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Montag, 17. Dezember 2018

Das Weihnachsgeschenk


Der Taschen-Taser, eine Elektroschockpistole, das super Geschenk für die Frau. Ich hatte eine prima Geschenkidee für meine Frau. Wie ihr schon ahnt, ich habe einen Taser gekauft.

Natürlich wisst ihr, solche sinnreichen Waffen zur Selbstverteidigung sind in Deutschland verboten, aber in anderen Ländern erlaubt. Deswegen ist diese Geschichte rein fiktiv.

Letztes Wochenende ist mir auf einem Markt etwas Innovatives
aufgefallen, was sofort mein Interesse weckte.

Es ist Weihnachten und ich war wie alljährlich auf der Suche nach etwas Besonderem für meine Frau. Ich stieß auf einen 100.000-Volt Elektro-Taser im Taschenformat.

Die Auswirkungen des Taser sollten nur von kurzer Dauer für den Angreifer sein und keinerlei langseitige Folgen hervorrufen, wodurch meine Frau dann, aber genug Zeit hätte sich in Sicherheit zu bringen, wenn ein böser Bube sie jemals überfallen sollte.

SO WAS COOLES GIBT ES JA WOHL NICHT! Dachte ich mir.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich kaufte das Gerät und nahm es mit nach Hause.

Ich legte zwei AAA Batterien in das Gerät und drückte auf den Knopf.

Und?... NICHTS! Ich war total enttäuscht.

Schnell fand ich jedoch durch ein wenig probieren heraus, dass ein blauer elektrischer Lichtbogen zwischen den Gabeln entstand, wenn ich das Gerät auf eine metallische Oberfläche hielt während ich den Knopf drückte.
Wie GEIL war dass denn?!!!!
Leider wartet meine Frau noch immer auf eine Erklärung für die beiden Brandpunkte auf der Vorderseite ihrer Mikrowelle. Aber ich kann schweigen.

Okay, ich war also alleine zu Hause mit diesem neuen Spielzeug und dachte mir, dass es ja wohl nicht so schlimm sein kann, es waren ja schließlich nur zwei AAA Batterien als Stromquelle.

Da saß ich also in meinem Liegesessel, meine Katze Puschel, diese treue kleine Seele schaute mich aufmerksam an, während ich mir die Bedienungsanleitung durchlas und mir dachte dass ich dieses Gerät definitiv an einem richtigen Zielobjekt aus Fleisch und Blut testen muss.

Ich gebe es ja zu, der Gedanke Puschel zu tasern war da, aber nur für den Bruchteil einer Sekunde, ich schwöre es. Dann siegte die Vernunft und die Tierliebe. Sie ist so eine liebe Katze.
Doch ich musste natürlich sichergehen dass dieses Teil auch hielt, was es versprach. Schließlich war ich drauf und dran, den Taser meiner Frau zur Selbstverteidigung gegen Verbrecher zu überlassen. Ohne einen Test ging das nicht.

So saß ich also in meinen Shorts und Muskelshirt, Lesebrille vorsichtig auf dem Nasenrücken positioniert, in einer Hand die Bedienungsanleitung, in der anderen den Taser.

Laut Bedienungsanleitung sollte ein Stoß von einer Sekunde reichen um den Gegner zu desorientieren, ein zwei Sekunden Schlag sollte Muskelkrämpfe und Kontrollverlust über den Körper hervorrufen und drei Sekunden sollten dazu führen dass der Gegner wie ein gestrandeter Wal am Boden liegt und Bewegungsunfähig ist. Alles über drei Sekunden wäre Batterieverschwendung.

Die ganze Zeit habe ich dieses Gerät im Auge, dass etwa 12 cm lang ist, einen Umfang von circa 2 cm hat und dann auch nur von zwei winzig kleine AAA Batterien angetrieben wird. Eigentlich zu niedlich, um Schaden verursachen zu können. Ich konnte das einfach nicht glauben, dass die Abwehr effektiv wäre. Etwas mehr nachdenken über die Interaktion von Strom mit unserem Körper hätte mir vieles erspart. Aber ich bin ein Kerl und der letzte Stromschlag, der lag lange zurück. Wir sind vergesslich.

Doch was dann passierte ist wirklich kaum zu beschreiben, aber ich gebe mein bestes ...

Ich sitze da allein, die Katze schaut mich an, ihren Kopf leicht zur Seite gedreht, als wenn sie sagen will "Tue es nicht du Idiot!". Ich komme zu dem Schluss dass ein Stoß von nur einer Sekunde von so einem winzigen Teil, wohl nicht grade große Schmerzen hervorrufen kann. Ich entscheide mich also mir selbst einen Stromschlag von einer Sekunde zu verpassen. Ich halte die
Gabeln an meinen nackten Oberschenkel, drücke den Knopf und...

ACH DU HEILIGE SCHEIßE... DIE MUTTER ALLER GRAUSAMEN MASSENVERNICHTUNGSWAFFEN... WAS ZUM TEUFEL... !!!!!!

Ich weiß ganz genau dass Hulk Hogan in dem Moment durch die Hintertür gekommen ist, mich und meinen Liegesessel hochgehoben hat und uns dann beide mit voller Wucht auf den Teppich geschleudert hat. Und das immer und immer
wieder. Ich erinnere mich vage daran in der Fötenstellung aufgewacht zu sein, mit Tränen in den Augen, mein Körper war klatschnass, meine beiden Nippel rauchten, meine Eier waren verschwunden. Mein linker Arm war in einer ziemlich unkonventionellen Stellung unter meinem Körper eingeklemmt und meine Beine kribbelten.

Die Katze machte Geräusche die ich noch nie zuvor gehört hatte, sie hatte sich an dem Bilderrahmen über dem Kamin festgekrallt. Mit diesem Sprung hatte sie wohl versucht meinem Körper auszuweichen, der sich zuckend quer durchs Wohnzimmer geworfen hat.

Anmerkung:
Sollten Sie jemals den Zwang verspüren einen Taser an sich selbst zu testen, sollten Sie das folgende beachten. Es gibt so etwas wie einen Ein-Sekunden Schlag, aber nicht, wenn man das Gerät an sich selbst testet. Sie werden dieses verdammte Ding nicht loslassen, bis der Taser durch ihr wildes umherwirbeln am Boden aus Ihrer Hand geschlagen wird! Ein Drei-Sekunden Stromschlag wäre in diesem Fall noch eine sehr konservative Schätzung.

Etwa eine Minute später.
Ich bin mir nicht ganz sicher, da die Zeit in dem Moment meiner Elektrisierung gefühlt relativ langsam verging, sammelte ich meinen noch verbliebenen Rest an Verstand, setzte mich auf und begutachtete meine Umgebung.

Meine verbogene Lesebrille lag auf dem Kamin-Sims. Der Liegesessel war auf den Kopf gedreht und etwa zweieinhalb Meter von seiner eigentlichen Position entfernt. Mein Trizeps, der rechte Oberschenkel und beide Nippel zuckten noch immer. Mein Gesicht fühlte sich an, als stände es unter Vollnarkose, mein Unterkiefer wog locker 100 Kilo und die Zunge, ach vergessen wir das.:::
Anscheinend hatte ich meine Shorts voll geschissen, aber alles war zu betäubt, um sicher zu sein und der Geruchssinn war auch hinüber. Ich sah noch eine leichte Rauchwolke über meinem Kopf, welche, so glaubte ich, aus meinen Haaren aufstieg.

Ich bin noch immer auf der Suche nach meinen Eiern und habe eine hohe Belohnung ausgesetzt, damit sie sicher wieder nach Hause finden.

P.S. Meine Frau kann nicht aufhören über den Vorfall zu lachen, liebt das Geschenk und benutzt es regelmäßig, leider nur, um mir zu drohen. Denn böse Buben wurden in ihrer Nähe zum Glück nie gesichtet, vermutlich haben diese einen inneren Detektor für Gefahren durch Strom und sind nicht so unternehmungslustig, wie ich. Ich hab mir den Spott wohl redlich verdient.

George W. Lästerbacke

Quelle:http://uhus-franken.forumsclub.com/t1341-taschen-taser-elektroschockpistole - diente als Inspiration der Geschichte



Donnerstag, 16. November 2017

H(ausgeburt)


Hast du eine Hausgeburt, plane diese,
denn der Tipp ist nicht absurd, verwende
auch die Nachgeburt. Diese taugt auch
noch für was, das ist kein Spaß.

Du machst daraus Politiker, ob grün, ob
rot oder auch schwarz, denn die brauchen
weder Hirn, noch Herz.

George W. Lästerbacke

Donnerstag, 2. November 2017

Meine Haustiere und ich ...


Nicht vegetarische Geschichten über meine tierischen Lebensabschnittsgefährten.

Vorwort

Ich persönlich verspürte nie Ambitionen mir Tiere zu halten. Was möglicher Weise dem Umstand geschuldet war, dass ich später als Hochbegabt diagnostiziert werden sollte.
Bewusst benutze ich das Wort diagnostiziert, da Hochbegabung in den allermeisten Fällen, außer vielleicht bei begnadeten Musikern, oft als störend von der Umwelt wahrgenommen wird. Also irgendwie krank.
Bei mir äußerte sich diese Begabung allerdings, eher in maßloser Neugier und Wissensdurst. Weshalb ich bereits in frühster Kindheit in meinem Umfeld den Spitznamen “www“ verpasst bekam.
Allerdings, war hiermit nicht, das heute allseits beliebte Internet gemeint. Das wurde in dieser Zeit noch militärisch genutzt und war grade erst erfunden worden.
Nein, gemeint war meine nervige Angewohnheit, jeden über alles genaustens zu befragen. Das “www“ stand also für “Wieso, weshalb, warum?“ und nicht “WorldWideWeb“.
Darum auch die Antriebslosigkeit meiner Person, sich ein Haustier zu halten. Es gab eigentlich keinen Grund, meine Zeit mit irgendwelchen lebenden Kuscheltieren zu verschwenden. Ich war immer mit dem begreifen der Welt beschäftigt.
Ich hatte eigentlich keine Zeit für Viehzeug.

Doch meine Eltern sahen das anders. Irgendwann sagte mein Vater, ich im zarten Alter von sechs Jahren. Es ist Zeit, das der Junge lernt Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen und ernsthafter zu werden.
Auslöser war meine Klassenlehrerin Frau Tomaschewski. Eine furchtbarer Name, den eigentlich nur ich, in der Klasse fehlerfrei schreiben konnte und eine ätzende Pädagogin.
Die Frau unterrichtete Geographie, Kunst und kam frisch von der Uni, hatte also keinen blassen Schimmer, wie man mit Kindern umgeht. Sie unterrichtete also zwei Unterrichtsfächer, welche völlig sinnlos sind, wenn man auch nur, eine durchschnittlich begabte Intelligenz besitzt.
Geographie ist ein Fleißarbeit, um sich die Lage von Ländern, Hauptstädten und einige nationale Eigenheiten einzuprägen. Das kann jeder der sich Atlas oder Globus im Laden kauft und einen Reiseführer lesen kann, vorausgesetzt, dass ihn Geographie interessiert.
Und Kunsterziehung? Nun ja, wo Talent ist bedarf es keiner Lehrer, sondern fachkundiger künstlerischer Anleitung zur Förderung des Talentes, also Kunstkurse geleitet von aktiv als Künstler tätigen Menschen. Und wo kein Talent ist, kann man sich die Zeit auch sparen. Denn Talentfreie Künstler haben wir schon genug.

Diese Frau, die nebenbei bemerkt, zeichnen konnte, wie eine Fünfjährige auf LSD und selbst Vertreter, der Art Brut Malerei zum grinsen gebracht hätte, war schuld, das mein Vater meinte, ich bräuchte ein Haustier.
Sie schwärzte mich bei meine Eltern an. Ich würde die anderen Kinder der Klasse immerzu anstiften, Unfug zu machen. Sie könne es nur nicht, so recht beweisen.
Aus der erworbenen Sachkenntnis, seiner Versuche, mich zu erziehen, schloss mein Vater nun, das an den Behauptungen meiner Klassenlehrerin etwas dran sein könnte.
Forsch schritt er nun zur Tat und leitete die erzieherische Maßnahme Haustier gegen mich ein.

Goliath
Das Resultat war Goliath. Ein Goldhamster, samt der dazugehörigen Ausstattung. Ein Käfig mit Laufrad, Rutsche und Haus. Der Käfig, der auf den Zwergenhaften Wuchs des Tieres umgelegt, praktisch eine riesengroße Villa war, war eine teure Anschaffung. Die der Größe der Aufgabe, mich umzuerziehen angemessen schien.
Den Namen Goliath wählte ich natürlich mit Bedacht, in spöttischer Absicht. Sie wissen, die Geschichte mit David und Goliath. Der Hamster war so mickerig, das er wenigstens einen großen Namen tragen sollte. Vielleicht fände sich auch noch ein David, der ihn mir wieder vom Hals schaffen würde.

Goliaths Leben, war erwartungsgemäß kurz aber erfüllt. In den zwei Jahren seiner eher sinnfreien Existenz, schaffte ich es sogar, das stupide Tier regelmäßig zu füttern, so das er nicht verhungerte. Meisten schlief er, oft lief er in seinem Rad, nur die Rutsch benutzte er nie. Es sei den, er tat dies heimlich, um mich zu verarschen.
Dank einer Sandkastenfreundin, welche ein Goldhamster Weibchen besaß, wurde er sogar Vater.
Sie wollte sehen, wie es zwei Hamster treiben. Mit etwas Glück und Geduld klappte das Experiment. Und durch den Verkauf des Hamsternachwuchses besserten wir sogar unser Taschengeld auf. Was sie wiederum, in so eine Hochstimmung versetzte, das wir anschließen Doktor spielten.
Was mich wiederum zu der Erkenntnis brachte, das Haustiere auch etwas Gutes haben können. Jedenfalls solange man eine Muschi sehen möchte.

Goliaht machte sogar als Erschrecker Karriere. Ein Umstand, der mir großen Freude machte.
Und das kam so.
Eines Tages vergaß ich die Käfigtür zu schließen und Goliath büchste aus. Ich weiß bis heute nicht genau, wie er es aus der Wohnung schaffte, vielleicht hatte er, eine Hochbegabung fürs flüchten. In Ergebnis aber, war er weg.
Nach einem Tag der Suche, den unsere Familie größtenteils im knien und auf allen Vieren verbrachte, gaben wir auf. Goliath war fort und ich täuschte Betroffenheit vor.
Doch dann, zwei Tage später, grellte ein Schrei durchs Hausflur. Eigentlich kein einfacher Schrei, sondern eher die Mutter aller Schreie, so laut, so hysterisch, so erschreckend, wie in einem guten Alfred Hitchcock Thriller.
Ich stürmte aus der Wohnung, stürze hastig die Treppe hinunter und sah die vor Angst sprichwörtlich zur kreischenden Salzsäule erstarrte Frau Müller, aus dem zweiten Stock. Nun verstand ich auch ihre, sich ständig überschlagenden Worte. Als ihr hysterisches Kreischen in heißeres Wimmern überging. „Eine Ratte, eine Ratte … eine Ratte!!!“
Ein kurzer Blick, hinunter auf die Kellertreppe und mir erschloss sich, ihr Problem.
Da unten hockte mein einst schneeweißer Goliath, wohl auch vom Geschrei der Frau Müller paralysiert, in graues Fell gehüllt und hoffte vermutlich auf Rettung.
Ich gab Entwarnung und klärte Frau Müller auf.
Diese stellte erleichtert fest, das zwei Tage im Keller, wohl alles grau färben würde, was dort durch wuselt. Die Verwechslung mit einer Ratte, war ihr sichtlich peinlich. Doch sie zeigte sich erfreut, dass ich nun mein geliebtes Haustier wieder hätte.
Goliath wurde sogar noch für seine ungewollte Erschrecker-Aktion belohnt, Frau Müller spendierte am nächsten Tag noch Hamsterleckerlies.

Nicht lange nach seinen Ausflug in den Untergrund starb Goliath dann, ohne je David zu treffen. Aber er hatte Sex.

Hannibal
Hannibal war ein Zwergkaninchen. Welches kurz nach dem Ableben Goliaths in mein Leben trat. Der Grund, ich hatte etwas zu sehr auf die Tränendrüsen gedrückt, als Goliath von uns ging. Ich hatte einfach noch nicht zu 100% gelernt, immer das richtige Maß an Emotionen zu spielen, die das Leiden eines Kindes so darstellen, das die gewünschte elterliche Reaktion folgte. Obwohl ich dank Tagelanger Übung vor dem Badezimmerspiegel, schon das perfekt schmollende Kind geben konnte. Mein Schmollmund ist bis heute unübertroffen. Auch wenn ich ihn im heutigen Alter, nur noch mit einem humorvollen Augenzwinkern benutze, komme ich damit bei meiner Frau immer noch durch.

Doch bei dem Hamster hatte ich eindeutig zu viel Verlustschmerz simuliert. Veranlassung genug für meine Mutter, diese herzensgute Frau, im Zoofachhandel, einen Ersatz für den verblichenen Hamster zu beschaffen. Da aber, die Hamster grade aus waren, betörte der Charme, eines niedlichen Langohrs und die Aussage der Verkäuferin, das dieses Tier kaum noch wachsen würde, meine Mutter so stark, das sie ihn mit nach Hause nahm.
Und verflixt, ich hatte schon wieder so ein nagendes Vieh am Hals.Welch ein Fehler das war, wurde meiner Mutter, erst einige Zeit später klar.

Wenigstens war mit Hannibal, die Phase der Nagetierhaltung für meine Eltern vorbei. Sie wurden im Laufe der nächsten Zeit, von der Erkenntnis bestrahlt, das Nagetiere einfach nicht die idealen Haustiere sind.
Warum, dazu kommen ich jetzt.
Während ich mich damit vergnügte, dieses wesentlich interessanter Nagetier zu beobachten und ihm einen Namen zu geben, hoffte meine Mutter das Beste.
Denn mein Vater hatte ihr lachend erklärt, nachdem er das sogenannte Zwergkaninchen begutachtet hatte, das man sie über den Tisch gezogen habe. Er sei sich sicher, dies sei ein ganz normales Kaninchen, von der Art, die wir sie immer am zweiten Weihnachtsfeiertag essen.
Und mein Vater verstand etwas von Kaninchen, schließlich zog er jedes Jahr, drei Tiere im Garten groß, eben wegen des weihnachtlichen Festmahls.
Wiederum lag es meiner Mutter, zu mindestens zu diesem Zeitpunk noch fern, etwas zu essen, was einen Namen hatte. Und ich hatte grade beschlossen, das Kaninchen Hannibal zu nennen.
Nun gut, eben passte Hannibal noch in den überdimensionierten Meerschweinchenkäfig, der einst Goliaths Heim war, doch nur einige Wochen später, war er bereits zu groß für diese Behausung. In dieser Zeit hatte er sich auch schon durch die ganze Wohnung genagt. Mein Schlafsofa war sein erstes Opfer. Denn das oldschool Modell, stammte noch von meiner Oma und war, ein sehr bequemes Sofa.
Tatsächlich war es noch mit Stroh ausgepolstert. Dieses Stroh, war zwar Jahrzehnte alt, mundete Hannibal aber offensichtlich hervorragend. Vielleicht war es für Karnickel so etwas, wie die Grande Reserva unter den Strohsorten. Hannibal amüsierte sich jetzt prächtig in Freiheit, denn das Gitter des Käfigs musste ja entfernt werden. Er fraß und schlief noch gelegentlich in verbleibenden Unterboden.
Aber hauptsächlich vergnügte er sich damit, dem Inventar der Wohnung anzunagen. Heute das Fernsehkabel, morgen der angefressene Couchtisch. Man glaubt gar nicht, wie schnell ein Kaninchen eine Wohnung verschrotten kann und dazwischen, meine Mutter, die ständig mit dem Staubsauge durchs Haus flitze, um die Hinterlassenschaften, des von ihr angeschafften Monsterkarnickels zu beseitigen.
Mutter war nervlich bald am Ende. Doch Hannibal war unbeeindruckt. Das Beste für mich jedoch war, er mochte nur mich und biss jeden anderen. Ich war sein Herr und Meister. Nur das nagen, das konnte auch ich ihm nicht verbieten. Denn das nagen ist nun mal seine Natur.
Während ich also, irgendwie gefallen an dem Tier fand, welches mir ständig, ohne angeleint zu sein, wie ein Köter, überall hin folgte.
Es ist eine Tatsache, das mich das Tier, sogar einmal in den Supermarkt begleitete. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass das Tier mit mir unbemerkt, aus der Haustür geschlüpft war und wurde erst im Supermarkt darauf angesprochen. Ich musste Hannibal dann natürlich wieder Heim bringen.
Ein hartes Frustpotential baute sich hingegen, bei meiner Mutter auf. Was ich auch verständlich fand, den dieser Albtraum eine Kaninchens, richtete mehr Schaden an, als es ein Haustier tun sollte. Ich stimmte “schweren“ Herzens zu, das Hannibal zu den anderen drei Kaninchen in den Garten kommt. Ich atmete heimlich durch, als das Vieh endlich weg war.
Mein Vater lachte nur, als meine Mutter aufgab.
Aber auch nicht lange.
Hannibal, der inzwischen staatliche fünf Kilo wog, drehte nämlich in der Gegenwart von Artgenossen völlig frei.
Es zeigte sich, das die Namenswahl für das Tier passender war, als ich selbst erwartet hätte. Denn er biss in der ersten Nacht, die er im Garten verbrachte, alle drei Kaninchen, welche für das Weihnachtsfest verplant waren tot. Am Ende verschenkte mein Vater Hannibal an einen befreunden Züchter.
Und das Schönste an der Geschichte, es gab nie wieder Kaninchen zu Weihnachten.

Lohengrin
Nach einer langen und glücklichen Tier freien Zeit, trat dann, oder richtig formuliert flog dann, Lohengrin in mein Leben. Ich war ein pubertierender dreizehnjähriger Teenager und natürlich interessierte ich mich auch fürs vögeln.
Deshalb hielt ich es für ein Zeichen, das ausgerechnet ein sehr talentierter Vogel, eines Tages durch mein Fenster flatterte.
Jawohl, dieser hübsche weiße Nymphensittich mit seinen gelben Kamm, welcher ihn aussehen ließ wie einen kleinen Kakadu, flog eines Tages im Spätsommer durch mein Zimmerfenster. Und er blieb.
Denn, obwohl ich das Fenster erst am späten Abend schloss, flog er nicht mehr davon. Dafür zwitscherte er ohne Unterlass, eine mir unbekannte Melodie, die sich sehr nach strukturierte Musik anhörte. Meine Mutter, die abends nach Hause kam, hörte nur kurz hin und klärte mich auf. Es war eine Wagner Oper, namens Lohengrin. Daher wählte ich den Namen Lohengrin für den Vogel. Soweit so gut, nun hatte ich eine überaus begabten Vogel, der wohl einem intellektuell, gebildeten Haushalt entfleucht war, als neuen Mitbewohner.
Schnur stracks begab ich mich am nächsten Tag, in den Zoofachhandel, wo ich einen sehr geräumigen Käfig erwarb. Schließlich konnte der kleine Scheißer, ja nicht ganztägig in meinem Zimmer herum flattern und mir die Bude zu scheißen. Nun ja, ich hatte die Rechnung ohne Lohengrin gemacht. Zwar ging der Vogel zum futtern, immer artig in seine Behausung, reagierte aber auf alle Versuche, ihn festzusetzen eher unwillig. Immer wenn ich ihn einsperrte, fing er an, ununterbrochen Wagener-Opern zu zwitschern. Und nicht nur den Lohengrin. Sein Vorbesitzer war wohl ein echter Wagener Fan.
Nur wenn ich die Käfigtür offen ließ, dann war er ruhig. Im Laufe der Zeit entwickelte das Vögelchen einige Eigenarten. Nicht nur das er immer gerne Wagner intonierte, nein, er zeigte sich auch äußerst Sprachbegabt.
Waren „Guten Morgen“, „Guten Abend“ und „Schlaf gut“, noch Gesellschaftsfähig, so lernte er doch schnell auch, jede Art von Schimpfwörtern, die einem, eben mal raus flutschen.
Ich weiß nicht, welchen Wortschatz Lohengrin von seinem Vorbesitzer mitbrachte, aber „Fick die Alte“ und “Ja, gib es mir Baby!“ Hatte er nicht von mir.
Ich war ein pubertierender Teenager, der auf das Erste mal hoffte und keinesfalls, derartige Redewendungen schon nutzte.
Mein erstes Date in meinem Kinderzimmer, wurde dann auch von Lohengrin erfolgreich torpediert.
Endlich hatte ich Beata aus der Parallel- Klasse überredet, dass wir uns nicht zum Eis essen und herum knutschen in der Stadt treffen, sondern bei mir. Da funkt mir dieser blöde Vogel auch schon dazwischen.
Die ganze Zeit, während Beatas Besuch, benahm er sich super gut und sie fand ihn echt toll.
Aber kaum knutschen wir herum, ich fingerte eben noch verzweifelt an ihrem BH, während sie schon, durch die Hose, an meiner nicht mehr zu verbergenden Erektion, herum spielte, da legte der Vogel los. Er kreischte unüberhörbar „Ja, gib es mir Baby!“ und „Fick die Alte!“. Ein, zwei mal überhörte Beata Lohengrins verbalen Einlagen, aber dann unterbrach sie ihr wundervolles Treiben an mir.
Ziemlich angepisst, stellte sie fest, dass sie wohl nicht das erste Mädchen auf dieser Couch sei und alle meine Liebesschwüre, wohl nur dazu dienten, sie ins Bett zu bekommen.

Ich versuchte sie zu beschwichtigen, beteuerte meine Unschuld. Ich versuchte sogar, mit einer Flasche Rosenthaler Kardarka, einem Rotwein, den ich aus Mutters Weinregal stibitzte, die Situation zu retten.
Ein halbes Glas Wein, machte Beata auch wieder etwas versöhnlicher und der Umstand, das Lohengrin sich an unseren Weingläsern schamlos bediente, erheiterte sie sogar mächtig.

Das rettete jedoch nicht den Nachmittag, an welchen ich meine Unschuld verlieren wollte. Denn als Beata ihr Glas Wein endlich geleert hatte, schlief sie ein.
Das Ende vom Lied, ich saß mit einem besoffenen Nymphensittig und einer vom Wein eingeschläferten, süßen Brünetten da. Welche durchschlief, bis ihr Bus fuhr.
Wenigstens erheiterte mich Lohengrin. Der Vogel war so besoffen, das er nur noch mit hängenden Flügeln, über den Teppich torkelte.
Als er einsah, das er es nicht mehr schaffen würde, seinen Käfig fliegend zu erreichen, da seine Flügel hartnäckig den Dienst verweigerten, zog er sich in eine Ecke des Zimmers zurück. Hier intonierte er noch ein wenig Wagner Opern und schlief irgendwann ein.
Ich lernte daraus, das ich, wenn ich Damenbesuch habe, besser den Vogelkäfig mit einer dunklen Decke abdecke. Und ich schaffte es mit dieser Vorsichtsmaßnahme, doch noch Beata und einige andere Mädels flachzulegen.
Die gelegentlichen Sauftouren Lohngins tolerierte ich, wenn ich Partygäste hatte. So kamen wir, Lohengrin und ich wunderbare 5 Jahre miteinander zurecht, bis ich zum Studium ging.

Irgendwann rief meine Mutter an, das Lohengrin ihr durchs Fenster entwischt sei. Ich tröstete sie, er war mein Freund, nicht deiner. Vermutlich sucht Lohengrin sich nun, einen neuen Besitzer zum Party machen.

Vielleicht ist er aber auch zu der großen Vögelei im Himmel aufgebrochen und denkt noch manchmal an mich.




So lieber Leser, weitere Geschichten zu meinen Tierischen Begleitern folgen demnächst.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 20. August 2017

Flüchtlingskrise vs Frauenbewegung


Ich weiß, man soll ja nicht herum lästern, man soll schließlich auch nicht schlecht über Tote sprechen. Aber ehrlich, wer hält sich schon daran.

Also kann ich doch auch mal über einige lästern. Zum Beispiel über diese Totgeburt namens Flüchtlingskrise, bei der schon der Name eine Lüge ist, denn weder reden wir über Flüchtlinge im Sinne unserer Asylgesetzgebung, noch über eine Krise.

Unsere Flüchtlinge sind zu 80% Junge Männer, die die Gunst der Stunde nutzen, um ihrer Armut zu entkommen, einige vielleicht auch der Strafverfolgung. Doch das spielt hier keine Rolle. Und eine Krise hätten wir, wenn der Staat durch den Ansturm in die Knie gezwungen wird. Beides ist nicht passiert. Natürlich gibt es Auswirkungen, die unserer Gesellschaft nicht gut tun. Aber auch das möchte ich heute nicht thematisieren.

Wir wissen alle, die opportunistische Merkel und ihr Altparteienklüngel hat das verbockt und ihre gerechte Strafe dafür werden sie nie bekommen. Weil sie da oben sitzen und ihr da unten. Erschwerend kommt dazu, die meisten von euch sind einfach Pfeifen, Loser und Quatschköpfe.

Ja, macht die Backen wieder zu und lest weiter. Ich weiß schon, das ich ein Arschloch bin.
Aber auch eure Unfähigkeit und mein Arschloch Dasein, will ich nicht thematisieren, sondern etwas, was ich persönlich sehr lustig fände.

Stellt euch mal vor anstelle dieser 80% Testosteron geschwängerter junger Männer, die jetzt hier so herumhängen und schauen müssen, wo sie was zum ficken herbekommen. Wären 80% junger Frauen hierher übers Mittelmeer geschwommen. Das würde doch den Sachverhalt komplett verändern.

Wir würden dann nicht mehr sehen, wie die Liste der Sexualdelikte und die Kleinkriminalität ins Kraut schießt. Sondern vermutlich hunderttausende von sabbernden Männern, die mit “Refugees Welcome“ Transparenten vor Asylbewerberheimen und Bahnhöfen herumhängen würden, weil sie endlich mal etwas anderes geboten bekämen, als die deutsche, emanzipierte Standartziege. Sie würden richtige Frauen sehen, sozusagen Vollblutweiber aus Kulturkreisen, von denen sie früher nur träumten oder zu Internetpornos wichsten. Denn Vollblutweiber gibt es ja hier nicht mehr oder nur sehr wenige.

Die AfD würde zu einem Gesangsverein ohne größeren Fanclub verkommen und der Patriotismus verpuffte beim Dauerständer, mit oder ohne Viagra. Dafür würden Millionen Kerle „Wir schaffen das!“ brüllen. Ich glaube, das Klima in Deutschland wäre ganz anders.

Denn keine Testosteron gesteuerten Kerle aus Afrika würden, als Neuankömmlinge das Gefüge der Gesellschaft, in der Art verwirren, das sie hier eindringen und Konkurrenz im Kampf, um die Weibchen, Sozialgelder oder Arbeit für die Nation sind.

Nein es wäre wohl eher alles unter umgekehrten Vorzeichen stehen. Weil wir wissen ja, was man lang läufig über Männer sagt. Wenn der Schwanz steht … !

Die Männer wären plötzlich Gutmenschen, die alles teilen wollen, aber die Damenwelt würde rebellieren. Und das malt euch mal bildlich aus. Feministinnen würden auf einmal einfallen, wie frauenfeindlich diese Kulturkreise sind, inklusive ihrer Religion und vermutlich, ginge ein Aufschrei durchs Land. Wegen Überfremdung und was weiß ich noch alles. Denn eins ist klar, unsere Weibchen sind aggressiver, wie wir Buben. Besonders dann, wenn sie Konkurrenz wittern.

Ich will das nicht zu sehr vertiefen, aber Fakt ist, diese Vorstellung hat viel Humoristisches Potential. Denn Frauenbewegungen sind nicht nur interessant, wenn sie Rhythmisch sind, sondern auch wenn die Damen angesäuert sind.

George W. Lästerbacke.

Samstag, 18. März 2017

😜 Über das Lästern 🙄




Die überempfindlichen, sich selbst am denken hemmende Menschen, mit wenig Selbstwertgefühl, verstehen das Lästern als als Angriff. Sie sehen das Positive nicht. Doch die mit Erfolg denkenden Zeitgenossen, sehen die Chance zur Diskussion, die oft der Weg zur Verständigung ist. Partner die gleichwertige Ziele verfolgen, nur über den Weg uneins sind, können so gemeinsame Wege finden.

Man darf das positive Lästern nicht mit dem dümmlichen Geschwätz, der halbgebildeten Dschungelcamp schauenden Nachbarn, welche das Bildungslevel des privaten Fernsehens haben mit der intelligenten, lästerlichen Stichelei verwechseln. Das treibt nur den Blutdruck in die Höhe.


George W. Lästerbacke

Freitag, 3. März 2017

BDSM Dialoge, die Zweite


DOM und SUB auf der Couch.

SUB: Du...

DOM: Ja?

SUB: Mir ist langweilig!

DOM: Dann blase mir einen.

SUB: Haue wäre mir lieber.

Der DOM gibt SUB Ansatzlos eine schallende Ohrfeige.

SUB: Hey! Autsch.... Was war das denn?

DOM: Ich hab dich gehauen.

SUB: Ja, aber doch nicht so fest! Und auch noch ohne Vorwarnung!

Der DOM verdreht die Augen.

SUB: Außerdem wäre mir jetzt grade die Gerte lieber.

DOM: Sicher?

SUB: Was meinst Du mit “sicher”?

DOM: Bist Du dir sicher, dass du nicht doch lieber die Peitsche oder Rohrstock willst?

SUB: Oh ja, die Peitsche wäre noch schöner!

DOM: Dachte ich mir, wollt ja nur sicher gehen.

SUB: Darf ich sie holen?

DOM: Hab ich denn eine Wahl?

SUB: Natürlich hast Du die Wahl. Du bist doch mein Herr und Gebieter.

DOM: Dann blase mir einen.

SUB: Ach quatsch. Ich mein, du hast die Wahl, wie du mich schlägst.

Der DOM gibt der SUB ansatzlos eine zweite schallende Ohrfeige.

SUB: Auaaa.... Ich mein doch die Wahl zwischen Gerte, Rohrstock oder Peitsche.

DOM: Ach so. Na gut, dann bring den Rohrstock.

SUB: Die Peitsche wäre mir lieber.

DOM: Dann bring halt die Peitsche.

SUB: Wie lustlos klingt das denn?

DOM: Willst du jetzt Haue oder Lust?

SUB: Na, beides halt.

DOM: Und muss ich dazu auch Lust haben?

SUB: Schön wär es schon.

DOM: Warum? Du willst doch eh nur Haue.

SUB: Jetzt wirst Du fies. Ich will doch, dass es dir auch gut geht.

DOM: Dann blase mir einen.

SUB: Dazu muss ich erst in Stimmung sein.

DOM: Geht mir mit dem Hauen genau so.

SUB: Gehauen werden würde mich in Stimmung bringen zu blasen.

DOM: Geblasen werden würde mich in Stimmung bringen zu hauen.

SUB: Verfluchter Teufelskreis!

DOM: Yep!

SUB: Du bist der Dom. Also hast Du den aktiven Part. Hau mich, und dann blase ich dir einen.

DOM: Du bist die Sub. Du hast zu gehorchen. Blase mir einen und dann hau ich dich.

SUB: Ja, aber dazu musst du mich doch erst zwingen, indem Du mich haust.

DOM: Zwingen? Schmeckt dir mein Schwanz etwa nicht?

SUB: Oh doch, er schmeckt lecker. Aber noch leckerer schmeckt er, wenn ich so richtig auf Touren bin.

DOM: Komisch, wenn es ums Essen geht, musst Du vorher nicht auf Touren kommen.

SUB: Hä?

DOM: Na, ich mein, wenn du diese leckere Pasta gekocht hast. Die mit der Frischkäse Sauce und den extra gebratenen Putenstreifen. Da muss ich dich nicht vorher hauen, damit sie dir schmeckt.

SUB: Scheiße! Jetzt krieg ich Hunger.

DOM: Dann gehe was kochen. Und mach mir eine Portion mit.

SUB: Und es würde dich nicht stören, wenn ich dafür unsere Session unterbreche?

DOM: Ach, dann quäle ich mich halt solang durch die Sportschau.

SUB: Das würdest du für mich tun?

DOM: Ach Kleines, für DICH tu ich einfach Alles!

SUB: Oh, ich liebe dich so sehr!

DOM: Ich dich doch auch!

Dienstag, 31. März 2015

April, April ... ihr fallt auch auf jede Schlagzeile rein.


Erinnert ihr euch noch an euren lustigsten Aprilscherz?
Ich glaube mein bester Aprilscherz ist dieser gewesen, die Scheinschwangerschaft. Diese Art boshafter Scherze setzt voraus, dass man eine Partnerin hat, eine stadtbekannte Klatschbase kennt und die Situation spontan ist.

Meine Stamm Disco vor ca 20 Jahren.
Da gab es am Einlass sogar noch eine Kassiererin und Garderobiere. Ich stehe mit meiner Freundin an dem improvisierten Kassentisch. Birgit, die nebenberufliche Kassiererin mustert meine Freundin. »Du siehst heute aber blass aus, um die Nase Klene.« sagt sie. In Bruchteilen von Sekunden rattert mein Hirn, mir fällt ein, es ist 1.April. Bevor meine Freundin antworten kann, sage ich »In ihrem Zustand ganz normal.« und grinse. Unsere Klatschbase schaut erwartungsgemäß erstaunt, saugt die Information auf, die ihr Gehirn natürlich sofort zuordnet. Eine Schwangerschaft, das gibt gleich neuen Tratschstoff. Ich gehe sofort los, damit sie die Info nicht hinterfragen kann. Ich habe ja nichts von einer Schwangerschaft gesagt, schaue nur ganz unschuldig. »Zustand«, dass ist keine Aussage, die sich besonders festmachen lässt, in der Phantasie einer Klatschbase jedoch ....., ich grins schon wieder.

Eine paar Tage später.
Erwartungsgemäß werde ich schon nach zwei Tagen angesprochen, ob meine Freundin schwanger sei. Ich muss das natürlich verneinen.

Zwei Wochen später in meiner Stamm Disco.
Die liebe Birgit, ist wieder an der Kasse. Birgit strahlt mich an »Wie geht es deiner kleinen Freundin?«. Ich na prima, sie ist nach der Erkältung wieder wohl auf.« Birgit »Ich meine doch, ob es ihr und dem Kind gut geht.«. Ich »Welchen Kind?« Birgit »Du hast doch gesagt, sie ist schwanger. ». Ich »Birgit, ich habe gesagt, in ihrem Zustand und meinte ihre Erkältung.«. Birgit »Oh Gott, ich hab schon allen erzählt, dass sie schwanger ist.«. Ich »Birgit, weißt du welcher Tag vor zwei Wochen war? Birgit grübelt »Ne.« Ich »Der 1.April.«. Das Gesicht war unbezahlbar.

Ich denke, in der zeitlichen Ausdehnung eines Aprilscherzes, bin ich nun unübertroffen. Birgit verbreitet jetzt auch nicht mehr soviel Tratsch.


Ich wünsche euch allen einen tollen 1.April.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 23. Juli 2014

Frauen macht es niemand recht

Gestern kam mir ein Zitat aus einer Predigt zu Ohren

"Die schlechten Männer sind wie Schwefelhölzer, die überall Feuer fangen. Die guten Männer jedoch sind wie die schwedischen Streichhölzer, sie entflammen sich nur an der eigenen Schachtel."

Was soll uns das sagen? Quasi bestätigt dieses Zitat den weiblichen Anspruch auf männliche Monogamie. Hat das Weib erst einmal seine Krallen in das Fleisch des männlichen Opfers geschlagen und nennt es Liebe, dann setzt es automatisch Monogamie voraus. Diese Aussage sollte also Frauen gefallen, könnte denkt man(n). Da diese Worte, eine durch und durch klischeehafte Bestätigung für den Irrglauben an Monogamie ist. Diese Aussage aus dem Munde eines Mannes.

Dieser Mann frönt seiner Männlichkeit natürlich nur theoretisch, da er ein katholischer Priester mit dem Hang zu witzigen Predigten. Doch er ist ein Mann, sozusagen ein deutscher Don Camillo. Bekanntlich reagierte dieser, sich eher an Glocken ab, die an einen Seil zum klingen gebracht wurden, nicht an Frauen. Etwas anderes lässt das Zölibat nicht zu. Obwohl der perverse Hang zum Sex mit Kindern, die des öfteren durch die Medien geistert, auch gewisse Zweifel an der Glaubensdiziplin in Sachen sexueller Abstinenz bei anderen Priestern zulässt.

Doch was passiert? In dieser humorlosen feministischen Welt, erfreuen sich die Frauen nicht daran, dass dieser aufrechte Mann. ihre sexuellen Allmachtsphantasien bedient. Es kommt anders als erwartet.

Frauenverbände ziehen boshaft darüber her, dass der Mann, das Wort “Schachtel“ verwendet. Wie so oft erweist es sich, dass der Undank der Welt Lohn ist. Die Männer des Alltages können daraus nur lernen, egal was wir sagen, machen und tun, den Frauen werden wir es nie recht machen können.

© George W. Lästerbacke

Donnerstag, 3. Juli 2014

George W. Lästerbacke rettet Deutschland

George W. Lästerbacke betritt das Lokal. Schaut in die Runde und sieht lauter Bundestagsabgeordnete, Minister, Berater, Lobbyisten.
Hinter dem Tresen, die Bardame Angela Merkel. Die füllt alle ab.
Freundlich fragt sie „Und was kann ich für dich tun, George W. Lästerbacke?“ Der überlegt kurz und antwortet „Ich hätte gerne einen “Rettet Deutschland“ Drink mit viel Eis.“
Angela schaut verdutzt in die Runde „Den haben wir nicht.“ Darauf Georg W. Lästerbacke „Gut ich habe das Rezept und schmeiße eine Lokalrunde.“ Angela Merkel erwidert erfreut, toll sage mal bitte an.“ Alle Gäste jubeln vor Freude.
George W. Lästerbacke „Gut, wenn ihr unbedingt wollt. Barfrau, eine Runde Zyankali für alle.!“

© George W. Lästerbacke

Dienstag, 27. Mai 2014

Die Bonusfrage


Vorwort
Dieser Text beruht auf einer echten Begebenheit aus dem Prüfungsalltag im Universitätsbetrieb.
Im folgenden eine Prüfungsfrage im Abschlusstest Chemie der Universität Maynoothin der irischen Grafschaft Kildare. Die Antwort amüsierte den Professor so, das er sie der Internetgemeinde nicht vorenthalten wollte und wir uns auch daran erfreuen können. Im übrigen sei erwähnt, der Student, der diese Antwort verfasste, war der einzige, der einen Einser erhielt.

Ich amüsierte mich hierbei prächtig und muss euch das einfach vortragen. Als Autor dieses Beitrages habe ich mir nur gestattet einige Anmerkungen zum Text zu machen, einiges etwas geschliffener zu formulieren, inhaltlich aber habe ich nichts verändert, zu unserer aller Vergnügen.

Wenn nun mancher Leser nun anzweifelt, das es jemals so eine Bonusfrage gegeben hat, soll er selbst googeln und feststellen, dass ist der Fall gewesen, es gab diese Frage. Warum auch nicht, es geht um ein theoretisches, religiöses Konstrukt, die Hölle. Da, die Hölle unser Leben durch die Religion häufig direkt oder indirekt berührt. Warum sollte also Niemand diese Frage stellen? Besonders wichtig ist, warum sollte Niemand die Frage so beantworten, wie sie vom Charakter hier ist, mitten aus dem Leben.

Nun zur Bonusfrage.
Ist die Hölle exotherm, gibt also Wärme ab oder endotherm, absorbiert also Wärme?

Die meisten Studenten mutmaßten mit Hilfe von Boyles Gesetz, dass sich Gas beim Ausdehnen abkühlt und die Temperatur bei Druck sinkt oder etwas in der Art. Grundsätzlich also streng wissenschaftlich und natürlich sterbenslangweilig. Ein hoher IQ setzt eben nicht automatisch den Sinn für intelligenten Humor voraus.

Doch im folgenden können wir lesen, wie wir analytisch, lebensnah und unterhaltsam zu einigen bemerkenswerten Erkenntnissen kommen können.

Ein Student beantwortete die Frage wie folgt:
Zuerst müssen wir herausfinden, wie sehr sich die Masse der Hölle über die Zeit verändert. Dazu benötigt man die Zahl der Seelen, die in die Hölle wandern und die Zahl jener Seelen, die die Hölle verlassen.
Ich bin der Meinung, dass man mit einiger Sicherheit annehmen darf, dass Seelen, die einmal in der Hölle sind, selbige nicht mehr verlassen.
Die Feststellung lautet also, keine Seele verlässt die Hölle.

Bezüglich der Frage, wie viele Seelen in die Hölle wandern, können uns die Ansichten der vielen Religionen Aufschluss geben, die in der heutigen Zeit existieren.

Analyse
1. Bei den meisten dieser Religionen wird festzustellen sein, dass man in die Hölle wandert, wenn man ihnen nicht angehört. Da es mehr als nur eine dieser Glaubensbekenntnisse gibt und weil man nicht mehr als einer Religion angehören kann, kann man davon ausgehen, dass alle Seelen in die Hölle wandern.

2. Angesichts der bestehenden Geburts- und Todesraten ist zu erwarten, dass die Zahl der Seelen in der Hölle exponentiell wachsen wird.

3. Betrachten wir nun die Frage des, sich ändernden Umfangs der Hölle. Folgt man Boyles Gesetz, dass sich der Rauminhalt der Hölle proportional zum Wachsen der Seelenanzahl ausdehnen muss, damit Temperatur und Druck in der Hölle konstant bleiben, haben wir zwei Möglichkeiten.

Theorie I.
Sollte sich die Hölle langsamer ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, wird die Temperatur und der Druck in der Hölle so lange steigen bis die ganze Hölle auseinander bricht.

Theorie II.
Sollte sich die Hölle schneller ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, dann werden Temperatur und Druck fallen, bis die Hölle zufriert.

Für welche der Möglichkeiten ist entscheide ich mich nun?
Dazu möchte ich eine Episode meines Lebens genauer betrachten, die letztlich nur zu einer Schlussfolgerung führen kann.

Sandras Prophezeiung
Wenn wir dies Prophezeiung miteinbeziehen, die sie mir gegenüber im ersten Studienjahr geäußert hat, nämlich, dass “Es in der Hölle ein sehr kalter Tag sein wird, bevor ich mit dir schlafe”

Die erste analytische Schlussfolgerung
Die Tatsache, dass ich gestern mit Sandra geschlafen habe, spricht dafür das nur Theorie II. in Betracht kommt.
Ich bin überzeugt, dass die Hölle endotherm ist und bereits zugefroren sein muss.

Weitere Schlussfolgerungen
Aus der Theorie II., wonach die Hölle zugefroren ist, folgt also, dass keine weiteren Seelen dort aufgenommen werden können, da die Hölle erloschen ist. Somit bleibt nur noch der Himmel übrig. Eine Erkenntnis, die es mir gestattet die Existenz eines göttlichen Wesens zu vermuten. Den Beweis dieser göttlichen Existenz, die ich vermutete, untermauerte Sandra gestern allerdings selbst. Sie schrie den ganzen Abend immer wieder “Oh mein Gott”.

Soweit zu dieser ausführlichen Antwort eines unbekannten Studenten,
vorgetragen von

George W. Lästerbacke


Montag, 23. Dezember 2013

Erwischt, der falsche Weihnachtsmann.


Die Einstimmung auf das Weihnachtsfest und damit es nicht zu besinnlich wird, hier einen kleinen Witz für euch liebe Leser.

Der kleine Michael trifft im Einkaufscenter den Weihnachtsmann. Der sagt „Hoho kleiner Mann, sag was wünscht du dir den zu Weihnachten?“ Michael mustert ihn von oben bis unten und sagt „Das verrate ich dir nicht, du bist nicht der echte Weihnachtsmann. Dieser schaut erstaunt „Wenn du mir nicht glaubst, dass ich der Weihnachtsmann bin, werde ich es dir beweisen.“ Er reibt Michaels Nase zwischen Daumen und Zeigefinger, schaut bedeutend und sagt „Hoho, du möchtest ein Feuerwehrauto und ein Fahrrad.“ Michael wenig beeindruckt erwidert „Das war einfach, dass wünscht sich doch fasst jeder kleine Junge.“ Der Weihnachtsmann nun leicht genervt, reibt Michael nochmals an der Nase und erwidert „Aber ich weiß auch, das du auch noch eine Eisenbahn willst.“ Michael antwortet „Auch nur ein so typischer Wunsch von Jungen in meinem Alter. Aber dafür weiß ich jetzt ganz sicher, dass du nicht der Weihnachtsmann bist.“ Der Weihnachtsmann verdutzt „Wie dass den?“ Michael grinst „Erstens darf man während der Arbeit nicht saufen, doch du hast eine Glühweinfahne, zweitens fasst der Weihnachtsmann den Weihnachtsengeln bestimmt nicht während der Arbeit unter den Rock, in das Höschen.“ Der Weihnachtsmann nun sichtlich überrascht „Woher bitte willst du dass nun wieder wissen?“ Michael grinst und erwidert „Ich hab es an deinen Fingern gerochen.“

Tja, so kann es gehen, mit Kindern im 21. Jahrhundert hat man es nicht leicht, als Weihnachtsmann. Ich wünsche euch eine besinnlich, schöne und lustige Adventszeit. Möge sie friedlich sein.

Euer George W. Lästerbacke

Sonntag, 8. Dezember 2013

Eine Rechtsfrage.

Ein Radfahrer, der es eilig hat,
fährt rasant durch eine Stadt.
Er achtet nicht des Wegs genau
und fährt so gegen eine Frau.

Die im schwangeren Zustand ist,
nicht unbegründet glücklich ist.
Doch Unfall und der jähe Schreck
nimmt jede Kindeshoffnung weg.

Hat nun, so lautet meine Frage,
der Radfahrer im Fall der Klage,
die auf Ersatz des Schadens geht,
wie es auch im Gesetzbuch steht.

Den Schaden wieder gut zu machen,
oder zahlt er nur und hat gut lachen.

George W. Lästerbacke

Samstag, 9. November 2013

Framstag bei Penny

Wieso wir trotz schlechter Werbung immer noch lachen können.

Wer bei Penny arbeitet, hat vermutlich nicht viel zu lachen, da ist ja erst Framstag. Wer denkt sich eigentlich so eine Scheiß Werbung aus?

Die Leute wissen nicht was sie wollen, bis man es ihnen anbietet.“ sagte einst der Möbeltycoon Terence Conran. Der verstand eindeutig mehr von guter Werbung, als die Werbe Fuzzis von Penny.

Es gibt so gute und witzige Werbung.Der Autovermieter Sixt zum Beispiel ist bekannt dafür, Witze auf andere Leute Kosten zu machen. Er ist sich dabei für keine Peinlichkeit zu schade. Nichts ist peinlich genug, um sich nicht noch für Werbung gebrauchen lässt. 

Zum Beispiel „Wenn hier Jemand verrückt ist, dann Sixt mit seinen Preisen. Gustel Mollath.

Oder

„Spaß kann man auch ohne reiche Freunde haben.“ zum Beispiel mit einen Mietwagen von Sixt. Darüber ein Konterfei des Ex Bundespräsidenten Wulff.

Fakt ist, nur weil man Discounter ist, muss ja nicht Alles billig sein, wenigstens die Werbung könnte schmiss haben  Da bin ich froh, das es bei den Witzen über Werbung noch etwas zu lachen gibt.

Die Nagelfabrik Müller & Co. beauftragt eine Werbeagentur mit der Erstellung eines Werbekampagne. Die Vorzüge der Müller'schen Produkte sollen klar herausgestellt werden. Nach zwei Wochen kommt der Werbegraphiker der Agentur mit seinem Entwurf zu Herrn Müller, dem Firmenchef. 
Es ist ein Bild des gekreuzigten Jesus mit der Überschrift: "Müller-Nägel halten einfach alles!" 

Der Firmenchef ist entsetzt: "Sind Sie wahnsinnig? Wissen Sie, was uns blüht, wenn wir dieses Plakat raus bringen?", herrscht er den Werbe Fuzzi an. "Wir handeln uns ein dutzende Prozesse von den Kirchen ein, wegen Blasphemie, Verunglimpfung der Religion. Schmerzensgeld Forderungen noch und nöcher wegen der Verletzung religiöser Gefühle und dann sind wir pleite. Los, verschwinden Sie mit dem Mist und machen Sie was vernünftiges." 

Wieder zwei Wochen später kommt der Werbe Mensch wieder mit einem neuen Entwurf. Auf dem Bild ist Jesus vom Kreuz gefallen, und darunter steht

"Mit Müller-Nägeln wäre das nie passiert!" 

Bitte, das geht doch, meine lieben Leser.

George W. Lästerbacke

Montag, 28. Oktober 2013

Montag, er arme Hund.

Immer wieder montags, überkommt viele Menschen der Katzenjammer. Hilegard Knef sang schon vor Jahrzehnten „Ich möchte mal am Montag Sonntag haben und Feierabend vor dem Aufstehen..“ und Rio Reiser trällerte „Ich hab geschlafen, hab geträumt, da war die Sonne, da war Strand. Jetzt bin ich wach, was soll ich bloß, um fünf nach Sechs in diesem Land? 'S is Montag (Ich weiß, was das heißt.), 'S is Montag (Wochenende vorbei.), S is Montag (Nix neues, ich weiß.), 'S is Montag (Und der Freitag is weit.)

Man könnte sagen der Montag hat einen negativen Grundtenor.Das sagt uns nicht viel über den Montag, sondern über die Menschen.
Der Montag ist ein Produkt menschlicher Regelwut, der stellvertretend für den Anfang einer künstlichen Ordnung, die wir Zeit nennen und den Beginn er Arbeit. steht. Vielleicht hassen wir Regelwerke einfach nur, weil sie unnatürlich sind und unsere Arbeit, weil sie eigentlich nicht unserer Natur entspricht. Weil sie nicht das ist, was wir eigentlich tun wollen.

Der Montag kann gar nichts dafür, das wir negative Gefühle haben, der Mensch ist selber schuld, das es den Montag gibt. Wieso hasst der Mensch dann, also den Montag und nicht sich selbst? Weil er ein unsensibles, wenig selbstkritisches Arschloch ist, das immer einen Schuldigen braucht.

Das nenne ich Selbsterkenntnis und sehe den Montag nun anders. Er ist ein Anfang, eine Chance und Hoffnung. Wenn man positiv denkt, macht das Leben mit dem Montag einfach mehr Sinn und vielleicht auch Spaß.

Man nehme es besser mit Humor und positiven Denken. Obwohl Montag ein toller Tag wäre, um zu töten, wenn man weiterhin negativ denkt. Besser aber ist zu es lachen. Deshalb noch einen kleinen Witz,

der auch ein wenig mit Zeit zu tun hat. Denn manchmal holen uns, die negative Dinge und Gedanken noch viel später wieder ein. Manchmal mit fatalen Folgen, gewollt oder ungewollt. Darum denkt immer positiv, weil schlimmer wir es oft von ganz allein. ;)

Pärchen liegt im Wald und vögelt, sie oben, er unten. Ein Jäger kommt des Weges, hört durch die Büsche die Geräusche der Beiden und Naturerotomanen glaubt, es sei ein Wildschwein. Er schießt durch den Busch mit seiner Schrotflinte auf die Beiden und trifft die Frau in den Hintern. Sie schreit vor Schmerzen, der Jäger erschrickt und läuft davon.

Die Frau geht zum Arzt und lässt sich untersuchen und behandeln. Der Arzt sagt “Zwei Schrottkugeln konnte ich entfernen die anderen beiden sitzen in der Gebärmutter und müssen raus wachsen”.

16 Jahre später:
Die Tochter kommt zur Mutter und sagt: “Mama, mir ist gerade was komisches passiert – ich sitze auf dem Klo und plötzlich höre ich ein Geräusch „Ping ...”.

Die Mutter erinnert sich an die Diagnose des Arztes und sagt: “Keine Sorge, das passiert dir höchstens ein oder zweimal in deinem Leben.” Einen Tag später kommt der 16jährige Sohn und sagt “Mama, mir ist was Komisches passiert”. Die Mutter erinnert sich an die Tochter und sagt: “Ich weiß, du warst auf dem Klo und hörtest ein Geräusch.” – Der Sohn unterbricht sie “Nein, ich habe beim Wichsen den Kater erschossen!” :D

Positiv geladen und hoffentlich mit einem Lächeln im Gesicht, schicke ich euch in die Woche.


George W. Lästerbacke

Montag, 14. Oktober 2013

Immer wieder Montags …

... für einen guten Start in die Woche, muss man schon selbst etwas tun.

Am Montag sollte uns einen gelungenen Wochenstart erwarten. So hoffen wir. Doch dazu müssen wir wissen dass, die Dichte an Idioten, Vollpfosten, Bekloppten und Trotteln ist montags gefühlte 1000% höher ist, als an den übrigen Wochentagen. Wir wissen alle, erst im Laufe der Woche entwickeln wir eine Resistenz gegen diese Bevölkerungsgruppen.

Deshalb benötigen wir einige Strategien, um mit den Bekloppten zu leben.

Strategie 1.
Unterscheidung für die Realisten
Einmal wäre da der Realitätssinn, das heißt, dass man seine Umwelt möglichst tiefgründig betrachtet. Nach der Auswertung aller verfügbaren Informationen, versucht man, ein möglichst wenig, subjektives Bild seines Umfeldes zu erhalten. Das erleichtert es, Probleme zu erkennen, zu lösen und Gelassenheit zu bewahren. Man muss letztlich erkennen, wer ein Problem ist. Übrigens ist dass auch der Beleg, der eigenen, überlegenden Intelligenz.

Es gehört auch dazu, die aktive Auseinandersetzung mit seiner Umwelt zu suchen. So erkennt man Menschen, deren Intellekt wenigstens halbwegs auf einer Ebene funktioniert, die es einem selbst gestattet, sich ihnen verständlich zu machen. Man lernt nur so, sich auf einer Vernunftbezogenen Ebene zu erkennen und zu akzeptieren. Hat man gegenseitigen Respekt und Toleranz auf dieser Ebene erworben, ermöglicht es, einen respektvollen und freundschaftlichen Umgang miteinander. So steigert man die Lebensqualität aller Beteiligten.

Strategie 2.
Kreativität für die Liebevollen
Um mit Bekloppten, jedoch unvermeidbaren Personen umzugehen zu können, zum Beispiel dem Chef, so sollte man versuchen, diese Menschen geistig "aufzupolieren". Da diese Personengruppe, praktisch unrettbare Beratungsresistenz zelebriert, aber insbesondere in Sachen Selbstüberschätzung überproportionalen Leistungswillen zeigt, hilft folgendes Prozedere. Wir sollten uns im allgemeinen und im speziellen Einzelfall, einfach vorstellen, man plaudere mit einem rosa Ponys. Man füttert sie mit einem Regenbogen und sie pupsen Schmetterlinge aus dem Mund. Denn auch einen Haufen Bekloppter, kann eine Pony Hof sein. Mit der Macht, der Phantasie.

Strategie 3.
Für den Choleriker
Wenn die Bekloppten zu sehr nerven, dann kann man ihnen auch einfach in die Fresse hauen. Man sollte dabei aber beachten, dass es keine Zeugen gibt. Sonst versaut ihr euch die ganze Woche.

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart.

© George W. Lästerbacke

Samstag, 22. Juni 2013

Die eigene Welt schöner machen



Ich denke in der heutigen Welt, sollte man mehrere Strategien parat haben, um sich gegen die massive Überzahl von Bekloppten durchzusetzten.

Einmal wäre da der Realitätssinn, das heißt, das man seine Umwelt möglichst tiefgründig betrachtet. Nach Auswertung aller verfügbaren Informationen, versucht man, ein möglichst wenig subjektives Bild seines Umfeldes zu erhalten. Das erleichtert es, sich das Leben angenehmer zu gestalten, Probleme zu lösen und Gelassenheit zu bewahren.

Dann wäre da noch die aktive Auseinandersetzung mit Personen, deren Intellekt wenigstens halbwegs auf einer Ebene funktioniert, die es einem gestattet, sich ihnen verständlich zu machen. Man lernt sich auf einer Vernunft und Verstandesebene kennen und akzeptieren. Respekt und Toleranz auf dieser Ebene erworben ermöglicht einen respektvollen und freundschaftlichen Umgang miteinander. So steigert man die Lebensqualität Aller ebenbürdigen.

Es gibt dann nur noch die notwendige Strategie, um mit den komplett bekloppten Personen umzugehen. Da diese Personengruppe, praktisch unrettbar Beratungsresistent ist, sollte man sich allgemein und im speziellen Einzelfall im besonderen, einfach vorstellen, man plaudere mit rosa Ponys. Man füttert sie mit Regenbogen und sie pupsen Schmetterlinge. Denn auch einen Haufen Mist, kann eine Pony Hof sein. Mit der Macht, der Phantasie.

So kann man auch die kognitiv simpel strukturierten Personen gut handhaben. Es sollte aber dabei nicht vergessen werden, in der Realität sind dies Ponys intellektuell und charakterlich oft so behindert, das sie eigentlich bildlich gesprochen, eher so hässlich sind, wie die Trolle, die den Schatz am Ende des Regenbogens bewachen.

Das heißt, egal was sie tun, sie werden immer hinter deinen Rücken Übles veranstalten und Schlechtes über dich reden. Darum musst du ab und zu die Maske des Monsters aufsetzen, um sie zu erschrecken. So das sie nie vergessen, was sie hinter deinen Rücken tun ist egal, aber wenn du dich umdrehst, ist Respekt angesagt.

So gestaltet, wird euer Leben deutlich einfacher

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 22. Mai 2013

Egal was wir tun, wir machen es falsch ..

Eine besondere Lektion für Männer.

Neulich kam mir dieser Satz zu Ohren "Die schlechten Männer sind wie die Schwefelhölzer, die überall Feuer fangen. Die guten Männer jedoch sind wie die schwedischen Streichhölzer, sie entflammen sich nur an der eigenen Schachtel."

Was soll uns das sagen? Quasi bestätigt dieser Satz jeden weiblichen Anspruch auf männliche Monogamie. Hat das Weib erst einmal seine Krallen in das Fleisch des männlichen Opfers geschlagen und nennt es Liebe, dann setzt es automatisch Monogamie voraus. Diese Aussage sollte also Frauen gefallen, denkt man(n). Diese Worte, durch und durch klischeehafte Bestätigung für den weiblichen Irrglauben und das aus dem Munde eines Mannes.

Dieser Mann frönt seiner Männlichkeit natürlich nur theoretisch, da er katholischer Priester ist, mit dem Hang zu witzigen Predigten. Doch er ist ein Mann, sozusagen ein deutscher Don Camillo.
Bekanntlich reagierte dieser, sich eher an Glocken ab, die an einen Seil zum klingen gebracht wurden, nicht an Frauen. Etwas anderes lässt das Zölibat nicht zu.

Doch was passiert? In dieser humorlosen feministischen Welt, erfreuen sich die Frauen nicht daran, das dieser aufrechte Mann. ihre sexuellen Allmachtsphantasien bedient. Es kommt anders als erwartet.

Frauenverbände ziehen boshaft darüber her, das der Mann, das Wort Schachtel verwendet. Undank ist der Welt Lohn. Wir als Männer des Alltages können daraus nur lernen, egal was wir sagen, den Frauen werden wir es nie recht machen können.



© George W. Lästerbacke

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