, brauchst du dir nicht stellen, weil die Antwort offensichtlich ist. Wissenschaft ist auch eine Glaubensfrage und wie alle Ideologien, die erst mal erstellt und akzeptiert sind, nur schwer neuen Argumenten zugänglich.
Wenn ihr es sachlich betrachtest, hören sich Ägyptologen und ihre Pyramidentheorien vom Grabmal auch gut an. Schaut man aber genauer hin und befragt Bauexperten, Mathematiker und andere, sagen die „mmh, aber“.
Ägyptologen können sich anhand ihrer Funde, viele schöne Geschichten zusammen dichten, welche dann in Bücher geschrieben stehen. Doch sie sind nicht Experten genug, um auch andere Möglichkeiten zu prüfen. Also gilt, als ideologisches Paradigma, was man sich zusammengereimt hat. Und wer etwas anderes behauptet, ist ein Ketzer.
Sicher der Blödsinn, mit Ufo Landeplätzen und anderen Spinnereien ist unglaubwürdig, weil wissenschaftlich tatsächlich zu widerlegen. Doch es fängt schon bei der Altersbestimmung an. Sie können zwar das Alter und den Ort des benutzen Gesteins bestimmen, nicht aber ob die Pyramiden nun 5.000, 10.000 oder 20.000 Jahre alt sind. Das schließen sie dann aus passenden Funden, welche sie zum Teil wirklich datieren können. Natürlich auf Basis ihrer Theorien.
Letztlich sind und bleiben es Vermutungen. Würden sie ihrer Kreativität und unparteiischen Experten freien Lauf lassen, wären es vielleicht tatsächlich Botschaften viel älterer Zivilisationen. Das nenne ich hier auch nur als eine Möglichkeit. Was ich genauso für möglich halte, wie die Möglichkeit, dass die Pharaonen später daraus eine Kultstätte für sich machten.
Aber für Ägyptologen bleiben es Grabmale, obwohl nie eine Mumie in den Pyramiden gefunden wurde, schon gar nicht die eines Pharaos.
Dogma stört eben die Forschung und mal eben sagen, Entschuldigung, wir haben uns geirrt, ist heute doch nicht so simpel, wie gedacht. Eben aus Dogmatismus und aus dem Grund Geld, wie sollte es auch anders sein.
Ich kann unvoreingenommen sein und du auch. Aber ich halte zumindest nichts von stagnierenden Glauben und Ideologie. Denn Wandel ist unser Leben. Ich habe nenne hier, auch nur als Beispiel, ich habe mit 30 festgestellt, das ich sterblich bin.
Natürlich hab ich das schon vorher gewusst, aber ich hab es verdrängt, was man als Dogma der Jugend bezeichnen könnte. Heute lasse ich den Gedanken zu, und es geht mir dadurch nicht schlechter. Auch wenn ich heute gelegentlich darüber nachdenke, das es Risiken gibt, die man nicht braucht, weil sie mein Leben unnötig verkürzen könnten. Man passt sich eben an, an die Gegebenheiten des Lebens.
George W. Lästerbacke
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Donnerstag, 2. November 2017
Meine Haustiere und ich ...
Nicht vegetarische Geschichten über meine tierischen Lebensabschnittsgefährten.
Vorwort
Ich persönlich verspürte nie Ambitionen mir Tiere zu halten. Was möglicher Weise dem Umstand geschuldet war, dass ich später als Hochbegabt diagnostiziert werden sollte.
Bewusst benutze ich das Wort diagnostiziert, da Hochbegabung in den allermeisten Fällen, außer vielleicht bei begnadeten Musikern, oft als störend von der Umwelt wahrgenommen wird. Also irgendwie krank.
Bei mir äußerte sich diese Begabung allerdings, eher in maßloser Neugier und Wissensdurst. Weshalb ich bereits in frühster Kindheit in meinem Umfeld den Spitznamen “www“ verpasst bekam.
Allerdings, war hiermit nicht, das heute allseits beliebte Internet gemeint. Das wurde in dieser Zeit noch militärisch genutzt und war grade erst erfunden worden.
Nein, gemeint war meine nervige Angewohnheit, jeden über alles genaustens zu befragen. Das “www“ stand also für “Wieso, weshalb, warum?“ und nicht “WorldWideWeb“.
Darum auch die Antriebslosigkeit meiner Person, sich ein Haustier zu halten. Es gab eigentlich keinen Grund, meine Zeit mit irgendwelchen lebenden Kuscheltieren zu verschwenden. Ich war immer mit dem begreifen der Welt beschäftigt.
Ich hatte eigentlich keine Zeit für Viehzeug.
Doch meine Eltern sahen das anders. Irgendwann sagte mein Vater, ich im zarten Alter von sechs Jahren. Es ist Zeit, das der Junge lernt Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen und ernsthafter zu werden.
Auslöser war meine Klassenlehrerin Frau Tomaschewski. Eine furchtbarer Name, den eigentlich nur ich, in der Klasse fehlerfrei schreiben konnte und eine ätzende Pädagogin.
Die Frau unterrichtete Geographie, Kunst und kam frisch von der Uni, hatte also keinen blassen Schimmer, wie man mit Kindern umgeht. Sie unterrichtete also zwei Unterrichtsfächer, welche völlig sinnlos sind, wenn man auch nur, eine durchschnittlich begabte Intelligenz besitzt.
Geographie ist ein Fleißarbeit, um sich die Lage von Ländern, Hauptstädten und einige nationale Eigenheiten einzuprägen. Das kann jeder der sich Atlas oder Globus im Laden kauft und einen Reiseführer lesen kann, vorausgesetzt, dass ihn Geographie interessiert.
Und Kunsterziehung? Nun ja, wo Talent ist bedarf es keiner Lehrer, sondern fachkundiger künstlerischer Anleitung zur Förderung des Talentes, also Kunstkurse geleitet von aktiv als Künstler tätigen Menschen. Und wo kein Talent ist, kann man sich die Zeit auch sparen. Denn Talentfreie Künstler haben wir schon genug.
Diese Frau, die nebenbei bemerkt, zeichnen konnte, wie eine Fünfjährige auf LSD und selbst Vertreter, der Art Brut Malerei zum grinsen gebracht hätte, war schuld, das mein Vater meinte, ich bräuchte ein Haustier.
Sie schwärzte mich bei meine Eltern an. Ich würde die anderen Kinder der Klasse immerzu anstiften, Unfug zu machen. Sie könne es nur nicht, so recht beweisen.
Aus der erworbenen Sachkenntnis, seiner Versuche, mich zu erziehen, schloss mein Vater nun, das an den Behauptungen meiner Klassenlehrerin etwas dran sein könnte.
Forsch schritt er nun zur Tat und leitete die erzieherische Maßnahme Haustier gegen mich ein.
Goliath
Das Resultat war Goliath. Ein Goldhamster, samt der dazugehörigen Ausstattung. Ein Käfig mit Laufrad, Rutsche und Haus. Der Käfig, der auf den Zwergenhaften Wuchs des Tieres umgelegt, praktisch eine riesengroße Villa war, war eine teure Anschaffung. Die der Größe der Aufgabe, mich umzuerziehen angemessen schien.
Den Namen Goliath wählte ich natürlich mit Bedacht, in spöttischer Absicht. Sie wissen, die Geschichte mit David und Goliath. Der Hamster war so mickerig, das er wenigstens einen großen Namen tragen sollte. Vielleicht fände sich auch noch ein David, der ihn mir wieder vom Hals schaffen würde.
Goliaths Leben, war erwartungsgemäß kurz aber erfüllt. In den zwei Jahren seiner eher sinnfreien Existenz, schaffte ich es sogar, das stupide Tier regelmäßig zu füttern, so das er nicht verhungerte. Meisten schlief er, oft lief er in seinem Rad, nur die Rutsch benutzte er nie. Es sei den, er tat dies heimlich, um mich zu verarschen.
Dank einer Sandkastenfreundin, welche ein Goldhamster Weibchen besaß, wurde er sogar Vater.
Sie wollte sehen, wie es zwei Hamster treiben. Mit etwas Glück und Geduld klappte das Experiment. Und durch den Verkauf des Hamsternachwuchses besserten wir sogar unser Taschengeld auf. Was sie wiederum, in so eine Hochstimmung versetzte, das wir anschließen Doktor spielten.
Was mich wiederum zu der Erkenntnis brachte, das Haustiere auch etwas Gutes haben können. Jedenfalls solange man eine Muschi sehen möchte.
Goliaht machte sogar als Erschrecker Karriere. Ein Umstand, der mir großen Freude machte.
Und das kam so.
Eines Tages vergaß ich die Käfigtür zu schließen und Goliath büchste aus. Ich weiß bis heute nicht genau, wie er es aus der Wohnung schaffte, vielleicht hatte er, eine Hochbegabung fürs flüchten. In Ergebnis aber, war er weg.
Nach einem Tag der Suche, den unsere Familie größtenteils im knien und auf allen Vieren verbrachte, gaben wir auf. Goliath war fort und ich täuschte Betroffenheit vor.
Doch dann, zwei Tage später, grellte ein Schrei durchs Hausflur. Eigentlich kein einfacher Schrei, sondern eher die Mutter aller Schreie, so laut, so hysterisch, so erschreckend, wie in einem guten Alfred Hitchcock Thriller.
Ich stürmte aus der Wohnung, stürze hastig die Treppe hinunter und sah die vor Angst sprichwörtlich zur kreischenden Salzsäule erstarrte Frau Müller, aus dem zweiten Stock. Nun verstand ich auch ihre, sich ständig überschlagenden Worte. Als ihr hysterisches Kreischen in heißeres Wimmern überging. „Eine Ratte, eine Ratte … eine Ratte!!!“
Ein kurzer Blick, hinunter auf die Kellertreppe und mir erschloss sich, ihr Problem.
Da unten hockte mein einst schneeweißer Goliath, wohl auch vom Geschrei der Frau Müller paralysiert, in graues Fell gehüllt und hoffte vermutlich auf Rettung.
Ich gab Entwarnung und klärte Frau Müller auf.
Diese stellte erleichtert fest, das zwei Tage im Keller, wohl alles grau färben würde, was dort durch wuselt. Die Verwechslung mit einer Ratte, war ihr sichtlich peinlich. Doch sie zeigte sich erfreut, dass ich nun mein geliebtes Haustier wieder hätte.
Goliath wurde sogar noch für seine ungewollte Erschrecker-Aktion belohnt, Frau Müller spendierte am nächsten Tag noch Hamsterleckerlies.
Nicht lange nach seinen Ausflug in den Untergrund starb Goliath dann, ohne je David zu treffen. Aber er hatte Sex.
Hannibal
Hannibal war ein Zwergkaninchen. Welches kurz nach dem Ableben Goliaths in mein Leben trat. Der Grund, ich hatte etwas zu sehr auf die Tränendrüsen gedrückt, als Goliath von uns ging. Ich hatte einfach noch nicht zu 100% gelernt, immer das richtige Maß an Emotionen zu spielen, die das Leiden eines Kindes so darstellen, das die gewünschte elterliche Reaktion folgte. Obwohl ich dank Tagelanger Übung vor dem Badezimmerspiegel, schon das perfekt schmollende Kind geben konnte. Mein Schmollmund ist bis heute unübertroffen. Auch wenn ich ihn im heutigen Alter, nur noch mit einem humorvollen Augenzwinkern benutze, komme ich damit bei meiner Frau immer noch durch.
Doch bei dem Hamster hatte ich eindeutig zu viel Verlustschmerz simuliert. Veranlassung genug für meine Mutter, diese herzensgute Frau, im Zoofachhandel, einen Ersatz für den verblichenen Hamster zu beschaffen. Da aber, die Hamster grade aus waren, betörte der Charme, eines niedlichen Langohrs und die Aussage der Verkäuferin, das dieses Tier kaum noch wachsen würde, meine Mutter so stark, das sie ihn mit nach Hause nahm.
Und verflixt, ich hatte schon wieder so ein nagendes Vieh am Hals.Welch ein Fehler das war, wurde meiner Mutter, erst einige Zeit später klar.
Wenigstens war mit Hannibal, die Phase der Nagetierhaltung für meine Eltern vorbei. Sie wurden im Laufe der nächsten Zeit, von der Erkenntnis bestrahlt, das Nagetiere einfach nicht die idealen Haustiere sind.
Warum, dazu kommen ich jetzt.
Während ich mich damit vergnügte, dieses wesentlich interessanter Nagetier zu beobachten und ihm einen Namen zu geben, hoffte meine Mutter das Beste.
Denn mein Vater hatte ihr lachend erklärt, nachdem er das sogenannte Zwergkaninchen begutachtet hatte, das man sie über den Tisch gezogen habe. Er sei sich sicher, dies sei ein ganz normales Kaninchen, von der Art, die wir sie immer am zweiten Weihnachtsfeiertag essen.
Und mein Vater verstand etwas von Kaninchen, schließlich zog er jedes Jahr, drei Tiere im Garten groß, eben wegen des weihnachtlichen Festmahls.
Wiederum lag es meiner Mutter, zu mindestens zu diesem Zeitpunk noch fern, etwas zu essen, was einen Namen hatte. Und ich hatte grade beschlossen, das Kaninchen Hannibal zu nennen.
Nun gut, eben passte Hannibal noch in den überdimensionierten Meerschweinchenkäfig, der einst Goliaths Heim war, doch nur einige Wochen später, war er bereits zu groß für diese Behausung. In dieser Zeit hatte er sich auch schon durch die ganze Wohnung genagt. Mein Schlafsofa war sein erstes Opfer. Denn das oldschool Modell, stammte noch von meiner Oma und war, ein sehr bequemes Sofa.
Tatsächlich war es noch mit Stroh ausgepolstert. Dieses Stroh, war zwar Jahrzehnte alt, mundete Hannibal aber offensichtlich hervorragend. Vielleicht war es für Karnickel so etwas, wie die Grande Reserva unter den Strohsorten. Hannibal amüsierte sich jetzt prächtig in Freiheit, denn das Gitter des Käfigs musste ja entfernt werden. Er fraß und schlief noch gelegentlich in verbleibenden Unterboden.
Aber hauptsächlich vergnügte er sich damit, dem Inventar der Wohnung anzunagen. Heute das Fernsehkabel, morgen der angefressene Couchtisch. Man glaubt gar nicht, wie schnell ein Kaninchen eine Wohnung verschrotten kann und dazwischen, meine Mutter, die ständig mit dem Staubsauge durchs Haus flitze, um die Hinterlassenschaften, des von ihr angeschafften Monsterkarnickels zu beseitigen.
Mutter war nervlich bald am Ende. Doch Hannibal war unbeeindruckt. Das Beste für mich jedoch war, er mochte nur mich und biss jeden anderen. Ich war sein Herr und Meister. Nur das nagen, das konnte auch ich ihm nicht verbieten. Denn das nagen ist nun mal seine Natur.
Während ich also, irgendwie gefallen an dem Tier fand, welches mir ständig, ohne angeleint zu sein, wie ein Köter, überall hin folgte.
Es ist eine Tatsache, das mich das Tier, sogar einmal in den Supermarkt begleitete. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass das Tier mit mir unbemerkt, aus der Haustür geschlüpft war und wurde erst im Supermarkt darauf angesprochen. Ich musste Hannibal dann natürlich wieder Heim bringen.
Ein hartes Frustpotential baute sich hingegen, bei meiner Mutter auf. Was ich auch verständlich fand, den dieser Albtraum eine Kaninchens, richtete mehr Schaden an, als es ein Haustier tun sollte. Ich stimmte “schweren“ Herzens zu, das Hannibal zu den anderen drei Kaninchen in den Garten kommt. Ich atmete heimlich durch, als das Vieh endlich weg war.
Mein Vater lachte nur, als meine Mutter aufgab.
Aber auch nicht lange.
Hannibal, der inzwischen staatliche fünf Kilo wog, drehte nämlich in der Gegenwart von Artgenossen völlig frei.
Es zeigte sich, das die Namenswahl für das Tier passender war, als ich selbst erwartet hätte. Denn er biss in der ersten Nacht, die er im Garten verbrachte, alle drei Kaninchen, welche für das Weihnachtsfest verplant waren tot. Am Ende verschenkte mein Vater Hannibal an einen befreunden Züchter.
Und das Schönste an der Geschichte, es gab nie wieder Kaninchen zu Weihnachten.
Lohengrin
Nach einer langen und glücklichen Tier freien Zeit, trat dann, oder richtig formuliert flog dann, Lohengrin in mein Leben. Ich war ein pubertierender dreizehnjähriger Teenager und natürlich interessierte ich mich auch fürs vögeln.
Deshalb hielt ich es für ein Zeichen, das ausgerechnet ein sehr talentierter Vogel, eines Tages durch mein Fenster flatterte.
Jawohl, dieser hübsche weiße Nymphensittich mit seinen gelben Kamm, welcher ihn aussehen ließ wie einen kleinen Kakadu, flog eines Tages im Spätsommer durch mein Zimmerfenster. Und er blieb.
Denn, obwohl ich das Fenster erst am späten Abend schloss, flog er nicht mehr davon. Dafür zwitscherte er ohne Unterlass, eine mir unbekannte Melodie, die sich sehr nach strukturierte Musik anhörte. Meine Mutter, die abends nach Hause kam, hörte nur kurz hin und klärte mich auf. Es war eine Wagner Oper, namens Lohengrin. Daher wählte ich den Namen Lohengrin für den Vogel. Soweit so gut, nun hatte ich eine überaus begabten Vogel, der wohl einem intellektuell, gebildeten Haushalt entfleucht war, als neuen Mitbewohner.
Schnur stracks begab ich mich am nächsten Tag, in den Zoofachhandel, wo ich einen sehr geräumigen Käfig erwarb. Schließlich konnte der kleine Scheißer, ja nicht ganztägig in meinem Zimmer herum flattern und mir die Bude zu scheißen. Nun ja, ich hatte die Rechnung ohne Lohengrin gemacht. Zwar ging der Vogel zum futtern, immer artig in seine Behausung, reagierte aber auf alle Versuche, ihn festzusetzen eher unwillig. Immer wenn ich ihn einsperrte, fing er an, ununterbrochen Wagener-Opern zu zwitschern. Und nicht nur den Lohengrin. Sein Vorbesitzer war wohl ein echter Wagener Fan.
Nur wenn ich die Käfigtür offen ließ, dann war er ruhig. Im Laufe der Zeit entwickelte das Vögelchen einige Eigenarten. Nicht nur das er immer gerne Wagner intonierte, nein, er zeigte sich auch äußerst Sprachbegabt.
Waren „Guten Morgen“, „Guten Abend“ und „Schlaf gut“, noch Gesellschaftsfähig, so lernte er doch schnell auch, jede Art von Schimpfwörtern, die einem, eben mal raus flutschen.
Ich weiß nicht, welchen Wortschatz Lohengrin von seinem Vorbesitzer mitbrachte, aber „Fick die Alte“ und “Ja, gib es mir Baby!“ Hatte er nicht von mir.
Ich war ein pubertierender Teenager, der auf das Erste mal hoffte und keinesfalls, derartige Redewendungen schon nutzte.
Mein erstes Date in meinem Kinderzimmer, wurde dann auch von Lohengrin erfolgreich torpediert.
Endlich hatte ich Beata aus der Parallel- Klasse überredet, dass wir uns nicht zum Eis essen und herum knutschen in der Stadt treffen, sondern bei mir. Da funkt mir dieser blöde Vogel auch schon dazwischen.
Die ganze Zeit, während Beatas Besuch, benahm er sich super gut und sie fand ihn echt toll.
Aber kaum knutschen wir herum, ich fingerte eben noch verzweifelt an ihrem BH, während sie schon, durch die Hose, an meiner nicht mehr zu verbergenden Erektion, herum spielte, da legte der Vogel los. Er kreischte unüberhörbar „Ja, gib es mir Baby!“ und „Fick die Alte!“. Ein, zwei mal überhörte Beata Lohengrins verbalen Einlagen, aber dann unterbrach sie ihr wundervolles Treiben an mir.
Ziemlich angepisst, stellte sie fest, dass sie wohl nicht das erste Mädchen auf dieser Couch sei und alle meine Liebesschwüre, wohl nur dazu dienten, sie ins Bett zu bekommen.
Ich versuchte sie zu beschwichtigen, beteuerte meine Unschuld. Ich versuchte sogar, mit einer Flasche Rosenthaler Kardarka, einem Rotwein, den ich aus Mutters Weinregal stibitzte, die Situation zu retten.
Ein halbes Glas Wein, machte Beata auch wieder etwas versöhnlicher und der Umstand, das Lohengrin sich an unseren Weingläsern schamlos bediente, erheiterte sie sogar mächtig.
Das rettete jedoch nicht den Nachmittag, an welchen ich meine Unschuld verlieren wollte. Denn als Beata ihr Glas Wein endlich geleert hatte, schlief sie ein.
Das Ende vom Lied, ich saß mit einem besoffenen Nymphensittig und einer vom Wein eingeschläferten, süßen Brünetten da. Welche durchschlief, bis ihr Bus fuhr.
Wenigstens erheiterte mich Lohengrin. Der Vogel war so besoffen, das er nur noch mit hängenden Flügeln, über den Teppich torkelte.
Als er einsah, das er es nicht mehr schaffen würde, seinen Käfig fliegend zu erreichen, da seine Flügel hartnäckig den Dienst verweigerten, zog er sich in eine Ecke des Zimmers zurück. Hier intonierte er noch ein wenig Wagner Opern und schlief irgendwann ein.
Ich lernte daraus, das ich, wenn ich Damenbesuch habe, besser den Vogelkäfig mit einer dunklen Decke abdecke. Und ich schaffte es mit dieser Vorsichtsmaßnahme, doch noch Beata und einige andere Mädels flachzulegen.
Die gelegentlichen Sauftouren Lohngins tolerierte ich, wenn ich Partygäste hatte. So kamen wir, Lohengrin und ich wunderbare 5 Jahre miteinander zurecht, bis ich zum Studium ging.
Irgendwann rief meine Mutter an, das Lohengrin ihr durchs Fenster entwischt sei. Ich tröstete sie, er war mein Freund, nicht deiner. Vermutlich sucht Lohengrin sich nun, einen neuen Besitzer zum Party machen.
Vielleicht ist er aber auch zu der großen Vögelei im Himmel aufgebrochen und denkt noch manchmal an mich.
So lieber Leser, weitere Geschichten zu meinen Tierischen Begleitern folgen demnächst.
George W. Lästerbacke
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Samstag, 9. September 2017
… über Toleranz
Zu diesem Thema kann man Bücher und Texte verfassen, soviel man möchte. Es ändert aber überhaupt nichts an der Tatsache, das wir menschliche Wesen sind, mit einem Sozialverhalten, welches in einer bestimmten, regional begrenzten Gruppe geprägt wurde.
Eine Erfahrung, die uns in unserem Verhalten naturgemäß fokussiert und weniger offen für Fremdes macht. Das Misstrauen gegen Fremdes, war ein evolutionärer Vorteil, als sich unsere Zivilisation entwickelte. Auch wenn diesen Fakt einige, über-humanistische, aber unter-evolutionierte Missgeburten nicht verstehen wollen.
Aristoteles könnte Recht haben, wenn man nicht lernt mit der Toleranz umzugehen, das diese Toleranz die letzte Tugend eine Gesellschaft ist, welche dem Untergang geweiht ist. Wenn diese Gesellschaft selbst nichts mehr zu gebe hat.
Man kann uns nicht umerziehen, das müssen wir schon selbst tun. Die Neubewertung von Fremde und daraus resultierender Gefahr ist ein ständiger Prozess, der unsere Gesellschaft wandelt, jedoch kein Lehrstoff für Schulbücher. Der Prozess ist das Leben selbst. Der Stoff der Schulbücher ist die Aufklärung.
Unterricht, der sich mehr auf anthropologische Unterschiede und Merkmale von Gesellschaften und Kulturen verstände, würde auch die Bildung zu toleranteren Menschen fördern. Doch wie kluge Köpfe schon oft bemängelten, unser Bildungssystem ist Scheiße.
Der Begriff Toleranz kommt aus dem Latein und bedeutet etwa, ertragen, erdulden. Und in etwa das, erwartet man heute auch von uns. Diese Erwartung aber, ist grundsätzlich falsch, den es geht um verstehen und begreifen. Erst im zweiten Schritt um die Tolerierung anderer Verhaltensweisen.
Aber Keinesfalls um erdulden und ertragen.
Denn erdulden und ertragen ist geistige und materielle Unterdrückung der einen Gruppe zu Gunsten einer anderen Gruppe. Was am Ende dazu führen wird, das keine Gruppe gewinnt. Gewinnen werden nur die Herrschenden.
Der Zugewinn für eine Gesellschaft ist, das zwei Gruppen mit der Zeit zu einer verschmelzen, ohne Identität zu verlieren, sondern erweiterte Identität gewinnen. Vorgänge, die es im Rahmen unserer Entwicklung oft und zu Haufe gab. Vorgänge die, wenn man ihnen Zeit lässt, positiv für unsere gesellschaftliche Entwicklung sind.
Ich lebe Toleranz, wie ich sie verstehe und bin damit immer gut gefahren.
Ich verschließe mich dem Fremden nicht, ich versuche es zu verstehen. Das Lernen fängt da an, wo man sich traut Fremdes zu erfahren, ob es Essen ist oder der Mensch selbst.
Was nicht heißt, das ich mein Leben verändern muss, aber ich kann diese Erfahrungen und Erkenntnisse meinem Leben hinzufügen, wenn ich es mag. Fremden eine Chance geben ist oft gut für mich, wenn ich dabei nicht unkritisch bleibe. Denn lange nicht alles Fremde ist toll. Doch auch in meiner Gesellschaft findet nicht alles mein Gefallen, darauf muss ich dann, verändernd einwirken. Toleranz ist, unbefangen auf den anderen zugehen und dabei seine und eigene Werte zu respektieren und im Optimalfall zu synchronisieren. Toleranz ist aber nicht, wenn ich geschlagen werde und dann noch die andere Wange hinhalte. Das ist einfach nur dumm.
Eine Freundin aus dem Horizontalen Gewerbe brachte das mal sehr schön auf den Punkt. Sie sagte „Klar verkaufe ich meinen Körper für Geld. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich mich ficken lasse. Denn darüber bestimme immer noch ich, weil es mein Körper ist, der den Rhythmus angibt.“ Und Sorry, wer das nicht versteht und es auf die Gesellschaftlichen Zusammenhänge anwenden kann, dem empfehle ich, lass dir dein “Schulgeld“ zurückgeben.
PS. Toleranz gegenüber Religion, ist immer unangebracht denn diese selbst ist ein Quell der Intoleranz. Man darf sie gestatten, im privaten Raum, weil sie den Willenlosen und geistig Schwachen halt gibt. Aber niemals sollte man ihr gestatten, in den öffentlichen Raum einzudringen.
George W. Lästerbacke
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Dienstag, 21. März 2017
🌱 Leben, ☠️ Tod & Teufel 👹
Habt ihr eigentlich schon mal über das Sterben nachgedacht? So richtig vermutlich nicht. Sicher gut, weil im Prinzip ist es Zeitverschwendung. Denn es gibt 1000 Arten, wie wir ums Leben kommen können, die wir kennen und sicher 10.000 Arten, die uns nicht mal in den wildesten Phantasien einfallen würden.
Ganz davon abgesehen, dass wir uns tatsächlich kein nachprüfbares Bild vom Leben nach dem Tod machen können. Nur echt Minderbegabte lassen sich von Betrügern erzählen, wie das Leben nach dem Tod wäre. Ich bin Atheist und stehe auf dem Standpunkt, lass dich überraschen. Sollte erstaunlicherweise nach meinem Ableben doch ein Gott, welcher Art auch immer auf mich warten, dann wäre es schon peinlich genug zuzugeben, dass ich das nun nicht erwartet hätte.
Ich gebe zu, als Hochbegabter gesteht man es sich ungern ein, Unrecht gehabt zu haben. Denn meistens hat man doch recht mit seinen Aussagen. Aber wenigstens gibt mir die Hochbegabung die Größe, Irrtümer zugeben zu können. Dann nehme ich auch zurück, das Religionen Betrug sind.
Allerdings würde ich diesem höheren Wesen auch einen Vogel zeigen, denn welches mir überlegende Wesen beschäftigt derart schlechtes Bodenpersonal. Alle großen Weltreligionen leben vom abschreiben beim anderen und jeder behauptet, er hätte den einzig wahren Gott. Dass sie sich alle zum Massen mordenden Machtsystem aufgeschwungen haben, irgendwann in der Weltgeschichte, ist auch nicht grade die beste Referenz. Keine gute Promotion für Anbetung von irgendwem oder was und so.
Deswegen denke ich besser nicht wirklich über das Sterben nach. Allerdings muss ich mich beschweren, das es tatsächlich Menschen gibt, die anderen verbieten, den Zeitpunkt des eigenen Todes zu wählen. Schließlich gibt es unzählige Gründe, die berechtigen würden, zu sagen, ich möchte sterben. So wie es unzählige Gründe gibt zu leben.
Im allgemeinen ist das Leben schön, der Tod eine Zwangsläufigkeit und der Teufel eine Erfindung. Also lohnt es sich tatsächlich nicht, über das Sterben nachzudenken. Denn dann stehen nur wieder die Buchhalter, Versicherungsvertreter, Beamte und Politiker auf der Matte, die uns Vorschriften machen wollen.
George W. Lästerbacke
Samstag, 18. März 2017
Gender ist absurd
Viele diskutieren endlose Details der Genderideologie. Dabei gibt es über den Inhalt dieser Weltanschauung kaum etwas zu diskutieren. Denn bereits der Kerngedanke “Geschlecht ist ein Konstrukt“ ist zumindest falsch formuliert.
Denn das Geschlecht eines Individuums lässt sich direkt an den Geschlechtsmerkmalen festmachen. Ein Mann ist ein Mann, weil er auf dem von der Natur vorgesehenem Wege, mittels seines Penis Sperma in die Vagina eines weiblichen Wesens transportieren kann. Zum Zwecke der Fortpflanzung. Übrigens genau betrachtet, der einzige Sinn unserer Existenz, denn viel weiter hat die Evolution dabei nicht gedacht. Es geht nur um die Erhaltung der Art. Dieses weibliche Wesen, eben die Frau hat Vagina und Brüste um die Frucht der Fortpflanzung in den ersten Monaten zu schützen und später Bürste, um das Kind zu säugen. Natürlich kommen dazu noch gewisse Instinkte, die sowohl Männchen, als auch Weibchen dazu motivieren, die Kinder zu schützen und sie zu erziehen. Diese sehr simplifizierte Beschreibung widerlegt bereits die Gender-Kernthese “Geschlecht ist ein Konstrukt“. Denn Geschlecht orientiert sich an den von der Natur vorgegebenen Basis. Ergo kein Konstrukt in dem uns technologisch betrachteten Sinne. Wir sind Natur pur. Diese natürliche Basis ist bei uns Säugetieren eher simpel gestrickt. Wir als etwas höher entwickelte Spezies sind nur leider mit den Erkenntnissen und Irrtümern unseres Verstandes gebeutelt. Oder von Leuten, die mit puren Populismus versuchen etwas zu schaffen, was wir nicht sind. Selbst die übermütigsten Utopisten, haben derart hirnverbrannte Ideen nicht ausgebrütet. Warum wohl? Weil auch Utopien Sinn machen sollten. X-Geschlechter allerdings machen wenig Sinn. Toleranz gegenüber Menschen die anders empfinden schon eher. Doch Gender verblendete wollen die Menschheit beglücken, mit nichts, was uns nützen würde,
Die Genderideologie ist folglich Opfer der Irrtümer unseres Verstandes, wie so ziemlich jede Ideologie, die uns und unsere Natur verleugnet. Und im Ansatz um populistisches Verständnis wirbt. Die Kernthese “Geschlecht ist ein Konstrukt“ vermittelt nämlich das Geschlecht wäre Verstandesmäßig zu beeinflussen, ist es aber nicht. Es ist biologisch vorgegeben.
Richtig hingegen ist die Aussage, das unser Verstand heute in der Lage ist, sowohl alte familiäre Verhaltensmuster aufzubrechen, die sowohl Frau und Mann beschränken und letztlich die gesamte Gesellschaft beeinflussen. Wir reden hier von der Gleichberechtigung.
Richtig wäre auch, das unser Verstand heute in der Lage ist, durch unsere Erkenntnisse Mann und Frau so zu verändern, dass sie das Geschlecht wechseln können.
Ehrlich wäre hierbei auch einzugestehen, dass diese Erkenntnisse zwar, das vorgenannte Ergebnis erziele können, es aber rein gar nichts mit unserer Biologie zu tun hat, sondern wir können das eben tun. Deshalb tun wir es. Vermutlich können wir später noch viel mehr tun, wenn wir noch tiefer in unsere Biochemie eingreifen, doch es bleibt Technologie. Es hat nichts mit Natur zu tun.
Ich las vor einiger Zeit, dass an der Universität von Los Angeles, bei Bewerbungen nun bis zu sechs Geschlechter zur Wahl stehen. Bisher konnten Studenten bei der Immatrikulation nur zwischen „männlich“ und „weiblich“ wählen. Neu hinzugekommen sind nun „trans male“, „trans female“, „genderqueer / gender nonconforming“ und „different identity“. Zusätzlich haben Studenten nun die Möglichkeit, ihre sexuellen Vorlieben anzuzeigen. Auswahloptionen sind für „heterosexuell“, „schwul oder lesbisch“, „bisexuell“ und „nicht aufgelistet“ vorgesehen. Auch können Studenten jetzt angeben, welches Geschlecht ihnen bei der Geburt zugeschrieben wurde.
Was von Genderideologen wie ein Sieg gefeiert wird, ist in Wirklichkeit nur ein Schwindel. Denn wie die Universitätssprecherin Kate Moser gegenüber dem San Francisco Chroniclea äußerte „Das läuft wie jede andere demographische Datenerfassung auch. Die Angaben bei der Immatrikulation haben keinen Effekt für die Zulassung“.
Das wäre nun auch noch schlimmer, denn in irgendeiner Art würde irgendwer diskriminiert.
Treibende Kraft hinter der Neuerung ist ein Beraterteam um Universitätspräsidentin Janet Napolitano, welches sich für die Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen (LGBT) einsetzt.
Hier liegt die Vermutung nahe, das sie sich nur einen Vorteil verschaffen möchte. Ob nun persönlicher Natur als Karriere-Booster oder für die Universität. In der ziemlich abgehobenen USA ist alles möglich.
Durch die jüngsten Maßnahmen werde die Universitätskultur einladender für Studenten aus der LGBT-Gruppe. Des weiteren werden im Rahmen einer Campus-Renovierung die Beschriftung für Herren- und Damentoiletten entfernt und in „‘Gender neutrale’ Toiletten“ umbenannt.
Also viel heiße Luft und neue Klos. Nur der Rest der Welt versteht die akademischen Verwirrten noch nicht. Es gibt nämlich immer noch im Rest der Welt, Toiletten für Männer, Frauen und Behinderte. Behinderung ist übrigens kein Geschlecht.
Was leider nicht berichtet wurde, wie diese Gender neutralen Toiletten nun aussehen. Und wie finde ich heraus, welche für mich die richtige Toilette ist? Ich stelle mir vor, dass sie, wie diese modernen Autobahnklos aussehen, man steht bei jeder Art von Geschäft über einer im Boden versenkten Schüssel und muss sich an Griffen, welche an der Wand befestigt sind festhalten. Es setzt eine gewisse Sportlichkeit voraus und man muss die tatsächlich irrationale Angst verdrängen sich auf die Hose zu kacken, aber alle sind gleich beim stehen. Hurra!!!
Schlimm wird dieser ganze unausgegorene Genderideologie Quatsch nur, wenn staatlich geduldet, in die Kindererziehung eingegriffen wird, wie in Schweden. Wo man Begriffe, wie Vater und Mutter, er, sie es aus dem Wortschatz tilgen will. Dass das einstige Vorzeigeland Europas in Sachen Bildung und sozialer Stabilität in Europa von irren rot-grünen Spinnern übernommen wurde, ist ja kein Geheimnis mehr
Doch es ist egal, was uns die Gender “Experten“ erzählen, es ist gut, wenn alle Menschen gleichgestellt sind und nicht wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden können. Doch es ist ganz sicher Falsch eine neue Art der Erziehung auf falsche Orientierungen aufzubauen. Wir sind eine zweigeschlechtliche Spezies und das wird sich vermutlich kaum ändern, es sei denn, die Evolution beschließt das. Oder wir würden es selbst durch Technologie ändern, allerdings bezweifle ich, das die Menschheit das möchte.
Und wer bitte (wenn sein IQ größer ist, als der eines Schimpansen) nimmt eine Ideologie ernst, die nicht mal ihre Kernidee vernünftig formulieren kann?
George W. Lästerbacke
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Sonntag, 19. April 2015
Ich wollt ich wär ein Huhn ...
Die Sonne lacht und die Vögel zwitschern, ein hoffentlich entspannter Tag wartet auf uns, wieder mal Zeit für BlaBla. Im Laufe unseres Leben hören und sehen wir, so viele Sprüche und Weisheiten, die sich schon unsere Ahnen in die Wände gehängt haben. Dass einem vor guten Ratschlägen der Kopf raucht. Welche der vielen Weisheiten, wohl für uns gut ist, wer weiß das schon. Bereits bei Oma an der Küchenwand hingen diese blöden Weisheiten. Nur dass sie heute an der Timeline sozialer Medien hängen. Doch habt ihr den Sinn hinterfragt? Oft denke ich, wer bitte denkt sich eigentlich so einen Scheiß aus?
„Der frühe Vogel fängt den Wurm.“
Auch so ein Spruch, den niemand braucht.
Ein Spruch, damit du deine Zeit und Gesundheit möglichst mit den ersten Hahnenschrei durch die Arbeit ruinierst. Natürlich ist es so, Frühaufsteher sind eher am Ort des Geschehens und können so erfolgreiche Macher sein. So behauptet die Theorie. Doch auch viele Langschläfer sind sehr erfolgreiche Leute. Sogar oft erfolgreicher in der Arbeit oder in der Liebe, als der Frühaufsteher, der sich früh morgens unausgeschlafen, oft nur mit einem kleinen, miserablem Frühstück aus dem Bett zum ungeliebten Job schleppt.
Sinnsprüche sind Schubladen.
Diese funktionieren immer nur für einige Menschen, niemals für alle. Denn es gibt unzählige Aspekte, die einem so wunderbare klingende Sprüche kaputtmachen können. Ein wesentlicher Punkt dabei ist der Biorhythmus. Ein anderer Punkt, die Realität. Wer gerne früh aufsteht, wird es wissen. Was nutzt es dir der Erste zu sein, wenn du auf Teamwork angewiesen bist?
Es nützt dir überhaupt nichts, wenn all die anderen schlafen. Im schlimmsten Fall, wirst du noch gemobbt, weil du als Streber giltst.Frühes Aufstehen ist nur etwas für kreative Menschen, die alleine etwas auf die Beine stellen wollen und können. Seien wir ehrlich, das sind vermutlich die Wenigsten hier. Die meisten Menschen jedoch suchen Führung, aber nicht die Eigeninitiative. Soviel zu der schönen Theorie vom erfolgreichen frühen Vogel. Ich könnte das noch Seiten lang erweitern, aber ich denke, ihr wisst, was ich meine. Kommen wir also zum Finale.
Wenn man zu dieser Redensart frei assoziieren darf, fällt mir mindestens eine bessere Variation ein. Die Leib und Seele erfreut und die Arbeit geht definitiv auch besser von der Hand im Laufe des Tages.
„Frühes vögeln stärkt den Wurm.“
Warum ich so assoziiere?
Das ist einfach ein Spruch, der zu jedem passt. Es ist auch simpel zu erklären.Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass der menschliche Körper erst ab ca 8.30 Uhr wirklich in der Lage ist perfekt zu funktionieren. Also zu einer Zeit, in der wir bereits in der Lage waren, ein wenig Sonne zu tanken. Mein Arzt sagt dazu „Du hast einen Biorhythmus, wie ein Huhn“. Mit der Sonne aufstehen, mit ihr wach werden und mit der Sonne schlafen gehen. In diesen Fall trifft der Spruch auf die Masse der geschlechtsreifen Menschen zu. Ob in Schule oder im Beruf. Wir fangen zu früh an zu arbeiten, wundern uns aber dann, dass wir nicht aufleben. Wir leben außerhalb unserer eigenen Zeit. Deshalb, wer früh vögelt hat mehr vom Leben, denn dazu braucht man nicht mal wirklich wach zu sein. Es reicht völlig aus, halbwach zu sein. Doch dann, nach dem Vergnügen, geht uns alles viel besser von der Hand, weil wir danach viel fröhlicher und ausgeglichener sind. Wenn ihr ganz ehrlich seid, wisst ihr dass, genau so wie ich. Wir leben alle falsch und doch machen alle mit, denn wir lassen uns alle in falsche Korsetts drücken. Sollten nicht jeder für sich oder wir alle gemeinsam, versuchen dass, zu ändern? Es geht hier ja nicht explizit um das Vögeln. Sondern um die Zeit, die wir für uns haben, um uns fit zu fühlen. Es soll nur mal ein Denkanstoß für uns sein. Denn so sehr wir es auch wollten, wir sind nun mal kein Huhn.
Habt einen schönen Tag ihr Lieben. Und die Moralapostel, denen meine Assoziation nicht gefällt, die können mich mal kreuzweise.
© George W. Lästerbacke
Samstag, 21. März 2015
Gott muss Kapitalist sein
Wie ich darauf komme? Das nennt Sherlock Holms Deduktion. Ich las vor kurzem, dass das Y- Chromosomen des Menschen, also das Chromosomen, dass für die Geburt von Männern zuständig ist stetig schrumpft.
Stabil hingegen ist das X-Chromosomen, es macht Weibchen. Daraus lässt sich von wissenschaftlicher Seite nun folgern und errechnen, das in ca 10 Millionen Jahren nur noch Frauen geboren werden. Zum einen kann man daraus schließen, dass evolutionär gesehen in dieser Zeitperiode, die Gender Bewegung gesiegt hat, denn dann sind alle Menschen gleich. Es gibt keine Geschlechter mehr, die Evolution legt es dabei sicher nicht darauf an, dass wir aussterben. Die Reproduktion, wird in dieser Zukunft vermutlich auf einer Art jungfräulicher Befruchtung im biblischen Sinne basieren. Dafür gibt es Beispiele in der Natur. Zum anderen kann man folgern, dass die Frauen uns Männern auch den letzten männlichen Job geraubt haben, wie zum Beispiel, den des Kanalisationstauchers.
Allerdings hat die Entwicklung auch Vorteile, in spätestens 5 Millionen Jahren, sind von zehn geborenen Kindern etwa sieben Mädchen und nur noch drei Jungen. Es wird also eine Phase geben, in der wir Kerle immer die freie Auswahl, bei den Damen, haben werden. Egal, wie doof oder hässlich wir sind, wir werden für die Fortpflanzung noch gebraucht. Etwas Gutes sollte das Aussterben auch auch für uns Männer haben.
Doch kommen wir zu meiner These, dass Gott ein Kapitalist sein muss. Theologisch gesehen ist diese Folgerung absolut logisch und auf den Sieg des Kapitalismus über andere Gesellschaftsmodelle bezogen sowieso. Denn Gott schuf die Ewa bekanntlich aus der Rippe Adams. Also war der Mann der Prototyp und alle Nachfolger ein Qualitätsprodukt. Die Frau hingegen war nur, die schnell hingeworfene Notlösung aus der Rippe. Dass wiederum spiegelt den heutigen Kapitalismus und seine Produktphilosophie wieder. Es zählt keine Qualität mehr, sondern die schiere Masse. So wie eben auch immer mehr Frauen geboren werden. Die Qualitätsprodukte, also die Männer werden verdrängt. Daraus lässt sich nun nur eins folgern, dieser Christen Gott ist ein Kapitalist.
Nebenbei erwähnt, hätte ich damit auch, aus theologischer Perspektive bewiesen, dass es tatsächlich nur den einen Gott geben kann, den die Entwicklung, des Aussterbens der Männer betrifft alle Menschen. Und da die Bibel praktisch die Vorlage gibt, kann nur das Christentum richtig sein. Ist Deduktion nicht genial?
© George W. Lästerbacke
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Dienstag, 18. November 2014
Was vom Leben bleibt ... ein Foto
Der Sperrmüll von Oma Schmidt aus dem zweiten Stock. Ein langes und erfülltes Leben von 93 Jahren ist vergangen, mit vielen Kindern und Enkel. Und doch bleiben nur Dinge, die Niemand mehr braucht und ein paar Erinnerungen, die bald verblassen, wie die Morgennebel im November. Das Leben ist lästerlicher als jede Lästerbacke. Es ist kalt, vergänglich und endlich. Nur wir können es mit Wärme und Liebe füllen, so lange wir atmen dürfen.
Ich bin nicht traurig, Oma Schmidt hatte ein gutes Leben, meinte sie selbst immer. Es erschreckt mich nur immer wieder, wenn ich solchen Sperrmüll sehe. Weil es so oft das unrühmliche Ende einer schönen, guten und langen Geschichte ist. Irgendwie stelle ich mir ein Lebensende in meiner Vorstellung poetischer vor. Doch die Wahrheit ist radikal. Deshalb diese Momentaufnahme. Unsere Vergänglichkeit sollte uns immer bewusst sein, um bewusster mit der uns bleibenden Zeit umzugehen. Schönes zu genießen, Lebensfreude & Liebe zu teilen und wieder Leben schenken.
George W. Lästerbacke
Sonntag, 9. November 2014
Gute Gründe, bei Facebook zu bleiben
Nach einem äußerst schönen Samstag, mit Sonne satt, den ich mit einer mir lieben Person verbrachte und einem Abend mit moderatem Genuss von Scotch, einer Zigarre und anderen hedonistischen Vergnügungen, darf ich mal wieder philosophieren oder besser bilanzieren. Heute möchte ich Bilanz ziehen, was Facebook, in den letzten vier Jahren für mich brachte.
Nach vier Jahren, in den ich immer mehr feststellte, das dieses Medium eher der Belustigung an menschlicher Unzulänglichkeiten und Dummheit dient und ich deshalb auch mehr und mehr, Ernsthaftes aus diesen sozialen Netzwerk heraus hielt, muss ich doch feststellen, das ein vollständiges verlassen dieser Plattform falsch wäre.
Da ich hier, die zehn interessantesten Menschen, der letzten vier Jahre traf. Wenn diese Menschen wohl auch, weitestgehend für verrückt oder exzentrisch gehalten werden, sind sie ein Funke der Hoffnung für die Zukunft der Menschheit. Zwischen dem in der Regel genetisch missratenen, Intelligenz und Verstand ignorierenden menschlichen Langweilern, Schattenexistenzen und Mitläufern findet man Hoffnung. Durch solche Individuen, die sich ihrer Individualität und Kreativität bewusst sind, bemerkt man das Potential, das noch in einigen Menschen schlummert.
Die einzige Frau, die ich nicht nur als Lustobjekt, Muse oder Nervensäge oder schlicht für überflüssig betrachte, traf ich auch auf facebook. Die einzige Frau, die ich, auch wenn ich nicht mit ihr physisch zusammen leben möchte, immer respektieren und lieben werde, ist Lustobjekt, Muse und Nervensäge in einer Person, also eine echte Frau. Kein pseudo- selbstbewusstes, weinerliches Bündel falsch verstandener Emotionen und Feminismus, in einer geistesgestörten Gesellschaft. Diese wahre Frau habe ich mich unsterblich verliebt und werde sie immer lieben. Abseits des Mainstreams der Liebe den, die kranke katholische Kirche seit 2000 Jahren und Walter von der Vogelweide im Mittelalter, in die gestörten Hirne meiner Mitmenschen, der westlichen Zivilisation pflanzte. Gelegentlich ist diese Frau, die Auszeit, die man sich gönnen darf, von all dem Schwachsinn, dem man täglich erlebt.
Mein Facebook Fazit ist, also durchaus positiv. Zwischen all den grauen Kieseln im Fluss des Lebens, konnte ich hier die wenigen Edelsteine finden, die ich sonst vermutlich nie kennengelernt hätte. Ohne die Erfindung, eines Schwachkopfes, der gar nicht weiß, was er da eigentlich erfunden hat, wäre diese Chance nicht möglich gewesen. Ein Umstand, der wieder beweist, das nicht der Erfinder einer Idee, das Genie dieser Idee erkennen muss, sondern der, der sie zu nutzen weiß.
George W. Lästerbacke
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Mittwoch, 1. Oktober 2014
Der falsche Focus
Das Gesellschaftsbild, dass wir wahrnehmen, sehen wir grundsätzlich aus der falschen Perspektive. Wir sehen immer nur das Große und Ganze. Wir müssen aber lernen, dort hinzusehen und hinzuhören, wo die Gesellschaft beginnt, beim Menschen. Unsere allgemeine Kommunikation mit unserer Umwelt und uns selbst ist oft schlecht.
Ich beobachte gerne Menschen, ich höre gerne zu. Die Menschen, die mich kennen lernten und denen man wenigstens mittelmäßige Beobachtungsgabe bestätigen kann, denen fällt das schnell auf, dass ich entweder am reden bin oder ich sitze dabei und höre zu. Betrachte die Menschen, ihren Habitus, ihre Wortwahl. Daraus lässt sich so endlos viel lesen. Gruppen von mehr als drei Personen, sind oft schon ein kleiner gesellschaftlicher Mikrokosmos. Entweder ist es sehr spannend, was es aufzuschnappen gibt oder aber es absolut uninteressantes Geschwätz. Dass was Menschen zu erzählen haben, sagt oft schon in kurzer Zeit viel über sie aus. Das Wichtigste dabei ist, trotz allem das Beobachten. Den entgegen dem, was eigentlich meine innerste Überzeugung ist, das man Menschen nicht in Schubladen einordnen sollte, kann man dies sehr wohl tun. Allerdings sollten es nicht viele Schubladen sein. Zwei sind ausreichend. Deutlich vorhandenes Potential, wäre eine Schublade, zur besonderen Verwendung, die andere.
Die einen Zeitgenossen schwätzen nur so daher, weil sie zu dumm sind sich wenigstens eine Allgemeinbildung aus den heute verfügbaren Quellen zu bilden. Dass ist die größte Gruppe, die andere Gruppe, weiß wovon sie redet. Das ist die kleine Gruppe, die ebenfalls nur zwei Schubladen kennt. Diese Gruppe hat gelernt, dass es recht praktisch ist, seine Umwelt zu organisieren. Zwei Schubladen, die Menschen nicht in zu enge Fächer zwängen, sondern mit viel Platz. Ein Schubladensystem ist nicht statisch, es sollte Spielraum bieten. Menschen können sich ändern, Menschen ändern sich oft auf vielerlei Art. Dass vergessen wir zu oft. Nur die wirklich dummen Mitmenschen meinen, dass sie einen Menschen einen Stempel aufdrücken können, der für die Ewigkeit hält.
Ich treffe oft Menschen, die nie die Chance hatten, ihr Potential zu erforschen und es zu nutzen. Ich habe hochintelligente Menschen getroffen, die gleichzeitig so dumm wirkten, weil sie mit ihren Fähigkeiten in einer völlig falschen Schublade der Gesellschaft gelandet sind. Wiederum traf ich wirklich dumme Menschen, die es geschafft haben, gesellschaftlich anerkannt und für klug gehalten werden. Politiker sind hier die bemerkenswerteste Gruppe, gleich gefolgt von Karrieristen in der Wirtschaft. Auch wieder nur die Folge falscher Schubladen, den ihre Handlungen sind oft schädlich und kontraproduktiv für die Gesellschaft. Bei vielen Mitgliedern dieser Gruppe, reichen einige Gespräche, um zu erkennen, das sie fehlbesetzt sind. Ich denke, wir müssen erkennen, das sich eine Gesellschaft nur vernünftig entwickeln kann, wenn wir lernen, das unser Schubladen denken subjektiv ist und wir offener für objektive Eigenschaften unserer Mitmenschen werden müssen, wenn wir sie einschätzen. Denn nur so findet jeder seinen optimalen Platz in der Gesellschaft. Sonst werden wir niemals über den Status eines Ameisenstaates hinaus wachsen können, in der jeder nur funktioniert.
Dabei ist es nicht wesentlich, was für ein Gesellschaftsmodell wir favorisieren, es ist wesentlich zu verstehen, das Freiheit bedeutet, sich selbst zu entwickeln und seine Fähigkeiten nutzen zu können. Jeder kann glücklich werden, wenn er den Platz findet, der ihm gesellschaftliche Akzeptanz bringt. Denn so individuell wir sind, wir sind soziale Wesen.
George W. Lästerbacke.
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Montag, 28. Juli 2014
Im deutschen Jammertal
Lebt es sich noch gut, wenn du deinen Geist mit Fernsehen auf Unterschichten Niveau fütterst, den teuren Marken hinterherjagst und vor der Obrigkeit kuscht?
Fühlst du dich wohl, ein Leben zu führen, wie es das System für dich will? Dann lebst du auch für das System, als Rädchen, als Nummer, denn nur so funktioniert das System. Arbeite, konsumiere, hinterfrage nicht. Wachstumsorientiert und Meinungskornform.
Zur gelegentlichen Meinungsmodifikation, sonst wird es dir langweilig, darfst du in einem Quasi zwei Parteiensystem wählen gehen. Du wählst rechte oder linke Strömungen, doch eigentlich wählst du nur Konsum, sonst nichts.Denn deine Meinung, interessiert beide Parteien nicht, du bist Wahlvieh. Die vorverdaute Meinung, die liefern dir, die in den Jahrzehnten gleichgeschalteten Medien. Deren Inhalte heute entweder vom werbenden Kunden zensiert werden oder durch die Gehirnwäsche, die einem System, dass von zwei Parteien dominiert wird, eigen ist, durch Selbstzensur. Gelegentlich lockert man das politische Spektrum auf, lässt eine kleinere Partei dazwischen, weil sie mit der Zeit zur Blockpartei gleichgeschaltet wird, nur ein Accessoire der Großen.
Eine Meinungsvielfalt wird geduldet, denn im Dschungel der Informationsüberflutung ist es kaum noch von Bedeutung, was der Einzelne zu sagen hat. Die Nachrichtenrichtung und ihre Inhalte werden durch den Mainstream vorgegeben. Die Wahrheit bleibt, die Wahrheit derer, die sie machen. Nichts ist mehr wie es scheint.
Wer versucht eigen initiativ zu sein, scheitert oft an einem Netzwerk von Gesetzen und Bestimmungen, die nicht mal mehr Fachleute und Juristen überschauen. Doch wenn er scheitert, dann hat er sich Unterzuordnen und devot die Segnungen eines Pseudo- sozialen Systems zu genießen. Wenn er doch wieder wagt aufzustehen, dann wird er merken, was Widerstand heißt.
Das Volk wurde in Jahrzehnten erzogen, zu sehen was es sehen soll, erzogen zur Ignoranz. Seitenblicke sind unerwünscht, Kritik ist unerwünscht, Fragen ist unerwünscht. Arbeite, Konsumiere, hinterfrage nicht. Deutschland ist gerecht, solange du jammerst und blind bleibst.
© George W. Lästerbacke
Fühlst du dich wohl, ein Leben zu führen, wie es das System für dich will? Dann lebst du auch für das System, als Rädchen, als Nummer, denn nur so funktioniert das System. Arbeite, konsumiere, hinterfrage nicht. Wachstumsorientiert und Meinungskornform.
Zur gelegentlichen Meinungsmodifikation, sonst wird es dir langweilig, darfst du in einem Quasi zwei Parteiensystem wählen gehen. Du wählst rechte oder linke Strömungen, doch eigentlich wählst du nur Konsum, sonst nichts.Denn deine Meinung, interessiert beide Parteien nicht, du bist Wahlvieh. Die vorverdaute Meinung, die liefern dir, die in den Jahrzehnten gleichgeschalteten Medien. Deren Inhalte heute entweder vom werbenden Kunden zensiert werden oder durch die Gehirnwäsche, die einem System, dass von zwei Parteien dominiert wird, eigen ist, durch Selbstzensur. Gelegentlich lockert man das politische Spektrum auf, lässt eine kleinere Partei dazwischen, weil sie mit der Zeit zur Blockpartei gleichgeschaltet wird, nur ein Accessoire der Großen.
Eine Meinungsvielfalt wird geduldet, denn im Dschungel der Informationsüberflutung ist es kaum noch von Bedeutung, was der Einzelne zu sagen hat. Die Nachrichtenrichtung und ihre Inhalte werden durch den Mainstream vorgegeben. Die Wahrheit bleibt, die Wahrheit derer, die sie machen. Nichts ist mehr wie es scheint.
Wer versucht eigen initiativ zu sein, scheitert oft an einem Netzwerk von Gesetzen und Bestimmungen, die nicht mal mehr Fachleute und Juristen überschauen. Doch wenn er scheitert, dann hat er sich Unterzuordnen und devot die Segnungen eines Pseudo- sozialen Systems zu genießen. Wenn er doch wieder wagt aufzustehen, dann wird er merken, was Widerstand heißt.
Das Volk wurde in Jahrzehnten erzogen, zu sehen was es sehen soll, erzogen zur Ignoranz. Seitenblicke sind unerwünscht, Kritik ist unerwünscht, Fragen ist unerwünscht. Arbeite, Konsumiere, hinterfrage nicht. Deutschland ist gerecht, solange du jammerst und blind bleibst.
© George W. Lästerbacke
Labels:
AfD,
ARD,
Bundesregierung,
CDU,
deutschland,
Ignoranz,
Konsum,
Konsumwahn,
Leben,
Medien,
privates Fernsehen,
Pro7,
Regional TV,
Sat1,
SPD,
Wirtschaft,
Wirtschaftslobby,
ZDF
Sonntag, 22. Juni 2014
Die Menschen sind so langweilig ...
Ideologisierte Parteimitglieder, Politiker, Gottesanbeter, Problemerzeuger, Jammerlappen, Großmäulern, Ichtraumichnicht Typen, Schwätzer, Monogamisten, Fußballfans, Sexversessene, Bildungsferne, Intelligenzler, Lehrer, Dumpfbacken, Klugscheißer und Ichbinwichtig Menschen, von den völlig verpeilte Opfern der Generation Nachwende mal ganz abgesehen.
Die treffe ich jeden Tag und Jeder für sich unsympathisch oder sympathisch, mit manchen kann man sogar bis zu einem eingeschränkten Grad Gespräche führen, manchmal sogar intellektuell anregend.
Doch so einen ganz normalen Menschen, der die Dinge ganz einfach betrachtet, wo sind die geblieben? Der Letzte den ich traf, der war ein deutscher Afrikaner, also dort geboren und aufgewachsen, hier dann eingebürgert. Das war ein sehr netter Mann, um die sechzig, mit dem konnte man einfach mal plaudern. Man hatte ein Gefühl von menschlichen und intellektuellen Feedback.
So ganz ungezwungen, ohne dabei im Hinterkopf zu denken, oh Gott ist der dämlich. Liegt es vielleicht daran, das er in Afrika noch gelernt hat, was ein echtes Leben ist? Dieses Leben mit den mich umgebenden Opfern, diesen hohlen, leeren Hüllen ist anstrengend. Sie sind wie Zombies, nur auf der Jagt nach dem nächsten Stück Fleisch, ohne einen weiteren Sinn für sich zu beanspruchen.
Es langweilt mit der Zeit so unendlich, so wenige Partner zu haben, die es Wert sind Zeit zu erübrigen. Wo doch die Welt an sich voller Abenteuer und Möglichkeiten steckt.
© George W. Lästerbacke
Die treffe ich jeden Tag und Jeder für sich unsympathisch oder sympathisch, mit manchen kann man sogar bis zu einem eingeschränkten Grad Gespräche führen, manchmal sogar intellektuell anregend.
Doch so einen ganz normalen Menschen, der die Dinge ganz einfach betrachtet, wo sind die geblieben? Der Letzte den ich traf, der war ein deutscher Afrikaner, also dort geboren und aufgewachsen, hier dann eingebürgert. Das war ein sehr netter Mann, um die sechzig, mit dem konnte man einfach mal plaudern. Man hatte ein Gefühl von menschlichen und intellektuellen Feedback.
So ganz ungezwungen, ohne dabei im Hinterkopf zu denken, oh Gott ist der dämlich. Liegt es vielleicht daran, das er in Afrika noch gelernt hat, was ein echtes Leben ist? Dieses Leben mit den mich umgebenden Opfern, diesen hohlen, leeren Hüllen ist anstrengend. Sie sind wie Zombies, nur auf der Jagt nach dem nächsten Stück Fleisch, ohne einen weiteren Sinn für sich zu beanspruchen.
Es langweilt mit der Zeit so unendlich, so wenige Partner zu haben, die es Wert sind Zeit zu erübrigen. Wo doch die Welt an sich voller Abenteuer und Möglichkeiten steckt.
© George W. Lästerbacke
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