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Sonntag, 24. Juni 2018
Der Schuldkult und die Deutschen
Der Schuldkult um die Deutschen und den zweiten Weltkrieg dauert nun siebzig Jahrzehnte an. Es steht außer Frage, Deutschland war Ausgangspunkt des schrecklichsten Krieges der Neuzeit in der Welt. Deutsche Truppen verheerten ganz Europa, mordeten, plünderten und begingen unzählige Gräueltaten. Die systematische Vernichtung von jüdischen Mitbürgern in ganz Europa war nur eines von unzähligen Verbrechen, die nie in Vergessenheit geraten sollten. Jedes Mahnmal und seine Errichtung erzählt uns von neuem diese Geschichte. Das ist auch richtig.
Richtig ist auch, dieser Krieg wäre nicht ohne das deutsche Volk, der Generation der Urgroßeltern nicht möglich gewesen. Doch im 21. Jahrhundert, der Zeit der Urgroßenkel, welche tatsächlich andere Deutsche sind, muss es auch möglich sein, mehr als nur die Mitschuld der Uhrgroßelterngeneration zu betrachten und so den Schuldkult immer weiter zu vererben. Es muss für folgende Generationen möglich sein, die Fehler der Altvorderen zu betrachten, ohne zu sagen, wir waren das. Denn wir sind ganz anders aufgewachsene Menschen, mit einem Weltbild, das sich längst gewandelt hat. Wir und unsere Kinder sind die Zukunft.
Es ist Zeit, das neue Deutsche Volk aus seiner Sippenhaft zu entlassen. Die mittlerweile in bizarre Phantasien geistig verwirrter links-rechts irgendwas Deutscher ausartet, sich selbst abzuschaffen.
Der zweite Weltkrieg ist wohl das meist besprochene Thema auf der Welt. Grundsätzlich gibt es hier wohl nichts, was noch nicht besprochen wurde, selbst für Nischenthemen gibt es an jeder Ecke einen echten oder selbsternannten Experten.
Von den ganzen Blödmännern, die mit ihrer Halbbildung dazwischen quatschen und ihr eigenes politisches Süppchen kochen oder einfach nur mal etwas sagen wollen, von denen wollen wir heute nicht reden. Obwohl diese durchaus gefährlich sind. Alexander von Humboldt formulierte es einmal Sinn gemäß ´Ich habe keine Angst vor der Meinung über die Welt, von Leuten, die diese Welt bereisten. Ich habe Angst vor der Meinung der Menschen, die das nicht taten´.
Gesichert darf man den zweiten Weltkrieg als globales Desaster einer Menschen verachtenden und reichlich Hirnlosen Ideologie betrachten. Für die als der absolute Frontmann Adolf Hitler Pate steht. Und das zu recht, denn diesem Irren, wird jedes negativ belastete Superlativ gerecht. Größenwahnsinnig, Machtbesessen, Menschen verachtend und letzten Endes auch saublöd. Denn wer so fern jeder Realität existiert, sich von seinem Hass dominieren lässt und sein Potential, andere Menschen zu motivieren nur nutzt, um seinen wahnwitzigen Ideen zu frönen, anstatt Gutes zu bewirken, der ist saublöd. Natürlich scheint er auf eine unverschämt clevere Art klug, betrachtet man nur herausgelöst seinen Aufstieg zum Führer. Doch letztlich bewies er sich nur als kleingeistiger von Beratungsresistenz dominierter Klugscheißer.
Hitler war genial als es darum ging, sich an die Macht zu mogeln und Massen zu manipulieren. Er hatte dabei eine Menge Helfer aus Politik und Wirtschaft, die tatsächlich so dämlich waren, ihn für steuerbar zu halten.
Doch hier endeten seine Qualitäten auch schon. Als großer Staatsdenker, Anführer eines Volkes und als großer militärischer Führer hat er offensichtlich völlig versagt. Er war weder National, noch Sozialist, so wie er sich gern selbst darstellte. Eher schon war er ein Volksverräter.
Ihm ging es nie um das deutsche Volk als Gemeinschaft, sondern einzig um seine verdrehte Weltsicht. In der das Judentum mit den Weltfinanzverbrechertum, eins war, was so (selbsterklärend) gar nicht stimmte.
Er stellte ein Volk, seine kulturellen Güter, dessen Forscher- und Wissenschaftsgeist, dessen Fleiß und seine Begeisterung in seine Dienste, um einzig und allein seine Menschen verachtenden Ziele umzusetzen. Auf so wenig kann man diesen Mann reduzieren.
Nachdem ich das hier als Epilog sehe, einfach mal zu einem anderen Aspekt, des zweiten Weltkrieges. Der sensationellen Leistung eines Volkes und seinen Innovationen. Ein Thema, was eigentlich immer nur als Randnotiz Erwähnung findet und mit erhobenen Zeigefinger. Doch der zweite Weltkrieg war auch eine Zeit, in der sich zeigte, zu was Menschen fähig sind. Sowohl im negativen, als auch im positiven Sinne. Kein Punkt der Geschichte brachte in kürzester Frist so viele technische und gesellschaftliche Innovationen auf breiter Ebene.
Gesellschaftlich schuf Hitler Strukturen, die bis in die kleinste Einheit, die Familie wirken konnten um das Volk zu einen, er schuf Arbeit und damit das erste mal seit Ende des ersten Weltkrieges soziale Sicherheit. Durch die Motivation der Bevölkerung, in diversen Verbänden aktiv am gesellschaftlichen Umbau mitzuwirken, schuf er Verbundenheit und ebenso wirkungsvolle Kontrollmechanismen, um das Volk zu kontrollieren. Dieses Vorhaben war ohne Zweifel erfolgreich. Da Hitler hier noch keine staatlichen Zwänge verordnete. Der Eintritt in die NSDAP, den Bund deutscher Mädchen, die Hitlerjugend und andere politische Organisationen erfolgte im Regelfall ohne Zwang und brachte den Mitgliedern mittelbar und unmittelbare Vorteile.
Mussolini formulierte es einmal so. Faschismus ist eine leere Hülse, welche man nur mit Inhalten füllen muss. Anders formuliert, Faschismus ist für jede Ideologie gut. Hitler hatte das früh und schnell erkannt und missbraucht hier die Begrifflichkeiten National und Sozialismus um eine Diktatur zu verfestigen, die sich weder wirklich am Nationalstaatentum, noch an sozialen Themen orientierte. Wir wissen alle, dass sein erklärtes Ziel die Weltherrschaft war.
Das alles wurde aber nur möglich, weil das deutsche Volk pausenlos arbeitete und die Ressourcen schuf für Forschung, Technik und Innovation. Was hier geschah, war ein epochaler gesellschaftlicher Kraftakt. Ein Volk arbeitete daran, sein Land wieder zu einer großen Nation zu machen. Man glaubte wieder an seine Stärke und Größe. Die Dissonanz zwischen dem, was das Volk erreichen wollte und dem, was ihm von einem Adolf Hitler vorgegaukelt wurde, hätte nicht größer sein können, das ist wahr. Doch wenigen Deutschen wurde das Große und Ganze bewusst, was Hitler plante. Genie und Wahnsinn verkennt man leicht in der Verblendung. Das deutsche Volk ist hier längst kein historischer Einzelfall. Es funktionierte wie eine Einheit und eine der schlimmen Nebenwirkungen war, das wegsehen, das Ignorieren und der Glaube an die Durchhalteparolen.
Es ist leicht einem Volk vorzuwerfen, dass es sich für einen Weg benutzen ließ, der die Welt an den Abgrund brachte, wenn man nur zurück blickt. Doch dabei vergisst, das dieses Volk eigentlich nach vorne schaute. Aus einem Land, das von den Siegermächten, des ersten Weltkrieges am Rande eine industriellen Schwellenlandes gehalten wurde, das teils schwere Not litt, sozial am Boden lag und davon träumte, wieder etwas darzustellen in der Welt. Eine Art von Patriotismus, die keinem Land dieser Erde fremd ist, von dem aber so getan wird, als wäre es eine deutsche Erfindung. Nein jedes Volk wandelt einmal zwischen dem schmalen Grad, von Heimatliebe und Fanatismus, es braucht nur den Katalysator, der die eine oder andere Richtung bestimmt. Und hier gilt, Hitler war der Katalysator für einen Zustand in Deutschland der Unerträglich war. Nicht zuletzt dem Umstand der Politik der Vertragsstaaten von Versailles gegenüber dem geschlagenen Deutschland trug die Verantwortung für den Aufstieg Hitlers. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert war das Nationalstaatentum, sprich Patriotismus, das Blut in den Adern einer Nationen. Es stärkte das "Wir" Gefühl. Ein Land zu demütigen und klein zuhalten, garantierte praktisch dessen Widerstand. Heute mag das anders sein, denn heute feiern sich Invasoren und Besatzer als Befreier. Doch damals sah man das global ganz anders. Ein historischer Fakt, der nichts entschuldigt, was unter Hitlers Diktatur geschehen ist, es aber als existierende Tatsache in einem anderen Licht erscheinen lässt.
Und trotz aller negativen Superlative, die man für für die Hitler Diktatur finden kann, sollte man nicht vernachlässigen, was eine geeinte Gesellschaft schaffen kann, wenn alle beieinander stehen, man konnte auf nationaler Ebene in Deutschland sehen. Was diese Welt für erstaunliche Dinge zu sehen bekam, in zwölf Jahren einer verbrecherischen Diktatur unter der auch das Volk litt, wenn es vom Kurs abgewichen ist, war erstaunlich.
Fast in jedem Bereich von Wissenschaft und Forschung Pionierleistungen, von denen wir heute noch profitieren und in Zukunft noch profitieren werden. Wobei man allerdings nicht vergessen sollte, was als unmittelbare Folge des zweiten Weltkrieges zu sehen ist. Deutschland verlor seine größten Denker und intellektuelle Eliten an die Siegermächte und brauchte viel Zeit, um diesen Wissensabfluss zu verkraften. Die Breite, gut gebildete Mittelschicht, die Deutschlands größte Ressource war, wanderte vielerorts ab, in die Länder der Siegermächte und das bereits, bevor Deutschland überhaupt in den Krieg eintrat. Viele deutsche Forscher flohen aus Angst vor der Judenverfolgung, andere folgten ihrem Gewissen. Nur ein Teil deutscher Eliten verkaufte dem Teufel seine Seele. Gleiches galt für das Deutsche Volk, nur fehlte dem eben auch die Möglichkeiten, Hitler den Rücken zu kehren. Und Widerstand aus einer sicheren Entfernung zu leisten oder in der Höhle des Löwen, das sind zwei völlig andere Dinge. Das sollte man auch bedenken, bevor man den Deutschen generell verurteilt. Ein kluger Mann sagte "Ich will den Dreck nicht vom Deutschen Volk waschen, aber ich möchte ihn gleichmäßiger verteilen."
Ein Fazit zum zweite Weltkrieg ist auch, dieser brachte einen Umbruch in die Zukunft. So erschreckend seine menschlichen Verfehlungen auch waren, so gab es auch einen Pioniergeist, der die Welt noch heute bewegt. Ein gesamtes Volk schaffte, was keiner für möglich hielt, es zog an einem Strang, um sein Leben zu verbessern. Die Leistungen werden auch nicht kleiner, weil sie dem Bösen dienten. Das Böse hat viele Gesichter und manchmal, will man diese Gesichter nicht sehen. Heute ist das deutsche Volk, eines der friedliebendsten Völker der Welt. Es hat etwas aus seiner Geschichte gelernt. Es lebt mit anderen Völkern in einem friedlichen, gemeinschaftlichen Europa ohne Waffenstarrende Konflikte. Es hat friedlich Bedeutung erlangt, Bedeutung die die Welt besser gemacht hat. In Europa konnte Deutschland lernen, aufzustehen und Interessen zu vertreten ohne zu drohen, zu beißen und zu kratzen.
Nun sollte die Welt vom deutschen Volk lernen, wie man die Welt friedlich mit Diplomatie, Leistungswille und Freundschaft besser gestaltet. Deutschland bedeutet auch irren, fallen, aufstehen, lernen und es dann besser machen.
Doch die Politik einiger Staaten und ihre von Konzernen gesteuerte Machtausübung hat nichts gelernt. Sie will die Welt wieder in Kriege stürzen, die nur den Mächtigen und Reichen dienen. Nun aber begehrt das deutsche Volk dagegen auf und dass passt vielen in Politik und Wirtschaft nicht.
Wir wollen keine Kriege, weil wir die Ressourcen und das Öl anderer Länder nicht stehlen müssen, wir wollen Frieden, weil dieser Frieden, die einzige Ressource gedeihen lässt, die dieses Land braucht. Wissen, Forscherdrang und Fleiß.
George W. Lästerbacke
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Dienstag, 6. Februar 2018
Mauerfall und 30 Jahre nicht viel gelernt
So manches mal muss man sich in einen Hashtag auf twitter einlesen, um eine Inspiration zu erhaschen. Aber wenn sie einen hat, die Inspiration, dann kann man schreiben, frei von der Seele weg.
Was wäre denn gewesen, wenn die Mauer nicht gefallen wäre?
Der überstürzte Fall der Mauer, der war doch eher ein Zufallsprodukt, einer Regierungskrise, welche ein SED Funktionär namens Günter Schabowski auslöste. Schlicht, weil er einen ZK-Beschluss auf einer Pressekonferenz falsch gelesen hat. Und da dieser Patzer auch noch live im TV ausgestrahlt wurde, war die Welle der Menschen, welche daraufhin die Mauer im Wortsinn stürmte, erkletterte und durchbrach, schlicht nicht mehr aufzuhalten. Denn alles was wir erfahren, wenn es im Fernsehen läuft, glauben wir sofort. Zumindest, wenn es unseren Wünschen entspricht.
Die Mauer ist auf, hallte als Aufschrei, durch die deutsche Demokratische Republik. Und hunderttausende Ostdeutsche, wollten es genau wissen. So wurde der Patzer eines einzelnen SED Funktionärs zu einem der schönsten Fehler in der deutschen Geschichte. Sogar mit einem tiefen Eindruck für die Welt. Denn die Verbrüderungsbilder von Fremden, die sich in die Arme vielen, waren schon beeindruckend schön. Und ließen auf einen schönen Neuanfang für ein geeintes Deutschland hoffen.
Einen Neuanfang, den sich Millionen Ostdeutsche erhofft und auf der Straße erkämpft hatten, auch mit Hilfe von Parteifunktionären, Polizisten und Soldaten, die sich weigern würden auf unbewaffnete Menschen zu schießen. Obwohl meines Wissens, nie ein besonderer Schießbefehl für den Fall von Massendemonstrationen ausgegeben wurde.
Ein schönes historisches Ereignis, welches nur geschehen konnte, weil der Zeitgeist im gesamten Ostblock auf Veränderung aus war. Nicht ohne den Geist eines Michael Gorbatschow, welcher einen offeneren, freieren Sozialismus im Sinn hatte, einem Volk, das für seine Rechte auf die Straße ging, Parteifunktionäre, die eben auch diesen Ideen verbunden waren.
Im Rückblick war der Mauerfall wichtig, denn für kurze Zeit, bis Politik und Medien, alles was sozialistisch geprägt war, anfingen zu verteufeln und die Ostdeutsche Identität zum Unding von unterdrückten, verzweifelten Menschen erklärten, die gar kein Leben hatten, gab es Hoffnung auf eine besserer Welt.
Das es wiederum nicht so kam, ist der Verdienst von widerlichen Medien, korrupten Politikern und verdummtem Volk, welches die Hasspolitik, die skrupellosen Medien und die gierige Wirtschaft gewähren ließen, während sie, das Volk von Konsum berauscht war und seine Ideale verriet.
Ob Freiheit und Demokratie, der alte Traum der Ostdeutschen, in diesem Land heute noch eine Chance haben, auch das liegt wieder in Volkes Hand.
Doch wenn ich die Ergüsse von vielen unter dem Hashtag #ohneMauer, die eine DDR nie kannten lese, dann fehlt es mir an der Überzeugung, das diese verblödeten Volltrottel in der Lage sind, überhaupt zu verstehen, was eine bessere Welt ist. Diese seltsamen Figuren, die sich links, rechts oder pinkliberal, selbst in Schubladen schieben, um etwas darzustellen, was sie nicht sind, Vernunftbegabte Humanisten.
George W. Lästerbacke
Sonntag, 19. April 2015
Ich wollt ich wär ein Huhn ...
Die Sonne lacht und die Vögel zwitschern, ein hoffentlich entspannter Tag wartet auf uns, wieder mal Zeit für BlaBla. Im Laufe unseres Leben hören und sehen wir, so viele Sprüche und Weisheiten, die sich schon unsere Ahnen in die Wände gehängt haben. Dass einem vor guten Ratschlägen der Kopf raucht. Welche der vielen Weisheiten, wohl für uns gut ist, wer weiß das schon. Bereits bei Oma an der Küchenwand hingen diese blöden Weisheiten. Nur dass sie heute an der Timeline sozialer Medien hängen. Doch habt ihr den Sinn hinterfragt? Oft denke ich, wer bitte denkt sich eigentlich so einen Scheiß aus?
„Der frühe Vogel fängt den Wurm.“
Auch so ein Spruch, den niemand braucht.
Ein Spruch, damit du deine Zeit und Gesundheit möglichst mit den ersten Hahnenschrei durch die Arbeit ruinierst. Natürlich ist es so, Frühaufsteher sind eher am Ort des Geschehens und können so erfolgreiche Macher sein. So behauptet die Theorie. Doch auch viele Langschläfer sind sehr erfolgreiche Leute. Sogar oft erfolgreicher in der Arbeit oder in der Liebe, als der Frühaufsteher, der sich früh morgens unausgeschlafen, oft nur mit einem kleinen, miserablem Frühstück aus dem Bett zum ungeliebten Job schleppt.
Sinnsprüche sind Schubladen.
Diese funktionieren immer nur für einige Menschen, niemals für alle. Denn es gibt unzählige Aspekte, die einem so wunderbare klingende Sprüche kaputtmachen können. Ein wesentlicher Punkt dabei ist der Biorhythmus. Ein anderer Punkt, die Realität. Wer gerne früh aufsteht, wird es wissen. Was nutzt es dir der Erste zu sein, wenn du auf Teamwork angewiesen bist?
Es nützt dir überhaupt nichts, wenn all die anderen schlafen. Im schlimmsten Fall, wirst du noch gemobbt, weil du als Streber giltst.Frühes Aufstehen ist nur etwas für kreative Menschen, die alleine etwas auf die Beine stellen wollen und können. Seien wir ehrlich, das sind vermutlich die Wenigsten hier. Die meisten Menschen jedoch suchen Führung, aber nicht die Eigeninitiative. Soviel zu der schönen Theorie vom erfolgreichen frühen Vogel. Ich könnte das noch Seiten lang erweitern, aber ich denke, ihr wisst, was ich meine. Kommen wir also zum Finale.
Wenn man zu dieser Redensart frei assoziieren darf, fällt mir mindestens eine bessere Variation ein. Die Leib und Seele erfreut und die Arbeit geht definitiv auch besser von der Hand im Laufe des Tages.
„Frühes vögeln stärkt den Wurm.“
Warum ich so assoziiere?
Das ist einfach ein Spruch, der zu jedem passt. Es ist auch simpel zu erklären.Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass der menschliche Körper erst ab ca 8.30 Uhr wirklich in der Lage ist perfekt zu funktionieren. Also zu einer Zeit, in der wir bereits in der Lage waren, ein wenig Sonne zu tanken. Mein Arzt sagt dazu „Du hast einen Biorhythmus, wie ein Huhn“. Mit der Sonne aufstehen, mit ihr wach werden und mit der Sonne schlafen gehen. In diesen Fall trifft der Spruch auf die Masse der geschlechtsreifen Menschen zu. Ob in Schule oder im Beruf. Wir fangen zu früh an zu arbeiten, wundern uns aber dann, dass wir nicht aufleben. Wir leben außerhalb unserer eigenen Zeit. Deshalb, wer früh vögelt hat mehr vom Leben, denn dazu braucht man nicht mal wirklich wach zu sein. Es reicht völlig aus, halbwach zu sein. Doch dann, nach dem Vergnügen, geht uns alles viel besser von der Hand, weil wir danach viel fröhlicher und ausgeglichener sind. Wenn ihr ganz ehrlich seid, wisst ihr dass, genau so wie ich. Wir leben alle falsch und doch machen alle mit, denn wir lassen uns alle in falsche Korsetts drücken. Sollten nicht jeder für sich oder wir alle gemeinsam, versuchen dass, zu ändern? Es geht hier ja nicht explizit um das Vögeln. Sondern um die Zeit, die wir für uns haben, um uns fit zu fühlen. Es soll nur mal ein Denkanstoß für uns sein. Denn so sehr wir es auch wollten, wir sind nun mal kein Huhn.
Habt einen schönen Tag ihr Lieben. Und die Moralapostel, denen meine Assoziation nicht gefällt, die können mich mal kreuzweise.
© George W. Lästerbacke
Sonntag, 8. Februar 2015
Innerer Frieden ist Selbstschutz gegen äußere Provokation.
In einer kürzlich geführten Diskussion zu der in der Überschrift getroffenen Aussage, äußerte eine Teilnehmerin, das der innere Frieden eine sehr labile Sache sei. Dazu müsste man sicher erst einmal versuchen, zu erklären, was ist denn der innerer Frieden. Nur so kann man darüber urteilen, ob der innere Frieden ein stabiler oder labiler Geisteszustand ist.
Innerer Frieden ist nicht labil, behaupte ich.
Der Begriff beschreibt einen Zustand geistiger Ausgeglichenheit. Einen Zustand in dem man sich selbst erkannt hat, sein Stärken, seine Schwächen, die eigene Leistungskraft. Man kann selbst erkennen, was gut tut und was nicht. Man kann selbst definieren, wo man steht, stehen kann oder stehen könnte.
Innerer Frieden ist eine ordentliche Portion Realitätssinn, gewürzt mit eine Prise Wünsche und Träume, der Fähigkeit intelligent zu genießen und auch das Talent zu einer gewissen Verrücktheit, um sich über das Normale hinwegzusetzen. Die Erkenntnis gesellschaftliche Konventionen zu leben, zu hinterfragen und gegebenen Falles zu ignorieren. Der Innere Frieden beginnt damit, rational zu denken und die scheinbare Unberechenbarkeit des Lebens zu entzaubern. Wenn man diesen Zustand erreicht hat, sind die tatsächlichen Unwägbarkeiten des Lebens zwar immer noch überraschend, sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne, doch man hat das Werkzeug, gut und gelassen damit umzugehen. Das ist innerer Frieden, wie ich ihn begreife. Sich selbst und seine Umwelt zu begreifen, zu verstehen und auch aktiv zu verändern. Ist dieser Geisteszustand erreicht, dann ist dieser Zustand alles andere als labil. Er ist die Basis für ein ganzes, erfülltes Leben.
Und es stimmt natürlich, wer diesen geistigen Zustand des inneren Friedens erreicht hat, wird mit Provokationen wesentlich rationaler umgehen und kann im gegebenen Falls auch viel besser umgehen. Einfach deshalb, weil man mit gut durchdachten Überzeugungen eine gesunde Argumentation führen kann. Man muss nicht mit Fanatismus, Boshaftigkeit, Falschheit oder Gewalt andere Menschen überzeugen. Man muss nur die Geduld aufbringen, bis die anderen Menschen den inneren Frieden gefunden haben. Wenn man sich sicher ist, recht zu haben. Denn man legt sich keinen Panzer der Ignoranz an, sondern einen seidenweichen Kokon des Selbstschutzes, der blödsinniges Verhalten draußen hält, aber für Argumentation und Dialog offen bleibt.
In der Physik und der Biologie, den Wissenschaften, die für unsere Existenz praktisch am relevantesten sind, gibt es die Erklärung von Diffusion und Osmose auf zellularer und molekularer Ebene. Wendet man diese Lehre, des durchdringen und durchmischen von Stoffen auf unsere Psyche, man kann auch sagen auf Seele und Geist an, so erkennen wir einfach erklärt, wie man einerseits gesellschaftlich erfolgreich kommunizieren kann und anderseits den Zustand inneren Friedens erreicht.
Diese Überlegungen, die ich hier in Worte zu fassen versucht habe, auf sich selbst zu übertragen, mag manchen von euch vielleicht in die Lage versetzen, sich einmal selbst zu hinterfragen, um festzustellen ob er mit sich selbst im Reinen ist. Ob innerer Frieden nur zwei Worte für ihn sind oder gelebter Alltag.
© George W. Lästerbacke
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Freitag, 29. August 2014
Virtuelles Geld und Freiheit
Einfach nur Geld?
Unsere Vorfahren hatten noch einen einfachen Umgang mit Geld. Sie kauften und verkauften Dienstleistungen und Waren damit und um sich vor Raub und Verlust zu schützen, versteckten sie es gut im Haus oder Garten. Die einen im Schub, in Dosen und anderen Gefäßen, die Anderen, die etwas mehr besaßen hatten ihr Töpfen gut im Garten vergraben. Auch heute graben Schatzjäger diese Spargroschen noch aus. Der sprichwörtliche Sparstrumpf der Oma unter der Matratze kündet noch heute davon, das man Niemanden traute, außer sich selbst. Schon damals war die größte Bedrohung für privates Vermögen, der Staat und Betrüger. Nicht die Räuber. Augustinus von Hippo sagte ca 400 Jahre nach Christus Zitat “Nimm das Recht weg. Was ist der Staat dann anderes als eine große Räuberbande.“ Die Geschichte lehrt uns, wie recht der Philosoph und Kirchengelehrte doch hatte.
Das hat sich bis heute wenig geändert, doch die Räuber, Blender und Betrüger, die haben sich radikal vermehrt. Sowie die Krake mit Namen Staat seine Tentakeln, in der heutigen Zeit, hundert mal mehr nach dem Bürger ausstreckt, um ihn zu auszuspionieren, zu kontrollieren und auszupressen. Doch heute glauben die Menschen, im faschistoiden Glauben an die Obrigkeit und intensiver jahrzehntelanger medialer Gehirnwäsche, tatsächlich an ein System, das ihr privates Vermögen schon problemlos rauben und eliminieren kann. Sie geben ihr Geld, das mit realer Leistung erworben wurde in die Hände von Banken, noch obskuren Geldverwaltern und Spekulanten. Über allen thront die Staatskrake.
War das solange noch in Ordnung, als man behaupten konnte, dass das reale Geld auf der Bank noch real existierend war und die Bank durch Gebühren und geschickte Anlagen real existierendes Geld vermehrte. So ist das heute nur noch Dummheit. Blenderei und Betrug war schon immer dabei, das ist klar. Wie wir wissen fingen schon die ersten Händler des Goldes irgendwann an, Gold das sie gar nicht selbst im Speicher hatten, spekulativ zu vermarkten. In der Sache waren schon die Vorläufer der Banken eher Illusionisten und Betrüger. Aber Fakt ist, bis ins 20 Jahrhundert konnte man noch ein gewisses Vertrauen in diese Institutionen legen, aus dem einfachen Grund, sie waren tatsächlich noch mit genügend Bargeldreserven ausgestattet oder hatten eben aus anderen Quellen Zugriff darauf. Doch schon Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war abzusehen, das immer mehr Vermögenswerte und somit Geld, nur noch auf dem Papier existierten. Das Spekulantentum nahm rasant Fahrt auf. Inflation und Hyerinflation, Depression und Weltwirtschaftskrise zeigten das deutlich. Nicht zuletzt beflügelt und wieder mit gebrochenen Flügeln danieder gehend durch das rasante Wachstum von Aktiengesellschaften. Im Jahre 1407 wurde in Genua in Frankreich die Banco di San Giorgio gegründet, prinzipiell wird diese Institution als die erste Aktiengesellschaft angesehen. Doch diese Institutionen waren bis weit ins 1900 Jahrhundert eher den Finanzeliten vorbehalten. Vermögen wurde im kleinen Kreis bereitgestellt, generiert und auch gelegentlich vernichtet. So wurde im allgemeinen ein großer Schaden verhindert. Im gemeinen Volk, galt Omas Sparstrumpf noch Jahrhunderte lang als beste Anlage und Versicherung. In diesem Falle schütze die Klassengesellschaft praktisch vor totalen volkswirtschaftlichen und privaten Verlusten. So den, den ein armer Tropf der arbeitenden und produzierenden Klasse überhaupt sparen konnte.
Doch im 19. Jahrhunderts bis ins 20 Jahrhunderts, waren Geldanlagen auch noch eher elitär, allerdings spekulierte das inzwischen gut etablierte Bürgertum, eine wesentlich breitere Schicht, als vormals noch der Adel, ebenfalls schon lustig darauf los. Investiert wurde in alles, was die Spätfolgen der industriellen Revolution waren. Aufstrebende Industrien, Schifffahrtsgesellschaften, Telefonie und Elektrizität, der technischer Fortschritt und Wissenschaft befeuerten die Phantasie. Fairer Weise muss man sagen, viele segensreicher Erfindungen des 20. Jahrhunderts hätten wohl ohne die Erfindung der Aktiengesellschaft kaum den Weg in die breite Öffentlichkeit gefunden. Soviel Kapital, wie nötig wurde, um eine Massenproduktion zu finanzieren, war schier unmöglich von einzelnen innovativen Geistern aufzubringen. Es sei natürlich bemerkt, die Banken und Finanzierungsgesellschaften waren immer die ersten Nutznießer der Entwicklung, die kein Risiko trugen. Das wurde immer bewusst auf den Anleger abgewälzt. Denn sie erhoben Gebühren für den Vertrieb von Aktien, das Risiko trug in der Regel der Investor. Doch wie gesagt, ob Weltwirtschaftlichen, Inflation oder Pleitewellen, die Geldgier der Investoren, ob große oder kleine Anleger, befeuerte dieses Spekulantentum immer neu. Der Gedanke Kapital aus dem Nichts zu generieren, der heute eine gesamte Gesellschaft in seiner Umklammerung hält, wurde hier geboren. Gier ist eine starke Motivation, wenn auch oft ein schlechter Ratgeber.
Virituelles Geld, Luftschlösser?
Genau auf diese Art und Weise wurde das Modell des Luftgeldes geschaffen, nur noch im kleineren Rahmen. Man lieh Geld, man versprach Gewinn und das Geld blieb erst mal im Kreislauf, nun schon nicht mehr real existierendes Geld, sondern angenommenes. Aktien stiegen und fallen im Kurs, aber nur auf dem Papier. In der Realität gab es das Geld nicht, seine Fiktivität wurde akzeptiert. Das ist heute nicht anders, nur nennen wir es nun virtuelles Geld. Die Computertechnik und das Internet haben das ermöglicht. Wenn wir uns vorstellen, das für jeden echten Euro, den wir in der Hand halten, zehntausend Euros in Datenbanken existieren, dann haben wir eine Vorstellung davon, was real ist und was nicht. Unsere gesamte Wirtschaft basiert auf Nullen und Einsen in Datenbanken. Das funktioniert aber nur, solange wir uns der Illusion hingeben, es wäre echtes Geld. Ist es aber nicht, gehen sie mal auf einen Markt irgendwo auf dieser Welt, in dem es frische Lebensmittel und anderes gibt, dort wo die Händler keine Kreditkarten akzeptiert. Sie werden sehen, es gibt nichts zu essen, sie bleibt hungrig und wenn ihr noch soviel virtuelles Geld auf der Bank habt.
Das Gleiche würde passieren, wenn zum Beispiel eine globale Katastrophe plötzlich das Internet zusammenbrechen lässt. Plötzlich kein Geld mehr da, nur das was es noch in bar gibt. Einfach nur, weil das Geld in den Datenbanken nicht mehr mit anderen Systemen kommunizieren kann kann. Es ist zwar immer noch auf diversen Servern gespeichert, doch auch wenn in Atombomben sicheren Speichern eure Daten, also euer Geld existiert, kein Bankangestellter dieser Welt und kein Geldautomat würde es euch auszahlen können.
Das Szenario ist soweit nicht hergeholt, internationale Forscherteams erstellten bereits Szenarien, was der Zusammenbruch des Internets bedeuten würde. Heute sind bis zu 80% unserer Infrastruktur, ob Lebensmittel, Energie oder Wasser so weit vernetzt, das optimistisch betrachtet nach 14 Tagen ohne Internet kein Strom und kein Wasser mehr fließt. Die Supermärkte bekämen keine Waren mehr und viele andere Probleme. Das virtuelle Geld, das gibt es natürlich binnen Stunden nicht mehr. Eine Folge globaler und nationaler Vernetzung. Wirklich realistisch betrachtet fängt das Systemversagen jedoch schon Stunden später an. Kommunikation im Netz ist der Blutkreislauf des 21. Jahrhunderts, steht dieser Kreislauf still, dann ist Feierabend. Von sich selbst überlassenen Atomkraftwerken oder ähnlichen Einrichtungen rede ich gar nicht erst.
Doch nun kommen wir zu einem anderen, nicht weniger gefährlichen Szenario.
Das Bargeld wird abgeschafft?
Unserem Internet geht es gut, das Leben läuft seine Bahnen und alle und jeder Mensch zahlt mit Karte, implantierten Chip oder anderen Zahlungsmethoden. Ein für die nächsten zehn Jahre durchaus möglicher, zu erwartender Vorschlag aus der Politik. Schweden ist da im Moment schon Vorreiter.
Das hört sich erst einmal nicht schlecht an, den es hätte tatsächlich Vorteile. Erstmal die Kosten für die Produktion von Bargeld würden wegfallen, es wäre hygienischer und das lästige Kleingeld zählen, wäre auch Geschichte. Doch bereits vorab im Text haben wir über Gefahren gesprochen, die der Umgang mit virtuellen Geld hat. Nun ein neuer Aspekt.
Macht über das Individuum?
Schaffen wir das Bargeld ab, sind wir nicht nur von der funktionierenden Technik abhängig, sondern auch von denen, die das Geld verwalten, denen die, die Geldverwalter verwalten und denen die uns verwalten. Ergo dem Staat und der Wirtschaft.
Wer immer die Datenströme kontrolliert oder denen befiehlt, die diese Datenströme kontrollieren und Einfluss darauf hat, diese Personengruppe kontrolliert auch dich. Das ist ein Fakt. Du musst essen, trinken, wohnen und schlafen, als Grundbedürfnis. Auch das ist ein Fakt. Womit bezahlst du? Natürlich mit Geld. Hast du Bargeld, dann kann dir Niemand etwas vorschreiben, du gibst dein Geld nach Gutdünken aus. Das ist Fakt. Du sagst was du willst, du denkst was du willst, du lebst wie du möchtest. Dein Limit ist nur dein Einkommen an Bargeld. Das ist ein Fakt.
Doch wenn dieses Einkommen nur noch virtuell aus Nullen und Einsen besteht, dann gehört es dir zwar immer noch. Doch woher weißt du, das du noch frei reden kannst, wenn der Mann gegen den du, vielleicht redest, über die Macht verfügt, dich um dein virtuelles Geld zu bringen? Bist du dann noch frei, hoffst du auf Gerechtigkeit? Das ist genauso eine Illusion, wie an die Echtheit von virtuellen Geld zu glauben.
Es heißt Macht korrumpiert, grenzenlose Macht korrumpiert grenzenlos. Wer sollte die Mächtigen noch kontrollieren, wenn du ihnen gestattest grenzenlose Macht zu haben. Denn Bargeld ist immer noch Macht. Macht über dich selbst, Macht über deine Freunde, Bekannte, Verwandte, Macht über die Menschheit. Virtuelles Geld ist grenzenlose Macht über das Individuum. Das ist Fakt.
Es ist kaum notwendig die Folgen weiter zu erläutern, denn jeder der diesen Beitrag liest, kann diese gedanklichen Szenarien problemlos weiter denken.
Ist die Zukunft Bargeldlos?
Die Frage ist nur, wann kommt die totale Bargeldlosigkeit? In der Politik, wird dieses Szenario als noch nicht relevant bezeichnet. Sicher nicht, weil es technisch nicht umsetzbar wäre. Das wäre schon im späten 20 Jahrhundert möglich gewesen, Es ist nur so, das die meisten Menschen keine Akzeptanz zeigen würden. Sie müssten einen Sinn sehen, das Bargeld abzuschaffen.
Schweden gilt als Vorreiter. Es ist sehr wahrscheinlich, das es der erste Staat Europas sein wird, der versuchen wird, das Bargeld abzuschaffen.
Ist ein Szenario heute schon denkbar?
Wir alle schauen schon lange kopfschüttelnd auf unseren Euro, der uns eigentlich nur immer neuere Teuerungen brachte. Egal, was uns die Politik, die bei der Einführung nur wirtschaftsfreundliche Ziele verfolgte erzählen mag. Alles lässt sich mit Statistiken schönen. Nicht umsonst sagte der britische Premierminister Churchill einst, traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Uns als kleines Rad dieser Gesellschaft fällt am Geld eher eins auf, mit jedem neuen Schein, erscheint uns das Geld hässlicher. Oft hört man den Vergleich vom Monopoly Geld in der Bevölkerung, also Spielgeld. In der Sache war Bargeld immer etwas, was wir mochten, etwas dass uns auch vom Designe angesprochen hat. Wir konnten uns damit Identifizieren. Seit der nationale Charakter des Geldes in Europa verloren gegangen ist, wurden wir emotional kälter gegenüber dem Geld, und mit jeden neuen Designe entfernen wir uns mehr davon, Bargeld zu mögen. Zufall oder ein Plan, die Akzeptanz von Bargeld zu reduzieren? Das bleibt reine Spekulation. Eher Verschwörungstheorie, als beweisbar.
Doch in der heutigen Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Es sieht so aus, als gäbe es bald neue Argumente, gegen das Bargeld. Wir alle wissen, das Bargeld uns krank machen kann. Die Scheine und Münzen haben einen Nachteil. Sie sind eigentlich absolut unhygienisch. Bakterien, Viren und Keime aller Art, befinden sich auf den Oberflächen, da es täglich von Hand zu Hand geht. In der alltäglichen Praxis interessiert es uns wenig, wir denken darüber einfach nicht gerne nach.
Doch seit Monaten beobachten wir mit Interesse, wie eine sonst eher regional klein verlaufende Epidemie Episode in Afrika sich unkontrolliert ausbreitet, ganze Landstriche West Afrikas ins gesellschaftliche Chaos stürzt. Das allein beunruhigt uns noch nicht, es ist ja weit weg, glauben wir und die Experten sagten ja, keine Gefahr für Europa. Nun sagen die Experten immer noch statistisch besteht die Gefahr in Europa für bei soundsoviel Prozent für dieses oder jenes Land. Also eigentlich immer noch keine Gefahr. Vermutlich hören wir nun monatlich andere Prognosen. Natürlich besteht auch bei den ersten Fällen in Europa keine Gefahr. Es stimmt schon, Europa ist technisch und medizinisch sehr gut geschützt und selbst Infizierte haben hier eine viel bessere Überlebenschance, als in Afrika. Obwohl es eine wirklich tödliche Infektion ist. Natürlich gibt es da schon wieder Verschwörungstheorien, das die USA Ebola verbreitet hätten. Das denke ich zwar nicht, aber in der heutigen Welt, traue ich mir nicht mehr, etwas für unmöglich zu halten. Der Mensch ist leider die bösartigste und traurigste Kreatur unter Gottes herrlichen Himmel, wie es so schön heißt.
Wir können davon ausgehen, das diese Infektionskrankheit noch in 2014, in einigen Großstädten auftreten wird, sicher erst nur Einzelfälle. Doch in 2015, da könnten sich die Vorfälle häufen. Vielleicht wenige Dutzend, vielleicht einige Hundert oder auch tausende Fälle. Sicher kaum merklich bedrohlich und wohl mit nur wenige Toten, doch genug Stoff, um in den Medien dauerhaft präsent zu sein. Wir alle werden viel aufmerksamer zuhören. Empathischer für das Thema. Wäre es nicht wahrscheinlich, das dann auch die Politik aufmerksamer reagiert und natürlich darauf verweist, das grade unser Bargeld eine dauerhafte latente Gefahr ist, für die Volksgesundheit. Eine hygienische Zeitbombe, die entschärft werden sollte. Ob das nicht ein Zeitpunkt sein könnte, eine andauernde mediale Kampagne zu starten, die auf Dauer die Akzeptanz der Bürger für das bargeldlose Zahlen steigert?
Alles nur Spekulationen, die mir bei diesem Thema durch den Kopf gehen. Die Zukunft wird zeigen, was die Mächtigen noch bereit sind zu tun, um uns Bürger besser kontrollieren zu können. Ob sie sich diese gute Möglichkeit entgehen lassen?
George W. Lästerbacke
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Mittwoch, 12. März 2014
Für Dich...
Durch den gezackten Tunnel,
ans Licht.
Führt mich wie von Geisterhand,
dein stiller Sog.
Und die Erdoberfläche will beben,
vereint wird Licht mit Schatten
Bis ich still dröhnend hoch oben,
endlich sitze.
Die Sterne zählend,
welche unter mir
leuchten wie Feuer.
Endlich schweige ich für dich.
Auf gewebtem Stuhl deiner Seelenfäden
Im Glück.
Georg Wilhelm von Fürstenberg
ans Licht.
Führt mich wie von Geisterhand,
dein stiller Sog.
Und die Erdoberfläche will beben,
vereint wird Licht mit Schatten
Bis ich still dröhnend hoch oben,
endlich sitze.
Die Sterne zählend,
welche unter mir
leuchten wie Feuer.
Endlich schweige ich für dich.
Auf gewebtem Stuhl deiner Seelenfäden
Im Glück.
Georg Wilhelm von Fürstenberg
Sonntag, 17. November 2013
Das www, das Leben und der Unterschied.
Das Internet,
frei bin ich nur, solange ich noch offline gehen kann.
Das Internet als Plattform der Begegnung ist vermutlich, die innovativste, unfreiwillige Erfindung des 20 Jahrhunderts. Niemand hätte gedacht, das diese Plattform, die für den Kontakt von Wissenschaftlern erdacht wurde, in der Zukunft zur Informationsbörse, Dating Plattform, Datenautobahn für Unzähliges und Sprachrohr für Jedermann würde.
Die entwickelte Eigendynamik des Mediums macht klar, es war Zeit für globale Vernetzung. Eine nächste Ebene menschlicher Kommunikationsform. Das ist natürlich nur ein Spiegel aktueller Gesellschaft. Den sowohl die Dummen, als auch die Klugen nutzen das Internet. Das Internet, ist demokratisch, Anarchisch und noch relativ frei. Abgesehen von einigen staatlichen und privateren Stalking Aktionen, denen man als versierter User vorbeugen kann. Es hat auch gegenüber der echten Offline Welt einen großen Vorteil. Besonders lästige Nutzer, die klickt man hier einfach weg. Da gibt es vielerlei Wege. Doch versucht mal in der Offline Welt da draußen, eure Nachbarn auf die Igno Liste zu setzen.
Natürlich ist es so, das durch die häufige Dominanz der Dummen und der Dummheit viele Gutes und Interessantes verdorben wird. Doch wer gut zu unterscheiden weiß, dem kann das Internet helfen, sich die Welt noch viel intensiver zu erschließen. Wer klug zu trennen weiß, zwischen on und off, besonders auf emotionaler Ebene. Wer versteht, das hinter den Nullen und Einsen der binären Zahlencodes, deren sich unsere Kommunikationsmaschinen, die PCs, Laptops, Tabels und Handys bedienen, zwar auch Menschen stehen, aber oft hinter einer Maske, der kann mit diesem Medium wunderbar umgehen und in beide Welten gut verknüpfen.
Wer diese einfache Regel missachtet, setzt beim Umgang mit dem Medium Internet, die Dramen der Offline Welt im Internet nur fort. Das ist dumm. Im Laufe der Jahre, die ich nun schon mit dem Internet lebe, dass zum Teil auch meinen Lebensunterhalt finanziert, zu der Erkenntnis gekommen, das Online Leben erschreckend real sein kann.
Bis vor einiger Zeit lächelte ich noch über Online Dating, doch auch da musste ich verstehen, das zwar es richtig ist, wie ich im allgemeinen darüber denke. Es ist eine ziemlich blöde Fleischbeschau, oft Zeit und Geldverschwendung. Viele Fakes und falsche Träume, besonders bei kommerziellen Anbietern. Doch es ist in seltenen Fällen möglich, im Internet einen Partner kennen und lieben zu lernen, wenn man nicht sucht, sondern sich einfach findet.
Das Internet ist ein Teil unser Lebensrealität und Qualität geworden. Doch frei bin ich nur, solange ich noch offline gehen kann.
George W. Lästerbacke
frei bin ich nur, solange ich noch offline gehen kann.
Das Internet als Plattform der Begegnung ist vermutlich, die innovativste, unfreiwillige Erfindung des 20 Jahrhunderts. Niemand hätte gedacht, das diese Plattform, die für den Kontakt von Wissenschaftlern erdacht wurde, in der Zukunft zur Informationsbörse, Dating Plattform, Datenautobahn für Unzähliges und Sprachrohr für Jedermann würde.
Die entwickelte Eigendynamik des Mediums macht klar, es war Zeit für globale Vernetzung. Eine nächste Ebene menschlicher Kommunikationsform. Das ist natürlich nur ein Spiegel aktueller Gesellschaft. Den sowohl die Dummen, als auch die Klugen nutzen das Internet. Das Internet, ist demokratisch, Anarchisch und noch relativ frei. Abgesehen von einigen staatlichen und privateren Stalking Aktionen, denen man als versierter User vorbeugen kann. Es hat auch gegenüber der echten Offline Welt einen großen Vorteil. Besonders lästige Nutzer, die klickt man hier einfach weg. Da gibt es vielerlei Wege. Doch versucht mal in der Offline Welt da draußen, eure Nachbarn auf die Igno Liste zu setzen.
Natürlich ist es so, das durch die häufige Dominanz der Dummen und der Dummheit viele Gutes und Interessantes verdorben wird. Doch wer gut zu unterscheiden weiß, dem kann das Internet helfen, sich die Welt noch viel intensiver zu erschließen. Wer klug zu trennen weiß, zwischen on und off, besonders auf emotionaler Ebene. Wer versteht, das hinter den Nullen und Einsen der binären Zahlencodes, deren sich unsere Kommunikationsmaschinen, die PCs, Laptops, Tabels und Handys bedienen, zwar auch Menschen stehen, aber oft hinter einer Maske, der kann mit diesem Medium wunderbar umgehen und in beide Welten gut verknüpfen.
Wer diese einfache Regel missachtet, setzt beim Umgang mit dem Medium Internet, die Dramen der Offline Welt im Internet nur fort. Das ist dumm. Im Laufe der Jahre, die ich nun schon mit dem Internet lebe, dass zum Teil auch meinen Lebensunterhalt finanziert, zu der Erkenntnis gekommen, das Online Leben erschreckend real sein kann.
Bis vor einiger Zeit lächelte ich noch über Online Dating, doch auch da musste ich verstehen, das zwar es richtig ist, wie ich im allgemeinen darüber denke. Es ist eine ziemlich blöde Fleischbeschau, oft Zeit und Geldverschwendung. Viele Fakes und falsche Träume, besonders bei kommerziellen Anbietern. Doch es ist in seltenen Fällen möglich, im Internet einen Partner kennen und lieben zu lernen, wenn man nicht sucht, sondern sich einfach findet.
Das Internet ist ein Teil unser Lebensrealität und Qualität geworden. Doch frei bin ich nur, solange ich noch offline gehen kann.
George W. Lästerbacke
Sonntag, 29. September 2013
Geht es dir gut?
Geht es mir gut?
Ich sagte einer Freundin „lass es dir gut gehen“. Sie fragte, wie ich „gut“ definieren würde.
Darüber denkt man eigentlich gar nicht nach. „Geht es dir gut?“ und „Mir geht es gut“, das sind so alltägliche Floskeln. Meisten so dahin geplappert. Aber das einmal so zu definieren, die Frage stellt nie Jemand. Gut, das hat mich angeregt, doch mal darüber nachzudenken.
Ich glaube "Mir geht es gut" ist sehr individuell, das kann und muss wohl Jeder für sich selbst definieren. Es gibt kein übergeordnetes definierbares „gut“, das die emotionale Stimmungslage definieren könnte. Mein "gut" heißt eine gewisse Regelmäßigkeit von Ritualen im Tagesablauf, das ich arbeiten kann, das ich geliebt werde ohne genervt zu werden, das ich meine eigene Welt haben kann, ohne das Andere davon wissen.
Meine Wohnung ist gut, weil ich dort sein kann, wann ich will, nicht weil ich muss. Das ich genau aus dieser Regelmäßigkeit und Normalität wieder ausbrechen kann, wann immer ich es mag. Mein „gut“ ist die Freiheit zu tun und zu lassen, was ich will. Wie gesagt, das ist mein "gut".
Was dein "gut" ist, muss du selbt herausfinden.
George Wilhelm von Fürstenberg
Ich sagte einer Freundin „lass es dir gut gehen“. Sie fragte, wie ich „gut“ definieren würde.
Darüber denkt man eigentlich gar nicht nach. „Geht es dir gut?“ und „Mir geht es gut“, das sind so alltägliche Floskeln. Meisten so dahin geplappert. Aber das einmal so zu definieren, die Frage stellt nie Jemand. Gut, das hat mich angeregt, doch mal darüber nachzudenken.
Ich glaube "Mir geht es gut" ist sehr individuell, das kann und muss wohl Jeder für sich selbst definieren. Es gibt kein übergeordnetes definierbares „gut“, das die emotionale Stimmungslage definieren könnte. Mein "gut" heißt eine gewisse Regelmäßigkeit von Ritualen im Tagesablauf, das ich arbeiten kann, das ich geliebt werde ohne genervt zu werden, das ich meine eigene Welt haben kann, ohne das Andere davon wissen.
Meine Wohnung ist gut, weil ich dort sein kann, wann ich will, nicht weil ich muss. Das ich genau aus dieser Regelmäßigkeit und Normalität wieder ausbrechen kann, wann immer ich es mag. Mein „gut“ ist die Freiheit zu tun und zu lassen, was ich will. Wie gesagt, das ist mein "gut".
Was dein "gut" ist, muss du selbt herausfinden.
George Wilhelm von Fürstenberg
Freitag, 12. Juli 2013
#Bundestagswahl und andere Spiele.
Zum Wochenende möchte ich euch, ein paar Gedanken mit geben, die ihr einmal ohne Scheuklappen betrachten solltet. Wenn das überhaupt noch möglich ist.
Etwas simplifiziert werde ich unsere politische Lage beschreiben. Vermutlich gefällt Einigen von Euch nicht, was ich schreibe, andere verstehen es nicht und die meisten interessiert es nicht.
Ich schreibe es trotzdem auf. Denn es gibt 2013 eine Bundestagswahl und wieder wird sich nichts ändern. Weil ein Spiel gespielt wird, dass Keiner durchschauen will oder das einfach ignoriert wird.
Es gilt, die Parteien Illusion aus den Köpfen zu entfernen. Das System ist nichts Anderes als eine Einheitspartei geworden. Die Individualität ist eine Illusion. Abweichende Nuancen in den Programmen, sind Folklore, nicht mehr.
Das große Ziel ist, den Pott der Macht zu verteilen, das Wahlvieh treibt man vor sich her und opfert es auf dem Altar der neo liberalen Wachstumsideologie.
Die Dummheit ist, durch die Teilnahme an den Demokratie Spiel legitimiert der Wähler nur einen weiteren Flügel eines Machtblocks, der keinerlei Interesse am Volk hat. Es ist eine wahnsinnige, ideologisierte Clownerie geworden.
Das Nazi Spiel, ist die Randerscheinung, um Buhmänner zu zeigen, die das Spiel der Demokratie bedrohen. Der perfekte Rahmen, hat immer zwei Buhmänner. Einen links und einen rechts, damit die Mitte sich für wahr halten kann. Somit haben wir, die Linke, die NPD und als Sahnehäubchen, die NSU. Eine absolute Minderheit, zugegeben Beobachtungswürdiger bis kriminell gefährlicher Personen, wird zum Staatsfeind deklariert, um das Volk zu blenden. Gleichzeitig wird jeder Andersdenkende in die Nazi Schublade gepackt um echte Kritiker mundtot zu machen.
Das ist das Spiel mit der Macht. Wer es mitspielt, macht sich schuldig, wer sich raus hält macht sich schuldig und Alle werden den Preis bezahlen. Organisiert Euch, findet die eigene Mitte. Macht kann man nur mit Macht bekämpfen. Und egal wie lange sich die Erde dreht, die Macht ist auf der Straße, man muss sie nur nutzen. Die Wahlen kann das Volk nicht mehr gewinnen, seine Freiheit jedoch schon.
Allen die das zu Ende gelesen haben, einen schönes Wochenende, dem Rest schlaft weiterhin gut.
Blasphemous Jaw
Zum Wochenende möchte ich euch, ein paar Gedanken mit geben, die ihr einmal ohne Scheuklappen betrachten solltet. Wenn das überhaupt noch möglich ist.
Etwas simplifiziert werde ich unsere politische Lage beschreiben. Vermutlich gefällt Einigen von Euch nicht, was ich schreibe, andere verstehen es nicht und die meisten interessiert es nicht.
Ich schreibe es trotzdem auf. Denn es gibt 2013 eine Bundestagswahl und wieder wird sich nichts ändern. Weil ein Spiel gespielt wird, dass Keiner durchschauen will oder das einfach ignoriert wird.
Es gilt, die Parteien Illusion aus den Köpfen zu entfernen. Das System ist nichts Anderes als eine Einheitspartei geworden. Die Individualität ist eine Illusion. Abweichende Nuancen in den Programmen, sind Folklore, nicht mehr.
Das große Ziel ist, den Pott der Macht zu verteilen, das Wahlvieh treibt man vor sich her und opfert es auf dem Altar der neo liberalen Wachstumsideologie.
Die Dummheit ist, durch die Teilnahme an den Demokratie Spiel legitimiert der Wähler nur einen weiteren Flügel eines Machtblocks, der keinerlei Interesse am Volk hat. Es ist eine wahnsinnige, ideologisierte Clownerie geworden.
Das Nazi Spiel, ist die Randerscheinung, um Buhmänner zu zeigen, die das Spiel der Demokratie bedrohen. Der perfekte Rahmen, hat immer zwei Buhmänner. Einen links und einen rechts, damit die Mitte sich für wahr halten kann. Somit haben wir, die Linke, die NPD und als Sahnehäubchen, die NSU. Eine absolute Minderheit, zugegeben Beobachtungswürdiger bis kriminell gefährlicher Personen, wird zum Staatsfeind deklariert, um das Volk zu blenden. Gleichzeitig wird jeder Andersdenkende in die Nazi Schublade gepackt um echte Kritiker mundtot zu machen.
Das ist das Spiel mit der Macht. Wer es mitspielt, macht sich schuldig, wer sich raus hält macht sich schuldig und Alle werden den Preis bezahlen. Organisiert Euch, findet die eigene Mitte. Macht kann man nur mit Macht bekämpfen. Und egal wie lange sich die Erde dreht, die Macht ist auf der Straße, man muss sie nur nutzen. Die Wahlen kann das Volk nicht mehr gewinnen, seine Freiheit jedoch schon.
Allen die das zu Ende gelesen haben, einen schönes Wochenende, dem Rest schlaft weiterhin gut.
Blasphemous Jaw
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Mittwoch, 16. Januar 2013
Verstand und Herz
Wo liegt eigentlich unser Denkfehler der uns immer noch hindert, zu erkennen und frei zu Leben.
Ein Fehler hab ich entdeckt, auch wenn ich nicht weiß, ob es der einzige Fehler ist der uns stagnieren lässt. Es sind Gesetze sind in unseren Kopf.
Gesetze regeln unser Leben und beschränken uns. Weil wir in Jahrtausenden gelernt haben, Alles hat ein Gesetzt, sonst herrscht Chaos. Dabei definieren wir schon Chaos im Alltag oft falsch. In seiner ursprünglichen Bedeutung war der Begriff Chaos das Synonym für Leere oder auch das Nichts. Erst später wandelte sich der Sinn, in der begrifflichen Anwendung zu ein Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung.
Wir orientieren wir uns an einer falschen Definition. Das hat zur folge, das wir versuchen Gesetzt zu schaffen, um ein Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung zu ordnen, wo es nötig wäre, eine Leere zu füllen oder dem Nichts Struktur zu geben.
Per Gesetzt versuchen wir zu ordnen, was eigentlich Menschlichkeit und Kreativität bedarf. Die Idee, das Gesetze unser falsch definiertes Chaosbild ordnen, sitzt tief in unserer Denkstruktur und hindert uns am freien Denken.
Seit unendlichen Zeiten pressen wir unsere Welt und das Universum in Gesetze, ob in der Gesellschaft oder der Natur.
Oft stellen wir dabei fest, die von uns festgelegten Gesetze stimmen einfach nicht, sie funktionieren nicht.
Spätestens seit Erkenntnissen in der Quantenphysik, sollten wir eigentlich verstehen, das Gesetze in jeder Form falsch sind, doch wir halten weiterhin daran fest. Obwohl wir ebenfalls seit Jahrtausenden erkannt haben, das Gesetze nicht die Lösung unserer gesellschaftlichen Probleme sind, sondern oft noch mehr Probleme verursachen. Wir können für das Individuum nichts allgemein, gültiges festlegen, für die Natur und das Universum schon gar nicht.
Es ist an der Zeit zu erkennen, das wir wohl in der Lage sind Funktionsmechanismen für begrenzte Bereiche zu erkennen und als Basis zu dynamischer Erkenntnisentwicklung zu nehmen. Aber das Aufstellen von fixer Gesetzlichkeit hindert uns, uns geistig so zu entwickeln, wie es möglich wäre.
Festgelegte Gesetze sind Kastration für den Geist. Das Denken wird oft in einer Richtung fixiert. Das dem Menschen und seiner Intelligenz eigene Hinterfragen von Dingen und Themen aller Art wird künstlich unterdrückt. Da ein scheinbar sicherer Raum geschaffen wird, der vorgaukelt denken und hinterfragen sind nicht nötig. Ein Gesetz regelt unsere Probleme.
In der Naturwissenschaft konnte man den Fall von Gesetzen, die als allg. anerkannt galten oft beobachten. Aber auch die Widerstände gegen das reformieren der falscher Meinungen, weil diese Meinungen in einen Naturgesetz formuliert sind.
Aber das Universum kennt keine Gesetze, das Universum kennt nur Funktion und Wirkprinzipien. Wir können versuchen diese scheinbar fixen Regeln in unsere Weltsicht zu integrieren. Das zum Nutzen Aller, mehr nicht.
Von der dümmlichen Argumentation religiöser Akteure mit göttlichen Gesetzen, will ich erst gar nicht sprechen. Ich werde meine positive Sicht auf die 10 Gebote des Christentums, später noch ausführlicher beschreiben.
Betrachten wir nun unsere moderne Gesellschaft, wird mir vermutlich Jeder widersprechen und sagen, wir brauchen Gesetze, um unser Zusammenleben zu regeln.
Oberflächlich betrachtet, mag das auch richtig sein. Aus unserer beschränkten Sicht, den Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung im Chaos ordnen müssen. Doch wie ich schon feststellte, ein Denkfehler auf Grund falscher Definition des Begriffes Chaos und der daraus folgenden zwanghaften Erschaffung von Gesetzen.
Es ist wahr, das wir in einer Gesellschaft Regeln des Zusammenlebens haben. Doch diese sind nicht aus künstlich geschaffenen Korsetts von Gesetzen entstanden, sondern aus der Erfahrung des Zusammenlebens von Menschen.
Gesetze sind nur der zwanghafte Versuch, erlebte, gewachsene Regeln, die aus dem menschlichen Zusammenleben entstanden sind zu zementieren und diese somit auch statisch zu machen.
Der Anfang von Unfreiheit, sind Gesetze. Gewachsenes zwischenmenschliches Leben, das regelt sich selbst. Da die Natur uns befähigt hat komplex zu denken und ein natürliches Gespür für ein gutes Klima des Zusammenlebens zu schaffen.
Ich behaupte Gesetze haben unser Zusammenleben vergiftet. Kriege im großen Stil und Unterdrückung, sind dadurch erst möglich geworden, durch das Gesetz.
Egal aus welchen Geiste heraus.
Heute ist es gut zu beobachten, Gesetze werden in der Regel mehr zur Unterdrückung des Individuums, als zu dessen Nutzen verwendet. Und vermutlich machen 90 Prozent der Gesetze überhaupt keinen Sinn, da sie sich als zu statisch, für eine sich dynamisch entwickelnde Gesellschaft erweisen. Im günstigsten Fall geraten diese Gesetze in Vergessenheit. Was wohl dann, den Wert vieler Gesetze deutlich macht.
An vielen Fällen von Gesetzen könnte man beweisen, wie untauglich sie sind, einer Gesellschaft nützlich zu sein. Das werde ich hier aber nicht tun, weil es den meisten Leser sowieso klar ist.
In unserer realen Lebenspraxis würden sehr wenige statische Regeln notwendig sein, um die Gesellschaft stabil zu halten. Ähnlich den 10 Geboten des Christentums. Die unzweifelhaft zum Teil richtig sind. Es sind aber in unseren Sinne auch keine Gesetze, sondern weniger statische Bekenntnisse zu gewachsenen, zwischenmenschlichen Erfahrungen im Zusammenleben der Zeit in der die Menschheit sich Ihrer selbst bewusst wurde.
Ein gewachsenes Werk, ein echtes und damals zu 100 Prozent passendes Konzept des Zusammenlebens. Einfach und übersichtlich, leicht verständlich. In abgewandelter Form auch heute noch funktional.
Hingegen ist zu beobachten, das Gesetze heute nur noch der Zementieren von Macht dienen. Eine juristisch dominierte Zivilisation, die von parasitären Individuen mit Hilfe von Gesetzen in Unfreiheit gehalten wird. Der produktive und kreative Mensch wird durch Gesetze manipuliert und dominiert.
Das sich das Zusammenleben einfach auf natürliche Art in Gruppen entwickelt ist überall in der Natur auf die einfache Weise zu beobachten. In der Fauna und Flora gibt es keine Gesetze. Alles findet auf natürlichen Wege seine ganz eigene Ordnung.
Mein Fazit, wir brauchen keinen neuen Gesetze. Wir brauchen gesunden Menschenverstand und Herz. Eigenschaften, die in uns verkümmern, in Zeiten, in denen wir uns nur zu gerne freiwillig entmündigen lassen, müssen wir wieder von Freiheit träumen können. Damit sie uns nicht letztendlich ganz verlässt.
George W. Lästerbacke
Labels:
Denken,
Freiheit,
Herz,
Liebe,
NWO,
revolution,
Überwachung,
verstand
Samstag, 25. Dezember 2010
Bürgerrechtlern, Völker & Realität
"Wie wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat"
Bärbel Boley,
DDR-Bürgerrechtlerin
Das Problem mit den meisten Bürgerrechtlern in der DDR war, Sie glaubten an Konzepte, die nie wirklich vorhanden waren. Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Demokratie. Der Blick eines Ausserirdischen auf einen fremden Planeten, würde auch zu fehlerhaften Sichten über ein System / Planeten führen. Das Resultat, die meisten Bürgerrechtler haben resigniert, Ihre Seele verkauft oder sind schon tot. Um freiheitliche Konzepte durchsetzen zu können, wäre ein Volk nötig, das daran Interesse hat, wirklich frei zu sein, eigenverantwortlich zu handeln. Ein Volk, das nicht gewillt ist, sich von einem Bürokraten Apparat gängeln zu lassen, ein Volk das nicht bequem und denkfaul ist. Das Entscheidungen nicht nur zu gerne delegiert. Ein paar Bürgerrechtler reichen nicht. Die alte Regel ist, hast du die Macht, wirst du zum dem, was du immer verachtet hast. Das ist die einzige fast universell anwendbare Regel der menschlichen Natur. Einige wenige Personen wie Gandhi, mag man als Ausnahme sehen. Doch außer schöner Zitate hinterließen diese Personen auch nichts handfestes, oder wer möchte behaupten, dass die Welt dadurch besser wurde? Auch diese Personen haben nicht wirklich etwas verändert, betrachtet man es im Rückblick. Der Mensch hat ein großes Potential, die Welt zu einem Paradies zu machen, doch es wird erst Realität, wenn jeder Einzelne bereit ist Verantwortung für das Ganze zu übernehmen. Also lässt sich vermuten, das diese Spezies bis zum Ende ihrer Existenz, nur am Rande ihrer Möglichkeiten bleiben wird. Denn ihr fehlt der Mut dauerhaften, kollektiven Handelns. Die Menschheit bleibt vermutlich eine traurige Episode im Universum. So wie die Deutschen die Chance vertan haben, eine große, autonome Nation zu werden, die der Welt vorlebt, was Freiheit, sozialer Frieden und echte Demokratie sind.
George W. Lästerbacke
Bärbel Boley,
DDR-Bürgerrechtlerin
Das Problem mit den meisten Bürgerrechtlern in der DDR war, Sie glaubten an Konzepte, die nie wirklich vorhanden waren. Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Demokratie. Der Blick eines Ausserirdischen auf einen fremden Planeten, würde auch zu fehlerhaften Sichten über ein System / Planeten führen. Das Resultat, die meisten Bürgerrechtler haben resigniert, Ihre Seele verkauft oder sind schon tot. Um freiheitliche Konzepte durchsetzen zu können, wäre ein Volk nötig, das daran Interesse hat, wirklich frei zu sein, eigenverantwortlich zu handeln. Ein Volk, das nicht gewillt ist, sich von einem Bürokraten Apparat gängeln zu lassen, ein Volk das nicht bequem und denkfaul ist. Das Entscheidungen nicht nur zu gerne delegiert. Ein paar Bürgerrechtler reichen nicht. Die alte Regel ist, hast du die Macht, wirst du zum dem, was du immer verachtet hast. Das ist die einzige fast universell anwendbare Regel der menschlichen Natur. Einige wenige Personen wie Gandhi, mag man als Ausnahme sehen. Doch außer schöner Zitate hinterließen diese Personen auch nichts handfestes, oder wer möchte behaupten, dass die Welt dadurch besser wurde? Auch diese Personen haben nicht wirklich etwas verändert, betrachtet man es im Rückblick. Der Mensch hat ein großes Potential, die Welt zu einem Paradies zu machen, doch es wird erst Realität, wenn jeder Einzelne bereit ist Verantwortung für das Ganze zu übernehmen. Also lässt sich vermuten, das diese Spezies bis zum Ende ihrer Existenz, nur am Rande ihrer Möglichkeiten bleiben wird. Denn ihr fehlt der Mut dauerhaften, kollektiven Handelns. Die Menschheit bleibt vermutlich eine traurige Episode im Universum. So wie die Deutschen die Chance vertan haben, eine große, autonome Nation zu werden, die der Welt vorlebt, was Freiheit, sozialer Frieden und echte Demokratie sind.
George W. Lästerbacke
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