Posts mit dem Label revolution werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label revolution werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 23. November 2018

Tank-Boykott, Sinn oder Unsinn?


Natürlich ist es oberflächlich betrachtet naiver Aktionismus, einen Tag nicht zu tanken. Die Aktion ist ohne offensichtliche Wirkung. Es tut keinem Ölmulti weh, dem Staat und seinen Wegelagerern fällt es nicht mal auf. Die Treibstoffpreise werden davon nicht beeinflusst.
Doch ein Freund meinte, es zeigt, was Widerstand kann und weitergedacht hat er recht.
Auch wenn ich niemanden etwas wegnehme, zeige ich wenigstens einmal, dass der Widerstand, gegen was auch immer funktionieren kann, wenn alle mitmachen.
Immerhin haben auch Energiekonzerne erst verstanden, das Öko-Energie eine Bedrohung ihrer Monopolstellung wird, als diese sinnvolle Energieform aus privater Initiative heraus für sie erst zum Image-Problem und dann zum negativen Kostenfaktor wurde.

Dann haben sie angefangen sich mit Hilfe ihrer eingekauften Politikveteranen auch diesen Markt unter den Nagel zu reißen.

Was natürlich das negative Element der Geschichte ist. Allerdings ist die Grundidee nicht falsch, widerstand bei alltäglichen Dingen des Lebens zu leisten. Denn hier wird auch der Bürger tagtäglich ausgenommen, hier beginnt die Kette des Konsums, der mittlerweile zum Gesellschaftlichen Problem geworden ist. Täglich grüßt das Murmeltier und keiner bricht aus dem Kreislauf aus.
Und die Idee einen Tag alle Einnahmen an der Tankstelle aus Benzin und Diesel einzufrieren mag nicht nachhaltig wirken, doch wenn alle mitmachen würden, sofern das möglich ist, wäre das ein Zeichen. Ein Anfang für das Erwachen und erkennen von Ungerechtigkeiten und wie man die Endlosschleifen unterbrechen kann.

Sonst habt ihr natürlich recht und das weis auch jeder normale Mensch. Aber wer schon an der Tanke nicht versucht sich bemerkbar zu machen, einfach durch Nichtstun, der wird auch nie politische Missstände beseitigen können. Mag er auch noch soviel auf Facebook, Twitter oder sonst wo motzen.

Denn manchmal kann auch Naivität die Welt ein wenig besser machen.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 6. Februar 2018

Mauerfall und 30 Jahre nicht viel gelernt


So manches mal muss man sich in einen Hashtag auf twitter einlesen, um eine Inspiration zu erhaschen. Aber wenn sie einen hat, die Inspiration, dann kann man schreiben, frei von der Seele weg.

Was wäre denn gewesen, wenn die Mauer nicht gefallen wäre?

Der überstürzte Fall der Mauer, der war doch eher ein Zufallsprodukt, einer Regierungskrise, welche ein SED Funktionär namens Günter Schabowski auslöste. Schlicht, weil er einen ZK-Beschluss auf einer Pressekonferenz falsch gelesen hat. Und da dieser Patzer auch noch live im TV ausgestrahlt wurde, war die Welle der Menschen, welche daraufhin die Mauer im Wortsinn stürmte, erkletterte und durchbrach, schlicht nicht mehr aufzuhalten. Denn alles was wir erfahren, wenn es im Fernsehen läuft, glauben wir sofort. Zumindest, wenn es unseren Wünschen entspricht.

Die Mauer ist auf, hallte als Aufschrei, durch die deutsche Demokratische Republik. Und hunderttausende Ostdeutsche, wollten es genau wissen. So wurde der Patzer eines einzelnen SED Funktionärs zu einem der schönsten Fehler in der deutschen Geschichte. Sogar mit einem tiefen Eindruck für die Welt. Denn die Verbrüderungsbilder von Fremden, die sich in die Arme vielen, waren schon beeindruckend schön. Und ließen auf einen schönen Neuanfang für ein geeintes Deutschland hoffen.

Einen Neuanfang, den sich Millionen Ostdeutsche erhofft und auf der Straße erkämpft hatten, auch mit Hilfe von Parteifunktionären, Polizisten und Soldaten, die sich weigern würden auf unbewaffnete Menschen zu schießen. Obwohl meines Wissens, nie ein besonderer Schießbefehl für den Fall von Massendemonstrationen ausgegeben wurde.

Ein schönes historisches Ereignis, welches nur geschehen konnte, weil der Zeitgeist im gesamten Ostblock auf Veränderung aus war. Nicht ohne den Geist eines Michael Gorbatschow, welcher einen offeneren, freieren Sozialismus im Sinn hatte, einem Volk, das für seine Rechte auf die Straße ging, Parteifunktionäre, die eben auch diesen Ideen verbunden waren.

Im Rückblick war der Mauerfall wichtig, denn für kurze Zeit, bis Politik und Medien, alles was sozialistisch geprägt war, anfingen zu verteufeln und die Ostdeutsche Identität zum Unding von unterdrückten, verzweifelten Menschen erklärten, die gar kein Leben hatten, gab es Hoffnung auf eine besserer Welt.

Das es wiederum nicht so kam, ist der Verdienst von widerlichen Medien, korrupten Politikern und verdummtem Volk, welches die Hasspolitik, die skrupellosen Medien und die gierige Wirtschaft gewähren ließen, während sie, das Volk von Konsum berauscht war und seine Ideale verriet.
Ob Freiheit und Demokratie, der alte Traum der Ostdeutschen, in diesem Land heute noch eine Chance haben, auch das liegt wieder in Volkes Hand.

Doch wenn ich die Ergüsse von vielen unter dem Hashtag #ohneMauer, die eine DDR nie kannten lese, dann fehlt es mir an der Überzeugung, das diese verblödeten Volltrottel in der Lage sind, überhaupt zu verstehen, was eine bessere Welt ist. Diese seltsamen Figuren, die sich links, rechts oder pinkliberal, selbst in Schubladen schieben, um etwas darzustellen, was sie nicht sind, Vernunftbegabte Humanisten.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 14. Januar 2018

Das Ende des freien Willens.


Es ist wieder die Zeit des Wunderns. Nicht dieses freundliche, begeisternde Wundern über das Schöne in der Welt. Sondern das überraschte, erschrockene Wundern über das schreckliche in unserer Welt, die doch so reich ist. Wir wundern uns, warum unserer Welt so ist, wie sie ist, obwohl wir doch alle unser Bestes geben.

Doch tun wir auch unser Bestes? Nein, denn unser Bestes, den freien Willen zu entscheiden, den haben wir längst eingetauscht, gegen den Willen zu konsumieren, individuell zu sein und gesund. Den freie Willen zur Entscheidung aber, den haben wir abgegeben, an politische Führer.

Diese politischen Führer haben im Auftrag der Konsumindustrie und im eigenen Interesse unsere politische Leidenschaften durch ein liberales Konsumprogramm ersetzt, welches eine totalen Entpolitisierung angestrebt hat. Die Menschen im Westen neu rebootet und auf das Niveau von Bedürfnis-Stoffwechsel-Tierchen zurück gezüchtet.
Das gelang nicht nur in Europa. Heute hängt ein im große Masse der Menschen an der Nabelschnur globaler Bedürfnisbefriedigungsanstalten. Die entweder von der Wirtschaft als Pool billiger, williger Arbeitskräfte verstanden werden oder sich als Individuelles Wesen, ausschließlich um ihr privates Selbst kümmern.

Die so entstandenen geistigen Einzeller, erhalten ihr Leben so lang wie möglich, setzen es für nichts mehr aufs Spiel und überlassen alles andere den Experten.
Denn diese Experten und politischen Führer wissen, was zu tun ist.

Emanzipation der Konsumbürgers von allem, was Verantwortung für das Ganze betrifft und Einkehr in das eigene sweet, sweet Home einer Illusion von Demokratie und Freiheit.
Dabei übersieht man leicht, dass die völlige politische Verblödung und Erniedrigung zum nützlichen Idioten, zum Gesellschaftlichen Ideal des Bürgers verklärt wurde, welcher alle paar Jahre Systemparteien mit Berufspolitikern wählen darf, die seine Geschicke lenken.

Individueller Konsum, uniformierte Individualität und politische Blindheit als neuer Lebenszweck. Anerzogener Ignoranz-Egoismus, zum Erhalt von Macht und Reichtum weniger Menschen.
Die verklärte Erniedrigung des Menschen zum Ding der Mächtigen und Reichen, dass zu gleichen Teilen, die Früchte, die es erntet, auch kaufen darf. Arbeiten um zu konsumieren und konsumieren, um zu arbeiten.

Der Pathos von der besseren Welt, medial verpackt und verkauft. Wir sind sozial, gesund, glücklich und immer gut drauf, mit den neusten iPhone und der richtigen politischen Gesinnung.

Nur eins sind wir nicht, Revolutionäre. Denn wir sind ängstliche Pseudo-Humanisten, die nur noch ihren Führern folgen, weil jeder etwas zu verlieren hat, was er nicht braucht und lieber andere tun lässt, was zu tun ist. Einzige Bürgerpflicht war es, verantwortlich zu wählen, um ein Parlament zu haben, welches die Regierung kontrolliert und nich hoffiert. Aber selbst dazu ist der Homo Konsumentis nur noch sehr eingeschränkt in der Lage. Wir kennen alle das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 in Deutschland. Deren unmittelbare Folge eine GroKo Regierung sein wird, die niemand wirklich will. Nur weil sich die Macht des Wählers durch Medienmanipulation brechen ließ und keine stabilen Mehrheiten generierte.

Doch niemand wird aufschreien, wenn er seine Unfähigkeit erkennt, sich gegen die Reichen und Mächtigen zu wehren, wenn es nötig ist. Warum?Weil er nun mal so gezüchtet wurde. Der gute Deutsch, der gute Europäer und der gute Globallist. Ihr seid gut für das System, aber Schönheit ist, wenn man kriecht und dann das fliegen lernt.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 11. Juli 2017

Der Bürgerarsch


Die Demokratie ist das Herzblut unserer Gesellschaft, so sagt man. Und tatsächlich, so sollte es auch sein. Nach unserer heutigen Auslegung, die angeblich beste Gesellschaftsform der Welt. Meinungsfreiheit, ein Gesellschaftlicher Disput, in dem man sich mit existierenden Problemen kultiviert auseinander gesetzt und gleiches Recht für alle. Nicht zu vergessen, natürlich eine frei gewählte Regierung. Das alles haben wir uns selbst erdacht, nach griechischen Vorbildern und unter dem Einfluss von Humanistischen Vorbildern, wie Kant, Humboldt und Co.

Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit, seit der Französischen Revolution auch ein Sinnbild der Demokratie nach moderner, westlicher Lesart.

Unsere Vorbilder, die Franzosen, waren an dieser Stelle alles andere als zimperlich, selten ist in Europa so viel Blut, bei einer Revolution geflossen und selbst die Revolutionäre wurden noch geköpft. “Die Revolution frisst ihre Kinder.“ Ein Satz der Geschichte wurde. Die Kinder der Revolution sind die Revolutionäre selbst. Anhänger der Revolution, die selbst an ihrer Ingangsetzung und Ausführung teilgenommen haben, durch sie große Bedeutung bekommen haben, werden zu Opfern der Revolution. Revolutionäre werden von den Entwicklungen in einer Revolution überrollt. In der französischen Revolution ist es zu schwerwiegenden Uneinigkeiten unter den Revolutionären, Radikalisierung und Auseinandersetzungen gekommen. Von der vorherrschenden Richtung Abweichende (auch welche, deren Richtung nach Meinung anderer zu weit ging) konnten zu Opfern von Anklagen und Verfolgung werden. In Paris wurde am 10. März 1793 ein außerordentliches Strafgericht eingerichtet, das am 20. Oktober den Namen Revolutionstribunal erhielt. Verurteilte wurden durch die Guillotine hingerichtet. In der Zeit des „Terreur“ zu Deutsch Schreckensherrschaft oder Heute Terror, gab es zahlreiche Opfer. Selbst Maximilien de Robespierre, der führend an der mit Hinrichtungen verbundenen Politik mitwirkte, wurde 1794 nach seinem Sturz hingerichtet. Die französische Revolution, die das Volk befreien sollte, hat sich unter der Führung Robespierres in ein Terrorregime verwandelt, in dem jeder auf dem Schafott landete, der wegen politischer oder religiöser Ideen missliebig war.

Der Satz “Die Revolution frisst ihre Kinder“, der heute als sogenanntes geflügeltes Wort gilt, stammt übrigens von dem französischen Rechtsanwalts und Revolutionärs Pierre Vergniaud, der kurz vor seiner Hinrichtung am 31. Oktober 1793, leicht abgewandelt aus Georg Büchners Drama “Dantons Tod“ zitierte. Erschüttert sprach er diese berühmten letzten Worte „Bürger, es steht zu befürchten, dass die Revolution wie Saturn nach und nach all ihre Kinder verschlingt und am Ende den Despotismus mit allem seinem Unheil gebiert.“

Das sollte man nicht verschweigen, wenn man über die Anfänge der Demokratie nachdenkt. Und die Vorbilder, die alten Griechen , waren das wirklich Demokraten? Nach unserem Gusto? Oder werden wir vom Mainstream nur verarscht? Gabt es die attische Demokratie, welche in unseren Köpfen existiert überhaupt?

Der Mainstream verarscht uns und, das Gross der Journaille ist wohl so ungebildet oder auch blöd, wie ein Zehntklässler, der das Bildungssystem er BRD durchlaufen hat. Er scheint nicht nur so, er ist es auch. Denn er hat nicht viel nützliches Wissen mit auf den Weg bekommen, außer Ideologie, Gesellschaftliches Wissen und Naturwissenschaftliches Wissen, was er am Ende gar nicht anwenden kann oder will. Mehr als Kiezkneipen Philosophen bringt die deutsche Bildungslandschaft kaum hervor. Selbst das rudimentäre Wissen, was ich euch grade näher bringe, ist dem Normalo fremd und ich behaupte nicht, dass ich ein Geschichtsexperte bin.

Die Demokratie der alten Griechen. Bereits der Ansatz unseres Denkens über Demokratie in Griechenland ist falsch. Denn das Griechenland was wir uns vorstellen gab es 500 vor Christus noch gar nicht. Es gab Stadtstaaten wie Athen, welche mehr oder minder ständig im Kleinkrieg waren. Athen war der Vorreiter in Sachen Demokratie. Die sogenannte attische Demokratie. Für unser Verständnis heute, war Athen eher eine Kleinstadt, mit etwa 40.000 Einwohnern. Damals war dieser Demokratieversuch, den allerdings nur Vollbürger Athens ausüben durften, revolutionär. Heute eher so unbedeutend, wie das kleine Athen von damals im Dschungel von Metropolen der Neuzeit.

Denn Vollbürger der Stadt war nur eine Minderheit, Frauen, Sklaven und Fremde waren von der Mitbestimmung ausgeschlossen. Allerdings war die Mitwirkung der Bevölkerung weitreichend und heute eher schon als basisdemokratisch zu verstehen. Also ein Konzept, was in heutigen, sogenannten Demokratien, aus nachvollziehbaren Gründen des Machterhaltes kaum gewünscht ist.

Heutigen westlichen Demokratien setzen nicht auf Volksbeteiligung, sondern Machterhalt. Jeder Diktator heute, wenn auch demokratisch gewählt, darf sich Demokrat schimpfen, siehe Erdogan oder Merkel.

Doch die Wahrheit ist, diese Menschen, die sich selbst Demokraten nennen, sind kleine Könige und Krämerseelen. Die sich bestenfalls an ihre Ideologien und der Macht, die ihnen unsere Steuergelder geben berauschen. Unsere Bürgerärsche, die sind ihnen herzlich egal, bis zur Wahl.

Und genau, wie Robespierre und seine Ideale, von ihm selbst verraten wurden, so werden heute unsere Werte, Meinungen und auch ihre eigenen Ideale, von Menschen, wie Angela Merkel und Heiko Maas verraten. Verraten an eine wirre Gutmenschen Clique aus rot-grünen Ideologen, welche für das Volk bestimmen will, was es reden, schreiben oder denken soll.

Der Despotismus siegt vielleicht im Augenblick in Deutschland, doch möge es für seine Mütter und Väter enden, wie die französische Revolution für Robespierre. Denn erst dann wäre der Gerechtigkeit und dem Volk genüge getan.

George W. Lästerbacke


Freitag, 30. Juni 2017

Merkel muss weg!


Merkel bleibt?

Die Bundeskanzlerin Merkel hat es verkackt.
So Volksnahe muss man das heute wohl sagen, denn die Wahrheit bedarf keiner eleganten, höflichen Umschreibungen. Schon mein Großvater sagte: "Selbst wenn du im dunklen Keller herum irrst und in etwas Weiches rein trittst, was wie Scheiße aussieht, was wie Scheiße riecht und was sich irgendwie auch so anfühlt, das wird wohl auch Scheiße sein.

Ob Euro-Krise, Energiewende oder die planlosen Grenzschutpolitik im Rahmen der Flüchtlingskrise. Die Zeche zahlt am Ende immer das Volk. Merkel handelt opportunistisch, macht gravierende Fehler ohne die Konsequenzen für die Zukunft zu bedenken. Nein, bevor sie einen Fehler zugibt, setzt sie lieber noch einen drauf. Das kennt man schon. Ihre einzige Intention scheint der Machterhalt, dieses Spiel beherrscht sie allerdings virtuos. Was nachhallt ist, so sinnlose Sprüche, wie "Sie kennen mich." und "Wir schaffen das!".

Sie hat eine Blockflöten Parteien Allianz erschaffen, die man wohl nur noch als Regenbogen Allianz mit rot-grün-schwarzer Dominanz bezeichnen kann und somit jede Konkurrenz gegen sich ausgeschaltet. Sie reitet auf diesem Regenbogen, wie Angela im Wunderland. DDR 2.0, das ist das Schlagwort der Macht und nichts machen, macht nichts. Spätestens nach der der Blitzartigen Durchsetzung des NetzDG, einem Terrorgesez, das sich ausschließlich gegen die Meinungsfreiheit richtet, sollte klar sein, eine Demokratin ist Angela Merkel nicht. Sie lässt nur andere die Drecksarbeit machen. Denn nach dem Inkrafttreten, des NetzDG darf man sagen, Angela Merkel und Heiko Maas das ist, wenn Gutmenschelei zu Faschismus mutiert.

Personelle Konkurrenz braucht Merkel auch nicht zu fürchten. Die männlichen Waschlappen und labernden Weiber um sie herum, nimmt man kaum noch war. Die scheinbare Lichtgestalt leuchtet nur, weil sie schon längst alle anderen Leuchten abserviert hat, aber sie leuchtet. Kein großes Kunststück, aber wie man sieht erfolgreich. Denn vor der Bundestagswahl 2017, gibt es zwar eine Wahl, aber keine ernst zu nehmenden Konkurrenz. Angela Merkel steht in Deutschland unbestritten für die Pflege von Werten, nämlich ihrer UMFRAGE-Werten.

Wer Merkel nicht will, kann nur die Alternative für Deutschland wählen, als Pendant der ehemals konservativen CDU oder aber aus Protest Sonstige.

Doch keine dieser Alternativversionen einer Demokratischen Partei ist Regierungsfähig. Denn es fehlt an der Erfahrung und vor allem an der Einigkeit in der Opposition. Und das Schlimmste daran ist, die AfD, tatsächlich augenblicklich die einzige Alternative für Deutschland, steht mehr oder weniger ohne symbolischen Kopf da, denn Frauke Petry, die man sich in einem Battel mit Angela Merkel hätte vorstellen können, hat sich lieber ein Kind zugelegt. Frauke Petry zeigt nicht wirklich die Courage, in die Schlacht um die Macht gegen Angela Merkel zu ziehen. Zufall oder Absicht, wer kann das schon sagen?

Ich könnte das nicht verurteilen, denn Erziehung eines Kindes, hat sicher für eine richtige Frau Priorität, vor der Politik. Denn ich bin ein Mann und könnte den Umstand, mich zu entscheiden, zwischen einem Machtkampf mit ungewissem Ausgang und einem Kind, wohl nicht richtig einschätzen. Denn tatsächlich gibt es da doch diesen kleinen Unterschied. Doch für die AfD bedeutet das, dass sie weiter vom dem Erfolg, ein bedeutender Machtfaktor zu werden entfernt ist, als je zuvor. Denn ihr fehlt das Gesicht des Kanzlers oder in diesem Fall, einer zukünftigen Kanzlerin.

Es sieht in diese Tagen leider so aus, das die BTW2017 bereits entschieden ist, Merkel wird bleiben. Denn die Testwahlen in den Bundesländern sprechen eine deutliche Sprache, die CDU liegt vorn. SPD, Grüne und Co dürfen nur hoffen, sich weiterhin ein Stück vom Deutschlandkuchen zu sichern, mehr nicht.

Und selbst eine rege Wahlbeteiligung des Volkes würde daran nichts ändern. Denn die Politik in Deutschland ist nun uneingeschränkt Merkel. Und Merkel redet nicht mit dem Volk oder will nur wissen, was das Volk denkt. Merkel will nur den Machterhalt.

Willige Vasallen zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit hat sie in ihrer Allparteien Grütze und den Medien längst gefunden. Maas, Facebook, Twitter und unzählige ideologisierte Advokati Diabolos helfen eifrig. Sie Zensieren, drangsalieren und manipulieren, wo immer die Meinung des Volkes oder der Opposition nicht konform mit der Regierungspolitik läuft.

Selbst Wahlmanipulation ist nicht mehr undenkbar, wenigstens in der Theorie. Und so wird eine unfähige Lichtgestalt ohne Bezug zur Realität oder Volk weitere vier Jahre lang, das Land noch tiefer in eine Zukunft treiben, die es nicht braucht und schon gar nicht will.

Es reicht eben nicht zu skandieren, Merkel muss weg! Veränderungen mögen im Internet beginnen, aber sie werden auf der Straße erkämpft. Viva la Revolution, ist die alte Devise und nicht mehr oder weniger braucht dieses Land.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 1. März 2017

Die Stunde der Patrioten


Ich war nie ein großer Patriot und werde wohl auf meine Art auch nie einer sein. Denn ich mag meine Heimat, idealisiere sie aber nicht übertrieben. Es ist ein schönes Land mit umwerfenden Landschaften, wenn man gerne hinschaut und im Gegensatz zu anderen Ländern, geht es mir hier relativ gut.

Zu Zeiten der sozialen Marktwirtschaft soll es ja fast wie das gelobte Land gewesen sein, in dem dir gebratene Tauben in den Mund flogen und Wein in den Flüssen floss. Aber das kenne ich nicht mehr. Denn ich zog 1989 aus, die Welt zu erobern, war gut bezahlt und die etwas kleinliche Enge zu Hause interessierte mich nur im Urlaub. Kurz gesagt, ich verpasste einiges. Im jeden Fall waren die Menschen wohl zufriedener.

Das mit der Zufriedenheit allerdings, war in der Zeit des kalten Krieges, in der zwei geteilte Staaten versuchten, die Überlegenheit ihres Gesellschaftssystems zu beweisen, in dem sie dafür sorgten, das ihre Bürger gut versorgt waren. Doch politische Hasardeure, Wirtschaftskriminelle und Ideologen in beiden Staaten ruinierten das erfolgreich. Spätestens nach der Wiedervereinigung der zwei Deutschen Staaten war die Bahn frei für noch mehr politische Spinner, die keine Ahnung von Wirtschaft hatten, Hasardeure aus der Wirtschaft und noch mehr ideologische Spinner frei. Heute wirkt das neue Deutschland, eher wie ein verschreckter Hühnerhaufen. Die Führung, also die Möchtegern Hähne labern Scheiße, veruntreut das Volksvermögen und die Hühner gackern aufgeregt.

Während ich mich bildete und die Welt studierte, habe ich viele Menschen getroffen, mir das für und wieder anderer Kulturen und Lebenskonzepten im realen Leben angesehen. Ich mag das eine und mag das andere nicht, konnte Vor- und Nachteile erkennen. Deswegen bin ich vielleicht etwas neutraler und toleranter in meinen Ansichten. Doch ich sehe, was gut oder schlecht ist für meine Heimat.

Als ich 1998 dauerhaft zurückkehrte, war das neue Deutschland anders. Die Grünen und die Sozis hatten das Land verwandelt. Idioten, die keine Ahnung von nichts hatten, haben die Agenda 2010 geschaffen, HartzIV verbockt und damit Millionen Deutsche zu Almosen Empfängern und billigen Arbeitssklaven degradiert. Almosen, die das Volk selbst erwirtschaftet hat. Die grünen und roten Weltverbesserer haben den sozialen Frieden zerstört.

Denn die Politiker, der neuen Garde von Unfähigen waren es nicht, die dieses Land erfolgreich, groß und reich machten. Sondern die Arbeit eines Volkes und Politiker alten Schlages, die noch wussten, wer sie gewählt hat und bezahlt..

Heute werden Kriege von uns getragen, die dem Profit und der Machtumverteilung dienen, das Volksvermögen von unten nach oben umverteilt und immer mehr Bürgerrechte abgeschafft. Und nun haben sich die Schwarzen, die Roten und die Grünen zusammen getan, um das Land vollends zu ruinieren.

Die Merkel-Regierung zeigt ihre geballte Unfähigkeit in der sogenannten Flüchtlingskrise, die tatsächlich eine Migrationskrise ist und dazu geeignet ist, das Land sozial und wirtschaftlich zu destabilisieren. Explodierende Sozialausgaben, steigende Kriminalität, Terrorismus und die Unterminierung der Demokratischen Prozesse im Land, unter starker Einschränkung der Meinungsfreiheit, das versagen der Justiz und der Gleichschaltung von Medien sind deutliche Anzeichen für das Staatsversagen.

Heute sehe ich mich gezwungen Partei zu ergreifen für ein Land, in dem ich geboren wurde und Generationen meiner Ahnen. Heute bin ich wohl ein Patriot Widerwillen.

Denn wie lange soll sich ein Volk bieten lassen, was Deutsche Politik und Rechtsstaat sich herausnehmen? Das deutsche Volk hat sich vom Beschimpfungen durch Politikern, wie Pack, Gesindel bis zum Nazi Volk und dem Volkstod alles gefallen lassen. Es darf sogar von Deutschenhassern als Köterrasse beschimpft werden, von Herrenmenschen, deren einziges Argument eine Religion von Fanatikern und Extremisten ist. Unterstützt von geistesgestörten und korrumpierten Politikern, die das Volk bezahlt.

Ich kenne Länder, in denen wären die Stricke längst über die Laternen und Bäume geworfen für solche Politik, doch wir vertrauen noch auf Demokratie und Rechtsstaat.

Das ist auch gut so, denn wir wollen nicht Gewalt gegen das Volk, mit Gewalt gegen die Politiker vergelten. Doch wenigstens sollten wir den Rest der uns verbleibenden Demokratie nutzen, die Politik zu wählen, die uns das Gefühl gibt, unsere Heimat zu bewahren. Nicht aber denen danken, die unsere Heimat abschaffen wollen. Denn noch ist es unser Land. Patriot oder nicht.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 28. Februar 2017

Die Köterrasse


Wenn ihr immer wieder das kleine treudoofe Hündchen seid, oder der kläffende Treppenterrier, der winselnd davon läuft, wenn es Gegenwind gibt, dann werdet ihr enden wie ein Hanswurst. Bestenfalles das Äffchen für alle bösen Menschen. Denn dann nimmt man euch zuerst eure Würde und später den Rest, der euch noch bleibt. Selbst in Legenden ein Volk von Losern, verdammt sein Schicksal zu erfüllen. Ihr werdet aussterben.

Doch ihr habt eine Wahl, wer sich nicht mit euch nicht verträgt und euch Böses will, den kann auch ein großmäuliger Köter nicht weg beißen. Ihr müsst nicht mal groß sein, oder ein Kampfhund. Ihr müsst nur kraftvoll zubeißen können, bereit sein, euer Revier zu verteidigen und euer Rudel.

George W. Lästerbacke

Dienstag, 21. Februar 2017

"Viva la Revolution!"



Das Versäumte von Heute sollten wir aus der Sicht derer beleuchten, die uns folgen werden, unsere Kinder und Urenkel. Noch immer brüllen Menschen, die intellektuell wohl kaum mehr zu biete haben, als Primaten "Viva la Revolution!"Doch vermitteln tun sie uns nichts, außer starre Ideologie vom Weltfrieden und Brüderlichkeit. Alles leere Plattitüden, die ohne Taten nichts bedeuten. Echte Revolutionäre hingegen werden gar nicht gehört, weil ihre Wahrheiten unbequem sind.

Eine Entkoppelung aus der Hektik des Zeitgeschehens, der Aufruf an die folgenden Generation, sich nicht einverstanden zu erklären mit dem, was wir so exorbitant verbockt haben. Nämlich eine bessere Welt zu erschaffen, die nicht dem Konsum verfallen ist, höchstens der Muse der Entschleunigung.
Unseren Erben hinterlassen wir eine Welt, von der wir wussten, dass vieles falsch gelaufen ist und doch aus Eitelkeit und Egoismus, Diven gleich sehenden Auges blicken wir in den Abgrund, ohne etwas zu verändern.

Leider ist es wohl so, wir werden gehen, ohne etwas zu verbessern. Wir hinterlassen eine Welt in der die Not die Oberhand hat, in der Armut ein Normalzustand ist. Denn wir haben aus geträumt, alle Träume von einer besseren Welt. Wir sind nur noch Opfer von Ideologien, Religionen, Dummschwätzern, Spekulanten und Stümpern. Alles das sind Irrwege des Geistes. Wir freuen uns lieber an neuen Handys und selbstfahrenden Autos, als an glücklichen Kinderaugen. Wir sind nur noch Zombies unseres Gut- oder Schlechtmenschentums, ohne auch nur eine gute Tat zur Weltgeschichte beigetragen zu haben.

Die linken Weltenretter, die zwischen Kaffee Latte und Prosecco verpasst haben, linke Ideen zu verteidigen oder sie gar umzusetzen. Die Linken, die zuschauen, wie die Welt verhungert, weil der Panet globalisiert wird, ohne global gerechter zu werden. Linke die meinen, sie müssen Kulturen zwangsweise vermischen, als ob dies, das Elend der Welt lindern würde.

Die Rechten, die ihre christlichen Werte verteidigen ohne sie selbst zu leben. Diese Rechten, die so selbstgerecht wie die Linken ihre Gesinnung vor sich her tragen, aber Maria und Josef am Heiligen Abend die Tür vor der Nase zuwerfen würden.

Diese Neoliberalen, die das letzte Hemd ihrer Großmutter verscherbeln würden, nur um den Ertrag ihres geliebten Zinseszins nicht zu verlieren.

Diese Wissenschaftler, die zusehen, wie sie zu Konsumhuren verkommen, die immer billiger die Welt mit Dingen fluten, die kein Mensch braucht.

Die selbstgerechten Politiker, die ihre Völker verkauft haben, um noch mehr Ungerechtigkeit zu schaffen, anstatt zu dienen, wie es ihre Amtseide verlangen.

Das zügellose Volk, was sich in immer mehr Konsum verliert, anstatt zu verstehen, das der Fortschritt auch im selbstauferlegten Verzicht besteht und das Demut nicht bedeutet, den Kopf hin zuhalten für gewissenlose Politiker. Die Völker, welche vergessen haben, was es bedeutet revolutionär zu sein, um die Welt wirklich zu bewegen und sie gerechter zu machen.

All diese Menschen, die gewissenlos ihr Gewissen strapazieren, ohne auch nur den kleinsten Bösewicht davon abzuhalten, die Welt und die Völker zu vergewaltigen.

All das wollten wir wohl noch sagen, in einem Buch, das nie geschrieben wird. Deshalb hab ich es heute mal gesagt, in aller Kürze und Demut.

Denn auch ich bin ein Arschloch, was nichts verändert hat, obwohl ich an der Waffe ausgebildet wurde. Obwohl ich heute weiß, das man einige Dinge und böse Menschen nur mit einer Kugel stoppen kann. Viva la Revolution, liebe Erben, macht es besser wie wir, ertränkt das Böse in Blut und pflanzt dann neues auf den fruchtbaren, mit Blut getränkten Äckern.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 5. Februar 2017

Ficken für den Weltfrieden - Gewalt ist keine Lösung?


Oft hört man das von Aktivisten gepredigt wird“Gewaltfreier“ Widerstand. Oder wie es die 1960-70er Hippi Gemeinen ausgedrückt hätten - Peace and Love-. Noch drastischer formuliert - Ficken für den Weltfrieden -. Natürlich ist das eine super Idee und auch eine vorzeigbare Lebensalternative. Doch funktioniert nicht mal diese im realen Leben. Zicken, anfeinden morden, alles Nebenwirkungen von Peace and Love. Und damit wollen einzelne, etwas realitätsferne Widerständler ernsthaft die Welt verändern?

Die Theorie mag gut sein und viel Freude versprechen. Doch in der Praxis scheitert sie an unserer mangelnden Grundeinstellung zur Gewalt, der Religion, den Werten und der Kleinlichkeit, die diese uns lehren. Einfacher ausgedrückt an der größtenteils geistig noch sehr unreifen Masse der Menschheit, den Lehrern und zu wenig IQ. Selbst die Anführer des Widerstandes sind Scheiße. Viel zu lange wurde diese Welt von Stümpern, die alles nur halb durchdachten geführt und der Lerneffekt lief tendenziös gegen Null. Die Demokratie machte alles noch schlimmer, da die Eliten anfingen, langfristiges, nachhaltiges Planen, gegen Amtsperioden zu tauschen und mehr mit Machterhalt, als mit Innovationen für alle Menschen beschäftigt waren und sind.

Das System existiert nicht nur weiter, durch das Ausspielen der Gruppen die Widerstand leisten, durch Manipulation der öffentlichen Meinung. Es lebt auch davon, dass die Gruppen, die Widerstand leisten, die Philosophien fressen, welche das System bewusst verbreitet und ins Perfide adaptiert. Beispiel: "Gewalt ist keine Lösung?" Ein ins unendliche strapaziertes Motto der kapitalistischen Welt, die Demokratie spielt. Denn Gewalt ist eine existentielle Bedrohung des Systems, wenn sich das Volk erhebt. Masse gegen Eliten? Das ging nie gut aus für die Eliten, das beweist die Geschichte. Eine gewaltfreie, durch falsche Philosophie und Konsum faul gewordene Masse, gegen die Eliten, das wiederum passt.

Selbst Philosophen wie Gandhi kamen nicht ohne die Gewalt aus. Sie ließen sie nur andere ausüben, um ihren Ideen zum Sieg zu verhelfen. Wer sich die Geschichte des Sieges über die Briten in Indien ansieht, der weiß das genau. Alles Lügen über die völlig Gewaltfreie Revolte. Nur um die Völker der Welt zu verdummen und ruhig zu halten. Selbst Marx scheiterte mit seine Philosophie am Menschen, dem er zu viel geistige Größe zusprach und er predigte nicht mal Gewaltfreiheit.

Das System hat sich immer mit Gewalt verteidigt, das System hat immer Gewalt angewandt, um sich auf dem Globus zu verbreiten, das System ist Gewalt. Das System ist mörderisch. Das System predigt Gewaltlosigkeit und ist selbst das Gewalttätigste, was es auf Erden gibt. Wie wäre es sonst denkbar, das einige wenige tausend der Elite mit Hilfe einiger Millionen ihrer willigen Helferlein, den Armeen, Sicherheitskräften und Verwaltung, über sieben Milliarden Menschen kontrollieren und zum größten Teil in bitterer Armut halten können? Das ist die Realität, der man ins Auge schauen muss. So bekommt die Gewaltfreiheit ein ganz andere Bedeutung.

Wer glaubt, die Armut und Not auf dem Planeten zu bekämpfen, in dem er eine Patenschaft für ein hungerndes Kind übernimmt, der ist längst für den Widerstand verloren, dem hat das System erfolgreich das Gehirn gewaschen oder auch den fetten, faulen Arsch. Denn es ist wahr, Gewalt sollte das letzte Mittel sein, um Gerechtigkeit für die Masse zu schaffen. Doch wer sie völlig ablehnt wird am Ende der Verlierer sein. Die Ausgewogenheit der Dinge, bringt es in die Waage, nicht der völlige Verzicht. Denn auch Gerechtigkeit ist nicht absolut, sie muss jeden Tag neu definiert und erkämpft werden. Das aber will ein System nicht, das die Interessen weniger schützt.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 27. November 2016


„Nach Castros Tod kann es nur besser werden“

Ein Zitat der aus Kuba stammenden Sängerin Gloria Estefan und im Wortlaut ihr Kommentar:
„Der Griff des Castro-Regimes wird sich nicht über Nacht lockern. Doch der Tod eines Führers, der verantwortlich war für die Vernichtung Andersdenkender, für die willkürliche Gefangennahme Unschuldiger, für die Trennung von Familien, für die Zensur der Meinungsfreiheit, für staatlich unterstützten Terrorismus und für den wirtschaftlichen Niedergang eines ehemals blühenden, erfolgreichen Landes, kann für die Kubaner und für die Welt nur zu positiven Veränderungen führen.“

Ich verstehe solche Äußerungen von Gloria Estefan und hunderttausenden Exil-Cubanern nur zu gut. Fidel Castro hat über sie und ihre Familien Elend und vermutlich auch Tod gebracht. Er war sicher kein besonders netter Mensch, sondern ein Machtmensch und Ideologe, der auch zu Letzt nicht von seiner Weltanschauung abgewichen ist. Vermutlich ist Kuba ohne ihn nicht schlechter oder besser dran.

Denn entgegen der Behauptung von Gloria Estefan, war Castro nur die Wachablösung für den Diktator Batista, unter dem es den Menschen nicht die Spur besser ging, eher im Gegenteil. Batista war ein Diktator und Freund der Reichen, nicht seines Volkes. Das sollte man bei aller berechtigten Kritik an Castro nicht vergessen. Außer vielleicht ein paar wenigen Superreiche, die mit Kubanischen Rum, Zigarren oder Zuckerrohr reich wurden. Und nicht zu vergessen, US-amerikanische Mafiosis wie Meyer Lansky, die Havanna mit Batistas Hilfe zu einer Glücksspielmetropole für Amerikaner machten. Das Batista Andersdenkende genauso verfolgte, folterte und tötete, wie Castro, davon mal ganz abgesehen. Ein böser Mann löste einen anderen bösen Mann ab.

Man kann Castro nur zu Gute halten, das er immer eine Grundversorgung der Bevölkerung sicherte, Lebensmittelkarten, als eine ungewöhnliche Form eines Bedingungslosen Grundeinkommens, sowie der kostenlose Zugang zum Gesundheitswesen und dem Bildungssystem waren immer für das ganze Volk ein Gewinn. Ein autonomes und erfolgreiches Wirtschaftsmodell, das war der kubanische Sozialismus hingegen nie. Wirklich selbständig existieren konnte Kuba auch unter Castro nicht. Die Lobeshymnen, die heute mancher Politclown auf Fidel Castro anstimmt, sind mir eher unverständlich. Castro ist niemand, dem die Welt nachtrauern muss, eben sowenig, wie den alten SED Bonzen der DDR. Natürlich muss man akzeptieren, das viele Kubaner ihn liebten, er war der Commandante und ein Symbol des Widerstandes gegen die USA und Batista. Eben ein nationaler Volksheld für ein kleines Volk. Doch kein Held für die Welt.

Ps: das in Kuba etwas fürs ganze Volk besser wird, das wage ich allerdings zu bezweifeln. Denn nun wird es über kurz older lang zum gefundenen Fressen für diese Demokraten. Sorry etwas lästern muss sein.

George W. Lästerbacke

Foto: Ralf Roletschek 2003

Freitag, 18. November 2016

Das Versagen eines Systems


Die Retter der Welt sind an der Realität gescheitert. Ebenso, wie die Führung der DDR, die Verfechter des real existierenden Sozialismus, an der Realität des Menschen scheiterte, so scheitert die Merkel Regierung und ihre seltsamen rot-grünen Helferlein an der Realität der Lebensumstände ihres Wahlvolkes. Während diese politischen Wirrköpfe seit der sogenannten Flüchtlingskrise, immer noch, ständig aggressiver werdend, dem Gedankengut des Karl Marxs Spruches „Proletarier aller Länder vereinigt euch.“ anhängt, hat die sogenannte Rechte längst begriffen, dass die Revolution zu Hause anfängt.

In Europa gibt es ca 118 Millionen Menschen, die trotz Vollbeschäftigung kaum von ihrer Arbeit leben können. In den USA sinken die Reallöhne auf ein untragbares Maß, ebenso wie in Europa. Wahlsiege von Rechten, wie Donald Trump sind erst der Anfang. Nicht weil der Mensch ein böse Rassisten ist oder auch neoliberalen Ideen verhaftet, sondern weil sie Angst vor einer rot-grünen Zukunft haben, deren Zeit noch nicht reif ist. Eine Zukunft, welche schön und leuchtend sein könnte, wenn die Schicksale der Betroffenen nicht als die von rechten Spinnern, Rassisten oder wie in Deutschland sogar als Nazis abgetan werden. Die Zukunft des kleinen Mannes findet nicht mit einer schon wieder veralteten Technologie von Elektroautos an, oder bei der Nächstenliebe für Migranten. Die Zukunft des kleinen Mannes, des Steuerzahlers fängt an der Tankstelle an. Dort wo sie ihre Fahrzeuge mit bezahlbaren Treibstoff betanken, um zur Arbeit zu kommen. Das eigene Leben und einfach alles hängt daran, Geld zu verdienen, um sich und der Familie das Überleben zu sichern. Überleben, auf einem Standard, der ihnen anerzogen wurde, von einem kapitalistischen System, das keine Moral, sondern nur noch gesicherten Konsum kennt. Es hängt nicht daran, wie hoch der Wohlstand ist, sondern daran, wie viel man den Menschen, die für ihren Wohlstand arbeiten wegnimmt. Meine Mutter hatte dafür immer einen passenden Spruch „Nimm wenn man dir gibt und schreie, wenn man dir nimmt.“ Und meine Mutter hat den Nationalsozialismus, den Sozialismus und die soziale Marktwirtschaft überlebt.

Hier liegt auch der Knackpunkt, den die Weltenretter verpasst haben, erst den Vorgarten aufräumen, das eigene Haus, den eigenen Wohlstand und dann die Welt retten. Das ist der Faktor Mensch, an dem gleichwohl Philosophen wie Marx, als auch Ideologen wie Mao scheiterten. Friede, Freude, Eierkuchen Mentalität, wie sie linke Strömungen, wie rot-grün in Deutschland zelebrieren, hat noch immer funktioniert, wenn der eigene Wohlstand dabei nicht in Gefahr gekommen ist. Das sagt euch auch jeder vernünftige Soziologe. Die Rechte hat das begriffen, denn rechte Strömung kommt immer aus dem Volk, was seit Jahrzehnten von Linken erzogen wurde. Die Linke hat nicht verstanden, das Rechts oder Links als Idee gar nicht nicht existiert. Sondern nur das Volk, das letztendlich erwartet, nicht nur geführt zu werden, sondern auch die eigenen, vorgelebten Bedürfnisse befriedigt werden. Und zwar so, wie es ihm beigebracht wurde. Das Volk folgt Ideologen nur, wenn der Bauch voll ist, sonst hängt es sie höher, als ihnen lieb ist, auch in einer scheinbaren Demokratie.

Ich könnte nun ein Buch schreiben, was schief läuft. Doch ich glaube, hier ist alles schon gesagt, geschrieben und archiviert. Man darf es aber immer wieder kurz auf den Punkt bringen. Auch wenn es sich wie Populismus anhört, es ist keiner.

Das politische System scheitert soeben an seiner Ideologisierung und der Realitätsferne zum Volk. Der Zusammenbruch wird früher oder später kommen und die Auflösungserscheinungen sind sichtbar. Deutschland wählt 2017, sicher ist, die AfD wird Erfolge feiern und das politische System noch mehr ins wanken bringen. Weil die AfD nötig ist, wie der Wandel. Ob dieser Wind des Wandels Früchte trägt, wird sich zeigen. Doch auf Ewig wird das heutige politische Establishment nicht mehr regieren, denn es hat den Wandel nicht verstanden. Wandel kann von Oben verordnet werden, muss aber von Unten umgesetzt werden. Wenn nicht der Fall ist, dann übt das Volk die Revolution.

George W. Lästerbacke

Montag, 20. Juni 2016

Die Ernährung der Zukunft


Ich habe gehört, das es neben den alternativen Ernährungsformen für den Menschen, wie die Vegetarier und Veganer, nun Menschen gibt, die bevorzugen einen völlig neuen, absolut anderen Trend. Dabei sei nur nebenbei bemerkt, das insbesondere Vegetarier, Veganer und andere die Pflanzenwelt bedrohenden Ernährungsfetischisten, in Anbetracht dessen, das in den letzten Jahren zunehmend wissenschaftlich belegt nachgewiesen wurde, das Pflanzen, sowohl Gefühle, als auch hoch komplexe soziale Interaktionen untereinander haben, ein neues Problembewusstsein entwickelt werden müsste.

Doch nun gibt es die Steinbeißer. Sie sollen die endgültige Form der ultimativen Lebensart darstellen. Die Steinbeißer achten Flora und Fauna absolut. Die ultimative Ernährungsform der Zukunft für Tierliebhaber und Baumanbeter. Vielleicht auch bald dein neuer Weg zum Seelenheil. Das lutschen an Steinen, den beißen geht ja nicht wirklich. Dieser Trend ist absolut nachvollziehbar. Denn unzählige Studien belegen, das der Stein tatsächlich als die unbelebteste Materie des Universums gelten darf, diese Form der Ernährung Zeitsparend ist und allerorts stehts verfügbar.

Waren Vegetarier als der Tierliebe verfallene Menschen noch belächelt worden, so wurden Veganer als logische, der evolutionären Weiterentwicklung des Menschen zwar zuwiderlaufende Fortsetzung des Vegetarismus, so wurden die Veganer zu religiösen Revoluzzern der neuen Ernährungsformen. Die Veganer galten, als ein Übergang in eine zivilisierte Welt, in der man das Leben achtet. So sind die steinbeißenden, liebevoll Steinies genannt, die Endphase der Ernährungstechnischen Erleuchtung.

Kein lebendes Wesen, ob Tier oder Zucchini, ist nun mehr in Gefahr. Die Neandertalern, die Fleischfresser, welche ihrem Essen noch in die Augen sehen wollten und diesem Essen eine, zumindest theoretisch vorhandene Chance gaben wegzulaufen. Oder die Vegetarier, die sich nur Nahrung suchten, die sich nicht wehren konnte und auch nicht weglaufen. Und sogar, die Veganer, die sich über die Milch saufenden und Eier klauenden Vegetarier hinweg setzten, diese Relikte Ernährungstechnischer Psychopathen sind jetzt die Auslaufmodelle der Evolution.

Selbst der Hunger der Welt kann nun auf lange Sicht gestillt werden. Nur auf Grund der scheinbar unerschöpfliche Mengen von Steinen, der planetaren Baumasse unseres schönen Planeten. Obwohl zu befürchten steht, das auch das in Millionen von Jahren Probleme bringt, wenn man den "Ast" frisst auf dem man sitzt. Allerdings unsere ganzen Endzeit-Propheten machen uns Hoffnung auf ein schnelles Ende der Menschheit.

Bleiben nun die ungeklärten Fragen, haben Steine Gefühle und was machen wir, wenn die Endzeit-Propheten nicht recht haben, und wann haben wir die Erde verzehrt?

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 9. Juli 2014

Widerstand gegen TTIP, dem Freihandelsabkommen

Ich will mal realistisch sein ...

„Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs, noch Esel auf.“ sprach einst Eselchen Honecker. Doch er irrte, wie wir heute wissen, den der Sozialismus wurde aufgehalten. Nicht von großem Viehzeug, wie Ochs und Esel, sondern vom Mammon und jeder Menge Ratten artigen Getier, klein im Geist, aber groß in der Masse, von gemeinen kapitalistischen Geldtierchen. Die USA, die diese TTIP unbedingt wollen und ihre Bückling machenden Helferlein in Berlin und Brüssel, die könnte man nun, als die Diener Mammons bezeichnen, eine große, ganz miese Rattenplage sich zusammenrottender Anti-Demokraten. Dieses Freihandelsabkommen könnte man schon als Regierungskriminalität bezeichnen, doch wer denkt schon so weit.

Da wir, das Volk aber verlernt haben, das man Ungeziefer nicht mit Gerede aufhält, sondern mit bestmöglicher Bekämpfung, die den Tod für das Viehzeug bedeutet, wird auch Niemand diese Freihandelsabkommen und seine bösen, geplanten Nachfolger aufhalten. Diese lächerliche Versammlung von Internet Revoluzzern, die ihren Arsch nicht vom Sofa bekommen, die halten nicht mal eine rote Ampel an der Kreuzung davon ab, rot zu werden.

Einfach mal realistisch betrachtet, wir sind längst verraten und verkauft, an ein waffenstarrendes Land voller Irrer, dass man getrost als Brutstätte der heutigen Rattenplage bezeichnen kann. Die Vereinigten Staaten von Affanistan. Einem Land dessen Bildungsgrad der Bevölkerung zu mindestens 50%, ruhig mit dem von Bewohnern dritter Welt Länder verglichen werden kann, in dem Moral nur noch mit Geld gewogen wird.

In einer Zeit, in der Masse gegen Qualität gesetzt wird, da wird ein TTIP auch nicht zu stoppen sein. Schon gar nicht mit gut gemeinten, aber Erwartungsgemäß eher erfolglosen Petitionen im Internet.

Nun muss ich den Artikel mal updaten, wie man so schön Neudeutsch sagt. Die EU-Kommission hat die große Bürgerinitative gegen TTIP abgelehnt. Gibt es echt noch etwas zu kommentieren? Ich bin kein Hellseher, wahrhaftig nicht. Doch wie jeder klar denkende Mensch schon lange erkennen kann, war das mit der Demokratie noch nie weit her. Hier geht es um Milliarden von Euros, die täglich verdient werden sollen, ihr blinden Trottel. Meint ihr ernsthaft, dass haltet ihr mit ein paar Unterschriften auf? Ihr seid noch dümmer, als die Bauern, vor ein paar hundert Jahren. Die haben das Gesindel mit der Mistpforke vom Thron gejagt. Wenn ihr das heute nicht auch tut, seid ihr morgen Sklaven der EU-Diktatur. Sklaven der Bundesregierung sind wir sowieso schon. Gut, das ihr überhaupt nichts schnallt.

© George W. Lästerbacke

Sonntag, 19. Januar 2014

Eine vernünftige Antwort

Die einzige vernünftige Antwort auf unsere Gesellschaft ist Unvernunft. Wer Alles tut was verboten ist, hat mehr vom Leben. Täglich lernen wir von den Regierungen, der Wirtschaft und anderen Kriminellen. Regeln sind da um sie zu brechen.

Warum also nicht den saublöden Nachbarn ohrfeigen mit dem Personalausweis koksen und Jungfrauen, anstatt Puten auf den Grill? Die sind wenigstens ungespritzt.

Chaos und Anarchie regiert uns, warum sollen wir uns noch irgendetwas verbieten lassen, warum leben wir es nicht? Weil die Unmoral Schlips und Kragen trägt und Gesetze macht? Schon die Bauern im dreißigjährigen Krieg wussten, ihre Mistforken richteten mehr aus, als die Kanonen der Herrscher. Schon vergessen in eurem Konsumsklaven dasein?

© Blasphemous Jaw

Montag, 25. November 2013

Intelligente Macht?

Ist geistig, elitäre Auslese unter kontrollierten Verhältnissen nötig?
Evolution ad absurdum bringt uns nicht weiter.


Interessant ist die Frage, machen sich evolutionär besser gestellte Personen schuldig, wenn sie sich mit evolutionär weniger gut entwickelten Menschen paaren? Zweite Frage von Interesse, wie legen wir fest, wer welchen Status hat.

Fakt ist, bei gründlicher Analyse der menschlichen Entwicklung, wird man feststellen, das die Zahl von Menschen, die nicht in der Lage sind, der gesellschaftlichen Entwicklung geistig zu folgen, rapide zu nimmt. Vereinfacht gesagt die Zahl dümmlicher und verblödeter Zeitgenossen steigt ins uferlose.

Das ermöglicht es einer nicht weniger verdummten Kaste von Mächtigen, die totale Macht an sich zu reißen. Das passiert in Europa grade unter dem Deckmantel der „demokratischen“ Entwicklung zu einer Europäischen Union.

Dabei ist gut zu beobachten, wie viele wirklich nicht überlebensfähige Subjekte alle Jahre wieder, wider besseren Wissens, das man voraussetzen sollte, eine Politiker Kaste wählen, die von vornherein bekannt dafür ist Volksverrat zu betreiben.

Diese Situation muss überwunden werden. Was uns wieder zu der Ausgangsfrage bringt. Die eindeutig mit der Antwort zu beantworten ist, ja
Menschen die klüger und besser als der untere Durchschnitt sind sollten sich nicht mit deutlich dümmeren Menschen paaren dürfen.

Die zweite Anfangsfrage beantwortet sich so. Unser Bildungssystem sollte selektieren dürfen und anfangen, eine neue Schicht von tatsächlich führungs- und menschlich kompetenten Naturen zu schaffen. Dazu müssen neue Strukturen mit deutlich härteren Parametern geschaffen werden. Die diese Auslese ermöglichen. Parallel zu vorhandenen, ausreichenden Strukturen für den unteren Durchschnitt.

Nur dann können wir sicher sein, das es eine Zukunft für Alle gibt. Wir müssen erkennen, das wir uns in einer evolutionären Übergangsphase befinden, die auch unpopuläre Schritte nötig macht, um das Überleben Aller zu sichern. Demokratie spielen bringt gar nichts mehr.

Blasphemous Jaw

Betrachtet das etwas satirisch.

Samstag, 17. August 2013

Bürgerkriegsähnliche Zustände in ‪#‎Ägypten‬.

Warum unsere ‪Freiheit in Ägypten verteidigt wird.

Abstoßende Bilder aus Ägypten, die scheinbare übermächtige Staatsmacht geht gegen größten teils unbewaffnete, aber gewaltbereite ‪Islamisten‬ vor. Jeder Mensch mit einer gesunden Vorstellung von Moral ist erschüttert. Solcher Art Gewaltexzesse lehnt man aus natürlichen Instinkt ab. Zudem man illustriert beobachten kann, wie die Staatsgewalt zuschlagen kann.

Bilder, die in Europa seit fast 100 Jahren beinahe unvorstellbar sind, wenn es um ‪‎Demonstrationen‬ geht. Wir sind trotz Grauen von zwei Weltkriegen einfach schon zu zivilisierter in unserem Menschenbild, denken wir. Sogar das töten war in Europa des zweiten Weltkrieges schon ein Verwaltungsakt geworden. Straßenschlachten wie in Ägypten, waren sogar im Deutschland unter Hitler kaum mehr vorstellbar. Millionenfacher Mord als Verwaltungsakt, das war zivilisierter, da konnte man einfach wegsehen. Und auch der millionenfache Tod an der Front, war eher eine abstrakte Phantasie statt Realität. Dank medialer Manipulation. Durch Europa raste eine Welle industrialisierten Mordes, doch bemerken wollte es Niemand. Eine Ideologie machte es möglich und weggesehen haben nicht nur die Deutschen, weggesehen haben fast alle Europäer.

Wären damals nicht knallhartes Bangen, um wirtschaftliche Interessen und ein Attacken eines tollwütiger Diktator auf europäische Saaten im Spiel gewesen. Dessen Gräueltaten sich einfach nicht im globalen Informationsnetz vertuschen ließen, Europa wäre heute ein brauner Kontinent und es würde wohl kaum noch Jemanden interessieren, wie viele Menschen einer ‪‎Ideologie‬ zum Opfer fielen. Unsere Welt wäre wohl eine gänzlich Andere. Sieger schreiben die Geschichte, das was immer so.

Diesen kleinen Exkurs in die Geschichte mache ich nicht ohne Grund, denn wir können so ein geklärten Blick in die Aktualität Ägyptens werfen.

Dort findet, ohne das es wirklich so benannt wird, aktuell ein Stellvertreter Krieg statt. Der Schauplatz vertritt nicht Staaten und ihre Interessen, sondern Ideologie Modelle. Knallhart greift eine Staatsmacht, die gedanklich an das westliche Modell der Demokratie angelehnt ist durch. Die natürlich im Sinne arabischer Bakschisch Mentalität funktioniert gegen Islamisten durch, die ihrerseits im Rahmen des arabischen Frühlings, eher unerwartet an die Macht gekommen sind.

Sie nutzen damals die Gunst der Stunde, um eine abgehalfterten ‪Diktator‬ zu stürzen und als Kreide fressender Wolf, schleichend eine islamische Diktatur zu errichten. Ihr wahres Gesicht, zeigten sie recht schnell. Dem getäuschten, naiven Volk wurde schnell klar, was unter Mursi auf sie zukam. Mehr als nur Diktatur, das war das Ende jeder Art von Freiheit in Ägypten. Der Anfang einer religiösen, islamischen Diktatur, die Keiner wollte.

Das ägyptische Militär reagierte in diesen Fall sogar souverän im eigenen und des Volkes Interesse, es setzte einen potentiell, gefährlichen Diktator ab. Herrn Mursi, den Muslimbruder.

Das wahre Gesicht der ‪‎Muslimbrüder‬ zeigt sich in diesen Tagen, verhetzte Anhänger versuchen Ägypten in einen Bürgerkrieg zu stürzen.

Einziges Ziel dem Islam zum Sieg zu verhelfen. Ägypten als neue Basis für den heiligen Krieg, gegen die Ungläubigen. Europa fest im Blick. Eine Religion mit dem festen politischen Machtanspruch die Welt zu beherrschen. Jeder der nur halbwegs bei Verstand ist, konnte das bereits erkennen, als der sogenannte arabische Frühling begann.

Nur westliche rot-güne-schwarze und wer weis, was noch für Spinner, wollen das nicht sehen. Knuddeln mit dem Islam war angesagt. Lächerlich, kein normaler Mensch würde mit einem weißen Hai knuddeln, der kann sein mörderisches Revolver Gebiss naturgemäß nicht verstecken.

Der Islam ist auch nur ein weißer Hai. Mörderisch in der Ideologie, wie der Faschismus. Er hat jeden Menschen, der nicht bereit ist, völlig gleichgeschaltet zu sein im Visier. Der islamische Frieden, ist der Frieden, des geistigen Todes auf jeder gesellschaftlichen Ebene.

Wer die Bilder des Schreckens heute in Ägypten sieht, sollte Eines bedenken, hätten die scheinbar wehrlosen Demonstranten, ähnlich gute Waffen, wie Militär und Polizeikräfte. Es gäbe nicht hunderte oder tausende Tote. Ein neuer Holocaust, der Jeden treffen könnte wäre von Europa, nur noch wenige Kilometer entfernt.

Betrachtet es mit Abstand, heute und jetzt verteidigt das ägyptische Militär unsere Freiheit in Europa. Auch wenn es unseren Ansprüchen von zivilisierten Verhalten nicht entspricht und uns an ekelt. Das ägyptische Volk möchte auch ein Leben führen, in dem es seine Religion alltagstauglich und wie in Demokratien üblich mit etwas Doppelmoral führen kann.

Es passiert dort nicht mehr und nicht weniger. Die Demonstranten von heute wären tatsächlich die Tyrannen von morgen. Fanatisierte Unterstützer und Vertreter einer ‪Religion‬, die Willenlosigkeit und Stagnation einer lebendigen Gesellschaft bedeutet. Das ist ein Blickwinkel, den wir nicht verlieren dürfen.

Wichtiger ist, das wir daran denken, wie wir es ermöglichen, in Ägypten zu helfen, eine Demokratie zu entwickeln. Eine ‪Demokratie‬, nicht unserer europäischen Sicht, sondern die, der arabischer Mentalität entspricht. Denn die arabische Welt ist nicht der Westen und es gelten andere Regeln.

© Blasphemous Jaw

Dienstag, 16. Juli 2013

Wer nach den Sternen greifen will, braucht alle Hände.

Wer nach den Sternen greifen will, braucht alle Hände.

Die Welt von heute ist wie eine feudale Gesellschaft, die Reichen bauen Mauern, um sich gegen die Armen zu schützen. Diese Mauern sind physisch und abstrakt. Westliche Systeme schotten sich gegen Einwanderung ab und Konkurrenz ab, aber im gleiche Zuge beuten sie Entwicklungsländer und Dritte Welt schamlos aus. Die Burgherren der westlichen Hemisphäre auf der einen Seite, die armen Länder auf der anderen Seite. Die Kluft zwischen Arm und Reich noch nie so hoch. Die in der Burg leben gut von dem, was die Armen produzieren oder weil sie ihnen die Rohstoffe stehlen. Vergleichen wir jeden Aspekt der feudalen Gesellschaft im mittelalterlichen Europa, stellen wir fest, das die Art von Struktur heute mit dem agieren, der Staaten der westlichen Hemisphäre im globalen Spiel durchaus vergleichbar ist.
Heute leben wir mit virtuellen Mauern. Pässe sind nötigt um reisen, wenn dein Reisepass die falsche Farbe hat, bist du raus aus dem Monopoly Spiel. Nichts in der Welt hat mit den demokratischen Idealen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zu tun. Das ist eine Seite der Medaille, die uns nie bewusst wird.
Die andere Seite der Medaille ist, das wir auch in der westlichen Welt begreifen müssen, die sogenannte Globalisierung und Wohlstand auf Kosten armer Länder, ist ein Teufelskreis mit absehbarem Ende.

Die Kapitalisten, die einst anerkannter Weise durchaus Wohlstand produzierten und Helfer waren die demokratischen Burgen der westlichen Welt zu erbauen. Die gezwungener maßen mit dem Volk teilten. Das dadurch im laufe der Zeit zu erheblichem Wohlstand kam, die gibt es nicht mehr. Wohl aber global agierende Kapital Produktionsmaschinen, die wie Heuschreckenschwärme über den Planeten gleiten mit einem Ziel, maximale Profite, bei minimaler Investition in Arbeitskraft. Es wird da produziert, wo es billig ist, in den armen Ländern und dort verkauft, wo der Profit am höchsten ist, im Westen. Die, die die unseren Wohlstand produzieren verdienen dabei kaum das nötigste zum Leben, nicht daran zu denken. Diese produzierten Produkte je selbst erwerben zu können. In den meisten Fällen. Auch wenn unsere künstlich manipulierte Konsum Sucht langsam, dort den Lebensstandard minimal hebt. Auch dort gilt, wenige werden unermesslich reich. Viele bleiben arm, trotz Arbeit. Eine Balance kann nicht gefunden werden, denn sind die Profitmargen zu klein, ziehen die Heuschrecken weiter. Das nächste arme Land wartet schon auf die Segnungen der westlichen Zivilisation.
Der Preis diese Profitstrebens und verordnete, künstliche dauerhafte Wachstum im Westen, wird heute längst klar. Der Arbeiter im Westen, der mit Fleiß einen kleinen Wohlstand erarbeitet hat, ist längst zum Konsum Sklaven geworden. Sein Wohlstand löst sich im inflationären Konsum auf. Der westliche Mensch ist zum Homo Konsumentus des Systems geworden. Sein Wohlstand muss bleiben, koste es was es wolle. Dafür hat das System auch eine Lösung. Schulden machen, das macht heute Jeder so; ob der Reiche oder der Arme, doch der Zusammenbruch ist da und ob Staaten oder Bürger. Die Antwort ist immer mehr Schulden, auch wenn vom sparen allerorts geredet wird. Sparen müssen immer die Anderen. Jeder von uns sitzt heute schon in der Schuldenfalle eine entarteten Finanzsystems. Das System ist in der Krise, wir die Westler bezahlen dafür, früher oder später. Die Armen tun es sowieso schon. Ob hier oder dort.

Die Schulden sind aber nur ein Symptom des Heuschrecken Kapitalismus. Den die eigentliche Ursache im Westen ist, die Arbeit, die zu Wohlstand führte; ist nun bei den Armen der dritte Welt Länder und den Entwicklungsländern. Der Westen brachte und bringt sich selbst um Arbeit und Lohn. Das klassische Symbol des Kapitalismus, die Schlange die sich selbst auffrisst, ist längst Realität. Doch Alle versagen, bei der einfachen Erkenntnis, so geht es nicht weiter.

Niemand muss ein Orakel sein, um vorherzusagen, das vermutlich China in 30 Jahren einen Lebensstandard hat, der dem Europas ähnlich ist. Doch wie wird der Lebensstandard, hier in Europa sein? Ein Europa, dessen industrielle Produktion, das Herz seines Wohlstands war, was ist es ohne den Schrittmacher. Verödete Industrieregionen können wir in der ganzen westlichen Welt beobachten. Wie lange wird es wohl dauern, bis Europa als ein Beispiel, auch seine Vorreiterrolle als Innovationsstandort verliert, wenn die industrielle Basis verloren ist.

Schon heute grassiert wieder Armut in Europa. In 30 Jahren aber wird es eine breite Schicht Sklavenarbeiter geben, die trotz guter Qualifikation,nur noch wenig Paläste versorgen und putzen können. Denn wo keine Arbeit mehr ist, wächst auch kein Wohlstand mehr. Eine ganz einfache Erkenntnis. Europa wird das neue Armenhaus der Welt werden. Soziale Verhältnisse, wie in den USA nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Es ist noch positivste Vision unserer Zukunft, amerikanische Verhältnisse.

Es ist an der Zeit das zu erkennen und aufzuhören in der Burg zu sitzen. Die Kraft des Wohlstandes liegt in dem Erkennen der eigenen Stärke, der Regionalisierung des Konsums und der Stärkung aller nötigen Partner in der ganzen Welt. Wenn wir uns weiter nur gegenseitig Aussaugen, nehmen Alle ein bitteres Ende.

Wir leben in Zeiten unermesslichen Reichtums und Innovation in Wirtschaft, Industrie, Kunst, Wissenschaft, Bildung und Medizin. Unser Potential an Innovation ist noch fast unendlich auf diesem Planeten. Doch müssen wir lernen gerecht zu verteilen, um alle Regionen gleich zu entwickeln. Teile und herrsche, war einst das Motto erfolgreicher Anführer, auch wenn dieses, Aussage nur für einen kleinen, elitären Kreis galt, so war das Motto doch weise und sehr erfolgreich.

Heute ist es an der Zeit, diese Motto global für die Mehrheit der Menschen umzusetzen. Eine friedliche und von Wohlstand gezeichnete Welt ist keine Illusion. Auch wenn viele Menschen auf ihren kleinlichen Materialismus verzichten müssen, werden am Ende Alle reicher sein.

Wer nach den Sternen greifen will, braucht alle Hände.

© Blasphemous Jaw

Mittwoch, 1. Mai 2013

Der 1.Mai


... das Schweigen der Lämmer

Ein wunderbares Zitat zu 1. Mai. Es könnte kaum ein passenderes Zitat geben zu dem ehemaligen Kampftag der Arbeiter und Arbeiterinnen.

"„Die Zeit wird kommen, wo unser Schweigen stärker ist, als die Stimmen, die es heute erdrosseln.“
(August Spies, 1855-1887)


Was ist eigentlich aus dem 1.Mai geworden? Dem Tag, an dem die Arbeiter/innen in Australien im Jahre 1856 den Achtstundentag forderten. Der Tag, den nordamerikanische Arbeiter drei Jahrzehnte später, im Jahre 1886 zum Datum wählten, um nach dem Vorbild ihrer australischen Kollegen, den acht Stunden Arbeitstag zu erkämpfen. Der Tag, der zum Auftakt des Kampfes um mehr Arbeiterrechte als Datum des Generalstreik ausgerufen wurde. Ein Tag dem viele kämpferische und opferreiche Kämpfe folgten. Was ist daraus geworden?

In anderen Ländern, ist das durchaus noch ein kämpferischer Tag, an dem die das Volk daran erinnert wer denn, die Leistungsträger der Gesellschaft sind. Natürlich wird auch dort gefeiert und es ist ein schöner Tag, um der Politik die Stimmung des Volkes zu zeigen, dessen Kampfgeist zu demonstrieren. In Deutschland ist es nur noch ein Tag, an dem das Jahrmarkt Feeling und die Volksfest Stimmung aufersteht und bei Bier, Bratwurst und diversen Schlagerbarden die Zeit totgeschlagen wird. Oft genug noch umrahmt von Trödelmärkten oder fliegenden Händlern mit asiatischen Billigwaren. Massenproteste und Demonstrationen sind Geschichte, man tut sich im beste Fall kund, mit Kundgebungen. Dabei sind nur noch tausende, keine Massen.Der Kampftag, davon ist kaum mehr etwas zu spüren. Keine Spontanität, sondern organisierte Langeweile. Der Kampftag ist ein normaler Feiertag mit roter Folklore zum traditionellen Thema.
Reflektionen zu Thema 1. Mai sind doch praktisch nicht mehr vorhanden. Es wird nur noch ein paar Eliten überlassen, die zur Arbeiterschaft und dem Volk gar keinen Bodenkontakt mehr haben. Man hört in der Regel nur leere Worthülsen und politischen BlaBla ohne nachhaltige Effekte.


Was wollte der Verfasser uns damit sagen?
Das Schweigen der Masse kann auch böse und bedrohlich sein. Wenn die Zeit zum reden verstrichen ist, wenn die Massen die Fäuste ballen. Dann nutzen die schönsten Worte der Mächtigen nichts mehr. Die Zeit ist dann gekommen, das sich der Zorn des Volkes über die Mächtigen und die Ausbeuter ergießt. Sie in die Knie zwingt und Gerechtigkeit schafft. Doch der Verfasser lag weit daneben, mit seinen Worten. Die Realität ist heute eine Andere. Einer kämpferischen Phase der Völker und gravierenden gesellschaftspolitischen Umwälzungen. Die Gedanken, die in ihrer Basis auf die philosophischen Gesellschaftsideen Karl Marx zurück gehen, veränderten die Welt verändern.

Die mit Blut und Schweiß errungener Verbesserungen für die Völker, konnten sich in weiten Teilen des Globus durchsetzen. Auch die Teile, in denen ein kapitalistisches System existent blieb, wurden nicht verschont. Das zwanzigste Jahrhundert, war das Jahrhundert der Revolutionen. Vieles wurde für den Menschen besser, der Fortschritt in Wissenschaft und Technik trug dazu bei immer höhere soziale Standards zu schaffen. Beflügelt von der Idee einer besseren Welt.

Vom wachsenden Wohlstand profitierten nicht nur Millionen, sondern Milliarden von Menschen. Ob in der westlichen oder in der östlichen Hemisphäre. Zwei kontroverse Gesellschaftsideen spornten sich an, die Welt zu dominieren, um zu zeigen, welche Ideen die Besseren sind.

Wir wissen aber Alle, was der Faktor Mensch daraus machte. Die östliche Hemisphäre, die sich dem Marxismus verschrieben, ist verfallen und dem Untergang verfallen. Der Grund, ihr verordnetes, Alles planen müssendes Plan System. Das Plan System. dass den Faktor Mensch kreativ einschränkte und in geistige und wirtschaftliche Lethargie zwang. Obwohl die Idee im Prinzip, die bessere Idee war, ein menschenfreundlicheres System. Deutschland arrangierte sich in weiten Teilen mit der soziale Marktwirtschaft, das große Vorbild Deutschland. Hier wurde eine gesunde Wage gefunden. Der Leistungsträger, das Volk konnte bis in die 1990er sagen, Arbeit lohnt sich in Deutschland. Doch ist das zwanzig Jahre her. Agenda 2010 hat das Land verändert und leider nicht zum Guten. Die SPD bewies die Richtigkeit des Zitates „Man kann seine Klasse nicht verlassen, man kann sie nur verraten“. Denn auch heute gilt das Zitat "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten."

Irgendwann übernahm langsam der neo-liberale Wahn das Kommando. Der globale Wahn von billig und unbegrenzten Wachstum. Die immer vorhandene Gier nach Profiten, wurde zur Ideologie.

Der Osten zerbrach an der Ideologie des Plans und der Gleichmacherei. Die westliche Demokratie profitierte scheinbar von Ideologie des Konsums, ließ sich blenden und verschlief den Tag, da die Diktatur des Kapitalismus sich neu erfunden hat.. Das Kapital konnte nun anfangen, diese neo-liberale Ideologie hemmungslos auszuleben.
Dann kam eine hausgemachte kapitalistische Systemkrise, die fälschlich sogenannte Finanzkrise. Diese andauernde Krise trug nur noch zur Forcierung der sozialen Schräglage bei, Armut und Ausbeutung wird wieder zu Normalität. Doch echter Widerstand aus dem Volk entstand nur kurz. Das Occupy Strohfeuer brannte kaum ein Jahr. Doch in Deutschland auch nur von außen inspiriert. Ein Zeichen, wie stark die neo-liberalen Kräfte der Mächtigen schon verfestigt sind. Das Deutschland von 1990 versprach Hoffnung für Alle. Ein echtes Vorbild für die Welt, als sozial und moderner Wirtschaftsstandort. Doch das ist vorbei.

"„Die Zeit wird kommen, wo unser Schweigen stärker ist, als die Stimmen, die versuchen uns zu erdrosseln.“ Heute interpretiere ich das Zitat anders. Das große Schweigen der Masse ist gekommen. Gefördert von massenhafter Medienorgie, die den Konsum, Wachstum und Vergnügen predigt. Gefördert durch ein Bildungssystem, das Gehirne verstopft und das freie Denken abgewöhnt. Das Schweigen ist ängstlich und verstört, weil auch morgen der, der heute noch fast alles hat, alles verlieren kann. Die Obrigkeit wird nur noch als Führung erkannt, die oft als bedrohlich empfunden wird. Der Staat hat den Bürger praktisch zum Wahlvieh degradiert, dass dumm, ängstlich und Ideenlos abwartet, dem Führer mit den besten, schlechten Parolen folgen will. Ohnmacht hat sich breit gemacht.

Es ist das Schweigen der Lämmer, die nicht bemerkt haben, wie die Wölfe sie einkreisten.

Die Stimmen, die dass kämpferisch, wütende Schweigen der Masse damals erdrosselten, sind laut geworden, lauter als sie seit Lenin, Hitler, Stalin und Mao waren. Doch die Verführer kommen nicht mehr mit Gesichtern und als Personen. Sie sind nur noch seelenlose Gebetsmühlenartigen dargebrachte Botschaften. Sie predigen Verzicht, arbeiten und konsumieren. Wasser predigen, Wein saufen. Die Geschichte wiederholt sich. Doch Niemand will es sehen.

Die Botschaft „Konsumiere damit wir Wachstum haben. Arbeite, damit du konsumieren kannst. Verzichte auf deine Rechte, denn der Konsum wird immer billiger. Denke nicht, dass tun die Mächtigen für dich. Lebe wie es dir das TV und Presse zeigt und alles wird gut. Wache nicht auf“. Das ist die Botschaft des 1. Mai, die man heute vernehmen kann.

„Renne wie die Kuh, auf deinen eigenen Metzger zu“

Die Botschaft die unser Leben immer tiefer durch dringen wird, bis es zu spät ist.


© George W. Lästerbacke

Freitag, 5. April 2013

Steuerhinterzieher und andere Banditos

Der deutsch Stammtisch und Internet Revoluzzer …
steht wieder Kopf „Hängt sie höher“ ist der Tenor.


Warum? Die Informationen über Steuervermeidung, Offshore Firmen und die Deutsche Bank erhitzt die Gemüter. Spätestens morgen, sollen auch die, ohne Zweifel mitwissenden politischen Eliten neben Bankstern und Steuerhinterziehern hängen. So meine Prognose zur Entwicklung der Debatte. Laut hört man Steinbrück, Schäubele & Co heute schon in den Medien.
Verlogenes Pack, Ihr Motto „Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken“

Um die Hälse der Bankster und Politiker mache ich mir allerdings keine Sorgen. Der deutsche Revoluzzer dreht nur noch auf dem Sofa virtuelle Stricke. Wäre es anders, hätten wir schon seit den 1990ern Personalmangel in der Regierung und Politik.

Katzen lassen sich nur bedingt domestizieren und das seit Jahrtausenden. Bei den Deutschen hat der Vorgang, des soziologische Degenerierungsprozess zum plüschigen Sofa Revolutionär nur ein paar Jahrzehnte gedauert. Bis die Deutschen wieder zum denkenden Bürgern und Revoluzzer umgeschult sind, dauert es mindestens genau so lange. Erst wenn das Auto, die Wohnung und der Urlaub nicht mehr bezahlbar sind, dann werden Deutsche in der Masse begreifen, das Unrecht auf der Straße zu Fall gebracht wird. Nicht im Internet und nicht im auf dem Sofa.

Es gibt nur Wenige, die mehr als Maulhelden sind und noch weniger Bürger, die intellektuell in der Lage sind, die großflächigen, vielschichtigen Probleme unserer Zeit überhaupt zu verstehen.
Symptom Protestanten gibt es sehr Viele. Aber keine Systembereiniger und Konstrukteure neuer Visionen für unsere durch und durch, verdorbene und verlogene Gesellschaft.

Deutsches Revolutionspotential und dessen politische Ideenmasse, kann man schnell wiegen und für zu leicht befinden. Diese Potential ist nur rudimentär, phantasielos und stink langweilig. Ein Spiegel deutscher Realität.
Vorerst müssen erst Verhältnisse eine Weimarer Republik eintreten, bis die deutsche Revoluzzer Szene in Bewegung kommt. Das ist sicher, wieder ein Hype der verpufft.

Diese Praxis der Steuervermeidung, die heute wieder einen Sturm im Wasserglas auslöst, ist vermutlich fast so alt wie ich. Jeder der sich ein wenig in der Welt umgesehen hat, kennt diese System der Verschleierung.Um es zu verstehen, muss man nicht mal besonders klug sein.

Gestern habe ich mich auf den Sofa schlapp gelacht, über die erstaunliche "neuen" Methoden der Steuervermeidung. Wie verlogen sind Politik und Medien, sich wieder mal überdurchschnittlich, über längst bekannte Fakten und Wirtschaftsmechanismen zu erregen? Sie tun so, als ob der Skandal nicht schon Jahrzehnte alt wäre. Und wie dumm das Volk, das auch noch zu Glauben?

© George W. Lästerbacke

Montag, 11. Februar 2013

Die Revolution findet nicht statt


Einfache Einsichten über Geld, Finanzsysteme und die Unreife des Menschen Probleme zu erkennen.

Ich brauche nichts mehr zu wissen, um zu verstehen, das Finanzsystem seinen ursprünglichen Sinn verloren hat. Ich muss nichts mehr dazu lesen, das Geld das Übel unserer Zeit ist. Alle wissen es, das Geldsystem in seiner heutigen Form hat abgewirtschaftet. Die Akte Finanzsystem ist geschlossen. Es scheint nur so, das Keiner der globalen Akteure der Pro und Kontra Gruppen sich dessen bewusst ist. Die Spekulanten unter den Bankern, haben natürlich keinen Grund sich bewusst zu machen, das sie, das Übel im System sind. Die Gegner jedoch sind offenbar genauso Betriebsblind. Sie bilden sogar Arbeitsgemeinschaften, mit Experten, des Finanzsystems. Wie dumm ist das? Gegner des Finanz und Bankensystems sitzen mit geistigen Dinosauriern da und diskutieren über Reformen. Occupy Money ist ein Beispiel. Das ist das sicherste Indiz,das Keiner der Pro und Kontra Gruppen verstanden hat, worum es in der in der sogenannten Finanzkrise geht. Es gibt keine Chance, das System zu reformieren. Das System muss weg und mit den grundsätzlich, alten Gedanken des Zahlungsmittels neu gestartet werden.
Ein Geld System, das den einfachen Grundbedürfnisse des Transfers von Waren und der Entlohnung von Dienstleistungen dient, muss geschaffen werden.
Das Geld an sich, ist nicht das Übel, es hat die Entwicklung der Zivilisation im großen Stil erst ermöglicht. Geld diente der Vereinfachung von Handel. Geld war das Motivations - und Belohnungsystem für den produzierenden Menschen. Geld hat die moderne Gesellschaft ermöglicht.

Das neue Geldsystem muss von den Parasiten befreit sein, die das alte Geldsystem zerstört haben. Die so genannte Bankster, die Spekulanten die das Geldsystem unter zu Hilfenahme von manipulativen Instrumenten, wie Börsen, Fonds aller Art und Aktiengesellschaften praktisch vernichtet haben. Zerstört durch die Zersetzung, des ursprünglichen Gedankens von Geld. Wir benötigen Banken, um einen raschen Geldtransfer jeder Art zu garantieren, mehr nicht.

Eine Welt in der Geld keine Ware mehr ist, sondern einfaches Hilfsmittel. In dieser Welt könnte Alles was unserer Zivilisation bunt und groß gemacht hat, wieder erblühen. Die Innovationen der kleinen Kreativen, Innenstädte mit dem kleinen Händler, dem Designer, Schuster und Schneider. Eigene regionale Produktionen aller Art, im eigenen Land. Alles das, was uns die Globalisierung und die Spekulation mit künstlich erzeugten "Luftgeld", jetzt schon genommen hat.

Wir verlieren durch das existierende Geld und Finanzsystem immer mehr an kultureller Identität und Kreativität. Eine so genannte Globalisierung, in der Form, wie wir sie heute sehen, wäre mit einen neuen einfachen Geldsystem so nicht notwendig gewesen. Da es nicht mehr um maximale Profite ginge, die unter dem Druck der Geld Produktion entstehen, sondern um Geld verdienen, durch Innovation.

Wachstum in der Wirtschaft auf natürlichen Wege, weil sich Qualität wieder durchsetzen könnte, nicht der erzwungene Konsum und Wachstumswahn unserer neuen, neo-liberalen Welt. Die unsere Auffassung von Qualität negiert.
Wir definieren Qualität, heute nur noch als Masse dessen, was wir konsumieren können. Nicht über Lebensdauer und Nutzen einer Ware.
Das neo-liberale Konzept grenzenlosen Wachstums zerstört, was unsere Güterkultur groß gemacht hat. Die Schaffung einzigartiger Produkte oder einer Dienstleistungen, die wir mit, durch unsere Leistungen verdienten Geld erwerben können. Belohnungssystem, da uns beflügelt noch besser und kreativer zu arbeiten.

Die Lösungen sind einfach und liegen auf der Hand. Hunger sind Not sind kein Übel aus grauen Vorzeiten, als der Menschen noch Ware gegen verdientes Geld tauschte oder auch das Lebensnotwendige selbst produzierten. Nein, Hunger und Not sind ein neuzeitliches Übel. Das immer mehr zunahm, als Geld zur Ware wurde und die Gier nach immer mehr künstlichen Profit erwachte.

Das Unwesen des Finanzkapitals, der Großkonzernen und die Dummheit der nicht denkenden Masse, die nicht erkennen will, haben dieses globale Hunger und Not Problem noch ins extremste verschärft. Eine Revolution wäre möglich, wenn nicht erlernte, unendliche Profitsucht und erworbene Dummheit der Masse, diese Revolution verhindern würde.

Die Masse der Menschen ist offensichtlich in dieser Evolutionsstufe, weder in der Lage mit logischem Denken Probleme dieser Art zu erfassen, noch diese Probleme zu lösen.

Die Masse sieht zu, wie sie sich selbst, immer tiefer in Wahn Ideen von endlosen Wachstum treiben lässt. Dieser Weg wird in absehbarer Zeit in Diktatur und Feudalismus enden.

Es ist eine Zeitenwende, in der Maschinen und Automaten immer mehr produzierende Menschen ersetzen, doch der produzierende Mensch, ist der Konsument. Der ständiger Konsum ist Voraussetzung für die Idee vom Wachstumswahn. Doch wer konsumiert noch, wenn er nicht mehr produziert? "Der Kapitalismus frisst seine Kinder", diese Zitat beschreibt die heutige Situation umfassend. Und stellt klar, Geld, Arbeit und Gesellschaft muss grundsätzlich neu definiert werden, doch es geschieht nichts. Die Revolution im Kopf findet nicht statt.

Nicht umsonst stellte Nietzsche fest, der Übermensch, muss den Menschen überwinden. Unsere Probleme sind dem Fakt geschuldet, das es nicht genug geistig, innovative Menschen gibt. Es wird sich lange nach unserer Zeit etwas ändern. Die Sehnsucht des Menschen nach einer besseren Welt, wird den Menschen führen und entwickeln. Doch nicht heute, vermutlich erst in 50 oder 100 Generationen, Wenn die Revolution die Köpfe erreicht hat, nach einer langen, dunklen Epoche des Neo- Feudalismus.

Georg Wilhelm von Fürstenberg
© George W. Lästerbacke