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Dienstag, 10. April 2018

Atheistische Mystik. Rausch ohne Drogen?


Die Einführung in die atheistische Mystik hätte man den Versuch, diesen Text nennen können, wenn ich den vermessenen Akt, der Schöpfung einer neuen Bibel für Atheisten unternehmen würde. Doch zu eurem und meinem Glück werde ich mich hier nicht über Transendentalismus, Genderismus, Marxismus und Kapitalismus auslassen. Sondern nur über den Selbstversuch eines Freundes bei Reizentzug schreiben, die eigenen Erlebnisse in einem Isolationstank und eigene Gedanken dazu. Es ist mehr als Zwiegespräch zu verstehen.

Das Thema:
Die Folgen für uns, die aus der Erkenntnis der Wissenschaft, das viele Erlebnisse von der Nahtoterfahrung, Geisterscheinungen bis zur Entführung durch Aliens psychologische Effekte sind, die unser Gehirn dann erschafft, wenn es sich selbst überlassen wird. Diese Effekte resultieren natürlich aus extrem vielen Eindrücken und Erlebnissen unseres echten Lebens, aber auch aus unserem Bild der Welt, wie wir glauben, dass sie ist.
In diesem Zusammenhang können auch völlig neue Welten auftreten, die wir uns niemals erklären werden können. Aber genau aus diesem Grund nenne ich es atheistische Mystik, speziell für mich und andere Atheisten.

Natürlich kann es auch sehr verständliche Bilder geben, wie Engel, die Hölle oder 72 schöne Jungfrauen. Aber eben nur für Menschen, die diese Bilder auch in ihrem Glaubensbild fest integriert haben.

Das schöne ist daran, jederkann diese Selbstversuche ohne Hilfe allein machen und ich ermuntere jeden, auf diese Reise zu gehen. Es ist ein Trip in sich selbst, ohne Drogen und ohne körperliche Nebenwirkungen. Zumindest hörte ich noch nicht davon, das jemand davon Schaden genommen hätte. Eher empfanden es wohl die meisten Menschen als Erweiterung ihres persönlichen Horizontes, ohne dabei ihr Weltbild in Frage stellen zu müssen.

Eine kurze Anleitung:
Eigentlich braucht ihr nicht viel. Ein wenig rotes Licht, einen ruhigen Raum oder Ohrstöpsel, optional Kopfhörer mit einem Video von weißem Rauschen und eine bequeme Liegefläche. Für die Augen wird empfohlen, einen in zwei Hälften geschnittenen Tennisball zu verwenden, besonders, wenn man dabei das rote Licht verwendet. Ich denke aber, es tut auch eine Augenbinde, besonders, wenn man kein rotes Licht zur Verfügung hat.

Weitere Anleitungen und Videos mit weißem Rauschen findet man auf YouTube und anderswo im Internet.

Aber nun zu meinen Kollegen, der sich gerne investigativ gibt. Er vollzog das eben von mir beschriebene Experiment, welches nach der Ganzfeld Methodik gestaltet ist. Genaueres findet ihr bei Google, wenn ihr Ganzfeld Effekt in den Browser tippt. Den Ablauf des Experimentes könnt ihr auch direkt auf dem YT- Kanal Norman Investigativ verfolgen. Sicher ein ganz interessanter Kanal, wenn man sich für Wissenschaft und Verschwörungstheorien interessiert. Norman bietet gut gemachte Videos mit vielen eigenen Gedanken.

Nun zum eigentlichen Versuch, der natürlich für den Außenstehenden unspektakulär wirkt, aber Normen hat das im Video gut aufbereitet. Kurz beschrieben, er erlebte beim Selbstversuch einen Einstieg, den viele als Nahtoderfahrung, weißes Licht verstehen würden, um dann eine Flut von Bildern zu sehen, welche wohl auf seine vielseitigen Interessen zurückzuführen sind. Sein erster Versuch endete damit, das der Versuch sich auf bestimmte Bilder zu fokussieren, das Experiment beendeten. Eine Erfahrung, die viele Menschen bei diesem Selbstversuch machen. Offensichtlich ist, das man sicher eine gewisse Selbstbeherrschung an den Tag legen muss, um dem Gehirn Freiraum zu lassen. Aber bei getreuen üben dieser Praktik, kann man bestimmt ganz neue Erlebnisse generieren.

Ich hoffe, das er weiteren Selbstversuche dokumentieren wird, denn es ist doch sehr interessant, was ein Atheist dann für Filme dreht, wenn man sein Gehirn sich selbst überlässt.

Ich hatte in Russland einmal das Vergnügen, einen echten Isolationstank benutzen zu dürfen. Nur für 2 Stunden, aber es war interessant. Diese Tanks dienen im Gegensatz zu dem Ganzfeld- Versuch der kompletten Abschaltung aller Reize. Man schwimmt auf dem Rücken liegend in einer Wasserlösung und schwebt förmlich im Nichts. Im Prinzip ist es aber nichts anderes, als die Ganzfeld Anordnung, nur unter härteren Bedingungen.

Ich sah zwar kein weißes Licht oder einen Tunnel, dafür hatte ich nach gefühlt, wenigen Augenblicken, welche sicherlich einige Minuten waren, den Eindruck, eine mir unbekannte Welt zu erleben, leider nicht in bunt sondern in schwarz/weißer negativer Optik. Ich konnte bizarre Wesen wahrnehmen, von denen ich vermuten würde, dass sie für uns sonst nur in der Mikrowelt der Bakterien, unter einem Elektronenmikroskop sichtbar werden.

Was immer mein Gehirn für einen Film abspulte, weis ich nicht, denn ich habe zu diesen Bildern bis heute keinen Bezug für mich herstellen können. Ich fand allerdings die Erfahrung höchst interessant. Und wenn ich abends im Bett liege und alles dunkel und still ist, sehe ich ab und zu genau davon noch so etwas, wie die Echos dieser Bilder.
Oder wurde mir doch ein Blick in eine Welt gewährt, die ich nicht kenne und der Tank, war nur das Instrument, eine Schwelle zu überschreiten?

Egal wie wie rational man versuchst etwas zu erklären, man wird niemals alle Antworten geben können. Auch wenn wir keine Mystiker sind, sondern Atheisten mit dem festen Glauben an die Wissenschaft.

Vielleicht ist es auch die Mystik, die unsere Welt realer macht und wir sind auf dem falschen Weg uns dieser Mystik zu verweigern. Weil wir Mystik immer mit Religion und Aberglaube verbinden, welche uns nun wirklich wenig zuträglich ist, als Atheisten. Vielleicht ist das gestatten der Mystik unseres Gehirns, der Schlüssel, unser Gehirn zu erschließen und sein Potential noch viel effektiver zu nutzen. Ich wünsche euch viel Spaß, es einmal selbst zu versuchen.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 27. August 2017

Es gibt keine Instanz über der Vernunft



Siegmund Freud, der österreichischer Psychiater, Begründer der Psychoanalyse, (*6. 5.1856 Freiberg, Mähren, Δ 23. 9. 1939 London) Aber niemanden interessiert sich mehr so recht für ihn, außer als Fußnote. Das finde ich Schade. Hat er doch, wie keine andere Person, die menschliche Psyche versucht zu entschlüsseln und gesellschaftlicfhe Zusammenhänge aufzuzeigen. Seine Folgerungen über Religion und Seelenzustand, waren bahnbrechende gesellschaftliche Kritik.

Der Begründer der Psychoanalyse gilt als einer der einflussreichreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Freud ist ein vehementer Kritiker der Religion Schon als Schüler wird er zum überzeugten Atheisten. Aus seiner Theorie des Unbewussten leitet Freud später seine Religionskritik ab und erklärt Religion zur Zwangsneurose. Er bezeichnet sich selbst als einen Feind der Religion „in jeder Form und Verdünnung".

Freud stammt aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Er studiert Medizin in Wien, promoviert und habilitiert sich dort 1885. Er ist Dozent an der Universität, und eröffnet seine eigene neurologische Praxis. Seine Forschungsergebnisse sind lange umstritten, erst 1902 erhält er eine außerordentliche Professur. In den zwanziger Jahren erscheinen zahlreiche von Freuds zentralen Werken, die seinen internationalen Ruhm als Psychoanalytiker begründen.

Schon zu dieser Zeit bringt der zunehmende Antisemitismus Freud und seine Familie auch in Wien in Bedrängnis. „Ich betrachtete mich geistig als Deutschen, bis ich die Zunahme des antisemitischen Vorurteils in Deutschland und Deutschösterreich bemerkte", schreibt Freud 1926: „Seit dieser Zeit ziehe ich es vor, mich einen Juden zu nennen." Die Nazis verbrennen 1933 seine Schriften und treiben ihn nach der Besetzung Österreichs 1938 ins Exil nach London. Dort entzieht er sich 1939 der weiteren Verschlimmerung seines Krebsleidens – gegen das er seit 1922 angekämpft hat – mit Hilfe einer Überdosis Morphium.

Zitat:
»Wenn die Wahrheit der religiösen Lehren abhängig ist von einem inneren Erlebnis, das diese Wahrheit bezeugt, was macht man mit den vielen Menschen, die ein solches Erlebnis nicht haben? Wenn der Eine aus einem ihn tief ergreifenden ekstatischen Zustand die unerschütterliche Überzeugung von der realen Wahrheit der religiösen Lehren gewonnen hat, was bedeutet das dem Anderen? Allein dieses Credo ist nur als Selbstbekenntnis interessant, als Machtspruch ist es ohne Verbindlichkeit. Es gibt keine Instanz über der Vernunft.«

Samstag, 18. März 2017

Gender ist absurd


Viele diskutieren endlose Details der Genderideologie. Dabei gibt es über den Inhalt dieser Weltanschauung kaum etwas zu diskutieren. Denn bereits der Kerngedanke “Geschlecht ist ein Konstrukt“ ist zumindest falsch formuliert.

Denn das Geschlecht eines Individuums lässt sich direkt an den Geschlechtsmerkmalen festmachen. Ein Mann ist ein Mann, weil er auf dem von der Natur vorgesehenem Wege, mittels seines Penis Sperma in die Vagina eines weiblichen Wesens transportieren kann. Zum Zwecke der Fortpflanzung. Übrigens genau betrachtet, der einzige Sinn unserer Existenz, denn viel weiter hat die Evolution dabei nicht gedacht. Es geht nur um die Erhaltung der Art. Dieses weibliche Wesen, eben die Frau hat Vagina und Brüste um die Frucht der Fortpflanzung in den ersten Monaten zu schützen und später Bürste, um das Kind zu säugen. Natürlich kommen dazu noch gewisse Instinkte, die sowohl Männchen, als auch Weibchen dazu motivieren, die Kinder zu schützen und sie zu erziehen. Diese sehr simplifizierte Beschreibung widerlegt bereits die Gender-Kernthese “Geschlecht ist ein Konstrukt“. Denn Geschlecht orientiert sich an den von der Natur vorgegebenen Basis. Ergo kein Konstrukt in dem uns technologisch betrachteten Sinne. Wir sind Natur pur. Diese natürliche Basis ist bei uns Säugetieren eher simpel gestrickt. Wir als etwas höher entwickelte Spezies sind nur leider mit den Erkenntnissen und Irrtümern unseres Verstandes gebeutelt. Oder von Leuten, die mit puren Populismus versuchen etwas zu schaffen, was wir nicht sind. Selbst die übermütigsten Utopisten, haben derart hirnverbrannte Ideen nicht ausgebrütet. Warum wohl? Weil auch Utopien Sinn machen sollten. X-Geschlechter allerdings machen wenig Sinn. Toleranz gegenüber Menschen die anders empfinden schon eher. Doch Gender verblendete wollen die Menschheit beglücken, mit nichts, was uns nützen würde,

Die Genderideologie ist folglich Opfer der Irrtümer unseres Verstandes, wie so ziemlich jede Ideologie, die uns und unsere Natur verleugnet. Und im Ansatz um populistisches Verständnis wirbt. Die Kernthese “Geschlecht ist ein Konstrukt“ vermittelt nämlich das Geschlecht wäre Verstandesmäßig zu beeinflussen, ist es aber nicht. Es ist biologisch vorgegeben.

Richtig hingegen ist die Aussage, das unser Verstand heute in der Lage ist, sowohl alte familiäre Verhaltensmuster aufzubrechen, die sowohl Frau und Mann beschränken und letztlich die gesamte Gesellschaft beeinflussen. Wir reden hier von der Gleichberechtigung.

Richtig wäre auch, das unser Verstand heute in der Lage ist, durch unsere Erkenntnisse Mann und Frau so zu verändern, dass sie das Geschlecht wechseln können.

Ehrlich wäre hierbei auch einzugestehen, dass diese Erkenntnisse zwar, das vorgenannte Ergebnis erziele können, es aber rein gar nichts mit unserer Biologie zu tun hat, sondern wir können das eben tun. Deshalb tun wir es. Vermutlich können wir später noch viel mehr tun, wenn wir noch tiefer in unsere Biochemie eingreifen, doch es bleibt Technologie. Es hat nichts mit Natur zu tun.

Ich las vor einiger Zeit, dass an der Universität von Los Angeles, bei Bewerbungen nun bis zu sechs Geschlechter zur Wahl stehen. Bisher konnten Studenten bei der Immatrikulation nur zwischen „männlich“ und „weiblich“ wählen. Neu hinzugekommen sind nun „trans male“, „trans female“, „genderqueer / gender nonconforming“ und „different identity“. Zusätzlich haben Studenten nun die Möglichkeit, ihre sexuellen Vorlieben anzuzeigen. Auswahloptionen sind für „heterosexuell“, „schwul oder lesbisch“, „bisexuell“ und „nicht aufgelistet“ vorgesehen. Auch können Studenten jetzt angeben, welches Geschlecht ihnen bei der Geburt zugeschrieben wurde.

Was von Genderideologen wie ein Sieg gefeiert wird, ist in Wirklichkeit nur ein Schwindel. Denn wie die Universitätssprecherin Kate Moser gegenüber dem San Francisco Chroniclea äußerte  „Das läuft wie jede andere demographische Datenerfassung auch. Die Angaben bei der Immatrikulation haben keinen Effekt für die Zulassung“.

Das wäre nun auch noch schlimmer, denn in irgendeiner Art würde irgendwer diskriminiert.

Treibende Kraft hinter der Neuerung ist ein Beraterteam um Universitätspräsidentin Janet Napolitano, welches sich für die Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen (LGBT) einsetzt.

Hier liegt die Vermutung nahe, das sie sich nur einen Vorteil verschaffen möchte. Ob nun persönlicher Natur als Karriere-Booster oder für die Universität. In der ziemlich abgehobenen USA ist alles möglich.

Durch die jüngsten Maßnahmen werde die Universitätskultur einladender für Studenten aus der LGBT-Gruppe. Des weiteren werden im Rahmen einer Campus-Renovierung die Beschriftung für Herren- und Damentoiletten entfernt und in „‘Gender neutrale’ Toiletten“ umbenannt.

Also viel heiße Luft und neue Klos. Nur der Rest der Welt versteht die akademischen Verwirrten noch nicht. Es gibt nämlich immer noch im Rest der Welt, Toiletten für Männer, Frauen und Behinderte. Behinderung ist übrigens kein Geschlecht.

Was leider nicht berichtet wurde, wie diese Gender neutralen Toiletten nun aussehen. Und wie finde ich heraus, welche für mich die richtige Toilette ist? Ich stelle mir vor, dass sie, wie diese modernen Autobahnklos aussehen, man steht bei jeder Art von Geschäft über einer im Boden versenkten Schüssel und muss sich an Griffen, welche an der Wand befestigt sind festhalten. Es setzt eine gewisse Sportlichkeit voraus und man muss die tatsächlich irrationale Angst verdrängen sich auf die Hose zu kacken, aber alle sind gleich beim stehen. Hurra!!!

Schlimm wird dieser ganze unausgegorene Genderideologie Quatsch nur, wenn staatlich geduldet, in die Kindererziehung eingegriffen wird, wie in Schweden. Wo man Begriffe, wie Vater und Mutter, er, sie es aus dem Wortschatz tilgen will. Dass das einstige Vorzeigeland Europas in Sachen Bildung und sozialer Stabilität in Europa von irren rot-grünen Spinnern übernommen wurde, ist ja kein Geheimnis mehr

Doch es ist egal, was uns die Gender “Experten“ erzählen, es ist gut, wenn alle Menschen gleichgestellt sind und nicht wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden können. Doch es ist ganz sicher Falsch eine neue Art der Erziehung auf falsche Orientierungen aufzubauen. Wir sind eine zweigeschlechtliche Spezies und das wird sich vermutlich kaum ändern, es sei denn, die Evolution beschließt das. Oder wir würden es selbst durch Technologie ändern, allerdings bezweifle ich, das die Menschheit das möchte.

Und wer bitte (wenn sein IQ größer ist, als der eines Schimpansen) nimmt eine Ideologie ernst, die nicht mal ihre Kernidee vernünftig formulieren kann?

George W. Lästerbacke

Sonntag, 8. Februar 2015

Innerer Frieden ist Selbstschutz gegen äußere Provokation.


In einer kürzlich geführten Diskussion zu der in der Überschrift getroffenen Aussage, äußerte eine Teilnehmerin, das der innere Frieden eine sehr labile Sache sei. Dazu müsste man sicher erst einmal versuchen, zu erklären, was ist denn der innerer Frieden. Nur so kann man darüber urteilen, ob der innere Frieden ein stabiler oder labiler Geisteszustand ist.

Innerer Frieden ist nicht labil, behaupte ich.
Der Begriff beschreibt einen Zustand geistiger Ausgeglichenheit. Einen Zustand in dem man sich selbst erkannt hat, sein Stärken, seine Schwächen, die eigene Leistungskraft. Man kann selbst erkennen, was gut tut und was nicht. Man kann selbst definieren, wo man steht, stehen kann oder stehen könnte.

Innerer Frieden ist eine ordentliche Portion Realitätssinn, gewürzt mit eine Prise Wünsche und Träume, der Fähigkeit intelligent zu genießen und auch das Talent zu einer gewissen Verrücktheit, um sich über das Normale hinwegzusetzen. Die Erkenntnis gesellschaftliche Konventionen zu leben, zu hinterfragen und gegebenen Falles zu ignorieren. Der Innere Frieden beginnt damit, rational zu denken und die scheinbare Unberechenbarkeit des Lebens zu entzaubern. Wenn man diesen Zustand erreicht hat, sind die tatsächlichen Unwägbarkeiten des Lebens zwar immer noch überraschend, sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne, doch man hat das Werkzeug, gut und gelassen damit umzugehen. Das ist innerer Frieden, wie ich ihn begreife. Sich selbst und seine Umwelt zu begreifen, zu verstehen und auch aktiv zu verändern. Ist dieser Geisteszustand erreicht, dann ist dieser Zustand alles andere als labil. Er ist die Basis für ein ganzes, erfülltes Leben.

Und es stimmt natürlich, wer diesen geistigen Zustand des inneren Friedens erreicht hat, wird mit Provokationen wesentlich rationaler umgehen und kann im gegebenen Falls auch viel besser umgehen. Einfach deshalb, weil man mit gut durchdachten Überzeugungen eine gesunde Argumentation führen kann. Man muss nicht mit Fanatismus, Boshaftigkeit, Falschheit oder Gewalt andere Menschen überzeugen. Man muss nur die Geduld aufbringen, bis die anderen Menschen den inneren Frieden gefunden haben. Wenn man sich sicher ist, recht zu haben. Denn man legt sich keinen Panzer der Ignoranz an, sondern einen seidenweichen Kokon des Selbstschutzes, der blödsinniges Verhalten draußen hält, aber für Argumentation und Dialog offen bleibt.

In der Physik und der Biologie, den Wissenschaften, die für unsere Existenz praktisch am relevantesten sind, gibt es die Erklärung von Diffusion und Osmose auf zellularer und molekularer Ebene. Wendet man diese Lehre, des durchdringen und durchmischen von Stoffen auf unsere Psyche, man kann auch sagen auf Seele und Geist an, so erkennen wir einfach erklärt, wie man einerseits gesellschaftlich erfolgreich kommunizieren kann und anderseits den Zustand inneren Friedens erreicht.

Diese Überlegungen, die ich hier in Worte zu fassen versucht habe, auf sich selbst zu übertragen, mag manchen von euch vielleicht in die Lage versetzen, sich einmal selbst zu hinterfragen, um festzustellen ob er mit sich selbst im Reinen ist. Ob innerer Frieden nur zwei Worte für ihn sind oder gelebter Alltag.


© George W. Lästerbacke

Sonntag, 9. November 2014

Gute Gründe, bei Facebook zu bleiben


Nach einem äußerst schönen Samstag, mit Sonne satt, den ich mit einer mir lieben Person verbrachte und einem Abend mit moderatem Genuss von Scotch, einer Zigarre und anderen hedonistischen Vergnügungen, darf ich mal wieder philosophieren oder besser bilanzieren. Heute möchte ich Bilanz ziehen, was Facebook, in den letzten vier Jahren für mich brachte.

Nach vier Jahren, in den ich immer mehr feststellte, das dieses Medium eher der Belustigung an menschlicher Unzulänglichkeiten und Dummheit dient und ich deshalb auch mehr und mehr, Ernsthaftes aus diesen sozialen Netzwerk heraus hielt, muss ich doch feststellen, das ein vollständiges verlassen dieser Plattform falsch wäre.

Da ich hier, die zehn interessantesten Menschen, der letzten vier Jahre traf. Wenn diese Menschen wohl auch, weitestgehend für verrückt oder exzentrisch gehalten werden, sind sie ein Funke der Hoffnung für die Zukunft der Menschheit. Zwischen dem in der Regel genetisch missratenen, Intelligenz und Verstand ignorierenden menschlichen Langweilern, Schattenexistenzen und Mitläufern findet man Hoffnung. Durch solche Individuen, die sich ihrer Individualität und Kreativität bewusst sind, bemerkt man das Potential, das noch in einigen Menschen schlummert.

Die einzige Frau, die ich nicht nur als Lustobjekt, Muse oder Nervensäge oder schlicht für überflüssig betrachte, traf ich auch auf facebook. Die einzige Frau, die ich, auch wenn ich nicht mit ihr physisch zusammen leben möchte, immer respektieren und lieben werde, ist Lustobjekt, Muse und Nervensäge in einer Person, also eine echte Frau. Kein pseudo- selbstbewusstes, weinerliches Bündel falsch verstandener Emotionen und Feminismus, in einer geistesgestörten Gesellschaft. Diese wahre Frau habe ich mich unsterblich verliebt und werde sie immer lieben. Abseits des Mainstreams der Liebe den, die kranke katholische Kirche seit 2000 Jahren und Walter von der Vogelweide im Mittelalter, in die gestörten Hirne meiner Mitmenschen, der westlichen Zivilisation pflanzte. Gelegentlich ist diese Frau, die Auszeit, die man sich gönnen darf, von all dem Schwachsinn, dem man täglich erlebt.

Mein Facebook Fazit ist, also durchaus positiv. Zwischen all den grauen Kieseln im Fluss des Lebens, konnte ich hier die wenigen Edelsteine finden, die ich sonst vermutlich nie kennengelernt hätte. Ohne die Erfindung, eines Schwachkopfes, der gar nicht weiß, was er da eigentlich erfunden hat, wäre diese Chance nicht möglich gewesen. Ein Umstand, der wieder beweist, das nicht der Erfinder einer Idee, das Genie dieser Idee erkennen muss, sondern der, der sie zu nutzen weiß.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 19. Januar 2014

weltanschauliches ...

Mein Talar ist bunt wie die Welt, mein Herz so weit wie der Horizont, mein Geist so offen wie das Universum und wenn ich predige bin ich ein Mensch.
Wer das versteht, findet Gott in sich selbst und betet nicht mehr zu Götzen.

Georg Wilhelm von Fürstenberg

Sonntag, 20. Oktober 2013

Klug oder Dumm … ?

Eine philosophische oder menschliche Frage?

Manchmal denke ich, ich bin der klügste Mensch der Welt, weil ich tatsächlich unendlich gut bin, darin Menschen zu analysieren, vorurteilsfrei und sachlich. Das nennt man heute Neudeutsch “profilen“. Das Selbe kann ich auch sehr gut mit Problemen verschiedenster Art und erstaunlicherweise, weiß ich kaum noch, wann ich das letzte mal gewaltig falsch lag.

( Anmerkung: Analysieren, so etwas kann man nicht erlernen, so etwas ist ein Talent, dass man nur durch Studien verfeinern kann, mehr nicht. Bildung sollte von der Sache her, sowieso nur dazu dienen, vorhandene Talente zu verfeinern, nie versuchen Talente zu entwickeln, die nicht vorhanden waren. Dummheit fängt schon da an, wo man den falschen Studiengang wählt. Klugheit ist, diesen Fehler zu erkennen. Es laufen so viele, gebildete Idioten herum, weil sie nicht klug genug waren, ihren Fehler zu erkennen. Aber das ist ein anderes Thema. )

Doch dann denke ich, eigentlich bin ich der dümmste Mensch der Welt. Weil ich jeden Menschen die Chance einräume, meine Analyse zu widerlegen. Anstatt die Menschen höflich und freundlich aus meinem Leben zu entfernen.

Vielleicht ist das meine größte Schwäche, es wäre aber auch möglich, das dies wiederum meine größte Stärke ist. Die Antworten zu haben und trotzdem unlogisch zu handeln.

Vermutlich ist der klügste Mensch der Welt, der Mensch, der es schafft, diesen Widerspruch zu entwirren.

A. Tolstoi war ein so kluger Mensch, doch er wurde praktisch Eremit. Er entzauberte dem Menschen und erkannte. Doch wenn Erkenntnis Einsamkeit bedeutet, will ich dann klug sein? Nein, ich bleib wie ich bin. Ein Mensch.

Hinterfragt euch selbst einmal, ich glaube ihr werdet immer den Menschen wählen.

© Blasphemous Jaw

Montag, 14. Oktober 2013

Immer wieder Montags …

... für einen guten Start in die Woche, muss man schon selbst etwas tun.

Am Montag sollte uns einen gelungenen Wochenstart erwarten. So hoffen wir. Doch dazu müssen wir wissen dass, die Dichte an Idioten, Vollpfosten, Bekloppten und Trotteln ist montags gefühlte 1000% höher ist, als an den übrigen Wochentagen. Wir wissen alle, erst im Laufe der Woche entwickeln wir eine Resistenz gegen diese Bevölkerungsgruppen.

Deshalb benötigen wir einige Strategien, um mit den Bekloppten zu leben.

Strategie 1.
Unterscheidung für die Realisten
Einmal wäre da der Realitätssinn, das heißt, dass man seine Umwelt möglichst tiefgründig betrachtet. Nach der Auswertung aller verfügbaren Informationen, versucht man, ein möglichst wenig, subjektives Bild seines Umfeldes zu erhalten. Das erleichtert es, Probleme zu erkennen, zu lösen und Gelassenheit zu bewahren. Man muss letztlich erkennen, wer ein Problem ist. Übrigens ist dass auch der Beleg, der eigenen, überlegenden Intelligenz.

Es gehört auch dazu, die aktive Auseinandersetzung mit seiner Umwelt zu suchen. So erkennt man Menschen, deren Intellekt wenigstens halbwegs auf einer Ebene funktioniert, die es einem selbst gestattet, sich ihnen verständlich zu machen. Man lernt nur so, sich auf einer Vernunftbezogenen Ebene zu erkennen und zu akzeptieren. Hat man gegenseitigen Respekt und Toleranz auf dieser Ebene erworben, ermöglicht es, einen respektvollen und freundschaftlichen Umgang miteinander. So steigert man die Lebensqualität aller Beteiligten.

Strategie 2.
Kreativität für die Liebevollen
Um mit Bekloppten, jedoch unvermeidbaren Personen umzugehen zu können, zum Beispiel dem Chef, so sollte man versuchen, diese Menschen geistig "aufzupolieren". Da diese Personengruppe, praktisch unrettbare Beratungsresistenz zelebriert, aber insbesondere in Sachen Selbstüberschätzung überproportionalen Leistungswillen zeigt, hilft folgendes Prozedere. Wir sollten uns im allgemeinen und im speziellen Einzelfall, einfach vorstellen, man plaudere mit einem rosa Ponys. Man füttert sie mit einem Regenbogen und sie pupsen Schmetterlinge aus dem Mund. Denn auch einen Haufen Bekloppter, kann eine Pony Hof sein. Mit der Macht, der Phantasie.

Strategie 3.
Für den Choleriker
Wenn die Bekloppten zu sehr nerven, dann kann man ihnen auch einfach in die Fresse hauen. Man sollte dabei aber beachten, dass es keine Zeugen gibt. Sonst versaut ihr euch die ganze Woche.

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart.

© George W. Lästerbacke

Mittwoch, 16. Januar 2013

Verstand und Herz



Wo liegt eigentlich unser Denkfehler der uns immer noch hindert, zu erkennen und frei zu Leben.

Ein Fehler hab ich entdeckt, auch wenn ich nicht weiß, ob es der einzige Fehler ist der uns stagnieren lässt. Es sind Gesetze sind in unseren Kopf.

Gesetze regeln unser Leben und beschränken uns. Weil wir in Jahrtausenden gelernt haben, Alles hat ein Gesetzt, sonst herrscht Chaos. Dabei definieren wir schon Chaos im Alltag oft falsch. In seiner ursprünglichen Bedeutung war der Begriff Chaos das Synonym für Leere oder auch das Nichts. Erst später wandelte sich der Sinn, in der begrifflichen Anwendung zu ein Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung.

Wir orientieren wir uns an einer falschen Definition. Das hat zur folge, das wir versuchen Gesetzt zu schaffen, um  ein Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung zu ordnen, wo es nötig wäre, eine Leere zu füllen oder dem Nichts Struktur zu geben.

Per Gesetzt versuchen wir zu ordnen, was eigentlich Menschlichkeit und Kreativität bedarf. Die Idee, das Gesetze unser falsch definiertes Chaosbild ordnen, sitzt tief in unserer Denkstruktur und hindert uns am freien Denken.
Seit unendlichen Zeiten pressen wir unsere Welt und das Universum in Gesetze, ob in der Gesellschaft oder der Natur.

Oft stellen wir dabei fest, die von uns festgelegten Gesetze stimmen einfach nicht, sie funktionieren nicht.

Spätestens seit Erkenntnissen in der Quantenphysik, sollten wir eigentlich verstehen, das Gesetze in jeder Form falsch sind, doch wir halten weiterhin daran fest. Obwohl wir ebenfalls seit Jahrtausenden erkannt haben, das Gesetze nicht die Lösung unserer gesellschaftlichen Probleme sind, sondern oft noch mehr Probleme verursachen. Wir können für das Individuum nichts allgemein, gültiges festlegen, für die Natur und das Universum schon gar nicht.

Es ist an der Zeit zu erkennen, das wir wohl in der Lage sind Funktionsmechanismen für begrenzte Bereiche zu erkennen und als Basis zu dynamischer Erkenntnisentwicklung zu nehmen. Aber das Aufstellen von fixer Gesetzlichkeit hindert uns, uns geistig so zu entwickeln, wie es möglich wäre.
Festgelegte Gesetze sind Kastration für den Geist. Das Denken wird oft in einer Richtung fixiert. Das dem Menschen und seiner Intelligenz eigene Hinterfragen von Dingen und Themen aller Art wird künstlich unterdrückt. Da ein scheinbar sicherer Raum geschaffen wird, der vorgaukelt denken und hinterfragen sind nicht nötig. Ein Gesetz regelt unsere Probleme.

In der Naturwissenschaft konnte man den Fall von Gesetzen, die als allg. anerkannt galten oft beobachten. Aber auch die Widerstände gegen das reformieren der falscher Meinungen, weil diese Meinungen in einen Naturgesetz formuliert sind.

Aber das Universum kennt keine Gesetze, das Universum kennt nur Funktion und Wirkprinzipien. Wir können versuchen diese scheinbar fixen Regeln in unsere Weltsicht zu integrieren. Das zum Nutzen Aller, mehr nicht.

Von der dümmlichen Argumentation religiöser Akteure mit göttlichen Gesetzen, will ich erst gar nicht sprechen. Ich werde meine positive Sicht auf die 10 Gebote des Christentums, später noch ausführlicher beschreiben.

Betrachten wir nun unsere moderne Gesellschaft, wird mir vermutlich Jeder widersprechen und sagen, wir brauchen Gesetze, um unser Zusammenleben zu regeln.

Oberflächlich betrachtet, mag das auch richtig sein. Aus unserer beschränkten Sicht, den Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung im Chaos ordnen müssen. Doch wie ich schon feststellte, ein Denkfehler auf Grund falscher Definition des Begriffes Chaos und der daraus folgenden zwanghaften Erschaffung von Gesetzen.

Es ist wahr, das wir in einer Gesellschaft Regeln des Zusammenlebens haben. Doch diese sind nicht aus künstlich geschaffenen Korsetts von Gesetzen entstanden, sondern aus der Erfahrung des Zusammenlebens von Menschen.

Gesetze sind nur der zwanghafte Versuch, erlebte, gewachsene Regeln, die aus dem menschlichen Zusammenleben entstanden sind zu zementieren und diese somit auch statisch zu machen.

Der Anfang von Unfreiheit, sind Gesetze. Gewachsenes zwischenmenschliches Leben, das regelt sich selbst. Da die Natur uns befähigt hat komplex zu denken und ein natürliches Gespür für ein gutes Klima des Zusammenlebens zu schaffen.

Ich behaupte Gesetze haben unser Zusammenleben vergiftet. Kriege im großen Stil und Unterdrückung, sind dadurch erst möglich geworden, durch das Gesetz.
Egal aus welchen Geiste heraus.

Heute ist es gut zu beobachten, Gesetze werden in der Regel mehr zur Unterdrückung des Individuums, als zu dessen Nutzen verwendet. Und vermutlich machen 90 Prozent der Gesetze überhaupt keinen Sinn, da sie sich als zu statisch, für eine sich dynamisch entwickelnde Gesellschaft erweisen. Im günstigsten Fall geraten diese Gesetze in Vergessenheit. Was wohl dann, den Wert vieler Gesetze deutlich macht.

An vielen Fällen von Gesetzen könnte man beweisen, wie untauglich sie sind, einer Gesellschaft nützlich zu sein. Das werde ich hier aber nicht tun, weil es den meisten Leser sowieso klar ist.

In unserer realen Lebenspraxis würden sehr wenige statische Regeln notwendig sein, um die Gesellschaft stabil zu halten. Ähnlich den 10 Geboten des Christentums. Die unzweifelhaft zum Teil richtig sind. Es sind aber in unseren Sinne auch keine Gesetze, sondern weniger statische Bekenntnisse zu gewachsenen, zwischenmenschlichen Erfahrungen im Zusammenleben der Zeit in der die Menschheit sich Ihrer selbst bewusst wurde.

Ein gewachsenes Werk, ein echtes und damals zu 100 Prozent passendes Konzept des Zusammenlebens. Einfach und übersichtlich, leicht verständlich. In abgewandelter Form auch heute noch funktional.

Hingegen ist zu beobachten, das Gesetze heute nur noch der Zementieren von Macht dienen. Eine juristisch dominierte Zivilisation, die von parasitären Individuen mit Hilfe von Gesetzen in Unfreiheit gehalten wird. Der produktive und kreative Mensch wird durch Gesetze manipuliert und dominiert.

Das sich das Zusammenleben einfach auf natürliche Art in Gruppen entwickelt ist überall in der Natur auf die einfache Weise zu beobachten. In der Fauna und Flora gibt es keine Gesetze. Alles findet auf natürlichen Wege seine ganz eigene Ordnung.

Mein Fazit, wir brauchen keinen neuen Gesetze. Wir brauchen gesunden Menschenverstand und Herz. Eigenschaften, die in uns verkümmern, in Zeiten, in denen wir uns nur zu gerne freiwillig entmündigen lassen, müssen wir wieder von Freiheit träumen können. Damit sie uns nicht letztendlich ganz verlässt.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 10. Juli 2012

Gewaltfreiheit, als Grundprinzip.

Eine inoffizielle Polizei auf Facebook “Keine Gewalt gegen Polizisten“, hat mich angeregt über das gesellschaftliche Gewaltpotential nachzudenken. Wer Lust hat, liest und denkt heute einfach mit.

Zum ersten mal besuchte ich so eine inoffizielle Seite, mit sehr privaten Äußerungen. Ich bin sicher nicht unzugänglich für die Probleme solcher Staatsbediensteten. Die für relativ wenig Geld, allerdings mit gesicherter Zukunft ihrer Arbeit nachgehen. Doch was ich dort lesen konnte, das stellt doch sehr privat ein erschreckendes Potential an antidemokratischen und Bürger feindlichen Potential dar, wenn man den Kommentaren folgt.

Jeder sollte sich diese Seite und ihre Kommentare selbst durchlesen. Man muss nicht auf meine Meinung vertrauen. Wenn ich dem folge, dann wird mir ab und zu übel. Den diese Leute stellen die Staatsgewalt dar, in einem Staat der sich das alleinige Gewaltpotential vorbehält.

Eher emotionales Gerede über Übergriffe auf Polizisten im Dienst und gewalttätige Ausländer, die in der Regel sachlich betrachtet, eine deutsche Staatsbürger sind, somit auch gleiche Rechte und Pflichten haben. Deutsche Bürger die besser ab und zu wegschauen sollen und ähnliche Äußerungen sind dort zu lesen. Die latente Ausländerfeindlichkeit kann ich sogar, rein menschlich verstehen, doch sie fällt auf uns, normale deutsche Bürger zurück. Denn heute soll ich besser wegsehen, wenn ein Migrant hart angefasst wird, morgen sehe ich weg, wenn ein Deutscher verprügelt wird. So kann es sicher nicht sein. Da bekomme ich schon jetzt eine Gänsehaut.

Es funktioniert nicht Einzelbeispiele zu bewerten. Das ist billiger Mainstream. Wenn auch aus einer privater Sicht. Wer sich ein echtes Statusbild verschaffen will. Der muss sich der Problematik eher philosophisch nähern. Philosophie heißt wörtlich „Alles fließt“, das gilt grade für das Thema Gewalt. Denn die Entstehung von Gewalt ist so ein fließender Prozess. Dabei legt man die Betonung auf Alles.

Den das Bild einer Gesellschaft ist nur Ganzheitlich zu verstehen. So auch Ihre Probleme. Gewalt und Gewaltbereitschaft, versteht man nicht, ohne auf das Große und Ganze zu sehen. Ob es nun kulturelle oder einfach nur emotionale Hintergründe sind. Etwas Abstand zu einem Problem, lässt sachlicher darauf sehen.

Unser Gesellschaftssystem ist ein Gewalt verleugnendes, jedoch gleichzeitig ein sehr gewaltbereites Gesellschaftssystem, ob Bürger mit Migrationshintergrund, deutschstämmiger Bürger oder Polizei Kräfte, das ist egal.

Selbst unsere Kinderprogramme im TV kann als gewaltverherrlichend bezeichnen. Wer mitmacht ist schuldig. Alle die, die nicht aussteigen machen mit. Das ist ein Fakt. Schon das passive konsumieren von Gewalt durch Kinder, im TV und auch durch sogenannte Ballerspiele ist ein Anfang. Der Gewalt als Mittel einer Konfliktlösung gesellschaftsfähig macht. Eltern, die ihre Kinder tagtäglich vor den Fernseher oder die Spielkonsole setzen, sind leider nicht mehr die Ausnahme. Sie werden zur Regel. Wen kann es da wundern, das Konflikte schon in der Schule teils sehr handfest ausgetragen werden.

Ich persönlich habe mich geistig, aus diesen verlogenen Systemkreislauf von Gewalt, Gegengewalt und so genannter Staatsgewalt, die nicht weniger, als eine schlecht geführte mafiöse Struktur darstellt verabschiedet. So gut es geht. Ich suche wo immer ich kann, das Gespräch.

Dabei bin ich sicher keine Person, die Gewalt völlig ausschließt. Doch reden ist nun mal besser als schlagen. Wenn ich den Standpunkt vertrete, dann gibt es doch einige Menschen, denen nicht anders beizukommen ist und ohne die wir besser dran wären. Dazu stehe ich auch. Doch sicher gibt es auch für solche Problemfälle Lösungen, die eine kommunikationsfähige Gemeinschaft finden kann. Sie muss nur bereit und Willens ist, darüber zu reden und dann zu handeln. Das Grundprinzip heißt reden, nicht schlagen. Es sollte der letzte Weg sein, den eine Gesellschaft geht. Zu schlagen oder zu töten. Wobei ich töten tatsächlich für völlig unnötig halte, wenn eine Gesellschaft tatsächlich funktioniert.

Deshalb gestatte ich mir diese rein philosophische Sichtweise auf ein Problem, dass, die gesamte Gesellschaft betrifft.

Gewalt bereite Einzelpersonen, frei von Zuordnungen zu Bevölkerungsgruppen, sowie Mitglieder und Schläger gewaltbereiter, staatlicher Organisationen, die dem heute moralisch, völlig verkommenen Staat dienen, sind der zuordnenden Betrachtung, über ihrer einzelnen Belange entzogen. Sie sind nicht würdig, darüber nachzudenken, ob Sie Privatleben haben oder Individuen sind. Sie sind prinzipiell Teil des Problems. Sie haben keinen Nutzen zur Entwicklung einer gesunden, friedlichen Gesellschaft.

In der Sache gesehen, ist die beamtete, bezahlte seelische Bereitstellung von Gewaltpotential nicht besser, als die Gewalt, die von Privatpersonen ausgeht. Es ist eine Schutzbehauptung, das es so wäre. Besonders der Hang zur Uniformierung von Gruppen, zeichnet bereits die Gruppe und dazugehörige Mitglieder, als potentiell gewaltbereit aus. Das beweist die gesamte Geschichte.

Die einzige Lösung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Probleme, liegt darin, diese Probleme argumentativ zu lösen. Gewaltbereite Personen und Gewalttäter sind philosophisch betrachtet unterentwickelte Individuen.
Diese Unfähigkeit zu zum Konsens in Verbindung mit Gewaltbereitschaft, privat oder durch Weisung bedingt, verschärft unsere Situation weiterhin.

Spätestens seit den Lissabon Verträgen der EU, die staatlich subventionierte Tötung billigt, sollte jeder vernunftbegabte Mensch wissen, das unserer Gesellschaft tiefgründig gestört ist. Es muss über Gewaltvermeidung nachgedacht werden. Sonst wird das Problem, in der näheren Zukunft, unweigerlich dazu führen, das Kultur und Gesellschaft, wie wir Sie kennen vernichtet wird. Der Rückfall in eine “zivilisierte“ Steinzeit steht uns bevor.
Ich befürchte auch, wir werden diesen Rückfall nicht verhindern können. Doch ich versuche trotzdem, darüber zu schreiben. In der Hoffnung einige Menschen zum nachdenken zu bewegen.

Die Rede von äußeren Bedrohungen und anderen Einflüssen, ist nur Zeichen, eigener Unfähigkeit, bereitwillig den ersten Schritt zur eigenen Gewaltfreiheit zu tun. Wer eine friedliche Welt schaffen möchte, wir als Erstes, seine eigenen Gedankenkonzepte hinterfragen und aktiv neue Ideen vorleben müssen.

Ist es utopisch, eine Insel des friedlichen Zusammenlebens zu schaffen? Nein, es ist nur nicht akzeptabel Machtverlust zu riskieren, das Problem unserer Politik allgemein. Es ist die Intention des Staates, von Gruppen und einzelnen Gewalttätern Macht auszuüben. Diese Intention kann nur existieren, solange sich gewaltbereite Menschen finden, dieses Anliegen unterstützen. Oder aber der Meinung sind, gegen Gewalt könne man nur Gewalt zu setzten.

Der Fehler liegt in vielen Köpfen. Noch zu wenige haben verstanden, dass das Konzept der Kommunikation der Schlüssel zur Lösung fast aller Probleme der Menschheit ist. Das erlernen, agressionsfreier Kommunikation ist möglich und notwendig. Jeder kann diesen Schritt für sich selber gehen, wenn er das nur will.

Georg Wilhelm von Fürstenberg